Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne,
die auf Schaltungsplatinen und dergleichen zu befestigen ist, die in Kommunikationsvorrichtungen
enthalten sind, und bezieht sich ferner auf eine Kommunikationsvorrichtung, die
dieselbe umfasst.
Stand der Technik
In Kommunikationsvorrichtungen, wie z. B. tragbaren Telefonen, gibt
es Fälle, wo eine chipförmige Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
auf der Schaltungsplatine befestigt ist, die darin eingebaut ist. Es gibt eine Vielzahl
von Variationen der Oberflächenbefestigungstyp-Antennen. Eine derselben ist
eine Mehrfachresonanz-Oberflächenbefestigungstyp-Antenne.
Diese Mehrfachresonanz-Oberflächenbefestigungstyp-Antenne weist
ein dielektrisches Substrat auf, das aus einem dielektrischen Körper besteht,
wie z. B. einer Keramik oder einem Harz, und weist zwei Strahlungselektroden auf,
die auf der Oberfläche derselben angeordnet sind, mit einem Abstand zwischen
den Strahlungselektroden. Die Resonanzfrequenzen der beiden Strahlungselektroden
sind eingestellt, um voneinander abzuweichen, so dass die Frequenzbänder der
Sende- und Empfangswellen dieser beiden Strahlungselektroden einander teilweise
überlappen, wie es durch Frequenzen f1 und f2 in 10
angezeigt ist. Durch In-Resonanz-Sein der zwei Strahlungselektroden, die sich somit
in der Resonanzfrequenz leicht voneinander unterscheiden, werden Mehrfachresonanzzustände
in Frequenzcharakteristika erzeugt, wie es durch die durchgezogene Linie in
10 angezeigt ist, wodurch das Verbreiten der Frequenzbänder
der Sende- und Empfangswellen der Oberflächenbefestigungstyp-Antenne realisiert
wird.
Bezüglich der Miniaturisierung der Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
gibt es jedoch eine Tendenz, die Permittivität des dielektrischen Substrats
zu erhöhen und den Zwischenraum zwischen den beiden Strahlungselektroden zu
verschmälern. Als Folge erhöht sich die Kapazität, die zwischen den
beiden Strahlungselektroden auftritt, und die kapazitive Kopplung zwischen denselben
wird verstärkt, was zu einer gegenseitigen Interferenz der Resonanzen führt,
die zwischen den beiden Strahlungselektroden erzeugt werden. Dies ergibt ein Problem
darin, dass eine der zwei Strahlungselektroden kaum in Resonanz ist, und dass daher
keine zufriedenstellende Mehrfachresonanzbedingungen erreicht werden können.
Außerdem, wenn darauf abgezielt wird, die Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
dünner zu machen, werden die Abstände zwischen den beiden Strahlungselektroden
und der Masse reduziert, und dadurch erhöhen sich die Kapazitäten (Streukapazitäten)
zwischen den Strahlungselektroden und Masse. Wenn der Anstiegsgrad in diesen Streukapazitäten
bedeutend ist, so dass die Streukapazitäten wesentlich größer werden
als die Kapazität zwischen den beiden Strahlungselektroden, tritt das Problem
auf, dass keine zufriedenstellenden Mehrfachresonanzbedingungen erreicht werden
können, wie in dem oben beschriebenen Fall.
Die EP0332139 bezieht sich
auf eine Breitbandantenne für Mobilkommunikation auf einer Masseplatte mit
einer flachen Oberfläche. Dieselbe umfasst eine erste L-förmige Strahlerplatte
mit einem Schenkel, der parallel zu der Masseplatte angeordnet ist, und einem anderen
Schenkel, der senkrecht zu der Masseplatte angeordnet ist. Die Breitbandantenne
für Mobilkommunikation umfasst eine zweite L-förmige Unterstrahlerplatte
mit einem Schenkel, der parallel zu der Masseplatte angeordnet ist, und einem weiteren
Schenkel, der senkrecht zu der Masseplatte an einer Position in nächster Nähe
zu dem Strahlerelement angeordnet ist, wobei die freien Enden der Strahlerplatte
und der Unterstrahlerplatte einen bestimmten Abstand haben.
Die EP0831547 lehrt eine Mikrostreifenantenne,
die auf einem dielektrischen Substrat hergestellt ist. Eine erste Strahlungselektrode
ist auf einer Hauptoberfläche des Substrats gebildet. Zweite Strahlungselektroden
sind auf dem Umfang der ersten Strahlungselektrode gebildet, mit einem Abstand zwischen
der ersten Strahlungselektrode und jeder der zweiten Strahlungselektroden. Eine
Masseelektrode ist auf der anderen Hauptoberfläche des Substrats gebildet.
Die US005631660 bezieht
sich auf ein Antennenmodul, das aus einem dielektrischen Substrat besteht, das in
einer vorbestimmten Form geformt ist, einem Masseleiter in der Form einer Lage,
der auf einer Oberfläche des dielektrischen Substrats vorgesehen ist, und einem
Antennenelementleiter in der Form einer Lage, der auf der gegenüberliegenden
Oberfläche der obigen einen Oberfläche vorgesehen ist und einen Endabschnitt,
der am Ende beinahe V-förmig gefaltet ist, und ein Einstellbauglied aufweist,
das in den beinahe V-förmig gefalteten Endabschnitt eingefügt ist. Das
Antennenmodul ist in der Lage, die Resonanzfrequenz fein einzustellen und weist
ein Antennenelement auf, das ausschließlich für Funkübertragung und
-empfang verwendet wird, um eine Breitfrequenzbandcharakteristik zu liefern.
Die US5,351,063 beschreibt
einen photoleitenden Schalter, der mit einer Energiespeichervorrichtung
gekoppelt ist, wobei der Schalter aus photoleitendem Halbleitermaterial besteht,
während die Energiespeichervorrichtung zwei metallisierte Spiralarme umfasst,
die eine Spiralantenne bilden. Der photoleitende Schalter ist elektrisch verbunden
mit der Speichervorrichtung, um eine schnelle Entladung der gespeicherten Energie
durch eine Last zu ermöglichen. Eine Variation umfasst eine Speichervorrichtung,
die zwei getrennte Stücke aus Substratmaterial umfasst, die jeweils einen metallisierten
Spiralarm aufweisen. Die getrennten Stücke sind durch äußerst dielektrisches
Material verbunden, um einen Spiralantennenultrabreitbandstrahler zu bilden.
Die EP1063722A2 ist
Stand der Technik gemäß Artikel 54 (3) (4) EPÜ. Dieselbe beschreibt
eine Antennenvorrichtung, die eine Zuführstrahlungselektrode und eine Nicht-Zuführstrahlungselektrode
umfasst, die getrennt auf einer Oberfläche eines dielektrischen Substrats angeordnet
sind, wobei ein Kurzschlussteil der Zuführstrahlungselektrode und ein Kurzschlussteil
der Nicht-Zuführstrahlungselektrode benachbart zueinander auf einer Seitenoberfläche
des dielektrischen Substrats angeordnet sind, und ein offenes Ende der Zuführstrahlungselektrode
und ein offenes Ende der Nicht-Zuführstrahlungselektrode auf zueinander unterschiedlichen
Oberflächenseiten des dielektrischen Substrats angeordnet sind, die sich von
der Oberfläche unterscheiden, auf der die Kurzschlussteile angeordnet sind.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
zu schaffen, die bessere Mehrfachresonanzbedingungen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
gemäß Anspruch 1 oder 3 gelöst.
Die vorliegende Erfindung wurde mit Hinsicht auf das Lösen der
oben beschriebenen Probleme hergestellt, und zielt darauf ab, eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
zu präsentieren, deren Miniaturisierung und Verdünnung realisiert wurde,
und die es ermöglicht, dass bessere Mehrfachresonanzbedingungen erreicht werden
durch Einstellen der Stärke der kapazitiven Kopplung zwischen den beiden Strahlungselektroden,
und zielt ferner darauf ab, eine Kommunikationsvorrichtung zu schaffen, die mit
derselben versehen ist.
Um die oben beschriebenen Aufgaben zu erreichen, weist die vorliegende
Erfindung die folgenden Aufbauten auf, als Einrichtung zum Lösen der oben beschriebenen
Probleme. Eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne gemäß einer ersten
Erfindung umfasst ein dielektrisches Substrat, eine erste Strahlungselektrode, die
auf dem dielektrischen Substrat gebildet ist, und eine zweite Strahlungselektrode,
die auf dem dielektrischen Substrat an einem vorbestimmten Abstand von der ersten
Strahlungselektrode angeordnet ist. In dieser Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
ist eine Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung vorgesehen, die bewirkt, dass sich
die Permittivität zwischen der ersten Strahlungselektrode und der zweiten Strahlungselektrode
von der des dielektrischen Körpers unterscheidet, und die die Stärke der
kapazitiven Kopplung zwischen der ersten Strahlungselektrode und der zweiten Strahlungselektrode
variiert.
Eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne gemäß einer
zweiten Erfindung hat den Aufbau der ersten Erfindung und ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung derselben aus einer Ausnehmung
oder einer Rille besteht, in der eine Kapazität auftritt, und die zwischen
der ersten Strahlungselektrode und der zweiten Strahlungselektrode in der Oberfläche
des dielektrischen Substrats gebildet ist.
Eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne gemäß einer
dritten Erfindung hat den Aufbau der ersten Erfindung und ist dadurch gekennzeichnet,
dass ein Permittivitätseinstellmaterialabschnitt, der eine andere Permittivität
aufweist als diejenige des dielektrischen Substrats zwischen der ersten Strahlungselektrode
und der zweiten Strahlungselektrode angeordnet ist, und dass dieser Permittivitätseinstellmaterialabschnitt
eine Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung bildet.
Eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne gemäß einer
vierten Erfindung weist den Aufbau der ersten Erfindung auf, und ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung aus Flächen der ersten Strahlungselektrode
und der zweiten Strahlungselektrode besteht, wobei die Fläche ein hohler Abschnitt
ist, der in dem dielektrischen Substrat angeordnet ist.
Eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne gemäß einer
fünften Erfindung umfasst ein dielektrisches Substrat, eine erste Strahlungselektrode,
die auf der Oberfläche des dielektrischen Substrats gebildet ist, und eine
zweite Strahlungselektrode, die auf der Oberfläche des dielektrischen Substrats
in einem vorbestimmten Abstand von der ersten Strahlungselektrode gebildet ist.
Diese Oberflächenbefestigungstyp-Antenne ist dadurch gekennzeichnet, dass das
dielektrische Substrat gebildet wird durch Verbinden eines ersten dielektrischen
Substrats und eines zweiten dielektrischen Substrats, das eine andere Permittivität
aufweist als diejenigen des ersten dielektrischen Substrats, dadurch, dass die erste
Strahlungselektrode auf dem ersten dielektrischen Substrat gebildet ist, während
die zweite Strahlungselektrode auf dem zweiten dielektrischen Substrat gebildet
ist, und dadurch, dass der verbundene Abschnitt zwischen dem ersten dielektrischen
Substrat und dem zweiten dielektrischen Substrat in dem Raum angeordnet ist, der
zwischen der ersten Strahlungselektrode und der zweiten Strahlungselektrode angeordnet
ist, und in dem eine Kapazität auftritt.
Eine Kommunikationsvorrichtung in einer sechsten Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, dass dieselbe mit einer Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
versehen ist, die einen Aufbau gemäß einer der ersten bis fünften
Erfindungen aufweist.
Bei der Erfindung, die die oben beschriebenen Merkmale aufweist, bewirkt
beispielsweise die Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung, dass sich die Permittivität
zwischen der ersten Strahlungselektrode und der zweiten Strahlungselektrode von
der des dielektrischen Körpers unterscheidet. Als Folge variiert die Stärke
der kapazitiven Kopplung in dem Raum, der zwischen der ersten Strahlungselektrode
und der zweiten Strahlungselektrode angeordnet ist und in dem eine Kapazität
auftritt, in der „stärkeren" Richtung oder in der „schwächeren"
Richtung gemäß der Permittivität zwischen der ersten Strahlungselektrode
und der zweiten Strahlungselektrode, als im Vergleich zu dem Fall, wo die Permittivität
zwischen der ersten Strahlungselektrode und der zweiten Strahlungselektrode die
Permittivität des dielektrischen Substrats ist. Da die Stärke der kapazitiven
Kopplung in dem Raum, der zwischen der ersten Strahlungselektrode und der zweiten
Strahlungselektrode angeordnet ist, und in dem eine Kapazität auftritt, eingestellt
werden kann, ist es bei der vorliegenden Erfindung möglich, die gegenseitige
Interferenz der Resonanzen der ersten Strahlungselektrode und der zweiten Strahlungselektrode
zu unterdrücken, und dadurch Antennencharakteristika zu verbessern, während
die Miniaturisierung und Verdünnung der Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
erreicht wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine Modellansicht, die eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt.
2 ist eine Modellansicht, die eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt.
3 ist eine Modellansicht, die eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt.
4 ist eine Modellansicht, die eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt.
5 ist eine Modellansicht, die eine Kommunikationsvorrichtung
gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt.
6 ist eine erklärende Ansicht, die andere Formbeispiele
von Strahlungselektroden der mit Leistung versorgten Seite und Strahlungselektroden
der nicht mit Leistung versorgten Seite gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt.
7 ist eine weitere erklärende Ansicht, die noch
andere Formbeispiele einer Strahlungselektrode der mit Leistung versorgten Seite
und einer Strahlungselektrode der nicht mit Leistung versorgten Seiten gemäß
der vorliegenden Erfindung zeigt.
8 ist eine erklärende Ansicht, die ein weiteres
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
9 ist eine weitere erklärende Ansicht, die noch
ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
10 ist ein Diagramm, das ein Beispiel von Frequenzcharakteristika
von einer Mehrfachresonanzoberflächenbefestigungstyp-Antenne zeigt.
11 ist eine erklärende Ansicht, die einen Aufbau
zum Stärken der Kapazität zwischen der Strahlungselektrode der mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode der nicht mit Leistung versorgten Seite
gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
Bester Modus zum Ausführen der Erfindung
Hierin nachfolgend werden die Ausführungsbeispiele gemäß
der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht,
die eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
zeigt. Die in 1 gezeigte Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
1 weist ein dielektrisches Substrat 2 auf, und auf der oberen
Oberfläche 2a des dielektrischen Substrats 2 sind eine Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite, die eine erste Strahlungselektrode
ist, und eine Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite,
die eine zweite Strahlungselektrode ist, mit einem Zwischenraum zwischen denselben
gebildet. Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel ist der Zwischenraum S zwischen
der Strahlungselektrode 3
der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite so gebildet, dass sich die longitudinalen
Seiten desselben bezüglich jeder Seite der oberen Oberfläche
2a des dielektrischen Substrats 2 neigen (beispielsweise in einem
Winkel von 45 Grad).
Auf einer Seitenoberfläche 2b des dielektrischen Substrats
2 sind eine Masseelektrode 5, die mit der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite, und eine Leistungsversorgungselektrode
6, die mit der Strahlungselektrode 4 der nicht mit Leistung versorgten
Seite verbunden ist, jeweils von der oberen Oberflächenseite zu der unteren
Oberflächenseite linear gebildet. Die Strahlungselektrode 4 der mit
Leistung versorgten Seite erstreckt sich von der oberen Oberfläche
2a und bildet das offene Ende 4a derselben auf einer Seitenoberfläche
2c des dielektrischen Substrats 2, während die Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite sich von der oberen Oberfläche
2a erstreckt und das offene Ende 3a derselben auf einer Seitenoberfläche
2d bildet.
Der Zwischenraum S ist gebildet, um sich allmählich von der Seitenoberfläche
2b, wo die Masseelektrode 5 und die Leistungsversorgungselektrode
6 gebildet sind, zu der Seitenoberfläche 2d, die ein offenes
Ende bildet, zu verbreitern. Der Grund dafür ist wie folgt. Die Masseelektrode
5 und die Leistungsversorgungselektrode 6 sind in einem elektrischen
Feld gekoppelt. Um daher die Menge an elektrischer Feldkopplung effektiv zu steuern,
ist es effektiv, den Zwischenraum S an dem offenen Ende zu verbreitern, wo ein starkes
elektrisches Feld vorliegt, d. h. den Zwischenraum S auf der Seite der Seitenoberfläche
2d.
Ein Permittivitätseinstellmaterialabschnitt 8, der die
charakteristischste Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung des ersten Ausführungsbeispiels
ist, ist in dem Zwischenraum S zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung
versorgten Seite vorgesehen. Der Zweck des Bereitstellens des Permittivitätseinstellmaterialabschnitts
8, der in dem ersten Ausführungsbeispiel gezeigt ist, ist es, die
kapazitive Kopplung zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite zu schwächen. Der Permittivitätseinstellmaterialabschnitt
8 weist eine geringere Permittivität auf als derjenige des dielektrischen
Substrats 2. Bei dem in 1 gezeigten Beispiel
ist der Permittivitätseinstellmaterialabschnitt 8 nur in der oberen
Seite des Zwischenraums S zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung
versorgten Seite in dem dielektrischen Substrat 2 eingebettet (d. h. nur
in dem Bereich, der hauptsächlich die Kapazität zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite betrifft).
Die Oberflächenbefestigungstyp-Antenne gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel hat die Merkmale, wie sie oben beschrieben sind. Eine solche
Oberflächenbefestigungstyp-Antenne 1 ist auf der Schaltungsplatine
befestigt, die in einer Kommunikationsvorrichtung enthalten ist, wie z. B. einem
tragbaren Telefon oder dergleichen, auf eine solche Weise, bei der die Unterseite
2f des dielektrischen Substrats 2 auf der Schaltungsplatinenseite
angeordnet ist. Auf der Schaltungsplatine ist eine Leistungsversorgungsschaltung
10 gebildet. Durch Befestigen der Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
1 auf der Schaltungsplatine ist die Leistungsversorgungselektrode
6 der Oberflächenbefestigungstyp-Antenne 1 mit der Leistungsversorgungsschaltung
10 verbunden.
Wenn Leistung von der Leistungsversorgungsschaltung 10 zu
der Leistungsversorgungselektrode 6 geliefert wird, wird die Leistung direkt
von der Leistungsversorgungselektrode 6 zu der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite geliefert, und die Leistung wird durch
die Leistungsversorgungselektrode 6 zu der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite übertragen, aufgrund elektromagnetischer
Kopplung, wodurch die Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten
Seite und die Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite in
Resonanz sind und die Funktion einer Antenne durchführen.
Wie es oben beschrieben ist, neigen sich bei diesem ersten Ausführungsbeispiel
die longitudinalen Seiten des Zwischenraums S zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite bezüglich jeder Seite der oberen
Oberfläche 2a des dielektrischen Substrats 2, und die Masseelektrode
5 und die Leistungsversorgungselektrode 6 sind benachbart zueinander
angeordnet, und ebenso sind das offene Ende 3a der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und das offene Ende
4a der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite
auf den unterschiedlichen Seitenoberflächen des dielektrischen Substrats
2 gebildet. Durch diese Merkmale, wie es in 1
gezeigt ist, schneiden die Resonanzrichtung A der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und die Resonanzrichtung B der
Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite einander im Wesentlichen
in rechten Winkeln. Dies ermöglicht es, dass die gegenseitige Interferenz der
Resonanzen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten
Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite unterdrückt
wird, und ermöglicht es, dass hervorragende Antennencharakteristika erreicht
werden, ohne den Zwischenraum S zwischen der Strahlungselektrode 3 der
nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit
Leistung versorgten Seite zu verbreitern.
Somit kann die gegenseitige Interferenz der Resonanzen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite wesentlich unterdrückt werden
durch Anordnen der Resonanzrichtung A der Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite und der Resonanzrichtung B der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite, damit sich dieselben im Wesentlichen
in rechten Winkeln schneiden. Wenn das dielektrische Substrat 2 jedoch
aus einem Material gebildet ist, das eine hohe Permittivität aufweist oder
zum Zweck der Miniaturisierung verdünnt ist, kann die oben beschriebene Anordnung
nicht selbst die Kapazität zwischen der Strahlungselektrode 3 der
nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit
Leistung versorgten Seite erreichen, wobei die Kapazität gleich groß ist
wie die Kapazität (Streukapazität) zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und Masse oder der Kapazität
(Streukapazität) zwischen der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung
versorgten Seite und Masse. Dies führt dazu, dass eine gegenseitige Interferenz
der Resonanzen zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite nicht vollständig unterdrückt werden kann.
Im Gegensatz dazu, wenn die Kapazität zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite größer ist als die oben beschriebene
Streukapazität, ist der Permittivitätseinstellmaterialabschnitt
8, der eine niedrigere Permittivität hat als diejenige des dielektrischen
Substrats 2, bei diesem ersten Ausführungsbeispiel, wie es oben beschrieben
ist, zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten
Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite angeordnet,
so dass die Kapazität, die zwischen der Strahlungselektrode 3 der
nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit
Leistung versorgten Seite auftritt, kleiner gemacht werden kann als der Fall, wo
die gesamte Fläche zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit
Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung
versorgten Seite das dielektrische Substrat 2 ist. Dies ermöglicht
es, dass die kapazitive Kopplung zwischen der Strahlungselektrode 3 der
nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit
Leistung versorgten Seite wesentlich geschwächt wird.
Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel ist es daher durch Bereitstellen
sowohl der Anordnung zum Bewirken, dass sich die Resonanzrichtungen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite einander im Wesentlichen in rechten
Winkeln schneiden, und der Anordnung zum Schwächen der kapazitiven Kopplung
zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite
und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite möglich,
die gegenseitige Interferenz der Resonanzen der Strahlungselektrode 3 der
nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit
Leistung versorgten Seite im Wesentlichen sicher zu unterdrücken, ohne Maßnahmen
zu ergreifen, wie z. B. eine Reduktion der Permittivität des dielektrischen
Substrats 2, oder Verbreitern des Zwischenraums S zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite aus Sicht der Miniaturisierung des
dielektrischen Substrats 2. Dies ermöglicht es, dass hervorragende
Mehrfachresonanzbedingungen stabil erreicht werden, und ermöglicht es, dass
Antennencharakteristika verbessert werden.
Da außerdem der Zwischenraum S auf der Seite der Seitenoberfläche
2d, die ein offenes Ende bildet, breiter ist, kann die Steuerung der Menge
der kapazitiven Kopplung zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit
Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung
versorgten Seite effektiv durchgeführt werden, in Verbindung mit der Einstellung
der kapazitiven Kopplung durch den Permittivitätseinstellmaterialabschnitt
8.
Da somit hervorragende Mehrfachresonanzbedingungen stabil erreicht
werden können, werden bei diesem ersten Ausführungsbeispiel hervorragende
Effekte erzeugt, die eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne 1 ermöglichen,
die klein ist und ein flaches Profil aufweist und die hoch zuverlässige Antennencharakteristika
liefert.
Als Nächstes wird ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung beschrieben. Dieses zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich
charakteristisch von dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel darin,
dass eine Rille 12 vorgesehen ist, wie es in 2
gezeigt ist, die eine Kapazitätskopplungseinrichtung darstellt, anstatt des
Permittivitätseinstellmaterialabschnitts 8, der zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite vorgesehen ist. Andere Merkmale sind
gleich wie diejenigen des ersten Ausführungsbeispiels. Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel
wurden die gleichen Komponenten wie diejenigen des ersten Ausführungsbeispiels
mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und wiederholte Beschreibungen
der gemeinsamen Komponenten derselben werden ausgelassen.
Die Oberflächenbefestigungstyp-Antenne gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel ist ebenfalls mit einer Anordnung zum Schwächen der
kapazitiven Kopplung zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite versehen, wie in dem Fall des ersten Ausführungsbeispiels. Genauer gesagt,
die Rille 12, die dieses zweite Ausführungsbeispiel charakterisiert,
ist entlang den longitudinalen Seiten des Zwischenraums S zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite vorgesehen, und die Größe
der Rille 12 ist ausreichend, um die Permittivität zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite auf einen kleinen Wert zu reduzieren,
um die gegenseitige Interferenz der Resonanzen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite zu unterdrücken.
Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel sind die Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und die Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite gebildet, um einander im Wesentlichen
in rechten Winkeln zu schneiden, wie in dem Fall des ersten Ausführungsbeispiels.
Außerdem ist die Rille 12 zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite gebildet, wodurch die Permittivität
zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite
und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite geringer
gemacht wird als diejenige des dielektrischen Substrats 2, und dadurch
ist die kapazitive Kopplung zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung
versorgten Seite geschwächt. Durch solche Merkmale ist es auch bei diesem zweiten
Ausführungsbeispiel möglich, die gegenseitige Interferenz der Resonanzen
der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der
Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite zuverlässig
zu unterdrücken, und stabil hervorragende Mehrfachresonanzbedingungen zu erreichen,
wie es bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Fall ist. Dies kann hervorragende
Effekte erzeugen, die eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne 1 ermöglichen,
die klein ist und ein flaches Profil aufweist und die hoch zuverlässige Antennencharakteristika
liefert.
Als Nächstes wird ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung beschrieben. Dieses dritte Ausführungsbeispiel ist dadurch gekennzeichnet,
dass hohle Abschnitte 14 und 15 als Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung
in dem dielektrischen Substrat 2 vorgesehen sind, wie es in 3
gezeigt ist. Andere Merkmale sind gleich wie diejenigen der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele.
Bei diesem dritten Ausführungsbeispiel wurden die gleichen Komponenten wie
diejenigen des ersten Ausführungsbeispiels mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
und wiederholte Beschreibungen der gemeinsamen Komponenten derselben werden ausgelassen.
Wie es in 3 dargestellt ist, ist bei
diesem dritten Ausführungsbeispiel der hohle Abschnitt 14 in dem Bereich
der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite in dem
dielektrischen Substrat 2 vorgesehen, während der hohle Abschnitt
15 zusammen mit dem hohlen Abschnitt 14 in einem Abstand davon
vorgesehen ist.
Da gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der hohle
Abschnitt 14 in dem Bereich der Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite in dem dielektrischen Substrat 2 gebildet
ist, ermöglicht es der hohle Abschnitt 14, dass die Kapazität
zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite
und Masse reduziert wird. Da außerdem der hohle Abschnitt 15 in dem
Bereich der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite gebildet
ist, in dem dielektrischen Substrat 2, ermöglicht es der hohle Abschnitt
15, dass die Kapazität zwischen der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite und Masse reduziert wird.
Genauer gesagt, da bei dem dritten Ausführungsbeispiel jede der
Streukapazitäten zwischen den Strahlungselektroden 3 und
4 und Masse ohne weiteres variiert werden kann, um gleich groß zu
sein wie die Kapazität zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung
versorgten Seite, ist es möglich, die Kapazität zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite und die oben beschriebene Streukapazität
einzustellen, um eine ordnungsgemäße Beziehung zu erreichen, bei der dieselben
gleich groß zueinander sind.
Dies unterdrückt im Wesentlichen sicherlich die gegenseitige
Interferenz der Resonanzen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite, und ermöglicht es, dass hervorragende Mehrfachresonanzbedingungen stabil
erreicht werden, wie in den Fällen der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele.
Dadurch können hervorragende Effekte erzeugt werden, die eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
1 ermöglichen, die klein ist und ein flaches Profil aufweist und die
hoch zuverlässige Antennencharakteristika liefert.
Dabei dem dritten Ausführungsbeispiel, wie es oben beschrieben
ist, der hohle Abschnitt 14 benachbart zu dem offenen Ende 3a
der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite angeordnet
ist, und der hohle Abschnitt 15 benachbart zu dem offenen Ende
4a der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite
gebildet ist, ist es möglich, die Permittivität zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und Masse zu reduzieren, und
diejenige zwischen der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite und Masse, und es ist dadurch möglich, die Konzentration des elektrischen
Feldes zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten
Seite und Masse und diejenige zwischen der Strahlungselektrode 4 der mit
Leistung versorgten Seite und Masse abzubauen.
Dieser Effekt gekoppelt mit dem Unterdrückungseffekt bezüglich
der gegenseitigen Interferenz der Resonanzen zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite kann das Verbreitern der Bandbreite
der Oberflächenbefestigungstyp-Antenne 1 und einen Anstieg bei dem
Gewinn derselben fördern.
Als Nächstes wird ein viertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung beschrieben. Bei den Beschreibungen dieses vierten Ausführungsbeispiels
wurden die gleichen Komponenten wie diejenigen des ersten Ausführungsbeispiels
mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und wiederholte Beschreibungen der gemeinsamen
Komponenten derselben werden ausgelassen.
Das vierte Ausführungsbeispiel ist dadurch gekennzeichnet, dass,
wie in den Fällen mit den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen eine
Anordnung vorgesehen ist zum Schwächen der kapazitiven Kopplung zwischen der
Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite. Genauer gesagt, wie es in
4A und 4B dargestellt ist, ist das dielektrische
Substrat 2 gebildet durch Verbinden eines ersten und zweiten dielektrischen
Substrats 17 und 18, die zueinander unterschiedliche Permittivitäten
aufweisen, und der verbundene Abschnitt 20 zwischen dem ersten dielektrischen
Substrat 17 und dem zweiten dielektrischen Substrat 18 ist in
dem Zwischenraum S zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite vorgesehen. Andere Merkmale sind im Wesentlichen gleich wie diejenigen der
oben beschriebenen Ausführungsbeispiele. Bei diesem vierten Ausführungsbeispiel
wurden die gleichen Komponenten wie diejenigen des ersten Ausführungsbeispiels
mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und wiederholte Beschreibungen der gemeinsamen
Komponenten derselben werden ausgelassen.
Bei diesem vierten Ausführungsbeispiel hat das zweite dielektrische
Substrat 18 eine niedrigere Permittivität als diejenige des ersten
dielektrischen Substrats 17, und das erste dielektrische Substrat
17 und das zweite dielektrische Substrat 18 sind beispielsweise
durch ein Keramikhaftmittel verbunden. Wie es in 4A dargestellt
ist, ist eine Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite
auf der Oberfläche des ersten dielektrischen Substrats 17 gebildet,
während eine Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite
auf der Oberfläche des zweiten dielektrischen Substrats 18 gebildet
ist. Anders ausgedrückt, bei dem vierten Ausführungsbeispiel ist ein dielektrisches
Substrat 2 gebildet durch Verbinden des ersten dielektrischen Substrats
17 zum Bilden der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite, und des zweiten dielektrischen Substrats 18 zum Bilden
der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite, wobei die
Strahlungselektroden 3 und 4 zueinander unterschiedliche Permittivitäten
aufweisen.
Wie es oben beschrieben ist, ist bei dem vierten Ausführungsbeispiel
der verbundene Abschnitt 20 zwischen dem ersten dielektrischen Substrat
17 und dem zweiten dielektrischen Substrat 18 in dem Zwischenraum
S angeordnet zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite. Das heißt, das erste und zweite dielektrische Substrat 17 und
18, die zueinander unterschiedliche Permittivitäten aufweisen, sind
zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite
und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite angeordnet.
In solch einem Fall bezieht sich die Kapazität zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite selbstverständlich auf das Besetzungsverhältnis
zwischen dem ersten dielektrischen Substrat 17 und dem zweiten dielektrischen
Substrat 18 zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite, aber wird hauptsächlich bestimmt basierend auf der Permittivität
des dielektrischen Substrats mit der niedrigeren Permittivität.
Unter Berücksichtigung dessen wird der verbundene Abschnitt
20 zwischen dem ersten dielektrischen Substrat 17 und dem zweiten
dielektrischen Substrat 18 an der Position angeordnet, die es ermöglicht,
dass die kapazitive Kopplung zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung
versorgten Seite geschwächt wird, und es dadurch ermöglicht,
dass die gegenseitige Interferenz der Resonanzen zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite unterdrückt wird.
Gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel ist das dielektrische
Substrat 2 gebildet durch Verbinden des ersten und zweiten dielektrischen
Substrats 17 und 18, die zueinander unterschiedliche Permittivitäten
aufweisen, und der verbundene Abschnitt 20 zwischen dem ersten dielektrischen
Substrat 17 und dem zweiten dielektrischen Substrat 18 ist in
dem Zwischenraum S zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite angeordnet.
Das Bereitstellen dieses Aufbaus ermöglicht es, dass die Kapazität
zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite
und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite reduziert
wird, und ermöglicht es, dass die gegenseitige Interferenz der Resonanzen zwischen
der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der
Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite unterdrückt
wird, mit dem Ergebnis, dass hervorragende Mehrfachresonanzbedingungen stabil erreicht
werden. Dies kann hervorragende Effekte erzeugen, die eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
1 ermöglichen, die klein ist und ein flaches Profil aufweist und die
hoch zuverlässige Antennencharakteristika liefert.
Als Nächstes wird ein fünftes Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung beschrieben. Bei diesem fünften Ausführungsbeispiel
ist ein Beispiel einer Kommunikationsvorrichtung dargestellt, die mit einer der
in den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen gezeigten Oberflächenbefestigungstyp-Antennen
versehen ist. 5 stellt schematisch ein Beispiel eines
tragbaren Telefons dar, das eine Kommunikationsvorrichtung ist. Das in
5 gezeigte tragbare Telefon 25 weist eine
Schaltungsplatine 27 auf, die in einem Gehäuse 26 vorgesehen
ist. Eine Leistungsversorgungsschaltung 10, eine Schaltschaltung
30, eine Sendeschaltung 31 und eine Empfangsschaltung
32 sind auf der Schaltungsplatine 27 gebildet. Auf einer solchen
Schaltungsplatine 27 befindet sich eine der Oberflächenbefestigungstyp-Antennen
1, die in den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen gezeigt sind,
und diese Oberflächenbefestigungstyp-Antenne 1 ist mit der Sendeschaltung
31 und der Empfangsschaltung 32 über die Leistungsversorgungsschaltung
10 und die Schaltschaltung 30 verbunden.
Bei dem in 5 gezeigten tragbaren Telefon
25 führt die Oberflächenbefestigungstyp-Antenne 1 die
Funktion einer Antenne durch, durch Empfangen der Leistungszufuhr von der Leistungsversorgungsschaltung
10 an dieselbe, wie es oben beschrieben ist, und die Sendung und der Empfang
von Wellen werden durch die Schaltaktion der Schaltschaltung 30 gleichmäßig
durchgeführt.
Da gemäß diesem fünften Ausführungsbeispiel das
tragbare Telefon 25 mit einer der Oberflächenbefestigungstyp-Antennen
1, die in den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen gezeigt sind,
ausgestattet ist, kann die Miniaturisierung des tragbaren Telefons 25 ohne
weiteres erreicht werden als Folge der Größenreduktion der Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
1. Außerdem kann ein tragbares Telefon 25 mit hoher Zuverlässigkeit
der Kommunikation geliefert werden, da dasselbe eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
1 umfasst, die hervorragende Antennencharakteristika aufweist, wie es oben
beschrieben ist.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die oben beschriebenen
Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern verschiedene Ausführungsbeispiele
können angenommen werden. Beispielsweise sind die Formen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite nicht auf die Formen beschränkt,
die in den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen dargestellt sind, sondern
es können verschiedene Formen verwendet werden. Beispielsweise können
die Formen verwendet werden, wie sie in 6(a), 6(b)
und 7(a) gezeigt sind. Bei dem in 6(a) gezeigten
Beispiel sind die Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten
Seite und die Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite in
einer Mäanderform gebildet. Die Anordnung ist derart, dass eine Leistung von
einem mäanderförmigen Endabschnitt &agr; zu der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite übertragen wird, während
Leistung von einem mäanderförmigen Endabschnitt &bgr; zu der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite übertragen wird. Das offene Ende
der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite ist auf
einer Seitenoberfläche 2e des dielektrischen Substrats 2
gebildet, während das offene Ende der Strahlungselektrode 4 der mit
Leistung versorgten Seite auf einer Seitenoberfläche 2c gebildet ist.
Das Bilden der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten
Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite auf
diese Weise führt dazu, dass die Resonanzrichtung A der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und die Resonanzrichtung B der
Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite einander im Wesentlichen
in rechten Winkeln schneiden. Folglich, wie es bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
der Fall ist, ist es möglich, die gegenseitige Interferenz der Resonanzen der
Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite wesentlich zu unterdrücken.
Das in 6(b) gezeigte Beispiel ist dasjenige, bei
dem die Elektrodenfläche auf der offenen Endseite der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite, die in 6(a) gezeigt
ist, vergrößert ist, und bei dem die elektrische Feldkonzentration auf
der offenen Endseite der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite dadurch freigegeben wird, um die Antennencharakteristika weiter zu verbessern.
Die in 7(a) dargestellten Beispiele sind Formbeispiele
der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der
Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite, die es ermöglichen,
dass die oben beschriebene Mehrfachresonanz in einer Dualbandoberflächenbefestigungstyp-Antenne
1 erzeugt werden, die in der Lage ist, Wellen in zwei zueinander unterschiedlichen
Frequenzbändern zu senden und zu empfangen, wie es bei den Frequenzcharakteristika
in 7(b) und 7(c) gezeigt ist. Bei diesem in
7(a) dargestellten Beispiel ist die Anordnung derart, dass die
Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und die Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite jeweils in Mäanderformen gebildet
sind, dass eine Elektrode zu jedem der mäanderförmigen Endabschnitte &agr;
und &bgr; der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten
Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite übertragen
wird, und dass die Resonanzrichtung A der Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite und die Resonanzrichtung B der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite einander im Wesentlichen in rechten
Winkeln schneiden.
Die Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite
ist gebildet durch fortlaufendes Verbinden einer Mehrzahl von Elektrodenabschnitten
4a und 4b, die sich in dem Mäanderabstand voneinander unterscheiden,
und ist so gebildet, um zwei Resonanzfrequenzen F1 und F2 zu haben, so dass die
Frequenzbänder der Wellen einander nicht überlappen, wie es in
7(b) und 7(c) dargestellt ist.
Die Resonanzfrequenz der Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite ist auf eine Frequenz in der Nähe der Resonanzfrequenz
F1 der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite eingestellt,
oder auf eine Frequenz in der Nähe der oben beschriebenen Resonanzfrequenz
F2, um eine Mehrfachresonanzbeziehung zu der Resonanzfrequenz der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite zu haben.
Wenn die Resonanzfrequenz der Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite auf eine Frequenz in der Nähe der Resonanzfrequenz
F1 der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite eingestellt
ist, beispielsweise auf die Frequenz F1', die in 7(b) gezeigt ist,
wird bei der Resonanzfrequenz F1 ein Mehrfachresonanzzustand erzeugt, während,
wenn die Resonanzfrequenz der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite auf eine Frequenz in der Nähe der Resonanzfrequenz F2 der
Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite eingestellt ist,
beispielsweise auf die in 7(c) gezeigte Frequenz F2', bei der Resonanzfrequenz
F2 ein Mehrfachresonanzzustand erzeugt wird.
Wenn der Aufbau, der das oben beschriebene erste und zweite Ausführungsbeispiel
charakterisiert, an die Oberflächenbefestigungstyp-Antenne 1 angelegt
wird, wobei die Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten
Seite und die Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite in
den Formen gebildet sind, die in 6(a), 6(b) oder
7(a) gezeigt sind, ist ein Permittivitätseinstellmaterialabschnitt
8 oder eine Rille 12 vorgesehen, beispielsweise wie es durch die
gepunkteten Linien in 6(a), 6(b) oder
7(a) angezeigt ist.
Wenn ferner beispielsweise der Aufbau, der das oben beschriebene dritte
Ausführungsbeispiel charakterisiert, an die Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
1 angelegt wird, die in der Form gebildet ist, die in 6(b)
oder 7(a) gezeigt ist, sind hohle Abschnitte 14 und
15 in dem dielektrischen Substrat 2 gebildet, wie es beispielsweise
durch die gepunkteten Linien in 8(a) oder 8(b)
angezeigt ist. Darüber hinaus, wenn der Aufbau, der das oben beschriebene vierte
Ausführungsbeispiel kennzeichnet, angewendet wird, wird das dielektrische Substrat
2 gebildet durch Verbinden des ersten dielektrischen Substrats
17, das verwendet wird zum Bilden der Strahlungselektrode 3 der
nicht mit Leistung versorgten Seite, und des zweiten dielektrischen Substrats
18, das eine niedrigere Permittivität aufweist und das verwendet wird
zum Bilden der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite,
wie es beispielsweise in 8(a) und 8(b) gezeigt
ist.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Anordnung
derart, dass Leistung direkt von der Leistungsversorgungselektrode 6 zu
der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite geliefert wird,
dieselbe kann aber auch derart sein, dass die Strahlungselektrode 4 der
mit Leistung versorgten Seite und die Leistungsversorgungselektrode 6 nicht
miteinander verbunden sind, und dass Leistung von der Leistungsversorgungselektrode
6 zu der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite
durch kapazitive Kopplung geliefert wird.
Bei dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel
ist die Breite des Permittivitätseinstellmaterialabschnitts 8 schmaler
als diejenige des Zwischenraums S zwischen der Strahlungselektrode 3 der
nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit
Leistung versorgten Seite. Wie es in 9 gezeigt ist,
kann jedoch die Breite des Permittivitätseinstellmaterialabschnitts
8 angeordnet sein, um breiter zu sein als diejenige des Raums S, so dass
die Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und die
Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite rittlings zu den
Randabschnitten des Permittivitätseinstellmaterialabschnitts 8 gebildet
sind.
Bei dem oben beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel ist die
Rille 12 in dem Zwischenraum S zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite angeordnet, aber beispielsweise kann
anstatt der Rille 12 eine Ausnehmung ohne Öffnung auf der Seitenoberfläche
2b und 2d gebildet sein. Ferner kann eine Mehrzahl von Ausnehmungen
als Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung mit einem Zwischenraum dazwischen angeordnet
sein.
Bei dem oben beschriebenen dritten Ausführungsbeispiel sind die
beiden hohlen Abschnitte 14 und 15 vorgesehen, aber nur einer
dieser hohlen Abschnitte 14 und 15 kann gebildet sein. Außerdem
ist die Form der hohlen Abschnitte 14 und 15 nicht auf diejenige
begrenzt, die in 3 gezeigt ist, sondern verschiedene
Formen können angenommen werden. Beispielsweise verlaufen die hohlen Abschnitte
14 und 15, die in 3 gezeigt sind,
durch das dielektrische Substrat von der Seitenoberfläche 2b zu der
Seitenoberfläche 2d, aber dieselben können geschlossene hohle
Abschnitte ohne Öffnungen sein. Ferner können die hohlen Abschnitte
14 und 15 Ausnehmungen oder rillenförmige hohle Abschnitte
sein, so dass die Unterseite 2f des dielektrischen Substrats
2 offen ist.
Von den Aufbauten, bei denen ein Permittivitätseinstellmaterialabschnitt
vorgesehen ist, wie es in dem ersten Ausführungsbeispiel gezeigt ist, dem Aufbau,
bei dem eine Rille oder eine Ausnehmung vorgesehen ist, wie es bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
gezeigt ist, dem Aufbau, bei dem hohle Abschnitte vorgesehen sind, wie es in dem
dritten Ausführungsbeispiel gezeigt ist und dem Aufbau, bei dem das dielektrische
Substrat 2 einen verbundenen Körper einer Mehrzahl von dielektrischen
Substraten bildet, die sich in der Permittivität voneinander unterscheiden,
wie es in dem vierten Ausführungsbeispiel gezeigt ist, können zwei oder
mehr Aufbauten für die Verwendung kombiniert werden.
Obwohl ferner bei dem oben beschriebenen fünften Ausführungsbeispiel
das eine Beispiel eines tragbaren Telefons als Kommunikationsvorrichtung gezeigt
ist, ist diese Erfindung nicht auf tragbare Telefone beschränkt, sondern kann
auch auf andere Kommunikationsvorrichtungen als tragbare Telefone angewendet werden.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wurde der Aufbau
zum Schwächen der kapazitiven Kopplung zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite beschrieben. Wenn jedoch die Kapazität
zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite
und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite wesentlich
kleiner ist als die oben beschriebene Streukapazität, wird es bevorzugt, die
Kapazität zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite zu erhöhen, um gleich groß zu sein wie die Streukapazität,
und um dadurch die kapazitive Kopplung zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite zu stärken.
In solch einem Fall ist eine Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung
zum Stärken der kapazitiven Kopplung zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite vorgesehen. Wie es beispielsweise durch
die gepunkteten Linien in 7(a) angezeigt ist und wie es in
9 dargestellt ist, ist der folgende Permittivitätseinstellmaterialabschnitt
8 als Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung in dem Zwischenraum S zwischen
der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der
Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite vorgesehen. Dieser
Permittivitätseinstellmaterialabschnitt 8 ist aus einem Material gebildet,
das eine höhere Permittivität aufweist als dasjenige des dielektrischen
Substrats 2. Es ist daher möglich, die Permittivität zwischen
der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der
Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite größer
zu machen als diejenige des dielektrischen Substrats 2, und dadurch die
Kapazität zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite einzustellen, damit dieselbe zu einer Kapazität wird, die gleich groß
ist wie diejenige der oben beschriebenen Streukapazität. Unterdessen ist es
in dem Fall, wo die Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten
Seite und die Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite Formen
aufweisen, wie es in 9 gezeigt ist, vorzuziehen, dass
jede der Strahlungselektroden 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite
und die Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite rittlings
zu den Seitenrändern des Permittivitätseinstellmaterialabschnitts
8
angeordnet sind.
Außerdem können die Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite und die Strahlungselektrode 4 der mit Leistung
versorgten Seite in Formen gebildet sein, wie es in 11
gezeigt ist, so dass der Zwischenraum S zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite verschmälert ist, und dass die
Kapazität zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite erhöht ist, um eine Kapazität zu werden, die gleich groß ist
wie diejenige der oben beschriebenen Streukapazität, durch Vergrößern
der Flächen der gegenüberliegenden Elektroden.
Wie es oben beschrieben ist, wenn zufriedenstellende Mehrfachresonanzbedingungen
nicht erreicht werden können, weil die Kapazität zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite wesentlich kleiner ist als die Streukapazität,
können die Kapazität zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung
versorgten Seite und die Streukapazität in eine ordnungsgemäße Übereinstimmungsbeziehung
gebracht werden, durch Einstellen der Kapazität zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite, um sich zu erhöhen, um zu einer
Kapazität zu werden, die gleich groß ist wie die Streukapazität,
durch die oben beschriebene Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung zum Erhöhen
der Kapazität zwischen der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung
versorgten Seite und der Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten
Seite. Somit ist es möglich, die gegenseitige Interferenz der Resonanzen zwischen
der Strahlungselektrode 3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der
Strahlungselektrode 4 der mit Leistung versorgten Seite zu unterdrücken,
was zu hervorragenden Mehrfachresonanzbedingungen führt.
Außerdem können die Strahlungselektrode 3 der nicht
mit Leistung versorgten Seite und die Strahlungselektrode 4 der mit Leistung
versorgten Seite in dem dielektrischen Substrat 2 gebildet sein. In diesem
Fall kann als das dielektrische Substrat 2 ein Mehrschichtsubstrat verwendet
werden, das durch Laminieren einer Mehrzahl von Keramikgrünschichten gebildet
ist. Keramikgrünschichten mit einer unterschiedlichen Permittivität als
derjenigen der oben erwähnten Keramikschichten können zwischen der Strahlungselektrode
3 der nicht mit Leistung versorgten Seite und der Strahlungselektrode
4 der mit Leistung versorgten Seite vorgesehen sein, für die Verwendung
als Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung.
Wenn, wie es oben beschrieben ist, gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung vorgesehen ist, und die Stärke
der kapazitiven Kopplung zwischen der ersten Strahlungselektrode und der zweiten
Strahlungselektrode variiert wird, indem bewirkt wird, dass die Permittivität
in dem Zwischenraum, der zwischen der ersten Strahlungselektrode und der zweiten
Strahlungselektrode angeordnet ist und bei dem eine Kapazität auftritt, sich
von der des dielektrischen Substrats unterscheidet durch die oben beschriebene Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung,
kann die gegenseitige Interferenz der Resonanzen zwischen der ersten Strahlungselektrode
und der zweiten Strahlungselektrode unterdrückt werden. Es ist daher möglich,
hervorragende Mehrfachresonanzbedingungen stabil zu erreichen, ohne Maßnahmen
durchzuführen, wie z. B. die Reduktion der Permittivität des dielektrischen
Substrats oder Verbreitern des Zwischenraums S zwischen der ersten Strahlungselektrode
und der zweiten Strahlungselektrode, wobei die Maßnahmen die Miniaturisierung
des dielektrischen Substrats unterdrücken. Außerdem wird es vom Gesichtspunkt
des Dünnermachens leicht, eine Kapazität zwischen der ersten Strahlungselektrode
und der zweiten Strahlungselektrode zu erhalten, die gleich groß ist wie jede
der Kapazitäten zwischen den oben erwähnten zwei Elektroden und Masse,
was es ermöglicht, dass der Freiheitsgrad des Entwurfs verbessert wird.
Da somit mehrere hervorragende Mehrfachresonanzbedingungen stabil
erreicht werden, kann eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne geschaffen werden,
die klein ist und ein flaches Profil aufweist und die hoch zuverlässige Antennencharakteristika
liefert.
Wenn eine Ausnehmung oder eine Rille, die eine Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung
ist, gebildet ist, wenn ein Permittivitätseinstellmaterialabschnitt, der eine
Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtung ist, gebildet ist, oder wenn hohle Abschnitte,
die Kapazitive-Kopplung-Einstelleinrichtungen sind, gebildet sind, kann die Stärke
der kapazitiven Kopplung zwischen der ersten Strahlungselektrode und der zweiten
Strahlungselektrode durch einen einfachen Aufbau variiert werden, wodurch hervorragende
Effekte, wie oben beschrieben, erzeugt werden.
Wenn das dielektrische Substrat einen verbundenen Körper des
ersten dielektrischen Substrats und des zweiten dielektrischen Substrats bildet,
die sich in der Permittivität voneinander unterscheiden, ist die erste Strahlungselektrode
auf dem ersten dielektrischen Substrat gebildet, während die zweite Strahlungselektrode
auf dem zweiten dielektrischen Substrat gebildet ist, und ein verbundener Abschnitt zwischen
dem ersten dielektrischen Substrat und dem zweiten dielektrischen Substrat ist zwischen
der ersten Strahlungselektrode und der zweiten Strahlungselektrode vorgesehen, ist
es möglich, die Permittivität zwischen der ersten Strahlungselektrode
und der zweiten Strahlungselektrode zu variieren, wie bei dem oben beschriebenen
Fall. Dies ermöglicht es, die gegenseitige Interferenz der Resonanzen zwischen
der ersten Strahlungselektrode und der zweiten Strahlungselektrode zu unterdrücken,
und ermöglicht es, eine Oberflächenbefestigungstyp-Antenne zu schaffen,
die klein ist und ein flaches Profil aufweist und die hoch zuverlässige Antennencharakteristika
liefert. Außerdem kann der Freiheitsgrad des Entwurfs verbessert werden.
Bei einer Kommunikationsvorrichtung, die mit der Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
versehen ist, die oben beschriebene Effekte erzeugt, ist es möglich, ohne weiteres
die Miniaturisierung der Kommunikationsvorrichtung ohne weiteres zu fördern,
als Folge der Größenreduktion der Oberflächenbefestigungstyp-Antenne
und es ist auch möglich, die Zuverlässigkeit der Kommunikation zu verbessern.
Industrielle Anwendbarkeit
Wie es von den obigen Beschreibungen offensichtlich ist, werden die
Oberflächenbefestigungstyp-Antenne und die Kommunikationsvorrichtung, die mit
derselben versehen ist, beispielsweise an Oberflächenbefestigungstyp-Antennen
und dergleichen angewendet, die auf Schaltungsplatinen zu befestigen sind, die in
Kommunikationsvorrichtungen, wie z. B. tragbaren Telefonen, enthalten sind.