| Dokumentenidentifikation |
DE60128715T2 25.10.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001328350 |
| Titel |
ELEKTROSTATISCHE NIEDERSPANNUNGSAUFLADUNG |
| Anmelder |
Graco Minnesota Inc., Minneapolis, Minn., US |
| Erfinder |
LIND, Robert, Robbinsdale, MN 55422, US; OLSON, Scott, Chippewa Falls, WI 54729, US; KASTEN, Charles, Princeton, MN 55371, US |
| Vertreter |
Weickmann & Weickmann, 81679 München |
| DE-Aktenzeichen |
60128715 |
| Vertragsstaaten |
DE, FR, GB |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
28.09.2001 |
| EP-Aktenzeichen |
019778521 |
| WO-Anmeldetag |
28.09.2001 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/US01/42383 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2002026390 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
04.04.2002 |
| EP-Offenlegungsdatum |
23.07.2003 |
| EP date of grant |
30.05.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
25.10.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
B05B 5/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
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| IPC additional class |
B05B 5/053 (2006.01) A, L, N, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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STAND DER TECHNIK
Elektrostatische Spritzpistolen sind wohlbekannt, darunter auch solche,
die unter dem PRO GUNTM Warenzeichen von Graco Inc. verkauft werden.
Solche Spritzpistolen verwenden eine in sich abgeschlossene Luftturbinen-Generatoren
Kombination in Verbindung mit einem Verstärker, um Stromspannungen von 35 kV
und mehr zu erzeugen. Eine elektrostatische Spritzpistole gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 ist bekannt durch US 5,409,162.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
In der vorliegenden Erfindung wird eine Elektrode zur elektrostatischen
Aufladung an oder nahe des Punktes der Zerstäubung eingeführt, ähnlich
einer dem Standard entsprechenden elektrostatischen Spritzpistole. Wie in US Patent
Nummer 5,647,543 beschrieben, werden geerdete Elektroden nahe genug an die Hochspannungselektrode
platziert, um eine angemessen hohe Feldstärke und Corona-Region am Ende der
Hochspannungselektrode zu erzeugen, wenn eine Ladung von 10 bis 20 kV angewandt
wird.
Man hat festgestellt, dass die optimale Position für solche geerdeten
Elektroden an der Seite des Pistolenkörpers liegt, ungefähr 1,5 Zoll von
der Fläche der Luftkappe, unter Verwendung einer Spannung von ungefähr
20 kV. Wenn die geerdete Elektrode an irgendeiner Position nahe der Luftkappe angebracht
wird (wie im zuvor angesprochenen Patent), dann wird die Transfereffizienz und Ladung
zwar hoch sein, jedoch wird sich schnell Farbe auf den geerdeten Elektroden ansammeln.
Dies kommt daher, dass der Prozess der Zerstäubung eine Anzahl von verstreuten
Partikeln außerhalb des normalen Sprühbereichs erzeugt, wobei diese Partikel
bei aktiver Ladung von jeder Fläche nahe der Luftkappe angezogen werden. Dadurch,
dass die geerdeten Elektroden geringfügig am Pistolenkörper nach hinten
versetzt werden, sind diese weit genug von den verstreuten Partikeln entfernt, um
einen sauberen Betrieb aufrecht zu erhalten. Wenn die geerdeten Elektroden zu weit
nach hinten versetzt werden, wird mehr Stromspannung notwendig sein, um die benötigte
Feldstärke an der Elektrode zur elektrostatischen Aufladung zu erreichen.
Solche Spritzpistolen verbessern die Transfereffizienz gegenüber
nicht elektrostatischen Spritzpistolen und verhindern die Ansammlung von Farbe,
die bei anderen elektrostatischen Konfigurationen mit Niederspannung häufig
auftritt. Solche Niederspannungs-Spritzpistolen können kleiner, leichter und
kostengünstiger produziert werden als konventionelle Spritzpistolen mit höherer
Spannung. Verglichen mit Spritzmethoden mit höherer Spannung bietet die vorliegende
Erfindung eine Ladung der zerstäubten Partikel mit weit weniger verstreuten
Ionen, welche andere Objekte dazu bringen könnten, sich bis auf unsichere Stufen
aufzuladen. Niedrigere Feldstärke an der Position des Betreibers bedeutet weniger
Stromspannungsgefühl und weniger Farbe, die auf den Betreiber zurückgeworfen
wird, im Vergleich zu konventionellen elektrostatischen Spritzpistolen, wodurch
ein besserer Betriebskomfort erreicht wird.
Unter dieser Einstellung sind die Größe und Position der
geerdeten Elektrode unaufdringlich und behindern den Spritzvorgang nicht. Die Konstruktion
ist relativ einfach, da die Erdungswege nicht durch die Luftkappe oder den Luftkappenring
gehen müssen.
Diese und andere Ziele und Vorteile der Erfindung werden durch eine
Spritzpistole gemäß Anspruch 1 erreicht und werden durch die folgende
Beschreibung noch umfassender dargestellt, welche in Verbindung mit den begleitenden
Zeichnungen erstellt wurde, in welchen die Referenzzeichen Bezug zu den gleichen
oder ähnlichen Teilen in allen verschiedenen Ansichten nehmen.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
1 zeigt eine perspektivische Ansicht der vorliegenden
Erfindung, die geerdeten Elektroden aus der Seite des nicht leitenden Pistolenlaufs
hervorstehend.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Die auf 1 gezeigte vorliegende Erfindung,
im allgemeinen als 10 bezeichnet, umfasst einen traditionellen, leitfähigen,
geerdeten Pistolengriff 12, an dessen Vorderseite ein nicht leitender Pistolenlauf
14 befestigt ist. Geerdete Elektroden 16 sind in den Pistolenlauf
14 gepresst und verfügen über eine Spitze 16a, die aus
einer der Seiten hervorsteht. 1 zeigt nur eine dieser
Elektroden 16, eine entsprechende Elektrode in gleicher Art und Position
existiert auf der anderen Seite der Spritzpistole. In der bevorzugten Ausführungsform
steht eine solche Elektrode ungefähr 0,4 cm hervor und hat einen Durchmesser
von 0,23 cm. Die Elektrode erstreckt sich durch den Lauf, um am Anschlusspunkt einen
Kontakt zum Griff herzustellen. Wie zuvor beschrieben befindet sich die Spitze
16a der Elektrode ungefähr 3,81 cm hinter dem Punkt der Zerstäubung
und der Vorderfläche der Luftkappe 18.
Es ist vorgesehen, dass verschiedene Veränderungen und Modifikationen
an der elektrostatischen Spritzpistole vorgenommen werden können, ohne
dass diese den Umfang der Erfindung, wie er in den folgenden Ansprüchen beschrieben
wird, verlassen.
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| Anspruch[de] |
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Elektrostatische Spritzpistole, umfassend einen leitfähigen, geerdeten
Pistolengriff und einen an diesem befestigten Pistolenlauf, der an seinem Ende über
eine Luftkappe und eine Elektrode zur elektrostatischen Aufladung verfügt,
wobei die Luftkappe über ein vorderes Ende und ein hinteres Ende verfügt,
dadurch gekennzeichnet, dass der Lauf nicht leitend ist und über zumindest
eine geerdete Elektrode verfügt, die sich hinter der Luftkappe von dem Pistolenlauf
aus nach außen erstreckt.
Elektrostatische Spritzpistole nach Anspruch 1, wobei die geerdete Elektrode
sich etwa 3,81 cm hinter dem vorderen Ende der Luftkappe befindet.
Elektrostatische Spritzpistole nach Anspruch 1, umfassend mindestens
zwei geerdete Elektroden, wobei beide geerdete Elektroden auf gegenüberliegenden
Seiten des Laufs angebracht sind.
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