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Dokumentenidentifikation DE60125151T2 25.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001265728
Titel MESS- UND KONTROLLSYSTEM FÜR SCHNITTLÄNGEN VON EINZELTEILEN IN EINEM HOCHGESCHWINDIGKEITSVERFAHREN
Anmelder Kimberly-Clark Worldwide, Inc., Neenah, Wis., US
Erfinder FRANKLIN, Allan, Kent, Appleton, WI 54915, US;
CARBONE, L., Henry, St. Paul, Minnesota 55108, US;
HUNTER, P., David, Appleton, WI 54914, US;
POPP, Lee, Robert, Hortonville, WI 54944, US;
BLINCOE, M., Gregory, Appleton, WI 54915, US;
LARSEN, S., Christopher, Wisconsin Rapids, WI 54494, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60125151
Vertragsstaaten DE, ES, FR, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.02.2001
EP-Aktenzeichen 019054022
WO-Anmeldetag 02.02.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/US01/03555
WO-Veröffentlichungsnummer 2001068319
WO-Veröffentlichungsdatum 20.09.2001
EP-Offenlegungsdatum 18.12.2002
EP date of grant 13.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse B23Q 15/20(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B26D 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
BEREICH DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Steuersystem eines geschlossenen Kreislaufes zum Steuern der Schnittlänge eines Materials. Genauer gesagt wird die Schnittlänge durch Ändern der Bahnspannung eingestellt.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Es wird eine Anzahl verschiedener Herstellungsverfahren verwendet, um kontinuierliche Bahnen von Material, wie beispielsweise elastisches Material, einschließlich dehnungsgebundene Laminate, in diskrete Längen zu schneiden, bevor diese an einer zweiten kontinuierlichen Bahn angeordnet werden. Derartige Verfahren werden normalerweise unter Verwendung von Steuersystemen von offenen Schleifen durchgeführt, welche die Bahnspannung durch jede Materialrolle ändern, um Durchrollschwankungen in der Schnittlänge einzustellen. Ein Problem bei derartigen Systemarten besteht darin, dass sie von einem konsistenten Materialeigenschaftsprofil bei jeder Materialrolle ausgehen, so dass keine Mittel vorgesehen sind, um die Schnittlänge zu steuern, wenn das Materialeigenschaftsprofil bei jeder Materialrolle verschieden ist. Ferner sind keine Mittel vorgesehen, um eine minimale Bahnspannung aufrecht zu erhalten, um eine Schnittlängenvariation zu reduzieren. Entsprechend führt die größere Schnittlängenvariation zu höherem Materialschnittabfall und zu einem Produkt mit geringer Qualität.

Die US 5480085 offenbart ein Verfahren zum Herstellen von Umschlagzuschnitten mit vorbestimmten Längen. Die US 3199391 offenbart ein Steuersystem zum Schneiden von streifenförmigem Stahl.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein System mit geschlossenem Kreislauf, das eine vorbestimmte Schnittlänge eines elastischen Materials, wie beispielsweise dehnungsgebundenes Laminat, beibehält, wenn das Material geschnitten und an einer Bahn angeordnet wird, wobei Änderungen in Bezug auf die elastischen Eigenschaften des Materials berücksichtigt werden. Das System weist die Fähigkeit auf, die Schnittlänge zu messen, die durchschnittliche Schnittlänge mit einer Zielschnittlänge zu vergleichen und die Bahnspannung einzustellen, um die Zielschnittlänge zu erzeugen. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Systems ist das System ferner dazu geeignet, die Bahnspannung auf einem minimalen Niveau beizubehalten, um die Schnittlängenvariation zu reduzieren, und die Zuführrollengeschwindigkeit einzustellen, um die Zielschnittlänge zu erzeugen.

Diesbezüglich ist es ein Merkmal und ein Vorteil der Erfindung, ein Verfahren nach Anspruch 1 zum Steuern der Schnittlänge eines kontinuierlichen Materials zu schaffen.

Es ist ein weiteres Merkmal und ein Vorteil der Erfindung, eine Vorrichtung nach Anspruch 15 zum Steuern der Schnittlänge eines kontinuierlichen Materials zu schaffen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt schematisch ein bevorzugtes Steuersystem zum Reduzieren der Schnittlängenvariation eines kontinuierlichen Materials; und

2 zeigt schematisch eine bevorzugte Messerfassungsvorrichtung, die bei dem Steuersystem der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

DEFINITIONEN

Die Begriffe „elastisch" und „Elastizität" beziehen sich auf die Neigung eines Materials oder eines Verbundmaterials, seine ursprüngliche Größe und Form nach der Beseitigung einer eine Deformation verursachenden Kraft wiederzugewinnen.

Der Begriff „Elastizitätsmodus" bezieht sich auf eine Konstante, die numerisch das Elastizitätsmaß, das ein Material besitzt, misst oder repräsentiert.

Der Begriff „wirkverbunden" bedeutet ein Fügen, Befestigen, Verbinden oder dergleichen eines ersten Elementes an einem zweiten Element entweder direkt oder indirekt mit Hilfe eines zusätzlichen Elementes, das zwischen dem ersten Element und dem zweiten Element angeordnet ist.

Der Begriff „dehnungsgebundenes Laminat" bezieht sich auf ein Verbundmaterial, das wenigstens zwei Schichten aufweist, wobei eine Schicht eine kräuselbare Schicht und die andere Schicht eine elastische Schicht ist. Die Schichten werden miteinander verbunden, wenn sich die elastische Schicht in einem ausgedehnten Zustand befindet, so dass die kräuselbare Schicht nach dem Entspannen der Schichten gekräuselt wird.

Der Begriff „Spannung" bezieht sich auf eine Kraft, die dazu neigt, die Ausdehnung eines Körpers zu verursachen, oder auf die Ausgleichskraft innerhalb dieses Körpers, die sich der Ausdehnung widersetzt.

GENAUE BESCHREIBUNG DER DERZEIT BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein System, das die Schnittlängenvariation verringert, indem eine Schnittlängensteuerung mit geschlossenem Kreislauf und ein Mittel zum Reduzieren der Bahnspannung an einem Schneidmodul vorgesehen werden. Dieses System besitzt die Fähigkeit, sich auf Änderungen elastischer Materialeigenschaften in Durchroll- und Rolle-zu-Rolle-Anwendungen einzustellen. Dieses System erlaubt ferner eine höhere Bahnspannung an einem Abwicklungsende des Systems, die erforderlich sein kann, um ein Blockieren von Rollen oder eine Spannrollenermüdung zu bewältigen. Ferner kann eine kurzfristige Schnittlängenvariation reduziert werden, indem ein Mittel zum Minimieren der Spannung der Bahn kurz vor einer Materialzufuhr zu einem Schneidmodul von einer angetriebenen Rolle vorgesehen wird.

Dieses System ist ausgelegt, um Schnittlängen diskreter Komponenten in Hochgeschwindigkeitsprozessen zu messen und zu steuern. Genauer gesagt ist das System auf Maschinen anwendbar, die bei Geschwindigkeiten oberhalb von 300 Produkten/Minute betrieben werden, und kann sogar bei Maschinen angewendet werden, die bei Geschwindigkeiten von mehr als 500 Produkten/Minute betrieben werden. Die Maximalgeschwindigkeit, bei der das System angewendet werden kann, ist durch die Fähigkeit der in dem System verwendeten Komponenten beschränkt.

Unter Bezugnahme auf 1 ist schematisch ein bevorzugtes Steuersystem 20 der vorliegenden Erfindung zum Reduzieren der Schnittlängenvariation bei einem kontinuierlichen elastischen Material 22, einschließlich von dehnungsgebundenen Laminaten, gezeigt. Das System 20 umfasst eine Abwickelspindel 24, von der das elastische Material 22 abgewickelt und durch das System 20 geführt wird. Sobald das elastische Material 22 die Abwickelspindel 24 verlässt, bewegt sich das Material um mehrere Rollen 26 zu einer ersten Antriebsvorrichtung 28, wie beispielsweise zu einer angetriebenen Rolle. Die erste Antriebsvorrichtung 28 kann bei einer Geschwindigkeit betrieben werden, die größer als die Geschwindigkeit der Abwickelspindel 24 ist, was zu einer relativ großen Spannung führt, die erforderlich sein kann, um ein Blockieren von Rollen oder einer Spannrollenermüdung von der Abwickelspindel 24 zu bewältigen. Eine hohe Spannung an der Abwickelrolle 24 kann sowohl bei Durchroll- als auch bei Rolle-zu-Rolle-Anwendungen erforderlich sein, um ein Blockieren von Rollen oder eine Spannrollenermüdung zu bewältigen.

Zwischen der ersten Antriebsvorrichtung 28 und einer zweiten Antriebsvorrichtung 32 wird das Material 22 um eine Tänzerrolle 30 als ein Mittel zum Steuern der Spannung zwischen den beiden Antriebsvorrichtungen 28, 32 geführt. Zwischen der Tänzerrolle 30 und der zweiten Antriebsvorrichtung 32 ist das Material 22 um ein Paar von stationären Rollen 31 geführt. Nachdem das Material 22 über die zweite Antriebsvorrichtung 32 geführt wurde, wird es um eine Spannungsmessvorrichtung 34 geführt, wobei das Spannungsmaß in dem Material 22 an diesem Punkt gemessen wird. Das Material 22 läuft dann um eine Bahnführung 36, die als eine zweiteilige Vorrichtung dargestellt ist, zu einer Zuführrolle 38. Die Bahnführung 36 wird verwendet, um die Positionierung des Materials 22 entlang einer Querrichtung des Prozesses zu steuern. Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung liegt die Querrichtung allgemein innerhalb der Ebene des Materials 22, das durch den Prozess transportiert wird, und ist senkrecht zu der Maschinenrichtung ausgerichtet. Die Maschinenrichtung ist durch die Pfeile 40 in 1 angezeigt.

Von der Zuführrolle 38 wird das Material 22 einem Schneidmodul 42 zugeführt, wo das Material in Stücke 44 mit einer diskreten Länge geschnitten wird. Das Schneidmodul 42 umfasst eine Druckwalze 41, eine Amboswalze 43 und einen oder mehrere Schneidmechanismen (beispielsweise Klingen 45) entweder an der Druckwalze 41 oder an der Amboswalze 43, um das elastische Material 22 in Stücke 44 mit einer vorbestimmten Länge zu schneiden. Sobald das Material 22 geschnitten ist, werden die diskreten Längen der Stücke 44 des Materials durch ein Erfassungssystem 48 entweder auf der Amboswalze 43 erfasst, oder nachdem die Stücke 44 zu einer zweiten Bahn 46 transferiert wurden. Die bevorzugte Position für das Erfassungssystem 48 liegt so nah wie möglich an dem Schneidmodul 42, um die Verzögerungszeit in dem System 20 zu minimieren. Eine Transfervorrichtung 50 oder die Amboswalze 43 können verwendet werden, um die Stücke 44 von dem Schneidmodul 42 zu der zweiten Bahn 46 zu transportieren. Die Transfervorrichtung 50 kann entweder eine Transferrolle oder eine Fördereinrichtung sein. Ähnlich kann die zweite Bahn 46 entweder eine Bahn oder eine Fördereinrichtung sein.

Das Erfassungssystem 48 kann ein Sichtsystem oder eine Fotozelle sein. Ein Beispiel eines bevorzugten Erfassungssystems 48 ist schematisch in 2 gezeigt. Das Erfassungssystem 48 verwendet einen Sensor 52, wie beispielsweise einen Banner R55C62QP Color Mark Sensor, der von der Banner Ingeneering Corporation of Minneapolis, Minnesota, erhältlich ist, um das Vorhandensein jedes Stückes 44 auf der Ambosrolle 43 unmittelbar nach dem Schneidvorgang zu erfassen. Alternativ kann, wie es zuvor beschrieben wurde, das Vorhandensein jedes Stückes 44 erfasst werden, während sich das Stück 44 entweder auf der Transfervorrichtung 50 oder auf der zweiten Bahn 46 befindet.

Der Sensor 52 erzeugt eines erste Art eines Signals, wie beispielsweise ein „hohes" Signal, wenn es das Vorhandensein eines Stückes 44 erfasst, um eine zweite Art von Signal, wie beispielsweise „niedriges" Signal, wenn es das Vorhandensein des Stückes 44 nicht erfasst. Die erste Signalart steuert ein automatisches Registrierungs- und Kontrollsystem (ARIS) 54 an, um eine Anfangszahl von einem Linien-Drehgeber 56 zu erfassen. Die zweite Signalart steuert das ARIS 54 an, um eine Endzahl von dem Linien-Drehgeber 56 zu erfassen. Das ARIS 54 bestimmt dann die Gesamtanzahl von Drehgeberzahlen, während welcher der Sensor 52 das Vorhandensein jedes Stückes 44 erfasst, und konvertiert die Anzahl von Drehgeberzahlen in eine tatsächliche Millimeter-Messung, welche die tatsächliche Schnittlänge jedes Stückes 44 repräsentiert.

Eine Vergleichseinrichtung 58 vergleicht dann die tatsächliche Messung mit einer Zielschnittlänge. Wenn die Differenz zwischen der tatsächlichen Messung und der Zielschnittlänge ungleich Null ist, wird die Geschwindigkeit der Antriebsvorrichtungen 28, 32 und/oder Zuführrolle 38 und/oder der Abwickelspindel 24 durch ein Proportional-Integral-Ableitungs (PID)-Steuersystem, 60, das optimal eingestellt ist, erhöht oder verringert, um die Zielschnittlänge zu erzielen. Das PID 60 ist mit den Antriebsvorrichtungen 28, 32 und/oder mit der Zuführrolle 38 und/oder mit der Abwickelspindel 24 wirkverbunden, so dass es die Fähigkeit aufweist, die Geschwindigkeit unter Berücksichtigung der Zielschnittlänge zu erhöhen oder zu verringern. Die Größe der Zuführrollengeschwindigkeitsänderungen hängt von der Spannung des elastischen Materials 22 und von den Materialseigenschaften des elastischen Materials ab.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Bahnspannung unmittelbar vor der Zuführrolle 38 minimiert, um die Schnittlängenvariation zu minimieren. Bei einer alternativen Ausführungsform kann die Zuführrolle 38 eine konstante Geschwindigkeit beibehalten, und die Spannung in dem Material 22 vor der Zuführrolle 38 kann geändert werden, indem die Geschwindigkeiten der Antriebsvorrichtungen 32, 38 und/oder der Abwickelspindel 24 moduliert werden.

Da Produktentwickler Materialien mit geringeren Elastizitätsmodulen benötigen, wird die Herausforderung in Bezug auf die Minimierung von Schnittlängenvariationen zunehmen. Die vorliegende Erfindung schafft einen Weg zur Minimierung der Spannung in einem Schneidmodul 42 und zur Minimierung der Schnittlängenvariation selbst bei Materialien mit geringeren Elastizitätsmodulen.

BEISPIELE

Die nachfolgenden Beispiele wurden unter Verwendung einer auf eine Ambosrolle gerichteten Banner-Fotozelle erzielt. Es wurde ein Banner R55C62QP Color Mark Sensor als Eingang für das ARIS bei diesen Versuchen verwendet. Die Messungen wurden sowohl mit einer Kamera als auch mit der Fotozelle an Proben eines dehnungsgebundenen Laminatmaterials durchgeführt, das eine entspannte Dicke von etwa 0,13 cm (0,053 inch) und ein Grundgewicht von etwa 10 g/m2 (3,047 ounces per square yard) aufweist, nachdem das Material durch ein Schneidmodul geleitet wurde. Die Proben wurden jeweils für etwa 1 Minute gesammelt. Eine elektronische Datenerfassungsfunktion wurde verwendet, um die berechneten Schnittlängenmessergebnisse von dem ARIS zu sammeln. Die verwendete ursprüngliche Schnittlängeneinstellung betrug 84 mm pro Produkt. Das Produkt wurde gesammelt, nachdem es durch das Schneidmodul geleitet wurde, und wurde gemessen und aufgezeichnet. Vier Probensätze wurden gesammelt und analysiert. Die nachfolgenden Daten zeigen, dass prozessinterne Panele innerhalb von etwa 1 mm genau gemessen werden können.

Beispiel 1:

Keine Änderung der Schnittlängeneinstellung – Schnittlänge wurde auf 84 mm pro Produkt eingestellt.

Beispiel 2:

Die Schnittlängeneinstellung wurde um 2 mm pro Produkt auf 86 mm pro Produkt erhöht.

Beispiel 3:

Die Schnittlängeneinstellung wurde um weitere 2 mm pro Produkt auf 88 mm pro Produkt erhöht.

Beispiel 4:

Die Schnittlängeneinstellung wurde ausgehend vom Original um 4 mm pro Produkt auf 80 mm pro Produkt verringert.

Es sollte klar sein, dass Einzelheiten der zuvor beschriebenen Ausführungsformen, die zu Darstellungszwecken dienen, den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung nicht einschränken. Obwohl nur einige wenige beispielhafte Ausführungsformen dieser Erfindung genauer beschrieben wurden, sollte Fachleuten klar sein, dass viele Modifikationen der beispielhaften Ausführungsformen möglich sind, ohne materiellrechtlich von den neuen Lehren und Vorteilen der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Entsprechend sollen sämtliche Modifikationen in den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung fallen, der durch die nachfolgenden Ansprüche definiert ist. Ferne sollte klar sein, dass viele Ausführungsformen ersonnen werden können, die nicht sämtliche der Vorteile dieser Ausführungsformen erzielen, insbesondere der bevorzugten Ausführungsformen, wobei jedoch das Fehlen eines besonderen Vorteils nicht notwendigerweise bedeutet, dass eine solche Ausführungsform außerhalb des Schutzbereiches der vorliegenden Erfindung liegt.


Anspruch[de]
Verfahren zum Schneiden eines Materials (22) in Stücke (44) mit einer vorbestimmten Ziellänge, das die Schritte aufweist:

Zuführen einer kontinuierlichen Bahn des Materials (22) von einer Zuführrolle (38) zu einem Schneidmodul (42);

Messen der Spannung in der Bahn (22); und

Schneiden eines Stückes des Materials (44) von der kontinuierlichen Bahn (22);

wobei das Verfahren

dadurch gekennzeichnet ist, dass

eine tatsächliche Länge des Stückes des Materials (44) gemessen wird;

die tatsächliche Länge des Stückes des Materials (44) mit der Ziellänge verglichen wird; und

die Spannung in der Bahn (22) als Antwort auf eine Differenz zwischen der tatsächlichen Länge und der Ziellänge eingestellt wird, bevor die Bahn auf die Zuführrolle (38) stößt.
Verfahren nach Anspruch 1, das ferner den Schritt des Anordnens des Stückes des Materials (44) auf einer zweiten Bahn des Materials (46) umfasst. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem die tatsächliche Länge des Stückes des Materials (44) gemessen wird, bevor das Stück auf der zweiten Bahn (46) angeordnet wird. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem die tatsächliche Länge des Stückes des Materials (44) gemessen wird, nachdem das Stück auf der zweiten Bahn (46) angeordnet wurde. Verfahren nach Anspruch 1, das den Schritt des Anordnens des Stückes des Materials (44) auf einem Förderer (50) aufweist. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem die tatsächliche Länge des Stückes des Materials (44) gemessen wird, bevor das Stück auf dem Förderer (50) angeordnet wird. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem tatsächliche Länge des Stückes des Materials (44) gemessen wird, nachdem das Stück auf dem Förderer (50) angeordnet wurde. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die Spannung in der Bahn (22) gemessen wird, bevor die Bahn auf die Förderrolle (38) trifft. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die Spannung in der Bahn (22) zwischen der Förderrolle (38) und dem Schneidmodul (42) gemessen wird. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der Schritt des Messens der tatsächlichen Länge das Verarbeiten eines ersten Signals, wenn das Stück (44) gemessen wird, und das Verarbeiten eines zweiten Signals, wenn das Stück (44) nicht gemessen wird, umfasst. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem das erste Signal eine Vorrichtung (54) ansteuert, um eine Startzahl zu erfassen, und das zweite Signal die Vorrichtung (54) ansteuert, um eine Endzahl zu erfassen. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Vorrichtung (54) eine Gesamtanzahl von Codierzahlen bestimmt und die Anzahl von Codierzahlen in die tatsächliche Länge konvertiert. Verfahren nach Anspruch 12, wobei eine von Null verschiedene Differenz zwischen der tatsächlichen Länge und der Ziellänge den Spannungseinstellschritt auslöst. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Spannungseinstellschritt den Schritt des Modulierens der Bahnspannung auf ein Minimum umfasst. Vorrichtung zum Herstellen des diskreten Stückes des Materials (44) mit einer Zielschnittlänge, wobei die Vorrichtung aufweist:

eine Abwickelspindel (24), von der eine kontinuierliche Bahn des Materials (22) zugeführt wird;

ein Schneidmodul (42), in dem ein diskretes Stück des Materials (44) von der kontinuierlichen Bahn (22) abgeschnitten wird;

eine Zuführrolle (38), die zwischen der Abwickelspindel (24) und dem Schneidmodul (42) angeordnet ist; und

eine Vorrichtung zum Messen der Spannung in der Bahn (34);

wobei die Vorrichtung

dadurch gekennzeichnet ist, dass

sie ein Erfassungssystem (48) zum Messen einer tatsächlichen Länge des diskreten Stückes des Materials (44), Mittel (58) zum Vergleichen der tatsächlichen Länge des Stückes des Materials (44) mit der Ziellänge und Mittel (24, 28, 32, 38, 60) zum Einstellen der Spannung in der Bahn (22) als Antwort auf irgend eine Differenz zwischen der tatsächlichen Länge und der Ziellänge umfasst, bevor die Bahn auf die Förderrolle (38) trifft.
Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei die Geschwindigkeit der Förderrolle (38) einstellbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, wobei ein Spannungsniveau in der kontinuierlichen Bahn (22) an der Abwickelspindel (24) größer als ein Spannungsniveau in der kontinuierlichen Bahn an dem Schneidmodul (42) ist. Vorrichtung nach Anspruch 15, 16 oder 17, die ferner eine Tänzerrolle (20) zwischen der Abwickelspindel (24) und der Förderrolle (38) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 18, die ferner eine Bahnführung (36) zwischen der Tänzerrolle (30) und der Förderrolle (38) aufweist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, die ferner eine Transfereinrichtung (50) zwischen dem Schneidmodul (42) und einer zweiten Bahn des Materials (46) aufweist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, die ferner eine Transfereinrichtung (50) zwischen dem Schneidmodul (42) und einem Förderer aufweist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 21, wobei das Erfassungssystem (48) ein automatisches Erfassungs- und Überprüfungssystem (54) und einen Linien-Drehgeber (56) aufweist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 22, die ferner ein Proportional-Integral-Ableitungs-Steuersystem (60) aufweist, das wirksam an der Förderrolle (38) befestigt ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 22, die ferner ein Proportional-Integral-Ableitungs-Steuersystem (60) aufweist, das wirksam an der Abwickelspindel (24) befestigt ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 22, die ferner wenigstens eine Antriebseinrichtung (28, 32) aufweist, die zwischen der Abwickelspindel (24) und der Förderrolle (38) angeordnet ist, wobei die wenigstens eine Antriebseinrichtung wirksam an einem Proportional-Integral-Ableitungs-Steuersystem (60) befestigt ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 25, wobei die Vorrichtung zum Messen der Spannung in der Bahn (34) die Spannung in der Bahn zwischen der Abwickelspindel (24) und der Förderrolle (38) misst. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 25, wobei die Vorrichtung zum Messen der Spannung in der Materialbahn die Spannung in der Bahn zwischen der Förderrolle (38) und dem Schneidmodul (42) misst.






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