| Dokumentenidentifikation |
DE102007014689A1 11.10.2007 |
| Titel |
Künstliche Kerze |
| Anmelder |
The Lamson & Sessions Co., Cleveland, Ohio, US |
| Erfinder |
Jensen, Bradford Brian, St. Joseph, Mich., US; Bentley, Roger D., Coloma, Mich., US; McCavit, Kim I., St. Joseph, Mich., US |
| Vertreter |
Jones Day Rechtsanwälte Patentanwälte, 80538 München |
| DE-Anmeldedatum |
27.03.2007 |
| DE-Aktenzeichen |
102007014689 |
| Offenlegungstag |
11.10.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
11.10.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
F21S 10/04(2006.01)A, F, I, 20070516, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Eine künstliche Kerze umfasst eine Röhre mit oberem und unterem Ende, die eine Wachskerze darstellt. Ein Zapfen erstreckt sich vom oberen Ende aufwärts. Ein Kernstück, angeordnet auf dem Zapfen, hat einen gegenüber dem Zapfen größeren Durchmesser. Ein Flammenteil, das eine Kerzenflamme darstellt, hat einen Hohlraum, der dazu geeignet ist, das Kernstück aufzunehmen, wenn das Teil nach unten über den Zapfen geschoben wird. Der Hohlraum hat einen im Durchmesser vergrößerten Abschnitt, der axial und radial dieselbe Größe wie das Kernstück aufweist, um für das Flammenteil eine fühlbare Halteposition zu bieten, wenn es von oben über den Zapfen geschoben wird, wobei das Teil nach unten weiter über die Halteposition hinaus geschoben werden kann.
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| Beschreibung[de] |
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Technisches Feld
Diese Anmeldung betrifft künstliche elektrische Kerzen.
Hintergrund
Eine künstliche Kerze umfasst eine Röhre, die die Kerze
darstellt, und eine elektrische Lampe, die die Kerzenflamme darstellt.
Zusammenfassung
Eine künstliche Kerze umfasst eine Röhre, die obere und
untere Enden hat und eine Wachskerze darstellt. Ein Zapfen erstreckt sich vom oberen
Ende nach oben. Ein Kernstück, das auf dem Zapfen angebracht ist, hat einen
größeren Durchmesser als der Zapfen. Ein Flammenteil, das die Kerzenflamme
darstellt, hat einen Hohlraum, um den Zapfen aufzunehmen, wenn das Teil von einem
Benutzer von oben über den Zapfen geschoben wird. Der Hohlraum hat einen im
Durchmesser vergrößerten Abschnitt, der axial und radial dieselbe Größe
wie das Kernstück hat, um dem Flammenteil, wenn es über den Zapfen geschoben
wird, eine fühlbare Halteposition zu verleihen und zu ermöglichen, dass
es nach unten über die Halteposition hinaus geschoben wird.
Vorzugsweise kann das Flammenteil nach unten über die Halteposition
hinaus geschoben werden, bis es die Röhre berührt. Eine elektrische Lampe
wird von dem Zapfen getragen, um von dem Flammenteil eingefasst zu werden, wenn
das Flammenteil sich in der Halteposition befindet. Die Lampe ist im Kernstück
angeordnet.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine perspektivische Ansicht einer künstlichen
Kerze und eines Kerzenhalters;
2 ist eine Schnittdarstellung der Kerze einschließlich
eines auf einem Zapfen montierten Flammenteils;
3 ist eine Schnittdarstellung des vom Zapfen abgenommenen
Flammenteils;
4 ist eine Schnittdarstellung des Flammenteils in einer
montierten Position;
5 ist eine Schnittdarstellung des Flammenteils in einer
anderen montierten Position;
6 ist eine Schnittdarstellung eines anderen Flammenteils
in einer montierten Position; und
7 ist eine Schnittdarstellung des anderen Flammenteils
in einer anderen montierten Position.
Beschreibung
Die in 1 dargestellte Vorrichtung hat
Teile, die Beispiele für die in den Ansprüchen genannten Elemente darstellen.
Die Vorrichtung umfasst also Beispiele, wie ein Durchschnittsfachmann die Erfindung
ausführen und nutzen kann. Sie sind hier beschrieben, um die Anforderungen
an Ausführbarkeit und bevorzugtes Ausführungsbeispiel zu erfüllen,
ohne jedoch Einschränkungen einzuführen, die nicht in den Ansprüchen
genannt sind.
Die Vorrichtung umfasst eine künstliche elektrische Kerze
10, die geeignet ist, eine brennende Kerze darzustellen und in einen Kerzenhalter
12 eingesetzt zu werden. Die künstliche Kerze 10 umfasst
ein elastisch flexibles, lichtdurchlässiges Flammenteil 20, das eine
Kerzenflamme darstellt, und eine Basis 22, die eine Wachskerze darstellt.
In der folgenden Beschreibung der Kerze werden Bezüge wie "nach oben" oder
„vertikal" ausschließlich unter Bezugnahme auf die Ausrichtung in den
Figuren verwendet.
Wie in 2 dargestellt, umfasst die Basis
22 eine Röhre 24 und eine LED-Lampe 30, die beide
auf einer Achse A zentriert sind. Die Lampe 30 ist angeordnet in und wird
getragen von einem becherförmigen Kernstück 32 am oberen Ende
von einem rohrförmigen Zapfen 34. Der Zapfen 34 hat einen
kleineren Durchmesser als der Becher 32. Er erstreckt sich vom Becher
32 nach unten, durch eine Öffnung 40 im oberen Ende
42 der Röhre 24 bis zu einer starren Verbindung mit einem
Flackerstromkreis 44, der starr an einer Innenseite 46 der Röhre
24 befestigt ist. Elektrische Kabel 48 erstrecken sich durch den
Zapfen 34 vom Flackerstromkreis 44 zu der LED 30, um
sie mit Strom zu versorgen. Der Flackerstromkreis 44 moduliert den von
den Batterien 50 gelieferten Strom auf zufällige Weise, so dass das
von der LED ausgestrahlte Licht flackert. Die Lampe 30 ist so angeordnet,
dass ihr Licht direkt nach oben abgestrahlt wird und von dem Flammenteil
20 umschlossen ist. Das Licht beleuchtet das lichtdurchlässige Flammenteil
20 von innen, so dass das Flammenteil 20 leuchtet.
Die Batterien 50 sind hintereinander in der Röhre
24 angeordnet. Sie werden durch eine Zugangsöffnung 52 am
unteren Ende 54 der Röhre 24 eingesetzt. Die Zugangsöffnung
52 ist abgeschlossen durch eine Kappe 56 mit einer Feder
57, die die untere Batterie 50 einspannt, und ein Innengewinde
58 aufweist, das mit einenm Außengewinde 59 an der Röhre
24 zusammenwirkt. Die Kappe 56 hält die Batterie
50 in der Röhre 24. Die Kappe 56 dient auch als
Ein-/Ausschalter. Um die Lampe 30 einzuschalten, wird
die Kappe 56 im Uhrzeigersinn gedreht, bis ein Metallplättchen
60 im der Kappe 56 einen Metallstreifen 62 in der Röhre
24 berührt, um einen elektrischen Stromkreis zu schließen, der
den Flackerstromkreis 44 mit Strom versorgt, um die Lampe 30 zu
betreiben. Um die Lampe 30 auszuschalten, wird die Kappe 56 im
Gegenuhrzeigersinn gedreht, um das Plättchen 60 von dem Streifen
62 wegzubewegen und den Stromkreis zu unterbrechen.
Wie in 3 dargestellt, hat die Flamme
20 eine untere Fläche 70 mit einer Öffnung
72. Eine Hohlraum 80 erstreckt sich nach oben von der Öffnung
72 und umfasst zylindrische erste, zweite und dritte Abschnitte
81, 82 und 83 und einen konischen vierten Abschnitt
84. Diese Hohlraumabschnitte 81–84 werden jeweils
definiert von zylindrischen ersten, zweiten und dritten Flächen 91,
92 und 93 und einer konischen Fläche 94. Die zweite
Fläche 92 hat axial und vom Durchmesser her etwa dieselbe Größe
wie der Becher 32. Die ersten und dritten Flächen 91 und
93 haben etwa denselben Durchmesser wie der Zapfen 34. Sie sind
jeweils getrennt von der zweiten Fläche 92 durch einander gegenüberliegende
obere und untere ringförmige Schulterflächen 95 und
96.
Wie durch den Pfeil 97 gezeigt, kann die Flamme
20 auf die Basis 22 montiert werden, indem sie nach unten über
den Zapfen 34 geschoben wird. Die erste Fläche 91 dehnt sich
elastisch, um das Kernstück 32 aufzunehmen. Das Kernstück
32 wird durch die erste Fläche 91 geschoben und schnappt
in den radial verbreiterten zweiten Hohlraumabschnitt 82, wie in
4 gezeigt.
Die Schultern 95 und 96 in 4
greifen gleichzeitig um das Kernstück 32 und halten es lösbar
fest. Die Flamme 20 ist dadurch in einer Halteposition, in der es größere
Kräfte verlangt, um die Flamme 20 aus dieser Position heraus zu bewegen,
als um die Flamme 20 in diese Position zu bringen. Die Halteposition ist
dadurch fühlbar, dass der Kraftunterschied durch den Benutzer spürbar
ist, wenn die Flamme 20 über die Halteposition geschoben oder gezogen
wird. In ihrer Halteposition ist das Flammenteil 20 beabstandet über
der Röhre 24, ähnlich der Art, in der eine echte Flamme oberhalb
einer echten Kerze angeordnet ist.
Der Benutzer kann eine geringfügig höhere Kraft aufwenden,
um die Flamme 20 unter die Halteposition abzusenken, um den Abstand zwischen
der Flamme 20 und der Röhre 24 zu verringern. Die Flamme
20 kann sogar soweit heruntergedrückt werden, dass sie die Röhre
24 berührt und der Abstand eliminiert ist, wie in 5
dargestellt.
Der Benutzer kann das Flammenteil 20 auch vollständig
von der Röhre abnehmen und durch ein anderes Flammenteil ersetzen. Zu diesem
Zweck kann die künstliche Kerze 10 mit Flammeteilen in verschiedenen
Größen, Formen und/oder Farben verkauft werden, die austauschbar auf derselben
Basis 22 montiert werden können. Die Basis 22 und die verschiedenen
Flammenteile würden in derselben Handelsverpackung zum Verkauf an einen Ladenkunden
verpackt.
6 zeigt ein zweites Flammenteil 20' das austauschbar
gegen das erste Flammenteil 20 ist (5). Es
hat Abschnitte, die denen des ersten Flammenteils 20 entsprechen, und die
mit entsprechenden gestrichenen Bezugszeichen versehen sind. Wie das erste Flammenteil
20 hat das zweite Flammenteil 20' eine untere zylindrische Fläche
91', die einen Durchmesser wie der Zapfen 34 hat und so gestaltet
ist, dass es sich elastisch dehnen kann, um das Kernstück aufzunehmen. Das
Kernstück 32 kann durch eine untere zylindrische Fläche
91 geschoben werden, bis es einschnappt in einen radial erweiterten Hohlraumabschnitt
82', der definiert ist durch die radial vergrößerte zylindrische
Fläche 92', die denselben Durchmesser hat wie das Kernstück
32. Der Nutzer kann die Flamme 20' nach unten schieben in eine
beliebige Position innerhalb eines Bereichs von Positionen, einschließlich
nach unten bis Kontakt mit der Röhre 24 entsteht, wie in
7 gezeigt.
Anders als das erste Flammenteil 20 hat das zweite Flammenteil
20' keine obere Schulter die am Kernstück 32 zur Anlage kommt,
wenn die Flamme 20' nach unten zur Röhre 24 geschoben wird.
Deshalb fühlt der Benutzer, wenn der Becher 32 in den radial vergrößerten
Hohlraumabschnitt 82' kommt, aber fühlt keinen Widerstand gegen die
Bewegung der Flamme 20' weiter nach unten.
Diese Beschreibung benutzt Beispiele, um die Erfindung zu erläutern,
einschließlich eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, um damit einen
Durchschnittsfachmann in den Stand zu versetzen, die Erfindung zu nutzen. Der patentierbare
Umfang der Erfindung ist definiert durch die Ansprüche und kann weitere Beispiele
einschließen, die einem Durchschnittsfachmann hieraus deutlich werden. Solche
anderen Beispiele sollen innerhalb des Schutzumfangs der Patentansprüche liegen,
wenn sie Elemente aufweisen, die nicht von dem wörtlichen Bereich der Ansprüche
abweichen oder wenn sie äquivalente Elemente mit unwesentlichen Unterschieden
von dem wortlautgemäßen Umfang der Patentansprüche aufweisen.
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| Anspruch[de] |
Künstliche Kerze umfassend:
eine Röhre mit oberen und unteren Enden, die die Kerze darstellt;
einen Zapfen, der sich vom oberen Ende nach oben erstreckt;
ein Kernstück, das auf dem Zapfen angeordnet ist und einen
größeren Durchmesser als der Zapfen hat;
ein Flammenteil, das eine Kerzenflamme darstellt und einen Hohlraum aufweist, der
dazu vorgesehen ist, das Kernstück aufzunehmen, wenn das Teil von einem Benutzer
nach unten über den Zapfen geschoben wird, wobei der Hohlraum einen im Durchmesser
vergrößerten Bereich aufweist, der axial und radial dieselbe Größe
wie das Kernstück aufweist, um für das Flammenteil eine fühlbare
Halteposition herzustellen, wenn es nach unten über den Zapfen geschoben wird,
mit der Möglichkeit, das Teil weiter nach unten über die Halteposition
hinaus zu schieben.
Kerze nach Anspruch 1, wobei das Flammenteil nach unten über die
Halteposition hinaus geschoben werden kann, bis Kontakt mit der Röhre besteht.
Kerze nach Anspruch 1, die weiter eine elektrische Lampe umfasst, die
von dem Zapfen getragen wird, so dass sie von dem Flammenteil umfasst wird, wenn
das Flammenteil sich in der Halteposition befindet.
Kerze nach Anspruch 3, wobei die Lampe im Kernstück angeordnet
ist.
Künstliche Kerze, umfassend:
eine Röhre mit oberen und unteren Enden, die die Kerze darstellt;
einen Zapfen, der sich vom oberen Ende nach oben erstreckt;
ein Kernstück, das auf dem Zapfen angeordnet ist und einen größeren
Durchmesser als der Zapfen hat; und
ein Flammenteil, das eine Kerzenflamme darstellt und einen Hohlraum aufweist, der
dazu vorgesehen ist, ein Kernstück aufzunehmen, wenn das Teil von einem Benutzer
nach unten über den Zapfen geschoben wird, wobei der Hohlraum einen unteren
Querschnitt hat, der kleiner als das Kernstück ist, und einen oberen Querschnitt,
der im Durchmesser größer als das Kernstück ist, so dass das Kernstück
durch den unteren Hohlraumabschnitt hindurch in den oberen Hohlraumabschnitt hineingebracht
werden kann.
Kerze nach Anspruch 5, wobei der obere Hohlraumabschnitt axial ungefähr
dieselbe Größe wie das Kernstück aufweist, um eine Halteposition
für das Flammenteil oberhalb der Röhre zu bilden.
Kerze nach Anspruch 5, wobei der obere Hohlraumabschnitt axial länger
als das Kernstück ist, damit das Kernstück in dem oberen Hohlraumabschnitt
verbleiben kann, wenn das Flammenteil nach unten bewegt wird in Richtung auf die
Röhre, bis es die Röhre berührt.
Kerze nach Anspruch 5, die weiter eine elektrische Lampe umfasst, die
von dem Zapfen getragen wird, so dass sie von dem Flammenteil umfasst werden kann,
wenn der Hohlraum den Zapfen aufnimmt.
Kerze nach Anspruch 8, wobei die Lampe im Kernstück angeordnet
ist.
Eine künstliche Kerzenvorrichtung umfassend:
eine Röhre mit oberen und unteren Enden, die die Kerze darstellt;
einen Zapfen, der sich vom oberen Ende nach oben erstreckt;
eine Lampe, die auf dem Zapfen angeordnet ist; und
Flammenteile, das eine Kerzenflamme darstellen und geeignet sind, austauschbar durch
einen Benutzer über der Lampe montierbar zu sein und unterschiedlich sind in
Größe, Form und/oder Farbe.
Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Röhre, die Lampe und die
Flammenteile in einer Verkaufsverpackung verpackt sind.
Verfahren zur Benutzung der Vorrichtung nach Anspruch 10 umfassend das
Anbieten der Röhre, des Zapfens, der Lampe und des Flammenteils, zusammen eingepackt,
zum Verkauf an einen Ladenkunden.
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