HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antennenanordnung für
zirkular polarisierte Wellen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche Anordnung
eignet sich für eine GPS-Antenne oder dergleichen. Eine Anordnung dieser Art
ist aus der DE 197 22 506 A bekannt.
2. Beschreibung des Stands der Technik
24 ist eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen
Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen. Der Aufbau dieser herkömmlichen
Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen wird anhand der
24 erläutert. Ein mit einem Muster versehener
Erdleiter 52 befindet sich auf einer Bodenfläche eines dicken dielektrischen
Substrats 51 aus Isolierstoff, und auf der Oberseite des dielektrischen
Substrat 51 befindet sich ein mit Muster versehener Abstrahl-Leiter
53.
Der Abstrahl-Leiter 53 hat etwa quadratische Form und besitzt
einen Einspeisungsabschnitt 54, der von einer Seite wegsteht. Darüber
hinaus sind in zwei Eckbereichen, die einander abgewandt sind, zirkular polarisierte
Abschnitte 53a vorgesehen. Auf diese Weise wird die herkömmliche Antennenanordnung
für zirkular polarisierte Wellen gebildet (vergleiche z.B. die japanische ungeprüfte
Patentanmeldungs-Veröffentlichung 2002-237714).
Allerdings ist bei der herkömmlichen Antennenanordnung für
zirkular polarisierte Wellen der Wirkungsgrad der Antenne gemindert aufgrund des
dielektrischen Verlusts durch das dielektrische Substrat 51. Da außerdem
der Abstrahl-Leiter 53 Rechteckform besitzt, ist die Gesamt-Baugröße
der Antennenanordnung groß. Im Ergebnis ist es schwierig, eine Antennenanordnung
geringer Baugröße zu realisieren.
Die herkömmliche Anordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 (DE 197 22 506 A1) umfasst ein
quadratisches Substrat und eine quadratische Abstrahl-Leiterplatte, in der Fußstücke
an den Ecken der Abstrahl-Platte gebildet sind.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die oben angesprochenen
Probleme zu lösen, und es ist ein Ziel der Erfindung, eine Antennenanordnung
für zirkular polarisierte Wellen mit einer klein bemessenen Abstrahl-Leiterplatte,
mit geringem dielektrischen Verlust und hervorragender Leistungsfähigkeit zu
schaffen.
Um das obige Ziel zu erreichen, schafft die vorliegende Erfindung
eine Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen mit den Merkmalen des
Anspruchs 1.
Weiterhin sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung durch
die abhängigen Ansprüche definiert.
Da die Kondensatoren durch die Elektroden und den Erdleiter gebildet
werden, nimmt eine Resonanzfrequenz zu. Hierdurch ist es möglich, eine Abstrahl-Leiterplatte
mit geringer Baugröße zu erreichen.
Außerdem ergibt sich die Differenz zwischen zwei elektrischen
Längen durch Änderung der Elektrodenfläche, so dass eine zirkular
polarisierte Welle erhalten wird. Hierdurch ist es möglich, eine Antennenanordnung
für zirkular polarisierte Wellen zu erreichen, die einen einfachen Aufbau und
hohe Produktivität aufweist.
Da weiterhin das dielektrische Substrat aus einer dünnen Platte
ähnlich der Leiterplatte gebildet sein kann, ist es möglich, den Einfluss
des dielektrischen Verlusts stark zu unterdrücken und auf diese Weise eine
Antenne für zirkular polarisierte Wellen zu schaffen, die hervorragende Leistungsfähigkeit
besitzt. Außerdem lässt sich die Anbringung der Abstrahl-Leiterplatte
und die Verbindung der Abstrahl-Leiterplatte mit den Elektroden durch Anlöten
der Fußstücke an die Elektroden bewerkstelligen. Hierdurch ist es möglich,
eine Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen mit geringen Fertigungskosten
bei hoher Produktivität herzustellen.
Da außerdem der Erdleiter aus einer Erdleiterplatte in Form eines
Metallblechstücks gebildet ist, welches größer als die Abstrahl-Leiterplatte
ist, kann die Erdleiterplatte aus einem billigen Metallblech bestehen, beispielsweise
Eisenblech. Hierdurch ist es möglich, eine Antennenanordnung für zirkular
polarisierte Wellen zu schaffen, die sich durch geringe Fertigungskosten auszeichnet.
Da die vier Fußstücke sich an Stellen befinden, die von
der Mitte der Abstrahl-Leiterplatte den gleichen Abstand haben, gleichen sich die
Abstände von der Mitte der Abstrahl-Leiterplatte zu den vorderen Enden der
Fußstücke. Aus diesem Grund lassen sich die elektrischen Kennwerte stabilisieren.
Darüber hinaus ist die Abstrahl-Leiterplatte in achteckiger Form
gebildet und besitzt ein Paar erster einander abgewandter Seiten und ein Paar zweiter
einander abgewandter Seiten, die sich auf der ersten bzw. der zweiten Linie befinden,
wobei die Fußstücke sich an Stellen zwischen dem Mittelbereich
der Abstrahl-Leiterplatte und der ersten und der zweiten einander abgewandten Seite
auf der ersten und der zweiten Linie befinden, ausgenommen dem Mittelbereich der
Abstrahl-Leiterplatte. Aus diesem Grund lässt sich die Baugröße der
Abstrahl-Leiterplatte verringern, und die Installation der Fußstücke lässt
sich im Hinblick auf die Anbringungsstellen stabilisieren.
Weil die Fußstücke entlang der ersten und der zweiten abgewandten
Seite vorgesehen sind, lässt sich eine Abstrahl-Leiterplatte mit größerer
Fläche erreichen.
Da außerdem die Fußstücke sich an Stellen befinden,
die dem Mittelbereich der Abstrahl-Leiterplatte näher liegen als die erste
und die zweite abgewandte Seite, können die aus gebogenen Stücken gebildeten
Fußstücke durch Biegen des Außenumfangs der Abstrahl-Leiterplatte
gebildet werden. Hierdurch ist es möglich, eine Antennenanordnung für
zirkular polarisierte Wellen zu schaffen, die sich durch geringe Materialkosten
und geringe Fertigungskosten auszeichnen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Draufsicht auf eine Antennenanordnung für
zirkular polarisierte Wellen gemäß einer ersten Ausführungsform der
Erfindung;
2 ist eine Draufsicht auf eine Antennenanordnung für
zirkular polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung in einem Zustand, in welchem eine Abdeckung von der Antennenanordnung
entfernt ist;
3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in
1;
4 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 in
1;
5 ist eine auseinander gezogene, perspektivische Ansicht
der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
6 ist eine Draufsicht auf eine Erdleiterplatte für
die Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
7 ist eine perspektivische Ansicht der Erdleiterplatte
der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
8 ist eine Grundrissansicht einer Schaltungsplatine
der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
9 ist ein Grundriss auf eine Abstrahl-Leiterplatte
der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
10 ist eine Frontansicht der Strahlungs-Leiterplatte
der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
11 ist eine Bodenansicht der Abstrahl-Leiterplatte
der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
12 ist einer Draufsicht auf die Abdeckung der Antennenanordnung
für zirkular polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung;
13 ist eine linksseitige Ansicht der Abdeckung der
Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der ersten
Ausführungsform der Erfindung;
14 ist eine Schnittansicht wesentlicher Elemente der
Abdeckung der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß
der ersten Ausführungsform der Erfindung;
15 ist eine Bodenansicht der Abdeckung der Antennenanordnung
für zirkular polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung;
16 ist eine anschauliche Darstellung eines ersten Schritts
eines Verfahrens zum Anbringen der Strahlungs-Leiterplatte an der Schaltungsplatine
in der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
17 ist eine anschauliche Darstellung eines zweiten
Schritts des Verfahrens zum Anbringen der Strahlungs-Leiterplatte an der Schaltungsplatine
in der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
18 ist eine anschauliche Darstellung eines dritten
Schritts des Verfahrens zum Anbringen der Strahlungs-Leiterplatte an der Schaltungsplatine
in der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
19 ist eine anschauliche Darstellung eines Zustands,
in welchem die Schritte des Verfahrens zum Anbringen der Strahlungs-Leiterplatte
an der Schaltungsplatine in der Antennenanordnung für zirkular polarisierte
Wellen gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung abgeschlossen
ist;
20 ist eine anschauliche Darstellung eines Verfahrens
zum Anbringen eines Kabels an der Erdleiterplatte in der Antennenanordnung für
zirkular polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung;
21 ist eine perspektivische Ansicht eines Zustands,
in welchem ein Schritt des Anbringens des Kabels an der Erdleiterplatte in der Antennenanordnung
für zirkular polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung vervollständigt wird;
22 ist eine Draufsicht auf eine Antennenanordnung für
zirkular polarisierte Wellen einer zweiten Ausführungsform der Erfindung in
einem Zustand, in welchem eine Abdeckung von der Antennenanordnung entfernt wurde;
23 ist ein Grundriss einer Schaltungsplatine der Antennenanordnung
gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung; und
24 ist eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen
Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Eine Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen (im Folgenden
einfach als „Antennenanordnung" bezeichnet) gemäß der Erfindung
wird im Folgenden anhand der begleitenden Zeichnungen erläutert.
1 ist eine Draufsicht auf eine Antennenanordnung für
zirkular polarisierte Wellen gemäß einer ersten Ausführungsform der
Erfindung; 2 ist eine Draufsicht auf eine Antennenanordnung
für zirkular polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung in einem Zustand, in welchem eine Abdeckung von der Antennenanordnung
entfernt ist; 3 ist eine Schnittansicht entlang der
Linie 3-3 in 1; 4 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 in 1; und
5 ist eine auseinander gezogene, perspektivische Ansicht
der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung.
Weiterhin ist 6 eine Draufsicht auf eine
Erdleiterplatte für die Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen
gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung; 7
ist eine perspektivische Ansicht der Erdleiterplatte der Antennenanordnung für
zirkular polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung; 8 ist eine Grundrissansicht einer Schaltungsplatine
der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung; 9 ist ein
Grundriss auf eine Abstrahl-Leiterplatte der Antennenanordnung für zirkular
polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
10 ist eine Frontansicht der Strahlungs-Leiterplatte
der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung; und 11 ist
eine Bodenansicht der Abstrahl-Leiterplatte der Antennenanordnung für zirkular
polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung.
Weiterhin ist 12 eine Draufsicht auf
die Abdeckung der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß
der ersten Ausführungsform der Erfindung; 13 ist
eine linksseitige Ansicht der Abdeckung der Antennenanordnung für zirkular
polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
14 ist eine Schnittansicht wesentlicher Elemente der
Abdeckung der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß
der ersten Ausführungsform der Erfindung; und 15
ist eine Bodenansicht der Abdeckung der Antennenanordnung für zirkular polarisierte
Wellen gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
Weiterhin ist 16 eine anschauliche Darstellung
eines ersten Schritts eines Verfahrens zum Anbringen der Strahlungs-Leiterplatte
an der Schaltungsplatine in der Antennenanordnung für zirkular polarisierte
Wellen gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
17 ist eine anschauliche Darstellung eines zweiten
Schritts des Verfahrens zum Anbringen der Strahlungs-Leiterplatte an der Schaltungsplatine
in der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung; 18 ist eine
anschauliche Darstellung eines dritten Schritts des Verfahrens zum Anbringen der
Strahlungs-Leiterplatte an der Schaltungsplatine in der Antennenanordnung für
zirkular polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung; und 19 ist eine anschauliche Darstellung
eines Zustands, in welchem die Schritte des Verfahrens zum Anbringen der Strahlungs-Leiterplatte
an der Schaltungsplatine in der Antennenanordnung für zirkular polarisierte
Wellen gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung abgeschlossen
ist;
Weiterhin ist 20 eine anschauliche Darstellung
eines Verfahrens zum Anbringen eines Kabels an der Erdleiterplatte in der Antennenanordnung
für zirkular polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung; 21 ist eine perspektivische Ansicht
eines Zustands, in welchem ein Schritt des Anbringens des Kabels an der Erdleiterplatte
in der Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung vervollständigt wird.
Weiterhin ist 22 eine Draufsicht auf
eine Antennenanordnung für zirkular polarisierte Wellen einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung in einem Zustand, in welchem eine Abdeckung von der Antennenanordnung
entfernt wurde; 23 ist ein Grundriss einer Schaltungsplatine
der Antennenanordnung gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung.
Als Nächstes wird der Aufbau der Antennenanordnung nach der ersten
Ausführungsform der Erfindung anhand der 1 bis
21 erläutert. Eine Erdleiterplatte 1,
die als Erdleiter fungiert, besteht aus einem Metallblechstück. Die Erdleiterplatte
enthält eine Mehrzahl von Hakenabschnitten 1a, die ausgeschnitten
und bogenförmig nach oben aufgerichtet sind, sowie Löcher 1b
in der Nähe der Hakenabschnitte 1a an Stellen, die in sämtliche
Richtungen weisen, außerdem eine Mehrzahl von Anschlägen 1c,
die ausgeschnitten und bogenförmig nach oben gerichtet sind, ferner Ausschnitte
1d in Form eines Durchgangslochs jeweils in der Nähe eines oberen
Bereichs des Anschlags 1c, und Einsetzabschnitte 1e, die jeweils
in einem Bodenbereich des Anschlags 1c ausgebildet sind, welche sich zwischen
zwei Hakenabschnitten 1a befinden, wie speziell in den 6
und 7 gezeigt ist.
Außerdem besitzt die Erdleiterplatte 1 mehrere gebogene
Stücke 1f, die zur Oberseite der Erdleiterplatte 1 hin gebogen
sind, und an mehreren Stellen einschließlich den Nahbereichen der gebogenen
Stücke 1f ausgebildete Freigabelöcher 1g.
Wie insbesondere in 8 gezeigt ist, enthält
eine Schaltungsplatine 2 rechteckiger Form ein dielektrisches Substrat
3 aus einer Isolierstoffplatte, ein Verdrahtungsmuster 4 auf dem
dielektrischen Substrat 3 und eine Mehrzahl erster, zweiter, dritter und
vierter Elektroden 5a, 5b, 5c und 5d an den
vier Eckbereichen des dielektrischen Substrats 3.
Außerdem haben die erste und die zweite Elektrode 5a
und 5b, die einander schräg gegenüber liegen, gleiche Fläche,
und die dritte und die vierte Elektrode 5c, 5d, die einander schräg
gegenüber liegen, haben ebenfalls gleiche Fläche. Allerdings sind die
Flächen der ersten und der zweiten Elektrode 5a und 5b kleiner
als die Flächen der dritten und der vierten Elektrode 5c und
5d.
Außerdem enthält das dielektrische Substrat 3 eine
Mehrzahl von Durchdringungsbereichen 3a in Form von Durchgangslöchern,
die an den Stellen der ersten bis vierten Elektroden 5a bis 5d
gebildet sind, eine Mehrzahl erster Löcher 3b nahe dem Außenumfang
des dielektrischen Substrats 3 und eine Mehrzahl zweiter Löcher
3c, die in einem Mittelbereich des dielektrischen Substrats 3
ausgebildet sind.
Weiterhin befinden sich auf der Schaltungsplatine 2 elektronische
Bauelemente 6 einschließlich eines Kondensators vom Kurzchip-Typ,
ein hohes dielektrisches Filter 6a und dergleichen, wobei außerdem
eine elektrische Schaltung in Form einer Bandpassschaltung, einer Filterschaltung
und einer Verstärkerschaltung vorgesehen ist.
In der Nähe des Außenumfangs der Schaltungsplatine
2 befindet sich außerdem ein hohes elektronisches Bauelement
6 in Form eines dielektrischen Filters 6a oder dergleichen.
Die Schaltungsplatine 2 mit dem oben beschriebenen Aufbau
ist in einem Zustand, in welchem die gebogenen Stücke 1f in die ersten
Löcher 3b eingesetzt sind, die Bodenfläche der Platine
2 an der Erdleiterplatte 1 gelagert, wobei die gebogenen Stücke
1f an die Verdrahtungsmuster 4 angelötet sind und die Schaltungsplatine
2 von den gebogenen Stücken 1f abgestützt wird, wie
insbesondere in den 3 und 5
zu sehen ist.
Dabei treten die gebogenen Stücke 1f durch die ersten
Löcher 3b derart hindurch, dass die vorderen Enden der gebogenen Stücke
1f nach oben vorstehen, und die Freigabelöcher 1g der Erdleiterplatte
1 befinden sich unterhalb der Durchdringungsbereiche 3a und der
zweiten Löcher 3c der Schaltungsplatine 2. Deshalb sind der
Durchdringungsbereich 3a und die zweiten Löcher 3c von der
Erdleiterplatte 2 abgesetzt.
Wenn die Schaltungsplatine 2 auf der Erdleiterplatte
1 angebracht ist, stehen die erste bis vierte Elektrode 5a bis
5d der Erdleiterplatte 1 mit dazwischen befindlichem dielektrischen
Substrat 3 gegenüber, wodurch Kondensatoren gebildet werden.
Ein Koaxialkabel 7 mit einem Mittelleiter 7a und
einem netzartigen Außenleiter 7b auf dem Mittelleiter 7a
mit dazwischen liegendem Isolierabschnitt wird in der Weise installiert, dass zunächst
ein vorderes Ende des Kabels 7 in den Einsetzabschnitt 1e des
Anschlags 1c eingesetzt wird, wie in 20 zu
sehen ist. 21 zeigt einen Zustand, in welchem die Anbringung
des Kabels 7 abgeschlossen ist.
In dem in 21 gezeigten Zustand wird der
Mittelleiter 7a mit dem Verdrahtungsmuster 4 verlötet, der
Ausleiter 7b und der Anschlag 1c werden an der Stelle des Ausschnitts
1d verlötet, und das Kabel 7 wird von dem Anschlag
1c gehaltert.
Eine achteckige Abstrahl-Leiterplatte 8 besteht aus einem
Metallblechstück. Die Abstrahl-Leiterplatte 8 enthält
einen ersten und einen zweiten Einspeiseabschnitt 9a und 9b in
Form von zur Unterseite der Abstrahl-Leiterplatte 8 gebogenen Biegestücken
an Stellen, die orthogonal zueinander liegen, wobei eine Justiereinrichtung Z zum
Justieren der elektrischen Längen auf einer Linie S1 durch den ersten Einspeiseabschnitt
9a und ein Zentrum C unter auf einer Linie S2 durch den zweiten Einspeiseabschnitt
9b und das Zentrum C dient, wie insbesondere in den 9
bis 11 gezeigt ist.
Weiterhin ist die Richtung des elektrischen Felds an der Abstrahl-Leiterplatte
8 die gleiche wie die Richtungen der Linien S1 und S2, und die erste und
die zweite elektrische Länge werden in Richtungen der Linien S1 und S2 erzeugt.
Außerdem befindet sich die Justiereinrichtung Z entlang den Linien
S1 und S2, bei denen es sich um die elektrischen Feldrichtungen handelt, und sie
verläuft an Stellen zwischen dem Mittelbereich und dem Außenumfang, ausgenommen
die Stelle des Mittelbereichs der Abstrahl-Leiterplatte 8.
Außerdem sind die Justiermittel Z an den Seiten vorgesehen, die
im ersten und im zweiten Einspeiseabschnitt 9a und 9b gegenüber
liegen, die das Zentrum C einschließen, und sie bestehen aus Leiterabschnitten,
gebildet durch Kombinieren von Löchern 10a mit Querstückabschnitten
10b. In der Justiereinrichtung lässt sich durch Schneiden der Querstücke
1b die elektrische Länge verlängernd einstellen.
Darüber hinaus enthält die Abstrahl-Leiterplatte
8 ein Paar erster gegenüber liegender Seiten 11a auf der
Linie S3 und ein Paar zweiter gegenüber liegender Seiten 11b auf der
Linie S4. Die Linien S3 und S4 laufen durch das Zentrum C und orthogonal zueinander.
Vier Fußstücke 12a, 12b, 12c und
12d befinden sich an den Stellen zwischen dem Mittelbereich der Abstrahl-Leiterplatte
8 und der ersten und der zweiten gegenüber liegenden Seite
11a und 11b auf den Linien S3 und S4, ausgenommen den Mittelbereich.
Die vier Fußstücke 12a bis 12d sind an
Stellen nach unten gebogen, die von der Mitte C den gleichen Abstand haben, und
sie befinden sich an Stellen näher am Zentrum C als die ersten und zweiten
gegenüber liegenden Seiten 11a und 11b.
Darüber hinaus ist die elektrische Feldstärke der Abstrahl-Leiterplatte
8 an den Außenumfangsbereichen der Platte 8 auf den Linien
S1 und S2 stark. Allerdings befinden sich die Fußstücke 12a bis
12d an den Stellen, an denen die elektrische Feldstärke schwach ist,
wobei die Fußstücke 12a bis 12d von den Linien S1 und
S2 entfernt sind.
Außerdem befinden sich an den Endbereichen der Fußstücke
12a bis 12d Sperrabschnitte 13, wobei jeder Sperrabschnitt
13 ein erstes Sperrstück 13a an der tiefsten Stelle und ein
zweites Sperrstück 13b abgesetzt von dem ersten Sperrstück
13a aufweist.
Darüber hinaus sind die ersten und die zweiten Sperrstücke
13a und 13b in einander abgewandte Richtungen gebogen, um jedes
der Fußstücke 12a bis 12d zu zentrieren.
Wenn die Abstrahl-Leiterplatte 8 mit dem oben beschriebenen
Aufbau installiert wird, werden zunächst die Fußstücke
12a bis 12d entgegen ihrer Elastizität in einem Zustand nach
innen gebogen, in welchem die Abstrahl-Leiterplatte 8 auf der Schaltungsplatine
2 angeordnet ist, wie in 16 gezeigt ist. Als
Nächstes werden gemäß 17 komplexe Bereiche
der vorderen Enden des ersten und zweiten Einspeiseabschnitts 9a und
9b in die zweiten Löcher 3c eingeführt, und die Sperrabschnitte
13 der Fußstücke 12a bis 12d werden in die
Durchdringungsbereiche 3a eingeführt.
Im Anschluss daran kehren gemäß 18
beim Entspannen der nach innen gerichteten Biegekraft der Fußstücke
12a und 12d diese aufgrund ihrer Eigenelastizität in den
Ausgangszustand zurück, wobei die ersten Sperrstücke 13a an der
Rückseite der Schaltungsplatine 2 verrastet werden und die zweiten
Sperrstücke 13b auf der Oberseite der Schaltungsplatine
2 verrastet werden. Im Ergebnis wird die Abstrahl-Leiterplatte
8 vorübergehend an der Schaltungsplatine 2 befestigt, wie
in 19 zu sehen ist.
Darüber hinaus werden die Fußstücke 12a bis
12d mit der ersten bis vierten Elektrode 5a bis 5d verlötet,
und der erste und der zweite Einspeiseabschnitt 9a und 9b werden
mit dem Verdrahtungsmuster 4 am Umfang der dritten Löcher
3c verlötet. Unter Verwendung der Schaltungsplatine 2 und
der Abstrahl-Leiterplatte 8 wird ein Antennenhauptkörperabschnitt
H gebildet.
Zu dieser Zeit sind die Fußstücke 12a bis
12d und der erste und der zweite Einspeiseabschnitt 9a und
9b über die Freigabelöcher 7g elektrisch nicht mit der
Erdleiterplatte 1 verbunden.
Auf diese Weise wird die Abstrahl-Leiterplatte 8 in ihrem
an der Schaltungsplatine 2 gelagerten Zustand parallel zu der Erdleiterplatte
1 und der Schaltplatine 2 mit einem vorbestimmten Zwischenabstand
angeordnet, und die erste elektrische Länge der Abstrahl-Leiterplatte
8 ist bestimmt durch die Länge der Abstrahl-Leiterplatte
8 auf der Linie S1 und dem Betrag der Kapazität, der gebildet wird
durch die Elektroden 5a und 5b. Außerdem bestimmt sich die
zweite elektrische Länge der Abstrahl-Leiterplatte 8
durch die Länge der Platte 8 auf der Linie S2 und
dem Betrag der Kapazität, die durch die Elektroden 5c und
5d gebildet wird.
Bei der ersten Ausführungsform ist die Länge der Abstrahl-Leiterplatte
8 auf der Linie S1 gleich der Länge der Abstrahl-Leiterplatte
8 auf der Linie S2. Da allerdings die Kapazität des durch die ersten
und zweiten Elektroden 5a und 5b gebildeten Kondensators kleiner
ist als die des durch die dritte und die vierte Elektrode 5c und
5d gebildeten Kondensators, ist die erste elektrische Länge kürzer
als die zweite elektrische Länge, so dass die Differenz zwischen der ersten
und der zweiten elektrischen Länge zustande kommt und damit eine Antennenanordnung
für zirkular polarisierte Wellen erhalten wird.
Wenn außerdem die Abstrahl-Leiterplatte 8 installiert
wird, befindet sich die Erdleiterplatte 1, deren Fläche größer
ist als die der Abstrahl-Leiterplatte 8, unter dem gesamten unteren Bereich
der Abstrahl-Leiterplatte 8, während sich die Schaltungsplatine
2 in der Erstreckungsebene der Abstrahl-Leiterplatte 8 zwischen
dieser Platte 8 und der Erdleiterplatte 1 befindet.
Wenn außerdem die Abstrahl-Leiterplatte 8 installiert
wird, sind die Oberseiten der Hakenabschnitte 1a, der Anschlag
1c und das hohe elektronische Bauelement 6a abgewandt vom Nahbereich
des Umfangs der Abstrahl-Leiterplatte 8 angeordnet, und die vorderen Enden
der Biegeabschnitt 1f sind gegenüber der Abstrahl-Leiterplatte
8 gelegen. Im Ergebnis wird zwischen der Abstrahl-Leiterplatte
8 und dem Hakenabschnitt 1a, dem Anschlag 1c, dem hohen
elektronischen Bauteil 6a und dem Biegeabschnitt 1f eine Kapazität
gebildet.
Wenn außerdem die Abstrahl-Leiterplatte 8 angebracht
wird, sind der Hakenabschnitt 1a und der Anschlag 1c entlang dem
Außenumfang der Abstrahl-Leiterplatte 8 angeordnet, so dass der Hakenabschnitt
1a und der Anschlag 1c sich dem Zentrum C der Abstrahl-Leiterplatte
8 zuneigen, so dass eine Antennenanordnung für zirkular polarisierte
Wellen mit geringer Baugröße erreicht wird.
Außerdem sind die Längen der Abstrahl-Leiterplatte
8 auf den Linien S1 und S2, die Kapazitäten der ersten bis vierten
Elektrode 5a bis 5d und die Kapazitäten zwischen der Abstrahl-Leiterplatte
8 und dem Hakenabschnitt 1a, dem Anschlag 1c, dem hohen
elektronischen Bauelement 6a und dem Biegeabschnitt 1f derart
eingestellt, dass die Frequenz geringer wird, so dass eine Antennenanordnung für
zirkular polarisierte Wellen mit geringer Baugröße erhalten wird.
Eine becherförmige Abdeckung 14 auf einem Isoliermaterial-Formteil
enthält eine achteckige Oberwand 14a, acht Seitenwände
14b, die sich von acht Seiten der Oberwand 14a aus nach unten
erstrecken, einen Aufnahmebereich 14cm, der von der Oberwand 14a und den
Seitenwänden 14b umgeben wird, einen konkaven Bereich 14d
im unteren Bereich der einen Seitenwand 14b, wangenförmige Sperrabschnitte
14c an der Innenseite des unteren Abschnitts der Seitenwand 14b,
und zwar in jeder zweiten Seitenwand, und konvexe Abschnitte 14f, die von
dem unteren Bereich jeder Seitenwand 14b mit Sperrabschnitt 14e
nach unten weg stehen, wie insbesondere in den 12 bis
15 gezeigt ist.
In der Abdeckung 14 findet der gesamte Antennenhauptkörperabschnitt
H, bestehend aus der Abstrahl-Leiterplatte 8 und der Schaltplatine
2, innerhalb des Aufnahmebereichs 14c Platz. In einem Zustand,
in welchem die Sperrabschnitte 14e an den Hakenabschnitten 1a
angreifen, schnappen beim Niederdrücken (auf der Seite der Erdleiterplatte
1) die Sperrabschnitte 14a an den unteren Bereichen der Hakenabschnitte
1a ein, um an diesen zu verhaften, so dass die Abdeckung 14 an
der Erdleiterplatte 1 angebracht ist.
Zu dieser Zeit greifen die konvexen Abschnitte 14f an den
unteren Bereichen der Seitenwände 14d in die Löcher
1b nahe den Hakenabschnitten 1a, und das Kabel 7 befindet
sich in dem konkaven Abschnitt 14d, so dass es in diesen eingepresst wird.
Ein Dichtungsflachstück 15 aus einem Material, dessen
eine Fläche mit einem Klebstoff versehen ist, ist auf die Rückseite der
Erdleiterplatte 1 aufgeklebt. Hierdurch bedeckt das Dichtungsflachstück
15 die Freigabelöcher 1g.
Durch den oben beschriebenen Aufbau lässt sich die Antennenanordnung
für zirkular polarisierte Wellen gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung erhalten.
22 und 23 zeigen eine
Antennenanordnung nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. Diese zweite
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antennenanordnung wird anhand
der 22 und 23 erläutert.
Eine Abstrahl-Leiterplatte 8 der zweiten Ausführungsform besitzt einen
Einspeiseabschnitt 9b in Form eines Biegestücks auf der durch das
Zentrum C laufenden Linie S2.
Weiterhin sind in der Abstrahl-Leiterplatte 8 die Richtungen
der Linien S3 und S4 durch das Zentrum C um 45° gegenüber der Linie S2
versetzt und werden zu der elektrischen Feldrichtung. Eine erste elektrische Länge
existiert in der Richtung der Linie S3, eine zweite elektrische Länge existiert
in der Richtung der Linie S4.
Entlang den Linien S3 und S4, die elektrische Feldrichtungen
bilden, befinden sich Justiermittel Z an Stellen zwischen dem Mittelbereich und
dem Außenumfang der Abstrahl-Leiterplatte 8, ausgenommen den zentralen
Bereich der Platte 8. In den Justiermitteln Z lässt sich durch Schneiden
der Querstücke 1a der Justiermittel Z in Bezug auf die Leiterabschnitte
die elektrische Länge in ihrer Erstreckung einstellen.
Darüber hinaus enthält die Abstrahl-Leiterplatte
8 ein Paar erster gegenüber liegender Seiten 11a auf der
Linie S3 und ein Paar zweiter gegenüber liegender Seiten 11b auf der
Linie S4, wobei die Linien S3 und S4 durch das Zentrum C verlaufen und orthogonal
zueinander stehen. Weiterhin befinden sich an den Stellen zwischen dem zentralen
Bereich der Abstrahl-Leiterplatte 8 und den ersten und zweiten gegenüber
liegenden Seiten 1a und 1b auf den Linien S3 und S4 vier Fußstücke
12a, 12b, 12c und 12d, ausgenommen den mittleren
Abschnitt der Abstrahl-Leiterplatte 8.
Die vier Fußstücke 12a bis 12d sind an
gegenüber dem Zentrum C gleich weit entfernten Stellen, die dem Zentrum C näher
sind als die ersten und zweiten gegenüber liegenden Seiten 11a und
11b, nach unten gebogen.
Darüber hinaus ist die elektrische Feldstärke der Abstrahl-Leiterplatte
8 an den Außenumfangsbereichen der Platte 8 auf den Linien
S3 und S4 stark. Aus diesem Grund befinden sich die Fußstücke
12a bis 12d an den Stellen auf den Linien S3 und S4, wo die elektrische
Feldstärke große ist.
Außerdem besitzen die erste bis vierte Elektrode 5a
bis 5d, an die die Fußstücke 12a bis 12d angeschlossen
sind, unterschiedliche Flächen, so dass die Differenz zwischen dem ersten und
dem zweiten elektrischen Feld zustande kommt und man hierdurch eine Antennenanordnung
für zirkular polarisierte Wellen erhält.
Die übrigen Strukturmerkmale der zweiten Ausführungsform
sind die gleichen wie die der ersten Ausführungsform, wobei die gleichen Bestandteile
wie bei der ersten Ausführungsform gleiche Bezugszeichen tragen. Aus diesem
Grunde wird auf ihre Beschreibung hier verzichtet.
Die übrigen baulichen Merkmale der dritten Ausführungsform
sind die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform, gleiche Bestandteile
wie bei der ersten Ausführungsform tragen gleiche Bezugszeichen. Aus diesem
Grund wird auf ihre Beschreibung verzichtet.