IONITA-MANZATU, Vasile, Old Bethpage, NW 11804, US; IONITA-MANZATU, Mirela, Old Bethpage, NY 11804, US; CIOCA, Gheorghe, Lake Grove, NY 11755, US; BEVACQUA, J., Andrew, East Setauket, NY 11733, US
Vertreter
Patentanwälte Isenbruck Bösl Hörschler Wichmann Huhn, 81675 München
DE-Aktenzeichen
60124777
Vertragsstaaten
AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Die vorliegende Erfindung betrifft strukturiertes Wasser und Zusammensetzungen,
die strukturiertes Wasser enthalten. Im Besonderen betrifft die Erfindung Antioxidantien
innerhalb der Clusterstrukturen von strukturiertem Wasser und die inhärente
antioxidative Aktivität von strukturiertem Wasser, die durch die Anwesenheit
von einem Antioxidans innerhalb seiner Clusterstruktur positiv beeinflusst wird.
Hintergrund der Erfindung
Es wurde viel darüber spekuliert, wie Wasser mit zellulären
Komponenten interagiert und Autoren haben postuliert, dass Wasser tatsächlich
seine Struktur und Funktion ändern könnte, sobald es in Gewebe und Zellen
eintritt (siehe z.B. Stillinger, „Water Revisited", Science 209, no. 4455,
Seiten 451–457 (1980)). Bei Berücksichtigung dieser Theorie ist es verständlich,
dass die Verwendung von Wasser der Struktur I und S in Zusammensetzungen zunehmend
eingesetzt wird. Zum Beispiel sind zahlreiche Öl-in-Wasser-Emulsionen in RO
107546, RO 107545 und RO 107544 offenbart, die strukturiertes Wasser verwenden.
Diese Zusammensetzungen betreffen die Verwendung von strukturiertem Wasser in speziellen
kosmetischen Produkten zur Behandlung von öliger Haut, trockener Haut oder
Akne.
Für diese zwei Typen von strukturiertem Wasser wurden unterschiedliche
biologische Eigenschaften vorgeschlagen. Von S-Wasser wird angenommen, dass es einen
stimulierenden Effekt auf enzymatische oder andere biosynthetische Prozesse hat;
wohingegen von I-Wasser gesagt wird, dass es einen inhibitorischen Effekt auf selbe
Prozesse hat. Substanzielle Unterschiede werden in den UV-Spektren von I-, S-, Leitungs-
und entionisiertem Wasser gefunden, vor allem im 200 bis 250 nm Bereich. Wenn ihre
Reaktivitäten in einem elektronographischen Feld gemessen werden, zeigen I-,
S- und Leitungswasser ebenso signifikante Unterschiede. Besonders ist hinsichtlich
Leitungswassers der gesamte Lichtdurchfluss, der nach elektronographischer Stimulation
mit einem positiven Impuls I+ emittiert wird im Wesentlichen äquivalent
zu dem bei Stimulation mit einem negativen Impuls I–. Bei strukturiertem
Wasser auf hingegen, übt S-Wasser, das in der gleichen Weise stimuliert wird,
eine sehr hohe Lichtreaktivität auf einen positiven Impuls aus, während
seine Reaktivität auf einen negativen Impuls fast äquivalent zu der von
destilliertem Wasser ist, was zu einem Verhältnis von positiv zu negativ von
größer als 1 führt. Zusätzlich zeigen I-Wasser-Proben eine hohe
Lichtreaktivität auf einen negativen Impuls, mit einer Reaktivität auf
einen positiven Impuls, die in etwa äquivalent zu destilliertem Wasser ist
und ein Verhältnis von positiv zu negativ von weniger als 1 hat.
Aktive Mittel werden üblicherweise als separate und individuelle
Komponenten zu den Zusammensetzungen zugegeben, um eine bestimmte Funktion auf ein
Ziel auszuüben. Das Antioxidans ist ein besonders aktives Mittel, von dem bekannt
ist, dass es Schäden, die durch reaktive Sauerstoffspezien oder Oxidantien
hervorgerufen werden, verhindert. Reaktive Oxidantien beeinflussen nahezu alle Aspekte
von biologischem Leben, da sie mit strukturellen und funktionalen Zellsystemen reagieren
und diese modifizieren. In biologischen Systemen wird die Reaktion freier Radikale
durch komplexe enzymatische und nicht-enzymatische Abwehr- und Reparatursysteme
kontrolliert. Wenn das antioxidative Abwehrsystem geschädigte Prozesse nicht
verhindert, abfängt und repariert, können oxidative Schäden auftreten.
Solche Schäden können für Organe, wie z.B. die Haut, nachteilig sein,
die besonders gefährdet ist, da sie schädlichen sichtbaren und ultravioletten
Strahlungen und hohen Sauerstoffkonzentrationen in hohem Maße ausgesetzt ist,
und da die Haut Strukturen enthält, die anfällig für Degeneration
aufgrund von Oxidation sind, aber entscheidend zum Erhalt der zellulären Homeostase
sind.
Im Besonderen gibt es vier Typen von reaktiven Sauerstoffspezien,
Superoxid, Wasserstoffperoxid, Hydroxylradikale und Singulet-Sauerstoff, die eine
Bedrohung für die Haut darstellen. Superoxidradikale entstehen durch Addieren
eines Elektrons an ein Sauerstoffmolekül und werden gebildet durch ultraviolette
Strahlung und enzymatische Reaktionen. Reaktionen mit anderen Superoxidradikalen
produzieren Wasserstoffperoxid und einige Zellen bilden Wasserstoffperoxid. Wasserstoffperoxid
ist ein Nebenprodukt der Zerstörung von Superoxidradikalen und fungiert als
ein Germizid was ein wünschenswertes Ergebnis ist. Wasserstoffperoxid an sich
ist kein starkes Oxidans, nichts desto trotz ist es Besorgnis erregend, da es schnell
diffundieren und sowohl Zellmembranen als auch die Membranen des Zellkerns durchqueren
kann. Bezüglich Wasserstoffperoxid ist seine Umwandlung in Hydroxylradikale,
die die größten oxidativen Bedrohungen für Zellen sind, von größerem
Belang. Die Umwandlung erfolgt in Anwesenheit von Eisen schnell und einfach. Wenn
Sauerstoffmoleküle mit ultraviolettem Licht bestrahlt in einen angeregten Zustand
versetzt werden, wird schließlich Singulet-Sauerstoff gebildet. In diesem Zustand
wird eines der ungepaarten Elektronen in ein höheres Energieniveau
angehoben und ist befähigt Doppelbindungen von Fettgewebe anzugreifen.
Aufgrund der zerstörenden Natur von Oxidantien werden biologisch
aktive Mittel, wie die Antioxidantien, verwendet, um diesen Schaden zu verhindern.
Viele äußerlich angewandte Produkte, besonders diejenigen, die zur Hautpflege
verwendet werden, enthalten Antioxidantien, wie z. B. Betakarotin, Tokopherol, Extrakte
aus grünem Tee, BHT, Ascorbinsäure und ähnliche. Allerdings sind
Antioxidantien, wie andere biologisch aktive Mittel und wie die Ziele die sie zu
schützen beabsichtigen, angreifbar. Antioxidantien können instabil sein
und ihre Aktivität verlieren. Zusätzlich können als Ergebnis ihrer
Instabilität andere unerwünschte Wirkungen in Zusammensetzungen, die die
Antioxidatien enthalten, wahrgenommen werden. Wenn sich Antioxidantien zersetzen,
können sie z.B. ihre Farbe ändern oder einen Geruch entwickeln. Deshalb
besteht der Bedarf Antioxidantien gegen destabilisierende Faktoren, wie z.B. Licht,
Sauerstoff, pH und Temperatur, zu stabilisieren. Zusätzlich kann der Wunsch
bestehen, geringere Mengen von Antioxidantien in einer Zusammensetzung zu verwenden,
z.B. um Kosteneinsparung zu erreichen oder um geringfügige Irritationen, die
bei sensibler Haut beobachtet werden können, zu vermeiden. Es besteht weiterhin
der Bedarf, die Wirksamkeit des Antioxidans zu maximieren, während die Menge
des verwendeten Antioxidans minimiert wird.
In der UK-Patentanmeldung GB 2335142
werden Wasser der Struktur I und S als befähigt beschrieben das Niveau von
bestimmten Aktivitätstypen, einschließlich eines Antioxidans, zu erhöhen.
Dieses Ergebnis wurde mit Materialien sehr unterschiedlicher chemischer Identität
und biologischer Aktivität beobachtet, insbesondere bei Koffein als ein Anti-Irritans
und BHT als ein Antioxidans. Allerdings sind diese biologischen Wirkstoffe einfache
Beimengungen zu dem strukturierten Wasser (d.h. der Wirkstoff wird dem strukturierten
Wasser zugefügt, aber ist getrennt von den Clusterstrukturen des strukturierten
Wassers). Es war von strukturiertem Wasser nicht bekannt, dass es antioxidative
Aktivität hat, weder inhärent noch in Anwesenheit von Antioxidantien,
die in seine Clusterstruktur integriert sind. Des Weiteren war die Stabilisierung
von Antioxidantien in der Clusterstruktur von strukturiertem Wasser nicht bekannt.
Des Weiteren war auch deren Verwendung in kosmetischen oder pharmazeutischen Zusammensetzungen
bisher noch nicht offenbart. Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass
strukturiertes Wasser eine inhärente antioxidative Aktivität besitzt und
dass die Einlagerung von Antioxidantien innerhalb der Clusterstrukturen von strukturiertem
Wasser erreicht werden und einen vorteilhaften stabilisierenden Effekt auf das Antioxidans
haben kann.
US-P-5736027 betrifft ein Verfahren zur Herstellung von elektrolytischem
basischen Wasser und elektrolytischem sauren Wasser. Vitamin C wird dem kathodischen
oder anodischen elektrolytischen Wasser, hergestellt durch primäre Elektrolyse,
in 0,005–0.05 Gew.-% zugefügt und das primäre kathodische oder
anodische elektrolytische Wassser wird mit dem zugefügten Vitamin C ein zweites
mal elektrolysiert.
Zusammenfassung der Erfindung
Demnach stellt die Erfindung die Verwendung zur Herstellung einer
kosmetischen oder pharmazeutischen Zusammensetzung gemäß Anspruch 1 zur
Verfügung. Das Antioxidans, dass innerhalb der Clusterstruktur von strukturiertem
Wasser angeordnet ist, wird stabilisiert und die inhärente antioxidative Aktivität
von strukturiertem wird Wasser verstärkt. Das erfindungsgemäße Wasser
der Struktur I oder S, mit Antioxidans in seiner Clusterstruktur hat, wird in einer
antioxidativ-wirksamen Menge zu den kosmetischen oder pharmazeutischen Zusammensetzungen
zugefügt.
Das Antioxidans wird in die Clusterstruktur von strukturiertem Wasser
integriert, indem eine Lösung aus unstrukturiertem Einspeisungswasser, das
das Antioxidans enthält, zur Einspeisung durch eine Vorrichtung zur Herstellung
von strukturiertem Wasser eingespeist wird. Das Antioxidans wird vor der Herstellung
des strukturierten Wassers dem Einspeisungs-Wasser zugefügt. Einpeisen des
mit dem Antioxidans kombinierten Einspeisungs-Wasser durch die Vorrichtung bewirkt,
dass das Einspeisungs-Wasser in Clusterfraktionen aufgeteilt wird, die die Clusterstrukturen
des strukturierten Wassers bilden. Das Antioxidans wird in die Clusterstrukturen
integriert.
In der vorliegenden Erfindung wird das antioxidative Mittel dadurch
stabilisiert, dass das Antioxidans innerhalb der Clusterstrukturen des strukturierten
Wassers geschützt ist. Des Weiteren werden freie Radikale von der Haut und
der Hautoberfläche durch topische Anwendung der erfindungsgemäß hergestellten
Zusammensetzungen reduziert. Durch ihre Fähigkeit freie Radikale zu entfernen,
helfen die erfindungsgemäß hergestellten Zusammensetzungen aus strukturiertem
Wasser auch bei der Reduzierung von Alterungsanzeichen und des Krebsrisikos, die
mit freien Radikalen im Hautgewebe in Verbindung stehen, und die Zusammensetzungen
helfen zudem die Bildung von freien Radikalen in kosmetischen oder pharmazeutischen
Formulierungen zu verhindern oder zu reduzieren.
Beschreibung der Zeichnungen
ist ein Balkendiagramm, das die antioxidative
Aktivität von Lotionsproben, die verschiedene Wassertypen enthalten, zeigt,
im Speziellen enthält die Probe „Kontrolle/zugefügtes Antioxidans"
und die Probe „Kontrolle/kein Antioxidans" destilliertes Wasser, die Probe
„I-Wasser/zugefügtes Antioxidans" und die Probe „I-Wasser/kein
Antioxidans" enthalten I-Wasser, die Probe „IGT-Wasser/kein Antioxidans"
enthält I-Wasser mit grünem Tee innerhalb seiner Clusterstruktur, die
Probe „IAA-Wasser/kein Antioxidans" enthält I-Wasser mit Ascorbinsäure
innerhalb seiner Clusterstruktur, die Probe „SGT-Wasser/kein Antioxidans"
enthält S-Wasser mit grünem Tee innerhalb seiner Clusterstruktur und die
Probe „SAA-Wasser/kein Antioxidans" enthält S-Wasser mit Ascorbinsäure
innerhalb seiner Clusterstruktur.
ist ein Balkendiagramm, das die antioxidative
Aktivität von I-Wasser und S-Wasser in Vergleich mit deionisiertem Wasser alleine
und mit zugefügter 1%iger Ascorbinsäure zeigt.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Es wurde nunmehr gefunden, dass strukturiertes Wasser antioxidative
Aktivität besitzt und dass ein antioxidatives Mittel in seine Clusterstruktur
eingebaut werden kann, was Stabilität für das Antioxidans bereitstellt
und die antioxidative Aktivität von strukturiertem Wasser verstärkt. Wie
oben beschrieben ist strukturiertes Wasser im Stand der Technik bekannt. Im Besonderen
werden Wasser der Struktur I und S von Einspeisungswasser mit einer Leitfähigkeit
C von etwa 250 bis 450 &mgr;S/cm und einem pH von etwa 5,0 bis 7,5 erhalten. Die
Wechselwirkung der dipolaren molekularen Struktur von Leitungswasser mit einem elektrischen
Feld stellt in gleicher Weise Wasser der Struktur I und S her. Die Leitfähigkeit
von Wasser der Struktur I ist gekennzeichnet durch C von etwa 500 bis 3500 &mgr;S/cm
und einem pH von etwa 2,0 bis 4,0; und die Leitfähigkeit von Wasser der Struktur
S ist gekennzeichnet durch C von etwa 600 bis 2500 &mgr;S/cm und einem pH von
etwa 10,0 bis 12,0.
Der Prozess zur Herstellung von strukturiertem Wasser wird z.B. in
RO 88053, worin ein Verfahren zur Herstellung von „B" oder basischem Wasser
(vom Typ S) beschrieben wird, und in RO 88045, worin ein Verfahren zur Herstellung
von „A" oder saurem Wasser (vom Typ I) offenbart wird, beschrieben. Ein spezifisches
Verfahren für die Herstellung von I- und S-Wasser im Allgemeinen wird in US-Patent
Nr. 5,846,397 offenbart.
Das Einspeisungswasser, welches zur Herstellung des erfindungsgemäß
verwendeten strukturierten Wassers verwendet wird, umfasst eine ionische Komponente,
die bestimmte Konzentrationen von Anionen und Kationen aufweist. Im Speziellen wird
das Einspeisungswasser mit einer ionischen Komponente mit extrem kleinen aus Kationen-
und Anionenkonzentrationen, wie z.B. CaCl2, MgCl2, Na2SO4,
KH2PO4 und KNO3 hergestellt. Der Konzentrationsbereich
der Ionen innerhalb der ionischen Komponente kann z.B. für CaCl2
in einer Menge von etwa 8,00 bis 15,00 mg/100ml des Einspeisungswassers, für
MgCl2 in einer Menge von etwa 2,00 bis 6,00 mg/100ml, für Na2SO4
in einer Menge von etwa 6,00 bis 12,00 mg/100ml, für KH2PO4
in einer Menge von etwa 0,200 bis 1,000 mg/100ml und KNO3 in einer Menge
von etwa 0,80 bis 1,20 mg/100 ml sein. Speziell z. B. zur Herstellung von Wasser
der Struktur I und Wasser der Struktur S kann der Ionengehalt der ionischen Komponente
im Allgemeinen 10,85 mg/100 ml CaCl2, 4,25 mg/100 ml MgCl2,
9,25 mg/100 ml Na2SO4, 0,70 mg/100 ml KH2PO4
und 1,05 mg/100 ml KNO3 sein. Diese Mengen werden auf einer analytischen
oder Mikrowaage eingewogen, die auf mehr als 3 Dezimalstellen genau ist, eingewogen.
Zur Herstellung von Wasser der Struktur I und Wasser der Struktur S mit dem Antioxidans
in der Clusterstruktur, kann der Gehalt an Ionen der ionischen Komponente im Allgemeinen
zum Beispiel 10,00 mg/100 ml CaCl2, 3,75 mg/100 ml MgCl2,
8,80 mg/100 ml Na2SO4, 0,60 mg/100 ml KH2PO4
und 1,00 mg/100 ml KNO3 sein.
Die Vorrichtung zur Herstellung des strukturierten Wassers verwendet
zum Beispiel eine oder eine Serie von mehreren strukturierenden Zellen, platziert
innerhalb einer chemisch inerten parallelflachen Säule, die aus Glas oder Plexiglas
hergestellt ist. Die Zellen werden typischerweise von vier Beinen getragen und sind
oben durch einen Verschluss abgeschlossen, allerdings können auch andere Unterstützungen
und Abschlüsse verwendet werden. Jede strukturierende Zelle besitzt ein Paar
Aktivatoren und zahlreiche Arbeitshohlräume. Die Arbeitshohlräume sind
im Allgemeinen so angeordnet, dass zwei Arbeitshohlräume zum Bereitstellen
von Einspeisungswasser zur Verfügung stehen, jeweils zwei Arbeitshohlräume
zum Bereitstellen und Ansammeln und Beseitigen von Wasser der Struktur -S und jeweils
zwei Arbeitshohlräume zum Bereitstellen und Ansammeln und Anordnen von Wasser
der Struktur I. In dem Zwischenraum zum Generieren oder Herstellen des Wassers der
Struktur S sind die Polarisierung und die Energie, die zum Binden der Wassermoleküle
durch Wasserstoff- und Hydroxylbrücken in polymolekularen Aggregaten mit Radikalen
(R+) notwendig sind, vorhanden, da das elektrostatische Feld etwa 60
bis 120 V ist. Ebenso werden in ähnlicher Weise innerhalb des Zwischenraums
zur Herstellung von Wasser der Struktur I polymolekulare Aggregate mit Radikalen
(R–) zur Herstellung von Wasser der Struktur
I gleichzeitig gebildet.
Die Aktivatoren bestehen aus zwei INOX rostfreien (z.B. rostfreiem
Edelstahl) lamellaren Elektroden, lokalisiert auf beiden Seiten von oder gebildet
durch zwei poröse Membranen, die chemisch inert und demnach stabil gegenüber
Lösungen mit einem pH zwischen etwa 2,0 und 14,0 sind. Der Hohlraum zwischen
den zwei porösen Membranen stellt Raum zur Verfügung, zwischen dem das
Einspeisungswasser passieren kann. Die zwei porösen Membranen der Aktivatoren
werden durch einen Dichtungsring in der parallelflachen Säule fixiert. Die
positive Elektrode befindet sich im Hohlraum zum Ansammeln und Anordnen des Wassers
der Struktur I und die negative Elektrode ist in dem Raum zur Ansammlung und Anordnung
des Wassers der Struktur S.
Um das Antioxidans in die Clusterstruktur des strukturierten Wassers
zu integrieren, wird Einspeisungswasser, das das Antioxidans enthält, durch
die parallelflache Säule in einem Volumen von z.B. etwa 80 bis 320 l, bei einer
Fliessgeschwindigkeit von etwa 100 bis 350 l/h eingespeist, um strukturiertes Wasser
herzustellen, das eine inhärente antioxidative Aktivität hat. Die Konzentration
des Antioxidans im unstrukturierten Einspeisungswasser ist etwa 0,01 mg/100 ml bis
etwa 20 mg/100 ml, bevorzugt 1 mg/100 ml bis 10 mg/100 ml, und weiter bevorzugt
etwa 1 mg/100ml bis 5 mg/100 ml.
Die Konzentration des Antioxidans im Einspeisungswasser und die Konzentration
der Kationen und Anionen im Einspeisungswasser, die zur Herstellung des strukturierten
Wasser verwendet werden, beeinflusst die Stabilität des Antioxidans innerhalb
der Clusterstruktur des strukturierten Wassers. Wenn die Menge des Antioxidans zu
groß ist, wird das Antioxidans aus der Clusterstruktur ausfallen. Wenn grüner
Tee als Antioxidans verwendet wird, tritt z. B. vor allem in S-Wasser, da dieses
basisch ist, Verfärbung auf.
Strukturiertes Wasser enthält elektronegative und elektropositive
Cluster aus Wassermolekülen, die durch Ionen stabilisiert sind. Jeder dieser
in Wasser vorhandenen zwei Clustertypen, wird üblicherweise als „I-Wasser"
und „S-Wasser" bezeichnet. I-Wasser einerseits enthält elektronegative
Cluster aus Wassermolekülen, die durch Ionen stabilisiert sind, dadurch gekennzeichnet,
dass sie Rm+Rk–(H+)n(H2O)l sind,
wobei k >> m ist, und umgekehrt enthält S-Wasser andererseits elektropositive
Cluster aus Wassermolekülen, die durch Ionen stabilisiert sind, gekennzeichnet
dadurch, dass sie Rk–Rm+Hn+(OH–)p(H2O)l sind,
wobei k << m ist. Rm+-Ionen enthalten in jedem Fall von I-Wasser und S-Wasser hauptsächlich
– ohne darauf beschränkt zu sein – Ca+-, Mg+-,
Na+-, K+-Kationen, und Rk–-Ionen enthalten hauptsächlich – ohne darauf beschränkt
zu sein Cl–-, H2PO4–-, SO4–-Anionen.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist das antioxidative Mittel
innerhalb der Clusterstruktur von I-Wasser oder S-Wasser integriert. Um unerwünschte
Effekte zu vermeiden, bei denen Antioxidantien ihre Aktivität verlieren, stellt
die vorliegende Erfindung einen Schutz gegenüber destabilisierenden Faktoren
durch Einbetten des Antioxidans in die Clusterstrukturen von strukturiertem Wasser
bereit. Im speziellen ist strukturiertes Wasser mit einem Antioxidans innerhalb
seiner Clusterstruktur überraschend stabil gegen pH-, Temperatur-, Licht-,
und/oder Sauerstoffeinwirkung, Bedingungen, die üblicherweise den Abbau des
Axidoxidans bewirken. Die Clusterstruktur des strukturierten Wassers ist sehr stabil.
Es wird angenommen, dass zusätzliche Ionen in das System aus Clusterstrukturen
durch Ersetzen des Ions, das die Clusterstruktur stabilisiert, mit Ionen, die den
gleichen oder einen ähnlichen Ionenradius besitzen, eingeführt werden,
es ist aber nicht gewünscht, auf diese Theorie festgelegt zu werden. Des Weiteren
wird die inhärente antioxidative Aktivität von strukturiertem Wasser verstärkt,
wenn das Antioxidans sich intrinsisch innerhalb der Clusterstruktur von strukturiertem
Wasser befindet.
Das innerhalb der Clusterstruktur von strukturiertem Wasser aufgenommene
Antioxidans hat bevorzugt eine große negative elektrische Ladung, große
Masse, und einen großen Ionenradius. Diese Eigenschaften bestimmen die Konzentration
des Antioxidans, welches in die Clusterstruktur von strukturiertem Wasser aufgenommen
werden kann. Antioxidantien, die neutral sind, werden ebenfalls vom Umfang der vorliegenden
Erfindung umfasst. Die Clusterstrukturen von strukturiertem Wasser bilden sich um
das neutrale Antioxidans genauso wie um andere Antioxidantien herum und halten das
Antioxidans tatsächlich innerhalb der gebildeten Clusterstruktur. Die Art des
Antioxidans, welches in das Netzwerk aus der Clusterstruktur aufgenommen wird, kann
jedes beliebige wasserlösliche Antioxidans sein, welches günstigerweise
in einer topisch kosmetischen oder pharmazeutischen Zusammensetzung verwendet wird.
Beispiele für geeignete Antioxidantien schließen ein – sind aber
nicht beschränkt auf – Gingko-Biloba, Beta-Karotin, grünen Tee,
Ascorbinsäure und Derivate davon, wie z. B. Natriumascorbylphosphat und Magnesiumascorbylphosphat,
Carnolsäure (Rosmarin), und BHT und BHA. Der grüne Tee kann genauso wie
die anderen Antioxidantien in Form eines Extrakts oder jeder anderen bekannten Form
des Antioxidans sein, genauso wie in Form der aktiven Komponenten von Extrakten,
z. B. Catechin-basierte Flavonoide wie EGCG (Epigallcatechingallat) von grünem
Tee, Rosmarinextrakt und Ähnlichem. Im Zusammenhang mit seiner
elektrischen Ladung hat das Antioxidans eine dipolare Molekülstruktur. Da einer
der überraschenden Vorteile der vorliegenden Erfindung ist die Fähigkeit
zur Stabilisierung labiler Antioxidantien, durch Einlagerung in die Clusterstruktur
von strukturiertem Wasser, ist, ist das erfindungsgemäße Antioxidans bevorzugt
eines, das labil ist.
Das in der vorliegenden Erfindung verwendete strukturierte Wasser
wird verwendet, um antioxidative Aktivität in jedem beliebigen topischen oder
nicht-topischen kosmetischen oder pharmazeutischen Produkt bereitzustellen, in dem
eine wässrige Komponente vorhanden ist. Strukturiertes I- oder S-Wasser, mit
dem Antioxidans innerhalb seiner Clusterstruktur, kann die gesamte wässrige
Komponente der Zusammensetzung ausmachen. Die antioxidativ-wirksame Menge von strukturiertem
Wasser mit dem Antioxidans innerhalb seiner Clusterstruktur, kann, wenn es in einer
kosmetischen oder pharmazeutischen Zusammensetzung verwendet wird, 0,05 bis etwa
99,50 Gew.-% der gesamten Zusammensetzung sein, weiter bevorzugt etwa 2 bis 40 Gew.-%,
und weiter bevorzugt etwa 2 bis 20 Gew.-%. Weiter kann das strukturierte Wasser,
das das Antioxidans innerhalb seiner Clusterstruktur hat, ein Teil einer traditionell
wässrigen Komponente sein, d.h. es wird kombiniert mit anderen nicht-strukturierten
wässrigen Komponenten wie destilliertes Wasser oder Pflanzenwasser. Die Verwendung
von nicht-strukturiertem Wasser zusammen mit strukturiertem Wasser ist aufgrund
der Spezifität und der Stabilität von strukturiertem Wasser möglich.
Um antioxidative Aktivität bereitzustellen, kann das strukturierte
Wasser mit dem Antioxidans in seiner Clusterstruktur, als rein wässriger Trägerstoff,
als Teil des hydroalkoholischen Trägerstoffs, oder es kann als Teil der wässrigen
Phase jeder beliebigen Emulsion verwendet werden, wie z. B. einer Wasser-in-Öl-
oder Öl-in-Wasser-Emulsion. Die Form, die der Trägerstoff annimmt, kann
jede beliebige sein, die für topische Anwendungen auf der Haut geeignet ist,
z. B. in Form von Lösungen, kolloidalen Dispersionen, Emulsionen, Suspensionen,
Krems, Lotionen, Gelen, Schäumen, Schaumprodukten, Sprays, und Ähnlichem.
Zum Beispiel kann es in Hautpflegeprodukten, wie z. B. Reinigern, Gesichtswassern,
Feuchtigkeitskrems, Masken, Peelings und Ähnlichem verwendet werden, und es
kann in Make-up-Produkten, wie z. B. Lippenstiften und Lippgloss, Grundierungen,
Rouge, Eyelinern, Lidschatten, und Ähnlichem verwendet werden. Es wird ebenso
in Behandlungsprodukten einschließlich pharmazeutischen Produkten, in dem die
Stabilität des Antioxidans im Besonderen ausschlaggebend ist, verwendbar sein.
Andere biologisch aktive Mittel können zu dem strukturierten
Wasser, welches in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, oder zu den Zusammensetzungen,
die das strukturierte Wasser enthalten, zugefügt werden. Die biologisch aktiven
Mittel werden einfach nach Verarbeiten des Einspeisungswassers zur Herstellung des
strukturierten Wassers oder zu den Zusammensetzungen, enthaltend das strukturierte
Wasser, zugefügt. Die Art des biologisch aktiven Mittels, welches zugefügt
wird, kann jede beliebige sein, die in einer topisch-kosmetischen oder pharmazeutischen
Zusammensetzung vorteilhaft verwendet wird. Zum Beispiel kann das strukturierte
Wasser innerhalb seiner Clusterstruktur Feuchtigkeits-spendende Mittel, Mittel zur
Behandlung von Altersflecken, Keratosen und Falten, genauso wie Analgetika, Anästhetika,
Anti-Aknemittel, antibakterielle Mittel, Mittel gegen Hefe, Pilzmittel, antivirale
Mittel, Anti-Schuppenmittel, Mittel gegen Dermatitis, Mittel gegen Juckreiz, Antiemetika,
Mittel gegen Kinetose, Mittel gegen Reizstoffe, entzündungshemmende Mittel,
antihyperkeratolytische Mittel, Mittel gegen trockene Haut, Mittel gegen Schweiß,
Antipsoriatika, antiseborrhoische Mittel, Haarspülungen, und Mittel zur Haarbehandlung,
Mittel gegen Alterung, Anti-Faltenmittel, Sonnenschutzmittel, Antihistaminika, Mittel
zur Hautaufhellung, Depigmentierungsmittel, Mittel zur Wundheilung, Vitamine, Corticosteroide,
Selbstbräunungsmittel oder Hormone enthalten.
Die folgenden, nicht-beschränkenden Beispiele verdeutlichen die
Erfindung.
BEISPIELEBeispiel ISTRUKTURIERTES WASSER MIT ANTIOXIDANS IN SEINER CLUSTERSTRUKTUR
Das folgende ist ein Beispiel für die ionische Zusammensetzung
von Einspeisungswasser, enthaltend ein Antioxidans zur Verwendung zur Herstellung
von strukturiertem Wasser mit dem Antioxidans in seiner Clusterstruktur.
Das Einspeisungswasser mit der ionischen Zusammensetzung, die oben
beschrieben ist wird durch Zugabe jedes Ions zu dem Einspeisungswasser hergestellt.
Nach Zufügen der Ionen wird grüner Tee zu dem Einspeisungswasser zugefügt.
Das resultierende Einspeisungswasser hat eine Leitfähigkeit von etwa 340 bis
345 &mgr;S/cm und einen pH von etwa 5,8 bis 6,3. Das Einspeisungswasser wird in
die Vorrichtung zur Herstellung von strukturiertem Wasser eingespeist mit einer
Fliessgeschwindigkeit von etwa 200 L/Stunde. Die Hohlräume zur Ansammlung und
Anordnung von I-Wasser und S-Wasser haben ein Volumen von etwa 220 L. Die dipolare
Molekularstruktur des Einspeisungswassers, das den grünen Tee enthält,
wird einem elektrostatischen Feld mit einer Spannung von etwa 80 V ausgesetzt, welches
den wasserstrukturierenden Prozess bewirkt. Negative Rk–-Ionen und negative ionische Komponenten von grünem Tee
sind in der Überzahl vorhanden und die positiven Rm+-Ionen in der Unterzahl, und infolge der Dissoziierung des Einspeisungswassers,
welches den grünen Tee enthält, wandern sie in die Hohlräume für
I-Wasser. Das resultierende I-Wasser mit grünem Tee innerhalb seiner Clusterstruktur
hat einen pH-Wert von etwa 2,2 bis 2,6 und eine Leitfähigkeit von etwa 1500
bis 3000 &mgr;S/cm. Das andere Ergebnis der Dissoziierung erzeugt S-Wasser, bei
dem negative Rk–-Ionen der Überzahl und die positiven Rm+-Ionen und positive ionische Komponenten von grünem Tee in der
Unterzahl sind. Das resultierende S-Wasser mit grünem Tee innerhalb seiner
Clusterstruktur hat einen pH-Wert von etwa 10,5 bis 11,8 und eine Leitfähigkeit
von etwa 600 bis 1500 &mgr;S/cm.
Beispiel II
Die folgende Formel ist ein Beispiel für eine Zusammensetzung,
enthaltend erfindungsgemäßes strukturiertes Wasser.
Dieses Beispiel illustriert den antioxidativen Effekt einer Lotion,
die strukturiertes Wasser enthält, das antioxidative Aktivität entweder
inhärent oder dadurch aufweist, dass es ein antioxidatives Mittel innerhalb
seiner erfindungsgemäßen Clusterstruktur hat. Das strukturierte Wasser
der Formulierung kann I-Wasser, S-Wasser, I-Wasser mit Antioxidans in seiner Clusterstruktur
oder S-Wasser mit Antioxidans in seiner Clusterstruktur sein. Insgesamt werden acht
Proben entsprechend der oben genannten Formel hergestellt, um den erfindungsgemäßen
antioxidativen Effekt zu demonstrieren. Vier Proben wurden hergestellt: I-Wasser,
hergestellt mit 2 mg/100 ml grünem Teeextrakt in seiner Clusterstruktur (IGT-Wasser/kein
Antioxidans), I-Wasser, hergestellt mit 2 mg/100 ml Ascorbinsäure in seiner
Clusterstruktur (IAA Wasser/kein Antioxidans), S-Wasser, hergestellt mit 2 mg/100
ml grünem Tee in seiner Clusterstruktur (SGT-Wasser/kein Antioxidans), und
S-Wasser, hergestellt mit 2 mg pro 100 ml Ascorbinsäure in seiner Clusterstruktur
(SAA/kein Antioxidans). Zwei zusätzliche Proben wurden hergestellt,
wobei in einer der Proben die strukturierte Wasserkomponente (49 %) gemäß
der oben genannten Formel eine Mischung aus 45 % I-Wasser, 2 % grünem Tee,
und 2 % einer antioxidativen Mischung ist, die verschiedene Antioxidantien, z. B.
BHT, Beta-Karotin, Carnosolsäure (Rosmarin), Vitamin E und Derivate, und Vitamin
C und Derivate, die zu der Zusammensetzung (I-Wasser/zugesetztes Antioxidans) zugefügt
wurden, umfasst, und in der anderen ist das strukturierte Wasser 49 % I-Wasser (I-Wasser/kein
Antioxidans). Die verbleibenden zwei Proben sind deionisiertes Wasser (DI-Wasser)
mit etwa 4 % antioxidativer Mischung zugefügt zu der Zusammensetzung, und DI-Wasser
ohne Antioxidans (Kontrolle/zugefügter Antioxidans und Kontrolle/kein Antioxidans).
Zu jeder der oben beschriebenen acht Proben wird 2 mg/100 ml grüner
Tee zugefügt, um den Einsatz der Oxidation zu verzögern, um in der Lage
zu sein, den antioxidativen Effekt jeder Probe zu analysieren. Wenn der Oxidationsprozess
zu schnell auftritt, kann er nicht adäquat beobachtet und gemessen werden.
Zu jeder Probe wird dieselbe Menge zugegeben, so dass der Effekt des zusätzlichen
grünen Tees normalisiert ist.
Innerhalb einer Zeitdauer von 24 Stunden wird jede Probe drei „oxidativen
Angriffen" unterworfen. Der erste Angriff wird einleitend am Startpunkt des Experiments
(t = 0 Stunden) durchgeführt, der zweite nach 4 Stunden und der dritte nach
24 Stunden. Die Ergebnisse, wie in gezeigt,
zeigen, dass nach 24 Stunden, nach dem dritten oxidativen Angriff, I-Wasser und
S-Wasser mit 2 mg/100 ml von entweder grünem Tee oder Ascorbinsäure innerhalb
der Clusterstrukturen vergleichbare antioxidative Aktivität mit den Kontrollproben
mit Antioxidans in der Lotionszubereitung haben. Demnach kann gezeigt werden, dass
strukturiertes Wasser, hergestellt mit 2 mg/100 ml eines Antioxidans im Einspeisungswasser
und verwendet in der Lotionszubereitung, stabil ist und etwa genauso wirksam wie
4 % (4000 mg/100 ml) Antioxidans, welches direkt zu der Lotionszubereitung zugefügt
wird. Die erfindungsgemäße antioxidative Aktivität ist etwa 100 mal
effektiver als dieselbe Menge desselben Antioxidans, zugefügt zu entionisiertem
Wasser, bevorzugt 250 mal effektiver und weiter bevorzugt etwa 500 bis 2000 mal
effektiver. Demnach kann überraschenderweise ein vergleichbares und wünschenswertes
Antioxidativitätsniveau erreicht werden unter Verwendung von weniger Antioxidans
in dem erfindungsgemäßen strukturierten Wasser.
Wenn sich das Antioxidans innerhalb der Clusterstruktur von strukturiertem
Wasser befindet, ist das Antioxidans stabil und unterliegt nicht der Gefahr von
Instabilität aufgrund externer Faktoren. Dies zeigt sich an dem Ausbleiben
von Farbänderung in Lotionsproben, die das strukturierte Wasser mit dem Antioxidans
innerhalb seiner Clusterstruktur enthalten und der braunen Farbe der Lotionsproben,
die zur Formulierung zugefügtes Antioxidans enthalten.
Anspruch[de]
Verwendung einer wirksamen Menge Wasser der Struktur I oder Wasser der
Struktur S zur Herstellung einer kosmetischen oder pharmazeutischen Zusammensetzung
mit antioxidativer Aktivität, hergestellt durch ein Verfahren zur Herstellung
von strukturiertem Wasser umfassend mindestens eine Cluster-Struktur und mindestens
ein Antioxidationsmittel integriert in dieser mindestens einen Cluster-Struktur,
wobei das Verfahren den Schritt des Zufügens des Antioxidans zum unstrukturierten
eingespeisten Wasser gefolgt von dem Schritt des Zuführens des unstrukturierten
Wassers kombiniert mit dem Antioxidans durch eine Vorrichtung zur Herstellung von
strukturierten Wasser umfasst; und wobei die Clusterstruktur des strukturierten
Wassers I-Wasser oder S-Wasser ist, wobei das I-Wasser gekennzeichnet ist durch
eine Leitfähigkeit von 500 bis 3.500 &mgr;s/cm und einem pH von 2,0 bis 4,0;
und das S-Wasser gekennzeichnet ist durch eine Leitfähigkeit von 600 bis 2.500
&mgr;s/cm und einem pH von 10,0 bis 12,0; und wobei das strukturierte Wasser von
eingespeistem Wasser mit einer Leitfähigkeit von 250 bis 450 &mgr;s/cm und
einem pH von 5,0 bis 7,5 abgeleitet wird; und wobei das eingespeiste Wasser eine
ionische Zusammensetzung von Kationen und Anionen umfasst.Verwendung nach Anspruch 1, wobei die ionische Zusammensetzung ionische
Komponenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus CaCl2, MgCl2,
Na2SO4, KH2PO4, KNO3 oder
einer Kombination davon umfasst.Verwendung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 2, wobei das
strukturierte Wasser aus der Wechselwirkung eines elektrostatischen Feldes mit dem
eingespeisten Wasser abstammt, das zwischen 60 bis 120 V umfasst ist.Verwendung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 3, wobei das
Antioxidans wasserlöslich ist.Verwendung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 4, wobei mindestens
eine Clusterstruktur elektronegative Aggregate aus Wassermolekülen
umfasst, die I-Wasser bilden.Verwendung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 4, wobei mindestens
eine Clusterstruktur elektropositive Aggregate aus Wassermolekülen umfasst,
die S-Wasser bilden.Verwendung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 6, in denen
das Antioxidans ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Ginkgo biloba,
Betakarotin, grünem Tee, Ascorbinsäure und Derivaten davon, Carnosolsäure
(Rosmarin), BHT, BHA, Extrakten davon, aktiven Bestandteilen davon, und Kombinationen
davon.Verwendung nach Anspruch 2, wobei der Konzentrationsbereich der Ionen
in der ionischen Zusammensetzung des eingespeisten Wassers ist, CaCl2
in einer Menge von 8,00 bis 15,00 mg/100 ml des eingespeisten Wassers, MgCl2
in einer Menge von 2,00 bis 6,00 mg/100 ml, Na2SO4 in einer
Menge von 6,00 bis 12,00 mg/100 ml, KH2PO4 in einer Menge
von 0,200 bis 1,000 mg/100 ml und KNO3 in einer Menge von 0,80 bis 1,20
mg/100 ml.Verwendung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 8, wobei die
Konzentration des Antioxidans in dem unstrukturierten eingespeisten Wasser 0,01
mg/100 ml bis 20 mg/100 ml ist.