- Priorität: Republik Korea (KR) 17. April 2006 10-2006-0034729
HINTERGRUND DER OFFENBARUNG
Gebiet der Offenbarung
Die Erfindung betrifft einen Wäschetrockner zum Trocknen gewaschener
Wäsche und dergleichen, und spezieller betrifft sie einen Wäschetrockner
und ein Steuerungsverfahren für einen solchen. Obwohl die Erfindung für
einen weiten Umfang von Anwendungen geeignet ist, ist sie besonders dazu geeignet,
dadurch eine optimale Temperatur innerhalb einer Trocknungstrommel aufrechtzuerhalten,
dass die Drehzahl eines für den Wäschetrockner verwendeten Gebläselüfters
variiert wird.
Erörterung der einschlägigen Technik
Ein Wäschetrockner ist allgemein dazu vorhanden, einen feuchten
Gegenstand (beispielsweise feuchte Wäsche, Bettwäsche usw.) zu trocknen,
damit dieser automatisch trocken wird. Außerdem werden Wäschetrockner
in solche vom Ablufttyp zum Trocknen von Wäsche durch Einleiten von Außenluft
sowie solche vom Kondensationstyp zum Trocknen von Wäsche durch Beseitigen
von Feuchtigkeit durch Umwälzen von Innenluft und durch Kondensieren der entfernten
Feuchtigkeit zu abzulassendem Wasser eingeteilt.
Nun wird eine Konfiguration eines Wäschetrockners vom Ablufttyp
gemäß der einschlägigen Technik unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen wie folgt schematisch erläutert.
Die 1 ist ein Schnittdiagramm eines Wäschetrockners
vom Ablufttyp gemäß einer einschlägigen Technik.
Gemäß der 1 verfügt ein
Wäschetrockner vom Ablufttyp gemäß einer einschlägigen Technik
über einen Körper 10, eine in diesem drehbar vorhandene Trocknungstrommel
20, in der Wäsche getrocknet werden kann, ein Trocknungstrommellager
60, das an der Vorderseite der Trocknungstrommel 20 vorhanden
ist, um sie drehbar zu lagern, und eine Antriebsvorrichtung zum Drehen der Trocknungstrommel
20.
An der Rückseite der Trocknungstrommel 20 ist ein Einlasskanal
30 vorhanden, um Heißluft zum Inneren der Trocknungstrommel
20 zu leiten. In diesem Fall ist der Einlasskanal 30 so konfiguriert,
dass er mit der Trocknungstrommel 20 in Verbindung steht. Außerdem
ist im Einlasskanal 30 ein Heizer 35 zum Erwärmen der eingelassenen
Luft vorhanden. Unter der unteren Vorderseite der Trocknungstrommel 20
ist ein mit einem Filter 43 versehener Flusenkanal 40 vorhanden,
um Teilchen wie Fussel und dergleichen aus der aus der Trocknungstrommel
20 ausgeblasenen Luft herauszufiltern.
An einer Seite des Flusenkanals 40 ist ein Gebläselüfter
45 vorhanden, um durch den Flusenkanal 40 angesaugte Luft so unter
Druck zu setzen, dass sie zu einem Auslasskanal 15 geblasen wird. In diesem
Fall ist der Gebläselüfter 45 innerhalb eines Gebläselüftergehäuses
44 vorhanden, das so konfiguriert ist, dass es mit dem Flusenkanal
40 in Verbindung steht.
Die Antriebsvorrichtung verfügt über einen Antriebsmotor
50 zum gleichzeitigen Antreiben sowohl des Gebläselüfters
35 als auch der Trocknungstrommel 20, eine an einer Seite des
Antriebsmotors 50 vorhandene Riemenscheibe 53 sowie einen Riemen
55, der mit dem Außenumfang der Trocknungstrommel 20 verbunden
ist, um auf diese eine Rotationskraft zu übertragen.
Der Gebläselüfter 45 ist mit einer Antriebswelle
(in der Zeichnung nicht dargestellt) des Antriebsmotors 50 verbunden, die
sich in der Richtung entgegengesetzt zur Riemenscheibe 53 erstreckt, um
beim Betrieb des Antriebsmotors 50 gemeinsam angetrieben zu werden.
Beim Ablufttrockner mit der obigen Konfiguration wird, wenn der Antriebsmotor
50 aktiviert wird, die mit diesem über den Riemen 55 verbundene
Trocknungstrommel 20 gleichzeitig gemeinsam mit dem Gebläselüfter
45 gedreht.
Wenn der Gebläselüfter 45 aktiviert ist, wird Außenluft
in den Einlasskanal 30 eingeleitet. Die Außenluft wird beim Durchströmen
des Heizers 35 erwärmt. Die erwärmte Luft wird dann in die Trocknungstrommel
20 eingelassen.
Die in die Trocknungstrommel 20 eingelassene Heißluft
ermöglicht es, einen feuchten Gegenstand dadurch zu trocknen, dass die Feuchtigkeit
aus ihm verdampft wird, wobei dann eine Rückkehr zu Luft niedriger Temperatur
und hoher Feuchtigkeit erfolgt. Diese Luft niedriger Temperatur und hoher Feuchtigkeit
wird dann durch den Flusenkanal 40, das Gebläselüftergehäuse
44 und den Auslasskanal 15 nach außen ausgeblasen.
Bei einem Heizersteuerungsverfahren beim Wäschetrockner gemäß
der einschlägigen Technik wird ein Paar von Heizern 35 mit gleichen
oder voneinander verschiedenen Leitungen gleichzeitig betrieben, oder es wird nur
einer Heizer 35 betrieben. Dies entspricht einem 2-stufigen Steuerungsverfahren.
Insbesondere erfolgt die Betriebssteuerung der Heizer 35
durch Wiederholen eines Prozesses zum gleichzeitigen Einschalten beider Heizer
35 für eine vorgegebene Zeit und durch Einschalten nur eines der Heizer
35 für eine andere vorgegebene Zeit, wobei zwischen den Beiden umgeschaltet
wird.
Jedoch wird bei der einschlägigen Technik ein Paar von Heizern
35 mit derselben Leistung durch eine s-stufige Steuerung gesteuert, wodurch
es schwierig ist, in der Trocknungstrommel 20 eine geeignete Temperatur
aufrechtzuerhalten. Außerdem ist in unnötiger Weise ein großer Energieverbrauch
erforderlich.
Darüber hinaus wird beim Ausführen eines Trocknungsprozesses
durch gleichzeitiges Betreiben eines Paars der Heizer 35, d.h. beim Heißtrocknen,
Gewebe durch eine hohe Temperatur beschädigt. Beim Ausführen des Trocknungsprozesses
durch Betreiben nur eines der Heizer 35, d.h. beim kühlen Trocknen,
ist die Trocknungszeit erhöht.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Demgemäß ist die Erfindung auf einen Wäschetrockner
und ein Steuerungsverfahren für einen solchen gerichtet, die eines oder mehrere
Probleme auf Grund von Einschränkungen und Nachteilen bei der einschlägigen
Technik im Wesentlichen vermeiden.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen Wäschetrockner und ein
Steuerungsverfahren für einen solchen zu schaffen, durch die eine Energieeinsparung
und das Aufrechterhalten der optimalen Temperatur innerhalb einer Trocknungstrommel
auf solche Weise ermöglicht sind, dass die Heizertemperatur dadurch diversifiziert
wird, dass die Drehzahl eines für den Wäschetrockner verwendeten Gebläselüfters
variiert wird.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Wäschetrockner
und ein Steuerungsverfahren für einen solchen zu schaffen, durch die die Trocknungseffizienz
verbessert werden kann.
Zusätzliche Vorteile, Aufgaben und Merkmale der Offenbarung werden
teilweise in der folgenden Beschreibung dargelegt, und sie werden dem Fachmann teilweise
beim Studieren des Folgenden erkennbar, oder sie ergeben sich beim Ausüben
der Erfindung. Die Ziele und andere Vorteile der Erfindung können durch die
Struktur realisiert und erzielt werden, wie sie in der schriftlichen Beschreibung
sowie den zugehörigen Ansprüchen sowie den beigefügten Zeichnungen
speziell dargelegt ist.
Um diese Ziele und andere Vorteile zu erreichen und gemäß
dem Zweck der Erfindung, wie sie realisiert wurde und hier umfassend beschrieben
wird, ist ein Trockner mit Folgendem geschaffen: einer Trocknungstrommel zum Aufnehmen
eines zu trocknenden Gegenstands in ihrem Inneren; einem Gebläselüfter,
der vorhanden ist, um es zu ermöglichen, dass Luft durch die Trocknungstrommel
strömt; einem Heizer zum Erwärmen von an die Trocknungstrommel gelieferter
Luft; einem Temperatursensor zum Erfassen der Temperatur im Inneren der Trocknungstrommel;
einem Antriebsmotor zum Erzeugen einer Antriebskraft zum Drehen der Trocknungstrommel
und des Gebläselüfters; und einer Steuerungseinheit zum Steuern der Drehzahl
(Umdrehungen pro Minute) des Antriebsmotors in solcher Weise, dass sie entsprechend
dem Erfassungsergebnis des Temperatursensors variiert.
Vorzugsweise ist der Antriebsmotor ein BLAC-Motor.
Vorzugsweise ist die Drehzahl des Antriebsmotors entsprechend der
Frequenz einer an ihn angelegten Spannung variabel.
Gemäß einer anderen Erscheinungsform der Erfindung beinhaltet
ein Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners Folgendes: einen Schritt (A)
zum Erfassen der Temperatur in einer Trocknungstrommel zum Vergleichen der erfassten
Temperatur mit einer voreingestellten Temperatur; und einen Schritt (B) zum Einstellen
der Temperatur von einen Heizer durchströmender Heißluft durch selektives
Steuern der Drehzahl eines Gebläselüfters, dessen Drehzahl durch einen
Antriebsmotor abhängig vom Erfassungsergebnis im Schritt (A) variiert wird.
Vorzugsweise wird im Schritt (B), abhängig vom Erfassungsergebnis
im Schritt (A), dann, wenn die Temperatur in der Trocknungstrommel im voreingestellten
Temperaturbereich verbleibt, die Drehzahl des Gebläselüfters auf einer
voreingestellten Drehzahl gehalten, um die Temperatur der den Heizer durchströmenden
Heißluft beizubehalten.
Vorzugsweise wird im Schritt (B), abhängig vom Erfassungsergebnis
im Schritt (A), dann, wenn die Temperatur in der Trocknungstrommel dem voreingestellten
Temperaturbereich entspricht oder größer ist, die Drehzahl des Gebläselüfters
erhöht, um die Temperatur der den Heizer durchströmenden Heißluft
abzusenken.
Vorzugsweise wird im Schritt (B), abhängig vom Erfassungsergebnis
im Schritt (A), dann, wenn die Temperatur in der Trocknungstrommel kleiner als der
voreingestellte Temperaturbereich ist, die Drehzahl des Gebläselüfters
abgesenkt, um die Temperatur der den Heizer durchströmenden Heißluft zu
erhöhen.
Vorzugsweise wird die Drehzahl des Gebläselüfters dadurch
beibehalten, erhöht oder abgesenkt, dass die Drehzahl des mit ihm verbundenen
Antriebsmotors gesteuert wird.
Noch bevorzugter wird die Drehzahl des Antriebsmotors durch eine Frequenz(Hz)steuerung
eingestellt.
Es ist zu beachten, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung
als auch die folgende detaillierte Beschreibung der Erfindung beispielhaft und erläuternd
sind und dazu vorgesehen sind, für eine weitere Erläuterung der beanspruchten
Erfindung zu sorgen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die beigefügten Zeichnungen, die enthalten sind, um für
ein weiteres Verständnis der Offenbarung zu sorgen, und die in diese Anmeldung
eingeschlossen sind und einen Teil derselben bilden, veranschaulichen eine Ausführungsform
(Ausführungsformen) der Offenbarung, und sie dienen gemeinsam mit der Beschreibung
dazu, das Prinzip der Offenbarung zu erläutern. In den Zeichnungen ist Folgendes
dargestellt:
1 ist ein Schnittdiagramm eines Ablufttrockners gemäß
einer einschlägigen Technik;
2 ist ein Schnittdiagramm eines Ablufttrockners gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung;
3 ist ein Blockdiagramm von Elementen für ein
Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung; und
4 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Steuern
eines Wäschetrockners gemäß der Erfindung.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Nun wird detailliert auf die speziellen Ausführungsformen der
Erfindung Bezug genommen, zu denen in den beigefügten Zeichnungen Beispiele
veranschaulicht sind. Wo immer es möglich ist, sind in allen Zeichnungen dieselben
Bezugszahlen dazu verwendet, dieselben oder ähnliche Teile zu kennzeichnen.
Die 2 ist ein Schnittdiagramm eines Ablufttrockners
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung; die 3
ist ein Blockdiagramm von Elementen für ein Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung; und die 4
ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Steuern eines Wäschetrockners gemäß
der Erfindung.
Gemäß den 2 und 3
verfügt ein Wäschetrockner gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung über eine Trocknungstrommel 20 zum Aufnehmen eines zu
trocknenden Gegenstands im Inneren, einen Gebläselüfter 45, der
vorhanden ist, um es zu ermöglichen, dass Luft durch die Trocknungstrommel
20 strömt, einen Heizer 35, der an die Trocknungstrommel
20 gelieferte Luft erwärmt, einen Temperatursensor 100 zum
Erfassen der Temperatur innerhalb der Trocknungstrommel 20, einen Antriebsmotor
200 zum Erzeugen einer Antriebskraft zum Drehen der Trocknungstrommel
20 und des Gebläselüfters 45; und eine Steuerungseinheit
300 zum Steuern der U/Min. (Umdrehungen pro Minute) des Antriebsmotors
200 in solcher Weise, dass diese entsprechend dem Messergebnis des Temperatursensors
100 variiert.
An der Rückseite der Trocknungstrommel 20 ist ein Einlasskanal
30 vorhanden, um Heißluft in das Innere der Trocknungstrommel
20 zu leiten. In diesem Fall ist der Einlasskanal 30 so konfiguriert,
dass er mit der Trocknungstrommel 20 in Verbindung steht. Außerdem
ist im Einlasskanal 30 ein Heizer 35 zum Erwärmen der eingelassenen
Luft vorhanden. Außerdem ist unter der unteren Vorderseite der Trocknungstrommel
20 ein mit einem Filter 43 versehener Flusenkanal 40
vorhanden, um Teilchen wie Flusen und dergleichen aus der aus der Trocknungstrommel
20 ausgeblasenen Luft herauszufiltern.
An einer Seite des Flusenkanals 40 ist ein Gebläselüfter
45 vorhanden, um durch den Flusenkanal 40 angesaugte Luft unter
Druck zu setzen, damit sie zu einem Auslasskanal 15 geblasen wird. In diesem
Fall ist der Gebläselüfter 45 in einem Gebläselüftergehäuse
44 vorhanden, das so konfiguriert ist, dass es mit dem Flusenkanal
40 in Verbindung steht.
Der Gebläselüfter 45 ist mit einer Antriebswelle
(in der Zeichnung nicht dargestellt) des Antriebsmotors 200 verbunden,
die sich in der Richtung entgegengesetzt zu einer Riemenscheibe 53 des
Antriebsmotors 200 erstreckt, damit sie beim Betreiben desselben gemeinsam
angetrieben werden.
Der Ablasskanal 15 ist so konfiguriert, dass er über
einen Endabschnitt in Verbindung mit der Außenumgebung des Körpers
10 verfügt. So spielt der Auslasskanal 15 eine Rolle beim
Leiten der Luft, die durch den Gebläselüfter 45 unter Druck gesetzt
wird, um vom Flusenkanal 50 zur Außenumgebung des Wäschetrockners
geblasen zu werden.
Indessen ist an der Vorderseite des Körpers 10
eine Tür 13 vorhanden, um die Trocknungstrommel
20 zum Laden/Entladen eines zu trocknenden Gegenstands zu öffnen/zu
schließen.
Der Antriebsmotor bei der Erfindung ist vorzugsweise ein BLAC-Motor,
der die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 sowie diejenige des Gebläselüfters
45 variieren kann.
Dies dient zum Erhöhen oder Absenken der Temperatur der durch
den Heizer 35 an die Trocknungstrommel gelieferten Luft auf solche Weise,
dass die Drehzahl des Gebläselüfters 45 entsprechend der Temperatur
variiert wird, die durch den Temperatursensor 100 innerhalb der Trocknungstrommel
20 erfasst wird.
Wenn beispielsweise als Messergebnis durch den Temperatursensor
100 die Temperatur in der Trocknungstrommel 20 höher als
ein voreingestellter Temperaturbereich ist, wird die Drehzahl des Antriebsmotors
200 durch die Steuerungseinheit 300 erhöht, um die Drehzahl
des Gebläselüfters 45 zu erhöhen.
In diesem Fall strömt die Luft, die durch den Gebläselüfter
45 für Strömung unter Druck gesetzt wird, schnell durch den Heizer
35, wodurch die Kontaktzeit mit diesem verkürzt ist. So ist die Temperatur
der an die Trocknungstrommel 20 gelieferten Heißluft abgesenkt.
Wenn andererseits die Temperatur in der Trocknungstrommel
20 niedriger als ein voreingestellter Temperaturbereich ist, wird die Drehzahl
des Antriebsmotors 200 über die Steuerungseinheit 300 abgesenkt,
um die Drehzahl des Gebläselüfters 45 abzusenken.
In diesem Fall strömt die Luft, die durch den Gebläselüfter
45 für Strömung unter Druck gesetzt wird, langsam durch den Heizer
35, wodurch die Kontaktzeit mit diesem erhöht ist. So wird die Temperatur
der an die Trocknungstrommel 20 gelieferten Heißluft erhöht.
Indessen kann die Drehzahlsteuerung für den Antriebsmotor durch
eine Frequenz(Hz)steuerung erfolgen.
Wenn beispielsweise der Gebläselüfter 45 unter
Verwendung des Antriebsmotors 200 dadurch betrieben wird, dass eine Spannung
mit einer Frequenz von 60 Hz angelegt wird, um einen voreingestellten Temperaturbereich
zwischen 100 und 110°C im Verlauf eines Trocknungsprozesses in der Trocknungstrommel
20 aufrechtzuerhalten, und wenn dann die Temperatur in der Trocknungstrommel
20 einer vorgegebenen Temperatur entspricht oder größer ist,
wird die Drehzahl des Antriebsmotors 200 dadurch erhöht, dass an ihn
eine Spannung mit einer Frequenz von 60 Hz oder höher angelegt wird. In diesem
Fall wird die Drehzahl des mit dem Antriebsmotor 200 verbundenen Gebläselüfters
45 erhöht.
Wenn andererseits die Temperatur in der Trocknungstrommel
20 kleiner als eine vorgegebene Temperatur ist, wird die Drehzahl des Antriebsmotors
200 durch Anlegen einer Spannung mit einer Frequenz unter 60 Hz an ihn
abgesenkt. Wenn dies der Fall ist, wird die Drehzahl des mit dem Antriebsmotor
200 verbundenen Gebläselüfters 45 abgesenkt.
Wie es in der vorstehenden Beschreibung angegeben ist, kann ein Verfahren
zum Steuern des auf die obige Weise konfigurierten Wäschetrockners Folgendes
beinhalten: einen Schritt (A) zum Erfassen der Temperatur in der Trocknungstrommel
und zum anschließenden Vergleichen der erfassten Temperatur mit einer voreingestellten
Temperatur; und einen Schritt (B) zum Einstellen der Temperatur von den Heizer durchströmender
Heißluft durch selektives Steuern der Drehzahl des Gebläselüfters
entsprechend dem Messergebnis im Schritt (A).
Nun wird ein Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung wie folgt unter Bezugnahme auf die
4 erläutert.
Gemäß der 4 wird über
die Tasteneingabeeinheit 1 ein spezieller Trocknungsverlauf ausgewählt,
und dann wird ein Betriebsstartbefehl eingegeben. Wenn dies der Fall ist, empfängt
die Steuerungseinheit 300 die Auswahl und den Befehl, und dann gibt sie
ein Steuerungssignal zum Betreiben des Wäschetrockners entsprechend den durch
einen Benutzer ausgewählten Bedingungen aus. Abhängig vom von der Steuerungseinheit
300 ausgegebenen Steuerungssignal wird der Antriebsmotor 200 so
angesteuert, dass er die Trocknungstrommel 20 und den Gebläselüfter
45 dreht, während der Heizer 35 zum Erzeugen heißer
Luft angesteuert wird (S10).
Anschließend wird, während der Trocknungsverlauf läuft,
die Temperatur innerhalb der Trocknungstrommel 20 durch den für sie
vorhandenen Temperatursensor 100 erfasst. Dann wird die erfasste Temperatur
mit einem voreingestellten Temperaturbereich, beispielsweise einem Temperaturbereich
zwischen 100 und 110°C verglichen (S20, S30).
Abhängig vom Ergebnis beim Erfassen der Temperatur innerhalb
der Trocknungstrommel 20 wird die Drehzahl des Gebläselüfters
45 so eingestellt, dass die Temperatur der den Heizer 35 durchströmenden
Heißluft beibehalten, erhöht oder abgesenkt wird.
Als Erstes wird, entsprechend dem Ergebnis beim Erfassen
der Temperatur innerhalb der Trocknungstrommel 20, wenn diese Temperatur
innerhalb der Trocknungstrommel 20 im voreingestellten Temperaturbereich
verbleibt, die Drehzahl des Gebläselüfters 45 auf der voreingestellten
Drehzahl gehalten, um die Temperatur der den Heizer 35 durchströmenden
Luft beizubehalten. Außerdem wird der Trocknungsverlauf weiterhin für
eine Einstellzeit bis zum Abschluss ausgeführt (S40, S50).
Zweitens wird, entsprechend dem Ergebnis beim Erfassen der Temperatur
in der Trocknungstrommel 20, wenn diese Temperatur in der Trocknungstrommel
20 dem voreingestellten Temperaturbereich entspricht oder größer
ist, die Drehzahl des Gebläselüfters 45 durch Erhöhen der
Drehzahl des Antriebsmotors 200 erhöht, um die Temperatur der den
Heizer 35 durchströmenden Heißluft abzusenken (S60).
Danach wird, wenn die Temperatur in der Trocknungstrommel
20 durch das Einstellen der Drehzahl des Gebläselüfters
45 im voreingestellten Temperaturbereich verbleibt, der Trocknungsverlauf
für eine Einstellzeit bis zum Abschluss weiterhin ausgeführt (S70).
Drittens wird, entsprechend dem Ergebnis beim Erfassen der Temperatur
in der Trocknungstrommel 20, wenn diese Temperatur in der Trocknungstrommel
20 kleiner als der voreingestellte Temperaturbereich ist, die Drehzahl
des Gebläselüfters 45 durch Absenken der Drehzahl des Antriebsmotors
200 abgesenkt, um die Temperatur der den Heizer 35 durchströmenden
Heißluft zu erhöhen (S80).
Danach wird, wenn die Temperatur in der Trocknungstrommel
20 durch Einstellen der Drehzahl des Gebläselüfters
45 im voreingestellten Temperaturbereich verbleibt, der Trocknungsverlauf
für eine Einstellzeit bis zum Abschluss weiterhin ausgeführt (S90).
Wie es in der vorstehenden Beschreibung angegeben ist, kann die Temperatur
in der Trocknungstrommel 20 dadurch auf der voreingestellten Temperatur
gehalten werden, dass die Drehzahl des Gebläselüfters 45 variiert
wird, wodurch die Trocknungseffizienz verbessert werden kann.
Demgemäß liefert die Erfindung die folgenden Effekte oder
Vorteile.
Zu allererst variiert die Erfindung die Drehzahl eines Antriebsmotors,
um die Drehzahl eines Gebläselüfters beim Ausführen eines Trocknungsverlaufs
zu steuern. So kann die Temperatur von einen Heizer durchströmender Heißluft
betriebsabhängig variiert werden, um es zu ermöglichen, die Temperatur
in einer Trocknungstrommel optimal aufrechtzuerhalten.
Zweitens verbessert die Erfindung die Trocknungseffizienz.
Drittens verhindert die Erfindung durch Aufrechterhalten der Temperatur
in einer Trocknungstrommel auf einer voreingestellten Temperatur, dass Gewebe oder
Tuch bei hoher Temperatur beschädigt wird.
Viertens verhindert die Erfindung eine Verringerung der Energieeffizienz
durch Erhöhen der Trocknungszeit bei niedriger Temperatur.