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Dokumentenidentifikation DE102006016653A1 11.10.2007
Titel Dachbalken für Einsatzfahrzeuge
Anmelder Hella KGaA Hueck & Co., 59557 Lippstadt, DE
Erfinder Krimphove, Reiner, 59227 Ahlen, DE;
Schulze Gronover, Ludwig, 59555 Lippstadt, DE
DE-Anmeldedatum 08.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006016653
Offenlegungstag 11.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.10.2007
IPC-Hauptklasse B60Q 1/50(2006.01)A, F, I, 20060408, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60R 9/058(2006.01)A, L, I, 20060408, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Dachbalken für Einsatzfahrzeuge welcher an einer fahrzeugseitigen Dachreling (12) montierbar ist, mit einer Bodenplatte (10) und einer ein- oder mehrteiligen Haube, wobei in dem durch die Bodenplatte (10) und die Haube gebildeten Innenraum eine Mehrzahl von optischen und/oder akustischen Signalisierungsmodulen angeordnet sind.
Es ist Aufgabe der Erfindung, den Dachbalken für Einsatzfahrzeuge derart weiterzubilden, dass eine einfache, sichere und schnelle Montage an einer fahrzeugseitigen Dachreling (12) gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Dachbalken mittels zumindest einer die Dachreling (12) zumindest bereichsweise umgreifenden flexiblen Schlaufe (14) festsetzbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Dachbalken für Einsatzfahrzeuge welcher an einer fahrzeugseitigen Dachreling montierbar ist, mit einer Bodenplatte und einer ein- oder mehrteiligen Haube, wobei in dem durch die Bodenplatte und die Haube gebildeten Innenraum eine Mehrzahl von optischen und/oder akustischen Signalisierungsmodulen angeordnet sind.

Aus der DE 20 2004 017 722 U1 ist ein derartiger Dachbalken für Einsatzfahrzeuge bekannt. Die Bodenplatte, die aufgrund einer gewünschten steifen und leichten Ausführung als Strangpressprofil, insbesondere aus Aluminium ausgebildet ist, weist mehrere sowohl zum durch die Bodenplatte und die Haube gebildeten Innenraum, als auch zum Fahrzeugdach offene, quer zur Fahrzeuglängserstreckung ausgebildete T-Nuten auf. In der DE 20 2004 017 722 U1 wird kein Hinweis darauf gegeben, wie der Dachbalken dauerhaft fest und sicher mit dem Fahrzeug verbunden wird. Es wird lediglich darauf verwiesen, dass zwischen der Bodenplatte und dem Fahrzeug eine Dichtung angeordnet ist.

Aus der Praxis ist es bekannt, derartige Dachbalken mittels mehrteiligen Adapterelementen an der Dachreling zu befestigen, wobei aufgrund der Vielzahl von unterschiedlichen Fahrzeugen, die mit einem Dachbalken ausgerüstet werden, auch eine Vielzahl von unterschiedlichen, fahrzeugspezifischen Adapterelementen benötigt werden, was einen erheblichen Herstellungs-, Logistik- und Montageaufwand bedeutet. Weiterhin weisen die aus der Praxis bekannten Adapterelemente den Nachteil auf, dass sie aufgrund ihrer Geometrie sehr hoch aufbauen und somit der Dachbalken entsprechend hoch über dem Fahrzeug angeordnet werden muss, was aus strömungstechnischen Gesichtpunkten sehr unerwünscht ist.

Es ist Aufgabe der Erfindung, einen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ausgebildeten Dachbalken für Einsatzfahrzeuge derart weiterzubilden, dass eine einfache, sichere und schnelle Montage an einer fahrzeugseitigen Dachreling gewährleistet ist.

Diese Aufgabe wird für einen Dachbalken für Einsatzfahrzeuge welcher an einer fahrzeugseitigen Dachreling montierbar ist, mit einer Bodenplatte und einer ein- oder mehrteiligen Haube, wobei in dem durch die Bodenplatte und die Haube gebildeten Innenraum eine Mehrzahl von optischen und/oder akustischen Signalisierungsmodulen angeordnet sind dadurch gelöst, dass der Dachbalken mittels zumindest einer die Dachreling zumindest bereichsweise umgreifenden flexiblen Schlaufe festsetzbar ist. Dadurch dass der Dachbalken mittels einer flexibeln Schlaufe gehaltert wird, der die Dachreling zumindest bereichsweise umgreift, ist eine einfache, schnelle und sichere Montage unabhängig von der Form und Anordnung der Dachreling gewährleistet. Des weiteren ergibt sich der Vorteil, dass der Dachbalken annähernd direkt oberhalb der Dachreling festsetzbar ist, so dass er strömungsoptimiert möglichst dicht über dem Fahrzeug positioniert ist.

Ein einfacher und stabiler Aufbau für die Baugruppe Dachbalken-Schlaufe ergibt sich dadurch, dass die Schlaufe an ihren beiden Enden mit der Bodenplatte verbindbar ist.

Vorteilhaft werden die Enden mittels Mitnehmern an der Bodenplatte gehaltert.

Die Bodenplatte, die als Strangpressprofil, insbesondere aus Aluminium ausgebildet sein kann, weist für einen einfachen und stabilen Aufbau und eine einfache Montage vorteilhaft zumindest eine zum Fahrzeugdach offene, quer zur Fahrzeuglängserstreckung annähernd T- oder &OHgr;-förmig ausgebildete Nut auf, in der die Mitnehmer festsetzbar sind, um die Enden der Schlaufe zu haltern.

Die Nut kann im Querschnitt sowohl annähernd T-förmig als auch &OHgr;-förmig ausgebildet sein, wobei dem Fachmann eine Vielzahl von Maschinenbauprofilen bekannt sind, die den Zweck der Erfindung, nämlich die Bodenplatte mittels eines Halteelementes an dem Fahrzeug zu fixieren, erfüllen, so dass auch diese Profilformen durch den Schutzbereich der Erfindung abgedeckt sind.

Eine einfache Montagefolge ergibt sich dadurch, dass die Mitnehmer mittels in Längsrichtung der Nut einschraubbare Gewindestifte festsetzbar sind. Dabei kann die Nut entsprechend vorgeformte Gewindegänge aufweisen, oder die Gewindestifte sind derart ausgebildet, dass sie selbstständig das Gewinde in der Nut formen.

Die Stabilität und Sicherheit der Befestigung wird vorteilhaft dadurch erhöht, dass die Schlaufe die Dachreling gegen die Kraft eines Widerlagers umgreift.

Vorteilhaft ist das Widerlager an der Bodenplatte, insbesondere gemeinsam mit einem Schlaufenende mittels eines Mitnehmers an der Bodenplatte festsetzbar, so dass kein zusätzlicher Montageaufwand erforderlich ist.

Um einer dauerhafte Befestigung des Dachbalkens an der Dachreling zu gewährleisten, besteht die Schlaufe aus einem metallischen Werkstoff und/oder aus Kunststoff.

Vorteilhaft ist der Dachbalken beidseitig des Fahrzeugs mittels einer Mehrzahl von Schlaufen an den zwei Längsstreben der Dachreling festsetzbar, so dass er fest und sicher befestigt ist.

Anhand der beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert. Dabei zeigt:

1 einen Ausschnitt einer Draufsicht von der Unterseite eines Dachbalkens für Einsatzfahrzeuge in einer perspektivischen Ansicht und

2 eine Seitenansicht von der Fahrzeugaußenseite auf den in 1 dargestellten Ausschnitt.

Die Bodenplatte (10) weist zwei zum Fahrzeugdach offene, quer zur Fahrzeuglängserstreckung ausgebildete T-Nuten (22) auf. In die T-Nuten (22) ist jeweils von der Fahrzeugaußenseite her zuerst ein Mitnehmerelement (18) in Form eines Nutenstein eingeschoben, das an seiner dem Fahrzeugdach zugewandten Seite jeweils das Widerlager (16) und ein Ende der Schlaufe (14) trägt. Ein derartiger Aufbau hat den Vorteil, dass die Schlaufen (14) und das Widerlager (16) als geometrisch einfache und kostengünstige Elemente ausgebildet sein können und standardisierte Mitnehmerelemente (18) (Nutensteine) die Verbindung zu den T-Nuten (22) herstellen. Danach wird jeweils ein Gewindestift (20) in die T-Nuten (22) eingeschraubt, der verhindert, dass sich der Mitnehmer (18) und das erste Ende der Schlaufen (14) wieder in Richtung der Fahrzeugaußenseite verschiebt. Die T-Nut (22) kann entweder eine entsprechende Gewindeformung aufweisen, oder die Gewindestifte (20) sind derart ausgebildet, dass sie beim Eindrehen selbständig das entsprechende Gegengewinde formen. Das Widerlager (16) wird so mittels der Mitnehmer (18) und der Gewindestifte (20) positioniert, dass er nach dem Aufsetzen des Dachbalkens auf der Dachreling (12) des Einsatzfahrzeugs flächenbündig an der Innenseite der Dachreling (12) anliegt. Dann wird das andere Ende der Schlaufe (14) um die Dachreling (12) geführt und in einen zweiten Mitnehmer (18) eingehakt, der in die T-Nut (22) eingeschoben wurde. Nun wir ein weiterer Gewindestift (20) von der Fahrzeugaußenseite her in die T-Nut (22) eingeschraubt. Dadurch, dass der weitere Gewindestift (20) in Richtung der Fahrzeugmitte in der T-Nut (22) geschraubt wird, wird der zweite Mitnehmer (18) ebenfalls in Richtung der Fahrzeugmitte bewegt, so dass sich die Schlaufe (14) fest um die Dachreling (12) legt. Bedingt durch das Festziehen der Schlaufe (14) in Verbindung mit dem an der Innenseite der Dachreling (12) anliegenden Widerlager (16) wird der Dachbalken dauerhaft fest und sicher auf dem Einsatzfahrzeug fixiert.

10
Bodenplatte
12
Dachreling
14
Schlaufe
16
Widerlager
18
Mitnehmer
20
Gewindestift
22
Nut


Anspruch[de]
Dachbalken für Einsatzfahrzeuge welcher an einer fahrzeugseitigen Dachreling (12) montierbar ist, mit einer Bodenplatte (10) und einer ein- oder mehrteiligen Haube, wobei in dem durch die Bodenplatte (10) und die Haube gebildeten Innenraum eine Mehrzahl von optischen und/oder akustischen Signalisierungsmodulen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachbalken mittels zumindest einer die Dachreling (12) zumindest bereichsweise umgreifenden flexiblen Schlaufe (14) festsetzbar ist. Dachbalken für Einsatzfahrzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (14) an ihren beiden Enden mit der Bodenplatte (10) verbindbar ist. Dachbalken für Einsatzfahrzeuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden mittels Mitnehmern (18) an der Bodenplatte (10) gehaltert werden. Dachbalken für Einsatzfahrzeuge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (10) zumindest eine zum Fahrzeugdach offene, quer zur Fahrzeuglängserstreckung annähernd T- oder &OHgr;-förmig ausgebildete Nut (22) aufweist, in der die Mitnehmer (18) festsetzbar sind. Dachbalken für Einsatzfahrzeuge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (18) mittels in Längsrichtung der Nut (22) einschraubbare Gewindestifte (20) festsetzbar sind. Dachbalken für Einsatzfahrzeuge nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (14) die Dachreling (12) gegen die Kraft eines Widerlagers (16) umgreift. Dachbalken für Einsatzfahrzeuge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (16) an der Bodenplatte (10) festsetzbar ist. Dachbalken für Einsatzfahrzeuge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (16) gemeinsam mit einem Schlaufenende mittels eines Mitnehmers (18) an der Bodenplatte (10) festsetzbar ist. Dachbalken für Einsatzfahrzeuge nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (14) aus einem metallischen Werkstoff und/oder aus Kunststoff besteht. Dachbalken für Einsatzfahrzeuge nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachbalken beidseitig des Fahrzeugs mittels einer Mehrzahl von Schlaufen (14) an den zwei Längsstreben der Dachreling (12) festsetzbar ist.






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