Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Wäschemaschine.
Obwohl die Erfindung für ein weites Gebiet von Anwendungen geeignet ist, ist
sie insbesondere zum Ausführen eines Waschvorgangs unter Verwendung von Dampf
geeignet.
Hintergrundbildende Technik
Allgemein werden Wäschemaschinen in pulsierende Wäschemaschinen
mit einer senkrechten Trommel sowie Trommelwaschmaschinen mit einer in horizontaler
Richtung angeordneten Trommel eingeteilt. Außerdem gehören zu Wäschemaschinen
Waschmaschinen und Trockner für Trocknungsvorgänge. Darüber hinaus
gehören eine Waschmaschine mit Trockner, die mit Trocknungsfunktion versehen
ist, zur Kategorie von Waschgeräten.
In diesem Fall wird, da die Trommel einer Trommelwaschmaschine in
horizontaler Richtung angeordnet ist, in ihr aufgenommene Wäsche durch ein
Fallsystem gewaschen.
Die 1 und die 2
zeigen schematisch eine übliche Trommelwaschmaschine gemäß einer
einschlägigen Technik.
Gemäß der 1 und der
2 verfügt eine Trommelwaschmaschine gemäß
einer einschlägigen Technik über einen Körper 10, eine in
diesem vorhandene Wanne 20, eine in dieser drehbar vorhandene Trommel sowie
eine Antriebseinrichtung zum Antreiben der Trommel 30.
In diesem Fall ist an der Vorderseite des Körpers 10
ein Einlass 11 zum Eingeben von Wäsche vorhanden, und um in Einlass
11 herum ist eine Tür 40 zum Öffnen/Schließen desselben
vorhanden.
Außerdem ist am Innenumfang des Einlasses 11 eine Dichtung
50 vorhanden, um den Zwischenraum zwischen der Tür 40 und
dem Einlass 11 abzudichten.
Weiterhin ist an den beiden Unterseiten des Außenumfangs der
Wanne 20 ein Dämpfer 21 vorhanden, um die Wanne
20 innerhalb des Körpers 10 zu halten.
Darüber hinaus verfügt die Antriebseinrichtung über
einen die Trommel 30 antreibenden Antriebsmotor 71 und einen Riemen
72, der so angebracht ist, dass er eine Antriebskraft des Antriebsmotors
71 auf die Trommel 30 überträgt.
Jedoch wird bei der oben erläuterten Waschmaschine gemäß
der einschlägigen Technik Wasser in übermäßiger und unnötiger
Weise beim Waschen von wenig Wäsche und/oder solcher, die weniger verschmutzt
ist, verbraucht. Bei diesem Vorgang wird auch, da der entsprechende Waschvorgang
dieselbe Zeit benötigt, wie sie für einen allgemeinen Waschverlauf erforderlich
ist, in unnötiger Weise Elektrizität verbraucht.
Insbesondere ist das Einweichen von Wäsche zum Ausführen
eines Waschprozesses zum Verbessern der Waschfunktion eher wirkungsvoll, jedoch
ist dazu eine beträchtliche Wassermenge erforderlich. So wird das Einweichen
von Wäsche bei einem üblichen Waschverlauf im Allgemeinen übersprungen,
wodurch es schwierig ist, eine optimale Waschfunktion zu erzielen.
Außerdem beinhaltet ein Waschverlauf bei einer Waschmaschine
gemäß der einschlägigen Technik keinen Sterilisationsschritt zum
zusätzlichen Sterilisieren der Wäsche.
In jüngerer Zeit werden Waschmaschine so konfiguriert, dass sie
über einen in der Wanne 20 vorhandenen Wassererhitzer 60
verfügen, wie es in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, um einen
Kochwaschvorgang zu ermöglichen. Da jedoch ein Sterilisieren von Wäsche
nur durch einen Kochverlauf erzielt wird, ist es nicht bevorzugt, dass der Verbrauch
von Wasser und Energie für diesen erhöht sind.
So erfolgten viele Anstrengungen zum Entwickeln und Erforschen einer
neuen Waschvorrichtung, deren Waschfunktion unter einem geringeren Verbrauch von
Wasser und Energie verbessert werden kann, wobei eine Sterilisierfunktion auf solche
Weise gebildet wird, dass Dampf hoher Temperatur in die zugehörige Trommel
gesprüht wird.
Jedoch können diese mit einer Dampfsprühfunktion versehenen
Waschmaschinen gemäß der einschlägigen Technik unter Sicherheitsproblemen
leiden, wenn eine Fehlfunktion auftritt. Insbesondere dann, wenn an einem den Sprühdampf
erzeugenden Dampfgenerator eine Fehlfunktion auftritt, oder in einem Element, das
Wasser an diesen oder die Trommel und dergleichen liefert, ein Fehler auftritt,
kann es durch den Hochtemperaturdampf an der Wäsche zu Schäden kommen.
Außerdem können die Fehlfunktionen oder Fehler am Dampfgenerator
oder am das Wasser konfigurierenden Element den Dampfgenerator überhitzen,
so dass die Sicherheit der Waschmaschine selbst verringert ist, wodurch zusätzliche
Schäden wie Feuer und dergleichen ausgelöst werden.
Außerdem gelten dieselbe Probleme bei einem mit einem Dampfgenerator
versehenen Trockner.
Offenbarung der Erfindung
Technisches Problem
Demgemäß ist die Erfindung auf ein Verfahren zum Betreiben
einer Waschmaschine gerichtet, das eines oder mehrere der Probleme aufgrund von
Einschränkungen und Nachteilen bei der einschlägigen Technik im Wesentlichen
vermeidet.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben einer
Waschmaschine zu schaffen, durch das ein Dampfgenerator, die Wäsche und die
Waschmaschine selbst auf solche Weise geschützt werden können, dass das
Auftreten eines Fehlers an der Waschmaschine sicher erkannt wird.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Betreiben
einer Waschmaschine zu schaffen, durch das ein Folgezyklus, wie ein Waschzyklus,
ein Trocknungszyklus und dergleichen trotz des Fehlers der Waschmaschine effektiv
ausgeführt werden kann.
Technische Lösung
Um diese und andere Vorteile zu erzielen, und gemäß dem
Zweck der Erfindung, wie sie realisiert wurde und umfassend beschrieben wird, beinhaltet
ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß der Erfindung einen
Schritt (a) zum Liefern von Wasser an einen Dampfgenerator, einen Schritt (b) zum
Liefern von Dampf in eine Trommel durch Erzeugen von Wärme durch einen Heizer
des Dampfgenerators, und einen Schritt (c) zum Erkennen einer Anormalität der
Waschmaschine, während der Schritt (a) oder in (b) ausgeführt wird.
In diesem Fall ist der Schritt (c) ein Schritt zum Erkennen einer
Anormalität des Dampfgenerators. Insbesondere ist die Anormalität des
Dampfgenerators ein Ausfall bei der Wärmeerzeugung oder eine Überhitzung
des Heizers des Dampfgenerators.
Vorzugsweise wird dann, wenn eine Temperaturänderung innerhalb
einer Wanne für eine vorbestimmte Zeit einem eingestellten Wert entspricht
oder kleiner ist, wird ein Wärmeerzeugungsfehler des Heizers erkannt. Vorzugsweise
wird ein Überhitzen des Heizers erkannt, wenn die Innentemperatur des Dampfgenerators
dem eingestellten Wert entspricht oder größer ist.
Eine Anormalität des Dampfgenerators kann einer solchen eines
Dampftemperatursensors entsprechen, der die Innentemperatur des Dampfgenerators
misst. In diesem Fall ist es bevorzugt, wenn die Temperaturänderung innerhalb
der Wanne für eine vorbestimmte Zeit einen ersten Einstellwert überschreitet,
und eine durch den Dampftemperatursensor gemessene Temperaturänderung einem
zweiten Einstellwert entspricht oder kleiner als dieser ist, dass eine Anormalität
des Dampftemperatursensors erkannt wird.
Indessen kann der Schritt (c) einem Schritt zum Erkennen einer Anormalität
der Wasserversorgung zum Dampfgenerator entsprechen. Vorzugsweise wird eine Anormalität
der Wasserversorgung zum Dampfgenerator durch eine Wasserpegeländerung des
in den Dampfgenerator gelieferten Wassers erkannt. In diesem Fall entspricht die
Anormalität der Wasserversorgung zum Dampfgenerator einer mangelnden Wasserversorgung
zum Dampfgenerator oder einer übermäßigen Wasserversorgung zu ihm.
Vorzugsweise wird eine mangelhafte Wasserversorgung erkannt, wenn
das in den Dampfgenerator gelieferte Wasser als einem ersten Wasserpegel entsprechend,
oder größer, erkannt wird, wenn eine vorbestimmte Zeit ab einem Zeitpunkt
verstrichen ist, zu dem die Wasserversorgung zum Dampfgenerator gestartet wird.
Vorzugsweise wird eine übermäßige Wasserversorgung erkannt, wenn
das in den Dampfgenerator gelieferte Wasser als einem zweiten Wasserpegel entsprechend
oder kleiner erkannt wird, nachdem eine vorbestimmte Zeit ab dem Zeitpunkt des Startens
der Wasserversorgung zum Dampfgenerator verstrichen ist.
Um die technische Aufgabe zu lösen, kann das Verfahren ferner
über einen Schritt (d) verfügen, gemäß dem Wasser in eine Wanne
geliefert wird und es unter Verwendung einer Umwälzpumpe in der Trommel umgewälzt
wird.
In diesem Fall wird der Schritt (d) vorzugsweise im Wesentlichen gemeinsam
und gleichzeitig mit den Schritten (a) und (b) ausgeführt. Bevorzugter entspricht
der Schritt (c) einem Schritt des Erkennens einer Anormalität des umgewälzten
Wassers. D.h., dass dann, wenn das Wasser umgewälzt wird und Dampf zugeführt
wird, eine Anormalität der Wasserumwälzung erkannt wird.
Wenn eine Änderung des Wasserpegels innerhalb der Wanne für
eine vorbestimmte Zeit einem Voreinstellwert entspricht oder kleiner ist, kann eine
Anormalität des umgewälzten Wassers erkannt werden. D.h., dass dann, wenn
das Wasser umgewälzt wird, um es Wäsche zuzuführen, der Wasserpegel
des Wassers fallen sollte. Wenn die Änderung des Abfalls gering ist, kann dies
dahingehend angesehen werden, dass die Wasserumwälzung nicht korrekt ausgeführt
wird.
Wenn andererseits die Wasserpegeländerung den Voreinstellwert
überschreitet, ist es bevorzugt, dass die Schritte (a), (b) und (c) wiederholt
ausgeführt werden, bis die Innentemperatur der Wanne eine Zieltemperatur (T)
erreicht hat.
Vorzugsweise beinhaltet das Verfahren ferner einen Schritt des Stoppens
der Energieversorgung und der Wasserversorgung für den Dampfgenerator, wenn
eine Anormalität der Waschmaschine erkannt wird. Vorzugsweise beinhaltet das
Verfahren ferner einen Schritt zum Eintreten in einen normalen Waschmodus.
In diesem Fall beinhaltet der normale Waschmodus die Schritte des
Zuführens von Wasser in eine Wanne bis zu einem Einstellpegel und des Drehens
der Trommel in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung für eine
Einstellwert. Außerdem kann der normale Waschmodus ferner den Schritt des Erwärmens
des Wassers unter Verwendung eines Wasserheizers, bis die Innentemperatur der Wanne
eine Einstelltemperatur erreicht hat, beinhalten.
Es ist zu beachten, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung
als auch die folgende detaillierte Beschreibung beispielhaft und erläuternd
sind und dazu vorgesehen sind, für eine weitere Erläuterung der beanspruchten
Erfindung zu sorgen.
Vorteilhafte Wirkungen
Wie es in den vorstehenden Beschreibung angegeben ist, wird, gemäß
der Erfindung, Dampf bei einem Waschvorgang in eine Trommel gesprüht, um für
eine Hochtemperaturumgebung in dieser zu sorgen, wodurch ein Waschzyklus für
Wäsche mit geringeren Verbräuchen an Wasser und Energie effektiver ausgeführt
werden kann.
Außerdem verhindert es die Erfindung, dass Schäden, die
einer Fehlfunktion einer Waschmaschine aufgrund eines Dampfsprays zuzuschreiben
sind, an Wäsche, einem Dampfgenerator oder der Waschmaschine auftreten, wodurch
die Sicherheit und die Zuverlässigkeit der Waschmaschine verbessert sind.
Insbesondere kann das Waschverfahren gemäß der Erfindung
verhindern, dass es an Wäsche innerhalb einer Trommel zu Schäden kommt,
und zwar auf solche Weise, dass dadurch in einen üblichen Waschmodus eingetreten
wird, dass die Dampfzufuhr gestoppt wird, wenn ein Fehler eines Wasserumwälzsystems
mit einer Umwälzpumpe auftritt.
Außerdem verhindert die Erfindung durch Erkennen einer Anormalität
eines Versorgungssystems, das Wasser an einen Dampfgenerator liefert, und durch
Eintreten in einen normalen Waschmodus beim Stoppen des Dampfgenerators beim Auftreten
einer Anormalität, dass es am Dampfgenerator zu Schäden kommt, und der
Waschvorgang wird fortgesetzt, ohne die Waschmaschine zu deaktivieren.
Darüber hinaus verhindert die Erfindung durch genaues Erkennen
einer Anormalität von der Dampferzeugung zugeordneten Elementen, wie eines
Dampfheizers eines Dampfgenerators, eines dampfseitigen Temperatursensors, eines
wannenseitigen Temperatursensors und dergleichen und durch Eintreten in einen normalen
Waschmodus beim Stoppen des Dampfgenerators, wenn eine Anormalität auftritt,
dass es am Dampfgenerator zu Schäden kommt, und es wird der Waschvorgang ohne
Deaktivierung der Waschmaschine fortgesetzt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die beigefügten Zeichnungen, die enthalten sind, um für
ein weiteres Verständnis der Erfindung zu sorgen, und die in diese Beschreibung
eingeschlossen sind und einen Teil derselben bilden, veranschaulichen Ausführungsformen
der Erfindung, und sie dienen gemeinsam mit der Beschreibung dazu, die Prinzipien
der Erfindung zu erläutern.
In den Zeichnungen ist Folgendes dargestellt.
1 ist ein Seiten-Schnittdiagramm einer üblichen
Trommelwaschmaschine gemäß einer einschlägigen Technik;
2 ist ein Front-Schnittdiagramm einer üblichen
Trommelwaschmaschine gemäß einer einschlägigen Technik;
3 ist ein Seiten-Schnittdiagramm einer Waschmaschine
gemäß der Erfindung;
4 ist ein Front-Schnittdiagramm einer Waschmaschine
gemäß der Erfindung;
5 ist ein Front-Schnittdiagramm eines Dampfgenerators
der Waschmaschine der 3 gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung;
6 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben
einer Waschmaschine gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
7 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Erkennen
einer Anormalität eines Dampfheizers beim Verfahren zum Betreiben der Waschmaschine
gemäß der 6;
8 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben
einer Waschmaschine gemäß einer anderen Ausführungsform
der Erfindung;
9 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Erkennen
einer Anormalität der Wasserversorgung beim Verfahren zum Betreiben der Waschmaschine
in der 8; und
10 und 11 sind Flussdiagramme
eines Verfahrens zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß einer anderen
Ausführungsform der Erfindung.
Beste Art zum Ausführen der Erfindung
Nun wird detailliert auf ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine
gemäß den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung Bezug genommen,
zu denen in den beigefügten Zeichnungen Beispiele veranschaulicht sind.
Gemäß der 3 und der
4 verfügt eine Waschmaschine gemäß der
Erfindung über einen Körper 110, eine Wanne 120, eine
Trommel 130, einen Dampfversorgungsteil, einen Temperatursensor
150, eine Umwälzpumpe 160, einen Umwälzkanal
170 und einen Wasserpegelsensor (in den Zeichnungen nicht dargestellt),
der den Wasserpegel innerhalb der Wanne erfasst. Außerdem ist als Ausführungsform
der Waschmaschine gemäß der Erfindung eine Trommelwaschmaschine verwendet.
In diesem Fall bildet der Körper 110 das Äußere
der Trommelwaschmaschine. Außerdem ist an der Vorderseite des Körpers
110 ein Einlass 111 vorhanden.
An einen Teil des Körpers 110 ist um den Einlass
111 herum eine Tür 140 angebaut, um diesen zu öffnen/zu
schließen. Außerdem ist am Innenumfang des Einlasses 111 eine
Dichtung 112 vorhanden, um einen Zwischenraum zwischen der Tür
140 und dem Einlass 111 abzudichten.
Am Körper 110 ist eine Wasserversorgungsleitung
113 vorhanden, um Wasser in die Wanne 120 zu liefern, und an einem
Kanal der Wasserversorgungsleitung 113 ist ein Waschmittelkasten
114 vorhanden.
Darüber hinaus liegt die Wanne 120 in einem im Körper
110 festgehaltenen Zustand vor.
In diesem Fall ist ein Ablaufkanal 121 mit dem unteren Ende
der Wanne 120 verbunden, um Wasser abzulassen.
Ferner ist am unteren Teil der Wanne 120 ein Wasserheizer
122 vorhanden, um in die Wanne 120 geliefertes Wasser zu erwärmen.
Die Trommel 130 ist in solcher Weise drehbar in der Wanne
120 installiert, dass ihre Öffnungsseite dem Einlass 111
dem Körper 110 gegenüberliegt.
Am Umfang der Trommel 130 ist eine Vielzahl von Durchbrechungslöchern
131 ausgebildet, um Wasser und Dampf in die Trommel 130 einzuleiten,
die an die Wanne 120 geliefert werden.
Außerdem ist mindestens ein Dampfversorgungsteil so konfiguriert,
dass er eine vorbestimmte Dampfmenge in die Wanne 120 und/oder die Trommel
130 liefert.
Die Umwälzpumpe 160 ist am mit der Wanne 120
verbundenen Ablasskanal 121 vorhanden, um das in sie gelieferte Wasser
zu pumpen und umzuwälzen.
Der Umwälzkanal 170 ist mit der Umwälzpumpe
160 verbunden, und es handelt sich um einen Kanal, der eine Umwälzströmung
des durch die Umwälzpumpe 160 gepumpten Wassers leitet.
In diesem Fall ist es bevorzugt, dass der Endabschnitt des Umwälzkanals
170, aus dem Wasser ausgelassen wird, durch eine Dichtung 112
verläuft, um der Innenwandseite der Trommel 13 zugewandt zu sein.
Der Endabschnitt des Umwälzkanals 170, wie es in den Zeichnungen dargestellt
ist, kann mit einer Dampfversorgungsleitung 220 verbunden sein. Alternativ
kann der Endabschnitt des Umwälzkanals 170 mit dem Inneren der Trommel
verbunden sein.
Der Temperatursensor 150 ist an einem Teil innerhalb der
Wanne 120 vorhanden, um beim Erfassen der Temperatur innerhalb derselben
eine Rolle zu spielen. Die durch den Temperatursensor 150 erfasste Temperatur
ist zum Betreiben des Dampfversorgungsteils und zur Steuerung des Wasserheizers
122 verwendbar.
Indessen kennzeichnet eine nicht erläuterte Bezugszahl '180'
eine Wasserversorgungsventil-Baugruppe 180, die selektiv von außen
zugeführtes Wasser an den Waschmittelkasten 114 und den Dampfversorgungsteil
liefert. Außerdem kennzeichnet die nicht erläuterte Bezugszahl '181'
ein Wasserversorgungsventil, das die Wasserversorgung über den Waschmittelkasten
114 in die Wanne 120 kontrolliert. Außerdem kennzeichnet
die nicht erläuterte Bezugszahl '182' ein Dampfwasser-Versorgungsventil,
das die Wasserversorgung zum Dampfversorgungsteil kontrolliert.
Der Dampferversorgungsteil ist so konfiguriert, dass er durch heiße
Luft Wasser zu Dampf erhitzt und den Dampf in die Wanne 120 und/oder die
Trommel 130 liefert. Außerdem verfügt der Dampfversorgungsteil
über einen Dampfgenerator (SG) zum Erzeugen von Dampf aus Wasser mittels auf
hoher Temperatur, eine Dampfversorgungsleitung 220, in der der durch den
Dampfgenerator 210 erzeugte Dampf strömt und eine Sprühdüse
230, die den durch die Dampfversorgungsleitung strömenden Dampf in
die Wanne 120 und/oder die Trommel 130 sprüht.
Die Sprühdüse 230 ist so konfiguriert, dass sie
über eine Düsenform verfügt, die ein gleichmäßiges Aussprühen
des Dampfs ermöglicht. Vorzugsweise läuft die Spitze der Sprühdüse
230 in solcher Weise durch die Dichtung 112, dass sie dem Inneren
der Trommel 130 zugewandt ist.
Die Konfiguration und der Betrieb des Dampfgenerators 210
gemäß einer Ausführungsform werden wie folgt unter Bezugnahme auf
die 5 detailliert erläutert.
Zunächst verfügt der Dampfgenerator 210 über
einen Gehäuseteil 211, einen Dampfheizer 213, einen dampfseitigen
Temperatursensor 214 und einen Wasserpegelsensor 215. In diesem
Fall kann der Gehäuseteil 211 die Form eines rechteckigen Kastens,
der das Äußere des Dampfgenerators bestimmt, und einen Raum zum Erzeugen
von Dampf aufweisen. Ein Einlass 212 zum Liefern von Wasser in den Gehäuseteil
211 sowie ein Auslass (in der Zeichnung nicht dargestellt) zum Auslassen
des erzeugten Dampfs, für Verbindung mit einem äußeren Raum, sind
am Gehäuseteil 211 vorhanden.
Der Dampfheizer 213 ist im Gehäuseteil 211
vorhanden, um beim Verdampfen von im Gehäuseteil 21 aufgenommenem
Wasser unter Verwendung von durch den Dampfheizer 213 erzeugter Wärme
eine Rolle zu spielen. Der Dampfheizer 213 kann als Mantelheizer oder dergleichen
konfiguriert sein. In den Dampfheizer 213 ist eine Sicherung (in der Zeichnung
nicht dargestellt) eingebaut, um den Dampfgenerator durch Abschalten der Spannungsversorgung
vor Überhitzen zu schützen.
Der dampfseitige Temperatursensor 214 ist elektrisch mit
einer Steuerung (in der Zeichnung nicht dargestellt) der Waschmaschine verbunden.
Außerdem spielt der dampfseitige Dampfversorgungssensor 214 beim Erfassen
der Temperatur innerhalb des Gehäuseteils 211 eine Rolle, wenn der
Dampfheizer 213 Wärme erzeugt.
Der Wasserpegelsensor 215 ist mit drei Elektroden aufgebaut,
einschließlich einer gemeinsamen Elektrode 216, einer langen Elektrode
217 und einer gemeinsamen Elektrode 218, um beim Erfassen des
Wasserpegels innerhalb des Gehäuseteils 211 eine Rolle zu spielen.
Der Wasserpegelsensor 215 ist elektrisch mit einer Steuerung (in der Zeichnung
nicht dargestellt) verbunden, die den Gesamtbetrieb der Elemente der Waschmaschine
steuert.
Jeder Anschluss der gemeinsamen und der langen Elektrode
216 und 217 ist so konfiguriert, dass er in einer Höhe freiliegt,
die auf den minimalen Wasserpegel von Wasser, wie er zur Dampferzeugung erforderlich
ist, eingestellt ist. Die kurze Elektrode 218 ist relativ kürzer als
sowohl die gemeinsame als auch die lange Elektrode 216 und 217
ausgebildet, so dass ihre Elektrode in einer Höhe freiliegt, die ungefähr
auf den zur Dampferzeugung erforderlichen maximalen Wasserpegel eingestellt ist.
In diesem Fall ist es bevorzugt, dass die Höhe, auf der der Anschluss
sowohl der langen als auch der gemeinsamen Elektrode 217 und
216 freiliegt, auf eine Höhe eingestellt ist, die es ermöglicht,
dass der Dampfheizer 213 vollständig in das Wasser eingetaucht ist.
Di4e Steuerung (in der Zeichnung nicht dargestellt) der Waschmaschine
ist mit einem A/D(Analog/Digital)-Wandler (ADC) (in der Zeichnung nicht dargestellt)
versehen, der einen durch den Wasserpegelsensor 215 erfassten, gelieferten
Messwert in digitale Daten wandelt. Außerdem führt die Steuerung eine
Betriebssteuerung des Dampfwasser-Versorgungsventils 182 der Wasserversorgungsventil-Baugruppe
180 sowie eine Wärmeerzeugungssteuerung des Dampfheizers
213 durch Vergleichen eines durch den A/D-Wandler gewandelten digitalen
Datenwerts (nachfolgend als 'Wandlungswert' bezeichnet) mit einem voreingestellten
Referenzwert aus.
Beispielsweise überschreitet, bevor das an den Dampfgenerator
210 gelieferte Wasser die lange Elektrode 217 erreicht, ein Wandlungswert
(nachfolgend als 'L' bezeichnet) der langen Elektrode 217 den Wert
300, und der Wandlungswert (nachfolgend als 'S' bezeichnet) der kurzen
Elektrode 218 überschreitet ebenfalls 300.
Wenn das an den Dampfgenerator 210 gelieferte Wasser so ansteigt,
dass es die lange Elektrode 217 berührt, fällt L unter
300. Wenn das gelieferte Wasser weiterhin steigt, um die kurze Elektrode
218 zu berühren, fällt auch S unter 300.
So erkennt, wenn S unter 300 fällt, die Steuerung (in
der Zeichnung nicht dargestellt), den vollen Wasserpegel, sie stoppt die Wasserversorgung
zum Dampfgenerator 210, und sie schaltet den Dampfheizer 213 ein,
um Wärme zu erzeugen. Wenn L nach der Wärmeerzeugung 300 überschreitet,
erkennt die Steuerung einen Mangelwasserpegel, sie stoppt die Wärmeerzeugung
und die startet die Wasserversorgung zum Dampfgenerator 210 neu. In diesem
Fall wird, wie es in der vorstehenden Beschreibung angegeben ist, die Wasserversorgung
zum Dampfgenerator 210 dadurch ausgeführt, dass das
Dampfwasser-Versorgungsventil 182 angesteuert wird (siehe die
3).
Der Dampfgenerator 210 führt diese Wasserpegelerfassung
unter Verwendung des Wasserpegelsensors 215 wiederholt aus, um Dampf dadurch
in die Trommel zu liefern, dass die Wasserversorgung und das Schalten des Dampfheizers
213 wiederholt werden.
Nun wird ein Waschverfahren unter Verwendung der auf die obige Weise
konfigurierten Trommelwaschmaschine gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf die in der 6 und
der 7 dargestellten Flussdiagramme wie folgt erläutert.
Zunächst zeigt die 6 schematisch
einen Gesamtprozess eines Verfahrens zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß
der Erfindung. Wenn der Waschmaschine Energie zugeführt wird (S11), steuert
die die Waschmaschine konfigurierende Steuerung (in den Zeichnungen nicht dargestellt)
das Wasserversorgungsventil 181 der Wasserversorgungsventil-Baugruppe
180 zum Liefern von Wasser in die Wanne 120 bis zu einem Einstellpegel.
Die Steuerung steuert die Umwälzpumpe 160 an, um das Wasser innerhalb
der Wanne 120 über die Außenseite derselben zur Oberseite der
Trommel 130 umzuwälzen, und sie führt ein Einweichen der Wäsche
durch gleichzeitiges Drehen der Trommel 130 aus (S12).
In diesem Fall liefert die Steuerung eine vorbestimmte Wassermenge
dadurch in den Dampfgenerator 210, dass sie das Dampfwasser-Versorgungsventil
182 der Wasserversorgungsventil-Baugruppe 180 ansteuert. Wie es
in der vorstehenden Beschreibung angegeben ist, liefert die Steuerung dadurch Dampf
in die Trommel 130, dass sie den Pegel des in den Dampfgenerator
210 gelieferten Wassers erfasst und eine Dampferzeugungssteuerung des Dampfheizers
213 und eine Steuerung des Dampfwasser-Versorgungsventils 182
ausführt.
Demgemäß wird, während Wasser erneut in die Wanne geleitet
wird und das Drehen der Trommel und das Einweichen der Wäsche durch die aktivierte
Umwälzpumpe 160 ablaufen, der Hochtemperaturdampf durch den Dampfversorgungsteil
in die Trommel 130 gesprüht, so dass die Innenumgebung derselben so
kontrolliert werden kann, dass eine Temperatur aufrecht erhalten wird, die für
die Waschfunktion am effektivsten ist.
Das Einweichen der Wäsche im Schritt S12 und das Zuführen
von Dampf im Schritt S20 über den Dampfgenerator 210 werden ausgeführt,
bis die durch den Temperatursensor 150 erfasste Temperatur eine Zieltemperatur
T erreicht.
Wenn die durch den Temperatursensor 150 erfasste Temperatur
die Zieltemperatur T erreicht hat, wird die Dampfzufuhr über den Dampfgenerator
210 gestoppt (S13). Durch Steuern des Wasserversorgungsventils
181 wird eine Wasserversorgung bis zu einem eingestellten Wasserpegel in
der Wanne 120 ausgeführt (S14). Dann wird die Trommel 130
in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht, um gemäß
einem eingestellten Programm einen Nachwaschvorgang auszuführen (S15). Im Verlauf
des Ausführens des Nachwaschvorgangs kann Wasser innerhalb der Wanne
120 unter Verwendung des Wasserheizers 122 auf eine vorgegebene
Temperatur zum Ausführen eines Waschvorgangs erwärmt werden, oder ein
Waschvorgang kann dadurch ausgeführt werden, dass die Umwälzpumpe
160 periodisch zum Umwälzen von Wasser angesteuert wird.
Nach Abschluss des Nachwaschvorgangs erfolgte eine sequenzielle Ausführung
eines ausgewählten Zyklus, wie eines Spülzyklus, eines Entwässerungszyklus
und dergleichen.
Indessen erkennt die Steuerung, während das Einweichen der Wäsche
und die Dampfversorgung ausgeführt werden, eine Anormalität des Dampfgenerators
(SG) 210 (S15). Wenn eine Anormalität des Dampfgenerators erkannt
wird, erfolgt ein Umschalten auf ein Programm, das vorab für den Fall einer
Anormalitätserkennung eingestellt wurde (S30).
D.h., dass, während Wasser oder Dampf an den Dampfgenerator geliefert
wird, eine Anormalität der Waschmaschine, insbesondere eine Anormalität
des Dampfgenerators, erkannt wird.
Die 7 veranschaulicht ein Verfahren zum
Ausführen eines Waschvorgangs unter Erfassung einer Anormalität eines
Dampfheizers unter den Anormalitäten des Dampfgenerators (SG) 210
gemäß einer Ausführungsform.
Gemäß der 7 wird, wenn ein
Wandlungswert (S) der kurzen Elektrode 218 größer als
300 ist, während Energie zugeführt wird, Wasser an den Dampfgenerator
210 geliefert, während keine Energie an den Dampfheizer
213 geliefert wird (S21, S22).
Anschließend wird, wenn der Wandlungswert (S) der kurzen Elektrode
218 den Wert 300 erreicht oder kleiner wird, d.h., wenn der volle
Wasserpegel erkannt wird, die Wasserversorgung gestoppt, und Dampf wird dadurch
zugeführt, dass der Dampfheizer 213 mit Energie versorgt wird, um
durch ihn Wärme zu erzeugen (S23).
So nimmt, wenn einmal durch Erwärmen des Wassers
im Dampfgenerators 210 Dampf erzeugt wird, der Pegel des Wassers allmählich
ab. Demgemäß wird, wenn der Wandlungswert (L) der langen Elektrode
210 aufgrund des abgesenkten Wasserpegels innerhalb des Dampfgenerators
210 größer als 300 wird, ein dem leeren Zustand entsprechender
Wasserpegel erkannt. Es wird die Energiezufuhr für den Dampfheizer
213 des Dampfgenerators 210 abgeschaltet (S21), und durch Einschalten
des Wasserdampf-Versorgungsventils 182 wird erneut Wasser in den Dampfgenerator
210 geliefert (S22).
Der Dampfgenerator 210 liefert dadurch weiterhin Dampf, dass
die obigen Schritte wiederholt werden, bis die Innentemperatur der Trommel
130 eine Zieltemperatur (T) erreicht hat (siehe die 6).
Indessen wird, nachdem ab dem Zeitpunkt des Zuführens von Energie
zum Dampfheizer 213 im Verlauf des Lieferns von Dampf vom Dampfgenerator
210 eine vorbestimmte Zeit (T) verstrichen ist, eine durch den Temperatursensor
150 der Wanne 120 erfasste Temperaturänderung (&Dgr;T)
mit einem voreingestellten Wert verglichen (S24). Wenn die Temperaturänderung
(&Dgr;T) kleiner als der Voreinstellwert ist, kann entschieden werden, dass im
Wesentlichen kein Dampf hoher Temperatur in die Wanne 120 gesprüht
wird. So entscheidet die Steuerung (in der Zeichnung nicht dargestellt) in diesem
Fall, dass der Dampfheizer 213 keine Wärme erzeugt, und dann stoppt
sie die Wasserversorgung und die Energiezufuhr zum Dampfgenerator 210 (S31).
Die Steuerung überträgt über eine Anzeigeeinheit (in der Zeichnung
nicht dargestellt) eine Dampfheizer-Fehlermeldung, eine Warntonerzeugung und/oder
dergleichen, und dann setzt sie den Waschvorgang dadurch fort, dass in einen normalen
Waschmodus eingetreten wird.
Alternativ kann, wenn eine Anormalität des Dampfheizers
213 erkannt wird, das Waschen dadurch fortgesetzt werden, dass unmittelbar
in den normalen Waschmodus eingetreten wird, ohne eine Dampfheizer-Fehlermeldung
nach außen zu übertragen. Jedoch ist es bevorzugt, diese Fehlermeldung
zur Nachverwaltung, wie A/S und dergleichen, zu übertragen.
Während der Dampfgenerator 210 angesteuert wird, kann,
wenn eine Temperaturänderung des wannenseitigen Temperatursensors
150 nach einer vorbestimmten Zeit (T) ab dem Zeitpunkt des Einschaltens
des Dampfheizers 213 dem Voreinstellwert entspricht oder größer
ist, und wenn die Temperaturänderung des dampfseitigen Temperatursensors
214 dem Voreinstellwert entspricht oder kleiner ist, entschieden werden,
dass eine Anormalität des dampfseitigen Temperatursensors 214 vorliegt.
In diesem Fall kann entschieden werden, dass der dampfseitige Temperatursensor
214 nicht dazu in der Lage ist, einen Anstieg der Innentemperatur des Dampfgenerators
210 zu erfassen, obwohl aufgrund der normalen Wärmeerzeugung durch
den Dampfheizer 213 Dampf in die Wanne geliefert wird. Daraus kann entschieden
werden, dass eine Anormalität des dampfseitigen Temperatursensors
214 vorliegt.
Demgemäß ist es dann, wenn im dampfseitigen Temperatursensor
214 eine Anormalität auftritt, obwohl bei der Dampferzeugung im Wesentlichen
kein Problem besteht, nicht möglich, einen übermäßigen Temperaturanstieg
des Dampfheizers 213, einen Fehler bei der Wärmeerzeugung durch den
Dampfheizer 213 und dergleichen genau zu erkennen. So kann die Sicherheit
des Dampfgenerators gestört sein. So ist es in diesem Fall bevorzugt, dass
der Waschvorgang dadurch ausgeführt wird, dass die Ansteuerung des Dampfgenerators
vollständig gestoppt wird und in den normalen Waschmodus eingetreten wird.
Die oben angegebene Anormalität des Dampfheizers 213
oder des dampfseitigen Temperatursensors 214 kann zu einem Ausfall der
Spannungsversorgung, einer Leitungsunterbrechung, einer Fehlfunktion, einem schlechten
Kontakt und dergleichen führen.
Indessen kann es zu einem Schaden am Dampfgenerator 210 kommen,
wenn der Dampfheizer 213 innerhalb einer kurzen Zeit Wärme entsprechend
der eingestellten Temperatur oder darüber erzeugt, also nicht wegen einer Anormalität
des Dampfheizers 213 oder des dampfseitigen Temperatursensors
214. So ist es in diesem Fall bevorzugt, dass der Waschvorgang auf solche
Weise ausgeführt wird, dass der Dampfheizer 213 durch Unterbrechen
der an ihn gelieferten Energie abgekühlt wird und für eine vorbestimmte
Zeit eine Wasserversorgung in den Dampfgenerator 210 erfolgt.
Obwohl der Dampfgenerator 210 normalerweise so betrieben
wird, dass er Dampf in die Wanne 120 liefert, kann, wenn es nicht möglich
ist, die Innentemperatur aufgrund des Auftretens einer Anormalität des wannenseitigen
Temperatursensors 150 genau zu erfassen, diese Innentemperatur der Wanne
die in der 6 erläuterte Zieltemperatur nicht erreichen.
So wird selbst dann, wenn die Innentemperatur der Wanne 120 im Wesentlichen
der Zieltemperatur gleich wird, oder größer wird, die Dampfversorgung
weiterhin über den Dampfgenerator 210 ausgeführt.
Demgemäß erfasst bei der Erfindung, während ab dem
Zeitpunkt des Startens der Dampfzufuhr eine vorbestimmte Zeit verstreicht, der Wasserpegelsensor
214 des Dampfgenerators 210 den vollen Wasserpegel und den dem
leeren Zustand entsprechenden Wasserpegel auf normale Weise, und der dampfseitige
Temperatursensor 214 erfasst den normalen Dampferzeugungs-Temperaturbereich.
Wenn jedoch die Temperaturänderung des wannenseitigen Temperatursensors
150kleiner als der Voreinstellwert ist, oder wenn die entsprechende Temperaturmessung
überhaupt nicht ausgeführt wird, wird dies als Anormalität des Temperatursensors
150 der Wanne 120 erkannt. So wird das Waschen dadurch ausgeführt,
dass das Ansteuern des Dampfgenerators 210 gestoppt wird und in den normalen
Waschmodus eingetreten wird.
Vorzugsweise wird das Waschen ohne Verwendung des Wasserheizers
122 ausgeführt.
Der normale Waschmodus, in den beim Auftreten einer Anormalität
eingetreten wird, ist ein Prozess zum Ausführen eines Waschzyklus ohne Zufuhr
von Dampf in die Trommel 130, wie der Waschzyklus, der durch eine herkömmliche
Waschmaschine ausgeführt wird. Beispielsweise wird, wie beim oben angegebenen
Nachwaschvorgang, Wäsche auf solche Weise gewaschen, dass Wasser bis zum Einstellpegel
in die Wanne 120 geliefert wird und die Trommel 130 in der Uhrzeigerrichtung
und der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird.
In diesem Fall ist es bevorzugt, dass das Waschen durch Erwärmen
von Wasser auf eine vorgegebene Temperatur unter Verwendung des Wasserheizers
122 ausgeführt wird, außer bei einer Anormalität des wannenseitigen
Temperatursensors 150.
Indessen kann die Waschmaschine gemäß der vorliegenden Ausführungsform
einem mit einem Dampfgenerator versehenen Trockner entsprechen. Im Fall dieses Trockners
kann, wenn eine Anormalität des Dampfgenerators auftritt, das Betriebsverfahren
auf solche Weise gesteuert werden, dass mit einem anschließenden Trocknungszyklus
weitergefahren wird oder alle Zyklen beendet werden.
Modus für die Erfindung
Nun wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ein
Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß einer anderen Ausführungsform
der Erfindung detailliert wie folgt erläutert.
Abweichend von der vorigen Ausführungsform der Erfindung ist
die vorliegende Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, dass eine Anormalität
einer Waschmaschine insbesondere einer solchen der Wasserversorgung zu einem Dampfgenerator
entspricht. Die Konfiguration der Waschmaschine kann mit der bei der vorigen Ausführungsform
identisch sein, wozu in der folgenden Beschreibung eine Erläuterung weggelassen
wird.
Die 8 veranschaulicht schematisch den
Gesamtprozess eines Waschverfahrens gemäß der vorliegenden Ausführungsform.
Das Waschverfahren unterscheidet sich vom vorigen, wie es in der 6
dargestellt ist, durch das Erkennen des Vorliegens oder Fehlens einer Anormalität
der Wasserversorgung zu einem Dampfgenerator, anstatt dass eine Anormalität
des Dampfgenerators erkannt würde.
Die 9 veranschaulicht ein Waschverfahren
zum Ausführen eines Waschvorgangs durch Erkennen einer Anormalität der
Wasserversorgung bei diesem Dampfgenerator (SG) 210 gemäß einer
Ausführungsform.
Gemäß der 9 wird, wenn der
Wandlungswert (S) der kurzen Elektrode 218 durch Zuführen von Energie
größer als 300 ist, Wasser an den Dampfgenerator 210
geliefert, während dem Dampfheizer 213 keine Energie zugeführt
wird (S21, S22).
Anschließend wird, wenn der Wandlungswert (S) der kurzen Elektrode
210 dem Wert 300 gleich wird, oder kleiner wird, d.h., wenn der
volle Wasserpegel erkannt wird, die Wasserversorgung gestoppt, und Dampf wird dadurch
geliefert, dass dem Dampfheizer 213 Energie zugeführt wird, um durch
ihn Wärme zu erzeugen (S23).
Demgemäß nimmt, wenn einmal durch Erwärmen des Wassers
im Dampfgenerator 210 Dampf erzeugt wird, der Wasserpegel allmählich
ab. Demgemäß wird, wenn der Wandlungswert (L) der langen Elektrode
217 aufgrund des abgesenkten Wasserpegels innerhalb des Dampfgenerators
210 größer als 300 wird, ein dem leeren Zustand entsprechender
Wasserpegel erkannt. Es wird die Energie des Dampfheizers 213 des Dampfgenerators
210 abgeschaltet (S21), und durch Einschalten des Dampfwasser-Versorgungsventils
182 wird erneut Wasser in den Dampfgenerator 210 geliefert (S22).
Der Dampfgenerator 210 liefert durch Wiederholen der obigen
Schritte weiterhin Dampf in die Trommel 130.
Indessen wird entschieden, dass die Wasserversorgung aufgrund einer
blockierten Dampfwasserversorgung 132 nicht ausgeführt wird, wenn
die kurze Elektrode 218 im Verlauf des Lieferns von Dampf vom Dampfgenerator
210 immer noch nicht den vollen Wasserpegel erkennt, nachdem eine vorbestimmte
Zeit (t1) nach dem Starten der Wasserversorgung zum Dampfgenerator 210
verstrichen ist, d.h., wenn nach der vorbestimmten Zeit (t1) ab dem Zeitpunkt des
Startens der Wasserversorgung erkannt wird, dass S größer als
300 ist. So wird der Betrieb des Dampfgenerators 210 entsprechend
einem von Programmen zur Anormalitätserkennung gestoppt, und es wird in einen
normalen Waschmodus eingetreten, um einen Waschprozess auszuführen (S41).
Selbstverständlich ist es in diesem Fall bevorzugt, dass über
eine Anzeigeeinheit (in der Zeichnung nicht dargestellt) der Waschmaschine, eine
Warntonerzeugung oder dergleichen, eine Wasserversorgungs-Fehlermeldung an den Benutzer
geliefert wird.
Im Verlauf des Lieferns von Dampf vom Dampfgenerator 210
die lange Elektrode 217 nach einer vorbestimmten Zeit (t2) ab dem Zeitpunkt
des Stoppens der Wasserversorgung und des Startens der Wärmeerzeugung vom Dampfheizer
213 immer noch nicht den dem leeren Zustand entsprechenden Wasserpegel
erkannt hat, d.h., wenn nach der vorbestimmten Zeit (t2) ab dem Zeitpunkt des Zuführens
von Energie zum Dampfheizer 213 erkannt wird, dass L den Wert
300 oder weniger entspricht, wird entschieden, dass Wasser weiterhin in
den Dampfgenerator 210 geliefert wird, da das Dampfwasser-Versorgungsventil
182 eingeschaltet bleibt. So wird entsprechend einem von Programmen zur
Anormalitätserkennung ein Prozess zum Ausschalten der Spannungsversorgung zum
Dampfheizer 213, zum Ausgeben einer Wasserversorgungs-Fehlermeldung und
zum Auslassen von Wasser aus der Wanne durch Aktivieren der Ablasspumpe ausgeführt.
Der normale Waschmodus, in dem beim Auftreten einer Anormalität
in der Wasserversorgung eingetreten wird, ist ein Prozess zum Ausführen eines
Waschzyklus ohne Lieferung von Dampf in die Trommel 130, wie der Waschzyklus,
der durch eine herkömmliche Waschmaschine ausgeführt wird. Beispielsweise
wird, wie beim oben angegebenen Nachwaschvorgang, Wäsche auf solche Weise gewaschen,
dass Wasser bis zum Einstellpegel in die Wanne 120 geliefert wird und die
Trommel 130 in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht
wird. In diesem Fall ist es bevorzugt, dass das Wasser bis auf eine vorgegebenen
Temperatur erwärmt wird, um den Waschvorgang unter Verwendung des Wasserheizers
122 auszuführen.
Nun wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ein
Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wie folgt erläutert.
Abweichend von den oben angegebenen Ausführungsformen der Erfindung
ist die vorliegende Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, dass eine Anormalität
einer Waschmaschine einer Anormalität eines Umwälzsystems entspricht,
das insbesondere Wasser durch Umwälzen des Wassers einer Wanne zu einer Trommel
liefert. Die Konfiguration der Waschmaschine kann identisch mit der bei der vorigen
Ausführungsform sein, wozu in der folgenden Beschreibung eine Erläuterung
weggelassen wird.
Ein Waschverfahren gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die in der 10
und der 11 dargestellten Flussdiagramme unter Verwendung
der oben angegebenen Konfiguration einer Temperatur wie folgt erläutert.
Zunächst steuert, wenn durch einen Benutzer eine Anforderung
zum Ausführen eines Waschvorgangs erfolgt, die Steuerung (in den Zeichnungen
nicht dargestellt), die die Waschmaschine konfiguriert, das Wasserversorgungsventil
181 der Wasserversorgungsventil-Baugruppe 180, um Wasser in die
Wanne 120 zu liefern (S51).
In diesem Fall läuft das Wasser durch den im Kanal der Wasserversorgungsleitung
113 vorhandenen Waschmittelkasten 114, während es über
die Wasserversorgungsleitung 113 zugeführt wird.
Da im Waschmittelkasten 114 eine vorgegebenen Waschmittelmenge
untergebracht ist, gelangt dieses in das in die Wanne 120 gelieferte Wasser.
In diesem Fall ist es bevorzugt, dass der Pegel des zugeführten
Wassers dafür ausreichend eingestellt wird, dass die Fläche der Unterseite
der Trommel 130 ungefähr in das Wasser eingetaucht ist, d.h., dass
ein Pegel ('erster Wasserpegel') vorliegt, der dazu ausreicht, die Wäsche in
der Trommel 130 einzuweichen.
Indessen wird, während das Wasser an die Trommel 120
geliefert wird, eine vorgegebene Wassermenge über das Wasserdampf-Versorgungsventil
182 der Wasserversorgungsventil-Baugruppe in den Dampfgenerator
210 geliefert (S61).
Nach Abschluss des oben angegebenen Wasserversorgungsprozesses wird
die Trommel 130 so angetrieben, dass unter Verwendung des zugeführten
Wassers in hochkonzentriertem Zustand ein Waschvorgang ausgeführt wird. Gleichzeitig
wird die Umwälzpumpe 160 angetrieben, um es zu ermöglichen, dass
das Wasser, das sich an der Unterseite der Trommel 120 angesammelt hat,
über einen oberen Teil der Trommel 130 über den Umwälzkanal
170 umgewälzt wird, wodurch die Wäsche in der Trommel gleichmäßig
eingeweicht werden kann. D.h., dass durch die Umwälzpumpe 160 ein
Einweichen der Wäsche ausgeführt wird (S52).
Während das Einweichen der Wäsche ausgeführt wird,
wird der Dampfheizer (in der Zeichnung nicht dargestellt) des Dampfgenerators
210 betrieben, um durch die Dampfversorgungsleitung 220 und die
Sprühdüse 230 Dampf in die Wanne 120 und/oder die Trommel
130 zu sprühen (S62).
Indessen nimmt, da die Wäsche in der Wanne
das Wasser aufnimmt, während das Einweichen derselben durch die Umwälzpumpe
160 ausgeführt wird, der Wasserpegel in der Wanne allmählich
ab. Demgemäß wird, wenn das Einweichen der Wäsche durch die Umwälzpumpe
160 für eine vorbestimmte Zeit (t) ausgeführt wurde, die Drehung
der Trommel 130 gestoppt, sobald der Betrieb der Umwälzpumpe
160 gestoppt wird (S53). Außerdem erfasst der Wasserpegelsensor (in
der Zeichnung nicht dargestellt) das Wasser in der Wanne.
In diesem Fall läuft die Dampfversorgung über den Dampfversorgungsteil
weiterhin ab.
Wenn der Wasserpegel in der Wanne 120 niedriger als ein voreingestellter
zweiter Wasserpegel ist, wird für die Wanne 120 eine Neuzufuhr von
Wasser durch Steuerung der Wasserversorgungsventil-Baugruppe 180 bis zum
zweiten Wasserpegel ausgeführt (S54). Außerdem wird das Einweichen der
Wäsche durch Umwälzen von Wasser auf solche Weise ausgeführt, dass
die Trommel 130 in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung
gedreht wird und die Umwälzpumpe 160 betrieben wird (S55).
Anschließend wird die Wiederversorgung von Wasser über die
Wanne 120 und die Trommel 130 wiederholt, und die Umwälzpumpe
130 wird periodisch ein- und ausgeschaltet, wodurch das Einweichen der
Wäsche mehrmals ausgeführt wird. Im Allgemeinen entspricht der Zählwert
erneuter Wasserzufuhr in die Wanne im Normalzustand mindestens dem Wert 5, jedoch
kann dies entsprechend einem Faktor wie dem Füllvermögen der Waschmaschine,
der Wäschemenge und dergleichen variieren.
Indessen wird, während das Einweichen der Wäsche entsprechend
der erneuten Wasserzufuhr in die Wanne, das Drehen der Trommel und das Aktivieren
der Umwälzpumpe 160 ablaufen, die Innenumgebung der Trommel
130 so gesteuert, dass eine Temperatur erzielt wird, die für die Waschfunktion
am effektivsten ist, was durch Einsprühen des Hochtemperaturdampfs über
den Dampfversorgungsteil, auf kontinuierliche oder intermittierende Weise, in die
Trommel 130 erfolgt.
D.h., dass der Wascheffekt dadurch verbessert werden kann, dass eine
Temperatur (ungefähr 40°C ~ 60°C) erreicht wird, die durch Aktivierung
des Waschmittels in der Trommel zur effizientesten Waschfunktion führt.
Demgemäß wird, während Wasser erneut mehrmals in die
Wanne 120 geliefert wird, und während das Einweichen der Wäsche
durch die Umwälzpumpe 160 und die gedrehte Trommel 130 ausgeführt
wird, wenn die durch den Temperatursensor 150 in der Wanne 120
erfasste Temperatur eine vorgegebene Zieltemperatur (T) (beispielsweise 40°C
~ 60°C) erreicht (S63), die Dampfversorgung über den Dampfgenerator gestoppt
(S64), und Wasser wird bis zu einem dritten Wasserpegel in die Wanne geliefert (S65).
Anschließend wird die Trommel 130 in der Uhrzeigerrichtung
und der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht, um entsprechend einem eingestellten Programm
einen Nachwaschvorgang auszuführen (S66). Im Verlauf des Ausführens des
Nachwaschvorgangs kann das Waschen dadurch ausgeführt werden, dass das Wasser
in der Wanne 120 unter Verwendung des Wasserheizers 122 auf eine
vorgegebene Temperatur erwärmt wird. Außerdem kann, wie es in der obigen
Beschreibung angegeben ist, der Waschvorgang dadurch ausgeführt werden, dass
Wasser durch periodisches Betreiben der Umwälzpumpe 160 umgewälzt
wird.
Nach Abschluss des Nachwaschvorgangs erfolgt eine sequenzielle Ausführung
eines ausgewählten Zyklus, wie eines Spülzyklus, eines Entwässerungszyklus
und dergleichen.
Indessen wird bei der Waschmaschine gemäß der Erfindung,
während das Einweichen der Wäsche unter Verwendung der Umwälzpumpe
160 durch Liefern von Dampf in die Trommel ausgeführt wird, wenn das
Umwälzen des Wassers aufgrund einer Anormalität des Umwälzsystems
wegen des Auftretens einer Anormalität der Umwälzpumpe 160, einer
Sperre im Umwälzkanal 170 und dergleichen nicht normal ausgeführt
wird, ein Schädigen der Wäsche dadurch verhindert, dass die Dampfversorgung
über den Dampferzeugungsteil gestoppt wird und in einen normalen Waschmodus
eingetreten wird.
D.h., dass die Umwälzpumpe 160 gestoppt wird, nachdem
sie für eine vorgegebene Zeit (t) betrieben wurde. Durch den Wasserpegelsensor
(in der Zeichnung nicht dargestellt) wird eine Änderung des Wasserpegels gemessen
(S56). Wenn die gemessene Wasserpegeländerung einem Voreinstellwert gleich
wird, oder wenn sie kleiner wird, wird entschieden, dass im Umwälzsystem mit
der Umwälzpumpe 160 eine Anormalität aufgetreten ist. So wird
die Ansteuerung des Dampfgenerators 210 der Dampferzeugungseinheit gestoppt,
und es wird die Dampfzufuhr in die Trommel gestoppt (S71). Es wird in einen normalen
Waschmodus eingetreten (S72). Für die Wanne 120 wird eine erneute
Wasserversorgung bis zu einem dritten Wasserpegel ausgeführt. Dann wird ein
Nachwaschvorgang ausgeführt (S73).
So wird entsprechend einer Wasserpegeländerung nach dem Aktivieren
der Umwälzpumpe 160 eine Anormalität des Umwälzsystems erkannt.
Wenn im Umwälzsystem mit der Umwälzpumpe 160 eine Anormalität
auftritt, kann kein Einweichen der Wäsche erzielt werden,
da das Wasser nicht umgewälzt wird. So tritt kaum eine Pegeländerung des
Wassers innerhalb der Wanne auf.
Selbstverständlich wird, bei der vorliegenden Ausführungsform,
eine Anormalität des Umwälzsystems unter Erfassung der Wasserpegeländerung
erfasst, nachdem die Drehung der Trommel 130 und die Energiezufuhr zur
Umwälzpumpe 160 gestoppt wurden. Demgemäß kann die Messung
des Wasserpegels genauer ausgeführt werden. Alternativ kann, während die
Umwälzpumpe 160 betrieben wird, d.h., während ihr weiterhin Energie
zugeführt wird, eine Anormalität des Umwälzsystems durch eine Änderung
des Wasserpegels während einer vorbestimmten Zeit erkannt werden.
Außerdem wird ein Referenzeinstellwert zum Erkennen einer Anormalität
des Umwälzsystems entsprechend der Wasserpegeländerung vorzugsweise abhängig
von der Wäschemenge verschieden eingestellt.
Darüber hinaus wird, wenn ein Zählwert betreffend die erneute
Wasserzufuhr zur Wanne 120 einem voreingestellten Zählwert entspricht
oder kleiner ist, entschieden, dass im Umwälzsystem eine Anormalität aufgetreten
ist. So wird die Dampfversorgung gestoppt, und es kann in den normalen Waschmodus
eingetreten werden.
Insbesondere wird, nachdem die Umwälzpumpe 160 gestoppt
wurde, wenn der gemessene Wasserpegel innerhalb der Wanne dem zweiten Wasserpegel
entspricht oder größer ist, der Zählwert für die erneute Wasserzufuhr
in die Wanne geprüft (S57), und es wird die Wasserversorgung gestoppt (S58).
In diesem Fall wird entschieden, dass das Wasser nicht umgewälzt wird, wenn
der Zählwert für die erneute Wasserzufuhr in die Wanne einem voreingestellten
Zählwert gleich wird, oder wenn er kleiner wird. So wird entschieden, dass
eine Anormalität des Umwälzsystems vorliegt. Wenn aufgrund des Auftretens
einer Anormalität im Umwälzsystem ein sehr kleiner Umfang an Wasserumwälzung
vorliegt, wird eine erneute Wasserzufuhr ausgeführt, während das Einweichen
der Wäsche für diese unzureichend ausgeführt wird. So kann der eingestellte
Wasserpegel dadurch unmittelbar erreicht werden, dass die erneute Wasserversorgung
nur zwei oder drei mal ausgeführt wird.
Wenn der Zählwert für die erneute Wasserzufuhr dem eingestellten
Zählwert gleich wird, oder wenn er größer wird, ist es bevorzugt,
dass dadurch in den normalen Waschmodus eingetreten wird, dass gleichzeitig die
Wasserversorgung zum Dampfgenerator 210 und die Aktivierung des Dampfheizers
(in der Zeichnung nicht dargestellt) gestoppt werden.
Der normale Waschmodus ist ein Prozess, bei dem ein Waschzyklus ohne
Zuführen von Dampf in die Trommel 130 ausgeführt wird, wie der
bei einer herkömmlichen Waschmaschine ausgeführte Waschzyklus. Beispielsweise
wird, wie beim oben angegebenen Nachwaschvorgang, die Wäsche dadurch gewaschen,
dass Wasser bis zum dritten Wasserpegel in die Wanne 120 geliefert wird
und die Trommel 130 in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung
gedreht wird. Selbstverständlich kann der Waschvorgang auf solche Weise ausgeführt
werden, dass das Wasser unter Verwendung des Wasserheizers 122 auf eine
vorgegebene Temperatur erwärmt wird. Da jedoch im Umwälzsystem eine Anormalität
vorliegt, wird kein Umwälzen des Wassers unter Verwendung der Umwälzpumpe
160 ausgeführt.
Industrielle Anwendbarkeit
In der detaillierten Beschreibung der Ausführungsform enthalten.
Während die Erfindung hier unter Bezugnahme auf ihre bevorzugten
Ausführungsformen beschrieben und veranschaulicht wurde, ist es für den
Fachmann ersichtlich, dass an ihr verschiedene Modifizierungen und Variationen vorgenommen
werden können, ohne dass dadurch vom Grundgedanken und Schutzumfang der Erfindung
abgewichen wird. So soll die Erfindung die Modifizierungen und Variationen ihrer
selbst abdecken, die in den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche und
deren Äquivalente fallen.
Zusammenfassung: Es wird ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine
beschrieben, durch das ein Dampfgenerator, die Wäsche und die Waschmaschine
selbst auf solche Weise sicher geschützt werden können, dass das Auftreten
eines Fehlers der Waschmaschine genau erkannt wird, und durch das ein folgender
Zyklus, wie ein Waschzyklus, ein Trocknungszyklus und dergleichen, trotz des Fehlers
der Waschmaschine effektiv ausgeführt werden können. Die Erfindung beinhaltet
Folgendes: einen Schritt (a) zum Liefern von Wasser an einen Dampfgenerator; einen
Schritt (b) zum Liefern von Dampf in eine Trommel durch Erzeugen von Wärme
durch einen Heizer des Dampfgenerators; und einen Schritt (c) zum Erkennen einer
Anormalität der Wäschemaschine, während der Schritt (a) oder (b)
ausgeführt wird.