| Dokumentenidentifikation |
DE102006040828A1 25.10.2007 |
| Titel |
Einrichtung für Gesundheitsitz |
| Anmelder |
Koltun, Mykhaylo, 81673 München, DE; Maslov, Genady, 81377 München, DE |
| Erfinder |
Koltun, Mykhaylo, 81673 München, DE; Maslov, Genady, 81377 München, DE |
| Vertreter |
Busch, T., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 80331 München |
| DE-Anmeldedatum |
31.08.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006040828 |
| Offenlegungstag |
25.10.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
25.10.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
A47C 7/74(2006.01)A, F, I, 20060831, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
A47K 13/30(2006.01)A, L, I, 20060831, B, H, DE
B60N 2/56(2006.01)A, L, I, 20060831, B, H, DE
F24F 7/00(2006.01)A, L, I, 20060831, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Die erfindungsgemäße Ausführungsform beansprucht einen Sitz, der ausgestattet ist mit einer integrierten Raumluftreinigungsinstallation.
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| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sitz (beispielsweise Klavierstuhl,
Bürostuhl, Fahrersitz für PKW/LKW, Flugzeugsitz, Sitze in Kinos, Theatern,
Veranstaltungssälen, für alle Art den Sitze usw.) der über eine Luftreinigungsinstallation
verfügt, die schädliche Gase des Verdauungstraktes (Meteorismus, Flatulenz)
adsorbiert. Dadurch wird vermieden, dass sich diese Gase (im folgenden kurz GMF)
in Folge zu langen Sitzens gesundheitsschädlich im menschlichen Organismus
aufstauen. Dies kann zu erheblichen Erkrankungen führen (s. Publikationen Dr.
Müller – Lissner S., Koelz H.R. usw.)
Neben der gesundheitsschädlichen Wirkung der GMF wird darüber
hinaus auch die Raumluft in unangenehmer Weise belastet.
Ziel der erfindungsgemäßen Konstruktion ist es, eine gesundheitsfördernde
Sitzgelegenheit bereitzustellen, die die oben genannten Nachteile vermeidet, indem
bewirkt wird, dass sich Gase des Verdauungstrakts aufstauen, durch die erfindungsgemäße
Installation adsorbiert und in der auswechselbaren Filterkartusche neutralisiert
werden.
Im Stand der Technik bereits bekannte derartige Konstruktionen werden
im folgenden gewürdigt.
Stand der Technik
DE 201 10 276 offenbart einen Stuhl mit
einem Unterteil (Trägerrahmen) zum Aufstellen auf einer Bodenfläche und
einem vertikal zu diesem Unterteil von einer unteren Endposition bewegbaren Oberteil
mit einer Sitzfläche, wobei das Oberteil mit dem Unterteil über zwei parallel
ausgerichtete und um eine gemeinsame Scherenachse schwenkbare Scherengetriebe aus
jeweils zwei sich in der Scherenachse kreuzenden Scherenlenkern verbunden ist.
DE 690 19 450 offenbart einen Rollstuhl
mit einer Öffnung im Sitzkissen und einer Bettpfanne, die verschiebbar im Rahmen
befestigt ist.
Erläuterung der Figuren
1 zeigt einen Sitz, dadurch gekennzeichnet, dass er
aus drei Teilen besteht, nämlich
- 3
- einer speziell gepolsterten Sitzfläche (3)
- 4
- einer Bodenfläche (2)
- 5
- einer Raumluftreinigungsinstallation (6, 7, 8).
2 zeigt einen Querschnitt der Raumluftreinigungsinstallation
(6, 7, 8) Diese bewirkt, dass schädliche Gase des
Verdauungstrakts durch die gepolsterte Sitzfläche (3) über eine
Öffnung (9) in der Bodenfläche (2) mittels eines Ventilators
(7) in eine Filterkartusche (8) adsorbiert werden.
3 zeigt einen Querschnitt einer bevorzugten Ausführungsform
der Bodenfläche (2) gemäß Anspruch 9.
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| Anspruch[de] |
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Sitz, bSitzestehend aus einem Trägerrahmen (1) zum Aufstellen
auf einer fläche (2), die eine oder mehrere Öffnungen (4)
aufweist, einer Luftreinigungsinstallation (6, 7, 8)
sowie einer gepolsterten Sitzfläche (3).
Sitz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufreinigungsinstallation
ausgestattet ist mit einem Abzugsventilator oder einer ähnlichen Einrichtung
für dem Abzug schädlichen Gasen.
Sitz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftreinigungsinstallation
ausgestattet ist mit einer auswechselbaren Kartusch enthält.
Sitz gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzugsventilator
entweder durch unabhängige Energiequellen (Batteriebetrieb, Akku) oder durch
Elektro-Netzspeisung.
Sitz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gepolsterte
Oberfläche eine auswechselbare, schädliche Gase adsorbierende Zwischeneinlage
enthält.
Sitz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung(en)
(4) in der Sitzfläche (2) in verschiedenen Ausführungsformen
unterschiedliche Größen aufweisen.
Sitz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung(en)
(4) in der Sitzfläche (2) in einer bevorzugten Ausführungsform
größenverstellbar sind (z.B. ähnlich der Konstruktion eines Diaphragma
in einer Kamera oder in Form von zwei Halbmonden vorliegt, die durch einen Seitenantrieb
übereinandergeschoben werden und so größenverstellbar sind oder durch
eine Bewegliches (z.B. scherenartige Rechteck mit umwandeln zum Raute konstruiert
ist, die – je nach Gewicht und Größe der darauf sitzenden Person
– mehr, oder weniger weit gespreizt wird).
Sitz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzfläche
eine spezielle Polsterung aufweist, die durchlässig ist für schädliche
Gase, welche mittels eines Abzugsventilators durch die Polsterung adsorbiert werden.
Sitz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass unterhalb der Kartusche eine Möglichkeit zum Einsetzen einer Anlage zur
Qualitätsverbesserung der Raumluft (Ozonator, Aromatisator, etc.) enthält.
Sitz gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet dass die Öffnung(en)
(4) in der Sitzfläche nach dem Wunsch/Notwendigkeit mit integrierte
Antrieb kann ganz geschlossen/offenen sein.
Sitz gemäß Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Befehl
zum schlissen/offenen durch den Sitzenden und/oder Sensoren (thermische, chemische
usw.) gegeben werden kann.
Sitz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall
gemeinsamer Nutzung mehrerer Gesundheitssitze eine gemeinsame Abzug- und/oder Luftreinigungsanlage
verwendet werden kann.
Das Verfahren des freien Gasabgangs dem Körper besteht darin, das
der Sitz durch Veränderung der Berürungsform und – parametr mit
dem Sitzobjekt die Belastung der Muskelgewebe der Gesäßbacken aufgehoben
und ihre natürliche Form unterstützt wird (Muskelgewebe der Gesäßbacken
wird nicht zusammengepresst). z.B. Die Parameter und die Form der Offnung wird mit
Hilfe eines Antriebs oder Einlagen geändert.
Das Verfahren des freien Gasabgangs aus dem Körper (Flatulenz)
während des Sitzens wird durch die Entfernung des zentralen Teils des Sitzes,
der den Abgang der Gase verhindert.
Das Verfaher der Konditionierung besteht darin, das die Luft, die die
notwendige Temperatur (erwärmt oder abgekült) hat, durch die Sitzfläche
und/oder Sitzlehne (die Öffnungen und/oder Poren haben) zugefürt wird.
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