Die vorliegende Erfindung betrifft Zähne für ein Webblatt
in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine (Webstuhl) und ein Verfahren zur Herstellung
derselben und, spezieller, eine Beschichtung, die die Beständigkeit von ein
Webblatt bildenden Zähnen erhöht und die Produktivität von Verfahren
zur Herstellung der Zähne verbessert.
Stand der Technik
Ein Webblatt ist ein kammähnliches Zubehör für eine
Webmaschine, das einen Webblattrahmensatz mit mehreren parallelen.
Zähnen aufweist, die aus dünnen Metallstreifen ausgebildet
und in kleinen Abständen angeordnet sind, und verwendet wird, um die Kettgarne
gleichmäßig zu beabstanden und Füllgarne anzuschlagen.
Im allgemeinen sind Zähne zur Verwendung in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine
aus einem rostfreien Stahl hergestellt. Die Beständigkeit von Zähnen ist
in den vergangenen Jahren aufgrund des zunehmenden Anstiegs der Betriebsgeschwindigkeit
von Webmaschinen, der vorherrschenden Verwendung von verschiedenen synthetischen
Fasern einschließlich hochfesten Fasern und Fasern mit modifizierten Querschnitten
und verschiedenen Schlichtemitteln, wodurch ein schneller Zähneabrieb verursacht
wird, ein wichtiges Anliegen gewesen.
Da abgeriebene Zähne einen Fasern und Garnriß verursachen,
müssen abgeriebene Zähne durch neue ersetzt werden, was viel Zeit und
Mühe erfordert. Somit beeinflußt die Beständigkeit von Zähnen
erheblich die Betriebseffizienz der Webmaschine und die Kosten des Stoffes.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung schlugen bisher in der
EP 0 550 752 A1 Verbesserungen vor,
um die Beständigkeit von Zähnen durch Beschichten der gesamten Oberfläche
jedes Zahnes oder wenigstens eines Teils der Oberfläche jedes Zahnes, der einen
Bereich einschließt, der einem intensiven Abrieb ausgesetzt ist, mit einer
diamantähnlichen Kohlenstoffschicht (nachfolgend "DLC-Schicht" genannt) zu
erhöhen.
Die DLC-Schicht ist eine harte amorphe Kohlenstoffhydridschicht, die,
z.B., durch ein Dampfphase-Abscheideverfahren, wie z.B. ein Plasma-CVD (chemical
vapor deposition)-Verfahren unter Verwendung eines Kohlenwasserstoffgases, wie z.B.
Methangas, gebildet ist.
8 zeigt beispielhaft ein Webblatt, das in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine
zu verwenden ist, in einer Vorderansicht. Ein Blatt 10 weist einen Webblattrahmen
16, der durch sicheres Zusammenpassen eines oberen und eines unteren Rahmenträgers
12 und eines rechten und eines linken Querträgers 14 gebildet
ist, ein Paar Schraubenfedern 18, die sich entlang des oberen und des unteren
Rahmenträgers 12 erstrecken, und mehrere Zähne 20 auf,
die zwischen den benachbarten Windungen des Paares von Schraubenfedern
18 an dem oberen und dem unteren Ende derart fest gehalten werden, daß
sie parallel zueinander in kleinen Abständen angeordnet sind.
Zähne zur Verwendung bei Wasserstrahl-Webmaschinen und Luftstrahl-Webmaschinen
schließen einen flachartigen Zahn 20A, der, wie in 9
gezeigt, die Gestalt eines einfachen Streifens aufweist, und einen tunnelartigen
Zahn 20B ein, der, wie in 10 gezeigt, eine
besondere Gestalt aufweist.
Schattierte Bereiche a und b dieser Zähne 20A und
20B sind als die sich am meisten abreibenden Teile angesehen worden, die
dem intensivsten Abrieb durch Garne ausgesetzt sind.
Somit sind wenigstens die Oberflächen eines aus einem rostfreien
Stahl hergestellten Basisstreifens 21, die flache Bereiche einschließen,
die den Bereichen a oder b entsprechen, mit einer DLC-Schicht 22 beschichtet,
wie in 11 gezeigt. Eine Zwischenschicht 23
ist gebildet, um die Haftung der DLC-Schicht 22 an dem Basisstreifen
21 zu erhöhen.
Es ist bewiesen worden, daß die DLC-Schicht, d.h. eine harte
Kohlenstoffschicht, die die Oberfläche des Zahns umgibt, die den sich am meisten
abreibenden Teil einschließt, die Beständigkeit des Zahns merklich verbessert.
Wenn die DLC-Schicht über die gesamte Oberfläche oder einen
Bereich der Oberfläche, die den Bereich a des in 9
gezeigten flachartigen Zahns 20A oder den Bereich b des in 10
gezeigten tunnelartigen Zahns 20B einschließt, durch ein Dampfphase-Abscheideverfahren,
wie z.B. ein Plasma-CVD-Verfahren gebildet wird, nimmt jeder Zahn einen großen
Plasmaraum ein und ist somit die Produktivitätseffizienz des Dampfphase-Abscheideverfahrens
sehr gering.
Da wenigstens beide flachen Bereiche um den Teil des Zahns herum,
der in Schleifkontakt mit Garnen ist, mit der DLC-Schicht bedeckt werden müssen,
müssen die Zähne mit einem beträchtlich großen Abstand zwischen
den flachen Bereichen der Oberflächen von benachbarten Zähnen in einem
Plasmaraum (einer schichtbildenden Atmosphäre) gehalten werden. Wenn die DLC-Schicht
nur auf einem Teil der flachen Bereiche des Zahns ausgebildet werden muß, muß
die von dem Teil der flachen Bereiche verschiedene Oberfläche des Zahns mit
einer Maske abgedeckt werden und Abstandshalter zwischen die flachen Bereiche der
benachbarten Zähne geschoben werden.
Das aus der EP 0 550 752 A1
bekannte Verfahren zum Ausbilden der DLC-Schicht auf Zähnen benötigt viel
Zeit und Arbeit für die Vorbereitung und es kann nur eine Charge mit einer
kleinen Anzahl von Zähnen für das DLC-Schicht-bildende Verfahren auf einmal
verarbeitet werden und somit ist die Produktivitätseffizienz des DLC-Schicht-bildenden
Verfahrens gering.
Die DE 2 220 859 A
Offenbart einen Rietstab, bei dem auf die gesamte Längskante ein hartes Material
aufgebracht wird.
Offenbarung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung ist gemacht worden, um die vorangehenden
Probleme zu lösen, und es ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
die Beständigkeit von Zähnen durch Beschichten der Zähne mit einer
harten Kohlenstoffschicht merklich zu erhöhen und ein Ausbilden einer harten
Kohlenstoffschicht über die notwendigen Bereiche der Oberflächen der Zähne
mit einer sehr hohen Produktivität zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung gelöst durch einen Zahn für ein Webblatt in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine,
bestehend aus: einem flachen Streifen aus rostfreiem Stahl, bei dem nur die Oberfläche
eines Arbeitskantenrandbereiches, der in Schleifkontakt mit einem Garn kommt, mit
einer durch ein Plasma-CVD-Verfahren gebildeten harten Kohlenstoffschicht versehen
ist.
Diese Aufgabe wird zudem gemäß einem zweiten Aspekt der
Erfindung gelöst durch einen Zahn für ein Webblatt in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine,
bestehend aus: einem flachen Streifen aus rostfreiem Stahl, bei dem nur die Oberflächen
beider Arbeitskantenrandbereiche des flachen Streifens mit einer durch ein Plasma-CVD-Verfahren
gebildeten harten Kohlenstoffschicht versehen sind.
Der hierin verwendete Begriff "Arbeitskantenrandbereich" bezeichnet
einen Bereich, der sich entlang der Längskantenlinie des Zahnes erstreckt und
gekrümmte oder geneigte Oberflächen einschließt, die sich auf jeder
Seite in bezug auf die Längskantenlinie erstrecken, und kann kleine Bereiche
mit flachen Seitenflächen benachbart zu den gekrümmten oder geneigten
Oberflächen einschließen. Vorzugsweise ist die harte Kohlenstoffschicht
derart gebildet, daß sie jeweils weniger als 2 mm breite Bereiche der flachen
Seitenflächen benachbart zu der Kantenlinie auf den gegenüberliegenden
Seiten der Kantenlinie bedeckt.
Bei dem Zahn gemäß dem ersten und gemäß dem zweiten
Aspekt kann vorgesehen sein, daß die harte Kohlenstoffschicht auf jeder Seite
in Bezug auf die Längskantenlinie des Arbeitskantenrandbereiches bzw. des jeweiligen
Arbeitskantenbereiches in einer Breite gebildet ist, die nicht kleiner als die Dicke
des flachen Streifens und nicht größer als die doppelte Dicke des dünnen
flachen Streifens ist.
Weiterhin wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung
von Zähnen für ein Blatt zur Verwendung in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine,
das die Schritte umfaßt: Übereinanderlegen mehrerer dünner flacher
Streifen aus rostfreiem Stahl mit derselben Gestalt in einem Stapel, wobei die flachen
Seitenflächen der benachbarten dünnen flachen Streifen in dichtem Kontakt
miteinander sind; Anordnen des Stapels mit dünnen flachen Streifen in einer
schichtbildenden Atmosphäre, wobei Kantenrandbereiche gegenüber den Arbeitskantenrandbereichen,
die mit Garn in Schleifkontakt kommen werden, von einer Zahnausrichtschablone gehalten
werden; und Beschichten nur der Arbeitskantenrandbereiche der dünnen flachen
Streifen, die der schichtbildenden Atmosphäre ausgesetzt sind, mit einer harten
Kohlenstoffschicht mittels eines Plasma-CVD-Verfahrens.
Bei dem Verfahren kann vorgesehen sein, daß eine negative Vorspannung
durch die Zahnausrichtschablone an die dünnen flachen Streifen angelegt wird,
wenn die harte Kohlenstoffschicht auf den Oberflächen der Arbeitskantenrandbereiche
der dünnen flachen Streifen, die in Schleifkontakt mit einem Garn kommen, durch
ein Plasma-CVD-Verfahren gebildet wird.
Darüber hinaus wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren
zur Herstellung von Zähnen für ein Blatt zur Verwendung in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine,
das die Schritte umfaßt: Übereinanderlegen mehrerer dünner flacher
Streifen aus einem rostfreiem Stahl mit derselben Gestalt in einem Stapel, wobei
die flachen Seitenflächen der benachbarten dünnen flachen Streifen in
dichtem Kontakt miteinander sind; Anordnen des Stapels mit dünnen flachen Streifen
in einer schichtbildenden Atmosphäre, wobei gegenüberliegende Längsseiten
der dünnen flachen Streifen von einer Zahnausrichtschablone ausgerichtet werden;
und Beschichten nur der Oberflächen beider Arbeitskantenrandbereiche der dünnen
flachen Streifen, die der schichtbildenden Atmosphäre ausgesetzt sind, mit
einer harten Kohlenstoffschicht mittels eines Plasma-CVD-Verfahrens.
Bei dem Verfahren kann vorgesehen sein, daß eine negative Vorspannung
durch die Zahnausrichtschablone an die dünnen flachen Streifen angelegt wird,
wenn die harte Kohlenstoffschicht auf Oberflächen bei der Arbeitskantenrandbereiche
der dünnen flachen Streifen durch ein Plasma-CVD-Verfahren gebildet wird.
Diese Verfahren ordnen den Stapel mit mehreren dünnen flachen
Streifen, die mit den flachen Bereichen derselben in dichtem Kontakt miteinander
übereinandergelegt sind, in der schichtbildenden Atmosphäre an und bilden
die harte Kohlenstoffschicht auf den notwendigen Bereichen des dünnen flachen
Streifens Demgemäß müssen die dünnen flachen Streifen nicht
maskiert werden, ist keine Arbeit mit dem Zwischenlegen von Abstandhaltern zwischen
den benachbarten dünnen flachen Streifen notwendig und kann die harte Kohlenstoffschicht
auf einer erheblich erhöhten Anzahl von dünnen flachen Streifen gleichzeitig
gebildet werden, wodurch die Produktivitätseffizienz des Verfahrens erheblich
verbessert werden kann. Es wurde bewiesen, daß die Beständigkeit der Zähne
der vorliegenden Erfindung bei weitem höher als diejenige der herkömmlichen
Zähne ist, die mit einer harten Kohlenstoffschicht versehen sind, die nur die
Vorderseiten oder einen Teil der Vorderseiten derselben abdeckt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine perspektivische Ansicht eines flachartigen
Zahns in einer ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung
und eines mit dem Zahn verbundenen Garns;
2 ist eine perspektivische Ansicht eines tunnelartigen
Zahns in einer zweiten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung
und eines mit dem Zahn verbundenen Garns;
3 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang
der Linie X-X in 1;
4 ist eine Draufsicht auf einen flachen Zahn in einer
dritten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;
5 ist eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht
einer Zahnausrichtschablone, die bei einem Verfahren zum Herstellen von Zähnen
zu verwenden ist, die die vorliegende Erfindung verkörpert, wobei einige dünne
flache Streifen auf die Zahnausrichtschablone gesetzt sind;
6 ist eine typische Ansicht als Hilfe beim Erklären
eines Verfahrens als Beständigkeitstest zum Testen der Beständigkeit von
Zähnen hinsichtlich Abrieb durch Garne;
7 eine Schnittansicht einer Zahnausrichtschablone,
die bei einem Verfahren zum Herstellen von flachartigen Zähnen verwendet wird,
die die vorliegende Erfindung in einem Zustand des Haltens der Zähne an ihren
gegenüberliegenden Seiten verkörpert;
8 ist eine Vorderansicht eines Beispiels für ein
Webblatt zur Verwendung in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine;
9 und 10 sind Draufsichten
eines flachartigen Zahns und eines tunnelartigen Zahns zum Zusammensetzen von Blättern,
wie z.B. dem in 8 gezeigten; und
11 ist eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht
eines mit einer DLC-Schicht beschichteten Zahns, wie es früher von den Erfindern
der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen wurde.
Bevorzugte Ausführungsform zur Durchführung der Erfindung
Es werden nachfolgend bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben werden.
Ausführungsformen für Zähne
Die Zähne werden in flachartige und tunnelartige eingeordnet.
Die mittleren Bereiche der Längskantenrandbereiche dieser Zähne, die in
Schleifkontakt mit Garnen kommen, unterliegen Abrieb. Bei einem in 1
gezeigten flachartigen Zahn 1A oder einem in 2
gezeigten tunnelartigen Zahn 1B ist nur ein Arbeitskantenrandbereich
2 (schattierter Bereich), d.h. ein Arbeitskantenrandbereich, der in Schleifkontakt
mit einem Garn 4 kommt, eines den Zahn bildenden dünnen flachen Streifens
mit einer harten Kohlenstoffschicht 2 beschichtet.
3 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang
der Linie X-X in 1. Der flachartige Zahn
1A weist einen ungefähr 0,12 bis 0,5 mm dicken dünnen flachen
Streifen 3 aus rostfreiem Stahl auf. Die Oberfläche eines Längsarbeitskantenrandbereiches
3b, d.h. eines Arbeitskantenrandbereiches, der in Schleifkontakt mit einem
Garn kommt, des dünnen flachen Streifens 3 ist mit einer harten Kohlenstoffschicht
2 beschichtet, die eine Breite d entlang der Oberfläche des Arbeitskantenrandbereiches
3b aufweist und beidseitig in bezug auf die Längskantenlinie
3c des Arbeitskantenrandbereiches 3b gebildet ist. Obwohl die
Breite d der harten Kohlenstoffschicht 2 von der Gestalt des Arbeitskantenrandbereiches
3b abhängt, ist die Breite d vorzugsweise nicht kleiner als die Dicke
t des dünnen flachen Streifens 3 und nicht größer als die
doppelte Dicke t (t ≤ d ≤ 2t).
Denn es ist bekannt, daß die Breite eines Bereiches, der eine
verbesserte Abriebwiderstandsfähigkeit in der Oberfläche des Arbeitskantenrandbereichs
eines Zahnes entlang der Oberfläche des Arbeitskantenrandbereiches und beider
Seiten in bezug auf die Längsmittenlinie des Arbeitskantenrandbereiches eines
Zahnes nicht kleiner als wenigstens die Dicke des dünnen flachen Streifens
und nicht größer als höchstens die doppelte Dicke des dünnen
flachen Streifens ist.
Die Oberfläche des Arbeitskantenrandbereiches 3b, der
mit der harten Kohlenstoffschicht beschichtet ist, schließt die Längskantenlinie
3c und eine gekrümmte oder geneigte Oberfläche ein, die sich
auf beiden Seiten entlang und an gegenüberliegenden Seiten der Längsmittenlinie
3c erstreckt; und kann kleine Bereiche der flachen Seitenflächen
3a benachbart zu der gekrümmten oder geneigten Oberfläche einschließen.
Die meisten Bereiche der flachen Seitenflächen 3a sind nicht mit der
harten Kohlenstoffschicht 2 beschichtet.
Obwohl die volle Länge des Arbeitskantenrandbereiches eines Zahnes
mit einer harten Kohlenstoffschicht 2, wie die Arbeitskantenrandbereiche
3b der die vorliegende Erfindung verkörpernden Zähne
1A und 1B, die, wie in den 1 und
2 gezeigt, mit der harten Kohlenstoffschicht
2 beschichtet sind, beschichtet sein kann, ist es wünschenswert, daß
die gegenüberliegenden Seiten des Zahnes nicht mit der harten Kohlenstoffschicht
beschichtet sind, weil der Zahn durch die Schraubenfedern 18 und einen
Klebstoff, wie in 8 gezeigt, an den Rahmenelementen
12 des Webblattrahmens 16 an seinen gegenüberliegenden Seiten
fest gesichert werden kann, wenn die gegenüberliegenden Seiten nicht mit der
harten Kohlenstoffschicht 2 beschichtet sind.
Vorzugsweise werden beide Längskantenränder des flachartigen
Zahnes 1A aus rostfreiem Stahl mit Ausnahme der Seitenbereiche
1e desselben mit einer harten Kohlenstoffschicht 2, wie in
4 gezeigt, beschichtet. Wenn einer der Längskantenrandbereiche,
der als Arbeitsrand verwendet wird, von einem Garn abgerieben wird, wird der flachartige
Zahn 1A umgedreht, um den anderen Längsrandbereich als Arbeitskantenrand
zu verwenden, so daß die effektive Betriebsdauer des flachartigen Zahns
1A verlängert werden kann.
Somit ist nur die Oberfläche des Kantenrandbereiches des die
vorliegende Erfindung verkörpernden Zahnes 1A oder 1B einschließlich
der Bereiche der Oberfläche, die mit einem Garn in Kontakt kommen und exponiert
sind, wenn mehrere Zähne 1A oder 1B in einem Stapel in dichtem
Kontakt miteinander übereinandergelegt sind, mit der harten Kohlenstoffschicht
2 beschichtet.
Verfahren zum Herstellen von Zähnen
Ein Verfahren zum Herstellen von Zähnen gemäß der vorliegenden
Erfindung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird nachfolgend beschrieben
werden.
Wie in 5 gezeigt, werden mehrere dünne
flache Streifen 3 aus rostfreiem Stahl mit derselben Gestalt in einem Stapel
übereinandergelegt, wobei die flachen Seitenflächen 3a derselben
in dichtem Kontakt miteinander sind, wird der Stapel mit den dünnen flachen
Streifen 3 mit den Kantenbereichen 3d, die mit von der Zahnausrichtschablone
5 ausgerichteten Garnen nicht in Schleifkontakt kommen, auf einer Zahnausrichtschablone
5 gehalten, und wird die die in dieser Weise die dünnen flachen Streifen
3 haltende Zahnausrichtschablone 5 in einem eine Schicht bildenden
Vakuumgerät, das nicht gezeigt ist, angeordnet.
Die Zahnausrichtschablone 5 weist ein leitfähiges Element
5a, das in Kontakt mit den Kantenrandbereichen 3d der dünnen
flachen Streifen 3 ist, und jeweils Isolierseitenelemente 5b in
dichtem Kontakt mit den flachen Seitenflächen 3a der dünnen flachen
Streifen 3 an den gegenüberliegenden Seiten des Stapels auf. Unter
gewissen Bedingungen einschließlich derjenigen der Gestalt der dünnen
flachen Streifen 3 und der Anzahl der dünnen flachen Streifen
3 in dem Stapel ist es vorzuziehen, leitfähige Seitenelemente anstelle
der Isolierseitenelemente 5b zu verwenden.
Nach einem Evakuieren des Vakuumgerätes auf ein vorherbestimmtes
Vakuum werden die Oberflächen der Arbeitskantenrandbereiche 3b der
dünnen flachen Streifen 3, die in Kontakt mit Garnen kommen, beschossen,
und eine harte Kohlenstoffschicht wird durch ein Gleichstrom-Plasma-CVD-Verfahren
auf die Oberflächen der Arbeitskantenrandbereiche 3b aufgebracht,
während eine negative Vorspannung Eb durch das leitfähige Element
5a der Zahnausrichtschablone 5 an die dünnen flachen Streifen
3 angelegt wird.
Die gegenüberliegenden Seiten der dünnen flachen Streifen
3 können mit der Zahnausrichtschablone 5 bedeckt werden,
um Zähne zu erhalten, deren gegenüberliegende Seiten nicht mit der harten
Kohlenstoffschicht beschichtet sind.
In dieser Ausführungsform sind die Verfahrensbedingungen für
das Beschießen und das Aufbringen der harten Kohlenstoffschicht wie folgt.
Beschießen
Die harte Kohlenstoffschicht 2 ist auf den Oberflächen
der Kantenrandbereiche des flachartigen Zahnes 1A und des tunnelartigen
Zahnes 1B, wie in 1 und 2
gezeigt, unter den vorangehenden Verfahrensbedingungen gebildet.
Zähne in Beispiel 1, die mit dem Verfahren in dieser Ausführungsform
hergestellt und nur auf den Arbeitskantenrandbereichen mit der harten Kohlenstoffschicht
versehen sind, Zähne in Vergleichsbeispiel 1, die mit der harten Kohlenstoffschicht
über die gesamten Oberflächen derselben versehen sind, und Zähne
in Vergleichsbeispiel 2, die mit der harten Kohlenstoffschicht nur auf Bereichen
der Oberflächen derselben einschließlich Bereichen, die einem wie in
9 gezeigten Bereich a oder dem in 10
gezeigten Bereich b entsprechen, wurden hinsichtlich der Schichtaufbringrate, wie
sie an einem Mittenbereich des Arbeitskantenrandbereiches gemessen wurde, Produktivitätseffizienz
des Verfahrens (die Anzahl der verarbeiteten Zähne) und Beständigkeit
verglichen. Vergleichsergebnisse sind in der folgenden Tabelle aufgelistet.
Wie anhand der Tabelle ersichtlich ist, beträgt die Anzahl der
in einer Charge durch das Verfahren in dieser Ausführungsform verarbeiteten
Zähne das 20-fache derjenigen von in Chargen durch die herkömmlichen Verfahren
verarbeiteten Zähne, und die durch die Betriebsdauer (h-hours) ausgedrückte
Beständigkeit der Zähne in Beispiel 1 ist weitaus länger als diejenige
von Vergleichsbeispielen 1 und 2. Obwohl die Aufbringrate bei dem Ausbilden der
harten Kohlenstoffschicht durch das Verfahren in dieser Ausführungsform etwas
geringer als diejenigen der Vergleichsbeispiele 1 und 2 ist, weil die Chargengröße
von Beispiel 1 das 20-fache derjenigen der Vergleichsbeispiele 1 und 2 beträgt,
ist das Verfahren zum Aufbringen der harten Kohlenstoffschicht nur eines der notwendigen
Verfahren, die zum Ausbilden der harten Kohlenstoffschicht auf den dünnen flachen
Streifen notwendig sind, und Arbeit zum Anordnen von Abstandhaltern zwischen den
dünnen flachen Streifen und Entfernen der Abstandhalter, und Arbeit zum Aufbringen
einer Maske und Entfernen derselben von den dünnen flachen Streifen sind nicht
notwendig. Somit ist die Gesamtverfahrenszeit des Verfahrens in dieser Ausführungsform
weitaus kürzer als die für die Vergleichsbeispiele 1 und 2 notwendigen.
Obwohl die Gründe dafür, daß die Beständigkeit
der mittels des Verfahrens in dieser Ausführungsform hergestellten Zähne
bei weitem exzellenter als diejenige der Zähne mit flachen Oberflächen
ist, die mit der harten Kohlenstoffschicht beschichtet sind, unklar sind, wird gefolgert,
daß die exzellente Beständigkeit der durch das Verfahren in dieser Ausführungsform
hergestellten Zähne der Herstellung eines ungestörten Plasmas in Räumen
zwischen den benachbarten dünnen flachen Streifen und dem resultierenen stabilen
Aufbringen einer festen harten Kohlenstoffschicht zuzuschreiben ist.
Ein Verfahren zum Testen der Beständigkeit wird nachfolgend beschrieben
werden. 6 ist eine typische Ansicht als Hilfe beim
Erklären eines Verfahrens als Beständigkeitstest zum Testen des Abriebwiderstands
von Zähnen, wenn sie von einem Garn gerieben werden.
Vier Probezähne sind an dem Umfang einer Probehaltewalze
30 in Winkelabständen von 90° derart angebracht, daß sie
sich entlang der Achse der Probehaltewalze 30 erstrecken und radial von
derselben vorragen. Ein Garn 31, das aus einem Garnkörper herausgezogen
wird, wird durch Führungsrollen 32 derart gezogen, daß es sich
in einen Bereich erstreckt, in dem die Testzähne 1 gedreht werden.
Das Garn 31 wird auf einer Wickelspule 33 aufgenommen. Das Garn
31 wird von einer Spannfeder 34 mit 30 g gespannt. Die Spannung
des Garns 31 wird von einem Spannungsmesser 35 gemessen und der
Zustand des Garns 31 wird reguliert, um die feste Spannung aufrechtzuerhalten.
Das Garn 31 ist ein 50 Denier-24 Filament-Polyester-Filamentgarn.
Die Wickelspule 33 wird mit 200 Umdrehungen pro Minute (rpm) und die Zahnhaltewalze
30 mit 1000 Umdrehungen pro Minute (rpm) gedreht.
Die Zahnhaltewalze 30 und die Wickelspule 33 werden
periodisch angehalten, um das Garn 31 anzuhalten, und die Probezähne
1 werden hinsichtlich Abriebkerben untersucht. Die Untersuchung wird periodisch
wiederholt, um die Zeit zu messen, bei der die Probezähne 1 von dem
Garn 31 abgerieben werden, bevor Abriebkerben in den Probezähnen
1 ausgebildet sind.
Die so gemessenen Zeiten in Stunden (h) sind in der oben gezeigten
Tabelle aufgelistet. Die Zeiten für die Zähne, die vollständig mit
einer Chromschicht durch Verchromung beschichtet sind, und rostfreie Zähne,
die mit keiner Schicht beschichtet sind, bevor Abriebkerben ausgebildet wurden,
betrugen jeweils ungefähr 30 Stunden und ungefähr 10 Stunden.
Übrigens können durch die folgenden Verfahren nur die Oberflächen
beider Längskantenrandbereiche des flachartigen Zahnes 1A mit einer
harten Kohlenstoffschicht, wie in 4 gezeigt, beschichtet
werden.
Unter Bezugnahme auf 7 werden mehrere
dünne flache Streifen 3 aus rostfreiem Stahl mit derselben Gestalt
in einem Stapel in einer Richtung senkrecht zu der Fläche mit den flachen Seitenflächen
3a desselben in dichtem Kontakt miteinander übereinandergelegt, wobei
der Stapel mit den dünnen flachen Streifen 3 auf
einer Zahnausrichtschablone 6 mit den gegenüberliegenden Längsseiten
3e der dünnen flachen Streifen 3 in Kontakt mit den leitfähigen
Elementen der Zahnausrichtschablone 6 gehalten wird. Die Zahnausrichtschablone
6, die den Stapel aus den dünnen flachen Streifen 3 hält,
wird in einer in einem Vakuumgerät erzeugten schichtbildenden Atmosphäre
angeordnet, eine negative Vorspannung Eb wird durch die Zahnausrichtschablone
6 an die dünnen flachen Streifen 3 angelegt, und eine harte
Kohlenstoffschicht wird auf die Oberflächen der Längskantenrandbereiche
3b, 3d der dünnen flachen Streifen 3, die durch
ein Gleichstrom-Plasma-CVD-Verfahren der schichtbildenden Atmosphäre ausgesetzt
sind, aufgebracht.
Die Bedingungen für das Beschießen und die Schichtbildung
in dieser Ausführungsform können dieselben wie in dem vorangehenden Ausführungsbeispiel
sein.
Obwohl die vorangehenden Ausführungsformen die harte Kohlenstoffschicht
direkt auf der Oberfläche des Kantenrandbereiches des Zahnes ausbilden, kann
eine Zwischenschicht zwischen der Oberfläche des Randbereiches des Zahnes und
der harten Kohlenstoffschicht ausgebildet werden, um die Haftung der harten Kohlenstoffschicht
an der Oberfläche des Kantenrandbereiches des Zahnes zu erhöhen.
Die Zwischenschicht kann eine zusammengesetzte Zwischenschicht sein,
die aus einer Chrom (Cr) oder Titan (Ti)-Schicht und einer Silizium-Schicht, einer
aufgekohlten Schicht, die durch Aufkohlen der Oberflächenschicht des dünnen
flachen Streifens gebildet wird, oder einer Schicht aus einem Carbid aus einem Metall
der Gruppe IVa oder Va bestellen. Die effektivste Zwischenschicht ist eine Titancarbid-Schicht
mit einem überschüssigen Kohlenstoffgehalt.
Die harte Kohlenstoffschicht wurde durch das Gleichstrom-Plasma-CVD-Verfahren
gebildet, kann aber durch verschiedene Dampfabscheideverfahren, wie z.B. ein RF
(Radio Frequency)-Plasma-CVD-Verfahren und ein ECR (Electron Cyclotron Resonance),
gebildet werden. Natürlich kann das Prozeßgas irgendein geeignetes von
verschiedenen Kohlenwasserstoffgasen sein.
Wie anhand der vorangehenden Beschreibung ersichtlich ist, weist jeder
Zahn gemäß der vorliegenden Erfindung einen Arbeitskantenrandbereich auf,
der in Schleifkontakt mit einem Garn kommt, wenn er auf einen Webblattrahmen gesetzt
und in einer Webmaschine verwendet wird, der mit der harten Kohlenstoffschicht fest
beschichtet ist, und eine erheblich verbesserte Beständigkeit gegenüber
Abrieb durch ein Garn aufweist. Da die flachen Seitenflächen der Zähne
kaum mit der harten Kohlenstoffschicht beschichtet sind, können verschwenderische
Kosten für das Ausbilden einer unnötigen harten Kohlenstoffschicht gespart
werden, sind die Abmessungen der Zähne und die innewohnenden Eigenschaften
der dünnen flachen Streifen einschließlich Zähigkeit kaum verändert
und können die Zähne somit durch das herkömmliche Verfahren gestaltet
werden.
Die Zähne gemäß der vorliegenden Erfindung können
durch das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer hohen Produktivitätseffizienz
und geringen Herstellungskosten hergestellt werden, das weder irgendwelche Abstandhalter,
die zwischen die benachbarten dünnen flachen Streifen geschoben werden müssen,
um die dünnen flachen Streifen von einander zu beabstanden, noch irgendeine
Maske zum Bedecken der dünnen flachen Streifen benötigt, wenn die harte
Kohlenstoffschicht auf den Oberflächen der Arbeitskantenrandbereiche der dünnen
flachen Streifen gebildet werden, und fähig ist, die harte Kohlenstoffschicht
nur auf den Oberflächen der Arbeitskantenrandbereiche mehrerer in einem Stapel
mit den flachen Seitenflächen der benachbarten dünnen flachen Streifen
in dichtem Kontakt miteinander übereinandergelegter dünner flacher Streifen
auszubilden. Demgemäß wird die Arbeitseffizienz merklich verbessert und
die Anzahl von dünnen Platten, die in dem Plasmaraum in einer Charge verarbeitet
werden können, ist bei weitem größer als diejenige von dünnen
Platten, die durch das herkömmliche Verfahren verarbeitet werden, um herkömmliche
Zähne zu bilden.
Industrielle Anwendbarkeit
Die vorliegende Erfindung erhöht die Beständigkeit von Zähnen
für ein Webblatt zur Verwendung in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine merklich,
und der Zahn der vorliegenden Erfindung kann mit einer Produktivitätseffizienz
hergestellt werden, die zwanzigmal größer als diejenige ist, mit der die
herkömmlichen Zähne, die mit einer harten Kohlenstoffschicht beschichtet
sind, hergestellt werden.
Demgemäß liefert die vorliegende Erfindung ein hochbeständiges
Webblatt mit geringen Kosten, erhöht sie nicht die Kosten des Webblattes für
die Webmaschine erheblich, verlängert sie die Auswechselperiode für das
Webblatt erheblich, reduziert sie die Wartungskosten erheblich und ermöglicht
sie die Herstellung von Stoffen guter Qualität mit niedrigen
Kosten.
Anspruch[de]
Zahn (1A; 1B) für ein Webblatt in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine,
bestehend aus:
einem flachen Streifen (3) aus rostfreiem Stahl, bei dem nur die Oberfläche
eines Arbeitskantenrandbereiches (3b), der in Schleifkontakt mit einem
Garn (4) kommt, mit einer durch ein Plasma-CVD-Verfahren gebildeten harten
Kohlenstoffschicht (2) versehen ist.Zahn (1A; 1B) für ein Webblatt in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine,
bestehend aus:
einem flachen Streifen (3) aus rostfreiem Stahl, bei dem nur die Oberflächen
beider Arbeitskantenrandbereiche (3b, 3d) des flachen Streifens
(3) mit einer durch ein Plasma-CVD-Verfahren gebildeten harten Kohlenstoffschicht
(2) versehen sind.Zahn (1A; 1B) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die harte Kohlenstoffschicht (2) auf jeder Seite in Bezug auf
die Längskantenlinie (3c) des Arbeitskantenrandbereiches (3b)
bzw. des jeweiligen Arbeitskantenbereiches (3b, 3d) in einer Breite
(d) gebildet ist, die nicht kleiner als die Dicke (t) des flachen Streifens (3)
und nicht größer als die doppelte Dicke (t) des dünnen flachen Streifens
(3) ist.Verfahren zur Herstellung von Zähnen für ein Blatt zur Verwendung
in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine, das die Schritte umfaßt:
Übereinanderlegen mehrerer dünner flacher Streifen aus rostfreiem Stahl
mit derselben Gestalt in einem Stapel, wobei die flachen Seitenflächen der
benachbarten dünnen flachen Streifen in dichtem Kontakt miteinander sind;
Anordnen des Stapels mit dünnen flachen Streifen in einer schichtbildenden
Atmosphäre, wobei Kantenrandbereiche gegenüber den Arbeitskantenrandbereichen,
die mit Garn in Schleifkontakt kommen werden, von einer Zahnausrichtschablone gehalten
werden; und
Beschichten nur der Arbeitskantenrandbereiche der dünnen flachen Streifen,
die der schichtbildenden Atmosphäre ausgesetzt sind, mit einer harten Kohlenstoffschicht
mittels eines Plasma-CVD-Verfahrens.Verfahren zur Herstellung von Zähnen für ein Blatt zur Verwendung
in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß eine negative Vorspannung durch die Zahnausrichtschablone an die dünnen
flachen Streifen angelegt wird, wenn die harte Kohlenstoffschicht auf den Oberflächen
der Arbeitskantenrandbereiche der dünnen flachen Streifen, die in Schleifkontakt
mit einem Garn kommen, durch ein Plasma-CVD-Verfahren gebildet wird.Verfahren zur Herstellung von Zähnen für ein Blatt zur Verwendung
in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine, das die Schritte umfaßt:
Übereinanderlegen mehrerer dünner flacher Streifen aus einem rostfreiem
Stahl mit derselben Gestalt in einem Stapel, wobei die flachen Seitenflächen
der benachbarten dünnen flachen Streifen in dichtem Kontakt miteinander sind;
Anordnen des Stapels mit dünnen flachen Streifen in einer schichtbildenden
Atmosphäre, wobei gegenüberliegende Längsseiten der dünnen flachen
Streifen von einer Zahnausrichtschablone ausgerichtet werden; und
Beschichten nur der Oberflächen beider Arbeitskantenrandbereiche der dünnen
flachen Streifen, die der schichtbildenden Atmosphäre ausgesetzt sind, mit
einer harten Kohlenstoffschicht mittels eines Plasma-CVD-Verfahrens.Verfahren zur Herstellung von Zähnen für ein Blatt zur Verwendung
in einer Hochgeschwindigkeitswebmaschine gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß eine negative Vorspannung durch die Zahnausrichtschablone an die dünnen
flachen Streifen angelegt wird, wenn die harte Kohlenstoffschicht auf Oberflächen
bei der Arbeitskantenrandbereiche der dünnen flachen Streifen durch ein Plasma-CVD-Verfahren
gebildet wird.