Die Neuerung betrifft ein Fußkreuz mit Rollen für einen
Stuhl, insbesondere für einen Büro- oder Arbeitsstuhl.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein besonders sicher verfahrbares
Fußkreuz mit Rollen anzubieten.
Diese Aufgabe wird für das Fußkreuz durch die Merkmale des
Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen des Fußkreuzes
werden in den Unteransprüchen 2–7 beschrieben.
Das neuerungsgemäße Fußkreuz besitzt Auslegerarme,
an deren Enden Rollen befestigt sind, wobei je eine Lagereinheit pro Auslegerarm
vorhanden ist, in der die Rollachsen der Rollen relativ zum Fußkreuz raumfest
gelagert sind. Hierdurch wird erreicht, dass das Fußkreuz nur in eine definierte
Richtung verschoben werden kann. Ein Rollen in eine andere Richtung wird somit vermieden.
Es kommt nicht zu einer unkontrollierten Bewegung des Fußkreuzes.
Die Neuerung kann insbesondere bei Büro- oder Arbeitsstühlen
zum Einsatz kommen, wenn ein sicheres Verfahren in nur eine Richtung gewünscht
wird.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Fußkreuz
derart ausgebildet, dass die Rollachsen der Rollen achsparallel zueinander gelagert
sind. Dies führt zu einer besonders vorteilhaften geradlinigen Bewegung des
Fußkreuzes.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Rollachsen
der Rollen von mindestens zwei Auslegerarmen koaxial zueinander gelagert. Dadurch
wird das Fußkreuz besonders standfest und sicher verfahrbar.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Fußkreuz
vier Auslegerarme auf. Diese Anzahl von Auslegerarmen erweist sich als guter Kompromiss
zwischen der verbesserten Standfestigkeit, die eine große Anzahl von Auslegerarmen
mit sich bringt und der Materialersparnis, die eine geringe Anzahl von Auslegerarmen
mit sich bringt.
Sind in der Ausführungsform mit vier Auslegerarmen die Rollachsen
der Rollen von je zwei Auslegerarmen koaxial zueinander gelagert, führt dies
zu einer besonders guten Standfestigkeit.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Fußkreuz
eine Aufnahmehülse für eine Stuhlsäule auf. Dadurch wird es ermöglicht,
das Fußkreuz besonders einfach mit einer Stuhlsäule zu verbinden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist jeder
Auslegerarm ein Versteifungselement auf. Dadurch wird eine besonders robuste Ausführung
des Fußkreuzes ermöglicht.
Die Neuerung ist anhand eines Ausführungsbeispiels in den Zeichnungsfiguren
weiter erläutert. Es zeigen:
1 eine perspektivische Ansicht eines Fußkreuzes
2 eine Draufsicht des Fußkreuzes aus
1
3 eines erste Seitenansicht des Fußkreuzes aus
1
4 eine zweite Seitenansicht des Fußkreuzes aus
1
1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Fußkreuzes
1 mit insgesamt vier Auslegerarmen, wobei in der Abbildung nur ein Auslegerarm
2 gekennzeichnet ist. Am Ende des Auslegerarms 2 ist in einer
Lagereinheit 4 die Rollachse einer Rolle 3 relativ zum Fußkreuz
raumfest gelagert. Mittig im Fußkreuz 1 ist eine Aufnahmehülse
5 für eine Stuhlsäule vorhanden. Jeder der Auslegerarme
2 weist auf dessen Unterseite ein Versteifungselement 6 auf.
2 zeigt eine Draufsicht des Fußkreuzes aus
1. Es sind das Fußkreuz 1, die Auslegerarme
2, die Rollen 3 sowie die Aufnahmehülse 5 dargestellt.
Die Rollachsen aller Rollen sind achsparallel zueinander angeordnet. Außerdem
sind die Rollachsen der Rollen von je zwei Auslegerarmen koaxial zueinander gelagert.
3 zeigt eine erste Seitenansicht des Fußkreuzes
aus 1. Es sind das Fußkreuz 1, die Auslegerarme
2, die Rollen 3, die Lagereinheit 4, die Aufnahmehülse
5 sowie das Versteifungselement 6 dargestellt.
4 zeigt eine zweite Seitenansicht des Fußkreuzes
aus 1, die bezüglich der Ansicht aus
3 um 90° gedreht ist. Es sind das Fußkreuz
1, die Auslegerarme 2, die Rollen 3, die Lagereinheit
4, die Aufnahmehülse 5 sowie das Versteifungselement
6 dargestellt.
- 1
- Fußkreuz
- 2
- Auslegerarm
- 3
- Rolle
- 4
- Lagereinheit
- 5
- Aufnahmehülse
- 6
- Versteifungselement