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Elektronisches Gerät, elektronisch gesteuertes mechanisches Uhrwerk, Verfahren zu deren Steuerung, Programm zur Steuerung eines elektronischen Gerätes und Speichermedium - Dokument DE60217427T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60217427T2 25.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001239350
Titel Elektronisches Gerät, elektronisch gesteuertes mechanisches Uhrwerk, Verfahren zu deren Steuerung, Programm zur Steuerung eines elektronischen Gerätes und Speichermedium
Anmelder Seiko Epson Corp., Tokyo, JP
Erfinder Shimizu, Eisaku, Suwa-shi, Nagano-ken 392-8502, JP;
Koike, Kunio, Suwa-shi, Nagano-ken 392-8502, JP;
Nakamura, Hidenori, Suwa-shi, Nagano-ken 392-8502, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 60217427
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.02.2002
EP-Aktenzeichen 022512685
EP-Offenlegungsdatum 11.09.2002
EP date of grant 10.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse G04C 10/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft elektronische Geräte, elektronisch gesteuerte mechanische Uhren, Verfahren zu deren Steuerung, Programme zur Steuerung von elektronischen Geräten und Speichermedien, und insbesondere betrifft sie ein elektronisches Gerät, welches umfasst: eine mechanische Energiequelle; einen Generator, welcher durch die mechanische Energiequelle angetrieben wird, um eine induzierte Spannung zu erzeugen und eine elektrische Energie auszugeben; und eine Drehungssteuerungseinheit, welche durch die elektrische Energie angetrieben wird, um die Drehungsrate des Generators zu steuern; und eine elektronisch gesteuerte mechanische Uhr, Verfahren zu deren Steuerung, ein Programm zur Steuerung eines elektronischen Geräts und ein Speichermedium.

In einer elektronisch gesteuerten mechanischen Uhr, in welcher eine mechanische Energie einer Zugfeder, die entsperrt wird, durch einen Generator in elektrische Energie umgewandelt wird, wird ein Drehungssteuerungseinheit durch die elektrische Energie angetrieben, um einen Strom zu steuern, welcher durch eine Spule im Generator fließt, wodurch Zeiger, die an einem Räderwerk angebracht sind, genau angetrieben werden und eine Zeit genau angegeben wird, wie im japanischen Patent Nr. 7-119812 offenbart.

In der elektronisch gesteuerten mechanischen Uhr ist die Anordnung derart, dass ein Moment (mechanische Energie), das durch die Zugfeder an den Generator angelegt wird, die Zeiger schneller als eine Bezugsdrehzahl dreht, und die Drehungsrate durch die Drehungssteuerungseinheit unter Anlegen einer Bremse geregelt wird. Genauer gesagt, wird die Drehungsrate des Generators durch Vergleichen eines Drehungserfassungssignals gemäß der Drehungsrate des Generators mit einem Bezugssignal, das gemäß einem Signal von einer Zeitbezugsquelle, wie beispielsweise einem Quarzschwinger, erzeugt wird, und Einstellen eines Bremsmaßes für den Generator (z.B. eine Zeit, für welche eine Bremse angelegt wird) geregelt.

Wenn jedoch die Zugfeder entrollt wird und die Federkraft der Zugfeder nachlässt, wodurch kein ausreichendes Drehmoment für den Generator bereitgestellt wird, wird die Drehungsrate des Generators reduziert, wird der Betrieb der Zeiger langsam, und wird die Zeitangabe für eine lange Zeit immer langsamer.

In diesem Fall wird der Betrieb der Zeiger fortgesetzt, obwohl er langsam ist; demnach gab es das Problem, dass, wenn der Benutzer nachsieht, um die Zeit zu kontrollieren, der Benutzer irrtümlicherweise einen Normalbetrieb vermutet, auch wenn die Zeitangabe inkorrekt ist.

Um das zuvor erwähnte Problem zu lösen, hat der Anmelder, wie bereits in der ungeprüften japanischen Patentauslegeschrift Nr. 2000-28757 offenbart, eine Erfindung gemacht, in welcher das Intervall, in welchem das Drehungserfassungssignal eingegeben wird, wesentlich größer als das Intervall ist, in welchem das Bezugssignal eingegeben wird (Bezugsperiode), so dass bestimmt wird, dass die Drehungsrate des Generators abgenommen hat, wenn der Wert eines Aufwärts/Abwärtszählers, in welchen das Bezugssignal und das Drehungserfassungssignal eingegeben werden, stark von einem Bezugswert abweicht, in welchem Fall der Generator angehalten wird, wodurch der Benutzer sicher über eine langsamere Zeitangabe informiert wird.

Zum Beispiel wird ein Vier-Bit-Aufwärts/Abwärtszähler bereitgestellt, welcher abwärts zählt, wenn das Bezugssignal eingegeben wird, und welcher aufwärts zählt, wenn das Drehungserfassungssignal eingegeben wird, und welcher eine Bremse anlegt, wenn der Zählerwert größer als oder gleich „8" ist, und welcher die Bremse löst, wenn der Zählerwert kleiner als oder gleich „7" ist. Wenn vor der Eingabe des Drehungserfassungssignals eine große Anzahl von Bezugssignalen eingegeben wird, so dass der Zählerwert „2" oder kleiner wird, d.h. wenn die Drehungsrate erheblich abnimmt, wird eine Bremse angelegt, um den Generator anzuhalten.

In Abhängigkeit von der Art von elektronisch gesteuerter mechanischer Uhr jedoch wird, wenn die Drehungsrate erheblich reduziert wird, manchmal auch die Leistung abgeschwächt, die durch den Generator erzeugt wird, wodurch eine Spannung nicht aufrechterhalten wird, welche zum Antreiben des Drehungssteuerungsmittels bestehend aus ICs usw. imstande ist, wodurch bewirkt wird, dass das Drehungssteuerungsmittel anhält. Wenn das Drehungssteuerungsmittel anhält, wird keine Bremsteuerung durchgeführt. Demnach kann, selbst wenn der Zählerwert „2" oder kleiner ist, eine Bremse nicht an den Generator angelegt werden, wodurch die Möglichkeit erhöht wird, dass der Generator und infolgedessen die Zeiger nicht sicher angehalten werden können.

Wenn der Zählerwert, bei welchem der Generator angehalten wird, auf einen großen Wert, zum Beispiel in der Größenordnung von „4", eingestellt wird, wird das Problem, dass das Drehungssteuerungsmittel anhält und keine Bremssteuerung durchgeführt werden kann, nicht verursacht. Es gab jedoch das Problem, dass der Generator angehalten wird, selbst wenn der Zählerwert infolge einer Störung usw. vorübergehend sank, wodurch die Gebrauchszeit verkürzt wurde.

Die Technik des aktiven Anhaltens des Generators, falls eine vorbestimmte Drehungsrate nicht aufrechterhalten werden kann, kann nicht nur in elektronisch gesteuerten mechanischen Uhren erforderlich sein, sondern auch in verschiedenen elektronischen Geräten, wie beispielsweise Spieluhren, Metronomen, Spielzeug und Elektrorasierern, welche Teile umfassen, die durch eine mechanische Energiequelle gedreht und gesteuert werden, wie etwa eine Zugfeder, Gummi usw., wenn eine genaue Bremssteuerung durchgeführt wird, um Betriebsteile, wie etwa eine Trommel in einer Spieluhr oder ein Pendel in einem Metronom, genau zu steuern, in welchem Fall es auch die Möglichkeit gibt, dass das zuvor beschriebene Problem auftritt.

EP 0 905 589 offenbart eine elektronisch gesteuerte mechanische Uhr, die einen Generator umfasst, der durch eine Zugfeder angetrieben wird. Die Uhr weist auch eine Bremssteuerungsschaltung zum Steuern der Drehungsrate des Generators auf, welche durch die elektrische Energie vom Generator angetrieben wird. Die Bremssteuerungsschaltung führt eine Bremssteuerung durch Vergleichen einer erfassten Drehungsrate des Generators mit einem Schwingungssignal von einer Zeitbezugsquelle durch. Die Bremssteuerungsschaltung des Standes der Technik kann eine Bremse auch kontinuierlich anlegen, um den Generator zu stoppen, wenn eine Differenzzählung zwischen dem Schwingungssignal und einem Drehungssignal vom Generator unter einen vorbestimmten Wert fällt.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein elektronisches Gerät, eine elektronisch gesteuerte mechanische Uhr, Verfahren zu deren Steuerung, ein Programm zur Steuerung eines elektronischen Geräts und ein Speichermedium bereitzustellen, wobei der Generator sicher angehalten wird, wenn die Drehung des Generators langsam wird, und der Generator infolge eines vorübergehenden Einflusses, wie beispielsweise einer Störung, nicht angehalten wird, wodurch demgemäß die Gebrauchszeit verlängert wird.

Die Erfindung gemäß Anspruch 1 ist ein elektronisches Gerät, welches umfasst: eine mechanische Energiequelle; einen Generator, welcher durch die mechanische Energiequelle angetrieben wird, um eine induzierte Spannung zu erzeugen und eine elektrische Energie zu liefern; und eine Drehungssteuerungseinheit, welche durch die elektrische Energie angetrieben wird, um die Drehungsrate des Generators zu steuern;

wobei die Drehungssteuerungseinheit umfasst:

Bremssteuerungsmittel, ausgelegt, um durch Vergleichen eines Drehungserfassungssignals gemäß der Drehungsrate des Generators mit einem Bezugssignal, das gemäß einem Signal von einer Zeitbezugsquelle erzeugt wird, eine Bremssteuerung für den Generator durchzuführen; und gekennzeichnet durch

Generatoranhaltemittel, ausgelegt, um eine Bremse zum Anhalten des Generators anzulegen, wenn das Maß an Bremsung, das durch die Bremssteuerungsmittel über eine voreingestellte Zeitspanne an den Generator angelegt wird, kleiner als ein erster voreingestellter Bremswert oder gleich diesem ist.

In der vorliegenden Erfindung, wie zuvor beschrieben, muss, wenn eine mechanische Energie, die von der mechanischen Energiequelle, wie beispielsweise einer Zugfeder, geliefert wird, hoch ist, das Maß an Bremsung, das in der voreingestellten Zeit an den Generator angelegt wird, erhöht werden, um eine konstante Drehungsrate des Generators aufrechtzuerhalten.

Wenn andererseits die mechanische Energie zum Beispiel infolgedessen, dass die Zugfeder entrollt wird, gering ist, muss das Maß an Bremsung, das in der voreingestellten Zeit an den Generator angelegt wird, verringert werden.

Es ist demnach offensichtlich, dass, wenn das Bremsmaß in der voreingestellten Zeit kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem wird, die Energie der mechanischen Energiequelle selbst infolge einer vorübergehenden Störung abgenommen hat. Demnach wird zu diesem Zeitpunkt eine Bremse an den Generator angelegt, damit verhindert wird, dass die Gebrauchszeit durch inkorrektes Anhalten des Generators infolge einer Störung merklich verkürzt wird.

Da außerdem der Zustand, in welchem das Maß an Bremsung durch das Bremssteuerungsmittel in der Drehungssteuerungseinheit kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem ist, erfasst wird, d.h. der Zustand, in welchem das Bremssteuerungsmittel eine normale Bremssteuerung durchführt, erfasst wird, wird die Situation, die bislang der Fall war, nämlich dass die Drehungssteuerungseinheit angehalten wird und keine Bremse an den Generator angelegt werden kann, vermieden, und der Generator kann sicher angehalten werden.

Das Generatoranhaltemittel umfasst vorzugsweise ein Bremsmaßerfassungsmittel, welches das Bremsmaß durch Zählen der Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen erfasst, in welchen eine Bremse-Aus-Steuerung durchgeführt wird, damit das Bremssteuerungsmittel keine Bremse an den Generator anlegt, und, wenn die Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen in der voreingestellten Zeit, die durch das Bremsmaßerfassungsmittel erfasst wird, größer als eine voreingestellte Anzahl von Malen von Bremse-Aus-Zuständen oder gleich dieser ist, wird bestimmt, dass das Bremsmaß in der voreingestellten Zeit kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem ist, wodurch eine Bremse zum Anhalten des Generators angelegt wird.

Gemäß dieser Erfindung, wie zuvor beschrieben, wird die Bremssteuerung für den Generator zum Beispiel basierend auf dem Phasenunterschied zwischen einen 8-Hz-Bezugssignal und dem Drehungserfassungssignal durchgeführt; wenn demnach zum Beispiel die voreingestellte Zeit eine Minute ist, wird die Bremssteuerung wenigstens 8 × 60 = 480 Mal durchgeführt. Dann wird die Anzahl von Bremse-Aus-Steuerungen darunter gezählt. Wenn die Anzahl von Bremse-Aus-Steuerungen größer als eine voreingestellte Anzahl von Malen von Bremse-Aus-Zuständen oder gleich dieser ist (z.B. 64), ist das Verhältnis von Bremse-Aus-Zuständen größer, so dass bestimmt wird, dass das Bremsmaß kleiner als der erste voreingestellte Bremsmaßwert oder gleich diesem ist, wodurch der Generator angehalten wird.

Zu diesem Zeitpunkt kann das Generatoranhaltemittel nur durch Zählen der Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen leicht gesteuert werden. Außerdem kann nur durch entsprechendes Einstellen der voreingestellten Anzahl von Malen von Bremse-Aus-Zuständen die Zeitgabe, bei welcher der Generator angehalten wird, gemäß den Charakteristiken von verschiedenen elektronischen Geräten eingestellt werden, wodurch Steuerungseinstellungen, die für jedes der elektronischen Geräte geeignet sind, leicht ermöglicht werden.

Das Bremssteuerungsmittel umfasst vorzugsweise einen Aufwärts/Abwärts-Zähler, in welchen eines des Drehungserfassungssignals oder des Bezugssignals als ein Aufwärtszählsignal eingegeben wird und das andere als ein Abwärtszählsignal eingegeben wird, das Bremssteuerungsmittel eine Steuerung durchführt, um eine Bremse an den Generator anzulegen, wenn der Wert des Aufwärts/Abwärts-Zählers infolge dessen, dass die Drehungsrate des Generators schneller ist, größer als ein erster voreingestellter Zählerwert wird, während es keine Bremse an den Generator anlegt, wenn der Zählerwert kleiner als der erste voreingestellte Zählerwert oder gleich diesem wird, und das Bremsmaßerfassungsmittel die Anzahl von Malen, die der Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers kleiner als ein zweiter voreingestellter Zählerwert ist, welcher kleiner als der erste voreingestellte Zählerwert oder gleich diesem ist, als die Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen zählt.

Zum Beispiel hat der Aufwärts/Abwärts-Zähler vier Bits, der erste voreingestellte Zählerwert ist „7", und es wird eine Bremse-Ein-Steuerung durchgeführt, wenn der Zählerwert größer als oder gleich „8" ist, und es wird eine Bremse-Aus-Steuerung durchgeführt, wenn der Zählerwert kleiner als oder gleich „7" ist, der zweite voreingestellte Zählerwert „6" ist und die Anzahl von „6" oder kleiner als die Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen gezählt wird.

Gemäß der Anordnung, wie zuvor beschrieben, können die Bremse-Aus-Zustände basierend auf dem Wert des Aufwärts/Abwärts-Zählers erkannt werden, wodurch die Zählung der Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen weiter erleichtert wird.

Das Generatoranhaltemittel kann ein Bremsmaßerfassungsmittel umfassen, welches das Bremsmaß durch Messen einer Zeit, für welche eine Bremse-Ein-Steuerung durchgeführt wird, damit das Bremssteuerungsmittel eine Bremse an den Generator anlegt, und durch Zählen der Anzahl von Kurzbremsungsanlegungen, bei welchen die Anlegezeit kürzer als eine voreingestellte Bremse-Ein-Zeit ist, erfasst, und wenn die Anzahl von Kurzbremsungsanlegungen in der voreingestellten Zeit, die durch das Bremsmaßerfassungsmittel erfasst wird, größer als eine voreingestellte Anzahl von Malen von Kurzbremsungsanlegungen oder gleich dieser ist, wird bestimmt, dass das Bremsmaß in der voreingestellten Zeitspanne kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem ist, wodurch eine Bremse zum Anhalten des Generators angelegt wird.

Gemäß dieser Erfindung, wie zuvor beschrieben, wird die Bremssteuerung für den Generator zum Beispiel basierend auf dem Phasenunterschied zwischen einem 8-Hz-Bezugssignal und dem Drehungserfassungssignal durchgeführt; wenn demnach zum Beispiel die voreingestellte Zeit eine Minute ist, wird die Bremssteuerung wenigstens 8 × 60 = 480 Mal durchgeführt. Jede der Bremssteuerungen wird basierend auf dem Phasenunterschied zwischen dem Bezugssignal und dem Drehungserfassungssignal durchgeführt, so dass die Zeit für die Bremse-Ein-Steuerung automatisch gemäß dem Phasenunterschied eingestellt wird.

Zu diesem Zeitpunkt werden die Fälle, in welchen die Zeit für die Bremse-Ein-Steuerung kürzer als die voreingestellte Zeit oder gleich dieser ist, gezählt und, wenn die Anzahl größer als eine voreingestellte Anzahl von Malen von Kurzbremsungsanlegungen oder gleich dieser ist (z.B. 64), ist das Verhältnis von kurzen Bremse-Ein-Steuerungen größer, und es wird bestimmt, dass das Bremsmaß kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem ist, wodurch der Generator angehalten wird.

Zu diesem Zeitpunkt kann das Generatoranhaltemittel zwei Parameter einstellen, d.h. die Zeit der Bremse-Ein-Steuerung zum Steuern einer Kurzbremsung und die voreingestellte Anzahl von Malen von Kurzbremsungsanlegungen, so dass die Zeitgabe, bei welcher der Generator angehalten wird, gemäß den Charakteristiken von verschiedenen elektronischen Geräten eingestellt werden kann, wodurch Steuerungseinstellungen leicht möglich sind, die noch besser für jedes der elektronischen Geräte geeignet sind.

Das Bremssteuerungsmittel kann imstande sein, wenigstens zwei Arten von Bremse, nämlich eine starke Bremse und eine sachwache Bremse, an den Generator anzulegen, wobei das Bremssteuerungsmittel beim Durchführen einer Bremse-Aus-Steuerung eine schwache Bremse an den Generator anlegt und beim Durchführen einer Bremse-Ein-Steuerung eine starke Bremse an den Generator anlegt, und das Generatoranhaltemittel den Generator anhält, wenn das Bremssteuerungsmittel eine starke Bremse an den Generator anlegt.

Das heißt, die Bremssteuerung kann durch Aktivieren und Deaktivieren (Nullbremsmaß) der Bremse oder durch Verwenden einer großen oder kleinen Bremse durchgeführt werden.

Zu diesem Zeitpunkt kann durch Anlegen zweier oder mehrerer. Zerhackersignale mit verschiedenen Tastverhältnissen an Schalter, welche beide Enden der Spule des Generators ein- und ausschalten können, wenn eine Starkbremssteuerung durchgeführt wird, um eine starke Bremse an den Generator anzulegen, das Bremsmoment des Generators durch Anlegen eines Zerhackersignals mit einem großen Tastverhältnis (der Schalter ist für eine längere Zeit ein) erhöht werden, während eine Verringerung der Leistungserzeugung durch Zerhacken unterdrückt wird. Wenn andererseits eine Schwachbremssteuerung durchgeführt wird, um eine schwache Bremse an den Generator anzulegen, kann das Bremsmoment des Generators durch Anlegen eines Zerhackersignals mit einem Tastverhältnis, das kleiner als das des zuvor erwähnten Zerhackersignals ist (der Schalter ist für eine kürzere Zeit ein), an den Schalter minimiert werden, was dazu dient, eine ausreichende Leistungserzeugung zu erreichen.

Die Drehungssteuerungseinheit umfasst vorzugsweise Bremsenlösungsmittel zum Lösen der Bremse zum Anhalten des Generators und, wenn eine Bremssteuerung zum Anhalten des Generators durchgeführt wird, wird die Bremssteuerung fortgesetzt, bis die Bremse durch das Bremsenlösungsmittel gelöst wird.

Durch Bereitstellen des Bremsenlösungsmittels und Fortsetzen der Bremssteuerung zum Anhalten des Betriebs, bis die Bremse gelöst wird, wenn die Bremssteuerung zum Anhalten einmal durchgeführt wird, wird der Generator sicher bei einem Halt gehalten, bis zum Beispiel die Zugfeder als die mechanische Energiequelle gespannt wird, um in einen Zustand zurückzukehren, in welchem eine normale Drehung möglich ist.

Das Bremsenlösungsmittel löst die Bremse zum Abhalten des Generators vorzugsweise, wenn ein Benutzer ein externes Bedienungselement, wie beispielsweise eine Krone, einen zweckbestimmten Knopf usw., betätigt.

Durch derartiges Anordnen, dass die Bremse unter Verwendung eines externen Bedienungselements gelöst wird, wird die Bremse gelöst, wenn der Benutzer eine anomale Drehung des Generators erkennt und das externe Bedienungselement betätigt; demnach wird die Bremssteuerung zum Anhalten des Generators fortgesetzt, bis der Benutzer eine Anomalie erkennt, so dass eine Anomalie sicher erkannt wird.

Das Bremsenlösungsmittel kann die Bremse zum Anhalten des Generators nach Ablauf einer voreingestellten Zeit ab dem Anlegen der Bremse lösen.

Wenn die Bremse für die voreingestellte Zeit angelegt wird (z.B. in der Größenordnung von vier Sekunden), wenn die Drehungsrate des Generators reduziert wird, wird die Drehungsrate kaum erhöht, selbst wenn die Bremse automatisch gelöst wird.

Demnach wird der Benutzer sicher über eine Anomalie informiert, und die Bremse wird automatisch gelöst, so dass, wenn der Benutzer den Generator nach Bemerken der Anomalie durch Spannen der Zugfeder reaktiviert, die Reaktivierung gleichmäßig und schnell erfolgt, da die Bremse gelöst ist, was dazu dient, die Aktivierungscharakteristiken zu verbessern. Die voreingestellte Zeit, für welche die Bremse angelegt wird, kann unter Berücksichtigung der mechanischen Last, des Moments der mechanischen Energie, wie beispielsweise der Zugfeder usw., entsprechend eingestellt werden, und sie kann zum Beispiel in der Größenordnung von zwei bis sechs Sekunden eingestellt werden.

Eine elektronisch gesteuerte mechanische Uhr gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst: ein elektronisches Gerät, wie zuvor beschrieben; und eine Zeitangabeeinheit, welche in Verbindung mit der Drehung des Generators funktioniert; wobei das Generatoranhaltemittel auch zum Anhalten der Zeitangabeeinheit ist, wenn das Maß an Bremsung, das durch das Bremssteuerungsmittel über die voreingestellte Zeitspanne an den Generator angelegt wird, kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem ist.

Durch Anwenden der vorliegenden Erfindung auf eine elektronisch gesteuerte mechanische Uhr wird, wenn die Drehung des Generators langsam wird, der Generator angehalten, um die Drehung davon zu stoppen, so dass verhindert wird, dass der Generator in Betrieb keine ausreichende Leistungserzeugung bereitstellt. Wenn außerdem ein angetriebener Teil, wie beispielsweise Zeiger, operativ mit dem Generator verbunden ist, so dass der angetriebene Teil gemäß der Drehung des Generators gesteuert wird, wird die Steuerung ohne Fehler genau durchgeführt, wenn der Generator in Betrieb ist, und der Generator wird sicher angehalten, wenn die Drehungsrate des Generators reduziert wird, wodurch der Benutzer sicher informiert wird, dass die Uhr langsam geht.

Das elektronische Gerät kann Zeitmessgerät, eine Spieluhr oder ein Metronom sein. Im Zeitmessgerät, in der Spieluhr oder dem Metronom wird verhindert, dass der Generator infolge einer Störung usw. angehalten wird, die Drehung davon wird genau gesteuert, wenn in Betrieb, und der Betrieb wird angehalten, wenn das Moment der mechanischen Energiequelle reduziert wird, um keine genaue Drehung aufrechtzuerhalten.

Wenn das elektronische Gerät eine elektronisch gesteuerte Uhr ist, ist das externe Bedienungselement vorzugsweise eine Krone. Genauer gesagt, umfasst die Drehungssteuerungseinheit vorzugsweise ein Bremsenlösungsmittel zum Lösen der Bremse zum Abhalten des Generators, und das Bremsenlösungsmittel löst die Bremse, wenn ein Benutzer die Krone betätigt.

Im Falle einer elektronisch gesteuerten mechanischen Uhr funktionieren die Zeiger in Verbindung mit dem Generator und, wenn der Benutzer einen anomalen Betrieb der Zeiger erkennt, dreht der Benutzer üblicherweise die Krone, um die Zugfeder zu spannen. Demnach muss durch derartiges Ausführen der Anordnung, dass die Bremssteuerung zum Anhalten des Generators (der Zeiger) gelöst wird, wenn die Krone betätigt wird, der Benutzer keine Bedienung zum Lösen der Bremse durch getrenntes Drücken eines zweckbestimmten Knopfs usw. durchführen, was dazu dient, die Bedienbarkeit zu verbessern.

Ein Verfahren zum Steuern eines elektronischen Geräts gemäß der vorliegenden Erfindung steuert ein elektronisches Gerät, welches umfasst: eine mechanische Energiequelle; einen Generator, welcher durch die mechanische Energiequelle angetrieben wird, um eine induzierte Spannung zu erzeugen und eine elektrische Energie zu liefern; und eine Drehungssteuerungseinheit, welche durch die elektrische Energie angetrieben wird, um die Drehungsrate des Generators zu steuern; wobei eine Bremssteuerung für den Generator durch Vergleichen eines Drehungserfassungssignals gemäß einer Drehungsrate des Generators mit einem Bezugssignal, das gemäß einem Signal von einer Zeitbezugsquelle erzeugt wird, durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bremse zum Anhalten des Generators angelegt wird, wenn das Maß an Bremsung, das über eine voreingestellte Zeitspanne an den Generator angelegt wird, kleiner als ein erster voreingestellter Bremswert oder gleich diesem ist.

Gemäß dieser Erfindung wird auch, wenn das Maß an Bremsung am Generator kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem wird, d.h., wenn die Drehungsrate sehr langsam wird, eine Bremse angelegt, damit der Generator sicher gestoppt wird. Demnach wird verhindert, dass infolge einer zu langsamen Drehung des Generators keine ausreichende Leistungserzeugung geliefert wird.

Ein Verfahren zum Steuern einer elektronisch gesteuerten mechanischen Uhr gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Verfahren, wie zuvor beschrieben, wobei das elektronische Gerät eine elektronisch gesteuerte mechanische Uhr ist, die eine Zeitangabeeinheit umfasst, welche in Verbindung mit der Drehung des Generators funktioniert, und die Zeitangabeeinheit angehalten wird, wenn das Maß an Bremsung, das über die voreingestellte Zeitspanne an den Generator angelegt wird, kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem ist.

Gemäß dieser Erfindung wird auch, wenn das Maß an Bremsung am Generator kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem wird, d.h. wenn die Drehungsrate sehr langsam wird, eine Bremse angelegt, damit der Generator sicher gestoppt wird.

Wenn demgemäß die Drehung des Generators sehr langsam wird und ein Fehler in der Zeitangabeeinheit auftritt, wie beispielsweise den Zeigern, die mit dem Generator operativ verbunden sind, wird der Generator und infolgedessen die Zeitangabeeinheit angehalten. Demnach kann ein anomaler Betrieb der Zeiger erkannt werden, wenn der Benutzer einen Blick auf die Zeiger usw. wirft, um die Zeit zu kontrollieren, wodurch der Benutzer merkt, dass die Uhr langsam geht. Dies verhindert, dass der Benutzer die Uhr verwendet, während er die langsame Uhr so belässt, wie sie ist, und veranlasst den Benutzer dazu, eine Bedienung zum Spannen der Zugfeder durchzuführen, um dadurch die elektronisch gesteuerte mechanische Uhr wieder in einen Normalbetrieb zurückzuversetzen.

Ein Computerprogrammprodukt zum Steuern eines elektronischen Geräts gemäß der vorliegenden Erfindung steuert ein elektronisches Gerät, welches umfasst: eine mechanische Energiequelle; einen Generator, welcher durch die mechanische Energiequelle angetrieben wird, um eine induzierte Spannung zu erzeugen und eine elektrische Energie zu liefern; und eine Drehungssteuerungseinheit, welche durch die elektrische Energie angetrieben wird, um die Drehungsrate des Generators zu steuern; wobei das Programm so ausgelegt ist, dass es in Verwendung bewirkt, dass die Drehungssteuerungseinheit als ein Bremssteuerungsmittel fungiert, welches durch Vergleichen eines Drehungserfassungssignals gemäß der Drehungsrate des Generators mit einem Bezugssignal, das gemäß einem Signal von einer Zeitbezugsquelle erzeugt wird, eine Bremssteuerung für den Generator durchführt; und als ein Generatoranhaltemittel fungiert, welches eine Bremse zum Anhalten des Generators anlegt, wenn das Maß an Bremsung, das durch das Bremssteuerungsmittel über eine voreingestellte Zeitspanne an den Generator angelegt wird, kleiner als ein erster voreingestellter Bremswert oder gleich diesem ist.

Ein Speichermedium gemäß der vorliegenden Erfindung speichert ein Computerprogrammprodukt zum Steuern eines elektronischen Geräts, welches umfasst: eine mechanische Energiequelle; einen Generator, welcher durch die mechanische Energiequelle angetrieben wird, um eine induzierte Spannung zu erzeugen und eine elektrische Energie zu liefern; und eine Drehungssteuerungseinheit, welche durch die elektrische Energie angetrieben wird, um die Drehungsrate des Generators zu steuern; wobei das Programm so ausgelegt ist, dass es in Verwendung bewirkt, dass die Drehungssteuerungseinheit als ein Bremssteuerungsmittel fungiert, welches durch Vergleichen eines Drehungserfassungssignals gemäß der Drehungsrate des Generators mit einem Bezugssignal, das gemäß einem Signal von einer Zeitbezugsquelle erzeugt wird, eine Bremssteuerung für den Generator durchführt; und als ein Generatoranhaltemittel fungiert, welches eine Bremse zum Anhalten des Generators anlegt, wenn das Maß an Bremsung, das durch das Bremssteuerungsmittel über eine voreingestellte Zeitspanne an den Generator angelegt wird, kleiner als ein erster voreingestellter Bremswert oder gleich diesem ist.

Durch Installieren des Steuerprogramms gemäß der vorliegenden Erfindung durch das Speichermedium oder ein Kommunikationsmittel, wie beispielsweise das Internet, auf einem elektronischen Gerät kann eine Bremse zum Anhalten des Generators angelegt werden, wenn die Drehung des Generators langsam wird und das Bremsmaß kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem wird, wodurch konstant eine genaue Drehungssteuerung erreicht wird, während der Generator in Betrieb ist.

Da das Programm durch ein Speichermedium, wie beispielsweise eine CD-ROM, oder Kommunikationsmittel, wie beispielsweise das Internet, auf einem elektronischen Gerät installiert und eingebettet werden kann, kann außerdem der erste voreingestellte Bremswert leicht und optimal gemäß den Charakteristiken von verschiedenen elektronischen Geräten eingestellt werden, wodurch eine noch genauere Drehungssteuerung erreicht wird.

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun nur als Beispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, wobei:

1 ein Blockdiagramm ist, welches den Aufbau der Hauptteile einer elektronisch gesteuerten mechanischen Uhr gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

2 ist ein Schaltbild, welches den Aufbau der elektronisch gesteuerten mechanischen Uhr gemäß der ersten Ausführungsform darstellt.

3 ist ein Schaltbild, welches den Aufbau einer Generatoranhalteeinheit in der Ausführungsform darstellt.

4 ist ein Zeitdiagramm eines Aufwärts/Abwärts-Zählers in der Ausführungsform.

5 ist ein Zeitdiagramm einer Zerhackersignalerzeugungseinheit in der Ausführungsform.

6 ist ein Zeitdiagramm der Zerhackersignalerzeugungseinheit und der Generatoranhalteeinheit in der Ausführungsform.

7 ist ein Flussdiagramm zur Erläuterung eines Betriebs in der Ausführungsform.

8 ist ein Schaubild, welches die Beziehung zwischen dem Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers und der Gebrauchszeit in der Ausführungsform darstellt.

9 ist ein Schaltbild, welches den Aufbau einer Generatoranhalteeinheit in einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

10 ist ein Zeitdiagramm einer Zerhackersignalerzeugungseinheit und der Generatoranhalteeinheit in der zweiten Ausführungsform.

1 ist ein Blockdiagramm, welches eine elektronisch gesteuerte mechanische Uhr gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

Die elektronisch gesteuerte mechanische Uhr umfasst eine Zugfeder 1 als eine Quelle mechanischer Energie, ein Aufwärtsübersetzungsräderwerk 3 als eine Energieübertragungseinrichtung zum Übertragen eines Moments der Zugfeder 1 auf einen Generator 2 und Zeiger 4 zum Angeben von Zeit, welche mit dem Aufwärtsübersetzungsräderwerk verbunden sind.

Der Generator 2 wird durch die Zugfeder 1 über das Aufwärtsübersetzungsräderwerk 3 angetrieben, um eine induzierte Spannung zu erzeugen, um dadurch elektrische Energie zu liefern. Eine WS-Ausgabe vom Generator 2 wird in einer Gleichrichterschaltung 5, die aus einem Verstärkergleichrichter, einem Zweiweggleichrichter, einem Einweggleichrichter, einem Transistorgleichrichter usw. besteht, verstärkt und gleichgerichtet und einer Leistungsversorgungsschaltung 6 zugeführt, die aus einem Kondensator usw. besteht.

In dieser Ausführungsform, wie in 2 dargestellt, ist im Generator 2 eine Bremsschaltung 20 vorgesehen, welche die Gleichrichterschaltung 5 umfasst. Die Bremsschaltung 20 umfasst einen ersten Schalter 21, der mit einem ersten WS-Eingangsanschluss MG1 verbunden ist, an welchem ein WS-Signal (Wechselstrom) eingegeben wird, das durch den Generator 2 erzeugt wird, und einen zweiten Schalter 22, der mit einem zweiten WS-Eingangsanschluss MG2 verbunden ist, an welchem das WS-Signal eingegeben wird. Wenn beide der Schalter 21 und 22 eingeschaltet sind, werden der erste und der zweite WS-Eingangsanschluss MG1 und MG2 kurzgeschaltet, um eine geschlossene Schleife zu bilden, wodurch eine Kurzbremsung angelegt wird.

Der erste Schalter 21 ist durch Parallelschalten eines ersten P-Kanal-FET- oder -Feldeffekttransistors 26, dessen Gate mit dem zweiten WS-Eingangsanschluss MG2 verbunden ist, und eines zweiten P-Kanal-FETs 27, an dessen Gate ein Zerhackersignal (Zerhackerimpuls) CH5 von einer später zu beschreibenden Zerhackersignalerzeugungseinheit 80 eingegeben wird, implementiert.

Der zweite Schalter 22 ist durch Parallelschalten eines dritten P-Kanal-FET- oder -Feldeffekttransistors 28, dessen Gate mit dem ersten WS-Eingangsanschluss MG1 verbunden ist, und eines vierten P-Kanal-FETs 27, an dessen Gate das Zerhackersignal (Zerhackerimpuls) CH5 von der Zerhackersignalerzeugungseinheit 80 eingegeben wird, implementiert.

Die Spannungsverdopplergleichrichterschaltung umfasst einen Kondensator 23 zum Verstärken, Dioden 24 und 25 und die Schalter 21 und 22. Die Dioden 24 und 25 können von jeder Art sein, solange sie undirektionale Bauelemente sind, welche den Strom nur in einer Richtung fließen lassen. Da in der elektronisch gesteuerten mechanischen Uhr die elektromotorische Kraft des Generators 2 klein ist, werden vorzugsweise Schottky-Dioden oder Siliciumdioden, welche eine kleine Spannung Vf und einen kleinen Sperrableitstrom aufweisen, als die Dioden 24 und 25 verwendet. Ein GS-Signal, das in der Gleichrichterschaltung 5 gleichgerichtet wird, wird in die Leistungsversorgungsschaltung (Kondensator) 6 geladen.

Die Bremsschaltung 20 wird durch eine Drehungssteuerungseinheit 50 gesteuert, die durch eine Leistung angetrieben wird, die von der Leistungsversorgungseinheit 6 zugeführt wird. Die Drehungssteuerungseinheit 50 umfasst einen Schwingkreis 51, eine Erfassungsschaltung 52 und eine Steuerschaltung 53, wie in 1 dargestellt.

Der Schwingkreis 51 gibt unter Verwendung eines Quarzschwingers 51A, welcher als eine Zeitbezugsquelle dient, ein Schwingungssignal (32.768 Hz) aus. Das Schwingungssignal wird durch eine Teilerschaltung 54, die aus Flipflops in zwölf Stufen besteht, in eine vorbestimmte Periode geteilt. Die Ausgabe Q12 auf der zwölften Stufe der Teilerschaltung 54 wird als ein 8-Hz-Bezugssignal fs ausgegeben.

Die Erfassungsschaltung 52 umfasst eine Welleformformungsschaltung 61, die mit dem Generator 2 verbunden ist, und einen monostabilen Multivibrator 62. Die Wellenformformungsschaltung 61 besteht aus Amperemessern und Komparatoren, und sie wandelt eine Sinuswelle in eine Rechteckwelle um. Der monostabile Multivibrator 62 fungiert als ein Bandpassfilter, welches nur Impulse einer vorbestimmten Periode oder darunter durchlässt, und gibt ein Drehungserfassungssignal FG1 aus, aus welchem Rauschen beseitigt ist.

Die Steuerschaltung 53 umfasst eine Bremssteuerungseinheit 55, welche das Bremssteuerungsmittel bildet, einer Generatoranhalteeinheit 56, welche das Generatoranhaltemittel bildet, und Bremsenlösungsschaltung 57, welche das Bremsenlösungsmittel bildet, wie in 1 dargestellt.

Die Bremssteuerungseinheit 55 umfasst einen Aufwärts/Abwärts-Zähler 60, eine Synchronisierschaltung 70 und eine Zerhackersignalerzeugungseinheit 80, wie in 2 dargestellt.

Am Aufwärtszähleingang und am Abwärtszähleingang des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 werden das Drehungserfassungssignal FG1 von der Erfassungsschaltung 62 beziehungsweise das Bezugssignal fs von der Teilerschaltung 54 über die Synchronisierschaltung 70 eingegeben.

Die Synchronisierschaltung 70 umfasst vier Flipflops 71, UND-Gatter 72 und NICHT-UND-Gatter 73 und synchronisiert das Drehungserfassungssignal FG1 mit dem Bezugssignal fs (8 Hz) unter Verwendung von Signalen am Ausgang Q5 (1.024 Hz) auf der fünften Stufe der Teilerschaltung 54 und dem Ausgang Q6 (512 Hz) auf der sechsten Stufe davon, während die Signalimpulse koordiniert werden, um einander im Ausgang nicht zu überlappen.

Der Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 ist durch einen Vier-Bit-Zähler implementiert. Am Aufwärtszähleingang des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 wird ein Signal gemäß dem Drehungserfassungssignal FG1 von der Synchronisierschaltung 70 eingegeben. Am Abwärtszähleingang davon wird ein Signal gemäß dem Bezugssignal fs von der Synchronisierschaltung 70 eingegeben. Demnach kann die Differenz zwischen dem Bezugssignal fs und dem Drehungserfassungssignal FG1 gleichzeitig mit dem Zählen der Signale erhalten werden.

Der Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 weist vier Dateneingabeanschlüsse (Voreinstellanschlüsse) A bis D auf, und der Anfangswert (voreingestellter Wert) des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 wird durch Eingeben von H-Pegel-Signalen an den Anschlüssen A bis C auf „7" gesetzt.

Mit dem LAST-Eingangsanschluss des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 ist eine Initialisierungsschaltung 90 verbunden, welche mit der Leistungsversorgungsschaltung 6 verbunden ist und welche ein Systemrücksetzsignal SR gemäß einer Spannung der Leistungsversorgungsschaltung 6 ausgibt. In dieser Ausführungsform gibt die Initialisierungsschaltung 90 ein H-Pegel-Signal aus, bis die Ladespannung der Leistungsversorgungsschaltung 6 eine vorbestimmte Spannung erreicht, und sie gibt ein L-Pegel-Signal aus, nachdem eine vorbestimmte Spannung erreicht ist.

Der Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 nimmt keine Aufwärts/Abwärts-Eingabe an, bis der LAST-Eingang auf den L-Pegel gesetzt wird, d.h. bis das Systemrücksetzsignal SR ausgegeben wird, und der Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 wird auf „7" gehalten.

Der Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 weist vier Bits von Ausgang QA bis QD auf. Demnach gibt der Vierte-Bit-Ausgang QD ein L-Pegel-Signal aus, wenn der Zählerwert kleiner als der erste voreingestellte Zählerwert von „7" oder gleich diesem ist, und sie gibt ein H-Pegel-Signal aus, wenn der Zählerwert größer als oder gleich „8" ist. Der Ausgang QD ist mit der Zerhackersignalerzeugungseinheit 80 verbunden.

Die Ausgaben QA bis QD werden in ein NICHT-UND-Gatter 74 und ein ODER-Gatter 74 eingegeben, und die Ausgaben des NICHT-UND-Gatters 74 und des ODER-Gatters 75 werden jeweils in NICHT-UND-Gatter 73 eingegeben, in welche Ausgaben von der Synchronisierschaltung 70 eingegeben werden. Wenn demnach zum Beispiel mehrere Aufwärtszählsignale kontinuierlich eingegeben werden, um den Zählwert „15" machen, gibt das NICHT-UND-Gatter 74 ein L-Pegel-Signal aus und hebt eine weitere Aufwärtszählsignaleingabe in das NICHT-UND-Gatter 73 auf, wodurch eine weitere Aufwärtszählsignaleingabe in den Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 unterbunden wird. Wenn der Zählerwert „0" wird, gibt das ODER-Gatter 75 ein L-Pegel-Signal aus, wodurch eine Abwärtszählsignaleingabe aufgehoben wird. Demgemäß wird der Zählerwert nicht von „15" zu „0" oder von „0" zu „15".

Die Zerhackersignalerzeugungseinheit 80 umfasst ein UND-Gatter 82, welches ein erstes Zerhackersignal CH1 unter Verwendung der Ausgaben Q5 bis Q8 der Teilerschaltung 54 ausgibt, ein ODER-Gatter 83, welches ein zweites Zerhackersignal CH2 unter Verwendung der Ausgaben Q5 bis Q8 der Teilerschaltung 54 ausgibt, ein ODER-Gatter 86, in welches die Ausgabe QD des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 eingegeben wird, ein UND-Gatter 84, in welches die Ausgabe des ODER-Gatters 86 und das Zerhackersignal CH2 eingegeben werden, und ein NICHT-ODER-Gatter 85, in welches die Ausgabe CH4 des UND-Gatters 84 und die Ausgabe CH1 eingegeben werden.

Die Ausgabe CH5 vom NICHT-ODER-Gatter 85 in der Zerhackersignalerzeugungseinheit 80 wird in die Gates der P-Kanal-Transistoren 27 und 19 eingegeben. Demnach bleiben die Transistoren 27 und 29 eingeschaltet, während die Zerhackerausgabe CH5 auf dem L-Pegel ist, so dass ein Kurzschluss im Generator 2 bewirkt wird, um eine Bremse anzulegen.

Andererseits bleiben die Transistoren 27 und 29 ausgeschaltet, während die Ausgabe CH5 auf dem H-Pegel ist, und es wird keine Bremse an den Generator 2 angelegt. Demnach kann der Generator 2 gemäß dem Zerhackersignal von der Ausgabe CH5 zerhackergesteuert werden.

Das Tastverhältnis jedes der Zerhacksersignale CH1 und CH2 ist das Verhältnis von Zeit, wenn die Bremse während einer einzigen Periode des Zerhacksersignals an den Generator 2 angelegt wird, und in dieser Ausführungsform ist es das Verhältnis von Zeit, wenn jedes der Zerhackersignale CH1 und CH2 während einer einzigen Periode auf dem H-Pegel ist.

Wie in 3 dargestellt, umfasst die Generatoranhalteeinheit 56 eine Bremsmaßerfassungsschaltung 200, welche das Bremsmaßerfassungsmittel bildet, und eine Generatoranhaltesignalausgabeschaltung 230, welche ein Signal CH3 zum Anhalten des Generators 2 gemäß einem Bremsmaß ausgibt, das durch die Bremsmaßerfassungsschaltung 200 erfasst wird.

Die Bremsmaßerfassungsschaltung 200 umfasst eine Zählerwerterfassungsschaltung 210, welche in jeder Bezugsperiode ein H-Pegel-Signal, wenn der Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 kleiner als oder gleich „6" ist, der ein zweiter voreingestellter Zählerwert ist, und ein L-Pegel-Signal, wenn der Zählerwert größer oder gleich „7" ist, ausgibt, und eine Teilerschaltung 220, welche ein Akkumulationsmittel zum Zählen von H-Pegel-Signalen von der Zählerwerterfassungsschaltung 210 und Akkumulieren von Bremsmaß (die Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen) bildet.

Genauer gesagt, umfasst die Zählerwerterfassungsschaltung 210 ein UND-Gatter 211, in welches die Ausgaben QA bis QC des Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 eingegeben werden, ein NICHT-ODER-Gatter 212, in welches die Ausgabe des UND-Gatters 211 und die Ausgabe QD des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 eingegeben werden, und ein UND-Gatter 213, in welches die Ausgabe SP1 des NICHT-ODER-Gatters 212 und die Ausgabe Q12 der Teilerschaltung 54 eingegeben werden.

Demnach wird die Ausgabe SP1 des NICHT-ODER-Gatters 212 ein H-Pegel-Signal, wenn der Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 „0" bis „6", d.h. kleiner als der zweite voreingestellte Zählerwert von „6" oder gleich diesem, ist.

Die Generatoranhaltesignalausgabeschaltung 230 ist durch ein Flipflop implementiert, welches das Generatoranhaltesignal CH3 auf den H-Pegel setzt, wenn die Anzahl von H-Pegel-Signalen, die durch die Teilerschaltung 220 in der vorbestimmten Periode gezählt werden (die Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen), größer als eine vorbestimmte Anzahl (die voreingestellte Anzahl von Malen von Bremse-Aus-Zuständen) oder gleich dieser wird, um die Ausgabe F6 auf den H-Pegel zu setzen.

In der zuvor beschriebenen Generatoranhalteeinheit 56 gibt das UND-Gatter 213 ein Signal, das mit der Ausgabe Q12 synchronisiert ist, d.h. ein 8-Hz-Signal genau wie das Bezugssignal, zum Takteingang der Teilerschaltung 220 aus, wenn SP1 auf dem H-Pegel ist.

Um die Eingabe der Teilerschaltung 220 zu löschen, wird ein Minutensignal in einem Intervall von einer Minute gemäß einem Signal von der Teilerschaltung 54 usw. eingegeben.

Demnach gibt die Teilerschaltung 220 ein H-Pegel-Signal zum Takteingang des Flipflops 230 aus, wenn eine vorbestimmte Anzahl von H-Pegel-Signalen vom UND-Gatter 213 innerhalb einer Minute eingegeben werden, d.h. bevor die Teilerschaltung 220 durch das Minutensignal gelöscht wird.

Genauer gesagt, wird in dieser Ausführungsform ein H-Pegel-Signal an das Flipflop 230 ausgegeben, wenn die Ausgabe F6 der Teilerschaltung 220 ein H-Pegel-Signal wird, d.h. wenn 64 (die voreingestellte Anzahl von Malen von Bremse-Aus-Zuständen) oder mehr H-Pegel-Signale in einer Minute in den Takteingang eingegeben werden.

Das Flipflop 230, das die Generatoranhaltesignalausgabeschaltung bildet, weist einen Löscheingang, in welchen ein Signal RM2 eingegeben wird, welches auf den H-Pegel gesetzt wird, wenn die Krone auf der zweiten Stufe ist, d.h. wenn die Zeitangabe zu korrigieren ist, einen Dateneingang, an welchen konstant ein H-Pegel-Signal angelegt wird, und einen Takteingang, in welchen die Ausgabe F6 der Teilerschaltung 220 eingegeben wird, auf.

Demnach gibt der Ausgang Q des Flipflops 230 ab dem Zeitpunkt, ab dem die Ausgabe F6 auf den H-Pegel gesetzt wird, bis die Krone auf die zweite Stufe herausgezogen wird, ein H-Pegelsignal aus, und das H-Pegel-Signal dient als ein Generatoranhaltesignal CH3.

Das heißt, das Generatoranhaltesignal CH3 wird auf den H-Pegel gesetzt, wenn eine Bremse-Aus-Steuerung durchgeführt wobei, wobei der Wert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 64-mal oder öfter in einer Minute kleiner als der zweite voreingestellte Zählerwert von „6" oder gleich diesem ist.

Das Generatoranhaltesignal CH3 wird zusammen mit der Ausgabe QD in das ODER-Gatter 86 eingegeben. Wenn demnach das Generatoranhaltesignal CH3 auf dem L-Pegel ist, wird die Ausgabe QD direkt vom ODER-Gatter 86 ausgegeben, so dass eine Starkbremssteuerung durchgeführt wird, wenn die Ausgabe QD ein H-Pegel-Signal ist, d.h. wenn der Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 größer als oder gleich „8" ist, während eine Schwachbremssteuerung durchgeführt wird, wenn der Zählerwert kleiner als der erste voreingestellte Zählerwert von „7" oder gleich diesem ist.

Wenn das Generatoranhaltesignal CH3 auf dem H-Pegel ist, wird ungeachtet der Ausgabe QD konstant eine starke Bremse angelegt.

In der vorliegenden Erfindung sind eine starke Bremse und eine schwache Bremse relativ, und die starke Bremse zeigt eine stärkere Bremskraft als die schwache Bremse an. Die spezifische Bremskraft, d.h. das Tastverhältnis oder die Frequenz des Zerhackerbremssignals, für jede der Bremsen kann bei der Implementierung entsprechend bestimmt werden.

In dieser Ausführungsform wird das Flipflop 230 gelöscht, und das Generatoranhaltesignal CH3 wird auf den L-Pegel gesetzt und deaktiviert, wenn das Signal RM2 auf den H-Pegel gesetzt wird. Demnach bilden die Krone und das Flipflop 230 in der Generatoranhalteeinheit 56 die Bremsenlösungseinheit 57.

Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf Zeitdiagramme, die in 4 bis dargestellt sind, und ein Flussdiagramm, das in 7 dargestellt ist, ein Betrieb in dieser Ausführungsform beschrieben.

Wenn der Generator 2 den Betrieb aufnimmt und die Initialisierungsschaltung 90 ein L-Pegel-Systemrücksetzsignal SR in den LAST-Eingang des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 eingibt, zählt der Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 Aufwärtszählsignale gemäß dem Drehungserfassungssignal FG1 und Abwärtszählsignale gemäß dem Bezugssignal fs, wie in 4 dargestellt (Schritt 1, wobei Schritt im Folgenden einfach mit „S" bezeichnet wird). Die Anordnung ist so ausgeführt, dass die Synchronisierschaltung 70 diese Signale nicht gleichzeitig in den Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 eingibt.

Wenn demnach ein Aufwärtszählsignal in einem Zustand eingegeben wird, in dem der Anfangszählerwert auf „7" gesetzt ist, wird der Zählerwert „8", wodurch der Ausgang QD ein H-Signal an das ODER-Gatter 86 ausgibt.

Wenn ein Abwärtszählsignal eingegeben wird und der Zählerwert auf „7" zurückkehrt, gibt der Ausgang QD ein L-Pegel-Signal aus.

Die Zerhackersignalerzeugungseinheit 80 gibt unter Verwendung der Ausgaben Q5 bis Q8 der Teilerschaltung Zerhackersignale CH1 und CH2 aus, wie in 5 dargestellt.

Die Teilerschaltung 220 in der Generatoranhalteeinheit 56 setzt bei Empfang eines Minutensignals (S2) die Teilerschaltung 220 zurück (S3). Sei die Anzahl von Malen eines Bremse-Aus-Steuersignals durch einen Parameter BK bestimmt, wobei der Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 kleiner als der zweite voreingestellte Zählerwert von „6" oder gleich diesem ist, dann initialisiert eine Rücksetzung der Teilerschaltung 220 „BK = 0" (S3).

Wenn das Bremsmaß größer als der voreingestellte Wert oder gleich diesem wird, d.h. wenn die Anzahl von Malen von Bremse-Aus-Zuständen BK größer als die voreingestellte Anzahl von Malen von Bremse-Aus-Zuständen (64) oder gleich dieser wird (S4), wird in der Teilerschaltung 220 eine Starkbremssteuerung durchgeführt, um den Generator 2 anzuhalten (S5).

Wenn das Bremsmaß kleiner als der voreingestellte Wert (BK < 64) ist (S4), bleibt das Generatoranhaltesignal CH3 ein L-Pegel-Signal. Wenn zu diesem Zeitpunkt der Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 „8" oder größer ist, d.h. wenn die Ausgabe QD ein H-Pegel-Signal ist (S6), wird das Zerhackersignal CH2 direkt vom UND-Gatter 84 ausgegeben, wobei die Ausgabe CH4 dieselbe wie das Zerhackersignal CH2 ist. Demnach wird die Ausgabe CH5 des NICHT-ODER-Gatters 85 ein Zerhackersignal, welches die Umkehrung der Ausgabe CH2 ist, d.h. ein Zerhackersignal mit einem großen Tastverhältnis (15/16) zum Durchführen einer Starkbremssteuerung, mit einer kurzen H-Pegel-Periode (Bremse-Aus-Periode) von 1/16 und einer langen L-Pegel-Periode (Bremse-Ein-Periode) von 15/16.

Demnach weist das Zerhackersignal CH5 eine große Gesamtperiode von L-Pegel-Signal auf, das eine Kurzbremsung an den Generator 2 anlegt, wodurch eine Starkbremssteuerung am Generator 2 durchgeführt wird (S7). Zu diesem Zeitpunkt wird das Zerhackersignal CH5 durch einen vorbestimmten Zyklus ein H-Pegel-Signal, um eine Kurzbremsung zu deaktivieren, wodurch eine Zerhackersteuerung erreicht wird, so dass das Bremsmoment verbessert wird, während eine Verringerung der Leistungserzeugung verhindert wird.

Wenn das Bremsmaß kleiner als der voreingestellte Wert ist (S4) und wenn der Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 kleiner als der erste voreingestellte Zählerwert von „7" oder gleich diesem ist (S6), ist die Ausgabe QD ein L-Pegel-Signal und demnach ist auch die Ausgabe CH4 ein L-Pegel-Signal. Demnach wird, wie in 5 dargestellt, die Ausgabe CH5 vom NICHT-ODER-Gatter 85 ein Zerhackersignal, welches die Umkehrung der Ausgabe CH1 ist, d.h. ein Zerhackersignal mit einem kleinen Tastverhältnis (1/16) (Verhältnis von Zeit, wenn die Schalter 21 und 22 eingeschaltet sind) mit einer langen H-Pegel-Periode (Bremse-Aus-Periode) von 15/16 und einer kurzen L-Pegel-Periode (Bremse-Ein-Periode) von 1/16. Demgemäß wird eine Schwachbremssteuerung am Generator 2 durchgeführt (S9), wobei der Leistungserzeugung eine Priorität verliehen wird.

Wenn zu diesem Zeitpunkt der Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 kleiner als der zweite voreingestellte Wert von „6" oder gleich diesem ist (S6), werden H-Pegel-Signale in den Takteingang der Teilerschaltung 220 eingegeben und gezählt, und ein Prozess zum Inkrementieren des Parameters BK um eins wird ebenfalls durchgeführt (S10).

Der Prozess basierend auf dem Zählerwert wird wiederholt und, wenn 64 H-Pegel-Signale eingegeben werden, bevor ein Minutensignal eingegeben wird, um die Ausgabe F6 der Teilerschaltung 220 auf den H-Pegel zu setzen, d.h. wenn der Parameter BK 64 oder größer wird, wird eine starke Bremsschaltung durchgeführt, um den Generator 2 anzuhalten. Das heißt, da die Ausgabe Q12 auf 8 Hz ist, werden in der Minute 480 Signale ausgegeben und, wenn 64 oder mehr unter den Signalen H-Pegel-Signale sind (der Zählerwert um ungefähr 13% kleiner oder gleich „6" ist), wird eine Starkbremssteuerung durchgeführt.

Genauer gesagt wird, wenn die Ausgabe F6 auf den H-Pegel gesetzt wird, die Ausgabe CH3 des Flipflops 230 ein H-Pegel-Signal, so dass eine Starkbremssteuerung ungeachtet des Signals am Ausgang QD fortgesetzt wird, wodurch der Generator 2 angehalten wird (S5).

Die Starkbremssteuerung, welche den Generator 2 anhält, wird fortgesetzt, bis das Signal RM2 auf den H-Pegel gesetzt wird, d.h. die Krone auf die zweite Stufe herausgezogen wird (S11). Wenn das Signal RM2 auf den H-Pegel gesetzt wird, wird die Bremse gelöst (S12).

Um den zuvor beschriebenen Betrieb zusammenzufassen, wird in einem Zustand, in welchem das Generatoranhaltesignal CH3 ein L-Pegel-Signal ist, während der Ausgang QD des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 ein H-Pegel-Signal ausgibt, eine Starkbremssteuerung gemäß einem Zerhackersignal mit einem großen Tastverhältnis durchgeführt, wohingegen während der Ausgabe eines L-Pegel-Signals eine Schwachbremssteuerung gemäß einem Zerhackersignal mit einem kleinen Tastverhältnis durchgeführt wird. Das heißt, der Aufwärts/Abwärts-Zähler 60, welcher eine Bremssteuerungseinheit bildet, schaltet die Starkbremssteuerung und die Schwachbremssteuerung.

Wenn die Bremssteuerung, wie zuvor beschrieben, wiederholt wird, dreht sich der Generator 2 im Wesentlichen bei einer voreingestellten Rate und, wie in 4 dargestellt, Aufwärtszählsignale und Abwärtszählsignale werden alternativ eingegeben, wodurch ein Sperrzustand angenommen wird, in welchem der Zählerwert zwischen „8" und „7" abwechselt. Auch in diesem Fall werden die Starkbremssteuerung und die Schwachbremssteuerung gemäß dem Zählerwert und der Drehungsrate wiederholt.

Wenn das Moment der Zugfeder 1 reduziert wird, nimmt das Verhältnis des Zählerwerts des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60, das kleiner als oder gleich „6" ist, zu, wie in 8 dargestellt. Das Verhältnis erreicht einen vorbestimmten Wert in einer Minute (größer als oder gleich 64/480), und es wird ungeachtet der Ausgabe QD eine Starkbremssteuerung durchgeführt. Die Starkbremssteuerung wird fortgesetzt, bis die Krone auf die zweite Stufe herausgezogen wird, so dass der Generator 2 sicher angehalten wird.

Demnach werden die Zeiger sicher angehalten, und ein anomaler Betrieb von Zeigern kann erkannt werden, wenn der Benutzer auf die Zeiger 4 sieht, um die Zeit zu kontrollieren. Wenn der Benutzer die Krone auf die zweite Stufe herauszieht, wird die Bremse am Generator 2 gelöst.

Die zuvor beschriebene Ausführungsform stellt die folgenden Vorteile bereit:

  • (1) Da die Drehungssteuerungseinheit 50 die Generatoranhalteeinheit 56 zusätzlich zur Bremssteuerungseinheit 55 zum Durchführen einer Bremssteuerung für eine normale Drehzahlregelung umfasst, kann eine Bremse kontinuierlich angelegt werden, um den Generator 2 anzuhalten, wenn zum Beispiel das Moment der Zugfeder 1 reduziert wird, die Drehungsrate des Generators 2 langsamer als die Bezugsrate wird, und der Betrieb von Zeigern langsamer wird, um einen Fehler in der Angabe von Zeit zu verursachen. Wenn demnach die Uhr nicht korrekt funktioniert, kann der Betrieb von Zeigern gestoppt werden, und der Benutzer der Uhr kann den inkorrekten Betrieb von Zeigern leicht und korrekt erkennen, wenn er die Zeit kontrolliert, was dazu dient, die elektronisch gesteuerte mechanische Uhr mit einer genauen Drehzahlregelung zu verwenden.
  • (2) Wenn die Generatoranhalteeinheit 56 das Generatoranhaltesignal CH3 zum Anhalten des Generators 2 erzeugt, erfolgt eine Bestimmung, die darauf basiert, dass das Verhältnis der Zählerwerts des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 in der voreingestellten Zeit (eine Minute in dieser Ausführungsform) kleiner als der zweite voreingestellte Zählerwert von „6" oder gleich diesem ist, so dass der Generator 2 nicht inkorrekterweise angehalten wird, wenn zum Beispiel der Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 infolge einer vorübergehenden Störung gesenkt wird. Demnach wird der Generator 2 nur korrekt angehalten, wenn die Zugfeder 1 entspannt und das Moment reduziert wird.

Demgemäß wird verhindert, dass die Gebrauchszeit infolge dessen, dass der Generator 2 durch eine Bremse angehalten wird, welche während einer Störung angelegt wird, verkürzt wird, was dazu dient, dass die Gebrauchszeit der elektronisch gesteuerten mechanischen Uhr gewährleistet wird, wie sie vorgesehen ist.

Außerdem wird verhindert, dass der Generator 2 einmal angehalten und dann deaktiviert wird, wodurch ein Fehler in der Zeitangabe durch die Zeiger 4 verringert wird.

  • (3) Die Anordnung ist derart, dass eine Bremsung durch die Generatoranhalteeinheit 56 nicht gelöst wird, bis der Benutzer die Krone auf die zweite Stufe herauszieht, was dazu dient, einen Zustand aufrechtzuerhalten, welcher eine Erkennung dessen ermöglicht, dass der Betrieb der Zeiger angehalten ist.

Die Bremse kann durch Herausziehen der Krone auf die zweite Stufe gelöst werden, wodurch die Bremse gelöst werden kann, wenn die Zeit korrigiert wird, die durch die Zeiger 4 angegeben wird, oder die Zugfeder 1 gespannt wird, wodurch gleichmäßige Operationen ermöglicht werden.

Die Bremse wird nur gelöst, wenn der Benutzer einen inkorrekten Betrieb der Zeiger erkennt und die Krone herauszieht, so dass der Benutzer einen inkorrekten Betrieb der Zeiger korrekt erkennen kann.

  • (4) Die Bremse wird unter Verwendung der Krone gelöst, so dass die Bedienung zum Lösen der Bremse im Vergleich zu einem Fall, in dem ein zweckbestimmter Knopf usw. getrennt bereitgestellt wird, leichter ist. Genauer gesagt, spannt der Benutzer, wenn der Benutzer einen inkorrekten Betrieb der Zeiger erkennt, normalerweise die Zugfeder 1 durch Drehen der Krone; demnach muss durch derartiges Anordnen, dass die Bremse zum Anhalten des Generators 2 auch gelöst wird, wenn die Krone betätigt wird, der Benutzer keine Bedienung zum Lösen der Bremse durch getrenntes Niederdrücken eines zweckbestimmten Knopfs usw. durchführen, was dazu dient, die Bedienbarkeit zu verbessern.

Wenn eine Bremse an den Generator 2 angelegt wird, der mit den Zeigern 4 operativ verbunden ist, setzen sich die Zeiger 4 selbst dann nicht in Gang, wenn die Krone wieder hineingedrückt wird, nachdem die Krone herausgezogen und die durch die Zeiger 4 angegebene Zeit korrigiert wurde, und der Zeitkorrekturvorgang wird ungültig; da jedoch die Bremse gelöst wird, wenn die Krone herausgezogen wird, setzen sich die Zeiger 4 durch Hineindrücken der Krone nach der Durchführung eines Zeitkorrekturvorgangs für die Zeiger 4 sicher in Gang, und der Zeitkorrekturvorgang wird gültig, was dazu dient, die Bedienbarkeit zu verbessern.

  • (5) Wenn das Bremsmaß über dem ersten voreingestellten Bremswert ist, kann basierend auf der Ausgabe QD des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 eine Bremssteuerung durchgeführt werden. Demnach kann gemäß der Drehungsrate des Generators 2 ungeachtet der Bezugsperiode eine optimale Bremssteuerung durchgeführt werden. Demgemäß kann im Gegensatz zu einem Fall, in dem eine Bremse-Ein-Steuerung und eine Bremse-Aus-Steuerung stets innerhalb eines einziges Zyklus durchgeführt werden, ein genaues und ausreichendes Bremsmaß angelegt werden, was dazu dient, das Drehzahlregelungsverhalten zu verbessern. Demnach kann eine Änderung der Drehungsrate des Rotors des Generators 2 verringert werden, so dass der Generator 2 sich bei einer im Wesentlichen konstanten Rate stabil dreht.
  • (6) Eine Starkbremssteuerung wird unter Verwendung eines Zerhacksersignals mit einem großen Tastverhältnis durchgeführt, so dass das Bremsmoment erhöht werden kann, während ein Abfall der Ladespannung verhindert wird, und die Bremssteuerung kann wirksam durchgeführt werden, während die Stabilität des System aufrechterhalten wird.

Demgemäß kann die Gebrauchszeit der elektronisch gesteuerten mechanischen Uhr verlängert werden.

  • (7) Eine Schwachbremssteuerung wird unter Verwendung einer Zerhackersignals mit einem kleinen Tastverhältnis durchgeführt, so dass die Ladespannung während einer schwachen Bremsung weiter verbessert werden kann.
  • (8) Wenn die Zeiger korrekt funktionieren, erfolgt das Hin- und Herschalten zwischen einer Starkbremssteuerung und einer Schwachbremssteuerung nur auf der Basis dessen, ob der Zählerwert kleiner als der erste voreingestellte Zählerwert von „7" oder gleich diesem ist oder ob der Zählerwert größer als oder gleich „8" ist. Demnach kann die Drehungssteuerungseinheit 50 in einer einfachen Konstruktion implementiert werden, was dazu dient, die Einzelteilkosten und die Herstellungskosten zu senken, und infolgedessen dazu dient, eine kostengünstige elektronisch gesteuerte mechanische Uhr bereitzustellen.
  • (9) Die Zeitgabe, bei welcher Aufwärtszählsignale eingegeben werden, ändert sich gemäß der Drehungsrate des Generators 2, wodurch eine automatische Steuerung durchgeführt wird, während der Zählerwert „8" ist, d.h. während die Bremse ein ist. Demgemäß können ein schnelles Ansprechen und eine stabile Steuerung durchgeführt werden, insbesondere in einem Sperrzustand, in welchem Aufwärtszählsignale und Abwärtszählsignale abwechselnd eingegeben werden.
  • (10) Der Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 wird als eine Bremssteuerungseinheit verwendet, so dass der Vergleich (die Differenz) zwischen Zählungen von Aufwärtszählsignalen und Abwärtszählsignalen automatisch gleichzeitig berechnet werden kann, während die Aufwärtszählsignale und die Abwärtszählsignale gezählt werden, was dazu dient, die Konstruktion zu vereinfachen, und eine Berechnung der Differenz zwischen den Zählung leicht ermöglicht.
  • (11) Der Vier-Bit-Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 ermöglicht eine Zählung von bis zu sechzehn Werten. Wenn demnach zum Beispiel Aufwärtszählsignale kontinuierlich eingegeben werden, kann der eingegebene Wert akkumulativ gezählt werden, und der akkumulierte Fehler kann innerhalb des voreingestellten Bereichs, d.h. bis der Zählerwert 15 oder 0 wird, durch kontinuierliches Eingeben von Aufwärtszählsignalen und Abwärtszählsignalen korrigiert werden. Selbst wenn demnach die Drehungsrate des Generators 2 erheblich von der Bezugsrate abweicht, kann, obwohl es Zeit braucht, einen Sperrzustand zu erreichen, der akkumulierte Fehler genau korrigiert werden, um die Drehungsrate des Generators 2 auf die Bezugsrate zurückzustellen, wodurch ein korrekter Betrieb der Zeiger auf die Dauer aufrechterhalten wird.
  • (12) Die Initialisierungsschaltung 90 ist so vorgesehen, dass eine Bremssteuerung nicht durchgeführt wird, bis die Leistungsversorgungsschaltung bei Einschalten des Generators 2 auf eine vorbestimmte Spannung aufgeladen ist, so dass keine Bremse an den Generator 2 angelegt wird. Demnach wird die Leistungsversorgungsschaltung 6 mit Priorität geladen, so dass die Leistungsversorgungsschaltung 6 die Drehungssteuerungseinheit 50 schnell und stabil antreibt und die Stabilität der anschließenden Drehungssteuerung verbessert werden kann.
  • (13) Die Generatoranhalteeinheit 56 ist durch verschiedene Logikschaltungen implementiert, was dazu dient, die Größe der Schaltung zu verringern und Leistung zu sparen.

Als Nächstes wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. In der zuvor beschriebenen ersten Ausführungsform wird die Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen gezählt, um zu erfassen, dass das Bremsmaß kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem geworden ist. In dieser Ausführungsform wird die Anzahl von Kurzbremsungsanlegungen, in welchen die Bremse-Ein-Zeit kürzer als eine voreingestellte Zeit oder gleich dieser ist, gezählt, um zu erfassen, dass das Bremsmaß kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem geworden ist.

Genauer gesagt, umfasst die Elektrogeneratoranhalteeinheit 56 eine Zählerwerterfassungsschaltung 210A, eine Teilerschaltung 220 und ein Flipflop 230, wie in 9 dargestellt.

Die Teilerschaltung 220 und das Flipflop 230 sind mit jenen in der ersten Ausführungsform identisch, weshalb eine Beschreibung davon unterlassen wird.

Die Zählerwerterfassungsschaltung 210A umfasst ein NICHT-Gatter 215, in welches die Ausgabe QD des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 eingegeben wird, ein UND-Gatter 216, in welches ein Signal, das durch das NICHT-Gatter 215 invertiert wird, und ein Signal SP2 eingegeben werden, und UND-Gatter 217 und 218, sowie ein Flipflop 219 zum Ausgeben des Signals SP2.

In das UND-Gatter 217 werden die Ausgabe Q10, die Ausgabe Q11 und das invertierte Signal der Ausgabe Q12 der Teilerschaltung 54 eingegeben. Die Ausgabe des UND-Gatters 217 dient als eine Dateneingabe in das Flipflop 219, und die Ausgabe Q5 der Teilerschaltung 54 wird in den Takteingang des Flipflops 219 eingegeben. Die invertierte Ausgabe XQ (in der Figur durch einen horizontalen Strich über Q angezeigt) des Flipflops 219 und die Ausgabe des UND-Gatters 217 werden in das UND-Gatter 218 eingegeben, und das UND-Gatter 218 gibt ein Signal SP2 aus. Wie in 10 dargestellt, gibt das Signal SP2 einen ansteigenden Impuls für ein ABWÄRTS-Signal basierend auf dem Bezugssignal fs (8 Hz) vor einer vorbestimmten Zeit BP aus.

Die Ausgabe QD steigt von „L" auf „H", wenn ein AUFWÄRTS-Signal, das mit dem Signal FG2 synchronisiert ist, in den Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 eingegeben wird, damit der Zählerwert von „7" zu „8" wird, und fällt von „H" auf „L", wenn ein ABWÄRTS-Signal eingegeben wird, damit der Zählerwert von „8" zu „7" wird.

Demnach ist die Zeit der Bremse-Ein-Steuerung (Starkbremssteuerung) kürzer als die voreingestellte Zeit BP, wenn die Breite (Länge oder Zeit) eines H-Pegel-Signals am Ausgang QD kürzer als die voreingestellte Zeit BP ist, und das Bremsmaß ist kleiner als der voreingestellte Wert oder gleich diesem.

Wenn das invertierte Signal des Ausgang QD und das Signal SP2 in das UND-Gatter 216 eingegeben werden, wird ein H-Pegel-Signal ausgegeben, wenn die Breite (Länge oder Zeit) eines H-Pegel-Signals am Ausgang QD kürzer als die voreingestellte Zeit BP ist, wohingegen ein L-Pegel-Signal ausgegeben wird, wenn sie länger ist.

Demnach zählt die Teilerschaltung 220 die Anzahl von Kurzbremsungsanlegungen, bei welchen eine Steuerung in einer Minute mit einem Bremsmaß, das kleiner als der voreingestellte Wert (Zeit BP) oder gleich diesem ist, durchgeführt wird, und wenn die Zählung größer als die voreingestellte Anzahl von Malen von Kurzbremsungsanlegungen (64) oder gleich dieser ist, geht die Ausgabe F6 auf den H-Pegel, und das Generatoranhaltesignal CH3 geht auf H-Pegel.

Anschließend wird ähnlich der zuvor beschriebenen ersten Ausführungsform eine Starkbremssteuerung durchgeführt, bis die Krone auf die zweite Stufe herausgezogen wird, so dass der Generator 2 angehalten wird.

Auch in dieser Ausführungsform werden derselbe Betrieb und dieselben Vorteile wie in der zuvor beschriebenen ersten Ausführungsform erreicht.

Außerdem wird im Gegensatz zur ersten Ausführungsform, in welcher der Generator 2 basierend auf der Anzahl von Malen (Verhältnis) von Bremse-Aus-Zuständen (Schwachbremssteuerungen) in einer vorbestimmten Zeit (einer Minute) angehalten wird, der Generator 2 in dieser Ausführungsform basierend auf der Anzahl (Verhältnis) von kurzen Bremse-Ein-Steuerungen (Starkbremssteuerungen) nicht länger als die Zeit BP in der vorbestimmten Zeit (einer Minute) angehalten. Demgemäß können die voreingestellte Bremse-Ein-Zeit BP, sowie die Anzahl von Kurzbremsungsanlegungen (64 in der zuvor beschriebenen Ausführungsform) entsprechend eingestellt werden; demnach wird im Vergleich zur ersten Ausführungsform, in welcher nur die Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen eingestellt werden kann, eine genauere Steuerung ermöglicht, so dass optimale Bedingungen gemäß jedem Gerät eingestellt werden können.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die Ausführungsformen beschränkt, sondern Alternativen, Modifikationen usw., welche die Aufgabe der vorliegenden Erfindung erfüllen, werden in die vorliegende Erfindung einbezogen.

Zum Beispiel ist das Tastverhältnis des Zerhackersignals in der Zerhackersignalerzeugungseinheit 80 nicht auf 1/16 oder 15/16 wie in den Ausführungsformen beschränkt, sondern es kann andere Werte, zum Beispiel 14/16, aufweisen. Außerdem kann das Tastverhältnis von Zerhackersignalen 28/32, 31/32 usw. sein, so dass das Tastverhältnis in 32 Schritten statt in 16 Schritten geändert werden kann. In diesem Fall liegt das Tastverhältnis eines Zerhackersignals, das für eine Starkbremssteuerung verwendet wird, vorzugsweise in einem Bereich in der Größenordnung von 0,75 bis 0,97, und die Ladespannung kann in einem Bereich in der Größenordnung von 0,75 bis 0,89 weiter verbessert werden, wohingegen die Bremskraft in einem höheren Bereich von 0,90 bis 0,97 weiter verbessert werden kann.

In den Ausführungsformen kann das Tastverhältnis von Zerhackersignalen, die für eine Schwachbremssteuerung verwendet werden, so niedrig wie zum Beispiel in einem Bereich in der Größenordnung von 1/16 bis 1/32 liegen. Tatsächlich können das Tastverhältnis und die Frequenz von Zerhackersignalen bei der Implementierung entsprechend eingestellt werden. Wenn zum Beispiel die Frequenz in einem hohen Bereich von 500 bis 1.100 Hz eingestellt wird, kann die Ladespannung weiter verbessert werden. Wenn andererseits die Frequenz in einem niedrigen Bereich von 25 bis 50 Hz eingestellt wird, kann die Bremskraft weiter verbessert werden. Demnach können durch Ändern der Frequenz, sowie des Tastverhältnisses von Zerhackersignalen die Ladespannung und die Bremskraft weiter verbessert werden.

Obwohl außerdem in der ersten Ausführungsform der erste voreingestellte Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers 60 „7" ist und der zweite voreingestellte Zählerwert „6" ist, kann der zweite voreingestellte Zählerwert zum Beispiel auf „5" gesetzt werden, und die voreingestellten Werte können entsprechend eingestellt werden. Wenn jedoch der Generator normal gesteuert wird, werden „7" (erster voreingestellter Wert) und „8" abwechselnd eingegeben, weshalb der zweite voreingestellte Zählerwert auf einen Wert gesetzt werden sollte, der sich wenigstes vom ersten voreingestellten Zählerwert unterscheidet (einen Wert, der kleiner als der erste voreingestellte Zählerwert ist, wenn der Zählerwert gemäß der Reduktion der Drehungsrate des Generators herabgesetzt wird).

Obwohl der Vier-Bit-Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 in den Ausführungsformen als eine Bremssteuerungseinheit verwendet wird, kann ein Aufwärts/Abwärts-Zähler mit drei oder weniger Bits oder ein Aufwärts/Abwärts-Zähler mit fünf oder mehr Bits verwendet werden. Wenn ein Aufwärts/Abwärts-Zähler mit einer großen Anzahl von Bits verwendet wird, steigt die zählbare Anzahl von Werten, wodurch der Gesamtfehlerbereich, welcher gespeichert werden kann, vergrößert wird, was insbesondere für eine Steuerung in einem entsperrten Zustand, zum Beispiel unmittelbar nach der Aktivierung des Generators 2, einen Vorteil bietet. Wenn andererseits ein Zähler mit einer kleinen Anzahl von Bits verwendet wird, werden, obwohl der Gesamtfehlerbereich, welcher gespeichert werden kann, verkleinert wird, Aufwärtszählung und Abwärtszählung insbesondere in einem Sperrzustand wiederholt, und es kann sogar ein Ein-Bit-Zähler verwendet werden, was einen Vorteil reduzierter Kosten bereitstellt.

Die Bremssteuerungseinheit ist nicht auf einen Aufwärts/Abwärts-Zähler beschränkt, sondern kann durch erste und zweite Zählmittel, die für das Bezugssignal fs beziehungsweise das Drehungserfassungssignal FG1 bereitgestellt werden, und eine Vergleichsschaltung zum Vergleichen der Zählungen durch jedes der Zählmittel implementiert werden. Die Implementierung, welche einen Aufwärts/Abwärts-Zähler verwendet, hat jedoch den Vorteil, dass die Schaltungskonfiguration einfacher ist.

Außerdem kann die Bremssteuerungseinheit zum Beispiel eine Spannung, die durch den Generator 2 erzeugt wird, die Drehungsrate davon usw. erfassen und eine Bremse gemäß dem erfassten Wert steuern, und die spezifische Konstruktion kann bei der Implementierung entsprechend bestimmt werden.

Außerdem ist das Verfahren zum Erfassen, ob das Bremsmaß kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem ist, nicht auf das eine beschränkt, welches einen Aufwärts/Abwärts-Zähler 60 wie in den Ausführungsformen verwendet, sondern die Erfassung kann auf einem Moment, das an den Generator 2 angelegt wird, einer Spannung, die durch den Generator 2 erzeugt wird, der Drehungsrate usw. basieren. Tatsächlich wird ein Verfahren, welches zum Erfassen des Maßes einer Bremse imstande ist, die gegenwärtig an den Generator 2 angelegt wird, entsprechend ausgewählt.

Obwohl außerdem in den Ausführungsformen die Bremskraft des Rotors unter Verwendung von Zerhackersignalen gesteuert wird, kann die Bremse ohne Verwenden der Zerhackersignale gesteuert werden. Zum Beispiel kann die Ausgabe des ODER-Gatters 86, in welches das Generatoranhaltesignal CH3 von der Generatoranhalteeinheit 56 und die Ausgabe QD eingegeben werden, durch einen Inverter invertiert werden, um ein Bremssignal CH5 zu erzeugen, so dass die Bremse kontinuierlich angelegt wird, wenn die Ausgabe QD oder das Generatoranhaltesignal CH3 ein H-Pegel-Signal ist, während die Bremse gelöst wird, wenn die Ausgabe QD und das Generatoranhaltesignal CH beide L-Pegel-Signale sind.

Obwohl außerdem in den Ausführungsformen eine Starkbremssteuerung und eine Schwachbremssteuerung unter Verwendung von zwei Arten von Zerhackersignal durchgeführt werden, kann die Drehzahl durch eine Starkbremssteuerung unter Verwendung eines Zerhackersignals und eine Bremse-Aus-Steuerung, bei welcher die Bremse vollständig gelöst wird, geregelt werden.

Außerdem ist die spezifische Konfiguration der Gleichrichterschaltung 5, der Bremsschaltung 20, der Steuerschaltung 53, der Zerhackersignalerzeugungseinheit 80 usw. nicht auf jene in den Ausführungsformen beschränkt, solange eine Bremssteuerung am Generator 2 der elektronisch gesteuerten mechanischen Uhr, zum Beispiel durch eine Zerhackersteuerung, durchgeführt werden kann. Insbesondere ist die Gleichrichterschaltung 5 nicht auf die Konfiguration in den Ausführungsformen, die eine Zerhackerverstärkung verwendet, beschränkt, sondern sie kann zum Beispiel durch Einbinden einer Verstärkungsschaltung implementiert werden, in welcher mehrere Kondensatoren bereitgestellt werden und eine Spannung durch Schaltverbindungen dazwischen verstärkt wird, und sie kann zum Beispiel gemäß der Art von elektronisch gesteuerter mechanischer Uhr, in welcher der Generator 2 und die Gleichrichterschaltung einzubauen sind, entsprechend ausgelegt werden.

Die Schalter zum Bilden einer geschlossenen Schleife zwischen beiden Enden des Generators 2 sind nicht auf die Schalter 21 und 22 in den Ausführungsformen beschränkt. Zum Beispiel können Widerstände mit den Transistoren im Weg einer geschlossenen Schleife verbunden werden, welche zwischen beiden Enden des Generators 2 gebildet wird, wenn die Transistoren durch Zerhackersignale eingeschaltet werden. Tatsächlich können irgendwelche Schalter verwendet werden, solange sie eine geschlossene Schleife zwischen beiden Enden des Generators 2 bilden.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf eine Anwendung auf eine elektronisch gesteuerte mechanische Uhr wie in den Ausführungsformen beschränkt, sondern sie kann auf verschiedene elektronische Geräte angewendet werden, wie beispielsweise eine Stutzuhr, verschiedene Zeitmessgeräte, wie etwa Uhren, tragbare Uhren, tragbare Blutdruckmesser, tragbare Telefone, Pager, Schrittmesser, elektronische Rechner, tragbare Personalcomputer, elektronische Notizbücher, elektronische Funkgeräte, Spieluhren, Metronome, Elektrorasierer usw.

Wenn die vorliegende Erfindung zum Beispiel auf eine Spieluhr angewendet wird, kann der Generator, wenn in Betrieb, genau gedreht werden, und der Generator kann sicher angehalten werden, wenn das Moment abnimmt. Demgemäß wird verhindert, dass der Generator infolge einer Störung usw. angehalten wird, wodurch ein Betrieb für eine längere Zeit ermöglicht wird, so dass eine genaue Durchführung für eine längere Zeit erreicht wird und die Durchführung gestoppt wird, wenn eine genaue Durchführung nicht mehr möglich ist, was dem Benutzer die Möglichkeit gibt, eine Anomalie sicher zu erkennen.

Wenn außerdem die vorliegende Erfindung auf ein Metronom angewendet wird, wird ein Metronomtonerzeugungsrad am Zahn des Räderwerks befestigt, so dass die Schwingzunge des Metronoms durch die Drehung des Rades gespielt wird, um einen periodischen Metronomton zu erzeugen. Das Metronom muss Ton gemäß verschiedenen Tempi erzeugen, was in diesem Fall durch Ändern der Teilerstufe des Quarzschwingers, um die Periode des Bezugssignals vom Schwingungssignal zu ändern, erreicht wird.

Der erste voreingestellte Bremswert oder, genauer gesagt, die voreingestellte Anzahl von Malen von Bremse-Aus-Zuständen oder die voreingestellte Anzahl von Malen von Kurzbremsungsanlegungen kann zum Beispiel gemäß der Art eines elektronischen Geräts, auf welches die vorliegende Erfindung angewendet wird, entsprechend eingestellt werden. Der erste voreingestellte Bremswert kann zum Beispiel durch tatsächliches Erhalten von Ergebnisse des Steuerns des Generators und einer Änderung des Bremsmaßes zu diesem Zeitpunkt durch einen Versuch bestimmt werden.

Das Bremsenlösungsmittel ist nicht auf dasjenige in den Ausführungsformen beschränkt. Zum Beispiel kann ein zweckbestimmter Knopf zum Lösen der Bremse als ein externes Bedienungselement bereitgestellt werden, so dass die Bremse gelöst wird, wenn der Knopf usw. betätigt wird.

Außerdem kann die Bremse nach Ablauf einer Zeit ab der Durchführung einer Bremssteuerung zum Anhalten des Generators 2 automatisch gelöst werden. Durch automatisches Lösen der Bremse ist kein getrennter Lösungsvorgang erforderlich, was dazu dient, die Bedienbarkeit weiter zu verbessern.

Außerdem ist die mechanische Energiequelle nicht auf die Zugfeder beschränkt, sondern sie kann Gummi, eine Feder, ein Senkblei usw. sein, und gemäß den Anwendungen der vorliegenden Erfindung entsprechend eingestellt werden.

Außerdem ist die Energieübertragungsvorrichtung, welche mechanische Energie von einer mechanischen Energiequelle, wie etwa der Zugfeder, auf den Generator überträgt, nicht auf das Räderwerk (Zahnräder) wie in den Ausführungsformen beschränkt, sondern es können Reibradgetriebe, Riemen und Riemenscheiben, Kettentriebräder, Nocken usw. verwendet werden, und sie können zum Beispiel gemäß der Art von elektronischem Gerät, auf welches die Erfindung angewendet wird, entsprechend gewählt werden.

Außerdem ist die Steuerschaltung 53 nicht auf eine Implementierung in Hardware, wie beispielsweise Aufwärts/Abwärts-Zähler, 60, Flipflops und verschiedene Logikelemente, wie in den zuvor beschriebenen Ausführungsformen, beschränkt, sondern die Funktionen der Bremssteuerungseinheit 55, der Generatoranhalteeinheit 56 und der Bremsenlösungseinheit 57 können durch Bereitstellen eines Computers, der eine CPU (zentrale Verarbeitungseinheit), einen Speicher (Speichergerät) usw. umfasst, in einem elektronischen Gerät und Installieren eines vorbestimmten Programms auf dem Computer implementiert werden.

Zum Beispiel können die Funktionen der Bremssteuerungseinheit 55, der Generatoranhalteeinheit 56 und der Bremsenlösungseinheit 57 durch Bereitstellen einer CPU, einer Speichers usw. in einem elektronischen Gerät, wie beispielsweise einer Uhr, um die Funktionalität eines Computers zu erreichen, Installieren eines vorbestimmten Steuerprogramms auf dem Speicher durch Kommunikationsmittel, wie beispielsweise das Internet, oder ein Speichermedium, wie etwa eine CD-ROM, eine Speicherkarte usw., und Betreiben der CPU gemäß dem Programm implementiert werden.

Das vorbestimmte Programm kann auf einem elektronischen Gerät, wie beispielsweise einer Uhr, durch direktes Einführen einer Speicherkarte, einer CD-ROM usw. in das elektronische Gerät oder durch externes Anschließen einer Vorrichtung zum Lesen des Speichermediums an das elektronische Gerät installiert werden. Außerdem kann das Programm durch Kommunikationen über ein LAN-Kabel, eine Telefonleitung usw., die an das elektronische Gerät angeschlossen werden, geliefert und installiert werden, oder das Programm kann durch drahtlose Kommunikationen geliefert und installiert werden.

Durch Installieren eines Steuerprogramms gemäß der vorliegenden Erfindung auf einem elektronischen Gerät durch ein Speichermedium oder Kommunikationsmittel, wie beispielsweise das Internet, kann eine Bremse zum Anhalten des Generators angelegt werden, wenn die Drehung des Generators langsam wird und das Bremsmaß kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem wird. Demgemäß werden dieselben Vorteile wie in den zuvor beschriebenen Ausführungsformen erreicht, wie beispielsweise eine konstante genaue Drehungssteuerung, wenn der Generator in Betrieb ist. Außerdem kann der erste voreingestellte Bremswert leicht gemäß den Charakteristiken von verschiedenen elektronischen Geräten eingestellt werden, und es kann eine noch genauere Drehungssteuerung für jedes elektronische Gerät durchgeführt werden.

Das Programm, das durch verschiedene Speichermedien, Kommunikationsmittel usw. geliefert wird, ist ein Steuerprogramm zum Steuern eines elektronischen Geräts, welches umfasst: eine mechanische Energiequelle; einen Generator, welcher durch die mechanische Energiequelle angetrieben wird, um eine induzierte Spannung zu erzeugen und eine elektrische Energie zu liefern; und eine Drehungssteuerungseinheit, welche durch die elektrische Energie angetrieben wird, um die Drehungsrate des Generators zu steuern; wobei das Programm Programme umfasst, um die Drehungssteuerungseinheit als ein Bremssteuerungsmittel zum Durchführen einer Bremssteuerung für den Generator durch Vergleichen eines Drehungserfassungssignals gemäß einer Drehungsrate des Generators mit einem Bezugssignal, das gemäß einem Signal von einer Zeitbezugsquelle erzeugt wird, und als ein Generatoranhaltemittel, welches eine Bremse zum Anhalten des Generators anlegt, wenn das Maß an Bremsung, das durch das Bremssteuerungsmittel in einer voreingestellten Zeit an den Generator angelegt wird, kleiner als ein erster voreingestellter Bremswert oder gleich diesem ist, fungieren zu lassen, und das Programm andere Steuerprogramme usw. enthalten kann.

Wie bereits erwähnt, wird gemäß einem elektronischen Gerät, einer elektronisch gesteuerten mechanischen Uhr, Verfahren zu deren Steuerung, einem Programm zur Steuerung eines elektronischen Geräts und einem Speichermedium der vorliegenden Erfindung ein Generator sicher angehalten, wenn die Drehung des Generators langsam wird, während verhindert wird, dass der Generator infolge einer vorübergehenden Störung angehalten wird, so dass die Gebrauchszeit demgemäß verlängert wird.


Anspruch[de]
Elektronisches Gerät, umfassend eine mechanische Energiequelle (1); einen Generator (2), welcher durch die mechanische Energiequelle (1) angetrieben wird, um eine induzierte Spannung zu erzeugen und eine elektrische Energie zu liefern; und eine Drehungssteuerungseinheit (50), welche durch die elektrische Energie angetrieben wird, um die Drehungsrate des Generators (2) zu steuern;

wobei die Drehungssteuerungseinheit (50) umfasst:

Bremssteuerungsmittel (55), ausgelegt, um durch Vergleichen eines Drehungserfassungssignals gemäß der Drehungsrate des Generators (2) mit einem Bezugssignal, das gemäß einem Signal von einer Zeitbezugsquelle (51A) erzeugt wird, eine Bremssteuerung für den Generator (2) durchzuführen; und gekennzeichnet durch

Generatoranhaltemittel (56), ausgelegt, um eine Bremse (20) zum Anhalten des Generators (2) anzulegen, wenn das Maß an Bremsung, das durch die Steuerungsmittel (55) der Bremse (20) über eine voreingestellte Zeitspanne an den Generator (2) angelegt wird, kleiner als ein erster voreingestellten Bremswert oder gleich diesem ist.
Elektronisches Gerät nach Anspruch 1, wobei das Generatoranhaltemittel (56) ein Bremsmaßerfassungsmittel (200) umfasst, welches das Bremsmaß durch Zählen der Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen erfasst, in welchen eine Bremse-Aus-Steuerung durchgeführt, damit das Bremssteuerungsmittel (55) keine Bremse (20) an den Generator (2) anlegt, und, wenn die Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen über die voreingestellte Zeitspanne, die durch das Bremsmaßerfassungsmittel (200) erfasst wird, größer als eine voreingestellte Anzahl von Malen von Bremse-Aus-Zuständen oder gleich dieser ist, wird bestimmt, dass das Bremsmaß über die voreingestellte Zeitspanne kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem ist, wodurch eine Bremse (20) zum Anhalten des Generators (2) angelegt wird. Elektronisches Gerät nach Anspruch 2, wobei das Bremssteuerungsmittel (55) einen Aufwärts/Abwärts-Zähler (60) umfasst, in welchen eines des Drehungserfassungssignals oder des Bezugssignals als ein Aufwärtszählsignal eingegeben wird und das andere als ein Abwärtszählsignal eingegeben wird, das Bremssteuerungsmittel (55) eine Steuerung durchführt, um eine Bremse (20) an den Generator (2) anzulegen, wenn der Wert des Aufwärts/Abwärts-Zählers (60) infolge dessen, dass die Drehungsrate des Generators (2) schneller ist, größer als ein erster voreingestellter Zählerwert wird, während es die Bremse (20) nicht an den Generator (2) anlegt, wenn der Zählerwert kleiner als der erste voreingestellte Zählerwert oder gleich diesem wird, und das Bremsmaßerfassungsmittel (200) als die Anzahl von Bremse-Aus-Zuständen die Anzahl von Malen zählt, die der Zählerwert des Aufwärts/Abwärts-Zählers (60) kleiner als ein zweiter voreingestellter Zählerwert, welcher kleiner als der erste voreingestellte Zählerwert ist, oder gleich diesem ist. Elektronisches Gerät nach Anspruch 1, wobei das Generatoranhaltemittel (56) ein Bremsmaßerfassungsmittel (200) umfasst, welches das Bremsmaß durch Messen einer Zeit, für welche eine Bremse-Ein-Steuerung durchgeführt wird, damit das Bremssteuerungsmittel (55) eine Bremse (20) an den Generator (2) anlegt, und durch Zählen der Anzahl von Kurzbremsungsanlegungen, bei welchen die Anlegezeit kürzer als eine voreingestellte Bremse-Ein-Zeit ist, erfasst, und wenn die Anzahl von Kurzbremsungsanlegungen über die voreingestellte Zeitspanne, die durch das Bremsmaßerfassungsmittel (200) erfasst wird, größer als eine voreingestellte Anzahl von Malen von Kurzbremsungsanlegungen oder gleich dieser ist, wird bestimmt, dass das Bremsmaß über die voreingestellte Zeitspanne kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem ist, wodurch eine Bremse (20) zum Anhalten des Generators (2) angelegt wird. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei das Bremssteuerungsmittel (55) imstande ist, wenigstens zwei Arten von Bremse, nämlich eine starke Bremse und eine sachwache Bremse, an den Generator (2) anzulegen, das Bremssteuerungsmittel (55) beim Durchführen einer Bremse-Aus-Steuerung eine schwache Bremse an den Generator (2) anlegt und beim Durchführen einer Bremse-Ein-Steuerung eine starke Bremse an den Generator (2) anlegt, und das Generatoranhaltemittel (56) den Generator (2) anhält, wenn das Bremssteuerungsmittel (55) eine starke Bremse an den Generator (2) anlegt. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Drehungssteuerungseinheit (50) Bremsenlösungsmittel (57) zum Lösen der Bremse (20) zum Anhalten des Generators (2) umfasst und, wenn eine Bremssteuerung zum Anhalten des Generators (2) durchgeführt wird, die Bremssteuerung fortgesetzt wird, bis die Bremse (20) durch das Bremsenlösungsmittel (57) gelöst wird. Elektronisches Gerät nach Anspruch 6, wobei das Bremsenlösungsmittel (57) die Bremse (20) zum Anhalten des Generators (2) löst, wenn ein Benutzer ein externes Bedienungselement betätigt. Elektronisches Gerät nach Anspruch 6 oder 7, wobei das Bremsenlösungsmittel (57) die Bremse (20) zum Anhalten des Generators (2) nach einem Verstreichen einer voreingestellten Zeit ab dem Anlegen der Bremse (20) löst. Elektronisch gesteuerte mechanische Uhr, umfassend:

ein elektronisches Gerät nach Anspruch 1; und

eine Zeitangabeeinheit (4), welche in Verbindung mit der Drehung des Generators (2) funktioniert;

wobei das Generatoranhaltemittel (56) auch zum Anhalten der Zeitangabeeinheit (4) ist, wenn das Maß an Bremsung, das durch das Bremssteuerungsmittel (55) über die voreingestellte Zeitspanne an den Generator (2) angelegt wird, kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem ist.
Elektronisch gesteuerte mechanische Uhr nach Anspruch 9, wobei die Drehungssteuerungseinheit (50) Bremsenlösungsmittel (57) zum Lösen der Bremse zum Anhalten des Generators (2) umfasst, und das Bremsenlösungsmittel (57) die Bremse (20) löst, wenn ein Benutzer eine Krone betätigt. Verfahren zum Steuern eines elektronischen Geräts, umfassend eine mechanische Energiequelle (1); einen Generator (2), welcher durch die mechanische Energiequelle (1) angetrieben wird, um eine induzierte Spannung zu erzeugen und eine elektrische Energie zu liefern; und eine Drehungssteuerungseinheit (50), welche durch die elektrische Energie angetrieben wird, um die Drehungsrate des Generators (2) zu steuern;

wobei eine Bremssteuerung für den Generator (2) durch Vergleichen eines Drehungserfassungssignals gemäß einer Drehungsrate des Generators (2) mit einem Bezugssignal, das gemäß einem Signal von einer Zeitbezugsquelle (51A) erzeugt wird, durchgeführt wird,

dadurch gekennzeichnet, dass eine Bremse (20) zum Anhalten des Generators (2) angelegt wird, wenn das Maß an Bremsung, das über eine voreingestellte Zeitspanne an den Generator (2) angelegt wird, kleiner als ein erster voreingestellter Bremswert oder gleich diesem ist.
Verfahren nach Anspruch 11, wobei das elektronische Gerät eine elektronisch gesteuerte mechanische Uhr ist, die eine Zeitangabeeinheit (4) umfasst, welche in Verbindung mit der Drehung des Generators (2) funktioniert, und die Zeitangabeeinheit (4) angehalten wird, wenn das Maß an Bremsung, das über die voreingestellte Zeitspanne an den Generator (2) angelegt wird, kleiner als der erste voreingestellte Bremswert oder gleich diesem ist. Computerprogrammprodukt zum Steuern eines elektronischen Geräts, umfassend eine mechanische Energiequelle (1); einen Generator (2), welcher durch die mechanische Energiequelle (1) angetrieben wird, um eine induzierte Spannung zu erzeugen und eine elektrische Energie zu liefern; und eine Drehungssteuerungseinheit (50), welche durch die elektrische Energie angetrieben wird, um die Drehungsrate des Generators (2) zu steuern;

wobei das Computerprogrammprodukt so ausgelegt ist, dass es in Verwendung bewirkt, dass die Drehungssteuerungseinheit (50) fungiert als:

ein Bremssteuerungsmittel (55), welches durch Vergleichen eines Drehungserfassungssignals gemäß der Drehungsrate des Generators (2) mit einem Bezugssignal, das gemäß einem Signal von einer Zeitbezugsquelle (51A) erzeugt wird, eine Bremssteuerung für den Generator (2) durchführt; und als

Generatoranhaltemittel (56), welches eine Bremse (20) zum Anhalten des Generators (2) anlegt, wenn das Maß an Bremsung, das durch das Bremssteuerungsmittel (55) über eine voreingestellte Zeitspanne an den Generator (2) angelegt wird, kleiner als ein erster voreingestellter Bremswert oder gleich diesem ist.
Speichermedium, welches das Computerprogrammprodukt von Anspruch 13 speichert.






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