Die Erfindung betrifft eine Drosselhebelvorrichtung zum Steuern eines
Motors gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Insbesondere geht es um
eine Verbesserung bei einem System, welches einen Drosselhebel, einen Verriegelungshebel
sowie einen Verriegelungsknopf aufweist, die an einem Betätigungsgriff einer
Mähmaschine, einer Kettensäge u.dgl. angeordnet sind.
Eine bekannte Mähmaschine oder eine bekannte Kettensäge
weisen im allgemeinen einen Betätigungsgriff auf, welcher mit einem Drosselhebel
bzw. einem Gashebel zum Steuern der Drehzahl eines Motors der Mähmaschine oder
der Kettensäge versehen ist. Wenn daher der Betätigungsgriff während
des Tragens der Maschine oder der Säge zu deren Transport u.dgl. erfaßt
wird, wird der Drosselhebel durch Drücken betätigt bzw. gleichzeitig gedrückt,
was dazu führt, daß häufig das Messer der Mähmaschine oder die
Kette der Kettensäge unbeabsichtigt oder versehentlich angetrieben wird. Um
einen solchen unbeabsichtigten Antrieb zu vermeiden, ist gegenüber dem Drosselhebel
ein Verriegelungshebel so angeordnet, daß der Drosselhebel nicht betätigt
werden kann, es sei denn, daß der Verriegelungshebel betätigt worden ist.
Darüber hinaus ist es bei einer bekannten Mähmaschine oder
einer bekannten Kettensäge erforderlich, den Drosselhebel in eine Zwischenposition
innerhalb eines Bewegungsbereiches zu drücken, um den Drosselhebel in einer
Position für eine halbe Drosselung beim Start des Motors zu halten. Zu diesem
Zweck ist eine Drosselhebeleinrichtung vorgesehen, die so aufgebaut ist, daß
ein Verriegelungsknopf an dem Drosselhebel in einer Weise angeordnet ist, daß
er sich in der Nähe des Verriegelungshebels befindet. Der Verriegelungsknopf
ist in der Lage, mit dem Drosselhebel in der Position der halben Drosselung in Eingriff
zu gelangen, wodurch der Drosselhebel in dieser Position der halben Drosselung gehalten
wird.
Der Betätigungsgriff ist aus zwei Griffteilen oder Griffhälften
aufgebaut, die zunächst voneinander getrennt sind und die mit dem Drosselhebel,
dem Verriegelungshebel, dem Verriegelungsknopf, einer Feder u.dgl. versehen werden;
die einen Hauptteil der Drosselhebelvorrichtung bilden. Anschließend werden
die beiden Griffhälften miteinander verbunden, wodurch die Drosselhebelvorrichtung
zusammengebaut ist. Die Montage der vorstehend erwähnten Bauteile an den zwei
Griffhälften wird in der Weise ausgeführt, daß in einer Griffhälfte
der Drosselhebel und in der anderen Griffhebel der Verriegelungshebel sowie der
Verriegelungsknopf montiert werden, wonach die beiden Hälften miteinander verbunden
werden.
Jedoch ist es im Stand der Technik erforderlich, beim Verbinden der
beiden Griffhälften die Bauteile zu halten, um deren unbeabsichtigtes Herausfallen
aus den Griffhälften zu vermeiden. Ebenso ist es erforderlich, daß die
Bauteile jeweils mit einer kleinen Feder versehen werden, die zum Belasten oder
Drängen der Bauteile dient, wodurch sie nach außen hervorstehen. Daher
ist das Verbinden außerordentlich schwierig und benötigt einen großen
Kenntnisstand.
Die DE 30 19 977 A1
offenbart eine Handsteuerung von Werkzeugen z.B. von Motorsägen und dergleichen
mit Verbrennungsmotor, die aus einem Handgriff mit einem an dessen einer Seite angebrachten,
mechanisch mit dem Drosselventil des Motors verbundenen und zur Leerlaufstellung
hin federnd vorbelasteten Fingerhebel und einem an der anderen Seite des Handgriffs
angebrachten Handhebel besteht. Der Fingerhebel ist im unbetätigten Zustand
des Handhebels in Leerlaufstellung arretierbar, im betätigten Zustand des Handhebels
freibeweglich und bei Betätigung eines vor dem Handhebel angeordneten Druckknopfes
in einer mittleren Steuerstellung festlegbar. Der Handhebel und der Druckknopf sind
einteilig mit wenigstens zwei sich mit gegenseitigem Zwischenabstand neben dem Fingerhebel
erstreckenden hakenförmigen Fingern ausgebildet, die mit einem oder mehreren
Vorsprüngen am Fingerhebel zusammenwirken und durch eine auf den Druckknopf
ausgeübte Druckkraft unter Veränderung ihres Zwischenabstands elastisch
verformbar sind.
In der US 4,028,804 ist ein
Sicherheitsverriegelungssystem zum Zurückhalten bestimmter Bewegungsarten eines
Drosselbetätigungselements einer Kettensäge offenbart. Das System umfasst
ein Stoppelement mit einem Anlageabschnitt zum Erfassen des Drosselbetätigungselements
und einem Freigabeabschnitt, der von einer Oberfläche des Handgriffs der Kettensäge
in einer Position vorsteht, in der er durch eine Hand eines den Handgriff greifenden
Benutzers erfasst werden kann. Das Stoppelement ist drehbar auf der Säge so
befestigt, dass die Bewegung des Stoppelements, wenn der Freigabeabschnitt in eine
Vertiefung eines Handgriffs durch die Hand des Benutzers gedrückt wird, dazu
führt, dass der Anlageabschnitt so wegschwingt, dass er nicht mit dem Drosselbetätigungselement
interferiert. Das Stoppmittel ist so vorgespannt, dass es in einer Orientierung
gehalten wird, die eine Bewegung des Drosselbetätigungselements verhindert,
bis die Vorspannungskraft durch den Druck der Hand des Benutzers überwunden
wird.
Die DE 93 19 165 U1
offenbart einen Gashebel für einen Verbrennungsmotor eines Arbeitsgerätes,
insbesondere einer Motorkettensäge, mit einer Gashebelsperre, die mit dem Gashebel
über eine Feder verbunden ist. Der Gashebel und die Gashebelsperre
sind verschwenkbar gelagert und bilden mit der Feder ein einstückiges Bauteil,
welches in einem Handgriff des Arbeitgerätes angeordnet ist. Die Feder liegt
zumindest im Belastungsfall an einer Abstützstelle im Handgriff derart an,
dass zwischen der Abstützstelle und dem Gashebel und zwischen der Abstützstelle
und der Gashebelsperre wirkungsmäßig voneinander getrennte Federabschnitte
ausgebildet sind.
Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die vorstehend erläuterten
Nachteile des Standes der Technik entwickelt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Drosselhebelvorrichtung
für einen Motor zu schaffen, die eine verringerte Anzahl an Bauteilen aufweist
und die den Zusammenbauvorgang erleichtert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Drosselhebelvorrichtung
zum Steuern einer Maschine geschaffen, die einen Betätigungsgriff und einen
Drosselhebel sowie einen Verriegelungshebel aufweist, die an gegenüberliegenden
Seiten des Betätigungsgriffes angeordnet sind und in Richtung auf eine Mitte
des Betätigungsgriffes drückbar sind. Der Verriegelungshebel ist so angeordnet,
daß er in Eingriff mit dem Drosselhebel bringbar ist. Die Drosselhebelvorrichtung
weist darüber hinaus einen Verriegelungsknopf zum Halten des Drosselhebels
in einer Position einer halben Drosselung auf. Der Verriegelungsknopf ist in der
Nähe des Verriegelungshebels angeordnet und so ausgebaut, daß er in Richtung
der Mitte des Betätigungsgriffes drückbar ist. Der Drosselhebel ist mit
einem ersten Eingriffselement, welches mit dem Verriegelungshebel in Eingriff bringbar
ist, sowie einem zweiten Eingriffselement versehen, welches mit dem Verriegelungsknopf
in Eingriff bringbar ist. Das erste Eingriffselement des Drosselhebels wird üblicherweise
in Eingriff mit dem Verriegelungshebel gehalten und wird von dem Eingriff mit dem
Verriegelungshebel freigegeben, wenn der Verriegelungshebel nach innen gedrückt
wird. Der Verriegelungsknopf wird nach innen zu der Position der halben Drosselung
gedrückt, um dadurch in Eingriff mit dem zweiten Eingriffselement des Drosselhebels
zu gelangen, wenn der Drosselhebel in die Position der halben Drosselung gedrückt
wird, wodurch der Drosselhebel in der Position der halben Drosselung gehalten wird.
Der Verriegelungsknopf wird von dem Eingriff mit dem zweiten Eingriffselement des
Drosselhebels freigegeben, wenn der Drosselhebel weiter nach innen gedrückt
wird. Der Verriegelungshebel und der Verriegelungsknopf sind als ein Teil ausgebildet
und gleichmäßig durch ein elastisches Mittel so beaufschlagt, daß
sie nach außen aus dem Betätigungsgriff hervorstehen.
Der Verriegelungshebel wird aus einem synthetischen Harz in U-Form
insbesondere durch Falten des Verriegelungshebels ausgebildet. Der Verriegelungshebel
ist an einem seiner Enden mit einem Verriegelungselement versehen, welches in Eingriff
mit dem ersten Eingriffselement des Drosselhebels bringbar ist. Der Verriegelungshebel
weist an seinem anderen Ende eine Verlängerung auf und ist dort mit dem Verriegelungsknopf
versehen.
Der Verriegelungshebel ist schwenkbar an dem Betätigungsgriff
gehalten. Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
weist der Drosselhebel einen Drosseldrahthalteabschnitt sowie einen Hebelabschnitt
zum Betätigen auf und ist schwenkbar an dem Betätigungsgriff gehalten,
wobei der Hebelabschnitt durch ein elastisches Glied so beaufschlagt ist, daß
er nach außen aus dem Betätigungsgriff hervorsteht.
Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, daß der Betätigungsgriff
aus einem ersten sowie einem zweiten hohlen Griffelement aufgebaut ist und der Drosselhebel
sowie der Verriegelungshebel im wesentlichen in einem der Griffelemente montiert
werden.
Weiterhin ist vorzugsweise vorgesehen, daß der Betätigungsgriff
mit einem Regulierglied ausgestattet ist, welches in Eingriff mit dem Verriegelungshebel
bringbar ist, um den Verriegelungshebel daran zu hindern, übermäßig
aus dem Betätigungsgriff hervorzustehen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen
offenbart.
Diese sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und viele der aus
der Erfindung resultierenden Vorteile werden aus der nachfolgenden Beschreibung
in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungsfiguren deutlich zutage treten.
Hierbei zeigt:
1 eine perspektivische Ansicht, die im wesentlichen
ein Beispiel einer Mähmaschine zeigt, an der eine Drosselhebelvorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung vorgesehen werden kann;
2 eine Teilansicht, die eine Ausführungsform einer
Drosselhebelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wiedergibt, welche
bei einem Motor der in 1 gezeigten Mähmaschine
verwendbar ist;
3 eine perspektivische Ansicht eines Bauteils des Drosselhebels;
4 eine perspektivische Ansicht, die einen Verriegelungshebel
sowie einen Verriegelungsknopf zeigt;
5 eine Teilansicht, die ein wesentliches Bauteil
der Drosselhebelvorrichtung gemäß 2 wiedergibt,
bei der ein Verriegelungshebel durch Drücken betätigt bzw. hineingedrückt
wird; und
6 eine Teilansicht, die ein wesentliches Bauteil der
Drosselhebelvorrichtung gemäß 2 zeigt, bei
der ein Verriegelungsknopf durch Drücken betätigt bzw. hineingedrückt
wird.
Nachfolgend wird eine Drosselhebel- bzw. Gashebelvorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungsfiguren
erläutert.
Es wird zunächst auf die 1 und
2 Bezug genommen. Hierbei erfolgt die Beschreibung
bei einer Mähmaschine, die als Beispiel für eine Maschine bzw. Vorrichtung
dient, an der eine Drosselhebelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
eingesetzt werden kann. Die Mähmaschine weist eine Hauptstange 1 auf,
die mit einem scheibenförmigen Mähmesser 2 versehen ist, welches
an einem ihrer Enden drehbar gehalten ist. Die Hauptstange 1 ist an ihrem
anderen Ende mit einem Motor 3 für den Antrieb des Mähmessers
2 versehen. An der Hauptstange 1 ist darüber hinaus ein Betätigungsgriff
4 sowie eine Hilfs- bzw. Haltestange 5 angebracht. Der Betätigungsgriff
4 ist mit einer Drosselhebelvorrichtung 6 zum Steuern der Drehzahl
des Motors 3 versehen.
Der Betätigungsgriff 4 besteht aus einem ersten sowie
einem zweiten, hohlen Griffelement 4a und 4b. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel kann der Betätigungsgriff 4 aus zwei Griffhälften
4a und 4b aufgebaut sein, deren Trennlinie entlang einer Längs-
oder Mittenachse des Griffs 4 verläuft. Insbesondere sind die Griffhälften
4a und 4b, die Hauptstange 1 von beiden Seiten umgreifend,
aufeinandergesetzt und anschließend durch eine Kombination aus bandförmigen
Halterungen 7 und 7, insbesondere Rohrschellen, sowie Schrauben
fest miteinander verbunden, wodurch der Betätigungsgriff 4 gebildet
ist. Das Aufeinandersetzen der Griffhälften 4a und 4b zur
Bildung des Betätigungsgriffes 4 schafft einen Raum oder Hohlraum,
der eine erste, eine zweite sowie eine dritte, an dem Betätigungsgriff
4 vorzusehende Öffnung 8, 9, 10 aufweist.
Der Betätigungsgriff 4 ist mit einem Drosselhebel 11 zum
Steuern des Motors 3, einem Verriegelungshebel 12, der in Eingriff
mit dem Drosselhebel 11 bringbar ist, sowie einem Verriegelungsknopf
13 zum Halten des Drosselhebels 11 in der Halbdrosselungsposition
an den Öffnungen 8, 9 und 10 in einer Weise versehen,
daß sie bewegbar und insbesondere in Richtung einer Mitte des Betätigungsgriffes
drückbar sind. Der Drosselhebel 11 und der Verriegelungshebel
12 sind an dem Betätigungsgriff 4 so angeordnet, daß
sie, in Umfangsrichtung des Betätigungsgriffes 4 betrachtet, im wesentlichen
einander gegenüberliegend vorgesehen sind. In 2
ist der Drosselhebel 11 an der Unterseite des Betätigungsgriffes
4 und der Verriegelungshebel 12 an der Oberseite des Betätigungsgriffes
4 angeordnet. Der Verriegelungsknopf 13 ist in einer Weise ausgebildet,
daß er eine einstückige Einheit mit dem Verriegelungshebel 12
bildet.
Der Drosselhebel 11 weist einen Hebelabschnitt
11a und einen Draht- bzw. Zughalteabschnitt 11b auf, welche miteinander
so verbunden sind, daß sie im wesentlichen gebogen zueinander verlaufen, wie
bei einem Hundefuß bzw. Hundebein. Der Drosselhebel 11 ist mit einem
Verbindungsabschnitt, durch den der Hebelabschnitt 11a und der Drahthalteabschnitt
11b miteinander verbunden sind, schwenkbar an einem Tragschaft
14 angebracht. Der Tragschaft 14 ist mit einer Schraubenfeder
15 versehen, welche sich an ihrem einen Ende 15a mit einer Ausnehmung
bzw. einem Ausschnitt 16 des Hebelabschnittes 11a und an ihrem
anderen Ende 15b mit einer Ausnehmung 17 des Betätigungsgriffes
4 in Eingriff befindet. Die Schraubenfeder 15 dient dazu, den
Hebelabschnitt 11a konstant nach außen zu drängen. Der Drahthalteabschnitt
11b ist an seinem distalen Ende mit einer Trommelaufnahme 18 versehen,
in der eine an einem Ende eines Drosseldrahtes bzw. -zuges 19 vorgesehene
Trommel 19a eingesetzt ist. Daher ruft eine Schwenkbewegung des Drosselhebels
11 um den Tragschaft 14 einen sich verändernden Bewegungsbetrag
des Drosseldrahtes 19 hervor, so daß eine Drosselung des Motors
3 eingestellt bzw. gesteuert werden kann.
Der in 3 gezeigte Drahthalteabschnitt
11b ist an seinem distalen Ende mit einem ersten Eingriffselement
20, welches mit dem Verriegelungshebel 12 in Eingriff bringbar
ist, und einem zweiten Eingriffselement 21 versehen, welches mit dem Verriegelungsknopf
13 in Eingriff bringbar ist. Das erste und das zweite Eingriffselement
20 und 21 sind einander gegenüberliegend angeordnet. Das
erste Eingriffselement 20 weist eine bogenförmige Ausgestaltung und
das zweite Eingriffselement 21 eine Ausgestaltung in Form eines Vorsprunges
auf.
Der Verriegelungshebel 12 und der Verriegelungsknopf
13, die in 2 und 4
gezeigt sind, sind aus einem synthetischen Harz, wie beispielsweise Polyazetalharz
u.dgl. in einer Weise hergestellt, daß sie einstückig miteinander ausgebildet
und elastisch sind. Der Verriegelungshebel 12 ist als ein Handgriff
22 ausgebildet, der im wesentlichen U-förmig ist und an seinem einen
Ende mit einem Verriegelungselement 24 versehen ist, welches über
ein Lager 23 mit dem Drosselhebel 11 in Eingriff bringbar ist.
Der Handgriff 22 ist an seinem anderen Ende über eine Erweiterung
bzw. Ausweitung 26 mit dem Verriegelungsknopf 13 ausgebildet.
Der Handgriff 22 ist an der zweiten Öffnung 9 und der Verriegelungsknopf
13 an der dritten Öffnung 10 vorgesehen. Der Verriegelungsknopf
13 ist an seinem distalen Ende mit einem Verriegelungsvorsprung
27 ausgebildet.
Das Lager 23 dient zur Aufnahme eines Halteschafts
30, der an dem Betätigungsgriff 4 vorgesehen ist. Das Lager
23 ist näher an dem Handgriff 22 des Verriegelungshebels
12 angeordnet, basierend auf einer Mitte des Verriegelungsknopfes
13, bzw. in Richtung des Handgriffs 22 des Verriegelungshebels
12 von dem Verriegelungsknopf 13 abweichend angeordnet. Die zweite
Öffnung 9 ist an ihrem Rand mit einem sich nach innen erstreckenden
Vorsprung 28 ausgebildet. Der Vorsprung 28 ist in einem gebogenen
oder umgeklappten Abschnitt 29 des Verriegelungshebels 12 vorgesehen,
um dadurch den Verriegelungshebel 12 daran zu hindern, sich nach außen
zu verschieben. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dient der gefaltete
bzw. umgeklappte Abschnitt 29 als ein elastisches Mittel zum Belasten des
Verriegelungshebels 12 und des Verriegelungsknopfes 13 sowie als
ein elastisches Gelenk.
Bei der Drosselhebelvorrichtung 6 des dargestellten Ausführungsbeispiels,
welches den vorstehend erläuterten Aufbau aufweist, ist der Handgriff
22 des Verriegelungshebels 12 in der zweiten Öffnung
9 und der Verriegelungsknopf 13 in der dritten Öffnung
10 angeordnet, was zu einer Elastizität des gebogenen oder umgeklappten
Abschnittes 29 führt, wenn er nach unten gedrückt wird, so daß
der Verriegelungsknopf 13 konstant so belastet wird, daß er nach außen
aus der dritten Öffnung 10 hervorsteht. Darüber hinaus ist der
Halteschaft 30, wie dies vorstehend beschrieben worden ist, so angeordnet,
daß er in Richtung des Handgriffs 22 des Verriegelungshebels
12 von der Mitte des Verriegelungsknopfes 13 abweicht, so daß
der Handgriff 22 durch den gefalteten Abschnitt 29 des Verriegelungshebels
12 konstant elastisch so belastet ist, daß er aus der zweiten Öffnung
9 nach außen hervorsteht.
Nachstehend wird die Betriebsweise der Drosselhebelvorrichtung
6 des dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In einem normalen bzw. üblichen Zustand, bei dem sich der Drosselhebel
11, der Verriegelungshebel 12 und der Verriegelungsknopf
13 in ihrem Außerbetriebszustand befinden, ist der Drosselhebel
11 an dem Ende seines Schwenkbewegungsweges in Gegenuhrzeigerrichtung durch
die Elastizität der Schraubenfeder 15 angeordnet, wie es in
2 gezeigt ist. Der Verriegelungshebel 12 sowie
der Verriegelungsknopf 13 befinden sich durch ihre Materialelastizität
an dem Ende ihres Schwenkbewegungsweges in Uhrzeigerrichtung. Zu diesem Zeitpunkt
befindet sich das erste Eingriffselement 20 des Drahthalteabschnitts
11b des Drosselhebels 11 sicher in Eingriff mit dem Verriegelungselement
24 des Verriegelungshebels 12. Dies hindert den Drosselhebel
11 daran, sich in Uhrzeigerrichtung zu drehen, so daß der Drosselhebel
11 nicht durch Drücken betätigt bzw. nach innen gedrückt
werden kann. Daher kann der Drosseldraht 19 nicht gezogen werden.
Wenn demgegenüber der Handgriff 22 des Verriegelungshebels
12, wie es in 5 gezeigt ist, durch Drücken
betätigt wird, so daß der Verriegelungshebel 12 in Gegenuhrzeigerrichtung
verschwenkt wird, gelangt das erste Eingriffselement 20 des Drosselhebels
11 außer Eingriff von dem Verriegelungselement 24, so daß
der Drosselhebel 11 durch Drücken betätigt bzw. nach innen gedrückt
werden kann, wodurch der Drosseldraht 19 steuerbar wird.
Wenn dann der Drosselhebel 11 in der Halbdrosselungsposition
beim Start des Motors 3 gehalten werden muß, wird der Drosselhebel
11 in eine Position geringfügig über der Halbdrosselungsposition
gedrückt und anschließend der Verriegelungsknopf 13 nach innen
gedrückt. Wenn daraufhin der Drosselhebel 11 freigegeben wird, gelangt
der Verriegelungsvorsprung 27 des Verriegelungsknopfes 13 in sicheren
Eingriff mit dem zweiten Eingriffselement 21 des Drosselhebels
11, wodurch eine weitere Rückwärtsbewegung des Drosselhebels
11 verhindert wird, so daß der Drosselhebel 11 in der Halbdrosselungspositon
gehalten werden kann.
Wenn der Drosselhebel 11 nach dem Start des Motors
3 weiter nach innen gedrückt wird, gelangt der Verriegelungsvorsprung
27 des Verriegelungsknopfes 13 außer Eingriff von dem zweiten
Eingriffselement 21 des Drosselhebels 11, wodurch der Verriegelungsknopf
13 durch die Materialelastizität nach außen gedrängt wird,
so daß der Drosselhebel 11 frei betätigt werden kann, um die
Drehzahl der Maschine 3 zu steuern.
Wenn der Drosselhebel 11 und der Verriegelungshebel
12 während eines Nichtgebrauchs oder während einer Unterbrechung
u. dgl. beim Gebrauch freigegeben werden, so kehren sie in den in 2
gezeigten Zustand zurück. Daher kann der Drosselhebel 11 bereits nach
Hereindrücken des Verriegelungshebels 12 nach innen gedrückt
werden.
Wie vorstehend erläutert worden ist, ist die Drosselhebelvorrichtung
6 des dargestellten Ausführungsbeispiels so aufgebaut, daß der
Verriegelungshebel 12, der Verriegelungsknopf 13 und die Federn
einstückig miteinander ausgebildet sind. Daher wird die Zahl der Bauteile der
Drosselhebelvorrichtung 6 im Vergleich zum Stand der Technik deutlich verringert.
Weiterhin ist die bekannte Vorrichtung so aufgebaut, daß eine
der beiden Griffhälften des Betätigungsgriffs auf der anderen Griffhälfte
mit zwei Bauteilen (Drosselhebel und Feder) und die andere Griffhälfte
wiederum mit drei Bauteilen (Verriegelungshebel, Verriegelungsknopf und Feder) auf
der anderen Griffhälfte getrennt voreinander angeordnet sind. Im Gegensatz
hierzu erlaubt die Drosselhebelvorrichtung 6 des dargestellten Ausführungsbeispiels
den Bauteilen oder Elementen, d.h. dem Verriegelungshebel 12, dem Verriegelungsknopf
13 und den Federn, welche einstückig miteinander ausgebildet sind,
in nur einer der Griffhälften zusammen mit dem Drosselhebel 11 angeordnet
werden zu können, wodurch sich der Montagevorgang deutlich vereinfacht.
Es ist daher zu bemerken, daß die Drosselhebelvorrichtung
6 des dargestellten Ausführungsbeispiels die Kosten sowohl für
die Montage als auch für das Material reduziert.
Weiterhin wird der Verriegelungsknopf 13 um den umgeklappten
Abschnitt 29 des Verriegelungshebels 12 während dessen Hineindrückens
schwenkbar bewegt. Hierzu ist der Verriegelungsknopf 13 so angeordnet,
daß er mit einem zunehmenden Abstand von der Mitte seiner Schwenkbewegung angeordnet
ist, so daß er linear betätigt wird. Dies stellt sicher, daß das
Außer-Eingriff-Gelangen des Verriegelungsknopfes 13 von dem Drosselhebel
11 gleichmäßig ausgeführt wird.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Verriegelungshebel
12 und der Verriegelungsknopf 13 einstückig aus einem elastischen,
synthetischen Harz in Form des Buchstabens "U" ausgebildet, wobei das Harzmaterial
als ein elastisches Mittel verwendet wird. Beispielsweise kann das dargestellte
Ausführungsbeispiel so aufgebaut sein, daß der Verriegelungshebel
12 und der Verriegelungsknopf 13 getrennt voneinander hergestellt
und anschließend miteinander fest verbunden werden, wobei der Verriegelungshebel
12 und der Verriegelungsknopf 13 durch die entsprechenden Öffnungen
des Betätigungsgriffes 4 durch geeignete elastische Mittel, wie beispielsweise
Federn, hervorstehen. In diesem Zusammenhang ist es bevorzugt, daß das elastische
Mittel einstückig an jedem der Bauteile, dem Verriegelungshebel 12
und dem Verriegelungsknopf 13, montiert ist.
Weiterhin ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Hauptstange
1 so angeordnet, daß sie sich durch den Betätigungsgriff
4 hindurch erstreckt. Alternativ kann der Betätigungsgriff
4 an dem distalen Ende der Hauptstange 1 angeordnet sein.
Während vorstehend ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Erfindung in einem bestimmten Ausgestaltungsgrad unter Bezugnahme auf die Zeichnungsfiguren
erläutert worden ist, können offensichtliche Modifikationen und Veränderungen
im Lichte der Lehre vorgenommen werden. Es ist daher zu bemerken, daß innerhalb
des Geistes der beigefügten Ansprüche die Erfindung in anderer Weise ausgeführt
werden kann, als sie vorstehend beschrieben worden ist.
Es wird daher eine Drosselhebelvorrichtung für einen Motor
3 geschaffen, die eine verringerte Anzahl an Bauteilen aufweist und die
einen Montagevorgang erleichtert. Ein Betätigungsgriff 4 zum Steuern
eines Motors 3 einer Mähmaschine u.dgl. ist an seinen einander gegenüberliegenden
Seiten mit einem Drosselhebel 11 und einem Verriegelungshebel
12 versehen, der in Eingriff mit dem Drosselhebel 11 bringbar
ist. Ein Verriegelungsknopf 13 ist in der Nähe des Verriegelungshebels
12 so angeordnet, daß er den Drosselhebel 11 in einer Halbdrosselungsposition
hält. Der Drosselhebel 11, der Verriegelungshebel 12 und
der Verriegelungsknopf 13 sind so angeordnet, daß sie in Richtung
eines Zentrums des Betätigungsgriffs 4 drückbar sind. Der Verriegelungshebel
12 sowie der Verriegelungsknopf 13 sind einstückig miteinander
ausgebildet und konstant durch ein elastisches Glied so belastet, daß sie nach
außen aus dem Betätigungsgriff 4 hervorstehen.