| Dokumentenidentifikation |
EP1588784 04.10.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001588784 |
| Titel |
Hybrid hergestelltes Blechelement und Verfahren zu seiner Herstellung |
| Anmelder |
Muhr und Bender KG, 57439 Attendorn, DE |
| Erfinder |
Hauger, Andreas Dr.-Ing., 57439 Attendorn, DE |
| DE-Aktenzeichen |
502005001271 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
06.04.2005 |
| EP-Aktenzeichen |
050075027 |
| EP-Offenlegungsdatum |
26.10.2005 |
| EP date of grant |
22.08.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
04.10.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
B21B 37/24(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
|
| IPC-Nebenklasse |
B23K 26/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft aus mehreren Teilen gefügte Blechelemente,
insbesondere als Halbzeug zur nachfolgenden Verformung zum weiteren Einsatz als
Profile oder Bleche in Fahrzeugkarosserien.
Es ist bereits bekannt, Bleche unterschiedlicher Dicke für den genannten
Anwendungsfall in stumpfem Stoß zusammenzuschweißen, um Profile oder
Platinen mit gestufter Festigkeit daraus herzustellen. Derartige abgestufte Festigkeiten
sind häufig im Hinblick auf das Crashverhalten besonderer Fahrzeugkarosserieteile
erwünscht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit geringem
Aufwand Blechelemente bereitzustellen, die differenzierte Festigkeiten innerhalb
der Blechelemente aufweisen.
Eine Lösung hierfür liegt in einem Blechelement, das gefügt ist aus
zumindest einem Teil aus flexibel gewalztem Blech mit längs der Walzrichtung variabler
Blechdicke und zumindest einem Teil aus gewalztem Blech mit konstanter Blechdicke.
Eine andere Lösung liegt in einem Blechelement, das gefügt ist aus zumindest zwei
Teilen aus flexibel gewalztem Blech. Hierbei können vorzugsweise an der Fügestelle
zumindest teilweise unterschiedliche Blechdicken zusammentreffen. Hiermit ist es
möglich, Dickenvariationen darzustellen, die durch Verschweißen von Einzelblechen
nicht oder nur mit hohem Aufwand darzustellen sind und die durch flexibles Walzen
alleine ebenfalls nicht oder nicht in den gewünschten Abmessungen dargestellt werden
können. Hierbei ist es insbesondere vorteilhaft, große Blechbereiche gleicher
Dicke aus einheitlich gewalztem üblichen Blech konstanter Blechdicke auszubilden
und nur Bereiche mit starker Blechdickenvariation aus flexibel gewalztem Blech mit
in Walzrichtung variabler Blechdicke darzustellen.
Nach einer ersten Alternative ist es möglich, daß die Fügestelle
im wesentlichen parallel zu der genannten Walzrichtung verläuft, längs der sich
die Blechdicke im flexibel gewalzten Material verändert. Es ist deutlich, daß
sich ein Blechelement mit einer solchen Struktur alleine durch Schweißen von
Einzelelementen nur mit erheblichem Aufwand darstellen läßt, wobei in den
meisten Fällen Schweißnähte längs zweier zueinander senkrechter Achsen erforderlich
wären.
Nach einer zweiten Alternative ist vorgesehen, daß die Fügestelle
im wesentlichen quer zu der genannten Walzrichtung verläuft, längs der sich die
Blechdicke innerhalb des flexibel gewalzten Materials verändert. Hierbei ergeben
sich Fügestellen mit jeweils konstanter Blechdicke der zu fügenden Teile.
In besonderer Ausgestaltung sind an einem erfindungsgemäßen
Blechelement mehrere Fügestellen vorgesehen, wobei diese bevorzugt parallel zueinander
verlaufen. Hierbei kann nach einer ersten Ausführungsform vorgesehen sein, daß
ein Teil aus flexibel gewalztem Blech zwischen zwei Teilen aus Blech mit konstanter
Dicke liegt. In Umkehrung hierzu ist es auch möglich, daß ein Teil aus Blech
mit konstanter Dikke zwischen zwei Teilen aus flexibel gewalztem Blech liegt. Vorzugsweise
kann hierbei eine Blechdickensymmetrie längs einer Mittelachse dargestellt werden.
Das Fügen kann vorzugsweise durch Schweißen erfolgen, wobei
die Fügestellen in stumpfem Stoß oder überlappend angelegt sein können. Hierbei
können die bekannten Schweißverfahren wie Laserschweißen, Magnetarcschweißen
usw. verwendet werden. Nach Alternativen ist es jedoch auch möglich, daß die
einzelnen Teile einander überlappend geclincht oder genietet werden, oder daß
die einzelnen Teile einander überlappend miteinander verklebt werden. Schließlich
ist es möglich, die einzelnen Teile durch eine Quetschnaht miteinander zu verbinden.
Nachfolgend werden besonders günstige Verfahren zur Herstellung von
Blechelementen gemäß der Erfindung angeführt.
Ein erstes Verfahren zur Herstellung von erfindungsgemäßen Blechelementen
ist dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Band aus flexibel gewalztem
Blech mit längs der Walzrichtung variabler Blechdicke und ein Band aus gewalztem
Blech mit konstanter Blechdicke parallel zu der genannten Walzrichtung endlos zu
einem Band gefügt werden und anschließend Blechelemente aus mindestens einem
Teil aus flexibel gewalztem Band und zumindest einem Teil aus Blech mit konstanter
Blechdicke abgetrennt werden. Ein alternatives Verfahren zur Herstellung von erfindungsgemäßen
Blechelementen ist dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei Bänder aus flexibel
gewalztem Blech mit längs der Walzrichtung A1, A2 variabler
Blechdicke parallel zu der genannten Walzrichtung so endlos zu einem Band gefügt
werden und anschließend Blechelemente aus zumindest zwei verschiedenen Teilen
vom Band abgetrennt werden, wobei vorzugsweise die Bänder so gefügt werden, daß
an der Fügestelle unterschiedliche Blechdicken aufeinandertreffen. Hierbei werden
zwei Bandrollen (Coils) aus flexibel gewalztem Band und aus Band mit konstanter
Blechdicke bzw. zwei Bandrollen aus jeweils flexibel gewalztem Band mit voneinander
abweichender Dickenfolge synchron abgewickelt und so zusammengeführt, daß
sie längs ihrer Längskanten miteinander gefügt werden können. Dieser Vorgang kann
auch mehrfach wiederholt werden. Erst danach werden einzelne Teile von diesem Band
abgetrennt. Die einzelnen Teile haben hierbei Blechdickenstrukturen, die auf andere
Weise kaum darstellbar sind, beispielsweise können umlaufende Randbereiche größere
Dicke mit innenliegenden Feldern geringerer Blechdicke kombiniert werden. Hierbei
kann das gefügte Band zunächst wieder aufgewickelt und weiteren Behandlungsschritten
zur Wärmebehandlung und Oberflächenbehandlung unterzogen werden, erst danach müssen
die einzelnen Blechelemente abgetrennt werden.
Ein drittes Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnd
Teile aus flexibel gewalztem Blech mit längs der Walzrichtung variabler Blechdicke
und aus gewalztem Blech mit konstanter Blechdicke jeweils quer zu der genannten
Walzrichtung endlos zu einem Band aneinandergefügt werden und anschließend
Blechelemente mit jeweils zumindest einem Teil aus flexibel gewalztem Blech und
zumindest einem Teil aus Blech mit konstanter Blechdicke abgetrennt werden. Das
hierdurch zunächst gebildete Band hat ausschließlich Dickensprünge quer zur
Bandlängsrichtung und ähnelt insoweit einem flexibel gewalztem Band. Es sind jedoch
durch das Fügen größere Spreizungen der Blechdicke möglich, als durch das
flexible Walzen alleine darstellbar sind. Dies bedeutet, daß zunächst von
flexibel gewalzten Bändern und/oder mit konstanter Blechdicke gewalzten Bändern
einzelne Teile abgetrennt werden, die dann in abwechselnder Folge zu einem Band
aneinandergesetzt werden, an dem weitere Bearbeitungsschritte ausgeführt werden,
die sich in günstiger Weise an Bandrollen (Coils) ausführen lassen. Dies sind insbesondere
Schritte der Wärmebehandlung und der Oberflächenbehandlung. Erst nach diesen Behandlungsschritten
wird dann das Band so geteilt, daß jeweils einzelne aus zumindest zwei unterschiedlich
gewalzten Teilen gefügte Blechelemente entstehen.
Bevorzugte Beispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
- Figur 1
- zeigt ein aus zwei Teilen gefügtes Blechelement, von denen eines aus flexibel
gewalztem Blech besteht
- a) in Draufsicht
- b) im Schnitt gemäß Darstellung a);
- Figur 2
- zeigt ein aus drei Teilen gefügtes Blechelement, von denen das mittlere aus
flexibel gewalztem Blech besteht
- a) in Draufsicht
- b) im Schnitt gemäß Darstellung a);
- Figur 3
- zeigt ein aus drei Teilen gefügtes Blechelement, von denen die äußeren
aus flexibel gewalztem Blech bestehen
- a) in Draufsicht
- b) im Schnitt gemäß Darstellung a);
- Figur 4
- zeigt ein aus zwei Teilen gefügtes Blechelement, die beide aus flexibel gewalztem
Blech bestehen
- a) in Draufsicht
- b) im Schnitt gemäß Darstellung a);
- Figur 5
- zeigt ein aus zwei Teilen gefügtes Blechelement, von denen eines aus flexibel
gewalztem Blech besteht, mit quer zur Walzrichtung liegender Fügestelle
- a) in Draufsicht
- b) im Schnitt gemäß Darstellung a);
- Figur 6
- zeigt ein aus drei Teilen gefügtes Blechelement, von denen die äußeren
aus flexibel gewalztem Blech bestehen mit quer zur Walzrichtung verlaufenden Fügestellen
- a) in Draufsicht
- b) im Schnitt gemäß Darstellung a);
- Figur 7
- zeigt ein aus drei Teilen gefügtes Blechelement, von denen das mittlere aus
flexibel gewalztem Blech besteht, mit quer zur Walzrichtung verlaufenden Fügestellen.
In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßes Blechelement 10 gezeigt,
das aus einem Blech 11 konstanter Dicke S1 und einem flexibel gewalzten
Blech 12 gefügt ist. Als Fügestelle ist eine Schweißnaht 13 gezeigt. Das flexibel
gewalzte Blech 12 hat in Walzrichtung A hintereinanderliegend drei Bereiche 14,
15, 16 mit abnehmender Dicke S2, S3, S4, wobei
Übergangsbereiche 17, 18 in Draufsicht schraffiert gezeichnet sind.
In Figur 2 ist ein erfindungsgemäßes Blechelement 20 gezeigt,
das aus zwei außenliegenden Teilen 21, 22 konstanter Dicke S1 und
einem flexibel gewalzten Teil 23 mit drei Abschnitten 24, 25, 26 mit unterschiedlichen
Dicken S1, S2 besteht. Die Dicken ändern sich in Walzrichtung
A. Übergangsbereiche 27, 28 sind in Draufsicht schraffiert dargestellt. Fügestellen
sind als Schweißnähte 29 ausgebildet. Es ist hiermit ein im wesentlichen napfförmiges
Teil mit reduzierter zentraler Dicke S2 gebildet, wobei der Abschnitt
25 im Verhältnis zu den umlaufenden Randabschnitten 21, 22, 23, 26 größer
sein kann als hier dargestellt.
In Figur 3 ist ein erfindungsgemäßes Blechelement 20' gezeigt,
das aus einem mittleren Abschnitt 21' konstanter Dicke S1 sowie zwei
äußeren Teilen 23', 23" aus flexibel gewalztem Blech mit den Walzrichtungen
A1, A2 gefügt ist. Die äußeren Teile haben jeweils drei
Abschnitte 24', 25', 26', 24", 25", 26" unterschiedlicher Dicke S2, S3,
wobei Übergangsbereiche 27', 28', 27", 28" in Draufsicht schraffiert gezeichnet
sind. Fügestellen sind als Schweißnähte 29', 29" ausgeführt.
In Figur 4 ist ein erfindungsgemäßes Blechelement 30 dargestellt,
das aus zwei Teilen 31, 32 aus flexibel gewalztem Blech gefügt ist, wobei die Teile
jeweils Abschnitte 34, 35, 36, 37 unterschiedlicher Dicke S1, S2
aufweisen. Übergangsbereiche 38, 39 sind in Draufsicht schraffiert dargestellt.
Die parallel zu den Walzrichtungen A1, A2 verlaufende Fügestelle
ist als Schweißnaht 33 ausgebildet. Die Teile 31, 32 sind so gefügt, daß
überwiegend unterschiedliche Blechdicken an der Schweißnaht aneinanderstoßen.
Bei allen Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 4 kann zunächst
ein endloses Band aus zwei gewalzten Bändern mit einer endlosen Fügestelle in Walzrichtung
gefügt werden und dann einzelne Teile 10, 20, 30, gegebenenfalls unter Inkaufnahme
von Verschnitt, quer zur Walzrichtung abgetrennt werden.
In Figur 5 ist ein erfindungsgemäßes Blechelement 40 gezeigt,
das aus einem Teil 41 konstanter Blechdicke S1 sowie aus einem flexibel
gewalzten Teil 42 mit der Walzrichtung A mit Abschnitten 44, 45 unterschiedlicher
Dicke S1, S2 zusammengefügt ist. Ein Übergangsabschnitt 46
ist in Draufsicht schraffiert dargestellt. An der als Schweißnaht 48 ausgeführten
Fügestelle stoßen unterschiedliche Blechdicken zusammen, die einen Dickensprung
haben, der durch flexibles Walzen alleine in der Form und/oder in der Größe
nicht darstellbar wäre.
In Figur 6 ist ein erfindungsgemäßes Blechelement 40' gezeigt,
das aus einem Teil 41' konstanter Dicke S3 sowie zwei flexibel gewalzten
Teilen 42', 42" gefügt ist, wobei letztere jeweils Abschnitte 44', 45', 44", 45"
unterschiedlicher Dicke S1, S2 haben. Übergangsbereiche 46'
sind in Draufsicht schraffiert dargestellt. Die Fügestellen sind als Schweißnähte
48', 49' dargestellt und verlaufen quer zur Walzrichtung A1, A2
der flexibel gewalzten Teile. An den Fügestellen findet sich, ähnlich wie in Figur
5, ein Dickensprung, der durch flexibles Walzen so nicht darstellbar wäre. Wie durch
eine Bruchlinie verdeutlicht, kann das Teil 41' konstanter Dicke im Verhältnis zu
den flexibel gewalzten Teilen von größerer Erstreckung sein.
In Figur 7 ist ein erfindungsgemäßes Blechelement 40" gezeigt,
das aus zwei Teilen 41 ", 41 "' konstanter Dicke S1 sowie aus einem flexibel
gewalzten Teil 43" gefügt ist, das Abschnitte 44", 45", 44"' unterschiedlicher Dicke
S1, S2 umfaßt. Übergangsbereiche 46", 47" sind in Draufsicht
schraffiert dargestellt. Die Fügestellen sind als Schweißnähte 48", 49" dargestellt
und verlaufen quer zur Walzrichtung A. An den Fügestellen findet sich, ähnlich wie
in Figur 6, ein Dickensprung, der durch flexibles Walzen nicht darstellbar wäre.
Die Elemente nach den Figuren 5 bis 7 sind aus einzeln vom gewalzten
Blech abgetrennten Teilen zu fügen, wobei zunächst wieder ein Band erzeugt werden
kann, das nach weiteren Behandlungsschritten wieder zu gefügten Blechelementen geteilt
wird.
In allen dargestellten Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 bis
7 kann der Verlauf der Fügestellen auch schräg zu den jeweiligen Walzrichtungen
verlaufen, so daß von 0° oder 90° abweichende Winkel zwischen der Walzrichtung
A und den Fügestellen 13, 29, 33, 48, 49, gebildet werden.
In allen Figuren sind in den Darstellungen a) die Bleche in ihren
Erstreckungen eher verkürzt dargestellt, während in den Darstellungen b) die Dicken
S im Verhältnis zu der Längserstreckung jeweils stark übertrieben gezeigt sind.
Das Fügen von Blechelementen nach den Figuren 1 bis 7 schließt
die Möglichkeit der Verwendung verschiedener Werkstoffe für die Teile ein.
Bezugszeichenliste
- 10
- Blechelement
- 11
- Blech (konstanter Dicke)
- 13
- Schweißnaht
- 14
- Abschnitt
- 15
- Abschnitt
- 16
- Abschnitt
- 17
- Übergang
- 18
- Übergang
- 19
20
- Blechelement
- 21
- Blech (konstanter Dicke)
- 22
- Blech (konstanter Dicke)
- 23
- Blech (flexibel gewalzt)
- 24
- Abschnitt
- 25
- Abschnitt
- 26
- Abschnitt
- 27
- Übergang
- 28
- Übergang
- 29
- Schweißnaht
- 30
- Blechelement
- 31
- Blech (flexibel gewalzt)
- 32
- Blech (flexibel gewalzt)
- 33
- Schweißnaht
- 34
- Abschnitt
- 35
- Abschnitt
- 36
- Abschnitt
- 37
- Abschnitt
- 38
- Übergang
- 39
- Übergang
- 40
- Blechelement
- 41
- Blech (konstanter Dicke)
- 42
- Blech (flexibel gewalzt)
- 43
- Blech (flexibel gewalzt)
- 44
- Abschnitt
- 45
- Abschnitt
- 46
- Übergang
- 47
- Übergang
- 48
- Schweißnaht
- 49
- Schweißnaht
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| Anspruch[de] |
- Blechelement (10, 20, 40), insbesondere als Halbzeug, gefügt aus zumindest einem
Teil (11, 21, 22, 41) aus flexibel gewalztem Blech mit längs der Walzrichtung A
variabler Blechdicke und zumindest einem Teil (12, 23, 42) aus gewalztem Blech mit
konstanter Blechdicke.
- Blechelement (30), insbesondere als Halbzeug, gefügt aus zumindest zwei Teilen
(31, 32) aus flexibel gewalztem Blech mit längs der Walzrichtung A1,
A2 variabler Blechdicke.
- Blechelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fügestelle (13, 29, 33) im wesentlichen parallel zu der genannten
Walzrichtung A, A1, A2 verläuft, längs der sich die Blechdicke
des flexibel gewalzten Blechs verändert.
- Blechelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fügestelle (48, 49) im wesentlichen quer zu der genannten Walzrichtung
A, A1, A2 verläuft, längs der sich die Blechdicke des flexibel
gewalzten Blechs verändert.
- Blechelement nach einem der Anspruch 1 oderr 2,
dadurch gekennheichnet,
daß an der Fügestelle (33) zumindest teilweise unterschiedliche Blechdicken
zusammentreffen.
- Blechelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil (23) aus flexibel gewalztem Blech mit längs der Walzrichtung
A variabler Blechdicke zwischen zwei Teilen (21, 22) aus Blech mit konstanter Blechdicke
liegt.
- Blechelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil (21', 41') aus Blech mit konstanter Blechdicke zwischen
zwei Teilen (22', 23', 42', 43') aus flexibel gewalztem Blech mit längs der Walzrichtung
A, A1, A2 variabler Blechdicke liegt.
- Blechelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Teile in stumpfem Stoß verschweißt sind.
- Blechelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Teile überlappend verschweißt sind.
- Blechelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Teile einander überlappend geclincht oder genietet
sind.
- Blechelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Teile einander überlappend miteinander verklebt sind.
- Blechelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Teile jeweils durch eine Quetschnaht verbunden sind.
- Verfahren zur Herstellung von Blechelementen, insbesondere als Halbzeug,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Band aus flexibel gewalztem Blech mit längs der Walzrichtung
A variabler Blechdicke und ein Band aus gewalztem Blech mit konstanter Blechdicke
parallel zu der genannten Walzrichtung endlos zu einem Band gefügt werden und anschließend
Blechelemente aus mindestens einem Teil aus flexibel gewalztem Band und zumindest
einem Teil aus Blech mit konstanter Blechdicke abgetrennt werden.
- Verfahren zur Herstellung von Blechelementen, insbesondere als Halbzeug,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest zwei Bänder aus flexibel gewalztem Blech mit längs der
Walzrichtung A1, A2 variabler Blechdicke parallel zu der genannten
Walzrichtung endlos zu einem Band gefügt werden und anschließend Blechelemente
aus zumindest zwei verschiedenen Teilen vom Band abgetrennt werden.
- Verfahren zur Herstellung von Blechelementen, insbesondere als Halbzeug,
dadurch gekennzeichnet,
daß abwechselnd Teile aus flexibel gewalztem Blech mit längs der Walzrichtung
A, A1, A2 variabler Blechdicke und aus gewalztem Blech mit
konstanter Blechdicke jeweils quer zu der genannten Walzrichtung endlos zu einem
Band aneinandergefügt werden und anschließend Blechelemente mit jeweils zumindest
einem Teil aus flexibel gewalztem Blech und zumindest einem Teil aus Blech mit konstanter
Blechdicke abgetrennt werden.
- Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bänder so gefügt werden, daß an der Fügestelle unterschiedliche
Blechdicken aufeinandertreffen.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß das gefügte Band aufgewickelt und wärmebehandelt wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß das gefügte Band oberflächenbehandelt wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß das gefügte Band vor dem Teilen zum Profil umgeformt wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Blechelemente nach dem Teilen des Bandes verformt werden.
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