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Dokumentenidentifikation DE69835800T2 20.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000925989
Titel Modulsystem auf Fahrzeug- Armaturenbrett
Anmelder AutoNetworks Technologies, Ltd., Nagoya, Aichi, JP;
Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder Toyozumi, Morihiko, Nagoya-shi, Aichi, JP
Vertreter Kuhnen & Wacker Patent- und Rechtsanwaltsbüro, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 69835800
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.12.1998
EP-Aktenzeichen 981239221
EP-Offenlegungsdatum 30.06.1999
EP date of grant 06.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.2007
IPC-Hauptklasse B60K 37/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine fahrzeugseitige elektronische Vorrichtung gemäß Anspruch 1, die an einem Armaturenbrett eines Fahrzeugs installiert ist und ein Auto-Navigationssystem oder dergleichen enthält.

Aus der DE-A-37 26 784 ist ein Auto-Rundfunkempfänger bzw. Autoradio bekannt, das mehrere zusätzliche Einheiten aufweist. Der Auto-Rundfunkempfänger ist innerhalb des Bereichs eines Fahrzeug-Armaturenbretts angeordnet und weist ein zentrales Modul (center modul) auf, das darin mehrere Einheiten aufnimmt, die unterschiedliche und vorbestimmte Funktionen haben. Dieser bekannte Auto-Rundfunkempfänger weist ebenso eine Aufnahmevorrichtung in Gestalt eines Baugruppenträgers (supporting rack) zum Tragen der zusätzlichen Einheiten auf, die in den Auto-Rundfunkempfänger eingeführt werden sollen. Darüber hinaus enthält dieser bekannte Auto-Rundfunkempfänger auch Eingabe-Empfangsvorrichtungen, die in einem zentralen Modul angeordnet sind und vorbestimmte Eingaben durch Bedienung empfangen. Die Hauptfunktionen der zusätzlichen Einheiten sind mit Hilfe einer zentralen Steuerausstattung bzw. -vorrichtung steuerbar, die im zentralen Modul angeordnet ist.

Im Hinblick auf weitere herkömmliche fahrzeugseitige Einheiten sind die individuellen Einheiten, wie beispielsweise ein Rundfunkempfänger bzw. Radio, ein Fernseher, ein Kassettendeck, ein CD-Spieler, ein Auto-Navigationssystem und ein VICS (Fahrzeug-Informations- und Kommunikationssystem) derart ausgebildet, daß sie unabhängig voneinander sind. Diese Einheiten werden beim Zusammenbau an bzw. auf einem Armaturenbrett installiert.

Kombinationen aus Typen von Einheiten werden im voraus vom Hersteller bestimmt, und der Anwender erwirbt ein Fahrzeug, bei dem es zusammengebaute Einheiten, wie beispielsweise einen Rundfunkempfänger, ausgewählt aus den vorbestimmten Typen von Einheiten, gibt.

Da nur eine begrenzte Zahl von Einheitskombinationen von Seiten des Herstellers verfügbar ist, selbst wenn der Anwender versucht, eine zusätzliche Einheit zum Fahrzeug nach dem Erwerb des Fahrzeugs hinzuzufügen, kann in einigen Fällen die Einheit aufgrund der Begrenzung eines Installationsraums nicht installiert werden. Ferner wird in vielen Fällen eine Einheit, wie beispielsweise ein Kassettendeck, in das Armaturenbrett im voraus eingebaut, und daher kann die Einheit nicht entfernt werden.

Eine Einheit, wie beispielsweise ein VICS, wird z.B. auf der oberen Fläche des Armaturenbretts, entfernt von einem Einheitsgehäuseabschnitt installiert, der in der Mitte des Armaturenbretts angeordnet ist, um viele Einheiten unterzubringen. Im Fall einer separaten Einheit, wie beispielsweise ein VICS, erfährt der Anwender Unannehmlichkeiten bei der Verwendung der Einheit, und ein zusätzliches Verkabeln, wie beispielsweise das Verkabeln einer Stromleitung, ist ebenso erforderlich. Auf diese Art und Weise ist ein Hinzufügen einer Einheit zum Fahrzeug nicht einfach.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde erdacht (conceived), um das vorangehende Problem zu lösen, und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine fahrzeugseitige Einheit bereitzustellen, die das Entfernen und Hinzufügen von verschiedenen optionalen Modulen mit Bezug auf das zentrale Modul erlaubt und die ein einfaches Hinzufügen und Entfernen der verschiedenen Funktionen ermöglicht.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.

Verbesserte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen fahrzeugseitigen Einheit resultieren aus den Unteransprüchen.

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine fahrzeugseitige Einheit bereitgestellt, die in einem Fahrzeug-Armaturenbrett installiert ist, wobei die Einheit aufweist: ein zentrales Modul, das darin wenigstens eine Einheit aufnimmt, die eine vorbestimmte Funktion hat und das in wenigstens einem Abschnitt davon einen Modul-Ladebereich hat und ein Einführen bzw. Einsetzen oder Entfernen von wenigstens einem Typ eines optionalen Moduls erlaubt, das eine vorbestimmte Funktion hat, die von der Funktion der eingebauten Einheit abweicht; eine Eingabe-Empfangsvorrichtung, die im zentralen Modul angeordnet ist und vorbestimmte Eingaben durch Bedienung empfängt; und eine zentrale Steuervorrichtung, die im zentralen Modul angeordnet ist und welche die Einheit, die im zentralen Modul eingebaut ist, und das optionale Modul, das in den Modul-Ladebereich eingeführt ist, gemäß bzw. entsprechend einer Bedieneingabe steuert, die durch die Eingabe-Empfangsvorrichtung eingegeben worden ist.

Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung können verschiedene Funktionen von der fahrzeugseitigen Einheit durch alleiniges Entfernen oder Anfügen eines optionalen Moduls zum zentralen Modul leicht hinzugefügt oder entfernt werden.

Ferner sind optionale Module im gesamten Modul-Ladebereich des zentralen Moduls eingebaut. Selbst wenn eine zusätzliche Funktion zur fahrzeugseitigen Einheit hinzugefügt wird, besteht daher keine Notwendigkeit, eine neue Verkabelung zur fahrzeugseitigen Einheit bereitzustellen, die andererseits durch die herkömmliche fahrzeugseitige Einheit erforderlich wäre, die zusätzliche Einheiten erfordert. Daher können die Funktionen zur fahrzeugseitigen Einheit leicht hinzugefügt werden.

Vorzugsweise wird gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung der Typ des optionalen Moduls, das in den Modul-Ladebereich eingeführt werden soll, vorab für jeden Modul-Ladebereich bestimmt, und die fahrzeugseitige Einheit weist ferner eine Modul-Erfassungsvorrichtung zum Erfassen des Entfernens und Einführens des korrespondierenden optionalen Moduls vom und in den Modul-Ladebereich des zentralen Moduls auf. Ferner hat die zentrale Steuervorrichtung eine Mehrzahl von Steuermodi, die entsprechend der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls im Modul-Ladebereich als auch entsprechend der Kombination der optionalen Module, die in den Modul-Ladebereich eingeführt werden sollen, umgeschaltet werden können. Auf Basis eines Signals, das von der Modul-Erfassungsvorrichtung abgegeben wird, erkennt bzw. begreift die zentrale Steuervorrichtung die Abwesenheit oder Anwesenheit des optionalen Moduls im Modul-Ladebereich und die Kombination der optionalen Module, die in den Modul-Ladebereich eingeführt sind. Der Steuermodus der zentralen Steuervorrichtung sollte vorzugsweise auf einen Steuermodus aus einer Mehrzahl von Steuermodi geschaltet sein, der mit dem Erkennungsergebnis korrespondiert.

Demgemäß wird das Entfernen und Hinzufügen eines optionalen Moduls vom und zum Modul-Ladungsbereich durch die Modul-Erfassungsvorrichtung erfaßt. In Verbindung mit dem Entfernen und Hinzufügen eines optionalen Moduls zum zentralen Modul wird der Steuermodus auf einen korrespondierenden Steuermodus entsprechend der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls als auch entsprechend der Kombination der optionalen Module, die in die Modul-Ladebereiche eingeführt sind, umgeschaltet.

Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung weist die fahrzeugseitige Einheit insbesondere zusätzlich zur Eingabe-Empfangsvorrichtung ferner eine Eingabevorrichtung auf, die verursacht, daß die zentrale Steuervorrichtung die Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls im Modul-Ladebereich und die Kombination der optionalen Module, die in den Modul-Ladebereich eingeführt sind, erkennt. Ferner hat die zentrale Steuervorrichtung eine Mehrzahl von Steuermodi, die entsprechend der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls im Modul-Ladebereich als auch entsprechend der Kombination der optionalen Module, die in den Modul-Ladebereich eingeführt werden sollen, umgeschaltet werden. Auf Basis eines Signals, das von der Modul-Erfassungsvorrichtung bereitgestellt wird, erkennt die zentrale Steuervorrichtung die Abwesenheit oder Anwesenheit des optionalen Moduls im Modul-Ladebereich und die Kombination der optionalen Module, die in den Modul-Ladebereich eingeführt sind.

Der Steuermodus der zentralen Steuervorrichtung sollte vorzugsweise auf einen Steuermodus aus einer Mehrzahl von Steuermodi umgeschaltet werden, der mit dem Ergebnis der Erkennung korrespondiert.

Demgemäß kann der Steuermodus der zentralen Steuervorrichtung in Verbindung mit dem Entfernen und Hinzufügen eines optionalen Moduls durch eine Eingabevorrichtung umgeschaltet sein, die für Umschaltzwecke spezifisch gestaltet ist. Daher kann der Steuermodus leicht umgeschaltet werden.

Insbesondere ist gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung zu bevorzugen, daß die zentrale Steuervorrichtung eine Mehrzahl von Steuermodi hat, die entsprechend der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls im Modul-Ladebereich als auch entsprechend der Kombination der optionalen Module, die in den Modul-Ladebereich eingeführt werden sollen, umgeschaltet werden können. Ferner wird eine Mehrzahl von Modus-Umschaltvorgängen, die durch die Eingabe-Empfangsvorrichtung zum Zweck des Umschaltens des Steuermodus eingegeben werden sollen, in der zentralen Steuervorrichtung im voraus registriert. Als Reaktion auf den Modus-Umschaltvorgang, der durch die Eingabe-Empfangsvorrichtung eingegeben ist, sollte der Steuermodus vorzugsweise auf den Steuermodus aus einer Mehrzahl von Steuermodi umgeschaltet sein, der mit dem Eingabeinhalt korrespondiert.

Demgemäß kann der Steuermodus der zentralen Steuervorrichtung in Verbindung mit dem Entfernen und Hinzufügen des optionalen Moduls vom und zum zentralen Modul durch die Eingabe-Empfangsvorrichtung, zur Aktivierung der Einheit umgeschaltet werden, die in das zentrale Modul und das optionale Modul eingebaut ist, das in den Modul-Ladebereich eingeführt ist. Demgemäß besteht keine Notwendigkeit, die fahrzeugseitige Einheit mit einer Eingabevorrichtung bereitzustellen, die spezifisch zum Umschalten des Steuermodus der zentralen Steuervorrichtung gestaltet ist, wodurch die Konfiguration der fahrzeugseitigen Einheit vereinfacht wird.

Gemäß dem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist insbesondere zu bevorzugen, daß die Eingabe-Empfangsvorrichtung eine Mehrzahl von Eingabeschlüsseln (input keys), die mit Hilfe der zentralen Steuervorrichtung zugeordnet sind, zum vorbestimmten Aktivieren für die Zwecke des Aktivierens der Einheit, die im zentralen Modul aufgenommen ist, und des optionalen Moduls, das in den Modul-Ladebereich eingebaut ist, hat. Die zentrale Steuervorrichtung sollte die Anweisungen für die individuellen Eingabeschlüssel in Verbindung mit dem Umschalten des Steuermodus vorzugsweise ändern, entsprechend der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls im Modul-Ladebereich als auch entsprechend der Kombination der optionalen Module, die in den Modul-Ladebereich eingeführt werden sollen.

Demgemäß wird eine Anweisung, die dem Eingabeschlüssel der Eingabe-Empfangsvorrichtung zugeordnet ist, in Verbindung mit einem Umschalten des Steuermodus entsprechend der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls im Modul-Ladebereich als auch entsprechend der Kombination der optionalen Module, die in die Modul-Ladebereiche eingeführt sind, geändert. Selbst wenn die optionalen Module von der fahrzeugseitigen Einheit hinzugefügt oder entfernt werden, können demgemäß die Einheiten, die in das zentrale Modul eingebaut sind, und die optionalen Module durch die Eingabeschlüssel betrieben werden, ohne die Zahl der Eingabeschlüssel, die in der Eingabevorrichtung bereitgestellt werden, und die Gestalt der Eingabeschlüssel zu ändern.

Gemäß dem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist insbesondere zu bevorzugen, daß die fahrzeugseitige Einheit ferner eine Anzeigevorrichtung aufweist, deren Anzeigevorrichtung mit Hilfe der zentralen Steuervorrichtung gesteuert wird. Die zentrale Steuervorrichtung sollte auf der Anzeigevorrichtung vorzugsweise die Anweisungen anzeigen, die den individuellen Schlüsseln zugeordnet sind, um mit der Gestalt der Eingabeschlüssel zu korrespondieren.

Demgemäß wird die Anweisung, die jedem Eingabeschlüssel zugeordnet ist, auf der Anzeigevorrichtung derart angezeigt, um mit der Schlüsselgestalt zu korrespondieren. Selbst wenn die Anweisung, die dem Eingabeschlüssel zugeordnet ist, in Verbindung mit einem Entfernen oder Hinzufügen des optionalen Moduls vom und zum zentralen Modul geändert wird, kann demgemäß die fahrzeugseitige Einheit eine solche Änderung der Anweisung durch alleiniges Ändern des Anzeigeinhalts bewältigen, der auf der Anzeigevorrichtung dargestellt wird.

Gemäß dem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist insbesondere zu bevorzugen, daß die Anweisung, die jedem Eingabeschlüssel zugeordnet ist, vorzugsweise auf einem Betätigungsbereich geschrieben sein sollte, der an das Gehäuse eines jeden Eingabeschlüssels entfernbar angefügt ist.

Wenn die Anweisung, die dem individuellen Eingabeschlüssel zugeordnet ist, in Verbindung mit dem Entfernen und Anfügen des optionalen Moduls vom und zum zentralen Modul geändert wird, kann demgemäß die fahrzeugseitige Einheit eine Änderung der Anweisung durch alleiniges Ersetzen des Betätigungsbereichs mit einem weiteren Betätigungsbereich bewältigen, auf dem eine Nach-Änderungs-Anweisung (post change instruction) geschrieben ist.

Gemäß dem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist insbesondere zu bevorzugen, daß ein Siegel, auf dem die Anweisung geschrieben ist, die an den Eingabeschlüssel angefügt ist, auf dem Betätigungsbereich eines jeden Eingabeschlüssels oder auf dem Umfang eines jeden Eingabeschlüssels befestigt ist.

Wenn die Anweisung, die dem Eingabeschlüssel zugeordnet ist, in Verbindung mit dem Entfernen und Anfügen des optionalen Moduls vom und zum zentralen Modul geändert wird, kann demgemäß die fahrzeugseitige Einheit eine derartige Änderung der Anweisung durch alleiniges Ersetzen eines Siegels, das auf dem Betätigungsbereich eines jeden Eingabeschlüssels oder auf der Umfangsfläche des Eingabeschlüssels befestigt ist, mit einem weiteren Siegel leicht bewältigen, auf dem die Nach-Änderungs-Anweisung geschrieben ist.

Gemäß dem neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist insbesondere zu bevorzugen, daß die Einheiten, die im zentralen Modul eingebaut sind, ein Rundfunkempfänger, der die Funktion des Empfangens einer Rundfunkübertragung hat, und eine Navigationseinheit sind, welche die Funktion des Ausführens eines vorbestimmten Straßenführungs-Betriebs hat. Als das optionale Modul sind verfügbar: ein Fernseh-Empfängermodul, das die Funktion des Empfangens einer Fernsehübertragung hat, ein Kassettendeck-Modul, das die Funktion der Wiedergabe von Information hat, die auf einem Kassettenband aufgenommen ist, ein VICS-Modul, das die Funktion des Empfangens von VICS-Information hat, die von außerhalb des Autos übertragen wird, und ein CD-Spieler-Modul, das die Funktion der Wiedergabe der Information, die auf einer CD aufgenommen ist, wie beispielsweise Musik, hat. Das zentrale Modul hat eine Mehrzahl von Modul-Ladebereichen, die geeignet sind, diese optionalen Module aufzunehmen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Konfiguration einer fahrzeugseitigen Einheit gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

2 ist ein Logikdiagramm, das die fahrzeugseitige Einheit gemäß der ersten Ausführungsform darstellt;

3 ist eine schematische Darstellung, welche die fahrzeugseitige Einheit darstellt, die in einen Einheitsgehäusebereich des Armaturenbretts eingeführt ist;

4 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Konfiguration eines Modul-Ladebereichs darstellt, der im zentralen Modul ausgebildet ist, um an der fahrzeugseitigen Einheit, die in 1 dargestellt ist, angefügt zu sein;

5 ist eine schematische Darstellung, welche die optionalen Module darstellt, die im Modul-Ladebereich, der in 4 dargestellt ist, geladen sind;

6 ist eine Querschnittsansicht, die Führungsschienen darstellt, die im Modul-Ladebereich, der in 4 dargestellt ist, angeordnet sind;

7 ist eine schematische Darstellung, die eine Buchse bzw. einen Aufnahmeverbinder (receiving connector) darstellt, die bzw. der im Modul-Ladebereich angeordnet ist, wenn ein Stecker des optionalen Moduls mit der Buchse verbunden ist;

8 ist eine Tabelle, welche die Inhalte eines Steuerprogramms darstellt, das in einem Speicher eines zentralen Steuerbereichs gespeichert ist, der in der fahrzeugseitigen Einheit, die in 1 dargestellt ist, angeordnet ist;

9 ist eine Darstellung, die eine Flüssigkristall-Anzeige darstellt, die auf der fahrzeugseitigen Einheit, die in 1 dargestellt ist, angeordnet ist, während Anweisungen, die individuellen Eingabeschlüsseln eines Eingabe-Empfangsbereichs zugeordnet sind, angegeben werden;

10 ist eine Darstellung, die eine Flüssigkristall-Anzeige darstellt, die auf der fahrzeugseitigen Einheit, die in 1 dargestellt ist, angeordnet ist, während Anweisungen, die individuellen Eingabeschlüsseln eines Eingabe-Empfangsbereichs zugeordnet sind, angegeben werden;

11 ist ein Logikdiagramm, das eine erste Abwandlung der fahrzeugseitigen Einheit, die in 1 dargestellt ist, darstellt;

12 ist eine schematische Darstellung, die eine Abwandlung eines Eingabeschlüssels darstellt, der im Eingabe-Empfangsbereich der fahrzeugseitigen Einheit, die in 5 dargestellt ist, angeordnet ist; und

13 ist eine perspektivische Ansicht, welche eine Abwandlung der Führungsschiene darstellt, die auf der fahrzeugseitigen Einheit, die in 1 dargestellt ist, angeordnet ist.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

1 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Konfiguration einer fahrzeugseitigen Einheit gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt, und 2 ist ein Logikdiagramm der fahrzeugseitigen Einheit. Eine fahrzeugseitige Einheit 1 weist in erster Linie eine Rundfunk-Empfängereinheit 3 und ein zentrales Modul 7 auf, das eine Auto-Navigationseinheit 5 hat, die darin aufgenommen (incorporated) ist. Das zentrale Modul 7 ist derart angeordnet, um eine entfernbare Aufnahme der verschiedenen optionalen Module 9, wie beispielsweise ein Fernseh-Empfängermodul 9a, ein Kassettendeck-Modul 9b, ein VICS-Modul 9c und ein CD-Spieler-Modul (nicht dargestellt), zu erlauben. Wie in 3 dargestellt ist, wird die fahrzeugseitige Einheit 1, welche die vorstehende Konfiguration hat, in einen Einheitsgehäusebereich 11a eingeführt, der in der Mitte des Armaturenbretts 11 des Fahrzeugs ausgebildet ist.

Das zentrale Modul 7 weist in etwa auf: einen Flüssigkristall-Anzeigenbereich (Anzeigevorrichtung) 13; einen Eingabe-Empfangsbereich (Eingabe-Empfangsvorrichtung) 15, die eine Mehrzahl von Eingabeschlüsseln 15a und 15b hat; die Rundfunk-Empfängereinheit 3; die Auto-Navigationseinheit 5; einen zentralen Steuerbereich (zentrale Steuervorrichtung) 17, der den Flüssigkristall-Anzeigenbereich 13, die Rundfunk-Empfängereinheit 3, die Auto-Navigationseinheit 5 und die optionalen Module 9, die in das zentrale Modul 7 eingeführt sind, steuert; eine Stromversorgungseinheit 19; eine Verstärkereinheit 21 und ein Gehäuse 23 zum Einhausen dieser Bereiche und Einheiten.

Auf einer Frontfläche 7a des zentralen Moduls 7, die auf den Fahrersitz zuweist, sind angeordnet: der Flüssigkristall-Anzeigenbereich 13, eine Mehrzahl von Eingabeschlüsseln 15a und 15b des Eingabe-Empfangsbereichs 15, eine CD-ROM-Einführöffnung 25, die das Einführen einer CD-ROM in ein CD-ROM-Laufwerk (nicht dargestellt) der Auto-Navigationseinheit 5, die im zentralen Modul angeordnet ist, erlaubt und eine Kassetten-Einführöffnung 27, die das Einführen eines Kassettenbands erlaubt. In einem Fall, bei dem das Kassettendeck-Modul 9b nicht in das zentrale Modul 7 eingeführt ist, ist die Kassetten-Einführöffnung 27 mit einem vorbestimmten Abdeckteil bzw. einer vorbestimmten Abdeckung (nicht dargestellt) verschlossen.

Ein Modul-Ladebereich 29, der im zentralen Modul 7 ausgebildet ist, beinhaltet (contain) einen nicht dargestellten Modul-Ladebereich 29a, in den das Fernseh-Empfängermodul 9a eingefügt ist, einen Modul-Ladebereich 29b, in den das Kassettendeck-Modul 9b eingefügt ist, und einen Modul-Ladebereich 29c, in den das VICS-Modul 9c eingefügt ist. Der Modul-Ladebereich 29a weist eine Öffnung auf, die in einer linksseitigen Fläche 7b des zentralen Moduls 7 ausgebildet ist, und der Modul-Ladebereich 29b weist eine Öffnung auf, die in einer rechtsseitigen Fläche 7a des zentralen Moduls 7 ausgebildet ist. Ferner weist der Modul-Ladebereich 29c eine Öffnung auf, die in der rechtsseitigen Fläche 7a ausgebildet ist. Die optionalen Module 9 sind in die jeweiligen Modul-Ladebereiche durch die Öffnungen eingeführt. In einem Fall, bei dem die optionalen Module 9 nicht in die Modul-Ladebereiche eingeführt sind, sind die Öffnungen mit vorbestimmten Abdeckteilen (nicht dargestellt) verschlossen.

Die Kassetten-Einführöffnung 27, die auf der Frontfläche 7a des zentralen Moduls 7 ausgebildet ist, ist derart angeordnet, um in wechselseitiger Kommunikation mit einer Kassetten-Einführöffnung 30 des Kassettendeck-Moduls 9 zu sein, das in den Modul-Ladebereich 29b eingeführt ist, wodurch das Einführen und Entfernen eines Kassettenbands durch die Kassetten-Einführöffnung 27 zugelassen wird.

Wie in den 4 bis 7 dargestellt ist, sind innerhalb eines jeden Modul-Ladebereichs 29 ein Paar von Führungsschienen 31 und 33 zum Halten des optionalen Moduls 9, ein Erfassungsschalter (Modul-Erfassungsvorrichtung) 35, der ein Entfernen und Einführen des optionalen Moduls 9 vom oder in den Modul-Ladebereich 29 erfaßt, und eine Buchse 36 angeordnet, die eine elektrische Verbindung in bezug auf das optionale Modul 9 herstellt, das in den Modul-Ladebereich 29 geladen ist.

Jede der Führungsschienen 31 und 33 wird durch Biegen des Frontendes eines längs-ausgerichteten vorbestimmten Metallmaterials 39, das in drei Unterabschnitte (sudivisions) geteilt ist, zur Innenseite des Modul-Ladebereichs 29 ausgebildet. Die Unterabschnitte 37a und 37b, die auf beiden Enden des Frontendabschnitts der drei Unterabschnitte des Metallmaterials 37 ausgebildet sind, werden nach innen in rechten Winkeln derart gefaltet, um miteinander bündig zu sein. Im Gegensatz dazu ist ein Zwischen-Unterabschnitt 37c, der zwischen den Unterabschnitten 37a und 37b eingebettet (sandwiched) ist, derart gefaltet, daß er leicht nach unten um einen Winkel von mehr als 90° bei einer Position geneigt ist, die höher als die Position der Unterabschnitte 37a und 37b ist. Ein im wesentlichen gefräster (substantially-grooved) Haltebereich 38 wird von den Unterabschnitten 37a, 37b und 37c gebildet.

Im Gegensatz dazu sind die Flansche 39 und 41 derart ausgebildet, um außen auf der jeweiligen Seite des optionalen Moduls 9 überzustehen, wenn das Modul 9 in die Richtung gerichtet ist, in der es eingeführt ist. Jeder der Flansche 39 und 41 ist bzw. wird in den Raum zwischen dem Abschnittsbereich 37c des Zwischen-Unterabschnitts und den Unterabschnitten 37a und 37b eingeführt, wodurch das optionale Modul 9 im Modul-Ladebereich 29 gehalten wird. Obwohl bei der vorliegenden Ausführungsform die Flansche 39 und 41 des optionalen Moduls 9 in die jeweiligen Führungsschienen 31 und 33 eingeführt sind, können die gegenüberstehenden Enden der Platine des optionalen Moduls 9 in die jeweiligen Führungsschienen 31 und 33 eingeführt sein bzw. werden.

Wie oben erläutert, ist der Zwischen-Unterabschnitt 37c von jeder der Führungsschienen 31 und 33 gefaltet und leicht nach unten geneigt. Wenn jeder der Flansche 39 und 41 des optionalen Moduls 9 in den Raum zwischen dem Zwischen-Unterabschnitt 37c und den Unterabschnitten 37a und 37b eingeführt ist, werden die Flansche 39 und 41 gehalten, während jeder der Flansche 39 und 41 mit Hilfe des Zwischen-Unterabschnitts 37c in Druckkontakt mit den Unterabschnitten 37a und 37b gebracht wird. Als ein Ergebnis wird ein Klappern des optionalen Moduls 9 verhindert, das andererseits durch Schwingungen des Fahrzeugs verursacht würde.

Im im wesentlichen gefrästen Haltebereich 38, der an jedem der Führungsschienen 31 und 33 angeordnet ist und aus dem Zwischen-Unterabschnitt 37c und den Unterabschnitten 37a und 37b gebildet wird, ist eine Öffnung 38a des Haltebereichs 38, in den jede der Flansche 39 und 41 eingeführt wird, derart ausgebildet, um zu verzweigen, um dadurch das Einführen der Flansche 39 und 41 zu erleichtern.

Im Zwischen-Unterabschnitt 37c einer jeden Führungsschiene 31 und 33, die gefaltet und leicht abwärts geneigt sind, sind eine Mehrzahl von Ausstülpungen (protuberances) 43 ausgebildet, um nach unten überzustehen bzw. hinauszuragen. Diese Ausstülpungen 43 drücken die Flansche 39 und 41 effektiv abwärts, wodurch ein Klappern der Flansche 39 und 41 des optionalen Moduls 9 effektiv verhindert wird.

Der Erfassungsschalter 35 und die Buchse 36 sind am nachgeordneten Ende jedes Modul-Ladebereichs 29 in der Richtung angeordnet, in der das optionale Modul 9 eingeführt ist. Wenn das optionale Modul 9 in den Modul-Ladebereich 29 eingeführt ist, während die Flansche 39 und 41 in die jeweiligen Führungsschienen 31 und 33 eingeführt sind, kommt ein vorbestimmter Kontaktbereich des optionalen Moduls 9 in Kontakt mit einem Betätigungsteil 35a des Erfassungsschalters 35, der mit Hilfe einer Feder gedrängt (urged) wird überzustehen. Das Betätigungsteil 35a wird mit Hilfe des optionalen Moduls 9 gegen die Federkraft gedrückt, wodurch der Erfassungsschalter 35 angeschaltet wird. Als ein Ergebnis erfaßt der zentrale Steuerbereich 17 das Einführen des optionalen Moduls 9 in den Modul-Ladebereich 29. Wie in 7 dargestellt ist, wird ein Stecker 45, der am optionalen Modul 9 angeordnet ist, eingeführt und mit dem aufnehmenden Stecker 36 verbunden, der eine Buchse ist, die an dem zentralen Modul 7angeordnet ist. Auf diese Weise wird das optionale Modul 9 mit dem zentralen Modul 7 elektrisch verbunden.

Eine fächerförmige (fan shaped) Führung 36b ist entlang eines Öffnungsbereichs einer Stecker-aufnehmenden Aussparung 36a des aufnehmenden Steckers 36 ausgebildet und erlaubt ein sanftes Einfügen des Steckers 45 des optionalen Moduls 9 in die den Stecker aufnehmenden Aussparung 36a.

Der aufnehmende Stecker 36 ist mit einer Platine 49, die im zentralen Modul 7 angeordnet ist, durch ein elektrisches Verbindungsteil 47 elektrisch verbunden, das einen Leiterabschnitt hat, der aus einer Metallplatte hergestellt ist, die von geeigneter Härte ist und aus einem Verbindungskabel ausgebildet ist bzw. hervorgeht. Ferner wird der aufnehmende Stecker 36 mit Hilfe des elektrischen Verbindungsteils 47 getragen, das auf der Platine 49 montiert ist. Das elektrische Verbindungsteil 47 besitzt eine geeignete Härte und Flexibilität. Selbst wenn eine positionsmäßige Abweichung zwischen dem aufnehmenden Stecker 36 und dem Stecker 45 zum Zeitpunkt des Einführens des optionalen Moduls 9 existiert, kann die positionsmäßige Abweichung mit Hilfe des Biegens bzw. durch Biegen des elektrischen Verbindungsteils 47 absorbiert werden, wodurch eine Konzentration von Spannung auf die Stecker 36 und 45 verhindert wird.

Eine Abdeckung 51 ist auf der Oberfläche des optionalen Moduls 9 angeordnet, die nach außen weist, wenn das Modul 9 in das zentrale Modul 7 eingeführt ist, und schließt eine Öffnung eines jeden Modul-Ladebereichs 29. Das optionale Modul 9, das in den Modul-Ladebereich 29 eingeführt ist, ist an das zentrale Modul 7 durch Anschrauben der Abdeckung 51 an das Gehäuse 23 durch Verwendung der Schrauben 53 befestigt.

Das optionale Modul 9 wird durch Herausziehen aus dem Modul-Ladebereich 29 entfernt. Wenn das optionale Modul 9 entfernt wird bzw. ist, wird bzw. ist der aufnehmende Stecker 36 vom Stecker 45 entkuppelt. Das Betätigungsteil 35a des Erfassungsschalters 35, der mit Hilfe des optionalen Moduls 9 gedrückt ist, steht mit Hilfe der Federkraft über und schaltet in einen Aus-Zustand um. Als ein Ergebnis erfaßt der zentrale Steuerbereich 17 das Entfernen des optionalen Moduls 9 aus dem Modul-Ladebereich 29.

Obwohl bei der vorliegenden Ausführungsform ein Modul-Ladebereich zum Aufnehmen eines nicht dargestellten CD-Spieler-Moduls im zentralen Modul 7 nicht ausgebildet ist, kann der Modul-Ladebereich zum Aufnehmen des CD-Spieler-Moduls ebenso ausgebildet sein, wie die weiteren Modul-Ladebereiche 29 es sind. In diesem Fall ist in der Frontfläche 7a des zentralen Moduls 7 eine CD-Einführöffnung ausgebildet, die in wechselseitiger Kommunikation mit der CD-Einführöffnung eines CD-Spielers steht, der in das zentrale Modul 7 eingeführt ist.

Der Flüssigkristall-Anzeigebereich 13, der auf dem zentralen Modul 7 bereitgestellt ist, ist angeordnet, um ein Fernsehbild, das vom Fernseh-Empfängermodul 9a empfangen wird, einen Straßenkarten-Schirm, der für Auto-Navigationszwecke von der Auto-Navigationseinheit 3 erstellt worden ist, Straßen-Verkehrsinformationen (VICS-Informationen), die vom VICS-Modul 9c empfangen werden, und visuelle Informationen, die erforderlich sind, um die fahrzeugseitige Einheit 1 zu betätigen bzw. zu bedienen, anzuzeigen.

Der Eingabe-Empfangsbereich 15 empfängt die Abläufe (operations) zum Betätigen der fahrzeugseitigen Einheit 1. Die Stromversorgungseinheit 19 versorgt die gesamte fahrzeugseitige Einheit 1 mit Strom.

Der zentrale Steuerbereich 17 weist eine CPU 17a und einen Speicher 17b auf, der von einem ROM ausgebildet wird. Auf Basis einer Anweisung, die mit Hilfe des Eingabe-Empfangsbereichs 15 eingegeben wird, steuert die zentrale Steuervorrichtung 17 die Rundfunk-Empfängereinheit 3, die Auto-Navigationseinheit 5, verschiedene optionale Module 9a bis 9c, die in das zentrale Modul 7 eingeführt sind, und eine nicht dargestellte Klimaanlage, die mit der fahrzeugseitigen Einheit 1 verbunden ist. Der zentrale Steuerbereich 17 hat ebenso eine Funktion des Anzeigens von visueller Information, die erforderlich ist, um die Rundfunk-Empfängereinheit 3, die Auto-Navigationseinheit 5, die Verstärkereinheit 21, die optionalen Module 9 und eine Klimaanlage zu aktivieren, auf der Flüssigkristall-Anzeige 13.

Der zentrale Steuerbereich 17 hat eine Mehrzahl von Steuermodi, die entsprechend der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls 9 im Modul-Ladebereich 29 als auch entsprechend einer Kombination der optionalen Module 9, die in die Modul-Ladebereiche 29 eingeführt sind, umgeschaltet werden können. Wie in 8 dargestellt ist, sind eine Mehrzahl von Steuerprogrammen 52, die mit den Typen von Kombinationen der optionalen Module 9 korrespondieren, im Speicher 17b derart aufgenommen bzw. gespeichert, um es dem zentralen Steuerbereich 17 zu ermöglichen, eine Situation zu bewältigen, in der kein optionales Modul 9 in das zentrale Modul 7 eingeführt ist oder in der die optionalen Module 9, die geeignet sind, an die fahrzeugseitige Einheit 1 angefügt zu sein, in das zentrale Modul 7 in allen möglichen Kombinationen eingeführt sind.

Aufgrund der Erfassung des Anschaltens und Ausschaltens des Erfassungsschalters 35, der im Modul-Ladebereich 29 angeordnet ist, erkennt die CPU 17a die Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls 9 im Modul-Ladebereich 29 und einer Kombination der optionalen Module 9, die in die Modul-Ladebereiche 29 eingeführt sind, und schaltet den Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 durch Lesen eines Steuerprogramms 52 aus dem Speicher 17b korrespondierend zum Ergebnis einer derartigen Erkennung.

Die individuellen Eingabeschlüssel 15a und 15b des Eingabe-Empfangsbereichs 15 sind mit Hilfe des zentralen Steuerbereichs 17 Anweisungen zugeordnet, die erforderlich sind, um die Rundfunk-Empfängereinheit 3, die Auto-Navigationseinheit 5, das optionale Modul 9 und eine Klimaanlage zu aktivieren. Entsprechend der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls 9 im Modul-Ladebereich 29 und der Kombination der optionalen Module 9, die in die Modul-Ladebereiche 29 eingeführt sind, wird der Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 umgeschaltet, der seinerseits die Anweisungen ändert, die den Eingabeschlüsseln zugeordnet sind.

Wie in 9 dargestellt ist, werden die Anzeigeinhalte 55, welche die Anweisungen repräsentieren, die den Eingabeschlüsseln 15a und 15b des Eingabe-Empfangsbereichs 15 zugeordnet sind, auf der Flüssigkristallanzeige 13 mit Hilfe des zentralen Steuerbereichs 17 derart angezeigt, um mit der Gestalt der Eingabeschlüssel 15a und 15b zu korrespondieren. Wie in 10 dargestellt ist, wird entsprechend der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls 9 im Modul-Ladebereich 29 und der Kombination der optionalen Module 9, die in die Modul-Ladebereiche 29 eingeführt sind, der Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 umgeschaltet, und die Anweisungen, die den Eingabeschlüsseln 15a und 15b zugeordnet sind, werden geändert, was seinerseits die Anzeigeinhalte 57 zu weiteren Inhalten ändert, welche die Anweisungen repräsentieren, zu denen die vorhergehenden Anweisungen geändert worden sind.

Es ist beabsichtigt, daß die Rundfunk-Empfängereinheit 3, die im zentralen Modul 7 eingebaut ist, eine UKW-Rundfunkübertragung und eine LW-Rundfunkübertragung empfängt. Durch die Steuerung des zentralen Steuerbereichs 17 gibt die Rundfunk-Empfängereinheit 3 ein Audiosignal der auf diese Weise empfangenen Rundfunkübertragung durch die Verstärkereinheit 21 an die Lautsprecher 53 ab.

Durch die Steuerung des zentralen Steuerbereichs 17 führt die Auto-Navigationseinheit 5 verschiedene Verarbeitungsabläufe (processing operations) aus, die erforderlich sind, um eine Autonavigation zu bewirken. Die Verarbeitungsabläufe beinhalten einen Empfangsvorgang zum Empfangen der Positionsinformation, die erforderlich ist, um eine Fahrzeugposition zu berechnen, die von einem Satelliten übertragen werden; einen Lesevorgang zum Lesen der Karteninformation von der CD-ROM durch einen CD-ROM-Treiber, der in der Auto-Navigationseinheit 5 bereitgestellt ist; einen Straßenführungs-Verarbeitungsablauf, in dem eine vorbestimmte Informationsverarbeitung zum Zweck der Straßenführung auf Basis der Positionsinformation, der Karteninformation und der Straßen-Verkehrsinformation, die vom nachfolgend beschriebenen VICS-Modul 9c empfangen werden, ausgeführt wird, und in der eine Navigationsinformation, wie beispielsweise eine Straßenkartenanzeige, eine Autoposition und eine optimale Route auf der Flüssigkristall-Anzeige 13 durch Steuern der Anzeigeinhalte der Flüssigkristall-Anzeige 13 durch den zentralen Steuerbereich 17 angezeigt wird; und einen Verarbeitungsablauf für eine Sprachführung der Richtung, in der das Fahrzeug fährt, durch die Verstärkereinheit 21 und den Lautsprecher 53.

Durch die Steuerung des zentralen Steuerbereichs 17 empfängt das Fernseh-Empfängermodul 9a der optionalen Module 9 eine Fernsehübertragung und zeigt das auf diese Weise empfangene Fernsehbild auf der Flüssigkristall-Anzeige 13 durch die zentrale Steuereinheit 17 an. Ferner wird ein Audiosignal an die Lautsprecher 53 durch die Verstärkereinheit 21 abgegeben.

Durch die Steuerung des zentralen Steuerbereichs 17 gibt das Kassettendeck-Modul 9b eine Audioinformation wieder, die auf einem Kassettenband aufgenommen ist, und gibt das auf diese Weise wiedergegebene Audiosignal an die Lautsprecher 53 durch die Verstärkereinheit 21 ab. Das VICS-Modul 9c empfängt eine Straßen-Verkehrsinformation, die von der Außenseite des Fahrzeugs in Gestalt einer UKW-Multiplexübertragung, eines Rundfunk-Bakensignals (radio beacon signal) oder eines optischen Bakensignals (optical beacon signal) übertragen wird, und überträgt die auf diese Weise empfangene Information an die Auto-Navigationseinheit 5.

Durch die Steuerung des zentralen Steuerbereichs 7 gibt ein nicht dargestelltes CD-Spieler-Modul eine Audioinformation wieder, die in einem CD-ROM gespeichert ist, und gibt die auf diese Weise wiedergegebene Information an die Lautsprecher 53 durch die Verstärkereinheit 21 ab.

Wie oben beschrieben worden ist, können gemäß der vorliegenden Ausführungsform verschiedene Funktionen von der fahrzeugseitigen Einheit 1 durch Entfernen oder Anfügen des optionalen Moduls 9 vom und zum zentralen Modul 7 leicht hinzugefügt oder entfernt werden.

Wie oben beschrieben worden ist, sind alle optionalen Module 9 in die Modul-Ladebereiche 29 des zentralen Moduls 7 eingeführt. Selbst wenn neue Funktionen zur fahrzeugseitigen Einheit 1 hinzugefügt werden, besteht daher keine Notwendigkeit, eine zusätzliche neue Verkabelung zur fahrzeugseitigen Einheit 1 bereitzustellen, die andererseits durch eine herkömmliche fahrzeugseitige Einheit erforderlich wäre, die zusätzliche getrennte Einheiten erfordert. Demgemäß ermöglicht die fahrzeugseitige Einheit 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ein einfaches Hinzufügen von Funktionen.

Ferner werden das Entfernen und Anfügen des optionalen Moduls 9 vom und zum Modul-Ladebereich 29 mit Hilfe des Erfassungsschalters 35 erfaßt. In Verbindung mit dem Entfernen und Anfügen des optionalen Moduls 9 wird der Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 auf einen Steuermodus umgeschaltet, der mit der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls 9 im Modul-Ladebereich 29 korrespondiert und mit der Kombination der optionalen Module 9, die in die Modul-Ladebereiche 29 eingeführt sind, korrespondiert. Daher besteht keine Notwendigkeit, die Schwierigkeit in Kauf zu nehmen, den Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 derart umzuschalten, daß die Abläufe erleichtert werden, die erforderlich sind, um das optionale Modul 9 vom und zum zentralen Modul 7 zu entfernen oder anzufügen.

Die Anweisungen, die den individuellen Eingabeschlüsseln 15a und 15b des Eingabe-Empfangsbereichs 15 zugeordnet sind, werden entsprechend der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls 9 im Modul-Ladebereich 29 als auch entsprechend der Kombination der optionalen Module 9, die in die Modul-Ladebereiche 29 eingeführt sind, geändert. Selbst wenn das optionale Modul 9 vom zentralen Modul 7 hinzugefügt oder entfernt ist bzw. wird, ist es demgemäß möglich, die Rundfunk-Empfängereinheit 3, die Auto-Navigationseinheit 5 und die optionalen Module 9a bis 9c durch die Eingabeschlüssel 15a und 15b zu aktivieren, ohne eine Änderung der Zahl und der Gestalt der Eingabeschlüssel 15a und 15b des Eingabe-Empfangsbereichs 15 nach sich zu ziehen.

Ferner werden die Anweisungen, die den individuellen Eingabeschlüsseln 15a und 15b zugeordnet sind, auf der Flüssigkristall-Anzeige 13 angezeigt, um mit der Gestalt der Eingabeschlüssel 15a und 15b zu korrespondieren. Die fahrzeugseitige Einheit 1 hat den Vorteil, in der Lage zu sein, eine Änderung der Anweisungen, die den Eingabeschlüsseln 15a und 15b zugeordnet sind, die vom Entfernen oder Anfügen des optionalen Moduls 9 vom und zum zentralen Modul 7 resultiert, durch alleiniges Ändern der Anzeigeninhalte der Flüssigkristall-Anzeige 13 zu bewältigen.

Bei einer herkömmlichen fahrzeugseitigen Einheit, in die verschiedene, unabhängig gefertigte Einheiten einbaut werden bzw. sind, besteht eine Notwendigkeit, eine Stromversorgungseinheit für jede der Einheiten bereitzustellen, was die Einheiten groß bzw. sperrig macht. Im Gegensatz dazu werden gemäß der vorliegenden Ausführungsform verschiedene optionale Module 9 in das zentrale Modul 7 wie erforderlich eingefügt. Mit einer derartigen Konfiguration können die Stromversorgungseinheit 19, der zentrale Steuerbereich 17, die Flüssigkristall-Anzeige 13 und die Verstärkereinheit 21 von der Rundfunk-Empfängereinheit 3, der Auto-Navigationseinheit 5 und den optionalen Modulen 9 geteilt werden. Folglich kann die fahrzeugseitige Einheit 1 kompakt und dementsprechend preiswert gestaltet werden.

11 ist ein Logikdiagramm, das eine erste Abwandlung der fahrzeugseitigen Einheit 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform darstellt. Die erste Abwandlung ist mit der fahrzeugseitigen Einheit 1 gemäß der ersten Ausführungsform, mit Ausnahme eines DIP-Schalters (dip switch) (Eingabevorrichtung) 61 identisch, der zum Umschalten des Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 an Stelle des Erfassungsschalters 35 zum Erfassen des Entfernens und Anfügens des optionalen Moduls 9 verwendet wird. Dieselben Bezugszeichen sind den Elementen zugeordnet, die ebenso in der fahrzeugseitigen Einheit 1 verwendet werden, und auf die Wiederholung ihrer Erklärungen wird hier verzichtet.

Der DIP-Schalter 61, der eine Mehrzahl von Schaltern 61a aufweist, ist auf der Platine 49 innerhalb des zentralen Moduls 7 und auf den Seitenflächen 7b und 7c des zentralen Moduls 7 angeordnet. Die individuellen Schalter 61a des DIP-Schalters 61 sind mit der CPU 17a des zentralen Steuerbereichs 17 elektrisch verbunden. Die Signaleingabe zur CPU 17a wird zwischen einem hohen Niveau und einem niedrigen Niveau, in Verbindung mit dem Anschalten und Ausschalten eines jeden Schalters 61a, umgeschaltet.

Beispielsweise sind die Schalter 61a des DIP-Schalters 61 derart angeordnet, um eine Eins-zu-eins-Korrespondenz zwischen den Schaltern 61a und den Modul-Ladebereichen 29 einzurichten. Wenn das optionale Modul 9 in irgendeinen Modul-Ladebereich 29 eingeführt ist, wird der Schalter 61a, der mit dem Modul-Ladebereich 29 korrespondiert, angeschaltet, wodurch der zentrale Steuerbereich 17 benachrichtigt wird, daß das optionale Modul 9 in den Modul-Ladebereich 29 eingeführt ist.

So lange, wie der Schalter 61a zwischen einem AN-Zustand und einem AUS-Zustand entsprechend, ob das optionale Modul 9 in das zentrale Modul 7 eingeführt ist oder nicht, geschaltet wird, erkennt auf diese Weise der zentrale Steuerbereich 17 die Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls 9 im Modul-Ladebereich 29 und die Kombination der optionalen Module 9, die geladen sind. Als ein Ergebnis wird wie im Fall der fahrzeugseitigen Einheit 1 der Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 auf einen Steuermodus umgeschaltet, der mit dem Ergebnis einer derartigen Erkennung korrespondiert.

In der vorliegenden Ausführungsform werden die Schalter 61a des DIP-Schalters 61 bereitgestellt, um eine Eins-zu-eins-Korrespondenz zwischen den Schaltern 61a und den Modul-Ladebereichen 29 einzurichten. Alternativ können die Typen von Kombinationen der optionalen Module 9, die geladen werden sollen, mit binären Zahlen kodiert werden, und der zentrale Steuerbereich 17 kann die Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls 9 im Modul-Ladebereich 29 und die Kombination der optionalen Module 9 durch Umschalten des Schalters 61a zwischen einem AN-Zustand und einem AUS-Zustand erkennen, um mit der kodierten Zahl zu korrespondieren.

Gemäß der ersten Abwandlung kann der Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 mit Hilfe des DIP-Schalters 61, der spezifisch zum Umschalten eines Steuermodus gestaltet ist, entsprechend dem Entfernen und Anfügen des optionalen Moduls 9 vom und zum zentralen Modul 7 umgeschaltet werden, wodurch ein einfaches Umschalten des Steuermodus ermöglicht wird.

In der zweiten denkbaren Abwandlung der fahrzeugseitigen Einheit 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann der Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 durch vorbestimmte Eingabeabläufe (operations) durch die Eingabeschlüssel 15a und 15b des Eingabe-Empfangsbereichs 15 umgeschaltet werden.

In diesem Fall wird eine Mehrzahl von Eingabeabläufen zum Zweck des Umschaltens eines Steuermodus, die durch die Eingabeschlüssel 15a und 15b des Eingabe-Empfangsbereichs 15 eingegeben werden sollen, im Speicher 17b des zentralen Steuerbereichs 17 derart registriert, um mit den Typen von Kombinationen der optionalen Module 9, die geladen werden sollen, zu korrespondieren. Wenn die Modus-Umschaltvorgänge durch den Eingabe-Aufnahmebereich 15 eingegeben werden, schaltet der zentrale Steuerbereich 17 den Steuermodus auf einen Steuermodus um, der zu den auf diese Weise eingegebenen Modus-Umschaltvorgängen, wie im Fall der fahrzeugseitigen Einheit 1, korrespondiert.

Die Modus-Umschaltvorgänge müssen derart eingestellt sein, um Fehlabläufe der Rundfunk-Empfängereinheit 3, der Auto-Navigationseinheit 5 und der optionalen Module 9a bis 9c zu verhindern. Wenn beispielsweise die Eingabeschlüssel 15a und 15b, denen Anweisungen zum Aktivieren der Rundfunk-Empfängereinheit 3 zugeordnet sind, gedrückt sind, während die Eingabeschlüssel 15a und 15b, denen Anweisungen zum automatischen Aktivieren einer Klimaanlage zugeordnet sind, gedrückt sind, kann der Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 zu einem Steuermodus umgeschaltet werden, der mit einem Fall korrespondiert, bei dem nur das Fernseh-Empfängermodul 9a in das zentrale Modul 7 als das optionale Modul 9 eingeführt ist.

Gemäß einer zweiten Abwandlung der vorliegenden Ausführungsform, kann der Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 in Verbindung mit dem Entfernen und Anfügen des optionalen Moduls 9 vom und zum zentralen Modul 7 durch den Eingabe-Empfangsbereich 15 umgeschaltet werden, durch den die Rundfunk-Empfängereinheit 3, die Auto-Navigationseinheit 5 und die optionalen Module 9a bis 9c betrieben werden. Daher besteht keine Notwendigkeit, einen DIP-Schalter 61 bereitzustellen, der spezifisch für das Ändern des Steuermodus des zentralen Steuerbereichs 17 gestaltet ist, wodurch die Konfiguration der fahrzeugseitigen Einheit vereinfacht wird.

Bei dieser Ausführungsform bewältigt die fahrzeugseitige Einheit in einem Fall, bei dem die Anweisungen, die den Eingabeschlüsseln 15a und 15b des Eingabe-Empfangsbereichs 15 zugeordnet sind, in Verbindung mit dem Entfernen oder Anfügen des optionalen Moduls 9 vom und zum zentralen Modul 7 geändert werden, eine derartige Änderung der Anweisungen durch Ändern der Anzeigeinhalte 55 und 57, welche die Anweisungen angeben, die auf der Flüssigkristall-Anzeige 13 angezeigt werden sollen. Alternativ sind, wie in 12 dargestellt ist, die Anweisungen, die den Eingabeschlüsseln 15a und 15b zugeordnet sind, jeweils auf die Frontfläche 73a des Betätigungsbereichs 73 geschrieben, der an das Schlüsselgehäuse (key body) 71 der jeweiligen Eingabeschlüssel 15a und 15b entfernbar angefügt ist. In Verbindung mit einer Änderung der Anweisung, die dem Eingabeschlüssel zugeordnet ist, kann der Betätigungsbereich 73 mit einem weiteren Betätigungsbereich 73 ersetzt werden. Der Betätigungsbereich 73 ist an das zentrale Modul 7 durch Preßpassen des Betätigungsteils 71a des Schlüsselgehäuses 71 in ein Befestigungsloch 73b angefügt, das in der rückseitigen Fläche (reverse surface) des Betätigungsbereichs 73 ausgebildet ist.

Als ein Ergebnis kann die fahrzeugseitige Einheit in einem Fall, bei dem die Anweisungen, die den Eingabeschlüsseln 15a und 15b des Eingabe-Empfangsbereichs 15 in Verbindung mit dem Entfernen oder Anfügen des optionalen Moduls 9 vom und zum zentralen Modul 7 geändert werden, eine Änderung der Anweisungen durch alleiniges Ersetzen des Betätigungsbereichs 73 eines jeden Eingabeschlüssels 15a und 15b mit dem Betätigungsbereich 73 bewältigen, auf dem eine Nach-Änderungs-Anweisung geschrieben ist.

Bei der vorliegenden Ausführungsform bewältigt die fahrzeugseitige Einheit in einem Fall, bei dem die Anweisungen, die den Eingabeschlüsseln 15a und 15b des Eingabe-Empfangsbereichs 15 zugeordnet sind, in Verbindung mit dem Entfernen oder Anfügen des optionalen Moduls 9 vom und zum zentralen Modul 7 geändert werden, eine derartige Änderung der Anweisungen durch Ändern der Anzeigeinhalte 55 und 57, welche die Anweisungen repräsentieren, die auf der Flüssigkristall-Anzeige 13 angezeigt werden sollen. Alternativ werden nicht dargestellte Siegel, auf denen Anweisungen geschrieben sind, die den Eingabeschlüsseln 15a und 15b zugeordnet sind, am Betätigungsbereich eines jeden Eingabeschlüssels 15a und 15b oder um den jeweiligen Eingabeschlüssel 15a und 15b befestigt. Wenn es eine Änderung der Anweisungen gibt, kann ein Siegel durch ein anderes Siegel ersetzt werden, auf dem eine Nach-Änderungs-Anweisung geschrieben ist.

Als ein Ergebnis kann die fahrzeugseitige Einheit in einem Fall, bei dem die Anweisungen, die den Eingabeschlüsseln 15a und 15b des Eingabe-Empfangsbereichs 15 zugeordnet sind, in Verbindung mit dem Entfernen oder Anfügen des optionalen Moduls 9 vom und zum zentralen Modul 7 geändert werden, eine Änderung der Anweisungen durch alleiniges Ersetzen des Siegels leicht bewältigen.

Wie in 4 dargestellt, sind bei der vorliegenden Ausführungsform die drei Unterabschnitte, die am Frontende der Metallplatte 37 ausgebildet sind, gefaltet, um dadurch die Führungsschienen 31 und 33 auszubilden. Im Gegensatz dazu kann, wie in 13 dargestellt ist, jede der Führungsschienen 31 und 33 durch Anschrauben eines zweiten L-förmigen Halteelements 83 auf der Innenfläche eines ersten L-förmigen Halteelements 81 ausgebildet sein.

Ein gefalteter Abschnitt 81a des ersten Halteelements 81 von jeder der auf diese Weise ausgebildeten Führungsschienen 31 und 33 ist leicht nach innen vom Modul-Ladebereich 29 gefaltet. Wie im Fall des Zwischen-Unterabschnitts 37c der Metallplatte 37 ist der gefaltete Abschnitt 81a leicht abwärts geneigt, und die Mehrzahl der Ausstülpungen 43 sind auf dem gefalteten Abschnitt 81a derart ausgebildet, um in einer Abwärtsrichtung vorzustehen. Die Flansche 39 und 41 des optionalen Moduls 9 werden gehalten, während sie effektiv gegen das zweite Halteelement 83 mit Hilfe des gefalteten Abschnitts 81a gedrückt werden.

Der nutförmige Haltebereich 38 wird durch eine Kombination des gefalteten Abschnitts 81a und eines gefalteten Abschnitts 83a des zweiten Halteelements 83 ausgebildet, das in rechten Winkeln gefaltet ist. Wie im Fall des vorab beschriebenen Haltebereichs 38, ist eine Öffnung 38a des Haltebereichs 38 ausgebildet, um sich in der Richtung zu verzweigen (fan out), in der die Flansche 39 und 41 eingeführt sind bzw. werden, wodurch das Einführen der Flansche 39 und 41 erleichtert wird.

Die vorliegende Ausführungsform ist beschrieben worden, bei welcher der zentrale Steuerbereich 17 getrennt von der Auto-Navigationseinheit 5 ist. In der Tat sollte, in bezug auf eine Vereinfachung, ein Ablauf(operation)-Verarbeitungsbereich, der in der Auto-Navigationseinheit 5 angeordnet ist und verschiedene Abläufe ausführt, die erforderlich sind, um eine Autonavigation zu erzielen, vorzugsweise verschiedene arithmetische Abläufe bzw. Operationen zu Autonavigations-Zwecken und die Steuerabläufe des zentralen Steuerbereichs 17 ausführen.


Anspruch[de]
Fahrzeugseitige Einheit, die in einem Fahrzeug-Armaturenbrett installiert ist, wobei die Einheit enthält: ein zentrales Modul (7), das darin wenigstens eine Einheit (3, 5) aufnimmt, die eine vorbestimmte Funktion aufweist, und in wenigstens einem Abschnitt davon einen Modul-Ladebereich (29) aufweist, und das Einsetzen oder Entfernen von wenigstens einem Typ eines optionalen Moduls (9) erlaubt, das eine vorbestimmte Funktion aufweist, die von der Funktion der eingebauten Einheit abweicht;

eine Eingabe-Empfangsvorrichtung (15), die im zentralen Modul angeordnet ist und vorbestimmte Eingaben durch Bedienung empfängt;

eine zentrale Steuervorrichtung (17), die im zentralen Modul (7) angeordnet ist und welche die Einheit (3, 5), die im zentralen Modul eingebaut ist, sowie das optionale Modul (9), das in den Modul-Ladebereich (29) eingesetzt ist, entsprechend einer Bedienungseingabe, die durch die Eingabe-Empfangsvorrichtung eingegeben wird, steuert,

dadurch gekennzeichnet, daß

das optionale Modul (9) in eine oder von einer rechten oder einer linken Seitenfläche (7b, 7c) des zentralen Moduls (7) eingesetzt oder entfernt wird;

das zentrale Modul eine in seiner Frontfläche (7a) angeordnete erste Einsetzöffnung (27), die das Einsetzen eines Kassettenbandes erlaubt, und eine zweite Einsetzöffnung (25), die das Einsetzen einer CD-ROM erlaubt, enthält und

eine Einsetzöffnung (30) des Moduls in wechselseitiger Kommunikation mit einer der Einsetzöffnungen (25, 27) des zentralen Moduls ist.
Fahrzeugseitige Einheit wie sie in Anspruch 1 definiert ist, wobei der Typ des optionalen Moduls (9), das in den Modul-Ladebereich (29) eingesetzt werden soll, vorab für jeden Modul-Ladebereich (29) bestimmt wird; die fahrzeugseitige Einheit ferner eine Modul-Erfassungsvorrichtung (35) zum Erfassen des Entfernens und Einsetzens des korrespondierenden optionalen Moduls (9) vom und in den Modul-Ladebereich (29) des zentralen Moduls (7) enthält; die zentrale Steuervorrichtung (17) eine Mehrzahl von Steuermodi aufweist, die gemäß der Anwesenheit oder Abwesenheit eines optionalen Moduls (9) im Modul-Ladebereich (29) sowie gemäß der Kombination der optionalen Module (9), die in den Modul-Ladebereich (29) eingesetzt werden sollen, umgeschaltet werden können; auf Basis eines Signals, das von der Modul-Erfassungsvorrichtung bereitgestellt wird, wobei die zentrale Steuervorrichtung (17) die Abwesenheit oder Anwesenheit des optionalen Moduls (9) im Modul-Ladebereich und die Kombination der optionalen Module (9), die in den Modul-Ladebereich (29) eingesetzt sind, erkennt; und der Steuermodus der zentralen Steuervorrichtung (17) auf einen Steuermodus aus der Mehrzahl von Steuermodi umgeschaltet wird, der mit dem Ergebnis der Erkennung korrespondiert. Fahrzeugseitige Einheit wie sie in Anspruch 1 definiert ist, wobei die fahrzeugseitige Einheit zusätzlich zur Eingabe-Empfangsvorrichtung (15) ferner eine Eingabevorrichtung enthält, welche die zentrale Steuervorrichtung (17) veranlaßt, die Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls (9) im Modul-Ladebereich (29) und die Kombination der optionalen Module (9), die in den Modul-Ladebereich (29) eingesetzt sind, zu erkennen; die zentrale Steuervorrichtung (17) eine Mehrzahl von Steuermodi aufweist, die gemäß der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls (9) im Modul-Ladebereich (29) sowie gemäß der Kombination der optionalen Module (9), die in den Modul-Ladebereich (29) eingesetzt werden sollen, umgeschaltet werden können; auf der Basis eines Signals, das von der Modul-Erfassungsvorrichtung (35) bereitgestellt wird, die zentrale Steuervorrichtung (17) die Abwesenheit oder Anwesenheit des optionalen Moduls (9) im Modul-Ladebereich (29) und die Kombination der optionalen Module (9), die in den Modul-Ladebereich (29) eingesetzt sind, erkennt; und der Steuermodus der zentralen Steuervorrichtung (17) auf einen Steuermodus aus der Mehrzahl der Steuermodi umgeschaltet wird, der mit dem Ergebnis der Erkennung korrespondiert. Fahrzeugseitige Einheit wie sie in Anspruch 1 definiert ist, wobei die zentrale Steuervorrichtung (17) eine Mehrzahl von Steuermodi aufweist, die gemäß der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls (9) im Modul-Ladebereich (29) sowie gemäß der Kombination der optionalen Module (9), die in den Modul-Ladebereich (29) eingesetzt werden sollen, umgeschaltet werden können; eine Mehrzahl von Modus-Umschaltvorgängen, die durch die Eingabe-Empfangsvorrichtung (15) zum Zweck des Umschaltens des Steuermodus eingegeben werden sollen, in der zentralen Steuervorrichtung (17) im voraus gespeichert sind; und in Reaktion auf den Modus-Umschaltvorgang, der durch die Eingabe-Empfangsvorrichtung (15) eingegeben wird, der Steuermodus auf denjenigen Steuermodus aus einer Mehrzahl von Steuermodi umgeschaltet wird, der mit dem Eingabeinhalt korrespondiert. Fahrzeugseitige Einheit wie sie in den Ansprüchen 2 bis 4 definiert ist, wobei die Eingabe-Empfangsvorrichtung (15) eine Mehrzahl von Eingabeschlüsseln aufweist, die durch die zentrale Steuervorrichtung (17) dem vorbestimmten Aktivieren zum Zweck des Aktivierens der Einheit, die in das zentrale Modul vorab eingebaut ist, und des optionalen Moduls (9), das in den Modul-Ladebereich (29) eingesetzt ist, zugeteilt sind; und die zentrale Steuervorrichtung (17) die Anweisungen zu individuellen Eingabeschlüsseln in Verbindung mit dem Umschalten des Steuermodus gemäß der Anwesenheit oder Abwesenheit des optionalen Moduls (9) im Modul-Ladebereich (29) sowie gemäß der Kombination der optionalen Module (9), die in den Modul-Ladebereich (29) eingesetzt werden sollen, ändert. Fahrzeugseitige Einheit wie sie in Anspruch 5 definiert ist, wobei die fahrzeugseitige Einheit ferner eine Anzeigevorrichtung (13) enthält, deren Anzeige mit Hilfe der zentralen Steuervorrichtung (17) gesteuert wird; und die zentrale Steuervorrichtung (17) auf der Anzeigevorrichtung (13) die Anweisungen angibt, die den individuellen Schlüsseln zugeordnet sind, um mit der Gestalt der Eingabeschlüssel zu korrespondieren. Fahrzeugseitige Einheit wie sie in Anspruch 5 definiert ist, wobei die Anweisung, die jedem Eingabeschlüssel zugeordnet ist, auf einem Betätigungsbereich geschrieben ist, der an das Gehäuse eines jeden Eingabeschlüssels entfernbar angefügt ist. Fahrzeugseitige Einheit wie sie in Anspruch 5 definiert ist, wobei ein Siegel, auf das die an den Eingabeschlüssel angefügte Anweisung geschrieben ist, am Betätigungsbereich eines jeden Eingabeschlüssels oder an der Umfangsfläche eines jeden Eingabeschlüssels befestigt ist. Fahrzeugseitige Einheit wie sie in einem der Ansprüche 1 bis 8 definiert ist, wobei die Einheiten, die in das zentrale Modul (7) eingebaut sind, eine Rundfunk-Empfängereinheit (3), welche die Funktion des Empfangens einer Radioübertragung aufweist, und eine Navigationseinheit (5), welche die Funktion des Ausführens eines vorbestimmten Straßenführungs-Vorgangs aufweist, sind, wobei als das optionale Modul (9) ein Fernseh-Empfängermodul (9a), das die Funktion des Empfangens einer Fernsehübertragung aufweist, ein Kassettendeck-Modul (9b), das die Funktion des Wiedergebens von Informationen aufweist, die auf einem Kassettenband aufgenommen sind, ein VICS-Modul (9c), das die Funktion des Empfangens einer VICS-Information aufweist, die von außerhalb des Autos übertragen wird, und ein CD-Spieler-Modul verfügbar sind, das die Funktion des Wiedergebens von Informationen aufweist, die auf einer CD aufgenommen sind, wie beispielsweise Musik; und das zentrale Modul (7) eine Mehrzahl von Modul-Ladebereichen (29a, 29b) aufweist, die geeignet sind, diese optionalen Module (9a, 9b) aufzunehmen.






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