Diese Erfindung betrifft im Allgemeinen eine Reinigungsvorrichtung
in einer Druck- oder Kopiervorrichtung, und im Besonderen betrifft diese Erfindung
eine Tonerentfernungsklinge zum Reinigen einer darin angeordneten Walze.
Beispiele von Reinigungssystemen, Tonerentfernungssystemen und Tonerentfernungsklingen
sind in den Dokumenten US-A-3.572.923; US-A-5.209.997; US-A-5.243.385; US-A-5.512.995;
US-A-5.732.320; US-A-6.088.564; US-A-6.134.405; US-A-6.263.180 und US-A-6.282.401
zu finden.
In den Ausführungsformen wird eine Tonerentfernungsklinge bereitgestellt,
die ein Stahlelement mit einer Länge, einer Breite und einer Dicke umfasst.
Eine Beschichtung, die Titannitrid umfasst, ist auf wenigstens einem Teil des Stahlelementes
abgeschieden. Die Beschichtung hat eine Dicke in dem Bereich von 0,1 &mgr;m bis
4 &mgr;m. Der Stahl kann ein Kohlenstoffstahl, Sorte 1095, oder ein Edelstahl,
Sorten 301 und 302, sein. Die Oberflächenhärte der Tonerentfernungsklinge
kann bis zu 80 Rockwell C sein.
In den Ausführungsformen wird eine Tonerentfernungsklinge bereitgestellt,
die ein Stahlelement mit einer Länge, einer Breite und einer Dicke umfasst.
Eine Beschichtung, die Wolframkarbid umfasst, ist auf wenigstens einem Teil des
Stahlelementes abgeschieden. Die Beschichtung hat eine Dicke in dem Bereich von
0,1 &mgr;m bis 4 &mgr;m. Der Stahl kann ein Kohlenstoffstahl, Sorte 1095, oder
ein Edelstahl, Sorten 301 und 302, sein. Die Oberflächenhärte der Tonerentfernungsklinge
kann bis zu 68 Rockwell C sein.
In den Ausführungsformen wird eine Tonerentfernungsklinge bereitgestellt,
die ein Stahlelement mit einer Länge, einer Breite und einer Dicke umfasst.
Eine Beschichtung, die in Diamant eingebettetes Chrom enthält, ist auf wenigstens
einem Teil des Stahlelementes abgeschieden. Die Beschichtung hat eine Dicke in dem
Bereich von 2,5 &mgr;m bis 7,5 &mgr;m. Der Stahl kann ein Kohlenstoffstahl,
Sorte 1095, oder ein Edelstahl, Sorten 301 und 302, sein.
In den Ausführungsformen wird ein Verfahren zum Herstellen einer
Tonerentfernungsklinge bereitgestellt, das umfasst: Bereitstellen eines Stahlelementes
mit einer Länge von bis zu 40 mm und einer Dicke von bis zu ungefähr 100
&mgr;m; Aufbringen einer Titannitrid- oder Wolframkarbid-Beschichtung mit einer
Dicke in dem Bereich von 0,1 &mgr;m bis 4 &mgr;m auf wenigstens einem Teil der
Oberfläche des Stahlelementes unter Verwendung der physikalischen Gasphasenabscheidung
(PVD – Physical Layer Deposition) oder der chemischen Gasphasenabscheidung
(CVD – Chemical Vapor Deposition) bei einer Temperatur in dem Bereich von
21°C bis 232°C (70°F bis 450°F). Alternativ dazu kann die Beschichtung
in Diamant eingebettetes Chrom (Annoloy XADC) mit einer Dicke in dem Bereich von
2,5 &mgr;m bis 7,5 &mgr;m enthalten, wobei die Beschichtung unter Verwendung
eines Armoloy-Beschichtungsverfahrens bei einer Temperatur in dem Bereich von 21°C
bis 93°C (70°F bis 200°F) abgeschieden wird. Das Verfahren kann das
Bereitstellen eines Kohlenstoffstahls, Sorte 1095, oder eines Edelstahls, Sorten
301 und 302, umfassen.
In den Ausführungsformen wird eine Vorrichtung zum Entfernen
von Teilchen von einer Oberfläche einer Walze bereitgestellt, die ein Gehäuse,
eine Walze, eine Tonerentfernungsklinge und einen Tonerentfernungsklingen-Halter
umfasst. Das Gehäuse definiert eine offene Kammer. Die Walze ist drehbar in
dem Gehäuse angebracht. Die Tonerentfernungsklinge hat eine Länge, eine
Breite, eine Dicke, ein freies Ende sowie ein befestigtes Ende. Das freie Ende ist
in Kontakt mit der Walze. Die Tonerentfernungsklinge umfasst ein Stahlelement und
eine Titannitrid- oder Wolframkarbid-Beschichtung mit einer Dicke in dem Bereich
von 0,1 &mgr;m bis 4 &mgr;m, die auf wenigstens einem Teil des Stahlelementes
abgeschieden ist. Die Beschichtung kann alternativ dazu in Diamant eingebettetes
Chrom (Armoloy XADC) mit einer Dicke in dem Bereich von 2,5 &mgr;m bis 7,5 &mgr;m
enthalten. Der Tonerentfernungsklingen-Halter ist an einem Ende mit dem Gehäuse
verbunden und ist an einem anderen Ende des Tonerentfernungsklingen-Halters mit
dem befestigten Ende der Tonerentfernungsklinge verbunden, wobei das freie Ende
der Tonerentfernungsklinge mit der Walze in Kontakt ist. Die Tonerentfernungsklinge
kann eine abgeschrägte Kante oder eine rechtwinklige Kante umfassen, die in
Kontakt mit der Walze ist. Der Stahl kann ein Kohlenstoffstahl, beispielsweise eine
Sorte 1095, und ein Edelstahl, beispielsweise die Sorten 301 und 302, umfassen.
In den Ausführungsformen wird ein Verfahren zum Entfernen von
Teilchen von einer Oberfläche einer Walze bereitgestellt, das umfasst: Bereitstellen
einer Walze mit einer Oberfläche; Bereitstellen einer Tonerentfernungsklinge
mit einer Länge, einer Breite und einer Dicke und einem freien Ende in Kontakt
mit der Walze, wobei die Tonerentfernungsklinge ein Stahlelement sowie eine Beschichtung
mit einer Dicke in dem Bereich von 0,1 &mgr;m bis 7,5 &mgr;m, die auf wenigstens
einem Teil des Stahlelementes abgeschieden ist, umfasst, wobei die Beschichtung
Titannitrid, Wolframkarbid oder in Diamant eingebettetes Chrom umfasst; Halten der
Tonerentfernungsklinge in einem Tonerentfernungsklingen-Halter; Anwenden einer Kraft
auf die Walze unter Verwendung des freien Endes der Tonerentfernungsklinge; und
Drehen der Walze und Abschaben des Toners von der Oberfläche. Das Verfahren
kann das Bereitstellen eines Kohlenstoffstahls, Sorte 1095, oder eines Edelstahls, Sorten
301 und 302, umfassen. Das Verfahren kann das Bereitstellen einer abgeschrägten
Kante oder einer rechtwinkligen Kante an dem freien Ende der Tonerentfernungsklinge
mit einer abgeschrägten Kante in Kontakt mit der Walze umfassen.
Im Folgenden werden bestimmte Ausführungsformen in Übereinstimmung
mit dieser Erfindung unter Bezugnahme auf die angehängten Zeichnungen beschrieben,
wobei:
1 eine Vorderansicht einer Reinigungsvorrichtung für
eine Laserdruckmaschine ist;
2 eine schematische Darstellung einer Tonerentfernungsklinge
ist, die von einem Klingen-Halter hervorsteht;
3 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
der Tonerentfernungsklinge ist, die in Kontakt mit einer Walze ist;
4 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform
der Tonerentfernungsklinge ist, die eine abgeschrägte Kante enthält, die
in Kontakt mit einer Walze ist;
5 eine schematische Darstellung noch einer weiteren
Ausführungsform der Tonerentfernungsklinge ist, die eine rechtwinklige Kante
und eine Beschichtung umfasst, die in Kontakt mit einer Walze sind; und
6 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform
der Tonerentfernungsklinge ist, die eine abgeschrägte Kante und eine Beschichtung
umfasst, die in Kontakt mit einer Walze sind.
In Bezug auf 1 wird eine Ausführungsform
der Reinigungsvorrichtung für einen Laserdrucker dargestellt. Die Vorrichtung
umfasst eine Faserbürstenreinigungsanordnung mit zwei Tonerentfernungswalzen
zum Entfernen von Resttoner und Rückständen von dem Bildträger
10. (Obwohl die beschriebene Ausführungsform zwei Tonerentfernungswalzen
auf einer Bürste verwendet, funktioniert die vorliegende Erfindung ebenso mit
einer Tonerentfernungswalze auf einer Bürste oder mit einer oder mehreren Tonerentfernungswalzen
auf anderen Reinigungselementen, wie beispielsweise Walzen aus leitendem Schaumstoff
(Conductive Foam) oder Magnetbürstenwalzen.) Eine Faserreinigungsbürste
100 wird zur Drehbewegung in der Richtung des Pfeils 102 über
den Motor 104 im Inneren eines Reinigungsgehäuses 106 angetrieben,
und unter Vorspannung gesetzt, um den Toner der bevorzugten Polarität mit Hilfe
einer DC-(Gleichstrom) Stromquelle 108 zu entfernen. (Die Reinigungsbürste
in 1 wird als unter Vorspannung gesetzt dargestellt,
die vorliegende Erfindung ist jedoch ebenfalls auf eine mechanische Reinigungsbürste
anwendbar.) Eine Faserbürste kann vorteilhafterweise eine Vielzahl von leitenden
Reinigungsfasern 110 umfassen, die auf einem leitenden zylindrischen Element
112 angebracht sind. Das Gehäuse 106 kann auf wirtschaftliche
Weise als ein einheitliches Strangpressteil mit Aussparungen, die in Übereinstimmung
mit den Komponentenanforderungen gebildet werden, hergestellt werden. Resttoner
und Verschmutzungen oder Rückstände, wie beispielsweise Papierfasern und
Kaolin, werden von der Oberfläche des Fotorezeptorbandes 10 mittels
einer Bürstbewegung der Fasern 110 gegen das Band 10 und
der von der DC-Stromquelle 108 auf die Fasern angewendeten elektrostatischen
Ladung entfernt.
Die unter Vorspannung gesetzten Tonerentfernungswalzen sind in nahe
angrenzend an der unter Vorspannung gesetzten Bürste 100 angeordnet,
um zu ermöglichen, dass die Tonerentfernungswalzen 114,
120 die Tonerteilchen elektrostatisch von den Bürstenfasern
110 entfernen können. Die Bürstenfasern 110, die Toner
sowie Rückstände enthalten, welche von dem Bildträger 10
entfernt wurden, und die sich in Richtung des Pfeils 102 drehen, werden
zunächst von einer ersten Tonerentfernungswalze 114 kontaktiert, die
zur Drehung in der Richtung des Pfeils 115, derselben Richtung wie die
Bürste 100, mit Hilfe eines Motors 117 angetrieben wird.
Eine elektrische Vorspannung wird der ersten Tonerentfernungswalze 114
von der DC-Stromquelle 116 zugeführt. Die Tonerentfernungswalze
114 ist an einer Drehposition an der Bürste 100 in geringem
Abstand zu der Position gelagert, an der der Kontakt der Bürstenfasern
110 mit der Oberfläche des Bildträgers, wie beispielsweise eines
Fotorezeptorbandes 10, aufhört. Eine zweite Tonerentfernungswalze
120 wird zum weiteren Entfernen des verbleibenden Resttoners von der Bürste
an einer Position entlang des Umfangs der Bürste 100 bereitgestellt.
Ein Motor 122 treibt die Tonerentfernungswalze 120 in der Richtung
des Pfeils 124, derselben Richtung wie die Faserbürste 100
und die Walze 114, an. Eine elektrische Vorspannung wird der Tonerentfernungswalze
120 von einer DC-Stromquelle 123 zugeführt. Die Aussparungen
130 und 132 in dem Reinigungsgehäuse 106 sind zum
Lagern der jeweils darin angeordneten Tonerentfernungswalzen 114 und
120 bereitgestellt. In diesen Aussparungen und entfernt von der Reinigungsbürste
100 sind die Tonerentfernungsklingen 140, 150 für
jeweils die Tonerentfernungswalzen 114, 120 angeordnet.
Die Tonerentfernungsklingen 140, 150 entfernen die
Toner- und Rückstandsteilchen von der Oberfläche der Tonerentfernungswalzen
114, 120 durch eine Meißel- oder Abschabbewegung, wenn sich
die Klingen 140, 150, wie in 1 dargestellt,
in dem Rakelmodus befinden. (Die Tonerentfernungsklingen können
die Toner- und Rückstandsteilchen ebenso durch eine Abstreifbewegung von den
Tonerentfernungswalzen entfernen, wenn sich die Tonerentfernungsklingen in dem Abstreifmodus
befinden.) Die Tonerentfernungsklinge ist ein Metallwerkstoff, der Edelstahl, Aluminium,
Phosphorbronze, Berylliumkupfer und Kohlenstoffstahlumfasst. Die entfernten Toner-
und Rückstandsteilchen fallen in die Förderschneckenanordnungen und werden
zu einem Sammlerbereich oder zu einer Entwicklerstation transportiert.
Im Folgenden wird Bezug auf 2 genommen,
in der eine Tonerentfernungsklinge dargestellt wird, die zum Reinigen der Tonerentfernungswalzen
114, 120 verwendet wird. Die Erstreckungslänge (L) ist die
Länge der Tonerentfernungsklinge, die sich von dem Klingen-Halter
145, 155 zu dem freien Ende der Tonerentfernungsklinge erstreckt.
Die Länge (L) liegt in dem Bereich von 3 mm bis 40 mm. Die Dicke (T) ist die
Dicke der Klinge einschließlich der Beschichtung und liegt in dem Bereich von
0,04 mm bis 0,1 mm, im Allgemeinen beträgt sie ungefähr 0,06 mm bis 0,08
mm. Die Breite ist die Breite der Klinge und liegt in dem Bereich von ungefähr
420 mm für „Long Edge Feed" (Zuführung mit der langen Kante) bis
240 mm für „Short Edge Feed" (Zuführung mit der kurzen Kante).
(Eine Zuführung mit der kurzen Kante liegt vor, wenn Papier mit den Maßen
216 mm × 356 mm (8-1/2 Zoll × 14 Zoll) dem Kopierer mit der 216 mm (8-1/2
Zoll) Kante zugeführt wird, wobei die typische Verarbeitungsbreite 229 mm (9
Zoll) beträgt, um Kanteneffekte zu vermeiden. Eine Zuführung mit der langen
Kante liegt vor, wenn das Papier mit seiner 356 mm (14 Zoll) Kante zugeführt
wird.) Der Klingen-Halter ist ungefähr 430 mm für die Zuführung mit
der langen Kante und 250 mm für die Zuführung mit der kurzen Kante.
3 illustriert das freie Ende der Klinge, das in Reibungskontakt
mit der Tonerentfernungswalze ist, um Teilchen oder Toner von der Oberfläche
der Tonerentfernungswalze zu entfernen.
4 illustriert eine Ausführungsform einer Tonerentfernungsklinge
mit einem freien Ende mit abgeschrägter Kante, das in Reibungskontakt mit der
Walze ist. Die abgeschrägte Kante kann bis auf einen gewünschten Winkel
&thgr; in dem Bereich von 35° bis 45°, im Allgemeinen auf ungefähr
30°, geschliffen werden. In den Ausführungsformen stellt die Abschrägung
eine Verschleißfläche bereit und die Beschichtung stellt eine im Allgemeinen
harte und reibungsarme Oberfläche und Abschlussschicht bereit.
5 illustriert eine Ausführungsform einer Klinge
mit einer beschichteten Oberfläche und einem freien Ende mit einer rechtwinkligen
Kante zum Kontaktieren der Tonerentfernungswalze.
6 illustriert eine Ausführungsform einer Klinge
mit einer beschichteten Oberfläche und einem freien Ende mit einer abgeschrägten
Kante zum Kontaktieren der Tonerentfernungswalze.
Die in den Ausführungsformen verwendeten Beschichtungen Titannitrid
und Wolframkarbid sind von Balzers Tool Coating Inc., Amherst, NY, USA im Handel
erhältlich. Die Beschichtung, die in Diamant eingebettetes Chrom (Armoloy XADC)
enthält, ist von Armoloy of Illinois, DeKalb, Illinois, 60115, USA, erhältlich.
Die Dicke (TB) ist die Dicke der Klinge ohne Beschichtungen und liegt
in dem Bereich von 0,035 mm bis 0,095 mm, im Allgemeinen beträgt sie ungefähr
0,055 mm. Die Dicke (TC) der Titannitrid- und Wolframkarbid-Beschichtungen
liegt in dem Bereich von 0,1 &mgr;m bis 4 &mgr;m, im Allgemeinen beträgt
sie ungefähr 2 &mgr;m. Die Dicke (TC) der Beschichtung, die in
Diamant eingebettetes Chrom enthält, liegt in dem Bereich von 2,5 &mgr;m
bis 7,5 &mgr;m, im Allgemeinen beträgt sie ungefähr 4-5 &mgr;m. Die
Titannitrid- und die Wolframkarbid-Beschichtung werden unter Verwendung eines physikalischen
Gasphasenabscheidungsvorganges (PVD-Vorgang) oder eines chemischen Gasphasenabscheidungsvorganges
(CVD-Vorgang) bei einer Temperatur von 21°C bis 232°C (70°F bis 450°F),
einer Substrattemperatur von 21°C bis 232°C (70°F bis 450°F)
und einem Abscheidungsdruck in dem Bereich von 6,67 Pa (0,05 torr) bis ungefähr
20 Pa (0,15 torr), im Allgemeinen bei 6,67 Pa (0,05 torr), auf der Klinge abgeschieden.
Die Beschichtung Armoloy XADC wird unter Verwendung eines Armoloy-Beschichtungsverfahrens
bei einer Temperatur von 21°C bis 93°C (70°F bis 200°F) auf
der Klinge abgeschieden. Das Niedertemperatur-PVD- oder CVD-Beschichtungsverfahren
schützt die Klinge vorteilhafterweise vor Verschleiß, Abrieb und Reibung
ohne Deformierung. Das Abscheiden einer harten Dünnfilmbeschichtung verlängert
vorteilhafterweise die Lebensdauer der Tonerentfernungsklinge, wodurch ein unmittelbarer
Nutzen für die Benutzer bereitgestellt wird. Die Grundsatzüberlegung hinsichtlich
des Verschleißes der Klingen gilt dem mechanischen Verschleiß bei Edelstahlklingen
und dem mechanischen Verschleiß sowie der Korrosion (Rost) bei Kohlenstoffstahlklingen.
Eine Titannitridbeschichtung auf der Klinge mit einer Dicke von 0,1
&mgr;m bis 4 &mgr;m erhöht die Oberflächenhärte der Klinge auf
ungefähr 80 Rockwell C. Eine Wolframkarbidbeschichtung mit einer Dicke von
0,1 &mgr;m bis 4 &mgr;m erhöht die Oberflächehärte der Klinge
auf ungefähr 68 Rockwell C. Eine Beschichtung, die in Diamant eingebettetes
Chrom enthält, mit einer Dicke von 2,5 &mgr;m bis 7,5 &mgr;m erhöht
die Oberflächenhärte der Klinge auf ungefähr 90 Rockwell C. Das Schleifen
und Bilden einer abgeschrägten Kante und das anschließende Beschichten
einer Verschleißfläche auf einer Stahlklinge kann die Lebensdauer der
Tonerentfernungsklingen gegenüber stark abrasiven Walzen,
wie beispielsweise Keramik-Tonerentfernungswalzen, erhöhen. Die größere
Kontaktfläche der abgeschrägten beschichteten Klinge kann den Kontakt
zwischen Walze und Klinge an den Klingenecken (Spannungskonzentrationsbereich),
an denen die Klinge am verschleißanfälligsten ist, minimieren oder eliminieren.
Im Folgenden wird eine Zusammenfassung gegeben. In den Ausführungsbeispielen
wird eine Tonerentfernungsklinge bereitgestellt, die ein Kohlenstoffstahl- oder
ein Edelstahlelement mit einer darauf abgeschiedenen Beschichtung umfasst. Die Tonerentfernungsklinge
hat eine Länge, eine Breite und eine Dicke. Die Beschichtung kann Titannitrid
oder Wolframkarbid mit einer Dicke in dem Bereich von 0,1 &mgr;m bis 4 &mgr;m
oder eine Beschichtung, die in Diamant eingebettetes Chrom (Annoloy XADC) enthält,
mit einer Dicke in dem Bereich von 2,5 &mgr;m bis 7,5 &mgr;m auf wenigstens
einem Teil des Stahlelementes umfassen. Die Klinge kann ein freies Ende mit einer
abgeschrägten Kante umfassen, die eine nicht rechtwinklige Ecke an dem freien
Ende der Tonerentfernungsklinge bildet. Die Klinge kann ein freies Ende mit zwei
rechtwinkligen Ecken an dem freien Ende der Tonerentfernungsklinge enthalten.
Derartige Tonerentfernungsklingen, Systeme und Verwendungsverfahren
überwinden vorteilhafterweise verschiedene Beschränkungen und ermöglichen
im Allgemeinen niedrige Entwicklungs- und Herstellungskosten und stellen im Allgemeinen
hochqualitative Klingen bereit. Die vorangehend diskutierten Ausführungsformen
betreffen eine Tonerentfernungsklinge und eine Tonerentfernungswalze. Die vorliegende
Erfindung kann jedoch ebenso auf eine Reinigungsklinge und eine Fotorezeptorfläche
angewendet werden, um den letztendlichen Verschleiß der Fotorezeptortrommel
oder des Fotorezeptorbandes zu reduzieren.