Komoto, Keiji, Ohta-ku, Tokyo, JP; Takiguchi, Tsuyoshi, Ohta-ku, Tokyo, JP; Chiba, Tatsuhiko, Ohta-ku, Tokyo, JP; Magome, Michihisa, Ohta-ku, Tokyo, JP; Hashimoto, Akira, Ohta-ku, Tokyo, JP; Kaburagi, Takeshi, Ohta-ku, Tokyo, JP
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bilderherstellungsverfahren
und eine Bildherstellungsvorrichtung unter Verwendung eines magnetischen Toners
in einem Aufzeichnungsverfahren, wie die Elektrophotographie und die elektrostatische
Aufzeichnung.
Bisher sind verschiedene Vorschläge im Hinblick auf Bildherstellungsverfahren
unter Verwendung eines magnetischen Toners gemacht worden.
Das US-Patent Nr. 3,908,258 hat eine Entwicklungsmethode unter Verwendung
eines elektrisch leitenden magnetischen Toners vorgeschlagen, wobei ein elektrisch
leitender magnetischer Toner auf einer elektrisch leitenden Trommel, die darin einen
Magneten enthält, getragen wird und man diesen in Kontakt mit einem elektrostatischen
Bild bringen lässt, um die Entwicklung durchzuführen. In diesem Fall,
im Entwicklungsbereich, bildet sich ein elektrisch leitender Pfad aus Tonerteilchen
zwischen der Oberfläche des Bildträgerelements und der Oberfläche
der Trommel, und es wird eine Ladung von der Trommel zu den Tonerteilchen über
den elektrisch leitenden Pfad geführt, wobei die entstandene Coulomb-Kraft,
die zwischen den Tonerteilchen und den elektrostatischen Bildern wirkt, die Tonerteilchen
dazu bringt, sich an das elektrostatische Bild zu binden und damit die Entwicklung
durchzuführen. Die Entwicklungsmethode unter Verwendung eines elektrisch leitenden
magnetischen Toners ist eine ausgezeichnete Methode, mit der Probleme beseitigt
werden können, die sich bei der herkömmlichen Zweikomponenten-Entwicklungsmethode
ergeben, allerdings gibt es hier andererseits Probleme bei der elektrostatischen
Übertragung des entwickelten Tonerbilds vom Bildträgerelement zu einem
Aufzeichnungsmaterial, wie unbeschichtetes Papier, was auf die elektrische Leitfähigkeit
des Toners zurückzuführen ist.
Als Entwicklungsmethode unter Verwendung eines magnetischen Toners
mit einem hohen Widerstand, der elektrostatisch übertragen werden kann, gibt
es eine Entwicklungsmethode unter Anwendung der dielektrischen Polarisation von
Tonerteilchen. Bei dieser Methode gibt es allerdings eine inhärent niedrige
Entwicklungsgeschwindigkeit und eine unzureichend entwickelte Bilddichte.
Als eine andere Methode unter Verwendung eines magnetischen Toners
mit einem hohen Widerstand gibt es eine Methode, wobei die magnetischen Tonerteilchen
triboelektrisch durch Reibung zwischen einzelnen Tonerteilchen und zwischen den
Tonerteilchen und der Entwicklungstrommel geladen werden und dann mit einem elektrostatischen
Bild auf dem Bildträgerelement in Kontakt gebracht werden, um die Entwicklung
durchzuführen. Diese Methode hat das Problem, dass eine unzureichende triboelektrische
Ladung oder ein Ladungsfehler aufgrund einer relativ niedrigen Häufigkeit des
Kontakts zwischen den magnetischen Tonerteilchen und dem Reibungselement und aufgrund
des Freiliegens des magnetischen Materials an der Oberfläche des magnetischen
Tonerteilchens auftreten kann.
Die JP-A 55-18656 hat eine Sprungentwicklungsmethode vorgeschlagen,
wobei eine dünne Schicht auf eine Entwicklungstrommel aufgetragen wird und
triboelektrisch geladen wird und dann in die Nähe eines elektrostatischen Bilds
gebracht wird, um das elektrostatische Bild zu entwickeln. Diese Methode ist eine
ausgezeichnete Methode dahingehend, dass sie eine ausreichende Triboelektrifizierung
durch die Auftragung eines magnetischen Toners in einer dünnen Schicht auf
einer Entwicklungstrommel ermöglicht, um die Gelegenheit des Kontakts zwischen
der Entwicklungstrommel und dem Toner zu erhöhen.
Allerdings sind diese isolierenden magnetischen Tonerteilchen durch
eine wesentliche Menge von feinem magnetischen Pulver und ebenfalls einen Bereich
des magnetischen Pulvers freiliegend an der Oberfläche des magnetischen Tonerteilchens
begleitet, so dass die Fließbarkeit und die triboelektrische Ladbarkeit das
magnetischen Toners beeinträchtigt werden können.
Bei der Verwendung eines herkömmlichen magnetischen Toners, der
ein magnetisches Pulver enthält, soll das magnetische Pulver, das an der Oberfläche
des magnetischen Tonerteilchens frei liegt, die Tonerleistung beeinträchtigen.
Insbesondere, aufgrund des Freiliegens des feinen magnetischen Pulvers mit einem
geringeren Widerstand als ein Harz, das die magnetischen Tonerteilchen bildet, an
der Oberfläche des magnetischen Tonerteilchens, kann es dazu kommen, dass sich
die Ladbarkeit der magnetischen Tonerteilchen verringert, die Fließbarkeit
und Trennung des magnetischen Pulvers aufgrund von Reibung zwischen den einzelnen
Tonerteilchen und zwischen den Tonerteilchen und einem Regulationselement während
einer langen Anwendungsdauer erniedrigt werden, was eine Verschlechterung der Bilddichte
und Bilddichteunregelmäßigkeiten, die Trommelgeister genannt werden, verursachen
kann.
Ein Toner, erhalten durch Suspensionspolymerisation (manchmal als
„Polymerisationstoner" bezeichnet) ist für die Bildherstellung hoher
Qualität aufgrund einfacherer Produktion von Toner kleiner Teilchengröße
und einer verbesserten Fließbarkeit aufgrund der Kugelförmigkeit einer
erhaltenen Tonerteilchenform vorteilhaft.
Die Fließbarkeit und Ladbarkeit von polymerisierten Tonerteilchen
sind allerdings aufgrund des Einschlusses eines magnetischen Pulvers (umfasst im
Allgemeinen ein magnetisches Eisenoxid) beeinträchtigt. Dieses ist darauf zurück
zu führen, dass das magnetische Pulver im Allgemeinen hydrophil ist und vornehmlich
an der Oberfläche der Tonerteilchen vorhanden ist, so dass eine Oberflächenmodifikation
des magnetischen Pulvers wichtig wird, um dieses Problem zu lösen.
Als Oberflächenbehandlung für das magnetische Pulver für
eine verbesserte Dispersion desselben in einem polymerisierten Toner sind viele
Vorschläge gemacht worden. Beispielsweise haben die JP-A 59-200254, JP-A 59-200256,
JP-A 59-200257 und JP 59-224102 eine Behandlung des magnetischen Pulvers mit verschiedenen
Silankupplungsmitteln vorgeschlagen, und die JP-A 63-250660 und JP-A 10-239897 haben
eine Behandlung des Silicium enthaltenden magnetischen Pulvers mit Silankupplungsmitteln
offenbart.
Diese Behandlungen bringen eine etwas verbesserte Dispersion im Toner,
allerdings gibt es hierbei das Problem, dass es schwierig ist, die Oberflächen
des magnetischen Pulvers gleichmäßig zu hydrophobisieren, so dass es schwierig
ist, die Koaleszenz der magnetischen Tonerteilchen und das Auftreten von unbehandelten
magnetischen Tonerteilchen zu verhindern, so dass Raum für eine weitere Verbesserung
hinsichtlich des Dispersionsvermögens des magnetischen Pulvers in den Tonerteilchen
verbleibt.
Weiterhin, als Ergebnis dieser Oberflächenbehandlung, kann das
Freiliegen des magnetischen Eisenoxidpulvers auf den Oberflächen des magnetischen
Tonerteilchens bis zu einem gewissen Ausmaß unterdrückt werden, allerdings
ist es schwierig, die Oberfläche des magnetischen Eisenoxidpulvers gleichmäßig
zu hydrophobisieren, so dass das Auftreten von koaleszenten magnetischen Eisenoxidpulverteilchen
und noch nicht hydrophobisierten magnetischen Eisenoxidpulverteilchen unvermeidlich
ist, und die Unterdrückung des Freiliegens des magnetischen Eisenoxidpulvers
auf der Oberfläche wird unzureichend.
Weiterhin wird in der JP-B 60-3181 ein magnetischer Toner vorgeschlagen,
der ein magnetisches Eisenoxid enthält, das durch eine Behandlung mit einem
Alkyltrialkoxysilan hydrophobisiert worden ist. Die Verwendung dieses auf diese
Weise behandelten magnetischen Eisenoxidpulvers hat tatsächlich einen Toner
mit verbesserter elektrophotographischer Leistung in verschiedener Hinsicht hervorgebracht.
Allerdings weist das magnetische Eisenoxidpulver inhärent eine relativ geringe
Oberflächenaktivität auf, so dass eine Koaleszenz der magnetischen Pulverteilchen
und eine unzureichende Hydrophobisierung unvermeidlich sind, was eine weitere Verbesserung
für die Anwendung in einem Bildherstellungsverfahren, das bei der harten Bedingung
arbeitet, wie die Aufnahme einer Kontaktladestufe, die später diskutiert wird,
notwendig macht. Die Verwendung einer größeren Menge des Hydrophobisierungsmittels
oder ein Hydrophobisierungsmittel mit einer höheren Viskosität schafft
zwar eine höhere Hydrophobizität des behandelten magnetischen Pulvers,
allerdings kommt es zu einer erhöhten Koaleszenz der magnetischen Pulverteilchen,
was zu einem ziemlich schlechten Dispersionsvermögen führt. Im Ergebnis
weist ein Toner, der unter Verwendung dieses behandelten magnetischen Eisenoxidpulvers
hergestellt worden ist, eine nicht gleichmäßige triboelektrische Ladbarkeit
auf, was zu schlechter Nebelverhinderung und Übertragungsvermögen führt.
Wie oben beschrieben, führte ein herkömmlicher Polymerisationstoner
unter Verwendung dieses oberflächenbehandelten magnetischen Pulvers nicht erfolgreich
zu einer guten Kombination von Hydrophobizität und Dispersionsvermögen,
und es ist schwierig, hoch definierte Bilder stabil herzustellen, wenn dieser Polymerisationstoner
in einem Bildherstellungsverfahren verwendet wird, das eine Kontaktladestufe, die
später beschrieben wird, aufweist.
Die JP-A 5-66608 und JP-A 4-9860 haben ein hydrophobisiertes anorganisches
feines Pulver oder ein anorganisches feines Pulver, das hydrophobisiert und dann
mit einem Silikonöl behandelt wurde, beschrieben. Weiterhin haben die JP-A
61-249059, JP-A 4-264453 und JP-A 5-346682 beschrieben, ein hydrophobisiertes anorganisches
feines Pulver und ein mit Silikonöl behandeltes anorganisches Pulver in Kombination
hinzuzufügen.
Weiterhin sind viele Vorschläge hinsichtlich der Zugabe eines
elektrisch leitenden feinen Pulvers als externes Additiv gemacht worden. Beispielsweise
ist Ruß als elektrisch leitendes feines Pulver weitgehend bekannt als externes
Additiv, das sich an Tonerteilchen haftet oder daran fixiert wird, um beispielsweise
dem Toner elektrische Leitfähigkeit zu verleihen oder eine
übermäßige Ladung des Toners zu unterdrücken, um auf diese Weise
eine gleichmäßige triboelektrische Ladungsverteilung zu erreichen. Weiterhin
ist in den JP-A 57-151952, JP-A 59-168458 und JP-A 60-69660 beschrieben worden,
elektrisch leitende feine Pulver aus Zinnoxid, Zinkoxid und Titanoxid extern zu
Tonerteilchen mit hohem Widerstand zu geben. Die JP-A 56-142540 hat einen Toner
vorgeschlagen, der eine Entwicklungsleistung und Übertragungsvermögen
aufweist, in dem elektrisch leitende magnetische Teilchen, wie Eisenoxid, Eisenpulver
oder Ferrit, zu magnetischen Tonerteilchen mit hohem Widerstand gegeben wurden,
um auf diese Weise die Ladungsinduktion des magnetischen Toners zu fördern.
Weiterhin haben die JP-A 61-275864, JP-A 62-258472, JP-A 61-141452 und JP-A 02-120865
die Zugabe von Graphit, Magnetit, elektrisch leitendem feinen Polypyrrolpulver und
elektrisch leitendem feinen Polyanilinpulver in die jeweiligen Toner beschrieben.
Weiterhin ist die Zugabe verschiedener Arten von elektrisch leitenden feinen Pulvern
in den Toner bekannt.
In den letzten Jahren ist eine Kontaktladevorrichtung vorgeschlagen
und als Ladevorrichtung für ein Element kommerzialisiert worden, das als Element
zum Tragen eines latenten Bilds geladen wird, aufgrund von Vorteilen, wie die Eigenschaft
einer geringen Ozonerzeugung und ein geringer Stromverbrauch, im Vergleich zu der
Corona-Ladevorrichtung.
Eine Kontaktladevorrichtung ist eine Vorrichtung, die ein elektrisch
leitendes Ladeelement (das man ebenfalls als Kontaktladeelement oder Kontaktlader
bezeichnen kann) in Form einer Walze (Ladewalze), einer Pelzbürste, einer magnetischen
Bürste oder eine Rakel, die in Kontakt mit dem zuladenden Element, wie das
Bildträgerelement, angeordnet ist, aufweist, so dass das Kontaktladeelement
mit einer vorbeschriebenen Ladungsvorspannung versorgt wird, um das zu ladende Element
auf eine vorbeschriebene Polarität und Potential zu laden.
Der Lademechanismus (oder -prinzip) während der Kontaktladung
kann (1) einen Entladungs(ladungs)mechanismus und (2) einen direkten Injektionsladungsmechanismus
umfassen und kann klassifiziert werden in Abhängigkeit davon, welcher dieser
Mechanismen vorherrschend ist.
(1) Entladungsladungsmechanismus
Das ist ein Mechanismus, wobei ein Element durch ein Entladungsphänomen,
das an einer winzigen Lücke zwischen dem Element und einem Kontaktladeelement
auftritt, geladen wird. Da eine gewisse Entladungsspannung vorhanden ist, ist es
notwendig, an das Kontaktladeelement eine Spannung, die größer als ein
vorbeschriebenes Potential, das an das zu ladende Element anzulegen ist, ist, anzulegen.
Es treten einige Entladungsprodukte auf, während ihre Menge beträchtlich
geringer ist als bei einem Corona-Lader, sowie aktive Ionen, wie Ozon, treten auf,
obwohl ihre Menge gering ist.
(2) Mechanismus der direkten Injektionsladung
Dass ist ein Mechanismus, wobei die Oberfläche eines Elements
mit einer Ladung geladen wird, die direkt in das Element von einem Kontaktladeelement
injiziert wird. Diesen Mechanismus kann man ebenfalls als direkte Ladung, Injektionsladung
oder Ladungsinjektionsladung nennen. Insbesondere lässt man ein Ladeelement
mit einem mittleren Widerstand mit einem zu ladenden Element in Kontakt bringen,
um direkt Ladungen in das zu ladende Element zu injizieren, wobei man sich grundsätzlich
nicht auf ein Entladungsphänomen verlässt. Demzufolge kann ein Element
entsprechend einer Spannung, die an dem Ladeelement angelegt wird, auf ein Potential
geladen werden, selbst wenn die angelegte Spannung unterhalb einer Entladungsschwelle
ist. Dieser Mechanismus wird nicht mit dem Auftreten aktiver Ionen, wie Ozon, begleitet,
so dass Probleme, die durch Entladungsprodukte verursacht werden, vermieden werden
können. Allerdings, auf der Basis des Mechanismus der direkten Injektionsladung,
wird die Ladungsleistung durch den Kontakt des Kontaktladeelements auf dem zu ladenden
Element beeinträchtigt. Demzufolge ist es bevorzugt, dass das Ladeelement einen
häufigeren Kontakt und dichtere Kontaktpunkte mit dem zu ladenden Element bekommt.
Als Kontaktladevorrichtung ist ein Walzenladeschema unter Verwendung
einer elektrisch leitenden Walze als Kontaktladeelement bevorzugt wegen der Stabilität
der Ladungsleistung, welche im großen Umfang eingesetzt wird. Während
der Kontaktladung nach dem herkömmlichen Walzenladeschema ist der oben erwähnte
Entladungsladungsmechanismus (1) vorherrschend. Eine Ladewalze ist aus einem leitenden
Kautschuk oder einem Kautschuk mit mittleren Widerstand oder einem Schaummaterial,
die wahlweise laminiert angeordnet sind, gebildet, um die gewünschten Eigenschaften
zu zeigen.
Diese Ladewalze weist eine Elastizität auf, um einen gewissen
Kontakt mit einem zu ladenden Element sicher zu stellen, was einen
großen Reibungswiderstand verursacht. Die Ladewalze wird gemäß der
Bewegung des zu ladenden Elements oder mit einem kleinen Geschwindigkeitsunterschied
mit dem letztgenannten bewegt. Demzufolge, selbst wenn eine direkte Injektionsladung
beabsichtig ist, können eine Verringerung der Ladungsleistung und Kontaktunregelmäßigkeiten
aufgrund der Walzenform und eine Haftung auf dem zu ladenden Element verursacht
werden.
Die 1 ist ein Graph, der Beispiele für
die Ladeeffizienzen zum Laden von lichtempfindlichen Elementen mit einigen Kontaktladeelementen
erläutert. Die Abszisse bedeutet eine Vorspannung, die an das Kontaktladeelement
angelegt ist, und die Ordinate bedeutet ein erhaltenes geladenes Potential, das
das lichtempfindliche Element erhalten hat. Die Ladungsleistung bei der Walzenladung
ist durch die Linie A dargestellt. Somit beginnt das Oberflächenpotential des
lichtempfindlichen Elements sich bei einer angelegten Spannung, die eine Entladungsschwelle
von ca. –500 Volt überschreitet, zu erhöhen. Um das lichtempfindliche
Element auf ein geladenes Potential von beispielsweise –500 Volt zu laden
ist es demzufolge allgemeine Praxis, eine DC-Spannung von –1000 Volt oder
eine DC-Spannung von –500 Volt in Überlagerung einer AC-Spannung bei
einer Peak-zu-Peak-Spannung von beispielsweise 1200 Volt anzulegen, um auf diese
Weise einen Potentialunterschied, der die Entladungsspannung überschreitet,
zu halten, damit das Potential des geladenen lichtempfindlichen Elements auf ein
vorbestimmtes geladenes Potential konvergieren kann.
Um ein spezifisches Beispiel zu beschreiben, wenn eine Ladewalze gegen
ein lichtempfindliches OPC-Element mit einer 25 &mgr;m dicken lichtempfindlichen
Schicht anstößt, beginnt sich das Oberflächenpotential des lichtempfindlichen
Elements in Aktion einer angelegten Spannung von ca. 640 Volt oder höher zu
erhöhen, und danach erhöht es sich linear bei einer Neigung von 1. Die
Schwellenspannung kann man als Entladungsneigungsspannung Vth definieren.
Um somit ein Oberflächenpotential des lichtempfindlichen Elements
Vd zu erhalten, das für die Elektrophotographie geeignet ist, ist es notwendig,
eine DC-Spannung von Vd + Vth, die das erforderliche Potential an der Ladewalze
überschreitet, anzulegen. Dieses Ladeschema des Anlegens von nur einer DC-Spannung
an das Kontaktladeelement kann man als „DC-Ladeschema" bezeichnen.
Es ist allerdings bei dem DC-Ladeschema schwierig geworden, das lichtempfindliche
Element auf ein gewünschtes Potential zu laden, weil sich der Widerstand des
Kontaktladeelements als Reaktion auf eine Änderung von Umweltbedingungen ändern
kann und wegen einer Änderung von Vth aufgrund einer Änderung der Dicke
der Oberflächenschicht, die durch Abrieb des lichtempfindlichen Elements verursacht
wird.
Aus diesem Grund ist zum Erreichen einer gleichmäßigeren
Ladung vorgeschlagen worden, ein „AC-Ladeschema" anzuwenden, wobei eine Spannung,
die durch Überlagern einer DC-Spannung entsprechend einer gewünschten
Vd mit einer AC-Spannung mit einer Peak-zu-Peak-Spannung von mehr als 2 × Vth
gebildet wird, an ein Kontaktladeelement angelegt wird, was in der JP-A 63-149669
beschrieben ist. Nach diesem Schema konvergiert das geladene Potential des lichtempfindlichen
Elements zu Vd, die ein Mittelwert der überlagerten AC-Spannung aufgrund der
Potentialberuhigungswirkung der AC-Spannung ist, wobei das geladene Potential nicht
durch Umweltänderungen beeinflusst wird.
Bei dem oben beschriebenen Kontaktladeschema verlässt sich der
Lademechanismus im Wesentlichen auf die Entladung vom Kontaktladeelement zum lichtempfindlichen
Element, so dass eine Spannung, die ein gewünschtes Oberflächenpotential
des lichtempfindlichen Elements überschreitet, an das Kontaktladeelement anzulegen
ist, und es wird eine geringe Menge Ozon erzeugt.
Weiterhin, bei dem AC-Ladeschema für die gleichmäßige
Ladung, kann die Ozonerzeugung wohl beschleunigt werden, es kann ein Schwingungsgeräusch
(AC-Ladungsgeräusch) zwischen dem Kontaktladeelement und dem lichtempfindlichen
Element aufgrund des elektrischen Felds der AC-Spannung verursacht werden, und die
Oberfläche des lichtempfindlichen Elements kann aufgrund der Entladung beschädigt
werden, was wiederum ein neues Problem ergibt.
Die Pelzbürstenladung ist ein Ladungsschema, wobei ein Element
(ein Pelzbürstenlader), das eine Bürste aus einer elektrisch leitenden
Faser aufweist, als Kontaktladeelement verwendet wird, und die leitende Faserbürste
in Kontakt mit dem lichtempfindlichen Element wird mit einer vorbeschriebenen Ladungsvorspannung
versorgt, um die Oberfläche des lichtempfindlichen Elements auf eine vorbeschriebene
Polarität und Potential zu laden. Bei dem Pelzbürstenladeschema kann der
oben erwähnte Entladungsladungsmechanismus (1) vorherrschend sein.
Als Pelzbürstenlader sind ein fixierter Lader und ein Lader vom
Walzentyp bisher kommerziell erhältlich. Der fixierte Lader wird gebildet,
indem ein Stapel von Fasern mittleren Widerstands, die auf einem Substrat angeordnet
oder damit verwoben sind, mit einer Elektrode verbunden wird. Der Lader vom Walzentyp
wird gebildet, indem dieser Stapel um einen Metallkern gewunden wird. Eine Faserdichte
von etwa 100/mm2, kann relativ leicht erreicht werden, allerdings ist
selbst bei dieser hohen Faserdichte der Kontakt unzureichend, um ausreichend eine
gleichmäßige Ladung nach der direkten Injektionsladung zu realisieren.
Um eine ausreichend gleichmäßige Ladung nach der direkten Injektionsladung
zu bewirken, ist es notwendig, einen großen Geschwindigkeitsunterschied zwischen
dem Pelzbürstenlader und dem lichtempfindlichen Element herzustellen.
Ein Beispiel für die Ladungsleistung nach dem Pelzbürstenladeschema
unter DC-Spannungsanlegung ist durch die Linie B in 1
dargestellt. Demzufolge, bei der Pelzbürstenladung unter Anwendung von irgendeinem
fixierten Lader und Lader vom Walzentyp wird eine hohe Ladungsvorspannung angelegt,
damit ein Entladungsphänomen verursacht wird und somit die Ladung bewirkt wird.
Im Gegensatz zu den oben erwähnten Ladeschemen, wird ein Ladeelement
(Magnetbürstenlader), der durch Ausrichten von elektrisch leitenden magnetischen
Teilchen in Form einer Magnetbürste bei einem magnetischen Feld, das durch
eine Magnetwalze ausgeübt wird, erhalten wird, als Kontaktelement verwendet,
und die Magnetbürste in Kontakt mit einem lichtempfindlichen Element wird mit
einer vorbeschriebenen Ladungsvorspannung versorgt, um die Oberfläche des lichtempfindlichen
Elements auf eine vorbeschriebene Polarität und Potential zu laden. Bei dem
Magnetbürstenladeschema ist das oben erwähnte direkte Injektionsladeschema
(2) vorherrschend.
Die gleichmäßige direkte Injektionsladung wird möglich,
beispielsweise unter Verwendung von magnetischen Teilchen mit einer Teilchengröße
von 5 bis 50 µm und Herstellen eines ausreichenden Geschwindigkeitsunterschieds
zum lichtempfindlichen Element. Ein Beispiel für die Ladungsleistung nach dem
Magnetbürstenschema bei der DC-Spannungsanlegung ist durch die Linie C in
1 dargestellt, wobei ein geladenes Potential möglich
ist, das fast proportional zur angelegten Vorspannung ist.
Das Magnetbürstenladeschema ist allerdings von Problemen begleitet
dahingehend, dass die Vorrichtungsstruktur etwas kompliziert wird, und die magnetischen
Teilchen, die die Magnetbürste bilden, lösen sich leicht von der Magnetbürste
und haften sich dann an das lichtempfindliche Element.
Nun wird die Anwendung dieses Kontaktladeschemas in einem Verfahren
der Entwicklung und gleichzeitigen Reinigung oder in einem reinigerlosen Bilderherstellungsverfahren
betrachtet.
Das Verfahren der Entwicklung mit gleichzeitiger Reinigung oder das
reinigerlose Bildherstellungsverfahren verwenden kein Reinigungselement, wobei man
die übertragenen Resttonerteilchen, die auf dem lichtempfindlichen Element
verblieben sind, mit dem Kontaktladesystem in Kontakt bringt, wobei der Entladungsladungsmechanismus
vorherrschend ist. Wenn ein isolierender Toner am Kontaktladeelement haftet oder
darin vermischt ist, verschlechtert sich die Ladungsleistung des Ladeelements.
Bei dem Ladeschema, wobei der Entladungsladungsmechanismus vorherrschend
ist, bemerkt man beträchtlich die Verschlechterung der Ladungsleistung von
dem Zeitpunkt an, wenn die Tonerschicht, die an der Oberfläche des Kontaktladeelements
haftet, einen Widerstandsgrad zeigt, der die Entladungsspannung behindert. Andererseits,
bei dem Ladungsschema, wobei der direkte Injektionsladungsmechanismus vorherrschend
ist, wird die Verschlechterung der Ladungsleistung als Verschlechterung der Ladbarkeit
des zu ladenden Elements aufgrund der Verringerung der Gelegenheit des Kontakts
zwischen der Oberfläche des Kontaktladeelements und dem zu ladenden Element
aufgrund des Anhaftens der übertragenen Resttonerteilchen am Kontaktladeelement
oder deren Mischung darin verursacht.
Die Verschlechterung der gleichmäßigen Ladbarkeit des lichtempfindlichen
Elements (das zu ladende Element) führt zu einer Verschlechterung des Kontrasts
und der Gleichmäßigkeit des latenten Bilds nach der bildweisen Belichtung
und zu einer Verschlechterung der Bilddichte und zu einer erhöhten Nebelbildung
in den erhaltenen Bildern. Weiterhin ist es bei dem Verfahren der Entwicklung mit
gleichzeitiger Reinigung oder bei dem reinigerlosen Bildherstellungsverfahren wichtig,
die Ladungspolarität und die Ladung der übertragenen Resttonerteilchen
auf dem lichtempfindlichen Element zu steuern und die übertragenen Resttonerteilchen
in der Entwicklungsstufe wieder zu gewinnen, wobei dann verhindert wird, dass der
wieder gewonnene Toner die Entwicklungsleistung behindert. Aus diesem Grund werden
die Steuerung der Ladungspolarität und die Ladung der übertragenen Resttonerteilchen
durch das Ladeelement bewirkt.
Dieses wird nun insbesondere anhand eines normalen Laserstrahldruckers
als Beispiel beschrieben. Bei einem Umkehrentwicklungssystem unter Verwendung eines
Ladeelements, das mit einer negativen Spannung versorgt wird, eines lichtempfindlichen
Elements mit einer negativen Ladbarkeit und eines negativ geladenen Toners, wird
das Tonerbild auf ein Aufzeichnungsmedium in der Übertragungsstufe durch ein
Übertragungselement, an das eine positive Ladung angelegt ist, übertragen.
In diesem Fall erfahren die übertragenen Resttonerteilchen verschiedene Ladungen
innerhalb des Bereichs der positiven Polarität bis zur negativen Polarität
in Abhängigkeit der Eigenschaften (Dicke, Widerstand, dielektrische Konstante,
etc.), des Aufzeichnungsmediums und der Bildfläche darauf.
Selbst sogar wenn man den übertragenen Resttoner eine positive
Ladung in der Übertragungsstufe haben lässt, kann seine Ladung auf eine
negative Polarität durch das negativ geladene Ladungselement für die negative
Ladung des lichtempfindlichen Elements einheitlich gemacht werden. Im Ergebnis,
bei dem Umkehrentwicklungsschema, lässt man die negativ geladenen Resttonerteilchen
auf dem Hellteilpotential verbleiben, wo der Toner anhaften soll, und etwas unregelmäßig
geladener Toner, der am Dunkelteilpotential haftet, wird zu dem Tonerträgerelement
aufgrund eines sich entwickelnden Verhältnisses des elektrischen Felds während
der Umkehrentwicklung gezogen, so dass man den übertragenen Resttoner am Dunkelteilpotential
nicht daran verbleiben lässt, sondern diesen wieder gewinnen werden kann. Demzufolge,
durch Steuerung der Ladungspolarität des übertragenen Resttoners gleichzeitig
mit der Ladung des lichtempfindlichen Elements durch das Ladeelement, können
die Entwicklung und gleichzeitige Reinigung oder das reinigerlose Bildherstellungsverfahren
realisiert werden.
Wenn allerdings übertragene Resttonerteilchen am Kontaktladeelement
in einer Menge haften oder dazu gemischt sind, die die Kapazität der Steuerung
der Tonerladungspolarität des Kontaktladeelements überschreitet, kann
die Ladungspolarität der übertragenen Resttonerteilchen nicht gleichmäßig
gemacht werden, so dass es schwierig wird, die Tonerteilchen in der Entwicklungsstufe
wieder zu gewinnen. Selbst wenn weiterhin die übertragenen Resttonerteilchen
mit einer mechanischen Reibkraft wieder gewonnen werden, können sie die triboelektrische
Ladbarkeit des Toners auf dem Tonerträgerelement nachteilig beeinflussen, wenn
die Ladung der wiedergewonnenen übertragenen Resttonerteilchen nicht gleichmäßig
gemacht worden ist.
Daher sind bei der Entwicklung und der gleichzeitigen Reinigung oder
bei dem reinigerlosen Bildherstellungsverfahren die kontinuierliche Bildherstellungsleistung
und die erhaltene Bildqualität eng mit der Steuerbarkeit und der Eigenschaft
hinsichtlich des Haftens und Mischens der übertragenen Resttonerteilchen zum
Zeitpunkt des Kontaktes mit dem Ladeelement verbunden.
Die JP-B 7-99442 beschreibt weiterhin, ein Pulver auf einer Oberfläche
eines Kontaktelements, das mit dem zu ladenden Element in Kontakt ist, aufzutragen,
um auf diese Weise eine Ladungsungleichmäßigkeit zu verhindern und die
gleichmäßige Ladungsleistung zu stabilisieren. Dieses System macht sich
allerdings eine Organisation zu eigen, bei der sich ein Kontaktladeelement (Ladewalze)
nach der Bewegung des zu ladenden Elements (lichtempfindliches Element) bewegt,
wobei sich das Ladungsprinzip im Allgemeinen auf den gleichzeitigen Entladungsladungsmechanismus
verlässt, wie bei den oben erwähnten Fällen unter Anwendung einer
Ladewalze, während die Menge des Ozonaddukts beträchtlich reduziert worden
ist im Vergleich zur Verwendung eines Corona-Laders, wie ein Scorotron. Da insbesondere
eine AC-überlagerte DC-Spannung zur Herstellung einer stabilen Ladungsgleichmäßigkeit
verwendet wird, wird dadurch die Menge der Ozonaddukte erhöht. Im Ergebnis,
bei kontinuierlicher Verwendung der Vorrichtung für einen langen Zeitraum,
kann es zu einem Defekt des Bildflusses aufgrund der Ozonprodukte kommen. Wenn weiterhin
die obige Organisation in der reinigerlosen Bilderherstellungsvorrichtung verwendet
wird, wird die Haftung des Pulvers auf dem Ladeelement durch Mischen mit den übertragenen
Resttonerteilchen gehemmt, was die gleichmäßige Ladungswirkung verringert.
Weiterhin hat die JP-A 5-150539 ein Bilderherstellungsverfahren unter
Anwendung eines Kontaktladeschemas offenbart, wobei ein Entwickler, der mindestens
Tonerteilchen und elektrisch leitende Teilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengröße
kleiner als diejenige der Tonerteilchen umfasst, verwendet wird, um die Ladungshemmung
aufgrund der Ansammlung und Haftung der Tonerteilchen auf der Oberfläche des
Ladeelements und feiner Siliciumoxidteilchen, die nicht vollständig durch die
Wirkung einer Reinigungsrakel bei fortgesetzter Bildherstellung für einen langen
Zeitraum zu verhindern. Die in dem Vorschlag verwendete Kontaktladung oder das Nahladeschema
basiert auf dem Entladungsladungsmechanismus und nicht auf dem Mechanismus der direkten
Injektionsladung, so dass das obige Problem, das den Entladungsmechanismus begleitet,
auftritt.
Wenn weiterhin die obige Organisation in einer reinigerlosen Bilderherstellungsvorrichtung
angewendet wird, lässt man größere Mengen elektrisch
leitender Teilchen und Tonerteilchen durch die Ladestufe gehen, die dann in der
Entwicklungsstufe wiedergewonnen werden. Diese Situationen oder dieser Einfluss
dieser Teilchen, wenn diese Teilchen bei der Entwicklung des Entwicklers wieder
gewonnen werden, sind allerdings in dem Vorschlag nicht betrachtet worden. Wenn
weiterhin ein Kontaktladeschema, das sich auf das Schema der direkten Injektionsladung
verlässt, angewendet wird, werden die elektrisch leitenden feinen Teilchen
nicht in ausreichender Menge dem Kontaktladeelement zugeführt, so dass ein
Ladefehler aufgrund des Einflusses von übertragenen Resttonerteilchen auftreten
kann.
Bei dem Nahladeschema ist es weiterhin schwierig, das lichtempfindliche
Element in Gegenwart großer Mengen von feinen elektrisch leitenden Teilchen
und übertragenen Resttonerteilchen gleichmäßig zu laden, so dass
man nicht den Effekt der Entfernung des Musters der übertragenen Resttonerteilchen
erreichen kann. Im Ergebnis unterbrechen die übertragenen Resttonerteilchen
das bildweise Belichtungsmusterlicht und verursachen ein Tonerteilchenmustergeisterbild.
Wenn weiterhin gleichzeitig ein Stromfehler oder ein Papierstau während der
Bildherstellung auftritt, kann das Innere der Bilderherstellungsvorrichtung beträchtlich
durch den Entwickler verschmutzt werden.
Um die Ladungssteuerung zu verbessern, wenn die übertragenen
Resttonerteilchen an dem Ladeelement bei der gleichzeitigen Entwicklungs- und Reinigungsmethode
vorbei gehen, hat die JP-A 11-15206 vorgeschlagen, einen Toner zu verwenden, der
Tonerteilchen, die einen spezifischen Ruß und eine spezifische Azoeisenverbindung
im Gemisch mit einem feinen anorganischen Pulver enthalten, umfasst. Weiterhin ist
ebenfalls vorgeschlagen worden, einen Toner mit einem spezifischen Formfaktor und
einem verbesserten Übertragungsvermögen zu verwenden, um die Menge an
übertragenen Resttonerteilchen zu reduzieren, so dass die Leistung der Bildherstellungsmethode
mit gleichzeitiger Entwicklung und Reinigung verbessert wird. Diese Bildherstellungsmethode
verlässt sich allerdings auf ein Kontaktladeschema auf der Basis des Entladungsladungsschemas
und nicht auf das Schema der direkten Injektionsladung, so dass das System nicht
frei von den oben erwähnten Problemen, die in dem Entladungsladungsmechanismus
involviert sind, ist. Weiterhin können diese Vorschläge dafür wirksam
sein, die Ladungsleistung des Kontaktladeelements aufgrund übertragener Resttonerteilchen
zu unterdrücken, allerdings kann man nicht erwarten, dass die Ladungsleistung
positiv erhöht wird.
Weiterhin gibt es unter den kommerziell erhältlichen elektrophotographischen
Druckern einen Typ einer Bilderherstellungsvorrichtung mit gleichzeitiger Entwicklung
und Reinigung, die ein Walzenelement aufweist, das gegen das lichtempfindliche Element
bei einer Position zwischen der Übertragungsstufe und der Ladestufe anstößt,
um die Wiedergewinnung von übertragenen Resttonerteilchen in der Entwicklungsstufe
zu ergänzen oder zu steuern. Diese Bildherstellungsvorrichtung kann eine gute
gleichzeitige Entwicklungs- und Reinigungsleistung zeigen und reduziert in beträchtlichem
Maße die Abfalltonermenge, allerdings kann es hier zu erhöhten Produktionskosten
und zu einem Problem in Hinblick auf die Größenreduzierung kommen.
Die JP-A 10-307456 hat eine Bilderherstellungsvorrichtung offenbart,
die für ein Bildherstellungsverfahren mit gleichzeitiger Entwicklung und Reinigung
auf der Basis des Mechanismus der direkten Injektionsladung geeignet ist und einen
Entwickler verwendet, der Tonerteilchen und elektrisch leitende Ladungspromotorteilchen
mit Teilchengrößen kleiner als 1/2 der Tonerteilchengröße verwendet.
Nach diesem Vorschlag wird es möglich, eine Bildherstellungsvorrichtung mit
gleichzeitiger Entwicklung und Reinigung zur Verfügung zu stellen, die frei
von der Bildung von Entladungsprodukten ist, die beträchtlich die Menge des
Abfalltoners reduzieren kann und dahingehend vorteilhaft ist, nicht kostenaufwendig
eine Vorrichtung kleiner Größe herzustellen. Unter Anwendung der Vorrichtung
ist es möglich, gute Bilder zur Verfügung zu stellen, die frei von Defekten
sind, die bei einem Ladungsfehler und der Unterbrechung oder Streuung des bildweisen
Belichtungslichts auftreten. Allerdings ist eine weitere Verbesserung erwünscht.
Weiterhin hat die JP-A 10-307421 eine Bildherstellungsvorrichtung
beschrieben, die für eine Methode mit gleichzeitiger Entwicklung und Reinigung
geeignet ist, auf der Basis des Mechanismus der direkten Injektionsladung, wobei
ein Entwickler verwendet wird, der elektrisch leitende Teilchen mit Größen
in einem Bereich von 1/50–1/2 der Tonerteilchen enthalten, um somit die Übertragungsleistung
zu verbessern.
Die JP-A 10-307455 beschreibt die Verwendung von elektrisch leitenden
feinen Teilchen mit einer Teilchengröße von 10 nm–50 µm, um
die Teilchengröße unterhalb der Größe von einem Pixel zu reduzieren
und eine bessere Ladungsgleichmäßigkeit zu erhalten.
Die JP-A 10-307457 beschreibt die Verwendung von elektrisch leitenden
Teilchen mit höchstens etwa 5 µm, bevorzugt 20 nm–5 µm, um
einen Teil des Ladungsfehlers in einen visuell weniger erkennbaren Zustand bezogen
auf die visuelle Eigenschaft des menschlichen Auges zu bringen.
Die JP-A 10-307458 beschreibt die Verwendung eines elektrisch leitenden
feinen Pulvers mit einer Teilchengröße kleiner als die Tonerteilchengröße,
um Hindernisse bei der Tonerentwicklung und das Abfließen der Entwicklungsvorspannung
über das elektrisch leitende feine Pulver zu verhindern und damit Bilddefekte
zu beseitigen. Es ist ebenfalls beschrieben, dass durch Einstellung der Teilchengröße
des feinen elektrisch leitenden Pulvers auf größer als 0,1 µm die
Unterbrechung des Belichtungslichts durch das elektrisch leitende feine Pulver,
das an der Oberfläche des Bildträgerelements eingebettet ist, verhindert
wird, um eine ausgezeichnete Bildherstellung durch eine Methode mit gleichzeitiger
Entwicklung und Reinigung auf der Basis des Schemas der direkten Injektionsladung
zu realisieren.
Die JP-A 10-307456 hat eine Bildherstellungsvorrichtung mit gleichzeitiger
Entwicklung und Reinigung beschrieben, mit der gute Bilder hergestellt werden können,
ohne die Verursachung von Ladungsfehlern oder Unterbrechung des bildweisen Belichtungslichtes,
wobei ein elektrisch leitendes feines Pulver von außen in einen Toner gegeben
wird, so dass sich das elektrisch leitende Pulver an das Bildträgerelement
während der Entwicklungsstufe anhaftet und auf dem Bildträgerelement gelassen
wird, selbst nach der Übertragungsstufe als Teil eines Kontakts zwischen dem
flexiblen Kontaktladeelement und dem Bildträgerelement.
Diese Beispiele haben allerdings Raum für eine Weiterverbesserung
im Hinblick der Stabilität der Leistung während wiederholter Anwendung
für einen langen Zeitraum und der Leistung bei der Verwendung magnetischer
Tonerteilchen kleinerer Größe gelassen, um eine bessere Auflösung
zu erreichen.
Weiterhin sind diese zu ladenden Elemente, die elektrophotographischen
lichtempfindlichen Elemente, die einen OPC (organischen Lichtleiter) oder amorphes
Silicium (manchmal auch als „a-Si" bezeichnet) umfassen, bekannt.
Ein lichtempfindliches OPC-Element hat ein schwerwiegendes Problem
hinsichtlich der Abnutzungsbeständigkeit und Haltbarkeit und eine Gegenmaßnahme
dazu ist dringend erwünscht. Mit dem lichtempfindlichen OPC-Element, sind gegenwärtig
kommerziell erhältliche lichtempfindliche Elemente zur Verwendung in Bildherstellungsvorrichtungen
nicht notwendigerweise zufriedenstellend in jeder Hinsicht bezüglich der Empfindlichkeit,
Haltbarkeit, Bildqualität und Anti-Umweltverschmutzung, und die Schwachpunkte
der jeweiligen lichtempfindlichen Elemente sind durch das Tonerdesign oder Prozessdesign
kompensiert worden, um kommerziell akzeptable Bildherstellungsvorrichtungen auf
den Markt zu bringen.
Ein lichtempfindliches a-Si-Element hat eine hohe Empfindlichkeit
über den gesamten sichtbaren Wellenlängenbereich und es ist deswegen mit
einem Halbleiterlaser und der Farbbildherstellung verträglich. Weiterhin weist
es eine hohe Oberflächenhärte, dargestellt durch eine Vickers-Härte
von 1500–2000 kg-f/mm2, und ermöglicht eine lange Lebensdauer,
dargestellt durch 5 × 105 bis 106 oder sogar eine größere
Anzahl von Blättern. Ein lichtempfindliches a-Si-Element weist ebenfalls eine
Hitzebeständigkeit auf, die für die praktische Anwendung der Bildherstellungsvorrichtung
ausreichend ist.
Es wird im Allgemeinen gesagt, dass eine a-Si-Photoleiterschicht ein
Dunkelteil-Oberflächenpotential entsprechend ihrer Schichtdicke aufweist. Gegenwärtig
umfassen kommerzialisierte lichtempfindliche Elemente lichtempfindliche CdS-Elemente,
die ein Dunkelteil-Oberflächenpotential von mindestens 500 Volt zeigen und
ein lichtempfindliches Se-Element und ein lichtempfindliches OPC-Element, die Dunkelteil-Oberflächenpotentiale
von mindestens 600–800 Volt zeigen. Um diesen Grad des Oberflächenpotentials
mit einer a-Si-Lichtleiterschicht zu realisieren, muss die Schichtdicke vergrößert
werden.
Im Gegensatz dazu, um eine zufriedenstellende Produktivität und
Produktionskosten für das lichtempfindliche a-Si-Element und ebenfalls zufriedenstellende
Leistungen dafür zur Verfügung zu stellen, ist vorgeschlagen worden, ein
lichtempfindliches Element mit einer kleineren Dicke der a-Si-Photoleiterschicht
zu bilden, wobei allerdings die selektive Anwendung eines Toners, der ein niedriges
Entwicklungspotential ermöglicht, notwendig ist. Aus diesem Grund führt
eine geringere Dichte der a-Si-Schicht zu einem niedrigeren Oberpotential als ein
lichtempfindliches OPC-Element, während die Produktionskosten und die Kapazität
sowie die Lichtempfindlichkeit favorisiert werden.
Demzufolge, um ein lichtempfindliches a-Si-Element zufriedenstellend
kommerziell zu verwerten, ist es notwendig, einen Toner mit einer hohen Entwicklungsleistung
zu verwenden. Es ist ebenfalls notwendig, die Oberflächeneigenschaft dieser
geringen Dicke der a-Si-Schicht zu steuern, um eine hohe Bildqualität und eine
hohe Haltbarkeit zu erreichen.
Lichtempfindliche a-Si-Elemente, die einen abgeschiedenen Nicht-Einkristallfilm
umfassen, umfassen prinzipiell Silicium, dargestellt durch a-Si, und enthalten beispielsweise
Wasserstoff und/oder ein Halogen, wie Fluor oder Chlor, um den Wasserstoff zu kompensieren,
oder es sind Seitengruppenbindungen vorgeschlagen worden als lichtempfindliches
Element hoher Leistung, hoher Haltbarkeit und Umweltfreundlichkeit, und verschiedene
Ausführungen davon sind kommerzialisiert worden. Insbesondere haben das US-Patent
Nr. 4,265,991 und die JP-A 54-86341 ein elektrophotographisches lichtempfindliches
Element offenbart, das eine Lichtleiterschicht, die prinzipiell a-Si umfasst, umfasst.
Die JP-A 60-12554 hat ein lichtempfindliches Element beschrieben, das eine Lichtleiterschicht,
die amorphes Silicium umfasst und eine Oberflächenschicht, die Kohlenstoff-
und Halogenatome enthält, umfasst. Die JP-A 2-111962 hat ein lichtempfindliches
Element offenbart, das eine lichtempfindliches Schicht aus a-Si:H oder a-C:H und
eine Oberflächenschutzgleitschicht umfasst. Diese Publikationen sind alle auf
die Herstellung eines lichtempfindlichen Elements mit verbesserter Wasserabweisung
und Abnutzungsbeständigkeit gerichtet und beziehen sich nicht auf Verbesserungen
hinsichtlich des magnetischen Toners im Elektrophotographieverfahren in Kombination
mit diesen lichtempfindlichen a-Si-Elementen.
Zusammenfassung der Erfindung
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Bildherstellungssystem
(d. h. ein Verfahren und eine Vorrichtung) zur Verfügung zu stellen, das die
Verwendung eines magnetischen Toners umfasst, der eine stabile gleichmäßige
Ladbarkeit ungeachtet der Umweltbedingungen zeigt und ein lichtempfindliches amorphes
oder Nicht-Einkristall-Siliciumelement umfasst und nebelfreie Bilder mit hoher Bilddichte,
gutem Übertragungsvermögen und guter Bildreproduktion für einen langen
Zeitraum der Verwendung erbringen kann.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein
Bildherstellungssystem zur Verfügung zu stellen, das stabil gute Bilder hervorbringen
kann, ohne dass ein unabhängiges Reinigungsmittel eingeschlossen ist.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein
Bildherstellungssystem zur Verfügung zu stellen, das in der Lage ist, die Bildung
von Entladungsprodukten zu verhindern, die Menge an Abfalltoner beträchtlich
zu reduzieren und gute Bilder frei von Ladungsmengen selbst bei einem langen Zeitraum
wiederholter Bildherstellung hervorbringt, ohne dass ein unabhängiges Reinigungsmittel
vorhanden ist, so dass ein kostengünstiges Bildherstellungssystem kleiner Größe
zur Verfügung gestellt wird.
Erfindungsgemäß wird ein Bildherstellungsverfahren zur Verfügung
gestellt, das aufweist:
eine Ladestufe zum Laden eines Bildträgerelements mit einem Lademittel, das
ein Ladelement, das mit einer Spannung versorgt wird und gegen das Bildträgerelement
bei einer Kontaktposition anstößt, aufweist;
eine Stufe zur Bildung eines latenten Bilds zur Bildung eines elektrostatischen
latenten Bildes auf dem geladenen Bildträgerelement,
eine Entwicklungsstufe zur Übertragung eines magnetischen Toners, der auf einem
Tonerträgerelement getragen wird, auf das elektrostatische latente Bild, um
das latente Bild zu entwickeln und dadurch ein magnetisches Tonerbild auf dem Bildträgerelement
zu bilden und
eine Übertragungsstufe zur elektrostatischen Übertragung des magnetischen
Tonerbildes auf dem Bildträgerelement auf ein Übertragungsmaterial über
oder nicht über ein Zwischenübertragungselement,
worin das Bildträgerelement einen elektrisch leitenden Träger und eine
Photoleiterschicht, die ein Nicht-Einkristall-Material auf Siliciumbasis umfasst
und auf dem elektrisch leitenden Träger angeordnet ist, umfasst, und auf ein
Potential von 250 bis 600 Volt, ausgedrückt als absoluter Wert, durch das Ladelement,
das dagegen anstößt, geladen wird,
der magnetische Toner magnetische Tonerteilchen, die mindestens ein Bindemittelharz
und ein magnetisches Eisenoxid umfassen und ein feines anorganisches Pulver und
ein feines elektrisch leitendes Pulver, das an der Oberfläche der magnetischen
Tonerteilchen vorhanden ist, aufweist,
der magnetische Toner eine gewichtsmittlere Teilchengröße von 3–10
µm aufweist,
der magnetische Toner eine durchschnittliche Kreisförmigkeit von 0,950–0,995
aufweist, und
der magnetische Toner 0,05 bis 3,00 % isolierte, Eisen enthaltende Teilchen enthält.
Die vorliegende Erfindung stellt weiterhin eine Bildherstellungsvorrichtung
zur Verfügung, die aufweist:
ein Bildträgerelement, ein Lademittel zum Laden des Bildträgerelements,
ein Mittel zur Bildung eines elektrostatischen latenten Bildes zum Bilden eines
elektrostatischen latenten Bildes auf dem geladenen Bildträgerelement, ein
Entwicklungsmittel, das ein Tonerträgerelement umfasst, das einen magnetischen
Toner, der auf dem Tonerträgerelement getragen wird, auf das elektrostatische
latente Bild überträgt, um darauf ein Tonerbild zu bilden und ein Übertragungsmittel
zum elektrostatischen Übertragen des Tonerbildes auf dem Bildträgerelement
auf ein Übertragungsmaterial,
worin das Lademittel ein Ladeelement umfasst, das mit einer Spannung versorgt wird
und gegen das Bildträgerelement stößt, um eine Kontaktspalte mit
dem Trägerelement zu bilden,
das Bildträgerelement einen elektrisch leitenden Träger und eine Photoleiterschicht,
die ein Nicht-Einkristall-Material auf Siliciumbasis umfasst und auf dem ein elektrisch
leitender Träger angeordnet ist, umfasst und auf ein Potential von 250–600
Volt, ausgedrückt als absoluter Wert, über das Ladelement, das dagegen
stößt, geladen wird,
der magnetische Toner magnetische Tonerteilchen, die mindestens ein Bindemittelharz
und ein magnetisches Eisenoxid umfassen und ein feines anorganisches Pulver und
ein feines elektrisch leitendes Pulver, das an der Oberfläche der magnetischen
Tonerteilchen vorhanden ist, aufweist,
der magnetische Toner eine gewichtsmittlere Teilchengröße von 3–10
µm aufweist,
der magnetische Toner eine durchschnittliche Kreisförmigkeit von 0,950–0,995
aufweist und
der magnetische Toner 0,05 bis 3,00 % isolierte, Eisen enthaltende Teilchen enthält.
Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden nun ersichtlich werden unter Berücksichtigung der folgenden
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in
Zusammenhang mit den anliegenden Zeichnungen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist ein Graph, der die Ladungsleistungen von verschiedenen
Kontaktlademitteln zeigt.
2 und 3 erläutern
jeweils eine Ausführungsform für ein erfindungsgemäßes Bildherstellungssystem.
4 erläutert eine Entwicklungsvorrichtung, die
für die Anwendung in einem Bildherstellungssystem der Erfindung geeignet ist.
5 und 6 sind schematische
Teilansichten zur Erläuterung eines Teils der Organisation eines Bildträgerelements,
das in dem erfindungsgemäßen Bildherstellungssystem verwendbar ist.
7 erläutert ein Kontaktübertragungsmittel,
das in geeigneter Weise in einem Bildherstellungssystem der Erfindung Verwendung
findet.
8 ist eine schematische Teilansicht zur Erläuterung
einer Abschnittsorganisation eines lichtempfindlichen Vergleichselements (Bildträgerelements).
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Zum Zweck des Gleichförmigmachens und der Stabilisierung der
Ladbarkeit eines Bildträgerelements für einen langen Zeitraum im Bildherstellungssystem
der vorliegenden Erfindung ist es wichtig, eine spezifische Prozentzahl von Eisen
enthaltenden, isolierten Teilchen im magnetischen Toner und ein spezifisches Verhältnis
von Material und geladenem Potential des Bildträgerelements zu erfüllen.
Die Eisen enthaltenden, isolierten Teilchen (die Eisen oder eine Eisenverbindung
umfassen) in dem in der vorliegenden Erfindung verwendeten magnetischen Toner kommen
ursprünglich von magnetischen Eisenoxidteilchen, die als magnetisches Pulver
in dem magnetischen Toner verwendet werden, und sie spielen eine wichtige Rolle
beim Gleichförmigkeitsmachen und Stabilisieren der Ladbarkeit des Bildträgerelements
zusammen mit dem elektrisch leitenden feinen Pulver, das von außen zu den magnetischen
Tonerteilchen gegeben wird. Isolierte magnetische Eisenoxidteilchen zeigen einen
geringen Widerstand und eine schwache Ladbarkeit und ebenfalls die Eigenschaft,
ein Element, das mit den Teilchen in Kontakt ist, wegen ihrer hohen Härte abzunutzen.
Andererseits weist das Bildträgerelement eine Lichtleiterschicht, die aus einem
Nicht-Einkristallmaterial auf Siliciumbasis gebildet ist, auf, so dass es eine hohe
freie Oberflächenenergie zeigt und die Tendenz aufweist, eine starke Wechselwirkung
mit den anorganischen (feinen) Teilchen zu zeigen. Die magnetischen Eisenoxidteilchen,
die somit an der Oberfläche des Bildträgerelements haften, funktionieren
derart, dass die Injektionsladungsleistung in der Ladestufe verstärkt wird
und das Bildträgerelement an der Kontaktspalte zwischen dem Ladeelement abgenutzt
wird, so dass die Oberfläche des Bildträgerelements erneuert wird und
die Ladungsgleichmäßigkeit für einen langen Zeitraum behält.
Wenn das Bildträgermaterial auf ein Oberflächenpotential
von 250–600 Volt geladen wird, und die isolierten magnetischen
Eisenoxidteilchen in einer Prozentzahl (von 0,05–3,00 Zahlen-% der Tonerteilchen)
enthalten sind, werden die magnetischen Eisenoxidteilchen und das elektrisch leitende
feine Pulver bei einer geeigneten Rate vom magnetischen Toner auf die Oberfläche
der Lichtleiterschicht, die ein Nicht-Einkristallmaterial auf Silicium(Si)-Basis
umfasst, übertragen und bei einer geeigneten Rate von der Oberfläche der
Lichtleiterschicht wieder entfernt, so dass die Mengen der magnetischen Eisenoxidteilchen
und des elektrisch leitenden feinen Pulvers auf der Oberfläche der Lichtleiterschicht
stabilisiert sind, um die Injektionsladungsleistung in der Ladungsstufe weiterhin
zu stabilisieren und die Abnutzungsunregelmäßigkeit auf der Oberfläche
des Bildträgerelements zu unterdrücken, was zu einer nicht gleichmäßigen
Ladbarkeit führt.
Hier ist das „Nicht-Einkristallmaterial", das eine Oberfläche
oder eine Lichtleiterschicht des Bildträgerelements bildet, prinzipiell in
einem amorphen Zustand, es kann allerdings eine geringe Menge von mikrokristallinem
oder polykristallinem Material, neben dem Einkristallmaterial, enthalten, was aus
den repräsentativen Prozessen für die Herstellung dieses Lichtleiters
oder der Oberflächenschicht, was später beschrieben wird, verständlich
wird. Der Ausdruck „auf Siliciumbasis" bedeutet, dass das Material Silicium
als Hauptelement umfasst.
Um die Zusammensetzung des in der vorliegenden Erfindung verwendeten
magnetischen Toners vollständiger zu beschreiben, ist es wichtig, dass der
magnetische Toner magnetische Tonerteilchen, die mindestens ein Bindemittelharz
und ein magnetisches Eisenoxid umfassen, und ein anorganisches feines Pulver und
ein elektrisch leitendes feines Pulver, das aus der Oberfläche der magnetischen
Tonerteilchen vorhanden ist, umfasst; eine durchschnittliche Kreisförmigkeit
von 0,950 bis 0,995 aufweist und 0,05 bis 3,00 % isolierte, Eisen enthaltende Teilchen
enthält.
Wenn der magnetische Toner eine durchschnittliche Kreisförmigkeit
von mindestens 0,950 aufweist, ist die Oberflächenunebenheit der magnetischen
Tonerteilchen bis zu einem gewissen Ausmaß verbessert, so dass das anorganische
feine Pulver und das elektrisch leitende feine Pulver wie die anderen Komponenten
des magnetischen Toners der vorliegenden Erfindung gleichmäßig an die
Oberflächen des magnetischen Tonerteilchens anhaften können, was einen
Grad an Fließbarkeit erbringt, der für die Anwendung in einem elektrophotographischen
Prozess geeignet ist. Unterhalb von 0,950 kann es dazu kommen, dass eine ausreichende
Fließbarkeit in einigen Fällen nicht vorhanden ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Bildherstellungssystem, wenn die
Entwicklungsstufe (oder das Mittel) ebenfalls als Stufe (oder als Mittel) zur Wiedergewinnung
von Resttoner auf dem Bildträgerelement verwendet wird, verhält sich das
elektrisch leitende feine Pulver getrennt von den Tonerteilchen und wird in die
Ladungsstufe geführt, um die Ladung des Bildträgerelements zu beschleunigen.
In diesem Fall, wenn der Toner eine durchschnittliche Kreisförmigkeit unterhalb
von 0,950 aufweist, ist die effektive Lieferung des elektrisch leitenden feinen
Pulvers vom Toner in die Ladungsstufe eher behindert.
Eine höhere Kreisförmigkeit des Toners tendiert dazu, die
Bildherstellungsleistungen zu verbessern, und eine durchschnittliche Kreisförmigkeit
von 0,970 oder höher ist bevorzugt.
Ein Toner, der Tonerteilchen mit einer durchschnittlichen Kreisförmigkeit
von 0,970 oder höher aufweist, zeigt ein sehr ausgezeichnetes Übertragungsvermögen.
Dieses ist wahrscheinlich darauf zurück zu führen, dass bei einem magnetischen
Toner mit einer hohen Kreisförmigkeit die magnetischen Tonerteilchen einen
kleinen Kontaktbereich mit dem lichtempfindlichen Element aufweisen, was somit zu
einer kleinen Kraft der Anhaftungskraft führt, die auf die Bildkraft und van
der Waals Kraft auf dem lichtempfindlichen Element zurück zu führen ist.
Als Ergebnis des hohen Übertragungsvermögens ist die Menge an übertragenem
Resttoner reduziert und die Menge des magnetischen Toners, die an der Druckspalte
zwischen dem Ladeelement und dem lichtempfindlichen Element vorhanden ist, reduziert
sich und verhindert das Auftreten von Tonerhaftung auf dem lichtempfindlichen Element,
was beträchtlich Bilddefekte reduziert.
Weiterhin sind magnetische Tonerteilchen mit einer durchschnittlichen
Kreisförmigkeit von mindestens 0,970 beinahe frei von Oberflächenkanten,
um die Reibung an der Druckspalte zwischen dem Ladeelement und dem lichtempfindlichen
Element zu verringern und den Abrieb der Oberfläche des lichtempfindlichen
Elements zu unterdrücken. Diese Effekte sind insbesondere verstärkt bei
einem Herstellungsverfahren, das eine Kontaktübertragungsstufe aufweist und
deshalb einen Ausstoß von Hohlübertraqungsbildern verursacht. Es ist insbesondere
bevorzugt, dass der magnetische Toner eine Moduskreisförmigkeit von mindestens
0,990 aufweist, was bedeutet, dass Teilchen mit einer Kreisförmigkeit von mindestens
0,990 vorherrschend sind, weil die Wirkung in einigen Fällen unzureichend sein
kann, wenn vorherrschende Teilchen eine geringe Kreisförmigkeit aufweisen,
selbst wenn die durchschnittliche Kreisförmigkeit hoch ist.
Wenn der magnetische Toner bevorzugt Merkmale mit einer durchschnittlichen
Kreisförmigkeit von mindestens 0,970 und einer Moduskreisförmigkeit von
0,990 erfüllt, werden Tonerähren, die sich auf dem Tonerträgerelement
bilden, fein und dicht und erbringen eine gleichmäßige Ladung, so dass
Nebelbildung beträchtlich verringert ist.
Die durchschnittliche Kreisförmigkeit und die Moduskreisförmigkeit
werden als quantitative Messungen zur Bewertung der Teilchenformen verwendet, auf
der Basis von Werten, die gemessen werden unter Anwendung eines Teilchenbildanalysators
vom Strömungstyp („FPIA-1000", hergestellt von Toa Iyou Denshi K.K.).
Die Kreisförmigkeit (Ci) von jedem einzelnen Teilchen (mit einem kreisäquivalenten
Durchmesser (DCE) von mindestens 3,0 µm, wird nach der Gleichung
(1) unten bestimmt, und die Kreisförmigkeitswerte (Ci) werden insgesamt genommen
und durch die Anzahl der gesamten Teilchen (m) geteilt, um die durchschnittliche
Kreisförmigkeit (Ca) zu bestimmen, was in der Gleichung (2) unten gezeigt ist:
Kreisförmigkeit Ci = L0/L,(1)
worin L die Umfangslänge eines Teilchenprojektionsbilds bedeutet und L0
die Umfangslänge eines Kreises mit einer Fläche identisch zu derjenigen
des Teilchenprojektionsbilds bedeutet.
Weiterhin wird die Moduskreisförmigkeit (Cmod) bestimmt durch
Zuteilen der gemessenen Kreisförmigkeitswerte der einzelnen Tonerteilchen in
61 Klassen im Kreisförmigkeitsbereich von 0,40–1,00, d. h. von 0,400–0,410,
0,410–0,420, ..., 0,990–1,000 (für jeden Bereich ist die obere
Grenze nicht eingeschlossen) und 1,000, wobei die Kreisförmigkeit einer Klasse,
die die höchste Häufigkeit als Moduskreisförmigkeit (Cmod) ergibt,
genommen wird.
Im übrigen, für die tatsächliche Berechnung der durchschnittlichen
Kreisförmigkeit (Ca), wurden die gemessenen Kreisförmigkeitswerte (Ci)
der einzelnen Teilchen in 61 Klassen im Kreisförmigkeitsbereich von 0,40–1,00
aufgeteilt, und ein Mittelwert der Kreisförmigkeit für jede Klasse wurde
mit der Häufigkeit der Teilchen der Klasse, die ein Produkt liefert, multipliziert,
was dann aufsummiert wurde unter Bildung der durchschnittlichen Kreisförmigkeit.
Es ist bestätigt worden, dass die auf diese Weise errechnete durchschnittliche
Kreisförmigkeit (Ca) im Wesentlichen identisch zu dem durchschnittlichen Kreisförmigkeitswert
ist, der erhalten wird (nach der Gleichung (2) oben) als arithmetisches Mittel der
Kreisförmigkeitswerte, die direkt für die einzelnen Teilchen gemessen
werden, ohne die oben erwähnte Klassifizierung, die für den Zweck der
Datenbearbeitung angepasst wurde, z. B. um die Berechnungszeit zu verkürzen.
Insbesondere wird die oben erwähnte FPIA-Messung auf folgende
Weise durchgeführt. In 10 ml Wasser, das 0,1 mg eines oberflächenaktiven
Mittels enthält, werden 5 mg einer magnetischen Tonerprobe dispergiert und
5 Minuten einer Dispergierung durch Anwenden von Ultraschall (20 kHz, 50 W) unterworfen,
um eine Probendispersionsflüssigkeit zu bilden, die 5.000–20.000 Teilchen/µl
enthält. Die Probendispersionsflüssigkeit wird der FPIA-Analyse zur Messung
der durchschnittlichen Kreisförmigkeit (Ca) und der Moduskreisförmigkeit
(Cm) im Hinblick auf Teilchen mit einem DCE ≧ 3,0 µm unterworfen.
Die hier verwendete durchschnittliche Kreisförmigkeit (Ca) ist
eine Messung der Rundheit, eine Kreisförmigkeit von 1,00 bedeutet, dass die
magnetischen Tonerteilchen die Form einer perfekten Kugel haben, und eine niedrigere
Kreisförmigkeit bedeutet eine komplexe Teilchenform des magnetischen Toners.
Hier werden nur Teilchen mit einem kreisäquivalenten Durchmesser
(DCE = L/&pgr;) von mindestens 3 µm für die Kreisförmigkeitsmessung
genommen, weil Teilchen, die kleiner als 3 µm sind, eine wesentliche Menge
von externen Additiven enthalten, und der Einschluss dieser Teilchen kann die Kreisförmigkeitseigenschaft
der magnetischen Tonerteilchen zerstören.
Ein magnetischer Toner mit einer durchschnittlichen Kreisförmigkeit
(Ca) von mindestens 0,950, bevorzugt mindestens 0,970 und eine Moduskreisförmigkeit
(Cmod) von mindestens 0.990 zeigt ein beträchtlich verbessertes Übertragungsvermögen,
selbst bei einer kleinen Teilchengröße, der ein Problem bei der Herstellung
eines verbesserten Übertragungsvermögens und ebenfalls eine beträchtlich
verbesserte Entwicklungsleistung für ein latentes Bild mit geringem Potential
zeigt. Er ist insbesondere effektiv für die Entwicklung digitaler,
winziger latenter Punktbilder. Dieses bedeutet, dass der magnetische Toner eine
gute Übereinstimmung mit dem lichtempfindlichen Element aus dem Nicht-Einkristall-Silicium
(oder grob amorph), das in dem Bildherstellungssystem der vorliegenden Erfindung
verwendet wird, zeigt.
Wenn die durchschnittliche Kreisförmigkeit (Ca) unterhalb von
0,950 liegt, zeigt der magnetische Toner nicht nur ein schwächeres Übertragungsvermögen,
sondern er zeigt eine geringere Entwicklungsleistung. Wenn andererseits die durchschnittliche
Kreisförmigkeit 0,995 überschreitet, wird die Verschlechterung der Toneroberfläche
bemerkbar, was ein Problem bei der Haltbarkeit ist.
Als nächstes wird die Prozentzahl der isolierten, Eisen enthaltenden
Teilchen beschrieben. Die isolierten Eisen enthaltenden Teilchen sind Teilchen aus
Eisen oder einer Eisenverbindung (typischerweise magnetische Eisenoxidteilchen),
die aus magnetischen Tonerteilchen isoliert sind. Die Isolationsprozentzahl kann
ebenfalls bestimmt werden durch Beobachtung durch beispielsweise ein Rasterelektronenmikroskop,
sie kann allerdings auch bequem durch Plasma induzierte Teilchenlumineszenzspektren
bestimmt werden. Bei der letzteren Messmethode wird die Prozentzahl der isolierten,
Eisen enthaltenden Teilchen (Fe.iso(%)) auf der Basis der Frequenz bzw. Häufigkeit
der Atomlumineszenz (abgekürzt als „AL") von Eisen getrennt oder gleichzeitig
mit der C(Kohlenstoff)-Atomlumineszenz bestimmt und nach folgender Formel berechnet:
Fe.iso (%) = 100 × {Zahl von AL von Fe allein}/{Zahl von AL von Fe gleichzeitig
mit AL von C) + (Zahl von AL von Fe allein)},
In diesem Fall wird AL von Fe als gleichzeitig betrachtet, wenn sie
innerhalb 2,6 m.s von der AL von C auftritt und sie wird als getrennt betrachtet,
wenn sie danach auftritt.
Bei einem magnetischen Tonerteilchen, das magnetische Eisenoxidteilchen
enthält, bedeuten die gleichzeitigen Lumineszenzen des Kohlenstoffatoms und
des Eisenatoms eine Lumineszenz von einem Tonerteilchen, das darin dispergiert magnetisches
Eisenoxid enthält, und die Lumineszenz von nur dem Eisenatom bedeutet eine
Lumineszenz von einem isolierten, Eisen enthaltenden Teilchen.
Bei der Plasma induzierten Lumineszenzmessmethode werden feine Teilchen,
wie Tonerteilchen, in ein Plasma, Teilchen für Teilchen, eingeführt, um
ein Element und eine Teilchengröße eines Lumineszenzenteilchens von seinem
Lumineszenzspektrum zu bestimmen. Wenn beispielsweise ein magnetisches Tonerteilchen
in das Plasma eingeführt wird, verursacht jedes Tonerteilchen eine Lumineszenz
für Kohlenstoff (aus dem Bindemittelharz) und eine Lumineszenz für Eisen
(aus dem magnetischen Eisenoxid), die jeweils beobachtet werden können. Da
ein Tonerteilchen eine Lumineszenz verursacht, kann die Zahl der Tonerteilchen bestimmt
werden auf der Basis der Zahl der beobachteten Lumineszenzen (C mit Fe). Die Messung
kann unter Verwendung von beispielsweise einem Teilchenanalysator („PT1000",
hergestellt von Yokogawa Denki K.K.) nach einem Prinzip, das in Japan Hardcopy '97
Paper Collection, Seite 65–68 beschrieben ist, durchgeführt werden.
Insbesondere wird für die Messung ein Probetoner, der über
Nacht in einer Umgebung von 23° C und 60 %RH stehen gelassen worden ist, einer
Messung zusammen mit einem Heliumgas, das 0,1 % O2 enthält, in der
obigen Umgebung unterworfen. Für die Spektrumstrennung wird der Kanal 1-Detektor
für das Kohlenstoffatom (bei einer Wellenlänge von 247,86 nm, mit einem
empfohlenen Wert für den K-Faktor) verwendet und der Kanal 2-Detektor wird
für das Eisenatom (bei einer Wellenlänge von 239,56 nm, mit einem K-Faktor
von 3.3764) verwendet. Das Probenverfahren wird durchgeführt bei einer Rate
für einen Scan zum Abdecken des 1000–1400-fachen der Lumineszenz des
Kohlenstoffatoms, und das Probenverfahren wird wiederholt, bis die Lumineszenz des
Kohlenstoffatoms mindestens das 10.000-fache erreicht. Durch Integrieren der Lumineszenzen
wird eine Teilchengrößenverteilungskurve mit der Zahl der Lumineszenzen,
entnommen von der Ordinate und mit der Quadratwurzel der Spannung, die die Teilchengröße
auf der Abszisse darstellt, gezeichnet, während das Probenverfahren so durchgeführt
wird, dass die Teilchengrößenverteilungskurve einen einzeigen Peak und
kein Tal zeigt. Auf der Basis der gemessenen Daten wird, während der Geräuschschnittpegel
während der Messung bei 1,50 Volt genommen wird, Fe.iso (%) nach der obigen
Formel berechnet.
Im Übrigen kann eine Azoeisenverbindung als Ladungssteuermittel
in einem Toner in einigen Fällen enthalten sein, allerdings ist die Azoeisenverbindung
eine organische Metallverbindung, so dass sie nicht zu einer Lumineszenz von nur
dem Eisenatom kommen kann.
Als Ergebnis unserer Studie ist eine enge Korrelation zwischen der
Prozentzahl der isolierten, Eisen enthaltenden Teilchen (Fe.iso(%)) und der Rate
der Aussetzung der magnetischen Eisenoxidteilchen an den Tonerteilchenoberflächen
gefunden worden. Wenn insbesondere Fe.iso (%) höchstens 3,00 % beträgt,
ist das Vorhandensein der magnetischen Eisenoxidteilchen an den
Teilchenoberflächen unterdrückt, was eine hohe Ladbarkeit bringt. Dies
ist zurückzuführen auf die Gleichmäßigkeit der Teilchengrößenverteilung
der magnetischen Eisenoxidteilchen und die Gleichmäßigkeit der Oberflächenbehandlung
der magnetischen Eisenoxidteilchen. Wenn beispielsweise die Oberflächenbehandlung
der magnetischen Eisenoxidteilchen nicht gleichmäßig ist, sind magnetische
feine Eisenoxidteilchen mit einer hohen Hydrophilität aufgrund unzureichender
Oberflächenbehandlung an der Tonerteilchenoberfläche ausgesetzt, und ein
Teil oder alle davon können von den Tonerteilchen isoliert werden.
Demzufolge tendiert ein magnetischer Toner, der eine niedrige Prozentzahl
von isolierten, Eisen enthaltenden Teilchen enthält, dazu, eine höhere
Ladbarkeit zu zeigen. Wenn andererseits Fe.iso (%) höher als 3,00 % ist, sind
die Ladungsabflusspunkte erhöht, so dass es dazu kommen kann, dass der magnetische
Toner eine unzureichende Ladbarkeit aufweist. Diese Tendenz wird insbesondere beträchtlich
in einer Umgebung hoher Temperatur/hoher Feuchtigkeit. Ein magnetischer Toner mit
einer niedrigen Ladbarkeit ist nicht erwünscht, weil er erhöhte Nebelbildung
verursacht, ein geringeres Übertragungsvermögen verursacht und dazu neigt,
Ladungsfehler zu verursachen. Weiterhin kann ein magnetischer Toner, der sowohl
eine hohe durchschnittliche Kreisförmigkeit und einen geringen Prozentsatz
von isolierten, Eisen enthaltenden Teilchen erfüllt, ein hohes Ladungsvermögen
und ebenfalls ein sehr hohes Übertragungsvermögen als Ergebnis der Synergie
mit der Tonerteilchenform annehmen.
Andererseits bedeutet ein Fe-iso (%) von unterhalb 0,05 %, dass im
Wesentlichen keine magnetischen Eisenoxidteilchen von den magnetischen Tonerteilchen
isoliert sind. Dieser magnetische Toner mit einer niedriger Fe.iso (%) haben eine
höhere Ladbarkeit, allerdings kann er eine übermäßige Ladung
verursachen, die zu Bildern mit einer geringen Bilddichte, begleitet mit einer Rauheit,
bei der Bildherstellung auf einer großen Anzahl von Blättern, insbesondere
in einer Umgebung niedriger Temperatur/niedriger Feuchtigkeit führt. Dieses
ist wahrscheinlich deshalb, weil der folgende Mechanismus abläuft.
Ein magnetischer Toner, der auf einem Tonerträgerelement getragen
wird, wird nicht ganz für die Entwicklung auf das lichtempfindliche Element
übertragen, allerdings verbleibt etwas magnetischer Toner auf dem Tonerträgerelement,
selbst sofort nach der Entwicklung. Diese Tendenz ist insbesondere bemerkbar beim
Springentwicklungsmodus unter Verwendung eines magnetischen Toners. Weiterhin bilden
magnetische Tonerteilchen mit einer hohen Kreisförmigkeit gleichmäßige
dünne Ähren in den Entwicklungsbreichen, und Tonerteilchen, die and den
Spitzen der Ären vorhanden sind, werden für die Entwicklung verwendet
und Tonerteilchen, die in der Nähe des Tonerträgerelements vorhanden sind,
werden nicht ohne Weiteres für die Entwicklung verbraucht.
Im Ergebnis neigen die magnetischen Tonerteilchen in der Nähe
des Tonerträgerelements dazu, übermäßig geladen zu werden aufgrund
der wiederholten Trioelektrifizierung mit den Ladungselementen, und die Übertragung
für seine Entwicklung wird weiterhin schwierig. In diesem Zustand ist die Ladungsgleichmäßigkeit
des magnetischen Toners beeinträchtigt und führt zu rauen Bildern.
Wenn nun ein magnetischer Toner mit einer Fe.iso (%) ≧ 0,05
% verwendet wird, wird die übermäßige Ladung des Toners aufgrund
der isolierten magnetischen Eisenoxidteilchen und den magnetischen Eisenoxidteilchen,
die auf der Tonerteilchenoberfläche vorhanden sind, unterdrückt, und die
Ladungsgleichmäßigkeit des magnetischen Toners wird gefördert unter
Unterdrückung der Rauung der Bilder.
Im Ergebnis, selbst für einen magnetischen Toner mit einer hohen
Kreisförmigkeit und einer hohen Ladbarkeit kann die übermäßige
Ladung (Aufladungsphänomen) bei der Anwendung über einen langen Zeitraum
abgeschwächt werden, wenn die frei liegenden magnetischen Eisenoxidteilchen
vorhanden sind, so dass Fe.iso (%) von mindestens 0,05 % wichtig ist.
Wegen des obigen Grundes ist Fe.iso (%) von 0,05 %–3,00 notwendig.
Fe.iso (%) beträgt bevorzugt 0,05–2,00 %, bevorzugter 0,05–1,50
%, und weiterhin bevorzugt 0,05–0,80 %.
Der in der vorliegenden Erfindung verwendete magnetische Toner kann
bevorzugt magnetische Tonerteilchen umfassen, die mit dem Polymerisationsverfahren
hergestellt werden. Die magnetischen Tonerteilchen können mit dem Pulverisierungsverfahren
hergestellt werden, allerdings sind die magnetischen Tonerteilchen, die mit dem
Polymerisationsverfahren hergestellt werden, im Allgemeinen undefiniert geformt
und müssen mechanisch oder thermisch behandelt werden, um eine durchschnittliche
Kreisförmigkeit von mindestens 0.950 als wesentliches Erfordernis oder eine
bevorzugte Kreisförmigkeit von mindestens 0,970 (und ebenfalls eine bevorzugte
Modusgleichförmigkeit von mindestens 0,990) aufzuweisen.
Deswegen können in der vorliegenden Erfindung die magnetischen
Tonerteilchen mit dem Polymerisationsverfahren hergestellt werden, Beispiele dafür
können umfassen: Die direkte Polymerisation, Suspensionspolymerisation, Emulsionspolymerisation,
Emulsionsassoziierungspolymerisation und Keimpolymerisation. Darunter ist das Suspensionspolymerisationsverfahren
insbesondere bevorzugt, um ohne Weiteres ein gutes Gleichgewicht zwischen Teilchengröße
und Teilchenform zu schaffen.
Bei dem Suspensionspolymerisationsverfahren zur Herstellung eines
erfindungsgemäßen magnetischen Toners wird eine Monomermischung gebildet,
indem ein Monomer und ein magnetisches Pulver (feine Teilchen) (und wahlweise andere
Additive, wie ein Wachs, ein Farbmittel, ein Vernetzungsmittel und ein Ladungssteuermittel)
gleichmäßig gelöst oder dispergiert werden, wonach dann die Monomermischung
in einem wässrigen Medium, das einen Dispersionsstabilisator enthält,
mit einem geeigneten Rührer dispergiert wird und die dispergierte Monomermischung
einer Suspensionspolymerisation in Gegenwart eines Polymerisationsinitiators unterworfen
wird, um Tonerteichen mit einer gewünschten Teilchengröße zu erhalten.
Der magnetische Polymerisationstoner, der mit dem Suspensionspolymerisationsverfahren
polymerisiert wird, umfasst einzelne Tonerteilchen mit einer gleichmäßigen
kugelförmigen Form, so dass es einfach ist, einen Toner mit einer Kreisförmigkeit
von mindestens 0,970 als bevorzugtes physikalisches Erfordernis der vorliegenden
Erfindung zu erhalten und weiterhin hat dieser magnetische Toner eine relativ gleichmäßige
Ladungsverteilung, so dass er ein hohes Übertragungsvermögen zeigt.
Allerdings ist es unter Verwendung einer Monomermischung, die ein
normales magnetisches Pulver zum Zeitpunkt der Suspensionspolymerisation enthält,
schwierig, das Freiliegen des magnetischen Pulvers an der entstandenen Tonerteilchenoberfläche
zu unterdrücken, so dass die erhaltenen Tonerteilchen wohl ein beträchtlich
niedrigeres Fließvermögen und Ladungsvermögen aufweisen, und es ist
ebenfalls schwierig, einen magnetischen Toner mit einer gewünschten Kreisförmigkeit
wegen der starken Wechselwirkung zwischen dem magnetischen Pulver und Wasser zu
erhalten. Dieses ist, (1) weil die magnetischen Pulverteilchen im Allgemeinen hydrophil
sind, so dass sie dazu neigen, an den Tonerteilchenoberflächen lokalisiert
zu werden und (2) weil zum Zeitpunkt der Suspension der Monomermischung in einem
wässrigen Medium oder zum Zeitpunkt des Rührens der Suspensionsflüssigkeit
wegen der Polymerisation sich das magnetische Pulver wahllos innerhalb der suspendierten
Flüssigkeitströpfchen bewegt und die Oberflächen der suspendierten
flüssigen Tröpfchen, die das Monomer enthalten, durch das sich wahllos
bewegende magnetische Pulver gezogen werden, so dass sich die flüssigen Tröpfchen
aus der Kugelform verzerren. Um diese Probleme zu lösen, ist es wichtig, die
Oberflächeneigenschaft des magnetischen Eisenoxidpulvers zu modifizieren.
Für das im erfindungsgemäßen magnetischen Toner verwendete
magnetische Pulver ist es außerordentlich bevorzugt, dass die magnetischen
Eisenoxidteilchen für die Hydrophobisierung oberflächenbehandelt werden,
indem die magnetischen Eisenoxidteilchen in einem wässrigen Medium in Primärteilchen
derselben dispergiert werden, und während der Primärteilchendispersionszustand
erhalten bleibt, wird ein Kupplungsmittel in dem wässrigen Medium hydrolysiert,
um die magnetischen Eisenoxidteilchen auf der Oberfläche zu beschichten. Nach
dieser Hydrophobisierungsmethode in einem wässrigen Medium neigen die magnetischen
Eisenoxidteilchen weniger dazu, miteinander zusammen zu wachsen als bei einer trockenen
Oberflächenbehandlung in einem gasförmigen System, und die magnetischen
Eisenoxidteilchen können oberflächenbehandelt werden, während der
Primärteilchendispersionszustand aufgrund der elektrischen Abstoßung zwischen
den hydrophobisierten magnetischen Eisenoxidteilchen erhalten bleibt.
Die Methode der Oberflächenbehandlung der magnetischen Eisenoxidteilchen
mit einem Kupplungsmittel, während das Kupplungsmittel in einem wässrigen
Medium hydrolysiert wird, erfordert keine gaserzeugende Kupplungsmittel, wie Chlorsilane
oder Silazane, und ermöglicht die Verwendung eines Kupplungsmittels mit hoher
Viskosität, was schwierig anzuwenden war, wegen des häufigen Zusammenwachsens
der magnetischen Eisenoxidteilchen in einer herkömmlichen Behandlung in der
Gasphase, wobei somit ein bemerkenswerter Hydrophobisierungseffekt gezeigt wird.
Als Kupplungsmittel, das für die Oberflächenbehandlung der
in der vorliegenden Erfindung verwendeten magnetischen Eisenoxidteilchen verwendbar
ist, kann ein Silankupplungsmittel oder ein Titanatkupplungsmittel verwendet werden.
Ein Silikonkupplungsmittel ist bevorzugt, und Beispiele davon können durch
die folgende Formel (I) dargestellt werden:
RmSiYn(I),
worin R eine Alkoxygruppe bedeutet, Y eine Kohlenwasserstoffgruppe, wie Alkyl, Vinyl,
Glycidoxy oder Methacryl bedeutet und m und n jeweils ganze Zahlen
von 1–3 bedeuten, wobei m + n = 4 erfüllt ist.
Beispiele für die Silankupplungsmittel, die durch die Formel
(I) dargestellt sind können umfassen:
Vinyltrimethoxysilan, Vinyltriethoxysilan, gamma-Methacryloxypropyltrimethoxysilan,
Vinyltriacetoxysilan, Methyltrimethoxysilan, Methyltriethoxysilan, Isobutyltrimethoxysilan,
Dimethyldimethoxysilan, Dimethyldiethoxysilan, Trimethylmethoxysilan, Hydroxypropyltrimethoxysilan,
Phenyltrimethoxysilan, n-Hexadecyltrimethoxysilan und n-Octadecyltrimethoxysilan.
Es ist insbesondere bevorzugt, ein Alkyltrialkoxysilankupplungsmittel,
das durch die folgende Formel (II) dargestellt ist, zu verwenden, um das magnetische
Pulver für die Hydrophobisierung in einem wässrigen Medium zu behandeln:
CpH2p+1-Si-(OCqH2q+1)3(II)
worin p eine ganze Zahl von 2–20 ist und q eine ganze Zahl von 1–3
ist.
In der obigen Formel (II), wenn p kleiner als 2 ist, kann die Hydrophobisierungsbehandlung
einfacher werden, allerdings ist es schwierig, eine ausreichende Hydrophobizität
zu verleihen, wobei es dann somit schwierig ist, das Freiliegen des magnetischen
Pulvers an den Tonerteilchenoberflächen zu unterdrücken. Wenn andererseits
p größer als 20 ist, ist die Hydrophobisierungswirkung unzureichend, allerdings
wird das Zusammenwachsen der magnetischen Pulverteilchen häufig, so dass es
schwierig wird, die behandelten magnetischen Pulverteilchen im Toner zu dispergieren,
wobei die Gefahr besteht, dass sich ein Toner bildet, der einen geringeren Nebelverhinderungseffekt
und ein geringeres Übertragungsvermögen zeigt.
Wenn q größer als 3 ist, ist die Reaktivität des Silankupplungsmittels
verringert, so dass es schwierig wird, eine ausreichende Hydrophobisierung zu bewirken.
Es ist insbesondere bevorzugt, ein Alkyltrialkoxysilankupplungsmittel,
das durch die Formel (II) dargestellt ist, zu verwenden, wobei p eine ganze Zahl
von 3–15 ist und q eine ganze Zahl von 1 oder 2 ist.
Das Kupplungsmittel kann bevorzugt zu 0,05–20 Gew.-teilen,
bevorzugter 0,1–10 Gew.-teilen, pro 100 Gew.-teile des magnetischen Pulvers,
verwendet werden.
Vorliegend bedeutet der Ausdruck „wässriges Medium" ein
Medium, das hauptsächlich Wasser umfasst. Insbesondere umfasst das wässrige
Medium Wasser allein, wobei das Wasser eine kleine Menge oberflächenaktives
Mittel eines pH-Einstellmittels und/oder eines organischen Lösungsmittels enthält.
Es ist bevorzugt, als oberflächenaktives Mittel ein nichtionisches
oberflächenaktives Mittel, wie Polyvinylalkohol, zu verwenden. Das oberflächenaktive
Mittel kann bevorzugt zu 0,1–5 Gew.-teilen, pro 100 Gew.-teile Wasser, hinzugegeben
werden. Das pH-Einstellmittel kann eine anorganische Säure, wie Chlorwasserstoffsäure,
umfassen. Das organische Lösungsmittel kann Methanol umfassen, das bevorzugt
in einer Menge von 0–500 Gew.-% Wasser hinzugefügt wird.
Für die Oberflächenbehandlung der magnetischen Eisenoxidteilchen
mit einem Kupplungsmittel in einem wässrigen Medium können geeignete Mengen
von magnetischen Eisenoxidteilchen und einem Kupplungsmittel in einem wässrigen
Medium gerührt werden. Es ist bevorzugt, das Rühren mit einem Mischer
durchzuführen, der Rührmesser aufweist, beispielsweise ein Mischer mit
hoher Scherkraft (wie ein Attritor oder ein TK-Homomischer), um somit die magnetischen
Eisenoxidteilchen in Primärteilchen in dem wässrigen Medium unter ausreichendem
Rühren zu dispergieren.
Das auf diese Weise oberflächenbehandelte magnetische Eisenoxid
ist frei von Teilchenagglomeraten, und die einzelnen Teilchen sind gleichmäßig
oberflächenhydrophobisiert. Demzufolge ist das magnetische Pulver gleichmäßig
in den Polymerisationstonerteilchen dispergiert unter Bildung von fast kugelförmigen
Polymerisationstonerteilchen, die frei von an der Oberfläche frei liegendem
magnetischen Eisenoxid sind. Im Ergebnis, unter Verwendung dieser Eisenoxidteilchen,
wird es möglich, einen magnetischen Toner mit Ca ≧ 0,970, Cmod ≧
0,990 und Fe.iso (%) ≦ 1,50 % herzustellen.
Wenn dieser magnetische Toner in dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren
verwendet wird, werden weiterhin der Abrieb des lichtempfindlichen Elements und
die Haftung von geschmolzenem Toner daran weiterhin effektiv unterdrückt, und
es wird möglich, stabil Bilder hoher Qualität, selbst in einer Umgebung geringer
Feuchtigkeit zu bilden.
Während weiterhin der magnetische Toner eine gleichmäßig
hohe Ladbarkeit aufgrund der Gegenwart von wenig oder kein magnetisches Eisenoxid
auf der Oberfläche aufweist, kann der magnetische Toner ein gutes Bild während
der Bildherstellung mit einer großen Anzahl von Blättern in einer Umgebung
niedriger Temperatur/geringer Feuchtigkeit aufgrund der Gegenwart des elektrisch
leitenden feinen Pulvers an den Oberflächen des magnetischen Tonerteilchens
herstellen.
Es ist bevorzugt, dass der in der vorliegenden Erfindung verwendete
magnetische Toner ein Wachs, wie nachfolgend beschrieben, in einer Menge von 0,1–20
Gew.-% davon enthält.
Bei dem Bildherstellungsverfahren wird ein magnetisches Tonerbild,
das auf ein Übertragungs(empfangs)material, wie Papier, übertragen worden
ist, danach auf das Übertragungsmaterial durch Anwendung von Energie, wie Hitze
und/oder Druck fixiert, um ein semipermanent fixiertes Bild herzustellen. In diesem
Fall wird ein Hitze/Druck-Fixierschema, wie ein Heißwalzen-Fixierschema, oftmals
angewendet.
Durch Verwenden einer gewichtsmittleren Teilchengröße von
höchstens 10 µm ist es möglich, ein Bild sehr hoher Definition zu
erhalten, allerdings besteht die Gefahr, dass magnetische Tonerteilchen mit dieser
kleinen Teilchengröße sich zwischen die Papierfasern als typisches Übertragungsmedium
eingraben und daher nicht ausreichend Hitze bekommen, wobei dann die Gefahr besteht,
dass ein Offset bei niedriger Temperatur verursacht wird. Allerdings durch Einschluss
einer geeigneten Menge eines Wachses als Freisetzungsmittel, kann der in der vorliegenden
Erfindung verwendete magnetische Toner sowohl eine hohe Auflösung und eine
Anti-Offset-Eigenschaft sowie die Verhinderung der Abnutzung des lichtempfindlichen
Elements zufriedenstellend erbringen.
Beispiele für Wachse, die in dem erfindungsgemäß verwendeten
magnetischen Toner verwendbar sind, können umfassen: Erdölwachse und Derivate
davon, wie Paraffinwachs, mikrokristalliner Wachs und Petrolatum; Montanwachs und
Derivate davon; Kohlenwasserstoffwachs nach dem Fischer-Tropsch-Prozess und Derivate
davon; Polyolefinwachse, wie dargestellt durch Polyethylenwachs und Derivate davon
und natürliche Wachse, wie Carnaubawachs und Candelillawachs und Derivate davon.
Die Derivate können Oxide, Blockcopolymere mit Vinylmonomeren und pfropfmodifizierte
Produkte umfassen. Weitere Beispiele können umfassen: höhere aliphatische
Alkohole, Fettalkohole, wie Stearinsäure und Palmitinsäure und Verbindungen
davon, Säureamidwachs, Esterwachs, Ketone, gehärtetes Rizinusöl und
Derivate davon, Pflanzenwachse und Tierwachse.
Unter diesen Wachsen ist es bevorzugt, ein Wachs zu verwenden, das
einen maximalen Hitzeabsorptionspeak in einem Temperaturbereich von 40–110°C,
bevorzugter 45–90°C, im Verlauf eines Temperaturanstiegs auf einer DSC-Kurve,
gemessen unter Verwendung eines Differentialrasterkalorimeters, zeigt. Der Einschluss
eines Wachses mit einem maximalen Hitzeabsorptionspeak im oben erwähnten Temperaturbereich
trägt zu Verbesserungen der Niedrigtemperaturfixierung und effektiven Ablösung
bei. Wenn die maximale Hitzeabsorptionspeaktemperatur (Tabs.max) unterhalb von 40°C
liegt, besteht die Gefahr, dass das Wachs nur eine schwache Selbstkohäsion
zeigt, wobei sich dann die Anti-Offset-Eigenschaft bei hoher Temperatur erniedrigt.
Wenn andererseits Tabs.max 110°C überschreitet, erhöht sich die Fixiertemperatur,
so dass die Gefahr besteht, dass ein Offset bei niedriger Temperatur eintritt. Bei
der Herstellung von magnetischen Tonerteilchen durch Teilchenbildung und Polymerisation
in einem wässrigen Medium besteht weiterhin die Gefahr, dass das Wachs während
der Teilchenbildung ausfällt.
Die maximale Hitzeabsorptionspeaktemperatur (Tabs.max) eines Wachses
kann unter Verwendung eines Differentialrasterkalorimeters (DSC) (z. B. „DSC-7",
erhältlich von Perkin-Elmer Corp.) nach ASTM D3418-8 gemessen werden. Die Temperaturkorrektur
des Detektors kann auf der Basis der Schmelzpunkte von Indium und Zink durchgeführt
werden, und die Kalorienkorrektur kann auf der Basis der Schmelzhitze von Indium
durchgeführt werden. Für die Messung wird eine Probe in einen Aluminiumtiegel
eingesetzt und Hitze bei einer Anstiegsrate von 10°C/Min parallel mit einem
leeren Aluminiumtiegel als Kontrolle unterworfen.
Der in der vorliegenden Erfindung verwendete magnetische Toner kann
bevorzugt dieses Wachs in einer Menge von 0,1–20 Gew.-% des gesamten magnetischen
Toners enthalten. Unterhalb von 0,1 Gew.-% ist der Offset-Unterdrückungseffekt
bei niedriger Temperatur verringert, und oberhalb von 20 Gew.-% ist die Langzeitlagerung
verschlechtert und das Dispersionsvermögen der anderen Tonerbestandteile wird
verringert, was zu einer schlechteren Fließbarkeit und Bildherstellungsleistungen
des erhaltenen magnetischen Toners führt.
Der in der vorliegenden Erfindung verwendete magnetische Toner kann
weiterhin ein Ladungssteuermittel enthalten, um die Ladbarkeit zu stabilisieren.
Es können bekannte Ladungssteuermittel verwendet werden. Es ist bevorzugt,
ein Ladungssteuermittel zu verwenden, das eine schnelle Ladungsgeschwindigkeit herstellt
und stabil eine konstante Ladung herstellt. Bei der Polymerisationstonerproduktion
ist es insbesondere bevorzugt, ein Ladungssteuermittel zu verwenden, das einen geringen
Polymerisationsinhibitoreffekt und im wesentlichen keine Löslichkeit in dem
wässrigen Dispersionsmedium zeigt.
Spezifische Beispiele für negative Ladungssteuermittel können
umfassen: Metallverbindungen von aromatischen Karbonsäuren, wie Salicylsäure,
Alkylsalicylsäuren, Dialkylsalicylsäuren, Naphthoesäure und Dicarbonsäuren;
Metallsalze oder Metallkomplexe von Azofarbstoffen und Azopigmenten; Polymerverbindungen
mit einer Sulfonsäuregruppe oder Carbonsäuregruppe in den Seitenketten;
Borverbindungen, Harnstoffverbindungen, Siliciumverbindungen und Calixarene.
Positive Ladungssteuermittel können umfassen: quaternäre
Ammoniumsalze, Polymerverbindungen mit diesen quaternären Ammoniumsalzen in
den Seitenketten, Chinacridonverbindungen, Nigrosinverbindungen und Imidazolverbindungen.
Das Ladungssteuermittel kann in den Toner durch interne Zugabe oder
externe Zugabe zu den Tonerteilchen gegeben werden. Die Menge des Ladungssteuermittels
kann je nach Tonerherstellungsverfahren Faktoren, wie die Bindemittelharzspezies,
andere Additive und Dispersionsmethoden, variieren, sie kann allerdings bevorzugt
0,1–10 Gew.-teile, bevorzugter 0,1–5 Gew.-teile, pro 100 Gew.-teile
des Bindemittelharzes, betragen.
Bei der Herstellung eines negativ geladenen magnetischen Toners ist
es bevorzugt, ein Metallsalz oder ein Metallkomplex eines Azofarbstoffes oder eines
Azopigments hinzuzufügen.
Allerdings ist es für den in der vorliegenden Erfindung verwendeten
magnetischen Toners nicht wesentlich, dass er ein Ladungssteuermittel enthält,
allerdings sollte der Toner nicht notwendigerweise ein Ladungssteuermittel enthalten,
wobei die Triboelektrifizierung mit einem Tonerschichtdicke-Regulierungselement
und einem Trägerelement genutzt wird.
Als nächstes werden nun das magnetische Eisenoxid und das Bindemittelharz,
die in den magnetischen Tonerteilchen enthalten sind, beschrieben.
Die magnetischen Tonerteilchen enthalten mindestens Teilchen aus einem
magnetischen Eisenoxid, wie Magnetit, Maghemit oder Ferrit.
Die magnetischen Eisenoxidteilchen können bevorzugt eine spezifische
Oberfläche nach BET (SBET) von 2–30 m2/g, bevorzugter
3–28 m2/g, gemessen nach der Stickstoffadsorption, und eine Mohs-Härte
von 5–7 aufweisen.
Zur Herstellung des in der vorliegenden Erfindung verwendeten magnetischen
Toners können die magnetischen Eisenoxidteilchen bevorzugt zu 10–200
Gew.-teilen, bevorzugter 20–180 Gew.-teilen, pro 100 Gew.-teile Bindemittelharz,
verwendet werden. Unterhalb von 10 Gew.-teilen besteht die Gefahr, dass die Farbkraft
des entstandenen magnetischen Toners unzureichend wird und die Unterdrückung
von Nebelbildung wird schwierig. Oberhalb von 200 Gew.-teilen wird der erhaltene
Toner mit einer übermäßig starken Kraft auf dem Tonerträgerelement
gehalten und zeigt eine geringere Entwicklungsleistung. Darüber hinaus wird
die Dispersion der magnetischen Eisenoxidteilchen in den einzelnen Tonerteilchen
schwierig und das Fixiervermögen ist verschlechtert.
Die magnetischen Eisenoxidteilchen, die zur Herstellung des magnetischen
Toners verwendet werden, der in dem erfindungsgemäßen Bildherstellungsverfahren
angewendet wird, können beispielsweise auf folgende Weise im Fall eines magnetischen
Eisenoxids auf Magnetitbasis hergestellt werden.
In eine wässrige Eisen(II)salzlösung wird eine Alkalie,
wie Natriumhydroxid, in einer Menge äquivalent zum Eisen im Eisen(II)salz oder
größer gegeben, um eine wässrige Lösung herzustellen, die Eisen(II)hydroxid
enthält. Während der pH der in dieser Weise hergestellten wässrigen
Lösung bei pH 7, bevorzugt pH 8–10 gehalten wird und die wässrige
Lösung bei einer Temperatur von 70 °C oder höher erwärmt wird,
wird Luft in die wässrige Lösung geblasen, um das Eisen(II)hydroxid zu
oxidieren, wobei sich zunächst Impfkristalle bilden, die als Nuklei für
die herzustellenden magnetischen Eisenoxidteilchen fungieren.
Dann wird in die aufschlemmungsartige Flüssigkeit, die die Impfkristalle
enthält, eine wässrige Lösung, die ein Eisen(II)salz in einer Menge
von ca. 1 Äquivalent auf Basis der Menge der zuvor hinzu gegebenen Alkali enthält,
hinzugefügt. Während die Flüssigkeit bei einem pH von 6–10
gehalten wird, wird Luft darin eingeblasen, damit die Reaktion des Eisen(II)hydroxids
fortschreitet, wobei dann magnetische Eisenoxidteilchen um die Impfkristalle als
Nuklei wachsen. Zusammen mit dem Fortschreiten der Oxidationsreaktion wird der pH
in der Flüssigkeit gegen die saure Seite verschoben, es ist allerdings bevorzugt,
dass der pH der Flüssigkeit nicht bis unterhalb von 6 herunter geht. Beim Endstadium
der Oxidation wird der pH der Flüssigkeit eingestellt, und die Aufschlemmungsflüssigkeit
wird ausreichend gerührt, um das magnetische Eisenoxid in Primärteilchen
zu dispergieren. In diesem Zustand wird ein Kupplungsmittel für die Hydrophobisierung
in die Flüssigkeit gegeben und unter Rühren ausreichend vermischt. Danach
wird die Aufschlemmung abgefiltert und getrocknet und das Produkt wird leicht gelockert
unter Bildung von hydrophob behandelten magnetischen Eisenoxidteilchen.
Alternativ können die Eisenoxidteilchen nach der Oxidationsreaktion
gewaschen, abgefiltert und dann, ohne Trocknung, in einem anderen wässrigen
Medium wieder dispergiert werden. Dann wird der pH der wieder dispergierten Flüssigkeit
eingestellt und einer Hydrophobisierung durch Zugabe eines Kupplungsmittels unter
ausreichendem Rühren unterworfen. Es ist auf jeden Fall bevorzugt, dass unbehandelte
Eisenoxidteilchen, die sich im Oxidationsreaktionssystem bilden, einer Hydrophobisierung
in ihrem nassen Aufschlemmungszustand unterworfen werden, ohne dass sie vor der
Hydrophobisierung getrocknet werden.
Als Eisen(II)salz, das in den oben erwähnten Herstellungsverfahren
verwenden werden ist es im Allgemeinen möglich, Eisen(II)sulfat als Nebenprodukt
im Schwefelsäureverfahren für die Titanproduktion oder Eisen(II)sulfat
als Nebenprodukt während des Oberflächenwaschens von Stahlplatten zu verwenden.
Es ist ebenfalls möglich, Eisen(II)chlorid zu verwenden. Bei dem oben erwähnten
Verfahren zur Herstellung von magnetischem Eisenoxid aus einer wässrigen Eisen(II)salzlösung
wird eine Eisen(II)salzkonzentration von 0,5–2 Mol/Liter im Allgemeinen verwendet,
um einen übermäßigen Viskositätsanstieg, der die Reaktion begleitet,
angesichts der Löslichkeit eines Eisen(II)salzes, insbesondere Eisen(II)sulfat,
zu vermeiden. Eine geringere Eisen(II)salzkonzentration führt im Allgemeinen
dazu, dass feinere magnetische Eisenoxidteilchen zur Verfügung gestellt werden.
Im Hinblick auf die Reaktionsbedingungen neigen eine höhere Rate von Luftzuführung
und eine geringere Reaktionstemperatur dazu, feinere Produktteilchen herzustellen.
Unter Verwendung eines magnetischen Toners, der die in dieser Weise
hergestellten hydrophoben magnetischen Eisenoxidteilchen enthält, wird es möglich,
ein Bildherstellungsverfahren zu realisieren, wobei der Abrieb des lichtempfindlichen
Elements und die Tonerhaftung darauf effektiv unterdrückt werden und somit
Bilder hoher Qualität stabil hergestellt werden.
Die magnetischen Eisenoxidteilchen können eine oktaedrische,
hexaedrische, kugelförmige, nadelförmige oder flockenförmige Form
aufweisen, allerdings sind magnetische Eisenoxidteilchen mit weniger anisotropen
Formen, wie oktaedrisch, hexaedrisch oder kreisförmig, bevorzugt, um eine hohe
Bilddichte herzustellen. Diese Teilchenformen können durch Beobachtung durch
ein Rasterelektronenmikroskop (SEM) bestätigt werden.
Es ist bevorzugt, dass die magnetischen Eisenoxidteilchen eine volumenmittlere
Teilchengröße von 0,1–0,3 µm aufweisen und höchstens
40 Zahlen-% Teilchen mit 0,03–0,1 µm, bezogen auf die Messung der Teilchen
mit Teilchengrößen von mindestens 0,03 µm, ebenfalls im Hinblick
auf die magnetischen Eigenschaften der magnetischen Eisenoxidteilchen, enthalten.
Es ist weiterhin bevorzugt, dass die Mengen an Teilchen mit 0,3 µm oder größer
auf höchstens 10 Zahlen-% unterdrückt ist.
Die magnetischen Eisenoxidteilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengröße
von unter 0,1 µm sind nicht im Allgemeinen bevorzugt, weil sie der Gefahr laufen,
einen magnetischen Toner zu liefern, die Bilder ergeben, die etwas rot getönt
und unzureichend in Hinblick auf die Schwärze mit einer verstärkt rötlichen
Tönen in den Halbtonbildern sind. Weiterhin, weil die magnetischen Eisenoxidteilchen
eine vergrößerte Oberfläche aufweisen, ist deren Dispersionsvermögen
verringert, und eine ineffiziente größere Energie wird für die Produktion
verbraucht. Weiterhin kann die Farbkraft der magnetischen Eisenoxidteilchen verringert
sein, was zu einer unzureichenden Bilddichte in einigen Fällen führt.
Wenn andererseits die magnetischen Eisenoxidteilchen eine mittlere
Teilchengröße über 0,3 µm aufweisen, ist das Gewicht pro einem
Teilchen erhöht und erhöht somit die Möglichkeit seines Freiliegens
auf der Tonerteilchenoberfläche aufgrund des Unterschieds der spezifischen
Dichte mit dem Bindemittel während der Herstellung. Weiterhin kann die Abnutzung
der Produktionsvorrichtung beschleunigt werden, und die Dispersionsstabilität
einer Monomerzusammensetzung, die die magnetischen Eisenoxidteilchen enthält,
kann instabil werden.
Wenn weiterhin Teilchen mit 0,1 µm oder kleiner 40 Zahlen-% der
gesamten Teilchen (mit Teilchengrößen von 0,03 µm oder größer)
überschreiten, laufen die magnetischen Eisenoxidteilchen der Gefahr, ein geringeres
Dispersionsvermögen wegen der erhöhten Oberfläche aufzuweisen, es
besteht die Gefahr, dass sie Agglomerate im Toner bilden und die Tonerladbarkeit
beeinflussen und es besteht die Gefahr, dass sie eine geringere Farbkraft aufweisen.
Wenn die Prozentzahl auf höchstens 30 Zahlen-% erniedrigt ist, sind die Schwierigkeiten
bevorzugt gemildert.
Im Übrigen erhalten die magnetischen Eisenoxidteilchen mit Teilchengrößen
unterhalb 0,03 µm wenig Stress während der Tonerproduktion, so dass die
Wahrscheinlichkeit ihres Freiliegens an der Tonerteilchenoberfläche gering
ist. Selbst wenn weiterhin diese winzigen Teilchen an der Tonerteilchenoberfläche
frei liegen, funktionieren sie nicht im Wesentlichen als Abflussstellen, was die
Ladbarkeit der Tonerteilchen erniedrigt. Demzufolge werden hier die Teilchen mit
0,03–0,1 µm festgestellt, und ihre Prozentzahl bezogen auf die Anzahl,
wird auf unterhalb einer gewissen Grenze unterdrückt.
Wenn andererseits Teilchen mit 0,3 µm oder größer 10
Zahlen-% überschreiten, haben die magnetischen Eisenoxidteilchen eine geringere
Farbkraft, so dass sie der Gefahr unterliegen, eine geringere Bilddichte zu erbringen.
Da weiterhin die Anzahl der magnetischen Eisenoxidteilchen bei einer identischen
Gewichtsprozentzahl verringert ist, wird es schwierig, dass die magnetischen Eisenoxidteilchen
bis zur Nachbarschaft der Tonerteilchenoberfläche vorhanden sind und gleiche
Zahlen von magnetischen Eisenoxidteilchen auf die jeweiligen Tonerteilchen zu verteilen.
Dieses ist nicht wünschenswert. Es ist weiterhin bevorzugt, dass die Prozentzahl
auf höchstens 5 Zahlen-% unterdrückt wird.
Es ist in der vorliegenden Erfindung bevorzugt, dass die Herstellungsbedingungen
für das magnetische Eisenoxid so eingestellt werden, dass die oben erwähnten
Bedingungen für die Teilchengrößenverteilung erfüllen, oder
die hergestellten magnetischen Eisenoxidteilchen werden für die Tonerproduktion
verwendet, nachdem die Teilchengrößenverteilung durch Pulverisierung und/oder
Klassifizierung eingestellt worden ist. Die Klassifizierung kann in geeigneter Weise
durch Anwenden der Sedimentation mit einer Zentrifuge oder einem Verdickungsmittel
oder durch die Nassklassifikation unter Verwendung von beispielsweise einem Zyklon
durchgeführt werden.
Die volumenmittlere Teilchengröße und die Teilchengrößenverteilung
der hier beschriebenen Eisenoxidteilchen basieren auf Werten, die auf folgende Weise
gemessen werden.
Die Probenteilchen in einem ausreichend dispergierten Zustand werden
bei einer Vergrößerung von 3 × 104 durch ein Transmissionselektronenmikroskop
(TEM) fotografiert, und 100 Teilchen mit jeweils einer Teilchengröße von
mindestens 0,03 µm, die wahllos ausgewählt in visuellen Feldern der aufgenommenen
Fotografien ausgewählt wurden, werden einer Messung von Projektionsflächen
unterworfen. Die Teilchengröße (Projektionsfläche – äquivalenter
Kreisdurchmesser (DCE)) von jedem Teilchen wird als Durchmesser eines
Kreises mit einer Fläche gleich der gemessenen Projektionsfläche des Teilchens
bestimmt. Bezogen auf die gemessenen Teilchengrößen der 100 Teilchen werden
die volumenmittlere Teilchengröße (Dv = (&Sgr;(nDCE3)/&Sgr;n1/3),
die Zahlenprozentzahl der Teilchen mit 0,03 µm–0,1 µm und die Zahlenprozentzahl
von Teilchen mit 0,3 µm oder größer bestimmt.
Die volumenmittlere Teilchengröße und die Teilchengrößenverteilung
der magnetischen Eisenoxidteilchen, die innerhalb der Tonerteilchen dispergiert
sind, können auf folgende Weise gemessen werden.
Probentonerteilchen werden ausreichend in einem kalthärtenden
Epoxidharz dispergiert, das dann für zwei Tage bei 40°C gehärtet
wird. Das gehärtete Produkt wird mit einem Mikroton in dünne Flocken geschnitten.
Die dünnen Flocken werden durch ein TEM beobachtet und bei einer Vergrößerung
von 1 × 104–4 × 109 fotografiert. Einhundert
Eisenoxidteilchen mit einer Teilchengröße von mindestens 0,03 µm,
wahllos ausgewählt in visuellen Feldern der aufgenommenen Fotografien, werden
einer Messung der Projektionsflächen unterworfen. Aus den Projektionsflächen
der 100 Eisenoxidteilchen werden die volumenmittlere Teilchengröße (Projektionsfläche
– äquivalenter Kreisdurchmesser), die Zahlenprozentzahl der Teilchen
mit 0,03 µm–0,1 µm und die Prozentzahl der Teilchen mit 0,3 µm
oder größer, ähnlich wie oben bestimmt.
Die magnetischen Eisenoxidteilchen können bevorzugt magnetische
Eigenschaften aufweisen, wozu eine Sättigungsmagnetisierung von 10–200
Am2/kg, gemessen in einem Magnetfeld von 795,8 kA/m, eine Restmagnetisierung
von 1–100 Am2/kg und eine Koerzitivkraft von 1–30 kA/m
zählen.
Es ist insbesondere bevorzugt, dass der in der vorliegenden Erfindung
verwendete magnetische Toner eine Magnetisierung von 10–50 Am2/kg
bei einem Magnetfeld von 79,6 kA/m (1000 Oersted) aufweist.
Die Magnetisierung bei einem Magnetfeld von 79,6 mA/m wird als Eigenschaft
eines magnetischen Toners in einem Magnetfeld, das in einem tatsächlichen Bildherstellungsapparat
realisiert wird, genommen, während die Sättigungsmagnetisierung als Parameter
verwendet wird, in der die magnetischen Eigenschaften des magnetischen Eisenoxids
dargestellt wird. Das Magnetfeld, das auf den magnetischen Toner wirkt, in dem am
meisten kommerziell erhältlichen Bildherstellungsvorrichtungen liegt im Bereich
von mehreren 10 bis 100 und mehreren 10 kA/m, um den Abfluss von einem übermäßig
großen Magnetfeld aus der Bildherstellungsvorrichtung zu verhindern und die
Kosten des Herstellens eines magnetischen Felds herunterzudrücken. Demzufolge
wird ein Magnetfeld von 79,6 kA/m (100 Oersted) als repräsentativer Magnetfeldwert
genommen, das auf einen magnetischen Toner in einer Bildherstellungsvorrichtung
wirkt, um eine Magnetisierung eines magnetischen Toners zu definieren.
Ein magnetischer Toner wird innerhalb einer Entwicklungsvorrichtung
gehalten, ohne das der Toner abfließt, indem ein Mittel zur Erzeugung einer
Magnetkraft in der Entwicklungsvorrichtung vorgesehen wird. Die Zuführung und
das Rühren des magnetischen Toners werden ebenfalls unter einer Magnetkraft
bewirkt. Durch Anordnung eines Mittels zur Erzeugung einer Magnetkraft, so dass
die Magnetkraft auf das Tonerträgerelement wirkt, wird die Wiedergewinnung
von übertragenen Resttoner weiterhin in dem System der gleichzeitigen Entwicklung
und Tonerwiedergewinnung beschleunigt, und ein Tonerstreuen wird verhindert durch
Bilden von Ähren aus magnetischem Toner auf dem Tonerträgerelement.
Wenn allerdings der magnetische Toner eine Magnetisierung von unterhalb
10 Am2/kg bei einen Magnetfeld von 79,6 kA/m aufweist, wird es schwierig,
den magnetischen Toner auf das Tonerträgerelement zu befördern, und die
Bildung der Ähre auf den magnetischen Toner auf den Tonerträgerelement
wird instabil, so dass der Toner nicht gleichmäßig geladen wird. Im Ergebnis
kommen Bilddefekte, wie Nebelbildung, Bilddichteunregelmäßigkeit und Wiedergewinnungsfehler
des übertragenen Resttoners zu Tage. Wenn die Magnetisierung 50 Am2/kg
überschreitet, laufen die Tonerteilchen der Gefahr, dass sie eine verstärkte
magnetische Agglomeration aufweisen, was zu einer beträchtlich geringeren Fließbarkeit
und Übertragbarkeit führt. Im Ergebnis ist der übertragene Resttoner
erhöht. Wenn weiterhin die Menge des magnetischen Eisenoxids erhöht wird,
um die Magnetisierung zu verstärken, kann verursacht werden, dass der entstandene
Toner ein geringeres Fixiervermögen aufweist.
Die hier beschriebenen magnetischen Werte basieren auf Werten, gemessen
bei 25°C in einem externen Magnetfeld von 79,6 kA/m für die Magnetisierung
von magnetischen Tonern und bei 25°C unter einem externen Magnetfeld von 796
kA/m für die magnetischen Eigenschaften der magnetischen Eisenoxide, jeweils
unter Verwendung eines Magnetometers vom Oszillationstyp („VSM P-1-10, hergestellt
von Toei Kogyo K.K.).
Der in der vorliegenden Erfindung verwendete magnetische Toner kann
weiterhin ein anderes Farbmittel zusätzlich zum magnetischen Eisenoxid enthalten.
Beispiele für dieses andere Farbmittel können umfassen: magnetische oder
nicht magnetische anorganische Verbindungen und bekannte Farbstoffe und Pigmente.
Spezifische Beispiele dafür können umfassen: Teilchen von ferroelektrischen
Metallen, wie Kobalt, Nickel und Eisen, Legierungen daraus mit Chrom, Mangan, Kupfer,
Zink, Aluminium und selten Erdenelemente; Hämatit, Titanschwarz, Nigrosinfarbstoffe/-Pigmente,
Ruß und Phthalocyanin. Die Materialien können ebenfalls ähnlich wie
die magnetischen Eisenoxidteilchen oberflächenbehandelt werden.
Als nächstes wird nun der Suspensionspolymerisationsprozess als
Verfahren zur Herstellung der in der vorliegenden Erfindung verwendeten magnetischen
Tonerteilchen beschrieben.
Beispiele für polymerisierbare Monomere, die das Bindemittel
Harz in dem magnetischen Eisenoxid bilden, können umfassen:
Styrolmonomere, wie Styrol, O-Methylstyrol, m-Methylstyrol, p-Methylstyrol, p-Methoylstyrol,
p-Methoxystyrol und p-Ethylstyrol; Acrylatesters, wie Methylacrylat, Ethyacrylat,
n-Butylacrylat, Isobutylacrylat, n-Propylacrylat, n-Octylacrylat, Dodecylacrylat,
2-Ethylhexylacrylat, Stearylacrylat, 2-Chlorethylacrylat und Phenylacrylat; Methacrylatester,
wie Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, n-Propylmethacrylat, n-Butylmethacrylat,
Isobutylmethacrylat, n-Octylmethacrylat, Dodecylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat,
Stearylmethacrylat, Phenylmethacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat und Diethylaminoethylmethacrylat;
Acrylonitril, Methacrylonitril und Acrylamide. Diese Monomere können allein
oder im Gemisch verwendet werden. Darunter können Styrol oder ein Styrolderivat
bevorzugt allein oder im Gemisch mit einem anderen Monomer verwendet werden, um
einen magnetischen Toner mit guten Entwicklungseigenschaften und kontinuierlichen
Bildherstellungseigenschaften herzustellen.
Bei der Herstellung des magnetischen Polymerisationstoners ist es
möglich, ein Harz in die zu polymerisierende Monomerzusammensetzung zu geben.
Wenn es beispielsweise bevorzugt ist, eine hydrophile funktionelle Gruppe, wie eine
Aminogruppe, Hydroxylgruppe, Sulfonsäuregruppe, Glycidylgruppe oder Nitrilgruppe,
in die Tonerteilchen einzuführen, während dieses Monomer, das diese hydrophile
Gruppe enthält, nicht wegen seiner Wasserlöslichkeit verwendet werden
kann, um in einem wässrigen Medium emulgiert zu werden, ist es möglich,
ein statistisches Copolymer, ein Blockcopolymer oder ein Pfropfcopolymer aus diesem
Monomer mit einem anderen Vinylmonomer, wie Styrol oder Ethylen, einzugeben. Es
ist ebenfalls möglich, ein Polykondensat, wie ein Polyester oder ein Polyamid
oder ein Additionspolymer, wie ein Polyether oder ein Polymine, einzugeben.
Wenn dieses Polymer mit einer polaren funktionellen Gruppe in den
Tonerteilchen enthalten ist, kann das oben erwähnte Wachs effektiv darin durch
Phasentrennung eingeschlossen sein, um einen magnetischen Toner mit einer guten
Kombination aus Anti-Offseteigenschaft, Anti-Blockiereigenschaft und Fixierung bei
niedriger Temperatur zur Verfügung zu stellen.
Dieses Polymer mit einer polaren funktionellen Gruppe kann bei seiner
Verwendung ein gewichtsmittleres Molekulargewicht von mindestens 5.000 aufweisen.
Wenn das Molekulargewicht unterhalb von 5.000, insbesondere 4.000 oder darunter
ist, ist das Polymer in Nachbarschaft zu den Oberflächen des magnetischen Teilchens
konzentriert, was zu einer geringeren Entwicklungsleistung und Anti-Blockiereigenschaft
führt.
Es ist weiterhin zum Zweck des Verbesserns des Dispersionsvermögens
der Bestandteile und der Fixierbarkeit und Bildherstellungsleistung des erhaltenen
Toners möglich, ein Harz hinzuzufügen, das von dem Obigen in der Monomermischung
verschieden ist. Beispiele für dieses andere Harz können umfassen: Homopolymere
von Styrol und seinen substituierten Derivaten, wie Polystyrol und Polyvinyltoluol;
Styrolcopolymer, wie Styrolpropylen-Copolymer, Styrol-Vinyltoluol-Copolymer, Styrolvinylnaphthalin-Copolymer,
Styrolmethylacrylat-Copolymer, Styrol-Ethylacrylat-Copolymer, Styrolbutylacrylat-Copolymer,
Styroloctylacrylat-Copolymer, Styroldimethylaminoethylacrylat-Copolymer, Styrolmethylmethacrylat-Copolymer,
Styrolethylmethacrylat-Copolymer, Styrolbutylmethacrylat-Copolymer, Styroldimethylaminoethylmethacrylat-Copolymer,
Styrolvinylmethylether-Copolymer, Styrolvinylethylether-Copolymer, Styrolvinylmethylketon-Copolymer,
Styrolbutadien-Copolymer, Styrolisopren-Copolymer, Styrolmaleinsäure-Copolymer
und Styrolmaleinsäureester-Copolymer; Polymethylmethacrylat, Polybutylmethacrylat,
Polyvinylacetat, Polyethylen, Polypropylen, Polyvinylbutyral, Siliconharz, Polyesterharz,
Polyamidharz, Epoxidharz, Polyacrylsäureharz, Kolophonium, modifiziertes Kolophonium,
Terpenharz, Phenolharz, aliphatische oder alizyklische Kohlenwasserstoffharze und
aromatisches Erdölharz. Diese Harze können allein oder in Kombination
aus zwei oder mehreren Spezies verwendet werden.
Dieses Harz kann bevorzugt zu 1–20 Gew.-teilen, pro 100 Gew.-teile
des Monomers, hinzugegeben werden. Unterhalb von 1 Gew.-teil ist dessen Zugabeeffekt
gering, und oberhalb von 20 Gew.-teilen wird die Ausgestaltung verschiedener Eigenschaften
des entstandenen Polymerisationstoners schwierig.
Wenn weiterhin ein Polymer mit einem Molekulargewicht, das von dem
des Polymeren, das durch Polymerisation erhalten wird, unterschiedlich ist, in dem
Monomer für die Polymerisation gelöst wird, ist es möglich, einen
Toner mit einer breiten Molekulargewichtsverteilung zu erhalten, wobei somit eine
hohe Anti-Offseteigenschaft gezeigt wird.
Für die Polymerisation kann ein Polymerisationsinitiator, der
eine Halbwertszeit von 0,5–30 Stunden bei der Polymerisationstemperatur zeigt,
in einer Menge von 0,5–20 Gew.-% des polymerisierbaren Monomeren hinzugegeben
werden, um auf diese Weise ein Polymer zu erhalten, das ein Maximum in einem Molekulargewichtsbereich
von 1 × 104–1 × 105 zeigt, wobei man den
Toner mit einer wünschenswerten Festigkeit und geeigneten Schmelzeigenschaften
erhält. Beispiele für den Polymerisationsinitiator können umfassen:
Polymerisationsinitiatoren vom Azo- oder Diazotyp, wie 2,2'-Azobis-(2,4-dimethylvaleronitril),
2,2'-Azobisisobutyronitril, 1,1'-Azobis(cyclohexan-2-carbonitril), 2,2'-Azobis-4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril,
Azobisisobutyronitril; und Polymerisationsinitiatoren vom Peroxidtyp, wie Benzoylperoxid,
Methylethylketonperoxid, 2,4-Dichlorbenzoylperoxid, Lauroylperoxid und tert.-Butylperoxy-2-ethylhexanoat.
Die polymerisierbare Monomerzusammensetzung zur Herstellung der magnetischen
Tonerteilchen kann weiterhin ein Vernetzungsmittel in einer Menge von bevorzugt
0,001–15 Gew.-% enthalten.
Das Vernetzungsmittel kann beispielsweise eine Verbindung mit zwei
oder mehreren polymerisierbaren Doppelbindungen sein. Beispiele dafür können
umfassen: aromatische Divinylverbindungen, wie Divinylbenzol und die Divinylnaphthalin;
Carboxylatester mit zwei Doppelbindungen, wie Ethylenglykoldimethacrylat und 1,3-Butandioldimethacrylat;
Divinylverbindungen, wie Divinylanilin, Divinylether, Divinylsulfid und Divinylsulfon
und Verbindungen mit drei oder mehreren Vinylgruppen. Diese können allein oder
im Gemisch verwendet werden.
Zur Herstellung der magnetischen Tonerteilchen mit dem Suspensionspolymerisationsverfahren
kann beispielsweise eine Mischung aus einem polymerisierbaren Monomer und einem
magnetischen Pulver und anderen Tonerkomponenten, ein Wachs, Weichmacher, ein Ladungssteuermittel,
ein Vernetzungsmittel und ein Farbmittel, je nach Bedarf; weiteren wahlweisen Bestandteilen,
wie ein organisches Lösungsmittelpolymer, ein Additivpolymer und ein Dispergiermittel,
die einer gleichmäßigen Lösung oder Dispersion durch eine Dispergiervorrichtung,
wie ein Homogenisator, eine Kugelmühle, eine Kolloidmühle, ein Entwickler
oder eine Ultraschall-Dispergiervorrichtung unterworfen worden ist, in einem wässrigen
Medium suspendiert werden.
Zu diesem Zeitpunkt ist es bevorzugt, eine Hochgeschwindigkeitsdispergiervorrichtung,
wie ein Hochgeschwindigkeitsrührer oder eine Ultraschall-Dispergiervorrichtung,
zu verwenden, um Tröpfchen der Monomermischung in gewünschter Größe
auf einmal zu bilden, um Tonerteilchen mit einer engeren Teilchengrößenverteilung
zur Verfügung zu stellen.
Der Polymerisationsinitiator kann in das Polymerisationssystem gegeben
werden, indem er in die Monomermischung zusammen mit den anderen Bestandteilen gegeben
wird, um die Monomermischung herzustellen oder gerade zuvor die Monomermischung
im wässrigen Medium zu dispergieren. Alternativ ist es ebenfalls möglich,
diesen Peroxidpolymerisatonsinitiator in Lösung innerhalb eines polymerisierbaren
Monomeren oder eines anderen Lösungsmittels in das Polymerisationssystem gerade
nach der Bildung der Tröpfchen der Monomermischung und vor der Initiierung
der Polymerisation zu geben. Nach der Bildung der Tröpfchen der Monomermischung
kann das System mit einem normalen Rührer bei einem geeigneten Grad gerührt
werden, um den Tröpfchenzustand zu erhalten und zu verhindern, dass die Tröpfchen
schweben oder sedimentieren.
In das Suspensionspolymerisationssystem kann man einen Dispersionsstabilisator
geben. Es ist möglich, als Dispersionsstabilisator ein bekanntes oberflächenaktives
Mittel oder ein organisches oder anorganisches Dispersionsmittel zu verwenden. Unter
diesen kann ein anorganisches Dispersionsmittel verwendet werden, weil es weniger
der Gefahr läuft, zu übermäßig kleinen Teilchen zu führen,
die einige Bilddefekte verursachen können, weil seine Dispersionsfunktion weniger
dazu neigt beeinträchtigt zu werden, selbst bei einer Temperaturänderung,
weil sich seine Stabilisierungsfunktion prinzipiell auf seine sterische Hinderung
verlässt, und es kann ebenfalls ohne weiteres durch Waschen entfernt werden,
so dass weniger Gefahr besteht, dass die erhaltene Tonerleistung nachteilig beeinträchtigt
wird.
Beispiele für dieses anorganische Dispergiermittel können
umfassen: mehrwertige Metallphosphate, wie Calciumphosphat, Magnesiumphosphat, Aluminiumphosphat
und Zinkphosphat; Carbonate, wie Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat; anorganische
Salze wie Calciummetasilikat, Calciumsulfat und Bariumsulfat und anorganische Oxide,
wie Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Aluminiumhydroxid, Siliciumoxidbentonit
und Aluminiumoxid.
Dieses anorgarische Dispersionsmittel kann in wünschenswerter
Weise allein in einer Menge von 0,2–20 Gew.-teilen, pro 100 Gew.-teile der
polymerisierbaren Monomermischung, verwendet werden, es ist allerdings ebenfalls
möglich, 0,001–0,1 Gew.-teile eines oberflächenaktiven Mittels
in Kombination insbesondere für die Herstellung von Tonerteilchen mit einer
durchschnittlichen Teilchengröße von höchstens 5 µm zu verwenden.
Beispiele für dieses oberflächenaktive Mittel können
umfassen: Natriumdodecylbenzolsulfat, Natriumtetradecylsulfat, Natriumpentadecylsulfat,
Natriumoctylsulfat, Natriumoleat, Natriumlaurat, Natriumstearat und Kaliumstearat.
Ein anorganisches Mittel, wie oben erwähnt, kann, wie es ist,
verwendet werden, allerdings kann es in situ in dem wässrigen Medium für
die Suspensionspolymerisation hergestellt werden, um Tonerteilchen mit einer engeren
Teilchengrößenverteilung zur Verfügung zu stellen. Im Fall von Calciumphosphat
beispielsweise, können eine wässrige Natriumphosphatlösung und eine
wässrige Calciumphosphatlösung unter Hochgeschwindigkeitsrühren gemischt
werden, um wasserunlösliches Calciumphosphat zu bilden, die die Dispersion
einer Monomermischung in Tröpfchen mit einer gleichmäßigeren Größe
ermöglicht. Zu diesem Zeitpunkt liegt das wasserlösliche
Natriumchlorid als Nebenprodukt vor, allerdings ist die Gegenwart dieses wasserlöslichen
Salzes effektiv für die Unterdrückung der Lösung eines polymerisierbaren
Monomeren in dem wässrigen Medium, wobei dann ohne weiteres die Bildung von
ultrafeinen Tonerteilchen aufgrund der Emulsionspolymerisation unterdrückt
wird.
Der Rest dieses Salzes kann nachteilig die Entfernung des Restmonomeren
nach der Polymerisation beeinflussen, so dass es bevorzugt ist, das wässrige
Medium zu ersetzen oder ein Entsalzen unter Verwendung eines Eisenaustauschsalzes
zu bewirken. Das anorganische Dispergiermittel kann im Wesentlichen vollständig
durch Waschen mit Säure oder einer Alkalie nach der Polymerisation entfernt
werden.
Die Temperatur für die Suspensionspolymerisation kann auf mindestes
40°C, im Allgemeinen auf einen Bereich von 50–90°C eingestellt
werden. Die Polymerisation in diesem Temperaturbereich ist bevorzugt, weil das Wachs
durch Phasentrennung ausfällt, wobei es vollständiger eingeschlossen wird.
Damit das restliche Polymerisationsmonomer verbraucht wird, kann die Temperatur
auf bis zu 90–150°C im Endstadium der Polymerisation erhöht werden.
Die magnetischen Polymerisattonerteilchen nach der Polymerisation
können durch Filtration, Waschen und Trocknen gewonnen werden und dann mit
einem anorganischen feinen Pulver und elektrisch leitendem feinen Pulver, das von
außen für die Haftung an die magnetischen Tonerteilchen hinzugegeben wird,
vermischt werden. Es ist ebenfalls ein bevorzugter Modus, eine Stufe der Klassifizierung
der Polymerisationstonerteilchen einzuschließen, um eine grobkörnige und/oder
eine feine Pulverfraktion zu entfernen.
Nun wird ein Pulverisierungsprozess als anderes Verfahren zur Herstellung
der in der vorliegenden Erfindung verwendeten magnetischen Tonerteilchen beschrieben.
Die Produktion von magnetischen Tonerteilchen nach dem Pulverisierungsverfahren
kann auf bekannte Weise durchgeführt werden. Beispielsweise werden Tonerbestandteile,
einschließlich das Bindemittelharz, magnetische Eisenoxidteilchen, ein Freisetzungsmittel,
ein Ladungsteuermittel und wahlweise ein anderes Farbmittel, etc. ausreichend mit
einem Mischer, wie ein Henschel-Mischer oder einer Kugelmühle, vermischt und
dann mit einem Heizknetmittel, wie eine Heizwalze, einem Kneter oder einem Extruder,
schmelzverknetet, um eine geschmolzene Mischung aus harzartigen Materialien zu bilden,
um darin andere pulverförmige Tonermaterialien, wie magnetische Eisenoxidteilchen,
zu dispergieren. Das schmelzverknetete Produkt, nachdem es zur Verfestigung abgekühlt
worden ist, wird pulverisiert, klassifiziert und wahlweise oberflächenbehandelt,
um magnetische Tonerteilchen herzustellen, die dann mit dem anorganischen feinen
Pulver und elektrisch leitenden feinen Pulver vermischt werden, um den in der vorliegenden
Erfindung verwendeten magnetischen Toner zu erhalten. Entweder die Klassifizierung
oder die Oberflächenbehandlung können vorher durchgeführt werden.
Bei der Klassifikation ist es bevorzugt, einen Multidivisionsklassifizierer wegen
der Produktionseffizienz zu verwenden.
Die Pulverisierung kann unter Verwendung einer bekannten Pulverisierungsvorrichtung
vom beispielsweise mechanischen Stoßtyp oder Strahltyp durchgeführt werden.
Um einen magnetischen Toner mit einer spezifischen Kreisförmigkeit zu erhalten,
ist es bevorzugt, die Pulverisierung unter Erhitzen durchzuführen oder einen
zusätzlichen mechanischen Stoß anzuwenden. Es ist ebenfalls möglich,
die pulverisierten (und wahlweise klassifizierten) magnetischen Tonerteilchen einer
Dispersion in heißem Wasser zu unterwerfen oder durch einen Heißluftstrom
gehen zu lassen.
Beispiele für die Vorrichtung zur Anwendung eines mechanischen
Stoßes können umfassen: die mechanische Stoßpulverisierung, wie „Krypron
System" (hergestellt von Kawasaki Jukogyo K.K.) und „Turbomill" (hergestellt
von Turbo Kogyo K.K.) und mechanische Stoßvorrichtungen, wie „Mechanofusion
System" (hergestellt von Hosokawa Micron K.K.) und „Hybridization System"
(hergestellt von Nara Kikai Seisakusho K.K.), wobei Tonerteilchen gegen eine Innenwand
eines Gehäuses unter der Wirkung einer Zentrifugalkraft, die durch Messer,
die bei hohen Geschwindigkeiten rühren, ausgeübt wird, gepresst werden,
wobei mechanische Stoßkräfte, einschließlich Kompressions- und Abnutzungskräfte,
auf die die Tonerteilchen ausgeübt werden.
Für die Behandlung der Anwendung eines mechanischen Stoßes
zur Kugelbildung der Tonerteilchen ist es bevorzugt, dass die atmosphärische
Behandlungstemperatur in einem Temperaturbereich von Tg ± 10°C um die
Glasübergangstemperatur (Tg) der magnetischen Tonerteilchen wegen der Verhinderung
der Agglomerierung und Produktivität gewählt wird. Eine Behandlungstemperatur
in einem Bereich von Tg ± 5°C ist weiterhin bevorzugt, um ein verbessertes
Übertragungsvermögen zur Verfügung zu stellen.
Beispiele für das Bindemittelharz zur Herstellung der magnetischen
Tonerteilchen mit dem Pulverisierungsprozess können umfassen: Homopolymere
von Styrol und seinen substituierten Derivaten, wie Polystyrol und Polyvinyltonol,
Styrolcopolymere, wie Styrol/Propylen-Copolymer, Styrol/Vinyltoluol-Copolymer, Styrol/Vinylnaphthalin-Copolymer,
Styrol/Methylacrylat-Copolymer, Styrol/Ethylacrylat-Copolymer, Styrol-Butylacrylat-Copolymer,
Styrol/Octylacrylat-Copolymer, Styrol/Dimethylaminoethylacrylat-Copolymer, Styrol/Methylmethacrylat-Copolymer,
Styrol/Methylmethacrylat-Copolymer, Styrol/Ethylmethacrylat-Copolymer, Styrol/Butylmethacrylat-Copolymer,
Styrol/Dimethylaminoethylmethacrylat-Copolymer, Styrol/Vinylmethylether-Copolymer,
Styrol-Vinylethylether-Copolymer, Styrol/Vinylmethylketon-Copolymer, Styrol/Butadien-Copolymer,
Styrol/Isopren-Copolymer, Styrol/Maleinsäure-Copolymer, Styrol/Isopren-Copolymer,
Styrol/Maleinsäure-Copolymer und Styrol/Maleiinsäureester-Copolymere;
Polymethylmethacrylat, Polybutylmethacrylat, Polyvinylmethacrylat, Polybutylmethacrylat,
Polyvinylmethacrylat, Polybutylmethacrylat, Polyvinylacetat, Polyethylen, Polypropylen,
Polyvinylbutyral, Siliconharz, Polyesterharz, Polyamidharz, Epoxidharz, Polyacrylsäureharz,
Kolophonium modifiziertes Harz, Kolophoniumharz, Phenolharz, aliphatische oder alizyklische
Kohlenwasserstoffharze und aromatisches Erdölharz. Diese Harze können
allein oder in Kombination aus zwei oder mehreren Spezies verwendet werden. Es ist
insbesondere bevorzugt, ein Styrolcopolymer und/oder ein Polyesterharz wegen der
Entwicklungsleistung und der Fixierbarkeit zu verwenden.
Das Bindemittelharz kann bevorzugt durch eine Glasübergangstemperatur
(Tg) von 50–70°C aufweisen. Unterhalb von 50°C läuft der erhaltene
magnetische Toner der Gefahr, dass er eine verschlechterte Lagerungsfähigkeit
aufweist, und oberhalb 70°C ist das Fixiervermögen verschlechtert.
Als Nächstes werden nun das anorganische Pulver und das elektrisch
leitende feine Pulver beschrieben.
Der in der vorliegenden Erfindung verwendete magnetische Toner enthält
ein anorganisches feines Pulver, bevorzugt mit einer durchschnittlichen Primärteilchengröße
von 4–80 nm als Fließbarkeitsverbesserungsmittel. Das anorganische feine
Pulver kann hinzugefügt werden, um dem magnetischen Toner eine verbesserte
Fließbarkeit zu geben und die Ladbarkeit der magnetischen Tonerteilchen gleichmäßig
zu machen, und aus diesem Grund ist es bevorzugt, das anorganische feine Pulver
einer Hydrophobisierung zu unterwerfen, um auf diese Weise die Ladbarkeit einzustellen
und die Umweltstabilität des magne