Die Erfindung betrifft einen Kunststofflaugenbehälter für
eine Waschmaschine, in dessen horizontaler Achse eine angetriebene Waschtrommel
drehbar gelagert ist, und der Kunststofflaugenbehälter schwingungsbeweglich
in dem Maschinengehäuse angeordnet ist, wobei zur Befestigung wenigstens eines
Schwingungsdämpfers an dem Kunststofflaugenbehälter zwei Laschen vorgesehen
sind, durch welche fluchtende Bohrungen verlaufen, wobei zwischen den Laschen ein
Befestigungsauge des Schwingungsdämpfers angeordnet ist, und zur Festlegung
des Schwingungsdämpfers ein die Bohrungen und das Befestigungsauge durchsetzendes
Befestigungselement an den Laschen angeordnet ist.
Schwingungsdämpfer an schwingenden Aggregaten von Waschautomaten
haben die Aufgabe in ihrer Wirkungsrichtung die Bewegung bei Unwucht durch Wäsche
zu dämpfen und ein Anschlagen oder den Versatz des Gerätes zu verhindern.
Torsionsbewegungen des Laugenbehälters um die Trommelachse werden jedoch nur
durch die damit verbundene Verschiebung des Befestigungspunktes in die Stoßdämpfer
eingeleitet. Die Befestigungspunkte des Dämpfers am Laugenbehälter und
an der gehäuseseitigen Befestigung können auch Drehmomente übertragen.
Bei Stahlaggregaten und Bodenwannen ist die Übertragungsmöglichkeit durch
eine stark angeschraubte Verbindung gegeben, die über die Vorspannkraft eine
kraftschlüssige Verbindung erzeugt. Das ist in dieser Form bei Kunststoffelementen
nicht durchführbar, da die erforderliche Kraft den Kunststoff schädigen
würde und seine Relaxaktion ein schnelles Absinken der Vorspannung zur Folge
hat.
Um insbesondere eine möglichst schwingungsgedämpfte Schwenkachse
zu erhalten, wird im Stand der Technik, gemäß der DE
197 25 706 A1, eine Befestigungseinrichtung offenbart, bei der das Befestigungselement
aus zwei quer zur Schwenkachse angeordneten aufspreizbaren Hülsensegmenten
besteht. Auch wenn infolge der Aufspreizung des Befestigungselementes eine gewisse
Versteifung der Schwenkachse gegeben ist, so ist diese bekannte Spreizhülse
nicht verwendbar für Kunststofflaugenbehälter, und hier insbesondere für
die an dem Kunststofflaugenbehälter angeformten Laschen.
Somit stellt sich für die Erfindung das Problem, einen Kunststofflaugenbehälter
hinsichtlich der Befestigung des Schwingungsdämpfers zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem gelöst durch den
Anspruch 1. Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße Ausführungsform ermöglicht
die Drehmomentübertragung in den Befestigungspunkten der Stoßdämpfer
zur Erzielung der hohen Unwuchtaufnahme. Die Belastung des Kunststoffes und letztendlich
die Höhe des übertragbaren Drehmomentes lässt sich durch die Hülse
bzw. durch den Bund der Schraube bzw. der Mutter genau und prozesssicher anpassen.
Die Kräfte werden über Reibschluss an die Innenseiten der am Laugenbehälter
angeformten Laschen abgefangen bzw. übertragen. Das geschieht über die
Vorspannkraft der Schraube. Durch diese definierte Vorspannung wird der Kunststoff
nur soweit belastet, wie er ohne bzw. geringe bleibende Verformung ertragen kann,
und zusätzlich kann ein Drehmoment über die Fläche übertragen
werden.
Besonders vorteilhaft ist es bei der so genannten Käfiglösung,
dass eine Teile- und Montagezeitreduzierung beim Einsetzen dieser Verbindung erzielt
wird, da zwischen dem Befestigungsauge des Schwingungsdämpfers und den Innenflächen
der Laschen keine Unterlegscheiben benötigt werden. Hierzu wird im Bereich
der benachbarten Laschen zur Übertragung des Stoßdämpferdrehmomentes
ein eine S-Form aufweisendes Formteil mit fluchtenden Bohrungen eingebunden. Dabei
ist der erste Bogenbereich U-förmig ausgebildet und zwischen den Laschen bzw.
zwischen innen liegenden Kunststoffflächen der Laschen angeordnet, wobei der
zweite Bogenbereich über das freie Ende eine der Laschen übergreifend
angeordnet ist. Aufgrund dieser Formgebung ergibt sich ein einfaches Einsetzen und
Positionieren des Formteils.
In Weiterbildung ist an dem zweiten Bogenbereich, der über eine
der fluchtenden Schenkelbohrungen hinausragt, eine Haltevorrichtung für die
Mutter eines die Bohrungen von Laschen sowie des Formteils durchsetzenden Schraubenschaftes
angeordnet. Dadurch ergibt sich eine Verdrehsicherheit der Mutter, wenn über
den Schraubenschaft die Verspannung der Befestigung erfolgt. Die Haltevorrichtung
ist hierbei für eine Vierkantmutter ausgelegt.
In einer zweckmäßigen Ausführung bilden die Laschen
einen Lagerbock, der im wesentlichen eine U-Form aufweist. Hierdurch wird eine besonders
stabile und zuverlässige Befestigung des Schwingungsdämpfers bereitgestellt.
Um insbesondere die Drehmomentkräfte im Bereich des Lagerbocks
abzufangen, weisen die fluchtenden Bohrungen des ersten Bogenbereichs, der sich
in die U-Form des Lagerbocks zwischen den Laschen einpasst, Durchmesser auf, die
dem Innendurchmesser des Befestigungsauges entsprechen. Dies ist insbesondere von
Vorteil, wenn im Befestigungsauge eine elastisch gelagerte Gelenkbuchse vorhanden
ist, wobei verhindert wird, dass sich diese Buchse in den Kunststoff der Laschen
eindrücken bzw. einfressen kann. Somit ist eine feste Anlagefläche
gegeben, die auch entsprechend mit dem Schraubenbolzen verspannt werden kann.
In einer vorteilhaften Ausführung weist die fluchtende Bohrung
des zweiten Bogenbereichs, der sich übergreifend über eine der fluchtenden
Bohrungen des einen Laschenendes erstreckt, einen entsprechenden größeren
Durchmesser wie die Laschenbohrungen auf. Der wird dazu genutzt, um mutterseitig
eine Flanschhülse in den Bohrungen von Formteil und Schenkel anzuordnen, die
die Durchmesserdifferenz im Schraubenschaft überbrückt.
Um die hinreichende Kraft auf den Lagerbock ausüben zu können,
weist der Schraubenkopf des Schraubenschaftes eine vergrößerte Anlagefläche
auf.
Der Schraubenschaft als solches ist derart ausgebildet, dass sich
am Schraubenkopf ein Bereich anschließt, der dem Durchmesserbereich der Laschenbohrung
entspricht, an dem sich der Schaft anschließt, dessen Durchmesser dem Innendurchmesser
von Befestigungsauge bzw. Gelenkhülse, den Durchmessern der Bohrungen des ersten
Bogenbereichs sowie dem der Flanschhülse entspricht.
In einer zweckmäßigen Weiterbildung ist der Schraubenschaft
mit einer Hohlkehle an dem größeren Durchmesserbereich angesetzt bzw.
am Übergangsbereich zum Bereich mit dem größeren Durchmesser mit
einer Hohlkehle versehen.
In einer besonders vorteilhaften Ausführung ist das Formteil
aus einem einstückig gebogenen Metallteil hergestellt, so dass infolge des
Einsetzens des Formteils einerseits die Muttersicherung als auch die Verspannwirkung
im Lagerbock erreicht wird. Es braucht dann lediglich noch der Schraubenschaft durchgeführt
werden, um dann mit dem Schraubenkopf das gesamte Befestigungssystem zu verspannen.
In einer zweckmäßigen Weiterbildung ist das Formteil federnd
ausgeführt, so dass es im U-förmigen Bereich durch Klemmwirkung gegen
die Innenseite der Laschen in seiner Position gehalten wird. Hierdurch kann es bei
der Montage nach dem Einsetzen in den Lagerbock nicht verloren gehen.
In einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung ist der zweite
Bogenbereich des Formteils federnd ausgeführt, so dass dieser das freie Laschenende
auf dessen Außenseite mit einer Klemmwirkung übergreift. Hierdurch wird
bei der Montage neben dem sicheren Halt auch die vorbestimmte Position des Formteils
in dem Lagerbock beibehalten.
In einer vorteilhaften Ausführung besitzen die Laschen auf den
nach innen zugewandten Seiten jeweils einen Führungsvorsprung wodurch der erste
Bogenbereich des S-förmigen Formteils positionierbar ist. Dadurch wird das
Formteil zuverlässig gegen Verdrehen gesichert. Das Einführen des Formteils
wird durch diese Führung ebenfalls erleichtert.
In einer zweckmäßigen Weiterbildung besitzen die freien
Ränder der Laschen auf ihren Innenseiten jeweils eine Einführschräge.
Dadurch wird das Einsetzen des Stoßdämpferauges in den ersten Bogenbereich
des Formteils erleichtert.
In einer vorteilhaften Ausführung sind an der Lasche, die durch
den zweiten Bogenbereich umgriffen wird, außenseitig Führungsstege angebracht,
zwischen denen die Haltevorrichtung und/oder Mutter einführbar und positionierbar
ist. Hierbei wird die käfigartige Haltevorrichtung für die Mutter beim
Einsetzen in der richtigen Position geführt, wobei die Stege ein Mitdrehen
der Mutter beim Verschrauben verhindern.
In einer weiteren Ausführung ist am freien Ende der Lasche für
den zweiten Bogenbereich als Kodiermittel eine Einbuchtung angeordnet, in die der
Scheitelbereich des zweiten Bogenbereichs einführbar ist. Die Einbuchtung ist
nur an dieser einen Lasche angeordnet und so ausgeführt, dass die Mutter erst
dann mit der Bohrung fluchtet, wenn der Scheitelbereich vollständig in der
Einbuchtung eingeführt ist. Auf diese Weise wird vermieden, dass das Formteil
falsch herum montiert wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden
1 bis 5 näher erläutert;
dabei zeigen:
1: eine schematische Darstellung eines Waschmaschinengehäuses
mit innen liegendem Waschaggregat, welches schwingungsgedämpft ist;
2: eine Einzeldarstellung eines angeformten Lagerbocks
an einem Kunststofflaugenbehälter;
3: eine geschnittene Darstellung der Befestigung eines
Befestigungsauges eines Stoßdämpfers zwischen den Laschen eines Lagerbocks
in einer seitlichen Ansicht;
4: eine weitere perspektivische Darstellung der Haltevorrichtung;
5: eine weitere geschnittene Darstellung durch das
Befestigungsauge eines Stoßdämpfers und
6 eine geschnittene Darstellung der Befestigung in
der Draufsicht.
Die 1 zeigt in der Prinzipdarstellung
einen Kunststofflaugenbehälter 1 für eine Waschmaschine
2, in dessen horizontaler Achse 3 eine angetriebene Waschtrommel
4 drehbar gelagert ist. Der Kunststofflaugenbehälter 1 ist
dabei schwingungsbeweglich in dem Maschinengehäuse 5 angeordnet, wobei
wenigstens ein Schwingungsdämpfer 6 an einem Lagerbock 7
am Kunststofflaugenbehälter 1 vorgesehen ist. Wie aus der Prinzipsskizze
deutlich zu erkennen ist, umfasst hierbei der Lagerbock 7 im Wesentlichen
eine U-Form, durch dessen Laschen 8 und 9 fluchtende Bohrungen
10 und 11 verlaufen, die besser in der Detailansicht der
2 zu erkennen sind. Gemäß 3
ist zwischen den Laschen 8 und 9 das Befestigungsauge
13 bzw. eine darin eingesetzte elastisch gelagerte Gelenkbuchse
12 angeordnet. Durch die elastisch gelagerte Gelenkbuchse 12 wird
innerhalb des Befestigungsauges 13 eine schwingungsgedämpfte Schwenkachse
gebildet. Zur Festlegung des Schwingungsdämpfers 6 ist ein die Bohrungen
10 und 11 und die Gelenkbuchse 12 durchsetzendes Befestigungselement
14 am Lagerbock 7 angeordnet.
In 3 ist dargestellt, dass zur Kraftübertragung
bzw. zur Übertragung eines hohen Stoßdämpfermomentes auf die innen
liegenden Kunststoffflächen der Laschen 8 und 9 im Bereich
des Lagerbocks 7, in dem Lagerbock 7 ein S-förmiges Formteil
15 mit fluchtenden Bohrungen 16 und 17 eingebunden wird,
dessen erster Bogenbereich 18, der U-Form des Lagerbocks 7 folgend,
zwischen den Innenseiten der Laschen 8 und 9 angeordnet ist, wobei
sich der zweite Bogenbereich 19 eines der freien Laschenenden, hier
8, außenseitig übergreifend erstreckt. Somit ergibt sich ein
Formteil 15, welches sich formschlüssig einerseits zwischen den Laschen
8 und 9 einfügt, und andererseits gegen Verdrehung durch
den übergreifenden zweiten Bogenbereich 19 gesichert ist, wobei auch
gewährleistet wird, dass durch diese Formgebung auch eine Selbsthalterung des
Formteils 15 im angeformten Lagerbock 7 erzielt wird, um auf diese
Weise auch eine leichte Montage der zur Vervollständigung der Befestigung erforderlichen
Teile zu ermöglichen. Dabei ist das Formteil 15 aus einem einstückig
gebogenen Metallteil hergestellt, wobei die federnde Eigenschaft des Metalls eine
Klemmwirkung des ersten Bogenbereichs 18 zwischen den Laschen
8 und 9 und/oder des zweiten Bogenbereichs 19 außenseitig
um das freie Ende der einen Lasche 8 bereitstellt.
Dabei ist an dem zweiten Bogenbereich 19, der insbesondere
über eine der fluchtenden Laschenbohrungen hinausragt, eine als Käfig
ausgebildete Haltevorrichtung 20 für eine Mutter 21 angeordnet.
In diese Mutter 21 wird der die Bohrungen 10 und 11 von
den Laschen 8 und 9 durchsetzende Schraubenschaft 22
eingeschraubt. Dabei ist die Haltevorrichtung 20, so wie sie sich insbesondere
in der 4 darstellt, zur Aufnahme einer Vierkantmutter
21 ausgebildet. Wie aus der 3 nun ersichtlich
ist, befindet sich in dem Befestigungsauge 13 eine elastisch gelagerte
Gelenkbuchse 12, wobei hier um die Gelenkbuchse 12 ein elastomerer
Ring 23 gedrückt ist, um den dann das Befestigungsauge 13
des Stoßdämpfers 6 liegt. Somit ergibt sich eine eingefasste
Gelenkbuchse 12, die insbesondere ein Drehmoment schwingungsgedämpft
auf die Laschen 8 und 9 überträgt.
In 4 ist in einer seitlichen Ansicht
auf die Außenseite der Lasche 8 zu erkennen, dass der zweite Bogenbereich
19 die Lasche 8 zumindest teilweise außenseitig überdeckt.
An diesem zweiten Bogenbereich 19 ist die käfigartige Haltevorrichtung
20 angeordnet bzw. einstückig angeformt. In diese Haltevorrichtung
ist die Vierkantmutter 21 eingelegt, in deren Gewindeöffnung das freie
Schaftende 29 hindurchragt bzw. eingeschraubt ist und über das hinter
der Lasche 8 befindliche Befestigungsauge 13 (3)
des Stoßdämpfers 6 befestigt bzw. lagert. Am freien Ende dieser
Lasche 8 ist als Kodiermittel ferner eine Einbuchtung 32 angeordnet,
in die der Bereich des Scheitels des zweiten Bogenbereichs 19 eingelegt
ist. Die Einbuchtung 32 ist nur an dieser einen Lasche 8 angeordnet
und so ausgeführt, dass die Mutter 21 erst dann mit der Bohrung
10 (2) fluchtet, wenn sich der Scheitelbereich
vollständig in der Einbuchtung 32 befindet. Wenn das Formteil falsch
herum montiert wird, dann liegt der Scheitelbereich auf dem freien Ende der Lasche
9 ohne Einbuchtung auf. In diesem Fall ist die Mutter 21 nicht
fluchtend mit der Bohrung 11 (2) in der Lasche
9 positioniert. Eine Verschraubung ist bei dieser falschen Positionierung
des Formteils 15 nicht möglich.
Um insbesondere die Verspannkräfte gezielt auf die Gelenkbuchse
12 bzw. die Innenflächen der Kunststofflaschen 8 und
9 übertragen zu können, weisen die fluchtenden Bohrungen
16 und 17 des ersten Bogenbereichs 18, der sich in die
U-Form des Lagerbocks 7 zwischen den Schenkeln 8 und
9 einpasst, jeweils Durchmesser D1 auf, die dem Innendurchmesser D2 der
Gelenkbuchse 12 entsprechen. Dies ist deutlich in der 3
zu erkennen, wobei im wesentlichen eine Bündigkeit zwischen dem Innendurchmesser
D2 und dem Durchmesser D1 gegeben ist. Die fluchtende Bohrung 24 des zweiten
Bogenbereichs 19, der sich übergreifend über eine der fluchtenden
Bohrungen, hier 10, der Lasche 8 erstreckt, weist einen entsprechenden
größeren Durchmesser D3 wie die Laschenbohrungen D4 auf. Zu erkennen ist
in der 3, dass hierbei mutterseitig eine Flanschhülse
25 in der Bohrung 24 und in der Bohrung 10 der Lasche,
hier 8, angeordnet ist, die die Durchmesserdifferenz zwischen D1, D2 und
D3, D4 zum Schraubenschaft 22 überbrückt.
Wie aus der 3 zu erkennen ist, weist
der Schraubenkopf 26 des Schraubenschaftes 22
eine vergrößerte Anlagefläche 27 auf, die die hinreichende
Verschraubungs- bzw. Verspannkraft an die Außenfläche der Lasche
9 bewirkt. Dabei schließt sich an dem Schraubenkopf 26 ein
Bereich 28 an, der dem Durchmesserbereich D4 der Laschenbohrung entspricht,
an dem sich Schaft 22 anschließt, dessen Durchmesser mit dem Innendurchmesser
D2 von der Gelenkbuchse 12, den Durchmessern D1 der Bohrungen
16 und 17 des ersten Bogenbereichs 18, sowie dem der
Flanschhülse 25 entspricht.
Wie aus der 3 noch zu erkennen ist, ist
Schraubenschaft 22 am Übergangsbereich zum Bereich 28 des
Schraubenkopfes 26 mit einer Hohlkehle 30 versehen, wobei der
Schaft 22 in seiner weiteren Erstreckung zum Ende einen größeren
Durchmesser D2 aufweist.
Es versteht sich nun von selbst, dass, bevor die Befestigung erfolgt,
zunächst das Formteil 15 in dem Lagerbock 7 eingesetzt wird.
Dann wird an der Lasche 8 die Flanschhülse 25 angesetzt,
bevor dann das Befestigungsauge 13 mit seiner elastisch gelagerten Gelenkbuchse
12 zwischen die Laschen 8, 9 so eingesetzt wird, dass
der Schraubenschaft 22 durch die fluchtenden Bohrungen 10 und
11 gesetzt werden kann. Ist dies erfolgt, wird lediglich noch eine Mutter
21 in die käfigförmige Haltevorrichtung 20 eingesetzt,
die sich beim Anziehen des Schraubenkopfes 26 selbsttätig anzieht.
Die Haltevorrichtung 20 ist so ausgelegt, dass die Mutter 21 vorab
in einer Vorraststellung darin eingesetzt werden kann und gemeinsam mit dem Formteil
15 in bzw. an den Lagerbock 7 positioniert wird. Die Verspannung
der Teile gewährleistet ein schwingungsgedämpftes Drehmoment. Die Kräfte
werden dabei von der Gelenkhülse 12 unmittelbar auf das Formteil
15 übertragen, welches wiederum die Kräfte großflächig
auf die Innenflächen der Laschen 8, 9 überträgt.
Dieses Formteil 15 hat somit insbesondere den Vorteil, dass hohe Verspannkräfte
auf einen aus Kunststoff gefertigten Lagerbock 7 bzw. auf die Laschen
8 und 9 übertragen werden können.
Die 5 zeigt noch einmal in isolierter
Schnittdarstellung das Befestigungsauge 13 des Schwingungsdämpfers
6, in dem der elastische Ring 23 liegt, in dem wiederum die Gelenkbuchse
12 eingebunden ist, welche durchsetzt ist von dem Schraubenschaft
22. Hinter dem Befestigungsauge 13 ist ein Teil des ersten Bogebereichs
18 des Formteils 15 (3) zu erkennen,
welches die seitliche Anlage des Befestigungsauges 13 bzw. der Gelenkbuchse
12 an der Lasche 8 bereitstellt.
In 6 ist der Lagerbock 7 als
geschnittene Darstellung von oben dargestellt. Alle Richtungsangaben beziehen sich
auf die betriebsgemäße Position der Waschmaschine. An den Laschen
8 und 9 sind am freien Rand auf den Innenflächen jeweils
Führungsvorsprünge 30 angeordnet. Hinter den Führungsvorsprüngen
befindet sich der erste Bogenbereich 18 des Formteils 15 (3).
Ferner sind an den freien Enden der Laschen 8 und 9 Einführschrägen
33 angeordnet, die das Einführen des Befestigungsauges 13
bzw. der Gelenkbuchse 12 erleichtern. Zusätzlich wird ein Verdrehen
des ersten Bogenbereichs 18 um den als Achse wirkenden Schraubenschaft
22 verhindert. An der Außenseite der Lasche 8, die vom zweiten
Bogenbereich 19 (3) umgriffen wird, sind zwei
im wesentlichen parallel verlaufende Führungsstege 31 angeordnet.
Zwischen diesen Führungsstegen 31 wird die Haltevorrichtung
20 mit der Mutter 21 eingeschoben. Neben einer guten Führung
wird auch eine Verdrehsicherung für die Mutter 21 beim Einschrauben
des Schraubenschaftes 22 erreicht.