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Dokumentenidentifikation DE202007007892U1 25.10.2007
Titel Einachsiger Handwagen zum Ziehen
Anmelder Guder, Fred, 01326 Dresden, DE
Vertreter Patentanwälte Ilberg und Weißfloh, 01309 Dresden
DE-Aktenzeichen 202007007892
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.10.2007
Registration date 20.09.2007
Application date from patent application 04.06.2007
IPC-Hauptklasse B62B 1/10(2006.01)A, F, I, 20070604, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B62B 11/00(2006.01)A, L, I, 20070604, B, H, DE   B62B 7/00(2006.01)A, L, I, 20070604, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen einachsigen Handwagen zum Ziehen oder Schieben insbesondere zum Transport eines oder mehrerer Kinder mit feststehender Deichsel variabler Größe und spezieller stabiler Bauweise.

Einachsige Handwagen zum Ziehen oder Schieben insbesondere zum Transport von Kindern sind in vielfältigen Ausführungen bekannt. So ist aus der DE 200 16 536 U1 ein einachsiger Handwagen zum Kindertransport bekannt, der eine feststehende Deichsel und eine fest arretierte Sitzfläche besitzt aber sich trotzdem leicht zusammenklappen und transportieren lässt. Dieser als eine Art Dreieckskonstruktion ausgeführte Handwagen ist wie allgemein bei Kindertransportfahrzeugen üblich, mit einer querstehenden Starrachse mit Vollgummibereifung oder wahlweise auch mit Luftbereifung ausgestattet. Die Sitzfläche ist senkrecht mittels einer doppelt ausgeführten Sitzstrebe über der Starrachse angeordnet. Die Deichsel ist über eine Tragstrebe mit der Starrachse verbunden. Zwischen Sitzstrebe und Tragstrebe ist eine zusätzliche Strebe angeordnet, damit die Sitzfläche fest mit der Tragstrebe verschraubbar ist. Der Handwagen besitzt des weiteren eine Stützstrebe, an der ein zusätzliches klein dimensioniertes, nicht lenkbares Laufrad angeordnet ist. Dadurch ist es möglich, dass der Handwagen auch eigenständig, dass bedeutet ohne das dieser gehalten werden muss, stehen kann. In der Stützstrebe ist eine Fußstrebe zum Aufstellen der Füße des zu transportierenden Kindes integriert. Der Vorteil dieser Ausführung besteht darin, dass der Handwagen durch seine leicht lösbaren Verbindungen seiner Einzelstreben untereinander, relativ schnell zusammengeklappt werden kann und wenig Transportraum benötigt. Nachteilig bei dieser Ausführung eines Kinderhandwagens ist die relativ hohe Sitzposition des Kindes und bedingt durch die vielen Schaubverbindungen eine insgesamt wenig stabile Ausführung. Zudem muss immer darauf geachtet werden, dass sich die einzelnen Schraubverbindungen während des Kindertransportes nicht selbsttätig lösen. Es wird allerdings hier auch auf eine starre nicht zerlegbare Ausführung hingewiesen, wobei ebenfalls bereits zwei Sitzflächen angeordnet werden können.

Aufgabe der Erfindung ist es, einen einachsigen Handwagen zum Ziehen oder Schieben insbesondere zum Transport sowohl eines einzelnen als auch mehrerer Kinder mit feststehender Deichsel variabler Größe zu schaffen, der aus wenigen Einzelteilen besteht, wobei die Teile untereinander einfach zu kombinierenden sind, der sich einfach montieren und demontieren lässt, in auseinandermontierten Zustand wenig Stauraum benötigt und eine optimale Lastverteilung und tiefe Sitzposition beim Transport von Kindern ermöglicht.

Die Lösung dieser Aufgabe ist Gegenstand der in den selbständigen Schutzansprüchen offenbarten Erfindung. Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Der neuartige einachsige Handwagen 1 zum Ziehen oder Schieben insbesondere zum Transport eines oder mehrerer Kinder mit feststehender Deichsel 9 und mindestens einer Haltestange 8 besteht aus mehreren untereinander steckbaren und/oder verschraubbar ausgebildeten Einzelteilen 2 unterschiedlicher Gestaltung. Neuartig ist dabei, dass die Aufhängung des Achsenteils 3 am Grundkörper 6 des Handwagens 1 veränderbar angeordnet ist und an der Achse 3 außen gelagerte Räder 4 angeordnet sind und dass die Einzelteile in verschiedenen gestalterischen Ausführungen untereinander kombinierbar ausgeführt sind, so dass es möglich ist, in der Art eines Bausatzes die jeweils gerade benötigte Ausführung gemäß dem gewünschten Transport eines oder mehrerer Kinder auszuführen. Durch die veränderbare Anordnung des Achsenteils 3 lässt sich in Abhängigkeit von der Größe und dem Gewicht des bzw. der zu transportierenden Kinder der Schwerpunk des einachsigen Handwagens 1 an die jeweils geforderte Belastungssituation optimal anpassen. Entsprechend dem Transportbedarf können wahlweise eine oder mehrere Sitzflächen 7 am Grundkörper 6 angeordnet werden. Der neuartige erfindungsgemäße Handwagen 1 zum Ziehen für Kinder zeichnet sich dadurch aus, dass er sich sehr einfach und schnell montieren und demontieren lässt, da er nur aus wenigen Einzelteilen 2 besteht. In auseinandermontierten Zustand benötigt er wenig Stauraum. Durch die veränderbare Position des Achsenteils 3 gegenüber dem Grundkörper kann eine optimale Lastverteilung beim Transport erreicht werden. Zudem gewährleistet die Konstruktion und die Gestaltung der Einzelteile eine gegenüber bisher bekannten Ausführungen sehr tiefe Sitzposition des bzw. der zu transportierenden Kinder, was letztlich die Verletzungsgefahr der oftmals nicht ruhig sitzenden Kinder bei einem eventuellen Herunterfallen verringert. Zudem verringert sich die Gefahr des Umstürzens, da der gemeinsame Schwerpunkt von Handwagen und Kind insgesamt sehr tief liegt.

Neuartig ist bei dem einachsigen Handwagen 1 zum Ziehen in einer Sonderausführung, dass das Achsenteil 3 über ein einrastbares und/oder feststellbares in gewissen vorgegebenen Grenzen bewegliches Kreuzgelenk 5 angeordnet und befestigt sein kann. Dies hat zum einem den Vorteil, dass zum Transport die Achse in eine Richtung um 90 Grad geschwenkt werden kann, ohne dass das Achsenteil 3 selbst demontiert werden muss. Zum anderen ist es dadurch möglich die Sitzposition beim Transport in begrenztem Umfang möglichst aufrecht, d. h. nahe der Senkrechten zu halten auch wenn das Gelände in dem sich bewegt wird nicht waagerecht verläuft, sondern nach unterschiedlichen Richtungen geneigt ist.

Besonders dekorativ ist der einachsige Handwagen 1 zum Ziehen ausgebildet, wenn die unterschiedlich gestalteten Einzelteile 2 des Handwagens 1 aus einem zentralen, bevorzugt in der Form eines Tierkörpers ausgebildeten Grundkörper 6 bestehen. Am Grundkörper ist unten das Achsenteil 3 mit seinen außen gelagerten Rädern 4 in einer Ausnehmung befestigt. Wahlweise können am Grundkörper 6 eine oder zwei Sitzflächen 7 befestigt werden. Damit das bzw. die Kinder sicher sitzen, ist am Grundkörper 6 eine querstehende Haltestange 8 so angeordnet, dass das bzw. die Kinder sich sicher festhalten können. Die Füße des bzw. der Kinder stützen sich bevorzugt auf den Schenkeln des Achsenteils 3 ab. Am Grundkörper 6 greift ebenfalls die gebogenen oder abgewinkelte Deichsel 9 an. Der Griff der Deichsel 9 kann dabei wahlweise so gestaltet sein, dass er als Einhandgriff oder auch für beide Hände ausgebildet ist. Der einachsige Handwagen 1 kann logischerweise auch geschoben werden.

In einer anderen Ausführung kann die Deichsel 9 des einachsigen Handwagens 1 auch geteilt, bevorzugt zweigeteilt ausgeführt werden. Bei der zweiteiligen Ausführung, dass bedeutet, die Deichsel besteht praktisch aus zwei voneinander beabstandeten Deichseln, wird insbesondere die Stabilität des Handwagens 1 verbessert, so dass derjenige, der den Handwagen führt, diesen besser bei Unebenheiten des gerade befahrenen Weges austarieren kann. Die beiden Deichselteile können dann im Haltebereich mit einer Art Quergriffstange verbunden sein.

Die Laufruhe der Räder kann in einer Sonderausführung verbessert werden, wenn die außen am Achsenteil 3 gelagerten Räder 4 als kugelgelagerte einstellbare Radlager ausgeführt sind. Gleichzeitig verringert sich der benötigte Kraftaufwand zur Bewegung des Handwagens entsprechend.

Vorteilhaft ist es des weiteren, wenn am einachsigen Handwagen 1 zum Ziehen am Grundkörper 6 zusätzlich ein Schirmhalter 10 angeordnet ist. Der Schirmhalter 10 kann so ausgebildet sein, dass auch wahlweise ein handelsüblicher Schirm befestigt werden kann. Es kann sich aber auch um einen Sonderschirmhalter handeln, bei dem ein entsprechend zugehöriger Schirm, z. B ein rechteckiger Schirm, befestigt werden kann. In der einfachsten Ausführung ist der Schirmstiel so ausgebildet, dass er nur in den Röhrenartigen Schirmhalter eingesteckt werden und arretiert werden muss.

Aus Sicherheitsgründen ist es auch möglich am einachsigen Handwagen 1 auf einer oder beiden Sitzflächen 7 einen zusätzlichen Haltekorb 11 anzuordnen. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn Kleinkinder befördert werden sollen. Der Haltekorb 11 bietet außerdem eine entspanntere Sitzposition vor allem bei längeren Ausfahrten.

In einer besonderen Ergänzung am einachsigen Handwagen 1 kann am Grundkörper 6 ein zusätzlicher Notsitz 12 angeordnet werden. Hier lässt sich dann gegebenenfalls sehr schnell ein weiteres Kind transportieren.

Als Notsitz 12 oder auf einem der beiden Sitzflächen 7 kann auch ein Puppenkörbchen 13 angeordnet werden. Gleichfalls ist anstelle eines Puppenkörbchens auch ein Körbchen zur Beförderung eines Tieres, wie z. B. insbesondere eines Hundes denkbar.

Durch die variable Gestaltung des Grundkörpers 6 kann auch anstelle des Achsenteils 3 mit außen gelagerten Rädern 4 am Grundkörper 6 ein Schlittenuntersatz 14 angeordnet werden.

Es ist auch denkbar, dass am einachsigen Handwagen 1 zum Ziehen am Grundkörper 6 anstelle der Sitzfläche 7 und der Haltestange 8 ein kistenartiger Transportaufsatz 15 montierbar ist. Dabei lassen sich z. B. Gepäckstücke oder andere Lasten transportieren. Die Kiste kann aber auch als eine Art Sitzwanne ausgebildet sein in dem das Kind bequem sitzen kann. Auch eine Ausführung des Handwagens 1 mit einer einzelnen Sitzfläche 7 und anstelle der zweiten Sitzfläche 7 ein kleinerer Transportaufsatz ist ausführbar.

Der einachsige Handwagen 1 kann auch in entsprechend kleinerem Verhältnis in Kleinbauweise zum Transport einer oder mehrerer Puppen ausgebildet werden.

Die Erfindung ist anwendbar zum Transport sowohl eines einzelnen Kindes als auch mehrerer unterschiedlich großer und damit unterschiedlich schwerer Kinder. Er kann durch die veränderbare Achse den jeweiligen Belastungsverhältnissen problemlos angepasst werden, so dass sich immer ein optimaler Schwerpunk einstellen lässt, was das Ziehen bzw. Schieben des Handwagens 1 letztlich vereinfacht und weniger Kraftaufwand erfordert.

Die Erfindung soll nachstehend an Hand der 1 bis 7 näher erläutert werden.

1 zeigt einen erfindungsgemäßen Grundkörper 6 mit Haltestange 8 und zwei Sitzflächen 7 als angebaute Einzelteile 2

2 zeigt die Einzelteile 2 aufsteckbares Achsenteil 3 in Verbindung mit den Rädern 4

3 zeigt als Einzelteil 2 einer bevorzugten Ausführung der Deichsel 9

4 zeigt als Einzelteil 2 einen anbaubaren Schlittenuntersatz 14

5 zeigt als Einzelteil 2 einen anbaubaren kistenartigen Transportaufsatz 15 in montierter Ausführung

6 zeigt eine mögliche Ausführung eines teilweise feststellbaren Kreuzgelenks 5

7 zeigt einen erfindungsgemäßen Handwagen 1 in der Ausführung mit einer vollständigen Sitzfläche 7 und einem Notsitz 12 einschließlich der Anordnung eines Schirmhalters 10

Der neuartige einachsige Handwagen 1 zum Ziehen oder Schieben insbesondere zum Transport eines oder mehrerer Kinder mit feststehender Deichsel 9 besteht aus einer Vielzahl von verschiedenen untereinander kombinierbaren steckbaren und/oder verschraubbar ausgebildeten Eintelteilen 2, die verschieden gestaltet sein können. Insbesondere kann der Grundkörper 6 in seiner äußeren Form, in seinem Gesamterscheinungsbild und seiner farblichen Gestaltung verschiedenen Tierfiguren nachgebildet sein. Solche sind z. B. Löwe, Tiger, Elefant, Nashorn, Nilpferd, Zebra, Affe, Schildkröte, Hund, Katze, Pferd, oder Schaf. Weitere Tiernachbildungen sind möglich. Dabei ist die Stützstrebe 16 jeweils als Hinterbein der betreffenden Tierfigur ausgebildet, während das Vorderbein nur eine reine Zierfunktion übernimmt. In 1 ist gezeigt wie die Achse 3 je nach Bedarf bei zwei unterschiedlich schweren Kindern, die gleichzeitig transportiert werden sollen in unterschiedlichen Positionen im Grundkörper aufgehängt und fest montiert werden kann. In einfachster Ausführung sind im Grundkörper 6 hierzu lediglich drei Nuten 17 ausgebildet in die die Nut 18 des Achsenteils 3 fest montiert werden kann. Das Achsenteil 3 wird dazu mit geeigneten Befestigungsmitteln, wie z. B. Flügelmutterschrauben in der jeweiligen Nut 17 des Grundkörpers 6 arretiert. Hier sind zwei Sitzflächen 7 zum Transport zweier Kinder am Grundkörper 6 befestigt. Die Kinder können sich an der mittig angeordneten Haltestange 8 festhalten. Die Deichsel 9, in 3 ist eine einfache Ausführung abgebildet, wird in die dafür im Grundkörper 6 angebrachte Aussparung eingesteckt und mit diesem verschraubt.

Anstelle eines Achsenteils 3 mit Rädern 4 kann auch ein Schlittenunterteil 14, wie beispielsweise in einer Form gemäß 4 ausgebildet, in den Nuten 17 des Grundkörpers 6 montiert werden, so dass der Handwagen auch im Winter bei Schnee benutzt werden kann.

In 5 ist eine zusammen montierte Ausführung eines anbaubaren kistenartigen Transportaufsatzes 15 abgebildet. Diese Ausführung ist vor allem für kleinere Kinder geeignet, die noch nicht ausdauernd selbst ruhig sitzen bleiben bzw. sich entsprechend eigenständig festhalten können. Außerdem kann hier auch zusätzlich Gepäck mit transportiert werden. Der Transportaufsatz 15 ist aber auch mit dem Schlittenuntersatz 14 kombinierbar.

Ein besonderes Einzelteil 2, dass wahlweise bei Bedarf montiert werden kann, ist die Ausführung eines teilweise feststellbaren Kreuzgelenks 5 gemäß 6. Mit dieser neuartigen Ausführung ist bei dem einachsigen Handwagen 1 zum Ziehen das Achsenteil 3 über ein einrastbares und/oder feststellbares, in gewissen vorgegebenen Grenzen bewegliches Kreuzgelenk 5 angeordnet und befestigt. Dies hat zum einem den Vorteil, dass zum Transport die Achse in eine Richtung um 90 Grad geschwenkt werden kann, ohne dass das Achsenteil 3 selbst demontiert werden muss. Zum anderen ist es dadurch möglich die Sitzposition beim Transport in begrenztem Umfang möglichst aufrecht, d. h. nahe der Senkrechten zu halten auch wenn das Gelände in dem sich bewegt wird, nicht waagerecht verläuft, sondern nach unterschiedlichen Richtungen geneigt ist. Zur Begrenzung der Beweglichkeit des Kreuzgelenks 5 können zusätzlich seitlich am Kreuzgelenk 5 noch Stützfedern angeordnet sein.

7 zeigt einen erfindungsgemäßen Handwagen 1 in der Ausführung mit einer vollständigen Sitzfläche 7 und einem Notsitz 12 einschließlich der Anordnung eines Schirmhalters 10. Anstelle eines Notsitzes 12 kann auch ein Puppenkörbchen 13 (nicht gezeichnet) montiert werden, wo die Lieblingspuppe oder das entsprechende Kuscheltier mit transportiert werden kann. Anstelle des Puppenkörbchens 12 ist aber auch ein größeres Sitzkörbchen zum sicheren Transport von Kleinkindern anbaubar.

Durch die universellen Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Einzelteile 2 untereinander entsteht ein Bausatz für einen einachsigen Handwagen zum Ziehen oder Schieben zum Transport sowohl eines einzelnen als auch wahlweise mehrerer Kinder. Beim Transport von Kindern wird eine optimale Lastverteilung und tiefe Sitzposition ermöglicht. Die Einzelteile 2 lassen sich einfach montieren und demontieren und benötigen in auseinandermontiertem Zustand wenig Stauraum.

1
Handwagen
2
Einzelteile
3
Achsenteil
4
Räder
5
Kreuzgelenk
6
Grundkörper
7
Sitzfläche
8
Haltestange
9
Deichsel
10
Schirmhalter
11
Haltekorb
12
Notsitz
13
Puppenkörbchen
14
Schlittenuntersatz
15
kistenartiger Transportaufsatz
16
Stützstrebe
17
Nut im Grundkörper
18
Nut im Achsenteil


Anspruch[de]
Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen oder Schieben insbesondere zum Transport eines oder mehrerer Kinder mit feststehender Deichsel (9) mindestens einer Haltestange (8) und einer Sitzfläche (7),

dadurch gekennzeichnet,

dass der Handwagen (1) aus mehreren kombinierbaren untereinander steckbaren und/oder verschraubbar ausgebildeten Einzelteilen (2) unterschiedlicher Gestaltung besteht und

dass die Aufhängung des Achsenteils (3) am Grundkörper (6) des Handwagens (1) veränderbar angeordnet ist und am Achsenteil (3) außen gelagerte Räder (4) angeordnet sind.
Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Achsenteil (3) über ein einrastbares und/oder feststellbares Kreuzgelenk (5) angeordnet ist. Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedlich gestalteten Einzelteile (2) des Handwagens (1) aus einem zentralen in der Form eines Tierkörpers ausgebildeten Grundkörper (6) mit daran angeordneten Achsenteil (3), außen gelagerten Rädern (4), wahlweise am Grundkörper (6) befestigbaren einer oder mehreren Sitzflächen (7), am Grundkörper (6) angeordneter querstehender Haltestange (8) und einer am Grundkörper (6) angreifenden Deichsel (9) bestehen. Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Deichsel (9) geteilt ausgeführt ist. Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die außen am Achsenteil (3) gelagerten Räder (4) als kugelgelagerte einstellbare Radlager ausgeführt sind. Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundkörper (6) ein Schirmhalter (10) angeordnet ist. Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer oder beiden Sitzflächen (7) ein Haltekorb (11) angeordnet ist. Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundkörper (6) ein Notsitz (12) angeordnet ist. Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Sitzfläche (7) ein Puppenkörbchen (13) angeordnet ist. Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundkörper (6) anstelle des Achsenteils (3) mit außen gelagerten Rädern (4) ein Schlittenuntersatz (14) angeordnet ist. Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundkörper (6) anstelle der Sitzfläche (7) ein kistenartiger Transportaufsatz (15) angeordnet ist. Einachsiger Handwagen (1) zum Ziehen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handwagen (1) in Kleinbauweise zum Transport einer oder mehrerer Puppen ausgebildet ist.






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