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Dokumentenidentifikation DE202006006819U1 04.10.2007
Titel Vorrichtung zur Befestigung einer eine Informations- und/oder Werbefläche bildenden Hülle an einem Abschnitt eines Turms
Anmelder Heitmann, Wilhelm, 28195 Bremen, DE;
Development of License Ltd., London, GB
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 20457 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202006006819
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 04.10.2007
Registration date 30.08.2007
Application date from patent application 25.04.2006
IPC-Hauptklasse G09F 7/18(2006.01)A, F, I, 20060425, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G09F 21/00(2006.01)A, L, I, 20060425, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer eine Informations- und/oder Werbefläche bildenden Hülle an einem Abschnitt eines Turmes oder Mastes, vorzugsweise eines Krans, mit mindestens zwei in Längserstreckungsrichtung des Turmabschnittes voneinander beabstandet und den Turmabschnitt im wesentlichen umschließend an diesem befestigbaren inneren Tragelementen, durch die die Hülle mindestens teilweise beabstandet zum Turmabschnitt in diesen und die Tragelemente im wesentlichen umschließender Anordnung aufspannbar ist.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine solche Vorrichtung so auszuführen, dass sie sich leicht an einem Turm oder Mast montieren lässt, eine nachträgliche Installation an einem bereits aufgestellten Turm oder Mast ermöglicht und eine hohe Werbewirksamkeit bietet.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zur Befestigung einer eine Informations- und/oder Werbefläche bildenden Hülle an einem Abschnitt eines Turmes oder Mastes, vorzugsweise eines Krans, mit mindestens zwei in Längserstreckungsrichtung des Turmabschnittes voneinander beabstandet und den Turmabschnitt im wesentlichen umschließend an diesem befestigbaren inneren Tragelementen, durch die die Hülle mindestens teilweise beabstandet zum Turmabschnitt in diesen und die Tragelemente im wesentlichen umschließender Anordnung aufspannbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Tragelement einen Grundkörper, der aus mindestens zwei lösbar miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist, um das Tragelement durch Zusammensetzen der Grundkörperteile am Turmabschnitt in diesen im wesentlichen umschließender Anordnung montieren und durch Lösen der Grundkörperteile wieder vom Turmabschnitt abnehmen zu können, und vom Grundkörper im wesentlichen seitlich abstehende Halterungen aufweist, die ein freies Ende zum Halten der Hülle aufweisen und derart angeordnet und ausgebildet sind, um die Hülle als sich in Längserstreckungsrichtung des Turmabschnittes im wesentlichen erstreckender Rotationskörper aufzuspannen.

Bevorzugte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

In den beigefügten Figuren ist eine bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.

1 zeigt beispielhaft einen Kran, an dessen Mast eine eine Werbefläche bildende Hülle mit Hilfe der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführung montiert ist.

2 zeigt einen Abschnitt des Mastes mit einer detaillierteren Darstellung der daran angebrachten Vorrichtung, wobei die Hülle zum Betrachter hin weggelassen ist.

3 zeigt einen Querschnitt durch den Abschnitt von 2.

4 zeigt eine Spreizmechanismushalterung zur Befestigung eines Grundrahmens an einem Abschnitt eines Turmes schematisch in Draufsicht (a) und Seitenansicht (b), wobei ein geringer Abstand eingestellt ist.

5 zeigt eine Spreizmechanismushalterung zur Befestigung eines Grundrahmens an einem Abschnitt eines Turmes schematisch in Draufsicht (a) und Seitenansicht (b), wobei ein großer Abstand eingestellt ist.


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Befestigung einer eine Informations- und/oder Werbefläche bildenden Hülle an einem Abschnitt eines Turmes oder Mastes, vorzugsweise eines Krans, mit mindestens zwei in Längserstreckungsrichtung des Turmabschnittes voneinander beabstandet und den Turmabschnitt im wesentlichen umschließend an diesem befestigbaren inneren Tragelementen, durch die die Hülle mindestens teilweise beabstandet zum Turmabschnitt in diesen und die Tragelemente im wesentlichen umschließender Anordnung aufspannbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Tragelement einen Grundkörper, der aus mindestens zwei lösbar miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist, um das Tragelement durch Zusammensetzen der Grundkörperteile am Turmabschnitt in diesen im wesentlichen umschließender Anordnung montieren und durch Lösen der Grundkörperteile wieder vom Turmabschnitt abnehmen zu können, und vom Grundkörper im wesentlichen seitlich abstehende Halterungen aufweist, die ein freies Ende zum Halten der Hülle aufweisen und derart angeordnet und ausgebildet sind, um die Hülle als sich in Längserstreckungsrichtung des Turmabschnittes im wesentlichen erstreckender Rotationskörper aufzuspannen. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper jedes Tragelementes aus vier, vorzugsweise im wesentlichen gleichen, lösbar miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper jedes Tragelementes aus einem Rahmen besteht, der im montierten Zustand den Turmabschnitt im wesentlichen umschließt. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der seitlich abstehenden Halterungen im wesentlichen auf einer Kreislinie liegen und die seitlich abstehenden Halterungen derart angeordnet und ausgebildet sind, um die Hülle als im wesentlichen zylindrischen Körper aufzuspannen. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement ein von den freien Enden der seitlich abstehenden Halterungen getragenes und den Grundkörper im wesentlichen umschließendes Haltelement zur Befestigung der Hülle aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltelement aus mindestens zwei getrennt voneinander an den freien Enden der seitlich abstehenden Halterungen befestigbaren und/oder lösbar miteinander verbindbaren Abschnitten besteht. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltelement einen Außenfläche aufweist, die in einer den Turmabschnitt umschließenden Ebene liegt und zur flächigen Befestigung eines Abschnittes der Hülle vorgesehen ist. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltelement im wesentlichen die Form eines in Richtung seiner Längserstreckung um den Grundkörper eines Tragelementes herum laufenden Streifens besitzt. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente jeweils verdrehfest gegenüber dem Turmabschnitt an diesem befestigbar sind. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundkörper durch Verbindungsmittel miteinander verbindbar sind. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel vertikale Holme aufweisen. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch Verankerungseinrichtungen zur lösbaren Befestigung der Tragelemente am Turmabschnitt. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungseinrichtungen Hängeelemente zum Anhängen der Tragelemente am Turmabschnitt aufweisen. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hängeelemente aus Stropps bestehen. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungseinrichtungen Mittel zur Einstellung des Abstandes zwischen dem Tragelement und dem Turmabschnitt aufweisen. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandseinstellmittel jeweils zwei gespreizt angeordnete und gelenkig gelagerte Finger aufweisen, deren relative Schwenkstellung zueinander zur Einstellung des Abstandes veränderbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungseinrichtungen Befestigungsbeschläge zur Befestigung am Turmabschnitt aufweisen und die beiden Finger eines Abstandseinstellmittels mit ihren einander näher liegenden ersten Enden an einem Befestigungsbeschlag angelenkt sind, während die voneinander entfernter gelegenen zweiten Enden der Finger zueinander verschiebbar an einem einen Grundkörper eines Tragelementes stützenden Koppelelementes gelagert sind. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11 sowie nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel die Koppelelemente aufweisen. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14 sowie nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Hängeelemente an den Befestigungsbeschlägen befestigt sind. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsbeschläge mit einem rutschhemmenden Flächenabschnitt versehen sind, mit welchem sie in berührende Anlage an den Turmabschnitt bringbar sind. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente an einem Eckbereich eines im Querschnitt eckigen, insbesondere rechteckigen oder quadratischen, Turmabschnittes befestigbar sind. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 20 sowie nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungseinrichtungen an einem Eckbereich des Turmabschnittes befestigbar sind. Vorrichtung nach den Ansprüchen 17 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsbeschläge an einen zugehörigen Eckbereich angepasste Winkelprofile für einen im wesentlichen flächigen Eingriff mit einem Eckbereich aufweisen. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente mindestens Teile eines Traggerüstes bilden. Vorrichtung zur Befestigung einer eine Informations- und/oder Werbefläche bildenden Hülle an einem Abschnitt eines bis auf eine vorgegebene maximale Höhe ausziehbaren Turmes oder Mastes, vorzugsweise eines Krans, insbesondere nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Befestigung der Hülle an einem Abschnitt des in seiner Höhe gegenüber der vorgegebenen maximalen Höhe reduzierten Turmes oder Mastes vorgesehen ist.






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