Problembeschreibung/Veranlassung der Erfindung Auf Grund des physikalischen
Wirkprinzips einer Wärmepumpe im Kreislauf eines elektrisch betriebenen Kondenswäschetrockners
reduziert vorteilhaft den Stromverbrauch eines Wäschetrockners um etwa 50 %.
Neben der Kosteneinsparung für Elektroenergie für den individuellen
Anwender hat die Anwendung solcher Geräte auch gesamtökologische und volkswirtschaftliche
Vorteile.
Nachteilig beim wärmepumpebetriebenen Wäschetrockner sind
folgende Punkte:
Der Neustart des Trockners nach Ablauf eines Trocknungsprogramms kann erst nach
mehrminütiger Wartezeit erfolgen, weil sich im Wärmepumpensystem zunächst
ein Druckasusgleich und dann das Abfallen des Gesamtsystemdrucks einstellen muss.
Zu frühes Einschalten (wenn überhaupt möglich) kann Komponenten der
Wärmepumpe schädigen.
Bei einem kurzzeitigen Stromausfall während des Trocknungsvorgangs
schaltet der Kompressor der Wärmepumpe ab, um unmittelbar danach wieder einen
Startversuch zu machen. Weil er bei vorhergehendem, längeren Betrieb (z.B.
45 Minuten) nicht gegen den hohen Anlagensystemdruck anlaufen kann, schaltet er
sich über ein internes Sicherheitsorgan für mehrere Minuten ab. Dieses
Verhalten verzögert den Trocknungsvorgang nicht unerheblich, wobei der Versuch
des Anlaufens gegen zu hohen Anlagensystemdruck die Lebensdauer des Kompressors
verkürzt.
Stand der Technik
Es sind Wäschetrockner für den Betrieb in Privathaushalten
bekannt. Weiter sind Wäschetrockner bekannt, welche im Umluftverfahren arbeiten
und einen Wärmetauscher aufweisen, welcher nach dem Prinzip der Kondensation
der Luft Feuchte entzieht.
Vorteilhaft haben Wäschetrockner mit Zu- und Abluft einen geringeren
Energiebedarf als Kondensationswäschetrockner.
Um den Wirkungsgrad von Kondensationswäschetrocknern maßgeblich
zu erhöhen, sind solche bekannt, welche mit einer Wärmepumpe arbeiten.
Damit wird der Wirkungsgrad des Wäschetrockners noch einmal verbessert. Folgenden
Druckschriften ist der Stand der Technik zu entnehmen:
-
DE 100 02 743 A1
-
DE 37 38 031 C2
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DE 296 19 342 U1
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EP 04 68 573 A1
Das grundsätzliche Verfahren, den Wirkungsgrad eines Wäschetrockners
mit Hilfe einer Wärmepumpe zu erhöhen, ist Stand der Technik.
Während des Trocknungsvorgangs ist es nicht zu vermeiden, dass
sich feinste Flusenanteile (sog. Flusenmehl) insbesondere am kalten Wärmetauscher
(weil dieser aufgrund des daran auskondensierenden Wassers immer nass ist) aber
auch am warmen Wärmetauscher ablagern. Das Reinigen der Wärmepumpe von
den Flusen ist im Stand der Technik ebenfalls nicht gelöst.
Ohne Reinigung kann man davon ausgehen, dass nach etwa 50 Trocknungsvorgängen
der komplette kalte Wärmetauscher mit Flusenanteilen komplett zu gesetzt ist
und der dahinter liegende warme Wärmetauscher etwa nach 200 Trocknungsgängen
soweit mit Flusenstaub zu gesetzt ist, dass der Luftdurchsatz so maßgeblich
behindert ist, dass ein einwandfreies Trocknen nicht mehr ohne das Ansprechen der
Sicherheitsorgane der Wärmepumpe möglich ist.
Wenn der kalte Wärmetauscher regelmäßig gereinigt wird,
besteht trotzdem die Möglichkeit, dass sich der warme Wärmetauscher nach
etwa 500 bis 600 Trocknungsgängen mit Flusen zu gesetzt hat.
Ohne eine kontinuierliche Reinigung beider Wärmetauscher kann
das Zusetzen mit Flusen nicht verhindert werden. Weil der warme Wärmetauscher
funktionsbedingt immer hinter dem kalten Wärmetauscher liegen muss, ist das
Reinigen dieses Tauschers nur dann möglich, wenn der Trockner auseinander gebaut
wird.
Es sollte hier nicht unerwähnt bleiben, dass auch das manuelle
Reinigen des kalten Wärmetauschers nicht ganz unproblematisch ist. Letztlich
kann der Nutzer dabei auch die Lamellen des Wärmetauschers platt drücken
und damit funktionsuntüchtig machen.
Maßgeblich ist: Verschmutzte oder platt gedrückte Wärmetauscher
hindern den Luftdurchsatz, wodurch der Trocknungsvorgang zunächst verlängert
wird und bei starker Verschmutzung oder gänzlich platt gedrückten Lamellen
die Sicherheitsorgane der Wärmepumpe den Trockner abschalten.
Eine kontinuierliche Reinigung beider Wärmetauscher ist aus vorbezeichnetem
Grund wichtig.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Apparat bereitzustellen,
bei dem ein möglichst schneller Neustart nach kurzer Unterbrechung bei gleichzeitig
einfacher und im wesentlichen automatischer Reinigung des Wärmetauschers
möglich ist.
Lösung der gestellten Aufgabe
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Apparat mit den
Merkmalen des Anspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Apparates ergeben sich durch die Merkmale der Unteransprüche.
Bei dem Apparat nach Anspruch 1 wird vorteilhaft der Wärmetauscher
ganz oder partiell vor dem Neustart mit Wasser besprenkelt, besprüht und/oder
geflutet. Durch das Überströmen oder Besprühen mit Wasser wird zum
einen erreicht, dass sich ein schneller Druckausgleich zwischen dem kalten und dem
warmen Wärmetauscher einstellt, so dass ein Neustart innerhalb von kürzester
Zeit möglich ist. Das Überströmen oder Besprühen des Wärmetauschers
hat zusätzlich den Vorteil, dass der Wärmetauscher von den auf im befindlichen
Flusen gereinigt wird.
Wenn zu Beginn des Trocknungsvorgangs Wasser über beide Wärmetauscher
läuft, hat das selbstverständlich dann, wenn es sich um einen erneuten
Start des Trockners nach einem gerade beendeten Trocknungsvorgang handelt den Grund,
dass der Druckausgleich zwischen dem kalten und dem warmen Wärmetauscher beschleunigt
wird. Das gilt auch für einen kurzzeitigen Stromausfall während des laufenden
Trocknungsvorgangs. Sehr wichtig ist jedoch auch das Abwaschen von Flusen, die sich
auf beiden Wärmetauschern abgelagert haben können.
Wird der Trockner „kalt gestartet" (ohne dass er kurz vorher
gelaufen ist ist es für den Start der Wärmepumpe schon von Vorteil, wenn
die Wärmetauscher kurz mit Wasser überströmt werden, weil durch die
Energie des Wassers der optimale Arbeitspunkt der Wärmepumpe schneller erreicht
wird.
In allen Fällen des Überströmens mit Wasser ist aber
immer der Punkt des Flusenausschwemmens eine wichtige Komponente.
Wenn das Ausschwemmen der Flusen bei jeder möglichen Gelegenheit
durchgeführt wird dann befinden sich immer nur wenig Flusenanteile im Bereich
der Kondenswasserpumpe. Es sind meist nur so wenige, dass nur eine geringe Möglichkeit
besteht, dass die Pumpe verstopft. Es reicht meist völlig aus, wenn zumindest
zum Beginn und am Ende des Trocknungsvorgangs der Wärmetauscher gereinigt wird.
Weil das Wasser für die Reinigung im Kreislauf gepumpt wird,
ist es äußerst wichtig, dass sich im Bereich des Wasserzulaufs auf die
Wärmetauscher keine Flusenanteile befinden. Das kann nur durch einen äußerst
wirksamen Filter sicher gestellt werden, der sich vorteilhaft vor dem Sammelbehälter
befindet, der das Wasser sammelt, bevor es auf die Wärmetauscher läuft.
Der Filter muss also im Kreislauf der Wasserpumpe liegen.
Sobald der Wasserfilter soweit mit Flusen belastet ist, dass für
den Reinigungsvorgang nicht mehr ausreichend Wasser über die Wärmetauscher
gefördert werden kann, läuft man Gefahr, dass die Reinigung nicht mehr
einwandfrei funktioniert. Es ist dann ganz wichtig, dass dem Anwender eindeutig
und unmissverständlich signalisiert wird, dass der Wasserfilter gereinigt bzw.
auszutauschen ist. Hier reicht es erfahrungsgemäß nicht aus, dass etwa
eine Leuchte oder ein akustisches Signal auf den notwendigen Filterwechsel hin weist.
Unmissverständlich für den Anwender heißt hier:
- „wenn der Wasserfilter gesättigt ist, führt der Trockner den
gerade laufenden Trocknungsvorgang noch aus, lässt sich dann aber solange nicht
mehr einschalten, bis der Filter gewechselt ist".
Es hat sich folgendes als vorteilhaft herausgestellt:
Die Pumpe fördert während des Trocknungsvorgangs alle 4 Minuten für
etwa 30 sec. Wasser aus dem Bereich der Wärmetauscher über den Wasserfilter
zu dem oder den Auffangbehälter(n).
Irgendwann während des Trocknungsvorgangs ist der Filter soweit
gesättigt, dass die Pumpe nur noch wenig Wasser durch den Filter in die Behälter
fördern kann. Ein großer Anteil des Wassers bleibt dann im Bereich der
Wärmetauscher bzw. im Bereich vor der Pumpe.
Stand der Technik ist die Überwachung einer Kondenswasserpumpe
mittels Schwimmer und Schwimmerschalter, wobei bei zu hohem Wasserstand der Schwimmer
auftreibt und damit den Schalter betätigt. Unter Nutzung dieses Verfahrens
kann die Elektronik veranlasst werden, die Pumpe bis zum Ende des Trocknungsprogramms
durchlaufen zu lassen. Gleichzeitig wird ein weiteres Schaltelement aktiviert, welches
das Wiedereinschalten der Trockners nach Beendigung des Trocknungsvorganges unterbindet.
Dieses Schaltelement wird erst durch Herausnehmen und erneutes Einsetzen des Filters
zurückgesetzt.
Würde nun ein Anwender den Filter heraus nehmen und nicht wieder
einsetzen, könnte er ohne den eingesetzten Filter den Trockner nicht starten.
Würde er den Filter ungereinigt wieder einsetzen, würde sich der Trockner
nach Ablauf des nächsten Trocknungsvorgangs wieder nicht einschalten lassen.
Zusammenfassung der Vorteile des gesamten Systems
Der Trockner kann nach einem Trocknungsvorgang oder einer Unterbrechung
des Trocknungsvorganges schneller wieder Starten. Zudem muss der Nutzer den Trockner
nicht mehr aufwändig selbst reinigen. Er kann ihn dabei nicht mehr beschädigen
und er kann die Reinigung nicht mehr falsch machen. Der vom Nutzer zu reinigende
Filter kann an einer gut zugänglichen Stelle des Trockners angeordnet werden,
so dass eine Entnahme und Reinigung, so wie das Wiedereinsetzen des Filters leicht
und problemlos möglich ist.
Es ist nicht mehr möglich, dass sich Flusenanteile im Trockner
„verstecken" und dann durch üble Gerüche auf sich aufmerksam machen.
Auch kann sich vorteilhaft kein Pilz mehr bilden.
Die immer sauberen Luftwege sorgen für einen immer optimalen
niederigen Energieverbrauch.
Der gesamte Trockner wird weniger belastet und ist somit langlebiger.
Nachfolgend wird anhand von Figuren die Erfindung näher erläutert:
Es zeigen:
1: Prinzip eines Wärmetauschers;
2: Prinzipdarstellung eines Wäschetrockners;
3: Ablaufdiagramm;
4: erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Apparates;
5: Ablaufdiagramm;
6: zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Apparates;
7: Ablaufdiagramm:
Erfindungsgemäß wird eine vorteilhafte und neue Betriebsmethode vorgeschlagen,
welche den Vorteil des elektrischen Wirkungsgrades ausschöpft und die vorbeschriebenen
Nachteile des Standes der Technik umgeht, indem die Druckverhältnisse im Wärmepumpensystem
schneller als heute üblich in den idealen Anfahrzustand gebracht werden.
Die Erfindung schlägt vor, dass vor dem Start des Kompressors
die beiden im System vorhandenen Wärmetauscher (Verdampfer und Verflüssiger)
mit Wasser geflutet, besprüht oder überströmt bzw. durchströmt
werden. Wasser hat eine höhere thermische Kapazität als Luft und eine
viel höhere Wärmeleitfähigkeit.
Den prinzipiellen Zusammenhang beschreibt 1.
Dabei ist:
-
1 = Verdampfer (kalter Teil der Wärmepumpe)
-
2 = Verflüssiger (warmer Teil der Wärmepumpe)
-
3 = Vorrichtung zur Flutung der Tauscheroberfläche
Das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe im Wäschetrockner
ist in 2 dargestellt:
Der Kompressor (1) saugt gasförmiges Kältemittel aus dem Verdampfer
(2) an und drückt selbiges über eine Rohrleitung in den Verflüssiger
(3). Hier kann das unter hohem Druck stehende Kältemittel Wärme
an den Luftkreislauf abgeben. An der Austrittsseite des Verflüssigers befindet
sich ein Expansionsorgan (4), welches flüssiges Kältemittel in
den Verdampfer fördert. Im Verdampfer siedet das flüssige Kältemittel
bei niedrigem Druck, wodurch die Oberfläche des Verdampfers abkühlt. Das
am Ende dampfförmige Kältemittel wird durch den Kompressor angesaugt und
wieder in den Kreislauf gebracht.
Zur Funktion in einem Wäschetrockner wird der Verflüssiger
in Luftrichtung hinter den Verdampfer geschaltet. Auf diese Weise kann das Gebläse
(5) warme Luft ansaugen und über den Trommeleinblaskanal (6)
in die mit feuchter Wäsche beladene Wäschetrommel einblasen. Beim Kontakt
mit der feuchten Wäsche nimmt die warme Luft Wasser auf.
Über den Trommelausblaskanal (8) gelangt die jetzt feuchtwarme
Luft auf den kälteren Verdampfer. Hier unterschreitet sie den Taupunkt, wobei
Wasser ausfällt. Das ausgefällte Wasser wird in einer Auffangvorrichtung
(9) gesammelt. Die abgekühlte und entfeuchtete Luft gelangt nach dem
Verdampfer zum Verflüssiger, wo sie aufgeheizt wird.
Während des Betriebs entsteht zwischen Verflüssiger und
Verdampfer ein hoher Druckunterschied, der sich nach Abschalten des Kompressors
nur langsam angleicht. Nach einem kurzzeitigen Stromausfall oder einem schnell aufeinander
folgenden Ab- und Einschaltvorgang des Trockners kann der Kompressor der Wärmepumpe
nicht gegen den hohen Betriebsdruck des Systems anlaufen. Er schaltet sich über
sein internes Sicherheitsorgan (Schutz gegen Überlast) ab, um dann erst etliche
Minuten später wieder seinen Betrieb auf zu nehmen.
Der Kompressor kann hierbei Schaden nehmen. Der Trocknungsvorgang
wird verlängert.
Vorteilhaft vermeidet die Lehre dieser Erfindung diese Nachteile.
Erfindungsgemäß werden im Falle eines kurzzeitigen
Netzausfalls oder der Abschaltung des Trockners oder generell vor dem Start der
Wärmepumpe Verdampfer und Verflüssiger über eine entsprechende Ablaufvorrichtung
mit Wasser geflutet. Dies hat die Folge, dass der Druckausgleich zwischen Verdampfer-
und Verflüssigerseite stark beschleunigt wird, weil die hohe thermische Kapazität
des Wassers einen schnellen Temperaturausgleich der beiden Wärmetauscher bewirkt.
Der Kompressor kann unbeschadet sofort wieder gestartet werden.
Der Ablauf folgt prinzipiell 3:
Dabei ist:
-
1 = Der Betrieb
-
2 = Die Unterbrechung durch Stromausfall
-
3 = Die Flutung, Besprühen, Durchströmen oder Überströmen
der Wärmetauscher
-
4 = Der Weiterbetrieb
Wenn unmittelbar nach Ende eines Trocknungsvorgangs ein weiterer Trocknungsvorgang
gestartet werden soll, sind die Anlagendrücke des Wärmepumpensystems noch
hoch und dabei weder vom Druck her ausgeglichen noch abgekühlt. Das problemlose
Anlaufen des Kompressors wird behindert und der Versuch des Anlaufs gegen die hohen
Anlagendrücke wirkt sich nachteilig auf die Lebensdauer des Kompressors und
der Anlagenkomponenten aus.
Aus diesem Grund schlägt die Erfindung einen Ablauf wie
4 und 5 vor.
Dabei ist nach 4:
-
1 = Der Kompressor
-
2 = Druckleitung des Kompressors
-
3 = Saugleitung des Kompressors
-
4 = Verflüssiger
-
5 = Verdampfer
-
6 = Sammelvorrichtung für Wassere
-
7 = Pumpe
-
8 = Wasser führende Leitung
-
9 = Wasser Sammelbehälter
-
10 = Vorrichtung zum Öffnen und Absperren des Wasserablaufs
-
11 = Verteilervorrichtung für Wasser
Der zeitliche Ablauf ist in 5 dargestellt.
Dabei ist:
-
1 = Der Betrieb
-
2 = Abschaltpunkt der Wärmepumpe
-
3 = Fluten, Besprühen, Durchströmen oder Überströmen
des Wärmetauschers
-
4 = Ende-Stellung des Trockners
Es liegt im Trocknungsverfahren begründet, dass überwiegend
feiner Textilstaub beim Trocknungsprozess entsteht und sich an diversen Oberflächen
anlagert.
Beim Fluten, Besprühen, Überströmen bzw. Durchströmen
zum erfindungsgemäßen Zweck des Temperatur- und damit Druckausgleichs
gelangt anhaftender Staub in den Behälter für Kondenswasser. Hierdurch
wird gleichzeitig der Wärmetauscher gereinigt. Erfindungsgemäß wird
daher ein Filter vorgeschlagen, welcher sich nach 4
vor oder nach der Kondenswasserpumpe befindet und zu Servicezwecken leicht entnommen
und gereinigt werden kann. Der Aufbau ist in 6 beschrieben.
Dabei ist:
-
1 = Der Kompressor
-
2 = Druckleitung des Kompressors
-
3 = Saugleitung des Kompressors
-
4 = Verflüssiger
-
5 = Verdampfer
-
6 = Sammelvorrichtung für Wasser
-
7 = Pumpe
-
8 = Wasser führende Leitung
-
9 = Wasser Sammelbehälter
-
10 = Vorrichtung zum Öffnen und Absperren des Wasserablaufs
-
11 = Verteilervorrichtung für Wasser
-
12 = Filter
Weil nach Zwischenstopp oder nach Programmende des Trocknungsvorgangs
der Neustart im Belieben des Nutzers liegt und gelegentlich unmittelbar bevorstehend
sein könnte, wird nach Ende jedes Trocknungsvorgangs obligatorisch ein Temperatur-
und Druckausgleich wie vorstehend durchgeführt.
Um den Wirkungsgrad der Wärmepumpe im Anfahrfall (Kalt-Start)
zu verbessern wird ein zeitlicher Ablauf nach 7 erfindungsgemäß
vorgeschlagen. Um die thermische Energie aus dem im Kondensatbehälter befindlichen
Wasser der anlaufenden Wärmepumpe zur Verfügung zu stellen, weil Wasser
eine höhere thermische Enthalpie als Luft hat. Um dies auch für den ersten
Trocknungsvorgang sicher zu stellen ist es notwendig, den dafür vorgesehenen
Sammelbehälter vor Inbetriebnahme mit einer bestimmten Wassermenge zu füllen,
welche ausreicht, um die beiden Wärmetauscher zu fluten.
Der zeitliche Ablauf ist in 7 dargestellt.
Dabei ist:
-
1 = Start des Trockners
-
2 = Fluten, Besprühen, Durchströmen oder Überströmen
-
3 = Betriebsablauf des Trocknungsvorgangs
Die vorstehend beschriebene Erfindung kann in zahlreichen Varianten
eingesetzt werden.
Allen Varianten ist gemeinsam, dass Wasser auf Grund seiner gegenüber
Luft höheren Enthalpie die Effektivität der Anlage erhöht
und damit die Lebensdauer der anlagentechnischen Komponenten verlängert.