Die Erfindung betrifft ein Wandelement umfassend mindestens zwei,
drei, vier oder mehr Profilelemente, die zu einem Grundrahmen verbunden sind, und
mindestens eine Grundplatte, die in den Grundrahmen einsetzbar ist.
Wandelemente werden beispielsweise in einem Trennwandsystem eingesetzt,
um so Räume zu bilden oder zu gestalten. Alternativ oder zusätzlich können
Wandelemente in sogenannten Schallabsorptionseinrichtungen eingesetzt werden, welche
beispielsweise in Räumen vorgesehen sind, in welchen aufgrund einer Raumausstattung,
insbesondere beispielsweise aufgrund der vorhandenen Einrichtungsgegenstände,
nur eine geringe Schallabsorption gegeben ist. Bei derartigen Räumen handelt
es sich beispielsweise um Büroräume oder andere Räume in öffentlichen
Gebäuden, in welchen keine Teppichböden verlegt und/oder keine Gardinen
vorgesehen sind. Derartige Räume sind von schallharten, glatten Oberflächen
geprägt. Durch spezielle Schallabsorptionseinrichtungen ist es möglich,
auch in derartigen Räumen eine Lärmbelastung aufgrund von Reflektion zu
reduzieren.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Wandelement zu schaffen,
welches gute Schallabsorptionseigenschaften aufweist und schnell und einfach an
individuelle Bedürfnisse anpassbar ist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Wandelement umfassend mindestens
zwei Rahmenelemente, vorzugsweise vier Rahmenelemente, die zu einem Grundrahmen
verbunden sind, und ein flexibles, schalldurchlässiges Flächengebilde,
welches an mindestens einer Außenkante einen Profilstreifen aufweist, wobei
mindestens ein Rahmenelement an mindestens einer Außenseite eine Nut aufweist,
in welche das Flächengebilde mittels des Profilstreifens zumindest teilweise
einsetzbar ist, und ein durch den Grundrahmen aufgespannter Raum mit schallabsorbierendem
Material gefüllt ist.
Als Außenseite eines Rahmenelements wird im Zusammenhang mit
der Erfindung eine Seite bezeichnet, welche in der Verwendung des Rahmenelements
in einem Wandelement einem Raum zugewandt ist.
Das flexible Flächengebilde ist auf einfache Weise in die Nut
einsetzbar. Die Nut und/oder der Profilstreifen weisen in einer Ausgestaltung Rastelemente
auf, welche ein einfaches Befestigen des Flächengebildes in der Nut ermöglichen.
Die Rastelemente sind dabei vorzugsweise so gestaltet, dass ein zerstörungsfreies
Lösen der Verbindung möglich ist. Das Flächengebilde ist dabei jederzeit
abnehmbar, beispielsweise für eine Reinigung.
Das Flächengebilde ist schalldurchlässig, so dass die Schallwellen
in den Innenraum des Grundrahmens eindringen und dort gedämpft werden können.
Zu diesem Zweck weist das Flächengebilde in einer Ausgestaltung eine Perforation
auf. Durch das in den Innenraum eingesetzte, schallabsorbierende Material ist eine
Absorption der Schallwellen in dem Wandelement möglich. Der aufgespannte Raum
und somit das schallabsorbierende Material wird durch das Flächengebilde ästhetisch
ansprechend verkleidet.
In einer Ausgestaltung umfasst das Wandelement eine Grundplatte, welche
mit dem Grundrahmen verbindbar, insbesondere in den Grundrahmen einsetzbar ist.
Durch die Grundplatte wird die Stabilität des Wandelements verbessert.
In Weiterbildung des Rahmenelements ist der durch den Grundrahmen
aufgespannte Raum durch die Grundplatte und das eingesetzte Flächengebilde
begrenzt. Wird das Wandelement als Trennwand verwendet, so ist die Grundplatte als
Außenwand einsetzbar. Als Material für die Grundplatte sind dabei ästhetisch
ansprechende Edelhölzer oder dergleichen denkbar. Durch Gestaltung der Grundplatte
mit Durchgangslöchern oder dergleichen wird erreicht, dass Schall von beiden
Seiten in den aufgespannten Raum eindringen kann und das Wandelement beidseitig
wirksam ist. In anderen Ausgestaltungen kann eine einseitige schallabsorbierende
Wirksamkeit ausreichend sein.
In einer weiteren Ausgestaltung des Wandelements weisen die Rahmenelemente
an zwei gegenüberliegenden Außenseiten Nuten auf, in welche jeweils Flächengebilde
mittels Profilstreifen einsetzbar. Dadurch wird ein schallabsorbierendes Wandelement
geschaffen, welches in beide Richtungen wirksam ist, wobei das schallabsorbierende
Material an gegenüberliegenden Oberflächen des Wandelements ästhetisch
ansprechend durch die Flächengebilde kaschiert ist. Zwischen den parallel angeordneten
Flächengebilden kann eine Grundplatte zur Verbesserung der Stabilität
vorgesehen sein.
In einer weiteren Ausgestaltung des Wandelements ist die Nut in einem
Ausleger ausgeformt, durch welchen eine Tiefe des durch ein eingesetztes Flächengebilde
verkleideten, durch den Grundrahmen aufgespannten Raums vergrößert ist.
Dadurch ist es möglich, mehr schallabsorbierendes Material in den Raum einzusetzen
und dadurch die Schallabsorption zu verbessern, ohne dass ein Gewicht des Rahmenelements
aufgrund einer für die Vergrößerung andernfalls notwendigen zusätzlichen
Rahmenstärke vergrößert wird. Weiter wird dadurch auch der Raum zum
Einsetzen des Profilstreifens an dem Rahmen bei minimaler Materialverstärkung
vergrößert.
In einer Ausgestaltung des Wandelements weisen die Rahmenelemente
mindestens eine zu einem Rahmeninneren weisende Ausnehmung auf, in welche die Grundplatte
einsetzbar ist. Durch eine derartige Ausnehmung ist eine einfache Anbringung der
Grundplatte an dem Wandelement möglich.
In anderen Ausgestaltungen des Wandelements weisen die Rahmenelemente
mindestens einen zu einem Inneren des durch den Grundrahmen aufgespannten Raums
weisenden Steg auf, an welchen die Grundplatte flächenbündig anlegbar
ist. Die Grundplatte ist dabei mit dem Grundrahmen verschraubbar oder auf andere
Weise verbindbar.
In einer Ausgestaltung des Wandelements ist die Grundplatte eine Gipsfaser-Platte,
Spanplatte, Gipskartonplatte oder dergleichen. Derartige Platten erlauben eine hohe
Stabilität. Sie sind kostengünstig erhältlich und einfach verarbeitbar.
In einer Ausgestaltung des Wandelements ist der Raum zwischen der
Grundplatte und der Außenseite des Rahmens mit Schaumstoff, insbesondere mit
einem Polyether-Schaumstoff, einem Polyester-Schaumstoff und/oder einem Blockschaum,
gefüllt. Schaumstoff bietet gute Dämmeigenschaften und ist einfach verarbeitbar.
Die Dicke des verwendeten Schaumstoffs entspricht dabei in einer Ausgestaltung der
Breite des Raums zwischen Grundplatte und Außenseite, so dass eine maximale
Raumausnutzung für die Schallabsorption gegeben ist.
In einer Ausgestaltung des Wandelements ist das Flächengebilde
mit Vorspannung in die Nut einsetzbar. Die Profilstreifen werden beispielsweise
durch Reibschluss in der Nut gehalten. Die Profilstreifen sind auf einfache Weise
durch Drücken in die Nuten einsetzbar. Dabei kann auf zusätzliche Rastmittel
für eine Befestigung verzichtet werden. Ein Lösen ist durch Aufbringen
einer Zugkraft einfach möglich. So kann das Flächengebilde abgenommen
und gereinigt werden oder das Wandelement durch Austauschen des Flächengebildes
an geänderte Nutzungsanforderungen kostengünstig angepasst werden.
In einer Ausgestaltung des Wandelements ist das Flächengebilde
ein textiles Flächengebilde. Textile Flächengebilde sind durch Weben,
Stricken, Wirken, Walken oder dergleichen herstellbar und sind üblicherweise
schalldurchlässig. Die textilen Flächengebilde können in einer Ausgestaltung
behandelt sein, so dass beispielsweise eine wasserabweisende Oberfläche erhalten
wird. Bei der Behandlung ist jedoch darauf zu achten, dass eine Schalldurchlässigkeit
erhalten bleibt.
In einer Ausgestaltung des Wandelements ist der Profilstreifen ein
Silikonstreifen. Ein derartiger Profilstreifen ist auf einfache und kostengünstige
Weise fertigbar. Der Silikon-Profilstreifen weist eine hohe Flexibilität auf,
so dass der Streifen zum Einsetzen in die Nut einfach handhabbar ist. Der Silikon-Profilstreifen
ist unempfindlich gegen äußere Einflüsse, wie Feuchtigkeit, Temperatur,
so dass beispielsweise der Silikon-Profilstreifen zum Waschen eines flexiblen Flächengebildes
nicht entfernt werden muss.
In Weiterbildung des Wandelements ist der Silikonstreifen mit dem
Flächengebilde vernäht und/oder verklebt. Dadurch ist eine einfache, sichere
und feste Verbindung geschaffen.
In einer Ausgestaltung des Wandelements sind die Rahmenelemente als
Aluminiumteile, insbesondere als stranggepresste Aluminiumteile gefertigt und auf
Gehrung verbunden. Derartige Rahmenelemente sind einfach als Profilstangen fertigbar.
Eine Verbindung der Rahmenelemente ist vor Ort möglich. Daneben ist es denkbar,
einen Rahmen umfassend die Rahmenelemente und die Grundplatte in einer Vormontage
zu fertigen.
In einer Ausgestaltung des Wandelements weisen die Rahmenelemente
einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt auf, wobei an einem ersten Schenkel
die Nut für das Flächengebilde vorgesehen ist und an einem zweiten Schenkel
die Grundplatte anbringbar ist. Die L-Form ermöglicht eine gute Anbindung des
Flächengebildes und der Grundplatte.
Die Aufgabe wird weiter gelöst durch einen Rahmen für ein
Wandelement umfassend mindestens zwei, vorzugsweise vier Rahmenelemente, die zu
einem Grundrahmen verbunden sind, wobei mindestens ein Rahmenelement an mindestens
einer Außenseite eine Nut aufweist, in welche ein mit einem Profilstreifen
ausgeformtes Flächengebilde mittels des Profilstreifens einsetzbar ist, und
ein durch den Grundrahmen aufgespannter Raum eine ausreichende Tiefe für ein
schallabsorbierendes Material aufweist.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in den Zeichnungen
schematisch dargestellt sind. Für gleiche oder ähnliche Bauteile werden
in den Zeichnungen einheitliche Bezugszeichen verwendet. Sämtliche aus den
Ansprüchen, der Beschreibung oder den Zeichnungen hervorgehende Merkmale und/oder
Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten und räumlicher Anordnungen,
können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich
sein. Als Teil eines Ausführungsbeispiels beschriebene oder dargestellte Merkmale
können ebenso in einem anderen Ausführungsbeispiel verwendet werden, um
eine weitere Ausführungsform der Erfindung zu erhalten.
In den Zeichnungen zeigen:
1: eine Vorderansicht eines Wandelements gemäß
der Erfindung;
2: eine Schnittansicht entlang einer Linie II-II gemäß
1 eines Wandelements gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
3: eine Darstellung gemäß 2
eines Wandelements gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
4: eine Schnittansicht miteinander verbundener Wandelemente
gemäß 3;
5: eine Darstellung gemäß 2
eines Wandelements gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
6: eine Schnittansicht eines Wandsystems umfassend
Wandelemente gemäß 2 und 5;
7: eine Darstellung gemäß 2
eines Wandelements gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung
und
8: eine Darstellung gemäß 2
eines Wandelements gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der
Erfindung.
1 zeigt schematisch eine Vorderansicht eines Wandelements
1 umfassend vier, zu einem im Wesentlichen rechteckförmigen Grundrahmen
zusammengesetzte Rahmenelemente 2 und ein flexibles Flächengebilde,
welches in der dargestellten Ausführungsform als flächiges Textilmaterial
4 gestaltet ist. Das Wandelement 1 ist mit weiteren Wandelementen
zu einer Trennwand verbindbar oder an einer vorhandenen Raumwand für eine Schallabsorption
anordenbar. Die Optik des Wandelements 1 ist durch das flächige Textilmaterial
4 geprägt.
2 zeigt schematisch einen Schnitt entlang der Linie
II-II gemäß 1. Das in 2
dargestellte Rahmenelement 2 ist ein im Wesentlichen L-förmig gestaltetes
Aluminiumprofil, wobei an einem ersten Schenkel 20 eine nutförmige
Ausnehmung 21 ausgeformt ist, in welche eine Grundplatte 3 eingesetzt
ist. An einem zweiten Schenkel 22 des Aluminium-Rahmenelements
2 mit L-förmigen Querschnitt ist an einer Außenseite eine Nut
23 ausgeformt. Das Textilmaterial 4 ist an den Außenkanten
durch einen Silikon-Profilstreifen 40 verstärkt. Der Silikon-Profilsteifen
40 ist in der dargestellten Ausführungsform mit dem Textilmaterial
4 verklebt. Alternativ oder zusätzlich kann der Silikon-Profilstreifen
40 mit Textilmaterial 4 vernäht und/oder nach Art einer Kederfahne
mit dem Textilmaterial 4 verbunden sein. Das Textilmaterial 4
ist über den Silikon-Profilstreifen 40 in die Nut 23 mit
einer entsprechenden Vorspannung einsetzbar. Durch Reibkraft ist es möglich,
das Textilmaterial 4 ohne zusätzliche Rastmittel durch Eindrücken
in der Nut 23 und damit an dem Grundrahmen des Wandelements 1
zu befestigen. In anderen Ausführungsformen sind zusätzliche Rastmittel,
beispielsweise in Form von vorstehenden Rastnasen an der Nut 23, vorgesehen.
Der zwischen der Grundplatte 3 und der Textilfläche
4 vorhandene Raum ist durch ein Blockschaum-Material 5 gefüllt.
Das derart gestaltete Wandelement 1 ermöglicht eine gute Schallabsorption.
Die Nut 23 ist in der dargestellten Ausführungsform zur Vergrößerung
des Raums zwischen der Grundplatte 3 und der Textilfläche
4 an einem Ausleger 24 ausgeformt. Der Schall dringt durch das
Textilmaterial 4 in den Grundrahmen ein. Die Grundplatte 3 ist
dagegen vorzugsweise im Wesentlichen schallhart. Durch das Textilmaterial
4 ist eine individuelle Gestaltung des Wandelements 1 möglich.
Das Textilmaterial 4 ist einfach von den Rahmenelementen 2 lösbar,
beispielsweise für eine Reinigung. Durch einen Ersatz des Textilmaterials
4 ist das Wandelement 1 an geänderte Bedürfnisse anpassbar.
Das dargestellte Rahmenelement 2 weist Anschlusselemente
25, 26 auf, durch welche es mit weiteren Rahmenelementen, beispielsweise
zur Schaffung einer Trennwand, verbindbar ist.
3 zeigt eine Schnittansicht eines Wandelements
101 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Das Wandelement 101 entspricht im Wesentlichen dem Wandelement
1 gemäß 2 und für gleiche Bauteile
werden einheitliche Bezugszeichen verwendet. Für eine Beschreibung dieser Bauteile
wird auf 2 verwiesen. Bei dem Wandelement
101 sind zwei Grundplatten 3, 103 vorgesehen, wobei nur
die Grundplatte 3 in die nutförmige Ausnehmung 21 eingesetzt
ist. Die Grundplatten 3, 103 sind beispielsweise Gipsfaser-Platten,
Spanplatten, Gipskartonplatten oder dergleichen. Durch eine zweite Grundplatte
103 ist die Stabilität des Wandelements 101 verbesserbar.
Der zwischen den Grundplatten 3, 103 und dem Textilmaterial
4 verbleibende Raum wird durch ein Blockschaum-Material 105 für
eine Schallabsorption gefüllt.
4 zeigt schematisch eine Schnittdarstellung eines Wandsystems
umfassend vier Wandelemente 101 gemäß 3.
Die Wandelemente 101 sind durch ein Befestigungselement 6 miteinander
verbindbar. In den Raum zwischen den Wandelementen 101 ist zur besseren
Schallabsorption weiter ein schallabsorbierendes Material, beispielsweise Mineralwolle
7, eingefügt. Durch die Wandelemente 101 wird so eine schallabsorbierende
Trennwand geschaffen, durch welche zwei Büroräume 8 voneinander
getrennt sind.
5 zeigt eine Schnittansicht eines Wandelements
201 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Das Wandelement 201 entspricht im Wesentlichen dem Wandelement
1 gemäß 2 und für gleiche Bauteile
werden einheitliche Bezugszeichen verwendet. Auf eine detaillierte Beschreibung
dieser Bauteile wird verzichtet. Das Wandelement 201 umfasst vorzugsweise
vier Rahmenelemente 202, welche zu einem Grundrahmen gemäß
1 verbunden sind, wobei in 5
nur ein Rahmenelement 202 in einer Schnittdarstellung entsprechend
2 sichtbar ist. Das Rahmenelement 202 weist
einen Steg 221 auf, an welchen eine Grundplatte 3 flächenbündig
anlegbar ist. Die Grundplatte 3 ist mit dem Steg 221 bedarfsweise
durch nicht dargestellte Verbindungsmittel, wie Schrauben oder dergleichen, verbindbar.
Das Rahmenelement 202 weist an seiner Außenseite eine Nut
23 auf, in welche das textile Flächengebilde 4 einsetzbar
ist. Die Nut 23 ist bei dem Rahmenelement 202 ebenfalls an einen
Ausleger 24 angebracht, so dass eine Tiefe T des Wandelements
201 vergrößert ist. Dadurch kann schallabsorbierendes Blockschaum-Material
205 in dem Grundrahmen angeordnet werden und somit ein schallabsorbierendes
Wandelement 201 geschaffen werden. In einer anderen, nicht dargestellten
Ausgestaltung ist ein Blockschaum-Material anstelle der Grundplatte 3 in
den aufgespannten Grundrahmen eingesetzt.
Die Tiefe T des Rahmenelements 202 ist geringer als eine
Tiefe des L-förmigen in 2 und 3
dargestellten Rahmenelements 2. Entsprechend ist bei gleichem schallabsorbierenden
Material 5, 105, 205 einen Schallabsorption des Wandelements
1 gemäß 2 besser als eine Schallabsorption
des Wandelements 201 gemäß 5.
Die Wandelemente 1, 101 und 201 können
beliebig miteinander kombiniert werden. 6 zeigt ein
Wandsystem umfassend ein Wandelement 1 gemäß 1
mit Rahmenelementen 1 und ein Wandelement 201 gemäß
5 mit Rahmenelementen 201, wobei in der dargestellten
Schnittansicht jeweils nur ein Rahmenelement 1, 201 sichtbar ist.
Bei dem in 6 dargestellten Wandsystem
ist in die Ausnehmung 21 des Rahmenelements 2 die Grundplatte
3 eingesetzt. Der Raum zwischen der Grundplatte 3 und dem Flächengebilde
4 ist mit Blockschaum-Material 5 gefüllt. An den Steg
221 des Rahmenelements 202 liegt eine Blockschaumplatte
205a an. Die Wandelemente 1, 201 sind durch nicht dargestellte
Befestigungselemente, welche beispielsweise in die Anschlusselemente 25,
26 der Wandelemente 1, 201 eingreifen, verbindbar. Durch
das Wandsystem gemäß 6 sind zwei Büroräume
8 voneinander trennbar, wobei eine Schallabsorption in beide Richtungen
wirksam ist. Da die Dicke des Blockschaum-Materials 5 größer
ist als die Dicke des Blockschaum-Materials 205a, ist bei Verwendung gleichen
Material die Schallabsorption durch das Wandelement 1 besser als die Schallabsorption
durch das Wandelement 201.
7 zeigt ein in zwei Richtungen schallabsorbierendes
Wandelement 301 gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Durch das Wandelement 301 werden beispielsweise zwei Büroräume
8 voneinander getrennt. Das Wandelement 301 umfasst mehrere, vorzugsweise
vier Rahmenelemente 302, welche zu einem Grundrahmen gemäß
1 verbunden sind, wobei in 7
nur ein Rahmenelement 302 sichtbar ist. Das Rahmenelement 302
weist an beiden Außenflächen Nuten 23 zur Anbringung textiler
Flächengebilde 4 auf. Die Nuten 23 sind jeweils an Auslegern
24 vorgesehen, so dass der durch die Rahmenelemente 302 aufgespannte
Raum im Inneren eines Grundrahmens, welche durch die textilen Flächengebilde
4 kaschiert wird, möglichst tief ist. Dadurch ist es möglich,
eine ausreichende Menge an schallabsorbierendem Material 305 für eine
gute Schallabsorption in den Raum einzubringen.
Das Rahmenelement 302 weist einen zu einem Inneren des durch
Grundrahmen aufgespannten Raums weisende Ausnehmung 21 auf, in welche eine
Grundplatte 3 wie dargestellt, zur Verbesserung einer Stabilität des
Wandelements 301 einsetzbar ist. Es ist jedoch auch denkbar, keine Grundplatte
3 vorzusehen. Je nach Gestaltung der Grundplatte 3 kann durch
die Grundplatte 3 auch eine Reflektion der in den durch den Grundrahmen
aufgespannten Raum eingetretenen Schallwellen bewirken, so dass die Büroräume
8 schalltechnisch stärker voneinander isoliert werden.
8 zeigt ein weiteres Wandelement 401 gemäß
einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Schnittansicht
ähnlich 2. Das Wandelement 401 gemäß
8 entspricht dabei im Wesentlichen dem Wandelement
301 gemäß 7. Für gleiche Bauteile
werden einheitliche Bezugszeichen verwendet und auf eine detaillierte Beschreibung
dieser Bauteile wird verzichtet. Das Wandelement 401 umfasst einen aus
Rahmenelementen 402 aufgebauten Grundrahmen, wobei mindestens zwei gegenüberliegende
Rahmenelemente 402 des Grundrahmens Stege 421 aufweisen, an welche
eine Grundplatte 403 flächenbündig angelegt werden kann. Die
Grundplatte 403 ist beispielsweise aus einem Edelholz, so dass eine ästhetisch
ansprechende Oberflächengestaltung des Wandelements 401 geschaffen
wird. Wie schematisch durch Strichpunktlinien angedeutet, können in die Grundplatte
403 Ausnehmungen 431 eingebracht werden, durch welche Schall in
das Innere des durch die Rahmenelemente 402 aufgespannten
Grundrahmens eindringen kann und dort durch ein schallabsorbierendes Material
405 absorbiert werden. Durch die Grundplatte 3 wird das Wandelement
401 weiter ausgesteift. Es ist jedoch auch denkbar, auf die Grundplatte
3 zu verzichten.