Die vorliegende Patentanmeldung beansprucht ausländische Priorität
aus der japanischen Patentanmeldung Nr. 2006-109060 mit Einreichungsdatum vom 11.
April 2006, deren Inhalt hier vollständig unter Bezugnahme eingeschlossen ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeuglampe und insbesondere
eine Fahrzeuglampe, die ein vorbestimmtes Lichtverteilungsmuster erzeugt, indem
sie Licht aus einer Vielzahl von Lichtquelleneinheiten überlappt.
Bei einer Fahrzeuglampe muss aus Sicherheitsgründen ein Lichtverteilungsmuster
mit einer hohen Genauigkeit erzeugt werden. Das Lichtverteilungsmuster wird durch
ein optisches System gebildet, das zum Beispiel einen Reflexionsspiegel, eine Linste
oder ähnliches verwendet.
Weiterhin wird eine Fahrzeuglampe vorgeschlagen, die ein vorbestimmtes
Lichtverteilungsmuster erzeugt, indem sie Licht aus einer Vielzahl von Lichtquelleneinheiten
überlappt (siehe zum Beispiel JP-B2-3187755).
Bei der herkömmlichen Fahrzeugleuchte von 8
und 9 ist ein vorderer Öffnungsteil eines Lampenkörpers
210 in der Form eines vertikal länglichen Gefäßes, der sich
von vorne schräg zur Seite hin öffnet, mit einer transparenten Vorderflächenabdeckung
211 verbunden, deren eine Seitenfläche sich nach hinten biegt, um
eine Lampenkammer zu bilden, die sich von vorne zur Seite hin biegt. In der Lampenkammer
sind eine Reflexionslampeneinheit 220 zum Erzeugen eines Fernlichts und
eines Abblendlichts und eine Projektionsnebellampe 240 übereinander
angeordnet.
Die Lampeneinheit 220 wird durch einen Reflektor
222 aus Kunstharz mit einer Schirmform gebildet, der einem Aluminium-Aufdampfungsprozess
unterworfen wird, wobei eine Birne 230 als Lichtquelle in ein Birneneinsteckloch
223 an dem hinteren, oberen Teil des Reflektors 222 eingesetzt
und fixiert ist.
Die Birne 230 umfasst einen Birnenhauptkörper
236 mit einem Faden 236a für ein Fernlicht und einem Faden
236b für ein Abblendlicht in einer Birnenfassung 232 aus
Kunstharz.
Die Lampeneinheit 240 umfasst einen im wesentlichen ellipsoidförmigen
Reflektor 242, der einem Aluminiumaufdampfungsprozess unterworfen wurde
und eine Blende aufweist, die kleiner als diejenige des Reflektors 222
der Lampeneinheit 220 ist, eine Birne 250 als Lichtquelle, die
in ein Birneneinsteckloch 243 des Reflektors eingesteckt und fixiert ist,
und eine konvexe Projektionslinse 248 mit einer von vorne betrachtet kreisrunden
Form, die in einem vorderen Öffnungsteil des Reflektors 242 durch
eine kreisrunde Linsenhalterung 246 des Linsentyps aus einem Aluminium-Druckguss
fixiert ist.
Die Birne 250 wird gebildet, indem ein Birnenhauptkörper
256 einschließlich eines Fadens 256a mit einer Birnenfassung
252 aus Kunstharz verbunden wird.
Ein Erweiterungsreflektors 218, der sich von dem vorderen
Öffnungsteil des Lampenkörpers 210 entlang einer Innenseite der
Vorderflächenabdeckung 211 erstreckt, ist mit kreisrunden Öffnungsteilen
218a, 218b versehen, die jeweils dem Reflektor 222 der
Lampeneinheit 220 und der konvexen Projektionslinse 248 der Lampeneinheit
240 entsprechen. Eine Oberfläche des Erweiterungsreflektors
218 wird einem Aluminiumaufdampfungsprozess unterworfen, der demjenigen
für die Reflektoren 222, 242 ähnlich ist, um periphere
Randteile der Lampeneinheiten 220, 240 zu bedecken und das Aussehen
des Scheinwerfers zu verbessern, indem die gesamte Lampenkammer mit einer einzigen
Spiegelflächenfarbe vorgesehen wird.
Bei der Fahrzeuglampe von JP-B2-3187755 gibt es jedoch einen Teil
B (den durch die doppelt gepunktete Linie in 8 umgebenen
Teil), der keine Beleuchtung zwischen den Lampeneinheiten 220,
240 vorsieht, sodass ein Passant die Lampeneinheiten 220,
240 als voneinander getrennte Lichtemissionsteile wahrnimmt.
Bei der Fahrzeuglampe, die ein vorbestimmtes Lichtverteilungsmuster
erzeugt, indem sie Licht aus den Lampeneinheiten 220, 240, die
die Vielzahl von Lichtquelleneinheiten bilden, überlappt, wird also der Lampenteil
unter Umständen nicht als einheitlich wahrgenommen.
Eine oder mehrere Ausführungsformen der Erfindung sehen eine
Fahrzeuglampe vor, die die optische Wahrnehmung als einheitlicher Lampenteil fördert
und die Sicherheit erhöht, wobei sie eine Vielzahl von Lampenteileinheiten
verwendet.
Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung
umfasst eine Fahrzeuglampe: eine erste Einheit, die eine erste Lichtquelle und einen
ersten Hauptreflektor zum Reflektieren von Licht aus der ersten Lichtquelle nach
vorne umfasst; eine zweite Einheit, die eine zweite Lichtquelle und einen zweiten
Hauptreflektor zum Reflektieren von Licht aus der zweiten Lichtquelle nach vorne
umfasst, wobei ein Lichtemissionsbereich der ersten Einheit und ein Lichtemissionsbereich
der zweiten Einheit separat zueinander angeordnet sind; und eine zusätzliche
optische Einheit, die Licht aus der ersten und/oder der zweiten Einheit empfängt
und nach vorne strahlt, wobei die optische Einheit zwischen der
ersten Einheit und der zweiten Einheit vorgesehen ist. In der Fahrzeuglampe ist
die zusätzliche optische Einheit derart angeordnet, dass ein Lichtemissionsbereich
der zusätzlichen optischen Einheit den Lichtemissionsbereich der ersten Einheit
und den Lichtemissionsbereich der zweiten Einheit verbindet, sodass die Lichtemissionsbereiche
optisch als ein einheitlicher Lichtemissionsbereich wahrgenommen werden.
Indem bei der Fahrzeuglampe mit dem oben beschriebenen Aufbau die
zusätzliche optische Einheit zwischen der ersten Einheit und der zweiten Einheit
vorgesehen wird, werden der Lichtemissionsbereich der ersten Einheit und der separat
dazu angeordnete Lichtemissionsbereich der zweiten Einheit dank des Lichtemissionsbereichs
der zusätzlichen optischen Einheit optisch als einheitlicher Lichtemissionsbereich
wahrgenommen.
Ein Passant nimmt also die Vielzahl von Lichtquelleeinheiten als einheitlichen
Lichtemissionsteil wahr, wodurch die optische Wahrnehmung der Lampe verbessert und
die Sicherheit erhöht wird.
Außerdem können bei der Fahrzeuglampe mit dem oben beschriebenen
Aufbau die erste Lichtquelle der ersten Einheit und die zweite Lichtquelle der zweiten
Einheit jeweils ein erstes Halbleiter-Lichtemissionselement und ein zweites Halbleiter-Lichtemissionselement
sein.
Weil bei der Fahrzeuglampe mit diesem Aufbau eine Lichtquelle einer
Fahrzeuglampe durch ein Halbleiter-Lichtemissionselement wie etwa LED gebildet wird,
die allgemein eine kleine Größe und einen geringeren Stromverbrauch aufweist,
kann eine begrenzte Stromversorgung effektiv genutzt werden.
Weiterhin können bei der Fahrzeuglampe mit dem oben beschriebenen
Aufbau die erste Einheit und die zweite Einheit derart angeordnet sein, dass eine
Befestigungsfläche des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements und eine Befestigungsfläche
des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements einander gegenüberliegen.
Bei der Fahrzeuglampe mit dem oben genannten Aufbau ist ein konstanter
Raum für die Installation einer Platte oder ähnlichem erforderlich, wobei
die Befestigungsfläche des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements und die
Befestigungsfläche des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements, die kein
Licht emittieren, normalerweise einander gegenüberliegend vorgesehen sind und
wobei der Raumteil Licht über die zusätzliche optische Einheit emittiert,
sodass die erste Einheit und die zweite Einheit effizient angeordnet werden können.
Weiterhin können bei der Fahrzeuglampe mit dem oben beschriebenen
Aufbau die Strahlungsachsen des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements und des
zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements im wesentlichen orthogonal zu den Strahlungsrichtungen
der ersten Einheit und der zweiten Einheit angeordnet sein. Bei der Fahrzeuglampe
kann ein zweiter zusätzlicher Reflektor zum Reflektieren von Licht aus dem
ersten Halbleiter-Lichtemissionselement zu der zusätzlichen optischen Einheit
auf einer Seite der Strahlungsachse des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
vorgesehen sein und es kann ein dritter zusätzlicher Reflektor zum Reflektieren
von Licht von dem zweiten Halbleiter-Lichtemissionselement zu der zusätzlichen
optischen Einheit auf einer Seite der Strahlungsachse des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
vorgesehen sein.
Bei der Fahrzeugleuchte mit diesem Aufbau kann das Licht aus dem ersten
Halbleiter-Lichtemissionselement und dem zweiten Halbleiter-Lichtemissionselement
zu der einzelnen zusätzlichen optischen Einheit gestrahlt werden.
Auf diese Weise kann der Aufbau der zusätzlichen optischen Einheit
vereinfacht werden und kann die zusätzliche optische Einheit das Licht einfach
gleichmäßig emittieren.
Weiterhin kann bei der Fahrzeuglampe mit dem oben beschriebenen Aufbau
die zusätzliche optische Einheit einen vierten zusätzlichen Reflektor,
der das durch den zweiten zusätzlichen Reflektor reflektierte Lichts reflektiert
und nach vorne strahlt, und einen fünften zusätzlichen Reflektor, der
das durch den dritten zusätzlichen Reflektor reflektierte Licht reflektiert
und nach vorne strahlt, umfassen.
Die Fahrzeuglampe mit diesem Aufbau kann auch derart aufgebaut sein,
dass zum Beispiel Licht aus dem vierten zusätzlichen Reflektor nach oben gerichtet
wird, um sicherzustellen, dass Verkehrsschilder beleuchtet werden, wodurch der Freiheitsgrad
für den Entwurf eines Lichtverteilungsmusters erhöht wird.
Weiterhin kann die zusätzliche optische Einheit durch den zusätzlichen
Reflektor zum Reflektieren von Licht aus der ersten Einheit und/oder der zweiten
Einheit nach vorne oder durch den zusätzlichen Reflektor und einen an einer
Vorderseite angeordneten Lichtwellenleiter oder ähnliches gebildet werden.
Indem bei der Fahrzeuglampe gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen
der Erfindung die zusätzliche optische Einheit zwischen der ersten Einheit
und der zweiten Einheit vorgesehen wird, können der Lichtemissionsbereich der
ersten Einheit und der separat dazu angeordnete Lichtemissionsbereich der zweiten
Einheit dank des Lichtemissionsbereichs der zusätzlichen optischen
Einheit optisch als einheitlicher Lichtemissionsbereich wahrgenommen werden, sodass
ein Passant die Vielzahl von Lichtquelleneinheiten als einheitlichen Lichtemissionsteil
wahrnimmt.
Es kann also eine Fahrzeuglampe mit einer Vielzahl von Lichtquelleneinheiten
vorgesehen werden, wobei die optische Wahrnehmung verbessert ist und die Sicherheit
erhöht ist.
Andere Aspekte und Vorteile der Erfindung werden durch die folgende
Beschreibung und die beigefügten Ansprüche verdeutlicht.
1 ist eine Vorderansicht, die eine Fahrzeuglampe gemäß
einer ersten beispielhaften Ausführungsform der Erfindung zeigt.
2 ist eine Schnittansicht entlang einer Linie II-II
der Fahrzeuglampe von 1.
3 ist eine vergrößerte Ansicht eines wichtigen
Teils der Fahrzeuglampe von 2.
4(a) und 4(b) sind beispielhafte
Ansichten, die die optische Wahrnehmung einer Fahrzeuglampe erläutern, wobei
4(a) einen Fall mit einer zusätzlichen optischen
Einheit zeigt und 4(b) einen Fall ohne eine zusätzliche
optische Einheit zeigt.
5 ist eine vertikale Schnittansicht einer Fahrzeuglampe
gemäß einer zweiten beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
6 ist eine vertikale Schnittansicht einer Fahrzeuglampe
gemäß einer dritten beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
7 ist eine vertikale Schnittansicht einer Fahrzeuglampe
gemäß einer vierten beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
8 ist eine Vorderansicht einer Fahrzeuglampe aus dem
Stand der Technik.
9 ist eine vertikale Schnittansicht der Fahrzeuglampe
von 8.
Im Folgenden werden beispielhafte Ausführungsformen einer Fahrzeuglampe
gemäß der Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert.
Eine Fahrzeuglampe 10 gemäß einer ersten beispielhaften
Ausführungsform ist ein Scheinwerfer, der zum Beispiel an einem vorderen Endteil
eines Fahrzeugs angebracht wird und zwischen einem Fernlicht und einem Abblendlicht
wechseln kann. In 1 ist eine Scheinwerfereinheit an
einer rechten, vorderen Seite eines Fahrzeugs wie etwa einem Auto als beispielhafte
Fahrzeuglampe 10 gezeigt.
Wie in 1 und 2
gezeigt, umfasst die Fahrzeuglampe 10 eine lichtdurchlässige Abdeckung
12 und einen Lampenkörper (ein Lampenglied) 14. Weiterhin
sind in einer Lampenkammer 10a, die durch die lichtdurchlässige Abdeckung
12 und den Lampenkörper 14 umgeben wird, drei Lichtquelleneinheiten
(einer erste Einheit 20, eine zweite Einheit 40 und eine dritte
Einheit 60) fix über einem Halteglied 15 angeordnet. Weiterhin
ist eine Erweiterung 16 zwischen den drei Lichtquelleneinheiten
20, 40, 60 und der lichtdurchlässigen Abdeckung
2 angeordnet, um einen von vorne sichtbaren Zwischenraum zu bedecken.
Das Halteglied 15 umfasst eine Haltefläche
15a, die mit einer Befestigungsfläche 22b eines ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
(LED) 22 als erster Lichtquelle der ersten Einheit 20 verbunden
ist, und eine Haltefläche 15b, die mit einer Befestigungsfläche
42b eines zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements (LED) 42 als
zweiter Lichtquelle der zweiten Einheit 40 verbunden ist, und ist an dem
Lampenkörper 14 fixiert. Das Halteglied 15 ist über
einen Ausrichtungsmechanismus (nicht gezeigt) an dem Lampenkörper
14 fixiert, sodass die optischen Achsen der jeweiligen Lichtquelleneinheiten
eingestellt werden können.
Im Folgenden werden die Lichtquelleneinheiten 20,
40, 60 erläutert.
Die Fahrzeuglampe 10 der ersten beispielhaften Ausführungsform
bildet ein Lichtverteilungsmuster für ein Abblendlicht, indem das Licht aus
der ersten Einheit 20 und der zweiten Einheit 40 überlappt
wird, und ein Lichtverteilungsmuster für ein Fernlicht durch das Licht aus
der dritten Einheit 60.
Im Folgenden wird die erste Einheit 20 erläutert.
Die erste Einheit 20 ist eine Lichtquelleneinheit, die das
Lichtverteilungsmuster für das Abblendlicht gemeinsam mit der weiter unten
beschriebenen zweiten Einheit 40 bildet, und umfasst drei Untereinheiten
20A, 20B und 20C, die jeweils einen gleichen Aufbau aufweisen
und in einer Breitenrichtung eines oberen Installationsteils des Halteglieds
15 angeordnet sind.
Wie in 2 und 3
gezeigt, umfasst die Untereinheit 20A (die den Untereinheiten
20B, 20C im wesentlichen ähnlich ist) das erste Halbleiter-Lichtemissionselement
22, das die erste Lichtquelle bildet und fix an der Haltefläche
15a des Halteglieds 15 angeordnet ist, einen ersten Hauptreflektor
26 zum Reflektieren von Licht aus dem ersten Halbleiter-Lichtemissionselement
22 nach vorne, ein Basisglied 21, das an einer Vorderseite des
Halteglieds 15 angeordnet ist, und eine Projektionslinse 24, die
durch das Basisglied 21 gehalten wird.
Das erste Halbleiter-Lichtemissionselement 22 ist eine weißes
Licht emittierende Diode, die einen Lichtemissionsteil (Lichtemissionschip)
22a mit einer Größe von 1 mm2 aufweist und an der
Haltefläche 15a des Halteglieds 15 in einem Zustand montiert
ist, in dem eine Strahlungsachse L1 im wesentlichen vertikal nach oben und im wesentlichen
orthogonal zu der Strahlungsrichtung (linken Richtung in 3)
der Teileinheit 20A ausgerichtet ist. Weiterhin kann der Lichtemissionsteil
22a mit einem mehr oder weniger großen Winkel in Übereinstimmung
mit der Form des Lichtemissionsteils oder der Lichtstrahlungsverteilung nach vorne
angeordnet sein. Weiterhin können eine Vielzahl von Lichtemissionsteilen (Lichtemissionschips)
in einem Halbleiter-Lichtemissionselement vorgesehen sein.
Der erste Hauptreflektor 26 ist ein Reflexionsglied, an dessen
Innenseite eine Reflexionsfläche 26a mit einer vertikalen Querschnittform,
die im wesentlichen ellipsenförmig ist, und mit einer horizontalen Querschnittform,
die frei gekrümmt ist und eine ellipsenförmige Basis aufweist, ausgebildet
ist. Der erste Hauptreflektor 26 ist derart angeordnet, dass ein erster
Brennpunkt F1 in Nachbarschaft zu dem Lichtemissionsteil 22a des ersten
Halbleiter-Lichtemissionselements 22 angeordnet ist und ein zweiter Brennpunkt
F2 in Nachbarschaft zu einer Gratlinie 21c angeordnet ist, die durch eine
gebogene Fläche 21a und eine horizontale Fläche 21b
des Basisglieds 21 gebildet wird.
Das Licht aus dem Lichtemissionsteil 22a des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
22 wird durch die Reflexionsfläche 26a des ersten Hauptreflektors
26 reflektiert und fällt auf die Projektionslinse 24, indem
es durch eine Nachbarschaft zu dem zweiten Brennpunkt F2 hindurchgeht. Weiterhin
bildet die Untereinheit 20A (ebenso wie die Untereinheiten 208,
20C) eine schräge Abschneidungslinie eines Lichtverteilungsmusters,
das von dem Fahrzeug nach vorne projiziert wird, indem wahlweise Licht durch das
Reflektieren eines Teils des Lichts auf der horizontalen Fläche 21b
abgeschnitten wird, wobei eine Grenzlinie durch die Gratlinie 21c des Basisglieds
21 vorgesehen wird. Die Gratlinie 21c bildet also eine Grenzlinie
zwischen Hell und Dunkel in der Teileinheit 20A (ebenso wie in den Teileinheiten
20B, 20C).
Weiterhin wird vorzugsweise ein Teil des durch die Reflexionsfläche
26a des ersten Hauptreflektors 26 und weiterhin durch die horizontale
Fläche 21b des Basisglieds 21 reflektierten Lichts als effektives
Licht nach vorne gestrahlt. Deshalb ist in der ersten beispielhaften Ausführungsform
die Vorderseite der horizontalen Fläche 21b des Basisglieds
21 mit einer optischen Form versehen, in der ein Reflexionswinkel entsprechend
in Übereinstimmung mit einer Positionsbeziehung zwischen der Projektionslinse
24 und dem ersten Hauptreflektor 26 gesetzt ist.
Die Projektionslinse 24 ist eine asphärische Linse des
Sammeltyps, um das durch die Reflexionsfläche 26a des ersten Hauptreflektors
26 reflektierte Licht von dem Fahrzeug nach vorne zu projizieren, und ist
in Nachbarschaft zu einem vorderen Endteil des Basisglieds 21 fixiert.
Gemäß der ersten beispielhaften Ausführungsform wird ein hinterer
Brennpunkt der Projektionslinse 24 derart gebildet, dass er im wesentlichen
mit dem zweiten Brennpunkt F2 des ersten Hauptreflektors 26 zusammenfällt.
Deshalb wird das durch den ersten Hauptreflektor 26 reflektierte
und auf die Projektionslinse 24 fallende Licht im wesentlichen als paralleles
Licht nach vorne projiziert. Das heißt, die Teileinheiten 20A,
20B, 20C der ersten Einheit 20 der ersten beispielhaften
Ausführungsform sind jeweils Lichtquellen des reflektierenden Projektortyps,
um eine kondensierte Lichtabschneidung vorzusehen.
Im Folgenden wird die zweite Einheit 40 erläutert.
Die zweite Einheit 40 ist eine Lichtquelleneinheit, die gemeinsam
mit der ersten Einheit 20 ein Lichtverteilungsmuster für ein Abblendlicht
bildet und unterhalb der Teileinheit 20A angeordnet ist.
Wie in 2 und 3
gezeigt, umfasst die zweite Einheit 40 ein zweites Halbleiter-Lichtemissionselement
42, die als zweite Lichtquelle fix an der Haltefläche 15b
des Halteglieds 15 angeordnet ist, und einen zweiten Hauptreflektor
46 zum Reflektieren von Licht aus dem zweiten Halbleiter-Lichtemissionselement
42 nach vorne.
Das zweite Halbleiter-Lichtemissionselement 42 ist eine weiße
Diode mit einem Lichtemissionsteil 42a, der demjenigen des ersten Lichtemissionsteils
22 ähnlich ist, und ist an der Haltefläche 15b des Halteglieds
15 in einem Zustand montiert, in dem eine Strahlungsachse L2 im wesentlichen
vertikal nach unten und im wesentlichen orthogonal zu einer Strahlungsrichtung (linken
Richtung in 3) der zweiten Einheit 40 ausgerichtet
ist.
Der zweite Hauptreflektor 46 ist ein Reflexionsglied, dessen
Innenseite als im wesentlichen paraboloide Reflexionsfläche 46a mit
einem Brennpunkt in Nachbarschaft zu dem Lichtemissionsteil 42a ausgebildet
ist. Das aus dem Lichtemissionsteil 42a des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
42 emittierte Licht wird durch die Reflexionsfläche 46a
des zweiten Hauptreflektors 46 reflektiert und von dem
Fahrzeug nach vorne gestrahlt. Das heißt, die zweite Einheit 40 der
ersten beispielhaften Ausführungsform bildet eine Lichtquelleneinheit des reflektierenden
Typs.
Im Folgenden wird die dritte Einheit 60 erläutert, die
eine Lichtquelleneinheit zum Erzeugen eines Lichtverteilungsmusters für ein
Fernlicht ist und ein drittes Halbleiter-Lichtemissionselement (nicht gezeigt) als
fix an dem Halteglied 15 angeordnete dritte Lichtquelle und eine Projektionslinse
64 umfasst.
Die Projektionslinse 64 ist eine asphärische Linse des
Sammeltyps, die Licht aus einem Lichtemissionsteil des dritten Halbleiter-Lichtemissionsteils
von dem Fahrzeug nach vorne strahlt und derart ausgebildet ist, dass ein hinterer
Brennpunkt der Projektionslinse 64 im wesentlichen mit dem Lichtemissionsteil
des dritten Halbleiter-Lichtemissionselements zusammenfällt (siehe
1). Deshalb fällt das Licht aus dem Lichtemissionsteil
des dritten Halbleiter-Lichtemissionselement direkt auf die Projektionslinse
64, wobei das einfallende Licht entlang einer optischen Achse als im wesentlichen
paralleles Licht nach vorne projiziert wird. Das heißt, die dritte Einheit
60 der ersten beispielhaften Ausführungsform bildet eine Lichtquelleneinheit
des geraden Projektionstyps.
Weiterhin sind gemäß der ersten beispielhaften Ausführungsform
wie in 2 und 3 gezeigt
die Befestigungsfläche 22b des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
22 und die Befestigungsfläche 42b des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
42 einander gegenüberliegend angeordnet, wobei eine zusätzliche
optische Einheit 50 zwischen der ersten Einheit 20 und der zweiten
Einheit 40 vorgesehen ist, deren Lichtemissionsbereiche jeweils separat
übereinander angeordnet sind.
Ein Lichtemissionsbereich der zusätzlichen optischen Einheit
50 ist wie in 4(a) gezeigt derart angeordnet,
dass er einen Lichtemissionsbereich S1 der ersten Einheit 20 und einen
Lichtemissionsbereich S2 der zweiten Einheit 40 verbindet, sodass diese
insgesamt als einheitlicher Lichtemissionsbereich S wahrgenommen werden.
Weiterhin ist eine Seite der Strahlungsachse L1 des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
22 mit einem zweiten zusätzlichen Reflektor 51 versehen,
um Licht aus der Lichtquelle 22a des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
22 zu der zusätzlichen optischen Einheit 50 zu reflektieren,
und ist eine Seite der Strahlungsachse L2 des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
42 mit einem dritten zusätzlichen Reflektor 53 versehen,
um Licht aus der Lichtquelle 42a des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
42 zu der zusätzlichen optischen Einheit 50 zu reflektieren.
Weiterhin umfasst die zusätzliche optische Einheit
50 einen vierten zusätzlichen Reflektor 55, um das durch
den zweiten zusätzlichen Reflektor 51 reflektierte Licht zu reflektieren
und nach vorne zu strahlen, und einen fünften zusätzlichen Reflektor
57, um das durch den dritten zusätzlichen Reflektor 53 reflektierte
Licht zu reflektieren und nach vorne zu strahlen.
Der zweite zusätzliche Reflektor 51 ist also vor einem
vorderen Endteil oberhalb des ersten Hauptreflektors 26 angeordnet, um
Licht aus der Lichtquelle 22a des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
22 zu dem vierten zusätzlichen Reflektor 55 zu reflektieren.
Weiterhin ist der dritte zusätzliche Reflektor 53 an einem vorderen
Endteil unterhalb des zweiten Hauptreflektors 46 angeordnet, um Licht aus
der Lichtquelle 42a des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
42 zu dem fünften zusätzlichen Reflektor 57 zu reflektieren.
Eine Reflexionsfläche des vierten zusätzlichen Reflektors
55 der Ausführungsform wird durch ein im wesentlichen elliptisches
System in einem vertikalen Querschnitt und ein im wesentlichen paraboloides System
in einem horizontalen Querschnitt gebildet, um ein diffuses Licht durch das von
dem Fahrzeug nach vorne gestrahlte Licht vorzusehen, wobei ein nach oben gerichtetes
Licht zum Beleuchten von Verkehrsschildern sichergestellt werden kann, indem Licht
aus dem vierten zusätzlichen Reflektor 55 nach oben gerichtet wird.
Indem bei der Fahrzeuglampe 10 der ersten beispielhaften
Ausführungsform wie in 4(a) gezeigt die zusätzliche
optische Einheit 50 zwischen der ersten Einheit 20 und der zweiten
Einheit 40 vorgesehen wird, werden der Lichtemissionsbereich S1 der ersten
Einheit 20 und der separat dazu angeordnete Lichtemissionsbereich S2 der
zweiten Einheit 40 dank des Lichtemissionsbereichs der zusätzlichen
optischen Einheit 50 als einheitlicher Lichtemissionsbereich S wahrgenommen.
Wenn dagegen wie in 4(b) gezeigt die zusätzliche
optische Einheit 50 nicht zwischen der ersten Einheit 20 und der
zweiten Einheit 40 vorgesehen ist, nimmt ein Passant den Lichtemissionsbereich
S1 der ersten Einheit 20 und den Lichtemissionsbereich S2 der zweiten Einheit
40 als getrennte Lichtemissionsteile wahr.
Weil bei der Fahrzeuglampe 10 der ersten beispielhaften Ausführungsform
ein Passant die erste Einheit 20 und die zweite Einheit 40, die
die Vielzahl von Lichtquelleneinheiten bilden, als einheitlichen Lichtemissionsteil
wahrnimmt, wird die optische Wahrnehmung des Lampenteils verbessert und die Sicherheit
erhöht.
Weiterhin sind bei der Fahrzeuglampe 10 der ersten beispielhaften
Ausführungsform die erste Lichtquelle der ersten Einheit 20 und die
zweite Lichtquelle der zweiten Einheit 40 jeweils das erste Halbleiter-Lichtemissionselement
22 und das zweite Halbleiter-Lichtemissionselement 42.
Die Lichtquellen der Fahrzeuglampe 10 sind also die Halbleiter-Lichtemissionselemente
22, 42, die etwa LEDs sind, die allgemein eine kleine Größe
und einen geringen Stromverbrauch aufweisen.
Natürlich könnten auch Entladungsbirnen, Halogenbirnen wie
etwa Metallhalogenbirnen, Entladungslicht-Emissionsteile oder ähnliches als
erste Lichtquelle, zweite Lichtquelle und dritte Lichtquelle der Fahrzeuglampe gemäß
der Erfindung verwendet werden.
Weiterhin sind bei der ersten Einheit 20 und der zweiten
Einheit 40 der ersten beispielhaften Ausführungsform die Befestigungsfläche
22b des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements 22 und die Befestigungsfläche
42b des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements 42 einander
gegenüberliegend angeordnet.
Indem die Befestigungsfläche 22b des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
22 und die Befestigungsfläche 42b des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
42, die konstante Räume für die Installation von Platten oder
ähnlichem benötigen und normalerweise kein Licht emittieren, einander
gegenüberliegend angeordnet werden und Licht aus dem Raum durch die zusätzliche
optische Einheit 50 emittiert wird, können die erste Einheit
20 und die zweite Einheit 40 effizient angeordnet werden.
Weiterhin umfasst die zusätzliche optische Einheit
50 der Fahrzeuglampe 10 der ersten beispielhaften Ausführungsform
den vierten zusätzlichen Reflektor 55, um das durch den zweiten zusätzlichen
Reflektor 51 reflektierte Licht zu reflektieren und nach vorne zu strahlen,
sowie den fünften zusätzlichen Reflektor 57, um das durch den
dritten zusätzlichen Reflektor 53 reflektierte Licht zu reflektieren
und nach vorne zu strahlen.
Es kann also ein Aufbau vorgesehen werden, in dem Licht aus dem vierten
zusätzlichen Reflektor 55 nach oben gerichtet wird, wodurch Licht
zum Beleuchten eines Verkehrschilds sichergestellt wird und der Freiheitsgrad beim
Entwurf des Lichtverteilungsmusters verbessert werden kann.
Weiterhin sind die Aufbauten der ersten Einheit, der zweiten Einheit,
der zusätzlichen optischen Einheit usw. in der Fahrzeuglampe der Erfindung
nicht auf die Aufbauten der vorstehend beschriebenen Ausführungsform beschränkt,
sondern können innerhalb des Erfindungsumfangs variiert werden.
5 ist eine vertikale Schnittansicht einer Fahrzeuglampe
gemäß einer zweiten beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
Komponenten, die denjenigen der Fahrzeuglampe 10 der ersten beispielhaften
Ausführungsform im wesentlichen ähnlich sind, werden durch gleiche Bezugszeichen
angegeben, wobei hier auf eine wiederholte ausführliche Beschreibung dieser
Komponenten verzichtet wird.
Bei einer Fahrzeuglampe 70 der zweiten beispielhaften Ausführungsform
sind wie in 5 gezeigt in einer Lampenkammer
70a, die durch die lichtdurchlässige Abdeckung 12 und den
Lampenkörper 14 umgeben wird, die erste Einheit 80 und eine
zweite Einheit 90 fix auf einem Halteglied 75 angeordnet.
Das Halteglied 75 umfasst eine Haltefläche
75a, die mit einer Befestigungsfläche 72b eines ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
(LED) 72 als erster Lichtquelle der ersten Einheit 80 verbunden
ist, und eine Haltefläche 75b, die mit einer Befestigungsfläche
92b eines zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements (LED) 92 als
zweiter Lichtquelle der zweiten Einheit 90 verbunden ist. Das Halteglied
75 ist an dem Lampenkörper 14 über einen Ausrichtungsmechanismus
(nicht gezeigt) verbunden, sodass die optischen Achsen der entsprechenden Lichtquelleneinheiten
eingestellt werden können.
Die Fahrzeuglampe 70 der zweiten beispielhaften Ausführungsform
bildet ein Lichtverteilungsmuster für ein Fernlicht, indem es Licht aus der
ersten Einheit 80 und aus der zweiten Einheit 90 überlappt.
Die erste Einheit 80 umfasst das erste Halbleiter-Lichtemissionselement
72 als erste fix an der Haltefläche 75a des Halteglieds
75 fixierte Lichtquelle und einen ersten Hauptreflektor 76 zum
Reflektieren des Lichts aus dem ersten Halbleiter-Lichtemissionselement
72 nach vorne.
Das erste Halbleiter-Lichtemissionselement 72 ist eine weiße
Diode, die ein Lichtemissionsteil 72a aufweist und auf der Haltefläche
75a des Halteglieds 75 in einem Zustand montiert ist, in dem eine
Strahlungsachse L1 im wesentlichen vertikal nach oben und im wesentlichen orthogonal
zu einer Strahlungsrichtung (linken Richtung in 5)
der ersten Einheit 80 ausgerichtet ist.
Der erste Hauptreflektor 76 ist ein Reflexionsglied, dessen
Innenseite als im wesentlichen paraboloide Reflexionsfläche 76a mit
einem Brennpunkt in der Nachbarschaft zu dem Lichtemissionsteil 72a ausgebildet
ist. Das Licht aus dem Lichtemissionsteil 72a des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
72 wird durch die Reflexionsfläche 76a des ersten
Hauptreflektors 76 reflektiert und von dem Fahrzeug nach vorne gestrahlt.
Die erste Einheit 80 der zweiten beispielhaften Ausführungsform ist
also eine Lichtquelleneinheit des Reflexionstyps.
Die zweite Einheit 90 ist eine Lichtquelleneinheit, die zusammen
mit der ersten Einheit 80 ein Lichtverteilungsmuster für ein Fernlicht
bildet und unterhalb der ersten Einheit 80 angeordnet ist.
Wie in 5 gezeigt, umfasst die zweite
Einheit 90 das zweite Halbleiter-Lichtemissionselement 92 als
fix an der Haltefläche 75b des Halteglieds 75 fixierte zweite
Lichtquelle und einen zweiten Hauptreflektor 96 zum Reflektieren von Licht
aus dem zweiten Halbleiter-Lichtemissionselement 92 nach vorne.
Das zweite Halbleiter-Lichtemissionselement 92 ist eine weiße
Diode mit einem Lichtemissionsteil 92a, der dem ersten Halbleiter-Lichtemissionselement
72 ähnlich ist und auf der Haltefläche 75b des Halteglieds
75 in einem Zustand montiert ist, in dem eine Strahlungsachse L2 im wesentlichen
vertikal nach unten und im wesentlichen orthogonal zu einer Strahlungsrichtung (linken
Richtung in 5) der zweiten Einheit 90 gestrahlt
wird.
Der zweite Hauptreflektor 96 ist ein Reflexionsglied, dessen
Innenseite als im wesentlichen paraboloide Reflexionsfläche 96a mit
einem Brennpunkt in Nachbarschaft zu dem Lichtemissionsteil 92a gebildet
wird. Das Licht aus dem Lichtemissionsteil 92a des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
92 wird durch die Reflexionsfläche 96a des zweiten Hauptreflektors
95 reflektiert und von dem Fahrzeug nach vorne gestrahlt. Die zweite Einheit
90 der Ausführungsform ist also eine Lichtquelleneinheit des Reflexionstyps.
Weiterhin sind gemäß der zweiten beispielhaften Ausführungsform
wie in 5 gezeigt die Befestigungsfläche
72b des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements 72 und die Befestigungsfläche
92b des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements 92 einander
gegenüberliegend angeordnet, wobei eine zusätzliche optische Einheit
100 zwischen der ersten Einheit 80 und der zweiten Einheit
90vorgesehen ist, deren Lichtemissionsbereiche separat übereinander
angeordnet sind.
Die zusätzliche optische Einheit 100 ist derart angeordnet,
dass ein Lichtemissionsbereich der zusätzlichen optischen Einheit
100 einen Lichtemissionsbereich der ersten Einheit 80 und einen
Lichtemissionsbereich der zweiten Einheit 80 miteinander verbindet, sodass
diese als einheitlicher Lichtemissionsbereich wahrgenommen werden.
Weiterhin ist eine Seite der Strahlungsachse L1 des ersten Halbleiter-Lichtemissionselement
72 mit einem zweiten zusätzlichen Reflektor 78 zum Reflektieren
von Licht aus der Lichtquelle 72a des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
72 zu der zusätzlichen optischen Einheit 100 versehen und
ist eine Seite der Strahlungsachse L2 des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
92 mit einem dritten zusätzlichen Reflektor 98 zum Reflektieren
von Licht aus der Lichtquelle 92a des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
92 zu der zusätzlichen optischen Einheit 100 versehen.
Weiterhin umfasst die zusätzliche optische Einheit
100 einen vierten zusätzlichen Reflektor 102 zum Reflektieren
des durch den zweiten zusätzlichen Reflektor 78 reflektierten Lichts,
sodass dieses nach vorne gestrahlt wird, und einen fünften zusätzlichen
Reflektor 104 zum Reflektieren des durch den dritten zusätzlichen
Reflektor 98 reflektierten Lichts, sodass dieses nach vorne gestrahlt wird.
Der zweite zusätzliche Reflektor 78 ist vor einem vorderen
Endteil oberhalb des ersten Hauptreflektors 76 angeordnet, um Licht aus
der Lichtquelle 72a des ersten Halbleiter-Lichtemissionsteils
72 zu dem vierten zusätzlichen Reflektor 102 zu reflektieren.
Weiterhin ist der dritte zusätzliche Reflektor 98 an einem vorderen
Endteil unterhalb des zweiten Hauptreflektors 96 angeordnet, um Licht aus
der Lichtquelle 92a des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
92 zu dem fünften zusätzlichen Reflektors 104 zu reflektieren.
Indem bei der Fahrzeuglampe 70 der zweiten beispielhaften
Ausführungsform ähnlich wie bei der Fahrzeuglampe 10 der ersten
beispielhaften Ausführungsform die zusätzliche optische Einheit
100 zwischen der ersten Einheit 80 und der zweiten Einheit
90 vorgesehen wird, werden der Lichtemissionsbereich der ersten Einheit
80 und der separat angeordnete Lichtemissionsbereich der zweiten Einheit
40 dank des Lichtemissionsbereichs der zusätzlichen optischen Einheit
100 optisch als einheitlicher Lichtemissionsbereich wahrgenommen.
Bei der Fahrzeuglampe 70 der zweiten beispielhaften Ausführungsform
kann also ein Passant die erste Einheit 80 und die zweite Einheit
90, die die Vielzahl von Lichtquelleneinheiten bilden, als einheitlichen
Lichtemissionsbereich wahrnehmen, wodurch die optische Wahrnehmung des Lampenteils
verbessert und die Sicherheit erhöht wird.
6 ist eine vertikale Schnittansicht einer Fahrzeuglampe
gemäß einer dritten beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
Komponenten, die denjenigen der Fahrzeuglampe 10 der ersten beispielhaften
Ausführungsform im wesentlichen ähnlich sind, werden durch gleiche Bezugszeichen
angegeben, wobei hier auf eine wiederholte ausführliche Beschreibung dieser
Komponenten verzichtet wird.
Bei einer Fahrzeuglampe 110 der dritten beispielhaften Ausführungsform
sind wie in 6 gezeigt in einer Lampenkammer
110a, die durch die lichtdurchlässige Abdeckung 12 und den
Lampenkörper 14 umgeben wird, eine erste Einheit 120 und
eine zweite Einheit 140 fix an einem Halteglied 135 und einem
Halteglied 136 angeordnet.
Das Halteglied 135 umfasst eine Haltefläche
135a, die mit einer Befestigungsfläche 112b eines ersten
Halbleiter-Lichtemissionselements (LED) 112 als erster Lichtquelle der
ersten Einheit 120 verbunden ist, und ist an dem Lampenkörper
14 fixiert. Das Halteglied 136 umfasst eine Haltefläche
136a, die mit einer Befestigungsfläche 142b eines zweiten
Halbleiter-Lichtemissionselements (LED) 142 als zweiter Lichtquelle der
zweiten Einheit 140 verbunden ist, und ist an dem Lampenkörper
14 fixiert. Die Halteglieder 135, 136 sind über
einen Ausrichtungsmechanismus (nicht gezeigt) an dem Lampenkörper
14 fixiert, sodass die optischen Achsen der entsprechenden Lichtquelleneinheiten
eingestellt werden können.
Die Fahrzeuglampe 110 der dritten beispielhaften Ausführungsform
bildet ein Lichtverteilungsmuster für ein Abblendlicht, indem es Licht aus
der ersten Einheit 120 und der zweiten Einheit 140 überlappt.
Wie in 6 gezeigt, umfasst die erste Einheit
120 das erste Halbleiter-Lichtemissionselement 112 als erste fix
an der Haltefläche 135a des Halteglieds 135 angeordnete Lichtquelle,
einen ersten Hauptreflektor 116 zum Reflektieren von Licht aus dem ersten
Halbleiter-Lichtemissionselement 112 nach vorne, ein Basisglied
121, das an einer Vorderseite des Halteglieds 135 angeordnet ist,
und eine Projektionslinse 124, die durch das Basisglied 121 gehalten
wird.
Das erste Halbleiter-Lichtemissionselement 112 ist eine weißes
Licht emittierende Diode, die einen Lichtemissionsteil (Lichtemissionschip)
112a mit einer Größe von ungefähr 1 mm2 aufweist
und an der Haltefläche 135a des Halteglieds 135 in einem
Zustand montiert ist, in dem eine Strahlungsachse S1 im wesentlichen vertikal nach
oben und im wesentlichen orthogonal zu einer Strahlungsrichtung (linken Richtung
in 6) der ersten Einheit 120 ausgerichtet
ist. Weiterhin kann der Lichtemissionsteil 112a mit einem mehr oder weniger
großen Winkel in Übereinstimmung mit der Form des Lichtemissionsteils
oder der nach vorne gestrahlten Lichtverteilung angeordnet werden.
Der erste Hauptreflektor 116 ist ein Reflexionsglied, dessen
Innenseite als eine Reflexionsfläche 116a mit einer vertikalen Querschnittform,
die im wesentlichen ellipsenförmig ist, und mit einer horizontalen Querschnittform,
die frei gekrümmt ist und eine ellipsenförmige Basis aufweist, ausgebildet
ist. Der erste Hauptreflektor 116 ist derart angeordnet, dass ein erster
Brennpunkt F1 in Nachbarschaft zu dem Lichtemissionsteil 112a des ersten
Halbleiter-Lichtemissionselements 112 angeordnet ist und ein zweiter Brennpunkt
F2 in Nachbarschaft zu einer Gratlinie 121cangeordnet ist, die durch eine
gebogene Fläche 121a und eine horizontale Fläche 121b
des Basisglieds 121 gebildet wird.
Das Licht aus dem Lichtemissionsteil 112a des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
112 wird durch die Reflexionsfläche 116a des ersten Hauptreflektors
116 reflektiert und fällt auf die Projektionslinse 124, indem
es durch eine Nachbarschaft zu dem zweiten Brennpunkt F2 hindurchgeht. Weiterhin
bildet die erste Einheit 120 eine schräge Abschneidungslinie eines
Lichtverteilungsmusters, das von dem Fahrzeug nach vorne projiziert wird, indem
wahlweise Licht durch das Reflektieren eines Teils des Lichts durch die horizontale
Fläche 121b abgeschnitten wird, wobei eine Grenzlinie durch die Gratlinie
121c des Basisglieds 121 vorgesehen wird. Die Gratlinie
121c bildet also eine Grenzlinie zwischen Hell und Dunkel in der ersten
Einheit 120.
Weiterhin wird vorzugsweise ein Teil des durch die Reflexionsfläche
116a des ersten Hauptreflektors 116 und weiterhin durch die horizontale
Fläche 121b des Basisglieds 121 reflektierten Lichts als
effektives Licht nach vorne gestrahlt. Deshalb ist in der dritten beispielhaften
Ausführungsform die Vorderseite der horizontalen Fläche 121b
des Basisglieds 121 mit einer optischen Form versehen, in der ein Reflexionswinkel
entsprechend in Übereinstimmung mit einer Positionsbeziehung zwischen der Projektionslinse
124 und dem ersten Hauptreflektor 116 gesetzt ist.
Die Projektionslinse 124 ist eine asphärische Linse
des Sammeltyps, um das durch die Reflexionsfläche 116a des ersten
Hauptreflektors 116 reflektierte Licht von dem Fahrzeug nach vorne zu projizieren,
und ist in Nachbarschaft zu einem vorderen Endteil auf der Vorderseite des Basisglieds
121 fixiert. Gemäß der dritten beispielhaften Ausführungsform
wird ein hinterer Brennpunkt der Projektionslinse 124 derart gebildet,
dass er im wesentlichen mit dem zweiten Brennpunkt F2 des ersten Hauptreflektors
116 übereinstimmt.
Deshalb wird das durch den ersten Hauptreflektor 116 reflektierte
und auf die Projektionslinse 124 fallende Licht im wesentlichen als paralleles
Licht nach vorne projiziert. Das heißt, die erste Einheit 120 der
dritten beispielhaften Ausführungsform bildet eine Lichtquelle des reflektierenden
Projektortyps, um eine kondensierte Lichtabschneidung vorzusehen.
Die zweite Einheit 140 umfasst wie in 6
gezeigt das zweite Halbleiter-Lichtemissionselement 142 als an der Haltefläche
136a des Halteglieds 136 fix angeordnete zweite Lichtquelle, einen
zweiten Hauptreflektor 146 zum Reflektieren von Licht aus dem zweiten Halbleiter-Lichtemissionselement
142 nach vorne, ein Basisglied 141, das an einer Vorderseite des
Halteglieds 136 angeordnet ist, und eine Projektionslinse 144,
die durch das Basisglied 141 gehalten wird.
Das zweite Halbleiter-Lichtemissionselement 142 ist eine
weißes Licht emittierende Diode mit einem Lichtemissionsteil (Lichtemissionschip)
142a, das dem ersten Halbeiter-Lichtemissionselement 112 ähnlich
ist und an der Haltefläche 136a des Halteglieds 136 in einem
Zustand montiert ist, in dem eine Strahlungsachse L2 im wesentlichen vertikal nach
oben und im wesentlichen orthogonal zu einer Strahlungsrichtung (linken Richtung
in 6) der zweiten Einheit 140 gestrahlt wird.
Weiterhin kann der Lichtemissionsteil 142a mit einem mehr oder weniger
großen Winkel in Übereinstimmung mit der Form des Lichtemissionsteils
oder der nach vorne gestrahlten Lichtverteilung angeordnet werden.
Der zweite Hauptreflektor 146 ist ein Reflexionsglied, dessen
Innenseite als eine Reflexionsfläche 146a mit einer vertikalen Querschnittform,
die im wesentlichen ellipsenförmig ist, und mit einer horizontalen Querschnittform,
die frei gekrümmt ist und eine ellipsenförmige Basis aufweist, ausgebildet
ist. Der zweite Hauptreflektor 146 ist derart angeordnet, dass ein erster
Brennpunkt F1 in Nachbarschaft zu dem Lichtemissionsteil 142a des zweiten
Halbleiter-Lichtemissionselements 142 angeordnet ist und ein zweiter Brennpunkt
F2 in Nachbarschaft zu einer Gratlinie 141c angeordnet ist, die durch eine
gebogene Fläche 141a und eine horizontale Fläche 141b
des Basisglieds 141 gebildet wird.
Das Licht aus dem Lichtemissionsteil 142a des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
142 wird durch die Reflexionsfläche 146a des zweiten Hauptreflektors
146 reflektiert und fällt auf die Projektionslinse 144, indem
es durch eine Nachbarschaft zu dem zweiten Brennpunkt F2 hindurchgeht. Weiterhin
bildet die erste Einheit 140 eine schräge Abschneidungslinie eines
Lichtverteilungsmusters, das von dem Fahrzeug nach vorne projiziert wird, indem
wahlweise Licht durch das Reflektieren eines Teils des Lichts durch die horizontale
Fläche 141b abgeschnitten wird, wobei eine Grenzlinie durch die Gratlinie
141c des Basisglieds 141 vorgesehen wird. Die Gratlinie
141c bildet also eine Grenzlinie zwischen Hell und Dunkel in der zweiten
Einheit 140.
Weiterhin wird vorzugsweise ein Teil des durch die Reflexionsfläche
146a des ersten Hauptreflektors 146 und weiterhin durch die horizontale
Fläche 141b des Basisglieds 141 reflektierten Lichts als
effektives Licht nach vorne gestrahlt. Deshalb ist in der dritten beispielhaften
Ausführungsform die Vorderseite der horizontalen Fläche 141b
des Basisglieds 141 mit einer optischen Form versehen, in der ein Reflexionswinkel
entsprechend in Übereinstimmung mit einer Positionsbeziehung zwischen der Projektionslinse
144 und dem ersten Hauptreflektor 146 gesetzt ist.
Die Projektionslinse 144 ist eine asphärische Linse
des Sammeltyps, um das durch die Reflexionsfläche 146a des zweiten
Hauptreflektors 146 reflektierte Licht von dem Fahrzeug nach vorne zu projizieren,
und ist in Nachbarschaft zu einem vorderen Endteil auf der Vorderseite des Basisglieds
141 fixiert. Gemäß der dritten beispielhaften Ausführungsform
wird ein hinterer Brennpunkt der Projektionslinse 144 derart gebildet,
dass er im wesentlichen mit dem zweiten Brennpunkt F2 des zweiten Hauptreflektors
146 zusammenfällt.
Deshalb wird das durch den zweiten Hauptreflektor 146 reflektierte
und auf die Projektionslinse 144 fallende Licht im wesentlichen als paralleles
Licht nach vorne projiziert. Das heißt, die zweite Einheit 140 der
dritten beispielhaften Ausführungsform bildet eine Lichtquelle des reflektierenden
Projektortyps, um eine kondensierte Lichtabschneidung vorzusehen.
Weiterhin ist gemäß der dritten beispielhaften Ausführungsform
wie in 6 gezeigt eine zusätzliche optische Einheit
150 zwischen der ersten Einheit 120 und der zweiten Einheit
140 derart angeordnet, dass die Befestigungsfläche 112B des
ersten Halbleiter-Lichtemissionselements 112 und die Befestigungsfläche
142b des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements 142 beide nach
unten gerichtet sind und die Lichtemissionsbereiche separat übereinander angeordnet
sind.
Die zusätzliche optische Einheit 150 ist derart angeordnet,
dass ein Lichtemissionsbereich des zusätzlichen optischen Einheit
150 einen Lichtemissionsbereich der ersten Einheit 120 und einen
Lichtemissionsbereich der zweiten Einheit 140 miteinander verbindet, sodass
die Lichtemissionsbereiche als einheitlicher Lichtemissionsbereich wahrgenommen
werden.
Weiterhin ist eine Seite der Strahlungsachse L1 des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
112 mit einem zweiten zusätzlichen Reflektor 118 versehen,
um Licht aus der Lichtquelle 112a des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
112 zu der zusätzlichen optischen Einheit 150 zu reflektieren,
und ist eine Seite der Strahlungsachse L2 des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
142 mit einem dritten zusätzlichen Reflektor 148 versehen,
um Licht aus der Lichtquelle 142a des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
142 zu der zusätzlichen optischen Einheit 150 zu reflektieren.
Weiterhin umfasst die zusätzliche optische Einheit
150 einen sechsten zusätzlichen Reflektor 151, um das durch
den zweiten zusätzlichen Reflektor 118 und den dritten zusätzlichen
Reflektor 148 reflektierte Licht zu reflektieren und nach vorne zu strahlen.
Der zweite zusätzliche Reflektor 118 ist also vor einem
vorderen Endteil oberhalb des ersten Hauptreflektors 116 angeordnet, um
Licht aus der Lichtquelle 112a des ersten Halbleiter-Lichtemissionselements
112 zu dem sechsten zusätzlichen Reflektor 151 zu reflektieren.
Weiterhin ist der dritte zusätzliche Reflektor 148 vor einem vorderen
Endteil oberhalb des zweiten Hauptreflektors 146 angeordnet, um Licht aus
der Lichtquelle 142a des zweiten Halbleiter-Lichtemissionselements
142 zu dem sechsten zusätzlichen Reflektor 151 zu reflektieren.
Indem bei der Fahrzeuglampe 110 der dritten beispielhaften
Ausführungsform ähnlich wie bei der Fahrzeuglampe der ersten beispielhaften
Ausführungsform die zusätzliche optische Einheit 150 zwischen
der ersten Einheit 120 und der zweiten Einheit 140 vorgesehen
wird, werden der Lichtemissionsbereich der ersten Einheit 120 und der separat
angeordnete Lichtemissionsbereich der zweiten Einheit dank des Lichtemissionsbereichs
der zusätzlichen optischen Einheit 150 als einheitlicher Lichtemissionsbereich
wahrgenommen.
Weiterhin kann bei der Fahrzeuglampe 110 der dritten beispielhaften
Ausführungsform das Licht aus dem ersten Halbleiter-Lichtemissionselement
112 und aus dem zweiten Halbleiter-Lichtemissionselement 142 auf
den einzelnen sechsten zusätzlichen Reflektor 151 gestrahlt werden.
Dadurch kann der Aufbau der zusätzlichen optischen Einheit
150 vereinfacht werden und kann die zusätzliche optische Einheit
150 einfacher gleichmäßig Licht emittieren.
Bei der Fahrzeuglampe 110 der dritten beispielhaften Ausführungsform
kann ein Passant die erste Einheit 120 und die zweite Einheit
140, die die Vielzahl von Lichtquelleneinheiten bilden, als einheitlichen
Lichtemissionsteil wahrnehmen, wodurch die optische Wahrnehmung des gesamten Lampenteils
verbessert und die Sicherheit erhöht wird.
7 ist eine vertikale Schnittansicht einer Fahrzeuglampe
gemäß einer vierten beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
Wie in 7 gezeigt, weist eine Fahrzeuglampe
160 der vierten beispielhaften Ausführungsform einen Aufbau auf, der
demjenigen der Fahrzeuglampe 10 der ersten beispielhaften Ausführungsform
im wesentlichen ähnlich ist, wobei jedoch ein Streuglied 175 als Wellenleiter
einer zusätzlichen optischen Einheit 170 im Inneren einer durch die
lichtdurchlässige Abdeckung 12 und den Lampenkörper
14 umgebenden Lampenkammer 160a hinzugefügt ist. Komponenten,
die denjenigen der Fahrzeuglampe 10 der ersten beispielhaften Ausführungsform
ähnlich sind, werden durch gleiche Bezugszeichen angegeben, wobei hier auf
eine wiederholte ausführliche Beschreibung dieser Komponenten verzichtet wird.
Die zusätzliche optische Einheit 170 gemäß
der vierten beispielhaften Ausführungsform umfasst einen vierten zusätzlichen
Reflektor 55, um das durch den zweiten zusätzlichen Reflektor
51 reflektierte Licht zu reflektieren und nach vorne zu strahlen, einen
fünften zusätzlichen Reflektor 57, um das durch den dritten zusätzlichen
Reflektor 53 reflektierte Licht zu reflektieren und nach vorne zu strahlen,
und das Streuglied 175 einschließlich eines ersten Streuteils
171 und eines zweiten Streuteils 172, um das durch den vierten
zusätzlichen Reflektor 55 und den fünften zusätzlichen Reflektor
57 reflektierte Licht zu streuen.
Das durch den vierten zusätzlichen Reflektor 55 reflektierte
Licht wird durch den ersten Streuteil 171 des Streuglieds 175
gestreut, und das durch den fünften zusätzlichen Reflektor 57
reflektierte Licht wird durch den zweiten Streuteil 172 des Streuglieds
175 gestreut.
Das heißt, die zusätzliche optische Einheit der Fahrzeuglampe
gemäß der Erfindung kann wie in den Fahrzeuglampen 10,
70, 110 der ersten bis dritten beispielhaften Ausführungsform
nur durch den zusätzlichen vierten Reflektor und den zusätzlichen fünften
Reflektor gebildet werden, die das Licht aus der ersten Einheit und/oder der zweiten
Einheit empfangen und nach vorne strahlen. Die zusätzliche optische Einheit
kann aber auch durch den zusätzlichen Reflektor und den Wellenführer des
Streuglieds oder ähnliches vor dem zusätzlichen Reflektor gebildet werden.
Dem Fachmann sollte deutlich sein, dass verschiedene Modifikationen
und Variationen an den beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung vorgenommen werden können, ohne dass deshalb der Erfindungsumfang
verlassen wird.