| Dokumentenidentifikation |
EP1252811 11.10.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001252811 |
| Titel |
Grasfangeinrichtung für einen motorbetriebenen Rasenmäher |
| Anmelder |
Viking GmbH, Langkampfen, AT |
| Erfinder |
Duregger, Georg, 6342 Niederndorf, AT |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| DE-Aktenzeichen |
50210786 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
23.03.2002 |
| EP-Aktenzeichen |
020067294 |
| EP-Offenlegungsdatum |
30.10.2002 |
| EP date of grant |
29.08.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
11.10.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
A01D 43/063(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine Grasfangeinrichtung für
einen motorbetriebenen Rasenmäher nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der
US 5,564,265
ist ein motorbetriebener Rasenmäher zum Mähen von Grünflächen
bekannt, an dessen Gehäuse eine Grasfangeinrichtung zum Sammeln von Mähgut
mit Hilfe einer Haltevorrichtung angebracht ist. Die Grasfangeinrichtung besteht
im wesentlichen aus zwei ineinander schiebbaren Grasfangsäcken, wobei die Grasfangsäcke
aus luftdurchlässigem Material gebildet sind.
Im Betrieb von Rasenmähern mit Grasfangeinrichtungen
hat es sich gezeigt, daß Staubpartikel je nach Feuchtigkeitsgehalt der zu mähenden
Grünfläche mit dem Mähgut in die Grasfangeinrichtung getragen werden.
Mit dem durch das Mähwerk erzeugten Trägerluftstrom werden die Staubpartikel
vom Inneren des Grasfangsacks allseitig nach außen gefördert. Eine Bedienperson
des Rasenmähers wird dadurch beeinträchtigt.
Die
GB 2 280 585 A
offenbart eine Grasfangeinrichtung aus einem undurchlässigen äußeren
Gehäuse, in dem ein luftdurchlässiges Futter angeordnet ist. Im Bereich
des Bodens sind Öffnungen für die Abluft vorgesehen. Das luftdurchlässige
Futter ist an dem luftundurchlässigen Gehäuse festgenäht.
Die
EP 0 610 062 A1
offenbart eine Grasfangeinrichtung aus einem äußeren Gehäuse
und einem Auffangbehälter, der einen luftdurchlässigen Bereich besitzt.
Außerdem sind Mittel zum Ableiten der Abluft vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Grasfangeinrichtung
für einen motorbetriebenen Rasenmäher zu schaffen, bei der die Staubbelastung
der Bedienperson im Betrieb des Rasenmähers gering ist.
Die Aufgabe wird mit einer Grasfangeinrichtung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Um den Staubaustrag aus dem Grasfangsack zu minimieren
und die Staubbelastung der Bedienperson des Rasenmähers so gering wie möglich
zu halten, ist vorgesehen, den Grasfangsack mit einer Haube allseitig zu umgeben,
wobei die Haube zur Grünfläche hin geöffnet ist, ansonsten aber ein
geschlossenes Flächengebilde darstellt. Zwischen der Haube und dem Grasfangsack
ist ein Abstand, also ein Luftraum vorgesehen. Zumindest sind die Seitenflächen
des Grasfangsacks mit Abstand zu der Haube angeordnet. Auf diese Weise ist es möglich,
daß Staubpartikel, die aus dem Grasfangsack ausgetragen werden, in dem Luftraum
zwischen dem Grasfangsack und der Haube zur Grünfläche gelenkt und dort
abgeschieden werden. Die Bedienperson kommt dadurch mit luftgetragenen Staubpartikeln
wenig in Kontakt.
Bevorzugt ist die Haube um eine Schwenkachse beweglich
an der Haltevorrichtung für den Grasfangsack festgelegt, wobei die Schwenkachse
etwa quer zur Längsachse des Rasenmähers und etwa parallel zur Grünfläche
ausgerichtet ist. Auf diese Weise wird das Eigengewicht der Haube im Betrieb des
Rasenmähers von dem Trägerluftstrom des Mähwerks getragen. Das Mähgut
wird dabei in den Grasfangsack gefördert, wobei die Trägerluft diesen
durchdringt und die pendelnd um die Schwenkachse aufgehängte Haube trägt.
Es kann zweckmäßig sein, die Haltevorrichtung
als einen festen Rahmen und die Raumform des Grasfangsackes bestimmend auszubilden.
Die Haube läßt sich dabei starr an der Haltevorrichtung festlegen. Bevorzugt
ist die Haube, in der Art eines Schnellverschlusses, mit Laschen versehen, die klipsartig
mit dem Rahmen in Eingriff bringbar sind.
Die Unterkanten der Haube sind etwa gerade ausgebildet
und im Betrieb des Rasenmähers parallel zur Grünfläche ausgerichtet.
Zwischen den Unterkanten der Haube und der Grünfläche verbleibt ein Spalt,
damit die Trägerluft aus dem Grasfangsack entweichen kann. Die Staubpartikel
in der Trägerluft werden auf diese Weise an der Grünfläche abgeschieden.
Es kann zweckmäßig sein, den Grasfangsack mit
einem geschlossenen, flächigen Dach auszubilden, so daß dann die Haube
weniger in Wannenform als vielmehr als U-förmiges flächiges Bauteil gebildet
ist und den Grasfangsack seitlich umschließt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend
anhand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer Grasfangeinrichtung an einem motorbetriebenen
Rasenmäher,
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht eines Grasfangsacks der Grasfangeinrichtung in Fig.
1,
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht einer als U-förmig, flächiges Rahmenteil
ausgebildeten Haube, welche nicht vom Hauptanspruch abgedecht ist.
Der in Fig. 1 gezeigte motorbetriebene Rasenmäher
2 ist im wesentlichen aus einem Gehäuse 17 mit Laufrädern 18 und einem
am Gehäuse angebrachten Führungsholm 19 gebildet. Ein Motor 20 treibt
ein nicht gezeigtes Mähmesser im Gehäuse 17 an. Das Mähmesser bewirkt
daß das Mähgut 9 zusammen mit einem Trägerluftstrom 10, welcher durch
das Mähmesser erzeugt wird, aus dem spiralförmig sich zum Heck 21 des
Rasenmähers 2 erweiternden Gehäuse 17 ausgetragen wird und in eine Grasfangeinrichtung
1 gelangt. Die Grasfangeinrichtung 1 ist an der Mündung 22 des Gehäuses
17 lösbar festgelegt. Die Grasfangeinrichtung 1 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
als kastenförmiges Bauteil aus Metall, Kunststoff oder einem anderen geeigneten
Werkstoff gebildet und besteht im wesentlichen aus einem Grasfangsack 4 mit einer
Haltevorrichtung 5. Die Haltevorrichtung 5 ist als rahmenartiges Bauteil zur lösbaren
Festlegung des Grasfangsacks 4 und der Mündung 22 des Rasenmähergehäuses
17 vorgesehen. Der Grasfangsack 4 weist ein geschlossenes, flächiges Dachteil
15 und ein Bodenteil 23 auf. Die drei Seitenflächen des Grasfangsacks sind
als luftdurchlässiges Gitter oder ans Gewebe gebildet, welches sich zwischen
Boden und Dachteil aufspannt. Das Gewebe oder Gitter 25 dient zum Zurückhalten
des Mähgutes 9 im Inneren des Grasfangsacks 4. Der Trägerluftstrom 10
kann das Gewebe oder das Gitter 25 passieren.
Eine als U-förmiges, vollflächiges Bauteil 16
ausgebildete Haube 6 umschließt die Seitenflächen des Grasfangsacks 4
mit Abstand 24 zu diesem. Die Grasfangeinrichtung 1 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
in Fig. 1 zur starren Befestigung an dem Gehäuse 17 des Rasenmähers 2
vorgesehen. Es kann zweckmäßig sein, etwa um die Manövrierfähigkeit
des Rasenmähers in unebenem Gelände zu verbessern, die Grasfangeinrichtung
1 um eine etwa horizontal und quer zur Längsachse 8 des Rasenmähers 2
verlaufende Schwenkachse 7 beweglich an der Haltevorrichtung 5 anzuordnen. Es kann
auch zweckmäßig sein, den Grasfangsack 4 als flexibles Bauteil, welches
lediglich an der Mündung 22 des Gehäuses 17 befestigt wird, auszuführen.
Der Grasfangsack 4 kann sich dann in gewissen Grenzen unter einer als wannenförmiges
Bauteil gebildeten Haube frei bewegen, wobei die Haube von dem Trägerluftstrom
10 über der Grünfläche 3 mit geringem Abstand luftkissenartig getragen
wird.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Haltevorrichtung
5 für den Grasfangsack 4 als fester Rahmen 11, der die Raumform des Grasfangsacks
4 bestimmt, ausgebildet. Dies hat den Vorteil, daß die Haube lösbar an
der Haltevorrichtung 5, an dem Rahmen 11 also, festgelegt werden kann. Wie Fig.
3 verdeutlicht, weist die Haube 6 entlang ihres oberen Randes 26, welcher der Grünfläche
3 abgewandt ist, zu diesem Zweck im Querschnitt halbkreisförmige Laschen 12
auf. Die Laschen 12 sind geeignet, die Haube 6 klipsartig an dem Rahmen festzulegen.
Im Betrieb des Rasenmähers 2 bewegen sich die Unterkanten 13 der Haube 6 etwa
parallel und mit geringem Abstand zur Grünfläche 3. Treten nun das Mähgut
9 und die Trägerluft 10 mit entsprechenden Staubpartikeln 14 in den Grasfangsack
4 ein, so hält der Grasfangsack 4 das Mähgut 9 zurück und läßt
die Trägerluft 10 zusammen mit den Staubpartikeln 14 nach außen passieren,
wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Die Haube 6 umgibt mit einem gewissen Abstand 24,
beispielsweise mit etwa 2 cm bis 5 cm den Grasfangsack 4, so daß zwischen dem
Grasfangsack und der Haube 6 die Trägerluft 10 mit den Staubpartikeln 14 auf
die Grünfläche 3 gelenkt wird. Die Staubpartikel 14 werden an der Grünfläche
3 somit abgeschieden. Die Staubbelastung der Bedienperson durch luftgetragene Staubpartikel
14 ist auf diese Weise minimiert.
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| Anspruch[de] |
Grasfangeinrichtung für einen motorbetriebenen Rasenmäher
(2) zum Mähen von Grünflächen (3), bestehend aus einem luftdurchlässigen
Grasfangsack (4) mit einer Haltevorrichtung (5) zur lösbaren Festlegung des
Grasfangsacks (4) an dem Rasenmäher (2), wobei die Haltevorrichtung (5) ein
fester Rahmen (11) ist, der die Raumform des Grasfangsackes (4) bestimmt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Grasfangsack (4) von einer Haube (6)
im wesentlichen allseitig ganzflächig mit Abstand umschlossen ist, wobei die
Haube (6) zur Grünfläche (3) geöffnet ist, und daß die Haube
(6) um eine Schwenkachse (7) beweglich und lösbar an der Haltevorrichtung (5)
für den Grasfangsack (4) festgelegt ist.
Grasfangeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (7) etwa quer zur Längsachse
(8) des Rasenmähers (2) angeordnet ist.
Grasfangeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (7) im Betrieb des Rasenmähers
(2) etwa parallel zur Grünfläche (3) ausgerichtet ist.
Grasfangeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (6) mit Laschen (12) versehen
ist, die klipsartig am Rahmen (11) festliegen.
Grasfangeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkanten (13) der Haube (6) im Betrieb
des Rasenmähers (2) etwa parallel zur Grünfläche (3) ausgerichtet
sind.
Grasfangeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß im Betrieb des Rasenmähers (2) Staubpartikel
(14) durch den Grasfangsack (4) geführt und durch die Haube (6) zur Grünfläche
(3) gelenkt sind.
Grasfangeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Grasfangsack (4) ein flächiges
Dachteil (15) aufweist und die Haube (6) als U-förmiges, den Grasfangsack (4)
seitlich umschließendes vollflächiges Rahmenteil (16) gebildet ist.
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| Anspruch[en] |
Grass catcher for a motor-driven lawn-mower (2) for mowing grassy surfaces
(3), consisting of a grass-catching bag (4) permeable to air with a holding device
for fixing the grass-catching bag (4) onto the lawn-mower (2), the said holding
device (5) being a rigid frame (11) which determines the spatial shape of the grass-catching
bag (4),
characterised in that the grass-catching bag (4) is enclosed by a hood (6)
essentially on all sides and all over its area with some clearance, the said hood
(6) being open towards the grassy surface (3), and the hood (6) is fixed detachably
on the holding device (5) for the grass-catching bag (4) in such manner that it
can be moved about a pivot axle (7).
Grass catcher according to Claim 1,
characterised in that the pivot axle (7) is positioned approximately transversely
relative to the longitudinal axis (8) of the lawn-mower (2).
Grass catcher either of Claims 1 or 2,
characterised in that when the lawn-mower (2) is being operated the pivot
axle (7) is orientated approximately parallel to the grassy surface (3).
Grass catcher according to any of Claims 1 to 3,
characterised in that the hood (6) is provided with brackets (12) which clip
onto the frame (11).
Grass catcher according to any of Claims 1 to 4,
characterised in that when the lawn-mower (2) is being operated, the lower
edges (13) of the hood (6) are orientated approximately parallel to the grassy surface
(3).
Grass catcher according to any of Claims 1 to 5,
characterised in that while the lawn-mower (2) is being operated, dust particles
(14) pass through the grass-catching bag (4) and are deflected by the hood (6) onto
the grassy surface (3).
Grass catcher according to any of Claims 1 to 6,
characterised in that the grass-catching bag (4) has a flat roof portion
(15) and the hood (6) is formed as a U-shaped, all-round frame component (16) which
encloses the grass-catching bag (4) at the sides.
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| Anspruch[fr] |
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Collecteur d'herbe pour tondeuse à gazon motorisée (2) destiné
à tondre des espaces verts (3), composé d'un sac collecteur d'herbe perméable
à l'air (4) comportant un dispositif d'attache (5) pour la fixation amovible
du sac collecteur d'herbe (4) sur la tondeuse à gazon (2), sachant que le dispositif
d'attache (5) est un cadre fixe (11) qui détermine la forme tridimensionnelle
du sac collecteur d'herbe (4), caractérisé en ce que le sac collecteur
d'herbe (4) est entouré à distance par une calotte (6), pour l'essentiel
de tout côté et sur toute sa surface, sachant que la calotte (6) est ouverte
en direction de l'espace vert (3), et en ce que la calotte (6) est fixée
de manière mobile et amovible, autour d'un axe de pivotement (7), sur le dispositif
d'attache (5) pour le sac collecteur d'herbe (4).
Collecteur d'herbe selon la revendication 1, caractérisé
en ce que l'axe de pivotement (7) est disposé de manière à peu
près transversale à l'axe longitudinal (8) de la tondeuse à gazon
(2).
Collecteur d'herbe selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que l'axe de pivotement (7) est orienté
de manière à peu près parallèle à l'espace vert (3) lorsque
la tondeuse à gazon (2) est en marche.
Collecteur d'herbe selon l'une quelconque des revendications 1 à
3, caractérisé en ce que la calotte (6) est munie de languettes
(12) qui sont fixées sur le cadre (11) à mode de clips.
Collecteur d'herbe selon l'une quelconque des revendications 1 à
4, caractérisé en ce que les arêtes inférieures (13)
de la calotte (6) sont orientées de manière à peu près parallèle
à l'espace vert (3) lorsque la tondeuse à gazon (2) est en marche.
Collecteur d'herbe selon l'une quelconque des revendications 1 à
5, caractérisé en ce que, lorsque la tondeuse à gazon (2)
est en marche, des particules de poussière (14) sont conduites à travers
le sac collecteur d'herbe (4) et dirigées à travers la calotte (6) en
direction de l'espace vert (3).
Collecteur d'herbe selon l'une quelconque des revendications 1 à
6, caractérisé en ce que le sac collecteur d'herbe (4) comporte
une toiture plane (15) et en ce que la calotte (6) est réalisée
sous la forme de cadre (16) en forme de U, recouvrant la surface entière et
entourant latéralement le sac collecteur d'herbe (4).
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