Die Erfindung betrifft einen Griff zur Befestigung in einer hintergreifbaren
Öffnung eines Bauteils, insbesondere eines Transportwagens, im Wesentlichen
bestehend aus einem Griffelement und einem Befestigungselement.
Derartige Griffe nach dem Stand der Technik sind beispielsweise im
deutschen Gebrauchsmuster 202004014766 U1 dargestellt und beschrieben. Sie weisen
den Vorteil auf, dass sie einfach zu montieren sind und eine große Rüttelsicherheit
aufweisen. Bei diesen insgesamt vorteilhaften Griffen wird es jedoch als nachteilig
angesehen, dass sie jeweils an die Oberflächenkontur des Bauteiles, an dem
sie befestigt werden sollen, angepasst werden müssen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, einen universeller
einsetzbaren Griff zur Befestigung in einer hintergreifbaren Öffnung eines
Bauteiles zu schaffen.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Anspruchs
1, insbesondere den Merkmalen des Kennzeichenteils, wonach im Übergangsbereich
zwischen Griffelement und Befestigungselement ein auswechselbares Adapterelement
angeordnet ist, welches zumindest teilweise eine an die Oberflächenkontur des
Bauteils angepasste Anlagefläche aufweist.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird es auf besonders
einfache Weise durch ein Adapterelement ermöglicht, dass ein Griff nicht nur
in einer Öffnung eines ebenen Bleches, sondern beispielsweise auch in einer
Öffnung eines Rohrprofils problemlos befestigbar ist. Der Anwender derartiger
Griffe kann also auf vorteilhafte Weise den Griff in Öffnungen von Bauteilen
mit unterschiedlicher Oberflächenkontur einsetzen.
Zur besseren Stabilisierung der Verbindung zwischen Griffelement und
Adapterelement kann daher einerseits das Adapterelement das Griffelement zumindest
teilweise übergreifen und/oder andererseits das Griffelement an seiner zum
Adapterelement weisenden Begrenzungsfläche wenigstens eine Ausnehmung aufweisen,
in die das Adapterelement eingreift.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgenden
Unteranspruch sowie der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles. Es zeigen:
1 eine Draufsicht auf einen Griff,
2 eine perspektivische Darstellung eines Griffes gemäß
1 in einer Befestigungssituation an einem Winkelteil,
3 eine vergrößerte Teildarstellung gemäß
2,
4 eine Darstellung einer Befestigungssituation eines
Griffes an einen Rohrbügel,
5 vergrößerte Teildarstellung gemäß
4 und
6 bis 8 Einzeldarstellungen
des Adapterelementes.
In den Zeichnungen ist insgesamt ein Griff mit der Bezugsziffer
10 bezeichnet.
Der Griff 10 weist ein Griffelement 11 sowie ein
Befestigungselement 12 auf. In dem in 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel ist das Griffelement 11 mit einer gestrichelt
dargestellten Aufnahmeöffnung 13 für eine Griffstange
14 (siehe 2) versehen, während das Befestigungselement
12 federbelastete Rastelemente 15 aufweist, die zum Hintergreifen
einer Öffnung 16 (siehe 3) vorgesehen sind. Selbstverständlich
ist auf nicht dargestellte Weise auch die Ausbildung des Griffs 10 nicht
mit einer Aufnahmeöffnung 13 für eine Griffstange 14,
sondern als vollständiger Einzelgriff möglich.
In der 2 ist eine typische Befestigungssituation
für Griffe 10 dargestellt. Hierbei sollen eine Griffstange
14 mit Hilfe zweier Griffe 10 an zwei Winkeleisen 17
im Bereich jeweiliger Öffnungen 16 rastbefestigt werden. Man erkennt
in der 2 sowie insbesondere auch in der 3,
dass nach der Steckverbindung von Griffstange 14 mit den Griffen
10 lediglich jeweils das Durchdrücken des Befestigungselementes
12 durch die Öffnungen 16 des Winkeleisens 17 erforderlich
ist, so dass die Rastelemente 15 die Öffnungen 16 hintergreifen.
Sobald dies geschehen ist, sind die Griffe 10 fest mit den jeweiligen Winkeleisen
17 verbunden.
In der 4 ist eine ähnliche Situation
dargestellt. Hierbei soll jedoch die Griffstange 14, die beidseitig wiederum
mit den Griffen 10 versehen ist, nicht an einer ebenen Fläche eines
Winkeleisens 17 befestigt werden, sondern jeweils in Öffnungen
18 eines Rohrbügels 19. In diesem Fall ist im Übergangsbereich
zwischen Griffelement 11 und Befestigungselement 12 ein Adapterelement
20 angeordnet, welches zum Rohrbügel 19 und der Öffnung
18 weisend eine rahmenartige, an die Oberflächenkontur des Rohrbügels
19 angepasste Anlagefläche 21 aufweist.
Zum Griffelement 11 weisend ist das Adapterelement
20 so an die Kontur des Griffelements 11 angepasst, dass das Adapterelement
20 zumindest teilweise auf das Griffelement
11 aufgesteckt werden kann. Nach dem Aufstecken des Adapterelementes
20 kann die Einheit aus Adapterelement 20 und Griff
10 an die Öffnung 18 angedrückt werden, bis das die
Rastelemente 15 wiederum die Öffnung 18 hintergreifen und der Griff
10 fest am Rohrbügel 19 angeordnet ist.
Letztlich zeigen die 6 bis 8
verschiedene Ansichten des Adapterelementes 20.