| Dokumentenidentifikation |
EP1829998 18.10.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001829998 |
| Titel |
Antriebsanordnung für die Antriebselemente zum einfädeln des oberfadens in das Öhr der Nadel an einer Nähmaschine |
| Anmelder |
Bernina International AG, Steckborn, CH |
| Erfinder |
Wacker, Niklaus, 8266 Steckborn, CH |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
22.01.2007 |
| EP-Aktenzeichen |
074050196 |
| EP-Offenlegungsdatum |
05.09.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
18.10.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
D05B 87/02(2006.01)A, F, I, 20070807, B, H, EP
|
| Beschreibung[de] |
|
Gegenstand der Erfindung ist eine Antriebsanordnung für
die Antriebselemente zum Einfädeln des Oberfadens in das Öhr der Nadel
an einer Nähmaschine gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Antriebsanordnungen für Einfädelvorrichtungen
dieser Gattung sind in vielen Ausführungen bekannt. Sie dienen dazu, der Bedienungsperson
der Nähmaschine das mühsame Einführen des Oberfadens in das Öhr
der Nadel abzunehmen. Einfache Einführhilfen werden von Hand betätigt,
d.h. der Oberfaden wird in ein geeignetes Werkzeug eingelegt und danach erleichtert
dieses den Einfädelvorgang. Bei automatischen Einfädelvorrichtungen muss
vorerst der Faden der Vorrichtung vorgelegt werden, bevor letztere dann durch separate
Antriebe in der Nähmaschine den Einfädelvorgang durchführt.
Die am häufigsten eingesetzten automatischen Einfädelvorrichtungen
schwenken den Einfädler um eine horizontale Achse aus einer Parkposition im
Oberarm nach unten zur Nadel. Es sind weiter auch motorisch betriebene Einfädelvorrichtungen
bekannt, bei denen, wie bei den handbetätigten, die Einfädelvorrichtung
längs einer parallel zur Nadelstange liegenden Vorlegerstange vertikal nach
unten geführt und aus dieser Position um die Vorlegerstange geschwenkt wird.
Diese bekannten Einfädelvorrichtungen benötigen für das Absenken
einen geeigneten elektromotorischen Antrieb, z.B. einen Schrittmotor, der über
eine Zahnstange an der Einfädelvorrichtung letztere nach unten und nach dem
Einfädeln wieder nach oben führt. Die Schwenkbewegung erfolgt dabei zwangsläufig
durch eine Kurvenbahn, entlang der die Vorrichtung am Ende der Absenkbewegung zusätzlich
um die Vorlegerstange gedreht wird.
Sowohl die Einfädelvorrichtungen, welche um eine horizontale Achse schwenkbar
im Oberarm der Nähmaschine gelagert sind, als auch diejenigen, welche durch
einen Elektromotor vertikal verschoben werden, benötigen verhältnismässig
viel Raum. Dies führt zu einem voluminösen Oberarmgehäuse, welches
den direkten Blickkontakt der Bedienungsperson auf den Nähbereich einschränkt.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin,
eine Antriebsanordnung für die Antriebselemente für einen Einfädler
zu schaffen, welcher wenig Raum benötigt und der zudem in der Parkposition
im wesentlichen vollständig in den Oberarm zurückgezogen werden kann und
somit das Handling beim Nähen nicht behindert.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Antriebsanordnung
für die Antriebselemente für einen Einfädler mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung sind in den abhängigen
Ansprüchen umschrieben.
Es gelingt, durch den Wegfall eines separaten eigenen Antriebs
für die Bewegungsabläufe der Einfädelvorrichtung deren Raumbedarf
klein zu halten, so dass diese innerhalb eines schlanken Gehäuses Platz findet.
Im weiteren entfallen Überwachungseinrichtungen, welche die gegenseitige Lage
der Nadelstange und damit des Nadelöhrs und der Einfädelvorrichtung überwachen
bzw. synchronisieren. Alle beim Einfädeln notwendigen Bewegungen erfolgen zwangsläufig
synchronisiert. Durch den Wegfall eines oder mehrerer zusätzlicher Antriebsmotoren
für die Einfädelvorrichtung und alternativ auch des Regulator-Einfädlermotors
reduziert sich auch der Steuerungsaufwand bzw. die damit zusammenhängende bereits
erwähnte Synchronisation der einzelnen Antriebe.
Anhand eines illustrierten Ausführungsbeispiels wird
die Erfindung nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische perspektivische Darstellung einer Nähmaschine mit abgesenktem
Einfädler,
- Figur 2a-d
- vier verschiedene Stellungen des Einfädlers,
- Figur 3a-d
- eine schematische Darstellung des Funktionsablaufs des Antriebs der Fadeneinlegevorrichtung.
In Figur 1 ist in der schematischen Darstellung eine Haushaltnähmaschine
1 mit einer Grundplatte 3, einem Freiarm 5 sowie einem Oberarm 7 ersichtlich. Der
Freiarm sowie der Oberarm sind durch das Maschinengehäuse 9 miteinander verbunden.
Im vorderen Ende des Oberarms 7 ist eine Einfädelvorrichtung 11 angeordnet,
welche aus der Unterseite 13 des Oberarms 7 ausfahrbar ist. In Figur 1 ist die Einfädelvorrichtung
11 vollständig ausgefahren, d.h. nach unten abgesenkt. Auf der Oberseite des
Oberarms 7 ist schematisch ein Oberfadenspulenhalter mit einer Oberfadenspule 15
dargestellt. Weiter ist mit Bezugszeichen 17 eine Nadel bezeichnet, an deren unteren
Ende ein Nadelöhr 19 angebracht ist. Die Nadel 17 ist mit dem unteren Ende
einer Nadelstange 21 verbunden. Hinter der Nadelstange 21 ist eine Drückerfussstange
23 dargestellt, an deren unteren Ende der Drückerfuss 25 befestigt ist.
In den Figuren 2a bis 2d sind die oben kurz beschriebenen
Elemente, herausgelöst aus der Nähmaschine, schematisch nochmals wiedergegeben.
In Figur 2a ist die Drückerfussstange 23 mit dem Drückerfuss 25 von der
Stichplatte 27 auf dem Unterarm 5 um einen Betrag a abgehoben. Das Abheben des Drückerfusses
25 erfolgt in bekannter Weise durch einen Lüfterhebel (oder motorisch), welcher
der besseren Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt ist. Parallel zur Drückerfussstange
23 ist eine Zahnstange 29 mit dem Mitnehmer 31 angebracht und längsgeführt.
Zwischen dem unteren Ende 33 der Zahnstange und einem Ausleger 35, der fest an der
Drückerfussstange 23 angebracht ist, ist eine Feder 37 eingespannt. Bei angehobenem
Drückerfuss 25 ist die Feder nur leicht vorgespannt. Die Zahnstange 29 steht
in kämmendem Eingriff mit einem Zahnritzel 39, welches durch einen Elektromotor,
z.B. einen Schrittmotor 41 antreibbar ist. Mit Bezugszeichen 42a und 42b sind Längsführungen
für die Drückerfussstange 23 bezeichnet.
In Figur 2b ist die Drückerfussstange 23 mit dem Drückerfuss 25 mit dem
Lüfterhebel (nicht dargestellt) oder motorisch auf die Stichplatte 27 abgesenkt.
Gleichzeitig ist durch den Schrittmotor 41 die Zahnstange 29 nach unten gefahren
und damit die Feder 37 zusätzlich gespannt worden. Die Spannkraft der Feder
37 dient dazu, die Drückerfussstange 23 mit dem Drückerfuss 25 über
den Ausleger 35 auf die Stichplatte 27 zu pressen. Mit dem Schrittmotor 41 kann
folglich die Anpresskraft des Drückerfusses 25 an die Stichplatte bzw. das
zwischen Drückerfuss 25 und Stichplatte 27 liegende Nähgut (nicht dargestellt)
eingestellt werden.
Die beiden in den Figuren 2a und 2b dargestellten Funktionen sind aus dem Stand
der Technik bekannt und werden bei hochwertigen Nähmaschinen eingesetzt.
In Figur 2b ist weiter ersichtlich, dass der Mitnehmer 31, welcher bei herkömmlichen
Nähmaschinen nicht vorhanden ist, in geringem Abstand über einem zweiarmigen
Hebel 43 liegt. Der zweiarmige Hebel 43 ist gelenkig an einem Einfädler 45
angelenkt. Der erste Schenkel 43a des Hebels 43 untergreift noch mit Abstand den
Mitnehmer 31; der zweite Schenkel 43b des Hebels 43 trägt an seinem freien
Ende einen Haken 43c. Dieser liegt in der in Figur 2b dargestellten Position der
Zahnstange 29 ausserhalb des vertikalen Fahrbereichs eines Nadelstangenmitnehmers
47. Letzterer ist mit der Antriebsvorrichtung, kurz dem Nadeltrieb 49, verbunden.
Der Nadeltrieb 49 mit einem Nadelstangenmitnehmer 47 ist aus dem Stand der Technik
bekannt und umfasst, wie in den Figuren 2c und 2d dargestellt, einen Kurbeltrieb
51. Der Mitnehmer 47 ist in den in den Figuren 2b bis 2d dargestellten Positionen
von der Nadelstange 21 entkuppelt. Wird nun durch den Schrittmotor 41 die Zahnstange
29 noch etwas weiter nach unten gefahren aus der Position in Figur 2b in die Position
in Figur 2c, so schwenkt der Mitnehmer 31 den Schenkel 43a des Hebels 43 im Uhrzeigersinn
derart, dass das hakenförmige Ende 43c unter den Nadelstangenmitnehmer 47 zu
liegen kommt (Figur 2c). Vorzugsweise ist am Nadelstangenmitnehmer 47 ein geeigneter
Bolzen 53 angeordnet. Nun kann durch den Nadeltrieb 49 über den Nadelstangenmitnehmer
47 der Einfädler 45 nach unten gefahren werden (Figur 2d).
Beim Nach-unten-Fahren des Einfädlers 45 wird ein Einfädelhaken 55 zwangsweise
über eine nicht dargestellte Kurve um die Achse A des Einfädlers 45 geschwenkt
und es kann der Einfädelvorgang durchgeführt werden. Der Einfädelvorgang
wird nicht näher beschrieben, da dieser unabhängig von den in den Figuren
2a bis 2d beschriebenen Verfahrensschritten durch unterschiedlich arbeitende Vorrichtungen
erfolgen kann.
Nach dem Einfädelvorgang führt der Nadeltrieb
49 den Nadelstangenmitnehmer 47 nach oben, wodurch gleichzeitig der Einfädler
45 durch die Zugkraft einer beim Nach-unten-Fahren des Einfädlers 45 gespannten
zweiten Feder 57 in die Ausgangsposition zurückfahren kann.
Analog zum Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 und
2 für den Bewegungsantrieb des Einfädlers 11 mit den bereits vorhandenen
Antrieben für die Nadelstange 21 und die Drückerfussanpressung kann auch
das Überführen des Oberfadens zu einer Umlenkung, welche den Umschlingungswinkel
der Fadenbremse 61 erhöht, und zum Einlegen in den Fadenregulator (nicht dargestellt)
mit einem bestehenden Antrieb, nämlich dem Antriebsmotor 59 für die Fadenbremse
61, erfolgen. In den Figuren 3a bis 3d wird in vier Schritten schematisch dargestellt,
wie einerseits der Aufbau der Bremskraft in der Fadenbremse 61 mit dem Antriebsmotor
59 der Fadenbremse 61 erfolgt und wie mit dem gleichen Motor ein Fadenauslenkhebel
73 betätigbar ist.
In den Darstellungen in Figur 3 ist die Fadenbremse 61, welche aus zwei gegeneinander
federnd aneinanderpressbaren Scheiben besteht, nicht dargestellt. Die beiden Scheiben
befinden sich axial hinter der als kreisförmige Platte schematisch dargestellten
Fadenbremse 61. Eine Mitnehmerscheibe 63, deren Peripherie als Zahnkranz ausgebildet
ist, an welchem ein Abtriebszahnrad 65 des Antriebsmotors 59 kämmt, ist zwischen
dem Antriebsmotor 59 und der Fadenbremse 61 angeordnet. Auf der Mitnehmerscheibe
63 ist stirnseitig ein auf der Drehachse A der Mitnehmerscheibe 63 schwenkbares
Zahnsegment 67 angeordnet, welches einseitig eine Nase 69 umfasst. Die Nase 69 liegt
in der Nullstellung (Figur 3c) an einem Nocken 71 an. Ein Fadenauslenkhebel 73 ist
um eine ausserhalb der Peripherie der Mitnehmerscheibe 63 angeordnete Schwenkachse
B schwenkbar gelagert. Im Bereich der Anlenkung des Fadenauslenkhebels 73 weist
dieser ein Zahnsegment 75 auf, welches mit den Zähnen des Zahnsegments 67 auf
der Mitnehmerscheibe 63 kämmt. Am freien Ende des Fadenauslenkhebels 73 ist
ein Mitnehmerhaken 77 ausgebildet.
Figur 3c stellt - wie bereits erwähnt - die Nullstellung der Mitnehmerscheibe
63 dar, in welcher das erste Zahnsegment 67 am Nocken 71 anliegt und in der Fadenbremse
61 die beiden die Fadenbremse 61 bildenden Scheiben beabstandet sind, so dass der
Oberfaden darin eingelegt werden kann. In bekannter Weise wird nach dem Einlegen
des Fadens durch den Antriebsmotor 59 die Fadenbremse 61 bzw. eine Spindel, welche
die beiden Scheiben der Fadenbremse 61 zusammenfährt, angetrieben. Dabei wandert
der Nocken 71 auf der Mitnehmerscheibe 63 im Gegenuhrzeigersinn um ca. 180°
(Figur 3b). Muss die Fadenspannung noch mehr erhöht werden, so wird durch den
Antriebsmotor 59 die Mitnehmerscheibe 63 weiter im Gegenuhrzeigersinn gedreht bis
sich der Nocken 71 von der andern Seite der Nase 69 auf dem ersten Zahnsegment 67
nähert (vgl. Figur 3a).
Zu Beginn eines Einfädelvorgangs für den Oberfaden befindet sich die Fadenbremse
61 in der Nullstellung gemäss Figur 3c. Um eine optimale Umlenkung des Oberfadens
in der Fadenbremse 61 zu erlangen bzw. um den Faden in den Fadenregulator einzulegen,
muss der anfänglich gerade verlaufende Oberfaden 79 nach der Fadenbremse 61
umgelenkt werden. Dies erfolgt mit dem Fadenauslenkhebel 73, dessen Mitnehmerhaken
77 den Oberfaden erfasst und aus der anfänglichen Position X in die Auslenkposition
Y überführt. Um den Fadenauslenkhebel 73 aus der Position X in die Position
Y zu überführen, wird die Drehrichtung des Antriebsmotors 59 umgekehrt,
so dass die Mitnehmerscheibe 63 im Uhrzeigersinn dreht. Vom Nocken 71 wird dabei
das erste Zahnsegment 67 ebenfalls im Uhrzeigersinn gedreht und schwenkt dabei den
am Zahnsegment 67 in Eingriff stehenden Fadenauslenkhebel 73 in die Position Y (Figur
3d).
Sobald der Fadenauslenkhebel 73 die Position Y erreicht hat, springt der Oberfaden
über eine nicht dargestellte Umlenknase und wird dort geführt, so dass
der Fadenauslenkhebel 73 durch Drehen des Antriebsmotors 59 in der umgekehrten Drehrichtung
wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird und beim Weiterdrehen
des Motors 59 in der gleichen Drehrichtung die Fadenbremse 61 gemäss Figur
3b und/oder 3a gespannt werden kann. Der Antriebsmotor 59 der Fadenbremse 61 führt
demzufolge zwei völlig unterschiedliche Arbeiten aus: Zu Beginn des Einfädelvorgangs
schwenkt der Fadenauslenkhebel 73 aus der Ruhe- und Fangposition in die Übergabeposition
Y und anschliessend dient er zum Regulieren der Fadenbremse 61.
|
| Anspruch[de] |
Antriebsanordnung für die Antriebselemente zum Einfädeln des
Oberfadens in das Öhr (19) der Nadel (17) an einer Nähmaschine (1), umfassend
eine die Nadel (17) tragenden Nadelstange (21), einen Nadelstangenmitnehmer (47),
welcher an der Nadelstange (21) ein- und auskuppelbar ausgebildet ist, einen Drückerfuss
(25) an einer Drückerfussstange (23), welcher Drückerfuss (25) mit einem
Lüfterhebel aus einer Ruhe- in eine Arbeitsstellung bringbar ist und mit einer
zusätzlichen elektromotorisch antreibbaren Andrückvorrichtung, einen Hubantrieb
für einen vertikal verschiebbar gelagerten Einfädler (11) sowie einen
am unteren Ende des Einfädlers (11) angeordneten, um eine vertikale Achse schwenkbaren
Einfädelhaken (55) sowie eine Fadenbremse (61) zur Regulierung der Fadenspannung,
dadurch gekennzeichnet, dass
zum Absenken des Einfädlers (11) für den Einfädelvorgang der Einfädler
(11) mit dem von der Nadelstange (21) abgekoppelten Nadelstangenmitnehmer (47) verbindbar
ausgebildet ist.
Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
zum Überführen des Einfädlers (11) aus der Bereitschaftsstellung
in eine Parkstellung im Oberarm (7) der Nähmaschine (1) und zum Ausfahren aus
der Parkstellung in die Bereitschaftsstellung die zusätzlichen Hubbewegungen
des Einfädlers (11) durch den Antriebsmotor (41) der Andrückvorrichtung
für den Drückerfuss (25) erfolgt.
Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass zum Einkuppeln des Nadelstangenmitnehmers (47)
an den Einfädler (11) ein von der Antriebsvorrichtung des Drückerfusses
(25) schwenkbarer Hebel (43) an der Einfädelvorrichtung (11) angelenkt ist.
Antriebsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
zum Einkuppeln des Hebels (43) die Andrückvorrichtung weiter nach unten fahrbar
ausgebildet ist.
Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (43) an einem Bolzen (53) am Nadelstangenmitnehmer
(47) einrastbar ausgebildet ist.
Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Fadenbremse
(61) einen Antriebsmotor (59) zum Einstellen der Fadenspannung umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (59) für die Regulierung
der Fadenspannung mit einer Mitnehmerscheibe (63) wirkverbunden ist, welche Mitnehmerscheibe
(63) in der ersten Drehrichtung (-) mit der Fadenbremse (61) verbunden ist und in
der zweiten Drehrichtung (+) mit einem Fadenauslenkhebel (73) verbindbar ist, um
den Fadenauslenkhebel (73) aus einer Ruhestellung (X) in eine Auslenkstellung (Y)
zu bringen.
Antriebsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
der Fadenauslenkhebel (73) von der zwischen dem Antriebsmotor (59) und der Fadenbremse
(61) angeordneten Mitnehmerscheibe (63) mit einem Zahnsegment (67), welches am Fadenauslenkhebel
(73) kämmt, wenn die Mitnehmerscheibe (63) in der zweiten Drehrichtung (+)
gedreht wird, schwenkbar ist.
|
|
|