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Dokumentenidentifikation DE202007003287U1 27.09.2007
Titel Vorrichtung zum Befestigen eines Geländers
Anmelder Dubbi, Karl-Heinz, 33106 Paderborn, DE
Vertreter Ostermann, T., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 33106 Paderborn
DE-Aktenzeichen 202007003287
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.09.2007
Registration date 23.08.2007
Application date from patent application 02.03.2007
IPC-Hauptklasse E04F 11/18(2006.01)A, F, I, 20070302, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen eines Geländers an einer Bodenplatte eines Balkons, wobei Geländerelemente über eine Befestigungseinrichtung mit der Bodenplatte verbunden sind.

Aus der DE 100 52 099 A1 ist eine Vorrichtung zum Befestigen eines Geländers an einer Bodenplatte eines Balkons bekannt, bei der Geländerelemente mittels einer Befestigungseinrichtung an einer Unterseite der Bodenplatte befestigt werden. Die Befestigungseinrichtung umfasst eine an der Unterseite der Bodenplatte montierte Profilschiene, von der ein senkrecht von dem Geländerelement abragendes Ansatzstück desselben längsverschieblich und fixierbar aufgenommen ist. Nachteilig an der bekannten Vorrichtung ist, dass mit Montieren der Profilschiene ein nachträgliches Ausrichten der Geländerelemente auf die Bodenplatte bzw. auf andere Bauteile des Balkons nicht mehr möglich ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Befestigen eines Geländers an einer Bodenplatte eines Balkons derart weiterzubilden, dass zum einen eine einfache Montage und zum anderen eine Ausrichtbarkeit der Geländerelemente relativ zu einer Bezugskante der Bodenplatte gewährleistet sind.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung mindestens ein an der Bodenplatte befestigbares Adapterprofil aufweist, das eine beabstandet zu einer Stirnfläche der Bodenplatte angeordnete Abschlussfläche aufweist, dass die Befestigungseinrichtung mindestens eine Konsole aufweist mit einer Vorderseite, an der das Geländerelement befestigbar ist, dass die Befestigungseinrichtung Befestigungsmittel zur Befestigung der Konsole und/oder des Geländerelementes an der Stirnfläche der Bodenplatte und Justiermittel zur Justierung des Geländerelementes relativ zu dem Adapterprofil aufweist.

Die Erfindung ermöglicht vorteilhaft eine wesentliche Vereinfachung der Montage eines Geländers, da Bauteile einer Befestigungseinrichtung, insbesondere ein Adapterprofil, eine Konsole und Justiermittel, sowie Geländerelemente vormontiert bereitgestellt werden können. Die so gebildete Baueinheit wird mittels Befestigungsmittel vor Ort an der Bodenplatte befestigt, so dass nachfolgend lediglich eine Ausrichtung der Geländerelemente relativ zu Bezugsflächen des Balkons vorgenommen werden müssen. Vorteilhaft kann hierdurch eine passgenaue Vorfertigung einer Geländerbaueinheit erfolgen. Vorteilhaft erfolgt mittels des Adapterprofils eine Verkleidung der Bodenplatte an der Stirnfläche derselben, die ein einheitliches und optisch ansprechendes Erscheinungsbild ermöglicht. Die Anordnung von Befestigungsmittel an einer Unterseite der Bodenplatte kann vermieden werden.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind das Adapterprofil, die Konsole, die Justiermittel und das Geländerelement als vormontierte Geländerbaueinheit an der Bodenplatte befestigt. Vorteilhaft können somit die Geländerelemente ortsfern von dem Balkon in eine definierte Justierlage zu dem Adapterprofil gebracht werden, so dass nach dem Befestigen der so gebildeten Geländerbaueinheit an der Balkonplatte lediglich gegebenenfalls eine Nachjustierung durch die Justiermittel der Geländerbaueinheit erforderlich ist.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Geländerbaueinheit durch eine Mehrzahl von Geländersegmenten gebildet, die jeweils ein Adapterprofil aufweisen, dem lediglich ein oder zwei Geländerelemente bzw. Konsolen zugeordnet sind. Vorteilhaft kann das Geländer hierdurch nach einem Baukastenprinzip nach und nach an der Bodenplatte befestigt werden, wobei die Adapterprofile stirnseitig bündig aneinander liegen. Hierdurch kann die Montage weiter vereinfacht werden.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind als Justiermittel vorzugsweise zwei beabstandet zueinander angeordnete Justierelemente und ein in Dreheingriff mit den Justierelementen stehendes Abstützelement vorgesehen. Die Justierelemente sind fest mit dem Adapterprofil verbunden. Durch Verstellen der Justierelemente kann eine Justierkraft auf das Adapterprofil ausgeübt werden, so dass nach Montage der Geländersegmente an der Bodenplatte eine Feinjustierung der Geländerelemente relativ zu dem Abdeckprofil ermöglicht wird.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist eine Konsole Bohrungen für den Durchtritt der Justierelemente sowie eine mittlere Bohrung für den Durchtritt eines Befestigungsmittels zum Befestigen der Konsole an der Bodenplatte auf. Vorteilhaft wirken die Konsole sowie das an der Bodenplatte befestigte Adapterprofil stabilisierend für die Geländerelemente.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Justierelement als Justierschraube ausgebildet, der eine Kontermutter zugeordnet ist, so dass nach dem Justiervorgang, bei dem das Adapterprofil relativ zu der Stirnfläche der Bodenplatte, auf der sich das Abstützelement abstützt, bewegt wird, festgelegt wird.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Geländerelement über ein Befestigungsprofil zum einen an der Konsole und zum anderen an dem Adapterprofil befestigt. Hierdurch wird eine sichere Befestigung des Geländerelementes an dem Geländersegment geschaffen.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist die Konsole eine solche Tiefe auf, dass zum einen eine Befestigung des Geländerpfostens an derselben ermöglicht wird und zum anderen der Raum für eine Regenrinne zwischen dem Adapterprofil und der Reihe von Geländerelementen geschaffen wird.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

1 eine schematische Perspektivdarstellung einer Bodenplatte eines Balkons, an der vormontierte Geländersegmente angebracht sind, wobei mit Ausnahme eines Eckgeländersegmentes lediglich Adapterprofile der Geländersegmente dargestellt sind,

2 eine vergrößerte perspektivische Darstellung zweier Eckgeländersegmente, wobei für ein Eckgeländersegment die Bauteile mit Ausnahme des Adapterprofils weggelassen worden sind,

3 eine perspektivische Seitenansicht eines an der Bodenplatte angelegten Eckgeländersegmentes in Explosionsdarstellung,

4 eine Rückansicht eines Geländersegmentes, wobei zur vereinfachten Darstellung ein Geländerelement an einer Konsole befestigt ist und die Konsole neben dem Adapterprofil angeordnet ist,

5 eine Seitenansicht eines Geländersegmentes ohne Darstellung des Adapterprofils,

6 eine Rückansicht des Geländersegmentes ohne Darstellung des Adapterprofils,

7 einen Längsschnitt durch das an der Bodenplatte montierte Geländersegment entlang einer Schnittlinie durch das mittlere Befestigungsmittel der Konsole und

8 einen Vertikalschnitt durch das an der Bodenplatte montierte Geländersegment entlang einer Schnittlinie durch ein Justierelement der Konsole.

Eine Vorrichtung zum Befestigen eines Geländers an einer Bodenplatte 1 eines Balkons ist durch eine Befestigungseinrichtung gebildet, die im Wesentlichen ortsfern von der Bodenplatte 1 vormontiert wird. Eine so gebildete vormontierte Geländerbaueinheit 2 besteht aus einer Mehrzahl von Geländersegmenten 3, die jeweils ein Adapterprofil 4 aufweisen. Zur Befestigung der Geländerbaueinheit 2 werden die Adapterprofile 4 der Geländersegmente 3 unter stirnseitigen bündigen Abschluss zu benachbarten Adapterprofilen 4 an einer Stirnfläche 5 der Bodenplatte 1 befestigt.

In den 1 und 2 ist lediglich ein im Eckbereich der Bodenplatte 1 montiertes Geländersegment 3' vollständig dargestellt. Die anderen Geländersegmente 3 weisen den gleichen Aufbau auf, wobei an Befestigungsstellen 6 des Adapterprofils 4 eine Konsole 7 sowie ein Befestigungsprofil 8 eines Geländerelementes 9 montiert sind.

Der Aufbau der Geländersegmente 3, 3' bzw. der Befestigungseinrichtung ist insbesondere in den 4 und 5näher dargestellt. Die Befestigungseinrichtung bzw. die Geländersegmente 3, 3' weisen im Wesentlichen jeweils das Adapterprofil 4, die Konsole 7, das Befestigungsprofil 8, das Geländerelement 9 sowie Befestigungsmittel 10 zur Befestigung der Konsole 7 und/oder des Geländerelementes 9 an der Stirnfläche 5 der Bodenplatte 1 sowie Justiermittel 11 zur Justierung des Geländerelementes 9 relativ zu dem Adapterprofil 4 auf.

Das Befestigungsmittel 10 ist als eine Befestigungsschraube ausgebildet, die durch eine mittlere Bohrung 12 der Konsole 7 sowie eine mittlere Bohrung 13 eines als Justiermittel 11 dienenden und sich an der Stirnfläche 5 der Bodenplatte 1 abstützenden Abstützelementes 14 greift, so dass die Konsole 7 bzw. das Adapterprofil 4 von der Stirnseite der Bodenplatte 1 her an derselben festgelegt ist. Der Kopf der Befestigungsschraube 10 ist versenkt zu einer Vorderseite der Konsole 7 angeordnet, so dass das L-förmig ausgebildete Befestigungsprofil 8 mit einem aufrechten Schenkel 15 an der Vorderseite der Konsole 7 befestigbar ist. An dem aufrechten Schenkel 15 des Befestigungsprofils 8 ist mittels zweier beabstandeter Schrauben 16 das als Geländerpfosten ausgebildete Geländerelement 9 an dem Befestigungsprofil 8 fixiert.

Das Befestigungsprofil 8 weist einen senkrecht zu dem aufrechten Schenkel 15 verlaufenden zweiten Schenkel 17 auf, der über eine parallel zu dem aufrechten Schenkel 15 verlaufende Abkantung 18 verfügt zur Schraubverbindung 19 mit einer Abschlussfläche 20 des Adapterprofils 4.

Das Adapterprofil 4 ist L-förmig ausgebildet und weist neben der beabstandet und im Wesentlichen parallel zu der Stirnfläche 5 der Bodenplatte 1 verlaufende Abschlussfläche 20 eine rechtwinklig zu derselben verlaufende Befestigungsfläche 21 auf, die an Befestigungsstellen 22 durch Schrauben mit einer Oberseite 23 der Bodenplatte 1 verbunden ist.

Die Konsole 7 weist eine solche Tiefe T bzw. der zweite Schenkel 17 des Befestigungsprofils 8 weist eine solche Breite B auf, dass zwischen der Abschlussfläche 20 des Adapterprofils 4 und dem aufrechten Schenkel 15 des Befestigungsprofils 8 eine nicht dargestellte Regenrinne ansetzbar ist.

Die Justiermittel 11 sind zum einen durch das Abstützelement 14 und zum anderen durch Justierelemente 24, 24' gebildet, die jeweils durch Bohrungen 25, 25' der Konsole 7 greifen und mit einem freien Ende 26, 26' sich in Dreheingriff zu dem Abstützelement 14 befinden. Zu diesem Zweck weist zum einen das Abstützelement 14 eine Dreheingriffsbohrung auf, in der ein lediglich auf einer dem Justierelement 24, 24' zugewandten Vorderseite 27 des Abstützelementes 14 angeordneter Schraubbolzen 28 abragt. Der Schraubbolzen 28 kann als Senkschraube ausgebildet sein, die kopfseitig bündig zu einer Rückseite des Abstützelementes angeordnet ist. Zum anderen weist das freie Ende 26, 26' des als Justierschraube ausgebildeten Justierelementes 24, 24' eine Zentralbohrung mit einem Innengewinde auf, so dass der Schraubbolzen 28 drehbar in der Zentralbohrung gelagert ist.

In einem der Abschlussfläche 20 des Adapterprofils 4 nahen Bereich weist das Justierelement 24, 24' eine fest angeordnete Mutter 29 sowie eine benachbarte Kontermutter 30auf. Die feste Mutter 29 sowie die benachbarte Kontermutter 30 sind drehbar mit einem Außengewinde 32 der Justierschrauben 24, 24' verbunden. Die fest angeordnete Mutter 29 ist nach dem Verbinden der Konsole 7 mit dem Adapterprofil 4 unter Durchgreifen der Justierschraube 24, 24' durch eine Bohrung 31 des Adapterprofils 4 an der Befestigungsstelle 6 desselben durch Verschweißen an dem Rand der Bohrung 31 fest mit dem Adapterprofil 4 verbunden.

Durch Drehung der Justierschrauben 24, 24' nach Befestigung des Geländersegmentes 3, 3' an der Bodenplatte 1 kann eine Justierung der Konsole 7 bzw. des Geländerpfostens 9 relativ zu der Abschlussfläche 20 des Adapterprofils 4 erfolgen. Hierzu können die Justierschrauben 24, 24' nacheinander mittels der über eine Unterlegscheibe 34 an einer Vorderseite der Konsole 7 angeordneten Einstellmutter 33, die in Dreheingriff mit der Justierschraube 24, 24' ist, in Justierrichtung J relativ zu der Abstützplatte 14 bzw. der Stirnfläche 5 der Bodenplatte 1 unter Mitnahme der Abschlussfläche 20 verstellt werden, so dass eine Feinjustierung des Geländerpfostens 9 in eine Horizontalebene erfolgen kann. Nachdem der Geländerpfosten 9 in die vorgesehene Position verbracht worden ist, wird mittels der Kontermutter 30 die Justierlage durch Festziehen derselben an der festen Mutter 29 gesichert. Zu diesem Zweck weist das Adapterprofil 4 lediglich eine solche kurze Abkantung 35 auf, dass die Justierschraube 24 bzw. die Kontermutter 30 im montierten Zustand des Geländersegmentes 3, 3' von unten mittels eines Hilfswerkzeuges zugänglich ist.

Vorzugsweise sind der Konsole 7 lediglich zwei Justierschrauben 24, 24' zugeordnet, die durch bzw. in zueinander fluchtende Bohrungen der Konsole 7 bzw. der Abstützplatte 14 greifen. In der beschriebenen Ausführungsform sind die Justierschrauben 24, 24' in einem Abstand und in einer gemeinsamen horizontalen Ebene angeordnet.

Nach einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform kann die Konsole 7 auch so ausgebildet sein, dass mindestens ein Paar von Justierelementen 24, 24' in einer vertikalen Ebene angeordnet sind. Hierdurch kann eine Justierung des Geländerpfostens 9 auch nicht nur in einer horizontalen Ebene, sondern auch in einer vertikalen Ebene erfolgen.

Die Geländersegmente 3, 3' der Geländerbaueinheit 2 werden vormontiert, wobei zuerst die Konsole 7 und das Adapterprofil 4 angesetzt werden. Die Befestigungsschraube 10 sowie die Justierschrauben 11 werden durch die zueinander fluchtenden Bohrungen der Konsole 7 und des Adapterprofils 4 gesteckt. Nachfolgend werden die Muttern 29, 30 auf die Justierschrauben 24, 24' geschraubt, bis die erste Mutter 29 an einer Rückseite der Abschlussfläche 20 des Adapterprofils 4 zur Anlage kommt. Nachfolgend wird die erste Mutter 29 durch Verschweißen mit der Rückseite der Abschlussfläche 20 verbunden. Anschließend wird die Abstützplatte 14 vermittels der Senkschrauben an den freien Enden 26, 26' der Justierschrauben 24, 24' befestigt. Nachfolgend wird das bereits mit dem Geländerpfosten 9 verbundene Befestigungsprofil 8 an den entsprechenden Befestigungsstellen der Konsole 7 und den Adapterprofil 4 verbunden.

Die vormontierten Geländersegmente 3, 3' werden dann an den Montageort des Geländers angeliefert. Zur Montage der Geländersegmente 3, 3' an der Bodenplatte 1 werden zuerst die Adapterprofile 4 an der Oberseite 23 der Bodenplatte 1befestigt. Nachfolgend kann die Feinjustierung der Geländerpfosten 9 mittels der Justiermittel 11 erfolgen. Abschließend wird ein Abschlussprofil 36 untenseitig an der Abschlussfläche 20 des Adapterprofils 4 befestigt, so dass das Adapterprofil 4 eine vollständige Abdeckung der Stirnfläche 5 der Bodenplatte 1 bewirkt.

Ferner wird ein Gehäuse 37 von unten auf das Befestigungsprofil 8 aufgesteckt.

Vorzugsweise bildet die Konsole 7 ein Dachrinnenauflageprofil, so dass die Montage der Dachrinne erleichtert wird.

Alternativ kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch zur Befestigung eines Geländers an einer Terrasse oder dergleichen eingesetzt werden.


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Befestigen eines Geländers an einer Bodenplatte eines Balkons, wobei Geländerelemente über eine Befestigungseinrichtung mit der Bodenplatte verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (2) mindestens ein an der Bodenplatte (1) befestigbares Adapterprofil (4) aufweist, das eine beabstandet zu einer Stirnfläche (5) der Bodenplatte (1) angeordnete Abschlussfläche (20) aufweist, dass die Befestigungseinrichtung (2) mindestens eine Konsole (7) aufweist mit einer Vorderseite, an der das Geländerelement befestigbar ist, dass die Befestigungseinrichtung (2) Befestigungsmittel (10) zur Befestigung der Konsole (7) und/oder des Geländerelementes (9) an der Stirnfläche (5) der Bodenplatte (1) und Justiermittel (11) zur Justierung des Geländerelementes (9) relativ zu dem Adapterprofil (4) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterprofil (4), die Konsole (7), die Justiermittel (11) und das Geländerelement (9) als vormontierte Geländerbaueinheit (2) an der Bodenplatte (1) befestigt sind. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Geländerbaueinheit (2) durch eine Mehrzahl von Geländersegmenten (3, 3') gebildet ist, wobei einem Adapterprofil (4) lediglich ein oder zwei Geländerelemente (9) bzw. Konsolen (7) zugeordnet sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Justiermittel (11) ein an die Stirnfläche (5) der Bodenplatte (1) ansetzbares Abstützelement (14) und ein fest mit der Abschlussfläche (20) des Adapterprofils (4) verbundenes Justierelement (24, 24') aufweisen, wobei das Justierelement (24, 24') in Dreheingriff mit dem Abstützelement (14) ist, derart, dass durch Drehung des Justierelementes (24, 24') die Konsole (7) ihre Relativlage zu dem Adapterprofil (4) und/oder der Bodenplatte (1) ändert. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar von Justierelementen (24, 24') vorgesehen sind, die jeweils in Dreheingriff mit demselben Abstützelement (14) sind und die längsverschieblich in jeweils einer Bohrung (25, 25') der Konsole (7) angeordnet sind, und dass die Justierelemente (24, 24') parallel zur Längserstreckung des Adapterprofils (4) angeordnet sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (7) eine sich zwischen jeweils den Justierelemente (24, 24') zugeordneten Bohrungen (25, 25') und beabstandet zu denselben erstreckenden mittleren Bohrung (12) aufweist und dass das Abstützelement (14) eine sich zwischen jeweils den Justierelementen (24, 24') zugeordneten Dreheingriffsbohrungen erstreckende mittlere Bohrung (13) aufweist zum Durchgreifen des Befestigungsmittels (10). Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen der Konsole (7) und des Abstützelementes (14) zueinander fluchtend angeordnet sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Dreheingriffsbohrung des Abstützelementes (14) ein von demselben auf die der Bodenplatte (1) abgewandten Seite abragender Schraubbolzen (28) gelagert ist, mit dem ein der Bodenplatte (1) zugewandtes freies Ende (26, 26') des Justierelementes (24, 24') in Dreheingriff steht. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Justierelement (24, 24') als eine Justierschraube ausgebildet ist, deren der Bodenplatte (1) zugewandtes freie Ende (26, 26') eine Zentralbohrung mit einem Innengewinde aufweist zur Aufnahme des Schraubbolzens (28). Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Justierschraube (24, 24') ein Außengewinde aufweist, auf dem drehbar eine Kontermutter (30) gelagert ist zur Sicherung der Justierlage der Justierschraube (24, 24') Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (14) als eine Abstützplatte ausgebildet ist, die flächig auf der Stirnfläche (5) der Bodenplatte (1) gehaltert ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Geländerelement (9) über ein Befestigungsprofil (8) mit der Konsole (7) und dem Adapterprofil (4) verbunden ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterprofil (4) L-förmig ausgebildet ist mit einer Befestigungsfläche (21), die sich rechtwinklig zu der Abschlussfläche (20) erstreckt und die an einer Oberseite der Bodenplatte (1) befestigt ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (7) eine solche Tiefe (T) und/oder ein von dem Geländerelement (9) abragender Schenkel (17) des Befestigungsprofils (8) eine solche Breite (B) aufweist, dass zwischen der Abschlussfläche (20) des Adapterprofils (4) und einen vertikalen Schenkel (15) des Befestigungsprofils (8) eine Regenrinne ansetzbar ist.






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