| Dokumentenidentifikation |
DE112005001968T5 25.10.2007 |
| Titel |
Vorrichtung an einer Drillsämaschine |
| Anmelder |
Väderstad-Verken AB, Väderstad, SE |
| Erfinder |
Fransson, Jörgen, Mjölby, SE; Mattsson, Johan, Motala, SE; Stark, Crister, Väderstad, SE |
| Vertreter |
HOFFMANN & EITLE, 81925 München |
| DE-Aktenzeichen |
112005001968 |
| Vertragsstaaten |
AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM |
| WO-Anmeldetag |
12.09.2005 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/SE2005/001318 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2006031182 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
23.03.2006 |
| Date of publication of WO application in German translation |
25.10.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
25.10.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
A01C 7/20(2006.01)A, F, I, 20070726, B, H, DE
|
| IPC-Nebenklasse |
A01B 59/00(2006.01)A, L, I, 20070726, B, H, DE
A01C 5/06(2006.01)A, L, I, 20070726, B, H, DE
|
| Beschreibung[de] |
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Vorrichtung an einer Drillsämaschine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an einer Drillsämaschine
gemäß Anspruch 1.
Hintergrund der Erfindung
Derzeit gibt es auf dem Markt Drillsämaschinen, die mit einer
Anzahl an Säaggregaten, die an einem Trägerbalken an der Rückseite
der Maschine angeordnet sind, versehen sind. Die Säaggregate umfassen gewöhnlich
eine Säeinheit mit einem eine Saatfurchen ziehenden Element, eine Saatgutdüse
und eine nachfolgende Packerwalze. Um eine gute Möglichkeit für die Sätiefenregulation
zu erhalten, sind die Säaggregate häufig durch eine parallele Verbindungsanordnung
aufgehängt. Ein Federelement wird häufig zwischen den Befestigungspunkten
oder einigen Befestigungspunkten angebracht, um Kräfte und Bewegungen aufzunehmen.
Existierende Lösungen mit parallelen Verbindungsanordnungen umfassen
viele Befestigungspunkte, die Nachteile in Form von hohem Verschleiß und schlechter
seitlicher Stabilität erzeugen können. Darüber hinaus zeigen sie
bisweilen einen kleinen Aufwärtsbewegungsbereich bei hohen, gegen den Boden
gerichteten Kräften an. Die maximale gegen den Boden gerichtete Kraft ist häufig
relativ niedrig.
Es gibt auch Lösungen mit nur einem Befestigungspunkt, aber diese
können Nachteile, wie schlechte Säpräzision bei hoher Geschwindigkeit
erzeugen.
Ziele der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung bei einer Drillsämaschine
mit Säaggregaten bereitzustellen, bei denen die oben genannten Nachteile reduziert
oder beseitigt werden.
Darstellung der Erfindung
Das oben genannte Ziel der Erfindung wird durch ein Säaggregat
gelöst, das gemäß Anspruch 1 geeignet ist, direkt oder indirekt am
Rahmen über zwei im Wesentlichen parallele Verbindungselemente, die sich im
Wesentlichen in der gleichen vertikalen Ebene befinden, aufgehängt zu werden,
bei dem zumindest ein Verbindungselement direkt oder indirekt mit einer Feder an
zumindest einem Ende aufgehängt ist.
Ein Drehbefestigungspunkt und ein Federelement werden dadurch beseitigt,
da das Verbindungselement selbst oder seine Aufhängung als Feder wirkt. Diese
Aufhängung ist zudem relativ seitenstabil.
Gemäß Anspruch 2 besteht das Verbindungselement aus einem
Federelement, vorzugsweise in Form einer Blattfeder, die an zumindest einem Ende
fest angebracht ist. Dadurch wird eine stabile und funktionssichere Lösung
ermöglicht, die hohe Kräfte und relativ große Bewegungen bewältigen
kann.
Die Ansprüche 3-6 beschreiben vorteilhafte Ausführungsformen,
die einfache Lösungen mit wenigen beweglichen oder drehbaren Bauteilen bereitstellen.
Durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 7 ist die direkte
oder indirekte Aufhängung des Verbindungselements mit einer Feder drehbar relativ
zum Rahmen, mit dem Ziel, die Federkraft, die der Druckkraft des Säaggregats
gegen die darunter liegende Oberfläche entspricht, zu beeinflussen. Dadurch
kann man die Druckkraft abhängig von Betriebsbedingungen für optimale
Säergebnisse verändern, während sie es gleichzeitig auch erlaubt,
dass das gesamte Säaggregat aus dem Boden in eine Transportstellung gehoben
wird.
Schließlich beschreibt Anspruch 8 eine Vorrichtung, bei der die
Befestigung des zweiten Verbindungselements sich am selben Bauteil, dem Rahmen oder
dem Säaggregat befindet, da die genannte Aufhängung mit einer Feder im
Wesentlichen beweglich entsprechend einer Drehung relativ zu der genannten Aufhängung
mit einer Feder ist. Dies erlaubt dadurch eine Sätiefeneinstellung, da eine
relative Verlagerung in vertikaler Richtung zwischen dem Saatgutverteilungsaggregat
und der Packerwalze stattfindet. Die Sätiefe wird durch die vertikale Differenz
zwischen der Saatfurche und der Packerwalze bestimmt.
Weitere Eigenschaften und Vorteile bei der Erfindung werden im Folgenden
mit Hilfe eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Figuren
näher beschrieben.
Zusammenfassung der Zeichnungen
1 zeigt schematisch eine Drillsämaschine.
2a zeigt eine Seitenansicht eines Säaggregats
und seine Aufhängungsanordnung in einer Arbeitsstellung.
2b zeigt eine Seitenansicht des Säaggregats aus
2a in einer Transportstellung.
2c zeigt eine Ansicht gemäß 2a
einer ersten alternativen Ausführungsform der Aufhängungsanordnung.
3 zeigt ein Säaggregat mit einer zweiten Ausführungsform
der Aufhängungsanordnung.
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
1 zeigt schematisch eine Drillsämaschine, die
dazu gedacht ist, an eine Zugmaschine, gewöhnlich einem Schlepper, angekuppelt
zu werden. Die Drillsämaschine umfasst einen Rahmen 2, einen Saatgutbehälter
4, eine Anzahl an Werkzeugschienen 6 (hier in Transportstellung)
und ein am Rahmen aufgehängtes Säaggregat 8.
Das Säaggregat 8 und seine Aufhängung am Rahmen
werden in 2a gezeigt. Das Säaggregat
8 ist an sich im Wesentlichen bekannt und umfasst ein tragendes Bauteil
10, ein Verteilungselement 12 und eine Packerwalze 14.
Das Saatgutverteilungselement 12 umfasst hier eine, eine Saatfurche ziehende
Einheit 16, hier in Form einer so genannten V-Scheibe, und ein Särohr
18 mit einer nicht gezeigten Saatgutdüse. Das Särohr
18 ist in bekannter, aber nicht gezeigter Weise mit dem Saatgutbehälter
4 verbunden.
Die Drillsämaschine ist mit einem Rahmen, der kreuzweise an einem
ersten Trägerbalken 30 befestigt ist, versehen. Am Trägerbalken
30 befindet sich ein abwärts gerichteter Befestigungsausleger
32, an dem ein quergerichteter zweiter Trägerbalken 36, vorzugsweise
aus einem quadratischen Rohr, drehbar über Zapfen in Lagern befestigt, angeordnet
ist. Die Drehung des Trägerbalkens 36 wird durch einen Hydraulikzylinder
50 bewirkt, der drehbar an einem Drehpunkt 52 an einem zweiten
Befestigungsausleger 34 und einem Hebearm 51, der am zweiten Trägerbalken
36 befestigt ist, über Zapfen in Lagern befestigt ist.
Ein Verbindungsarm 56 ist an seinem einen Ende drehbar am
zweiten Trägerbalken 36 über Zapfen in Lagern befestigt und an
seinem anderen Ende lösbar am ersten Trägerarm 30 am Drehpunkt
52 über Zapfen in Lagern befestigt, hier mit Hilfe einer Einstellschraube
oder Kurbel 54 durch einen Drehpunkt 55. Ein dritter Trägerbalken
38, vorzugsweise ebenfalls aus einem quadratischen Rohr, ist am Verbindungsarm
56 zwischen dem zweiten Trägerarm 36 und dem Drehpunkt
55 über Zapfen in Lagern befestigt.
Ein erstes Verbindungselement 40 gemäß der Erfindung
ist drehbar am tragenden Bauteil 10 des Säaggregats 8 an
einem Drehpunkt 46 über Zapfen in Lagern und am zweiten Trägerbalken
36 befestigt. Auf vergleichbare Weise ist ein zweites Verbindungselement
42 gemäß der Erfindung drehbar am tragenden Bauteil
10 des Säaggregats 8 über einen Drehpunkt
48 über Zapfen in Lagern und am dritten Trägerbalken
38 befestigt. Die Verbindungselemente 40, 42 sind selbst
federnd und bestehen aus einer Blattfeder, hier aus einer rechteckigen Stahlfeder.
Dadurch kann das Säaggregat 8 sich relativ zum Rahmen
durch den Bodeneinfluss über das Parallelogramm 36-46-10-48-42-38-56-36
bewegen. Die Sätiefe wird im Wesentlichen konstant gehalten, da die Höhenbeziehung
zwischen dem Saatgutverteilungselement 12 und der Packerwalze
14 unverändert bleibt.
Die Sätiefe kann mit Hilfe der Kurbel 54 eingestellt
werden. Dabei kann der Drehpunkt 55 relativ zum am Rahmen befestigten Drehpunkt
52 verlagert werden. Das bedeutet, dass der Verbindungsarm 56
um den zweiten Trägerbalken 36 herum gedreht wird. Dadurch wird auch
der dritte Trägerbalken 38 zu einer Drehung um den zweiten Trägerbalken
36 herum veranlasst, wodurch das Parallelogramm 36-46-10-48-42-38-56-36
verlagert wird, so dass das Säaggregat 8 um die Verbindung
46 gedreht wird. Eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn in 2
erbringt folglich eine gesteigerte Sätiefe.
In 2b wird das Säaggregat in einer
Transportstellung gezeigt. Hier wurde der Hydraulikzylinder 50 eingedrückt,
so dass der Hebelarm 51 die Drehung des zweiten Trägerbalkens entgegen
des Uhrzeigersinns in 2b bewirkt, wodurch das erste
Verbindungselement 40 ebenfalls gedreht wird. Durch eine Verbindungsanordnung
44 wird auch der dritte Trägerbalken 38 und das zweite Verbindungselement
42 im Uhrzeigersinn gedreht, was zu einer Transportstellung des Säaggregats
8 führt.
In gleicher Weise kann man den Hydraulikzylinder 50 herausdrücken,
um eine erhöhte Kraft des Säaggregats 8 gegen den Boden zu erreichen,
aber bei beibehaltener Höhenbeziehung zwischen dem Saatgutverteilungselement
12 und der Packerwalze 14 über das Parallelogramm
36-46-10-48-42-38-56-36.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform ist das Verbindungselement
42 indirekt mit einer Feder am zweiten 36 und dritten
38 Trägerbalken befestigt, beziehungsweise durch die federnde Bewegung,
die im Verbindungselement selbst aufgenommen wird. Es ist auch denkbar, ein relativ
steifes Verbindungselement zu verwenden, das direkt mit einer Feder am Trägerbalken
über eine Gummitülle oder Vergleichbarem aufgehängt ist. Letztere
Lösung weist jedoch verschiedene Nachteile auf in Form von schlechterer Linearität
in der Federcharakteristik und wahrscheinlich geringerer Lebensdauer.
Darüber hinaus ist es auch denkbar, die Anordnung umzukehren,
so dass die beweglichen Bauteile an der Säaggregatseite angeordnet
sind, während sich nur Drehpunkte an der Rahmenseite befinden. Solch eine Anordnung
weist Nachteile auf, da es wünschenswert ist, eine Vielzahl von Säaggregaten
am selben Trägerbalken unabhängig von einander aufgehängt anzuordnen.
Dies würde eine große Anzahl an beeinflussenden Elementen, Verbindungsarmen
und Drehpunkten bedeuten, wodurch dieser Teil des Vorteils verloren gehen würde.
Gemäß dem oben genannten Ausführungsbeispiel ist das
zweite Verbindungselement indirekt am Rahmen über den Verbindungsarm
56 aufgehängt. Diese indirekte Aufhängung ist notwendig, um eine
Sätiefeneinstellung durch Verwendung des erwähnten Parallelogramms zu
ermöglichen. Es ist auch denkbar, es beiden Verbindungselementen zu ermöglichen,
direkt am Rahmen aufgehängt zu sein. Bei solch einer Anordnung muss jedoch
die Sätiefeneinstellung auf eine andere Weise gelöst werden.
Es ist auch möglich, es dem Verbindungselement zu ermöglichen,
an beiden Enden direkt oder indirekt federnd zu sein. Dies ergibt eine sehr stabile
Befestigung, aber erfordert etwas schwächere Federelemente, um einen ausreichend
großen Arbeitsbereich zu erhalten.
In 2c wird eine alternative Ausführungsform
der Erfindungsanordnung gezeigt. Hierbei sind die ersten und zweiten Verbindungselemente
40, 42 durch einen Holm 45 verbunden und weisen eine
an beiden Enden befestigte Verbindung auf. Der Holm 45 ist im Wesentlichen
parallel zur Verbindung 44 angeordnet. Der Holm 45 begrenzt die
relative Beweglichkeit zwischen den Verbindungselementen 40,
42, was eine stabilere Bewegung in den Fällen ergibt, in denen die
Verbindungselemente 40, 42 selbst federnd sind. Bei federnden
Verbindungselementen 40, 42 erzeugt der Holm 45 auch
eine sicherere Parallelogrammbewegung bei großen aufwärts gerichteten
Kräften an der Packerwalze 14.
In 3 wird eine zweite alternative Ausführungsform
gezeigt. An einem Trägerbalken 30 ist ein abwärts gerichteter
Befestigungsausleger 132 angeordnet, an dem ein quergerichteter Trägerbalken
136 drehbar über Zapfen mit Lagern verbunden ist. Die Drehung des
Trägerbalkens 136 wird durch einen Hydraulikzylinder 150,
der drehbar am Drehpunkt 152 an einem zweiten Befestigungsausleger
134 und einem am zweiten Trägerbalken 136 befestigten Hebelarm
151 über Zapfen mit Lagern verbunden ist.
Der Verbindungsarm 156 ist an seinem einen Ende mit Zapfen
in Lagern am zweiten Trägerbalken 136 befestigt und sein anderes Ende
ist lösbar am Drehpunkt 152 über Zapfen in Lagern am ersten Trägerbalken
130 befestigt, hier mit Hilfe einer Einstellschraube oder Kurbel
154 durch einen Drehpunkt 138.
Ein erstes Verbindungselement 140 gemäß der Erfindung
ist drehbar an einem Drehpunkt 146 mit Zapfen in Lagern am tragenden Bauteil
10 des Säaggregats 8 und am zweiten drehenden Trägerbalken
136 befestigt. Ferner besteht bei dieser Ausführungsform das Verbindungselement
140 geeigneterweise aus einer Blattfeder.
Ein zweites Verbindungselement 142 in Form eines Holms ist
an seinem einen Ende mit Zapfen in Lagern am tragenden Bauteil 10 des Säaggregats
8 an einem Drehpunkt 148 befestigt und an seinem anderen Ende
am Verbindungsarm 156 am Drehpunkt 139.
Dem Säaggregat 8 wird dadurch ermöglicht, sich
auf Grund des Bodeneinflusses relativ zum Rahmen über das Parallelogramm
136-146-10-142-138-156-136
zu bewegen. Die Sätiefe wird im Wesentlichen konstant gehalten, da die Höhenbeziehung
zwischen dem Saatgutverteilungselement 12 und der Packerwalze
14 unverändert bleibt.
Die Sätiefe kann mit Hilfe der Kurbel 54 in vergleichbarer
Weise wie in der ersten Ausführungsform eingestellt werden. Das Gleiche gilt
für die Bodenkrafteinstellung und die Verlagerung in/aus einer Transportstellung.
Die Erfindung kann in einer Vielzahl von Arten im Rahmen der Patentansprüche
abgewandelt werden, von denen eine Vielzahl von Arten bereits genannt wurde. Das
beeinflussende Bauteil, Verbindungsarme und Drehpunkte können in zahlreichen
verschiedenen Weisen angeordnet werden, bei denen die allgemeine Struktur der Bewegungen
bestehen bleibt.
Es ist ebenfalls wünschenswert, eine Vielzahl von unabhängig
von einander aufgehängten Säaggregaten anzuordnen, die jedoch am selben
Trägerbalken aufgehängt werden, alternativ dazu wenige Abschnitte mit
demselben Trägerbalken innerhalb jedes Abschnitts. Es kann auch von Vorteil
sein, die Säaggregate mit verschiedenen Abständen relativ zu den Trägerbalken
anzuordnen. Bei solch einer Lösung ist es wichtig, dass die Verbindungselemente,
die dann verschiedene Längen bei verschiedenen Säaggregaten erhalten,
in solchen Fällen, in denen sie aus federnden Elementen gebildet werden, unterschiedliche
Charakteristiken erhalten, damit das Kräftebild der Säaggregate gegen
den Boden und den Rahmen unabhängig von der Länge der federnden Verbindungselemente
dasselbe bleibt.
Zusammenfassung
Vorrichtung in einer Drillsämaschine, die einen Rahmen (30)
und zumindest ein Säaggregat (8) umfasst, das direkt oder indirekt
am Rahmen (30) über zwei im Wesentlichen parallele Verbindungselemente
(40, 42) aufgehängt ist, bei der zumindest ein Verbindungselement
direkt oder indirekt mit einer Feder an zumindest einem Ende aufgehängt ist.
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| Anspruch[de] |
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Vorrichtung in einer Drillsämaschine, die einen Rahmen (2),
zumindest ein Säaggregat (8), das ein Saatgutverteilungselement (12)
und eine Packerwalze (14) umfasst, deren Säaggregat (8) direkt
oder indirekt am Rahmen (2) über zwei im Wesentlichen parallele Verbindungselemente
(40, 140, 42, 142), die sich im Wesentlichen
in der selben vertikalen Ebene befinden, aufgehängt ist, umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verbindungselement (40,
140, 42) direkt oder indirekt mit einer Feder an zumindest einem
Ende aufgehängt ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Verbindungselement (40, 140, 42) aus einem Federelement
besteht, vorzugsweise in Form einer Blattfeder, die an zumindest einem Ende fest
angebracht ist.
Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (40, 140,
42) direkt oder indirekt mit einer Feder am Rahmen (30) aufgehängt
ist und drehbar mit Zapfen in Lagern am Säaggregat (8) befestigt ist.
Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass beide Verbindungselemente (40, 42) direkt oder indirekt mit
einer Feder am Rahmen (30) aufgehängt sind und drehbar mit Zapfen
in Lagern am Säaggregat (8) befestigt sind.
Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Verbindungselement (142) aus einem Holm besteht, der drehbar
mit Zapfen in Lagern am Säaggregat (8) und am Rahmen befestigt ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
das sich das zweite Verbindungselement (142) über dem ersten Verbindungselement
(140) befindet.
Vorrichtung gemäß eines der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die direkte oder indirekte Aufhängung mit einer
Feder des Verbindungselements (40, 140, 42) drehbar relativ
zum Rahmen (2) ist, mit dem Ziel des Beeinflussens der Federkraft, die
der Druckkraft des Säaggregats (8) gegen die darunter liegende Oberfläche
entspricht.
Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Befestigung des zweiten Verbindungselements (40, 42,
142) am gleichen Bauteil (2, 8), dem Rahmen oder dem
Säaggregat, wie die genannte Aufhängung mit einer Feder beweglich im Wesentlichen
entsprechend der Drehung relativ zur genannten Aufhängung mit einer Feder ist,
mit dem Ziel, eine Sätiefeneinstellung durch ein relatives Verlagern in senkrechter
Richtung zwischen dem Saatgutverteilungselement (12) und der Packerwalze
(14) zu ermöglichen.
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