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Dokumentenidentifikation DE60124426T2 04.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001358725
Titel System und Verfahren für die Zuordnung von Bandbreiten zu Kanälen bei der Übertragung von Rundfunkprogrammen.
Anmelder Intellocity USA Inc., San Francisco, Calif., US
Erfinder LEMMONS, Thomas, Evergreen, CO 80439, US
Vertreter Glawe, Delfs, Moll, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60124426
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.08.2001
EP-Aktenzeichen 019713817
WO-Anmeldetag 27.08.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/US01/41891
WO-Veröffentlichungsnummer 2002017523
WO-Veröffentlichungsdatum 28.02.2002
EP-Offenlegungsdatum 05.11.2003
EP date of grant 08.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse H04H 9/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04H 1/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04N 7/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
a. Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft Teilnehmernetzwerke, so wie sie zum Führen von Fernseh- oder anderen Teilnehmerdiensten verwendet werden können, und insbesondere ein Verfahren und ein System zur Optimierung der Ausnutzung von verfügbarer Bandbreite und Inhalt.

b. Allgemeiner Stand der Technik

Fernsehaustrahlungsnetzwerke, wie zum Beispiel Kabelfernsehsysteme und Satellitenfernsehsysteme, stellen Kunden häufig Datendienste bereit. Zu solchen Datendiensten gehören möglicherweise Internetzugang, Nachrichtenservice, Marktinformationen, Sport oder andere Dienste. Diese Dienste können für den Datentransfer signalabwärts Ausstrahlungskanäle verwenden. Mit zunehmender Anzahl von Datendienstteilnehmern kann der Netzwerkbetreiber wählen, zusätzliche Signalabwärtskanäle zu verwenden, oder wenn keine zusätzlichen Kanäle verfügbar sind, kann der Netzwerkbetreiber die jedem Benutzer verfügbare Bandbreite verringern. Die verfügbare Bandbreite kann die Anzahl von Kunden begrenzen, die unterstützt werden kann, wodurch der erzeugte Umsatz verringert wird, und verringerte Bandbreite kann zu verminderter Kundenzufriedenheit führen.

Bestimmte Kabelsystembetreiber können alle Kanäle in ihrem Katalog kontinuierlich 24 Stunden am Tag das ganze Jahr ausstrahlen. Gelegentlich können ein oder mehrere Kanäle "Sendepause haben", aber der Kabelsystembetreiber kann die Bandbreite des Kanals nutzen, um einfach eine Nachricht auf dem Kanal zu senden, die aussagt, daß das Programm Sendepause hat. Ferner kann es Zeiten geben, in denen keine Zuschauer einen bestimmten Kanal einstellen, wie etwa zu Zeiten geringer Benutzung, beispielsweise zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens an Werktagen.

Aus US-A-5,940,738 ist ein Verfahren zur Verwaltung von Netzwerkbandbreite bekannt. In einem Netzwerk, über das mehrere Kanäle zu mehreren Empfängern ausgestrahlt werden, wird bestimmt, welche der Kanäle von keinem der Empfänger eingestellt ist. Nachdem ein solcher Kanal oder solche Kanäle identifiziert wurden, wird eine Ausstrahlung auf diesem Kanal angehalten. Nicht angeschaute Kanäle, entweder weil sie gerade Sendepause haben oder aus jeglichem anderen Grund, bieten eine Gelegenheit für die Zuteilung der Bandbreite zu anderen Diensten, wie zum Beispiel für Internetzugang. Deshalb wird ein neues Verfahren gewünscht, das betreibbar ist, um einen Kanal oder Kanäle, die nicht angeschaut werden, zu bestimmen und nicht angeschaute Kanäle anderen Diensten zuzuteilen, um die Datendienstebandbreite zu verbessern, wodurch Gelegenheit für eine größere Anzahl von Benutzern, vergrößerten Umsatz und vergrößerte Kundenzufriedenheit entsteht.

Kurzfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung überwindet die Nachteile und Begrenzungen des Stands der Technik durch Bereitstellung eines Systems und Verfahrens zur Überwachung der Kanalanschauung und zum Neuzuteilen von nicht angeschauten Kanälen für Datendienste. Empfänger in einem Netzwerk sind dafür konfiguriert, Indikatoren des angeschauten Kanals zu senden. Eine Einheit, die sich in der Zentrale befindet oder mit der Zentrale kommuniziert, stellt Informationen aus den Indikatoren zusammen, um zu bestimmen, welche Kanäle eingestellt sind. Kanäle, die von keinem Empfänger eingestellt sind, können für Datendienste zugeteilt werden. Wenn ein Empfänger auf einen Kanal eingestellt wird, der für Datendienste zugeteilt wurde, stellt die vorliegende Erfindung die Ausstrahlung des für diesen Kanal eingeteilten Programms wieder her.

Die Erfindung kann deshalb ein Verfahren zur Verwaltung von Fernsehnetzwerkbandbreite mit den folgenden Schritten umfassen: Ausstrahlen mehrerer Programme auf mehreren Kanälen zu mehreren Empfängern über das Netzwerk; Identifizieren jedes Kanals der mehreren Kanäle, der von mindestens einem Empfänger der mehreren mit dem Netzwerk verbundenen Empfänger eingestellt ist; Bestimmen, ob ein Kanal der mehreren Kanäle von keinem der mehreren Empfänger eingestellt ist und wenn ein Kanal der mehreren Kanäle von keinem der mehreren Empfänger eingestellt ist, Ausstrahlen des Programms auf dem einen Kanal mit einer verminderten Datenrate.

Die Erfindung kann weiterhin ein Verfahren zur Verwaltung von Fernsehnetzwerkbandbreite mit den folgenden Schritten umfassen: Ausstrahlen mehrerer Programme auf mehreren Kanälen zu mehreren Empfängern über das Netzwerk; Identifizieren jedes Kanals der mehreren Kanäle, der von mindestens einem Empfänger der mehreren mit dem Netzwerk verbundenen Empfänger eingestellt ist; Bestimmen, ob ein Kanal der mehreren Kanäle, der eingestellt ist, ein Kanal ist, der für einen Betrieb mit einer verminderten Datenrate konfiguriert wurde und wenn ein Kanal der mehreren Kanäle, auf den ein beliebiger der mehreren Empfänger eingestellt ist, ein Kanal ist, der für einen Betrieb mit einer verminderten Datenrate konfiguriert wurde, Konfigurieren des einen Kanals für Betrieb mit einer höheren Datenrate.

Weiterhin ermöglicht die vorliegende Erfindung Übertragung von nicht angeschauten Kanälen mit verringerter Bandbreite, so daß Zuschauer, die Kanäle durchsuchen, eine Anzeige des Programminhalts erhalten können, und wenn ein Zuschauer einen Kanal für eine spezifizierte Dauer einstellt, wird die Bandbreite des Kanals wieder auf die normalen Ausstrahlungsraten eingestellt.

Die Erfindung umfaßt ferner ein System mit einem Zentralensystem, ein Netzwerk, das dafür konfiguriert ist, auf mehreren Kanälen Signale zu senden, die mehrere Programme umfassen, mehrere Empfänger, wobei die Empfänger dafür konfiguriert sind, Indikatoren für eingestellte Kanäle zu senden, wobei das Zentralensystem dafür konfiguriert ist, zu identifizieren, ob ein Kanal der mehreren Kanäle von keinem der mehreren Empfänger eingestellt ist, und wenn ein Kanal der mehreren Kanäle von keinem der mehreren Empfänger eingestellt ist, die Übertragung eines Programms auf dem einen Kanal anzuhalten und Informationen auf dem einen Kanal auszustrahlen, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentralensystem ferner dafür konfiguriert ist, das Anhalten der Übertragung eines Programms und das Ausstrahlen von Informationen auf dem einen Kanal durch Ausstrahlen des Programms auf dem einen Kanal mit einer verminderten Datenrate auszuführen.

Vorteilhafterweise liefert die vorliegende Erfindung ein System und ein Verfahren, das sich gut für automatisierte Neuzuteilung von Kanalbandbreite, wenn ein Kanal nicht angeschaut wird, eignet. Die neu zugeteilte Bandbreite kann für Datendienste verwendet werden und kann benutzt werden, um Gruppen von Benutzern höhere Transferraten bereitzustellen, oder kann benutzt werden, um zusätzliche Benutzer zu unterstützen oder beides. Die vorliegende Erfindung liefert außerdem ein Verfahren zum Wiederherstellen der Programmausstrahlung, wenn Programminhalt eine Werbenachricht oder eine öffentliche Dienstnachricht umfaßt. Die vorliegende Erfindung ist auch auf "gemischte" Systeme anwendbar, die sowohl Empfänger mit der Fähigkeit zum Senden von Signalaufwärtsnachrichten als auch Empfänger ohne Fähigkeit zum Senden von Signalaufwärtsnachrichten umfassen. In solchen Systemen kann man die vorliegende Erfindung verwenden, um Bandbreite neu zuzuteilen, die mit Kanälen assoziiert ist, auf die nur auf Anforderung zugegriffen wird, wie zum Beispiel Bezahlfernsehkanäle. Zusätzlich können bestimmte Systeme sowohl analoge als auch digitale Fernsehformate ausstrahlen, wobei digitale Empfänger Signalaufwärtskommunikation bereitstellen können, wodurch Neuzuteilung von Bandbreite nicht angeschauter digitaler Kanäle möglich wird.

Beschreibung der Figuren

Es zeigen:

1 ein Kabelfernsehausstrahlungssystem, das die vorliegende Erfindung verwendet.

2 ein Diagramm, das die NTSC-Frequenzliste für Standard-6-MHz-Kabelfernseh-Kanalbänder in Nordamerika darstellt.

3 einen Digitalreceiver.

4 das Format von MPEG-Paketen.

5 einen Algorithmus zum Neuzuweisen von Kanälen für Erläuterungszwecke.

6 einen Algorithmus zum Wiederherstellen des Dienstes für Erläuterungszwecke.

7 einen Algorithmus zum Neuzuweisen von Kanälen gemäß der Erfindung.

8 einen Algorithmus zum Wiederherstellen gemäß der Erfindung.

9 die Funktionsweise eines Softwareprogramms, das von einem Empfänger zum Senden von Kanalinformationen zu einem Zentralensystem oder Knoten eines Netzwerks verwendet werden kann.

Ausführliche Beschreibung der Erfindung

1 zeigt ein Kabelfernsehausstrahlungssystem 100 mit einem Zentralensystem 102, einem Netzwerk 104, Knoten 106, Empfängern 108 und Anzeigeeinheiten 110. Das Zentralensystem 102 liefert über das Netzwerk 104 und die Knoten 106 Fernsehprogrammaterial an die Empfänger 110 ab. Das Zentralensystem 102 kann Komponenten von der R.L. Drake Company, 230 Industrial Drive, Franklin, OH 45005, USA oder Komponenten von Cisco Systems Inc., 170 West Tasman Dr., San Jose, CA 95134, USA, umfassen.

Das Netzwerk 104 kann wie in der Technik üblich faseroptische, Koaxialkabel-, terrestrische oder Satellitenübertragung oder Kombinationen davon umfassen. Bei den Knoten 106 handelt es sich häufig um Koaxialkabel, sie sind aber nicht auf dieses Material beschränkt. Die Empfänger 108 setzen die ankommenden Programmaterialinformationen in ein Format um, das sich für Eingabe in die Anzeigeeinheiten 110 und somit für die Anschauung durch Endbenutzer des Systems 100 eignet. Die Empfänger 108 können Digitalreceiver, PCs, interaktive Fernsehgeräte oder andere Geräte mit der Fähigkeit zum Verarbeiten von Fernsehsignalen und anderen Informationen, wie zum Beispiel Steuerinformationen und Programmanleitungen, umfassen. Die Anzeigeeinheiten 110 können Fernsehgeräte, Computermonitore oder andere zum Anzeigen von Videobildern betreibbare Einrichtungen umfassen.

Fernsehausstrahlung verwendet in der Regel frequenzgemultiplexte Signale, wobei jeweils in einem vordefinierten Frequenzbereich oder Kanal eine Vielzahl von Programmen gleichzeitig ausgestrahlt wird. 2 veranschaulicht die NTSC-Frequenzliste für Standard-6-MHz-Kabelfernseh-Kanalbänder in Nordamerika. Das Label 202 von 2 gibt Frequenzen an, die für Datentransfer verwendet werden können, der zum Beispiel für Signalaufwärts-Datentransfer durch Kabelmodems oder Digitalreceiver benutzt werden kann. Das Label 204 gibt die den Fernsehkanälen 2 bis 13 zugewiesenen Frequenzen an. Das Label 206 gibt die FM-Rundfunk zugewiesenen Frequenzen an. Durch die Label 204 und 208 angegebene Frequenzen werden als Dienstkanäle bezeichnet. Das Label 208 gibt den Kanälen 23 bis 158 zugewiesene Frequenzen an, wobei jeder Kanal gemeinsam ein angrenzendes 6-MHz-Band benutzt. Andere Normen, wie zum Beispiel PAL (Phase Alternating Line) und SECAM (Systeme Electronique Couleur Avec Memoire) verwenden ein 8-MHz-Kanalband.

Das Zentralensystem 102 sendet Signale zu den Empfängern 108, die eine Anzahl vordefinierter Videodienstkanäle umfassen, wobei jeder Videodienstkanal einen separaten Teil des verfügbaren Spektrums einnimmt. Ein Videodienstkanal ist ein Kanal, der einer (öffentlichen oder proprietären) Norm genügt, der ein Videoprogramm enthalten kann. Ein Videodienstkanal kann analoge oder digitale Formate verwenden.

3 stellt einen Digitalreceiver dar. Der Receiver 300 umfaßt eine Netzwerkschnittstelle 304, einen Decoder 306, eine Verarbeitungseinheit 308, eine Steuerschnittstelle 310, einen Signalkombinierer 312 und eine Speichereinheit 314. Der Decoder 306 kann Umsetzung von MPEG-Daten in anzeigbare Formate bereitstellen. Die Steuerschnittstelle 310 kann Signale von einer Fernbedienung oder einer anderen Eingabeeinrichtung empfangen. Der Signalkombinierer 312 ist betreibbar, um Videoinformationen mit anderen Informationen, wie zum Beispiel Bildschirmmenüs oder Programmanleitungen, zu kombinieren. Die Speichereinheit 314 kann Anweisungen für die Verarbeitungseinheit 308 und Menüinformationen, Kanalnachschlagetabellen und andere Informationen enthalten. Der Receiver 300 kann durch Herunterladen von Anweisungen aus dem Kabelsystem 302 in die Speichereinheit 314 aktualisiert werden. Der Receiver 300 ist über die Netzwerkschnittstelle 304 mit dem Kabelsystem 302 verbunden. Die Netzwerkschnittstelle 304 kann analoge und digitale Kommunikationsformate umfassen und kann Signalaufwärtskommunikation zu dem Kabelsystem 302 unterstützen.

Ein Fernsehkanal kann zum Führen eines analogen Fernsehprogramms verwendet werden oder kann digitale Codierung, wie etwa QAM (Quadraturamplitudenmodulation) oder QPSK (Quadratur-Frequenzumsetzung) zum Senden digitaler Informationen verwenden. Solche digitalen Informationen können Signale eines Kabelmodems umfassen, oder können digitale Fernsehsignale umfassen. Für Kabelmodems verwendet die Signalaufwärtskommunikation (von dem Receiver zu der Zentrale oder dem Knoten) in der Regel QPSK-Signalisierung in Frequenzen, die an dem Label 202 in 2 gezeigt sind. Die Signalabwärtskommunikation kann höhere Frequenzen verwenden und kann QAM-Signalisierung verwenden. Digitales Fernsehen verwendet in der Regel QAM-Signalisierung zum Transfer von MPEG-Paketen für eine Vielzahl von Fernsehprogrammen in dem für einen einzigen Analogkanal verwendeten Band. Zum Beispiel kann digitales Fernsehen fünf oder sechs digitale Programme in dem für eine einzige analoge Programmausstrahlung verwendeten 6-MHz-Band führen. Wenn eine Vielzahl digitaler Kanäle auf einem Kanal ausgestrahlt wird, kann der Digitalreceiver als Reaktion auf eine vom Zuschauer gewählte Kanalnummer dafür programmiert sein, ein spezifisches 6-MHz-Band (8 MHz für PAL und SECAM) einzustellen und dann Audio- und Videoinformationen aus dem durch eine Menge spezifischer Paket-IDs (PIDs) identifizierten MPEG-Strom präsentieren. Eine Receivereinheit, wie zum Beispiel die in 3 abgebildete, kann eine Nachschlagetabelle verwenden, um eine Digitalfernseh-Kanalnummer mit einem spezifischen Analogkanal und einer Paket-ID zu assoziieren.

4 zeigt das Format von MPEG-Paketen. Das Paket 400 umfaßt Kopf-, Anpassungsfeld- und Nutzsignalteile. MPEG-2 verwendet Pakete von jeweils 188 Byte. Die Kopfteilinformationen 402 bilden Kopfteilkomponenten ab, darunter Paket-ID (PID). In der Regel werden vier Arten von PIDs verwendet. Eine VPID ist die PID für den Videostrom und eine APID ist die PID für einen Audiostrom. Eine PCRPID (Programmzeitgeberreferenz) kann zum Synchronisieren der Video- und Audiopakete verwendet werden. Zeitgeberreferenzdaten werden häufig in den Videostrom eingebettet. Eine Systeminformations-PID kann verwendet werden, um Daten wie etwa Programmanleitung, Informationen über andere Kanäle anzuzeigen, oder kann zum Anzeigen eines Datenpakets verwendet werden, das nicht mit einem Video- oder Audioprogramm assoziiert ist. Der MPEG-Strom 404 bildet einen Strom von Paketen ab, der mit Audio und Video für einen ersten und einen zweiten Kanal assoziiert ist, und Daten für einen ersten Datenkanal. In der Praxis können mehr Audio- und Videokanäle oder eine größere Anzahl von Datenkanälen in einem MPEG-Strom vorhanden sein.

Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der Receiver von 3 dafür programmiert werden, eine Signalaufwärtsnachricht zu dem Zentralensystem auszugeben, wenn er zuerst eingeschaltet wird, wenn er ausgeschaltet wird oder wenn bestimmt wird, daß der Zuschauer einen neuen anzuschauenden Kanal ausgewählt hat. Eine solche Bestimmung kann einen minimalen Zeitraum für die Auswahl eines Kanals umfassen, bevor gemeldet wird, daß ein neuer Kanal eingestellt wurde, wodurch Benutzer berücksichtigt werden, die durch einen Bereich von Kanälen schalten, d.h. Kanal-Surfing), bevor sie einen für eine längere Dauer anzuschauenden Kanal auswählen. Jeder Receiver in dem Kabelsystemnetzwerk übermittelt den eingestellten Kanal, wenn der Receiver eingeschaltet wird (CH-ON), oder den zuvor angeschauten Kanal (CH-OLD) oder den neuen Kanal (CH-NEW), der ausgewählt wird, wenn Kanäle gewechselt werden, und den eingestellten Kanal, wenn ein Benutzer die „Aus"-Taste auf einer Fernbedienung (CH-OFF) auswählt, zu dem Zentralensystem.

5 zeigt einen Algorithmus zum Neuzuweisen von Kanälen. Der Neuzuweisungsprozeß 500 beginnt in Schritt 502. Im Schritt 504 werden Informationen von einem Empfänger, die CH-ON, CH-OLD und CH-NEW oder CH-OFF anzeigen, empfangen. Im Schritt 506 wird eine Liste angeschauter Kanäle produziert. Die Erstellung der Liste kann umfassen, einen Zählwert von Zuschauern für jeden Kanal zu bestimmen und den Zählwert für jede Indikation CH-OLD oder CH-OFF zu erniedrigen und den Zählwert für jede Indikation für CH-ON oder CH-NEW zu erhöhen. Empfänger können zu einem bestimmten Zeitpunkt abgefragt werden, um einen Anfangszählwert angeschauter Kanäle zu bestimmen. Im Schritt 508 wird die Liste angeschauter Kanäle geprüft, um zu bestimmen, ob irgendwelche Kanäle nicht angeschaut werden. Wenn alle Kanäle angeschaut werden, wird die Verarbeitung im Schritt 504 fortgesetzt. Wenn ein Kanal gefunden wird, der nicht angeschaut wird, wird die Übertragung des Fernsehprogramms auf diesem Kanal in Schritt 510 angehalten. Im Schritt 512 wird dem nicht angeschauten Kanal ein Datendienst zugewiesen. Die Zuweisung des Datendienstes kann umfassen, Pakete in einem MPEG-Strom Datendiensten zuzuteilen, oder kann umfassen, einen gesamten Analogkanal für Datendienstkommunikation zuzuweisen. Es kann ein gesamter Analogkanal Datendiensten zugewiesen werden, wenn eine Programmausstrahlung in analogem Format in dem Kanal nicht angeschaut wird oder wenn alle Programme, die möglicherweise digital codiert und in dem Analogkanal ausgestrahlt werden, nicht angeschaut werden.

In Verbindung mit dem Neuzuweisungsprozeß 500 arbeitet der Wiederherstellungsprozeß 600. 6 zeigt einen Algorithmus zur Dienstwiederherstellung. Der Wiederherstellungsprozeß 600 beginnt in Schritt 602. Im Schritt 604 werden Informationen von einem Empfänger, die CH-ON oder CH-NEW anzeigen, empfangen. Im Schritt 606 werden die im Schritt 604 empfangenen Informationen mit einer Liste von gebrauchten Kanälen verglichen. Wenn der Kanal gerade angeschaut wird, wird die Verarbeitung im Schritt 604 fortgesetzt. Wenn der Vergleich im Schritt 606 findet, daß der eingestellte Kanal gerade nicht ausgestrahlt wird, prüft Schritt 608, ob der Kanal für Datendienste verwendet wird. Wenn Schritt 608 bestimmt, daß der Kanal nicht für Datendienste verwendet wird, wird im Schritt 612 die Programmübertragung wiederhergestellt und im Schritt 614 der Kanal zu der Gerade-angeschaut-Liste hinzugefügt. Wenn Schritt 608 bestimmt, daß der Kanal gerade für Datendienste benutzt wird, wird die Datenübertragung im Schritt 610 modifiziert, dann die Programmübertragung im Schritt 612 wiederhergestellt und im Schritt 614 der Kanal zu der Gerade-angeschaut-Liste hinzugefügt. Die Verarbeitung wird dann in Schritt 604 fortgesetzt. Die Modifikation der Datenübertragung von Schritt 610 kann umfassen, die Anzahl der Datendiensten zugewiesenen Datenpakete in einem MPEG-Strom zu verringern oder kann umfassen, Datendienste einem anderen Kanal zuzuweisen.

Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Datenrate für einen nicht angeschauten Kanal reduziert werden, so daß das angezeigte Bild eine langsamere Einzelbildrate als Volldatenraten-Präsentationen bereitstellen kann. Zum Beispiel kann in MPEG-Formaten die Rate reduziert werden, mit der neue Einzelbildinformationen geliefert werden, wodurch es Datendiensten ermöglicht wird, nicht für das Videoprogramm benutzte Pakete zu verwenden. Das Verfahren von MPEG mit reduzierter Datenrate hat den Vorteil, für Zuschauer, die schnell durch Kanäle durchschalten (d.h. surfen) eine Indikation des Programminhalts bereitzustellen. Wenn ein Zuschauer einen Kanal mit reduzierter Datenrate für einen Zeitraum von mehr als einer vorbestimmten Dauer einstellt, kann die Datenrate auf volle Datenrate wiederhergestellt werden. Bei einer anderen Ausführungsform kann die Datenrate eines MPEG-Stroms auf volle Datenraten wiederhergestellt werden, wenn bezahlte Werbung gezeigt wird.

7 zeigt einen Algorithmus zum Neuzuweisen von Kanälen. Der Neuzuweisungsprozeß 700 beginnt im Schritt 702. Im Schritt 704 werden Informationen von einem Receiver, die CH-ON, CH-OLD und CH-NEW oder CH-OFF anzeigen, empfangen. Im Schritt 706 wird eine Liste angeschauter Kanäle produziert. Im Schritt 708 wird die Liste angeschauter Kanäle geprüft, um zu bestimmen, ob irgendwelche Kanäle nicht angeschaut werden. Wenn alle Kanäle angeschaut werden, wird die Verarbeitung im Schritt 704 fortgesetzt. Wenn ein Kanal gefunden wird, der nicht angeschaut wird, wird im Schritt 710 Übertragung des Programms mit reduzierter Datenrate implementiert. Im Schritt 712 wird ein Datendienst der durch Übertragung mit reduzierter Datenrate befreiten Bandbreite zugewiesen. Die Zuweisung des Datendienstes kann umfassen, Pakete in einem MPEG-Strom Datendiensten zuzuteilen.

8 zeigt einen Algorithmus zur Dienstwiederherstellung. Der Wiederherstellungsprozeß 800 beginnt im Schritt 802. Im Schritt 804 werden Informationen von einem Empfänger, die CH-ON, CH-NEW oder wahlweise einen Indikator einer Werbenachricht anzeigen, empfangen. Im Schritt 806 werden die im Schritt 804 empfangenen Informationen mit einer Liste von mit reduzierten Datenraten betriebenen Kanälen verglichen. Wenn der Kanal gerade mit voller Bandbreite präsentiert wird, wird die Verarbeitung im Schritt 804 fortgesetzt. Wenn der Vergleich im Schritt 806 findet, daß der eingestellte Kanal mit einer reduzierten Datenrate ausgestrahlt wird, prüft Schritt 808, ob der Kanal gerade für Datendienste verwendet wird. Wenn der Kanal nicht gerade für Datendienste verwendet wird, wird im Schritt 812 die Programmübertragung mit voller Datenrate wiederhergestellt und im Schritt 814 der Kanal zu der Liste der mit voller Datenrate präsentierten Kanäle hinzugefügt. Wenn Schritt 808 bestimmt, daß der Kanal gerade für Datendienste benutzt wird, wird im Schritt 810 die Datenübertragung modifiziert und dann die Programmübertragung im Schritt 812 auf volle Datenrate wiederhergestellt und im Schritt 814 wird der Kanal zu der Liste der Kanäle, die mit voller Datenrate betrieben werden, hinzugefügt. Die Verarbeitung wird dann in Schritt 804 fortgesetzt. Die Modifikation der Datenübertragung von Schritt 810 kann umfassen, die Anzahl der Datendiensten zugewiesenen Datenpakete in einem MPEG-Strom zu verringern oder kann umfassen, Datendienste einem anderen Kanal zuzuweisen.

Alternative Verfahren können verwendet werden, um die Kanäle zu bestimmen, die von Empfängern des Netzwerks eingestellt sind. Zum Beispiel können Empfänger Informationen senden, die sowohl den Empfänger identifizieren als auch den beim Ein- oder Ausschalten eingestellten Kanal, oder wenn ein neuer Kanal ausgewählt wird, wodurch eine Liste von Empfängern und Kanälen formuliert werden kann und nicht eingestellte Kanäle identifiziert werden können. Es können auch Abfrageverfahren verwendet werden. Wenn zum Beispiel bestimmt wird, daß die Anzahl der Zuschauer für einen spezifischen Kanal kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, können Empfänger abgefragt werden, um den bestimmten Wert zu bestätigen. Ferner kann man Trendinformationen verwenden, um Kanäle zu bestimmen, die Zeiträume aufweisen, in denen keine Empfänger eingestellt sind, so daß nur diese Kanäle verfolgt werden, wodurch die Menge an verarbeiteten Informationen reduziert wird. Die Wiederherstellung der Ausstrahlung eines Programms während Werbung wurde offengelegt. Die Wiederherstellung kann auch als Ergebnis einer von öffentlichen Dienstnachrichten wie zum Beispiel Wetterwarnungen oder anderen Informationen durchgeführt werden. Die obige Beschreibung verwendete Beispiele in bezug auf Kabelfernsehsysteme, obwohl das Verfahren und System der Erfindung auch in Satelliten- oder anderen Systemen eingesetzt werden können, in denen Signalaufwärts-Kommunikation unterstützt wird.

Wie bereits erwähnt erlauben Digitalreceiver, Satellitenempfänger oder andere Empfangsgeräte ein Herunterladen von Software über ein Netzwerk. 9 zeigt die Funktionsweise eines Softwareprogramms, das von einem Empfänger zum Senden von Kanalinformationen zu einem Zentralensystem oder Knoten eines Netzwerks verwendet werden kann. Das Empfängerprogramm 900 beginnt im Schritt 902, in dem die Einheit freigegeben oder eingeschaltet wird. Nachdem der Empfänger eingeschaltet oder freigegeben ist, sendet Schritt 904 CH-ON. Wie bei den meisten Fernsehgeräten ist CH-ON der eingestellte Kanal, als der Empfänger heruntergefahren oder gesperrt wurde und der Kanal, der angezeigt wird, wenn die Einheit eingeschaltet oder freigegeben wird. Nach Schritt 904 bestimmt Schritt 906, ob Benutzereingaben empfangen wurden, wie zum Beispiel von einer Fernbedienung oder einem anderen Eingang. Wenn keine Benutzereingaben empfangen wurden, wird die Verarbeitung mit Schritt 906 fortgesetzt. Wenn eine Benutzereingabe empfangen wird, prüft Schritt 908, ob die Benutzereingabe einer „Aus"-Tastenauswahl äquivalent ist. Wenn das Ergebnis der durch Schritt 908 durchgeführten Prüfung darin besteht, daß eine „Aus"-Taste gewählt wurde, sendet Schritt 910 eine CH-OFF-Nachricht und die Verarbeitung endet im Schritt 912. Wenn das Ergebnis der im Schritt 908 durchgeführten Prüfung darin besteht, daß keine „Aus"-Taste gewählt wurde, prüft Schritt 914, ob die Benutzereingabe ein Kanalwechsel war. Wenn das Ergebnis der Prüfung von Schritt 914 darin besteht, daß die Benutzereingabe kein Kanalwechsel war, wird die Verarbeitung in Schritt 906 fortgesetzt. Wenn das Ergebnis der durch Schritt 914 durchgeführten Prüfung darin besteht, daß die Benutzereingabe ein Kanalwechsel war, sendet Schritt 916 CH-OLD zur Anzeige des vorherigen Kanals und Schritt 918 sendet CH-NEW zur Anzeige des neuen eingestellten Kanals. Die Verarbeitung wird dann im Schritt 906 fortgesetzt. 9 zeigt Software, die mit einer Ausführungsform der Erfindung verwendet werden kann. Wenn, wie bereits erwähnt, der Empfänger dafür konfiguriert ist, Informationen zu senden, die sowohl den Empfänger als auch den gewählten Kanal identifizieren, kann das Verfahren von 9 so modifiziert werden, daß die Schritte 910 und 916 entfernt werden, und die Verarbeitung würde auf dem im Anschluß an diese Schritte gezeigten Weg fortgesetzt.

Die vorliegende Erfindung liefert somit ein System und Verfahren zum Neuzuteilen von Bandbreite, die normalerweise für das Senden von nicht angeschautem Inhalt aufgewandt wird, an Dienste, die zusätzliche Benutzerzufriedenheit und zusätzlichen Umsatz bereitstellen können. Vorteilhafterweise liefert die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur rechtzeitigen Wiederherstellung eines ausgestrahlten Programms, falls ein Benutzer einen zuvor nicht angeschauten Kanal einstellt. Die vorliegende Erfindung liefert außerdem ein Verfahren zum Ausstrahlen nicht angeschauter Programme mit reduzierter Bandbreite, wobei für Zuschauer, die durch Kanäle durchschalten, eine Darstellung von Kanalinhalt bereitgestellt wird. Ferner liefert die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Wiederherstellung der Bandbreite während Werbe- oder öffentlichen Dienstnachrichten, wodurch die Erfüllung von Werbe- und Gemeinschaftsdienstzielen ermöglicht wird.

Die obige Beschreibung der Erfindung wurde zur Veranschaulichung und Beschreibung gegeben. Sie soll nicht erschöpfend sein oder die Erfindung auf die genaue offengelegte Form beschränken, und es sind andere Modifikationen und Varianten im Hinblick auf die obigen Lehren möglich. Die Ausführungsform wurde gewählt und beschrieben, um die Prinzipien der Erfindung und ihre praktische Anwendung am besten zu erläutern, um dadurch anderen Fachleuten die beste Nutzung der Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen und verschiedenen Modifikationen, die sich für die bestimmte in Betracht gezogene Verwendung eignen, zu ermöglichen.


Anspruch[de]
Verfahren zur Verwaltung von Netzwerkbandbreite, mit den folgenden Schritten:

Ausstrahlen mehrerer Programme auf mehreren Kanälen zu mehreren Empfängern (108) über das Netzwerk (104);

Identifizieren (704) jedes Kanals der mehreren Kanäle, der von mindestens einem Empfänger (108) der mehreren mit dem Netzwerk (104) verbundenen Empfänger (108) eingestellt ist;

Bestimmen (706), ob ein Kanal der mehreren Kanäle von keinem der mehreren Empfänger (108) eingestellt ist; und

wenn ein Kanal der mehreren Kanäle von keinem der mehreren Empfänger (108) eingestellt ist, Anhalten (708) der Übertragung eines Programms auf dem einen Kanal und Ausstrahlen von Informationen auf dem einen Kanal,

dadurch gekennzeichnet, daß

der Schritt des Anhaltens der Übertragung eines Programms und des Ausstrahlens von Informationen auf dem einen Kanal das Ausstrahlen des Programms auf dem einen Kanal mit einer verminderten Datenrate (710) umfaßt.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Informationen, die ausgestrahlt werden, von einem Programm verschieden sind. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, ferner mit dem folgenden Schritt:

Neuzuteilen von Bandbreite des einen Kanals für Datendienst; und

wenn einer der mehreren Empfänger den einen Kanal eingestellt hat, Wiederherstellen der Ausstrahlung des Programms auf dem einen Kanal.
Verfahren zur Verwaltung von Netzwerkbandbreite, mit den folgenden Schritten:

Ausstrahlen mehrerer Programme auf mehreren Kanälen zu mehreren Empfängern (108) über das Netzwerk (104);

Identifizieren (804) jedes Kanals der mehreren Kanäle, der von mindestens einem Empfänger (108) der mehreren mit dem Netzwerk (104) verbundenen Empfänger (108) eingestellt ist;

gekennzeichnet durch

Bestimmen (806), ob ein Kanal der mehreren Kanäle, der eingestellt ist, ein Kanal ist, der für einen Betrieb mit einer verminderten Datenrate konfiguriert wurde; und

wenn ein Kanal der mehreren Kanäle, auf den ein beliebiger der mehreren Empfänger (108) eingestellt ist, ein Kanal ist, der für einen Betrieb mit einer verminderten Datenrate konfiguriert wurde, Konfigurieren (810) des einen Kanals für Betrieb mit einer höheren Datenrate.
Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei der Schritt des Identifizierens ferner folgendes umfaßt:

Empfangen eines Signals von jedem Empfänger (108) der mehreren Empfänger (108), wobei das Signal den eingestellten Kanal angibt (904, 918).
Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei der Schritt des Identifizierens ferner folgendes umfaßt:

Empfangen eines Signals von jedem Empfänger (108) der mehreren Empfänger (108), wobei das Signal den eingestellten Kanal (918) und den vorherigen eingestellten Kanal (916) angibt.
Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei der Schritt des Identifizierens ferner folgendes umfaßt:

Empfangen eines Signals von jedem Empfänger (108) der mehreren Empfänger (108), wobei das Signal den eingestellten Kanal angibt, wenn ein Benutzer eine Empfängerfunktion ausgewählt hat, die den Empfang jeglicher Kanäle beendet (910).
Verfahren nach Anspruch 4, 5, 6 oder 7, wobei der Schritt des Bestimmens folgendes umfaßt:

Bestimmen (808), ob eine Nachricht, die eine Werbenachricht oder eine Ansage des öffentlichen Service umfaßt, in dem einen Kanal enthalten ist; und

wenn ein Kanal die Nachricht enthält, Konfigurieren (810, 812) des einen Kanals für einen Betrieb mit einer höheren Datenrate.
System zum Ausstrahlen von Fernsehprogrammen, umfassend:

ein Zentralensystem (102),

ein Netzwerk (104), das dafür konfiguriert ist, auf mehreren Kanälen Signale zu senden, die mehrere Programme umfassen,

mehrere Empfänger (108), wobei die Empfänger (108) dafür konfiguriert sind, Indikatoren für eingestellte Kanäle zu senden,

wobei das Zentralensystem (102) dafür konfiguriert ist, zu identifizieren (704), ob ein Kanal der mehreren Kanäle von keinem der mehreren Empfänger (108) eingestellt ist, und wenn ein Kanal der mehreren Kanäle von keinem der mehreren Empfänger (108) eingestellt ist, die Übertragung eines Programms auf dem einen Kanal anzuhalten (708) und Informationen auf dem einen Kanal auszustrahlen,

dadurch gekennzeichnet, daß

das Zentralensystem (102) ferner dafür konfiguriert ist, das Anhalten (708) der Übertragung eines Programms und das Ausstrahlen von Informationen auf den einen Kanal durch Ausstrahlen des Programms auf den einen Kanal mit einer verminderten Datenrate auszuführen (710).
System nach Anspruch 9, wobei das Zentralensystem (102) ferner dafür konfiguriert ist, Bandbreite des einen Kanals neu für Datendienst zuzuteilen; und die Ausstrahlung des Programms auf dem einen Kanal wiederherzustellen, wenn der eine Kanal von irgendeinem der mehreren Empfänger (108) eingestellt wird. System nach Anspruch 9, wobei

das Zentralensystem (102) ferner dafür konfiguriert ist, zu bestimmen, ob ein Kanal der mehreren Kanäle, der eingestellt ist, ein Kanal ist, der für einen Betrieb mit einer verminderten Datenrate konfiguriert wurde; und

wenn ein Kanal der mehreren Kanäle, auf den ein beliebiger der mehreren Empfänger (108) eingestellt ist, ein Kanal ist, der für einen Betrieb mit einer verminderten Datenrate konfiguriert wurde, den einen Kanal für Betrieb mit einer höheren Datenrate zu konfigurieren (812).
System nach Anspruch 9, 10 oder 11, wobei der Empfänger (108) eine Verarbeitungseinheit umfaßt, die ein Programm ausführt, wobei das Programm betreibbar ist, um eine Aufwärtsnachricht zu dem Zentralensystem (102) zu senden. System nach Anspruch 12, wobei die Nachricht eine Kanalnummer umfaßt. System nach Anspruch 12, wobei die Nachricht eine Kanalnummer und eine vorherige Kanalnummer umfaßt. System nach Anspruch 12, wobei die Nachricht eine Kennung des Empfängers (108) umfaßt. System nach Anspruch 12, wobei das Programm ferner eine Routine umfaßt, die betreibbar ist, um eine Nachricht zu senden (910), wenn sich der Empfänger (108) im Übergang von einem Betriebszustand zu einem Ruhezustand befindet.






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