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Dokumentenidentifikation DE202007008139U1 25.10.2007
Titel Speicher zur Speicherung von Informationsmustern
Anmelder Beckmann, Rainer, 28217 Bremen, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner Anwaltssozietät GbR, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 202007008139
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.10.2007
Registration date 20.09.2007
Application date from patent application 06.06.2007
IPC-Hauptklasse A61H 99/00(2006.01)A, F, I, 20070606, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01L 51/05(2006.01)A, L, I, 20070606, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Speicher zur Speicherung von in Festkörpern, Fluiden, organischem oder anorganischem Material enthaltenen Informationsmustern, die mittels einer Einrichtung zur Übertragung derartiger Informationsmuster auf den Speicher übertragbar sind.

In der komplementären Medizin ist die sogenannte Informationstherapie seit vielen Jahren bekannt. Diese geht unter anderem von der Vorstellung aus, dass biochemische oder biophysikalische Vorgänge im menschlichen Körper einer übergeordneten, niederenergetischen Steuerung unterliegen und dass jeder materielle Vorgang im Körper durch eine elektromagnetische Schwingung oder ein Schwingungsmuster repräsentiert, erzeugt oder abgebildet wird.

Die übergeordneten, niederenergetischen Steuerungsvorgänge können dabei durch verschiedenste Einflüsse gestört sein, was zu unterschiedlichsten, therapiebedürftigen Krankheitsbildern des Patienten führen kann. Mittels der Informationstherapie wird versucht, auf die genannten, körpereigenen Steuerungsvorgänge Einfluss zu nehmen und etwaige Störungen derselben zu vermindern oder zu beseitigen.

Dies kann unter anderem dadurch geschehen, dass dem Körper von außen biophysikalische Steuerungsinformationen zugeführt werden, die den Körper dazu anregen sollen, die eigenen Steuerungsvorgänge zu korrigieren. Diese biophysikalischen Steuerungsinformationen werden auch als Informationsmuster bezeichnet. Die in der Informationstherapie eingesetzten Informationsmuster können dabei von gesunden Organen stammen, von Krankheitserregern, von Giften, von Pflanzen oder von Mineralien oder dergleichen.

Die Gewinnung derartiger Informationsmuster von gesunden Organen, Krankheitserregern, Giften, Pflanzen, Mineralien oder dergleichen, d.h. die Gewinnung von Trägersubstraten, die diese Informationsmuster aufweisen, ist den Fachleuten des Standes der Technik im Bereich der Informationstherapie seit Jahrzehnten bekannt. Hierauf wird an dieser Stelle daher nicht weiter eingegangen.

Weiterhin sind elektronische Übertragungseinrichtungen bekannt, mit denen die vorgenannten Informationsmuster von den Trägersubstraten auf Speichermedien übertragen werden können, insbesondere durch Duplizieren dieser Informationen. Die Übertragungseinrichtungen arbeiten dabei in der Regel mit magnetischen, elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern als Übertragungsmedium.

Als Speichermedium zur Speicherung der übertragenden Informationsmuster wird dabei in der Regel isotonische Kochsalzlösung verwendet. Die Übertragung/Duplizierung der Informationsmuster von dem jeweiligen Trägersubstrat auf das Speichermedium dient insbesondere dem Zweck der Vervielfältigung der Trägersubstratinformationen, so dass es nicht notwendig ist, für die Therapie der Patienten die vergleichsweise teuren Ausgangsträgersubstrate zu verwenden und/oder zu verbrauchen.

Nachteilig bei den bisher bekannten Speichern für die Speicherung der oben genannten Informationsmuster ist, dass diese Speicher die Informationsmuster nur eine vergleichsweise geringe Zeitdauer speichern. Im ungünstigsten Fall können dies nur wenige Minuten sein.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Speicher anzugeben, mit dem in Festkörpern, Fluiden, organischem oder anorganischem Material oder dergleichen enthaltene Informationsmuster oder diesen zugeordnete Informationsmuster über einen vergleichsweise langen Zeitraum gespeichert werden können.

Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Speicher zur Speicherung von in Festkörpern, Fluiden, organischem oder anorganischem Material enthaltenen oder diesen zugeordneten Informationsmustern, die mittels einer Einrichtung zur Übertragung derartiger Informationsmuster auf den Speicher übertragbar sind, wobei der Speicher dadurch gekennzeichnet ist, dass er mindestens eine Materialschicht aus einem Nicht-Metall sowie mindestens eine, vorzugsweise an die Nicht-Metall-Schicht unmittelbar angrenzende, Metall-Schicht aufweist.

Der Anmelder hat in einer Vielzahl von Versuchen gefunden, dass ein Speicher oder Chip, der in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildet ist, die übertragenen Informationsmuster besonders gut, besonders genau und besonders lange, teilweise mehrere Monate oder Jahre, speichern kann.

Mit einer im Stand der Technik bekannten Übertragungseinrichtung zur Übertragung derartiger Informationen, etwa mit einem elektronischen Gerät, wie es aus dem Druckschrift "Die biophysikalische Informationsübertragung und -speicherung", W. Ludwig, RegulationsMedizin 5, Heft 1 (2000), Seiten 9–15, bekannt ist, können die Informationsmuster eines Trägersubstrates auf den erfindungsgemäßen Speicher übertragen werden. Der genaue Aufbau und die Wirkungsweise dieses Gerätes sowie ähnlicher Übertragungseinrichtungen werden hier nicht näher erläutert.

In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist der Speicher in einer Schnittansicht desselben, vorzugsweise in einem Längs- oder Querschnitt, mehr als zwei, vorzugsweise mehr als 5, besonders bevorzugt mehr als 10, insbesondere genau 23, jeweils aufeinander folgende Materialschichten auf, wobei die Schichten jeweils abwechselnd aus Nicht-Metall und aus Metall bestehen. Mit anderen Worten weist der Speicher entlang mindestens einer bestimmten Richtung in dem Speicher abwechselnd benachbarte Schichten aus Nicht-Metall bzw. aus Metall auf, d.h. auf eine Nicht-Metall-Schicht folgt eine Metall-Schicht, auf die wiederum eine Nicht-Metall-Schicht folgt usw.

Beispielsweise kann in Schnittansicht eine erste, seitlich angeordnete Schicht aus einem Nicht-Metall bestehen, die entlang einer bestimmten (Raum- oder Körper-)Richtung in dem Speicher – beispielsweise in einer Richtung, die von der einen Seite zur anderen Seite des Speichers verläuft – benachbarte, nächste Schicht aus Metall, die wiederum auf die Metallschicht in dieser Richtung folgende Schicht aus Nicht-Metall etc.

Es wurde weiter gefunden, dass die Nicht-Metall-Schichten bevorzugt aus organischem Material gebildet sind bzw. aus diesen bestehen, insbesondere aus einem Material, das Zellulose aufweist. Alternativ ist Kunststoff als Nicht-Metall-Schicht geeignet, insbesondere PET. Zumindest weist diese Nicht-Metall-Schicht Zellulose oder Kunststoff auf.

Was die Metall-Schichten des Speichers betrifft, so besteht vorzugsweise mindestens eine, bevorzugt bestehen sämtliche dieser Metall-Schichten aus Aluminium (Al) oder aus Kupfer (Cu). Zumindest weist diese mindestens eine Metall-Schicht Aluminium bzw. Kupfer auf.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verfügt der Speicher über mindestens drei Materialschichten, nämlich in der Schnittansicht über mindestens eine zwischen mindestens zwei Nicht-Metall-Schichten angeordnete Metall-Schicht.

Eine, mehrere oder sämtliche der den Speicher nach außen zur Umgebung abgrenzenden Oberflächenschichten bestehen bevorzugt aus einem Nicht-Metall.

Der Speicher kann verschiedenste Raumformen aufweisen. Bevorzugt ist er zylinderförmig ausgebildet.

Dabei sind bevorzugt die äußeren, in Draufsicht kreisförmigen Oberflächenschichten des Zylinders, nämlich die untere (kreisförmige) Grundflächenschicht des Zylinders sowie die obere (kreisförmige) Deckflächenschicht des Zylinders jeweils als Nicht-Metall-Schicht ausgebildet. Zwischen der äußeren Deckflächenschicht und der äußeren Grundflächenschicht ist mindestens eine Metall-Schicht angeordnet. Vorteilhafterweise ist allerdings zwischen der Deckflächenschicht und der Grundflächenschicht eine Folge von mehreren weiteren Schichten angeordnet, nämlich von sandwichartig abwechselnd aufeinanderfolgenden Metall- bzw. Nicht-Metall-Schichten. Im Längsschnitt durch den Zylinder ergibt sich daher von unten nach oben der Schichtenaufbau (äußere Grundflächen-) Nicht-Metall-Schicht – Metall-Schicht – Nicht-Metall-Schicht -- ... – (äußere Deckflächen-) Nicht-Metall-Schicht.

Es hat sich gezeigt, dass folgender konkrete Schichtaufbau eines erfindungsgemäßen, zylindrischen Speichers von besonderem Vorteil ist: Die untere Zylindergrundflächenschicht besteht aus PET. Oberhalb dieser unteren PET-Schicht ist eine Schicht Al angeordnet. Es folgen von unten nach oben abwechselnd jeweils 4 weitere Schichten PET bzw. Al. Oberhalb der 4. Al-Schicht ist eine weitere PET-Schicht angeordnet, auf die oberhalb eine Cu-Schicht folgt. Oberhalb der Cu-Schicht sind wiederum abwechselnd jeweils 5 Schichten PET bzw. Al angeordnet. Die äußere, obere Abschlussschicht, die oberhalb der letzten Al-Schicht angeordnet ist, nämlich die Zylinderdeckflächenschicht, ist wiederum aus einer PET-Schicht gebildet. Insgesamt umfasst der Zylinder demnach 23 von unten nach oben vorzugsweise unmittelbar aufeinanderfolgende Schichten. Vorzugsweise sind dabei die Cu-Schicht 17 Mikrometer dick, die Al-Schicht 7 Mikrometer und die PET-Schicht 12 Mikrometer.

Die Dicke der einzelnen Schichten liegt allgemein bevorzugt zwischen 5 Mikrometer und 50 Mikrometer liegen, besonders bevorzugt zwischen 7 Mikrometer und 17 Mikrometer.

Alternativ kann der Speicher auch als Quader, Würfel, Kugel oder eine andere Raumformen ausgebildet sein.

Ein in der obigen Weise ausgebildeter Speicher wird gemäß einem besonderen Aspekt der vorliegenden Erfindung zur Therapie des menschlichen oder tierischen Körpers eingesetzt, vorzugsweise durch Anordnen des Speichers an dem menschlichen oder tierischen Körper.

Dem Speicher werden dabei in der bereits oben beschriebenen Weise mit einer im Stand der Technik bekannten Einrichtung zur Übertragung von Informationsmustern geeignete Informationsmuster eines Trägersubstrats übertragen. Das Trägersubstrat kann beispielsweise gewonnen oder gebildet werden aus gesunden Organen, aus Krankheitserregern, aus Giften, aus Pflanzen oder aus Mineralien oder anderen Trägersubstraten.

Der Speicher wird im Anschluss an die Übertragung der Informationsmuster mit geeigneten Befestigungsmitteln an geeigneten Stellen des menschlichen oder tierischen Körpers, insbesondere an der Haut, befestigt. Dort verbleibt der Speicher für eine für einen Therapieerfolg geeignete Zeitspanne, insbesondere ein oder mehrere Monate oder sogar Jahre.

Im einfachsten Fall kann der Speicher mittels Heftstreifen, Bandagen, Ketten, Ringen oder dergleichen an dem menschlichen oder tierischen Körper befestigt werden. Wie der Fachmann des Standes der Technik erkennt, sind hier vielfältige Möglichkeiten denkbar.

Alternativ kann es im Einzelfall auch genügen, den Speicher nur in der Nähe des Körpers anzuordnen.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Ansprüchen.


Anspruch[de]
Speicher zur Speicherung von in Festkörpern, Fluiden, organischem oder anorganischem Material enthaltenen oder diesen zugeordneten Informationsmustern, die mittels einer Einrichtung zur Übertragung derartiger Informationsmuster auf den Speicher übertragbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher eine Materialschicht aus einem Nicht-Metall sowie mindestens eine, vorzugsweise an die Nicht-Metall-Schicht unmittelbar angrenzende, Metall-Schicht aufweist. Speicher gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher in einer Schnittansicht, insbesondere im Längs- oder Querschnitt, mehr als zwei, vorzugsweise mehr als 5, besonders bevorzugt mehr als 10, insbesondere genau 23 Schichten, aufeinander folgende Materialschichten aufweist, wobei die Schichten jeweils abwechselnd aus Nicht-Metall bzw. aus Metall bestehen. Speicher gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine, vorzugsweise sämtliche der Nicht-Metall-Schichten aus organischem Material bestehen, insbesondere aus einem Material, das Zellulose oder Kunststoff, insbesondere PET, aufweist oder aus Zellulose oder Kunststoff besteht. Speicher gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere, vorzugsweise sämtliche der Metall-Schichten aus Aluminium (Al) besteht oder aus Kupfer (Cu). Speicher gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher mindestens drei Schichten aufweist, nämlich in der Schnittansicht mindestens eine zwischen mindestens zwei Nicht-Metall-Schichten angeordnete Metall-Schicht. Speicher gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der äußeren, den Speicher zur Umgebung abgrenzenden Oberflächenschichten aus einem Nicht-Metall bestehen. Speicher gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher zylinderförmig ausgebildet ist, wobei die beiden äußeren, in Draufsicht kreisförmigen Oberflächenschichten des Zylinders, nämlich dessen Grundflächenschicht und dessen Deckflächenschicht, aus einem Nicht-Metall, insbesondere PET, bestehen. Speicher gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Grundflächenschicht und der Deckflächenschicht des Zylinders mindestens eine Metall-Schicht angeordnet ist, vorzugsweise aufeinanderfolgend abwechselnd mehrere Schichten aus einem Metall- bzw. einem Nicht-Metall, insbesondere aus Al bzw. PET. Speicher gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Grundflächenschicht und der Deckflächenschicht des Zylinders mindestens eine Schicht aus Cu angeordnet ist, insbesondere unmittelbar angrenzend zu mindestens einer PET-Schicht. Verwendung eines Speichers gemäß einem oder mehreren der oben genannten Ansprüche zur Speicherung von Informationsmustern von Festkörpern, von Fluiden, von organischem oder anorganischem Material oder dergleichen. Verwendung eines Speichers gemäß einem oder mehreren der oben genannten Ansprüche zur Therapie des menschlichen oder tierischen Körpers, vorzugsweise durch Anordnen des Speichers an dem menschlichen oder tierischen Körper über eine gewisse Zeitspanne.






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