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Dokumentenidentifikation DE102006018155A1 25.10.2007
Titel Funksendevorrichtung und Steuervorrichtung für Veranstaltungsräume sowie entsprechende Verfahren
Anmelder Siemens Audiologische Technik GmbH, 91058 Erlangen, DE
Erfinder Grafenberg, Esfandiar, Dr., 91090 Effeltrich, DE;
Rass, Uwe, 90480 Nürnberg, DE
Vertreter Berg, P., Dipl.-Ing., Pat.-Ass., 80339 München
DE-Anmeldedatum 19.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006018155
Offenlegungstag 25.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 7/06(2006.01)A, F, I, 20060419, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04Q 9/00(2006.01)A, L, I, 20060419, B, H, DE   
Zusammenfassung Funksysteme zur Versorgung von Hörvorrichtungen in Veranstaltungsräumen sollen komfortabler gestaltet werden. Hierzu ist eine Funksendevorrichtung (1) zum Übertragen von Sprachsignalen in einem Veranstaltungsraum vorgesehen. Sie besitzt eine Empfangseinrichtung zum Empfang mindestens eines Steuersignals und eine Schalteinrichtung zum An-/Abschalten der Funksendevorrichtung (1) in Abhängigkeit des empfangenen Steuersignals. Außerdem wird eine Steuervorrichtung zum Steuern eines Funksendegeräts, mit dem Sprachsignale in einem Veranstaltungsraum übertragbar sind, bereitgestellt. Diese Steuervorrichtung besitzt eine Detektionseinrichtung zum Detektieren einer Anwesenheit oder einer Bewegung des Funksendegeräts in dem Veranstaltungsraum und eine Sendeeinrichtung (4, 5) zum Senden eines Steuersignals an das Funksendegerät (1) in Abhängigkeit eines Detektionsergebnisses von der Detektionseinrichtung. Damit lässt sich beispielsweise ein Sendegerät (1) eines Lehrers beim Verlassen des Klassenzimmers abschalten.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Funksendevorrichtung zum Übertragen von Sprachsignalen in einem Veranstaltungsraum. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung eine Steuervorrichtung zum Steuern eines Funksendegeräts, mit dem Sprachsignale in einem Veranstaltungsraum übertragbar sind. Des Weiteren bezieht sich die vorliegende Erfindung auf entsprechende Verfahren zum Senden von Sprachsignalen und zum Steuern von Funksendegeräten.

Vor allem in Klassenzimmern werden FM-Systeme (Frequenzmodulation) verwendet, um das Signal-zu-Rauschverhältnis bei der Signalübertragung zu Hörgeräten zu verbessern. Dabei trägt der Lehrer in der Regel ein Mikrofon mit Sender und die Schüler einen Empfänger gegebenenfalls mit Anschluss an ein Hörgerät. Wenn der Lehrer den Raum verlässt und vergisst, das Mikrofon auszuschalten, können die Schüler Gespräche, die beispielsweise im Lehrerzimmer stattfinden, mitverfolgen. Der Lehrer muss also versuchen zu vermeiden, das Mikrofon nicht rechtszeitig manuell auszuschalten.

Von der Firma Phonak ist ein FM-Multifrequenzsystem für Schulen bekannt. Bei diesem System werden die Empfänger in einem Klassenzimmer automatisch auf eine konfigurierte Funkfrequenz eingestellt. Beim Wechseln der Klassenräume findet automatisch ein Frequenzwechsel beim Empfänger statt.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, den Lehrer oder einen anderen Nutzer eines FM-Senders dabei zu unterstützen, den Sender bei Nichtgebrauch zeitnah abzuschalten.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Funksendevorrichtung zum Übertragen von Sprachsignalen in einem Veranstaltungsraum mit einer Empfangseinrichtung zum Empfang mindestens eines Steuersignals und einer Schalteinrichtung zum An- und/oder Abschalten der Funksendevorrichtung in Abhängigkeit des empfangenen Steuersignals.

Dementsprechend ist erfindungsgemäß auch vorgesehen ein Verfahren zum Senden von Sprachsignalen in einem Veranstaltungsraum durch Empfangen eines Steuersignals in dem Veranstaltungsraum und/oder am Eingang des Veranstaltungsraums mit einer Funksendevorrichtung, An- und/oder Abschalten der Funksendevorrichtung zum Senden der Sprachsignale in Abhängigkeit des empfangenen Steuersignals.

Vorzugsweise erfolgt das Empfangen eines Steuersignals über Funk oder induktiv. Hierbei genügen geringe Reichweiten der drahtlosen Übertragung, z. B. Bluetooth. Grundsätzlich sind aber auch andere Kurzstreckenübertragungssysteme, wie beispielsweise Infrarotsysteme, denkbar.

Die erfindungsgemäße Funksendevorrichtung kann eine Konfigurationseinrichtung aufweisen, mit der die Funksendevorrichtung in Abhängigkeit des empfangenen Steuersignals automatisch konfigurierbar ist. Insbesondere kann die Funksendevorrichtung aufgrund des Steuersignals automatisch in einen entsprechenden Funkkanal geschaltet werden. Beispielsweise kann in jedem Raum ein anderer Funkkanal automatisch eingestellt werden, so dass sich Störungen aufgrund von Veranstaltungen in benachbarten Räumen vermeiden lassen.

Darüber hinaus kann die Funksendevorrichtung mit mehreren Mikrofonen und einer Mischrichtung ausgestattet sein, so dass Sprachsignale von mehreren Personen bzw. Geräten gemischt übertragbar sind. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn mehrere Lehrer in einem Raum den Unterricht gestalten.

Besonders vorteilhaft ist, wenn die Funksendevorrichtung tragbar ausgebildet ist. Die Funksendevorrichtung kann auch mehrere tragbare Funkeinheiten aufweisen, so dass mehrere Lehrer in einem Raum mit einem entsprechenden Sender ausgestattet werden können.

Das Steuersignal kann aus einer Abfolge von mindestens zwei Signalteilen verschiedener Sender bestehen. Damit lassen sich verhältnismäßig günstige Sender zum Gewinnen von orts- und bewegungsspezifischen Informationen einsetzen.

Im Rahmen der Erfindung wird ferner bereit gestellt eine Steuervorrichtung zum Steuern eines Funksendegeräts, mit dem Sprachsignale in einem Veranstaltungsraum übertragbar sind, mit einer Detektionseinrichtung zum Detektieren einer Anwesenheit oder einer Bewegung des Funksendegeräts in dem/den Veranstaltungsraum und einer Sendeeinrichtung zum Senden eines Steuersignals an das Funksendegerät in Abhängigkeit eines Detektionsergebnisses von der Detektionseinrichtung.

Darüber hinaus ist erfindungsgemäß auch vorgesehen ein entsprechendes Verfahren zum Steuern eines Funksendegeräts mit dem Sprachsignale in einem Veranstaltungsraum übertragen werden, durch Detektieren einer Anwesenheit oder einer Bewegung des Funksendegeräts in dem Veranstaltungsraum und Senden eines Steuersignals an das Funksendegerät in Abhängigkeit des Detektionsergebnisses.

Die Steuervorrichtung umfasst vorteilhafterweise zwei Detektionseinheiten, die in einem Türrahmen einbaubar sind, um eine Bewegungsrichtung des Funksendegeräts zu detektieren. Somit ist es möglich, zu detektieren, ob ein Lehrer das Klassenzimmer betritt oder verlässt und sein Funkgerät entsprechend zum An- oder Abschalten anzusteuern.

Die Detektionseinrichtung kann ferner eine Lokalisationseinheit zum Lokalisieren des Funksendegeräts in dem Veranstaltungsraum aufweisen. Vorzugsweise besitzt die Lokalisationseinheit mindestens zwei getrennte Richtantennen. Damit ist es möglich, nicht nur die Anwesenheit eines Lehrers im Klassenzimmer, sondern auch seinen genauen Ort festzustellen, so dass sein Funksendegerät auch innerhalb des Klassenzimmers ortsabhängig konfiguriert werden kann.

Des Weiteren kann die Detektionseinrichtung auch zum Detektieren von mindestens zwei Funksendegeräten in dem Veranstaltungsraum und zum Steuern der mindesten zwei Funksendegeräte ausgelegt sein. Dadurch lassen sich in dem Veranstaltungsraum mehrere Funksendegeräte getrennt voneinander steuern bzw. konfigurieren.

Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert, in denen zeigen:

1 ein Funksystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und

2 ein Funksystem gemäß einer weiteren Ausführungsform in Draufsicht.

Die nachfolgend näher geschilderten Ausführungsbeispiele stellen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung dar.

Entsprechend dem Beispiel von 1 besteht ein erfindungsgemäßes Funksystem aus einer Sendeeinheit 1, die beispielsweise von einem Lehrer getragen wird, und einem oder mehreren Empfängern 2, die hier als Hörgeräte ausgestaltet sind. Die Hörgeräte 2 werden hier von Schülern getragen. Mit diesem System ist es möglich, dass der Lehrer seine akustisch dargebotenen Informationen per Funk an die Hörgeräte 2 der Schüler überträgt.

Die Schüler mit den Hörgeräten 2, oder aber auch mit Kopfhörern oder Headsets als Empfänger, befinden sich in einem Klassenzimmer. Beim Betreten des Klassenzimmers trägt der Lehrer seinen Sender 1 durch eine Tür 3. Dabei schaltet sich der Sender 1 automatisch ein. Dies wird durch zwei Richtantennen 4, 5 ermöglicht, die in der Türzarge bzw. vor und hinter der Tür 3 angeordnet sind. Die beiden Richtantennen 4, 5 sind Teil eines Senders mit kurzer Reichweite. Jede der beiden Antennen 4, 5 sendet Signale in einer jeweiligen Richtkeule 6, 7 ab. Dadurch dass die beiden Richtkeulen 6, 7 räumlich voneinander getrennt sind, kann das mit einem Mikrofon versehene Sendegerät 1 das Durchlaufen der beiden Richtkeulen 6, 7 getrennt voneinander feststellen.

Senden die beiden Antennen 4, 5 mit unterschiedlichen Frequenzen oder mit unterschiedlichen Signalmustern, so kann der Sender 1 beim Durchlaufen der Tür auch die Durchlaufrichtung bestimmen. Abhängig von der Durchlaufrichtung kann der Sender 1 dann an- oder abgeschaltet werden. Im vorliegenden Beispiel kann dies dazu ausgenützt werden, den Sender 1 abzuschalten, wenn der Lehrer das Klassenzimmer verlässt.

Die Auswerteintelligenz kann aber auch in einer Steuervorrichtung liegen, die die beiden Antennen, 4, 5 bzw. entsprechende Sender nutzt. Diese Steuervorrichtung detektiert beispielsweise durch Reflexion oder Signale vom Sendegerät 1 eine Bewegung in das/aus dem Klassenzimmer. Ein anschließend abgesandtes Steuersignal schaltet das Sendegerät 1 an oder ab.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mikrofon-Funksystems ist in 2 skizzenhaft dargestellt. Dabei zeigt die FIG eine Draufsicht auf zwei Klassenzimmer und einen Gang. In dem Klassenzimmer A befinden sich zwei Antennen 10 und 11. Diese Antennen 10 und 11 strahlen hier ebenfalls Richtkeulen 12, 13 ab. Die beiden Richtkeulen 12, 13 dienen hier dazu, das gesamte Klassenzimmer zu erfassen, bzw. abzutasten. Befindet sich ein Sendegerät 1 (in 2 nicht dargestellt) in dem Klassenzimmer A und zwar innerhalb einer der Richtkeulen 12, 13, so kann er das empfangene Sendesignal dazu verwenden, sich automatisch einzuschalten.

Verlässt der Lehrer mit dem Sender 1 das Klassenzimmer A und geht auf den Gang, auf dem der Sender 1 keine Funkwellen mehr empfängt, so schaltet sich der Sender 1 automatisch ab. Damit wird verhindert, dass Gespräche des Lehrers auf dem Gang von den Schülern in dem Klassenzimmer A mitgehört werden können.

Betritt der Lehrer nun das Klassenzimmer B, in dem sich die Antennen 20 und 21 befinden, so schaltet sich das Sendegerät des Lehrers ein, sobald es in den Erfassungsbereich der zugehörigen Richtkeulen 22 und 23 kommt. Auch hier reichen die Keulen 22 und 23 nicht auf den Gang, so dass das Sendegerät des Lehrers automatisch beim Verlassen des Klassenzimmers B abschaltet. Auch sind die Richtkeulen 12, 13 und 22, 23 in den Klassenzimmern A und B so ausgerichtet und dimensioniert, dass es, wenn möglich, keine Überlappung gibt.

Der Sender 1 des Lehrers lässt sich durch die Keulen 6, 7, 12, 13, 22, 23 nicht nur an- oder abschalten, sondern auch konfigurieren. Dies bedeutet, dass der Sender bzw. das Mikrofon-Funksystem ortsabhängig konfigurierbar ist. Insbesondere kann sich der Sender 1 des Lehrers beim Betreten des Klassenzimmers automatisch auf einen klassenzimmerspezifischen Funkkanal einstellen. In einem anderen Klassenzimmer stellt sich der Sender automatisch auf einen anderen Funkkanal ein. Auch auf diese Weise lassen sich Störungen zwischen Funksystemen zweier benachbarter Klassenzimmer vermeiden.

Wenn die zu den Antennen 4, 5, 10, 11, 20, 21 zugehörigen Sender auch in der Lage sind, ihre Sendesignale zeitlich abhängig zu variieren, so kann die Konfiguration des Funksystems beispielsweise von der Tageszeit abhängig gemacht werden. Darüber hinaus können die in den Klassenzimmern installierten Sender auch beispielsweise von den Empfängern konfiguriert werden, wenn sie entsprechende Schnittstellen besitzen.

Die Konfiguration des FM-Funksystems kann sich auch auf die Empfänger 2 beziehen. Außerdem können zusätzlich Gegebenheiten bzw. Ausstattungen des Raums bei der Konfiguration der FM-Sender und/oder FM-Empfänger berücksichtigt werden. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Daten digital übertragen werden.

Ist beispielsweise in einem Klassenzimmer auch ein Lautsprechersystem installiert, wird das Sprachsignal des Lehrers auch auf die Lautsprecher geschaltet. Die Funkempfänger an den Hörgeräten der Schüler können dann gegebenenfalls ausgeschaltet bleiben.

Auch bei diesem Ausführungsbeispiel können die Antennen 10, 11, 20, 21 Teil einer Steuervorrichtung sein, wobei die Antennen zunächst zum Detektieren eines Sendegeräts 1 und anschließend zum Senden eines entsprechenden Steuersignals an das Sendegerät 1 dienen.

Befinden sich mehr als ein Sender im Raum, so wird das bereits beim Eintreten der jeweiligen Personen in den Raum automatisch von einem der Sendegeräte oder von der Steuervorrichtung mit Detektionseinrichtung erkannt. Der zweite hinzukommende Sender wird dann automatisch mit dem schon vorhandenen Sender gemischt. Hierzu empfängt der Sender 1 das Signal von Sender 2, addiert das Signal zu seinem eigenen hinzu und sendet es zu den Schülern. Dies bedeutet, dass zumindest der erste Sender dann auch mit einem Empfänger ausgestattet sein muss. Durch diesen Multi-Senderbetrieb können zwei oder mehr Lehrer gleichzeitig über das Funksystem zu den Schülern sprechen.

Anstelle eines weiteren Lehrers kann beispielsweise auch eine Video- bzw. Stereoanlage als zusätzlicher Sender dienen und so in den Unterricht integriert werden. Die Schüler können dann sämtliche Quellen über ihre FM-Empfänger hören.

Die Antennen 10, 11 in dem Klassenzimmer A können so platziert werden, dass eine genaue Ortsbestimmung des Senders 1 bzw. des Lehrers in dem Klassenzimmer A möglich ist. Diese zusätzlich gewonnene Ortsinformation werden gegebenenfalls dazu verwendet, von den Antennen 10, 11 ortsspezifische Steuersignale abzusenden. Mit diesen Steuersignalen kann dann der Sender 1 ortsspezifisch konfiguriert werden. Beispielsweise lässt sich so die Sendesignalamplitude des Senders 1 abhängig vom Ort in dem Veranstaltungsraum variieren. Andere ortsabhängige Konfigurationsmöglichkeiten betreffen Rauschunterdrückungsmaßnahmen und Filterungen.


Anspruch[de]
Funksendevorrichtung (1) zum Übertragen von Sprachsignalen in einem Veranstaltungsraum mit

– einer Empfangseinrichtung zum Empfang mindestens eines Steuersignals (6, 7) und

– einer Schalteinrichtung zum An- und/oder Abschalten der Funksendevorrichtung in Abhängigkeit des empfangenen Steuersignals.
Funksendevorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Empfangen eines Steuersignals über Funk oder induktiv erfolgt. Funksendevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, die eine Konfigurationseinrichtung aufweist, mit der die Funksendevorrichtung (1) in Abhängigkeit des empfangenen Steuersignals automatisch konfigurierbar ist. Funksendevorrichtung nach Anspruch 3, die aufgrund des Steuersignals automatisch in einen Funkkanal schaltbar ist. Funksendevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die mehrere Mikrofone und eine Mischeinrichtung aufweist, so dass Sprachsignale von mehreren Personen gemischt übertragbar sind. Funksendevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steuersignal (6, 7) aus einer Abfolge von mindestens zwei Signalteilen verschiedener Sender (4, 5) besteht. Verfahren zum Senden von Sprachsignalen in einem Veranstaltungsraum durch

– Empfangen eines Steuersignals (6, 7) in dem Veranstaltungsraum und/oder am Eingang des Veranstaltungsraums mit einer Funksendevorrichtung (1) und

– An- und/oder Abschalten der Funksendevorrichtung zum Senden der Sprachsignale in Abhängigkeit des empfangenen Steuersignals.
Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Funksendevorrichtung (1) in Abhängigkeit des empfangenen Steuersignals (6, 7) automatisch konfiguriert wird. Verfahren nach Anspruch 8, wobei die Funksendevorrichtung (1) aufgrund des Steuersignals (6, 7) automatisch in einen entsprechenden Funkkanal geschaltet wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei Sprachsignale von mehreren Personen durch die Funksendevorrichtung (1) gemischt übertragen wird. Steuervorrichtung zum Steuern eines Funksendegeräts (1), mit dem Sprachsignale in einem Veranstaltungsraum übertragbar sind, mit

– einer Detektionseinrichtung zum Detektieren einer Anwesenheit oder einer Bewegung des Funksendegeräts (1) in dem Veranstaltungsraum und

– einer Sendeeinrichtung zum Senden eines Steuersignals an das Funksendegerät (1) in Abhängigkeit eines Detektionsergebnisses von der Detektionseinrichtung.
Steuervorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Detektionseinrichtung zwei Detektionseinheiten, die in einen Türrahmen oder davor und dahinter einbaubar sind, um eine Bewegungsrichtung des Funksendegeräts (1) zu detektieren, umfasst. Steuervorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, wobei die Detektionseinrichtung eine Lokalisationseinheit zum Lokalisieren des Funksendegeräts (1) in dem Veranstaltungsraum aufweist. Steuervorrichtungen nach Anspruch 13, wobei die Lokalisationseinheit mindestens zwei getrennte Richtantennen (4, 5, 10, 11, 20, 21) besitzt. Steuervorrichtungen nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei die Detektionseinrichtung zum Detektieren von mindestens zwei Funksendegeräten (1) in dem Veranstaltungsraum und zum Steuern der mindestens zwei Funksendegeräte (1) ausgelegt ist. Verfahren zum Steuern eines Funksendegeräts (1), mit dem Sprachsignale in einem Veranstaltungsraum übertragen werden, durch

– Detektieren einer Anwesenheit oder einer Bewegung des Funksendegeräts (1) in dem Veranstaltungsraum und

– Senden eines Steuersignals an das Funksendegerät in Abhängigkeit des Detektionsergebnisses.
Verfahren nach Anspruch 16, wobei das Funksendegerät (1) in dem Veranstaltungsraum lokalisiert wird. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, wobei in dem Veranstaltungsraum mindestens zwei Funksendegeräte (1) detektiert und angesteuert werden.






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