Die Erfindung betrifft allgemein das Gebiet von Artikeln, welche ein
ein Phasenänderungsmaterial enthaltendes Material umfassen. Sie ist besonders,
aber nicht ausschließlich, zur Verwendung in Schuhen geeignet, die zur Verwendung
bei verschiedenen Sportarten ausgelegt sind, wie Tennisschuhe, Basketballschuhe,
Golfschuhe usw. Sie ist auch für Arbeitsschuhe, Straßenschuhe, Stiefel,
Überschuhe, Kletter- und Wanderschuhwerk und anderes Schuhwerk geeignet.
Hintergrund der Erfindung
Es war eine seit lange bestehende Aufgabe, bequemes Schuhwerk für
aktive Verwendungen bereitzustellen, die einen Temperaturanstieg der Füße
während einer solchen Aktivität verhindern können. Früher erhältliche
temperaturregulierte Innensohlen sind im U.S. Patent Nr. 5,499,460 an Bryant et
al. beschrieben. Derartige Schuhwerkartikel umfassen Materialien vom Phasenänderungs-Typ
in Mikrokapseln, die sich in einem Grundmaterial befinden. Die US-A-5 827 459 offenbart
einen Schuh, der ein auf Temperatur reagierendes Gel in der Sohle und im Obermaterial
umfasst.
Zusammenfassung der Erfindung
Die Erfindung beruht auf der Entdeckung, dass Schuhwerk, Schutzkleidung,
Bekleidungszubehör und dergleichen einen Artikel einschließen können,
der temperaturstabilisierendes Material oder alternativ Komponenten von mindestens
zwei Arten einschließt, die jeweils temperaturstabilisierendes Material enthalten,
wobei der Artikel wirksam ein einzelnes Objekt bei einer komfortabel oder geeignet
niedrigen Temperatur aufrechterhalten kann. Das temperaturstabilisierende Material
ist eine Einheit mit dem Artikel und durch den ganzen Artikel hindurch dispergiert.
In gewissen Ausführungsformen weisen mindestens zwei Arten von Komponenten
unterschiedliches temperaturstabilisierendes Material mit verschiedenen Phasenänderungstemperaturen
auf, die so gewählt sind, dass sie einen maximalen Schutz vor einer Temperaturerhöhung
bereitstellten, z.B. um für einen Schuhwerkbenutzer einen maximalen Komfort
unter aktiven Bedingungen bereitzustellen. Die Ergebnisse dieses erhöhten Komforts
umfassen ein erhöhte Leistung, ein größeres Durchhaltevermögen
und ein höheres Maß an Spaß bei derartigen Aktivitäten. Die
spezielle Weise und die Anordnungen von temperaturstabilisierendem Material werden
hierin beschrieben.
Wie in den Ansprüchen und der Beschreibung verwendet, bezieht
sich „normale Hautoberflächentemperatur" auf den Temperaturbereich von
Hautoberflächentemperaturen (besonders des Fußes) von etwa 31,1°C
(88°F) bis etwa 34,4°C (94°F).
Falls nicht anders definiert, weisen alle hierin verwendeten technischen
und wissenschaftlichen Ausdrücke die gleiche Bedeutung auf, wie sie üblicherweise
vom Fachmann, an den sich diese Erfindung wendet, verstanden werden. Obwohl Verfahren
und Materialien, die den hierin beschriebenen ähnlich oder äquivalent
sind, bei der Durchführung und dem Testen der vorliegenden Erfindung verwendet
werden können, werden geeignete Verfahren und Materialien nachstehend beschrieben.
Zusätzlich sind die Materialien, Verfahren und Beispiele lediglich erläuternd
und sollen nicht beschränkend sein.
Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der nachstehenden
detaillierten Beschreibung und aus den Ansprüchen ersichtlich.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine perspektivische Ansicht, die verschiedene
Teile eines Schuhs zeigt.
2 ist eine Längs-Querschnittsansicht eines Schuhs.
3 ist eine perspektivische Ansicht einer Schuhinnensohle
gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung.
4 ist eine Grafik von Durchschnitts-Fußtemperaturmessungen
bei verschiedenen Schuhen, die vor, während und nach einem 45-minütigen
Laufbandtest vorgenommen wurden.
Detaillierte Beschreibung
Die hierin beschriebenen erfindungsgemäßen Artikel sorgen
für einen erhöhten Widerstand gegen den Temperaturanstieg von Personen
oder Gegenständen, die mit den Artikeln in Kontakt stehen. Wenn sie in Schuhen
verwendet werden, sorgen die Artikel für einen erhöhten Komfort für
den Benutzer, indem sie den Temperaturanstieg des Fußes hemmen, der ansonsten
unter aktiven Bedingungen auftreten kann. Die in Schuhwerk verwendeten erfindungsgemäßen
Artikel sind darauf gerichtet, bei dem Träger unter warmen Umgebungsbedingungen
sowie bei Trägern, die eine physische Aktivität ausführen, für
einen kühlenden Fußkomfort zu sorgen. Weiter ermöglichen die erfindungsgemäßen
Artikel insbesondere mit Bezug auf Schuhwerk, das temperaturstabilisierende Materialien
mit mehreren Phasenänderungstemperaturen enthält, eine Herstellung von
Reise-, Sport- oder Freizeitschuhen, welche den Saison- oder geografischen Benutzungsbereich
der Schuhe ausdehnen können. Reisende können gleichermaßen in einer
kühlen Umgebung und in einer warmen Umgebung bequem Schuhe verwenden, die mit
temperaturstabilisierenden Artikeln hergestellt sind. Ähnlich können Schuhe,
die für einen Sport im Freien, wie beispielsweise Golf, nützlich sind,
gleichermaßen komfortabel bei kaltem und heißem Wetter ohne Bedarf für
alternative Schuhe verwendet werden. Demgemäß finden die temperaturstabilisierenden
Artikel bei Reise-/Erlebnisschuhen sowie bei Golfschuhen eine Nützlichkeit.
Die Fußtemperatur innerhalb von Schuhen wird durch eine Anzahl
von Faktoren beeinflusst, einschließlich des Wärmezufuhr von einer warmen
Oberfläche, auf welcher der Benutzer geht, der Wärmezufuhr von direktem
Sonnenlicht, der durch den Körper erzeugten Wärme, welche nicht leicht
durch typische Schuhe dissipiert werden kann, die hergestellt sind, um die Außen-
und Innenseitenfeuchtigkeit vom Fuß entfernt zu halten, und Wärme, die
durch Reibungskräfte zwischen dem Fuß und den inneren Schuhoberflächen
sowie durch andere Prozesse erzeugt wird. So kann der Fuß effektiv als Mikroklima
angesehen werden. Durch Regulierung und Minimierung möglichst vieler dieser
Wärmequellen kann eine unerwünschte Erhöhung der Fußtemperatur
minimiert werden. Oberhalb einer gegebenen Temperatur fängt der Fuß an,
sich unkomfortabel zu fühlen. Obwohl diese Temperatur gemäß den einzelnen
Toleranzen variiert, können Temperaturen über etwa 35°C (95°F)
beginnen, als unangenehm empfunden zu werden. Das Ziel der Erfindung ist es, für
den Fuß eine Quasi-Gleichgewichtstemperatur bereitzustellen, die vom Benutzer
als angenehm empfunden wird.
Die Erfindung beinhaltet die Verwendung von Schuhwerk, das mindestens
zwei Arten von Artikeln einschließt, die jeweils ein temperaturstabilisierendes
Material einschließen, wobei jede Art eine andere Phasenänderungstemperatur
aufweist und jede in ein flexibles und federndes Grundmaterial eingebaut ist. Zum
Beispiel kann eine Phasenänderungstemperatur unter der normalen Hauttemperatur
liegen und kann eine andere Phasenänderungstemperatur über der normalen
Hauttemperatur liegen.
Die Erfindung als Ganze wirkt so, dass sie den Temperaturanstieg einer
Person (z.B. deren Füße) während einer Aktivität verringert.
Dies wird bewerkstelligt, indem man ein temperaturstabilisierendes Material mit
speziellen Phasenänderungstemperaturen oder einer speziellen Anordnung des
temperaturstabilisierenden Materials für die Aufrechterhaltung einer besonders
angenehmen Hauttemperatur bereitstellt. Der Artikel, z.B. Schuhwerk, hält über
eine ausgedehnte Zeit ein Kühlegefühl gegen den Anstieg der Fußtemperatur
aufrecht, der anderenfalls eintreten würde.
Wenn er in Schuhwerk eingebaut wird, kann der erfindungsgemäße
Artikel beispielsweise in Schuhen vieler allgemeiner Arten verwendet werden. Unter
den Schuhen sind jene bevorzugt, die den Fuß wesentlich vor äußeren
Bedingungen schützen. So sind Sandalen oder andere im Wesentlichen offenen
Schuhe im Allgemeinen nicht für die Zwecke der Erfindung nützlich. Andere
Schuhe, die für die Erfindung als nützlich angesehen werden, sind jene,
die aus Gründen ihrer Funktion erfordern, dass der Fuß im Wesentlichen
umschlossen ist. Derartige Schuhe umfassen Sportschuhe, einschließlich Schuhen
für Basketball, Tennis, Golf, Volleyball, Baseball, Football, Fußball,
Wandern, Klettern und ähnliche Sportarten und Aktivitäten im Haus oder
im Freien. Andere Schuhe, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind,
sind Arbeitsschuhe und Arbeitsstiefel. Besonders nützlich sind Schuhe, die
in warmen Umgebungen zu verwenden sind.
In 1 ist ein Schuh 1 gezeigt,
der in der vorliegenden Erfindung nützlich sein kann. Der Schuh besitzt eine
Sohle 2, die an ihren Rändern mit dem Schuhobermaterial
4 verbunden ist. Das Obermaterial 4 umfasst solche Teile wie ein
Oberleder 6 und einen Kragenabschnitt 8. Ebenfalls eingeschlossen
ist eine Zunge 10.
In 2 ist ein Längs-Querschnitt des
Schuhs 1 gezeigt, der zwischen den Punkten A von 1
erzeugt wurde. 2 zeigt eine Innensohle 12.
Die Innensohle ist allgemein von der gleichen allgemeinen Form und Abmessung wie
die Sohle des Schuhs und ruht entweder direkt oder indirekt auf dem Fußbett
des Schuhs, welches sich auf der Sohle befindet. Der Schuh ist
gemäß allgemeinen dem Fachmann bekannten Methoden des Schuhaufbaus aufgebaut.
Die Artikel können die Form von Schuhwerk-Komponenten annehmen,
die in verschiedenen Teilen eines Schuhs zu verwenden sind. Diese Artikel schließen
ein Grundmaterial ein. Das Grundmaterial kann eine Anzahl verschiedener Materialien,
wie Flüssigkeiten, Gele, geschäumte Festkörper oder nicht-geschäumte
Festkörper umfassen. Das Grundmaterial stellt wünschenswerterweise einen
zweckmäßigen Wärmeweg zwischen dem Fuß und dem temperaturstabilisierenden
Material (nachstehend beschrieben) innerhalb des Grundmaterials bereit. Ohne ein
Grundmaterial ist das temperaturstabilisierende Material nicht optimiert, um Wärme
aufzunehmen und Temperaturerhöhungen des Fußes zu verhindern. Ein Grundmaterial
kann in Teilen des Schuhs, die typisch während des Tragens einem Biegen unterliegen,
biegbar sein. Andere Teile des Schuhs, von denen man nicht erwartet, dass sie viel
Biegen unterliegen, können Grundmaterialien einschließen, die weniger
biegbar sind, einschließlich gemahlenen Korks und ähnlicher Materialien.
Diese Materialien können z.B. in der Sohle des Schuhs verwendet werden.
Unter wünschenswerten Grundmaterialien befinden sich biegbare
und federnde Materialien wie Polymermaterial. Nützliche Polymer-Grundmaterialen,
wie formbarer geschäumter organischer Kunststoff, werden zur Verwendung in
der Erfindung ins Auge gefasst. Beispiele für annehmbare Polymermaterialien
sind Polyurethan, Ethylen/Vinylacetat (EVA)-Copolymer, Latex, Polyethylen, Polypropylen,
Butadien, Silicon, Celluloseacetat, Neopren, Epoxy, Polystyrol, Gummi und Polyvinylchlorid
(PVC). Diese Materialien können gemäß dem speziellen gewählten
Material geschäumt sein oder nicht. Geschäumtes Grundmaterial hat lufthaltige
Taschen oder Zellen, die entweder offen oder geschlossen sein können, abhängig
von der speziellen Anwendung. Es wurde gefunden, dass ein nützliches Material
ein offenzelliger Polyurethan-Schaumstoff ist, der von Time Release, Inc. (Niagara
Falls, NY) erhalten wurde.
Besonders nützliche polymere Grundmaterialien für einige
Anwendungen sind jene mit hohem Kompressionswiderstand. Diese Eigenschaft ergibt
eine gute Schockabsorptionsfähigkeit, ohne die Verteilung des temperaturstabilisierenden
Materials zu beeinträchtigen. Ein Polymer-Grundmaterial mit hohem Kompressionswiderstand
besitzt auch einen Widerstand gegen Stoß, was zu den Schutzeigenschaften beiträgt,
die in einigen Anwendungen nützlich sind. Einige Eigenschaften sind z.B. wünschenswert,
wenn ein Artikel in Schuhwerk verwendet wird und unter wiederholtem Druck durch
das Gehen steht. Bevorzugte kompressionsbeständige Polymer-Grundmaterialien
weisen eine bleibende Verformung von 20% oder weniger, z.B. 15% oder weniger, bevorzugter
10% oder weniger auf.
Besonders bevorzugte Polymer-Grundmaterialien für einige Anwendungen
sind jene, die wärmeformbar sind, d.h. jene, die durch Anwendung von Wärme
so geformt werden können, dass sie eine gewünschte Gestalt annehmen. Die
Wärmeformbarkeit von Polymer-Grundmaterialien führt zur Leichtigkeit und
Vielseitigkeit bei der Herstellung von Produkten, die Artikel enthalten, welche
derartige Materialien verwenden. Bevorzugte Polymer-Grundmaterialien sind bei Temperaturen
unter etwa 148,9°C (300°F) wärmeformbar, damit das spezielle temperaturstabilisierende
Material nicht irreversibel durch extreme Temperaturen beeinträchtigt wird.
Besonders nützliche Polymer-Grundmaterialien sind jene, die mit
wirksamen Mengen an temperaturstabilisierendem Material beladen werden können.
Einige bekannte Polymer-Grundmaterialien sind in ihrer Kapazität beschränkt,
integriert temperaturstabilisierendes Material zu enthalten, da eine erhöhte
Beladung die Struktur dieser Polymer-Grundmaterialien beeinträchtigen kann.
Zum Beispiel können Polymer-Grundmaterialien, die in hierin beschriebenen Artikeln
nützlich sind, etwa 15 Gew.-% bis etwa 35 Gew.-% temperaturstabilisierendes
Material, bezogen auf das Gewicht an Polymer-Grundmaterial, enthalten. Bevorzugte
Polymer-Grundmaterialien können etwa 20 Gew.-% bis etwa 35 Gew.-% temperaturstabilisierendes
Material oder etwa 20% bis etwa 30% enthalten. Geeignet dünne Schichten aus
derartigen Grundmaterialien können mindestens etwa 400 g/m2 temperaturstabilisierendes
Material, wie mikroverkapseltes Phasenänderungsmaterial, enthalten. Bevorzugter
schließen Polymer-Grundmaterialien mindestens etwa 425 g/m2 THERMASORB®
83, z.B. 450 g/m2 THERMASORB® 83 ein.
Besonders nützliche Polymer-Grundmaterialien sind jene mit spezifischen
Gewichten über etwa 0,75, z.B. über etwa 0,80 oder bevorzugt über
etwa 0,90, bevorzugter über etwa 0,93, z.B. 0,922 oder 0,934.
Besonders nützliche Polymer-Grundmaterialien sind jene mit hohen
Härtemesser-Werten. Der Härtemesser-Härtetest kann im ASTM-Standard
D1706 und D2240 gefunden werden. Dieser Test misst die Tiefe des Eindrucks unter
einer Last, wenn eine gehärtete Stahl-Eindruckvorrichtung mit einer kalibrierten
Federkraft in eine Probe gepresst wird. Ein Härtemesser des Typs A wird für
nicht-starre Materialien verwendet. Bevorzugte Polymer-Grundmaterialien
weisen beispielsweise Härten von mindestens 20 Shore A oder vorzugsweise mindestens
21 Shore A, bevorzugter mindestens 22 Shore A, z.B. 23 Shore A oder mehr auf, wenn
das Grundmaterial nicht mit temperaturstabilisierendem Material beladen ist. Wenn
das Polymer-Grundmaterial mit 30 Gew.-% temperaturstabilisierendem Material (z.B.
THERMASORB® 83) beladen ist, beträgt die Härte wünschenswerterweise
mindestens etwa 5 Shore A, bevorzugter mindestens etwa 10 Shore A und mehr erwünscht
mindestens etwa 15 Shore A. Eine übermäßige Härte kann für
Artikel, die in manchen Anwendungen verwendet werden, unerwünscht sein, entweder
aus Gründen der möglichen Sprödigkeit oder der Bequemheit des Materials,
wenn es mit einer Person in Kontakt steht. Die Shore A-Härten liegen beispielsweise
bei Anwendungen, in denen der Artikel als Schuhwerk-Komponente im Innensohlenbereich
des Schuhwerks verwendet wird, bevorzugt bei weniger als etwa 35.
Besonders nützliche Polymer-Grundmaterialien sind jene mit einer
Zugfestigkeit über etwa 8 kg/cm2, bevorzugt über etwa 10 kg/cm2,
z.B. 11 kg/cm2. Besonders nützliche Polymer-Grundmaterialien sind
jene mit Dehnungen von etwa 800%. Besonders nützliche Polymer-Grundmaterialien
sind jene mit einer Abriebbeständigkeit von 44% (NBS). Besonders nützliche
Polymer-Grundmaterialien sind jene mit einer Zerreißfestigkeit von mindestens
3 kg/cm, z.B. mindestens 3,6 kg/cm oder mindestens 5,3 kg/cm. Besonders nützliche
Polymer-Grundmaterialien sind jene mit Rückprallelastizitäten von mindestens
40%, z.B. mindestens 43% oder mindestens 47%. Bevorzugte Polymer-Grundmaterialien
sind jene, welche die obigen Qualitäten gleichzeitig besitzen, wenn sie zu
etwa 30 Gew.-% mit temperaturstabilisierendem Material, z.B. THERMASORB®
83, beladen sind. Die Testverfahren zur Bestimmung dieser Eigenschaften sind die
geeigneten ASTM-Testverfahren.
Ein besonders nützliches Polymer-Grundmaterial weist eine Kombination
der der oben beschriebenen Eigenschaften hohen Kompressionswiderstandes, hoher Rückprallelastizität,
Wärmeformbarkeit, Beladung, hohen spezifischen Gewichts, hoher Haltbarkeit,
Zugfestigkeit, Dehnung und Abriebbeständigkeit auf. Nicht-geschäumte Polymer-Grundmaterialien
können geeignet sein. Nicht-geschäumte Polymer-Grundmaterialien weisen
nicht die Tendenz auf, Feuchtigkeit zu halten, welche zu Korrosion, Bakterienwachstum
und begleitendem Geruch, Kontamination und dergleichen führen kann. Es wurde
gefunden, dass geeignete Grundmaterialien z.B. Butadien-Kautschuk, Styrol-Butadien-Kautschuk,
Naturkautschuk, Nitril-Butadien-Kautschuk, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, Ethylen-Propylen-Kautschuk
und Silicon-Kautschuk sind. Diese Materialien können nach dem Fachmann bekannten
Verfahren als Festkörper, Gele oder geschäumte Festkörper hergestellt
werden. Andere Grundmaterialien, die geeignet sein können, umfassen Polyurethan,
Acryl-Latex und Naturlatex. In einigen bevorzugten Ausführungen sind Kautschuke
geeignet, wie Butadien-Kautschuk.
Unterschiedliche Polymer-Materialien können als Grundmaterialien
in den erfindungsgemäßen Artikeln verwendet werden, die in verschiedenen
Teilen des Gegenstandes zu verwenden sind. Gemäß der Erfindung wird ein
dichteres, haltbareres Grundmaterial, wie nicht-geschäumtes Material, für
den Innensohlen-Teil des Schuhs verwendet. Zum Beispiel kann ein Grundmaterial,
das im Innensohlen-Teil eines Schuhs zu verwenden ist, Polyurethan oder ein anderes
federndes Polymer umfassen. Ein bevorzugtes Grundmaterial für eine Innensohle
ist Polyurethan-Schaumstoff oder in einigen Anwendungen Butadien-Kautschuk, der
auf einen Polyurethan-Schaumstoff oder eine andere herkömmliche Innensohle
aufgebracht wird.
Für die Obermaterial-Teile eines Schuhs ist das Grundmaterial
etwas weniger dicht und atmungsfähiger als in anderen Teilen eines Schuhs.
Zum Beispiel kann ein Grundmaterial, das in der Zunge, dem Oberleder oder dem Kragenabschnitt
des Schuhs zu verwenden ist, ein statistisches Styrol-Butadien-Copolymer oder -Block-Copolymer
oder eine Styrol-Butadien-Polymer-Mischung umfassen, die geschäumt oder nicht
geschäumt sein kann.
Ähnlich können die Dichten der geschäumten Polymere
von etwa 48,1 kg/m3 bis etwa 240 kg/m3 (etwa 3 Pfund pro Kubikfuß
bis etwa 14 Pfund pro Kubikfuß) variieren. Bevorzugt können die Dichten
von etwa 64,1 bis etwa 192 kg/m3 (etwa 4 bis etwa 12 Pfund pro Kubikfuß)
variieren. Die Dichten des geschäumten Grundmaterials können für
Artikel, die in verschiedenen Teilen eines Produkts zu verwenden sind, verschieden
sein. Zum Beispiel kann die Dichte des Grundmaterials, das in Artikeln wie Schuh-Komponenten
zu benutzen ist, die im Innensohlenbereich eines Schuhs verwendet werden, im Bereich
von etwa 48,1 bis etwa 240 kg/m3 (etwa 3 bis etwa 15 Pfund pro Kubikfuß)
liegen, beträgt aber bevorzugt etwa 96,1 bis etwa 192 kg/m3 (etwa
6 bis etwa 12 Pfund pro Kubikfuß). Die Dichte des Grundmaterials, das in Artikeln
wie Schuh-Komponenten zu verwenden ist, die in der Zunge, dem Oberleder oder dem
Kragenteil eines Schuhs anzuordnen sind, kann ebenfalls im Bereich von etwa 48,1
bis etwa 240 kg/m3 (etwa 3 bis etwa 15 Pfund pro Kubikfuß) liegen,
aber bevorzugt niedriger im Bereich von etwa 64,1 bis etwa 128 kg/m3
(etwa 4 bis etwa 8 Pfund pro Kubikfuß).
Die Dichten von Polymer-Grundmaterialien, die nicht geschäumt
sind, können höher sein, z.B. können spezifische
Gewichte von nicht-geschäumte Polymer-Grundmaterialien in einem Artikel, der
als Schuh-Komponente in einem Innensohlenbereich eines Schuhs verwendet wird, mindestens
etwa 0,75, bevorzugt mindestens 0,8, bevorzugter mindestens etwa 0,85, noch bevorzugter
mindestens etwa 0,88 betragen. In anderen Anwendungen, bei denen die Kompressions-
oder anderen Kräfte geringer sind, können die spezifischen Gewichte des
Grundmaterials geringer sein, um den Artikel leichter zu machen oder seine Biegsamkeit
zu erhöhen. Spezifische Gewichte von nicht-geschäumtem Polymer-Grundmaterial,
das im Obermaterialteil eines Schuhs (Zunge, Oberleder oder Kragen) zu verwenden
ist, können mindestens etwa 0,6 betragen.
Ähnlich kann die Dicke des Grundmaterials von etwa 0,5 bis etwa
10 mm, bevorzugt von etwa 1,0 bis etwa 6 mm variieren. Für Grundmaterial in
einem Artikel wie einer Schuh-Komponente, die als Innensohlen-Teil eines Schuhs
zu verwenden ist, bevorzugen wir den Bereich von etwa 0,55 mm bis etwa 6 mm.
Für den Komfort und das Gefühl kann das Grundmaterial mit
einer Anzahl von Materialien bedeckt sein, einschließlich Stoffen, Polymermaterialien
und anderer Deckmaterialien, die nicht wesentlich die Wärmeübertragung
zwischen der kühl zu haltenden Person oder dem kühl zu haltenden Gegenstand
und dem Grundmaterial behindern. Für Oberflächen des Artikels, die nicht
dazu bestimmt sind, mit der kühl zu haltenden Person oder dem kühl zu
haltenden Gegenstand in Kontakt zu stehen, gilt diese Beschränkung nicht.
Temperaturstabilisierendes Material
Das temperaturstabilisierende Material kann in Mikrokapseln, (als
MicroPCM bezeichnet) oder in größeren Kapseln eingekapselt sein. Mikrokapseln
bieten jedoch eine größere Oberfläche bei einer gegebenen Menge eines
temperaturstabilisierenden Materials, was zu einer effizienteren Wärmeübertragung
von dem Grundmaterial führt. Eingekapseltes temperaturstabilisierendes Material
kann in leckbeständige Mikrokapseln eingekapselt sein. Weiter können die
mikroverkapselten temperaturstabilisierenden Materialien in dem Grundmaterial einzeln
umgeben eingekapselt und eingebettet sein. Zusätzlich können im Wesentlichen
alle Mikrokapseln voneinander beabstandet sein, wobei der Raum zwischen benachbarten
aneinander grenzenden Mikrokapseln aus Grundmaterial oder, wenn das Grundmaterial
geschäumt ist, Grundmaterial und Luft oder anderen Gasen besteht. Mikrokapseln
von temperaturstabilisierendem Material können in einem Größenbereich
von etwa 1,0 bis etwa 1000 Mikrometer liegen und werden gemäß herkömmlichen,
dem Fachmann wohlbekannten Verfahren gebildet.
Das temperaturstabilisierende Material kann ein Material vom Phasenänderungs-Typ
sein. Die Phasenänderungsmaterialien entfernen etwas der Wärme von dem
Sorptionsmaterial einfach durch Speicherung fühlbarer Wärme. Mit anderen
Worten, sie erwärmen sich, wenn sich die Wärmequelle (beispielsweise Fuß
oder umgebendes Schuhmaterial) erwärmt, wobei sie Wärme von der Wärmequelle
abführen. Jedoch ist die wirksamste Funktion des Phasenänderungsmaterials
die Phasenänderung selbst. Eine extrem große Wärmemenge wird von
einem geeigneten Phasenänderungsmaterial in Verbindung mit der Phasenänderung
(d.h. Änderung von einer festen Phase zu einer flüssigen Phase oder Änderung
von einer flüssigen Phase zu einer festen Phase) absorbiert. Es gibt typisch
keine Änderung der Temperatur des Phasenänderungsmaterials während
der Phasenänderung, trotz der relativ beträchtlichen Wärmemenge,
die erforderlich ist, um die Änderung zu bewirken, wobei die Wärme während
der Änderung absorbiert wird. Phasenänderungsmaterialien, die sich von
einem Festkörper zu einer Flüssigkeit verändern, wobei sie ihre latente
Schmelzwärme aus dem Sorbens absorbieren, sind in einem geschlossenen System
am nützlichsten.
Geeignete Phasenänderungsmaterialien für spezielle Anwendungen
können aus Paraffin, Naphthalin, Schwefel, hydratisiertem Calciumchlorid, Bromcampher,
Cetylalkohol, Cyanimid, Eleudinsäure, Laurinsäure, hydratisiertem Natriumsilicat,
Natriumthiosulfatpentahydrat, Dinatriumsulfat, hydratisiertem Natriumcarbonat, hydratisiertem
Calciumcitrat, Glaubersalz, Kalium-, Natrium- und Magnesiumacetat ausgewählt
sein.
Beispiele für derartige Phasenänderungsmaterialien sind
paraffinische Kohlenwasserstoffe mit Kohlenstoff-Kettenlängen zwischen etwa
13 und 30 Kohlenstoffatomen. Zusätzlich können Materialien wie 2,2-Dimethyl-1,3-propandiol
(DMP) und 2-Hydroxymethyl-2-methyl-1,3-propandiol (HMP) und dergleichen als temperaturstabilisierendes
Material verwendet werden.
Jedes der obigen Materialien kann getrennt eingekapselt werden und
ist nahe dem angegebenen Schmelzpunkt am wirksamsten. Die Materialien können
auch innerhalb einzelner Kapseln oder Mikrokapseln gemischt werden, um temperaturstabilisierende
Materialien mit einem praktisch kontinuierlichen Bereich von Phasenänderungstemperaturen
zu ergeben. Es ist aus dem Vorangehenden ersichtlich, dass der wirksame Temperaturbereich
des Artikels maßgeschneidert werden kann, um optimal in einer speziellen Umgebung
zu wirken, indem man die Phasenänderungstemperatur wählt und dem Artikel
Mikrokapseln hinzufügt, welche das entsprechende temperaturstabilisierende
Material enthalten. Gemäß der Erfindung schließen die Produkte mindestens
zwei Arten von Artikeln mit mindestens zwei verschiedenen temperaturstabilisierenden
Materialien ein. Gemäß diesem Aspekt wirkt jede Art von Artikeln so, dass
dieser eine verschiedenen Temperatur stabilisiert, und er kann in einem verschiedenen
Teil des Produkts angeordnet sein.
Für die vorliegende Erfindung ist es wünschenswert, dass
das Phasenänderungsmaterial, das in dem Artikel verwendet wird, gemäß
einem Aspekt der Erfindung seine Phasenänderung bei einer Temperatur eingeht,
die etwas niedriger ist als die Hauttemperatur der ruhenden Person. Die Ruhe-Hauttemperaturen
(einschließlich Ruhe-Fußtemperaturen) können im Bereich von etwa
88°F bis etwa 95°F (d.h. von etwa 31°C bis etwa 35°C) liegen.
Erhöhte Hauttemperaturen können im Bereich von etwa 32,2°C (90°F)
bis etwa 36,7°C (98°F) und darüber liegen. Deshalb ist es wünschenswert,
dass das zu verwendende Phasenänderungsmaterial, das in diesem Aspekt der vorliegenden
Erfindung zu verwenden ist, seine Phasenänderung bei Temperaturen über
etwa 25,6°C (78°F) bis etwa 37,8°C (100°F) eingeht. Bevorzugt
geht das Phasenänderungsmaterial seine Phasenänderung bei Temperaturen
von etwa 80°F bis etwa 86°F (d.h. von etwa 26,6°C bis etwa 30,0°C)
oder von etwa 92°F bis etwa 98°F (d.h. von etwa 33,3°C bis etwa 36,6°C)
ein.
Mikroverkapselte Phasenänderungsmaterialien sind z.B. von Frisby
Technology (Winston, Salem, NC) erhältlich. Ein derartiges geeignetes Material
ist THERMASORB® 83, das einen Feststoff-Flüssigkeit-Phasenübergang
bei etwa 83°F (d.h. 28,3°C) eingeht. Ein weiteres derartiges geeignetes
Material ist THERMASORB® 95, das einen Feststoff-Flüssigkeit-Phasenübergang
bei etwa 95°F (d.h. 35°C) eingeht. Ein weiteres derartiges geeignetes
Material ist THERMASORB® 65, das eine Feststoff-Flüssigkeit-Phasenübergangstemperatur
von etwa 65°F (d.h. 18,3°C) aufweist. Ein weiteres geeignetes
Material ist THERMASORB® 122, das eine Feststoff-Flüssigkeit-Phasenübergangstemperatur
von etwa 122°F, d.h. 50°C, aufweist. Diese Materialien sind in der Lage,
zwischen etwa 165 und 210 Joule pro Gramm THERMASORB®-Mikrokapseln
zu absorbieren. Diese Materialien können in ein Polymer-Grundmaterial eingemischt
werden, um Artikel mit einem Bereich von Übergangstemperaturen zu schaffen.
Derartige Mischungen können homogen (d.h. gleichmäßige Verteilung
von temperaturstabilisierenden Materialien von mehr als einer Art in dem ganzen
Polymer-Grundmaterial) oder nicht-homogen (d.h. Konzentration eines speziellen temperaturstabilisierenden
Materials in einem Bereich eines Grundmaterials und Konzentration eines anderen
temperaturstabilisierenden Materials in einem anderen Bereich des Grundmaterials)
gemacht werden. Alternativ können temperaturstabilisierende Materialien ungleichmäßig
in einem Grundmaterial verteilt werden, so dass sie beispielsweise in einem Bereich
mit höherer erwarteter Wärmezufuhr oder höherem erwartetem Wärmeverlust
als in anderen Bereichen mit entweder wenig oder sogar keinem temperaturstabilisierenden
Material angeordnet sind.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wurde gefunden,
dass es für den Komfort wichtig sein kann, dass es unmittelbar nach dem Anziehen
der Schuhe eine Wahrnehmung von Kühle gibt, die vom Träger eines Schuhs
erfahren wird. Diese Wahrnehmung führt zu einer sofortigen Zufriedenheit mit
dem Produkt und führt zu einem erhöhten Vertrauen auf der Seite des Benutzers,
dass der Schuh einen übermäßigen Temperaturanstieg des Fußes
verhindert. Diese Wahrnehmung kann erzielt werden, indem man die Schuhe mit einer
ersten Art Artikel ausstattet, welcher ein erstes Phasenübergangsmaterial aufweist,
das oberhalb einer typischen Umgebungstemperatur einen ersten Temperaturübergang
eingeht (so dass das Phasenänderungsmaterial fest ist, wenn der Schuh bei einer
typischen Umgebungstemperatur vorliegt). Gleichzeitig sollte die erste Phasenänderungstemperatur
unter jener von normaler Ruhe-Hauttemperatur liegen, so dass das Phasenänderungsmaterial
sofort beginnt, Wärme vom Fuß abzuführen. Demgemäß wird
die erste Phasenänderungstemperatur gemäß Überlegungen sowohl
hinsichtlich der normalen Ruhe-Fußtemperatur als auch einer für die Umgebung
erwarteten Umgebungstemperatur ausgewählt, in welcher der Schuh wahrscheinlich
verwendet wird. Diese Umgebungstemperaturen liegen im Bereich von bis zu etwa 35°C
(95°F).
Für weitere Vorteile gemäß diesem weiteren Aspekt der
Erfindung werden die Schuhe mit einer zweiten Art Artikel ausgestattet, der ein
zweites Phasenänderungsmaterial aufweist, welches eine Phasenänderung
bei einer Temperatur über jener von normaler Ruhe-Hauttemperatur, aber unter
einer Temperatur eingeht, bei der sich die Füße übermäßig
heiß anfühlen (etwa 36,1°C, d.h. 97°F). Der zweite Phasenänderungstemperatur-Stabilisator
wirkt so, dass er den Temperaturanstieg des Fußes minimiert, nachdem der Fuß
eine etwas erhöhte Temperatur erreicht hat, die mit heftiger Aktivität
verbunden ist.
Im Allgemeinen sind die Phasenänderungstemperaturen des ersten
und zweiten Phasenänderungsmaterials um etwa 5°F bis etwa 30°F voneinander
verschieden. In einer speziellen Ausführungsform geht der erste Phasenänderungstemperatur-Stabilisator
einen Übergang von etwa 23,9°C (75°F) bis etwa 32,2°C (90°F)
oder bevorzugt von etwa 25,6°C (78°F) bis etwa 30,6°C (87°F)
und bevorzugter von etwa 26,7°C (80°F) bis etwa 25,4°C (85°F)
ein.
In einer speziellen Ausführungsform geht der zweite Phasenänderungstemperatur-Stabilisator
einen Übergang von etwa 29,4°C (85°F) auf etwa 40,6°C (105°F)
oder bevorzugt von etwa 31,1°C (88°F) auf etwa 38,9°C (102°F)
oder bevorzugter von etwa 32,2°C (90°F) auf etwa 37,8°C (100°F)
ein. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform beträgt die erste
Phasenänderungstemperatur etwa 25,6°C (78°F) auf etwa 30,6°C
(87°F) und beträgt die zweite Phasenübergangstemperatur etwa 31,1°C
(88°F) auf etwa 38,9°C (102°F). Zum Vermeiden der Effekte einer extremen
Wärme kann ein drittes Phasenänderungsmaterial mit einer höheren
Phasenänderungstemperatur (z.B. von etwa 43,3°C auf 54,4°C (etwa
110°F bis 130°F) eingeschlossen werden.
Bei der Herstellung von Artikeln gemäß der Erfindung werden
die gewünschten eingekapselten Phasenänderungsmaterialien zu einem Polymer-Grundmaterial
(Flüssigkeit, Lösung, Suspension, Dispersion oder Aufschlämmung)
gegeben und die Herstellung wird gemäß herkömmlichen Verfahren bewerkstelligt,
die ein Schäumen einschließen können. Ein geschäumtes Grundmaterial
kann gebildet werden, indem man ein flüssiges Polymer und/oder Elastomer auswählt
und dann bewirkt, dass es geschäumt wird. Übliche Verfahren zum Schäumen
sind in der US-A-5 499 460 an Bryant offenbart und andere Verfahren sind dem Fachmann
wohlbekannt. Nicht-geschäumtes Polymer-Grundmaterial kann durch dem Fachmann
wohlbekannte Mittel gehärtet, vernetzt oder auf andere Weise in einen im Wesentlichen
festen Zustand gebracht werden.
Das temperaturstabilisierende Material (z.B. MicroPCM) kann vor dem
Härten oder Vernetzen dem flüssigen Polymer/Elastomer zugesetzt und darin
eingemischt werden, um eine Benetzung und gleichmäßige Dispergierung
in der ganzen Mischung sicherzustellen. Alternativ, aber weniger wünschenswert,
kann das temperaturstabilisierende Material durch solche Mittel wie Aufspalten unter
einer Messerkante in ein gehärtetes oder vernetztes Polymer/Elastomer gegeben
werden.
Ein wichtiger Parameter der Artikel ist die Beladung (Gewicht des
temperaturstabilisierenden Materials pro Gewicht Grundmaterial) des Polymer-Grundmaterials.
Eine hohe Beladung kann die Fähigkeit des Artikels, Wärme zu absorbieren,
erhöhen, während eine übermäßige Beladung den potenziellen
Nachteil hat, dass so viel des im Allgemeinen wärmeleitfähigeren Grundmaterials
durch im Allgemeinen weniger wärmeleitfähiges temperaturstabilisierendes
Material ersetzt ist, dass der Artikel nicht leicht Wärme zu dem temperaturstabilisierenden
Material überträgt. Dies kann eine verringerte Wärmekopplung zwischen
der Wärmequelle (Fuß) und der Wärmesenke (z.B. mikroverkapseltes
Phasenänderungsmaterial oder MicroPCM) zur Folge haben. Weiter kann eine hohe
Beladung die Struktur des Grundmaterials und dadurch dessen Eigenschaften verändern,
was für die Nützlichkeit des Grundmaterials wichtig sein kann. So gibt
es ein Gleichgewicht zwischen einer wirksamen Wärmeübertragung durch das
Grundmaterial und der Grundmaterial-Funktionalität einerseits und der Wärmeaufnahmefähigkeit
andererseits. Es sollte auch bemerkt werden, dass im Allgemeinen umso mehr Energieübertragung
erforderlich ist, um das Phasenänderungsmaterial zu regenerieren, je höher
die Beladung (Erhöhung der Kapazität zur Wärmeaufnahme) ist.
Typische Konzentrationen von mikroverkapselten Phasenänderungsmaterialien,
die dem Grund-Polymermaterial zugesetzt werden, liegen im Bereich von etwa 20 bis
etwa 60 Gew.-%, bevorzugt von etwa 25% bis etwa 50%. Der Beladungsbereich kann für
verschiedene Schaumstoffdichten verschieden sein, so dass ein weniger dichter Schaumstoff
bis zu einem geringeren Ausmaß beladen werden kann, während er seine wesentlichen
Merkmale und Eigenschaften zur Verwendung in der Erfindung beibehält, als dies
bei einem dichteren Schaumstoff der Fall wäre. Schaumstoffe mit einer Dichte
von etwa 3 Pfund Grundmaterial pro Kubikfuß werden im Allgemeinen bis zu etwa
40–50 Gew.-% mit MicroPCM beladen. Schaumstoffe mit Dichten von etwa 9 Pfund
Grundmaterial pro Kubikfuß werden im Allgemeinen mit bis zu etwa 50–60
Gew.-% MicroPCM beladen.
Die Beladung kann für Artikel, die in unterschiedlichen Teilen
eines Produkts anzuordnen sind, verschieden sein. Zum Beispiel kann bei einem Artikel,
der als Schuh-Komponente verwendet wird, welche an der Position einer Innensohle
anzuordnen ist, die Beladung etwa 20% bis etwa 60% oder etwa 30% bis etwa 50% (d.h.
40% Mikrokapseln pro Gewicht Grundpolymer) betragen. Bei einem Artikel, der als
Schuh-Komponente verwendet wird, welche in der Zunge, dem Obermaterial oder dem
Kragenteil eines Schuhs anzuordnen ist, kann die Beladung etwa 20% bis etwa 60%
oder etwa 20% bis etwa 40% ausmachen.
Wenn das Produkt ein Schuh ist, können derartige Schuhe etwa
2 bis etwa 16 Unzen MicroPCM pro Paar Schuhe enthalten. So kann ein Paar Schuhe
gemäß der Erfindung etwa 350 bis etwa 4000 Joule Wärme absorbieren.
Bevorzugt ist ein Paar Schuhe gemäß der Erfindung so ausgelegt, dass es
etwa 1000 bis etwa 3500 Joule Wärme und bevorzugter etwa 2000 bis etwa 3500
Joule Wärme absorbiert.
Die Artikel können in jedem Teil des Schuhs angeordnet werden.
Der Artikel ist eine Schuh-Komponente, welche als ein Teil oder das Ganze von jedem
dieser Schuhteile: einer Innensohle, einer Zunge, einem Obermaterial, einem Kragen,
den Seiten, einem Absatz oder von anderen Teilen eines Schuhs fungieren kann, wo
die Verhütung eines Wärmeanstiegs des Fußes wünschenswert ist
und ein guter Wärmekontakt mit dem Fuß hergestellt werden kann. Einige
Bereiche des Fußes sind wärmeempfindlicher als andere, und die erfindungsgemäßen
Artikel als Schuh-Komponenten können besonders wirksam sein, wenn sie Teilen
des Schuhs einverleibt werden, die in Kontakt mit diesen Bereichen, z.B. dem Rist
des Fußes, stehen sollen. Gewisse Bereiche eines Schuhs stehen alternativ in
gutem Wärmekontakt mit der Bodenoberfläche und können den Temperaturanstieg
des Fußes des Trägers auf diese Weise verhindern. Das Verfahren des Anbringens
der Artikel ist für die Erfindung nicht kritisch. Typisch werden die Artikel
in das Produkt geklebt oder eingenäht, z.B. in das Fußbett von Schuhen.
Schuhe können auch so hergestellt werden, dass die Schuh-Komponenten eine Einheit
mit den Schuhen bildet und kein Anbringen erforderlich ist. Allgemeine Verfahren
zur Herstellung von Schuhen sind dem Fachmann wohlbekannt. Es ist für den Fachmann
beim Lesen dieser Beschreibung offenkundig, wie er die Herstellung eines allgemein
hierin beschriebenen Schuhs bewerkstelligen soll.
In einem speziellen Beispiel kann ein Artikel, der ein Butadien-Kautschuk-Grundmaterial
und mikroverkapseltes Phasenänderungsmaterial umfasst, einer Schuhinnensohle,
z.B. im Fersenbereich oder in der Zehenkuppe, einverleibt werden. Schuhinnensohlen
können aus einem Polymermaterial mit einem hohen Kompressionswiderstand hergestellt
werden. Geeignete Materialien für Schuhinnensohlen umfassen Polyurethan, Ethylen/Vinylacetat
(EVA)-Copolymer, Latex, Polyethylen, Polypropylen, Butadien, Silicon, Celluloseacetat,
Neopren, Epoxy, Polystyrol, Gummi und Polyvinylchlorid (PVC). Bei einigen bevorzugten
Ausführungsformen ist ein geschäumtes EVA-Copolymer mit geschlossenen
Zellen geeignet. 3 zeigt eine Schuhinnensohle, die
einen temperaturstabilisierenden Artikel im Zehenkuppenbereich darstellt. Der temperaturstabilisierende
Artikel kann durch irgendein geeignetes Mittel, wie durch chemischen Klebstoff oder
ein physikalisches Mittel der Anbringung, an ein nicht temperaturstabilisierendes
Material angebracht werden. In einigen Ausführungsformen kann das temperaturstabilisierende
Material direkt auf ein Substrat aufgebracht werden (z.B. eine Schuhinnensohle,
um eine Schuh-Komponente mit temperaturstabilisierenden Eigenschaften zu schaffen)
und beispielsweise in situ gehärtet werden. Einige Substratmaterialien müssen
nach der Produktion behandelt werden, um das temperaturstabilisierende Material
anzunehmen. Zum Beispiel weist EVA nach dem Formen typisch eine „Haut" auf
seiner Oberfläche auf, welche durch mehrere Verfahren, einschließlich
der Behandlung mit einem Lösungsmittel, z.B. Aceton, entfernt werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform ist das temperaturstabilisierende
Material überall in einem Grundmaterial aus gemahlenem Kork dispergiert und
in die Sohle eines Schuhs oder Stiefels eingefügt. Typisch kann ein innerer
Teil einer Gummisohle ausgehöhlt werden und kann das Gummi durch ein weniger
dichtes Material ersetzt werden, ohne die Festigkeit der Sohle zu opfern. Dieses
weniger dichte Material kann eine Schuh-Komponente sein, wie oben beschrieben.
Die temperaturstabilisierende Fähigkeit der Artikel kann anfänglich
verwirklicht oder regeneriert werden, indem man den Artikel oder das Produkt, das
den Artikel enthält, über eine Zeitspanne, die lang genug ist, um alles
flüssige Material oder zumindest einen Teil davon in festes Material zu überführen,
in eine Umgebung gibt, die unterhalb der Phasenübergangstemperatur des temperaturstabilisierenden
Materials des Artikels oder Produkts liegt.
Die Erfindung wird weiter in den folgenden Beispielen beschrieben,
welche nicht den in den Ansprüchen beschriebenen Bereich der Erfindung beschränken.
Beispiele
Die folgenden Beispiele erläutern die Eigenschaften gewisser
Ausführungsformen.
Beispiel 1: Laufbandtest
Der Laufbandtest wurde wie folgt durchgeführt. Einer Testperson
wurden Socken und ein Paar Schuhe zum Tragen gegeben. Man achtete darauf, dass die
Schuhe richtig passten, da zuvor beobachtet worden war, dass nicht richtig passende
Schuhe unzuverlässige Ergebnisse ergeben.
Die Fußtemperatur wurde durch eine Agema 570 IR-Kamera in einem
umgebungsmäßig kontrollierten Raum (die Raumtemperatur betrug 72°F;
22,2°C; die Feuchtigkeit 40%) gemessen. Jede Testperson saß auf einem
Stuhl, mit den Waden auf einem anderen Stuhl, um sicherzustellen, dass die Füße
während der Messung in der Luft hingen und keinerlei Kontakt mit dem anderen
Fuß oder dem Boden hatten. Die Fußtemperaturen wurden als Durchschnittsaufzeichnungen
von 3 verschiedenen Bereichen des Fußes aufgezeichnet: der Unterseite des Fußes,
dem Rist oder dem Oberen des Fußes und dem Fußgewölbe. Eine anfängliche
Fußtemperatur wurde vor dem Bewegen aufgezeichnet, welche die Grundlinie ist.
Unmittelbar vor der Bewegung wurde eine weitere Messung vorgenommen, welche die
Zeit null ist. Die Personen gingen 45 Minuten lang mit 2,5 mph auf einem Precor
964-Laufband (keine Steigung). Alle fünf Minuten wurde das Laufband gestoppt
und die Person ging unmittelbar zu den Stühlen, entfernte die Testschuhe und
Socken und die Messung der Fußtemperatur wurde sofort vorgenommen. Die Person
zog dann die Socken und Schuhe wieder an und fuhr mit dem Laufbandtest fort. Nach
45 Minuten ruhte die Person aus und die Fußtemperatur wurde wieder gemessen
(Ausruhen). Die Konfiguration der Schuhe war wie folgt:
Die Schuhe gemäß Beispiel 1 sind FootJoy Dry I.C.E.-Golfschuhe mit 2,3
± 0,25 mm Schaumstoff, der 28,3°C (83°F)-Phasenänderungsmaterial
enthielt, in der Zungenausfütterung und den Kragenteilen des Schuhs und 2,75
± 0,25 mm Schaumstoff, der 28,3°C (83°F)-Phasenänderungsmaterial
enthielt, in der Innensohle des Schuhs.
Diese spezielle beispielhafte Ausführungsform, die nicht Teil
der Erfindung ist, wurde mit Schuhwerk ohne irgendwelches Phasenaustauschmaterial
oder mit Phasenaustauschmaterial, das nur in der Innensohle des Schuhs vorlag, verglichen.
Die Konfiguration der Schuhe gemäß den Vergleichsbeispielen war wie folgt:
Die Schuhe gemäß Vergleichsbeispiel 1 sind FootJoy DryJoys GX-Golfschuhe
mit Phasenänderungsmaterial in dem Innsohlenteil der Schuhe. Dieser Schuh weist
einen 2,75 ± 0,25 mm dicken Polyurethan-Schaumstoff mit 9
Pfund pro Kubikfuß als Innensohle auf, welche mit 40 Gew.-% Phasenänderungsmaterial
beladen war, das eine Phasenänderung bei etwa 83°F (28,3°C) eingeht.
Die Schuhe gemäß Vergleichsbeispiel 2 sind FootJoy DryJoys-Golfschuhe
ohne jegliches einverleibte Phasenänderungsmaterial. Schuhe gemäß
Vergleichsbeispiel 3 sind Etonic Difference Tour-Golfschuhe. Schuhe gemäß
Vergleichsbeispiel 4 sind Reebok DMX Trac-Golfschuhe. Schuhe gemäß Vergleichsbeispiel
5 sind Etonic Difference-Golfschuhe. Schuhe gemäß Vergleichsbeispiel 6
sind Nike SSL-Golfschuhe. Schuhe gemäß Vergleichsbeispiel 7 sind Adidas
Saddle Stripe-Golfschuhe. Schuhe gemäß Vergleichsbeispiel 8 sind Nike
Air Zoom Tour T@C-Golfschuhe.
Die resultierende Zeit-Temperatur-Grafik ist in 4
gezeigt. Die Grundlinientemperaturen aller Produkte ohne Phasenänderungsmaterial
lagen in einem engen Bereich zwischen 35,04 bis 36,37°C (zwischen 95,07 bis
97,47°F). Die Grundlinientemperaturen der Füße von Personen, welche
die Schuhe von Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 trugen, waren aufgrund des unmittelbaren
Kühleffekts der Phasenänderungsmaterial-haltigen Schaumstoffe in diesen
Schuhen niedriger. Als die Personen gingen, waren ihre Fußtemperatur-Zunahmen,
wenn sie Schuhe gemäß den Vergleichsbeispielen 3–8 trugen, alle
größer als jene, die Schuhe gemäß den Vergleichsbeispielen 1
oder 2 oder Beispiel 1 trugen. Nach nur 5 Minuten war die Fußtemperatur von
Personen, die Schuhe gemäß Vergleichsbeispiel 2 trugen, mehr als 1°F
niedriger als jene von denjenigen, die Schuhe gemäß Vergleichsbeispiel
3 trugen, und 4°F niedriger als jene von denjenigen, die Schuhe gemäß
Vergleichsbeispiel 8 trugen. Der Unterschied der Temperaturen verbreiterte sich
am Ende des Tests, so dass die Fußtemperatur von Personen, die Schuhe gemäß
Vergleichsbeispiel 2 trugen, 2,2°F niedriger war als jene von denjenigen, die
Schuhe gemäß Vergleichsbeispiel 3 trugen, und 4,4°F weniger als die
von denjenen, die Schuhe gemäß Vergleichsbeispiel 8 trugen.
Die Schuhe, die Phasenänderungsmaterial in der Innensohle (Vergleichsbeispiel
1) und in der Innensohle, der Zunge und dem Kragen (Beispiel 1) enthielten, hatten
eine sogar noch dramatischere Verhütung des Anstiegs der Fußtemperatur
der Personen zur Folge. Diese Schuhe zeigten eine Verringerung der Fußtemperatur
der Personen vom Zeitpunkt an, wo sie angezogen wurden, durch den ganzen Test hindurch
und bis zum Ende des Tests.
Die Schuhe gemäß Vergleichsbeispiel 1 verringerten die Fußtemperatur
der Personen um etwa 4°F im Vergleich zu Vergleichsbeispiel 3 und um mehr als
6°F im Vergleich zu Vergleichsbeispiel 6.
Die Schuhe gemäß Beispiel 1 verringerten die Fußtemperatur
der Personen um etwa 6 bis 6,5°F im Vergleich zu Vergleichsbeispiel 3 und um
7,5–10°F im Vergleich zu Vergleichsbeispiel 8.
Überraschend hatten die Personen, welche die Schuhe nach Beispiel
1 trugen, nach 45-minütigem Gehen ungefähr die gleiche Fußtemperatur,
wie sie Personen, die Schuhe gemäß den Vergleichsbeispielen 3–8
trugen, vor jeglichem Gehen aufwiesen.
Beispiel 2: Butadien-Kautschuk-haltiges temperaturstabilisierendes Material
Es wurde Butadien-Kautschuk hergestellt, der 30 Gew.-% (bezogen auf
das Gewicht des Kautschuks) mikroverkapseltes Phasenänderungsmaterial oder
MicroPCM (THERMASORB®, Frisby Technologies, Winston, Salem, NC)
enthielt, und die nachstehenden physikalischen Eigenschaften wurden durch Standard-Testverfahren
gemäß ASTM-Standards gemessen. Ein Prüfling enthielt THERMASORB®
83 (Prüfling A) und ein Prüfling enthielt THERMASORB®
95 (Prüfling B).
Tabelle 1. Eigenschaften von MicroPCM-haltigem Butadien-Kautschuk
Andere Ausführungsformen
Es versteht sich, dass, während die Erfindung in Verbindung mit
ihrer detaillierten Beschreibung beschrieben wurde, die vorangehende Beschreibung
erläuternd sein soll und nicht den Bereich der Erfindung beschränken soll,
welcher durch den Bereich der beigefügten Ansprüche definiert wird. Andere
Aspekte, Vorteile und Abwandlungen können im Bereich der folgenden Ansprüche
vorgenommen werden.
Anspruch[de]
Schuh zur Bereitstellung einer Temperaturstabilisierung eines Fußes
eines Trägers, umfassend:
eine Sohle;
eine Innensohle, die auf der Sohle angeordnet ist;
ein Oberleder, das an der Sohle angebracht ist, wobei das Oberleder einschließt:
einen Ringbesatz; und
einen Kragen, der an dem Ringbesatz angebracht ist;
eine Zunge, die an dem Oberleder angebracht ist;
und dadurch gekennzeichnet, dass die Innensohle ein erstes polymeres Material
und ein erstes mikroverkapseltes Phasenänderungsmaterial einschließt,
das in dem ersten polymeren Material dispergiert ist, die Zunge, der Ringbesatz
oder der Kragen ein zweites polymeres Material, das weniger dicht ist als das erste
polymere Material, und ein zweites mikroverkapseltes Phasenänderungsmaterial
einschließt, das in dem zweiten polymeren Material dispergiert ist, und das
erste mikroverkapselte Phasenänderungsmaterial und das zweite mikroverkapselte
Phasenänderungsmaterial verschiedene Phasenänderungstemperaturen aufweisen.Schuh nach Anspruch 1, in dem eines von dem ersten mikroverkapselten
Phasenänderungsmaterial und dem zweiten mikroverkapselten Phasenänderungsmaterial
eine Phasenänderungstemperatur im Bereich von 25,6°C bis 30,6°C aufweist
und das andere des ersten mikroverkapselten Phasenänderungsmaterials und des
zweiten mikroverkapselten Phasenänderungsmaterials eine Phasenänderungstemperatur
im Bereich von 31,1°C bis 38,9°C aufweist.Schuh nach Anspruch 1, in dem eines von dem ersten mikroverkapselten
Phasenänderungsmaterial und dem zweiten mikroverkapselten Phasenänderungsmaterial
eine Phasenänderungstemperatur unterhalb von normaler Ruhe-Hauttemperatur aufweist
und das andere von dem ersten mikroverkapselten Phasenänderungsmaterial und
dem zweiten mikroverkapselten Phasenänderungsmaterial eine Phasenänderungstemperatur
oberhalb der normalen Ruhe-Hauttemperatur aufweist.Schuh nach einem der Ansprüche 1 oder 2, in dem das erste polymere
Material ein erstes geschäumtes polymeres Material mit einer Dichte im Bereich
von 96 kg/m3 bis 192 kg/m3 ist.Schuh nach Anspruch 1, in dem das erste polymere Material ein spezifisches
Gewicht von mehr als 0,90, eine Zugfestigkeit von mindestens 10 kg/cm2,
eine Zerreißbeständigkeit von mindestens 3 kg/cm, eine Elastizität
von mindestens 40% und eine Härte von mindestens 20 Shore A aufweist.Schuh nach Anspruch 5, in dem die Härte mindestens 22 Shore A beträgt.Schuh nach Anspruch 1, in dem das erste polymere Material ein nicht-geschäumter
Kautschuk ist.Schuh nach Anspruch 4, in dem das erste geschäumte polymere Material
ein Polyurethan-Schaumstoff ist.Schuh nach einem der Ansprüche 1 oder 2, in dem eine Beladung des
ersten mikroverkapselten Phasenänderungsmaterials in dem ersten polymeren Material
30 bis 50 Gew.-% des ersten polymeren Materials beträgt.Schuh nach einem der Ansprüche 1 oder 2, in dem das zweite polymere
Material ein zweites geschäumtes polymeres Material mit einer Dichte im Bereich
von 64 kg/m3 bis 128 kg/m3 ist.Schuh nach Anspruch 10, in dem das zweite geschäumte polymere Material
ein Polyurethan-Schaumstoff ist.Schuh nach einem der Ansprüche 1 oder 2, in dem eine Beladung des
zweiten mikroverkapselten Phasenänderungsmaterials in dem zweiten polymeren
Material 20 bis 40 Gew.-% des zweiten polymeren Materials beträgt.Schuh nach einem der Ansprüche 1 oder 2, in dem das erste mikroverkapselte
Phasenänderungsmaterial und das zweite mikroverkapselte Phasenänderungsmaterial
2000 Joule bis 3500 Joule Wärme während der Verwendung des Schuhs absorbieren.