Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Distanzrelaiseinrichtung, die zum Ziel
hat, ungewollten Betrieb aufgrund eines Übererreichens zu verhindern.
Beschreibung des betreffenden Standes der Technik
Im Allgemeinen wird für den gemessenen Wert der Fehlerimpedanz
in einem Distanzrelais die Impedanz für den Fehlerpunkt für die fehlerhafte
Phase korrekt gefunden, ausgenommen der Laststrom und der Fehlerpunktwiderstand,
etc.
Wie jedoch allgemein bekannt ist, tritt eine Übererreichen oder
eine Untererreichen der gesetzten Impedanz bezüglich der anderen Phasen auf
(die Phasen, die zu der fehlerhaften Phase gehören).
„Übererreichen" bedeutet hier, dass der Betriebsbereich
eines Distanzrelais aus der Distanz hinaus reicht, die eine Betriebsgrenze oder
die Grenze einer Impedanz zeigt.
„Untererreichen" bedeutet, dass ein Distanzrelais einen internen
Fehler in dem Betriebsbereich des Distanzrelais detektiert, ausgenommen die Betriebsausgabe.
Ein typisches Beispiel dieser Tendenz ist das Übererreichen der
ersten Phase in einem Kurzschlussdistanzrelais (ZIS)-Element, das beschrieben ist
auf den Seiten 252–254 von „Protective Relay Techniques, Kapitel 3"
veröffentlicht am 15. April 1981 von Tokyo Denki University Publications Office.
Als eine Gegenmaßnahme für ein derartiges Übererreichen
werden üblicherweise Systeme verwendet, wie beschrieben in „Backup Protective
Relay Systems", Seite 41, Ausgabe 37, Nr. 1, veröffentlicht am 5. Juni 1981
von Denki Kyodo Kenkyu (Electrical Joint Research), welches die Merkmale des Oberbegriffs
der Patentansprüche 1 und 7 offenbart, die eine ungewollte Betriebsausgabe
eines ZIS Elements der ersten Phase während des Auftretens eines Fehlers verhindern
unter Verwendung der Betriebsbedingung eines Überstromrelais (OCR), wie in
15 gezeigt, oder Systeme, bei denen die Übererreichennzone
beschränkt ist durch eine Kombination von Blendelementen, wie in
16 gezeigt.
In 15(a), (b) wird das OCR mit einer ersten Stufe
X1 eines Distanzrelais in einer ab-Phase kombiniert.
In 15(b) zeigt ein Kreis eine Charakteristik eines
mho-Relaiselements, das eine Fehlerrichtung findet, und X1 und X2 parallel zu einer
R Achse zeigen, ein Reaktanzrelaiselement, das die Distanz findet, wo der Fehler
auftritt.
In 15(b) bedeutet X „Reaktanz", R bedeutet
„Widerstand".
Folglich wird der Betrieb des Übererreichens eines Distanzrelais
in der ab-Phase verriegelt durch eine In-Operation des OCR in einer Phase, wenn
ein Fehler in der bc-Phase auftritt.
In 16 wird die Operation des Übererreichens
eines Distanzrelais in der ab-Phase verriegelt, wenn Zab in einer Blindoperationszone
ist. In 16 bedeutet X „Reaktanz", R bedeutet
„Widerstand".
„Blindelemente" bedeuten diskriminierende Filter, um den ungewollten
Betrieb des Distanzrelais zu schützen.
Wenn die OCR Operationsbedingung verwendet wird in Kombination mit
einem ZIS Element, gibt es jedoch das Problem, dass die Fehlerdetektionsstromempfindlichkeit
des ZIS Elements von der Größe des Laststroms abhängt.
In dem Fall eines Schwerlastsystems ist es speziell notwendig, die
Operationsempfindlichkeit der OCR Einstellung auf einen Pegel derart anzuheben,
dass dieses normalerweise nicht betrieben wird.
Als ein Ergebnis wird jedoch unweigerlich die Operationsdetektionsempfindlichkeit
des ZIS Elements nachteilig beeinträchtigt, wenn ein Fehler auftritt. Das Unterscheiden
des Fehlers wird nachteilig beeinträchtigt, wodurch es schwierig wird, den
Fehlerstrom und die Last zu unterscheiden.
In dem Fall einer Gegenmaßnahme unter Verwendung des Blindelements
kann die Kooperation des Einstellungswerts, also dass die Lastimpedanz ausgeschlossen
ist, und das Einstellen mit dem Objekt zum Verhindern eines Übererreichens
bei einem Fehlerauftreten schwierig zu betreiben sein, wodurch es schwierig wird,
einen optimalen Einstellungswert für die Verwendung auszuwählen.
Zusammenfassung der Erfindung
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Distanzrelais mit
hoher Zuverlässigkeit zu schaffen durch Anwenden eines Prinzips, das nicht
von der Größe des Laststroms abhängt, um einen ungewollten Betrieb
eines Distanzrelaiselements aufgrund von Übererreichen zu verhindern.
Es ist ferner eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Distanzrelais
zu schaffen, bei dem eine spezielle Berücksichtigung der Einstellung, die verwendet
wird, unnötig ist, und bei dem eine hohe Zuverlässigkeit
bereitgestellt wird, von Systembedingungen unbeeinflusst.
Diese Aufgaben werden durch die vorliegende Erfindung, wie definiert
in den Ansprüchen 1 und 7, gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen
Ansprüchen definiert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Ein besseres Verständnis der Erfindung und viele der zugehörigen
Vorteile werden gewonnen und besser verstanden durch Bezugnahme auf die folgende
Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen.
1 zeigt ein Funktionsblockdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels
eines Distanzrelais in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung.
2 zeigt ein Flussdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels
eines Distanzrelais in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung.
3 zeigt ein Flussdiagramm, in welchem eine MinimumPhasen
Spannungsdetektionsverarbeitung hinzugefügt ist zu der Verarbeitung zum Auswählen
einer MinimumPhasen Spannung.
4 zeigt eine erste Zustandszone und die Impedanz gesehen
von dem Kurzschlussdistanzrelais in dem Ereignis eines Fehlers in einer benachbarten
Zone.
5 zeigt eine erste Zustandszone und die Impedanz gesehen
von dem Kurzschlussdistanzrelais in dem Ereignis eines Fehlers in der Heimzone.
6(a) zeigt den Spannungsvektor und den Stromvektor vor und nach
einem Mehrdistanz-bc Phasen 2&PHgr;S-Fehler.
6(b) zeigt die Richtungselementoperationstendenz in dem Fall eines
derartigen Fehlers.
7 zeigt eine Eingangswellenform in dem Fall eines simulierten
Mehrdistanz-2&PHgr;S-Fehlers von der Laststrombedingung in der Form einer Oszilloskopwellenform
der Operationsausgabe.
8 zeigt ein Funktionsblockdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels
eines Distanzrelais in Verbindung mit der Erfindung.
9 zeigt ein Funktionsblockdiagramm eines dritten Ausführungsbeispiels
eines Distanzrelais in Verbindung mit der Erfindung.
10 zeigt ein Funktionsblockdiagramm eines vierten Ausführungsbeispiels
eines Distanzrelais in Verbindung mit der Erfindung.
11 zeigt ein paralleles Zweischaltungssystemdiagramm
einer Bedingung, bei der ein Einzelleitungsmassefehler aufgetreten ist in unterschiedlichen
Phasen der zwei Schaltungen in einer Busleitungsspannung.
12 zeigt ein Funktionsblockdiagramm, das ein fünftes
Ausführungsbeispiel eines Distanzrelais in Verbindung mit dieser Erfindung
zeigt.
13 zeigt ein Funktionsblockdiagramm eines sechsten
Ausführungsbeispiels eines Distanzrelais gemäß der Erfindung.
14 zeigt ein Funktionsblockdiagramm eines sechsten
Ausführungsbeispiels eines Distanzrelais in Verbindung mit der Erfindung.
15 und 16 zeigen Beispiele
gemäß dem Stand der Technik.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
Ausführungsbeispiele dieser Erfindung werden im Folgenden unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
1 zeigt ein Funktionsblockdiagramm, das ein erstes
Ausführungsbeispiel eines Abstandsrelais gemäß der Erfindung zeigt.
In 1 beurteilt die Operationsbeurteilungseinheit
11 eine Operation eines Kurzschlussdistanzrelais (ZIS) in einer „ab"-Phase
eines Dreiphasen-AC-Energiesystems mit Phasen a, b, c.
Diese ZIS-ab-Elementoperationsentscheidungseinheit 11 findet
die Fehlerimpedanz Zab von einer Phasen-zu-Phasen Spannung Vab und einem Phasen-zu-Phasen
Strom Iab, und führt eine Vergleichsentscheidung bezüglich einer gesetzten
Impedanz Xs durch.
Wenn Zab kleiner ist, wird ein Beurteilungssignal ausgegeben von der
ZIS-ab Elementoperationsbeurteilungseinheit 11.
„Einstellungsimpedanz" bedeutet hier die Grenze des Distanzrelais
für den Betrieb, „Fehlerimpedanz" bedeutet elektrische Distanz zu der
Fehlerstelle durch Berechnen in dem Distanzrelais.
Ähnlich beurteilen die Operationsentscheidungseinheiten
12 und 13 Operationen eines ZIS-bc Elements, und eine ZIS-ca Element
in einer „bc"-Phase bzw. einer „ca"-Phase.
Die ZIS Elementoperationsbeurteilungseinheiten 12 und
13 finden die Fehlerimpedanz Zbc und Zca von Phasen-zu-Phasen Spannungen
Vbc und Vca und Phasen-zu-Phasen Strömen Ibc und Ica, und führen entsprechende
Vergleichsbeurteilungen bezüglich einer gesetzten Impedanz Xs durch.
Wenn Zbc, Zca kleiner sind, werden die Operationsbeurteilungssignale
ausgegeben von den ZISbc, ZIS-ca Elementoperationsbeurteilungseinheiten
12, 13.
In der ZIS Elementoperationsbeurteilungseinheit 11 bedeutet
„&thgr;" die Phase von Vab, Iab. (Diese Definition gilt für „&thgr;"
in 10). In der ZIS Elementoperationsbeurteilungseinheit
12 bedeutet „&thgr;" die Phase von Vbc, Ibc. (Diese Definition
gilt für „&thgr;" in 10). In der ZIS Elementoperationsbeurteilungseinheit
13 bedeutet „&thgr;" die Phase von Vca, Ica. (Diese Definition
gilt für „&thgr;" in 10).
Die Berechnungseinheiten 14 bis 16 sind bereitgestellt
für die Phasen-zu-Phasen Spannungsamplituden in der ab-Phase, bc-Phase und
ca-Phase des Dreiphasen-AC-Energiesystems gemäß einer allgemeinen Art
und Weise. Diese Berechnungseinheiten 14 bis 16 berechnen die
Amplituden von Vab, Vbc bzw. Vca.
Eine MinimumPhasen Spannungsauswahleinheit 17 behält
eine Minimumspannungsphase (V&Dgr;min) von Phasen-zu-Phasen Spannungsamplituden,
die durch die Berechnungseinheiten 14 bis 16 gefunden werden.
Eine Fehlerphasenelementausgabesteuerungseinheit 18 nimmt
das UND von der Minimumspannungsphase V&Dgr;min), die durch diese MinimumPhasen
Spannungsauswahleinheit 17 ausgewählt wird, und die Operationsphasenbeurteilungssignale
von ZIS-ab, ZIS-bc und ZIS-ca Elementen 11 bis 13, und liefert
ein Ausgangssignal, wenn diese UND-Bedingung erfüllt ist.
Ebenso beurteilt eine Operationsausgabesteuerungseinheit
19, ob zwei oder mehrere betriebene Phasen der ZIS Elemente vorliegen.
Eine finale Operationsausgabesteuerungseinheit 20 gibt ein
ODER-Signal der Ausgangsphasen der ZIS Elemente aus, die durch die Ausgabesteuerungseinheit
18 und die Operationsausgabesteuerungseinheit 19 gewonnen werden.
Das Verfahren zum Berechnen der Fehlerimpedanz Zab, Zbc und Zca mittels
der Operationsbeurteilungseinheiten 11 bis 13 eines Kurzschlussdistanzrelais
ist nicht der Hauptpunkt dieser Erfindung, so dass eine detaillierte Beschreibung
davon weggelassen wird.
Das Verfahren beispielsweise gemäß der japanischen Patentveröffentlichung
Nr. H.3-20969 und Seiten 51–64, Zeilen 119–127 von „Protective
Relay Engineering", veröffentlicht am 21. Juli 1981 von Denki Gattkai, offenbart
das Differentialgleichungsprinzip.
Als nächstes wird die Operation der Operationsausgabebeurteilungslogik
des Kurzschlussdistanzrelais unter Verwendung eines Minimumwerts der Spannungsamplitude
beschrieben.
Da die UND-Verarbeitung des Amplitudenwerts |V&Dgr;|
(gleich zu |Vab|, |Vbc| und |Vca|) der Phasen-zu-Phasen Spannungen von den Berechnungseinheiten
14 bis 16 mit der Betriebsphase des Kurzschlussdistanzrelais durchgeführt
wird nach der Auswahl der MinimumPhasen Spannung (V&Dgr;min), wie oben
beschrieben, für Zeitgebungsberücksichtigung, muss die Amplitudenwertberechnung
durch die Berechnungseinheiten 14 bis 16 durchgeführt werden
mit einer schnelleren Berechnung als die Operationsbeurteilung der Operationsbeurteilungseinheiten
11 bis 13.
„Zeitkoordination" wird hier durchgeführt, um die Betriebszeit
zwischen zwei oder mehreren Relais abzugleichen, und die Zeit zurückzusetzen,
um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.
Von den drei Phasenamplituden |V&Dgr;|, die von diesen
Berechnungseinheiten 14 bis 16 gefunden werden, wird die minimale
Phasen Spannung ausgewählt von der MinimumPhasen Spannungsauswahleinheit
17.
2 zeigt ein Flussdiagramm, das die Verarbeitung für
das Auswählen der minimalen Phasen Spannung zeigt, die durchgeführt wird
von der MinimumPhasen Spannungsauswahleinheit 17.
In den Schritten 201 bis 207 in 2
wird eine Vergleichsbeurteilung der relativen Werte und absoluten Werte der Größen
der Änderung und der Empfindlichkeitskonstanten VK (dieser Wert wird durch
ein angewendetes System bestimmt) der Dreiphasenamplituden |Vab|, |Vbc| und |Vca|
durchgeführt, die jeweils von den Berechnungseinheiten 14 bis
16 gefunden werden.
Die Schritte 201 bis 203, die die bc-Phasenbeurteilung darstellen,
werden erklärt. Als ein Vergleichsbeispiel wird also die bc-Phase als die Phase
der Verzögerung gesetzt.
In Schritt 201 wird zuerst eine Pegelbeurteilung durchgeführt
in der Ader der Führung/Phase der Verzögerung bezüglich
der bc-Phase.
Die Beurteilung des absoluten Werts der Differenz ||Vab| –
|Vca|| < Vk der entsprechenden Spannungen der Schallphasen (die in der Praxis
in gleicher Beziehung sind) gibt das Ergebnis, dass dieser Größenvergleich
wahr ist, so dass die Verarbeitung zu dem nächsten Schritt 202 geht.
Die Empfindlichkeitskonstante Vk auf der rechten Seite kann angesehen
werden als (hauptsächlich) der PT-Fehler: ungefähr 3%; der analoge Eingabeeinheitenfehler:
ungefähr 1%; und der Berechnungsfehler der Amplitude: 1%, was insgesamt ungefähr
5% Empfindlichkeit ergibt, wenn die maximalen Werte davon genommen werden. Ungefähr
0,05 pu (110 V × 5 % = 5,5 V) ist folglich verfügbar.
Bezüglich der bc-Phase wird als nächstes der Pegel von Vbc
in jeweiligen Schritten 202, 203 bestimmt. Hier wird Vab der Phase der Verzögerung
als der Vergleichsgegenstand genommen, und Vca der Phase der Ader wird als Vergleichssubjekt
genommen.
In Schritt 202 wird die Absolutwertdifferenzbeurteilung ||Vab||
– |Vbc|| < Vk durchgeführt. Aufgrund der Beziehung der SchallPhasen
Spannung (Vab, Vca) >> fehlerhafte Phasen Spannung (Vbc), wird diese Größenbeziehung
als nicht-wahr angesehen, so dass die Verarbeitung zu Schritt 203 geht,
wo die Pegelbreite der Empfindlichkeitskonstanten Vk detektiert wird.
In Schritt 203 folgt die Absolutwertdifferenzbeurteilung
|Vab| – |Vbc| > Vk, so dass in Schritt 209 die bc-Phase identifiziert
wird.
Wenn in Schritt 202 der Ausdruck als wahr gefunden wird,
oder wenn in Schritt 203 der Ausdruck als falsch gefunden wird, wird diese
Beurteilungsverarbeitung umgangen.
Die gleiche Verarbeitung wird der Reihe nach durchgeführt für
die anderen Phasen.
Als nächstes verifiziert die Ausgabesteuerungseinheit
18 eine Koinzidenz der Betriebsphase des ZIS Elements und des Spannungsminimumwerts.
Selbst wenn es ausnahmsweise passieren sollte, dass ein Fehler in
zwei Phasen (bc-Phase) in den ZIS Elementbeurteilungseinheiten 11 bis
13 auftritt, kann aufgrund der UND-Bedingung der Ausgabesteuerungseinheit
18 ein ungewollter Betrieb verhindert werden.
Da, wie oben beschrieben, in einem Dreiphasenfehler die SchallPhasen
Spannung verschwindet und die MinimumPhasen Spannung verschwindet, mit dem Ergebnis,
dass die Beurteilung durch die MinimumPhasen Spannungsauswahleinheit 17
ungültig wird, wenn die Betriebsphase des ZIS Elements gebildet ist für
zwei oder mehr Phasen durch die Ausgangssteuerungseinheit 19 der Operationsphase,
wird dem Operationsausgangssignal durch das ODER-Gatter eine Priorität gegeben.
Als ein Ergebnis wird die Ausgangsschaltung durch zwei geteilt in
dem Fall eines Zweiphasen(bc-Phasen)Fehlers (eine Operation des ZIS Elements einer
Phase) und in dem Fall eines Dreiphasenfehlers (einer Operation der ZIS Elemente
von zwei oder mehreren Phasen).
Das ODER dieser zwei wird von der Ausgabesteuerungseinheit
20 als die finale Operation genommen. Folglich kann ein stabiler Betrieb
in dem Fall eines Dreiphasenfehlers erreicht werden durch Kombinieren mit den Schallphasen-Übererreichen-Gegenmaßnahmen
für den Fall eines Zweiphasenfehlers.
In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde die Verarbeitungsfunktion
der Minimumphasen Spannungsauswahleinheit 17 bezüglich des in
2 gezeigten Flussdiagramms beschrieben.
Wenn die Verarbeitungsfunktion der Minimumspannungsauswahleinheit
17, wie in 3 gezeigt, kann jedoch einer Minimumphasen
Spannungsdetektionsverarbeitung 901 hinzugefügt werden, zusätzlich
zu den Spannungsdifferenzbeurteilungsverarbeitungen 201 bis 207.
Dies führt eine minimale Phasendetektion durch {min(|Vab|, |Vbc|, |Vca|)} als
ein Backup, um eine minimale Phasen Spannung, die zu gewinnen ist, zu ermöglichen,
wenn keiner der Schritte 201, 204 und 206 eine Beurteilung
ermöglicht. Die gleiche Operation und die gleichen Vorteile, wie oben beschrieben,
können erhalten werden mit der MinimumPhasen Spannungsauswahleinheit
17.
Als nächstes wird der Schutzbetrieb unter Verwendung des Kurzschlussdistanzrelais,
das wie oben beschrieben aufgebaut ist, im Falle eines Systemfehlers beschrieben.
Das Mittel zur Detektion, das für die Fehlerphasenunterscheidung
verwendet wird für das Ergebnis der Operationsbeurteilung des ZIS Elements,
das die erste Stufe des Kurzschlussdistanzrelais bildet, liegt in dem Finden der
Minimumspannungsphase von den Amplitudenwerten der Phasen-zu-Phasen Spannungsgrößen.
Jede Gleichung wird hier mit einer festen Amplitudenbreite beurteilt.
- |V&Dgr;|:
- der Differenzwert der Amplituden
- Vk:
- der Empfindlichkeitskonstantwert
1) |V&Dgr;| < Vk
2) V&Dgr; > Vk
Die Wirkung dieser Amplituden wird jetzt beschrieben.
Wenn beim Finden der Minimumphasen Spannung der Vergleich lediglich
durchgeführt wird für Ausdrücke eines absoluten Werts der Amplitude,
wird die Minimumphasen Spannung beeinflusst durch die Phasen-zu-Phasen Variabilität
des Haupttransformators auf der Systemseite oder durch Fehler, die erzeugt werden
durch Differenzen der individuellen Teile der Hardware, die die analoge Eingabeeinheit
auf der Relaisseite bilden.
Um diese Fehlerursachen zu reduzieren, wird ein Vergleich der Amplituden
verwendet mit einer Bandbreite basierend auf einem bestimmten festen Wert Vk. Beispielsweise
wird im Falle der Auswahl der bc-Phase Vbc mit den Bedingungen ausgewählt:
Vab-Vbc > Vk wahr und |Vab – Vbc| < Vk falsch.
In diesem Fall, selbst wenn eine Zeitgebung (Timing) betrachtet wird,
bei der keine minimale Phase ausgewählt wird von den Differenzberechnungsergebnissen
einer Spannungsänderung während einer transienten Antwortzeitperiode,
wenn eine Funktion bereitgestellt wird für das Auswählen einer minimalen
Phasen Spannung durch Bezugnahme auf die absolute Wertbasis der DreiPhasen Spannungsamplituden,
wird eine Phase ausgewählt.
Als nächstes wird die Operationsausgabe des ZIS Elements als
gültig betrachtet, nur wenn die eine Phase, die als Spannungsminimumwert ausgewählt
wurde, und die Operationsphase des ZIS Elements gleich sind.
Dies hat die Wirkung zum Verhindern ungewollter Operationen in dem
Fall eines Fehlers zwischen einer Nachbarzone, wie in 4
gezeigt, wo das ZIS Element der Schallphase (ab-Phase) ein Einzel-Phasen Übererreichen
ist, während die ZIS Elemente des Phasenfehlers (bc-Phase) und die Schallphase
(ca-Phase) nicht betrieben werden, was einen unmittelbaren Betrieb der ersten Stufe
des ZIS Elements zur Folge hat.
Speziell, obwohl das ZIS Element der Schallphase (ab-Phase) dazu tendiert
betrieben zu werden in dem Fall eines Zweiphasenfehlers, da Zab der Betriebsbereich
ist, wenn die Spannung dieser betriebenen Phase (ab-Phase) nicht als die Minimumphase
ausgewählt wird (also sie ist nicht die Fehlerphase), wird die Ausgabe des
ZIS Elements der Schallphase (ab-Phase) durch die UND-Funktion verhindert.
Die Operationsausgabe des ZIS Elements der Schallphase (ab-Phase)
wird nur als gültig betrachtet, wenn das ZIS Element der betriebenen Phase
und die Spannungsminimumphase gleich sind. Im Gegensatz dazu, im Falle eines Dreiphasenfehlers,
existiert keine Minimumphase der Phasen-zu-Phasen Spannungen, so dass eine zuverlässige
Fehlerphasendetektion nicht möglich ist.
In dem Fall eines Dreiphasenfehlers (also bei dem die ZIS Elemente
von zwei oder mehreren Phasen betrieben werden), wird folglich die Operationsausgabe
der ZIS Elemente als gültig angenommen, unabhängig von dem Ergebnis der
Minimumphasenbeurteilung. Dort, wo in dem Fall eines Dreiphasenfehlers die ZIS Elemente
von zwei oder mehreren Phasen betrieben werden, wird die Operationsausgabe der ZIS
Elemente als gültig angesehen, unabhängig von der Spannungsminimumphasenauswahlbedingung.
Wie in 5 gezeigt, wird in dem Fall, bei
dem ein ZIS Element einer fehlerhaften Phase (bc-Phase) durch einen Zweiphasenfehler
in einer Heimzone betrieben wird, und das ZIS Element der Schallphase (ab-Phase)
ebenfalls betrieben wird, weil Zab in dem Betriebsbereich ist, gibt es eine Möglichkeit,
dass die Schallphase (ab-Phase) einen Operationsausgang liefern kann aufgrund der
Zweiphasenoperation der oben genannten ZIS Elemente.
Da in Teilen des Vorrichtungssystems, ein Fehlerbeseitigen (Dreiphasentrip)
durchgeführt wird durch eine korrekte Operation durch die ODER-Funktion der
ZIS Elemente der fehlerhaften Phase (bc-Phase) und der betriebenen Phase (ab-Phase),
gibt es keine Möglichkeit, dass die Schutzfunktion verhindert wird.
Die Gültigkeit der Schallphasen-Übererreichen-Gegenmaßnahmen
in dem Fall eines Fehlers in der Nachbarzone, und die Gegenmaßnahmen für
die korrekte Operation in dem Fall des Heimphasen-Dreiphasenfehlers werden beschrieben.
Diese verbessern ferner auch die Richtungsunterscheidungsperformance in dem Fall
eines umgekehrten Fehlers bei einer noch größeren Distanz, durch Verwendung
der Minimumphasen Spannungsbeurteilung.
Der Ausgabeverhinderungseffekt und die Phase der Verzögerungsoperationstendenz
in dem Fall eines schweren Energieflusses werden im Folgenden beschrieben.
In den 4 und 5
bedeutet X „Reaktanz", R bedeutet „Widerstand".
6(a) zeigt die Beziehung eines typischen Spannungsvektors und Stromvektors
in dem Fall eines Kurzschlussfehlers der bc-Phase in Umkehr, selbst
in dem Fall von „Vbc = 0".
Das Distanzrelais mit dem Impedanzrelaiselement hat die Eigenschaft
nach vorne zu sehen und Vorwärtsfehler zu finden. Das Distanzrelais mit dem
Impedanzrelaiselement kann folglich keinen Rückwärtsfehler finden (gleich
zu „umgekehrt"). Um dieses Problem zu lösen, wird die Richtungsbeurteilung
des Stroms durchgeführt mittels der Phasendifferenz der Polaritätsspannung
Vp und IF (= IL – IF'), das gewonnen wird durch Überlagerung des Fehlerstroms
IF auf den Laststrom IL vor dem Fehler.
Die „Polaritätsspannung Vp" betrifft eine Elektrizitätsgröße
als Kriterium der Richtungsbeurteilung für den Fehlerort.
Der allgemeine Ausdruck für die Richtungsbeurteilung in einem
mho Relaiselement wird durch eine Gleichung (1) gefunden; ein Betrieb erfolgt, wenn
die Phasendifferenz „&thgr;" von Vp und IF kleiner als 30° ist.
Mz × IF·VPcos(&thgr; – 60°) – VF·Vp
> 0(1)
wobei Mz der Einstellungswert ist, der Empfindlichkeitswinkel gleich 60° ist,
und * ein inneres Produkt (Skalarprodukt) angibt.
6(b) zeigt die Größe und die Phase der Spannung und des
Stroms der Phase (ca-Phase) der Verzögerung in dem Fall eines Fehlers der bc-Phase
in Umkehrung, und die Operationsregion des Richtungsunterscheidungselements.
Man kann sehen, dass der Grad der Begrenzung bezüglich In-Betrieb
klein ist. Wenn der Grad der Begrenzung klein ist, gibt es eine Möglichkeit,
dass das Distanzrelais eine Fehlfunktion hat durch Berechnen eines Fehlers und eines
externen Rauschens, etc.
In diesem Zusammenhang, wenn die Minimumphasendetektionsbedingung,
wie oben beschrieben, hinzugefügt wird, wird Vca nicht als die Minimumphase
detektiert, so dass die Tendenz des ZIS-ca Elements betrieben zu werden verhindert
werden kann.
7 zeigt die Eingangswellenformen und die Relaisoperationsausgabe
von einem Oszilloskop unter diesen Bedingungen. F1 und F3 sind die Impedanz. F1
ist also ein Ort der Impedanz, bevor der Fehler auftritt, t1 ist der Zeitpunkt,
wenn F1 berechnet wird, F3 ist der Ort der Impedanz nachdem der Fehler umgekehrt
aufgetreten ist, und t3 ist der Zeitpunkt, wenn F3 berechnet wird.
Wenn ein bc-Phasenfehler umgekehrt auftritt, ändern sich Wellenformen
von Ib, Ic, Vb und Vc abnormal von t1 nach t3. Wenn also der Fehlerstrom zu Ib und
Ic hinzuaddiert wird, wird als Ergebnis eine Amplitude der Wellenformen von Ib und
Ic groß zwischen t1 und t3. In ähnlicher Weise wird eine Amplitude der
Wellenformen von Vb und Vc klein zwischen t1 und t3, da die Phase von Vb und Vc
umgekehrt bezüglich der Phase von Va ist.
7 zeigt, dass die ZIS'-ca-Phase betrieben werden kann,
obwohl die ca-Phase die Schallphase ist. Eine nicht korrekte Operation an der Endstufe
der ZIS'-ca-Phase kann detektiert werden aufgrund der UND-Funktion, obwohl die ZIS'-ca-Phase
betrieben wird durch einen Berechnungsfehler oder ein externes Rauschen, etc. Die
„inkorrekte Operation" bedeutet hier, dass das Relais nicht arbeitet, wenn
es arbeiten sollte.
In dem obigen Ausführungsbeispiel wird ein Berechnungssystem
beschrieben, bei dem eine Operationsbeurteilung durch das Distanzrelais durchgeführt
wird, direkt durch Berechnen der Impedanzkomponente.
Alternativ wäre es jedoch möglich, die Impedanz in eine
Spannung von dem Strom und dem Einstellungswert umzuwandeln, so dass die Impedanz
äquivalent ersetzt werden kann durch die Spannung. Als Prinzip dieser Operationsbeurteilung
können beispielsweise das Phasendifferenzbeurteilungssystem oder das Absolutwertvergleichssystem,
wie beschrieben, in „Protective Relay Engineering" veröffentlicht am
20. Juli 1981 von Electrical Association, Japan, Seite 122, verwendet werden.
Die 8 und 9
sind Funktionsblockdiagramme des zweiten und dritten Ausführungsbeispiels eines
Distanzrelais gemäß der vorliegenden Erfindung, bei welchen ein derartiges
Beurteilungssystem angepasst ist. Der Unterschied von 1
ist der, dass, als eine ZIS Elementoperationsbeurteilungseinheit 101 bis
103 eine Umwandlung bewirkt wird in eine Spannungsgröße durch
Multiplizieren des Stroms mit einer gesetzten Impedanz, die Phasendifferenz oder
die Absolutwertdifferenz bezüglich der eingeführten Spannung als Operationsgröße
und Verspannungsgröße berechnet wird, wobei die Beurteilung der Operation
in dem internen Fehler innerhalb der Übertragungsleitungsschutzzone durchgeführt
wird gemäß dem Ergebnis eines Größenvergleichs von diesen. „Operationsgröße"
bedeutet hier eine Größe einer Elektrizität, die in eine Richtung
agiert, in der das Relais getrieben wird. Die „Verspannungsgröße"
bedeutet hier eine Elektrizitätsgröße, die in einer entgegengesetzten
Richtung zu der Richtung agiert, in der das Relais arbeitet.
In 8 wird folglich die Minimumphase in
der Minimumphasen Spannungsauswahleinheit 17
durch die Verarbeitung gemäß 2
ausgewählt.
In 9 wird die minimale Phase in der Minimumphasen
Spannungsauswahleinheit 17 ausgewählt durch die Verarbeitung gemäß
3. Die gleichen Operationen und Vorteile, wie in dem
Fall gemäß 1, werden natürlich mit diesen
Konstruktionen erreicht.
10 zeigt ein Funktionsblockdiagramm gemäß
einem vierten Ausführungsbeispiel eines Distanzrelais gemäß dieser
vorliegenden Erfindung. In 10 beurteilt eine Operationsbeurteilungseinheit
121 ein a-Phasen Massefehlerdistanzrelais (ZIG-a) Element eines Dreiphasen-AC-Energiesystems
mit Phasen a, b, c.
Die Operationsbeurteilungseinheit 121 findet die Fehlerimpedanz
Za von der a-Phasen Spannung Va und dem a-Phasen Strom Ia und vergleicht sie mit
der eingestellten Impedanz Xs.
Wenn Za kleiner ist, wird ein Operationsbeurteilungssignal ausgegeben
von der ZIG-a Elementoperationsbeurteilungseinheit 121.
Ähnlich betreffen die Operationsbeurteilungseinheiten
121 und 123 jeweils die ZIG Elemente der b-Phase und c-Phase.
Die Operationsbeurteilungseinheiten 122, 123 finden
die Fehlerimpedanz Zb, Zc von der b-Phasen Spannung Vb und b-Phasen Strom Ib und
der c-Phasen Spannung Vc und c-Phasen Strom Ic, und vergleichen diese mit der eingestellten
Impedanz Xs, und wenn Zb, Zc jeweils kleiner sind, werden Operationsbeurteilungssignale
von der ZIG-b Elementoperationsbeurteilungseinheit 122 und ZIG-c Elementoperationsbeurteilungseinheit
123 ausgegeben.
Die Beurteilungseinheiten 124 bis 126 beurteilen
die Operation eines unzureichenden Spannungsrelais (UV-a, UV-b, UV-c) Elements,
in denen jeweilige Eingangssignale der entsprechenden Phasen Spannungen eingegeben
werden, und dass die Beurteilungseinheiten 124 bis 126 Ausgangssignale
liefern durch einen Betrieb, wenn die Phasen Spannungsgrößen kleiner sind
als eine gesetzte Spannung.
Eine Ausgabesteuerungseinheit 127 ermittelt, ob oder ob nicht
zwei oder mehrere Phasen der Beurteilungseinheiten 124 bis 126
der UV-a, UV-b, UV-c Elemente betrieben werden.
Wenn zwei oder mehrere Phasen betrieben werden, liefert die Ausgabesteuerungseinheit
127 ein Ausgangssignal.
Als ein Beispiel eines Verfahrens zum Berechnen, das von den Beurteilungseinheiten
124 bis 126 der UV-a, UV-b, UV-c Elemente durchgeführt wird,
kann das Verfahren verwendet werden, das offenbart ist in der japanischen Patentveröffentlichung
Nr. H.3-20969 (als Differentialgleichungsprinzip), und Seiten 22–26, Seiten
125–127, von „Protective Relay Engineering", veröffentlicht von
Denki Gattkai.
Darüber hinaus verriegelt die Ausgabesteuerungseinheit
128 das Operationsbeurteilungssignal, das von den Operationsbeurteilungseinheiten
121 bis 123 der ZIG Elemente jeder Phase ausgegeben wird, wenn
ein Ausgangssignal ausgegeben wird von der Ausgabesteuerungseinheit 127.
Ausgenommen, ob die Berechnungsgrößen Phasen-zu-Phasen Größen
oder Größen entsprechender Phasen sind, ist das System zum Berechnen der
Fehlerimpedanz Za bis Zc durch die Operationsbeurteilungseinheiten 121
bis 123 der ZIG Elemente jeder Phase gleich, wie im Fall gemäß
1.
Eine detaillierte Beschreibung davon wird folglich weggelassen.
Als nächstes wird die Operation der Ausgabebeurteilungslogik
des Massefehlerdistanzrelais unter Verwendung der Operationsbedingung des UV Elements
beschrieben.
Die Beurteilungseinheiten 124 bis 126 des UV Elements
jeder Phase berechnen die Amplituden von den Spannungen jeder Phase, und vergleichen
diese mit dem Einstellungswert Vset. „Vset" wird durch das System entschieden.
Wenn sie kleiner sind als Vset, geben sie ein Operationssignal aus.
Die Beurteilungseinheiten 124 bis 126 der UV Elemente
jeder Phase werden in Antwort auf die Fehlerphase betrieben.
In dem Fall eines Einzelphasenfehlers wird nur die Einzelphase, die
dem Fehler entspricht, betrieben, und in dem Fall eines Fehlers auf zwei oder mehreren
Phasen wird eine Mehrzahl von Phasen betrieben. Bezüglich der Ausgabe der Beurteilungseinheiten
124 bis 126 des UV Elements jeder dieser Phasen wird eine Identifikation
der Betriebsphase durchgeführt durch die Ausgabesteuerungseinheit
127.
In dem Fall eines Fehlers auf zwei oder mehreren Phasen wird das Beurteilungssignal
der Operationsbeurteilungseinheiten 121 bis 123 des ZIG Elements
verriegelt durch das Ausgangssignal, das ausgegeben wird von der finalen Ausgabesteuerungseinheit
128 von der Ausgabesteuerungseinheit 127. Die Ausgabe wird also
nur bereitgestellt für das Massefehlerdistanzrelais ZIG der massefehlerbehafteten
Einzelphase.
Als nächstes wird die Schutzoperation des Massefehlerdistanzrelais,
das wie oben aufgebaut ist, im Falle eines Systemfehlers beschrieben.
Die Operationsbetriebsart des Massefehlerdistanzrelais betrifft allein
den Einzelphasenmassefehler (Fehler umfassend zwei oder mehrere Phasen sind innerhalb
des Schutzbereichs der ZIS Operation). Es arbeitet, um ungewollten Betrieb des ZIG
zu verhindern bei Fehlern, die zwei oder mehrere Phasen umfassen, wobei ein Risiko
für ein Übererreichen vorliegt.
Diese Unterscheidung zwischen Einzelphasenmassefehlern und Fehlern,
die zwei oder mehrere Phasen umfassen, erfolgt auf der Basis der UV Element betriebenen
Phase. Wenn das UV Element von nur einer Phase betrieben wird, wird die Operation
des ZIG Elements als gültig angesehen; wenn die UV Elemente von zwei oder mehreren
Phasen betrieben werden, wird die Operation des ZIG Elements als ungültig angesehen.
In dem Fall eines Fehlers, der zwei oder mehrere Phasen umfasst, wird
die ZIG Operation priorisiert. Als ein Ergebnis kann eine ungewollte ZIG Operation
in dem Fall eines Fehlers auf zwei oder mehreren Phasen verhindert werden, so dass
eine stabile Antwort, die betrieben wird nur durch Einzelphasenfehler, zuverlässig
antizipiert werden kann.
Darüber hinaus bei Betrachtung des Falls, bei dem das Anwendungssystem
eines ist, bei dem die Spannung von dem Bus durch eine parallele Zweischaltungsleitung
genommen wird, wie in 11 gezeigt, in dem Fall, bei
dem mehrere Fehler von unterschiedlichen Phasen auf beiden Schaltungen erscheinen,
beispielsweise 1L: a-Phase-1&PHgr;G, 2L: b-Phase-1&PHgr;G Fehler, aufgrund der
Wirkung des Busspannungsabfalls, wird das UV Element betrieben auf beiden 1L und
2L und auf beiden fehlerhaften a-Phase und b-Phase.
Das UV Element von zwei oder mehreren Phasen wird dadurch betrieben,
und als ein Ergebnis wird die Operationsausgabe der fehlerhaften Phase 1L ZIG-a
Element und des 2L ZIG-b Elements, die den Operationsbetrieb bilden, verhindert.
Entsprechend wird eine fehlerhafte Phasenbeurteilung durchgeführt unter Verwendung
des Operationsergebnisses des UV Elements, um eine Operationsantwort zu geben in
dem Fall nur eines Einzelphasenmassefehlers, der das Grundobjekt des Massefehlerdistanzrelais
ist.
In dem Fall eines UV Betriebs auf zwei oder mehreren Phasen wird die
Operationsbeurteilung den oben genannten ZIG Elementen anvertraut. Als ein Ergebnis
können die Operationselemente unterteilt werden zwischen Kurzschluss/Massefehlern.
Dies ermöglicht es also eine Unabhängigkeit der Logikbeurteilung zu erreichen,
und einen ungewollten Betrieb der ZIG Elemente zu verhindern, in dem Fall von Fehlern,
die zwei oder mehrere Phasen umfassen.
Folglich kann eine stabile Operation in dem Fall eines Fehlers antizipiert
werden.
12 zeigt ein Funktionsblockdiagramm, das ein fünftes
Ausführungsbeispiel eines Distanzrelais gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt. Einige Teile, die die gleichen sind, wie in 10,
haben die gleichen Bezugszeichen und eine weitere Beschreibung wird weggelassen,
und nur die Unterschiede werden hier diskutiert.
In 12 sind die unterschiedlichen Punkte
gegenüber der 10 die, dass anstelle der UV Elementbeurteilungseinheiten
124 bis 126 eine Operationsbeurteilung jeweils durchgeführt
wird bezüglich der mho Relais (Z3G) Elemente (mho Charakteristik), und die
Z3G Elementbeurteilungseinheiten 131 bis 133 sind bereitgestellt,
so dass sie als Dreistufenzonenausgaben verwendet werden. In den Z3G Elementbeurteilungseinheiten
131 bis 133, „Ms" bedeutet einen Einstellungswert eines
mho-Relaiselements. Dieser Einstellungswert ist gleich einem Durchmesser eines Kreises
des mho-Relaiselements. Diese Definition gilt für 14,
wie später erwähnt wird.
Wenn das Operationsbeurteilungssignal dieser Z3G Elementbeurteilungseinheiten
131 bis 133 in die Ausgabesteuerungseinheit 127 eingegeben
wird, identifiziert diese Ausgabesteuerungseinheit 127, ob ein Einzelphasenfehler
oder ein Fehler umfassend zwei oder mehrere Phasen in Frage kommt, und nimmt das
Ausgangssignal des ZIG Elements als gültig an, nur in dem Fall eines Einzelphasenbetriebs
des Z3G Elements.
Dies bedeutet, dass ein zusätzliches Relaiselement für die
Ausgabesteuerung des ZIG Elements unnötig ist, und dieses kann implementiert
werden durch eine einfache Verarbeitung, indem nur die ersten Stufenelemente bis
zum dritten Stufenelement, die ein herkömmliches Massefehlerdistanzrelais bilden,
verwendet werden. Die gleiche Aktion und die gleichen Vorteile, wie in dem Fall
gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel, können auch mit diesem
Aufbau erhalten werden.
In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wird ein Berechnungssystem
beschrieben, bei dem die Impedanzkomponente direkt bei der Operationsbeurteilung
des Distanzrelais berechnet wird.
Die Beurteilung kann erfolgen durch äquivalentes
Ersetzen der Impedanz mit der Spannung durch Umwandeln von dem Strom und einem Einstellungswert
in eine Spannung.
Die 13 und 14
zeigen jeweils funktionale Blockdiagramme eines sechsten und siebten Distanzrelais
in Verbindung mit der Erfindung, wobei ein derartiges Beurteilungssystem verwendet
wird. Der Unterschied zwischen 13 und 14
von 10 und 12 liegt darin,
dass als ZIG Elementoperationsbeurteilungseinheiten 141 bis 143
eine Umwandlung erfolgt in eine Spannungsgröße durch Multiplizieren des
Stroms mit einer eingestellten Impedanz und der Phasendifferenz oder der absoluten
Wertdifferenz bezüglich der eingeführten Spannung wird als Operationsgröße
verwendet, indem eine MinimumPhasen Spannungsauswahlbedingung als Einschränkungsgröße
verwendet wird.
Die gleichen Vorteile, wie in dem vierten und fünften Ausführungsbeispiel,
werden natürlich dadurch gewonnen. Mit der obigen beschriebenen Erfindung wird
eine MinimumPhasen Spannungsbedingung hinzugefügt zur der Operationsbeurteilung
des Kurzschlussdistanzrelais oder eine Einzelphasenoperationsbeurteilung des Kurzschlussdistanzrelais
oder eine Einzelphasenoperationsbedingung der UV Elemente oder Z3G Elemente wird
hinzugefügt zu einem Massefehlerdistanzrelais, so dass ein ungewollter Betrieb
aufgrund eines Übererreichens eines Schallphasenelements verhindert werden
kann, wodurch es möglich wird, einen stabilen Betrieb korrekt in Antwort auf
nur einen Phasenfehler zu ermöglichen.
Offensichtlich sind verschiedene Modifikationen und Änderungen
der vorliegenden Erfindung im Licht der obigen Lehren möglich. Es ist folglich
zu verstehen, dass innerhalb des Bereichs der beigefügten Ansprüche die
Erfindung anderweitig praktiziert werden kann.