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Dokumentenidentifikation DE202007008896U1 27.09.2007
Titel Fräser
Anmelder Speed Tiger Precision Technology Co., Ltd., Taichung, TW
Vertreter Patentanwälte HANSMANN-KLICKOW-HANSMANN, 22767 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202007008896
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.09.2007
Registration date 23.08.2007
Application date from patent application 15.06.2007
IPC-Hauptklasse B23C 5/04(2006.01)A, F, I, 20070615, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B23C 5/10(2006.01)A, L, I, 20070615, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen Fräser, der die Vorschublänge, die Vorschubgeschwindigkeit und die Lebensdauer erhöhen kann.

Stand der Technik

13 bis 16 zeigen einen herkömmlichen Fräser, der vier spiralige Schneiden (40) aufweist, zwischen denen jeweils eine Spannut (41) gebildet ist. Jede Schneide (40) umfaßt eine Seitenschneidkante (42), die durch eine spitzwinklige Wand einer spiraligen Spannut (41) gebildet ist, und einen Seitenschneidrücken (43), der durch eine stumpfwinklige wand der anderen spiraligen Spannut (41) gebildet ist.

Beim Fräsen eines Werkstückes mit diesem Fräser darf die Vorschublänge und die Vorschubgeschwindigkeit nicht zu hoch sein, ansonsten können die Schneiden (40) brechen und die Späne in den Spanuten (41) gesammelt werden. Die heißen Späne in den Spanuten (41) erwärmen die Seitenschneidkanten (42) und führen zu einem verschleiß der Bearbeitungsfläche.

Aus diesem Grund hat der Erfinder in Anbetracht der Nachteile herkömmlicher Lösungen, basierend auf langjähriger Erfahrung in diesem Bereich, nach langem Studium, zahlreichen versuchen und unentwegten Verbesserungen die vorliegende Erfindung entwickelt.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fräser zu schaffen, der die Vorschublänge, die Vorschubgeschwindigkeit und die Lebensdauer erhöhen kann.

Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen Fräser gelöst, der mehrere spiralige Schneiden aufweist, zwischen denen jeweils eine Spannut gebildet ist, wobei jede Schneide umfaßt: eine Seitenschneidkante, die durch eine spitzwinklige Wand einer spiraligen Spannut gebildet ist; einen Seitenschneidrücken, der durch eine stumpfwinklige Wand der anderen spiraligen Spannut gebildet ist; eine Grobschneidfläche, die mehrere Rillen und kleine Schneiden aufweist, wobei die Rillen beabstandet an der Außenfläche der Schneide verteilt sind und von der Seitenschneidkante ausgehen, und wobei sich die kleinen Schneiden zwischen den Rillen befinden; und eine Feinschneidfläche, die keine Rille aufweist und der Grobschneidfläche der benachbarten Schneide gegenüberliegt.

Beim Fräsen eines Werkstückes mit diesem Fräser werden die Späne von den kleinen Schneiden der Grobschneidflächen zerkleinert und schnell abgeführt. Das Werkstück wird von den Grobschneidflächen grobgeschnitten und dann von den Feinschneidflächen feingeschnitten, wodurch eine glatte Bearbeitungsfläche erhalten wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 eine perspektivische Darstellung des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

2 eine Frontansicht des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

3 eine rechte Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

4 eine Draufsicht des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

5 eine perspektivische Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

6 eine Frontansicht des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

7 eine rechte Seitenansicht des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

8 eine Draufsicht des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

9 eine perspektivische Darstellung des dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

10 eine Frontansicht des dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

11 eine rechte Seitenansicht des dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

12 eine Draufsicht des dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

13 eine perspektivische Darstellung der herkömmlichen Lösung,

14 eine Frontansicht der herkömmlichen Lösung,

15 eine rechte Seitenansicht der herkömmlichen Lösung,

16 eine Draufsicht der herkömmlichen Lösung.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Die 1 bis 4 zeigen das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung, das vier spiralige Schneiden (10) aufweist, zwischen denen jeweils eine Spannut (11) gebildet ist. Jede Schneide (20) umfaßt

eine Seitenschneidkante (12), die durch eine spitzwinklige Wand einer spiraligen Spannut (11) gebildet ist,

einen Seitenschneidrücken (13), der durch eine stumpfwinklige wand der anderen spiraligen Spannut (11) gebildet ist,

eine Grobschneidfläche (14), die mehrere Rillen (15) und kleine Schneiden (16) aufweist, wobei die Rillen (15) beabstandet an der Außenfläche der Schneide (10) verteilt sind und sich von der Seitenschneidkante (12) bis zum Seitenschneidrücken (13) erstrecken, und wobei sich die kleinen Schneiden (16) zwischen den Rillen (15) befinden, und

eine Feinschneidfläche (17), die keine Rille (15) aufweist und der Grobschneidfläche (14) der benachbarten Schneide (10) gegenüberliegt. D.h. die erste Schneide (10) hat im oberen Bereich eine Grobschneidfläche (14) und im unteren Bereich eine Feinschneidfläche (17); die zweite Schneide (10) hat im oberen Bereich eine Feinschneidfläche (17) und im unteren Bereich eine Grobschneidfläche (14); die dritte Schneide (10) hat im oberen Bereich eine Grobschneidfläche (14) und im unteren Bereich eine Feinschneidfläche (17); die vierte Schneide (10) hat im oberen Bereich eine Feinschneidfläche (17) und im unteren Bereich eine Grobschneidfläche (14).

Beim Fräsen eines Werkstückes mit dem Fräser werden die Späne von den kleinen Schneiden (16) der Grobschneidflächen (14) zerkleinert und schnell abgeführt, so dass die Vorschublänge, die Vorschubgeschwindigkeit und die Lebensdauer erhöht werden. Durch die Feinschneidfläche (17) kann eine glatte Bearbeitungsfläche erhalten werden.

Die 5 bis 8 zeigen das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung, das drei spiralige Schneiden (20) aufweist, zwischen denen jeweils eine Spannut (21) gebildet ist. Jede Schneide (20) umfaßt:

eine Seitenschneidkante (22), die durch eine spitzwinklige wand einer spiraligen Spannut (21) gebildet ist,

einen Seitenschneidrücken (23), der durch eine stumpfwinklige Wand der anderen spiraligen Spannut (21) gebildet ist,

eine Spiralnut (24), die parallel zu der Spanut (21) verläuft und die Schneide (20) in eine Grobschneidfläche (25) und eine Feinschneidfläche (26) teilt,

eine Grobschneidfläche (25), die an die Seitenschneidkante (22) angrenzt und mehrere Rillen (27) und kleine Schneiden (28) aufweist, wobei die Rillen (25) beabstandet an der ganzen Grobschneidfläche (25) verteilt sind und sich von der Seitenschneidkante (22) bis zur Spiranut (24) erstrekken, und

eine Feinschneidfläche (26), die an den Seitenschneidrücken (23) angrenzt und keine Rille (15) aufweist.

Beim Fräsen wird das Werkstück zunächst von den Grobschneidflächen (25) der Schneiden (20) grobgeschnitten und dann von den Feinschneidflächen (26) feingeschnitten, wodurch eine glatte Bearbeitungsfläche erhalten wird.

Die 9 bis 12 zeigen das dritte Ausführungsbeispiel der Erfindung, das zwei spiralige Schneiden (30) aufweist, zwischen denen jeweils eine Spannut (31) gebildet ist. Jede Schneide (30) umfaßt eine Seitenschneidkante (32), die durch eine spitzwinklige wand einer spiraligen Spannut (31) gebildet ist, und einen Seitenschneidrücken (33), der durch eine stumpfwinklige wand der anderen spiraligen Spannut (31) gebildet ist. An der ganzen Außenfläche der ersten Schneide (30) sind beabstandete Rillen (34) verteilt, während die zweite Schneide (30) keine Rille aufweist. Die Rillen (34) erstrecken sich von der Seitenschneidkante (32) bis zum Seitenschneidrücken (33). Zwischen den Rillen (34) sind kleine Schneiden (35) gebildet.

Beim Fräsen wird das Werkstück zunächst von den kleinen Schneiden (35) der ersten Schneide (30) grobgeschnitten und dann von der zweiten Schneide (30) feingeschnitten, wodurch eine glatte Bearbeitungsfläche erhalten wird.

Das dritte Ausführungsbeispiel kann auch auf einen Fräser mit vier Schneiden angewendet werden, wobei die erste und dritte Schneide Rillen und die zweite und vierte Schneide keine Rille aufweisen. Das ähnliche gilt für den Fräser mit mehr als vier Schneiden.

Aufgrund der obengenannten Tatsachen entspricht die Erfindung in ihrer Verfügbarkeit, Fortschrittlichkeit und Neuheit vollauf den Anforderungen für ein Gebrauchsmuster.


Anspruch[de]
Fräser, der mehrere spiralige Schneiden (10) aufweist, zwischen denen jeweils eine Spannut (11) gebildet ist, wobei jede Schneide (20) umfaßt:

eine Seitenschneidkante (12), die durch eine spitzwinklige Wand einer spiraligen Spannut (11) gebildet ist,

einen Seitenschneidrücken (13), der durch eine stumpfwinklige Wand der anderen spiraligen Spannut (11) gebildet ist,

eine Grobschneidfläche (14), die mehrere Rillen (15) und kleine Schneiden (16) aufweist, wobei die Rillen (15) beabstandet an der Außenfläche der Schneide (10) verteilt sind und von der Seitenschneidkante (12) ausgehen, und wobei sich die kleinen Schneiden (16) zwischen den Rillen (15) befinden, und

eine Feinschneidfläche (17), die keine Rille (15) aufweist und der Grobschneidfläche (14) der benachbarten Schneide (10) gegenüberliegt.
Fräser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rillen (15) bis zum Seitenschneidrücken (13) erstrecken. Fräser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schneide (10) im oberen Bereich eine Grobschneidfläche (14) und im unteren Bereich eine Feinschneidfläche (17) hat; die zweite Schneide (10) im oberen Bereich eine Feinschneidfläche (17) und im unteren Bereich eine Grobschneidfläche (14) hat; die dritte Schneide (10) im oberen Bereich eine Grobschneidfläche (14) und im unteren Bereich eine Feinschneidfläche (17) hat, und die vierte Schneide (10) im oberen Bereich eine Feinschneidfläche (17) und im unteren Bereich eine Grobschneidfläche (14) hat. Fräser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schneide (20) eine Spiralnut (24) aufweist, die parallel zu der Spanut (21) verläuft und die Schneide (20) in eine Grobschneidfläche (25) und eine Feinschneidfläche (26) teilt, wobei die Grobschneidfläche (25) an die Seitenschneidkante (22) angrenzt und an der ganzen Fläche mehrere Rillen (27) aufweist, und die Feinschneidfläche (26) an den Seitenschneidrücken (23) angrenzt. Fräser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rillen (27) bis zur Spiralnut (24) erstrecken. Fräser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass drei Schneiden (20) vorgesehen sind. Fräser, der mehrere spiralige Schneiden (30) aufweist, zwischen denen jeweils eine Spannut (31) gebildet ist, wobei jede Schneide (30) eine Seitenschneidkante (32), die durch eine spitzwinklige Wand einer spiraligen Spannut (31) gebildet ist, und einen Seitenschneidrücken (33), der durch eine stumpfwinklige Wand der anderen spiraligen Spannut (31) gebildet ist, umfaßt, dadurch gekennzeichnet, dass an der ganzen Außenfläche einer Schneide (30) beabstandete Rillen (34) verteilt sind, die von der Seitenschneidkante (32) ausgehen, wobei zwischen den Rillen (34) kleine Schneiden (35) gebildet sind. Fräser nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schneiden (30) vorgesehen sind, wobei eine Schneide (30) Rillen (34) und die andere Schneide (30) keine Rille (34) aufweist. Fräser nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass vier Schneiden (30) vorgesehen sind, wobei die erste und dritte Schneide (30) Rillen (34) und die zweite und vierte Schneide keine Rille (34) aufweisen. Fräser nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rillen (34) bis zum Seitenschneidrücken (33) erstrecken.






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