Klammern herkömmlicher Bauart sind geeignet zwei Dielen mit Nut-
und Feder-Verbindung auf der Unterseite durch Einschlagen in gefräste Klammernuten
zu verbinden. Auf diese Art zu einer Bodenfläche verbundene Dielen liegen schwimmend
und wieder aufnehmbar auf einem geeigneten Unterboden.
Durch die wechselnde Gewichtsbelastung beim Begehen solcher Böden
kommt es immer wieder zu unangenehmen Geräuschen. Zum einen klackende Geräusche,
wenn Klammern auf den Unterboden arbeiten, zum anderen Geräusche wie beim Zupfen
einer Saite, wenn sich die Spannung der Klammer nach einer Belastung entlädt.
Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde,
die Klammern so zu konstruieren, dass jederzeit eine gewichtsmäßige Wechselbelastung
der Dielen ohne unangenehme Nebengeräusche möglich ist. Des Weiteren soll
die Montage derart vereinfacht werden, dass kein Fehlsitz der Klammern und damit
Beschädigung der Diele mehr möglich ist. Und die Klammern sollen ohne
Werkzeug eingesetzt werden können.
Diese Probleme werden mit den in den Schutzansprüchen 1 bis 3
aufgeführten Merkmalen gelöst.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass beide Enden der Klammer in verlegtem
Zustand und jedem Belastungszustand sicher in den Klammernuten sitzen. Die runden
Bögen an beiden Klammerenden sorgen dafür, dass sich die Klammer bei der
Montage in den Klammernuten selbst zentriert und keine Fehlpositionierung möglich
ist. Zudem lassen sich die so konstruierten Enden ohne Werkzeug leicht in die Klammernuten
eindrücken. Die unterschiedlichen Radien der Bögen erzeugen an einem Klammerende
einen festen Sitz, am anderen Klammerende einen losen Sitz. Diese Konstruktion in
Kombination mit einem mittigen Knick in der Klammer hält die Dielen fest aneinander,
lässt aber ein geringfügiges Verschieben der Federn in den Nuten zu. So
wird verhindert, dass sich ungewollte Spannungen in den Klammern aufbauen, die sich
dann später geräuschvoll entladen. Durch die mit kleiner 90°-Winkel,
vorzugsweise 82°-Winkel abgewinkelten Klammerenden entsteht ein zusätzlicher
Federeffekt, der ein kleineres Fugenbild ausgleicht.
Die Länge der Klammern ist nicht entscheidend hinsichtlich der
beschriebenen Eigenschaften und kann variieren. Gleiches gilt für die Breite
in einem Bereich von 13 bis 25 mm.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der 1
und 2 erläutert. Es zeigen:
1 die vorgespannte Klammer mit allen relevanten Maßen,
2 ein Maßbeispiel im gestreckten Zustand (Maß
im eingebauten Zustand).
In den Figuren ist die Klammer im Schnitt dargestellt und zeigt rechts
das abgewinkelte Klammerende (1) mit dem größeren Radius (in
diesem Ausführungsbeispiel U-Spalt = 4,2 mm) und links das abgewinkelte Klammerende
(2) mit dem kleineren Radius (in diesem Ausführungsbeispiel U-Spalt
= 3,5 mm).
Die 1 zeigt den Knick (3) mit
einem Winkel von 5° ± 2°, der in der Klammermitte positioniert ist.
Die Position der eingeprägten Markierung für das Ende der
Klammer mit dem kleineren U-Spalt ist als Nummer (4) eingezeichnet.