Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mehr-Einheiten-Klimaanlage
und insbesondere eine Mehr-Einheiten-Klimaanlage mit einem verbesserten Außenleitungssystem
und einem verbesserten Kältemittelmischungsverhältnis-Steuerungssystem
sowie ein Verfahren zur Steuerung derselben.
Allgemeiner Stand der Technik
Bei der Klimaanlage handelt es sich generell um eine Vorrichtung zum
Kühlen oder Beheizen von Räumen, wie beispielsweise Wohnräume, Restaurants
und Büros. Derzeit besteht für eine effektive Kühlung oder Heizung
eines Raumes, der in viele Räume unterteilt ist, der Trend einer unablässigen
Weiterentwicklung von Mehr-Einheiten-Klimaanlagen. Die Mehr-Einheiten-Klimaanlage
(siehe zum Beispiel EP-0509619-A) ist im Allgemeinen mit einer Außeneinheit
und mehreren Inneneinheiten versehen; die jeweils mit der Außeneinheit verbunden
und in einem Raum installiert sind, um den Raum zu kühlen oder zu beheizen,
während sie im Kühlmodus oder im Heizmodus arbeiten.
Die Mehr-Einheiten-Klimaanlage arbeitet aber nur entweder im Kühlmodus
oder im Heizmodus gleichmäßig. Wenn einige der vielen Räume innerhalb
des unterteilten Raumes beheizt werden müssen und die übrigen Räume
gekühlt werden müssen, so ist die Mehr-Einheiten-Klimaanlage insofern
eingeschränkt, als diese Anforderung nicht richtig erfüllt werden kann.
Beispielsweise gibt es in einem Gebäude Räume mit einem
Temperaturunterschied in Abhängigkeit von der Lage der Räume oder von
der Tageszeit, dergestalt, dass ein auf der Nordseite gelegener Raum des Gebäudes
beheizt werden muss, während ein auf der Südseite gelegener Raum des Gebäudes
aufgrund der Sonneneinstrahlung gekühlt werden muss. Eine Mehr-Einheiten-Klimaanlage
nach dem Stand der Technik, die in einem Einzelmodus arbeitet, ist dazu nicht in
der Lage.
Des Weiteren muss ein Gebäude, das mit einem Computerraum versehen
ist, nicht nur im Sommer gekühlt werden, sondern auch im Winter, um das Problem
der Wärmeentwicklung im Zusammenhang mit der Computerausrüstung zu lösen.
Eine Mehr-Einheiten-Klimaanlage nach dem Stand der Technik kann diese Anforderung
nicht richtig erfüllen.
Die Anforderungen erfordern somit die Entwicklung einer Mehr-Einheiten-Klimaanlage,
die gleichzeitig kühlen und heizen kann, zum individuellen Klimatisieren von
Räumen, d. h. die Inneneinheit, die in einem Raum installiert ist, der beheizt
werden muss, kann in einem Heizmodus betrieben werden, und gleichzeitig kann die
Inneneinheit, die in einem Raum installiert ist, der gekühlt werden muss, in
einem Kühlmodus betrieben werden.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Dementsprechend betrifft die vorliegende Erfindung eine Mehr-Einheiten-Klimaanlage
und ein Verfahren zur Steuerung derselben, womit eines oder mehrere der Probleme,
die sich aus den Beschränkungen und Nachteilen des Standes der Technik ergeben,
im Wesentlichen beseitigt werden können.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer
Mehr-Einheiten-Klimaanlage, die Räume entsprechend den individuellen Raumanforderungen
individuell kühlt und beheizt und über ein sehr einfaches Außeneinheit-System
verfügt.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
eines Verfahrens zur Steuerung des Betriebes einer Mehr-Einheiten-Klimaanlage, wobei
ein Gas-Flüssigkeits-Mischungsverhältnis eines Kältemittels, das
in einen Gas-Flüssigkeit-Scheider eingeleitet wird, während des Kühlers
aller Räume und des Kühlens einer größeren Anzahl von Räumen
und des Beheizens einer kleineren Anzahl von Räumen optimiert ist, um den Klimatisierungswirkungsgrad
zu erhöhen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der folgenden
Beschreibung dargelegt und ergeben sich zum Teil für den Durchschnittsfachmann
aus dem Studium des Folgenden oder lassen sich aus der praktischen Durchführung
der Erfindung erfahren. Die Aufgaben und sonstigen Vorteile der Erfindung werden
dank des Aufbaus realisiert und erlangt, der konkret in der schriftlichen Beschreibung
und in den Ansprüchen zum vorliegenden Text sowie in den Zeichnungen herausgestellt
ist.
Zum Erreichen dieser Aufgaben und sonstigen Vorteile, und gemäß
dem Zweck der vorliegenden Erfindung, wie sie im vorliegenden Text verkörpert
und allgemein beschrieben ist, enthält die Mehr-Einheiten-Klimaanlage eine
Außeneinheit, die Folgendes enthält: ein Strömungswegsteuerventil
zum Steuern eines Strömungsweges eines Kältemittels von einem Kompressor,
einen Außenwärmetauscher, der auf einer Seite mit dem Strömungswegsteuerventil
in strömungsmäßiger Verbindung steht, eine erste Umgehungsleitung,
die an einem Ende mit der ersten Leitung verbunden ist, wodurch das Strömungswegsteuerventil
und der Außenwärmetauscher in strömungsmäßiger Verbindung
miteinander stehen, und die am anderen Ende mit der zweiten Leitung verbunden ist,
die mit dem anderen Ende des Außenwärmetauschers verbunden
ist, und ein Flussratensteuerventil, das in der ersten Umgehungsleitung angeordnet
ist und dem Steuern einer Flussrate des Kältemittels dient, das durch die erste
Umgehungsleitung fließt; eine Inneneinheit mit einem Innenwärmetauscher
und einem elektronischen Innen-Expansionsventil, die in jedem Raum installiert ist;
einen Verteiler zum selektiven Verteilen des Kältemittels, das über eine
von zwei Leitungen, die mit der Außeneinheit verbunden sind, heranströmt,
zu den Inneneinheiten und Zurückleiten zu der Außeneinheit über die
andere Leitung; und ein Steuermittel zum Messen eines Gas-Flüssigkeits-Mischungsverhältnisses
des Kältemittels, das in den Verteiler eingeleitet wird, wobei das Kältemittel
zusammengeströmt ist, nachdem es die erste Umgehungsleitung bzw. den Außenwärmetauscher
passiert hat, zum Steuern einer Öffnung des Flussratensteuerventils zum Steuern
des Mischungsverhältnisses.
Die Betriebsart enthält eine erste Betriebsart zum Kühlen
aller Räume, eine zweite Betriebsart zum Beheizen aller Räume, eine dritte
Betriebsart zum Kühlen einer größeren Anzahl von Räumen und
Beheizen einer kleineren Anzahl von Räumen, und eine vierte Betriebsart zum
Beheizen einer größeren Anzahl von Räumen und Kühlen einer kleineren
Anzahl von Räumen.
Der Verteiler steht mit der Außeneinheit über eine vierte
Leitung, die an einem Ende mit dem Strömungswegsteuerventil verbunden ist,
und eine zweite Leitung, die an einem Ende mit dem Außenwärmetauscher
verbunden ist, in strömungsmäßiger Verbindung.
Das Strömungssteuerventil enthält eine erste Durchlassöffnung,
die mit einem Einlass des Kompressors in strömungsmäßiger Verbindung
steht, eine zweite Durchlassöffnung, die mit der ersten Leitung verbunden ist,
eine dritte Durchlassöffnung, die an einem Ende mit dem anderen Ende der dritten
Leitung, die an einen Auslass des Kompressors angeschlossen ist, verbunden ist,
und eine vierte Durchlassöffnung, die mit einem Ende der vierten Leitung verbunden
ist.
Das Strömungswegsteuerventil verbindet in der ersten und der
dritten Betriebsart den Auslass des Kompressors und die erste Leitung strömungsmäßig
miteinander und die dritte Leitung und die vierte Leitung strömungsmäßig
miteinander.
Das Strömungswegsteuerventil verbindet in der zweiten und der
vierten Betriebsart den Auslass des Kompressors und die vierte Leitung strömungsmäßig
miteinander und die erste Leitung und die dritte Leitung strömungsmäßig
miteinander.
Die Inneneinheit enthält des Weiteren einen Akkumulator, der
in der dritten Leitung montiert ist.
Das Steuermittel enthält einen Temperatursensor, der in der zweiten
Leitung angeordnet ist, zum Messen einer Temperatur eines Gas-Flüssigkeit-Kältemittelgemischs,
das zusammenströmt, nachdem es den Außenwärmetauscher bzw. die erste
Umgehungsleitung passiert hat, und einen Mikrocomputer zum Vergleichen der vom Temperatursensor
gemessenen Kältemitteltemperatur mit einer voreingestellten Kältemitteltemperatur,
um das Gas-Flüssigkeits-Mischungsverhältnis des Kältemittels festzustellen,
und zum Steuern einer Öffnung des Flussratensteuerventils, damit ein festgestelltes
Mischungsverhältnis dem voreingestellten Mischungsverhältnis, das für
eine bestimmte Betriebsart benötigt wird, entspricht.
Das Flussratensteuerventil ist in der ersten, der zweiten oder der
vierten Betriebsart vollständig geschlossen, und die Öffnung des Flussratensteuerventils
wird während der dritten Betriebsart durch den Mikrocomputer gesteuert.
Die Außeneinheit enthält des Weiteren ein erstes elektronisches
Expansionsventil, das in der zweiten Leitung zwischen dem anderen Ende des Außenwärmetauschers
und der ersten Umgehungsleitung montiert ist, und ein erstes Rückschlagventil,
das parallel zu dem ersten elektronischen Expansionsventil montiert ist, zum Durchlassen
von Kältemittel, das lediglich von dem Außenwärmetauscher in Richtung
des Verteilers fließt.
Das erste elektronische Expansionsventil wird so gesteuert, dass das
erste elektronische Expansionsventil in der ersten oder der dritten Betriebsart
vollständig geschlossen ist und in der zweiten oder der vierten Betriebsart
das Kältemittel expandiert, das von einer Verteiler-Seite zu einer Außenwärmetauscher-Seite
fließt.
Der Verteiler leitet das gasförmige Kältemittel, das von
der Außeneinheit kommend in ihn eingeleitet wird, in Richtung der Wärmetauscher
der Inneneinheit, welche die Räume beheizen sollen; leitet das flüssige
Kältemittel, das von der Außeneinheit kommend in ihn eingeleitet wird,
in Richtung der elektronischen Expansionsventile der Inneneinheiten, welche die
Räume kühlen sollen; und leitet das Kältemittel, das durch die Inneneinheiten
strömt, wieder zu der Außeneinheit, wobei in einem Fall, wo Heizen oder
Kühlen der Räume individuell erfolgen, das Kältemittel, das verflüssigt
wird, während das Kältemittel durch die Inneneinheit fließt, die
den Raum beheizen soll, in Richtung des elektronischen Expansionsventils der Inneneinheit,
die den Raum kühlen soll, geleitet wird, bevor das Kältemittel zur Außeneinheit
geleitet wird.
Der Verteiler enthält einen Gas-Flüssigkeit-Scheider, der
mit der zweiten Leitung verbunden ist, zum Trennen des Gas-Flüssigkeit-Kältemittelgemischs,
das von der zweiten Leitung heranströmt, in ein Gaskältemittel und ein
Flüssigkeitskältemittel, ein Verteilungsleitungssystem zum Leiten des
Kältemittels von der Außeneinheit zu den Inneneinheiten und von den Inneneinheiten
zu der Außeneinheit, und eine Ventileinheit in dem Verteilungsleitungssystem,
um den Kältemittelfluss in dem Verteilungsleitungssystem so zu steuern, wie
es den jeweiligen Betriebsarten entspricht.
Das Verteilungsleitungssystem enthält eine Gaskältemittelleitung,
die an eine Gasdurchlassöffnung des Gas-Flüssigkeit-Scheiders angeschlossen
ist, eine Flüssigkeitskältemittelleitung, die an eine Flüssigkeitsdurchlassöffnung
des Gas-Flüssigkeit-Scheiders angeschlossen ist, wobei Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen
von der Flüssigkeitskältemittelleitung abzweigen und jeweils mit den Innen-Expansionsventilen
der Inneneinheiten verbunden sind, Gaskältemittelabzweigleitungen, die von
der Gaskältemittelleitung abzweigen und jeweils mit den Innenwärmetauschern
verbunden sind, und Verbindungsleitungen, die jeweils von den Gaskältemittelabzweigleitungen
abzweigen und mit der vierten Leitung verbunden sind.
Der Verteiler enthält des Weiteren eine zweite Umgehungsleitung,
die an einem Ende mit der Flüssigkeitskältemittelleitung neben der Flüssigkeitsdurchlassöffnung
verbunden ist und die am anderen Ende mit der Gaskältemittelleitung neben der
Gasdurchlassöffnung verbunden ist, ein zweites Rückschlagventil in der
Flüssigkeitskältemittelleitung zwischen dem einen Ende der Umgehungsleitung
und der Flüssigkeitsdurchlassöffnung, damit das Kältemittel von einer
Flüssigkeitsdurchlassöffnungs-Seite in Richtung der Seite der Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen
fließt, und ein zweites elektronisches Expansionsventil in der zweiten Umgehungsleitung.
Das zweite elektronische Expansionsventil wird so gesteuert, dass
das zweite elektronische Expansionsventil in der ersten oder dritten Betriebsart
vollständig geschlossen ist und in der zweiten oder vierten Betriebsart ein
Expandieren des Kältemittels bewirkt.
Die Ventileinheit enthält mehrere Ein-Aus-Ventile in den Gaskältemittelabzweigleitungen,
den Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen und den Verbindungsleitungen.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein Verfahren zum Steuern einer Mehr-Einheiten-Klimaanlage bereitgestellt, umfassend
folgende Schritte:
(a) Kondensieren eines Teils eines Gaskältemittels von einem Kompressor in
einem Außenwärmetauscher, Leiten des anderen Teils in einem gasförmigen
Zustand durch eine Umgehungsleitung, und Zusammenführen des kondensierten Kältemittels
mit dem Gaskältemittel; (b) Messen einer Temperatur des zusammengeführten
Gas-Flüssigkeitskältemittelgemischs; (c) Erkennen des Gas-Flüssigkeits-Mischungsverhältnisses
anhand der gemessenen Kältemitteltemperatur; und (d) Steuern einer Flussrate
des Gaskältemittels dergestalt, dass ein erkanntes Mischungsverhältnis
einem voreingestellten Mischungsverhältnis entspricht, das für eine benötigte
Betriebsart benötigt wird.
Der Schritt (c) enthält den Schritt des Vergleichens voreingestellter
Daten zu Kältemittelmischungsverhältnissen im Verhältnis zu Kältemitteltemperaturen
mit der gemessenen Temperatur, um das Mischungsverhältnis des Kältemittels
zu erkennen. Der Schritt (d) enthält den Schritt des Steuerns einer Öffnung
des Flussratensteuerventils in der Umgehungsleitung zum Steuern einer Flussrate
des Gaskältemittels, das durch die Umgehungsleitung fließt.
Es versteht sich, dass sowohl die obige Beschreibung als auch die
folgende detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindung beispielhaft und veranschaulichend
sind und der weiterführenden Erläuterung der Erfindung in der beanspruchten
Form dienen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die begleitenden Zeichnungen, die in den vorliegenden Text aufgenommen
sind, um das Verständnis der Erfindung zu vertiefen, und die in diese Anmeldung
integriert sind und einen Bestandteil von ihr bilden, veranschaulichen eine oder
mehrere Ausführungsformen der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung
der Erläuterung der Prinzipien der Erfindung. In den Zeichnungen:
1 veranschaulicht ein Schaubild einer Mehr-Einheiten-Klimaanlage
gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
2A veranschaulicht ein Schaubild, das einen Betriebszustand
der Mehr-Einheiten-Klimaanlage von 1 zeigt, wenn alle
Räume gekühlt werden.
2B veranschaulicht ein Schaubild, das einen Betriebszustand
der Mehr-Einheiten-Klimaanlage von 1 zeigt, wenn alle
Räume beheizt werden.
3A veranschaulicht ein Schaubild, das einen Betriebszustand
der Mehr-Einheiten-Klimaanlage von 1
zeigt, wenn eine größere Anzahl an Räumen gekühlt werden und
eine kleinere Anzahl an Räumen beheizt werden.
3B veranschaulicht ein Schaubild, das einen Betriebszustand
der Mehr-Einheiten-Klimaanlage von 1 zeigt, wenn eine
größere Anzahl an Räumen beheizt werden und eine kleinere Anzahl
an Räumen gekühlt werden.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Es wird nun näher auf die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung eingegangen, von denen Beispiele in den begleitenden
Zeichnungen veranschaulicht sind. Bei der Beschreibung der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung erhalten gleiche Teile die gleichen Bezeichnungen und
Bezugssymbole, und auf ihre wiederholte Beschreibung wird verzichtet.
Wenden wir uns 1 zu. Die Klimaanlage
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
enthält eine Außeneinheit A, einen Verteiler B und mehrere Inneneinheiten
C, nämlich C1, C2 und C3. Die Außeneinheit A hat einen Kompressor
1 und einen Außenwärmetauscher 2, und der Verteiler
B hat einen Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 und ein Verteilungsleitungssystem
20. Jede der Inneneinheiten C–C1, C2 und C3 hat einen Innenwärmetauscher
62 und ein elektronisches Innen-Expansionsventil 61.
Die Klimaanlage hat ein System, bei dem Räume, in denen jeweils
die Inneneinheiten C–C1, C2 und C3 installiert sind, individuell entsprechend
unterschiedlichen Betriebsarten gekühlt oder beheizt werden, und zwar entsprechend
einer ersten Betriebsart zum Kühlen aller Räume, einer zweiten Betriebsart
zum Beheizen aller Räume, einer dritten Betriebsart zum Kühlen einer größeren
Anzahl von Räumen und Beheizen einer kleineren Anzahl von Räumen, und
einer vierten Betriebsart zum Beheizen einer größeren Anzahl von Räumen
und Kühlen einer kleineren Anzahl von Räumen, wobei ein Detail einer bevorzugten
Ausführungsform dessen anhand von 1 beschrieben
wird.
Zur Vereinfachung der Beschreibung stellen die folgenden Zeichnungsbezugssymbole
dar: 22 = 22a, 22b und 22C; 24 =
24a, 24b und 24c; 25 = 25a,
25b und 25c; 30 = 30a, 30b und
30c; 61 = 61a, 61b und 61c;
62 = 62a, 62b und 62c; und C = C1, C2 und C3.
Natürlich variieren die Anzahl der Inneneinheiten C und die Anzahl der damit
zusammenhängenden Elemente mit der Anzahl der Räume, und zur Vereinfachung
der Beschreibung wird in der Spezifikation ein Fall mit drei Räumen angenommen,
d. h. die Anzahl der Inneneinheiten ist drei.
Es wird nun ein System der Inneneinheit A eingehender beschrieben.
Bevor wir mit der Beschreibung des Systems beginnen, sollen einige Dinge, die bei
der Konstruktion der Außeneinheit A zu berücksichtigen sind, angesprochen
werden.
In der ersten oder dritten Betriebsart wird Kältemittel durch
den Außenwärmetauscher 2 in den Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 eingeleitet. In diesem Fall ist es im Interesse einer Verbesserung des
Klimatisierungswirkungsgrades bevorzugt, dass ein Mischungsverhältnis des Kältemittels,
d. h. ein Mischungsverhältnis des Gaskältemittels und des Flüssigkeitskältemittels,
optimiert wird, und zwar aus folgenden Gründen.
In der ersten Betriebsart kühlen alle Inneneinheiten C jeweilige
Räume, wobei der Betriebswirkungsgrad der gesamten Inneneinheiten C am höchsten
ist, wenn sich das Kältemittel, das in den Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 eingeleitet wird, im flüssigen Zustand befindet. Im Gegensatz dazu
kühlen in der dritten Betriebsart einige der Inneneinheiten C die Räume,
und die übrigen Inneneinheiten C beheizen die Räume, wobei der Betriebswirkungsgrad
der gesamten Inneneinheiten C am höchsten ist, wenn ein Gas-Flüssigkeits-Mischungsverhältnis
des Kältemittels, das in den Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 eingeleitet
wird, einem voreingestellten Mischungsverhältnis entspricht. Um also den Klimatisierungswirkungsgrad
zu verbessern, muss das Mischungsverhältnis des Kältemittels optimal auf
die jeweilige Betriebsart abgestimmt werden.
Das voreingestellte Mischungsverhältnis ist ein experimenteller
Wert, der durch Versuche ermittelt wird und so eingestellt wird, dass er an verschiedene
Lastzustände angepasst ist, und der sich je nach der Anzahl der Kühl-Inneneinheiten
und der Anzahl der Heiz-Inneneinheiten, der Flussrate des kondensierten Kältemittels,
das über die Heiz-Inneneinheiten in die Kühl-Inneneinheiten eingeleitet
wird, und der Anzahl der in Betrieb befindlichen Inneneinheiten und der Anzahl der
nicht in Betrieb befindlichen Inneneinheiten ändert.
Je einfacher der Aufbau und das System der Außeneinheit A sind,
desto besser ist der Wirkungsgrad der Vorrichtung dank weniger Leitungsverlusten,
desto einfacher ist der Herstellungsprozess, und desto geringer sind die Kosten
des Produkts. Dementsprechend ist es bevorzugt, dass die Außeneinheit A unter
Berücksichtigung der oben angesprochenen Punkte konstruiert wird.
Es wird nun die Außeneinheit A der Klimaanlage der vorliegenden
Erfindung, die auf der Grundlage der obigen Beschreibung konstruiert wurde, beschrieben.
Wenden wir uns 1 zu. Auf einer Auslassseite
des Kompressors 1 befindet sich ein Strömungswegsteuerventil 4 zum
Steuern eines Strömungsweges des Gaskältemittels von dem Kompressor entsprechend
den Betriebsarten. Das Strömungswegsteuerventil 4 hat vier Durchlassöffnungen,
von denen die erste mit einem Auslass des Kompressors 1 in strömungsmäßiger
Verbindung steht.
Die zweite Durchlassöffnung des Strömungswegsteuerventils
4 ist mit einer ersten Leitung 3a verbunden, die mit dem Außenwärmetauscher
2 verbunden ist. Die dritte Durchlassöffnung des Strömungswegsteuerventils
4 ist mit einer dritten Leitung 3b verbunden, die mit einem Einlass
des Kompressors 1 verbunden ist. Dadurch stellt die erste Leitung
3a eine strömungsmäßige Verbindung zwischen der zweiten
Durchlassöffnung und dem Außenwärmetauscher 2 her, und die
dritte Leitung 3b verbindet die dritte Durchlassöffnung und den Einlass
des Kompressors 1 miteinander. In der ersten oder dritten Betriebsart wird
das Strömungswegsteuerventil 4 so gesteuert, dass der Auslass des
Kompressors 1 und die erste Leitung 3a strömungsmäßig
miteinander verbunden sind und die dritte Leitung 3b und die vierte Leitung
3d strömungsmäßig miteinander verbunden sind. In der zweiten
oder vierten Betriebsart wird das Strömungswegsteuerventil 4 so gesteuert,
dass der Auslass des Kompressors 1 und die vierte Leitung 3d strömungsmäßig
miteinander verbunden sind und die erste Leitung 3a und die dritte Leitung
3b strömungsmäßig miteinander verbunden sind. In der dritten
Leitung 3b ist ein Akkumulator 8 angeordnet.
Die vierte Durchlassöffnung des Strömungswegsteuerventils
4 ist mit der vierten Leitung 3d verbunden, die mit dem Verteiler
B verbunden ist. Die zweite Leitung 3c verbindet den Außenwärmetauscher
2 mit dem Verteiler B, oder genauer gesagt, mit dem Gas-Flüssigkeit-Scheider
10, worauf später noch näher eingegangen wird. Dementsprechend
sind die Außeneinheit A und der Verteiler B über die zweite Leitung
3c und die vierte Leitung 3d miteinander verbunden. Da die Außeneinheit
A und der Verteiler B nur über zwei Leitungen miteinander verbunden sind, ist
die Installation der Klimaanlage der vorliegenden Erfindung sehr einfach und unkompliziert.
Wenden wir uns 1 zu. Die erste Leitung
3a und die zweite Leitung 3c sind mit der ersten Umgehungsleitung
5 verbunden. In der ersten Umgehungsleitung 5 ist ein Flussratensteuerventil
6 montiert, um eine Flussrate des Gaskältemittels zu steuern, das
durch die erste Umgehungsleitung 5 strömt. Das Flussratensteuerventil
6 steuert eine Öffnung der ersten Umgehungsleitung 5 unter
der Steuerung eines (nicht gezeigten) Mikrocomputers, worauf später eingegangen
wird. Das Flussratensteuerventil 6 ist in der ersten, der zweiten und der
vierten Betriebsart vollständig geschlossen, und die Öffnung des Flussratensteuerventils
6 wird gesteuert, um die Flussrate des Gaskältemittels zu steuern,
das durch die erste Umgehungsleitung 5 strömt.
In der zweiten Leitung 3c sind ein erstes elektronisches
Expansionsventil 7b und ein erstes Rückschlagventil 7a montiert.
Das erste elektronische Expansionsventil 7b ist an einer Stelle der zweiten
Leitung 3c zwischen einer Stelle, an der sich die erste Umgehungsleitung
5 an die zweite Leitung 3c anschließt, und dem Ende der zweiten
Leitung 3c, das mit dem Außenwärmetauscher 2 verbunden
ist, montiert. Wie in 1 gezeigt, ist das erste Rückschlagventil
7a parallel zu dem ersten elektronischen Expansionsventil 7b montiert.
Das erste Rückschlagventil lässt Kältemittel passieren, das von dem
Außenwärmetauscher 2 zum Verteiler B fließt, und sperrt
Kältemittel, das von dem Verteiler B zum Außenwärmetauscher
2 strömt. In diesem Fall ist das erste elektronische Expansionsventil
7b vollständig geschlossen, wenn das Kältemittel von dem Außenwärmetauscher
2 zum Verteiler B fließt, wodurch das Kältemittel veranlasst
wird, durch das erste Rückschlagventil 7a zu strömen. Das erste
elektronische Expansionsventil 7b wird so gesteuert, dass sich das Kältemittel
ausdehnt, wenn das Kältemittel von der ersten Umgehungsleitung 5 oder
dem Verteiler B zum Außenwärmetauscher 2 strömt. Das erste
elektronische Expansionsventil 7b und das erste Rückschlagventil
7a können hingegen weggelassen werden, wenn ein zweites elektronisches
Expansionsventil 27 und ein zweites Rückschlagventil 28,
worauf später eingegangen wird, vorhanden sind. Es ist aber bevorzugt, dass
sowohl das erste und das zweite elektronische Expansionsventil 7b bzw.
27 als auch das erste und das zweite Rückschlagventil 7a
bzw. 28 vorhanden sind.
Das Öffnen des Flussratensteuerventils 6 wird durch
ein Steuermittel gesteuert. Das Steuermittel enthält einen Temperatursensor
9 und einen (nicht gezeigten) Mikrocomputer zum Steuern des Flussratensteuerventils
6, um eine Flussrate des Kältemittels zu regeln, das in der ersten
Umgehungsleitung 5 fließt, und dadurch das Mischungsverhältnis
des Kältemittels entsprechend den jeweiligen Betriebsarten zu regeln.
Der Temperatursensor 9 ist in der zweiten Leitung
3c montiert, genauer gesagt, in der zweiten Leitung 3c zwischen
einer Stelle, an der sich die erste Umgehungsleitung 5 an die zweite Leitung
3c anschließt, und dem Verteiler B. Der Temperatursensor misst eine
Temperatur eines Gas-Flüssigkeit-Kältemittelgemischs, das durch die zweite
Leitung 3c strömt, nachdem das Gaskältemittel in der ersten Umgehungsleitung
5 und das Gaskältemittel, das den Außenwärmetauscher
2 passiert hat, zusammenströmen.
Die Informationen über die Temperatur des Kältemittelgemischs,
die durch den Temperatursensor 9 gemessen wurde, wird an den Mikrocomputer
übermittelt, und der Mikrocomputer vergleicht die Kältemitteltemperatur,
die durch den Temperatursensor 9 gemessen wurde, mit voreingestellten Referenzdaten,
um das Mischungsverhältnis des Kältemittels zu erkennen. Die Referenzdaten
sind experimentelle Werte, wobei es ein voreingestelltes Mischungsverhältnis
für jede Temperatur gibt, was durch Versuche ermittelt wurde, die unter verschiedenen
Bedingungen angestellt wurden.
Als nächstes muss der Verteiler B das Kältemittel, das er
von der Außeneinheit A erhalten hat, an ausgewählte Inneneinheiten C exakt
entsprechend den Betriebsarten der Inneneinheiten leiten. Es ist des Weiteren bevorzugt,
dass mehrere Leitungen, die zwischen dem Verteiler B und den mehreren Inneneinheiten
verbunden sind, im Interesse einer einfacheren Leitungsverlegung und eines ansprechenderen
Erscheinungsbildes vereinfacht werden.
Wenden wir uns 1 zu. Der Verteiler B
der Klimaanlage der vorliegenden Erfindung, der unter Berücksichtigung der
oben angesprochenen Punkte konstruiert wurde, enthält den Gas-Flüssigkeit-Scheider
10, das Verteilungsleitungssystem 20 und eine Ventileinheit
30.
Der Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 trennt das Kältemittel
von den Inneneinheiten A in Gaskältemittel und Flüssigkeitskältemittel.
Der Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 hat eine Flüssigkeitsdurchlassöffnung
zum Auslassen von Flüssigkeitskältemittel und eine Gasdurchlassöffnung
zum Auslassen von Gaskältemittel. Der Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 ist mit der zweiten Leitung 3c der Außeneinheit A verbunden,
und die Gasdurchlassöffnung und die Flüssigkeitsdurchlassöffnung
sind mit einer der Leitungen in dem Verteilungsleitungssystem 20 verbunden.
Das Verteilungsleitungssystem 20 leitet das Kältemittel,
das von der Außeneinheit A kommend am Verteiler B empfangen wird, zu den Inneneinheiten
C und das Kältemittel, das von den Inneneinheiten C kommend am Verteiler B
empfangen wird, zur Außeneinheit A. Das Verteilungsleitungssystem
20 enthält eine Gaskältemittelleitung 21, eine Flüssigkeitskältemittelleitung
23, Gaskältemittelabzweigleitungen 22, Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen
24 und Verbindungsleitungen 25, auf die nun näher eingegangen
wird.
Die Gaskältemittelleitung 21 ist an einem Ende mit dem
Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 verbunden. Wie in 1
gezeigt, zweigen mehrere der Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen
24 von der Flüssigkeitskältemittelleitung 23 ab. Die
Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen 24 sind jeweils mit den
elektronischen Innen-Expansionsventilen 61 der Inneneinheiten C verbunden.
Wenden wir uns 1 zu. Die Verbindungsleitungen
25 zweigen jeweils von den Gaskältemittelabzweigleitungen
22 ab und sind mit der vierten Leitung 3d der Außeneinheit
A verbunden. Wie in 1 gezeigt, können sich die
Verbindungsleitungen 25 an eine Leitung in dem Verteiler B anschließen,
die mit der vierten Leitung 3d verbunden ist.
Die Ventileinheit 30 steuert den Kältemittelfluss in
dem Verteilungsleitungssystem 20 so, dass Gaskältemittel oder Flüssigkeitskältemittel
selektiv in die jeweiligen Inneneinheiten C in den Räumen eingeleitet wird
und das Gaskältemittel oder Flüssigkeitskältemittel, das durch die
Inneneinheiten C strömt, erneut in die Außeneinheit A eingeleitet wird.
Wie in 1 gezeigt, enthält die in dieser Weise
arbeitende Ventileinheit 30 mehrere Ein-Aus-Ventile 30, nämlich
30a, 30b und 30c, die in den Gaskältemittelabzweigleitungen
22, den Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen 24 und
den Verbindungsleitungen 25 montiert sind und gesteuert werden. Wie die
Steuerung der Ventileinheit 30 genau erfolgt, wird in Verbindung mit der
Beschreibung des Betriebes der Klimaanlage für jede einzelne Betriebsart dargelegt.
Als nächstes enthält jede der Inneneinheiten C in den jeweiligen
Räumen den Innenwärmetauscher 62, das elektronische Expansionsventil
61 und das (nicht gezeigte) Innenraumgebläse. Der Innenwärmetauscher
62 ist an eine der Gaskältemittelabzweigleitungen 22 in dem
Verteiler B angeschlossen, und das elektronische Expansionsventil 61 ist
an eine der Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen 24 in dem
Verteiler B angeschlossen. Der Innenwärmetauscher 62 und das elektronische
Expansionsventil 61 sind über eine Kältemittelleitung miteinander
verbunden. Das Innenraumgebläse hat den Zweck, Luft zu dem Innenwärmetauscher
62 zu blasen.
Die oben beschriebene Mehr-Einheiten-Klimaanlage der vorliegenden
Erfindung kühlt oder heizt jeweilige Räume individuell, da das Gaskältemittel
vom Kompressor 1 in die Strömungsdurchlass- und Strömungsrichtungsänderungen
in der Außeneinheit A unter der Steuerung des Strömungswegsteuerventils
4 einbezogen ist und in die Strömungsdurchlass- und Strömungsrichtungsänderungen
in dem Verteiler B und den Inneneinheiten B unter der Steuerung der Ventileinheit
30 einbezogen ist. Im Weiteren wird für jede der Betriebsarten näher
beschrieben, wie das Kältemittel unter der Steuerung des Strömungswegsteuerventils
4 und der Ventileinheit 30 fließt und jeweilige Räume
kühlt oder heizt. Zur Vereinfachung der Beschreibung wird angenommen, dass
in der zweiten Betriebsart zwei Inneneinheiten C2 und C3 die Räume kühlen
und die übrige eine Inneneinheit C1 den Raum heizt. Es wird außerdem
angenommen, dass in der vierten Betriebsart zwei Inneneinheiten C1 und C2 die Räume
beheizen und die übrige eine Inneneinheit C3 den Raum kühlt.
2A veranschaulicht ein Schaubild, das einen Betriebszustand
der Mehr-Einheiten-Klimaanlage von 1 in der ersten
Betriebsart zeigt. In der ersten Betriebsart wird, wenn alle Inneneinheiten die
Räume kühlen, das gesamte Kältemittel vom Kompressor 1 in
den Verteiler B eingeleitet, nachdem es durch den Außenwärmetauscher
2 geströmt ist, und kehrt über die Inneneinheiten C und den Verteiler
B wieder zum Kompressor 1 zurück, wobei der Zirkulationsweg folgender
ist.
Wenden wir uns 2A zu. In der ersten Betriebsart
wird das Strömungswegsteuerventil 4 so gesteuert, dass der Auslass
des Kompressors 1 und die erste Leitung 3a in strömungsmäßiger
Verbindung miteinander stehen und die dritte Leitung 3b und die vierte
Leitung 3d in strömungsmäßiger Verbindung miteinander stehen.
Somit fließt das Gaskältemittel vom Kompressor 1 zur ersten Leitung
3a. Weil das Flussratensteuerventil 6 in der ersten Umgehungsleitung
5, die mit der ersten Leitung 3a verbunden ist, vollständig
geschlossen ist, strömt das gesamte Kältemittel durch den Außenwärmetauscher
2 und wird in den Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 in dem Verteiler
B eingeleitet. In diesem Fall wird das Gaskältemittel im Außenwärmetauscher
2, vorzugsweise vollständig, verflüssigt. Anderseits wird, weil
das erste elektronische Ventil 7b vollständig geschlossen ist, das
Kältemittel, das durch den Außenwärmetauscher 2 strömt,
in den Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 in dem Verteiler B eingeleitet,
nachdem es das erste Rückschlagventil 7a passiert hat.
Das unter hohem Druck stehende Flüssigkeitskältemittel,
das in den Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 eingeleitet wird, strömt
vollständig durch die Flüssigkeitskältemittelleitung 23,
weil alle Ventile in den Gaskältemittelabzweigleitungen 22, die mit
der Gaskältemittelleitung 21 verbundne sind, geschlossen sind, wie
in 2A gezeigt.
Das Flüssigkeitskältemittel wird aus der Flüssigkeitskältemittelleitung
23 in die Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen 24
eingeleitet, in den elektronischen Innen-Expansionsventilen 61 der Inneneinheiten
C ausgedehnt und in die Innenwärmetauscher 62 eingeleitet. Das Kältemittel
tauscht in den Innenwärmetauschern 62 Wärme mit der Raumluft
aus, und die Luft, die durch den Wärmetausch mit dem Kältemittel gekühlt
wird, wird mittels des Innenraumgebläses in den Raum geblasen, um den Raum
zu kühlen.
Das Kältemittel, das einen Wärmetausch mit der Raumluft
vollzogen hat, wird zu gasförmigem Kältemittel, das über die Gaskältemittelabzweigleitungen
22 in den Verteiler B eingeleitet wird. Dann wird das Kältemittel
in die vierte Leitung 3d eingeleitet und strömt von dort über
die dritte Leitung 3b und den Akkumulator 8 in den Einlass des
Kompressors 1.
2B veranschaulicht ein Schaubild, das einen Betriebszustand
der Mehr-Einheiten-Klimaanlage von 1 in der zweiten
Betriebsart zeigt. Die zweite Betriebsart hat, wenn alle Inneneinheiten die Räume
beheizen, einen Zirkulationspfad, in dem das Kältemittel vom Kompressor
1 zum Kompressor 1 in der Außeneinheit A durch den Verteiler
B zurückkehrt, nachdem das Kältemittel über die vierte Leitung
3d und den Verteiler B in die Inneneinheiten C eingeleitet wurde, worauf
nun näher eingegangen wird.
Wenden wir uns 2B zu. Das Gaskältemittel
wird vom Kompressor 1 kommend unter der Steuerung des Strömungswegsteuerventils
4 in die vierte Leitung 3deingeleitet. In der zweiten Betriebsart
wird das Strömungswegsteuerventil 4 so gesteuert, dass der Auslass
des Kompressors 1 und die vierte Leitung 3d miteinander verbunden
sind und gleichzeitig die erste Leitung 3a und die dritte Leitung
3b miteinander verbunden sind.
Wenden wir uns 2B zu. Das Gaskältemittel,
das über die vierte Leitung 3d in den Verteiler B eingeleitet wurde,
wird über die Verbindungsleitungen 25 und die Gaskältemittelabzweigleitungen
22 in die Innenwärmetauscher 62 eingeleitet. In der zweiten
Betriebsart wird die Ventileinheit 30 so gesteuert, dass alle Ventile lediglich
in den Gaskältemittelabzweigleitungen 22 geschlossen sind.
Das in den Innenwärmetauscher 62 eingeleitete Gaskältemittel
wird kondensiert, wenn das Gaskältemittel mit der Raumluft in Wärmeaustausch
tritt. Die Raumluft erwärmt sich in dem Maße, wie das Kältemittel
während des Kondensierens Kondensationswärme abgibt. Die warme Raumluft
wird dann durch das Innenraumgebläse in den Raum abgegeben. Das flüssige
Kältemittel, das durch den Wärmeaustausch mit der Raumluft kondensiert
ist, strömt durch die geöffneten elektronischen Innen-Expansionsventile
61 und wird über die Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen
24 in die Flüssigkeitskältemittelleitung 23 eingeleitet.
Das Kältemittel strömt von den Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen
24 in Richtung des Gas-Flüssigkeit-Scheiders 10, bis es vom
zweiten Rückschlagventil 28 blockiert wird, wenn das Kältemittel
in die zweite Umgehungsleitung 26 eingeleitet wird. Das in die zweite Umgehungsleitung
26 eingeleitete Kältemittel dehnt sich im zweiten elektronischen Expansionsventil
27 aus und wird in den Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 eingeleitet.
Das flüssige Kältemittel wird aus dem Gas-Flüssigkeit-Scheider
10
nicht in die Flüssigkeitskältemittelleitung
23, sondern aufgrund eines Druckunterschieds in die zweite Leitung
3c eingeleitet.
Das Kältemittel, das über die zweite Leitung 3c
in die Außeneinheit A eingeleitet wird, strömt in Richtung des ersten
elektronischen Expansionsventils 7b, weil das Flussratensteuerventil
6 in der zweiten Umgehungsleitung 26 vollständig geschlossen
ist. Das Kältemittel dehnt sich im ersten elektronischen Expansionsventil
7b wieder aus, verdampft im Außenwärmetauscher 2 und
wird in die erste Leitung 3a eingeleitet. Das in die erste Leitung
3a eingeleitete gasförmige Kältemittel wird in den Einlass des
Kompressors 1 gesaugt, nachdem es der Reihe nach durch das Strömungswegsteuerventil
4, die dritte Leitung 3b und den Akkumulator 8 geströmt
ist.
3A veranschaulicht ein Schaubild, das einen Betriebszustand
der Mehr-Einheiten-Klimaanlage von 1 in der dritten
Betriebsart zeigt. In der dritten Betriebsart wird, wenn eine größere
Anzahl von Räumen gekühlt werden und eine kleinere Anzahl von Räumen
beheizt werden, das aus dem Kompressor 1 kommende Kältemittel in den
Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 eingeleitet, nachdem ein Teil des Kältemittels
durch den Außenwärmetauscher 2 geströmt ist und der übrige
Teil des Kältemittels durch die erste Umgehungsleitung 5 geströmt
ist. Dann werden das gasförmige Kältemittel und das flüssige Kältemittel
auf verschiedenen Wegen in die Inneneinheiten C eingeleitet und kühlen bzw.
beheizen die jeweiligen Räume individuell, worauf nun näher eingegangen
wird.
Wenden wir uns 3A zu. Das gasförmige
Kältemittel wird vom Kompressor 1 kommend unter der Steuerung des
Strömungswegsteuerventils 4 in die erste Leitung 3a eingeleitet.
In der dritten Betriebsart wird das Strömungswegsteuerventil 4 in
gleicher Weise gesteuert wie in der ersten Betriebsart.
Ein Teil des Kältemittels wird von der ersten Leitung
3a kommend in den Außenwärmetauscher 2 eingeleitet,
und der übrige Teil des Kältemittels wird in die erste Umgehungsleitung
5 eingeleitet, weil in der dritten Betriebsart – anders als in der
ersten Betriebsart – das Flussratensteuerventil 6 in der ersten
Umgehungsleitung 5 durch das Steuermittel auf eine erforderliche Öffnung
geöffnet wird, damit das Kältemittel mit einer benötigten Rate strömen
kann.
Der Anteil des Kältemittels, der in den Außenwärmetauscher
2 eingeleitet wird, wird verflüssigt und in die zweite Leitung
3c eingeleitet, und der übrige Teil des Kältemittels wird in
gasförmigem Zustand in die zweite Leitung 3c eingeleitet. Das erste
elektronische Expansionsventil 7b ist in der dritten Betriebsart vollständig
geschlossen. Bei dem Kältemittel, das in die zweite Leitung 3c hinzuströmt,
handelt es sich um ein zweiphasiges Kältemittel. Mit dem Temperatursensor in
der zweiten Leitung 3c wird eine Temperatur des Zweiphasen-Kältemittels
gemessen.
Der Temperatursensor 9 misst die Temperatur des Zweiphasen-Kältemittels
in der zweiten Leitung 3c und übermittelt den Wert an den Mikrocomputer.
Der Mikrocomputer empfängt die gemessene Temperatur, vergleicht sie mit den
Referenzdaten und erkennt das Mischungsverhältnis des Kältemittels. Dann
wird die Öffnung des Flussratensteuerventils 6 so gesteuert, dass
das erkannte Mischungsverhältnis einem Mischungsverhältnis entspricht,
das in der dritten Betriebsart benötigt wird, oder genauer gesagt, einem Mischungsverhältnis,
das dem Raum angemessen ist. Die Steuerung der Öffnung des Flussratensteuerventils
6 steuert eine Flussrate des gasförmigen Kältemittels, das durch
die erste Umgehungsleitung 5 eingeleitet wird, wodurch auf einfache Weise
das Mischungsverhältnis des Kältemittels gesteuert wird.
Somit kann in der dritten Betriebsart durch Steuern der Öffnung
des Flussratenstetuerventils 6 ein optimales Gas-Flüssigkeits-Mischungsverhältnisses
des Kältemittels erzeugt werden, wie es für den Betrieb benötigt
wird. Durch Verteilen des Kältemittelgemischs, das das optimale Mischungsverhältnis
hat, zu den Inneneinheiten C kann das Klimasystem die Räume individuell kühlen
oder beheizen. Es wird nun kurz ein Verfahren zum Erzeugen des optimalen Kältemittelmischungsverhältnisses
beschrieben, das für das individuelle Kühlen oder Beheizen der Räume
in der dritten Betriebsart benötigt wird.
Zuerst wird ein Teil des gasförmigen Kältemittels, das im
Kompressor 1 verdichtet wurde, im Außenwärmetauscher
2 verdichtet, und den übrigen Teil des gasförmigen Kältemittels
lässt man in gasförmigem Zustand durch die erste Umgehungsleitung
5 strömen, und das kondensierte flüssige Kältemittel und
das gasförmige Kältemittel lässt man in der zweiten Leitung
3c zusammenströmen.
Durch den Temperatursensor 9 in der zweiten Leitung
3c wird eine Temperatur des zusammengeführten Gas-Flüssigkeits-Kältemittels
gemessen.
Als nächstes wird ein Gas-Flüssigkeits-Mischungsverhältnis
des Kältemittels anhand der gemessenen Kältemitteltemperatur erkannt.
In diesem Fall wird ein Verfahren benutzt, wobei voreingestellte Daten zum Kältemittelmischungsverhältnis
im Vergleich zur Kältemitteltemperatur mit der gemessenen Temperatur verglichen
werden, um das Kältemittelmischungsverhältnis zu erkennen.
Schließlich wird eine Flussrate des gasförmigen Kältemittels
so gesteuert, dass das erkannte Mischungsverhältnis einem
voreingestellten Mischungsverhältnis entspricht, das für die Betriebsart
benötigt wird. In diesem Fall kann durch Steuern der Öffnung des Flussratensteuerventils
6 in der ersten Umgehungsleitung 5 die Flussrate durch die erste
Umgehungsleitung 5 hindurch gesteuert werden.
Die im Mikrocomputer des Steuermittels voreingestellten Kältemittelmischungsverhältnisse
sind experimentelle Werte, die experimentell unter verschiedenen Lastverhältnissen
ermittelt wurden und entsprechend für die beiden kühlseitigen Inneneinheiten
C2 und C3, die flüssiges Kältemittel benötigen, und eine heizungsseitige
Inneneinheit C1, die gasförmiges Kältemittel benötigen, eingestellt
werden, wie auch eine Flussrate des flüssigen Kältemittels, das über
die eine heizungsseitige Inneneinheit C1 in die beiden kühlseitigen Inneneinheiten
C2 und C3 eingeleitet wird.
Das Kältemittel, das mit Hilfe des oben beschriebenen Verfahrens
auf ein optimales Mischungsverhältnis eingestellt wurde, wird in den Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 eingeleitet. Das gasförmige Kältemittel strömt von dem
Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 in Richtung der Gaskältemittelleitung
21, und das flüssige Kältemittel strömt von dem Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 in Richtung der Flüssigkeitskältemittelleitung 23.
Wie in 3 gezeigt, wird die Ventileinheit 30 in der dritten
Betriebsart so gesteuert, dass die Ventile in der Verbindungsleitung 25a,
die von der Gaskältemittelabzweigleitung 22a abzweigt, welche mit
der Inneneinheit C1 verbunden ist, und den Gaskältemittelabzweigleitungen
22b und 22c geschlossen (abgeschaltet) sind. In der dritten Betriebsart
ist das zweite elektronische Expansionsventil 27 in der zweiten Umgehungsleitung
26 vollständig geschlossen.
Das flüssige Kältemittel wird aus der Flüssigkeitskältemittelleitung
23 in die Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen 24b
und 24c eingeleitet, dehnt sich in den elektronischen Innen-Expansionsventilen
61b und 61c aus und wird in die Innenwärmetauscher
62b und 62c eingeleitet, um die Räume zu kühlen. Das
Kältemittel, das in den Inneneinheiten C2 und C3 die Räume gekühlt
hat, geht in einen gasförmigen Zustand über und wird durch die Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen
24b und 24c in die Verbindungsleitungen 25b und
25c eingeleitet. Dann wird das Kältemittel in den Einlass des Kompressors
1 gesaugt, nachdem es durch die vierte Leitung 3d, die dritte
Leitung 3b und den Akkumulator 8 geströmt ist.
Andererseits wird das gasförmige Kältemittel, das in dem
Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 abgetrennt und in die Gaskältemittelleitung
21 eingeleitet wurde, in die Gaskältemittelabzweigleitung
22a eingeleitet, weil die Ventile in den Gaskältemittelabzweigleitungen
22b und 22c, die mit der Inneneinheit C2 bzw. der Inneneinheit
C3 zum Kühlen der Räume verbunden sind, geschlossen (abgeschaltet) sind.
Das gasförmige Kältemittel, das in die Gaskältemittelabzweigleitung
22a eingeleitet wurde, wird in den Innenwärmetauscher 62a
der Inneneinheit C1, die den Raum heizen soll, eingeleitet, erwärmt den Raum
und verwandelt sich in ein flüssiges Kältemittel und wird anschließend
über das elektronische Innen-Expansionsventil 61a und die Flüssigkeitskältemittelabzweigleitung
24a in die Flüssigkeitskältemittelleitung 23 eingeleitet.
Das in die Flüssigkeitskältemittelleitung 23 eingeleitete
Kältemittel strömt mit dem flüssigen Kältemittel aus dem Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 zusammen, das in die Inneneinheiten C2 und C3, die die Räume kühlen
sollen, eingeleitet wird, kühlt die Räume und wird über den oben
erwähnten Pfad in den Kompressor 1 eingeleitet.
Der Grund, warum das flüssige Kältemittel während des
oben beschriebenen Prozesses in der dritten Betriebsart nicht in die Flüssigkeitskältemittelabzweigleitung
24a, die mit der Inneneinheit C1 verbunden ist, die den Raum beheizen soll,
eingeleitet wird, ist ein Druck des Kältemittels, das nach dem Beheizen des
Raumes in die Flüssigkeitskältemittelleitung 23 eingeleitet wird.
3B veranschaulicht ein Schaubild, das einen Betriebszustand
der Mehr-Einheiten-Klimaanlage von 1 in einer vierten
Betriebsart zeigt. In der vierten Betriebsart wird, wenn eine größere
Anzahl von Räumen beheizt werden und eine kleinere Anzahl von Räumen gekühlt
werden, das aus dem Kompressor 1 kommende Kältemittel in die vierte
Leitung 3d eingeleitet und kühlt oder beheizt die Räume individuell,
wenn das Kältemittel durch den Verteiler B und die Inneneinheiten C strömt,
was nun näher beschrieben wird.
Wenden wir uns 3B zu. Das gasförmige
Kältemittel wird vom Kompressor 1 kommend unter der Steuerung des
Strömungswegsteuerventils 4 in die vierte Leitung 3d eingeleitet
und wird in den Verteiler B eingeleitet. In der vierten Betriebsart wird das Strömungswegsteuerventil
4 in der gleichen Weise gesteuert wie in der zweiten Betriebsart.
Das in den Verteiler eingeleitete gasförmige Kältemittel
wird über die Verbindungsleitungen 25a und 25b, die von den
Gaskältemittelabzweigleitungen 22a und 22b abzweigen, die
mit den Inneneinheiten C1 und C2 verbunden sind, die die Räume beheizen sollen,
in die Gaskältemittelabzweigleitungen 22a und 22b eingeleitet.
Das liegt daran, dass in der vierten Betriebsart das Ventil in der Verbindungsleitung
25c, das von der Gaskältemittelabzweigleitung 33c
abzweigt, die mit der Inneneinheit C3 verbunden ist, die den
Raum kühlen soll, geschlossen (abgeschaltet) ist. Die Ventile in den Gaskältemittelabzweigleitungen
22a und 22b, die mit den Inneneinheiten C1 und C2 verbunden sind,
die die Räume beheizen sollen, sind ebenfalls geschlossen.
Das in die Gaskältemittelabzweigleitungen 22a und
22b eingeleitete gasförmige Kältemittel erwärmt die Räume,
während das gasförmige Kältemittel durch die Innenwärmetauscher
62a und 62b strömt. Das flüssige Kältemittel, das
in den Inneneinheiten C1 und C2 verflüssigt wurde, strömt durch die elektronischen
Innen-Expansionsventile 61b und 61c und wird über die Flüssigkeitskältemittelabzweigleitungen
24a und 24b in die Flüssigkeitskältemittelleitung
23 eingeleitet.
Ein Teil des flüssigen Kältemittels, das in die Flüssigkeitskältemittelleitung
23 eingeleitet wird, wird – von dem zweiten Rückschlagventil
28 geführt – in die zweite Umgehungsleitung 26 eingeleitet
und strömt von dort in den Gas-Flüssigkeit-Scheider 10, nachdem
er in dem zweiten elektronischen Expansionsventil 27 ausgedehnt wurde.
Das in den Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 eingeleitete gasförmige
Kältemittel wird über einen Pfad in den Einlass 1 des Kompressors
1 gesaugt, der der gleiche ist wie der Pfad, der in der zweiten Betriebsart
beschrieben wurde, d. h. die zweite Leitung 3c, das erste elektronische
Expansionsventil 7b, der Außenwärmetauscher 2, die erste
Leitung 3a, die dritte Leitung 3b und der Akkumulator
8.
Wie in 3B gezeigt, wird ein Teil des
flüssigen Kältemittels, das nach dem Passieren der Inneneinheiten C1 und
C2 in die Flüssigkeitskältemittelleitung eingeleitet wird, in die Flüssigkeitskältemittelabzweigleitung
24c eingeleitet, die mit der Inneneinheit C3 verbunden ist, die den Raum
kühlen soll. Das Kältemittel, das den Raum gekühlt hat, während
es durch die Inneneinheit C3 strömte, wird in die Gaskältemittelabzweigleitung
22c eingeleitet und strömt von dort über die Gaskältemittelleitung
21 in den Gas-Flüssigkeit-Scheider 10. Das in den Gas-Flüssigkeit-Scheider
10 eingeleitete Kältemittel erwärmt die Räume, während
es durch die Inneneinheiten C1 und C2 strömt, und strömt mit dem Kältemittel
zusammen, das direkt in den Gas-Flüssigkeit-Scheider 10 eingeleitet
wird, und wird über einen Pfad in den Einlass des Kompressors 1 gesaugt,
der der gleiche ist wie der oben beschriebene Pfad.
Wie beschrieben wurde, haben die erfindungsgemäße Mehr-Einheiten-Klimaanlage
und das erfindungsgemäße Verfahren für deren Steuerung die folgenden
Vorteile.
Als erstes ermöglicht die Mehr-Einheiten-Klimaanlage der vorliegenden
Erfindung eine optimale Behandlung mit individuellen Raumumgebungen. Das heißt,
es ist nicht nur ein Heizbetrieb für alle Räume, wobei alle Räume
beheizt werden, oder ein Kühlbetrieb für alle Räume, wobei alle Räume
gekühlt werden, möglich, sondern es ist auch ein Betrieb möglich,
wobei eine größere Anzahl von Räumen beheizt werden und eine kleinere
Anzahl von Räumen gekühlt werden oder wobei eine größere Anzahl
von Räumen gekühlt werden und eine kleinere Anzahl von Räumen beheizt
werden, d. h. wobei die Räume selektiv gekühlt oder beheizt werden, so
dass auf individuelle Raumbedingungen eingegangen werden kann.
Als zweites können anstelle von teuren Drei- oder Vierwegventilen
preisgünstige einfache Ein-Aus-Ventile verwendet werden, was die Herstellungskosten
senkt.
Zum dritten ermöglicht die Montage des Gas-Flüssigkeit-Scheiders
nicht am Verteiler, sondern an der Außeneinheit – wodurch das Gewicht
des Verteilers verringert werden kann –, eine einfache Installation des Verteilers
und außerdem mehr Sicherheit nach der Installation. Das liegt daran, dass im
Allgemeinen die Installation des Verteilers B schwieriger ist als die Installation
der Außeneinheit A, weil die Außeneinheit A an einer Wand oder am Boden
im Freien installiert wird, während der Verteiler B an Innenraumdecken installiert
wird, insbesondere wenn der Verteiler B ein hohes Gewicht hat und die Installation
des Verteilers B nicht nur schhwierig ist, sondern auch eine Verstärkung oder
einen Träger erfordert, wobei der Verteiler im schlimmsten Fall von der Decke
herunterfallen kann.
Zum vierten verbessert die Optimierung des Gas-Flüssigkeits-Mischungsverhältnisses
des zweiphasigen Kältemittels, das in den Gas-Flüssigkeit-Scheider in
den Betriebsarten eingeleitet wird, wo alle Räume gekühlt werden und eine
größere Anzahl von Räumen gekühlt werden und eine kleinere Anzahl
von Räumen beheizt werden, den Wirkungsgrad der Klimaanlage.
Kurz gesagt, stellt die Erfindung eine Mehr-Einheiten-Klimaanlage
bereit, die eine Außeneinheit enthält, die Folgendes enthält: ein
Strömungswegsteuerventil zum Steuern eines Strömungsweges eines Kältemittels
von einem Kompressor, einen Außenwärmetauscher, der auf einer Seite mit
dem Strömungswegsteuerventil in strömungsmäßiger Verbindung
steht, eine erste Umgehungsleitung, die an einem Ende mit der ersten Leitung verbunden
ist, wodurch das Strömungswegsteuerventil und der Außenwärmetauscher
in strömungsmäßiger Verbindung miteinander stehen, und die am anderen
Ende mit der zweiten Leitung verbunden ist, die mit dem anderen Ende des Außenwärmetauschers
verbunden ist, und ein Flussratensteuerventil, das in der ersten
Umgehungsleitung angeordnet ist und dem Steuern einer Flussrate des Kältemittels
dient, das durch die erste Umgehungsleitung fließt; eine Inneneinheit mit einem
Innenwärmetauscher und einem elektronischen Innen-Expansionsventil, die in
jedem Raum installiert ist; einen Verteiler zum selektiven Verteilen des Kältemittels,
das über eine von zwei Leitungen, die mit der Außeneinheit verbunden sind,
heranströmt, zu den Inneneinheiten und Zurückleiten zu der Außeneinheit
über die andere Leitung; und ein Steuermittel zum Messen eines Gas-Flüssigkeits-Mischungsverhältnisses
des Kältemittels, das in den Verteiler eingeleitet wird, wobei das Kältemittel
zusammengeströmt ist, nachdem es die erste Umgehungsleitung bzw. den Außenwärmetauscher
passiert hat, zum Steuern einer Öffnung des Flussratensteuerventils zum Steuern
des Mischungsverhältnisses.