Die Erfindung betrifft eine Rückklemmvorrichtung für ein
drahtloses Produkt, insbesondere eine Rückklemmvorrichtung für ein drahtloses
Produkt, die dem Benutzer eine leichte Zugänglichkeit und ein praktisches Mitführen
des drahtlosen Produkts ermöglicht.
Derzeit ist die Funkkommunikationstechnik verbreitet bei Personal-Mobilkommunikationsgeräten.
Auf dem Markt sind drahtlose Kopfhörer aller Art verfügbar, die häufig
bei Handys zum Einsatz kommen. Mit dem drahtlosen Kopfhörer erfolgt eine doppelseitige
Kommunikation mit dem Handy. Hierdurch ergibt sich die Benutzung oder Bedienung
des Handys durch Freisprechmöglichkeiten, indem der Benutzer die Übertragungsfunktion
der drahtlosen Kommunikation ausnutzt, ganz egal, ob es sich um welche Zeit oder
welchen Ort handelt.
Mit der Weiterentwicklung des Halbleiter-Verfahrens und des IC-Designs
(integrated circuit) ist die Miniaturisierung mit der Verringerung des Gewichts
für elektronische Produkte möglich. Das Downsizing ermöglicht den
elektronischen Produkten zwar einen geringeren Platzaufwand, es fehlt aber ein Aufnahmegerät
zur praktischen Aufbewahrung und zur einfachen Zugänglichkeit. Daher treten
Probleme beim Gebrauch der elektronischen Produkte. Beispiele der drahtlosen Produkte
auf dem Markt sind Handys oder drahtlose Kopfhörer. Beim Hinausgehen kann der
Benutzer sie nur im Rücksack oder in der Tasche aufbewahren, was jedoch zur
schlechten Zugänglichkeit führt. Wie aus 5
ersichtlich, ist ein Aufhängeband 6 an einem drahtlosen Produkt angebracht,
sodass das drahtlose Produkt wie eine Halskette um den Hals getragen werden kann
und vor der Brust liegt. Der Kleidung des Benutzers kann das Aufhängeband
6 schlecht passen, wodurch das Äußere des Benutzers beeinträchtigt
wird. Es kann auch ein Aufhänger verwendet werden, mit dem der drahtlose Kopfhörer
auf der Kleidung des Benutzers aufgehängt wird. Dabei kann ein unerwünschtes
Lösen auftreten, was zur Sorge beim Mitführen führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rückklemmvorrichtung
für ein drahtloses Produkt zu schaffen, die sowohl für ein praktisches
Aufhängen von drahtlosen Produkten wie Handys oder drahtlosen Kopfhörern
als auch für eine leichte Zugänglichkeit sorgt. Außerdem ist ein
einfaches Festklemmen der Rückklemmvorrichtung auf der Kleidung oder ein praktisches
Anbringen derselben an einem Knopf möglich.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine
Rückklemmvorrichtung für ein drahtloses Produkt, die die im Anspruch 1
angegebenen Merkmale aufweist. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Gemäß der Erfindung wird eine Rückklemmvorrichtung
für ein drahtloses Produkt geschaffen, die einen ersten Stützarm und einen
zweiten Stützarm aufweist, wobei ein Ende des ersten Stützarms in ein
Ende des zweiten Stützarms übergeht, und wobei der erste Stützarm
eine Durchgangsbohrung und eine Begrenzungsbohrung aufweist, und wobei die Durchgangsbohrung
und die Begrenzungsbohrung beide ineinander münden, und wobei der zweite Stützarm
eine Klemmzunge aufweist, die sich nah von einem Ende des zweiten Stützarms
in Richtung zu seinem anderen Ende erstreckt, und wobei die Klemmzunge ein Verbindungsloch
besitzt.
Mit der erfindungsgemäßen Rückklemmvorrichtung lassen
sich beispielsweise folgende Vorteile realisieren: Das drahtlose Produkt kann durch
die Durchgangsbohrung hindurchgeführt und bis zur Begrenzungsbohrung derart
verschoben werden, dass es auf dem ersten Stützarm aufgehängt wird. Danach
kann es wieder bis zur Durchgangsbohrung zum Herausnehmen verschoben werden. Dann
kann es mit der Klemmzunge und dem zweiten Stützarm an der Kleidung angeklemmt
werden. Alternativ dazu kann es mit dem Verbindungsloch auf einem Knopf aufgehängt
werden. Damit wird vermieden, dass das Äußere des Benutzers beeinträchtigt
wird. Außerdem werden eine leichte Zugänglichkeit und ein praktisches
Mitführen des drahtlosen Produkts gewährleistet.
Im Folgenden werden Aufgaben, Merkmale und Funktionsweise der Erfindung
anhand der bevorzugten Ausführungsbeispiele und der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Rückklemmvorrichtung für ein drahtloses Produkt;
2 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen
Rückklemmvorrichtung von einer anderen Seite gesehen;
3 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen
Rückklemmvorrichtung;
4 in schematischer Perspektivdarstellung ein Anwendungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Rückklemmvorrichtung; und
5 in schematische Perspektivdarstellung ein Anwendungsbeispiel
eines herkömmlichen Aufhängebands für ein drahtloses Produkt.
Bezugnehmend auf die 1 und
2 umfasst eine erfindungsgemäße Rückklemmvorrichtung für
ein drahtloses Produkt einen Verbindungsabschnitt 1, einen ersten Stützarm
2, einen zweiten Stützarm 3 und eine Klemmzunge
4. Der erste Stützarm 2 und der zweite Stützarm
3 erstrecken sich von jeweiligen Enden des Verbindungsabschnitts
1 in gleicher Richtung, und zwar derart, dass der Verbindungsabschnitt
1, der erste Stützarm 2 und der zweite Stützarm
3 einen U-förmigen Körper bilden.
Der erste Stützarm 2 weist eine Durchgangsbohrung
21, eine Führungsnut 22 und eine Begrenzungsbohrung
23 auf. Die Durchgangsbohrung 21 und die Begrenzungsbohrung
23 sind über die Führungsnut 22 miteinander verbunden.
Außerdem ist der Durchmesser der Durchgangsbohrung 21 größer
als derjenige der Begrenzungsbohrung 23. Die Klemmzunge 4 erhebt
sich von einer Seite des zweiten Stützarms 3 nach außen. Außerdem
ist die Klemmzunge 4 mit ihrem einen Ende an einem zum Verbindungsabschnitt
1 benachbarten Ende des zweiten Stützarms 3 angebunden. Die
Klemmzunge 4 besitzt ein Verbindungsloch 41.
Wie aus 3 und 4
ersichtlich, kann die erfindungsgemäße Rückklemmvorrichtung für
ein drahtloses Produkt mit einem drahtlosen Kopfhörer 5 verbunden,
der durch die Durchgangsbohrung 21 hindurchgeführt und über die
Führungsnut 22 bis hin zur einen kleineren Durchmesser als die Durchgangsbohrung
21 aufweisenden Begrenzungsbohrung 23 verschoben wird. Hierdurch
ergibt sich die Arretierung des drahtlosen Kopfhörers 5, da der drahtlosen
Kopfhörer 5 nicht aus der Begrenzungsbohrung 23 entfernt
werden kann. Beim Gebrauch des drahtlosen Kopfhörers 5 erfolgt das
Herausnehmen des drahtlosen Kopfhörers 5 dadurch, dass der drahtlose
Kopfhörer 5 durch die Führungsnut 22 bis hin zur Durchgangsbohrung
21 verschoben wird.
Mit der Klemmzunge 4 auf dem zweiten Stützarm
3 lässt sich die erfindungsgemäße Rückklemmvorrichtung
an der Kleidung des Benutzers anklemmen. Alternativ dazu kann die erfindungsgemäße
Rückklemmvorrichtung auf der Kleidung aufgehängt werden, indem ein Knopf
das Verbindungsloch 41 durchsetzt [siehe 4].
Am Randabschnitt eines Verbindungslochs 41 ist ein Schlitz 42
ausgebildet [siehe 1 und 2],
in den ein Nähfaden eines größeren Knopfes eingreift, nachdem der
größere Knopf in radialer Richtung das Verbindungsloch 41 durchsetzt.
Aus dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist zu erkennen,
dass der erste Stützarm 2 zum Aufhängen eines drahtlosen Produkts
dient. Das drahtlose Produkt kann als drahtloser Kopfhörer 5 oder
mit einem Befestigungsknopf versehenes Handy ausgeführt sein siehe
3 und 4. Gleichzeitig
dienen der zweite Stützarm 3 und die Klemmzunge 4 zur Verbindung
mit der Kleidung des Benutzers oder deren Knopf. Auf diese Weise kann die erfindungsgemäße
Rückklemmvorrichtung je nach Bedarf an die Kleidung angeklemmt oder auf deren
Knopf aufgehängt werden, ganz egal, welche Kleidung der Benutzer trägt,
wobei das Äußere des Benutzers nicht beeinträchtigt wird. Gleichzeitig
kann das drahtlose Produkt sicher und einfach in der Begrenzungsbohrung
23 des ersten Stützarms 2 arretiert werden. Hierdurch ergeben
sich eine leichte Zugänglichkeit und ein einfaches Mitführen des drahtlosen
Produkts. Der Verbindungsabschnitt 1, der erste Stützarm
2, der zweite Stützarm 3 und die Klemmzunge 4 sind
als federndes Metall- oder Kunststoffstück ausgeführt. Die erfindungsgemäße
Rückklemmvorrichtung weist eine einfache Konstruktion auf und ist einstückig
ausgebildet, wodurch sich eine einfache Herstellung ergibt.
Obwohl die Erfindung in Bezug auf ein Beispiel beschrieben wurde,
welches derzeit als praktikabelste und bevorzugte Ausführungsform betrachtet
wird, versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf das offenbarte Ausführungsbeispiel
beschränkt ist.
- 1
- Verbindungsabschnitt
- 2
- erster Stützarm
- 21
- Durchgangsbohrung
- 22
- Führungsnut
- 23
- Begrenzungsbohrung
- 3
- zweiter Stützarm
- 4
- Klemmzunge
- 41
- Verbindungsloch
- 42
- Schlitz
- 5
- drahtloser Kopfhörer
- 6
- Aufhängeband