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Dokumentenidentifikation DE112005003099T5 25.10.2007
Titel Träger für elektrische Bauteile mit angelötetem Kühlkörper
Anmelder Electrische Apparatenfabriek Capax B.V., Eindhoven, NL
Erfinder Burema, Heino Marten, Mierlo, NL
Vertreter Glawe, Delfs, Moll, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 112005003099
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KN, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, LY, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
WO-Anmeldetag 29.11.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/NL2005/050054
WO-Veröffentlichungsnummer 2006059907
WO-Veröffentlichungsdatum 08.06.2006
Date of publication of WO application in German translation 25.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse H05K 3/00(2006.01)A, F, I, 20051129, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01L 23/373(2006.01)A, L, I, 20051129, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Träger für elektrische Bauteile, durch den die von den Bauteilen erzeugte Wärme abgeleitet werden soll. Genauer gesagt, betrifft die Erfindung eine Anordnung aus einem Träger für elektrische Bauteile, die so angeordnet sind, dass sie mindestens unter gewissen Betriebsbedingungen mehr Wärme erzeugen als über die natürliche Kühlung abgeleitet werden kann, und einem damit verbundenen Kühlkörper.

Um die von den elektrischen Bauteilen, wie beispielsweise Widerständen und Halbleitern, erzeugte Wärme abzuleiten, ist die Verwendung von Kühlkörpern seit langem bekannt, die thermisch mit dem Gehäuse der Bauteile verbunden sind. Die in diesem Zusammenhang erforderliche thermische Verbindung diktiert die Position der Kühlkörper, was bedeutet, dass sie nicht in allen Situationen angebracht werden können.

Die Verwendung von Trägern bestehend aus Keramikmaterial, das einen niedrigen Wärmewiderstand hat, ermöglicht die Ableitung der von den Bauelementen erzeugten Wärme über den Träger. Dies schafft eine größere Freiheit bezüglich der Positionierung der Kühlkörper. Gemäß dem Stand der Technik ist die Positionierung des Kühlkörpers eng an dem Träger bekannt. Die unvermeidbare Luftschicht zwischen Träger und Kühlkörper erhöht den Wärmewiderstand. Dies kann partiell dadurch gelöst werden, dass zwischen beiden Teilen eine thermisch leitfähige Paste aufgebracht wird. Hierdurch wird jedoch nur eine moderate Verbesserung erzielt.

Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine solche Anordnung zu schaffen, bei der der Wärmewiderstand zwischen den wärmeerzeugenden Bauelementen und dem Kühlkörper so niedrig als möglich ist, während Wärme weiterhin über den Träger übertragen wird.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Träger mit einem Metallteil versehen ist, der mit dem Kühlkörper mittels einer Metallverbindung verbunden ist.

Die Montage eines Metallteils auf dem Träger ermöglicht es, zwischen dem Metallteil und dem metallenen Kühlkörper eine metallische Verbindung herzustellen. In diesem Zusammenhang wird unter einer metallischen Verbindung eine Verbindung verstanden, wie beispielsweise eine Verbindung, die durch Schweißen oder Löten gebildet ist, oder eine Verbindung, die durch einen Klebstoff gebildet ist, der einen hohen Gehalt an Metallpartikeln hat.

Die metallische Verbindung zwischen dem Metallteil des Trägers und dem Kühlkörper ist vorzugsweise durch eine Lötverbindung gebildet. Diese Art der Verbindung schafft die wenigsten Probleme bezüglich der Technologie, weil das Löten bereits angewendet wird, wenn die Bauteile am Träger befestigt werden. Es ist jedoch auch möglich, Schweißungen, beispielsweise Laserschweißungen zu verwenden, um diese Verbindung auszubilden.

Die Verwendung einer Lötverbindung zum Ausbilden der Verbindung zwischen dem Kühlkörper und dem Träger und das Befestigen der Bauelemente an dem Träger mittels einer Lötverbindung ist insofern vorzuziehen, als die Schmelztemperatur der Lötverbindung zwischen den Bauelementen und dem Träger höher als die Schmelztemperatur der Lötverbindung zwischen dem Träger und dem Kühlkörper ist. Dies verhindert ein Lösen der Lötverbindung zwischen Träger und Bauelementen beim Löten des Kühlkörpers, was wiederum die Bauelemente verschieben könnte.

Gemäß einer attraktiven, bevorzugten Ausführungsform ist der Träger aus Keramikmaterial hergestellt. Keramikmaterial hat im Allgemeinen einen hohen elektrischen Widerstand und eine hohe thermische Leitfähigkeit, was bei der vorliegenden Erfindung von großer Bedeutung ist, weil der Wärmestrom durch den Träger hindurchzugehen hat.

Für die Erfindung ist zwischen dem Träger und dem Metallteil eine profunde Verbindung erforderlich; insoweit wird vorzugsweise Siebdruck verwendet, um eine dünne Metallschicht auf dem Träger aufzubringen, vorzugsweise auf die gleiche Weise, mit der die Metallleiter für die Bauelemente auf dem Träger montiert werden. Andere Verfahren zum Aufbringen der Schicht sind jedoch nicht ausgeschlossen.

Um den Wärmepfad so kurz als möglich zu machen, ist der Metallteil des Trägers vorzugsweise an der Seite des Trägers entgegengesetzt zu der Seite, die die Bauelemente trägt, befestigt, das heißt, direkt entgegengesetzt zu den Bauelementen.

Der Kühlkörper hat vorzugsweise eine Plattenform. Das Verhältnis zwischen Volumen und Oberfläche ist bei einer Platte in der Tat für das Ableiten von Wärme günstig. Weiterhin ist aus der Perspektive der Herstellungstechnologie eine Platte einfach zu erhalten.

Um die Kühlfläche so groß als möglich zu machen, ist die Oberfläche der Platte vorzugsweise größer als die Oberfläche des Trägers.

Die Schaltung ist üblicherweise in einem Gehäuse montiert. Die Optionen zum Übertragen von Wärme sind innerhalb des Gehäuses beschränkt, somit ist es für wenigstens einen Teil der Kühlfläche günstig, wenn sie außerhalb des Gehäuses positioniert ist.

Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht das Merkmal vor, dass die Dicke des Kühlkörpers wenigstens gleich der Dicke des Trägers ist. Diese Ausführungsform ist insbesondere in Situationen anwendbar, bei denen die Bauelemente, welche auf dem Träger positioniert sind, einer kurzzeitigen Wärmebelastung ausgesetzt sind. Diese Wärmebelastung kann größer als die Wärmeableitungskapazität des Kühlkörpers sein. Dies wird jedoch nicht zu Problemen führen, wenn die Wärmespeicherkapazität des Kühlkörpers ausreichend groß ist, um die während einer solchen Zeitspanne der Wärmebelastung erzeugte Wärme zu absorbieren. Diese Wärme kann dann in dem Kühlkörper gespeichert werden und später während einer Zeitspanne mit einer geringeren Wärmeerzeugung abgeleitet werden. Diese Vorgehensweise kann nur angewandt werden, wenn die Wärmekapazität des Kühlkörpers ausreichend groß ist, wie es durch die Spezifizierung einer vorgegebenen Dicke des Kühlkörpers erzielt werden kann. Bei den Anwendungen, die von der Anmelderin vorgesehen sind, hat sich herausgestellt, dass dies zu einer Dicke der Kühlplatte führt, die wenigstens gleich der Dicke des Trägers ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Schmelztemperatur der Lötverbindung zwischen dem Träger und dem Kühlkörper niedriger als die Maximaltemperatur des Trägers, die während dem kurzzeitigen Betrieb auftritt.

Zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen Merkmalen ist dieses Merkmal notwendig, um die Wärmespeicherkapazität der Anordnung zu erhöhen. Wenn die Temperatur des Trägers die Schmelztemperatur der Lötverbindung überschreitet, wird das Lot schmelzen und somit Wärmeenergie absorbieren. Wenn die Temperatur dann fällt, wird das Lot wieder fest und überträgt wieder Wärme. Es sollte jedoch sichergestellt sein, dass der Träger und die Kühlplatte in ihrer Position verbleiben, so dass die Lötverbindung wieder hergestellt werden kann, wenn die Temperatur abfällt.

Die Erfindung betrifft nicht nur die vorstehend beschriebene Anordnung, sondern auch das Verfahren zum Zusammenbauen dieser Anordnung, nämlich ein Verfahren zum Zusammenbauen einer Baugruppe aus einem Träger für elektrische Bauelemente, von denen wenigstens einer wenigsten unter gewissen Betriebsbedingungen für die Erzeugung von mehr Wärme als über natürliche Kühlung abgeleitet werden kann, ausgelegt ist, und mit dem ein Kühlkörper mechanisch und thermisch verbunden ist, wodurch die Bauelemente anfänglich auf dem Träger befestigt werden und ein Metallteil des Trägers dann mit dem Kühlkörper mittels einer metallischen Verbindung verbunden wird.

Aus der Perspektive der Herstellungstechnik besehen hat sich herausgestellt, dass es günstig ist, die Bauelemente auf dem Träger anfänglich zu positionieren und erst dann die Kühlplatten zu befestigen.

Diese Vorteile sind weiterhin von Vorteil, wenn die Bauelemente anfänglich mit dem Träger mittels einer Lötverbindung, die einen ersten Schmelzpunkt hat, verbunden werden und dann der Kühlkörper mit dem Metallteil des Trägers mittels einer Lötverbindung verbunden wird, wodurch der Schmelzpunkt der zweiten Lötverbindung niedriger als der der ersten Lötverbindung ist.

Wie vorstehend angegeben, ist ein solcher Träger üblicherweise in einem Gehäuse, beispielsweise einem Schaltgehäuse montiert. Es ist somit üblicherweise nicht möglich, die fertiggestellte Baugruppe des Trägers, die die Bauelemente und den Kühlkörper enthält, im Gehäuse einzubauen, wenn sie erst einmal zusammengebaut sind. Es ist daher günstig, wenn die Bauelemente erst einmal gelötet worden sind, den Träger in einem Gehäuse zu positionieren, dann denn Kühlkörper wenigstens teilweise im Gehäuse zu befestigen und zum Schluss die Lötverbindung zwischen dem Kühlkörper und dem Metallteil des Trägers zu sichern. Dies ist eine unübliche Abfolge insofern, als der Träger und der Kühlkörper gelötet werden müssen, um miteinander verbunden zu sein. Es muss daher berücksichtigt werden, ein Material für das Gehäuse zu wählen, das gegenüber den während des Lötvorganges auftretenden Temperaturen beständig ist.

Bei dem Lötvorgang, insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, wenn er im Inneren des Gehäuses auszuführen ist, ist nur ein begrenzter Zugang zu den zu lötenden Flächen vorhanden. Es ist daher günstig, eine "Rückflusslötung" auszuführen, bei der das Lot auf die zu lötenden Oberflächen aufgebracht wird, bevor der Lötvorgang ausgeführt wird. Das Löten erfolgt dann durch Erwärmen der zu lötenden Bauelemente auf die Schmelztemperatur.

Ein Anwendungsgebiet, mit kleinen Trägern, auf welchen Bauelemente angeordnet sind, die eine beträchtliche Wärme erzeugen, ist die Leistungssteuerung von Energiekonvertern, wie beispielsweise Elektromotoren und Heizelementen.

Insbesondere bei Elektromotoren hat die Leistungssteuerung üblicherweise die Funktion der Steuerung der Geschwindigkeit oder des Drehmoments.

Die schaltenden Halbleiterelemente, wie beispielsweise FETs, Triacs oder Thyristoren, sind somit einer großen Last unterzogen, so dass die Vorteile der Erfindung insbesondere bei solchen Anwendungen hervortreten.

Solche Anwendungen können bei Vorrichtungen gesehen werden, die durch Elektromotoren angetrieben werden, wie beispielsweise elektrische Handwerkzeuge sowie auch bei Staubsaugern und Küchengeräten.

Wie vorstehend beschrieben, ist die Erfindung auch in Situationen anwendbar, bei denen Elektromotoren kurzzeitigen Lasten ausgesetzt sind. Dies macht die Erfindung insbesondere für die Verwendung bei Bohr- und Schraubmaschinen geeignet.

Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung gehen aus den begleitenden Zeichnungen hervor, die wie folgt zeigen:

1: eine Ansicht im Schnitt einer Anordnung gemäß der Erfindung; und

2: eine schematische dreidimensionale Ansicht einer Anordnung gemäß der Erfindung, die in einem Gehäuse montiert ist.

1 zeigt einen Keramikträger 1, der an seiner Unterseite mit einer Metallschicht 2 versehen ist. Diese Metallschicht 2 ist vorzugsweise durch Siebdrucken aufgebracht. An der Oberseite des Keramikträgers 1 ist ein Metallbahnenmuster 3 befestigt. An diesem Leiterbahnenmuster 3 sind durch Löten eine Anzahl von elektrischen Bauelementen 4A, 4B, 4C befestigt. Das Bauelement 4A ist hierbei ein Leistungselement, das unter gewissen Betriebsbedingungen eine beträchtliche Wärme erzeugt, die über einen Kühlkörper abzuleiten ist. Dafür ist an der Unterseite des Keramikträgers 1 eine Kühlplatte 5 aus einem Metall, vorzugsweise Kupfer, montiert. Diese Kühlplatte 5 ist mit der Metallschicht 2 des Keramikträgers 1 durch eine Lötverbindung 6 metallisch verbunden. Die Plattenform der Kühlplatte 5 hat hierbei eine größere Oberfläche als der plattenförmige Träger 1, um wirksam als Kühlkörper zu dienen. Die Oberfläche des Kühlkörpers muss in der Tat größer als die des Trägers sein, um eine große Wärmeübertragungsfläche zu bilden.

Die Kühlplatte 5 ist an dem Träger gegenüber den Bauelementen 4 befestigt. Dies stellt sicher, dass der Wärmepfad durch den Keramikträger 1 so kurz als möglich ist.

Anzumerken ist, dass der spezifische Wärmewiderstand des Keramikmaterials, aus welchem der Träger 1 hergestellt ist, um ein Vielfaches größer als der des Materials ist, mit dem die Kühlplatte befestigt ist.

Dieses Material ist vorzugsweise Kupfer. Dies ist deshalb der Fall, weil Kupfer nicht nur einen niedrigen Wärmewiderstandswert, sondern auch eine hohe Wärmekapazität hat. Diese Wärmekapazität kann dazu dienen, während kurzzeitiger Belastungen, die die mögliche Höhe der Wärmeableitung unter Normalbedingungen überschreiten, Wärme zu speichern.

Die Lötverbindung 6 zwischen dem Metallteil 2 des Keramikträgers 1 und der Kühlplatte 5 bewirkt eine signifikante Verringerung des Wärmewiderstandes im Vergleich mit den üblichen Konfigurationen gemäß dem Stand der Technik, wie beispielsweise der Verwendung einer wärmeleitfähigen Paste.

Die in der 1 gezeigte Konfiguration wird vorzugsweise für Schaltungen mit einer kleinen Anzahl von Bauelementen und kleinen Abmessungen verwendet, die eine große Wärmemenge erzeugen können. Solche Schaltungen werden in Leistungssteuereinheiten angewandt, insbesondere zum Steuern der Leistung eines Elektromotors, wie beispielsweise des Elektromotors einer elektrischen Bohrmaschine, insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, wenn diese Maschine durch eine Batterie gespeist wird. Anzumerken ist, dass die Stromstärken bei durch Batterien gespeisten Vorrichtungen relativ hoch sind. Dies erzeugt in den Bauelementen eine beträchtliche Wärme, so dass die Vorteile der Erfindung insbesondere bei dieser Anwendung hervortreten.

Eine derartige Schaltung ist üblicherweise zusammen mit anderen Bauelementen der Schaltung in ein Gehäuse eingebaut. Bei einer solchen Konfiguration ist es wichtig, dass die Kühlplatte ihre Wärme an die Umgebung abgeben kann.

In dieser Hinsicht zeigt die 2 eine Situation, bei der eine Anordnung aus einem Träger 1 mit einer Kühlplatte 5 in ein Gehäuse 7 einer Schaltung eingebaut ist. Die Kühlplatte ragt sich durch eine Öffnung 9 in der Wand 8 des Gehäuses 7 am Gehäuse nach außen vor. Dies ist insoweit von Vorteil, als ein wesentlicher Teil der Kühlfläche der Kühlplatte 5 außerhalb des Gehäuses 7 liegt. In der Tat sind die Bedingungen für den Kühlvorgang günstiger, wenn dieser außerhalb des Gehäuses 7 stattfindet. Wenn die Kühlplatte 5 teilweise außerhalb des Gehäuses liegt, ist es auch möglich, dass die Kühlplatte größer ausgestaltet wird, so dass die Wärmekapazität erhöht werden kann, was zum Absorbieren von Wärme, die während eines intermittierenden Betriebs erzeugt wird, von Bedeutung ist.

Bei der in der 2 gezeigten Ausführungsform ist es schwierig, wenn nicht unmöglich, die Kühlplatte und den Träger in dem Gehäuse anzuordnen, wenn sie bereits miteinander verbunden sind; es ist einfacher, beide Teile in dem Gehäuse zu positionieren und sie dann miteinander zu verbinden. Insoweit wird die Kühlplatte 5 durch eine Öffnung 9, die in der Wand 8 des Gehäuses 7 ausgebildet ist, hindurchgeführt, und dann wird der Träger 1 auf dem Teil der Kühlplatte, der im Inneren des Gehäuses liegt, positioniert. Die Anordnung wird dann unter Verwendung eines Hakenelements 10 fixiert. Beide Teile werden dann mittels einer Lötverbindung, vorzugsweise einer Rückflusslötverbindung, verbunden. Es ist jedoch möglich, auch eine andere metallische Verbindung sicherzustellen, beispielsweise eine Schweißverbindung, beispielsweise mittels Laserschweißen, oder durch eine metallische Klebstoffverbindung.

Anzumerken ist, dass es zahlreiche andere Weisen der Implementierung der Merkmale gemäß der Erfindung gibt.

Zusammenfassung

Die Erfindung betrifft eine Anordnung aus einem Träger für elektrische Bauelemente, die mindestens unter gewissen Betriebsbedingungen mehr Wärme, als über natürliche Kühlung abgeleitet werden kann, erzeugen, und einem damit mechanisch und thermisch verbundenen Kühlkörper, wobei der Träger mit einem Metallteil versehen ist, der mit dem Kühlkörper mittels einer metallischen Verbindung verbunden ist. Durch Montieren eines Metallteils am Träger ist esmöglich, zwischen dem Metallteil und dem metallischen Kühlkörper eine metallische Verbindung auszubilden. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Zusammenbauen einer Anordnung aus einem Träger für wärmeerzeugende elektrische Bauelemente und einem Kühlkörper, der mechanisch und thermisch mit diesen verbunden ist, wobei die Bauelemente zuerst auf den Träger montiert werden und ein Metallteil des Trägers dann mit dem Kühlkörper mittels einer metallischen Verbindung verbunden wird.


Anspruch[de]
Anordnung aus einem Träger für elektrische Bauelemente, die so angeordnet sind, dass sie mindestens unter gewissen Betriebsbedingungen mehr Wärme erzeugen als durch natürliche Kühlung abgeleitet werden kann, und einem mechanisch und thermisch damit verbundenen Kühlkörper, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger mit einem Metallteil versehen ist, der mit dem Kühlkörper durch eine metallische Verbindung verbunden ist. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Verbindung durch eine Lötverbindung gebildet ist. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauelemente mit dem Träger durch eine Lötverbindung verbunden sind und dass die Schmelztemperatur der Lötverbindung zwischen den Bauelementen und dem Träger höher als die Schmelztemperatur der Lötverbindung zwischen dem Träger und dem Kühlkörper ist. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einem Keramikmetall besteht. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallteil eine Metallschicht ist, die am Träger durch Siebdrucken aufgebracht ist. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallteil des Trägers an der Seite des Trägers entgegengesetzt zu der, welche die Bauelemente trägt, direkt gegenüber den Bauelementen, montiert ist. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlkörper eine Plattenform hat. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Plate größer als die Oberfläche des Trägers ist. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger in einem Gehäuse eingebaut ist, und dass der Kühlkörper sich sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gehäuses erstreckt. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlkörper wenigstens so dick wie der Träger ist. Anordnung nach einem der Ansprüche 2–10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelztemperatur der Lötverbindung zwischen dem Träger und dem Kühlkörper niedriger als die maximale Temperatur des Trägers ist, welche bei Kurzzeitbetrieb auftritt. Verfahren zum Zusammenbauen einer Anordnung aus einem Träger für elektrische Bauelemente, von denen wenigstens eines so angeordnet ist, dass es wenigstens unter gewissen Betriebsbedingungen mehr Wärme erzeugt, als über natürliche Kühlung abgeleitet werden kann, und einem damit mechanisch und thermisch verbundenen Kühlkörper, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst die Bauelemente auf dem Träger montiert werden und dann ein Metallteil des Trägers mit dem Kühlkörper mittels einer metallischen Verbindung verbunden wird. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponenten zuerst mit dem Träger mittels einer Lötverbindung verbunden werden, die einen ersten Schmelzpunkt hat, und dass der Kühlkörper dann mit dem metallischen Teil des Trägers mittels einer Lötverbindung verbunden wird, wobei der Schmelzpunkt der zweiten Lötverbindung niedriger als der der ersten Lötverbindung ist. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass, nachdem die Bauelemente verlötet worden sind, der Träger in einem Gehäuse positioniert wird, dass dann der Kühlkörper wenigstens teilweise im Gehäuse montiert wird, und dass zum Schluss die Lötverbindung zwischen dem Kühlkörper und dem metallischen Teil des Trägers hergestellt wird. Verfahren nach Anspruch 12, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Lötverbindung mittels einer Rückflusslötung hergestellt wird. Schalteinheit, die zur Steuerung der Leistung eines mit der Schalteinheit verbundenen Energiewandlers angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine Anordnung gemäß einem der Ansprüche 1–11. Elektrische Vorrichtung mit einem Energiewandler, gekennzeichnet durch eine Schalteinheit gemäß Anspruch 16. Elektrische Vorrichtung nach Anspruch 17, die für die Durchführen von Kurzzeitbetriebszyklen eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmekapazität des Kühlkörpers für die Absorption der Wärme dimensioniert ist, die während eines Betriebszyklus von den auf dem Träger positionierten Bauelementen erzeugt wird. Elektrische Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein elektrisches Werkzeug ist. Elektrische Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Vorrichtung eine Bohr- oder Schraubmaschine ist.






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