Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung,
und spezieller eine Vorgehensweise zur Vereinfachung einer Konstruktion dadurch,
dass ermöglicht wird, dass zumindest ein Teil eines Reflektors einer Begrenzungsleuchte
als eine aufrechte Wand dient, die eine Grenzfläche zu einer andersfarbigen
Leuchte darstellt.
Es ist eine Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung bekannt, beispielsweise
ein Fahrzeugscheinwerfer, bei welcher eine Lichtquelle in einer Leuchtenkammer angeordnet
ist, die durch eine Linse und einen Leuchtenkörper festgelegt wird.
Als eine derartige Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung ist eine sogenannte
Kombinationsleuchte bekannt, die verschiedene Arten von Leuchten enthält, beispielsweise
einen Scheinwerfer, eine Abbiegesignalleuchte, und eine Begrenzungsleuchte, die
jeweils eine Lichtquelle aufweisen (vergleiche beispielsweise Patentdokument 1).
Die als Kombinationsleuchte bekannte Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung
weist mehrere Arten von Lichtquellen auf. Wenn die Lichtquellen Licht mit unterschiedlichen
Farben aussenden, sind aufrechte Wände, die als eine Grenzfläche zwischen
den Leuchten dienen, dazu erforderlich, das Problem zu verhindern, dass sich das
Licht mit unterschiedlichen Farben gegenseitig stört.
Bei der bekannten Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung weist beispielsweise
jede Leuchte einen Leuchtenkörper (oder Reflektor) auf, und ist eine offene
Oberfläche jedes Leuchtenkörpers von einer Linse abgedeckt, wodurch ein
Leuchtenraum für jede Leuchte gebildet wird. Daher dient ein Teil des Leuchtenkörpers
jeder Leuchte als eine aufrechte Wand, die eine Grenzfläche zur benachbarten
Leuchte darstellt.
- [Patentdokument 1] Japanische Veröffentlichung einer ungeprüften Patentanmeldung
Nr. 2005-100739.
Bei der bekannten Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung ist die Konstruktion
kompliziert, da Leuchtenkörper entsprechend der Anzahl an Leuchten in gegenseitiger
Nähe vorgesehen sind.
Da die Begrenzungsleuchte als eine Anzeigeleuchte dient, die das Vorhandensein
des Fahrzeugs der Außenwelt mitteilt, weist die Begrenzungsleuchte vorzugsweise
einen großen Sichtbereich auf.
Eine oder mehrere Ausführungsformen der Erfindung stellen eine
Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung mit einer vereinfachten Konstruktion und einem großen
Sichtwinkel einer Begrenzungsleuchte zur Verfügung.
Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen weist eine
Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung eine Begrenzungsleuchte auf, die als Fahrzeuganzeigeleuchte
dient, und eine andersfarbige Leuchte, die eine Lichtquelle aufweist, die Licht
mit einer anderen Farbe als der Farbe einer Lichtquelle der Begrenzungsleuchte aussendet,
wobei die Begrenzungsleuchte und die andersfarbige Leuchte einander benachbart angeordnet
sind, ist eine Lichtquelle, die eine Lichtemitterdiode, einen das von der Lichtquelle
ausgesandte Licht reflektierenden Reflektor, und eine Diffuserlinse aufweist, die
das von dem Reflektor reflektierte Licht durchlässt und diffus ausbildet, in
der Begrenzungsleuchte angeordnet, und ist zumindest ein Teil des Reflektors der
Begrenzungsleuchte als ein aufrechter Wandabschnitt ausgebildet, der als eine Grenzfläche
zur andersfarbigen Leuchte dient.
Daher wird bei der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung gemäß
einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung eine gegenseitige Störung
des Lichts, das von den jeweiligen Lichtquellen der Begrenzungsleuchte und der andersfarbigen
Leuchte ausgesandt wird, durch den Reflektor verhindert, und wird ermöglicht,
dass sich das von der Begrenzungsleuchte ausgesandte Licht in einem Zustand ausbreiten
kann, in welchem das Licht durch die Diffuserlinse diffus ausgebildet wird.
Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung
wird eine Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung zur Verfügung gestellt, die eine
Begrenzungsleuchte aufweist, die als eine Fahrzeuganzeigeleuchte dient, und eine
andersfarbige Leuchte, die eine Lichtquelle aufweist, die Licht mit anderer Farbe
als jener einer Lichtquelle der Begrenzungsleuchte aussendet, wobei die Begrenzungsleuchte
und die andersfarbige Leuchte einander benachbart angeordnet sind, und die Begrenzungsleuchte
eine Lichtquelle aufweist, die eine Lichtemitterdiode einsetzt, einen Reflektor,
der von der Lichtquelle ausgesandtes Licht reflektiert, und eine Diffuserlinse,
die das von dem Reflektor reflektierte Licht durchlässt und diffus ausbildet,
wobei zumindest ein Teil des Reflektors der Begrenzungsleuchte als ein aufrechter
Wandabschnitt ausgebildet ist, der als eine Grenzfläche gegenüber der
andersfarbigen Leuchte dient.
Da das Licht, das von der Lichtemitterdiode ausgesandt wird, durch
die Diffuserlinse diffus ausgebildet wird, und sich dann ausbreiten kann, wird daher
ermöglicht, einen weiten Sichtbereich sicherzustellen.
Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung
können sich die Begrenzungsleuchte und die andersfarbige Leuchte einen Leuchtenkörper
teilen, kann eine erste Leuchtenkammer für die andersfarbige Leuchte und eine
zweite Leuchtenkammer für die Begrenzungsleuchte durch den Reflektor
unabhängig von dem Leuchtenkörper festgelegt werden, und kann die gesamte
Oberfläche des Reflektors mit Metall bedampft sein. Mittels Durchführung
einer Metallbedampfung auf der gesamten Oberfläche des Reflektors kann daher
der Reflektor als ein Teil dienen, das zum Reflektieren sowohl des von der Lichtquelle
der andersfarbigen Leuchte ausgesandten Lichts als auch des von der Lichtquelle
der Begrenzungsleuchte ausgesandten Lichtes dient.
Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung
kann das von der Lichtquelle der Begrenzungsleuchte ausgesandte Licht durch den
Reflektor reflektiert werden, und können eine optische Achse von der Lichtquelle
der Begrenzungsleuchte zum Reflektor und eine optische Achse, die sich von dem Reflektor
zu der Diffuserlinse erstreckt, im Wesentlichen senkrecht zueinander angeordnet
sein. Daher wird ermöglicht, das Ausmaß der konstruktiven Freiheit zu
erhöhen, infolge der Vergrößerung der Freiheit in Bezug auf die Anbringungsposition
der Lichtquelle der Begrenzungsleuchte.
Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung
können Stufen, die es dem von der Lichtquelle der andersfarbigen Leuchte ausgesandten
Licht ermöglichen, sich in einer Richtung auszubreiten, die gegen die optische
Achse der Lichtquelle verkippt ist, in dem Reflektor vorgesehen sein. Daher wird
ermöglicht, einfach die Stufen auszuformen, um den Sichtbereich der andersfarbigen
Leuchte zu vergrößern.
Andere Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden
Beschreibung und den beigefügten Patentansprüchen deutlich werden. Die
Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt:
1 eine beste Art und Weise zur Ausführung der
Erfindung, zusammen mit den 2 bis 4,
wobei 1 eine schematische Vorderansicht ist, die eine
Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung zeigt;
2 eine vergrößerte Schnittansicht entlang
der Linie II-II von 1;
3 eine vergrößerte Schnittansicht entlang
der Linie III-III von 1; und
4 eine vergrößerte Perspektivansicht, die
einen Reflektor und eine Lichtemitterdiode zeigt.
Bei einer oder mehreren Ausführungsformen, die nachstehend beschrieben
werden, wird die Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung gemäß der Erfindung bei
einer Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung eingesetzt, die als sogenannte Kombinationsleuchte
bezeichnet wird, und einen Scheinwerfer, eine Abbiegesignalleuchte, und eine Begrenzungsleuchte
enthält. Die Erfindung ist nicht auf eine derartige Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung
beschränkt, sondern kann in weitem Ausmaß bei allen Kombinationsleuchten
eingesetzt werden, die eine Begrenzungsleuchte aufweisen.
Die Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung 1 ist am rechten Vorderende
eines Fahrzeugs angeordnet, und wird als sogenannte Kombinationsleuchte bezeichnet,
die einen Scheinwerfer 2 aufweist, eine Abbiegesignalleuchte
3, und eine Begrenzungsleuchte 4, wie dies in 1
gezeigt ist. Der Scheinwerfer 2 ist an der Oberseite angeordnet, und die
Abbiegesignalleuchte 3 und die Begrenzungsleuchte 4 sind unterhalb
des Scheinwerfers 2 angeordnet.
Wie aus 1 hervorgeht, weist die Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung
1 einen äußeren Leuchtenkörper 5 auf, der einen
konkaven Abschnitt hat, der nach vorn hin offen ist, und eine äußere Linse
6, welche die offene Oberfläche des äußeren Leuchtenkörpers
5 abdeckt. Ihr Innenraum, der durch den äußeren Leuchtenkörper
5 und die äußere Linse 6 festgelegt wird, ist als eine
Leuchtenkammer 7 ausgebildet. Eine Scheinwerfer-Lichtquelle 8,
die in der Leuchtenkammer 7 angeordnet ist, ist an dem hinteren Ende des
äußeren Leuchtenkörpers 5 angebracht (siehe 1).
Die Abbiegesignalleuchte 3 ist als eine andersfarbige Leuchte
ausgebildet, die eine Lichtquelle hat, die Licht mit anderer Farbe als jener der
Lichtquelle der Begrenzungsleuchte 4 aussendet.
Wie in 2 gezeigt, sind die Abbiegesignalleuchte
3 und die Begrenzungsleuchte 4 in der Leuchtenkammer
7 angeordnet. Die Abbiegesignalleuchte 3 und die Begrenzungsleuchte
4 weisen einen gemeinsamen, inneren Leuchtenkörper 9 auf,
der nach vorn hin offen ist, und eine gemeinsame, innere Linse 10, welche
die offene Oberfläche des inneren Leuchtenkörpers 9 abdeckt.
Im Wesentlichen ist die gesamte innere Oberfläche des inneren Leuchtenkörpers
9 mit Metall bedampft, beispielsweise mit Aluminium. Daher hat der innere
Leuchtenkörper 9 die Funktion eines Reflektors, welcher das von den
Lichtquellen der Abbiegesignalleuchte 3 und der Begrenzungsleuchte
4 ausgesandte Licht reflektiert.
Der rechte Endabschnitt des inneren Leuchtenkörpers
9 ist mit einem Montageabschnitt 11 versehen, der sich im Wesentlichen
in Richtung von vorn nach hinten erstreckt. Der Montageabschnitt 11 ist
im Wesentlichen im Zentrum in Richtung von vorn nach hinten des inneren Leuchtenkörpers
9 angeordnet. Eine nach vorn offene Montageausnehmung 11a ist
in dem Montageabschnitt 11 vorgesehen.
Eine Lichtquelle 12 für die Abbiegesignalleuchte ist
auf dem hinteren Endabschnitt des inneren Leuchtenkörpers 9 angebracht.
Es wird beispielsweise Licht mit der Farbe Orange von der Lichtquelle
12 für die Abbiegesignalleuchte ausgesandt.
Ein Reflektor 13 ist auf dem Montageabschnitt 11
des inneren Leuchtenkörpers 9 angebracht. Wie in den 3
und 4 gezeigt, weist der Reflektor 13 einen
aufrechten Wandabschnitt 14 auf, der im Wesentlichen dreieckförmig
ist, mit Verlauf in Horizontalrichtung und Ablenkung nach oben, einen Abschirmabschnitt
15, der nach rechts von dem unteren Rand der rückwärtigen Hälfte
der aufrechten Wand 14 vorsteht, und einen unteren Abschnitt
16, der nach rechts von dem unteren Rand des aufrechten Wandabschnitts
14 vorsteht, wobei diese Abschnitte zusammen einen Körper bilden.
Der Abschirmabschnitt 15 verläuft schräg, sodass
er im Verlauf nach vorn weiter nach oben geht. Stufen 17, 17,
..., die nach oben hin vorstehen, sind in dem linken Rand des hinteren Endabschnitts
des Abschirmabschnitts 15 vorgesehen. Die linken Oberflächen der Stufen
17, 17, ... sind als eine reflektierende Oberfläche ausgebildet,
und die Stufen haben die Aufgabe, das von der Lichtquelle 12 für die
Abbiegesignalleuchte ausgesandte Licht zu reflektieren, und das reflektierte Licht
in eine vorbestimmte Richtung zu führen.
Der Abschirmabschnitt 5 ist mit einem Befestigungsvorsprung
15a versehen, der nach hinten vorsteht.
Der untere Abschnitt 16 steht von einem Abschnitt mit Ausnahme
des hinteren Endabschnitts in dem unteren Rand des aufrechten Wandabschnitts
14 vor. Ein Raum zwischen dem hinteren Ende des unteren Abschnitts
4 und dem hinteren Ende des Abschirmabschnitts 15 ist als ein
Leiterplattenmontageabschnitt 18 ausgebildet.
Die gesamte Oberfläche des Reflektors 13 ist mit einem
Metall bedampft, beispielsweise mittels Aluminiumbedampfung.
Der Reflektor 13 wird auf dem inneren Leuchtenkörper
9 dadurch angebracht, dass der Befestigungsvorsprung 15a in die
Montageausnehmung 11a eingeführt wird, die in dem Montageabschnitt
11 des inneren Leuchtenkörpers 9 vorgesehen ist (siehe
3).
Eine Lichtquellen-Leiterplatte 20, auf der Lichtemitterdioden
(LED) 19 und 19 angebracht sind, ist in dem Leiterplattenmontageabschnitt
18 angeordnet, der an der Rückseite des unteren Abschnitts
16 vorgesehen ist (siehe die 3 und
4). Die Lichtemitterdioden 19 und
19 sind unterhalb der oberen Oberfläche des unteren Abschnitts
16 angeordnet, und sind von der Vorderseite aus nicht sichtbar. Die Lichtemitterdioden
19 und 19 dienen als Lichtquellen für die Begrenzungsleuchte
4. Licht mit einer Farbe, beispielsweise der Farbe Weiß, die von der
Farbe des Lichts verschieden ist, das von der Lichtquelle 12 für die
Abbiegesignalleuchte ausgesandt wird, wird von den Lichtemitterdioden
19 und 19 ausgesandt.
Der rechte Endabschnitt der inneren Linse 10 ist als ein
Diffuserlinsenabschnitt 10a ausgebildet. Diffuserstufen, beispielsweise
Fischaugenstufen, sind auf der inneren Oberfläche des Diffuserlinsenabschnitts
10a vorgesehen. Der Abschnitt der inneren Linse 10 mit Ausnahme
des Diffuserlinsenabschnitts 10a ist als ein lichtdurchlässiger Linsenabschnitt
10b ausgebildet, in welchem keine Diffuserstufen vorgesehen sind.
In dem Zustand, in welchem der Reflektor 13 auf dem inneren
Leuchtenkörper 9 angebracht ist, dient der aufrechte Wandabschnitt
14 des Reflektors 13 als ein Trennabschnitt zum Unterteilen des
inneren Raums, der durch den inneren Leuchtenkörper 9 und die innere
Linse 10 festgelegt wird, in Horizontalrichtung. Daher wird der innere
Raum, der durch den inneren Leuchtenkörper 9 und die innere Linse
10 festgelegt wird, auf eine erste Leuchtenkammer 21 und eine
zweite Leuchtenkammer 22 durch den aufrechten Wandabschnitt 14
des Reflektors 13 unterteilt, sodass die Abbiegesignalleuchte
3, welche die erste Leuchtenkammer 21 aufweist, und die Begrenzungsleuchte
4, welche die zweite Leuchtenkammer 22 aufweist, gegeneinander
isoliert sind.
Die erste Leuchtenkammer 21 weist einen Raum auf, der von
dem Abschnitt des inneren Leuchtenkörpers 9 mit Ausnahme des rechten
Endabschnitts, dem Reflektor 13, und dem lichtdurchlässigen Linsenabschnitt
10b der inneren Linse 10 umgeben ist, und die zweite Leuchtenkammer
22 weist einen Raum auf, der von dem rechten Endabschnitt des inneren Leuchtenkörpers
9, dem Reflektor 13, und dem Diffuserlinsenabschnitt
10a der inneren Linse 10 umgeben wird (siehe 2).
Wenn bei der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung 1 mit der voranstehend
geschilderten Ausbildung Licht von der Lichtquelle 8 für den Scheinwerfer
ausgesandt wird, geht das ausgesandte Licht durch die äußere Linse
6 hindurch, und breitet sich in Vorwärtsrichtung aus.
Wenn Licht mit der Farbe Orange von der Lichtquelle 12 für
die Abbiegesignalleuchte ausgesandt wird, geht das ausgesandte Licht durch den lichtdurchlässigen
Linsenabschnitt 10b der inneren Linse 10 und die äußere
Linse 6 hindurch, und breitet sich in Vorwärtsrichtung aus. Hierbei
wird ein Teil des von der Lichtquelle 12 für die
Abbiegesignalleuchte ausgesandten Lichts durch die innere Oberfläche des inneren
Leuchtenkörpers 9 und die linke Seitenoberfläche des aufrechten
Wandabschnitts 14 des Reflektors 13 reflektiert, und breitet sich
in einem vorbestimmten Winkel zur optischen Achse A aus (siehe 2).
Gleichzeitig wird der andere Anteil des von der Lichtquelle
12 für die Abbiegesignalleuchte ausgesandten Lichts durch die Stufen
17, 17, ... des Reflektors 13 reflektiert. Das durch
die Stufen 17, 17, ... reflektierte Licht breitet sich in einem
großen Winkel zur optischen Achse A aus, wie durch Pfeile S in 2
angedeutet.
Wenn das weiße Licht von den Lichtemitterdioden 19 und
19 ausgesandt wird, geht das ausgesandte Licht durch den Diffuserlinsenabschnitt
10a der inneren Linse und die äußere Linse 6 hindurch,
und breitet sich dann in Vorwärtsrichtung aus. Hierbei wird das nach oben von
den Lichtemitterdioden 19 und 19 ausgesandte Licht durch den Abschirmabschnitt
15 des Reflektors 13 reflektiert, und breitet sich dann in Vorwärtsrichtung
in senkrechter Richtung aus (siehe 3).
Ein Teil des von den Lichtemitterdioden 19 und
19 ausgesandten Lichts wird durch die innere Oberfläche des inneren
Leuchtenkörpers 9 und die rechte Seitenoberfläche des aufrechten
Wandabschnitts 14 des Reflektors 13 reflektiert, wird durch den
Diffuserlinsenabschnitt 10a diffus ausgebildet, und breitet sich dann in
einem vorbestimmten Winkel zur optischen Achse B aus (siehe 2).
Wie voranstehend beschrieben, wird das von der Lichtquelle
12 für die Abbiegesignalleuchte ausgesandte Licht durch die linke
Seitenoberfläche des aufrechten Wandabschnitts 14 reflektiert, und
wird das von den Lichtemitterdioden 19 und 19 ausgesandte Licht
durch die rechte Seitenoberfläche des aufrechten Wandabschnitts 14
reflektiert. Daher wird verhindert, dass sich das von der Lichtquelle
12 für die Abbiegesignalleuchte ausgesandte Licht und das von den
Lichtemitterdioden 19 und 19 ausgesandte Licht gegenseitig stören.
Wie voranstehend geschildert, wird bei der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung
1 infolge der Tatsache, dass der Diffuserlinsenabschnitt 10a in
der inneren Linse 10 der Begrenzungsleuchte 4 vorgesehen ist,
das von den Lichtemitterdioden 19 und 19 ausgesandte Licht durch
den Diffuserlinsenabschnitt 10a diffus ausgebildet, und wird ein großer
Betrachtungswinkel erhalten.
Die Abbiegesignalleuchte 3 und die Begrenzungsleuchte
4 sind dadurch voneinander getrennt oder gegeneinander isoliert, dass der
Reflektor 13 in dem inneren Raum angeordnet ist, der durch den inneren
Leuchtenkörper 9 und die innere Linse 10 festgelegt wird,
sodass das Licht, das von der Lichtquelle 12 für die Abbiegesignalleuchte
ausgesandt wird, und das Licht, das von den Lichtemitterdioden 19 und
19 ausgesandt wird, daran gehindert werden, sich gegenseitig zu stören.
Daher wird ermöglicht, die Konstruktion der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung
1 zu vereinfachen.
Die Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung 1 ist mit dem Reflektor
13 unabhängig von dem inneren Leuchtenkörper 9 versehen,
und mit der gesamten Oberfläche des Reflektors 13 ist eine Metallbedampfung
durchgeführt. Da der Reflektor 13 von anderen Teilen unabhängig
ist, kann die Metallbedampfung einfach durchgeführt werden. Mittels Durchführung
einer Metallbedampfung auf der gesamten Oberfläche des Reflektors
13 kann der Reflektor 13 als ein Teil verwendet werden, das sowohl
das von der Lichtquelle 12 für die Abbiegesignalleuchte ausgesandte
Licht als auch das von den Lichtemitterdioden 19 und 19 ausgesandte
Licht reflektiert.
Da das von den Lichtemitterdioden 19 und 19 ausgesandte
Licht durch den Abschirmabschnitt 15 des Reflektors 13 reflektiert
wird, wird bei der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung 1 ermöglicht, das
Ausmaß der Freiheit bezüglich der Konstruktion zu erhöhen, infolge
der Erhöhung der Freiheit in Bezug auf die Anbringungspositionen der Lichtemitterdioden
19 und 19. Weiterhin wird ermöglicht, das ästhetische
Erscheinungsbild der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung 1 zu verbessern, durch
Anordnen der Lichtemitterdioden 19 und 19 an solchen Orten, die
von der Außenseite der äußeren Linse 6 aus nicht sichtbar
sind.
Weiterhin ist es infolge der Tatsache, dass der Reflektor
13 unabhängig von dem inneren Leuchtenkörper 9 mit den
Stufen 17, 17, ... zum Führen des von der Lichtquelle
12 für die Abbiegesignalleuchte ausgesandten Lichts in eine vorbestimmte
Richtung versehen ist, bei der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung 1 einfach,
die Stufen 17, 17, ... auszuformen, und wird ermöglicht,
den Sichtwinkel der Abbiegesignalleuchte 3 zu vergrößern.
- 1
- Fahrzeugleuchteneinheit
- 3
- Abbiegesignalleuchte (andersfarbige Leuchte oder Leuchte in einer anderen Farbe)
- 4
- Begrenzungsleuchte
- 9
- innerer Leuchtenkörper (Leuchtenkörper)
- 10a
- Diffuserlinsenabschnitt (Diffuserlinse)
- 13
- Reflektor
- 14
- aufrechter Wandabschnitt
- 17
- Stufe
- 19
- Lichtemitterdiode
- 21
- erste Leuchterkammer
- 22
- zweite Leuchtenkammer
Zwar wurde die Erfindung in Bezug auf eine begrenzte Anzahl an Ausführungsformen
beschrieben, jedoch werden Fachleute auf Grundlage dieser Offenbarung erkennen,
dass sich andere Ausführungsformen überlegen lassen, die nicht von dem
hier offenbarten Umfang der Erfindung abweichen. Der Umfang der Erfindung ergibt
sich aus der Gesamtheit der vorliegenden Anmeldeunterlagen und soll von den beigefügten
Patentansprüchen umfasst sein.