| Dokumentenidentifikation |
EP1449947 20.09.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001449947 |
| Titel |
Flachstrickmaschine mit horizontal ausgerichteten Nadelbetten |
| Anmelder |
H. Stoll GmbH & Co., 72760 Reutlingen, DE |
| Erfinder |
Schmodde, Hermann, 72160 Horb, DE; Diebold, Armin, 72393 Burladingen, DE |
| DE-Aktenzeichen |
50307869 |
| Vertragsstaaten |
DE, ES, IT |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
21.02.2003 |
| EP-Aktenzeichen |
030038970 |
| EP-Offenlegungsdatum |
25.08.2004 |
| EP date of grant |
08.08.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
20.09.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
D04B 7/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit mindestens
zwei sich gegenüberliegenden, horizontal ausgerichteten Nadelbetten, in denen
Zungennadeln angeordnet sind, wobei sich gegenüberliegende Nadeln zur Maschenübertragung
mit den Außenseiten ihrer Nadelhaken gegenseitig in Eingriff bringbar sind.
Aus der
DE 357 521
ist eine Links- und Linksstrickmaschine mit waagerecht angeordneten Nadelbetten
bekannt, wobei in einem der Nadelbetten Zungennadeln angeordnet sind, die am Hakenkopf
eine Einkerbung besitzen, während im gegenüberliegenden Nadelbett Nadeln
angeordnet sind, die am Hakenkopf eine der Einkerbung entsprechende Schneide aufweisen,
sodass die Nadeln mit den Köpfen ineinander greifen und der lange Löffel
der Nadelzunge den Gegennadelhaken zur Hälfte überdeckt. Bei dieser bekannten
Strickmaschine ist es möglich, Maschen ohne zusätzliche Übertragungsvorrichtungen
von einer Nadel zur Nadel des gegenüberliegenden Nadelbetts zu übergeben.
Der Löffel der Zunge der einen Nadel bildet dabei eine Brücke, über
die die Masche in den Haken der übernehmenden Nadel gleiten kann.
Da die Zungen beider Nadeln über den Nadelhaken vorstehen,
muss die Zunge der übernehmenden Nadel durch eine Vorrichtung geöffnet
werden, bevor die beiden Nadelhaken in gegenseitigen Eingriff gebracht werden. Andernfalls
würden die Zungen beim Zusammenschieben der Nadeln kollidieren. Die Einrichtung
zur Zungenöffnung muss dabei sicherstellen, dass die Zunge der übernehmenden
Nadel so weit geöffnet ist, dass die zu übernehmende Masche sicher in
den Nadelhaken gleiten kann.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Strickmaschine liegt
darin, dass aufgrund der langen Zungen für die Maschenbildung relativ große
Austriebs- und Rückzugsbewegungen der Nadeln und damit verbunden relativ breite
Strickschlösser erforderlich sind. Insbesondere bei mehrsystemigen Strickmaschinen
vergrößern breite Strickschlösser den erforderlichen Schlittenhub
bei der Schlittenumkehr, wodurch sich auch die Produktionszeit für die Gestricke
erhöht.
Außerdem führen die Nadeln mit den langen Zungenlöffeln
zu einem anderen Gestrickbild als bei herkömmlichen Nadeln mit kurzen Zungen,
bei denen die Masche beim Abschlagen über den Nadelkopf in den Maschenverband
gleitet. Bei der bekannten Nadel mit der langen Zunge hingegen springt die Masche
von der Zunge in den Maschenverband, wodurch sich bedingt durch andere Spannungsverhältnisse
eine andere Maschenform ergibt.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Nadeln besteht darin,
dass sich durch Schwankungen der Fertigungsgenauigkeit auch ein Spalt zwischen den
Nadelhaken ausbilden kann, wenn die Nadelhaken in gegenseitigen Eingriff gebracht
werden. Dieser Spalt sowie auch an den Haken und im Übergangsbereich vorhandene
Kanten können insbesondere dann, wenn die Masche nach einem Nadelbettenversatz
übertragen werden soll, dazu führen, dass die Masche sich im Spalt oder
an einer der Kanten verfängt.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Flachstrickmaschine mit horizontalen Nadelbetten zu schaffen, bei der eine
Übertragung der Maschen von einer Nadel des einen Nadelbetts zu einer Nadel
des anderen Nadelbetts konstruktiv einfacher und sicherer erfolgt als bei der bekannten
Maschine.
Die Aufgabe wird mit einer Flachstrickmaschine der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Zungen der
Nadeln am Ende einen Löffel aufweisen, der den Nadelhaken derart teilweise
überdeckt, dass sich die Löffel gegenüberliegender Nadeln nicht berühren,
wenn die Nadelhaken zur Maschenübertragung in gegenseitigem Eingriff stehen.
Da die Zungen nun auch bei ineinander geschobenen Nadelhaken keine gegenseitigen
Berührungen aufweisen, muss die Zunge der übernehmenden Nadel nicht geöffnet
werden, bevor die Nadeln zusammengeschoben und die Masche übertragen wird.
Die Zunge der übernehmenden Nadel kann vielmehr von der zu übernehmenden
Masche selbst geöffnet werden. Hierzu ist es von Vorteil, wenn die Löffelenden
und die Nadelhaken derart geformt sind, dass sich bei geschlossener Zunge ein keilförmiger
Spalt zwischen den Nadelhakenoberseiten und den Löffelunterseiten ergibt. In
diesen keilförmigen Spalt kann dann die zu übernehmende Masche gleiten
und dabei den Löffel anheben. Eine separate Vorrichtung zum Öffnen der
Zungen der Nadeln kann hier also entfallen. Zur Erleichterung des Öffnens der
Zungen können die Löffelenden auch an ihrer Unterseite zur Spitze hin
angeschrägt sein.
Bei einer möglichen Nadelausgestaltung können
die Nadeln im einen Nadelbett an der Außenseite ihres Nadelhakens eine Nut
und die Nadeln des anderen Nadelbetts an der Außenseite ihres Nadelhakens einen
in die Nut passenden Vorsprung aufweisen. Um die Übertragung der Masche nicht
durch irgendwelche Kanten oder Spalte zu behindern, können dabei die Nutränder
an allen Seiten abgeschrägt und/oder abgerundet und der Übergangsbereich
vom Nadelhaken zum Vorsprung ebenfalls an allen Seiten abgeschrägt und/oder
abgerundet sein, sodass bei in gegenseitigem Eingriff stehenden Nadeln sich am Übergang
zwischen den beiden Nadelhaken auf allen Seiten eine glatte, kanten- und spaltfreie
Fläche ergibt. Damit ist sichergestellt, dass auch unter Spannung stehende
Maschen, beispielsweise bei einem Nadelbettenversatz, problemlos von der einen Nadel
auf die andere Nadel übertragen werden können.
Bei einer alternativen Ausgestaltung können die Nadeln
an den Nadelhakenaußenseiten zwei seitlich und in der Höhe zueinander
versetzte Vorsprünge aufweisen, die derart geformt sind, dass sich die Vorsprünge
gegenüberliegender Nadeln miteinander verzahnen können. Bei dieser Ausgestaltung
der Nadeln mit zwei Vorsprüngen ist es im Gegensatz zur Ausgestaltung mit Nut
und Vorsprung nicht mehr nötig, zwei verschiedene Typen von Nadeln zur Verfügung
zu stellen. Die Nadeln beider Nadelbetten können vielmehr identisch ausgebildet
werden. Durch die seitlich und in der Höhe versetzte Anordnung der Vorsprünge
kann dennoch eine Verzahnung der beiden Nadelhakenaußenseiten erreicht werden.
Auch bei dieser Ausgestaltung ist es von Vorteil, wenn die äußeren Seiten
der Vorsprünge und die Übergangsflächen zwischen den Nadelhaken und
den Vorsprüngen derart abgeschrägt und/oder abgerundet sind, dass sich
bei einem gegenseitigen Eingriff gegenüberliegender Nadeln allseitig eine glatte,
kanten- und spaltfreie Fläche im Übergangsbereich zwischen den Nadelhaken
ergibt.
Bei einer dritten Ausgestaltungsmöglichkeit können
die Nadeln an den Nadelhakenaußenseiten seitlich einen einwärts gekrümmten
Vorsprung aufweisen, der mit dem Vorsprung der gegenüberliegenden Nadeln in
Eingriff bringbar ist. Auch bei dieser Variante ist nur ein Typ von Nadeln herzustellen.
Da nur ein Vorsprung ausgeformt werden muss, ist die Herstellung auch noch etwas
einfacher als bei der Variante mit zwei Vorsprüngen pro Nadel. Zur Ermöglichung
eines reibungsfreien Maschentransfers können auch bei dieser Variante die äußeren
Seiten des Vorsprungs und die Übergangsflächen vom Nadelhaken zum Vorsprung
derart abgeschrägt und/oder abgerundet sein, dass sich bei einem gegenseitigen
Eingriff gegenüberliegender Nadeln allseitig eine glatte, kanten- und spaltfreie
Fläche zwischen den beiden Nadelhaken ergibt.
Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur
Übertragung von Maschen von den Nadeln des einen Nadelbetts auf die Nadeln
des anderen Nadelbetts bei einer Flachstrickmaschine mit mindestens zwei sich gegenüberliegenden,
horizontal ausgerichteten Nadelbetten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, das
dadurch gekennzeichnet ist, dass die Nadelhakenaußenseiten der die Masche übergebenden
Nadel des einen Nadelbetts und der die Masche übernehmenden Nadel des gegenüberliegenden
Nadelbetts in gegenseitigen Eingriff gebracht werden, wobei die Masche hinter die
Zunge der übergebenden Nadel kommt, und anschließend beide Nadeln in Richtung
des Nadelbetts mit der die Masche übergebenden Nadel bewegt werden, sodass
die Masche über den Löffel der übergebenden Nadel in den Übergangsbereich
zwischen die Nadelhaken und von dort in Richtung auf den Löffel der übernehmenden
Nadel gleitet, wobei die Masche den Löffel untergreift und dadurch die Zunge
der übernehmenden Nadel öffnet und in den Nadelhaken der übernehmenden
Nadel springt.
Die Nadeln können auch so genannte Federzungennadeln
sein, bei denen die beiden Endstellungen der Zunge nur gegen einen leichten Federwiderstand
erreichbar sind.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele
von Nadeln einer erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine anhand der Zeichnung
näher beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht zweier gegenüberliegender Nadeln mit in gegenseitigem
Eingriff befindlichen Nadelhaken;
- Fig. 2
- eine Ansicht von oben auf die Nadeln aus Fig. 1;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht der Nadeln aus Fig. 1;
- Fig. 4
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung mit außer Eingriff stehenden
Nadelhaken;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die Anordnung aus Fig. 4;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht der Nadeln aus Fig. 1 in getrenntem Zustand;
- Fig. 7
- eine weitere perspektivische Ansicht der Nadeln aus Fig. 1 in getrenntem Zustand;
- Fig. 8
- eine Seitenansicht der Nadeln aus Fig. 1 mit einer zu übergebenden Masche
in einer ersten Übergabeposition;
- Fig. 9
- eine der Fig. 8 entsprechende Ansicht mit der Masche in einer zweiten Übergabeposition;
- Fig. 10
- eine der Fig. 8 entsprechende Ansicht mit der Masche in einer dritten Übergabeposition;
- Fig. 11
- eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform von Nadeln mit gegenseitig
in Eingriff stehenden Nadelhaken;
- Fig. 12
- eine Ansicht von oben auf die Nadeln aus Fig. 11;
- Fig. 13
- eine perspektivische Ansicht der Nadeln aus Fig. 11;
- Fig. 14
- eine Seitenansicht der Nadeln aus Fig. 11 mit getrennten Nadelhaken;
- Fig. 15
- eine Ansicht von oben auf die Nadeln aus Fig. 14;
- Fig. 16
- eine perspektivische Ansicht der Nadeln aus Fig. 14;
- Fig. 17
- eine zweite perspektivische Ansicht der Nadeln aus Fig. 14;
- Fig. 18
- eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform von Nadeln mit gegenseitig
in Eingriff stehenden Nadelhaken;
- Fig. 19
- eine Ansicht von oben auf die Nadeln aus Fig. 18;
- Fig. 20
- eine perspektivische Ansicht der Nadeln aus Fig. 18;
- Fig. 21
- eine Seitenansicht der Nadeln aus Fig. 18 mit getrennten Nadelhaken;
- Fig. 22
- eine Ansicht von oben auf die Nadeln aus Fig. 21;
- Fig. 23
- eine perspektivische Ansicht der Nadeln aus Fig. 21.
Fig. 1 zeigt zwei gegenüberliegende Nadeln 1, 2, die
in hier nicht dargestellten waagerecht ausgerichteten Nadelbetten einer Flachstrickmaschine
angeordnet sind. Die Nadeln 1, 2 weisen Zungen 3, 4 auf, die die Nadelhaken 5, 6
verschließen. Die Zungen 3, 4 sind dabei so ausgebildet, dass sie sich auch
bei gegenseitig in Eingriff befindlichen Nadelhaken 5, 6, wie sie in Fig. 1 dargestellt
sind, nicht berühren.
Wie insbesondere aus den Fig. 2, 3 und 5 bis 7 ersichtlich
ist, weist die Nadel 1 an der Außenseite ihres Nadelhakens 5 eine in Fig. 5
bezeichnete Nut 57 auf. Die Nadel 2 ist auf der Außenseite ihres Nadelhakens
6 mit einem in die Nut 57 passenden Vorsprung 67 versehen. Dadurch ist es möglich,
die beiden Nadeln 1, 2 mit ihren Nadelhaken 5, 6 in gegenseitigen Eingriff zu bringen,
um eine Masche von einer Nadel 1, 2 auf die Nadel 2, 1 übertragen zu können.
Wie die Fig. 1, 2 und 3 zeigen, sind die Übergange
zwischen den Nadelhaken 5, 6 und der Nutöffnung und dem Vorsprung 67 derart
ausgebildet, dass sich in zusammengeschobenem Zustand der Nadeln 1, 2 auf der Oberseite,
der Unterseite und auf den beiden Seiten spalt- und kantenfreie Übergangsflächen
ergeben, sodass eine Masche problemlos über den Übergangsbereich zwischen
den beiden Nadeln 1, 2 hinweggleiten kann.
Fig. 4 zeigt die Nadeln 1, 2 in getrennter Stellung, wobei
jetzt die Kontur der Oberseite 51 des Nadelhakens 5 der Nadel 1 sowie die Kontur
53 der Unterseite des Nadelhakens 5 in abgeschrägter Form zu erkennen ist.
Die Kontur 51 bildet mit der Horizontalen den Winkel 52 und die Kontur 53 den Winkel
54. Die Winkel 52, 54 sollten ebenso wie die Winkel 62, 64 der Konturen 61, 63 des
Nadelhakens 6 der Nadel 2 möglichst klein sein, um einen flachen Übergang
zwischen den Nadeln zu ermöglichen. Die Stirnseite des Nadelhakens 5 wird von
einer senkrechten Geraden 55 gebildet, wobei die Gerade 55 mit abgerundeten Bereichen
56 in die Konturen 51, 53 übergeht.
In analoger Weise wird die Stirnseite des Nadelhakens 6
von einer senkrechten Geraden 65 gebildet, die über Abrundungsbereiche 66 in
die Konturen 61, 64 übergeht.
Fig. 5 zeigt die Nadeln aus Fig. 4 in der Draufsicht. Aus
dieser Draufsicht ist zu erkennen, dass die Nutränder 58, 55 abgeschrägt
mit einem Winkel 59 zum Nadelgrundkörper 1 verlaufen. Die Spitze des Vorsprungs
67 der Nadel 2 weist ebenfalls einen abgerundeten Bereich 65 auf. Die Übergangsflächen
68 zum Vorsprung 67 bilden mit dem Grundkörper der Nadel 2 einen Winkel 69.
Durch diese Ausgestaltung ist sichergestellt, dass sich
bei zusammengeschobenen Nadeln 1, 2 an allen Außenseiten des Übergangsbereichs
zwischen den Nadelhaken 5, 6 eine glatte, spaltund kantenfreie Fläche ergibt.
Die Fig. 8 bis 10 illustrieren nun, wie eine Maschenübertragung
mit den Nadeln 1, 2 aus den Fig. 1 bis 7 vonstatten geht. Dabei soll die Masche
TM von der Nadel 1 auf die Nadel 2 übertragen werden. Mit 100 ist die Mittenebene
zwischen den beiden nicht dargestellten Nadelbetten bezeichnet. Die Nadeln 1, 2
werden in der Position, in der die Haken 5, 6 ineinander greifen, in Richtung des
Pfeils x verschoben. Dadurch bewegt die Masche TM die Nadelzunge 3 in die in Fig.
8 gestellte Position, in der die Zunge verschlossen ist. Die Masche TM ist in dieser
Position durch die Nadel 1 am stärksten gespannt.
In Fig. 9 wird dann gezeigt, wie bei einer weiteren Bewegung
der Nadeln 1, 2 in Pfeilrichtung x die Masche TM von der Zunge 3 der Nadel 1 in
den Übergangsbereich zwischen den Nadelhaken 5, 6 heruntergleitet.
Werden die Nadeln 1, 2 anschließend weiter ,in Pfeilrichtung
x bewegt, so untergreift die Masche TM den Löffel der Zunge 4 und öffnet
damit die Zunge 4 der Nadel 2, was in Fig. 10 dargestellt ist. Die Masche TM selbst
also sorgt hier dafür, dass die Zunge 4 der übernehmenden Nadel 2 geöffnet
wird und sie in den Nadelhaken 6 springen kann. Irgendwelche Vorrichtungen zum Öffnen
der Zunge 4 sind hier nicht erforderlich.
Die Fig. 11 bis 17 zeigen eine zweite Ausgestaltung der
Nadeln 1' für eine erfindungsgemäße Flachstrickmaschine. Die Nadeln
1' der beiden hier nicht näher dargestellten Nadelbetten sind jetzt identisch
ausgebildet. Sie weisen wieder Nadelhaken 5' und Zungen 3' auf. Außerdem sind
sie an der Außenseite der Nadelhaken 5' jeweils mit zwei seitlich und in der
Höhe versetzten Vorsprüngen 70, 80 versehen, wie auch die Fig. 12 und
insbesondere Fig. 14 zeigen. In den Fig. 14 bis 17 sind die Nadeln 1' im getrennten
Zustand zu sehen. Daraus ist ersichtlich, dass die äußeren Konturlinien
51', 56', 53', 55' ungefähr den Konturlinien 51, 56, 53, 55 des Nadelhakens
5 entsprechen. Es sind auch hier wieder Abschrägungen und Abrundungen vorhanden,
sodass sich bei zusammengeschobenen Nadelhaken 5' glatte, kanten- und spaltfreie
Übergangsflächen zwischen den Nadeln 1' ergeben. Fig. 15 illustriert die
seitlich versetzte Anordnung der Vorsprünge 70, 80 sowie die Anschrägungen
71, 72 bzw. 81, 82 an den Seiten der Vorsprünge 70, 80. Diese sind auch in
den Fig. 16, 17 zu erkennen.
Die Fig. 18 bis 23 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel
von Nadeln für erfindungsgemäße Flachstrickmaschinen. Die Nadeln
1" weisen wieder Nadelhaken 5", die durch Zungen 3" verschließbar sind, auf.
Die Nadelhaken 5" sind jetzt mit einem einzigen seitlichen Vorsprung 90 versehen.
Die Vorsprünge 90 sind dabei einwärts gebogen, sodass sich die Vorsprünge
90 gegenüberliegender Nadeln 1" einander hintergreifen können, wie in
den Fig. 18 bis 20 dargestellt ist.
Die Fig. 21 bis 23 zeigen die Nadeln 1' ' in getrenntem
Zustand. Hier sind wieder die abgeschrägten und abgerundeten Konturlinien 51'',
53'', 56'', 55'' der Nadelhaken 5'' zu erkennen. Aus Fig. 22 ist die an den Seitenflächen
abgerundete Form der Vorsprünge 90 zu erkennen. Sowohl die Spitze 91 als auch
der Aufnahmebereich 92 für die Spitze 91 der gegenüberliegenden Nadel
1" sind rund ausgeformt, um ein leichtes Ineinandergreifen und wieder Lösen
der Nadelhaken 5" zu ermöglichen.
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| Anspruch[de] |
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Flachstrickmaschine mit mindestens zwei sich gegenüberliegenden,
horizontal ausgerichteten Nadelbetten, in denen Zungennadeln (1, 1', 1", 2) angeordnet
sind, wobei sich gegenüberliegende Nadeln (1, 2, 1', 1") zur Maschenübertragung
mit den Außenseiten ihrer Nadelhaken (5, 5', 5", 6) gegenseitig in Eingriff
bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (3, 3', 3'', 4) der
Nadeln (1, 1', 1", 2) am Ende einen Löffel aufweisen, der den Nadelhaken (5,
5', 5", 6) derart teilweise überdeckt, dass sich die Löffel gegenüberliegender
Nadeln (1, 1', 1", 2) nicht berühren, wenn die Nadelhaken (5, 5', 5'', 6) zur
Maschenübertragung in gegenseitigem Eingriff stehen.
Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Löffelenden und die Nadelhaken (5, 5', 5", 6) derart geformt sind, dass
sich bei geschlossener Zunge (3, 3', 3", 4) ein keilförmiger Spalt zwischen
den Nadelhakenoberseiten (51, 51', 51'', 61) und den Löffelunterseiten ergibt.
Flachstrickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Löffelenden an ihrer Unterseite zur Spitze hin angeschrägt sind.
Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeln (1) im einen Nadelbett an der Außenseite
ihres Nadelhakens (5) eine Nut (57) und die Nadeln (2) des anderen Nadelbetts an
der Außenseite ihres Nadelhakens (6) einen in die Nut (57) passenden Vorsprung
(67) aufweisen.
Flachstrickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Nutränder (51, 53, 55, 56, 58) an allen Seiten abgeschrägt und/oder
abgerundet und der Übergangsbereich vom Nadelhaken (6) zum Vorsprung (67) an
allen Seiten (61, 63, 65, 68) abgeschrägt und/oder abgerundet ist, sodass bei
in gegenseitigem Eingriff stehenden Nadeln (1, 2) sich am Übergang zwischen
den Nadelhaken (5, 6) auf allen Seiten eine glatte, kanten- und spaltfreie Fläche
ergibt.
Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeln (1') an den Nadelhakenaußenseiten
zwei seitliche und in der Höhe zueinander versetzte Vorsprünge (70, 80)
aufweisen, die derart geformt sind, dass sich die Vorsprünge (70, 80) gegenüberliegender
Nadeln (1') miteinander verzahnen können.
Flachstrickmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die äußeren Seiten (71, 72, 81, 82, 55', 56') der Vorsprünge (70,
80) und die Übergangsflächen (51', 53') zwischen den Nadelhaken (5') und
Vorsprüngen (70, 80) derart abgeschrägt und/oder abgerundet sind, dass
sich bei einem gegenseitigen Eingriff gegenüberliegender Nadeln (1') allseitig
eine glatte, kanten- und spaltfreie Fläche im Übergangsbereich zwischen
dem Nadelhaken (5') ergibt.
Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeln (1") an den Nadelhakenaußenseiten
seitlich einen einwärts gekrümmten Vorsprung (90) aufweisen, der mit dem
Vorsprung (90) der gegenüberliegenden Nadel (1") in Eingriff bringbar ist.
Flachstrickmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die inneren Seiten (91, 92) des Vorsprungs (90) und die Übergangsflächen
(51", 53", 55", 56'') vom Nadelhaken (5") zum Vorsprung (90) derart abgeschrägt
und/oder abgerundet sind, dass sich bei einem gegenseitigen Eingriff gegenüberliegender
Nadeln (1") allseitig eine glatte, kanten- und spaltfreie Fläche zwischen den
beiden Nadelhaken (5'') ergibt.
Verfahren zur Übertragung von Maschen (TM) von den Nadeln (1, 1',
1", 2) des einen Nadelbetts auf die Nadeln (1, 1', 1", 2) des anderen Nadelbetts
bei einer Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass die Nadelhakenaußenseiten der die Masche (TM) übergebenden
Nadel (1) des einen Nadelbetts und der die Masche (TM) übernehmenden Nadel
(2) des gegenüberliegenden Nadelbetts in gegenseitigen Eingriff gebracht werden,
wobei die Masche (TM) hinter die Zunge (3) der übergebenden Nadel (1) kommt,
und anschließend beide Nadeln (1, 2) in Richtung (x) des Nadelbetts mit der
die Masche (TM) übergebenden Nadel (1) bewegt werden, sodass die Masche (TM)
über den Löffel der übergebenden Nadel (1) in den Übergangsbereich
zwischen den Nadelhaken (5, 6) und von dort in Richtung auf den Löffel der
übernehmenden Nadel (2) gleitet, wobei sie den Löffel untergreift und
dadurch die Zunge (4) der übernehmenden Nadel (2) öffnet und in den Nadelhaken
(6) der übernehmenden Nadel (2) springt.
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| Anspruch[en] |
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Flat knitting machine having at least two opposing horizontally aligned
needle beds in which latch needles (1, 1', 1", 2) are positioned, it being possible
to bring opposing needles (1, 2, 1', 1") into mutual engagement with the outsides
of their needle hooks (5, 5', 5", 6) to transfer stitches, characterised in that
the latches (3, 3', 3", 4) of the needles (1, 1', 1", 2) have a spoon at the end
which partly covers the needle hook (5, 5', 5", 6) such that the spoons of opposing
needles (1, 1', 1", 2) do not touch one another when the needle hooks (5, 5', 5",
6) mutually engage to transfer stitches.
Flat knitting machine according to claim 1, characterised in that
the ends of the spoons and the needle hooks (5, 5', 5", 6) are formed such that
when the latch (3, 3', 3", 4) is closed, a wedge-shaped gap is produced between
the upper sides (51, 51', 51 ", 61) of the needle hooks and the lower sides of the
spoons.
Flat knitting machine according to claim 2, characterised in that
the lower sides of the spoon ends are bevelled towards the point.
Flat knitting machine according to any one of claims 1 to 3,
characterised in that the needles (1) of one needle bed have a groove (57)
on the outside of their needle hook (5) and the needles (2) of the other needle
bed have on the outside of their needle hook (6) a projection (67) fitting into
the groove (57).
Flat knitting machine according to claim 5, characterised in that
the groove edges (51, 53, 55, 56, 58) are bevelled and/or rounded on all sides and
the transition region from the needle hook (6) to the projection (67) is bevelled
and/or rounded on all sides (61, 63, 65, 68) so that when the needles (1, 2) are
mutually engaged, a smooth, edge and gap-free surface is produced on all sides at
the transition between the needle hooks (5, 6).
Flat knitting machine according to any one of claims 1 to 3,
characterised in that the needles (1') have on the outsides of the needle
hooks two lateral projections (70, 80) which are staggered in height with respect
to one another and are formed such that the projections (70, 80) of opposing needles
(1') are able to interlock.
Flat knitting machine according to claim 6, characterised in that
the outer sides (71, 72, 81, 82, 55', 56') of the projections (70, 80) and the transitional
surfaces (51', 53') between the needle hooks (5') and projections (70, 80) are bevelled
and/or rounded such that when opposing needles (1') mutually engage, a smooth, edge
and gap-free surface is produced on all sides in the transition region between the
needle hook (5').
Flat knitting machine according to any one of claims 1 to 3,
characterised in that the needles (1") have laterally on the outsides of
the needle hooks an inwardly curved projection (90) which may be engaged with the
projection (90) of the opposing needle (1'').
Flat knitting machine according to claim 8, characterised in that
the inner sides (91, 92) of the projection (90) and the transition surfaces (51",
53", 55", 56") from the needle hook (5") to the projection (90) are bevelled and/or
rounded such that when opposing needles (1") mutually engage, a smooth, edge and
gap-free surface is produced on all sides between the two needle hooks (5").
Method-for transferring stitches (TM) from the needles (1, 1', 1", 2)
of one needle bed to the needles (1.1', 1", 2) of the other needle bed in a flat
knitting machine according to any one of claims 1 to 9, characterised in that
the outsides of the needle hooks of the needles (1) transferring the stitch (TM)
of one needle bed and of the needles (2) receiving the stitch (TM) of the opposing
needle bed are brought into mutual engagement, the stitch (TM) arriving behind the
latch (3) of the transferring needle (1), and then both needles (1, 2) are moved
in direction (x) of the needle bed with the needle (1) transferring the stitch (TM),
so that the stitch (TM) slides over the spoon of the transferring needle (1) into
the transition region between the needle hooks (5, 6) and from there towards the
spoon of the receiving needle (2), the stitch (TM) catching below the spoon and
thereby opening the latch (4) of the receiving needle (2) and jumping into the needle
hook (6) of the receiving needle (2).
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| Anspruch[fr] |
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Machine à tricoter rectiligne comportant au moins deux fontures
horizontales qui se font face et dans lesquelles se trouvent des aiguilles à
clapet (1, 1', 1", 2), des aiguilles (1, 2, 1', 1") qui se font face pouvant être
mises mutuellement en prise pour transférer des mailles à l'aide des côtés
extérieurs de leurs crochets d'aiguille (5, 5', 5", 6), caractérisée
en ce que les clapets (3, 3', 3", 4) des aiguilles (1, 1', 1", 2) ont à
leur extrémité une cuiller qui recouvre en partie les crochets d'aiguille
(5, 5', 5", 6) de telle manière que les cuillers d'aiguilles (1, 1', 1", 2)
situées en face l'une de l'autre ne se touchent pas quand les crochets d'aiguille
(5, 5', 5", 6) sont en prise mutuelle pour transférer des mailles.
Machine à tricoter rectiligne selon la revendication 1,
caractérisée en ce que les extrémités de cuiller et les
crochets d'aiguille (5, 5', 5" , 6) sont formés de telle manière que,
quand le clapet (3, 3', 3", 4) est fermé, on obtient un intervalle en coin
entre les côtés supérieurs des crochets d'aiguille (51, 51', 51",
61) et les côtés inférieurs des cuillers.
Machine à tricoter rectiligne selon la revendication 2,
caractérisée en ce que les extrémités de cuiller sont
biseautées sur leur côté inférieur en direction de la pointe.
Machine à tricoter rectiligne selon l'une des revendications 1
à 3, caractérisée en ce que, sur le côté extérieur
de leur crochet (5), les aiguilles (1) d'une des fontures ont une rainure (57) et
que, sur le côté extérieur de leur crochet (6), les aiguilles (2)
de l'autre fonture ont une saillie (67) qui s'ajuste dans la rainure (57).
Machine à tricoter rectiligne selon la revendication 5,
caractérisée en ce que les bords de rainure (51, 53, 55, 56, 58)
sont biseautés et/ou arrondis de tous les côtés et la zone de transition
depuis le crochet d'aiguille (6) vers la saillie (67) est biseautée et/ou arrondie
de tous les côtés (61, 63, 65, 68), de sorte que, quand des aiguilles
(1, 2) sont en prise mutuelle, on obtient de tous les côtés une surface
plane sans arête ni intervalle à la transition entre les crochets d'aiguille
(5, 6).
Machine à tricoter rectiligne selon l'une des revendications 1
à 3, caractérisée en ce que, sur les côtés extérieurs
des crochets, les aiguilles (1') ont deux saillies (70, 80) latérales décalées
en hauteur l'une par rapport à l'autre et formées de telle manière
que les saillies (70, 80) d'aiguilles (1') qui se font face peuvent s'engrener l'une
dans l'autre.
Machine à tricoter rectiligne selon la revendication 6,
caractérisée en ce que les côtés extérieurs (71,
72, 81, 82, 55', 56') des saillies (70, 80) et les surfaces de transition (51',
53') entre les crochets d'aiguille (5') et les saillies (70, 80) sont biseautés
et/ou arrondis de telle manière que, quand des aiguilles (1') situées
en face l'une de l'autre sont en prise mutuelle, on obtient de tous les côtés
une surface plane sans arête ni intervalle dans la zone de transition entre
les crochets d'aiguille (5').
Machine à tricoter rectiligne selon l'une des revendications 1
à 3, caractérisée en ce que, sur les côtés extérieurs
des crochets, les aiguilles (1'') ont sur le côté une saillie (90) recourbée
vers l'intérieur qui peut être mise en prise avec la saillie (90) de l'aiguille
(1") située en face.
Machine à tricoter rectiligne selon la revendication 8,
caractérisée en ce que les côtés intérieurs (91,
92) de la saillie (90) et les surfaces de transition (51", 53", 55'', 56'') depuis
le crochet d'aiguille (5") vers la saillie (90) sont biseautés et/ou arrondis
de telle manière que, quand des aiguilles (1") situées en face l'une de
l'autre sont en prise mutuelle, on obtient de tous les côtés une surface
plane sans arête ni intervalle entre les deux crochets d'aiguille (5").
Procédé pour transférer des mailles (TM) depuis les aiguilles
(1, 1', 1", 2) de l'une des fontures sur les aiguilles (1, 1', 1" , 2) de l'autre
fonture dans le cas d'une machine à tricoter rectiligne d'après l'une
des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'on met en prise
mutuelle les côtés extérieurs des crochets d'aiguille, à savoir
ceux de l'aiguille - qui transfère la maille (TM) - de l'une des fontures et
ceux de l'aiguille - qui reçoit la maille (TM) - de la fonture située
en face, la maille (TM) arrive alors à l'arrière du clapet de l'aiguille
(1) qui transfère et ensuite les deux aiguilles (1, 2) se déplacent en
direction (x) de la fonture munie de l'aiguille (1) qui transfère la maille
(TM), de sorte que, par-dessus la cuiller de l'aiguille (1) qui transfère,
la maille (TM) glisse dans la zone de transition entre les crochets d'aiguille (5,
6) et de là en direction de la cuiller de l'aiguille (2) qui reçoit, elle
passe alors par-dessous la cuiller et ouvre par conséquent le clapet (4) de
l'aiguille (2) qui reçoit et elle saute dans le crochet d'aiguille (6) de l'aiguille
(2) qui reçoit.
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