| Dokumentenidentifikation |
DE102006014734A1 11.10.2007 |
| Titel |
Die Tornadomaschine - Ein Nebel-Wirbler, der als Effektgerät, Luftbefeuchter und Aerosolgenerator einsetzbar ist |
| Anmelder |
Mölders, Stephan, Dr., 37249 Neu-Eichenberg, DE |
| Erfinder |
Mölders, Stephan, Dr., 37249 Neu-Eichenberg, DE |
| DE-Anmeldedatum |
30.03.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006014734 |
| Offenlegungstag |
11.10.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
11.10.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
F24F 6/12(2006.01)A, F, I, 20060330, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
B05B 17/06(2006.01)A, L, I, 20060330, B, H, DE
B05B 7/00(2006.01)A, L, I, 20060330, B, H, DE
A61L 9/14(2006.01)A, L, I, 20060330, B, H, DE
F21S 10/00(2006.01)A, L, I, 20060330, B, H, DE
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| IPC additional class |
F21W 121/00 (2006.01) A, L, N, 20060330, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Bisher werden Geräte angeboten, die als Raumluftbefeuchter, Aerosolgenerator oder als Effektgerät eingesetzt werden können. Die vorliegende Erfindung soll diese Funktionen in einer einzigen, einfach aufgebauten Vorrichtung vereinen. Mit Hilfe eines Ultraschall-Nebelgenerators und eines Lüfters wird in einer durchsichtigen Wirbelkammer ein Nebelwirbel erzeugt. Dieser Nebelwirbel dient sowohl der effektiven Verdunstung der vernebelten Flüssigkeit als auch dem Transport des Aerosols aus der Vorrichtung heraus. Wird dieser Nebelwirbel aktiv beleuchtet, erhält man zusätzlich einen dekorativen Effekt, da dieser Wirbel der Ausprägung nach an einen Tornado erinnert. Die Funktionskombination der vorliegenden Erfindung legt den Schwerpunkt der Anwendung in den häuslichen Bereich. Als Haushaltsgerät kann die Vorrichtung das ganze Jahr als formschöner und interessanter Blick mit demineralisiertem Wasser betrieben werden. In der Winterzeit dient die Vorrichtung der Erhöhung der Raumluftfeuchte. Bei Zusetzen von Meersalz, etherischen Ölen oder kolloidalem Silber zum Wasser kann die Raumluft darüber hinaus in ein seeähnliches Klima mit antibakterieller Wirkung umgewandelt werden, die z. B. Erkältungskrankheiten vorbeugen und kurieren hilft.
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| Beschreibung[de] |
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Es ist bekannt, dass Ultraschall-Nebler in häuslichen Bereich
in Zierbrunnen und in Raumluftbefeuchtern verwendet werden können, siehe z.B.
DE 0000 20 103 621 U1: „
Beleuchtetes Objekt mit wassergefüllter Schale"; DE
0000 03 406 831 A1: „Ultraschall-Luftbefeuchter mit Entkalkungs-
und Entkeimungsvorrichtung zur Raumluftbefeuchtung, Geruchsbeseitigung und Inhalation".
Weiterhin ist bekannt, dass Aerosolgeneratoren zur Verbesserung des Raumklimas einsetzbar
sind, siehe z.B. DE 0000 03 518 456
A1: „Heilklimagerät"; DE
0000 04 133 663 A1: „Aufbereitungsgerät für Atmosphäre
geschlossener Räume"; DE 0000 04
429 502 A1: „Verfahren und Vorrichtung zum Befeuchten von Luft".
Es ist ebenfalls bekannt, dass Vorrichtungen, die Wasser und Luft in Bewegung versetzen,
als Effektgeräte verwendet werden können, siehe z.B. DE
0000 20 119 948 U1: „Effektvorrichtung mit Sogwirbel Generator".
Im industriellen Bereich ist bekannt, dass spezielle Luftführungstechniken
Luftwirbel erzeugen, die bei der Abführung von Schadgasen vorteilhaft eingesetzt
werden können, siehe z.B. JP 002001027434
AA: „Tornado type air sucking blowing device"; JP
000063267855 AA: „Local discharge device by artificial swirl generating
mechanism"; WO 002001007842 A1: „Tornado type intake and blowing device".
Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt dass Problem zugrunde,
die Funktionen Raumluftbefeuchter, Aerosolgenerator und Effektgerät in einer
einzigen, einfach aufgebauten Vorrichtung zu vereinen. In der im Patentanspruch
1 beschriebenen Vorrichtung ist das Problem gelöst, da diese als Effektgerät,
als Luftbefeuchter, und als Aerosolgenerator sowohl im häuslichen Bereich als
auch im Office- und im Entertainment-Bereich eingesetzt werden kann.
Der Vorteil der vorliegenden Erfindung ist deren einfacher Aufbau
bei vollständig erhaltenen Funktionalitäten. Die Vorrichtung kann als
vollwertiger Raumluftbefeuchter, als vollwertiger Aerosolgenerator und als vollwertiges
Effektgerät eingesetzt werden. Darüber hinaus löst die Erfindung
folgende Probleme der bisher erhältlichen Geräte: Raumluftbefeuchter,
die Wasser verdunsten, verkalken nach relativ kurzer Zeit, so dass die Verdunstungsmedien
häufig ausgetauscht werden müssen. Die Abscheidung von Kalk in der vorliegenden
Erfindung ist vernachlässigbar klein, da das Wasser vor der Verdunstung vernebelt
wird, so dass die löslichen Bestandteile des Wassers mit aus dem Vorratsgefäß
ausgetragen werden und sich dort nicht anreichern und damit verstärkt ablagern.
Der Nebel wird darüber hinaus in einem Wirbel zusammengefasst, so dass die
Nebeltröpfchen bis zu deren Auflösung keine feste Oberfläche berühren.
Somit gibt es auch keine Kalkablagerung an anderen Teilen der Vorrichtung.
Herkömmliche Ultraschall-Raumluftbefeuchter sind häufig
ineffektiv, da die erzeugten Nebeltröpfchen ungehindert auf die Wasseroberfläche
zurückfallen, anstatt zu verdunsten. Gegenüber einer herkömmlichen
Nebelschale ohne Lüfter besitzt die vorliegende Erfindung eine um bis zu 10-fach
höhere Verdunstungseffizienz. Die hohe Verdunstungseffizienz begründet
sich in der schnellen Aufnahme der Nebeltröpfchen in die Luft durch die Wirbelbewegung
derselben. Die Nebeltröpfchen werden so effektiv am zurückfallen auf die
Wasseroberfläche gehindert.
Ein wesentlicher Nachteil von reinen Effektgeräten ist, dass
sie nur dekorativen, aber keinen praktischen Nutzen haben. Die vorliegende Erfindung
stellt nicht nur einen formschönen und interessanten Blickfang dar, sondern
verbessert gleichzeitig die Raumluft durch Erhöhung der Luftfeuchtigkeit. Bei
zusetzen von Meersalz, etherischen Ölen oder kolloidalem Silber zum Wasser
kann die Raumluft darüber hinaus in ein seeähnliches Klima mit antibakterieller
Wirkung umgewandelt werden, die z.B. Erkältungskrankheiten vorbeugen und kurieren
hilft.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Patentansprüchen
1–12 angegeben, die verschiedene Einsatzschwerpunkte der Erfindung aufzeigen.
Diese Ausgestaltungen werden im Folgenden anhand der Zeichnungen 1–8
erläutert:
Die Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung nach Patentanspruch 1 ist in
1 dargestellt. Sie besteht aus einer zylinderförmigen,
durchsichtigen Wirbelkammer (1), die einen Lufteintrittsspalt besitzt,
der sich über die gesamte Länge der Mantelfläche der Kammer erstreckt,
und die eine Luftaustrittsöffnung besitzt, die sich zentral im Deckel der Kammer
(5) befindet. Auf dem Boden der Kammer (7) steht eine Schale (2)
mit einem Ultraschall-Nebelgerät (3) inkl. Spritzschutz (4).
Die Schale ist mit Wasser gefüllt (8). Mit Hilfe eines Lüfters
(6), der sich an der Austtrittsöffnung befindet, wird ein Luftstrom
erzeugt (9). Der durch das Ultraschall-Nebelgerät erzeugte Nebel wird
durch den Luftstrom in Rotation versetzt, so dass sich ein Nebelwirbel ausbildet
(10), der der Ausprägung nach an einen Tornado erinnert. Diese einfachste
Ausführung der vorliegenden Erfindung eignet sich schwerpunktmäßig
als dekoratives Haushaltsgerät zur Verbesserung des Raumklimas durch Erhöhung
der Luftfeuchtigkeit und auf Wunsch durch Anreicherung der Raumluft mit verschiedenen,
dem Wasser in geringen Mengen beigefügten, Zusätzen.
Die Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung nach Patentanspruch 2
ist in 2 dargestellt. Sie unterscheidet sich von der
Ausgestaltung nach Patentanspruch 1 durch eine zusätzliche Vorkammer (11)
und durch die Position des Lüfters (6). In dieser Ausführung
ist der Lüfter nicht der Wirkung des Nebels ausgesetzt, und die Luftaustrittsöffnung
ist frei zugänglich. Diese Ausführung eignet sich wie Ausgestaltung nach
Patentanspruch 1 als dekoratives Haushaltsgerät zur Verbesserung des Raumklimas.
Durch die geänderte Lüfteranordnung lassen sich aber dem Wasser Zusätze
auch in höheren Konzentrationen beifügen, so dass diese Ausführung
bei Bedarf gezielt als Inhalationsgerät eingesetzt werden kann.
Die Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung nach Patentanspruch 3
ist in 3 dargestellt. In dieser wird der Nebelwirbel
(10) zur Erhöhung des optischen Reizes mit farbigem oder weißen
Licht aus Halogenstrahlern (12) mit auswechselbaren optischen Filtern (13)
angestrahlt. Diese Ausführung hebt die Nutzung der Erfindung als Effektgerät
an, ohne die Verwendungsmöglichkeiten aus Ausgestaltung 1 oder 2 zu beeinträchtigen.
Die Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung nach Patentanspruch 4
ist in 6 zu sehen. Sie unterscheidet sich von den Ausgestaltungen
1–3 in der Form der Wirbelkammer. Zur Erhöhung des optischen Reizes
kann die Wirbelkammer von der Zylinderform abweichend ausgestaltet werden. Form
23: Rednerpult, bis Form 30: Kugel, sind Beispiele für mögliche
Wirbelkammerformen, auf die die Form der Wirbelkammer jedoch nicht beschränkt
sein muss. Neben den kreisförmigen Grundflächen eignen sich für die
Formen 23–30 auch geometrische Flächen (z.B. Flächen
31–35) als Grundflächen. Auch komplexere Formen sind
als Wirbelkammer geeignet, wie z.B. Form 36 oder Form 37. Diese
Ausführung hebt die Nutzung der Erfindung als Effektgerät noch stärker
an, ohne die Verwendungsmöglichkeiten aus Ausgestaltung 1–3 zu beeinträchtigen.
Die Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung nach Patentanspruch 5
unterscheidet sich von den Ausgestaltungen 1–4 in der Verwendung einer brennbaren
Flüssigkeit (z.B. Lampenöl) anstelle von Wasser. In dieser Ausführung
fungiert die Erfindung hauptsächlich als Effektgerät. Eine Verbesserung
der Raumluft ist durch Produktion von Abgasen bei der Verbrennung nicht gegeben.
Die Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung nach Patentanspruch 6
ist in 7 dargestellt. Im Gegensatz zu Ausgestaltungen
1–5 führt die Lufteintrittsöffnung (38) die Luft nicht
tangential in die Wirbelkammer ein, sondern richtet diese auf eine Trennwand (39),
die den Luftstrom (9) zweiteilt. Dadurch bilden sich zwei Nebelwirbel (10)
aus, die durch zwei Luftaustrittsöffnungen im Deckel der Wirbelkammer nach
außen geführt werden. Diese Ausführung hebt die Nutzung der Erfindung
als Effektgerät noch stärker an, ohne die Verwendungsmöglichkeiten
aus Ausgestaltung 1–5 zu beeinträchtigen.
Die Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung nach Patentansprüchen
7 und 8 ist in 4 dargestellt. An die Wirbelkammer (1)
ist ein Lautsprecher (14) und ein zweiter Nebelgenerator (15)
angeschlossen, der ein Nebelfluid verdampft. Mit Hilfe des Lautsprechers kann die
Stärke des ausströmenden Luftstroms moduliert werden, was die Form des
Nebelwirbels (10) beeinflusst. Der zweite Nebelgenerator ist so ausgelegt,
dass der obere Bereich der Wirbelkammer vollständig mit Nebel ausgefüllt
werden kann (16). Dadurch entsteht der Eindruck eines „tanzenden"
Tornados, der aus einer Wolkendecke hervortritt. Durch Beleuchtung des so entstehenden
Nebelgebildes mit Hilfe von Stroboskopen kann der Eindruck vom „Sturm im
Wasserglas" noch gesteigert werden. Das zweite Nebelgerät produziert Showeffektnebel,
der zwar ungiftig ist, die Raumluftqualität aber nicht verbessert. In dieser
Ausführung liegt der Schwerpunkt daher auf der Nutzung der Erfindung als Effektgerät
im Entertainment- und Showbusinessbereich.
Die Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung nach Patentanspruch 9
ist in 8 dargestellt. Der Wasservorrat in der Schale
geht beim Betrieb der Erfindung zu Neige. Um den Wasservorrat nachzufüllen,
muss die Erfindung nach Ausgestaltungen 1–8 abgestellt und geöffnet
werden. In der Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung nach Patentanspruch 9 ist
dies nicht erforderlich. Es muss lediglich der Wasservorratsbehälter (40)
vom Halter (41) abgenommen, nachgefüllt, und wieder aufgesetzt werden,
ohne den laufenden Betrieb der Erfindung zu unterbrechen. Der Wasservorrat in der
Schale füllt sich nach dem Prinzip kommunizierender Röhren selbständig
über den Verbindungsschlauch (42) auf. Diese Ausgestaltung ist für
alle Anwendungen der Ausgestaltungen 1–8 geeignet.
Die Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung nach Patentansprüchen
10–12 ist in 5 dargestellt. Die Wirbelkammer
ist mit Sensoren (22) für physikalische Messgrößen wie Druck,
Temperatur Windgeschwindigkeit und Luftfeuchte ausgestattet. Darüber hinaus
ist der Lufteintrittsspalt mit verstellbaren Klappen (17) ausgerüstet,
so dass sich neben der Stärke auch die Drehrichtung des Wirbels einstellen
lässt. Weiterhin ist die Schale mit einem Becheraufsatz mit Membranboden (20)
ausgestattet, der es erlaubt, Flüssigkeiten (21) ohne Kontakt zum
Ultraschall-Nebelgerät und ohne Kontakt mit Wasser zu vernebeln. Zusätzlich
kann der Nebelwirbel mit Hilfe einer Spaltlichtquelle (18) mit einem schmalen
Lichtspalt (19) angestrahlt werden, so dass optische Horizontalquerschnitte
(Lichtschnitte) von der Nebelsäule aufgenommen werden können. Diese Ausführung
ist die vielseitigste, der Verwendungsschwerpunkt dieser Ausführung liegt daher
im Lehr- und Forschungsbereich.
In einer weiteren Ausführung ist die Wirbelkammer so groß
ausgeführt, dass man diese betreten kann. In dieser Ausführung können
die Auswirkungen des Luftwirbels regelrecht erlebt werden. Die Nutzungsschwerpunkte
dieser Ausführung liegen im Business-, Entertainment-, und Showbusinessbereich.
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| Anspruch[de] |
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Die Tornadomaschine – Ein Nebel-Wirbler, der als Effektgerät,
Luftbefeuchter und Aerosolgenerator einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass mit Hilfe eines Ultraschall-Nebelgeräts am Boden einer zumindest teilweise
durchsichtigen Wirbelkammer ein Nebel erzeugt wird, und dieser Nebel mit Hilfe mindestens
eines Lufteintrittsspalts, der sich über mindestens 30% der Länge der
Mantelfläche der Wirbelkammer erstreckt, und eines Lüfters, der am Luftaustritt
der Wirbelkammer angebracht ist, in eine Wirbelbewegung versetzt wird, und dass
die Stärke des Nebelwirbels über die Regelung der Lüfterdrehzahl
einstellbar ist.
Ein Nebel-Wirbler nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Lüfter nicht am Luftaustritt der Wirbelkammer angebracht ist, sondern in
eine Vorkammer bläst, die der Wirbelkammer vorgeschaltet ist, so dass der Lüfter
nicht dem Nebel ausgesetzt ist, und die Luftaustrittsöffnung frei zugänglich
ist.
Ein Nebel-Wirbler nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Nebelwirbel durch ein geeignetes Leuchtmittel (z.B. Halogenspot mit und
ohne Farbfilter, LED, Laser, Stroboskop) von oben und/oder von der Seite mit weißem
oder farbigem Licht ganz oder teilweise angestrahlt wird.
Ein Nebel-Wirbler gemäß einem der Patentansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass als Wirbelkammer eine beliebige Hohlform dient,
deren Lufteintrittsöffnung sich über mindestens 30% der Länge der
Mantelfläche erstreckt.
Ein Nebel-Wirbler gemäß einem der Patentansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass ein brennbarer Nebel in der Wirbelkammer erzeugt
wird, der nach Entzündung einen Flammenwirbel erzeugt.
Ein Nebel-Wirbler gemäß einem der Patentansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass durch geeignete Luftführung mehr als ein Nebelwirbel
in der Wirbelkammer erzeugt wird.
Ein Nebel-Wirbler gemäß einem der Patentansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche Nebelquelle zum Einsatz kommt,
die die Wirbelkammer im oberen Bereich komplett mit Nebel ausfüllt, so dass
der Eindruck eines Tornados entsteht, der aus einer geschlossenen Wolkendecke hervortritt.
Ein Nebel-Wirbler gemäß einem der Patentansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anschluss eines Lautsprechers an die Wirbelkammer
die Form des Nebelwirbels beeinflusst werden kann.
Ein Nebel-Wirbler gemäß einem der Patentansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit in der Wirbelkammer durch eine
schwerkraftbetriebene oder elektromechanische Nachfüllstation automatisch aufgefüllt
wird.
Ein Nebel-Wirbler gemäß einem der Patentansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, dass die zu vernebelnde Flüssigkeit mit einem Becheraufsatz
mit Membranboden von dem Umgebungsmedium des Ultraschall-Nebelgeräts (Wasser)
getrennt vorgehalten wird.
Ein Nebel-Wirbler gemäß einem der Patentansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirbelkammer mit Messfühlern für
physikalische Messgrößen wie Druck, Temperatur, Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit
ausgestattet ist.
Ein Nebel-Wirbler gemäß einem der Patentansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufteintrittsöffnung flexibel gestaltet
ist, so dass Stärke und Drehrichtung des Nebelwirbels im laufenden Betrieb
unabhängig von der Lüfterdrehzahl steuerbar ist.
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