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Dokumentenidentifikation DE102006019363A1 25.10.2007
Titel Schnellwechseladapter und Spritzapparat zur Montage auf einem Schnellwechseladapter
Anmelder Krautzberger GmbH, 65343 Eltville, DE
Vertreter Fuchs Patentanwälte, 65201 Wiesbaden
DE-Anmeldedatum 21.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006019363
Offenlegungstag 25.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse B05B 15/06(2006.01)A, F, I, 20060421, B, H, DE
Zusammenfassung Es wird ein Schnellwechseladapter (20) für Schutzapparate mit einem Grundkörper (21) beschrieben, der eine Montagefläche (26) zum Anbringen eines Spritzapparates (1) und mindestens ein drehbares Spannelement aufweist. Im Grundkörper (21) ist senkrecht zur Montagefläche (26) mindestens eine erste Bohrung (30) zur Aufnahme mindestens eines am Spritzapparat (1) befestigten Halteelementes (5) vorgesehen. Das Spannelement (50) erstreckt sich mindestens teilweise in die erste Bohrung (30), wobei die Drehachse (59) des Spannelementes (50) parallel zur Montagefläche (26) angeordnet ist. Ferner wird ein Spritzapparat (1) zur Montage auf einem Schnellwechseladapter (20) beschrieben.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Schnellwechseladapter für Spritzapparate mit einem Grundkörper, der eine Montagefläche zum Anbringen eines Spritzapparates und mindestens ein drehbares Spannelement aufweist. Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Spritzapparat zur Monatage auf einem solchen Schnellwechseladapter.

Spritzapparate werden zum Auftragen von Beschichtungen auf Werkstücke, insbesondere in der Serien- und Massenfertigung eingesetzt, wobei die Spritzapparate auf automatisierte Arbeitsabläufe programmiert werden können. Dabei können im Rahmen eines Arbeitsablaufs, das heißt bei der Bearbeitung eines Werkstücks, sowohl räumliche Einstellungen als auch Abänderungen in der Art und Weise der Materialabgabe (Mengenänderung, Änderung des Spritzkegels) vorgegeben werden.

Die Anforderungen an solche Spritzapparate sind eine präzise und flexible Regelbarkeit, ein geringer Platzbedarf und hohe Konstanz in der Qualität des Arbeitsergebnisses.

Bekannte automatische Materialspritzvorrichtungen besitzen ein bewegliches Bauteil, in der Regel in Gestalt eines Roboterarms. Die Arbeitsseite des Roboterarms, das heißt die dem zu bearbeitenden Werkstück zugewandte Seite, ist für die Aufnahme verschiedener Spritzapparate mit einem Adapter versehen. Üblich sind beispielsweise Adapter mit Versorgungsleitungen oder im Adapter integrierten Versorgungskanälen, die den Spritzapparat mit den benötigten Fluiden versorgen.

Adapter dienen nicht nur zur Kopplung von Spritzapparaten an solchen beweglichen Einrichtungen wie Roboterarme, sondern auch zur Kopplung von Spritzapparaten an stationäre Einrichtungen wie Spritzkabinen, sowie wie Förder- und Durchlaufsysteme oder zur Befestigung an Pistolenhalterungen in einer Lackieranlage.

Ein für diese Zwecke einsetzbarer Adapter ist beispielsweise aus der DE 42 42 715 C2 bekannt.

Aus der DE 196 46 277 A1 ist eine Sprühbeschichtungseinrichtung zur schnellen Montage einer Sprühvorrichtung an einer Trägerplatte bekannt. Diese Trägerplatte ist mit einem Adapter verbunden, der für verschiedene Einsatzzwecke geeignet ist. Die Verbindung der Sprühvorrichtung mit der Trägerplatte erfolgt mit einem Dreh-Spann Verschluss, welcher es erlaubt, durch eine relative Drehbewegung der beiden Komponenten diese miteinander zu verbinden. Durch ein Verriegelungsmittel soll ein unbeabsichtigtes Öffnen der Dreh-Spann-Verbindung verhindert werden.

Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, das beim An- und Abbau der Spritzapparatur diese insgesamt gedreht werden muss, wobei zusätzlich noch ein Widerstand überwunden werden muss, damit die Spritzapparatur im Verriegelungsmittel einrastet.

Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, dass der Spritzapparat nicht sicher auf der Trägerplatte gehalten wird.

Aus der EP 1 287 901 A2 ist eine Spritzbeschichtungseinrichtung mit einer Spritzvorrichtung bekannt, die an einem Trägerelement durch ein Spannelement befestigbar ist, welches an einem dieser beiden Teile relativ zu beiden Teilen drehbar befestigt ist. Das Spannmittel enthält ein Spannelement, welches um eines sich in Spannrichtung erstreckende Drehachse relativ zur Spritzvorrichtung und relativ zum Trägerelement drehbar ist. Das Spannelement ist mittels einer Schraube an der Spritzvorrichtung auf der Seite drehbar befestigt, welche dem Trägerelement zugewandt ist. Das Spannelement hat in Drehachsenlängsrichtung mit Abstand von der Spritzvorrichtung entfernt eine quer zur Drehachse und um die Drehachse sich erstreckende erste Spannfläche, welche zur Spritzvorrichtung zeigt. An dem Trägerelement ist eine von der Spritzvorrichtung wegzeigende zweite Spannfläche gebildet.

Im Trägerelement ist neben der zweiten Spannfläche ein Durchgang gebildet, durch welchen das Spannelement in Längsrichtung der Drehachse hindurch bewegbar ist, um die Spritzvorrichtung auf dem Trägerelement aufsetzen zu können. Hierbei liegen beide Spannflächen nebeneinander in einer Trenn-Dreh-Stellung. Durch Drehen des Spannelementes in seine Spann-Eingriff-Dreh-Stellung ist die erste Spannfläche auf die zweite Spannfläche des Trägerelementes drehbar. Dabei wird die Spritzvorrichtung gegen das Spannelement gezogen, wobei die Dichtungsringe zwischen dem Trägerelement und der Spritzvorrichtung eingespannt werden. Es wird zwar darauf hingewiesen, dass das Spannelement nicht an der Spritzvorrichtung sondern am Trägerelement drehbar befestigt sein kann. Diese Ausführungsform wird allerdings nicht näher erläutert.

Diese aus der EP 1 287 901 A2 bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, dass sich die Drehachse des Spannelementes in Spannrichtung erstreckt, sodass das Spannelement an der Auflagefläche des Spritzapparates angeordnet werden muss. Es ist deshalb erforderlich, dass die Trägerplatte von der Unterseite her, das heißt von der der Montagefläche abgewandten Seite zugänglich sein muss, damit das Spannelement betätigt werden kann. Diese Spannvorrichtung ist unhandlich und beispielsweise an Adaptern, die auf Roboterarmen befestigt werden müssen, nicht einsetzbar, weil die Unterseite in der Regel zur Befestigung auf dem Roboterarm genutzt wird. Zur sicheren Fixierung ist außerdem noch eine Nieder-Halte-Steckvorrichtung vorgesehen, die die Handhabung bei einem Wechsel des Spritzapparates zusätzlich erschwert.

Die Aufgabe der Erfindung besteht dann, einen Schnellwechseladapter zu schaffen, der schnell und auf einfache Weise mit den Spritzapparat verbunden werden kann, wobei die Unterseite des Schnellwechseladapters vollständig zur Befestigung an einem weiteren Bauteil, wie zum Beispiel an einem Roboterarm, nutzbar sein soll.

Diese Aufgabe wird mit einem Schnellwechseladapter gelöst, bei dem im Grundkörper senkrecht zur Montagefläche mindestens eine erste Bohrung zur Aufnahme mindestens eines am Spritzapparat befestigten Halteelements vorgesehen ist, und sich das Spannelement mindestens teilweise in die erste Bohrung erstreckt, wobei die Drehachse des Spannelementes parallel zur Montagefläche angeordnet ist.

Der Spritzapparat wird lediglich auf den Adapter aufgesetzt, sodass das mindestens eine Haltemittel in die im Adapter vorgesehene erste Bohrung eingreift.

Dadurch, dass sich das Spannmittel ebenfalls in die erste Bohrung erstreckt, kann es an dem Halteelement angreifen, das Halteelement beiziehen und auf diese Weise den Spritzapparat gegen den Adapter verspannen.

Durch die Anordnung der Drehachse des Spannelementes parallel zur Montagefläche und somit auch senkrecht zur Spannrichtung, ragt das Spannelement an einer Seitenfläche aus dem Grundkörper heraus und ist auf diese Weise leicht zugänglich.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Spannmechanismus im Inneren des Grundkörpers und somit vor Verunreinigungen geschützt angeordnet ist.

Die Rüst-, Wartungs- und Reparaturzeiten einer Spritzanlage können mit dem erfindungsgemäßen Schnellwechseladapter deutlich verkürzt werden.

Vorzugsweise ist das Spannelement ein Exzenterhebel. Der Exzenterhebel ermöglicht ein kontinuierliches Verspannen, wobei die Spannkraft frei gewählt und somit einstellbar ist.

Vorzugsweise ist der Exzenterhebel in einer zweiten Bohrung drehbar gelagert, die senkrecht und versetzt zur ersten Bohrung im Grundkörper angeordnet ist. Diese zweite Bohrung kreuzt die erste Bohrung, wobei die beiden Bohrungen etwas versetzt zueinander angeordnet sind und sich nur teilweise schneiden.

Der Exzenterhebel weist vorzugsweise einen Drehbolzen mit einem sich in die erste Bohrung erstreckenden exzentrischen Abschnitt auf. Der exzentrische Abschnitt wird durch eine Ausnehmung im Drehbolzen gebildet. Das Halteelement in der ersten Bohrung kann aufgrund dieser Ausnehmung beim Einstecken an dem Drehbolzen vorbeigeführt werden. Durch Drehen des Exzenterhebels greift der exzentrische Abschnitt des Drehbolzens am Halteelement an, das vorzugsweise ebenfalls eine Aussparung aufweist, in die der exzentrische Abschnitt eingreifen kann.

Das Halteelement kann nur dann in die erste Bohrung eingeführt werden, wenn die Ausnehmung des exzentrischen Abschnittes sich im Bereich der ersten Bohrung befindet. Der Exzenterhebel ist gemäß einer besonderen Ausführungsform daher verschiebbar angeordnet und kann in die entsprechende Position geschoben werden.

Der Exzenterhebel ist in Richtung der Drehachse mittels einer Feder, insbesondere einer Druckfeder, vorgespannt. Zur Freigabe der ersten Bohrung wird der Exzenterhebel gegen die Kraft der Feder eingeschoben, anschließend wird das Halteelement eingeführt und der federbelastete Exzenterhebel in die Ausgangsstellung zurückbewegt, wodurch der Drehbolzen in die Aussparung des Halteelementes eingreift und dieses sichert. Zum Verspannen wird der Exzenterhebel gegen die Kraft der Feder nochmals eingeschoben und gedreht, bis die gewünschte Verspannung erreicht ist.

Um ein Lösen der Verspannung zu verhindern ist vorzugsweise eine Losdrehsicherung vorgesehen, die am Spannelement angreift. Der Drehbolzen besitzt zu diesem Zweck im Bereich der Losdrehsicherung eine mit Einkerbungen versehene Oberfläche. Die Losdrehsicherung umfasst vorteilhafterweise ein federndes Druckstück, das senkrecht zur Drehachse des Drehbolzens angeordnet ist und mit seiner Spitze auf die Einkerbungen drückt. Durch eine Vielzahl kleiner Einkerbungen ist es möglich, den Exzenterhebel in jeder möglichen Endstellung zu arretieren. Zum Lösen der Verspannung muss der Drehbolzen gegen die Kraft des federnden Druckstückes zurückgedreht werden.

Ein Spritzapparat, der auf einem solchen Schnellwechseladapter befestigt werden kann, weist an der Auflagefläche mindestens ein gegenüber der Auflagefläche vorstehendes Halteelement auf, das in seiner Außenfläche eine Aussparung aufweist, in die im montierten Zustand das Spannelement des Schnellwechseladapters eingreifbar ist.

Eine beispielhafte Ausführungsform wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 einen Spritzapparat und einen Adapter vor dem Zusammenbau,

2 einen Adapter mit aufgesetztem Spritzapparat, wobei der Adapter im Vertikalschnitt dargestellt ist,

3 einen Schnitt längs der Linie III-III gemäß 2 mit dem Spannelement in Offenstellung, und

4 den Schnitt gemäß der 3 mit dem Spannelement in Spannstellung.

In der 1 ist ein Spritzapparat 1 perspektivisch dargestellt, der ein Gehäuse 2 und einen Spritzkopf 3 aufweist. Das Gehäuse 2 besitzt an der Unterseite eine Auflagefläche 4, an der ein Halteelement 5 in Form eines Stiftes nach unten vorsteht. Dieses Halteelement 5 besitzt eine halbkreisförmige Aussparung 6.

Unter dem Spritzapparat 1 ist ein Schnellwechseladapter 20 dargestellt, der einen Grundkörper 21 aufweist, an dem Fluidanschlüsse 23 vorgesehen sind, die mit Fluidkanälen 22 (siehe auch 3 und 4) im Inneren des Grundkörpers 21 in Verbindung stehen. Diese Fluidkanäle 22 münden an der Montagefläche 26 des Grundkörpers 21. Bei aufgesetztem Spritzapparat 1 kommunizieren diese Fluidkanäle 21 mit entsprechenden Fluidkanälen innerhalb des Gehäuses 2 des Spritzapparates 1.

Der Schnellwechseladapter 20 besitzt in der Montagefläche 26 eine sich senkrecht nach unten erstreckende erste Bohrung 30. An der vorderen Seitenfläche 24 des Schnellwechseladapters 20 ist ein Spannelement 50 in Form eines Exzenterhebels 51 zu sehen, der einen Drehbolzen 52 und ein Griffelement 56 aufweist. Der Drehbolzen 52 erstreckt sich in das Innere des Grundkörpers 21 in Richtung erste Bohrung 30. Der Drehbolzen 52 ist dementsprechend in einer zweiten Bohrung 40 drehbar gelagert.

Der Exzenterhebel 51 ist in axialer Richtung des Drehbolzens 52 verschiebbar, was durch den Doppelfeil gekennzeichnet ist. Wie das Spannelement 50 mit dem Halteelement 5 im zusammengesetzten Zustand zusammenwirkt, wird im Zusammenhang mit den nachfolgenden Figuren erläutert.

Auf der Montagefläche 26 sind noch zwei Positionierstifte 25 zu sehen, die in korrespondierende Bohrungen in der Auflagefläche 4 des Spritzapparates 1 eingreifen und somit ein Verdrehen von Adapter und Spritzapparat verhindern.

In der 2 ist ein Vertikalschnitt durch den Schnellwechseladapter 20 dargestellt, auf dem der Spritzapparat 1 montiert ist. Die Auflagefläche 4 liegt auf den Montagefläche 26 des Schnellwechseladapters 20 auf. Das Halteelement 5 in Form des Stiftes ist in die Bohrung 30 eingesetzt, wobei lediglich das untere freie Ende sichtbar ist. Von der vorderen Seitenfläche 24 erstreckt sich die zweite Bohrung 40 in das Innere des Grundkörpers 21 und kreuzt die erste Bohrung 30. Wie in den 3 und 4 zu sehen ist, ist die zweite Bohrung 40 seitlich zur ersten Bohrung 30 versetzt.

In der zweiten Bohrung 40 ist der Drehbolzen 52 gelagert, der einen Exzenterabschnitt 53 aufweist, der durch eine Ausnehmung 54 im Bereich der ersten Bohrung 30 gebildet wird. Die Drehachse 59 des Drehbolzens 52 ist parallel zur Montagefläche 26 ausgerichtet. An der Spitze des Drehbolzens 52 ist eine Feder 57 angeordnet, die den Drehbolzen 52 in einer nach außen verschobenen Ruheposition hält. Durch Einschieben des Drehbolzens 52 gegen die Kraft der Feder 57 gelangt der Exzenterabschnitt mit der Ausnehmung 54 vollständig in den Bereich der ersten Bohrung 30. In dieser Position und bei entsprechender Drehstellung des Exzenterhebels (Offenstellung) wird die erste Bohrung 30 zum Einsetzen des Halteelementes 5 vollständig freigegeben, wie dies in der Schnittdarstellung in der 3 zu sehen ist.

Durch Drehen des Exzenterhebels 50 greift der Exzenterabschnitt 53 in die Aussparung 6 des Halteelementes 5, wie dies in der 4 dargestellt ist und zieht hierbei den Spritzapparat nach unten, so dass er gegen den Schnellwechseladapter 20 verspannt wird.

In den 3 und 4 sind im Bereich der Fluidkanäle 22 des Schnellwechseladapters 21 auf der Montagefläche 26 Dichtungen 10 und 11 eingezeichnet. Durch das Verspannen von Spritzapparat 1 und Schnellwechseladapter 21 werden die Dichtungen 10, 11 mit einer vorgegebenen Kraft zusammengedrückt, so dass ein dichter Abschluss zwischen den Fluidkanälen 22 des Schnellwechseladapters 20 und den (nicht dargestellten) Fluidkanälen des Spritzapparates 1 gewährleistet wird.

In der 2 ist zusätzlich noch eine Losdrehsicherung 60 eingezeichnet, die aus einem Druckstück 61 mit Feder 62 besteht, das auf die Oberfläche des Drehbolzens 52 drückt. Die Oberfläche des Drehbolzens ist in einem Abschnitt 58 mit Einkerbungen 55 versehen. Durch viele kleinere Einkerbungen ist es möglich, den Exzenterhebel in jeder möglichen Endstellung zu arretieren. Zum Lösen dieser Losdrehsicherung wird der Drehbolzen 52 gegen die Federkraft des Druckstückes 61 zurückgedreht, bis die Offenstellung erreicht ist. Anschließend wird der Drehbolzen 52 gegen die Kraft der Feder 57 eingedrückt, so dass das Halteelement 5 frei kommt und der Spritzapparat 1 abgenommen werden kann.

Der Spritzapparat 1 wird wie folgt auf dem Schnellwechseladapter 20 montiert. Das Halteelement 5 des Spritzapparates 1 wird in den Schnellwechseladapter 20 gesteckt, und ist fixiert und fest verbunden. Über den im Schnellwechseladapter 20 befindlichen Exzenterhebel 51 wird durch eine Drehbewegung der Spannvorgang eingeleitet. Das federnde Druckstück 62 dient in Verbindung mit den Einkerbungen 7 am Exzenterhebel als Losdrehsicherung. Nach dem Entspannen des Exzenterhebels 51 und durch Drücken des Exzenterhebels 51 in Richtung der Drehachse 59 kann der Spritzapparat wieder demontiert werden.

1
Spritzapparat
2
Gehäuse
3
Spritzkopf
4
Auflagefläche
5
Halteelement
6
Aussparung
10
Dichtung
11
Dichtung
20
Schnellwechseladapter
21
Grundkörper
22
Fluidkanal
23
Fluidanschluss
24
vordere Seitenfläche
25
Positionierstift
26
Montagefläche
30
erste Bohrung
40
zweite Bohrung
50
Spannelement
51
Exzenterhebel
52
Drehbolzen
53
Exzenterabschnitt
54
Ausnehmung
55
Einkerbung
56
Griffelement
57
Feder
58
Abschnitt mit Einkerbungen
59
Drehachse
60
Losdrehsicherung
61
Druckstück
62
Feder


Anspruch[de]
Schnellwechseladapter (20) für Spritzapparate (1) mit einem Grundkörper (21 ), der eine Montagefläche (26) zum Anbringen eines Spritzapparates (1) und mindestens ein drehbares Spannelement (50) aufweist, dadurch gekennzeichnet,

dass im Grundkörper (21) senkrecht zur Montagefläche (26) mindestens eine erste Bohrung (30) zur Aufnahme mindestens eines am Spritzapparat (1) befestigten Halteelementes (5) vorgesehen ist und

dass sich das Spannelement (50) mindestens teilweise in die erste Bohrung (30) erstreckt, wobei die Drehachse (59) des Spannelementes (50) parallel zur Montagefläche (26) angeordnet ist.
Schnellwechseladapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (50) ein Exzenterhebel (51) ist. Schnellwechseladapter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterhebel (51) in einer zweiten Bohrung (40) drehbar gelagert ist, die senkrecht und versetzt zur ersten Bohrung (30) im Grundkörper (21) angeordnet ist. Schnellwechseladapter nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterhebel (51) einen Drehbolzen (52) mit einem sich in die erste Bohrung (30) erstreckenden exzentrischen Abschnitt (53) aufweist. Schnellwechseladapter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterhebel (51) in Richtung der Drehachse (59) mittels einer Feder (57) vorgespannt ist. Schnellwechseladapter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Losdrehsicherung (60) vorgesehen ist, die am Spannelement (50) angreift. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehbolzen (52) im Bereich der Losdrehsicherung (60) eine mit Einkerbungen (55) versehende Oberfläche aufweist. Schnellwechseladapter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Losdrehsicherung (60) ein federndes Druckstück (61) umfasst. Schnellwechseladapter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (61) senkrecht zur Drehachse (59) des Drehbolzens (52) angeordnet ist. Spritzapparat (1) zur Montage auf einem Schnellwechseladapter (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit einer Auflagefläche (4), dadurch gekennzeichnet, dass an der Auflagefläche (4) mindestens ein gegenüber der Auflagefläche (4) vorstehendes Halteelement (5) angeordnet ist, das in seiner Außenfläche einw Aussparung (6) aufweist, in die im montierten Zustand das Spannelement (50) des Schnellwechseladapter (20) eingreifbar ist.






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