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Dokumentenidentifikation DE60129266T2 25.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001136672
Titel Kühlungsanlage für eine Brennkraftmaschine
Anmelder Honda Giken Kogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Fukamachi, Masatoshi, 4-1 Chuo 1-chome, Wako-shi, Saitama, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 60129266
Vertragsstaaten DE, ES, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.02.2001
EP-Aktenzeichen 011033784
EP-Offenlegungsdatum 26.09.2001
EP date of grant 11.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse F01P 3/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse F02F 1/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   F01P 7/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kühlsystem eines Motors, worin ein Motorkörper eine Zylinderbohrung, einen Wassermantel sowie einen Thermostaten zum Steuern/Regeln des Durchtritts des Kühlwassers durch den Wassermantel und einen Kühler entsprechend der Kühlwassertemperatur enthält.

Diese Art von Kühlsystem ist zum Beispiel in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. Hei 11-82019 bekannt geworden.

In der vorstehenden herkömmlichen Technik ist das Gehäuse des Thermostats zwischen dem Zylinderkopf und dem Einlasskrümmer angebracht, und die Wachsummantelung ist an dem Gehäuse angebracht, so dass sie in Richtung angenähert orthogonal zur Achse der Zylinderbohrung verschiebbar ist.

Der Thermostat steht von dem Motorkörper seitlich weit vor, was den Layoutspielraum des Kühlsystems tendenziell reduziert. Ferner expandiert oder kontrahiert das Wachs in Kontakt mit dem Kühlwasser hauptsächlich in Abhängigkeit von Temperaturschwankungen des Kühlwassers. Im Ergebnis unterliegt der Thermostat Regelschwingungen, wenn sich die Kühlwassertemperatur während des Aufwärmens des Motors abrupt ändert, was die Kühlleistung für den Motorkörper nachteilig beeinflussen könnte.

Die EP-A-1024257 und die EP-A-1067280 als Stand der Technik gemäß Art. 54(3) und (4) EPÜ zeigen jeweils ein Kühlsystem für einen Motor, umfassend: einen Motorkörper mit einer Zylinderbohrung und einem Wassermantel, sowie einen Thermostaten zum Steuern/Regeln des Durchtritts von Kühlwasser zwischen dem Wassermantel und einem Kühler entsprechend der Kühlwassertemperatur, worin: der Thermostat ein zylindrisches Gehäuse mit einem Verschiebungsraum und einem Einlass und einem Auslass, die sich zu einer Innenobenfläche des Verschiebungsraums öffnen und einander gegenüberliegen, sowie eine Wachsummantelung enthält, die darin Wachs aufnimmt, zwischen Positionen zum Freigeben und Sperren einer Verbindung zwischen dem Einlass und dem Auslass in Antwort auf Expansion oder Kontraktion des Wachses verschiebbar ist und in dem Verschiebungsraum verschiebbar eingesetzt ist, und wobei das Gehäuse an einem Zylinderkopf des Motors direkt angebracht ist.

Die Erfindung ist durchgeführt worden, um die vorstehenden Probleme der herkömmlichen Technik zu übenwinden, und gibt ein Motorkühlsystem an, worin ein Thermostat von einem Motorkörper um ein reduziertes Ausmaß vorsteht, und trotz abrupter Veränderungen der Kühlwassertemperatur vor Regelschwingungen geschützt ist.

Erfindungsgemäß wird ein Kühlsystem für einen Motor angegeben, umfassend: einen Motorkörper mit einer Zylinderbohrung und einem Wassermantel, sowie einen Thermostaten zum Steuern/Regeln des Durchtritts von Kühlwasser zwischen dem Wassermantel und einem Kühler entsprechend der Kühlwassertemperatur, worin: der Thermostat ein zylindrisches Gehäuse mit einem Verschiebungsraum und einem Einlass und einem Auslass, die sich zu einer Innenoberfläche des Verschiebungsraums öffnen und einander gegenüberliegen, sowie eine Wachsummantelung enthält, die darin Wachs aufnimmt, zwischen Positionen zum Freigeben und Sperren einer Verbindung zwischen dem Einlass und dem Auslass in Antwort auf Expansion oder Kontraktion des Wachses verschiebbar ist und in den Verschiebungsraum verschiebbar eingesetzt ist; und wobei das Gehäuse, in dem eine Achse des Verschiebungsraums parallel zu einer Achse der Zylinderbohrung ist, direkt an dem Motorkörper angebracht ist, wobei das Gehäuse zwischen einem Zylinderblock und einem Zylinderkopf, die einen Teil des Motorkörpers darstellen und miteinander gekoppelt sind, eingefügt ist.

Mit der vorstehenden Konfiguration ist der Thermostat an dem Motorkörper derart angebracht, dass die Wachsummantelung in Richtung parallel zur Achse der Zylinderbohrung gleitet. Dies hat die Wirkung, den Vorsprungsbetrag des Thermostaten von dem Motorkörper zu reduzieren, und den Layoutspielraum des Kühlsystems zu verbessern, indem der Thermostat in dem Motorkörper in einem kompakten Zustand montiert wird. Ferner wird die Wärme von dem Motorkörper auf das Wachs, das in der Wachsummantelung aufgenommen ist, über die Wachsummantelung und das Gehäuse übertragen. Selbst wenn sich daher die Kühlwassertemperatur abrupt ändert, entspricht die Temperatur des Wachses exakt der Temperatur des Motorkörpers. Dies schützt den Thermostaten vor Regelschwingungen und verbessert die Kühlleistung. Ferner kann der Weg zum Zirkulieren des Kühlwassers in dem Thermostat vereinfacht werden, und der Widerstand in dem Weg kann reduziert werden.

Erfindungsgemäß lässt sich der Thermostat so machen, dass er so wenig wie möglich von dem Motorkörper vorsteht, um den Thermostaten in dem Motorkörper im kompakten Zustand zu montieren, den Thermostaten vor Regelschwingungen zu schützen, die Kühlleistung zu verbessern, den Kühlwasserzirkulationsweg zu vereinfachen und den Widerstand darin zu reduzieren.

Da das Gehäuse zwischen einem Zylinderblock und einem Zylinderkopf eingefügt ist, die einen Teil des Motorkörpers darstellen und miteinander gekoppelt sind, ist keine zusätzliche Komponente dazu erforderlich, den Thermostaten am Motorkörper anzubringen. In anderen Worten, der Thermostat kann an dem Motorkörper mittels einer reduzierten Anzahl von Komponenten angebracht werden.

Die Erfindung wird nun in Bezug auf die Ausführung beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind.

1 ist ein Längsschnitt eines Motors, der einen Teil davon zeigt.

2 ist eine vergrößerte Ansicht des Motors, wenn er kalt bleibt.

3 ist ähnlich 2, wenn der Motor warm geworden ist.

4 ist ein Längsschnitt eines Teils eines Motors gemäß der zweiten Ausführung.

5 ist eine vergrößerte Ansicht des Motors, wenn er kalt bleibt.

6 ist eine Ansicht ähnlich 5, wenn der Motor warm geworden ist.

7 ist ein Längsschnitt eines Teils eines Motors gemäß der dritten Ausführung.

8 ist ein Längsschnitt eines Teils eines Motors gemäß der vierten Ausführung.

Die 1 bis 3 betreffen eine erste Ausführung: 1 ist ein Längsschnitt, der einen Teil eines Motors zeigt; 2 ist eine vergrößerte Ansicht des Motors, wenn er kalt ist; und 3 und ist ähnlich zu 2, wenn der Motor warm geworden ist.

Zuallererst in Bezug auf 1, ist ein Motorkörper 5A eines wassergekühlten Motors zum Beispiel an einem Kraftrad angebracht und umfasst einen Zylinderblock 6A mit einer Zylinderbohrung 9, in die ein Kolben 8 verschiebbar eingesetzt ist, und einen Zylinderkopf 7A, der zusammen mit der Oberseite des Kolbens 8 eine Brennkammer 10 definiert. Ein Wassermantel 11 ist in dem Zylinderblock 6A und dem Zylinderkopf 7A vorgesehen.

In dem Zylinderkopf 7A sind ein Einlassventil 12 zum Steuern der Einführung eines Luft-Kraftstoff-Gemischs zur Brennkammer 10 sowie ein Auslassventil 13 zum Steuern der Abgabe der Abgase aus der Brennkammer 10 vorgesehen. Das Einlassventil 12 und das Auslassventil 13 werden geöffnet und geschlossen und werden durch jeweilige Ventilfedern 14 und 15 so vorgespannt, dass sie geschlossen bleiben.

Ein Kopfdeckel 16 ist mit dem Zylinderkopf 7A gekoppelt und definiert zusammen mit dem Zylinderkopf 7A eine Ventilkammer 17. Die Ventilkammer 17 enthält ein Ventilsystem 18 zum Aktivieren des Einlassventils 12 und des Auslassventils 13. Das Ventilsystem 18 enthält eine Nockenwelle 19, die mit einer Kurbelwelle (nicht gezeigt) gekoppelt ist und synchron damit arbeitet, einen Kipphebel 20, der zwischen der Nockenwelle 19 und dem Einlassventil 12 vorgesehen ist, und einen Kipphebel 21, der zwischen der Nockenwelle 19 und dem Auslassventil 13 vorgesehen ist. Die Kipphebel 20 und 21 sind durch stationäre Kipphebelwellen 22 und 23 schwenkbar gelagert, deren Achsen parallel zur Nockenwelle 19 sind.

Der Motorkörper 5A ist mit einem Thermostaten 25A versehen, der den Durchtritt des Kühlwassers zwischen dem Wassermantel 11 und dem Kühler R ermöglicht oder sperrt. Wenn das Kühlwasser in dem Wassermantel 11 eine niedrige Temperatur hat, während der Motor kalt bleibt, blockiert der Thermostat 25A den Wassermantel 11 und den Kühler R. Wenn hingegen das Kühlwasser nach dem Warmlauf des Motors heiß geworden ist, ermöglicht der Thermostat 25A eine Verbindung zwischen dem Wassermantel 11 und dem Kühler R.

In Bezug auf die 2 und 3 hat ein zylindrisches Gehäuse 26A des Thermostaten 25A einen Boden, ein offenes Ende, einen Stufenabschnitt mit einem Verschiebungsraum 27, einen Zylinder großen Durchmessers 28 mit einem offenen Ende, sowie einen Zylinder kleinen Durchmessers 29, der dünner ist als der Zylinder 28 großen Durchmessers. Ein Ende des Zylinders kleinen Durchmessers 29 ist koaxial mit dem geschlossenen Ende des Zylinders großen Durchmessers 28 gekoppelt, und dessen anderes Ende ist durch eine Endwand 30 geschlossen. Der Verschiebungsraum 27 ist durch einen Abschnitt großen Durchmessers 27a des Zylinders großen Durchmessers 28 definiert, sowie einen Abschnitt kleinen Durchmessers 27b des Zylinders kleinen Durchmessers 28. Die Abschnitte großen und kleinen Durchmessers 27a und 27b sind über eine Ringstufe 27c zueinander koaxial.

Das Gehäuse 26A ist zwischen dem Zylinderblock 6A und dem Zylinderkopf 7A des Motorkörpers 5A eingefügt, so dass die Achse des Verschiebungsraums 27 parallel zur Achse der Zylinderbohrung 9 in dem Motorkörper 5A ist.

Der Zylinderblock 6A und der Zylinderkopf 7A sind, als einstückiges Teil mit Überhängen 31A und 32A versehen, um den Thermostat 25A dazwischen aufzunehmen. Die Überhänge 31A und 32A stehen von dem Motorkörper 5A seitlich ein wenig vor. Ein Ende des Gehäuses 26A des Zylinders großen Durchmessers 28 ist in den Überhang 31A des Zylinderblocks 6A eingesetzt, und der verbleibende Teil des Zylinders großen Durchmessers 28 und der Zylinder kleinen Durchmessers 29 ist in den Überhang 32A des Zylinderkopfs 7A eingesetzt. Im Ergebnis steht das Gehäuse 26A in direktem Kontakt mit dem Motorkörper 5A.

Eine Wachsummantelung 35 ist in den Verschiebungsraum 27 des Gehäuses 26A verschiebbar eingesetzt und enthält einen Ummantelungskörper 36, dessen Außenoberfläche mit dem Verschiebungsraum 27 in direktem Kontakt steht, sowie einen Deckel 37, der mit dem Ummantelungskörper 36 gekoppelt ist. Ein Umfangsrand einer Membrane 38 ist an dem Ummantelungskörper 36 und dem Deckel 37 angebracht. Der Ummantelungskörper 36 hat einen Abschnitt großen Durchmessers 36a, der in den Abschnitt großen Durchmessers 27a des Verschiebungsraums 37 verschiebbar eingesetzt ist, sowie einen Abschnitt kleinen Durchmessers 36b, der in den Abschnitt kleinen Durchmessers 27b des Verschiebungsraums 27 verschiebbar eingesetzt ist. Der Abschnitt kleinen Durchmessers 36a ist zylindrisch und ist zum Abschnitt großen Durchmessers 36b koaxial.

In der Wachsummantelung 35 ist Wachs 39 aufgenommen und füllt einen Raum, der durch die Membrane 38 und den Deckel 37 definiert ist. Die Membrane 38 verformt sich selbst in Antwort auf die Expansion oder Kontraktion des Wachses 39 entsprechend den Temperaturveränderungen. Ferner sind ein stangenförmiger Kolben 40, eine Scheibe 41 und ein Gummikolben 42 sequenziell und verschiebbar in den Zylinder kleinen Durchmessers 29 des Gehäuses 26A, über eine der Membrane 38 entgegengesetzte Seite 38 eingesetzt. Ein Medium 43 ist in die Wachsummantelung 35 zwischen dem Gummikolben 42 und der Membrane 38 eingefüllt, um hierdurch die Verformung der Membrane 38 auf den Gummikolben 42 zu übertragen.

Ein Anschlagring 44 ist an einer Innenoberfläche eines Endes des Zylinders kleinen Durchmessers 28 des Gehäuses 26A angebracht. Eine Feder 45 ist in den Anschlagring 44 eingesetzt, um die Wachsummantelung 35 zu der Ringstufe 27c hin vorzuspannen. Die Wachsummantelung 35 steht mit der Ringstufe 27c in Kontakt, wie in 2 gezeigt, wenn das Kühlwasser kalt ist und das Wachs 39 kontrahiert bleibt. Wenn hingegen das Kühlwasser heiß wird und sich das Wachs 39 ausdehnt, biegt sich die Membrane 38 aufwärts (wie in 2 gezeigt). Da der Kolben 40 mit der Endwand 30 in Kontakt kommt und aus dem Abschnitt kleinen Durchmessers 36b hinausgeschoben wird, verschiebt sich die Wachsummantelung 35, um die Ringstufe 27c zu verlassen, während die Feder 35 zusammengedrückt wird, wie in 3 gezeigt.

Ein Einlass 46 und ein Auslass 47 sind am anderen Ende (nahe der Ringstufe 27c) des Zylinders großen Durchmessers 28 ausgebildet und weisen zueinander auf einer Linie, die durch die Mitte des Zylinders großen Durchmessers 28 hindurchgeht. Die Verbindung zwischen dem Einlass 46 und dem Auslass 47 wird in Antwort auf die Verschiebung der Wachsummantelung 35, die in dem Gehäuse 26A verschiebbar aufgenommen ist, ermöglicht und oder gesperrt. In anderen Worten, die Wachsummantelung 35 verschiebt sich zwischen einer Position zum Sperren der Verbindung zwischen dem Einlass 46 und dem Auslass 47, wenn der Motor kalt bleibt, wie in 2 gezeigt, und einer Position zum Freigeben der Verbindung zwischen dem Einlass 46 und dem Auslass 47, wenn der Motor warm geworden ist, wie in 3 gezeigt.

In dem Zylinderkopf 7A ist ein Weg 48 ausgebildet, um das Kühlwasser von dem Wassermantel 11 zu dem Thermostaten 25A zu führen. Das Gehäuse 27A, in dem der Weg 48 mit dem Einlass 46 in Verbindung steht, ist zwischen dem Zylinderblock 6A und dem Zylinderblock 7A eingeführt. Ein Verbindungsrohr 50 steht von dem Überhang 32A des Zylinderkopfs 7A als integrales Teil vor, bildet einen Weg 49, der mit dem Auslass 47 in Verbindung steht, und ist mit einem Einlass des Kühlers R verbunden. Ein Einlass und ein Auslass einer Kühlwasserpumpe P sind mit einem Auslass des Kühlers R bzw. dem Wassermantel 11 verbunden.

Nachfolgend wird der Betrieb der ersten Ausführung beschrieben. Das Gehäuse 26A ist an dem Motorkörper 5A angebracht, wobei die Achse deines Verschiebungsraums 27A parallel zur Achse der Zylinderbohrung 9 ist. In anderen Worten, der Thermostat 25A ist an dem Motorkörper 5A derart angebracht, dass sich die Wachsummantelung 35 in dem Gehäuse 26A in Richtung parallel zur Achse der Zylinderbohrung 44 verschiebt. Diese Struktur hat die Wirkung, den Thermostat 25A so wenig wie möglich von dem Motorkörper 5A vorstehen zu lassen, die Montage des Thermostaten 25A in dem Motorkörper 5A in einem kompakten Zustand zu erlauben und die Layouttoleranz des Kühlsystems zu verbessern.

Ferner ist das Gehäuse 26A an dem Motorkörper 5A derart angebracht, dass es in direktem Kontakt mit dem Zylinderblock 6A und dem Zylinderkopf 7A steht. Die das Wachs 39 aufnehmende Wachsummantelung 35A steht mit der Innenoberfläche des Gehäuses 26A in direktem Kontakt und ist darin verschiebbar. Wärme wird von dem Zylinderblock 6A und dem Zylinderkopf 7A auf das Wachs 39 über die Wachsummantelung 35 und das Gehäuse 26A übertragen. Selbst wenn sich daher die Kühlwassertemperatur wegen des Aufwärmens des Motors abrupt ändert, entspricht daher die Temperatur des Wachses 39 exakt den Temperaturen des Zylinderblocks 6A und des Zylinderkopfs 7A. Dies hat die Wirkung, den Thermostaten 25A vor Pendeln zu schützen, und die Kühlleistung zu verbessern.

Das Gehäuse 26A hat den Einlass 46, der mit dem Wassermantel 11 in Verbindung steht, und den Auslass 47, der mit dem Kühler 11 in Verbindung steht. Der Einlass 46 und der Auslass 47 liegen auf der Linie, die durch die Mitte des Gehäuses 26A hindurchgeht, einander gegenüber. Die Wachsummantelung 35 verschiebt sich indem Gehäuse 26A derart, dass die Verbindung zwischen dem Einlass 46 und dem Auslass 47 freigegeben oder gesperrt ist. Daher tritt das Kühlwasser durch einen geraden Weg zwischen dem Einlass 46 und dem Auslass 47 in dem Thermostaten 25A, was den Weg des Kühlwassers vereinfachen und den Widerstand darin reduzieren kann. Im Ergebnis wird es möglich, dass die Kühlwasserpumpe P die zirkulierende Kühlwassermenge erhöht, um eine Reduzierung der Antriebskraft für die Kühlwasserpumpe P beiträgt, d.h. die auf den Motor einwirkende Last.

Ferner ist das Gehäuse 26A zwischen dem Zylinderblock 6A und dem Zylinderkopf 7A eingefügt, die gekoppelt sind, um einen Teil des Motorkörpers 5A zu bilden, so dass eine zusätzliche Komponente erforderlich ist, um den Thermostaten 25A anzubringen. Dies ermöglicht das Anbringen des Thermostaten 25A. mittels einer reduzierten Anzahl von Komponenten.

Die 4 bis 6 beziehen sich auf eine zweite Ausführung der Erfindung: 4 ist ein Längsschnitt eines Teils eines Motors; 5 ist eine vergrößerte Ansicht von 4, wenn der Motor kalt bleibt; und 6 ist ähnlich 5, wenn der Motor warm ist.

Ein Thermostat 25B ist in einem Motorkörper 5B vorgesehen, der einen Zylinderblock 6B und einen Zylinderkopf 7B enthält, und ermöglicht oder sperrt den Durchtritt des Kühlwassers zwischen dem Wassermantel 11 und dem Kühler R.

Ein Gehäuse 26B des Thermostaten 25B ist im Wesentlichen identisch mit dem Gehäuse 27A der in den 1 bis 3 gezeigten ersten Ausführung, ist jedoch mit einer Bypassöffnung 51 versehen. In den 4 bis 6 werden die für das Gehäuse 26A verwendeten Bezugszahlen jenen Teilen zugeordnet, die denen in der ersten Ausführung ähnlich sind. Hier wird keine detaillierte Beschreibung angegeben.

Das Gehäuse 26B ist zwischen einem Überhang 31A' des Zylinderblocks 6B und einem Überhang 32A des Zylinderkopfs 7B in dem Motorkörper 5B eingefügt, so dass die Achse des Verschiebungsraums 27 parallel zur Achse der Zylinderbohrung 9 ist, d.h. es ist direkt an dem Motorkörper 5B angebracht.

Die Wachsummantelung 35 ist in dem Verschiebungsraum 27 des Gehäuses 26B verschiebbar eingesetzt. Die Feder 45 ist zwischen dem Anschlagring 44, der an der Innenoberfläche eines Endes des Zylinders großen Durchmessers 28 des Gehäuses 26B angebracht ist, und der Wachsummantelung 35 vorgesehen, so dass die Wachsummantelung 35 zu der Ringstufe 27c hin vorgespannt wird.

Der Einlass 46 und der Auslass 47 sind in dem Zylinder großen Durchmessers 28 des Gehäuses 26B ausgebildet und stehen auf der Linie, die durch die Mitte des Zylinders großen Durchmessers 28 hindurchgeht, einander gegenüber. Die Bypassöffnung 51 ist nahe dem Einlass 46 angeordnet und wird durch die Wachsummantelung 35. geschlossen, wenn es sich zu der Position (in 6 gezeigt) verschiebt, und die Verbindung zwischen dem Einlass 46 und dem Auslass 47 freizugeben.

Ein Weg 48' ist in dem Zylinderkopf 7B ausgebildet, um das Kühlwasser von dem Wassermantel 11 zu dem Thermostaten 25B zu führen, und steht mit dem Einlass 46 und der Bypassöffnung 51 des Gehäuses 26B in Verbindung, das zwischen dem Zylinderblock 6B und dem Zylinderkopf 7B eingefügt ist. Die Wasserkammer 52 ist zwischen dem Gehäuse 26B, der Wachsummantelung 35 und dem Überhang 31B ausgebildet. Wenn sich die Wachsummantelung 35 an der Position zum Blockieren des Einlasses 46 und des Auslasses 47 befindet, steht die Bypassöffnung 51 mit der Wasserkammer 52 in Verbindung. Ferner ist das Verbindungsrohr 53 am Überhang 31B vorgesehen und ist mit dem Einlass der Kühlwasserpumpe P verbunden.

In der zweiten Ausführung befindet sich die Wachsummantelung 35 an der Position zum Öffnen des Bypasses 51 und zum Blockieren des Einlasses 46 und des Auslasses 47, wenn der Motor kalt bleibt. Das Kühlwasser wird aus dem Wassermantel 11 über die Bypassöffnung 51, die Wasserkammer 52 und das Verbindungsrohr 53 in die Kühlwasserpumpe P gesaugt, so dass keine Wärme von dem Kühlwasser durch den Kühler R abgestrahlt wird. In diesem Zustand kann der Motor rasch aufgewärmt werden. Danach verschiebt sich die Wachsummantelung 35 zu der Position zum Freigeben der Verbindung zwischen dem Einlass 46 und dem Auslass 47 und zum Schließen der Bypassöffnung 51. Daher wird das Kühlwasser durch die Wärmeabstrahlung des Kühlers R gekühlt.

Das Gehäuse 26B ist direkt an dem Motorkörper 5B angebracht, so dass die Achse des Verschiebungsraums 27 parallel zur Achse der Zylinderbohrung 9 in dem Motorkörper 5B ist. Diese Ausführung ist so vorteilhaft wie die erste Ausführung.

7 zeigt ein Kühlsystem gemäß einer dritten Ausführung der Erfindung. Ein Motorkörper 5C enthält nicht nur einen Zylinderblock 6C und einen Zylinderkopf 7C, sondern auch einen Thermostaten 5A zum Freigeben oder Sperren des Durchtritts von Kühlwasser zwischen dem Wassermantel 11 und dem Kühler R.

Ein Gehäuse 26A des Thermostaten 25A ist zwischen einem Überhang 31B des Zylinderblocks 6C und einem Überhang 32B des Zylinderkopfs 25C eingefügt, ist parallel zur Achse der Zylinderbohrung 9 und ist direkt an dem Motorkörper 5C angebracht.

Der Zylinderblock 6C hat einen Weg 54 zum Führen des Kühlwassers von dem Thermostaten 25C zu dem Wassermantel 11. Das Gehäuse 26A, in dem der Auslass 27 mit dem Weg 54 in Verbindung steht, ist zwischen den Überhängen 31B und 32B des Zylinderblocks 6C und des Zylinderkopfs 7C eingefügt. Ein Verbindungsrohr 56 ist als integraler Teil am Überhang 31B des Zylinderblocks 6C vorgesehen, steht mit dem Einlass 46 des Gehäuses in Verbindung und ist mit dem Auslass des Kühlers R verbunden. Ein Auslass der Kühlwasserpumpe P ist mit dem Einlass des Kühlers R verbunden, und deren Einlass ist mit dem Wassermantel 11 verbunden.

8 zeigt ein Kühlsystem gemäß einer vierten Ausführung. Ein Motorkörper 6D enthält nicht nur einen Zylinderblock 6D und einen Zylinderkopf 7D, sondern auch einen Wassermantel 11 und einen Thermostaten 25C, um den Durchtritt des Kühlwassers zwischen dem Wassermantel 11 und einem Kühler R freizugeben oder zu sperren.

Ein Gehäuse 26C des Thermostaten 25C ist zwischen einem Überhang 31B des Zylinderblocks 7C und einem Überhang 32B' des Zylinderkopfs 7D eingefügt, ist parallel zur Achse der Zylinderbrücke 9 und ist direkt an dem Motorkörper 5D angebracht.

Das Gehäuse 26C unterscheidet sich von dem Gehäuse 26B der zweiten Ausführung davon, dass die Bypassöffnung 51 nahe dem Auslass 47 angeordnet ist. In dieser Ausführung ist ein Weg 54' an dem Zylinderblock 6D vorgesehen, um das Kühlwasser von dem Thermostaten 25D zu dem Wassermantel 11 zu führen. Das Gehäuse 26C ist zwischen dem Überhang 31B des Zylinderblocks 6D und dem Überhang 32B' des Zylinderkopfs 7D eingefügt, damit der Auslass 47 und die Bypassöffnung 51 mit dem Weg 54' in Verbindung steht.

Eine Wasserkammer 57 ist zwischen dem Überhang 32B' des Zylinderkopfs 7D und dem Gehäuse 26C ausgebildet. Ferner ist ein Verbindungsrohr 58 an dem Überhang 32B' angebracht, steht mit der Wasserkammer 57 in Verbindung und ist mit dem Auslass der Kühlwasserpumpe P und mit dem Einlass des Kühlers R verbunden.

Die Kühlsysteme der dritten und vierten Ausführungen sind so vorteilhaft wie jene der ersten und zweiten Ausführungen.

Die Erfindung verbessert die Leistung eines Kühlsystems für einen Motor, der eine Zylinderbohrung und einen Wassermantel in einem Motorkörper enthält, und in dem ein Thermostat an dem Motorkörper so angebracht ist, dass er so wenig wie möglich von dem Motorkörper vorsteht und unabhängig von abrupten Veränderungen der Kühlwassertemperatur vor Regelschwingungen geschützt ist.

In dem zylindrischen Thermostaten 25A ist ein Verschiebungsraum vorgesehen, und er enthält ein Gehäuse 26A mit einem Einlass 46 und einem Auslass 47, die einander gegenüberliegen, sowie eine Wachsummantelung 35, die in dem Verschiebungsraum verschiebbar eingesetzt ist, um die Verbindung zwischen dem Einlass 46 und dem Auslass 47 in Antwort auf die Ausdehnung oder Kontraktion des Wachses freizugeben oder zu sperren. Das Gehäuse 26A, in dem die Achse des Verschiebungsraums parallel zur Achse einer Zylinderbohrung ist, ist direkt an einem Motorkörper 5A angebracht.


Anspruch[de]
System für einen Motor, umfassend: einen Motorkörper (5A, 5B, 5C, 5D) mit einer Zylinderbohrung (9) und einem Wassermantel (11), sowie einen Thermostaten (25A, 25B, 25C) zum Steuern/Regeln des Durchtritts von Kühlwasser zwischen dem Wassermantel 11) und einem Kühler (R) entsprechend der Kühlwassertemperatur, worin: der Thermostat (25A, 25B, 25C) ein zylindrisches Gehäuse (26A, 26B, 26C) mit einem Verschiebungsraum (27) und einem Einlass (46) und einem Auslass (47), die sich zu einer Innenoberfläche des Verschiebungsraums (27) öffnen und einander gegenüberliegen, sowie eine Wachsummantelung (35) enthält, die darin Wachs (39) aufnimmt, zwischen Positionen zum Freigeben und Sperren einer Verbindung zwischen dem Einlass (46) und dem Auslass (47) in Antwort auf Expansion oder Kontraktion des Wachses (39) verschiebbar ist und in den Verschiebungsraum (27) verschiebbar eingesetzt ist; und wobei das Gehäuse (26A bis 26C), in dem eine Achse des Verschiebungsraums (27) parallel zu einer Achse der Zylinderbohrung ist, direkt an dem Motorkörper (5A bis 5D) angebracht ist, wobei das Gehäuse (26A bis 26C) zwischen einem Zylinderblock (6A bis 6D) und einem Zylinderkopf (7A bis 7D), die einen Teil des Motorkörpers (5A bis 5D) darstellen und miteinander gekoppelt sind, eingefügt ist.






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