| Dokumentenidentifikation |
DE112004000249T5 11.10.2007 |
| Titel |
Sägeblatt mit geformten Aussparungen |
| Anmelder |
Saint-Gobain Abrasives, Inc., Worcester, Mass., US |
| Erfinder |
Brach, Kurt, 63110 Rodgau, DE |
| Vertreter |
Zimmermann & Partner, 80331 München |
| DE-Aktenzeichen |
112004000249 |
| Vertragsstaaten |
AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, EP, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG |
| WO-Anmeldetag |
27.01.2004 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/US2004/002207 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2004071697 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
26.08.2004 |
| Date of publication of WO application in German translation |
11.10.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
11.10.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
B23D 61/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
|
| IPC-Nebenklasse |
B24D 17/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
|
| Beschreibung[de] |
|
Diese Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Werkzeuge für
die Entfernung von Material, und insbesondere auf Sägeblätter, aufweisend
Aussparungen (gullets), die entlang deren Peripherie mit Zwischenraum angeordnet
sind, wobei die Aussparungen der Größe und Form nach gebildet sind, um
entsprechend einem Aspekt des Werkzeugs Kennzeichnungen zu bilden.
Übliche Werkzeuge für die Entfernung von Material schließen
Schneide- und Schleifwerkzeuge, wie zum Beispiel Sägeblätter, Sägeschleifblätter
und Kernbohrerspitzen ein, die weit verbreitet auf gewöhnlichen automatisch
angetriebenen Sägen und Schleifmaschinen eingesetzt werden. Diese Werkzeuge
sind oft rund, und sie sind konfiguriert, um zentral auf einer Maschinenachse für
die Rotation um die Achse herum bei der Benutzung befestigt zu werden. Andere solche
Werkzeuge, wie zum Beispiel Bandsägeblätter und dergleichen, sind konfiguriert,
um um ein Paar von Scheiben herum angetrieben zu werden. Alle diese Werkzeuge sind
in der Regel für eine unidirektionale Materialentfernungsbewegung relativ zu
einem Werkstück konfiguriert.
Solche Werkzeuge sind oft mit peripherischen Aussparungen oder Aussparungsähnlichen
Vertiefungen (z.B. Hohlräumen) ausgestattet, um Funktionen, wie zum Beispiel
Abfall (z.B. Späne)-Entfernung, Kühlen und Spannungsabbau während
der Benutzung bereitzustellen. Aussparungen/Hohlräume werden ebenfalls bei
Schleif- und Sandscheiben benutzt, um einen visuellen Zugang zu dem Werkstück
während des Arbeitsvorgangs bereitzustellen, wie zum Beispiel offenbart in
der US-Patentanmeldung mit der laufenden Nummer 09/769,941 von Conley et al., eingereicht
am 2. März 2001, mit dem Titel: Abrasive Wheels With Workpiece Wision Feature.
Die unidirektionale Beschaffenheit von vielen dieser Werkzeuge erfordert
in der Regel eine korrekte Installation auf der Maschine. Die notwendige richtungsabhängige
Ausrichtung ist oft für gelegentliche oder sogar für erfahrene Benutzer
nicht leicht durch eine einfache Sichtprüfung des Werkzeugs selber sichtbar.
Aus diesem Grunde ist häufig die korrekte richtungsabhängige Ausrichtung
des Werkzeugs direkt auf dem Werkzeug gedruckt, angemalt oder sonstwie gekennzeichnet,
um eine korrekte Installation zu erleichtern. Zusätzliche Kennzeichnungen,
einschließlich Markenname, Handelsaufmachung („trade dress") oder andere
Elemente einer Herkunftsquelle, werden oft auf eine ähnliche Art und Weise
ebenfalls direkt an das Werkzeug angebracht. Jedoch nutzen sich nachteilhafterweise
solche Zeichen häufig ab oder werden sonstwie während der Werkzeugbenutzung
entfernt, um die genaue Identifizierung der Ausrichtung und/oder der Herkunftsquelle
des Werkzeugs zu erschweren. Dies kann zu einer unkorrekten Wiederinstallation in
dem Falle führen, in dem das Werkzeug von der Maschine entfernt wird, und kann,
aufgrund des Misslingens, die Herkunftsquelle des Werkzeugs korrekt zu identifizieren,
zu weniger Wiederbestellungen führen. So besteht ein Bedarf an einem verbesserten
Schneide-/Schleifwerkzeug, welches sich an die oben erwähnten Nachteile richtet.
Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung schließt ein rundes Diamant-Sägeschleifblatt
bzw. ein rundes abrasives Diamant-Sägeblatt, einschließlich eines runden
metallischen Körpers, der eine im wesentlichen zentrale Öffnung, durch
die das Sägeblatt an eine drehbare Antriebswelle befestigbar ist, aufweist.
Eine Reihe von Schneideelementen sind in einem räumlichen Verhältnis entlang
einer Peripherie des Körpers angeordnet, und eine Reihe von Aussparungen ist
in einem räumlichen Verhältnis zwischen den Schneideelementen angeordnet.
Die Aussparungen erstrecken sich von der Peripherie des Körpers
aus radial nach innen, und sind der Form und Größe nach in der Form von
Kennzeichnungen gebildet. Die Zeichen können Buchstaben, Zahlen, graphische
Formen und/oder Kombinationen daraus einschließen.
Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung schließt ein Werkzeug
ein, das konfiguriert ist, um in einer longitudinalen Richtung angetrieben zu werden,
um Material von einem Werkstück zu entfernen. Das Werkzeug schließt einen
Körper, der an einem Antrieb befestigbar ist, und eine Reihe von Schneideelementen,
die in einem räumlichen Verhältnis entlang einer Peripherie des Körpers
angeordnet sind, ein. Zumindest eine Aussparung befindet sich zwischen den Schneideelementen,
wobei sich die Aussparung von der Peripherie aus nach innen erstreckt. Die Aussparung
ist der Größe und Form nach gebildet, um Kennzeichnungen, wie zum Beispiel
in der Form von Buchstaben, Zahlen, graphischen Formen und/oder Kombinationen daraus,
zu bilden.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung schließt ein Verfahren zum
Kennzeichnen eines Diamant-Trennschleifwerkzeugs mit metallischem Kern ein. Das
Verfahren beinhaltet das Schneiden einer Reihe von Symbolen, wie zum Beispiel Buchstaben,
Zahlen, graphische Formen und Kombinationen daraus, von dem metallischen Kern, um
das Werkzeug visuell zu kennzeichnen, und um einen Spannungsabbau entlang eines
Umfangs des metallischen Kerns während der Benutzung des Werkzeugs bereitzustellen.
In einem noch weiteren Aspekt der Erfindung wird
ein Verfahren zur Herstellung eines runden Trennschleifwerkzeugs mit einer dauerhaften
Kennzeichnung darauf zur Verfügung gestellt. Das Verfahren umfasst das Bereitstellen
eines im Wesentlichen runden Körpers, der eine zentrale Öffnung aufweist,
durch die der Körper an eine drehbare Antriebswelle befestigbar ist, und dem
Bereitstellen von Schneideelementen entlang einer Peripherie des Körpers. Das
Verfahren beinhaltet ebenfalls das Anordnen von zumindest einer Aussparung auf dem
Körper, die sich von der Peripherie zu der Öffnung erstreckt, und das
Konfigurieren der Aussparung(en) in der Form von Kennzeichnungen, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus alphanumerischen Symbolen und Design-Symbolen.
Die obigen und andere Merkmale und Vorteile dieser Erfindung werden
leichter ersichtlich durch das Lesen der folgenden genauen Beschreibung verschiedener
Aspekte der Erfindung in Verbindung mit den dazugehörigen Zeichnungen, bei
denen:
1A eine Draufsicht einer Ausführungsform eines
Werkzeugs der vorliegenden Erfindung für die Entfernung von Material ist, mit
fakultativen Aspekten davon, die gestrichelt gezeigt sind;
1B eine Draufsicht eines Teilstücks des Werkzeugs
für die Entfernung von Material aus 1A auf einer
vergrößerten Skala ist;
2 eine Querschnittsansicht des Werkzeugs zur Entfernung
von Material aus 1A ist;
3 eine Draufsicht einer anderen Ausführungsform
eines Werkzeugs der vorliegenden Erfindung zur Entfernung von Material ist; und
die 4–6
ähnlich zu der Ansicht von 3 Ansichten von noch
anderen Ausführungsformen des Werkzeugs der vorliegenden Erfindung zur Entfernung
von Material sind.
Bezugnehmend auf die Figuren, die in den dazugehörigen Zeichnungen
dargestellt sind, werden die illustrierenden Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung weiter unten genauer beschrieben. Für die Klarheit der Darstellung
werden gleiche Merkmale, die in den dazugehörigen Zeichnungen gezeigt sind,
mit den gleichen Referenzzahlen angezeigt werden, und ähnliche Merkmale, wie
in den Zeichnungen der anderen Ausführungsformen gezeigt, werden mit ähnlichen
Referenzzahlen angezeigt.
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beinhalten Diamant-Trennschleifwerkzeuge
mit einem metallischen Kern, z.B. Sägeblätter der Art, wie sie gewöhnlicherweise
benutzt werden, um Mauerwerk zu schneiden, die Aussparungen aufweisen, die als alphanumerische
und/oder graphische Kennzeichnungen konfiguriert sind. Diese Aussparungen sind typischerweise
in den metallischen Kern geschnitten, aber sie können unter Verwendung von
jedem geeigneten Metallherstellungsprozess oder jeder geeigneten Metallherstellungstechnik
zur Verfügung gestellt werden. Die Aussparungen können konfiguriert sein,
um Informationen über die Herkunftsquelle (z.B. Kennzeichnung des Markennamens
bzw. des Markenzeichens oder des Servicezeichens), Sicherheitsinformationen oder
eine Kombination davon bereitzustellen. Zum Beispiel können die Aussparungen
mit Buchstaben und/oder Symbolen konfiguriert sein, die den Namen oder den Markennamen
bzw. das Markenzeichen des Verkäufers darstellen, und/oder die unsymmetrisch
sind, um so gut leserlich zu sein, wenn das Werkzeug in der korrekten (z.B. Rotations-)
Ausrichtung auf einem bestimmten Gerät (z.B. einer elektrischen Säge)
installiert ist.
So bieten Ausführungsformen der Erfindung die kombinierten Funktionen,
Kennzeichnungen bereitzustellen, die während der Benutzung nicht abgenutzt
oder in ähnlicher Weise beeinträchtigt werden, während gleichzeitig
entlang des Umfangs des metallischen Kerns Spannungsabbau zur Verfügung gestellt
wird.
An den Stellen dieser Beschreibung, bei denen der Ausdruck „axial"
benutzt wird, soll sich, wenn er in Verbindung mit einem Werkzeug (z.B. Sägeblatt),
das hierin beschrieben ist, verwendet wird, der Ausdruck auf eine Richtung relativ
zu dem Werkzeug beziehen, die während des Arbeitsvorgangs im wesentlichen parallel
zu seinem Rotationszentrum a (1A und 2)
ist. Die „longitudinale" und/oder „Schneide"-Richtung eines Werkzeugs
bezieht sich auf die Richtung der materialentfernenden Bewegung des Werkzeugs relativ
zu einem Werkstück. Zum Beispiel, in dem Falle, in dem das Werkzeug rund ist,
ist die longitudinale/Schneide-Richtung orthogonal zu der axialen Richtung. Die
„Vorderseite" eines Werkzeugs ist eine Oberfläche davon, die in der
Schneiderichtung verläuft. Bezugnehmend auf die Figuren werden jetzt die verschiedenen
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben. Sich an die
1A–2 richtend,
schließt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Schneidewerkzeug,
wie zum Beispiel ein rundes Sägeblatt 10 für Mauerwerk, ein.
Das Blatt 10 schließt einen metallischen Kern 12 ein, der
ein zentrales Loch oder eine zentrale Öffnung 11 aufweist, durch die
das Blatt 10 an die Achse einer Kreissäge (nicht gezeigt) auf eine
gewöhnliche Art und Weise, z.B. mit einem Gewindebefestiger, befestigt und
gesichert werden kann. Wie gezeigt, ist der Kern 12 im Wesentlichen von
runder Form und kann im wesentlichen alle Materialen umfassen, die eine ausreichende
spezifische Festigkeit und wünschenswerterweise eine Dichte von etwa 2,0 bis
etwa 8,0 g/cm3 aufweisen. Beispiele von geeigneten Materialien
sind Stahl, Aluminium, Titanium, Bronze, ihre Komposite und Legierungen, und Kombinationen
daraus. Verstärkte Kunststoffe, die eine ausreichende spezifische Festigkeit
aufweisen, können ebenfalls verwendet werden, um den Kern zu konstruieren.
Allgemein wünschenswerte metallische Kernmaterialien umfassen ANSI 4140 Stahl
und Aluminiumlegierungen 2024, 6065 und 7178.
Eine Vielzahl von Schneideelementen 14, ist in einem räumlichen
Verhältnis entlang der Peripherie des Kerns, zwischen einer Reihe von Aussparungen
16, 18 angeordnet. Wie gezeigt, können die Schneideelemente
14 Schleifsegmente der Art, wie sie auf üblichen Sägeschleifblättern
verwendet werden, einschließen. Diese Segmente schließen Schleifkörner,
die hartgelötet oder sonstwie sicher auf der Oberfläche des Kerns
12 befestigt sind, ein. Im Wesentlichen können alle üblichen
Schleifmaterialien, wie zum Beispiel Aluminiumoxide in geschmolzener, gesinterter
und/oder Solgel-Form, Siliziumoxide, Siliziumkarbide, Zirkoniumoxid-Aluminiumoxide,
geschmolzene oder gesinterte Legierungen aus Aluminiumoxid mit zumindest einem keramischen
Oxid ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus MgO, CoO, TiO2, V2O3,
Cr2O3, Zeroxide, Borsuboxid, Granat und Schmirgel verwendet
werden, wobei die Schleifmaterialien darauf nicht eingeschränkt sind. Superabrasive
Körner mit oder ohne Metallbeschichtung, einschließlich Diamant und kubischem
Bornitrid (CBN), können ebenfalls verwendet werden, wobei Superabrasive Körner
nicht darauf eingeschränkt sind.
Ferner kann, als eine optionale Variation, das Blatt 10 mit
Schneideelementen 14' ausgestattet sein, die, wie gestrichelt in
1A gezeigt, eine Reihe von Zähnen 15
einschließen. Die Zähne 15 können von jeder nominellen Größe
und Form sein, die gewöhnlich auf Sägeblättern benutzt werden, z.B.
um relativ weiche Materialien, wie zum Beispiel Holz, Plastik und dergleichen, zu
schneiden. Als eine weitere Variation können die Zähne 15 mit
üblichen gehärteten Spitzen (nicht gezeigt), wie zum Beispiel aus Wolframcarbid,
hergestellt, ausgestattet sein.
Wie gezeigt, erstrecken sich die Aussparungen von der Peripherie des
Kerns 12 aus radial nach innen, vorzugsweise endend an einer abgerundeten
(z.B. im Wesentlichen runden) Oberfläche 20 (1B).
Der Fachmann wird erkennen, dass die abgerundete Oberfläche vorteilhafterweise
hilft, die Spannungen herabzusetzen, die andernfalls tendenziell Spannungsbrüche
an der Basis der Aussparungen in dem Kern bilden können.
Die Aussparungen können im Wesentlichen in der Form von jeder
gewünschten Kennzeichnung konfiguriert sein, einschließlich von alphanumerischen
Zeichen und/oder verschiedenen Designelementen. In der Ausführungsform, gezeigt
in den 1A und 1B, sind
zum Beispiel die Aussparungen 18 konfiguriert, um den Buchstaben „W"
zu bilden.
Wie ebenfalls gezeigt, ist es nicht nötig, dass jede Aussparung
16, 18 als Zeichen konfiguriert ist. Wie gezeigt, können
eher die als Kennzeichnungen konfigurierten Aussparungen 18 zwischen gewöhnlichen
Aussparungen 16 eingestreut sein. Diese eingestreute Anordnung kann besonders
in Ausführungsformen nützlich sein, die Schneideelemente 14'
gebrauchen, von denen jedes eine relativ große Anzahl an Zähnen
15 und Aussparungen 16 aufweist, wie oben beschrieben. Aussparungen
18 werden typischerweise in den Kern unter Verwendung von üblichen
Schneide- oder Fräs- bzw. Walzverfahren geschnitten. Jedoch können die
Aussparungen unter Verwendung von jedem geeignetem Herstellungsverfahren, einschließlich
dem Formgießen, dem Ausstanzen oder dem Laserschneiden zur Verfügung gestellt
werden.
Sich an die 3, 5
und 6 richtend, werden andere Ausführungsformen
der Scheibe 10 als Scheiben 110, 310, 410 mit
Aussparungen 118, 318, 418, die als die Buchstaben „N",
„C" beziehungsweise „V" geformt sind, gezeigt. Obwohl diese Figuren
Scheiben darstellen, von der jede Aussparungen mit dem gleichen Buchstaben aufweist,
können einzelne Scheiben mit im Wesentlichen jeder Kombination von alphanumerischen
oder anderen Symbolen zur Verfügung gestellt sein. So kann eine einzelne Scheibe
mit Aussparungen, die als verschiedene Buchstaben konfiguriert sind, zur Verfügung
gestellt sein, um die Bildung von Akronymen, Abkürzungen oder Wörtern
zu ermöglichen. Auf diese Art und Weise können Werkzeuge 10,
110 und so weiter für einzelne Käufer angepasst sein.
Sich nun an die 4 wendend, kann zum Beispiel
ein Werkzeug 210, hergestellt von der „Saint-Gobain Abrasives, Inc.",
mit einem sich wiederholenden Muster von Aussparungen 218, 218',
218'', die nach „s", „t" und „g" geformt sind, angepasst
sein. Zusätzlich zu alphanumerischen Zeichen können die Aussparungen in
der Form eines Firmenlogos konfiguriert sein. (Ein Beispiel für ein Firmenlogo,
das für solch einen Gebrauch geeignet sein kann, ist das NIKE®
SWOOSH® Logo, Nike Corporation, Beaverton Oregon). So stellt diese
Ausführungsform einen nicht-entfernbaren Markennamen bzw. eine nicht-entfernbare
Angabe der Herkunftsquelle zur Verfügung, die als geeignetes Mittel für
das Pflegen von Markenidentität unter ihren Kunden dienen kann.
Diese Ausführungsform stellt ebenfalls ein geeignetes Mittel
für die „Markenkennzeichnung" der Werkzeuge für den Wiederverkauf,
wie zum Beispiel durch das Konfigurieren der Aussparungen mit Kennzeichnungen,
die mit dem Kunden Wiederverkäufer in Verbindung stehen, zur Verfügung.
Auf diese Art und Weise kann der Wiederverkäufer mit einer individualisierten
Werkzeuglinie für den Verkauf an seine Endverbraucher-Abnehmer ausgestattet
werden. Diese Methode, einschließlich des nominell dauerhaften Markierens,
kann bei ihren Abnehmern eine größere Markenloyalität unterstützen.
Wie oben besprochen, ist, während die Aussparungen
18, 118 und so weiter die Identifikation mit den funktionellen
Aspekten des Spannungsabbaus und der Abfall-/Späneentfernung verbinden, ein
weiterer möglicher funktioneller Aspekt dieser Ausführungsformen, die
Sicherheit, ebenfalls vergrößert. Da das alphanumerische Zeichen in den
Kern geschnitten ist, wobei es vollständig durch dessen axiale Dimension verläuft,
werden diese Zeichen richtig sichtbar und/oder gut lesbar (z.B. oben an dem Blatt
aufrecht und gut lesbar von links nach rechts, wie in 4
gezeigt) von einer Seite des Blattes sein, während das Spiegelbild (z.B. oben
an dem Blatt aufrecht, aber umgekehrt) von der anderen Seite gesehen werden würde
(z.B. in dem Falle, in dem das Blatt nicht korrekt installiert wurde). Wie hierin
oben beschrieben, sind viele Sägeblätter unidirektional, d.h. sind sie
entworfen, um in einer einzigen Richtung durch ein Werkstück zu schneiden.
Der Fachmann wird erkennen, dass solch eine Unidirektionalität typischerweise
eine Funktion von Asymmetrien in der Konfiguration der Segmente 14, wie
zum Beispiel durch die Ausrichtung von einzelnen Schleifkörnern und/oder Schneidezähnen
darauf erzeugt, ist. Daher kann die Verwendung von solchen Blättern in der
entgegengesetzten Richtung in einer ineffizienten Schneideleistung und/oder in einer
verminderten Sicherheit resultieren. Um sich diesen Bedenken zuzuwenden, können
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung so hergestellt werden, daß
die alphanumerischen Zeichen richtig von der Gewindebefestigerseite einer einzelnen
automatisch angetriebenen Säge, wie zum Beispiel in 4
gezeigt, sichtbar sind, wenn sie korrekt installiert sind. So stellen diese Ausführungsformen
eine leicht erkennbare visuelle Anzeige zur Verfügung, ob das Blatt
18, 118 und so weiter korrekt installiert ist oder nicht. Ferner,
da diese Richtungsinformation unabhängig von üblichen angemalten oder
sonstwie aufgebrachten Markierungen auf der Seite des Kerns 12 bereitgestellt
wird, wird die Qualität von solch einer sichtbaren Anzeige während der
Verwendung nicht abgerieben, verschmiert oder sonstwie vermindert.
Obwohl die vorliegende Erfindung hinsichtlich runder Sägeblätter
beschrieben worden ist, wird der Fachmann erkennen, daß im Wesentlichen alle
Arten von Schneide- oder Schleifwerkzeug von der Art, die Aussparungen aufweisen,
verwendet werden können, ohne von dem Geist und dem Umfang der Erfindung abzuweichen.
Zum Beispiel können in sonstiger Hinsicht übliche Bandsägeblätter
mit den Aussparungs-Konfigurationen, die hierin offenbart sind, zur Verfügung
gestellt werden. Zusätzlich können in nicht-abrasive runde Sägeblätter
der Art, die normalerweise benutzt werden, um Holz, Plastik und andere relativ weiche
Materialien zu schneiden, die hierin beschriebenen Aussparungen eingebaut sein.
Ferner, obwohl die Werkzeuge, die hierin beschrieben sind, Schneidewerkzeuge oder
Trennschleifwerkzeuge darstellen, sollte der Fachmann erkennen, daß wie hierin
beschrieben konfigurierte Aussparungen für andere Arten von Werkzeugen für
die Entfernung von Material, wie zum Beispiel übliche segmentierte Diamant-Schleifscheiben
mit Stahlkern angewendet werden können, ohne von dem Geist und dem Umfang der
vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Obwohl die Ausführungsformen, die hierin beschrieben sind, Aussparungen,
die als Kennzeichnungen geformt sind, offenbaren, können solche Kennzeichnungen
zusätzlich anderswo auf dem Werkzeug platziert werden, wie zum Beispiel von
der Peripherie des Werkzeugs aus nach innen, ohne von dem Geist und dem Umfang der
Erfindung abzuweichen.
In der vorhergehenden Beschreibung ist die Erfindung unter Bezugnahme
auf spezifische exemplarische Ausführungsformen davon beschrieben worden. Es
wird offensichtlich werden, dass verschiedene Modifikationen und Änderungen
dazu gemacht werden können, ohne von dem breiteren Geist und Umfang der Erfindung,
wie in den folgenden Ansprüchen dargelegt, abzuweichen. Entsprechenderweise
sollen die Beschreibung und die Zeichnungen eher in einem erläuternden als
in einem einschränkendem Sinne betrachtet werden.
Nachdem so die Erfindung beschrieben worden ist, folgen nun deren
Ansprüche.
ZUSAMMENFASSUNG
Ein Werkzeug, wie zum Beispiel ein rundes Diamant-Sägeschleifblatt,
schließt einen runden metallischen Körper, der eine im wesentlichen zentrale
Öffnung aufweist, durch die das Sägeblatt an eine drehbare Antriebswelle
befestigbar ist, und eine Vielzahl von Schneideelementen, die in einem räumlichen
Verhältnis entlang einer Peripherie des genannten Körpers angeordnet sind,
ein. Eine Vielzahl von Aussparungen befinden sich in einem räumlichen Verhältnis
zwischen den Schneideelementen, wobei sich die Aussparungen von der Peripherie aus
radial nach innen erstrecken. Die Aussparungen sind der Form und Größe
nach in der Form von alphanumerischen oder graphischen Kennzeichnungen gebildet.
|
| Anspruch[de] |
Rundes Diamant-Sägeschleifblatt umfassend:
Einen runden metallischen Körper mit einer im Wesentlichen zentralen Öffnung,
durch die das Sägeblatt an einer drehbaren Antriebswelle befestigbar ist;
eine Vielzahl von Schneideelementen, die in einem räumlichen Verhältnis
entlang einer Peripherie des genannten Körpers angeordnet sind;
eine Vielzahl von Aussparungen, die in einem räumlichen Verhältnis zwischen
den genannten Schneideelementen angeordnet sind;
wobei sich die genannten Aussparungen von der Peripherie des genannten Körpers
aus radial nach innen erstrecken; und wobei die genannten Aussparungen der Größe
und Form nach in der Gestalt von Kennzeichnungen, ausgewählt aus der Gruppe
bestehend aus Buchstaben, Zahlen, graphischen Formen und Kombinationen daraus, gebildet
sind.
Werkzeug, konfiguriert, um in einer longitudinalen Richtung angetrieben
zu werden, um Material von einem Werkstück zu entfernen, wobei das genannte
Werkzeug umfasst:
Einen Körper, befestigbar an einem Antrieb;
eine Vielzahl von Schneideelementen, die in in einem räumlichen Verhältnis
entlang einer Peripherie des genannten Körpers angeordnet sind;
zumindest eine Aussparung, die zwischen den genannten Schneideelementen angeordnet
ist;
wobei die genannte Aussparung sich von der genannten Peripherie aus nach innen erstreckt;
und
wobei die genannte Aussparung der Größe und Form nach gebildet ist, um
Kennzeichnungen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Buchstaben, Zahlen,
graphischen Formen und Kombinationen daraus zu bilden.
Werkzeug nach Anspruch 2, umfassend ein rotierbares Werkzeug für
die Entfernung von Material, konfiguriert für die Rotation um eine zentrale
Achse bei Benutzung.
Werkzeug nach Anspruch 2, konfiguriert für Tätigkeiten ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Schneiden, Abschleifen und Kombinationen daraus.
Werkzeug nach Anspruch 4, umfassend ein Sägeblatt.
Werkzeug nach Anspruch 5, wobei die genannten Schneideelemente eine
Vielzahl von Zähnen umfassen.
Werkzeug nach Anspruch 5, umfassend ein Sägeschleifblatt.
Werkzeug nach Anspruch 7, wobei die genannten Schneideelemente Schleifkorn
umfassen, der an der genannten Peripherie angeordnet ist.
Werkzeug nach Anspruch 8, wobei das genannte Schleifkorn ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus: Aluminiumoxide, Siliciumoxide, Siliziumkarbid;
Zirkonoxid-Aluminiumoxide; Legierungen von Aluminiumoxid, die zumindest ein keramisches
Oxid haben, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus MgO, CoO, TiO2,
V2O3, Cr2O3; Zeroxide; Borsuboxid; Granat;
Schmirgel; Diamant; kubisches Bornitrid (CBN) und Kombinationen daraus aufweisen.
Werkzeug nach Anspruch 2, wobei der Antrieb eine Antriebswelle einschließt.
Werkzeug nach Anspruch 2, umfassend eine Vielzahl von Aussparungen,
die zwischen den genannten Schneideelementen eingefügt sind.
Werkzeug nach Anspruch 2, wobei der genannte Körper metallisch
ist.
Werkzeug nach Anspruch 2, wobei die genannte Aussparung der Größe
und Form nach gebildet ist, um während der Benutzung des genannten Werkzeugs
Spannung in dem genannten Kern abzubauen.
Werkzeug nach Anspruch 2, wobei die genannte Aussparung der Größe
und Form nach gebildet ist, um die Entfernung von Abfall zu erleichtern.
Werkzeug nach Anspruch 2, wobei die genannte Kennzeichnung konfiguriert
ist, um eine Herkunftsquelle des genannten Werkzeugs anzuzeigen.
Verfahren zum Kennzeichnen eines Diamant-Trennschleifwerkzeugs mit metallischem
Kern, wobei das Verfahren das Schneiden einer Vielzahl von Symbolen, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Buchstaben, Zahlen, graphischen Formen und Kombinationen
daraus, aus dem metallischen Kern umfasst, um das Werkzeug visuell zu kennzeichnen,
und um einen Spannungsabbau entlang eines Umfangs des metallischen Kerns während
der Benutzung des Werkzeugs bereitzustellen.
Verfahren zum Herstellen eines runden Trennschleifwerkzeugs, das permanente
Kennzeichnungen darauf angeordnet hat, wobei das Verfahren umfasst:
(a) Bereitstellen eines im wesentlichen runden Körpers, der eine im wesentlichen
zentrale Öffnung aufweist, durch die der Körper an eine drehbare Antriebswelle
befestigbar ist;
(b) Anordnen von Schneideelementen entlang einer Peripherie des Körpers;
(c) Anordnen von zumindest einer Aussparung auf dem Körper, die von der Peripherie
zu der Öffnung verläuft;
(d) Konfigurieren der Aussparung(en) in der Form von Kennzeichnungen,
ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus alphanumerischen Symbolen und Design-Symbolen.
Verfahren nach Anspruch 17, wobei das genannte Anordnen (b) das Anordnen
von Schleifsegmenten entlang der Peripherie des Körpers umfasst.
Verfahren nach Anspruch 18, wobei das genannte Anordnen (b) das Anordnen
von Schleifkörnern auf der Peripherie des Körpers umfasst.
Verfahren nach Anspruch 17, wobei das genannte Anordnen (c) das Anordnen
einer Vielzahl von Aussparungen auf dem Körper umfasst.
Verfahren nach Anspruch 20, wobei das genannte Konfigurieren (d) das
größen- und formmäßige Ausbilden der Aussparungen mit Kennzeichnungen
umfasst, die eine Herkunftsquelle des Werkzeugs darstellen.
Verfahren nach Anspruch 20, wobei das genannte Konfigurieren (d), das
größen-, form- und orientierungsmäßige Bilden der Kennzeichnungen
umfasst, um eine visuelle Anzeige einer bevorzugten Richtung für die Benutzung
des Werkzeugs zur Verfügung zu stellen.
Verfahren nach Anspruch 22, wobei die Benutzungsrichtung eine Rotationsrichtung
umfasst.
Verfahren zur Markenkennzeichnung eines runden Trennschleifwerkzeugs,
umfassend das Verfahren von Anspruch 17, wobei die Aussparung als Kennzeichnung
konfiguriert ist, die mit einem Verkäufer des Werkzeugs in Verbindung steht.
Verfahren nach Anspruch 24, wobei der Verkäufer des Werkzeugs einen
Wiederverkäufer des Werkzeugs umfasst.
Verfahren zur Steigerung der Sicherheit eines Diamant-Trennschleifwerkzeugs
mit einem metallischen Kern, wobei das Verfahren das Verfahren nach Anspruch 17
umfasst, und wobei die Aussparung(en) konfiguriert ist, um eine visuelle Anzeige
zur Verfügung zu stellen, daß das Werkzeug während dessen Benutzung
korrekt in einer Schneidevorrichtung für die Rotation in einer bevorzugten
Richtung installiert ist.
Verfahren nach Anspruch 26, wobei die Aussparung(en) als Kennzeichnung,
die mit einer Herkunftsquelle des Werkzeugs in Verbindung steht, konfiguriert ist.
Verfahren für das gleichzeitige Abbauen von mechanischem Stress
und dem Anzeigen einer Herkunftsquelle eines Werkzeugs, umfassend das Verfahren
nach Anspruch 17.
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Patent Zeichnungen (PDF)
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