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Dokumentenidentifikation DE112005002844T5 18.10.2007
Titel Wasserdichter Verbinder
Anmelder AUTONETWORKS Technologies, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder Tsuji, Takeshi, Yokkaichi, Mie, JP;
Okamoto, Michiaki, Yokkaichi, Mie, JP;
Hirai, Hiroki, Yokkaichi, Mie, JP;
Yoshioka, Chikahiro, Yokkaichi, Mie, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 112005002844
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, KE, KG, KM, KN, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, LY, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
WO-Anmeldetag 16.11.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/JP2005/021004
WO-Veröffentlichungsnummer 2006054574
WO-Veröffentlichungsdatum 26.05.2006
Date of publication of WO application in German translation 18.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2007
IPC-Hauptklasse H01R 13/52(2006.01)A, F, I, 20051116, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01R 13/42(2006.01)A, L, I, 20051116, B, H, DE   

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft einen wasserdichten Verbinder, der die Funktion hat, jeden Anschluss einzeln wasserdicht auszuführen.

STAND DER TECHNIK

Es ist allgemein bekannt, dass ein herkömmlicher wasserdichter Verbinder mit einem Dichtteil versehen ist, das eine Mehrzahl von Anschlussaufnahmekammern umgibt, sodass die gesamten Anschlussaufnahmekammern mit dem Dichtteil gemeinsam wasserdicht sind. Diese Ausgestaltung macht jedoch einen Raum zur Anordnung des Dichtteils nötig, so dass dieser an einer weiter außen liegenden Seite einer jeden Anschlussaufnahmekammer festlegbar ist und dies bringt den Nachteil, dass die Größe des gesamten Verbinders in einer Richtung senkrecht zur Axialrichtung des Verbinders zunimmt. Um somit die Größe des Verbinders klein zu machen, wurde ein wasserdichter Verbinder mit individueller Wasserdichtigkeitsfunktion entwickelt, wie er in dem nachfolgend genannten Patentdokument 1 beschrieben ist.

Wie in 9 gezeigt, enthält der wasserdichte Verbinder einen Buchsenverbinder C1, in dem eine Mehrzahl von Buchsenanschlüssen 110 durch ein Buchsengehäuse 112 gehalten ist und einen Steckerverbinder C2, in dem Steckeranschlüsse 120 zur jeweiligen Einführung in die Buchsenanschlüsse 120 durch einen hinteren Abschnitt 122 gehalten sind.

Das Buchsengehäuse 112 des Buchsenverbinders C1 enthält Anschlussaufnahmekammern 112c zur Aufnahme der jeweiligen Buchsenanschlüsse 110 und Lanzen 113 zur Verriegelung der Buchsenanschlüsse 110 jeweils in den Anschlussaufnahmekammern 112c. Weiterhin hat das Buchsengehäuse 112 eine Gehäusevorderwand 112a, in der Steckeranschlusseinführöffnungen 112b ausgebildet sind, durch welche die Steckeranschlüsse 120 zur Einpassung in die jeweiligen Buchsenanschlüsse 110 von vorne her einführbar sind. Weiterhin ist ein Dichtteil 114 aus einem elastischen Bauteil wie Gummi in engem Kontakt mit der Gehäusevorderwand 112a und ein Dichtteilhalter 116 ist an einem Vorderendabschnitt des Buchsengehäuses 112 angebracht, um das Dichtteil 114 von der Vorderseite her abzudecken. Das Dichtteil 114 ist mit Durchgangsöffnungen 114a versehen, welche jeweils in Fluchtung mit den Anschlusseinführöffnungen 112b sind. Auf ähnliche Weise ist eine Vorderwand des Dichtteilhalters 116 mit vorspringenden Durchgangsöffnungen 116a versehen, die jeweils in Fluchtung mit den Durchgangsöffnungen 114a sind.

An der Rückseite eines jeden Buchsenanschlusses 110 gelangt ein Dichtteil 118 in engen Kontakt mit einem elektrischen Draht W, auf welchen der Buchsenanschluss 110 gecrimpt ist, um eine Wasserdichtigkeit zu erlangen. Weiterhin ist der Steckerverbinder C2 ein Verbinder, der im Zeichenbeispiel an einem Substrat anbringbar ist. Jeder Steckeranschluss 120 in dem Steckerverbinder C2 hat Stiftform. Der Steckeranschluss 120 hat ein Ende als Befestigungsabschnitt 120a zur Anordnung an einem Substrat P und das andere Ende als elektrischen Verbindungsabschnitt 120b zur Passung in einen entsprechenden Buchsenanschluss 110. Der rückwärtige Abschnitt 222 integriert eine Hauptkörperwand 123 zum Halten des mittleren Abschnitts des Steckeranschlusses 120 und eine Haube 124, die den Endabschnitt des Steckeranschlusses 120 als elektrischen Verbindungsabschnitt 120b abdeckt, der von der Hauptkörperwand 123 vorsteht. Das Buchsengehäuse 112 und der Dichtteilhalter 116, der hieran angeordnet ist, sind in die Haube 124 einführbar. Weiterhin sind in der Haube 124 vorspringende Abschnitte 125 ausgebildet, die von einer Vorderfläche 123a der Hauptkörperwand 123 für die jeweiligen Steckeranschlüsse 120 vorstehen. Jeder vorstehende Abschnitt 125 hat eine Form, die einen bestimmten Abschnitt des jeweiligen Steckeranschlusses 120 umgibt und hat einen Außendurchmesser derart, dass der Vorsprungsabschnitt 125 in die Vorsprungsdurchgangsöffnung 116a des Dichtteilhalters 116 einführbar und in engen Kontakt mit einer Innenfläche einer jeden Durchgangsöffnung 114a des Dichtteils 114 bringbar ist.

Wenn bei einem solchen wasserdichten Verbinder der elektrische Verbindungsabschnitt 120a eines jeden Steckeranschlusses 120 durch die Steckeranschlusseinführöffnung 112b in den Buchsenanschluss 110 eingeführt wird, gelangt jeder Vorsprungsabschnitt 125 des rückwärtigen Abschnittes 222 im Presssitz in jede der Durchgangsöffnungen 114a des Dichtteils 114 aufgrund einer jeden Vorsprungsdurchgangsöffnung 116a des Dichtteilhalters 116 und gelangt in engen Kontakt mit einer Innenfläche der Durchgangsöffnung 114a, sodass jeder der Anschlüsse 110 und 120 einzeln wasserdicht wird.

Patentdokument: Japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung Nr. 2003-297479.

BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

In dem Buchsenverbinder C1 ist es, um die Verriegelung des Buchsenanschlusses 110 im Buchsengehäuse 112 sicher zu stellen, bevorzugt, dass zusätzlich zur Verriegelung des Buchsenanschlusses 110 mit der Lanze 113 eine Doppelverriegelung vorzusehen ist. Mittel für eine derartige Doppelverriegelung umfassen die Bereitstellung einer Haltereinführöffnung in dem Buchsengehäuse 112 und das Einführen eines doppelverriegelnden Halters (beispielsweise eines Halters zum Halten der Lanze 113 der Anschlussverriegelungsposition) in die Haltereinführöffnung.

Die Hinzufügung einer solchen Haltereinführöffnung und eines Halters vergrößert und verkompliziert jedoch den Aufbau des Verbinders und erhöht die Anzahl von Durchlässen, die den Eintritt von Wasser in das Buchsengehäuse 112 erlauben, so dass sich der Nachteil ergibt, dass eine weitere Struktur zur Wasserabdichtung hinzugefügt werden muss.

Angesichts dieser Umstände ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Doppelverriegelung von Buchsenanschlüssen zu ermöglichen, ohne dass der gesamte Verbinder größere Abmessungen oder eine kompliziertere Strukur erhält, wobei ein gute Wasserdichtigkeitsfunktion beibehalten wird.

Als ein Weg zum Lösen der oben beschriebenen Aufgabe umfasst die vorliegende Erfindung einen wasserdichten Buchsenverbinder, der mit einem Steckerverbinder zu verbinden ist, wobei der Steckerverbinder mit einer Mehrzahl von Steckeranschlüssen versehen ist, von denen jeder einen Vorderendabschnitt als elektrischen Verbinderabschnitt hat, wobei der Steckeranschluss von einem Steckergehäuse aus nach vorne vorsteht und hiervon gehalten ist, und das Steckergehäuse mit Vorsprüngen versehen ist, von denen jeder von einer Vorderfläche des Steckergehäuses für einen entsprechenden Steckeranschluss vorsteht, um einen hinteren Teil eines elektrischen Verbindungsabschnittes abzudecken. Der wasserdichte Buchsenverbinder weist auf: eine Mehrzahl von Buchsenanschlüssen, in welche die elektrischen Verbindungsabschnitte der Steckeranschlüsse entsprechend passen; ein Buchsengehäuse aufweisend: Anschlussaufnahmekammern zur Aufnahme der jeweiligen Buchsenanschlüsse; Anschlussverriegelungsabschnitte zum Verriegeln der Buchsenanschlüsse in den Anschlussaufnahmekammern; und Steckeranschlusseinführöffnungen, in welche die Steckeranschlüsse zum Einpassen in die Buchsenanschlüsse jeweils einführbar sind, wobei die Steckeranschlusseinführöffnungen vorderhalb der Buchsenanschlüsse ausgebildet sind; ein wasserdichtes Dichtteil aus einem elastischen Material mit einer Form für einen engen Kontakt mit einer Vorderfläche des Buchsengehäuses; und einen Dichtteilhalter zum Halten des wasserdichten Dichtteils, wobei das Dichtteil betätigbar ist, um an dem Buchsengehäuse in einem Zustand anbringbar zu sein, wo das wasserdichte Dichtteil in engen Kontakt mit der Vorderfläche des Buchsengehäuses gelangt. Das wasserdichte Dichtteil ist mit Durchgangsöffnungen entsprechend den jeweiligen Steckeranschlusseinführöffnungen des Buchsengehäuses ausgebildet und hat eine Form, die erlaubt, dass eine Innenfläche der Durchgangsöffnung in engen Kontakt mit einer Außenfläche des Vorsprungs am Steckergehäuse gelangt, um den Eintritt von Wasser in die Steckeranschlusseinführöffnung zu verhindern. Der Dichtteilhalter hat doppelverriegelnde Abschnitte, welche in das Buchsengehäuse von einer Vorderseite hiervon einführbar sind, wenn der Dichtteilhalter am Buchsengehäuse angebracht wird, wobei die doppelverriegelnde Abschnitte eine Doppelverriegelung der Buchsenanschlüsse am Buchsengehäuse in einem Zustand herbeiführen, wo der Dichtteilhalter vollständig an dem Buchsengehäuse angebracht ist.

Wenn bei diesem Aufbau der Dichtteilhalter vollständig an dem Buchsengehäuse in einem Zustand angebracht ist, wo jedes der Buchsengehäuse in jede der Anschlussaufnahmekammern des Buchsengehäuses eingeführt ist und vom Anschlussverriegelungsabschnitt verriegelt ist, gelangt das wasserdichte Dichtteil, das vom Dichtteilhalter gehalten wird, in engen Kontakt mit der Vorderfläche des Buchsengehäuses und der doppelverriegelnde Abschnitt des Dichtteilhalters erzwingt eine Doppelverriegelung des Buchsenanschlusses in einem Zustand, in dem eine Anordnung im Buchsengehäuse von der Vorderseite her vorliegt. Dann wird der Steckeranschluss auf Seiten des Steckerverbinders in die Durchgangsöffnung des wasserdichten Dichtteils eingeführt, sowie die Steckeranschlusseinführöffnung an der Rückseite, so dass ein elektrischer Verbindungsabschnitt des Steckeranschlusses in dem Buchsenanschluss passt. Dies erlaubt eine elektrische Verbindung der Anschlüsse miteinander und bewirkt einen engen Kontakt zwischen der äußeren Oberfläche des Vorsprungs am Steckergehäuse, der den hinteren Abschnitt des elektrischen Verbindungsabschnittes des Steckeranschlusses abdeckt und der Innenfläche der Durchgangsöffnung am wasserdichten Dichtteil, so dass jeder Anschluss individuell abgedichtet ist.

Mit anderen Worten, diese Ausgestaltung verleiht dem Dichtteil sowohl die Funktion des Haltens des wasserdichten Dichtteils und die Funktion des Erzwingens einer Doppelverriegelung des Buchsenanschlusses, sodass eine Doppelverriegelung des Buchsenanschlusses möglich ist, ohne dass der gesamte Verbinder größere Abmessungen oder eine komplizierte Struktur enthält, wobei eine gute Wasserdichtigkeitsfunktion beibehalten wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine seitliche Schnittansicht, die einen Verbindungszustand eines wasserdichten Verbinders gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

2A ist eine Vorderansicht, die ein Buchsengehäuse eines Buchsenverbinders zeigt, der den wasserdichten Verbinder bildet und 2B ist eine seitliche Schnittansicht hiervon.

3A ist eine Vorderansicht eines Dichtteilhalters des Buchsenverbinders und 3B ist eine seitliche Schnittansicht hiervon.

4A ist eine seitliche Schnittansicht, die den Zustand zeigt, wo der Dichtteilhalter des Buchsenverbinders in einer vorübergehenden Verriegelungsposition ist und 4B ist eine seitliche Schnittansicht, die den Zustand zeigt, wo der Dichtteilhalter in einer vollständigen Verriegelungsposition ist.

5A ist eine seitliche Schnittdarstellung, die einen hinteren Abschnitt eines Buchsengehäuses eines Steckerverbinders zeigt, der den wasserdichten Verbinder bildet und 5B ist eine Vorderansicht, die den rückwärtigen Abschnitt zeigt.

6A ist eine seitliche Schnittdarstellung, die einen vorderen Abschnitt des Steckergehäuses zeigt und 6B ist eine Vorderansicht hiervon.

7A ist eine seitliche Schnittdarstellung, die den Zustand zeigt, wo der vordere Abschnitt des Steckerverbinders in einer vorübergehenden Verriegelungsposition ist und 7B ist eine seitliche Schnittdarstellung, die den Zustand zeigt, wo der vordere Abschnitt in einer vollständigen Verriegelungsposition ist.

8A ist eine seitliche Schnittdarstellung, die ein Beispiel eines Relaisverbinders zur Verbindung des Buchsenverbinders mit einem anderen Buchsenverbinder zeigt und 8B ist eine seitliche Schnittdarstellung, die den Zustand zeigt, wo die Buchsenverbinder miteinander über den Relaisverbinder verbunden sind.

9 ist eine seitliche Schnittdarstellung, die ein Beispiel eines herkömmlichen wasserdichten Verbinders zeigt.

BESTE AUSFÜHRUNGSMÖGLICHKEIT ZUR DURCHFÜHRUNG DER ERFINDUNG

Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 7 beschrieben.

Der wasserdichte Verbinder gemäß 1 enthält einen wasserdichten Buchsenverbinder C1 (nachfolgend als "Buchsenverbinder C1" bezeichnet), in welchem eine Mehrzahl von Buchsenanschlüssen 10 durch ein Buchsengehäuse 12 gehalten ist und einen wasserdichten Steckerverbinder C2 (nachfolgend als "Steckerverbinder C2" bezeichnet), in welchem Steckeranschlüsse 20 zum Passen in die jeweiligen Buchsenanschlüsse 10 durch Steckergehäuse 21, 22 gehalten sind. Der konkrete Aufbau und die Zusammenbauvorgänge für die Verbinder C1, C2 sind wie folgt.

1) Genauer Aufbau des Buchsenverbinders C1

Jeder Buchsenanschluss 10 des Buchsenverbinders C1 enthält einstückig einen elektrischen Verbindungsabschnitt 10a des Buchsentyps und einen Hülsenabschnitt 10b, der an der Rückseite ausgebildet ist. Der Hülsenabschnitt 10b ist gebogen, um auf ein Ende eines elektrischen Drahtes W gecrimpt zu werden. Weiterhin ist unmittelbar hinterhalb des Buchsenanschlusses 10 ein Gummistopfen 15 für eine Wasserabdichtung angeordnet.

Gemäß den 2A und 2B enthält das Buchsengehäuse 12 des Buchsenverbinders C1 Anschlussaufnahmemammern, welche jeweils die Buchsenanschlüsse 10 aufnehmen. Jede Anschlussaufnahmekammer 12c erstreckt sich in einer Axialrichtung (vorwärts/rückwärts-Richtung des Verbinders) und an der Rückseite (rechte Seite in 2B) hiervon ist eine Gummistopfeneinpressöffnung 12d mit einer Form (beispielsweise kreisförmiger Querschnitt) ausgebildet, die eine Presssitzeinführung des Gummistopfens 15 erlaubt. Weiterhin hat das Buchsengehäuse 12 eine Vorderwand 12a, die mit Steckeranschlusseinführöffnungen 12b versehen ist, welche jeweils mit den Anschlussaufnahmekammern 12c in Verbindung sind. Wie nachfolgend beschrieben wird, können die Steckeranschlüsse 20 jeweils von der Vorderseite her in die Steckeranschlusseinführöffnungen 12b eingeführt werden.

In jeder Anschlussaufnahmekammer 12c ist eine Lanze 13 ausgebildet, die eine Form hat, die zum Verriegeln eines Buchsenanschlusses 10 betätigbar ist. Insbesondere ist die Lanze 13 ein auslegerartiger Stab, der sich von einer Bodenfläche der Anschlussaufnahmekammer 12c in Richtung Vorderseite (linke Seite in 2B) erstreckt und hat einen Anschlussverriegelungsvorsprung 13a, der vom Endabschnitt der Lanze 13 aus nach oben vorsteht. Die Lanze 13 kann in Richtungen nach oben und unten flexibel verformt werden, um zwischen einer Verriegelungsposition, wo der Anschlussverriegelungsvorsprung 13a in eine Durchgangsöffnung in einer Bodenwand des Buchsenanschlusses 10 einführbar ist, um den Buchsenanschluss 10 zu verriegeln (Position gemäß 1) und einer Verriegelungsfreigabeposition verschiebbar zu sein, wo der Anschlussverriegelungsvorsprung 13a sich nach unten aus der Verriegelungsposition zurückzieht.

Das Buchsengehäuse 12 hat eine Dachwand, die mit einem nach oben vorstehenden Verbinderverbindungsverriegelungsvorsprung 12e versehen ist. Sowohl die Dachwand als auch die Bodenwand ist mit einem Halterverriegelungsvorsprung 12f versehen, der sich an einer Vorderseite des Verbinderverbindungsverriegelungsvorsprungs 12e nach oben und unten erstreckt.

Wie weiterhin in den 3A und 3B gezeigt, kann ein Dichtteilhalter 16 zum Halten des wasserdichten Buchsendichtteils 14 an der Vorderseite des Buchsengehäuses 12 angebracht werden.

Der Dichtteilhalter 16 hat eine Kappenform, welche einstückig eine Vorderseitenwand 16a mit einer Form zum Abdecken der Vorderfläche des Buchsengehäuses 12 und eine Umfangswand 16b aufweist, die sich von einem Umfang der Vorderseitenwand 16a zur Rückseite erstreckt, das heißt, zur Seite des Buchsengehäuses 12.

Die Vorderseitenwand 16a ist mit Vorsprungsabschnitteinführöffnungen 16c an Positionen entsprechend den Steckeranschlusseinführöffnungen 12b versehen, in welche die vorspringenden Abschnitte 25 am Steckergehäuse 21 gemäß nachfolgender Beschreibung jeweils einführbar sind.

Die Umfangswand 16b hat eine Farm, dass sie an der Außenseite eines vorderen Abschnitts des Buchsengehäuses 12 anpassbar ist und weist langgestreckte Durchgangsöffnungen 16d auf, die sich nach vorne und hinten erstrecken, und Durchgangsöffnungen 16e an der rückwärtigen Seite der langgestreckten Durchgangsöffnungen 16d sowohl in einem oberen Abschnitt als auch einem unteren Abschnitt des Buchsengehäuses 12. Die langgestreckten Durchgangsöffnungen 16d und die Durchgangsöffnungen 16e sind an Positionen, wo der Halterverriegelungsvorsprung 12f des Buchsengehäuses 12 in eine der Öffnungen 16e oder 16f passen kann. Der Dichtteilhalter 16 hat eine vorübergehende Verriegelungsposition, wo der Halterverriegelungsvorsprung 12f in die Durchgangsöffnung 16e eingreift, wie in 4A gezeigt und eine vollständig verriegelte Position, wo der Halterverriegelungsvorsprung 12f in ein rückwärtiges Ende der langgestreckten Durchgangsöffnung 16d eingreift und ein hinteres Ende der Umfangswand 16b in Kontakt mit dem Verbinderverbindungsverriegelungsvorsprung 12e gelangt (eine Position, wo der Dichtteilhalter 16 vollständig an dem Buchsengehäuse 12 angebracht ist).

Mit anderen Worten, bei der vorliegenden Ausführungsform werden die Halteverriegelungsvorsprünge 12f sowohl als vorübergehender Verriegelungsabschnitt zum Halten des Dichtteilhalters 16 in einer vorübergehenden Verriegelungsposition und auch als vollständig verriegelnder Abschnitt zum Halten des Halters 16 in der vollständig verriegelten Position verwendet.

Das Dichtteil 14 ist aus einem elastischen Bauteil wie Gummi oder dergleichen in Form einer Schicht und ist im Wesentlichen auf der gesamten rückwärtigen Fläche der Vorderseitenwand 16a des Dichtteilhalters 16 befestigt. Das Dichtteil 14 hat Durchgangsöffnungen 14a, die an Positionen jeweils entsprechend den Steckeranschlusseinführöffnungen 12b bzw. Vorsprungseinführöffnungen 16c ausgebildet sind. Eine Innenfläche der Durchgangsöffnung 14a hat einen engen Kontaktvorsprungsabschnitt 14b, der an einem gesamten Umfang an einer Zwischenposition in Axialrichtung der Durchgangsöffnung 14a nach innen vorsteht. Wie in den 1 und 4B gezeigt, gelangt das Buchsendichtteil 14 in engen Kontakt mit der Vorderfläche der Gehäusevorderwand 12a in einem Zustand, wo der Dichtteilhalter 16 vollständig an dem Buchsengehäuse 12 angebracht ist (mit anderen Worten, in einem Zustand, wo der Dichtteilhalter 16 in der vollständig verriegelten Position gehalten ist).

Es sei festzuhalten, dass Mittel zum Befestigen des Dichtteils 14 zum Anheften des Dichtteilhalters 16 nicht speziell eingeschränkt sind. Mittel für einen Presssitz, für ein Ankleben oder dergleichen können verwendet werden und das Buchsendichtteil 14 kann durch Doppelgießen einstückig an dem Dichtteilhalter 16 ausgebildet sein.

Weiterhin hat bei dem Buchsenverbinder C1 der vorliegenden Ausführungsform der Dichtteilhalter 16 die Funktion einer Doppelverriegelung des Buchsenanschlusses 10 am Buchsengehäuse 12.

Genauer gesagt, der Dichtteilhalter 16 weist eine Mehrzahl von Doppelverriegelungsteilen 16f entsprechend den jeweiligen Anschlussaufnahmekammern 12c auf, die sich von der Rückseite der Vorderseitenwand 16a des Dichtteilhalters 16 in Richtung der Rückseite in Axialrichtung (mit anderen Worten, zur Seite des Buchsengehäuses 12) durch das Dichtteil 14 erstrecken. Andererseits ist das Buchsengehäuse 12 mit Einführschlitzen 12g versehen, die jeweils eine Form haben, die erlaubt, dass die Doppelverriegelungsteile 16f hierin entsprechend von der Vorderflächenseite her einführbar sind. Jeder Einführschlitz 12g reicht bis zu einer Position unmittelbar unter jeder der Lanzen 13. Die Doppelverriegelungsteile 16f werden in die jeweiligen Einführschlitze 12g eingesetzt, sodass der Dichtteilhalter 16 die vollständig verriegelte Position erreicht, wo jedes Doppelverriegelungsteil 16f unter jede der Lanzen 13 vorsteht, um die Lanze 13 in der Verriegelungsposition zu halten (mit anderen Worten, in einer Position, wo der Anschlussverriegelungsvorsprung 13a einer jeden Lanze 13 in eine Durchgangsöffnung des Buchsenanschlusses 10 eingreift).

2) Genauer Aufbau des Steckerverbinders C2

Jeder Steckeranschluss 20 des Steckerverbinders C2 weist einstückig eine Zunge 20a und einen Hülsenabschnitt 20b an der Rückseite der Zunge 20a auf. Die Zunge 20a ist an ihrem äußeren Ende als elektrischer Verbindungsabschnitt 20c des Steckertyps ausgebildet, und ist in der Lage, in den elektrischen Verbindungsabschnitt 10a des Buchsenanschlusses 10 zu passen. Der Hülsenabschnitt 20b wird gebogen, um an einem Ende eines elektrischen Drahtes W festgecrimpt zu werden. Unmittelbar hinterhalb hiervon ist ein Gummistopfen 25 zur Wasserabdichtung angebracht.

Weiterhin ist ein Steckergehäuse des Steckerverbinders C2, um dieses Giesszuformen, in einen Vorderabschnitt 21 und einen hinteren Abschnitt 22 unterteilt, wobei dazwischen ein Dichtteil 24 gehalten ist.

Gemäß den 5A und 5B hat der hintere Abschnitt 22 Anschlussaufnahmekammern 22c zur jeweiligen Aufnahme der Steckeranschlüsse 20. Jede Anschlussaufnahmekammer 22c erstreckt sich in Axialrichtung (Vorwärts/Rückwärts-Richtung des Verbinders) und an der Rückseite hiervon (linke Seite in 5A) sind Gummistopfeneinpressöffnungen 22d mit jeweils einer Form (z.B. kreisförmigem Querschnitt) ausgebildet, sodass der Gummistopfen 25 jeweils spaltfrei einführbar ist. Der hintere Abschnitt 22 hat eine Vorderwand, in der Steckeranschlussherausführöffnungen 22b ausgebildet sind, um jeweils Zungen der Steckeranschlüsse 20 aus dem Inneren des Gehäuses zur Außenseite herauszuführen, die in der Anschlussaufnahmekammer 22c aufgenommen sind. Durch jede Steckeranschlussherausführöffnung 22b steht die Zunge 20a eines jeden Steckeranschlusses 20 über die Vorderfläche 22a des hinteren Abschnittes 22 nach vorne vor.

In jeder der Anschlussaufnahmekammern 22c ist eine Lanze 23 zur Verriegelung des Steckeranschlusses 20 ausgebildet. Die Lanze 23 hat wie die Lanze 13 des Buchsengehäuses 12 eine auslegerartige Form, die sich von der Bodenfläche der Anschlussaufnahmekammer 22c in Richtung Vorderseite (rechte Seite in 5A) erstreckt und hat einen Endabschnitt, von dem aus ein Anschlussverriegelungsvorsprung 23a nach oben vorsteht. Die Lanze 32 ist nach oben und unten flexibel, um den Anschlussverriegelungsvorsprung 23a zwischen einer Verriegelungsposition (Position gemäß 1) zum Verriegeln des Steckeranschlusses 20 in einer Durchgangsöffnung, die in einer Bodenwand des Steckeranschlusses 20 ausgebildet ist und einer Verriegelungsfreigabeposition zu verschieben, wo sie nach unten aus der Verriegelungsposition zurückgezogen ist.

Die Anschlussaufnahmekammern 22c und die Lanzen 23 werden in einer Formgussanordnung gegossen und danach wird die Form nach vorwärts herausgezogen, sodass große Öffnungen in der Vorderfläche 22a des hinteren Abschnittes 22 für die Anschlussaufnahmekammern gebildet sind, wie in 5B gezeigt.

Der hintere Abschnitt 22 hat eine Dachwand, in der ein vorübergehender Verriegelungsvorsprung 22e und ein vollständiger Verriegelungsvorsprung 22f nacheinander von der Vorderseite her ausgebildet sind und weiter hinten ist ein Kragenabschnitt 22a gebildet.

Der vordere Abschnitt 21 enthält einstückig eine Hauptkörperwand 21a mit einer Form zur Abdeckung der Vorderfläche 22a des hinteren Abschnittes 22, eine Umfangswand 21b, die sich von einem Umfang der Hauptkörperwand 21a aus erstreckt, d.h. in Richtung des hinteren Abschnittes 22 und eine Haube 26, die sich in entgegengesetzter Richtung zur Umfangswand 21b erstreckt. Mit anderen Worten, der vordere Abschnitt 21 hat eine Form mit der Umfangswand 21b bzw. der Haube 26 an der Vorder- bzw. Rückseite und ist intern mit der Hauptkörperwand 21a versehen.

Die Hauptkörperwand 21a hat Steckeranschlussdurchgangsöffnungen 21c und die vorstehenden Abschnitte 25 an Positionen entsprechend den jeweiligen Steckeranschlussherausführöffnungen 22b. Jede Steckeranschlussdurchgangsöffnung 21c hat einen Durchmesser, der erlaubt, dass eine Zunge 20a des Steckeranschlusses 20 hierin im Wesentlichen spaltfrei einführbar ist. Jeder Vorsprungsabschnitt 25 steht von der Hauptkörperwand 21a aus nach vorwärts vor und hat eine Zylinderform, um einen Abschnitt abzudecken, wo die Zunge 20a in die Steckeranschlussdurchgangsöffnung 21c eingeführt ist (mit anderen Worten, einen Abschnitt hinterhalb des elektrischen Verbindungsabschnittes 21c) und hat einen Außendurchmesser, der erlaubt, dass der vorspringende Abschnitt 25 in engen Kontakt mit dem vorspringenden Abschnitt 14b der Durchgangsöffnung 14a im Buchsendichtteil 14 des Buchsenverbinders C1 am gesamten Umfang hiervon gelangt.

Die Umfangswand 21b hat eine Form, die an die Außenseite des Vorderabschnitts des hinteren Abschnittes 22 passt und weist langgestreckte Durchgangsöffnungen 21d auf, die sich jeweils in Vorwärts/Rückwärts-Richtungen in oberen und unteren Abschnitten erstrecken. Die langgestreckten Durchgangsöffnungen 21d sind an Positionen ausgebildet, wo die vorübergehenden Verriegelungsvorsprünge 22e und die vollständigen Verriegelungsvorsprünge 22f des hinteren Abschnittes 22 hineinpassen können. Der hintere Abschnitt 22 hat eine vorübergehende Verriegelungsposition, wo nur die vorübergehenden Verriegelungsvorsprünge 22e in die jeweiligen langgestreckten Durchgangsöffnungen 21d passen und ein hinteres Ende der Umfangswand 21b gelangt in Kontakt mit einer Vorderseitenfläche der vollständigen Verriegelungsvorsprünge 22f, wie in 7A gezeigt, sowie eine vollständig verriegelte Position, wo ein hinteres Ende der Umfangswand 21b in die langgestreckte Durchgangsöffnung 21d zusätzlich zu dem vorübergehenden Verriegelungsvorsprung 22e passt, um in Kontakt mit dem Kragenabschnitt 22h zu kommen, wie in 7B gezeigt (mit anderen Worten, die Position, wo der vordere Abschnitt 21 vollständig am hinteren Abschnitt 22 angebracht ist).

Das Dichtteil 24 ist aus einem elastischen Material zum Versiegeln, wie Gummi oder dergleichen und hat die Form einer Schicht und ist im Wesentlichen über die gesamte Fläche der Rückseite der Hauptkörperwand 21a des vorderen Abschnittes 21 befestigt. Das Dichtteil 24 hat Durchgangsöffnungen 24a, die an jeweiligen Positionen entsprechend den Steckeranschlussherausführöffnungen 22b und Steckeranschlussdurchgangsöffnungen 21c gebildet sind. Jede Durchgangsöffnung 24a hat eine Form, die größer als die Zunge 20a ist. Das Dichtteil 24 gelangt in engen Kontakt mit der Vorderfläche 22a des hinteren Abschnittes 22, wenn gemäß den 1 und 7B der vordere Abschnitt 21 vollständig am hinteren Abschnitt 22 angebracht ist (mit anderen Worten, in der vollständig verriegelten Position gehalten ist).

In der vorliegenden Ausführungsform sind die Mittel zum Befestigen des Dichtteils 24 am vorderen Abschnitt 21 nicht speziell eingeschränkt. Presssitzmittel, Klebemittel oder dergleichen können verwendet werden und das Dichtteil 24 kann einstückig durch Doppelgießen am vorderen Abschnitt 21 ausgebildet sein. Alternativ kann das Steckerdichtteil 24 an der Seite der Vorderfläche 22a des hinteren Abschnittes 22 befestigt sein.

Die Haube 26 hat Zylinderform, um die Zungen 20a der Steckeranschlüsse 20 abzudecken. Die Haube 26 ist mit einem flexiblen Verriegelungsteil 27 versehen, der einen Endabschnitt hat, der mit einer Verriegelungsöffnung 27a ausgebildet ist. Wenn die Verbinder C1 und C2 miteinander verbunden werden, wie nachfolgend beschrieben wird, passt der Verbinderverbindungsverriegelungsvorsprung 12e des Buchsenverbinders C1 in die Verriegelungsöffnung 27a, um die Verbindung der Verbinder C1 und C2 zu verriegeln.

Der Steckerverbinder C2 gemäß der vorliegenden Erfindung hat weiterhin die Funktion einer Doppelverriegelung der Steckeranschlüsse 20.

Genauer gesagt, der vordere Abschnitt 21 hat eine Mehrzahl von Doppelverriegelungsteilen 21f entsprechend den Anschlussaufnahmekammern 22c. Jedes Doppelverriegelungsteil 21f steht von der Rückseite der Hauptkörperwand 21a nach hinten in Axialrichtung (mit anderen Worten in einer Richtung auf den hinteren Abschnitt 22 zu) vor und durchtritt das Dichtteil 24. Andererseits ist der hintere Abschnitt 22 mit Einführschlitzen 12g versehen, von denen jeder eine Form hat, die das Einführen des Doppelverriegelungsteils 21f von vorne her erlaubt. Der Einführschlitz 22g erreicht eine Position unmittelbar unter dem Einführschlitz 22g. Der vordere Abschnitt 21 erreicht die vollständige Verriegelungsposition, wenn die Doppelverriegelungsteile 21f in die jeweiligen Einführschlitze 22g eingeführt werden. Dadurch tritt jedes Doppelverriegelungsteil 21f unter jede Lanze 23 vor, um die Lanze 23 in der Verriegelungsposition zu halten (mit anderen Worten, in einer Position, wo der Anschlussverriegelungsvorsprung 23a einer jeden Lanze 23 in eine Durchgangsöffnung des Steckeranschlusses 20 passt).

3) Zusammenbauvorgang und Wirkungsweise eines jeden Verbinders C1 und C2

Der Zusammenbauvorgang und die Wirkungsweise der Verbinder C1 und C2 werden nachfolgend beschrieben.

Zunächst wird in den Buchsenverbinder C1 der Dichtteilhalter 16 im Buchsengehäuse 12 in einer vorübergehenden Verriegelungsposition gehalten, wie in 4A gezeigt. Mit anderen Worten, die Umfangswand 16b des Dichtteilhalters 16 passt auf die Außenseite des vorderen Abschnitts des Buchsengehäuses 12, wobei jedes der Doppelverriegelungsteile 16f des Dichtteilhalters 16 in den Einführschlitz 12g von der Vorderseite her eingeführt ist und der Halterverriegelungsvorsprung 12f des Buchsengehäuses 12 passt in die Durchgangsöffnung 16e des Dichtteilhalters 16. Dann wird jeder Buchsenanschluss 10 auf das Anschlussende des elektrischen Drahtes W gecrimpt und in jede der Anschlussaufnahmekammern 12c von der Rückseite her eingeführt (mit anderen Worten, durch die Gummistopfeneinpressöffnung 12d).

Zu diesem Zeitpunkt ist die Lanze 13 von dem Doppelverriegelungsteil 16f des Dichtteilhalters 16 nicht erfasst. Folglich wird die Lanze 13 flexibel verformt, um sich vorübergehend zurückzuziehen, wenn das Einführen des Buchsenanschlusses 10 fortschreitet. Wenn das Einführen abgeschlossen ist, wird die Lanze 13 elastisch zurückgestellt und der Anschlussverriegelungsvorsprung 13a passt in die Durchgangsöffnung in der Bodenwand des Buchsenanschlusses 10, sodass der Buchsenanschluss 10 auf Seiten des Buchsengehäuses 12 verriegelt ist. Weiterhin wird der Gummistopfen 15, in welchen der elektrische Draht W eingeführt ist, in die Gummistopfeneinpressöffnung 12d gepresst, um den Eintritt von Wasser in das Buchsengehäuse 12 über die Gummistopfeneinpressöffnung 12d zu verhindern.

Der Dichtteilhalter 16 wird weiter in Richtung Rückseite des Buchsengehäuses 12 von der vorübergehenden Verriegelungsposition gemäß 4A aus gedrückt, um die vollständig verriegelte Position zu erreichen (die Position, wo der Halterverriegelungsvorsprung 12f in den rückwärtigen Endabschnitt der langgestreckten Durchgangsöffnung 16d passt) wie in 4B gezeigt. Damit wird das Dichtteil 14 vom Dichtteilhalter 16 gehalten und gelangt in engen Kontakt mit der Vorderfläche der Gehäusevorderwand 12a und jedes Doppelverriegelungsteil 16f des Dichtteilhalters 16 dringt unter die Lanze 13 vor, um die Lanze 13 in der Verriegelungsposition zu halten. Dies ergibt die Doppelverriegelung eines jeden Buchsenanschlusses 10 und der Zusammenbau des Buchsenverbinders C1 ist abgeschlossen. Wenn irgendeiner der Buchsenanschlüsse 10 nicht ausreichend eingeführt ist, um die korrekte Position zu erreichen, verhindert dieser Anschluss 10 die Verschiebung einer entsprechenden Lanze 13 in die Verriegelungsposition, sodass das Einpressen des Dichtteilhalters 16 bis in die vollständig verriegelte Position ausgeschlossen ist. Dies ermöglicht eine Erkennung eines halb eingeführten Zustands des Buchsenanschlusses 10.

Mit anderen Worten der Buchsenverbinder C1 kann eine Doppelverriegelung der Buchsenanschlüsse 10 durchführen wobei ausreichende Wasserdichtigkeitsfunktion beibehalten wird. Wobei ein extrem einfacher Aufbau vorliegt, bei dem nur die Doppelverriegelungsteile 16f dem Dichtteilhalter 16 zugefügt sind, der das Dichtteil 14 hält um eine individuelle Wasserdichtigkeit eines jeden Anschlusses zu erhalten.

In dem Steckerverbinder C2 wird der vordere Abschnitt 21 vom hinteren Abschnitt 22 des Steckergehäuses gemäß 7A in der vorübergehenden Verriegelungsposition gehalten. Mit anderen Worten, die Umfangswand 21b des vorderen Abschnitts 21 passt an die Außenseite des vorderen Abschnittes des hinteren Abschnittes 22, während das Doppelverriegelungsteil 21f des vorderen Abschnittes 21 in den Einführschlitz 22g von Seiten der Vorderfläche 22a her eingeführt wird und der vorübergehende Verriegelungsvorsprung 22e des hinteren Abschnittes 22 passt in die langgestreckte Durchgangsöffnung 21e. Dann werden die Steckeranschlüsse 20 auf die jeweiligen Anschlussenden der elektrischen Drähte W gecrimpt und in die jeweiligen Anschlussaufnahmekammern 22c von der Rückseite her eingeführt (mit anderen Worten, durch die Gummistopfeneinpressöffnung 22d).

Zu diesem Zeitpunkt ist die Lanze 23 nicht von dem Doppelverriegelungsteil 21f des vorderen Abschnittes 21 gehalten. Folglich wird die Lanze 23 flexibel verformt, um sich einmal in die Verriegelungsfreigabeposition zurückzuziehen, wenn der Steckeranschluss 20 eingeführt wird. Wenn die Einführung abgeschlossen ist, wird die Lanze 23 elastisch derart zurückgestellt, dass der Anschlussverriegelungsvorsprung 23a in die Durchgangsöffnung passt, die in der Bodenwand des Steckeranschlusses 20 ausgebildet ist, um den Steckeranschluss 20 primär auf Seiten des hinteren Abschnittes 22 zu verriegeln. Weiterhin wird der Gummistopfen 25, in den ein elektrischer Draht W eingeführt ist, im Presssitz in die Gummistopfeneinpressöffnung 22d eingesetzt, um den Eintritt von Wasser in das Steckergehäuse durch die Gummistopfeneinpressöffnung 22d zu verhindern.

Der vordere Abschnitt 22 wird weiter in Richtung hinterem Abschnitt 21 aus der vorübergehenden Verriegelungsposition gemäß Position 7a herausgedrückt, um die vollständig verriegelte Position zu erreichen (mit anderen Worten, die Position, wo der vollständig verriegelnde Vorsprung 22f in das hintere Ende der langgestreckten Durchgangsöffnung 21d eingreift), wie in 7B gezeigt. Somit gelangt das Dichtteil 24, das am vorderen Abschnitt 22 befestigt ist, in engen Kontakt mit der Vorderfläche 22a des hinteren Abschnittes 22 und jedes Doppelverriegelungsteil 21f des vorderen Abschnittes 21 dringt unter die Lanze 23 vor, um die Lanze 23 in der Verriegelungsposition zu halten. Dies bewerkstelligt die Doppelverriegelung des Steckeranschlusses 20 und der Zusammenbau des Steckerverbinders C2 ist abgeschlossen. Wenn irgendein Steckeranschluss 20 nicht ausreichend eingeführt ist, um seine richtige Position zu erreichen, verhindert der Anschluss 20 eine Verschiebung einer entsprechenden Lanze 23 in die Verriegelungsposition, sodass das Drücken des vorderen Abschnittes 21 bis zur vollständig verriegelten Position verhindert wird. Dies ermöglicht eine Erkennung eines halb eingeführten Zustands des Steckeranschlusses 20.

Die Verbinder C1 und C2, die auf oben beschriebene Weise zusammengebaut worden sind, werden miteinander in Verbindung gebracht, sodass die jeweiligen Paare von Anschlüssen 10 und 20 miteinander wasserdicht einzeln und effektiv in Verbindung gelangen. Insbesondere passt gemäß 1 der elektrische Verbindungsabschnitt 20c der Zunge 20a eines jeden Steckeranschlusses 20 in den elektrischen Verbindungsabschnitt 10a des Buchsenanschlusses 10 durch die Steckeranschlusseinführöffnung 12b des Buchsengehäuses 12, sodass eine Leitung zwischen den Anschlüssen 10 und 20 hergestellt wird, während der vorspringende Abschnitt 25, der an jedem der Steckeranschlüsse 20 ausgebildet ist, in die Vorsprungsabschnitteinführöffnung 16d des Dichtteilhalters 16 eingreift, um engen Kontakt mit dem gesamten Umfang des Dichtungsvorsprungsabschnitts 14b in der Durchgangsöffnung 14a des Dichtteils 14 zu machen, sodass das Dichtteil 14 in der Lage ist, den Eintritt von Wasser in das Buchsengehäuse 12 durch die Steckeranschlusseinführöffnung 12b zu verhindern. Auch ist in dem Steckerverbinder C2, obgleich das Steckergehäuse in dem vorderen Abschnitt 21 und den hinteren Abschnitt 22 für die Gießformung unterteilt ist, jeder Steckeranschluss 20 individuell mit einer Wasserdichtigkeit aufgrund des Dichtteils 24 versehen, das zwischen die Abschnitte 21 und 22 gepresst ist.

Ungeachtet eines konkreten Aufbaus eines Steckerverbinders zum Zusammenpassen mit dem Buchsenverbindern C1, kann die vorliegende Erfindung im breiten Rahmen angewendet werden, solange der Buchsenverbinder C1 eine individuellen Wasserdichtigkeitsfunktion aufrecht erhalten kann. Beispielsweise kann der Steckerverbinder wie der substratanordenbare Steckerverbinder C2 von 9 sein, bei dem stiftartige Steckeranschlüsse 120 einstückig mit dem Steckergehäuse 122 vergossen sind.

Alternativ kann ein Relaisverbinder C3 gemäß 8 als Steckerverbinder verwendet werden, so dass zwei wasserdichte Buchsenverbinder C1 mit jeweils einem Aufbau wie demjenigen der 1 bis 4 über den Relaisverbinder C3 verbunden werden.

Der Relaisverbinder C3 von 8 ist gebildet durch einstückiges Gießen einer Mehrzahl von Relaissteckeranschlüssen 30 entsprechend den jeweiligen Buchsenanschlüssen 10 der Buchsenverbinder C1 mittels eines isolierenden Gehäuses 32. Jeder Relaisanschluss 30 hat eine stiftartige Form mit einander entgegengesetzten Enden als elektrische Verbindungsabschnitte 30a und einen Zwischenabschnitt, der vom isolierenden Gehäuse 32 gehalten wird.

Das isolierende Gehäuse 32 weist einen Hauptkörperwand 33 einstückig auf, die sich in einer Richtung senkrecht zur Axialrichtung erstreckt und eine zylinderartige Haube, die sich in Richtung entgegengesetzter Enden in Axialrichtung von einem Umfang der Hauptkörperwand 33 aus erstreckt. Der Steckeranschluss 30 hat einen Zwischenabschnitt, der von der Hauptkörperwand 33 in einem wasserdichten Zustand und in einem Zustand gehalten wird, wo jeder Relaisanschluss 30 durch die Hauptkörperwand 33 in deren Dickenrichtung verläuft und die beiden elektrischen Verbindungsabschnitte 30a eines jeden Relaisanschlusses 30 sind von außen her durch die Haube 34 abgedeckt. Weiterhin ist ein flexibles Verriegelungsteil 36 in jeder Haube 34 mit einer Verriegelungsöffnung 36a ausgebildet, in welche ein Verbinderverbindungsverriegelungsvorsprung 12e eines jeden Buchsenverbinders C1 passen kann.

Bei dem Relaisverbinder C3 hat die Hauptkörperwand 33 gegenüberliegende Seitenoberflächen, welche mit vorspringenden Abschnitten 35 versehen sind. Diese vorspringenden Abschnitte 35 sind an jeweiligen Steckeranschlüssen 33 wie die vorspringenden Abschnitte 25 des Steckerverbinders C2 von 1 angeordnet. Jeder der vorstehenden Abschnitte 35 hat eine zylinderartige Form, um einen Abschnitt des Steckeranschlusses 30 an der Rückseite (auf Seiten der Hauptkörperwand 33) des elektrischen Verbindungsabschnittes 30a zu bedecken und hat einen Außendurchmesser derart, dass der vorstehende Abschnitt 35 in engen Kontakt mit dem Gesamtumfang des Dichtungsvorsprungsabschnittes 34b einer jeden Durchgangsöffnung 34a im Dichtteil 34 des Buchsenverbinders C1 gelangen kann.

Weiterhin ist in dem in der Figur gezeigten Beispiel als Wasserabdichtungsmittel für einen hinteren Abschnitt des Buchsengehäuses 12 ein plattenartiges Dichtteil 17 vorgesehen, in welches ein elektrischer Draht W in einem engen Kontaktzustand anstelle des Gummidichtstopfens 15 von 1 eingeführt wird. Das Dichtteil 17 wird im Presssitz in eine hintere Kammer des Buchsengehäuses 12 eingesetzt und eine Abdeckung 18 wird auf die Außenseite des Dichtteils 17 gesetzt.

Bei dem wasserdichten Verbinder gemäß obiger Beschreibung passen gemäß 8B bei einem Eingriff die beiden elektrischen Verbindungsabschnitte 30a eines jeden Relaisanschlusses 30 im Relaisverbinder C3 und der elektrische Verbindungsabschnitt 10a des Buchsenanschlusses 10 in jedem Buchsenverbinder C1 ineinander, sodass eine elektrische Verbindung zwischen den Buchsenanschlüssen 10 der Buchsenverbinder C1 über den Relaisanschluss 30 erfolgt. Gleichzeitig gelangen die Vorsprungsabschnitte 35 an beiden Seiten der Hauptkörperwand 33 im Relaisverbinder C3 in engen Kontakt mit dem Dichtungsvorsprungsabschnitt 34b des Dichtteils 34 in jedem Buchsenverbinder C1, sodass es möglich wird, für jeden Buchsenanschluss 10 individuell das Eindringen von Wasser in das Buchsengehäuse 12 über die Steckeranschlusseinführöffnung 12b des Buchsengehäuses 12 in den beiden Buchsenverbindern C1 zu verhindern.

Anders als oben beschrieben kann die vorliegende Erfindung auch die folgende Ausführungsform umfassen.

  • – In dem Buchsenverbinder C1 gemäß 1 oder dergleichen hält das Doppelverriegelungsteil 16f die Lanze 13 in der Verriegelungsposition, um die Doppelverriegelung des Buchsenanschlusses 10 sicherzustellen; der Doppelverriegelungsabschnitt kann den Buchsenanschluss 10 direkt (mit anderen Worten kann eine Doppelverriegelungsfunktion durchführen) an einer anderen Position als der Verriegelungsposition des Buchsenanschlusses 10 durch die Lanze 13 verriegeln.
  • – Eine konkrete Form des Dichtteilhalters 16 kann jeweils vorteilhaft festgelegt werden. Beispielsweise kann die Umfangswand 16b weggelassen werden, während das doppelverriegelnde Teil 16f auf Seiten des Buchsengehäuses 12 verriegelt wird.
  • – Der Dichtungsvorsprungsabschnitt 14b im Dichtteil 14 kann weggelassen werden, sodass die Zunge 20a des Steckeranschlusses 20 gleichförmigen Kontakt mit dem Dichtteil 14 an der gesamten Durchgangsöffnung 14a in Axialrichtung machen kann. Jedoch kann der Dichtungsvorsprungsabschnitt 14b wie in der Figur gezeigt den Reibungswiderstand gegenüber dem Steckeranschluss beim Einführen verringern.

Wie oben beschrieben ist bei dem wasserdichten Buchsenverbinder der vorliegenden Erfindung und dem wasserdichten Verbinder mit dem wasserdichten Buchsenverbinder der Dichtteilhalter sowohl mit der Funktion des Haltens eines wasserdichten buchsenseitigen Dichtteils und der Funktion einer Doppelverriegelung des Buchsenanschlusses versehen, wobei eine gute Wasserdichtigkeitsfunktion aufrecht erhalten wird, ohne dass die Größe des Verbinders erhöht oder der Aufbau komplizierter wird. Wenn hierbei das Buchsengehäuse einen vorübergehenden Verriegelungsabschnitt enthält, der das Dichtteil in einer vorrübergehenden Verriegelungsposition verriegelt, wo der doppeltverriegelnde Abschnitt des Dichtteilhalters in das Buchsengehäuse eingeführt ist, jedoch die Doppelverriegelung des Buchsenanschlusses nicht erzwingt, sowie einer vollständig verriegelten Position verriegelt, um den Dichtteilhalter in einer vollständig verriegelten Position zu verriegeln, wo der Dichtteilhalter vollständig am Buchsengehäuse angebracht ist, ist es möglich, ein Dichtteil für eine Wasserabdichtung durch den Dichtteilhalter in einer korrekten Position zu halten (einer Position, wo das Dichtteil engen Kontakt mit der Vorderfläche des Buchsengehäuses macht) und eine Doppelverriegelung der Buchsenanschlüsse mit dem einfachen Vorgang des Einführens des Buchsenanschlusses in die Anschlussaufnahme, des Buchsengehäuses zu erzwingen, um eine Verriegelung mit dem Anschlussveriegelungsabschnitt in den Zustand zu erlangen, wo der Dichtteilhalter vorrübergehend in dem Buchsengehäuse in der vorrübergehenden Verriegelungsposition gehalten ist, worauf der Dichtteilhalter von der vorübergehenden Verriegelungsposition in die vollständig verriegelte Position verschoben wird.

Wenn der Anschlussverriegelungsabschnitt des Buchsengehäuses einen Lanze ist, die zwischen der Verriegelungsposition zum Verriegeln des Buchsenanschlusses und der Verriegelungsfreigabeposition zur Freigabe der Verriegelung des Buchsenanschlusses verschiebbar ist und wenn der doppelt verriegelnde Abschnitt des Dichtteilhalters die Lanze in der Verriegelungsposition hält, um den Buchsenanschluss doppelt zu verriegeln, ist eine Doppelverriegelung des Buchsenanschlusses mit dem einfachen Aufbau möglich, bei dem die Lanze einschließlich des Anschlussverriegelungsabschnittes in der Verriegelungsposition gehalten wird. Wenn das Dichtteil eine Vorderseitenwand enthält, die eine Vorderfläche des Buchsengehäuses abdeckt und eine Vorsprungsabschnitteinführöffnung hat, in die ein Vorsprungsabschnitt des Steckergehäuses einführbar ist, sowie eine Umfangswand, die sich von einem Umfangsseitigen Randabschnitt der vorderseitigen Wand in Richtung des Buchsengehäuses für einen Eingriff mit der Außenfläche des Buchsengehäuses erstreckt und wenn das Dichtteil an der Rückseite der Vorderseitenwand in Relativposition befestigt wird, wo die Vorsprungsabschnitteinführöffnung der vorderseitigen Fläche und eine Durchgangsöffnung des Dichtteils in Anlage sind, kann die Umfangswand des Dichtteilhalters das Dichtteil, das an der rückseitigen Fläche der Vorderseitenwand des Dichtteils befestigt ist, effektiv von Außen her schützen und der Dichtteilhalter kann problemlos und stabil an dem Buchsengehäuse angebracht werden, indem die Umfangswand mit einer Außenfläche des Gehäuses derart in Eingriff gebracht wird, dass der doppelt verriegelnde Abschnitt, der von der Rückseite der Vorderseitenwand vorsteht, in das Buchsengehäuse von der Vorderflächenseite her eingeführt wird.

Wenn ein Dichtungsvorsprungsabschnitt ausgebildet ist, der nach Innen vorsteht und betätigbar ist, um mit engem Kontakt mit einem Vorspungsabschnitt des Steckergehäuses am gesamten Umfang an einem Abschnitt in Axialrichtung einer Innenfläche einer jeden Durchgangsöffnung des Dichtteils zugelangen, kann der Dichtungsvorsprungsabschnitt einen Reibwiderstand beim Einführen gegenüber dem Steckeranschluss verringern.

ZUSAMMENFASSUNG

Beschrieben wird die Doppelverriegelung von Buchsenanschlüssen, ohne dass ein gesamter Verbinder größer gemacht wird oder sein Aufbau komplizierter wird, wobei eine gute Wasserdichtigkeitsfunktion beibehalten wird. Ein Buchsenverbinder (C1) enthält ein Buchsengehäuse (12) zur Aufnahme eines Buchsenanschlusses (10) und eines Dichtteilhalters (16). Der Dichtteilhalter (16) hält ein Dichtteil (14) mit Durchgangsöffnungen (14a). Wenn der Dichtteilhalter (16) vollständig an dem Buchsengehäuse (12) angebracht ist, gelangt das Dichtteil (14) in engen Kontakt mit einer Vorderfläche des Buchsengehäuses (12). In diesem Zustand passt ein Steckeranschluss (20) des Steckerverbinders (C2) in das Buchsengehäuse (10), so dass ein Vorsprungsabschnitt (25) des Verbinders (C1) in engen Kontakt mit einer Innenfläche der Durchgangsöffnung (14a) gelangt, um die Anschlüsse einzeln wasserdicht zu machen. Weiterhin ist der Dichtteilhalter (16) mit einem Doppelverriegelungsteil (16f) versehen, welches zum Zeitpunkt des vollständigen Anbringens eine Doppeltverriegelung des Buchsenanschlusses (10) in dem Buchsengehäuse (12) erzwingt.


Anspruch[de]
Ein wasserdichter Buchsenverbinder, der mit einem Steckerverbinder verbindbar ist, wobei der Steckerverbinder mit einer Mehrzahl von Steckeranschlüssen versehen ist, von denen jeder einen Vorderendabschnitt als elektrischen Verbindungsabschnitt hat, wobei der Steckeranschluss von einem Steckergehäuse nach vorne vorsteht und von diesem gehalten ist, wobei das Steckergehäuse mit Vorsprüngen versehen ist, von denen jeder von einer Vorderfläche des Steckergehäuses für einen entsprechenden Steckeranschluss vorsteht, um einen hinteren Teil eines elektrischen Verbindungsabschnittes abzudecken, wobei der wasserdichte Buchsenverbinder aufweist:

eine Mehrzahl von Buchsenanschlüssen, in welche die elektrische Verbindungsabschnitte der Steckeranschlüsse entsprechend einpassbar sind;

ein Buchsengehäuse, welches aufweist:

Anschlussaufnahmekammern zur Aufnahme der entsprechenden Buchsenanschlüsse;

Anschlussverriegelungsabschnitte zum Verriegeln der Buchsenanschlüsse in den jeweiligen Anschlussaufnahmekammern; und

Steckeranschlusseinführöffnung, in welche die Steckeranschlüsse zum Einpassen in die Buchsenanschlüsse entsprechend einführbar sind, wobei die Steckeranschlusseinführöffnungen vorderhalb der Buchsenanschlüsse ausgebildet sind;

ein wasserdichtes Dichtteil aus elastischem Material mit einer Form für einen engen Kontakt mit einer Vorderfläche des Buchsengehäuses; und

einen Dichtteilhalter zum Halten des wasserdichten Dichtteils, wobei das Dichtteil betätigbar ist, um an dem Buchsengehäuse in einen Zustand anbringbar zu sein, wo das wasserdichte Dichtteil in engem Kontakt mit der Vorderfläche des Buchsengehäuses gelangt, wobei:

das wasserdichte Dichtteil mit Durchgangsöffnungen entsprechend den jeweiligen Steckeranschlusseinführöffnungen des Buchsengehäuses versehen ist und eine Form hat, die erlaubt, dass eine Innenfläche der Durchgangsöffnung in engen Kontakt mit einer Außenfläche des Vorsprungs des Steckergehäuses gelangt, um den Eintritt von Wasser in die Steckeranschlusseinführöffnung zu verhindern; und

der Dichtteilhalter doppeltverriegelnde Abschnitte hat, die in das Zwischengehäuse von einer Vorderseite hiervon einführbar sind, wenn der Dichtteilhalter an dem Buchsengehäuse angebracht wird, wobei die doppeltverriegelnden Abschnitte eine Doppelverriegelung der Buchsenanschlüsse am Buchsengehäuse in einem Zustand erzwingen, wo der Dichtteilhalter vollständig an dem Buchsengehäuse angebracht ist.
Der wasserdichte Buchsenverbinder nach Anspruch 1, wobei das Buchsengehäuse aufweist:

einen vorübergehenden Verriegelungsabschnitt zum Verriegeln des Dichtteilhalters in einer vorübergehenden Verriegelungsposition, wo der doppelt verriegelnde Abschnitt die Doppelverriegelung des Buchsenverbinders nicht erzwingt, wobei der doppelt verriegelnde Abschnitt des Dichtteilhalters in das Buchsengehäuse eingeführt ist; und

einen vollständig verriegelnden Abschnitt zum Verriegeln des Dichtteilhalters in einer vollständigen Verriegelungsposition, wo der Dichtteilhalter vollständig an dem Buchsengehäuse angebracht ist.
Der wasserdichte Buchsenverbinder nach Anspruch 1 oder 2, bei dem:

jeder der Anschlussverringerungsabschnitte eine Lanze enthält, die zwischen einer Verriegelungsposition zum Verriegeln der Buchsenanschlüsse und einer Verriegelungsfreigabeposition verschiebbar ist, um die Verriegelung der Buchsenanschlüsse freizugeben; und

der doppeltverriegelnde Abschnitt des Dichtteilhalters die Doppelverriegelung der Buchsenanschlüsse erzwingt, in dem die Lanze in der Verriegelungsposition gehalten wird.
Der wasserdichte Buchsenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Dichtteilhalter aufweist:

eine Vorderseitenwand, die betätigbar ist, eine Vorderfläche des Buchsengehäuses abzudecken, wobei die Vorderseitenwand Vorsprungsdurchgangsöffnungen hat, in welche die jeweiligen Vorsprünge des Steckergehäuses einführbar sind; und

eine Umfangswand, die sich von einem Umfang der Vorderseitenwand in Richtung des Buchsengehäuses für einen Eingriff mit einer Außenfläche des Buchsengehäuses erstreckt, wobei

das Dichtteil an der Rückfläche der Vorderseitenwand an einer Relativposition befestigt ist, wo die Vorsprungseinführöffnungen an der Vorderseitenfläche und die Durchgangsöffnungen des Dichtteils einander entsprechend sind; und

der doppeltverriegelnde Abschnitt der Rückseitigenfläche der Vorderseitenwand vorsteht.
Der wasserdichte Buchsenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem ein erhöhter Versiegelungsabschnitt an einem Teil der Innenfläche einer jeden Durchgangsöffnung des Dichtteils in Axialrichtung ausgebildet ist, wobei der erhöhte Dichtabschnitt nach innen vorsteht, um in engen Kontakt mit dem Gesamtumfang des Vorsprungs am Steckergehäuse zu gelangen. Ein wasserdichter Verbinder mit dem wasserdichten Buchsenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem Steckerverbinder, der betätigbar ist, um mit dem wasserdichten Buchsenverbinder verbunden zu werden, wobei der Steckerverbinder aufweist:

Steckeranschlüsse mit jeweils mit einem Vorderendabschnitt, der als elektrischer Verbindungsabschnitt ausgebildet ist, welcher betätigbar ist um in jeden den Buchsenanschlüsse des wasserdichten Buchsenverbinders zu passen; und

ein Steckergehäuse zum Halten der Steckeranschlüsse, sodass ein Abschnitt einschließlich des elektrischen Verbindungsabschnittes eines jeden Steckeranschlusses nach vorne vorsteht, wobei:

das Steckergehäuse mit einem Vorsprung versehen ist, der von einer Vorderfläche an jeder Position der Steckeranschlüsse vorsteht und einen hinteren Teil des elektrischen Verbindungsabschnitts des Steckeranschlusses abdeckt; und

der Vorsprung im Presssitz in die Durchgangsöffnung des Dichtteils des Buchsenverbinders einführbar ist, sodass die Außenfläche des Vorsprungs in engen Kontakt mit einer Innenfläche der Durchgangsöffnung gelangt.






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