PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60124555T2 04.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001304929
Titel FUTTERZUSAMMENSETZUNG FÜR DAS ERSETZEN DER ANTIBIOTIKA
Anmelder Seobong Bio Bestech Co., Ltd., Seoul/Soul, KR
Erfinder JUNG, 908-903 Dongshin Apartment, Yeon Kweon, Sungnam-si, Kyunggi-do 463-798, KR;
KIM, 104-611 Okyoung Apartment, In Ho, Chunan-si, Choongchungnam-do 330-834, KR
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 60124555
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.07.2001
EP-Aktenzeichen 019500594
WO-Anmeldetag 10.07.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/KR01/01183
WO-Veröffentlichungsnummer 2002009533
WO-Veröffentlichungsdatum 07.02.2002
EP-Offenlegungsdatum 02.05.2003
EP date of grant 15.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse A23K 1/175(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A23K 1/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Futtermittelzusammensetzung zum Ersatz von Antibiotika und insbesondere eine Futtermittelzusammensetzung zum Ersatz von Antibiotika, die in der Lage ist, „gesundes Fleisch" zu produzieren, welches dazu dienen kann, verschiedenen Erwachsenen-Erkrankungen (Erkrankungen im Erwachsenenalter) vorzubeugen.

Hintergrund der Erfindung

Aufgrund der sich aus der wirtschaftlichen Entwicklung ergebenden gesellschaftlichen Tendenz zur Verwestlichung verzehren wir zunehmend Viehprodukte. Indes haben wir negative Ansichten gegenüber Nahrungsmitteln aus der Viehzucht, weil diese tierisches Fett enthalten. Die Einnahme tierischen Fettes ist dafür bekannt, eine der Hauptursachen für Arteriosklerose zu sein, welche eine Erkrankung des Kreislaufsystems darstellt. Insbesondere ist Cholesterol als eine Hauptursache für Arteriosklerose bekannt.

Mit der Zunahme unseres Gesundheitsbewusstseins bzw. -interesses wurden verschiedene Reformkostprodukte zum Zwecke der Vorbeugung von Erwachsenen-Erkrankungen, wie zum Beispiel Fettleibigkeit, Arteriosklerose und andere, und zur Förderung von gesunden Lebensweisen entwickelt und dem Handel zugänglich gemacht. Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, stellt die Viehzuchtindustrie „gesundes Fleisch" dadurch her, dass verschiedene pflanzliche Heilmittel und Antibiotika dem Futtermittel für Haus- bzw. Nutztiere zugesetzt werden.

Indes können die dem Futtermittel für Haus- bzw. Nutztiere zugesetzten Antibiotika innerhalb eines Zeitraumes von wenigstens zwei bis drei Monaten nach Einnahme weder vollständig verdaut noch aus den Körpern ausgeschieden werden. Aus diesem Grunde können die in den Tieren zurückbleibenden Antibiotika die Immunreaktionen eines das Fleisch der Tiere verzehrten Körpers abschwächen, wenn die Haus- bzw. Nutztiere noch vor der Beseitigungszeitdauer des Wirkstoffs geschlachtet und verzehrt werden. Außerdem können Plasmide, welche für die Vermittlung von Antibiotikaresistenz in Mikroben verantwortliche genetische Materialien darstellen, durch Konjugation auf andere Mikroben übertragen werden. Auf diese Weise nimmt das Risiko, dass solche Mikroben menschliche Körper infizieren, proportional mit der Anzahl der eine Resistenz auf Antibiotika aufweisenden Mikroben zu.

Aus diesem Grund wurden in letzter Zeit Bedenken in Bezug auf antibiotikaresistente Bakterien sowie in den Körpern der Tiere zurückbleibende Antibiotika geäußert, und in Folge wurden viel Forschung und zahlreiche Studien durchgeführt. Insbesondere werden Studien aktiv vorangetrieben, die in dem Tierkörper eine endogene Substanz aufsuchen, welche die Immunfähigkeit des Körpers anstelle von Antibiotika aktivieren kann.

In Korea wurden seit langer Zeit Silikat-Tonmineralien, wie zum Beispiel Kaolinit, Zeolith, Bentonit, Vermiculit und andere, aufgrund ihrer charakteristischen Eigenschaften in der Landwirtschafts- und der Fischereiindustrie und zur Sanierung der Umwelt eingesetzt. Auf dem Gebiet der Viehzuchtindustrie werden solchen Mineralien manchmal verwendet, um das Wachstum der Tiere zu verbessern, um die Verdauungs- und Futtermitteleffizienz zu verbessern, um den Wassergehalt der Exkremente zu steuern und deren Geruch zu verringern. Insbesondere wurde darüber berichtet, dass der Zusatz von Zeolith zum Futtermittel eine günstige Wirkung auf die Merkmale der Muskeln und Fette von Schwein und Huhn aufweist (siehe beispielsweise Pont et al. (1988); Hagedorn et al. (1990); und Kovar et al. (1990)).

Besonders nach Durchsicht der Forschungs- und Studienergebnisse, welche bislang in Bezug auf den Zusatz von Mineralien zu Viehzuchtfuttermittel durchgeführt worden waren, berichteten zum Beispiel Son und Park (1997), dass die Wassergehalte in Exkrementen verringert und die in dem Futtermittel enthaltenen Nährstoffe wirksam verwertet werden, wenn heranwachsende Hühner mit 0,3% Elvan-Stein enthaltendem Futtermittel gefüttert werden. Kwon (1999) berichtete, daß die Gewichtszunahmen von Läuferschweinen (growing pigs) erhöht werden, wenn die Tiere mit Futtermittel gefüttert werden, welches radioaktive Ferninfrarot-Materialien enthält. Überdies berichtete Yang (1999), dass ein höherer Prozentsatz der Schweine eine erstklassige Schweine-Bewertung (Klasse A) erhalten, wenn Läufer- und Endmastschweine mit Schlacke, welche eine rotbraune Färbung aufweist, und gehärtetem Lava, welches durch entströmende Gase hervorgebrachte Vesikel beinhaltet, gefüttert werden.

Als Referenz: Biotit-Gneis ist im Aufbau porös mit schwarzen Tupfern auf grauem Grund. Seine spezifischen Bestandteile schließen verschiedene Oxide, einschließlich Siliziumdioxid (SiO2), Aluminiumoxid (Al2O3), Eisenoxid (Fe2O3), Calciumoxid (CaO), Magnesiumoxid (MgO), Titanoxid (TiO2), Phosphorpentoxid (P2O5), Kaliumoxid (K2O), Natriumoxid (Na2O), Mangantrioxid (MnO3), ein und es weist auch ein hohes Ferninfrarotstrahlen-Emissionsvermögen von 93% auf. Dieses Mineral kann auch Gerüche und Feuchtigkeit absorbieren und durch Ionenaustausch Wasser reinigen. Insbesondere kann es durch Ionensteuerwirkung schädliche Schwermetalle absorbieren und entfernen, wie zum Beispiel solche, die für Körper schädlich sind, einschließlich Kadmium, Quecksilber, Blei und andere, wodurch antidotische Wirkungen bereitgestellt werden.

Germanium ist ein silbrig-graues Metall, welches dazu in der Lage ist, Ferninfrarotstrahlung abzustrahlen. Dieses Metall ist dafür bekannt, das Immunsystem zu verbessern und durch die Stimulation der Interferonproduktion das Wachstum von Tumorzellen zu hemmen. Außerdem ist es dafür bekannt, eine deodorisierende Fähigkeit gegenüber für Mensch oder Tiere schädlichen Gasen aufzuweisen. Daher nimmt man an, dass Germanium in Elementen für die Gebäudekonstruktion und als ein Absorptionsmittel für Ammoniakgas in einem Schweinestall verwendet werden kann.

Die KR-A 2000-36931 offenbart die Verwendung von Germaniumpulver als Tierfuttermittel.

Folglich wurde die vorliegende Erfindung auf der Grundlage der oben beschriebenen Gegebenheiten gemacht, und die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Futtermittelzusammensetzung zum Ersatz von Antibiotika bereitzustellen, umfassend eine Grundnahrung, welche allgemein in der Viehzuchtindustrie verwendet wird, und eine vordefinierten Menge an pulvrig gemahlenem Germanium-Biotit. Die Futtermittelzusammensetzung kann „gesundes Fleisch" erzeugen, welches gut zur Verhinderung von verschiedenen Erwachsenen-Erkrankungen ist, ohne Antibiotika zu enthalten.

Offenbarung der Erfindung

Um die oben beschriebene Aufgabe zu erreichen, ist gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung die Futtermittelzusammensetzung zum Ersatz von Antibiotika dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Grundnahrung, einschließlich Mais, Sojamehl, Melasse, Salz, Vitamin-Vormischung und Mineral-Vormischung, und 0,1 bis 3,0 Gew.-% Germanium-Biotit, einschließlich 36 ppm Germanium, und Biotit, Muskovit, Feldspat, Turmalin, Zirkon, Granat, Apatit und undurchsichtige (opaque) Mineralien umfasst, wobei sie 0,93% Emissionsvermögen und 4,31 × 102 W/m2 &mgr;m an radioaktiver Energie in einem Bereich von Ferninfrarotstrahlen zwischen 5 und 20 &mgr;m aufweist.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Futtermittelzusammensetzung dadurch gekennzeichnet, dass der Germanium-Biotit pulverisiert ist, um eine Teilchengröße von 100 bis 350 Mesh aufzuweisen.

Das Verfüttern der erfindungsgemäßen Zusammensetzung an Haus- bzw. Nutztiere ermöglicht es den Haus- bzw. Nutztieren, anstelle von Antibiotika Germanium-Biotit aufzunehmen, wodurch „sauberes Fleisch" bereitgestellt wird und unsere gesunde Lebensweise gefördert wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die oben beschriebenen Aufgaben und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die folgende detaillierte Beschreibung deutlicher werden, wenn diese in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung betrachtet werden, in welcher:

die 1 eine Graphik darstellt, die das Emissionsvermögen an Ferninfrarotstrahlen und die radioaktive Energie des erfindungsgemäßen Germanium-Biotits zeigt.

Beste Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung

Die vorliegende Erfindung wird nun im Detail beschrieben.

Gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst die Futtermittelzusammensetzung den Germanium-Biotit, enthaltend 36 ppm Germanium, in einem bestimmten Verhältnis in Abhängigkeit vom Wachstumsstadium der Tiere anstelle von Antibiotikum. Aus diesem Grund ist es möglich, einen Teil oder die gesamte Menge einer zugegebenen Antibiotikummenge auszuschließen.

Der in der vorliegenden Erfindung verwendete Germanium-Biotit enthält Germanium, Biotit, Muskovit, Quartz, Feldspat, Turmalin, Zirkon, Granat, Apatit und opaque Mineralien. Dieses Mineral verbessert die Immunfähigkeit und hemmt das Wachstum von Tumorzellen durch die Stimulation der Interferonproduktion durch die Emission von Ferninfrarotstrahlung. Außerdem besitzt er antibiotische und antifungale Eigenschaften und Funktionen, um schädliche Gase zu absorbieren und abzubauen, wodurch der Schutz der Tiere vor giftigen Substanzen, Viren und anderem ermöglicht wird.

Die 1 stellt eine graphische Darstellung dar, welche das Ferninfrarot-Strahlungsemissionsvermögen und die radioaktive Energie des erfindungsgemäßen Germanium-Biotits gemessen bei einer Temperatur von 50 °C zeigt. In der graphischen Darstellung zeigt der Germanium-Biotit (durchgezogene Linie) 0,93% Emissionsvermögen und 4,31 × 102 W/m2 &mgr;m an radioaktiver Energie in einem Bereich der Ferninfrarotstrahlen zwischen 5 und 20 &mgr;m. Verglichen mit (b) weist die radioaktive Energie (durchgezogene Linie) des Germanium-Biotits eine Verteilung sehr ähnlich zu der eines lebenden Körpers auf. Aus diesem Grund wird festgehalten, dass die von dem Germanium-Biotit ausgestrahlte Ferninfrarot-Wellenlänge für die Tiere, wie beispielsweise Kühe, Schweine, Hühner und andere, geeignet ist und von solchen Tieren leicht absorbiert wird.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der der Futtermittelzusammensetzung zugesetzte Germanium-Biotit vorzugsweise in Pulverform mit einer Teilchengröße zwischen 100 und 350 Mesh, insbesondere ungefähr 200 Mesh. Wenn die Teilchengröße unterhalb von 100 Mesh liegt, dann kann das große Germanium-Biotit-Teilchen nicht verdaut werden. Folglich ist die Absorption der Mineralien schlecht und die Futtermitteleffizienz wird vermindert. Wenn die Teilchengröße über 350 Mesh liegt, dann steigen die Kosten zum Mahlen des Germanium-Biotits in feine Teilchen. Ebenso verändert sich die molekulare Struktur und die Materialeigenschaften des Germanium-Biotits per se, was zu einem Verlust an Mineralien führt. Folglich gehen die Vorzüge des erfindungsgemäßen Germanium-Biotits verloren.

Anstelle des Germanium-Biotits kann Elvan-Stein verwendet werden. Indes entspricht dessen Wirksamkeit nicht der des Germanium-Biotits, welcher 36 ppm Germanium enthält. Wie oben beschrieben kann der erfindungsgemäße Germanium-Biotit eine große Menge Ferninfrarotstrahlen aussenden, welche für die Haus- bzw. Nutztiere nützlich sind, und besitzt auch antibiotische und antifungale Wirkungen sowie Funktionen, um schädliche Gase zu absorbieren und abzubauen, wodurch der Schutz der Tiere vor giftigen Substanzen, Viren und anderem ermöglicht wird. Ebenso kann das in dem Germanium-Biotit enthaltene Germanium die schädlichen Gase neutralisieren und Anion freisetzen. Aus diesem Grund kann die Gesundheit der mit dem Germanium-Biotit gefütterten Tiere ohne Verwendung von Antibiotika erhalten und verbessert werden.

Die gemeinsam gezüchteten Haus- bzw. Nutztiere sind gegenüber verschiedenen Erkrankungen empfänglich. Zum Schutz der Tiere vor solchen Erkrankungen werden im allgemeinen Impfstoffe verabreicht. Indes können die Impfstoffe das Wachstum der Tiere hemmen, was zu wirtschaftlichen Verlusten bei den Viehzüchtern führt.

Wenn auf der anderen Seite die Tiere mit einer Germanium-Biotit enthaltenden erfindungsgemäßen Futtermittelzusammensetzung gefüttert werden, wird die Erkrankungshäufigkeit letztendlich vermindert und die Produktivität der Haus- bzw. Nutztiere verbessert, da die Immunsysteme der Tiere verbessert werden. Mit anderen Worten kann der Germanium-Biotit das Gleichgewicht der Mikroorganismen in den inneren Organen aufgrund dessen natürlicher antibiotischer Eigenschaft aufrechterhalten, Schwermetalle absorbieren und giftige Substanzen entfernen. Aus diesem Grund ist es möglich zu verhindern, dass die Tiere Krankheiten entwickeln, selbst wenn künstliche Antibiotika oder Antiphlogistika in eine nur kleine Menge geregelt werden. Überdies wird die Akkumulation von solchen schädlichen Substanzen, wie Antibiotika und dergleichen, in Personen, welche das Fleisch der Tiere verzehrt haben, verhindert. Folglich ist es möglich, die Produktivität von Fleisch guter Qualität zu erhöhen.

Beispiel 1

Dieses Beispiel wurde durchgeführt, um die Wirkung des zu der Futtermittelzusammensetzung zugesetzten Germanium-Biotits gemäß der vorliegenden Erfindung auf Läuferschweine (growing pigs) zu zeigen. Als erstes wurden 54 Läuferschweine (Dreifachhybride von Duroc × Yorkshire × Landrace-Züchtungen) für den Versuch verwendet. Sie wiesen jeweils am Versuchsbeginn ein Körpergewicht von 32,47 ± 0,90 kg auf. Sie wurden in der Experimental-Zuchtfarm, welche der Dankook-Universität angeschlossen ist, aufgezogen und mit der Grundnahrung, umfassend hauptsächlich Mais-Sojamehl wie in der Tabelle 1 unten gezeigt, gefüttert. Die Schweine wurden zufällig sechs Behandlungsgruppen zugewiesen. Den Gruppen wurden jeweils keine Antibiotika (NC), Antibiotika (PC), 0,1 Gew.-% (WGB-0,1), 0,3 Gew.-% (WGB-0,3), 0,6 Gew.-% (WGB-0,6) bzw. 0,8 Gew.-% (WGB-0,8) Germanium-Biotit zusätzlich zu der Grundnahrung verabreicht. Jeder Versuch wurde dreimal mit drei Schweinen pro Assay durchgeführt.

Der Germanium-Biotit enthält 36 ppm Germanium. Die Experimente wurden dreimal durchgeführt.

Tabelle 1

Von dem üblichen Futtermittel wurde Mais und Weizenmehl als eine Energiequelle und Sojamehl als eine Proteinquelle bereitgestellt. Der Talg, welcher aus Fett von Haus- bzw. Nutztieren mit Öl extrahiert wurde, stellte einen Bestandteil zur Energieergänzung dar, und Calciumphosphat und Kalkstein wurden als Calcium- und Phosphorquellen zum Knochenaufbau bereitgestellt. Die Vitamin- und Mineral-Vormischungen enthielten eine geringe Menge Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, Riboflavin, Niacin, Mangan, Eisen, Zink, Calcium, Kupfer, Kobalt, Selen und andere.

Weiter hatte die Grundnahrung 3,380 kcal ME/kg, 18,00% CP (Rohprotein), 0,96% Lysin, 0,70% Ca, 0,60% P auf der Grundlage des NRC(1998)-Zuchtstandards. Das Versuchsfuttermittel wurde frei in der Form eines Pulvers und Wasser wurde frei mittels einer Tränkstation bereitgestellt. Die Körpergewichte und die Einnahmemengen des Futtermittels für die jeweiligen Tiere wurden täglich geprüft, um die Gewichtszunahme pro Tag, die Futtermittel-Einnahmemenge pro Tag und die Futtermitteleffizienz (Futtermittel/Zunahme) zu errechnen.

Zur Messung der Verdauungseffizienz wurden die Tiere beginnend sieben Tage vor dem Versuchsende auch mit Futtermittel gefüttert, zu welchem 0,2% Chromoxid als ein Indikator hinzugegeben wurde. Vier Tage nach Fütterung des Chrom enthaltenden Futtermittels wurden die Exkremente gesammelt und zur Analyse getrocknet. Die Komponentenelemente des Futtermittels und das als Indikator zugegebene Cr wurden gemäß dem AOAC (1994) für chemische und statistische Analysen analysiert. Die gesamten Daten wurden auf signifikante Unterschiede zwischen den Durchschnitten unter Durchführung der Duncan'schen Vielfachbereichsanalyse unter Verwendung des Allgemeinen Linearmodell-Verfahrens von SAS (1988) untersucht.

Als Ergebnisse sind in der Tabelle 2 unten die Gewichtszunahme pro Tag, die Futtereinnahmemenge pro Tag und die Futtermitteleffizienz zusammengefasst. Die NC (Negativkontrolle) bezieht sich auf die Gruppe, welche Futtermittel ohne Antibiotika erhielt, die PC (Positivkontrolle) bezieht sich auf die Gruppe, welche Futtermittel mit Antibiotika erhielt, und die WGB (Wangam-Germanium-Biotit) bezieht sich auf die Behandlungsgruppe, welche Futtermittel mit zugesetztem Germanium-Biotit erhielt.

Tabelle 2

Nach der Aufzucht von 54 Läuferschweinen mit Körpergewichten von 32,47 ± 0,90 kg über 35 Tage war das Körpergewicht in der PC-Gruppe 17% höher, in der WGB-0,3-Behandlungsgruppe 14% höher und in der WGB-0,6-Behandlungsgruppe 12% höher als das in der NC-Gruppe. Es lag kein signifikanter Unterschied zwischen dem Anstieg des Körpergewichts in der PC-, der WGB-0,3- und der WGB-0,6-Behandlungsgruppe vor. Indes zeigten die WGB-0,1- und die WGB-0,8-Behandlungsgruppe geringe Wachstumsgeschwindigkeiten von 3% bzw. 7%.

Auch bezüglich der Futtermittel-Einnahmemenge zeigte die PC-Gruppe die höchste Menge, und die WGB-0,3- und die WGB-0,6-Gruppe zeigten Mengen, welche der der PC-Gruppe entsprachen. Indes zeigten die WGB-0,1- und die WGB-0,8-Gruppe Mengen, welche geringer als die der PC-Gruppe waren. In Bezug auf die Futtermitteleffizienz lag kein signifikanter Unterschied unter den Versuchsgruppen vor.

Den oben genannten Ergebnissen kann deshalb entnommen werden, dass sich die Immunsysteme der Schweine, welche das Futtermittel verdaut haben, durch die aus dem WGB ausgestrahlte Ferninfrarotstrahlung verbessern, wenn das Futtermittel 0,3 bis 0,6 Gew.-% Wangam-Germanium-Biotit anstelle von Antibiotika enthält. Folglich wird die Wachstumsgeschwindigkeit ebensogut wie in dem Falle der Zugabe von Antibiotika verbessert.

Die Verdauungsgeschwindigkeiten des Trockenmaterials und des Stickstoffs sind in der Tabelle 3 unten gezeigt.

Tabelle 3

In der oben stehenden Tabelle zeigen die PC-, die WGB-0,3- und die WGB-0,6-Behandlungsgruppe Verdauungsgeschwindigkeiten des Trockenmaterials, welche über denen anderer Gruppen lagen. Tierfuttermittel, welche mit einem WGB außerhalb des Bereiches von 0,3 bis 0,6 Gew.-% formuliert worden waren, zeigten verhältnismäßig schlechte Verdauungsgeschwindigkeiten des Trockenmaterials, jedoch bessere als die NC-Gruppe. Folglich ist festzuhalten, dass es wünschenswert ist, 0,3 bis 0,6 Gew.-% WGB zu der Grundnahrung hinzuzufügen, um überragende Verdauungsgeschwindigkeiten des Trockenmittels im Vergleich zu dem Fall der Zugabe von Antibiotika zu erzielen.

Auch hinsichtlich der Verdauungsgeschwindigkeiten des Stickstoffs zeigten die PC-, die WGB-0,3- und die WGB-0,6-Gruppe überragende Geschwindigkeiten. Die WGB-0,1- und die WGB-0,8-Behandlungsgruppe zeigten verhältnismäßig schlechte Verdauungsgeschwindigkeiten des Stickstoffs verglichen mit der PC-Gruppe, obgleich bessere als die NC-Gruppe. Folglich ist ersichtlich, dass bei Zusatz von 0,3 Gew.-% bis 0,6 Gew.-% WGB zu der Grundnahrung die Verdauungsgeschwindigkeit des Stickstoffs verglichen mit der Gruppe mit zugesetzten Antibiotika verbessert wird. Dementsprechend ist es möglich, die Ammoniakgaskonzentration in dem Schweinestall zu verringern und dadurch sauberes Schweinefleisch herzustellen.

Im Hinblick auf die oben genannten Ergebnisse kann gesehen werden, daß 0,3 bis 0,6 Gew.-% WGB in dem Futtermittel die Antibiotika ersetzen kann.

Beispiel 2

In diesem Beispiel wird die Wirkung der praktischen Futtermittel, welche so formuliert sind, dass sie den Germanium-Biotit enthalten, auf Endmastschweine demonstriert.

80 Endmastschweine (Dreifachhybride von Duroc × Yorkshire × Landrace-Züchtungen) wurden für den Versuch verwendet. Die Schweine hatten ein durchschnittliches Körpergewicht von 78,65 kg am Versuchsbeginn. Sie wurden in der Experimental-Zuchtfarm, welche der Dankook-Universität angeschlossen ist, für 50 Tage aufgezogen und mit der Grundnahrung, umfassend hauptsächlich Mais-Sojamehl gemäß den Ernährungsanforderungen des NRC(1998)-Standards wie in der Tabelle 4 unten gezeigt, gefüttert. 20 Schweine wurden zufällig jeder der vier Behandlungsgruppen zugewiesen, welchen kein Additiv (Con), 0,1 Gew.-% (WGB-0,1), 3,0 Gew.-% (WGB-3,0) bzw. 5,0 Gew.-% (WGB-5,0) Germanium-Biotit zusätzlich zu der Grundnahrung verabreicht wurden. Jeder Versuch wurde viermal mit fünf Schweinen pro Assay durchgeführt.

Tabelle 4

Die Grundnahrung wies 3.400 kcal ME/kg, 14,00% CP und 0,67% Lysin auf. Die Versuchsfuttermittelzusammensetzung wurde frei in gepulverter Form gefüttert und Wasser wurde frei bereitgestellt. Die Körpergewichte und die Einnahmemengen des Futtermittels für die jeweiligen Tiere wurden am Ende des Experiments gemessen, um die Gewichtszunahme pro Tag, die Futtermittel-Einnahmemenge pro Tag und die Futtermitteleffizienz zu berechnen.

Ab sieben Tagen vor dem Versuchsende wurden die Tiere auch mit einem Futtermittel gefüttert, zu welchem 0,2% Chromoxid als ein Indikator zugesetzt wurde, um die Verdauungseffizienz zu messen. Für zwei Tage von dem dritten Tage nach der Verfütterung des Chrom enthaltenden Futtermittels wurden die Exkremente gesammelt und für die Analyse getrocknet. Die Nährstoffgehalte in dem Futtermittel und die Exkremente wurden gemäß AOAC (1994) analysiert.

Weiter wurden am Versuchsbeginn sowie unmittelbar nach dem Versuchsende Blutproben aus dem Hals der Schweine entnommen. Die Blutproben wurden bei 4 °C koaguliert und dann bei 2.000 Umdrehungen pro Minute für 30 Minuten bei der gleichen Temperatur zentrifugiert. Die entsprechenden Überstände wurden abgetrennt und für die Analyse verwendet.

Die Konzentration an Ammoniakgas wurde dreimal in 7-Tage-Intervallen gemessen. Fünf Schweine mit ähnlichen Körpergewichten wurden für jeden Versuch verwendet.

Um die Wirkung von WGB auf die Blutzusammensetzung zu untersuchen wurde die Gesamtcholesterolkonzentration unter Verwendung des T. chol-Kits (Boehringer Mannheim, Deutschland) gemessen und die Hochdichte-Lipoprotein-Cholesterolkonzentration wurde unter Verwendung des HDL-C-Kits (Boehringer Mannheim, Deutschland) gemessen. Die Konzentration des Erwachsenenerkrankungs-Vorbeugefaktors (Triglycerid) wurde unter Verwendung eines Hitachi 747, einem automatisierten Biochemie-Analysegerätes, hergestellt von Hitachi, Japan, durch Bestimmung des Triglyceridspiegels unter Verwendung des T.G-Kits (Boehringer Mannheim, Deutschland) gemessen.

Die Dicke des Rückenfettes wurde unter Verwendung eines digitalen Rückenfett-Indikators (Renco Lean-Meter, USA) gemessen.

Die Daten aus den vorgenannten Messungen wurden auf signifikante Unterschiede zwischen den Durchschnitten unter Durchführung der Duncan'schen Vielfachbereichsanalyse (1955) unter Verwendung des Allgemeinen Linearmodell-Verfahrens von SAS (1988) untersucht.

Die Gewichtszunahme pro Tag, die Futtereinnahmemenge pro Tag und die Effizienz des Futtermittels sind in der Tabelle 5 unten zusammengefasst.

Tabelle 5

In der Tabelle zeigte die WGB-1,0-Behandlungsgruppe einen signifikanten Unterschied im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die Futtermittel-Einnahmemenge war in der Kontrollgruppe mit 3.108 g/Tag am höchsten, während die WGB-1,0-, die WGB-3,0- und die WGB-5,0-Behandlungsgruppe 2.789 g/Tag, 2.620 g/Tag bzw. 2.631 g/Tag zeigten. Dies ist ein ähnliches Ergebnis, wie das des Berichtes von Yang (1999), welcher beschreibt, dass in Experimenten, bei denen Läufer- und Endmastschweine mit 3% Schlacke bzw. Zeolith gefüttert wurden, signifikante Unterschiede hinsichtlich der Gewichtszunahme pro Tag beobachtet wurden. Aus dem oben genannten Ergebnis wird festgehalten, dass optimale Ergebnisse erhalten werden können, wenn der Germanium-Biotit in einer Konzentration von 3 Gew.-% zugesetzt wird.

In Bezug auf die Futtermitteleffizienz zeigten die WGB-1,0- und die WGB-3,0-Behandlungsgruppe 0,271 bzw. 0,273, wobei beide im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 0,231 verbessert wurden. Dies stimmt mit dem Ergebnis aus dem Experiment von Komodo et al. (1968) überein, in welchem der Zusatz von 5% Zeolith zu Futtermittel für Endmastschweine die Futtermitteleffizienz um ungefähr 6% verbesserte.

Die Verdauungsgeschwindigkeiten des Trockenmaterials (TM) und des Stickstoffs (N) sind in der Tabelle 6 unten gezeigt.

Tabelle 6

In den Experimenten zeigten die Kontrollgruppe, die WGB-1,0-, die WGB-3,0- und die WGB-5,0-Behandlungsgruppe Verdauungsgeschwindigkeiten des Trockenmaterials von 70,99; 71,26; 70,53 bzw. 70,37. Es lag kein signifikanter Unterschied zwischen den Geschwindigkeiten vor. Dies entspricht den Berichten von Ballard und Edwards (1988) und Daly (1990), welche beschreiben, dass die Bereitstellung von Zeolith den Koeffizienten der Nährstoffverwertung nicht beeinflußt. Indes waren die WGB-1,0- und die WGB-3,0-Behandlungsgruppe für die Verdauungsgeschwindigkeiten des Stickstoffs in der oben aufgeführten Tabelle etwas höher als die der Kontrollgruppe. Es wird erachtet, dass sich dies aus dem 1,0 Gew.-% bis 3,0 Gew.-% WGB, welcher in das Futtermittel eingebaut wurde, ergibt, was zu einer Erhöhung der Verwertung von Stickstoff führt, und dadurch wird die Konzentration an Ammoniakgas in dem Schweinestall erheblich verringert.

Die entsprechenden Dicken des Rückenfettes sind in der Tabelle 7 gezeigt.

Tabelle 7

Für die Dicke des Rückenfettes zeigte die WGB-1,0- und die WGB-3,0-Behandlungsgruppe 25,71 mm bzw. 22,81 mm. Die oben genannten Werte sind signifikant von 27,19 mm der Kontrollgruppe verschieden. Dies ist ein ähnliches Ergebnis wie das des von Pond et al. (1988) und Kovar et al. (1990) durchgeführten Experimentes, in welchem gezeigt wurde, dass die Zufütterung von Silikatmineralien eine vorteilhafte Wirkung auf die Merkmale der Muskeln und Fette von Schwein und Huhn zeigte.

Die Konzentrationen an Ammoniakgas in den Exkrementen von Tieren, welche den Germanium-Biotit einnehmen, sind in der Tabelle 8 gezeigt.

Tabelle 8

Wie in der Tabelle zu sehen ist zeigten die WGB-1,0- und die WGB-3,0-Behandlungsgruppe eine Ammoniakgaskonzentration von 6,1 mg/kg bzw. 6,5 mg/kg, während die Kontrollgruppe 17 mg/kg zeigte. Das heißt, dass kein signifikanter Unterschied zwischen den WGB-Behandlungsgruppen und der Kontrollgruppe hinsichtlich der Ammoniakkonzentration in den Exkrementen vorliegt. Aus diesem Grund wird festgehalten, dass die Konzentration an Ammoniak in den Exkrementen durch Zugabe von 1,0 bis 3,0 Gew.-% Germanium-Biotit zu dem Futtermittel von Endmastschweinen verringert werden kann.

Die Gehalte an Gesamtcholesterol, Triglycerid, HDL-Cholesterol und LDL-Cholesterol beim Beginn (d0) und am Ende (d50) der Experimente sind in der Tabelle 9 unten gezeigt.

Tabelle 9

Wie aus der Tabelle zu sehen ist war der Gesamtcholesterolgehalt in dem Serum in der Kontrollgruppe erhöht, jedoch in den Germanium-Biotit-Behandlungsgruppen erniedrigt. Insbesondere zeigten die WGB-1,0- und die WGB-3,0-Behandlungsgruppe beträchtlich erniedrigte Werte. Es wurde beobachtet, dass der HDL-Cholesterolgehalt in den WGB-Behandlungsgruppen im Vergleich zur Kontrollgruppe viel höher war.

Es wurde beobachtet, dass die Gehalte an Triglycerid, einem Erwachsenenerkrankungs-Verhütungsfaktor, in den Seren in den WGB-Behandlungsgruppen im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger erniedrigt waren. Dies deutet darauf hin, dass der rückständige Erwachsenenerkrankungs-Verhütungsfaktor in den WGB-Behandlungsgruppen verglichen mit der Kontrollgruppe höher ist. Es wurde beobachtet, dass die Gehalte an LDL-Cholesterol in den Seren in der Kontrollgruppe erhöht waren, jedoch in den WGB-Behandlungsgruppen erniedrigt waren.

Dementsprechend wird festgehalten, dass die Serumkonzentrationen des Gesamtcholesterols und des LDL-Cholesterols, Hauptsubstanzen, welche zur Hyperlipidämie beitragen, welche eine Hauptursache für Erkrankungen des kardiovaskulären Systems ist, vermindert werden können, wenn Endmastschweine mit Futtermittel gefüttert werden, die zugesetztes Germanium-Biotit gemäß der vorliegenden Erfindung enthalten. Dies bedeutet, dass eine Verminderung von solchen Verbindungen in Fleisch von Schweinen, die mit Futtermittel der vorliegenden Erfindung gefüttert wurden, erreicht werden kann. Folglich wird festgehalten, daß der Zusatz von Germanium-Biotit in einer Menge von 1 bis 3 Gew.-% zu Futtermittel Schweinefleisch mit niedrigem Cholesterol erzeugt.

In Bezug auf die Gehalte an Immunozyt-Förderfaktor (IgG: Immunoglobulin G) in den Seren zeigten die WGB-1,0-, die WGB-3,0- und die WGB-5,0-Behandlungsgruppe im Vergleich zu der Kontrollgruppe Erhöhungen von 444 %, 419% bzw. 326%. Aus diesem Grund ist bewiesen worden, dass der Germanium-Biotit die Immunfähigkeit verbessern kann, wodurch es als eine natürliche Antibiotikumsubstanz verwendet wird.

In der Tabelle 10 unten sind die Gehalte an Cholsterol in dem Fleisch und dem Fett um das Rückenmark gezeigt.

Tabelle 10

Hinsichtlich der Gehalte an Cholesterol in dem Fleisch und dem Fett um das Rückenmark waren die WGB-1,0-, die WGB-3,0- und die WGB-5,0-Behandlungsgruppe niedriger als die Kontrollgruppe. Insbesondere wurde gezeigt, dass die WGB-1,0- und die WGB-3,0-Behandlungsgruppe wesentlich geringere Cholsterolgehalte aufweisen. Auf diese Weise wurde bewiesen, dass der Zusatz des Germanium-Biotits in einer Menge von 1 bis 3 Gew.-% zu dem Futtermittel Schweinefleisch mit niedrigem Cholsterol erzeugt.

Aus den Ergebnissen dieses Beispiels wird festgehalten, dass Schweinefleisch mit niedrigem Cholsterol erhalten werden kann und die Immunfähigkeit der Schweine durch die antibiotische Wirkung des Germanium-Biotits verbessert wird, wenn Endmastschweine mit Futtermittel gefüttert werden, welches den Germanium-Biotit in einer Menge von 1 bis 3 Gew.-% enthält.

Beispiel 3

In diesem Beispiel wird die Wirkung der praktischen Futtermittel, welche so formuliert sind, dass sie Germanium-Biotit enthalten, auf Absetzferkel (starter pigs) demonstriert werden.

60 Absetzferkel (Dreifachhybride von Duroc × Yorkshire × Landrace-Züchtungen) wurden für den Versuch verwendet. Die Schweine hatten ein durchschnittliches Körpergewicht von 15,09 ± 0,18 kg am Versuchsbegin. Sie wurden in der Experimental-Zuchtfarm, welche der Dankook-Universität angeschlossen ist, für 28 Tage aufgezogen. Das Versuchsprotokoll schloss die Grundnahrung, umfassend hauptsächlich Mais-Sojamehl, wie in der Tabelle 11 unten gezeigt ein. 12 Schweine wurden zufällig jeder der fünf Behandlungsgruppen zugewiesen, welchen kein Germanium-Biotit (Con), 0,1 Gew.-% (WGB-0,1), 0,3 Gew.-% (WGB-0,3), 0,6 Gew.-% (WGB-0,6) bzw. 1,0 Gew.-% (WGB-1,0) Germanium-Biotit zusätzlich zu der Grundnahrung verabreicht wurden. Jeder Versuch wurde viermal mit drei Schweinen pro Assay durchgeführt.

Tabelle 11

Die Grundnahrung, umfassend hauptsächlich Mais und Sojamehl, wies 3.380 kcal ME/kg, 19,00% CP, 1,00% Lysin, 0,80% Ca und 0,70% P auf der Grundlage des NRC(1998)-Zuchtstandards auf. Das Versuchsfuttermittel wurde frei in gepulverter Form gefüttert und Wasser wurde frei mittels einer Tränkstation bereitgestellt. Die Körpergewichte und die Einnahmemengen des Futtermittels für die jeweiligen Tiere wurde bei Versuchsbeginn, am 14ten Tag des Versuchs und am Versuchsende gemessen, um die Gewichtszunahme, die Futtermittel-Einnahmemenge und die Futtermitteleffizienz zu berechnen.

Ab sieben Tagen vor dem Versuchsende wurden die Tiere auch mit einem Futtermittel gefüttert, zu welchem 0,2% Chromoxid als ein Indikator zugesetzt wurde, um die Verdauungseffizienz zu messen. Vier Tagen nach der Verfütterung des Chrom enthaltenden Futtermittels wurden die Exkremente gesammelt und für die Analyse getrocknet.

Weiterhin wurden am Versuchsbeginn und am 14ten Tag des Versuchs Blutproben vom Hals der Schweine entnommen. Die Blutproben wurden bei 4 °C koaguliert und dann bei 3.000 Umdrehungen pro Minute für 30 Minuten bei der gleichen Temperatur zentrifugiert. Die entsprechenden Überstände wurden abgetrennt und für die Analyse verwendet.

Die Gesamtcholesterolkonzentration wurde unter Verwendung des T.-chol-Kits (Boehringer Mannheim, Deutschland) gemessen und die Hochdichte-Lipoprotein-Cholesterolkonzentration wurde unter Verwendung des HDL-C-Kits (Boehringer Mannheim, Deutschland) gemessen. Die Konzentration des Erwachsenenerkrankungs-Verhütungsfaktors (Triglycerid) wurde unter Verwendung eines Hitachi 747, einem automatisierten Biochemie-Analysegerätes, hergestellt von Hitachi, Japan, durch Bestimmung der Triglyceridspiegel unter Verwendung eines T.G-Kits (Boehringer Mannheim, Deutschland) gemessen. Die Konzentration an Immunozyt-Förderfaktor (Immunoglobulin G) wurde unter Verwendung eines Nephelometers (Boehringer Mannheim, Deutschland) durch Bestimmung des Immunoglobulin G unter Verwendung eines IgG-Kits (Boehringer, Deutschland) gemessen. Die Konzentration an Cortisol wurde unter Verwendung eines &ggr;-Zählers (Cobra 5010II, USA) durch Bestimmung des Cortisols unter Verwendung eines Coat-A-Count-Cortisol-Kits (Diagnostic Products Corporation) gemessen.

Die Komponentenelemente des Futtermittels und das als Indikator zugesetzte Cr wurden gemäß AOAC (1994) analysiert. Die Daten aus den oben genannten Messungen wurden auf signifikante Unterschiede zwischen den Durchschnittswerten unter Durchführung einer Duncan'schen Vielfachbereichsanalyse unter Verwendung des Allgemeinen Linearmodell-Verfahrens von SAS (1988) untersucht.

Als Ergebnisse sind die Gewichtszunahme pro Tag, die Futtermittel-Einnahmemenge pro Tag und die Effizienz des Futtermittels in der Tabelle 12 unten zusammengefaßt.

Tabelle 12

In der Tabelle zeigte die WGB-0,3-Behandlungsgruppe, welche mit dem Futtermittel mit 0,3% zugesetztem Germanium-Biotit gefüttert wurde, am 14ten Tag des Experimentes die größte Gewichtszunahme. In Bezug auf die Einnahmemenge an Futtermittel zeigte die WGB-0,6-Behandlungsgruppe das höchste Ergebnis unter den anderen Behandlungsgruppen und der Kontrollgruppe. In Bezug auf die Futtermitteleffizienz zeigte die WGB-0,3-Behandlungsgruppe das höchste Ergebnis unter den anderen Behandlungsgruppen und der Kontrollgruppe.

Während der Zeitdauer von 14 bis 28 Tagen des Experimentes zeigte die WGB-0,6-Behandlungsgruppe die höchste Gewichtszunahme, jedoch verdaute sie verglichen mit den anderen Behandlungsgruppen und der Kontrollgruppe die größte Menge an Futtermittel. In Bezug auf die Futtermitteleffizient zeigte die WGB-0,3-Behandlungsgruppe das höchste Ergebnis unter den anderen Behandlungsgruppen und der Kontrollgruppe.

Während der Zeitdauer der Experimente zeigte die WGB-0,3-Behandlungsgruppe, welche mit dem Futtermittel mit 0,3 Gew.-% zugesetztem Germanium-Biotit gefüttert wurde, eine Gewichtszunahme von 6,7% (491 g gegenüber 524 g) über der der Kontrollgruppe. Die WGB-0,6-Behandlungsgruppe zeigte eine Gewichtszunahme von 9,4% (491 g gegenüber 537 g) über der der Kontrollgruppe. Aus diesem Grund ist ersichtlich, dass die Gewichtszunahme der Absetzferkel verbessert werden kann, wenn das Futtermittel 0,3 bis 0,6 Gew.-% Germanium-Biotit enthält.

In Bezug auf die Futtermittel-Einnahmemenge war die WGB-0,6-Behandlungsgruppe ein wenig höher als die der anderen Behandlungsgruppen und der Kontrollgruppe. Indes wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den Ergebnissen der entsprechenden Gruppen beobachtet.

In Bezug auf die Futtermitteleffizienz zeigte die WGB-0,3-Behandlungsgruppe verglichen mit den anderen Behandlungsgruppen und der Kontrollgruppe das höchste Ergebnis. Insbesondere zeigte die WGB-0,3-Behandlungsgruppe eine Verbesserung von 8% (0,443 gegenüber 0,479) verglichen mit der Kontrollgruppe. Folglich ist ersichtlich, dass die benötigte Menge Futtermittel verringert wird, wenn Absetzferkel mit 0,3 Gew.-% Germanium-Biotit enthaltendem Futtermittel gefüttert werden, wodurch eine Reduktion der Futtermittelkosten bewirkt wird, welche einen großen Teil der Produktionskosten ausmachen.

Für die Absetzferkel wurden die Verdauungsgeschwindigkeiten des Trockenmaterials (TM) und des Stickstoffs (N) untersucht und die Ergebnisse sind in der Tabelle 13 unten gezeigt.

Tabelle 13

Wie aus der Tabelle zu sehen ist war die Verdauungsgeschwindigkeit des Trockenmaterials in der WGB-0,1- und der WGB-0,3-Behandlungsgruppe verglichen mit der Kontrollgruppe höher. Indes wird festgehalten, dass die Verdauungsgeschwindigkeit des Trockenmaterials vermindert wurde, wenn der Gehalt des Germanium-Biotits in dem Futtermittel 0,6 Gew.-% übersteigt. In Bezug auf die Verdauungsgeschwindigkeit des Stickstoffs zeigte die WGB-0,3-Behandlungsgruppe einen höheren Wert als die anderen WGB-Behandlungsgruppen und die Kontrollgruppe. Insbesondere wurde die Geschwindigkeit im Vergleich zu der Kontrollgruppe um 3,6% verbessert. Ähnlich zu dem Fall von Trockenmaterial wird auch festgehalten, dass die Verdauungsgeschwindigkeit des Stickstoffs vermindert wurde, wenn der Gehalt des Germanium-Biotits in dem Futtermittel 0,6 Gew.-% übersteigt, in Anbetracht der Tatsache, dass die WGB-0,6-Behandlungsgruppe eine Verdauungsgeschwindigkeit des Stickstoffs von 14,6% unter der der Kontrollgruppe zeigte.

Die Absetzferkel, welche mit dem Versuchsfuttermittel gefüttert wurden, wurden auf Veränderungen des Gesamtcholesterols, des Triglycerids, des HDL-Cholesterols, des LDL-Cholesterols, des Immunozyt-Förderfaktors (IgG) und des Cortisols untersucht und die Ergebnisse sind in der Tabelle 14 unten gezeigt.

Tabelle 14

Am Tag 14 wurde beobachtet, dass der Gesamtcholesterolgehalt in dem Serum der Kontrollgruppe anstieg, jedoch in den Germanium-Biotit-Behandlungsgruppen abnahm. Insbesondere zeigten die WGB-Behandlungsgruppen verminderte Gesamtcholesterolspiegel, mit der Ausnahme, dass die WGB-0,1-Behandlungsgruppe ein leicht erhöhtes Cholesterol zeigte. Insbesondere war das Gesamtcholesterol der WGB-0,3-Behandlungsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe um 158% (12,00 ml/dl gegenüber –7,00 ml/dl) geringer.

Es wurde beobachtet, dass der HDL-Cholesterolgehalt in dem Serum in den WGB-Behandlungsgruppen im Vergleich zu der Kontrollgruppe viel höher war. Insbesondere war der Wert der WGB-0,3-Behandlungsgruppe um 132% (9,50 ml/dl gegenüber 22,00 ml/dl) im Vergleich zur Kontrollgruppe erhöht.

Es wurde beobachtet, dass der Gehalt an Triglycerid in dem Serum nur in der WGB-0,6-Behandlungsgruppe erniedrigt war.

In Bezug auf LDL-Cholesterol in dem Serum wurde beobachtet, dass der Gehalt der WGB-0,3-Behandlungsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe um 182% (12,40 ml/dl gegenüber 4,40 ml/dl) erniedrigt war.

Auf diese Weise wird festgestellt, dass die Serumgehalte des Gesamtcholesterols und des LDL-Cholsterols, Hauptsubstanzen, welche zur Hyperlipidämie beitragen, welche eine Hauptursache für eine Erkrankung des kardiovaskulären Systems darstellt, vermindert werden kann, wenn Absetzferkel mit Futtermittel gefüttert werden, welche zugesetztes Germanium-Biotit in einer Menge von 0,1 bis 0,3 Gew.-% gemäß der vorliegenden Erfindung enthält. Dies bedeutet, dass eine Verminderung von solchen Substanzen in Fleisch erreicht werden kann, welches aus einem Schwein erhalten wird, welches mit dem Futtermittel gemäß der vorliegenden Erfindung gefüttert wurde. Auf diese Weise wurde bewiesen, dass der Zusatz des Germanium-Biotits in einer bestimmten Menge zu Futtermittel Schweinefleisch mit niedrigem Cholesterol erzeugt.

In Bezug auf die Gehalte an Immunozyt-Förderfaktor (IgG: Immunoglobulin G) in dem Serum zeigten die WGB-0,1-, die WGB-0,3-, die WGB-0,6 und die WGB-1,0-Behandlungsgruppe verglichen mit der Kontrollgruppe Anstiege um 86,6%; 8,2%; 67,8% bzw. 12,1%. Aus diesem Grund wurde bewiesen, dass der Germanium-Biotit die Immunfähigkeit verbessern kann, wodurch es als eine natürliche Antibiotikumsubstanz verwendet wird.

In Bezug auf die Gehalte an Cortisol zeigten die WGB-Behandlungsgruppen verglichen mit der Kontrollgruppe einen geringeren Anstieg, mit der Ausnahme der WGB-0,6-Behandlungsgruppe. Es lag kein signifikanter Unterschied zwischen den Ergebnissen vor.

Die Konzentration an Cortisol wurde gemessen, um den Stressgrad zu bestimmen, welcher einem Schwein beim Transport und bei der Abgewöhnung (correction) auferlegt wurde (Benjamins et al., (1992)). Baybutt und Holsbocr (1990) berichteten, dass ein Anstieg an Cortisol bewirkt, dass die Produktion von Antikörpern durch B-Zellen und die Funktion von Phagozyten vermindert werden. Im Lichte des Ergebnisses aus dem Experiment unter Verwendung von Absetzferkel kann bei einem Germanium-Biotitgehalt von bis zu 0,3% die Konzentration an Cortisol verglichen mit der Kontrollgruppe vermindert werden. Indes gab es keinen signifikanten Unterschied.

Auf der Grundlage der Ergebnisse aus diesem Beispiel ist festzuhalten, dass Schweinefleisch mit niedrigem Cholesterol erhalten werden kann und die Immunfähigkeit der Schweine durch die antibiotische Wirkung des Germanium-Biotits verbessert werden kann, wenn Absetzferkel mit Futtermittel gefüttert werden, welche den Germanium-Biotit in einer Menge von 0,3 Gew.-% anstelle von Antibiotikum enthält.

In Anbetracht der Tatsache, dass Absetzferkel in ihrer Immunfähigkeit den Läuferschweinen oder Endmastschweinen unterlegen sind, wäre es wünschenswert, eine geringe Menge Antibiotikum neben dem Germanium-Biotit zu verwenden, wie in der Formulierung dieses Beispiels gezeigt.

Industrielle Anwendbarkeit

Durch Zusatz von Germanium-Biotit anstelle von Antibiotikum zu allgemein in der Viehzuchtindustrie verwendeten gemischten Futtermitteln ist es, wie oben beschrieben, erfindungsgemäß möglich, Haus- bzw. Nutztiere herzustellen, welche eine so gute Wachstumsgeschwindigkeit und Immunfähigkeit aufweisen, wie bei Zusatz einer großen Menge Antibiotikum zu dem Futtermittel. Aus diesem Grund kann bei der Herstellung von Futtermittel die Verwendung von für Tiere und das Fleisch der Tiere verzehrenden Menschen schädliches Antibiotikum teilweise oder vollständig vermieden werden, wodurch die Herstellung von "gesundem Fleisch" ermöglicht wird.


Anspruch[de]
Futtermittelzusammensetzung zum Ersatz von Antibiotika, umfassend eine Grundnahrung, einschließlich Mais, Sojamehl, Melasse, Salz, Vitamin-Vormischung und Mineral-Vormischung, und 0,1 bis 3,0% Germanium-Biotit, einschließlich 36 ppm Germanium, und Biotit, Muskovit, Feldspat, Turmalin, Zirkon, Granat, Apatit und opaque Mineralien, wobei sie 0,93% Emissionsvermögen und 4,31 × 102 W/m2 &mgr;m an radioaktiver Energie in einem Bereich von Ferninfrarotstrahlen zwischen 5 und 20 &mgr;m aufweist. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin die Grundnahrung für Läuferschweine ist und 66,23 Gew.-% Mais, 26,07 Gew.-% Sojamehl, 3% Talg, 0,52 Gew.-% Kalkstein, 1,16 Gew.-% Calciumphosphat, 2,5 Gew.-% Melasse, 0,25 Gew.-% Salz, 0,12 Gew.-% Vitamin-Vormischung, 0,10 Gew.-% Mineral-Vormischung und 0,05 Gew.-% Antioxidationsmittel enthält und der Germanium-Biotit in einer Menge von 0,3 bis 0,6 Gew.-% zugesetzt ist. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin die Grundnahrung für Endmastschweine ist und 76,74 Gew.-% Mais, 15,82 Gew.-% Sojamehl, 3 Gew.-% Talg, 2,5 Gew.-% Melasse, 0,83 Gew.-% TCP, 0,61 Gew.-% Kalkstein, 0,20 Gew.-% Salz, 0,12 Gew.-% Vitamin-Vormischung, 0,10 Gew.-% Mineral-Vormischung, 0,05 Gew.-% Antioxidationsmittel und 0,03 Gew.-% Lysin enthält und der Germanium-Biotit in einer Menge von 1,0 bis 3,0 Gew.-% zugesetzt ist. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin die Grundnahrung für Absetzferkel ist und 64,36 Gew.-% Mais, 28,09 Gew.-% Sojamehl, 3 Gew.-% Talg, 0,12 Gew.-% Kalkstein, 1,86 Gew.-% Calciumphosphat, 2 Gew.-% Melasse, 0,20 Gew.-% Salz, 0,12 Gew.-% Vitamin-Vormischung, 0,10 Gew.-% Mineral-Vormischung, 0,05 Gew.-% Antioxidationsmittel und 0,10 Gew.-% Antibiotika enthält und der Germanium-Biotit in einer Menge von 0,3 Gew.-% zugesetzt ist. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin der Germanium-Biotit auf eine Teilchengröße von 100 bis 350 Mesh pulverisiert ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com