Die Erfindung bezieht sich auf ein Bilderzeugungsgerät, und genauer,
auf ein Bilderzeugungsgerät, welches auf ein Farbkopiergerät und einen
Farbdrucker angewendet werden kann.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Bilderzeugungsgerät,
das eine Aufzeichnungsmaterialhalteeinrichtung, wie beispielsweise eine Transfertrommel
bzw. Übertragungstrommel zum Halten eines Aufzeichnungsmaterials hat, und auf
ein Steuerverfahren, welches für ein derartiges Gerät Verwendung findet.
Bei einem Farbbilderzeugungsgerät wird ein Verfahren eines Erzeugens
eines Bilds durch Änderung von Bilderzeugungsbedingungen gemäß der
Art von Aufzeichnungsmaterial überlegt. Beispielsweise gibt es in dem Fall
eines Papiers für OHP, bei welchem die Transparenz des erzeugten Bilds wichtig
ist, ein Verfahren des Durchführens eines Fixierbetriebs bei einer geringen
Fixiergeschwindigkeit, die sich von der eines normalen Papiers unterscheidet, um
Transparenz sicher zu stellen. Die hier verwendete "Fixiergeschwindigkeit" bezeichnet
eine Transportgeschwindigkeit eines durch eine Fixiereinheit laufenden Aufzeichnungsmaterials.
Im Zusammenhang mit der Verbreitung von Farbbilderzeugungsgeräten
in den letzten Jahren wird es gefordert, ein Bild auf einem Papier, wie beispielsweise
einem sich von OHP-Papier unterscheidenden dicken Papier, bei einer langsamen Fixiergeschwindigkeit
zu erzeugen, und dadurch die Bildqualität zu verbessern.
Um jedoch das Bild bei einer Fixiergeschwindigkeit zu fixieren, die
sich von der Bilderzeugungsbetriebsgeschwindigkeit eines Latentbilds, einer Entwicklung,
oder dergleichen unterscheidet, ist ein Geschwindigkeitswandlungsbereich zur Absorption
einer Differenz bzw. Unterschieds zwischen diesen beiden Geschwindigkeiten. Was
einen Geschwindigkeitswandlungsbereich betrifft, wird unter Verwendung eines Papiertransportabschnitts
von einem Bildübertragungsgerät zu einem Fixiergerät die Differenz
zwischen der Bilderzeugungsbetriebsgeschwindigkeit und der Fixiergeschwindigkeit
absorbiert.
Um nämlich ein auf einer lichtempfindlichen Trommel erzeugtes
Tonerbild auf ein Aufzeichnungsmaterial mittels Kopieren zu übertragen, muss
es zulässig sein, dass ein Aufzeichnungsmaterial mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit
durch die Übertragungsposition läuft.
Es ist notwendig, auf eine derartige Weise zu konstruieren, dass,
nachdem die hintere Kante bzw. Rand des Aufzeichnungsmaterials mit der vorbestimmten
Geschwindigkeit durch die Übertragungsposition gelaufen ist, die Geschwindigkeit
des Aufzeichnungsmaterials geändert wird, und nach Beendigung der Geschwindigkeitsänderung,
erreicht die vordere Kante bzw.
Rand des Aufzeichnungsmaterials die Fixierposition.
Für diesen Zweck, wird zwischen der Übertragungsposition
und der Fixierposition eine Länge eines Pfads benötigt, welche durch Addition
einer für die Geschwindigkeitsänderung notwendigen Länge zu der Länge
des Aufzeichnungsmaterials mit der maximalen Länge, welche bei dem Gerät
Verwendung finden kann, erlangt wird.
Das vorangehende Gerät hat den folgenden Nachteil derart, dass
wenn eine Größe des Gesamtgeräts mit dem Papiertransportabschnitt
in eine vorbestimmte Größe eingepasst werden soll, die Größe
des Aufzeichnungspapiers (Aufzeichnungsmaterials) selbst beschränkt werden
muss.
Oder es gibt bei dem Fall, bei welchem die Beschränkung der Papiergröße,
wie zuvor erwähnt, nicht durchgeführt wird, einen Nachteil derart, dass
das Gerät eine vergrößerte Größe hat.
Die Patentzusammenfassungen von Japan (Patent abstracts of Japan)
Band 018, Nr. 081 (P-1690), 9. Februar 1994 & JP
05 289543 A, 5. November 1993 offenbaren ein Bilderzeugungsgerät gemäß
dem Oberbegriff von Anspruch 1. Dieses Dokument des Stands der Technik schlägt
vor, eine Übertragungstrommel (2) am Rotieren bzw. Drehen zu halten,
bis eine Übertragungsladeeinrichtung (5) die Übertragung über
die gesamte Länge des Aufzeichnungspapiers beendet hat. Jedoch ist keine Steuerung
der Trenngeschwindigkeit der Aufzeichnungsmaterialhalteeinrichtung gemäß
der Anzahl von in der Aufzeichnungsmaterialhalteeinrichtung gehaltenen Aufzeichnungsmaterialien
offenbart.
US-A-5 075 732 offenbart ein Bilderzeugungsgerät, bei welchem
die Fixiergeschwindigkeit für ein dickes Aufzeichnungsblatt, eine OHP-Folie
oder dergleichen reduziert wird (Betriebsart mit geringer Fixiergeschwindigkeit).
Bei der Betriebsart mit geringer Fixiergeschwindigkeit wird nur ein Blatt an der
Übertragungstrommel getragen, um dadurch zu verhindern, dass ein nachfolgendes
Blatt bei der Betriebsart mit geringer Fixiergeschwindigkeit das erste Blatt einholt.
Folglich schlägt die US-A-5 075 732 vor, die Anzahl von an der Aufzeichnungsmaterialhalteeinrichtung
gehaltenen Aufzeichnungsmaterialien für den Fall einer geringen Fixiergeschwindigkeit
zu beschränken.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Unter Berücksichtigung der zuvor erwähnten Nachteile ist
es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bilderzeugungsgerät zur Verfügung
zu stellen, welches eine Betriebsart zur Durchführung eines Fixierbetriebs
bei einer Fixiergeschwindigkeit realisieren kann, die sich von einer Bilderzeugungsgeschwindigkeit
bei einer Betriebsart eines dicken Papiers unterscheidet, oder dergleichen, ohne
eine Zunahme der Größe des Geräts und eine Beschränkung einer
Bilderzeugungsgröße.
Diese Aufgabe wird durch ein Bilderzeugungsgerät nach Anspruch
1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Entwicklungen sind in den abhängiger Ansprüchen
dargelegt.
Gemäß der in den beigefügten Ansprüchen dargelegten
Konstruktion wird die Geschwindigkeit der Halteeinrichtung zum Halten eines Aufzeichnungsmaterials
entsprechend der Fixiergeschwindigkeit geschaltet, und die optimale Steuerung wird
gemäß der Größe in der Papiertransportrichtung des Aufzeichnungsmaterials
ausgeführt. Folglich kann ein Bild erzeugt werden, indem die Fixiergeschwindigkeit
bei allen Papiergrößen reduziert wird, auf welche Bilder erzeugt werden
können, ohne dass ein Durchsatz der Bilderzeugung reduziert wird.
Die vorangehende und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten
Ansprüchen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung ersichtlich.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
1 ist eine schematische Querschnittsansicht eines Farbbilderzeugungsgeräts
bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
2 ist ein Steuerblockschaltbild des Farbbilderzeugungsgeräts
bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
3 ist ein ausführliches Steuerblockschaltbild
eines Bildverarbeitungsabschnitts;
4 ist ein Tonkorrekturcharakteristikaschaubild, dass
ein Beispiel von Eingabe/Ausgabesignalen bei einer Lesertonkorrekturschaltung zeigt;
5 ist ein Tonkorrekturcharakteristikaschaubild, dass
ein Beispiel von Eingabe/Ausgabesignalen bei einer Druckertonkorrekturschaltung
zeigt;
6 ist schematisches Schaubild einer Bedieneinheit eines
Farbbilderzeugungsgeräts bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
7 ist Flussdiagramm, das eine Fixiersteuerung bei dem
Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
8 ist Flussdiagramm, das eine N-Drehsteuerung der Fixiersteuerung
bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
9 ist Flussdiagramm, das eine (N + 1)-Drehsteuerung
der Fixiersteuerung bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
10 ist ein Zeitablaufdiagramm, das die (N + 1)-Drehsteuerung
einer A4-seitliche-Größe-Fixiersteuerung bei dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt;
11 ist ein Zeitablaufdiagramm, das eine normale Steuerung
der A4-seitliche-Größe-Fixiersteuerung bei dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt;
12 ist ein Zeitablaufdiagramm, das die (N + 1)-Drehsteuerung
einer A4-longitudinale-Größe-Fixiersteuerung bei dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt; und
13 ist ein Zeitablaufdiagramm, das eine normale Steuerung
der A4-longitudinale-Größe-Fixiersteuerung bei dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt;
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTENAUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Nachfolgend wird nun ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter
Bezugnahme auf die Zeichnung ausführlich beschrieben.
1 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines
Farbbilderzeugungsgeräts bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist ein (nachfolgend einfach als Leserabschnitt
abgekürzter) Digitalfarbbildleserabschnitt 201 in dem oberen Teil
zur Verfügung gestellt. Ein (nachfolgend als Druckerabschnitt abgekürzter)
Digitalfarbbilddruckerabschnitt 202 ist in dem unteren Teil zur Verfügung
gestellt. Zwischen dem Leserabschnitt 201 und dem Druckerabschnitt
202 ist ein Bildverarbeitungsabschnitt 203 zur Verfügung
gestellt.
Bei dem Leserabschnitt 201 wird ein Original 30
auf eine Originalstützglasplatte 31 gelegt, und es wird durch eine
Belichtungslampe 32 belichtet und abgetastet. Auf diese Weise wird ein
Reflexionslichtbild von dem Original 30 durch eine Linse 33 auf
einen Vollfarbensensor 34 kondensiert, welcher integral bzw. einteilig
mit RGB-Dreifarbentrennfiltern gebildet ist, wodurch Farbtrennbildanalogsignale
erlangt werden. Die Farbtrennbildanalogsignale laufen durch eine (nicht abgebildete)
Verstärkungsschaltung und werden in die digitalen Signale umgewandelt. Die
digitalen Signale werden durch den Bildverarbeitungsabschnitt 203 verarbeitet
und werden an den Druckerabschnitt 202 gesandt.
Bei dem Druckerabschnitt 202 wird eine lichtempfindliche
Trommel 1 als ein Bildhalteelement in der durch einen Pfeil gezeigten Richtung
drehbar gestützt. Um die lichtempfindliche Trommel 1 herum sind eine
Vorbelichtungslampe 11, eine Koronaladeeinheit 2, ein Laserbelichtungsoptiksystem
3, ein Potentialsensor 12, ein Entwicklungsgerät
4 (Entwicklungseinheiten 4y, 4c, 4m,
4Bk), ein Erfassungssensor 13 einer Lichtmenge an der Trommel,
ein Transfergerät bzw. Übertragungsgerät 5, und eine Reinigungseinheit
6 angeordnet.
Bei dem Laserbelichtungsoptiksystem 3 wird das Bildsignal
von dem Leserabschnitt 201 durch einen (nicht abgebildeten) Laserausgabeabschnitt
in das Fotosignal umgewandelt. Der umgewandelte Laserstrahl wird durch einen Polygonspiegel
3a reflektiert und läuft durch eine Linse 3b und einen Spiegel
3c und wird auf die Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel
1 projiziert.
Wird in dem Druckerabschnitt 202 ein Bild erzeugt, wird die
lichtempfindliche Trommel 1 in der durch einen Pfeil gezeigten Richtung
gedreht. Nachdem die lichtempfindliche Trommel 1 durch die Vorbelichtungslampe
11 aufgeladen wurde, wird die lichtempfindliche Trommel 1 durch
die Ladeeinheit 2 gleichförmig aufgeladen. Ein Lichtbild E wird für
jede Trennfarbe abgestrahlt, wodurch ein Latentbild erzeugt wird.
Nachfolgend wird eine vorbestimmte Entwicklungseinheit betriebsbereit
gemacht, und das Latentbild auf der lichtempfindlichen Trommel 1 wird entwickelt,
wodurch ein hauptsächlich durch ein Harz als ein Basismaterial erzeugtes Tonerbild
auf der lichtempfindlichen Trommel 1 erzeugt wird. Es wird zugelassen,
dass sich die Entwicklungseinheit in Übereinstimmung mit jeder Trennfarbe durch
die Betriebe von exzentrischen Nocken 24y, 24c, 24m,
und 24Bk alternativ der lichtempfindlichen Trommel 1 nähert.
Zudem wird das auf der lichtempfindlichen Trommel 1 entwickelte
Tonerbild auf ein Aufzeichnungsmaterial übertragen wird, welches zu der der
Trommel 1 zugewandten Position durch ein Transportsystem und das Übertragungsgerät
5 aus einer Aufzeichnungsmaterialkassette 7 zugeführt wurde.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst das Übertragungsgerät
5: eine Übertragungstrommel 5a; eine Übertragungsladeeinheit
5b; eine Adsorptionsrolle 5g, welche einer Adsorptionsladeeinheit
5c zum elektrostatischen Adsorbieren des Aufzeichnungsmaterials zugewandt
ist; eine innen liegende Ladeeinheit 5d; und eine außen liegende Ladeeinheit
5e. Ein aus einem dielektrischen Material gefertigtes Aufzeichnungsmaterialhalteblatt
5f ist zylindrisch integral in dem Umfangsoberflächenöffnungsbereich
der Übertragungstrommel 5a ausgebreitet, welche axial
gestützt wird, um so gedreht zu werden. Als ein Aufzeichnungsmaterialhalteblatt
5f findet ein dielektrisches Blatt, wie beispielsweise ein Polykarbonatfilm
oder dergleichen, Verwendung.
Mit Drehung des trommelförmigen Übertragungsgeräts,
nämlich der Übertragungstrommel 5a, wird das Tonerbild auf der
lichtempfindlichen Trommel durch die Übertragungsladeeinheit 5b auf
das an dem Aufzeichnungsmaterialhalteblatt 5f gehaltenen Aufzeichnungsmaterial
übertragen.
Es werden eine gewünschte Anzahl von Farbbildern auf das Aufzeichnungsmaterial
übertragen, das an dem Aufzeichnungsmaterialhalteblatt 5f adsorbiert
und zu ihm transportiert wird, wodurch ein Vollfarbenbild erzeugt wird.
Im Fall eines Erzeugens eines Vollfarbenbilds wird das Aufzeichnungsmaterial,
wenn die Übertragung der Tonerbilder von vier Farben beendet ist, wie zuvor
erwähnt, durch die Betriebe bzw. Arbeitsvorgänge eines Trennnagels
8a, einer Trennauftriebsrolle 8b, und einer Trennladeeinheit
5h von der Übertragungstrommel 5a getrennt. Das getrennte
Aufzeichnungsmaterial wird durch eine Thermorollenfixiereinheit 9 auf eine
Ablage 10 ausgestoßen.
Andererseits wird der Resttoner an der Oberfläche der lichtempfindlichen
Trommel 1 nach Beendigung der Übertragung durch die Reinigungseinheit
6 gereinigt bzw. davon entfernt. Danach wird die Trommel 1 erneut
für den Bilderzeugungsschritt verwendet.
Im Fall eines Erzeugens von Bildern auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmaterials
wird, nachdem das Aufzeichnungsmaterial von der Fixiereinheit 9 ausgestoßen
wurde, sofort eine Transportpfadschaltführung 19 angesteuert, und
das Aufzeichnungsmaterial wird einmal durch einen longitudinalen Transportpfad
20 zu einem Umkehrpfad 21a geleitet. Danach wird die hintere Kante
bzw. Rand des Aufzeichnungsmaterials durch die umgekehrte Drehung einer Umkehrrolle
21b an den Anfang gesetzt, und das Aufzeichnungsmaterial wird in der zu
der Zufuhrrichtung entgegen gesetzten Richtung ausgestoßen und wird auf einer
Zwischenablage 22 umschlossen. Danach wird durch den vorangehenden Bilderzeugungsschritt
erneut ein Bild auf der anderen Oberfläche erzeugt.
Um zu verhindern, dass das Pulver verstreut wird und auf dem Aufzeichnungsmaterialhalteblatt
5f der Übertragungstrommel 5a abgelagert wird und das Öl
an dem Aufzeichnungsmaterial anhaftet und dergleichen, werden sie durch die Funktionen
einer Fellbürste 14, einer Hilfsbürste 15, welche der
Bürste 14 durch das Aufzeichnungsmaterialhalteblatt 5f zugewandt
ist, einer Ölbeseitigungsrolle 16, und einer Hilfsbürste
17, welche der Rolle 16 durch das Blatt 5f zugewandt
ist, gereinigt. Ein derartiger Reinigungsbetrieb wird vor oder nach der Bilderzeugung
ausgeführt, und sie wird jedes Mal durchgeführt, wenn ein Stau (Papierstau)
auftritt.
Bei dem Ausführungsbeispiel wird ein exzentrischer Nocken
25 bei einem gewünschten Zeitpunkt betriebsbereit gemacht, und es
wird ein mit der Übertragungstrommel 5a integrierter Stößel
bzw. Nockenmitnehmer 5i betriebsbereit gemacht, wodurch es ermöglicht
wird, zwischen das Aufzeichnungsmaterialhalteblatt 5f und die lichtempfindliche
Trommel 1 beliebig einen Spalt einzustellen. Beispielsweise wird ein Abstand
zwischen der Übertragungstrommel und der lichtempfindlichen Trommel während
der Bereitschaftsbetriebsart, oder wenn die Energiequelle ausgeschaltet ist, vergrößert.
Nun wird eine Tonerdichtesteuerung bei dem Entwicklungsgerät
4 beschrieben. Unter Verwendung von Charakteristika derart, dass jeder
Toner in der Magentaentwicklungseinheit 4m, der Zyanentwicklungseinheit
4c, und der Gelbentwicklungseinheit 4y für das nahe Infrarotlicht
mit einer Wellenlänge von ungefähr 960 nm reflektiert wird, wird das Reflexionslicht
durch eine in jeder Entwicklungseinheit angeordnete Dichteerfassungseinheit
780 eines Entwicklers zu der Zeit einer Entwicklung erfasst. Das erfasste
Reflexionslicht wird durch einen A/D-Wandler 752 in das Tonerdichtesignal
umgewandelt. Der Toner für das Tonerdichtesignal wird der Entwicklungseinheit
von einem (nicht abgebildeten) Reiter zugeführt.
Andererseits wird, da der schwarze Toner wahrscheinlich das nahe Infrarotlicht
mit einer Wellenlänge von ungefähr 960 nm adsorbiert, die Erfassung der
Tonerdichte bei der Entwicklungseinheit nicht ausgeführt. Das nahe Infrarotlicht
mit einer Wellenlänge von ungefähr 960 nm wird für das auf der lichtempfindlichen
Trommel 1 entwickelte schwarze Tonerbild abgestrahlt. Eine Dichte des entwickelten
schwarzen Toners wird aus einem Verhältnis zwischen der an der lichtempfindlichen
Trommel 1 reflektierten Komponente und der durch den schwarzen Toner adsorbierten
Komponente erfasst, wodurch eine Tonerdichte in der Entwicklungseinheit berechnet
wird.
Der Sensor 13 zur Erfassung der Lichtmenge an der Trommel
ist zwischen der Schwarzentwicklungseinheit 4Bk und der Übertragungsladeeinheit
5b angeordnet, und er kann das durch die Schwarzentwicklungseinheit
4Bk entwickelte schwarze Tonerbild erfassen, bevor es übertragen wird.
Der Sensor 13 kann das schwarze Tonerbild bei einem Zustand erfassen, bei
welchem es keine Tonerdichtefluktuation durch den Übertragungsbetrieb gibt.
Nun wird eine Thermorollenfixiereinheit 9 ausführlich
beschrieben. Die Thermorollenfixiereinheit 9 umfasst: eine obere Fixierrolle
9a; eine untere Fixierrolle 9b; ein Fixiergewebe 9c;
und einen Fixierölüberzug 9d.
Die Thermorollenfixiereinheit 9 schmilzt den Toner an dem
Aufzeichnungsmaterial durch eine Wärmeenergie der Fixierrollen (9a,
9b) und fixiert den geschmolzenen Toner und das Aufzeichnungsmaterial durch
einen Druck zwischen den Fixierrollen (9a, 9b). Die Oberflächen
der oberen Fixierrolle 9a und der unteren Fixierrolle 9b werden
derart gesteuert, dass sie durch eine obere Fixierheizung 9e und eine untere
Fixierheizung 9f, welche bei fast den Mittelteilen dieser Fixierrollen
eingebaut sind, und einen oberen Fixierthermistor 781 und einen unteren
Fixierthermistor 782 zur Erfassung der Rollenoberflächentemperaturen
unabhängig die optimalen Oberflächentemperaturen haben.
Das Fixiergewebe 9c wird mit der oberen Fixierrolle, wie
erforderlich, kontaktiert, um eine Verunreinigung auf der oberen Fixierrolle
9a oder den Versatztoner zu eliminieren. Bei diesem Beispiel wird die neue
Oberfläche mit der oberen Fixierrolle durch ein in das Fixiergewebe
9c eingebautes Aufnahmegerät kontaktiert, wodurch es auch ermöglicht
wird, dass die Reinigungsleistungsfähigkeit verbessert wird. Es wird auch der
Fixierölüberzug 9d zur Zufuhr eines Silikonöls zu der gereinigten
Oberfläche vorbereitet. Das Silikonöl wird der oberen Fixierrolle wie
erforderlich zugeführt, so dass der Toner an dem Aufzeichnungsmaterial nicht
zu der oberen Fixierrolle 9a versetzt wird.
Die Thermorollenfixiereinheit 9 steuert die Fixierrollen
(9a, 9b) und einen Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitt
9g durch einen (in 1 nicht abgebildeten) Fixieransteuermotor
an. Der Fixieransteuermotor wird durch einen Fixieransteuermotortreiber
761 angesteuert bzw. angetrieben. Bei dem Ausführungsbeispiel können
drei Arten von Papier entsprechende Fixiergeschwindigkeiten realisiert werden, um
einen Unterschied bzw. eine Differenz einer Fixierleistungsfähigkeit abhängig
von der Art von Aufzeichnungsmaterial zu beseitigen.
Genauer gesagt, es sei nun angenommen, dass eine Umfangsgeschwindigkeit
zu der Zeit der Bilderzeugung der lichtempfindlichen Trommel 1 auf Vp
gesetzt ist, und dass eine Normalpapierfixiergeschwindigkeit VFN = Vp.
Eine Fixiergeschwindigkeit VFT für ein dickes Papier ist kleiner
als VFN. Eine Fixiergeschwindigkeit VFO für ein OHP-Papier
ist kleiner als VFT. Daher sind die Beziehungen VP = VFN
> VFT > VFO erfüllt. Der Fixieransteuermotortreiber
761 ist derart konstruiert, dass die vorangehenden drei Arten von Fixiergeschwindigkeiten
realisiert werden können. Eine Transportgeschwindigkeit des Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitts
9g ist gleich der Umfangsgeschwindigkeit der Fixierrollen (9a,
9b).
2 ist ein Steuerblockschaltbild bei dem Farbbilderzeugungsgerät
eines Ausführungsbeispiels der Erfindung. Das Farbbilderzeugungsgerät
ist im Wesentlichen in zwei Blöcke in Bezug auf die Steuerung geteilt. Ein
Block bezieht sich hauptsächlich auf den Leserabschnitt 201 und eine
Lesersteuereinrichtung 700 zur Steuerung des Bildverarbeitungsabschnitts
203. Ein weiterer Block bezieht sich auf eine Druckersteuereinrichtung
701 zur Steuerung des Druckerabschnitts 202.
Das Bezugszeichen 702 bezeichnet einen Optikmotortreiber
zum Antrieb eines (nicht abgebildeten) Optikmotors zur Bewegung von Abtastspiegeln
(32a, 32b, 32c) und der Belichtungslampe 32;
703 zeigt eine RDF-Steuereinrichtung zur Steuerung einer automatischen
Dokumentzufuhreinrichtung RDF (automatic document feeder) zum automatischen Austausch
eines Originals an; 704 eine Bedieneinheit zum Setzen der Betriebsart des
Farbbilderzeugungsgeräts; 705 ein ROM, in welchem ein Steuerprogramm
der Lesersteuereinrichtung 700 gespeichert worden ist; 706 ein
RAM zur Speicherung von Daten, wie beispielsweise Steuerwerte und dergleichen; und
707 eine I/O bzw. Ein/Ausgabeeinheit zur Ansteuerung bzw. Antrieb von Lasten
der Belichtungslampe 32 und dergleichen.
Das RAM 706 wird durch eine Batterie abgesichert, so dass
es die Daten sogar halten kann, wenn eine Energiequelle abgetrennt wird.
Nun wird ein Peripheriesteuerabschnitt der Druckersteuereinrichtung
701 beschrieben. Das Bezugszeichen 750 bezeichnet ein ROM zum
Speichern des Steuerprogramms der Druckersteuereinrichtung 701; 751
ein RAM zur Speicherung der Daten, wie beispielsweise Steuerwerte und dergleichen;
752 den A/D-Wandler zur Wandlung der Analogsignale von dem Potentialsensor
12, Erfassungssensor 13 der Lichtmenge auf der Trommel, und dergleichen
in die digitalen Daten; 753 einen D/A-Wandler zur Ausgabe der analog gesetzten
Werte an einen Hochspannungssteuerabschnitt 770 und dergleichen; und
754 eine I/O bzw. Ein/Ausgabeeinheit zur Ansteuerung bzw. Antrieb von Lasten
eines Motors, einer Kupplung bzw. Klaue, und dergleichen.
3 ist ein Blockschaltbild eines Beispiels einer Konstruktion
des Bildverarbeitungsabschnitts gemäß dem Ausführungsbeispiel. In
3 bezeichnet das Bezugszeichen 101 eine CCD-Leseeinheit,
mit: Verstärkern zur Verstärkung der analogen RGB-Signale, die von dem
Vollfarbensensor 34 eingegeben sind; A/D-Wandler zur Wandlung der analogen
RGB-Signale in die digitalen Signale von beispielsweise acht Bits; Schattierungskorrekturschaltungen
zur Durchführung der gut bekannten Schattierungskorrektur; und dergleichen.
Die CCD-Leseeinheit 101 erzeugt die digitalen RGB-Bildsignale des Originalbilds.
Das Bezugszeichen 102 bezeichnet einen Schiebespeicher zur
Korrektur von beispielsweise einer Abweichung zwischen den Farben und einer Abweichung
zwischen den Bildelementen des von der CCD-Leseeinheit 101eingegebenen
RGB-Bildsignals gemäß einem Schiebebetragsteuersignal von der Lesersteuereinrichtung
700. Das Bezugszeichen 103 bezeichnet eine Komplementärfarbewandlungsschaltung
zur Wandlung des von dem Schiebespeicher 102 eingegebenen RGB-Bildsignals
in MCY-Bildsignale.
Das Bezugszeichen 104 bezeichnet eine Schwarzextrahierschaltung
bzw. Schwarzextraktionsschaltung zur Extraktion eines Schwarzbereichs des Bilds
aus den von der Komplementärfarbewandlungsschaltung 103 eingegebenen
MCY-Bildsignalen gemäß dem von der Lesersteuereinrichtung 700
eingegebenen Schwarzextrahiersignal bzw. Schwarzextraktionssignal, und zur Ausgabe
eines Bk-Bildsignals für den extrahierten Schwarzbereich.
Das Bezugszeichen 105 bezeichnet eine UCR-Schaltung zur Durchführung
eines Unterfarbbeseitigungsprozesses bzw. -vorgangs (UCR-Prozess bzw. -Vorgang)
für die von der Komplementärfarbewandlungsschaltung 103 eingegebenen
MCY-Bildsignale gemäß dem von der Schwarzextrahierschaltung
104 eingegebenen Bk-Bildsignal und einem von der Lesersteuereinrichtung
700 eingegebenen UCR-Betragsteuersignal.
Das heißt, die Schwarzextrahierschaltung 104 und die
UCR-Schaltung 105 überlappen den extrahierten schwarzen Bereich nicht
mit den Tonern von drei Farben von MCY, sondern tauschen ihn mit dem Bk-Toner aus
und führen eine Bilderzeugung aus, wodurch die Farbwiedergabefähigkeit
verbessert wird.
Das von der Schwarzextrahierschaltung 104 extrahierte Bk-Bildsignal
wird durch die folgende Gleichung (1) bestimmt.
Bk = A·min(C2, Y2, M2)(1)
Bei der Gleichung (1) bezeichnet (A) einen Schwarzextrahierkoeffizienten
und C2, Y2, und M2 geben MCY-Bildsignale an, die aus der Komplementärfarbewandlungsschaltung
103 ausgegeben sind. Der Schwarzextrahierkoeffizient (A) wird durch ein
Schwarzextrahierbetragsteuersignal bestimmt, welches von der Lesersteuereinrichtung
700 bezeichnet ist.
Die aus der UCR-Schaltung 105 ausgegebenen MCY-Bildsignale
werden durch die folgenden Gleichungen (2) bestimmt.
M1 = B1 (M2 – D1 Bk)
C1 = B2 (C2 – D2 Bk)(2)
Y1 = B3 (Y2 – D3 Bk)
In der Gleichung (2) bezeichnen X2, C2, und Y2 die von der Komplementärfarbekorrekturschaltung
erzeugten MCY-Bildsignale; M1, C1, und Y1 geben von der UCR-Schaltung
105 erzeugte MCY-Bildsignale an; und Koeffizienten B1, B2, B3, D1, D2,
und D3 werden durch ein UCR-Betragsteuersignal von der Lesersteuereinrichtung
700 entschieden.
Das Bezugszeichen 106 bezeichnet eine Maskierungsschaltung
zur Durchführung eines Maskierungsprozesses für die durch
die UCR-Schaltung 105eingegebenen MCY-Bildsignale gemäß einem
von der Lesersteuereinrichtung 700 eingegebenen Maskierungskoeffizientensteuersignal,
um die Trübungskomponente des verwendeten Toners zu beseitigen, und um die
RGB-Filtercharakteristika der CCD zu korrigieren. Von der Maskierungsschaltung
106 ausgegebene MCY-Bildsignale werden durch die folgende Gleichung (3)
ausgedrückt.
Bei der Gleichung (3) bezeichnen a11 bis a33 Maskierungskoeffizienten;
M1, C1, und Y1 geben von der UCR-Schaltung 105 erzeugten MCY-Bildsignale
an; M0, C0, und Y0 geben von der Maskierungsschaltung 106 erzeugte MCY-Bildsignale
an; und die Maskierungskoeffizienten a11 bis a33 werden durch ein Maskierungskoeffizientensteuersignal
bestimmt, das von der Lesersteuereinrichtung 700 bezeichnet ist.
Das Bezugszeichen 107 bezeichnet eine Auswahleinrichtung
zur Auswahl des Bildsignals mit einer Farbe aus den von der Maskierungsschaltung
106 und der Schwarzextrahierschaltung 104 eingegebenen MCYBk-Bildsignalen
gemäß einem von der Lesersteuereinrichtung 700 in einen Auswahlanschluss
S eingegebenes Farbauswahlsignal, wodurch ein Bildsignal V1 ausgegeben wird.
Das Bezugszeichen 108 bezeichnet eine Lesertonkorrekturschaltung
zur Durchführung einer Tonkorrektur, wie in 4
gezeigt, für das von der Auswahleinrichtung 107 eingegebene Bildsignal
V1, wodurch ein Bildsignal V2 ausgegeben wird. Beispielsweise führt die Lesertonkorrekturschaltung
108 eine Dichtekorrektur für das Bildsignal auf der Grundlage von
einer der beiden von Wandlungscharakteristika (a bis e) durch, die in
4 als ein Beispiel gezeigt sind, welches durch ein
von der Lesersteuereinrichtung 700 bezeichnetes Tonkorrekturauswahlsignal
ausgewählt wird. Das Setzen in der Lesertonkorrekturschaltung wird durch das
Setzen einer Bilddichte einer Bedieneinheit entschieden, was später erläutert
werden wird.
Das Bezugszeichen 109 bezeichnet eine Druckertonkorrekturschaltung
zur Auswahl von einer der beiden von Gammacharakteristika (m, c, y, bk), die in
5 als ein Beispiel gezeigt sind, gemäß einem
von der Druckersteuereinrichtung 701 eingegebenen Druckerfarbauswahlsignal,
um die Ausgabecharakteristika des Druckerabschnitts 202 für jede Farbe
linear zu machen, wodurch die Korrektur für das Bildsignal durchgeführt
wird.
Das Bezugszeichen 110 bezeichnet einen Lasertreiber bzw.
eine Laseransteuereinrichtung, der bzw. die in dem Laserbelichtungsoptiksystem
3 umfasst ist. Der Lasertreiber 110 moduliert einen Halbleiterlaser
auf der Grundlage eines von der Druckertonkorrekturschaltung 109 eingegebenen
Bildsignals V3, wodurch auf der lichtempfindlichen Trommel 1 ein Latentbild
erzeugt wird.
6 zeigt eine Bedieneinheit des Farbbilderzeugungsgeräts
bei dem Ausführungsbeispiel. In
6 bezeichnet das Bezugszeichen 351 eine Zehnertastatur,
welche zur Eingabe von numerischen Werten verwendet wird, um die Anzahl von zu erzeugenden
Bildern zu setzen, und um die Betriebsart zu setzen; 352 eine Lösch/Stopptaste
zum Löschen der gesetzten Anzahl von zu erzeugenden Bildern und zum Stoppen
des Bilderzeugungsbetriebs; 353 eine Rücksetztaste zum Rücksetzen
der Anzahl von zu erzeugenden Bildern, der Betriebsart, und der Betriebsart einer
Auswahlzufuhrpapierstufe oder dergleichen auf die spezifizierten Werte; und
354 eine Starttaste zum Starten des Bilderzeugungsbetriebs, indem sie gedrückt
wird.
Das Bezugszeichen 369 bezeichnet ein Anzeigefeld, welches
durch einen Flüssigkristall oder dergleichen konstruiert ist, um das ausführliche
Betriebsartsetzen einfach zu gestalten. Die Anzeigeinhalte des Anzeigefelds
369 werden gemäß der Setzbetriebsart geändert. Bei dem Ausführungsbeispiel
wird ein Cursor auf dem Anzeigefeld 369 durch Cursortasten 366
bis 368 bewegt, und das Setzen wird durch eine OK-Taste 364 bestimmt.
Ein derartiges Setzverfahren kann auch durch ein Berührungsfeld (Touchpanel)
konstruiert sein.
Das Bezugszeichen 371 bezeichnet eine Papierartsetztaste,
welche gesetzt wird, wenn ein Bild auf einem Aufzeichnungsmaterial erzeugt wird,
das dicker als ein normales Papier ist. Wird die Papierartsetztaste 371
einmal gedrückt, wird eine dickes-Papier-Betriebsart bzw. Betriebsart eines
dicken Papiers gesetzt, und es wird eine LED 370a eingeschaltet. Durch
weiteres einmaliges Drücken der Papierartsetztaste 371 wird eine OHP-Betriebsart
gesetzt, die LED 370a wird ausgeschaltet, und es wird eine LED
370b eingeschaltet. Durch Drücken der Papierartsetztaste
371 ein weiteres Mal, kehrt die Betriebsart zu einer normalen Betriebsart
zurück, und die LEDs 370a und 370b werden bzw. sind ausgeschaltet.
Das Bezugszeichen 375 bezeichnet eine Doppelseitigbetriebsartsetztaste,
welche die folgenden vier Arten von Doppelseitigbetriebsarten setzen kann:
nämlich eine einseitig/einseitig-Betriebsart zur Durchführung einer einseitigen
Ausgabe von beispielsweise einem einseitigen Original; eine einseitig/doppelseitig-Betriebsart
zur Durchführung einer doppelseitigen Ausgabe von einem einseitigen Original;
eine
doppelseitig/doppelseitig-Betriebsart zur Durchführung einer doppelseitigen
Ausgabe von einem doppelseitigen Original; und eine doppelseitig/einseitig-Betriebsart
zur Durchführung zweier einseitiger Ausgaben von einem doppelseitigen Original.
LEDs 372 bis 374 werden gemäß der gesetzten Doppelseitigbetriebsart
eingeschaltet. Bei der einseitig/einseitig-Betriebsart sind alle der LEDs
372 bis 374 ausgeschaltet. Bei der einseitig/doppelseitig-Betriebsart
ist nur die LED 372 eingeschaltet. Bei der doppelseitig/doppelseitig-Betriebsart
ist nur die LED 373 eingeschaltet. Bei der doppelseitig/einseitig-Betriebsart
ist nur die LED 374 eingeschaltet.
Nun wird nachfolgend als ein spezifisches Beispiel der Vierfarbenbetrieb
im Fall des normalen Papiers beschrieben, wenn die automatischen Dokumentenzufuhreinrichtung
RDF keine Verwendung findet und die Betriebsart für dickes Papier nicht in
die einseitig/einseitig-Betriebsart gesetzt ist.
Bei diesem Fall ist, da das normale Papier als ein Aufzeichnungsmaterial
zur Erzeugung eines Bilds verwendet wird, eine Geschwindigkeit für den Fixieransteuermotortreiber
761 auf VFN, gesetzt, die gleich der Bilderzeugungsgeschwindigkeit
VF der lichtempfindlichen Trommel 1 ist.
Nachdem die Anzahl von zu erzeugenden Bildern unter Verwendung der
Zehnertastatur 351 gesetzt wurde, weist die Druckersteuereinrichtung
701, wenn die Bedienperson die Papierzufuhrstufe durch eine Papierauswahltaste
303 auswählt, den Antrieb bzw. die Ansteuerung jedes Treibers bzw.
jeder Ansteuereinrichtung der Antriebsmotoren an, welche zur Erzeugung des Bilds
notwendig sind, beispielsweise den Antriebsmotor der lichtempfindlichen Trommel,
den Fixierantriebsmotor bzw. Fixieransteuermotor, den Papierzufuhrantriebsmotor,
und den Hauptantriebsmotor.
Nachdem die Antriebszustände der Motoren stabilisiert wurden,
wird der Papierzufuhrbetrieb des Aufzeichnungsmaterials P von der bezeichneten Papierzufuhrstufe
gestartet. Bei diesem Beispiel setzt der Leserabschnitt 201 den vorangehenden
Schiebebetrag, Schwarzextrahierbetrag, UCR-Betrag, das Leserfarbauswahlsignal, und
dergleichen in jedem Block des Bildverarbeitungsabschnitts 203, so dass
das Bildsignal für Magenta als Entwicklungsfarbe der ersten Farbe bei der 4-Farbenbetriebsart
produziert werden kann. Für die Lesertonkorrekturschaltung 108, jede
der in 4 gezeigten Wandlungscharakteristika (a bis
e) entsprechend zu den Bezeichnungsinhalten von Dichtetasten 304 und
306 der Bedieneinheit 704. Die in 5
gezeigten Wandlungscharakteristika (m) werden für die Druckertonkorrekturschaltung
109 ausgewählt.
Ein Zufuhrzeitpunkt des von der bezeichneten Papierzufuhrstufe zugeführten
Aufzeichnungsmaterials P wird mit dem optischen Abtastbetrieb des Leserabschnitts
201 durch eine Fotolackrolle 50 abgestimmt. Das Aufzeichnungsmaterial
P wird nachfolgend an einem Übertragungsblatt (Aufzeichnungsmaterialhalteblatt
5f) durch die Adsorptionsrolle 5g als eine Elektrode adsorbiert,
die der Adsorptionsladeeinheit 5c zugewandt ist.
Die von dem Leserabschnitt 201 gelesenen Originalinformationen
werden durch den Bildverarbeitungsabschnitt 203 verarbeitet und werden
als ein Laserstrahl auf die lichtempfindliche Trommel abgestrahlt, welche durch
die Koronaladeeinheit 2 gleichförmig geladen wurde, so dass ein Latentbild
durch die Magentaentwicklungseinheit 4m erzeugt und entwickelt wird. Die
entwickelten Bildinformationen werden zu der Übertragungsladeeinheit
5b auf das absorbierte Aufzeichnungsmaterial P durch die Übertragungsladeeinheit
5b übertragen. Die vorangehenden Bilderzeugungsbetriebe zum Lesen
des Originals, Erzeugen des Latentbilds, Entwickeln, und Übertragen werden
für jede der übrigen drei Farben C (Zyan), Y (Gelb), und Bk (Schwarz)
gemäß dieser Reihenfolge durchgeführt. Es sei nun angenommen, dass
die Setzbetriebe für den Bildverarbeitungsabschnitt 203 bei jeder
Bilderzeugung ausgeführt werden.
Um das Aufzeichnungsmaterial P zu trennen, auf welches die Bilder
von vier Farben von dem Übertragungsblatt 5f übertragen wurden,
wird eine Adsorptionskraft zwischen dem Übertragungsblatt 5f und dem
Aufzeichnungsmaterial P durch die Trennladeeinheit 5h geschwächt.
Das Übertragungsblatt 5f wird durch die Trennauftriebsrolle
8b deformiert, und es wird eine Krümmungstrennung ausgeführt.
Das Aufzeichnungsmaterial P wird durch den Trennnagel 8a von dem Übertragungsblatt
5f getrennt.
Das wie zuvor getrennte Aufzeichnungsmaterial P wird zu der Thermorollenfixiereinheit
9 durch den Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitt 9g zum Transport
mit der selben Geschwindigkeit (VP) wie die Übertragungstrommel
5a transportiert, und wird mit der Fixiergeschwindigkeit VFN,
= VP fixiert und auf die Ablage 10 ausgestoßen.
Nun wird die Steuerung des Bilderzeugungsbetriebs bei der Betriebsart
eines dicken Papiers als eine Hauptaufgabe des vorliegenden Ausführungsbeispiels
ausführlich beschrieben. Da die Steuerung bei der OHP-Betriebsart im Wesentlichen
ähnlich zu der bei der Betriebsart eines dicken Papiers ist, außer einem
Punkt, dass VFT zu VFO geändert wird, wird nun der Fall
der Betriebsart eines dicken Papiers nachfolgend als ein Beispiel beschrieben.
Da eine größere Energie als bei dem Fall des normalen Papiers
benötigt wird, um den Toner an dem dicken Papier zu fixieren, wird die Energie
pro Einheitsbereich und pro Einheitszeit durch Setzen der Fixiergeschwindigkeit
langsamer als bei dem Fall des normalen Papiers erhöht, wie zuvor erwähnt,
wodurch die Fixierleistungsfähigkeit des dicken Papiers sicher gestellt wird.
Bei dem herkömmlichen Verfahren bei diesem Beispiel sind die Abstände
von dem Trennnagel 8a zu den Kontaktpositionen der oberen und unteren Fixierrollen
größer als die maximale Größe gesetzt, mit welcher das Bild
auf dem dicken Papier erzeugt werden kann, wodurch die Umfangsgeschwindigkeit der
Übertragungstrommel 5a als eine Bild(Latentbild)erzeugungsgeschwindigkeit
VP konstant gemacht und der Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitt
9g zu dem Geschwindigkeitswandlungsbereich zur Erlangung der Fixiergeschwindigkeit
VF gesetzt wird, die sich von der Geschwindigkeit der Übertragungstrommel
5a unterscheidet. Daher muss der Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitt
9g durch einen Bereich sicher gestellt werden, der nur der maximalen Größe
entspricht, bei welcher das Bild auf dem dicken Papier erzeugt werden kann. Als
Folge davon gibt es einen Nachteil dahingehend, dass das Gerät in der Größe
zunimmt.
Das Ausführungsbeispiel ist daher derart konstruiert, dass die
Geschwindigkeit der Übertragungstrommel 5a auf eine ähnliche
Weise wie die Fixiergeschwindigkeit variiert werden kann. Wenn die Fixiergeschwindigkeit
VF geringer als die Bilderzeugungsgeschwindigkeit VP zu machen
ist, wird das Aufzeichnungsmaterial nicht sofort nach der Übertragung der letzten
Farbe getrennt, sondern die Übertragungstrommel 5a wird erneut einmal
gedreht. Danach wird der Trennbetrieb ausgeführt, wodurch eine Zunahme der
Größe des Geräts verhindert wird.
Nun wird nachfolgend die Bilderzeugungssteuerung bei der 4-Farbenbetriebsart/Betriebsart
eines dicken Papiers unter Bezugnahme auf ein in 7
gezeigtes Flussdiagramm beschrieben.
Wie zuvor erwähnt, werden die Betriebe zum Erzeugen des Latentbilds,
Entwickeln, und Übertragen (S1000) einschließlich der Papierzufuhr und
der Adsorption wiederholt, bis die letzte Farbe übertragen ist (S1001). Bei
der Betriebsart eines dicken Papiers setzt sich die Verarbeitungsroutine, da die
Fixiergeschwindigkeit VF = VFT ist und sich von der Bilderzeugungsgeschwindigkeit
VP unterscheidet, mit Schritt S1003 fort.
Für das Übertragungsblatt 5f wird eine Prüfung
vorgenommen, um zu sehen, ob die Betriebsart eine Betriebsart ist, bei welcher eine
Vielzahl von Aufzeichnungsmaterialien gehalten werden oder nicht (S1003). Bei dem
Ausführungsbeispiel können, da die elektrostatische Adsorption als Aufzeichnungsmaterialhalteeinrichtung
Verwendung findet, im Fall des Aufzeichnungsmaterials mit der Größe, die
gleich oder geringer als 1/2 der Gesamtrands des Übertragungsblatts
5f ist, Bilder gleichzeitig auf zwei Aufzeichnungspapieren erzeugt werden.
Bei der Fixiersteuerung werden für den Fall, dass Bilder gleichzeitig auf zwei
Aufzeichnungsmaterialien erzeugt werden (nachfolgend wird ein derartiger Fall als
ein zwei Übertragungsblätterstapelbetrieb bezeichnet), die beiden Aufzeichnungsmaterialien
als ein Aufzeichnungsmaterial behandelt, das den Abstand zwischen den beiden Aufzeichnungsmaterialien
umfasst, und es wird eine später erläuterte (N + 1)-Drehsteuerung ausgeführt
(S1003).
Für den Fall, dass nur ein Aufzeichnungsmaterial an dem Übertragungsblatt
5f gehalten wird und der Bilderzeugungsbetrieb durchgeführt wird,
wird ein Abstand LTC von der Übertragungsposition zu der Randposition
des Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitts 9g mit einer Größe
PX in der Papiertransportrichtung des Aufzeichnungsmaterials verglichen (S1004).
Ist die Größe PX größer als der Abstand LTC,
kann der Abstand von der Übertragungsposition zu der Randposition des Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitts
9g in dem Wandlungsbereich der Fixiergeschwindigkeit nicht verwendet werden.
Daher wird ein später erläuterter (N + 1)-Drehbetrieb ausgeführt
(S1006).
Ist im Gegensatz dazu die Größe PX kleiner als der Abstand
LTC, wird ein später erläuterter (N)-Drehbetrieb durchgeführt
(S1005). Danach wartet das Gerät auf das Ende des Fixierens und das Ende des
Papierausstoßes (S1008), als eine Geschwindigkeit der Übertragungstrommel
5a wird die Geschwindigkeit des Trommelmotors auf VP für
die Bilderzeugung auf dem nächsten Aufzeichnungsmaterial gesetzt (S1009).
Die vorangehenden Betriebe bzw. Arbeitsvorgänge werden für
die Anzahl von Malen ausgeführt, die der gesetzten Anzahl entspricht (S1010).
Nach Beendigung der Betriebe durch die gesetzte Anzahl von Malen, ist der Bilderzeugungsbetrieb
beendet.
Nun werden die N-Drehsteuerung und die (N + 1)-Drehsteuerung bei der
Fixiersteuerung unter Bezugnahme auf die in 8 und
9 gezeigten Flussdiagramme, und die in 10
bis 13 gezeigten Zeitablaufdiagramme beschrieben. Zur
Vereinfachung der Beschreibung sei es angenommen, dass der Abstand LTC
von der Übertragungsposition zu der Randposition des Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitts
9g bei dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
gleich 300 mm ist.
Nachstehend sind die Steuerungen durch die repräsentativen Aufzeichnungsmaterialgrößen
bei der Betriebsart eines dicken Papiers gezeigt.
(1) A4-seitliche-Zufuhrgröße (Zufuhrrichtung: 210 mm), ein Übertragungsblatt
stapeln: N-Drehsteuerung
(2) A4-longitudinale-Zufuhrgröße (Zufuhrrichtung: 297 mm), ein Übertragungsblatt
stapeln: N-Drehsteuerung
Zuerst wird die N-Drehsteuerung bei der Betriebsart eines dicken Papiers
unter Bezugnahme ein Flussdiagramm von 8 und Zeitablaufdiagramme
von 12 und 13 beschrieben.
Die Zeitablaufdiagramme von 12 und
13 werden durch die A4-longitudinale-Zufuhrgröße
der Aufzeichnungsmaterialgröße ausgedrückt. 12
zeigt die N-Drehsteuerung bei der Betriebsart eines dicken Papiers. 13
zeigt die normale Steuerung anstelle der Betriebsart eines dicken Papiers.
Sogar wenn die Umfangsgeschwindigkeit der Übertragungstrommel,
die gleich der Bilderzeugungsgeschwindigkeit VP ist, auf die Fixiergeschwindigkeit
VF bei dem Ende des Übertragungsbetriebs gesetzt ist, verwendet
die N-Drehsteuerung eine Tatsache, dass es kein Problem in Bezug auf den Transport
des Aufzeichnungsmaterials gibt, da die vordere Kante bzw. Rand des Aufzeichnungsmaterials
nicht die vordere Kante des Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitts 9g
erreicht.
Nun wird nachfolgend das Flussdiagramm von 8
beschrieben.
Bei der N-Drehsteuerung wird der Betrieb bei dem Start der Übertragung
der letzten Farbe gestartet. Der Trennbetrieb ist im Wesentlichen der selbe wie
die normale Drehsteuerung anstelle der Betriebsart eines dicken Papiers. Daher wartet
das Gerät auf den Zeitpunkt zum Starten des Trennbetriebs (S1101). Kommt der
Trennstartzeitpunkt, werden der Trennnagel 8a und die Trennauftriebsrolle
8b betriebsbereit gemacht, und es wird der Trennbetrieb gestartet (S1102).
Anschließend wartet das Gerät, bis der Übertragungsendzeitpunkt
kommt, der von der Größe PX in der Aufzeichnungsmaterialtransportrichtung
entschieden wird (S1103). Kommt der Übertragungsendzeitpunkt, wird eine Ausgabe
der Übertragungsladeeinheit auf AUS gesetzt (S1104). Für einen Motortreiber
760 der lichtempfindlichen Trommel wird die Geschwindigkeit derart gesetzt,
dass die Umfangsgeschwindigkeit der Übertragungstrommel gleich der Fixiergeschwindigkeit
VFTfür das dicke Papier ist (S1105). Danach wartet das Gerät,
bis der Trennbetriebsendzeitpunkt kommt, der Trennnagel 8a wird ausgeschaltet,
und der Trennbetrieb ist beendet (S1107).
Auf diese Weise ist die Umfangsgeschwindigkeit der Übertragungstrommel
5a gleich der Fixiergeschwindigkeit (= Geschwindigkeit des Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitts),
bevor die vordere Kante bzw. Rand des Aufzeichnungsmaterials den Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitt
9g erreicht, der mit der selben Geschwindigkeit wie die Fixiergeschwindigkeit
angetrieben bzw. angesteuert wird. Daher wird das Aufzeichnungsmaterial normal getrennt
und transportiert, und es wird mit der Fixiergeschwindigkeit für das dicke
Papier fixiert.
Nun wird die (N + 1)-Drehsteuerung unter Bezugnahme auf ein Flussdiagramm
von 9 und Zeitablaufdiagramme von 10
und 11 beschrieben.
Die Zeitablaufdiagramme von 10 und
11 werden in Bezug auf das zwei Übertragungsblätter
Stapeln mit der A4-seitliche-Zufuhrgröße ausgedrückt. 10
gibt das Zeitablaufdiagramm der (N + 1)-Drehsteuerung an. 11
gibt das Zeitablaufdiagramm des normalen Drehbetriebs anstelle der Betriebsart eines
dicken Papiers an.
Bei der (N + 1)-Drehsteuerung wird eine Idee, wie beispielsweise,
dass beide Papiere und der Abschnitt zwischen ihnen auf ein Papier gesetzt wird,
wie zuvor erwähnt, auf das zwei Übertragungsblätter Stapeln mit der
A4-seitliche-Zufuhrgröße angewandt. Werden die zwei Übertragungsblätter
gestapelten Blätter als ein Papier betrachtet; kann der Abstand zwischen ihnen,
da der Abstand LTC von der Übertragungsposition zu der Kante des
Aufzeichnungsmaterialstransportabschnitts größer als 300 mm ist, nicht
als ein Geschwindigkeitswandlungsbereich der Fixiergeschwindigkeit Verwendung finden.
Daher werden der Übertragungsbetrieb und der Trennbetrieb nicht fast gleichzeitig
ausgeführt, wie bei dem Fall des normalen Drehbetriebs anstelle des N-Drehsteuerung
oder der Betriebsart eines dicken Papiers, sondern es wird auch nach Beendigung
des Übertragungsbetriebs kein Trennbetrieb ausgeführt, sondern er wird
durchgeführt, nachdem die Übertragungstrommel 5a einmal gedreht
ist.
Auf diese Weise wird die gesamte Übertragungstrommel
5a als ein Geschwindigkeitswandlungsbereich verwendet.
Nun wird nachfolgend die Steuerung unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm
von 9 beschrieben.
Das Gerät wartet auf das Ende der Übertragung der letzten
Farbe (S1201). Kommt der Übertragungsendzeitpunkt, wird eine Hochspannung der
Übertragungsladeeinheit ausgeschaltet und der Übertragungsbetrieb ist
beendet (S1202).
Die Umfangsgeschwindigkeit der Übertragungstrommel
5a wird gleich der Fixiergeschwindigkeit VFT gesetzt (S1203). Bei dieser
Geschwindigkeit wartet das Gerät, bis der Trennstartzeitpunkt bei der nächsten
Drehung kommt (S1204). Wenn der Trennstartzeitpunkt kommt, wird der Trennbetrieb
ausgeführt (S1205). Nach Beendigung des Trennbetriebs (S1206) wird der Trennnagel
8aausgeschaltet (S1207). Der Betrieb ist beendet.
Auf diese Weise wird die Übertragungstrommel 5a als
der Geschwindigkeitswandlungsbereich gesetzt. Der Betrieb bei der Betriebsart eines
dicken Papiers kann bis zu der Bilderzeugungsmaximalgröße des normalen
Betriebs durchgeführt werden. Bei dem zwei Übertragungsblätter Stapelbetrieb
kann auch die Betriebsart eines dicken Papiers realisiert werden.
Auch wenn das vorangehende Ausführungsbeispiel in Bezug auf den
Fall eines Schaltens der Fixiergeschwindigkeit auf drei Stufen als ein Beispiel
gezeigt und beschrieben worden ist, kann die Fixiergeschwindigkeit auch auf zwei
Stufen oder auf vier oder mehr Stufen geschaltet werden.
Auch wenn das vorangehende Ausführungsbeispiel als ein Beispiel
in Bezug auf den Fall gezeigt worden ist, bei welchem der Aufzeichnungsmaterialtransportabschnitt
9g auf die selbe Transportgeschwindigkeit wie die Fixiergeschwindigkeit
gesetzt worden ist, kann sie auch auf die selbe Geschwindigkeit wie die Umfangsgeschwindigkeit
der Übertragungstrommel 5a gesetzt werden. Bei einem derartigen Fall
kennen die Aufgaben der Erfindung auch erzielt werden.
Bei diesem Fall ist der Abstand LTC, der mit der Größe
PX in der Papiertransportrichtung des Aufzeichnungsmaterials bei dem ersten Ausführungsbeispiel
durch den Abstand LTF von der Übertragungsposition zu der Fixierrolle
ersetzt, wodurch es ermöglicht wird, die Erfindung zu realisieren.
Auch wenn das erste Ausführungsbeispiel in Bezug auf den Fall
der 4-Farbenbetriebsart/Betriebsart eines dicken Papiers gezeigt worden ist, kann
die Erfindung auch sogar bei einem Fall einer 1-Farbebetriebsart, 2-Farbenbetriebsart,
3-Farbenbetriebsart/Betriebsart eines dicken Papiers realisiert werden.
Bei einem derartigen Fall ist es insbesondere, so lange wie ein Bild,
bei welchem eine Fixierleistungsfähigkeit sicher gestellt werden kann, ausgegeben
werden kann, sogar wenn die Fixiergeschwindigkeit im Fall der
1-Farbebetriebsart/Betriebsart eines dicken Papiers nicht reduziert wird, bei welchem
es ausreichend ist, dass die dem Aufzeichnungsmaterial zugeführte Einheitszeitwärmeenergie
relativ klein ist, möglich, die Fixiergeschwindigkeit im Fall der 1-Farbebetriebsart
nicht zu reduzieren.
Auch wenn bei dem vorangehenden Ausführungsbeispiel die Adsorbierungseinrichtung
als Aufzeichnungsmaterialhalteeinrichtung verwendet worden ist, kann sie auch durch
eine gut bekannte Greifereinrichtung konstruiert sein.
Auch wenn das Ausführungsbeispiel zuvor unter Bezugnahme auf
das Farbkopiergerät beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht immer auf
das Farbbild beschränkt, sondern die Erfindung kann auch auf ein Kopiergerät
oder einen elektrophotographischen Drucker mit einer einzigen Farbe, zwei Farben,
oder drei Farben angewendet werden.
Im Fall des elektrophotographischen Druckers ist anstelle des Leserabschnitts
201 eine Schaltung oder dergleichen (RIP) zur Wandlung einer von dem Hostcomputer
Anspruch[de]
Bilderzeugungsgerät, mit
(a) einer drehbaren Halteeinrichtung (5a) zum Halten eines Aufzeichnungsmaterials
zum Aufzeichnen von Bildinformationen,
(b) einer Fixiergeschwindigkeitssetzeinrichtung (701) zum Setzen einer
Fixiergeschwindigkeit des Aufzeichnungsmaterials,
(c) einer Trenneinrichtung (8a, 8b) zum Trennen des Aufzeichnungsmaterials
von der Halteeinrichtung (5a), und
(d) einer Drehsteuereinrichtung (S1105, S1203) zur Steuerung einer Drehung der Halteeinrichtung
(5a) derart, dass eine Trenngeschwindigkeit zu einem Zeitpunkt, wenn die
Trenneinrichtung (8a, 8b) das Aufzeichnungsmaterial von der Halteeinrichtung
(5a) trennt, der durch die Fixiergeschwindigkeitssetzeinrichtung (S1002)
gesetzten Fixiergeschwindigkeit entspricht,
gekennzeichnet durch
(e) eine Trennzeitpunktsteuereinrichtung (7 bis
9) zur Steuerung des Zeitpunkts, wenn die Trenneinrichtung
(8a, 8b) das Aufzeichnungsmaterial von der Halteeinrichtung (5a)
trennt, gemäß der Blattgröße des Aufzeichnungsmaterials, der
Anzahl von an der Halteeinrichtung gehaltenen Aufzeichnungsmaterialien, und der
durch die Fixiergeschwindigkeitssetzeinrichtung gesetzten Fixiergeschwindigkeit,
(f) wobei die Trennzeitpunktsteuereinrichtung eine Betriebsart aufweist, in welcher,
wenn sich die gesetzte Fixiergeschwindigkeit von einer Bilderzeugungsgeschwindigkeit
unterscheidet, sogar das Aufzeichnungsmaterial mit einer bestimmten Größe,
das von der Halteeinrichtung nach N Drehungen der Halteeinrichtung getrennt werden
kann, von der Halteeinrichtung bei einem Zeitpunkt nach N + 1 Drehungen der Halteeinrichtung
getrennt wird, und die Trennzeitpunktsteuereinrichtung in der Betriebsart bewirken
kann, dass die Halteeinrichtung zwei Aufzeichnungsmaterialien hält.Gerät nach Anspruch 1, zudem mit einer Arterfassungseinrichtung
zur Erfassung der Art des Aufzeichnungsmaterials, wobei das Gerät als Reaktion
auf die Erfassung durch die Arterfassungseinrichtung die Fixiergeschwindigkeit unter
mindestens drei Fixiergeschwindigkeiten auswählen kann.Gerät nach Anspruch 2, wobei die Arterfassungseinrichtung ein durch
eine Bedienperson betätigtes Betätigungselement (371 von
6) umfasst.