Die Erfindung betrifft ein Beleuchtungsgerät in Gemischtbauweise,
insbesondere ein Beleuchtungsmodul, durch das die Lichtstärke veränderlich
ist.
Lichtemittierende Vorrichtungen spielen eine unentbehrliche Rolle
in unserer modernen Gesellschaft. Beispielsweise ist die lichtemittierende Vorrichtung
zur Beleuchtung eingesetzt, sodass Menschen in einem dunklen Raum arbeiten können.
Gemäß Erfahrungen in der Praxis liegen noch Nachteile beim
Gebrauch des lichtemittierenden Elements vor. Aufgrund der Einrichtung der Möbelstücke
ergeben sich viele tote Ecken wie der Boden des Tisches oder die Ecken der Wände
in einem Raum. Brauchen die oben erwähnten toten Ecken beleuchtet zu werden,
dann muss der Benutzer einen großen und schweren Lichtsockel bewegen, um die
Richtung des Lichtes zu verstellen. Die Bewegung des Lichtsockels erfordert aber
einen großen Kraftaufwand, wobei der Benutzer einem verbogenen Verletzungsrisiko
ausgesetzt werden kann.
Durch die Erfindung wird ein Beleuchtungsgerät in Gemischtbauweise
geschaffen, das eine vielfältige Leuchtwirkung bereitstellt sowie eine übliche
und verstellbare Beleuchtung gewährleistet.
Außerdem wird durch die Erfindung ein Beleuchtungsgerät
in Gemischtbauweise geschaffen, das eine Schnellverbindung aufweist, durch die eine
zweite Leuchteinheit schnell und effizient mit einem ersten Gehäuse verbunden
oder davon gelöst werden kann.
Die Erfindung weist insbesondere die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den neben- und untergeordneten
Ansprüchen angegeben.
Gemäß der Erfindung wird ein Beleuchtungsgerät in Gemischtbauweise
geschaffen, das aufweist:
ein erstes Gehäuse, das innen einen Aufnahmeraum aufweist;
wenigstens ein erstes lichtemittierendes Element, das sich im Aufnahmeraum befindet
und ein erstes Licht ausstrahlt;
wenigstens eine elektrische Fassung, die an der Oberfläche des ersten Gehäuses
angebracht ist; und
wenigstens eine zweite Leuchteinheit, in der sich ein zweites lichtemittierendes
Element befindet, wobei das zweite lichtemittierende Element elektrisch an die elektrische
Fassung angeschlossen ist, um das zweite lichtemittierende Element zum Emittieren
eines zweiten Lichtes zu steuern, und wobei die zweite Leuchteinheit drehgelenkig
und beweglich mit der elektrischen Fassung verbunden ist.
Gemäß der Erfindung wird ein Beleuchtungsgerät in Gemischtbauweise
geschaffen, das aufweist:
ein erstes Gehäuse, das innen einen Aufnahmeraum aufweist;
ein erstes lichtemittierendes Element, das sich in einem Aufnahmeraum befindet und
ein erstes Licht ausstrahlt;
eine Steuerschaltungsbaugruppe, die eine elektrische Fassung aufweist, die an der
Oberfläche des ersten Gehäuses angebracht ist; und
eine zweite Leuchteinheit, die ein Verbindungszapfen und ein zweites lichtemittierendes
Element zum Emittieren eines zweiten Lichtes aufweist, wobei der Verbindungszapfen
elektrisch mit dem zweiten lichtemittierenden Element verbunden ist und zur Einpassung
in die elektrische Fassung dient.
Das erste lichtemittierende Element ist als Leuchtstofflampe oder
Leuchtdiode (LED) ausgeführt, wobei das zweite lichtemittierende Element als
Leuchtdiode zur Verringerung des Stromverbrauches ausgeführt ist.
Zusammengefasst lassen sich mit dem erfindungsgemäßen Beleuchtungsgerät
in Gemischtbauweise beispielsweise folgende Vorteile realisieren: Die zweite Leuchteinheit
ist drehgelenkig und beweglich mit der elektrischen Fassung verbunden, sodass der
Benutzer die Richtung des zweiten Lichtes einstellen kann, um das Licht auf eine
vorgegebene Stelle zu werfen.
Daher ist das erfindungsgemäße Beleuchtungsgerät sehr
praktisch, da eine Bedienperson durch das Drehen der zweiten Leuchteinheit die Lichtrichtung
verändern kann, anstatt das erste Gehäuse mit großem Kraftaufwand
zu bewegen. Außerdem kommt eine Schnellverbindung zum Einsatz, die zwischen
der zweiten Leuchteinheit und dem ersten Gehäuse vorgesehen ist. Daher ist
es praktisch, die zweite Leuchteinheit am ersten Gehäuse anzubringen oder davon
zu lösen.
Im Folgenden werden Aufgaben, Merkmale und Funktionsweise der Erfindung
anhand der bevorzugten Ausführungsbeispiele und der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
1 in schematischer Perspektivdarstellung ein erstes
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Beleuchtungsgeräts
in zusammengebautem Zustand;
2 in perspektivischer Explosionsdarstellung das erste
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Beleuchtungsgeräts;
und
3 in perspektivischer Explosionsdarstellung ein zweites
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Beleuchtungsgeräts.
In 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gezeigt. Ein erfindungsgemäßes Beleuchtungsgerät
100 weist ein erstes Gehäuse 1, eine zweite Leuchteinheit
2, einen Sockel 3 und zwei Schalter 4 auf. Das erste
Gehäuse 1 steht senkrecht zum Sockel 3, der mit einer Oberfläche
wie einem Boden in Berührung kommt.
Alternativ dazu kann der Sockel 3 an einer Wand oder Decke
angebracht sein. Auf diese Weise kann das Beleuchtungsgerät 100 an
einer vorgegebenen Stellung nicht gezeigt installiert werden.
Gemäß 2 weist das erste Gehäuse
1 innen einen Aufnahmeraum auf, wobei wenigstens ein erstes lichtemittierendes
Element 5 im Aufnahmeraum aufgenommen wird. Im ersten Ausführungsbeispiel
ist das erste lichtemittierende Element 5 als Leuchtstofflampe in T5-Bauweise
ausgeführt. Beide Enden des ersten lichtemittierenden Elements 5 sind
elektrisch mit je einem Anschlussstück 51 verbunden, wobei sich die
beiden Anschlussstücke 51 im Inneren des ersten Gehäuses
1 befinden. Das erste lichtemittierende Element 5 dient als übliche
Beleuchtung zum Emittieren eines ersten Lichtes im gesamten Raum. Das erste Licht
ist nicht auf gewisse Richtungen beschränkt. Bevorzugt ist, dass das erste
Gehäuse 1 aus transparentem Material hergestellt ist, durch das das
erste Licht hindurchführt. Denkbar wäre aber auch, dass wenigstens eine
Seite des ersten Gehäuses 1 zum Hindurchführen des ersten Lichtes
transparent ist.
Wenigstens eine elektrische Fassung 61 ist an der Oberfläche
des ersten Gehäuses 1 angeordnet und ist an den Netzstrom [nicht gezeigt]
angeschlossen. Das heißt, dass das Beleuchtungsgerät 100 mit
einer Steuerschaltungsbaugruppe zur Steuerung der Lichterzeugung versehen ist. Die
Steuerschaltungsbaugruppe ist im Inneren des ersten Gehäuses 1 vorgesehen
und an eine Stromversorgung wie den Netzstrom angeschlossen [nicht gezeigt]. Die
elektrische Fassung 61 und die Anschlussstücke 51 sind mit
der Steuerschaltungsbaugruppe verbunden. Außerdem umfasst die Steuerschaltungsbaugruppe
Leitungsdrähte, elektronische Vorrichtungen und wenigstens eine gedruckte Leiterplatte.
Die Leitungsdrähte und die elektronischen Vorrichtungen sind an der gedruckten
Leiterplatte zur elektrischen Verbindung angebracht [nicht gezeigt]. Die zweite
Leuchteinheit 2 ist drehbar und beweglich in der elektrischen Fassung
61 gelagert. Die zweite Leuchteinheit 2 weist innen ein zweites
lichtemittierendes Element 21 auf. Beim Einstecken der zweiten Leuchteinheit
2 in die elektrische Fassung 61 zur elektrischen Verbindung mit
einer Stromversorgung wie dem Netzstrom kann das zweite lichtemittierende Element
21 ein zweites Licht aussenden. Die zweite Leuchteinheit 2 weist
einen Hauptkörper 22 und einen Verbindungsabschnitt 23 auf,
wobei das zweite lichtemittierende Element 21 innerhalb des Hauptkörpers
22 aufnehmbar und ist elektrisch mit dem Verbindungsabschnitt
23 verbunden. Der Hauptkörper 22 ist drehgelenkig am Verbindungsabschnitt
23 angeordnet. Der Verbindungsabschnitt 23 ist in die elektrische
Fassung 61 einsteckbar und vorzugsweise als Verbindungszapfen ausgeführt.
Wird der Verbindungsabschnitt 23 in die elektrische Fassung 61
eingesteckt, sendet das zweite lichtemittierende Element 21 ein zweites
Licht aus. Durch die Steckverbindung und die gelenkige Verbindung ergibt sich eine
praktische Drehung und Verstellung des Winkels der zweiten Leuchteinheit
2. Das heißt, dass die Richtung des zweiten Lichtes je nach Steuerung
verstellbar ist, um das zweite Licht auf eine vorgegebene Stellung zu werfen. Auf
diese Weise weist das zweite Licht eine Führungswirkung auf, um eine vorgegebene
Position in allen Winkeln zu beleuchten und somit eine verstellbare Beleuchtung
zu gewährleisten.
Darüber hinaus sind die zweite Leuchteinheit 2 und die
elektrische Fassung 61 zu einer Schnellverbindung zusammenfügbar.
Der Verbindungsabschnitt 23 ist vorzugsweise als Verbindungszapfen ausgeführt
und zum Einstecken in die elektrische Fassung 61 verwendet. Der Verbindungsabschnitt
23 und die elektrische Fassung 61 dient also als Vater- bzw. Mutterteil
der Schnellverbindung, sodass sie einfach und schnell miteinander verbunden sowie
voneinander lösbar sind. Ein Benutzer kann einfach die zweite Leuchteinheit
2 in die elektrische Fassung 61 einstecken, um die zweite Leuchteinheit
2 mit Strom zum Emittieren eines zweiten Lichtes zu versorgen. Wie oben
erwähnt, weist die zweite Leuchteinheit 2 innen ein zweites lichtemittierendes
Element 21 auf. Vorzugsweise ist das zweite lichtemittierende Element
21 als Leuchtdiode LED ausgeführt. Daher kann der Benutzer eine Mehrzahl
von zweiten Leuchteinheiten 2 vorbereiten, wobei jede der zweiten Leuchteinheiten
2 eine Leuchtdiode LED, die unterschiedliche Farben von einer anderen zweiten
Leuchteinheit 2 ausgibt. Die zweiten Leuchteinheiten 2 werden
in die elektrische Fassung 61 eingesteckt, um das zweite Licht unterschiedlicher
Farben auszusenden. In anderen Worten kann ein Benutzer schnell und einfach die
zweite Leuchteinheit 2 gegen eine weitere zweite Leuchteinheit
2 auswechseln, um die Farbe des zweiten Lichts zu wechseln. Als Alternative
dazu können mehrere elektrische Fassungen 61 an der Oberfläche
des ersten Gehäuses 1 angebracht und zur Aufnahme der zweiten Leuchteinheiten
2 verwendet sein, um eine mehrfarbige Beleuchtung zu ermöglichen.
So weist das erfindungsgemäße Beleuchtungsgerät 100 eine
Mehrfach-Beleuchtungswirkung auf, die zur üblichen und verstellbaren Beleuchtung
führt.
Ferner ist wenigstens ein Schalter 4 an der Oberfläche
des ersten Gehäuses 1 angebracht, wobei jeder der Schalter
4 elektrisch mit einem jeweiligen lichtemittierenden Element verbunden
ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind zwei Schalter 41,
42 an der Oberfläche des ersten Gehäuses 1 angeordnet.
Der Schalter 41 ist elektrisch mit dem ersten lichtemittierenden Element
5 verbunden und sorgt für die Ein- und Ausschaltung des ersten lichtemittierenden
Elements 5.
Vorzugsweise kann der Schalter 41 die Helligkeit des ersten
lichtemittierenden Elements 5 einstellen. Gleichfalls ist der Schalter
42 elektrisch mit dem zweiten lichtemittierenden Element 21 verbunden
und sorgt für die Steuerung des zweiten lichtemittierenden Elements
21.
Ein Schlitz 31 befindet sich im Sockel 3 und angepasst
an die Form des ersten Gehäuses 1 ausgebildet. Das heißt, dass
das erste Gehäuse 1 im Schlitz 31 derart aufgenommen wird, dass das
erste Gehäuse 1 senkrecht zum Sockel 3 steht. Eine Mehrzahl
von Befestigungslöchern 11 sind an der unteren Fläche des ersten
Gehäuses 1 ausgebildet, wobei der Sockel 3 eine Mehrzahl
von an die Befestigungslöcher 11angepassten Verbindungslöchern
32 aufweist. Durch Eindrehen von Schrauben in die Befestigungslöcher
11 und die Verbindungslöcher 32 ergibt sich eine stabile
Befestigung des ersten Gehäuses 1 am Sockel 3.
In 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Beleuchtungsgeräts dargestellt. Wie aus
3 ersichtlich, weist das lichtemittierende Element
5' eine Mehrzahl von Leuchtdioden. Die Leuchtdioden LED sind unmittelbar
mit der Steuerschaltungsbaugruppe verbunden, um eine elektrische Verbindung herzustellen.
Aufgrund der Eigenschaft von Leuchtdioden kann das Beleuchtungsgerät
100 mehr elektrische Energie einsparen. Gleichfalls kann der Benutzer die
Richtung des zweiten Lichtes so einstellen, dass eine vorgegebene Position beleuchtet
wird. Darüber hinaus kann die zweite Leuchteinheit 2 effizient mit
der elektrischen Fassung 61 verbunden oder davon gelöst werden.
Gemäß der oben erwähnten Gestaltung nutzt das erfindungsgemäße
Beleuchtungsgerät 100 eine zweite Leuchteinheit 2 aus, die
in eine elektrische Fassung 61 zum Aussenden eines zweiten Lichtes einsteckbar
ist. Das erste lichtemittierende Element 5 ist zum Aussenden eines ersten
Lichtes verwendet und dient als übliche Beleuchtung. Es liegen jedoch ein Paar
Gegenstände oder Möbel in einem Raum vor, die die übliche Beleuchtung
blockiert. Ein Benutzer kann einfach das zweite Licht zum Beleuchten einer vorgegebenen
Position einstellen. Dadurch kann das erfindungsgemäße Beleuchtungsgerät
100 eine verstellbare Beleuchtung mit vielfältigen Funktionen gewährleisten.
Ferner steht das erfindungsgemäße Beleuchtungsgerät 100
einem Beleuchtungssystem zur Verfügung, das eine Führungsbeleuchtung mit
niedrigem Stromverbrauch gestattet.
Obwohl die Erfindung in Bezug auf obige Beispiele beschrieben wurde,
welche derzeit als praktikabelste und bevorzugte Ausführungsformen betrachtet
werden, versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele
beschränkt ist.
- 1
- elektronisches Gerät
- 11
- Taste
- 12
- Anzeigetafel
- 2
- Abdeckung
- 21
- Anlenkabschnitt
- 22
- Aufnahmeabschnitt
- 3
- Eingabeeinheit
- 4
- Verarbeitungseinheit
- 5
- Speichereinheit
- 6
- Rechner