Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kommunikationseinrichtung
und ein Verfahren, die verwendet werden zum Beschränken von Zugriff auf und
Speicherung von Inhalt, die Kommunikationseinrichtung umfassend eine Datenspeichermodul-Schnittstelle
zum Kommunizieren mit einem Datenspeichermodul.
Stand der Technik
In WO 00/59225 wird ein Verfahren zum Durchführen von Transaktionen
in einem drahtlosen elektronischen Handelssystem beschrieben, wobei das System umfasst
eine Zertifizierungsautorität eines Betreibers eines drahtlosen Netzes mit
einem Zertifikat eines öffentlichen Hauptschlüssels (root public key certificate)
und mindestens eine Attributsautorität mit einem digitalen Zertifikat, das
von dem Zertifikat des öffentlichen Hauptschlüssels abhängig ist.
Auf die Attributsautorität kann durch eine drahtlose Clienteinrichtung über
ein drahtloses Netz zugegriffen werden. Das digitale Zertifikat wird von der Attributsautorität
zu der drahtlosen Einrichtung abgegeben, die Attributsautorität wird zu der
drahtlosen Clienteinrichtung unter Verwendung des digitalen Zertifikats und des
Zertifikats des öffentlichen Hauptschlüssels verifiziert, der in der drahtlosen
Clienteinrichtung unter der Autorität des Betreibers des drahtlosen Netzes
vorher geladen wird. Der drahtlosen Clienteinrichtung wird ein Attribut über
das drahtlose Netz zugestellt und schließlich in der drahtlosen Clienteinrichtung
aktiviert.
Ferner ist ein gut bekanntes tragbares Telefon mit einer Paketkommunikationsfunktion
zum Herunterladen von Inhalt, wie etwa Bilddaten, Musikdaten, Filmdaten, Programmen
(z.B. JavaTM-Anwendungsprogrammen) und dergleichen von einem Inhaltsanbieter
in einem Netz fähig.
Ein neuer Typ eines tragbaren Telefons wurde kürzlich entwickelt,
wie in JP 2002-135407 offenbart, wobei ein derartiges Telefon mit einem Datenspeichermodul
(hierin nachstehend als ein UIM (Benutzeridentitätsmodul) bezeichnet) ausgerüstet
ist, und Teilnehmerinformation in dem UIM an Stelle von in dem Speicher des Telefons
selbst gespeichert ist. In einem UIM wird persönliche Information eines Benutzers,
wie etwa die Kreditkartennummer des Benutzers, Bankkontonummer, Telefonverzeichnis
und dergleichen zusätzlich zu der Teilnehmerinformation gespeichert. Ein Benutzer
kann ein UIM aus seinem/ihrem eigenen tragbaren Telefon entfernen und das UIM in
ein tragbares Telefon im Besitz einer dritten Seite einführen, um dadurch das
tragbare Telefon im Besitz der dritten Seite zu verwenden, als ob es sein/ihr eigenes
Telefon wäre. Somit ist ein Benutzer in der Lage, in Sprach- und/oder Paketkommunikation
unter Verwendung eines tragbaren Telefons einer dritten Seite durch Einführen
seines/ihres eigenen UIM in das Telefon der dritten Seite einzugreifen, da Information,
die für jeden Benutzer eindeutig ist (Teilnehmerinformation und persönliche
Information, wie oben beschrieben) in einem UIM gespeichert ist, das im Besitz durch
jeweilige Benutzer ist, und zu einem beliebigen verbundenen tragbaren Telefon transferiert
wird, um Sprach- und/oder Paketkommunikation zu bewirken. In diesem Fall werden
Kommunikationsgebühren, die Sprach- und/oder Paketkommunikation nach sich zieht,
einem Benutzer in Rechnung gestellt, der gemäß Teilnehmerinformation identifiziert
wird, die in einem UIM gespeichert ist, und nicht dem Besitzer eines tragbaren Telefons.
In einem Fall, dass ein Benutzer eines UIM Inhalt von einem Inhaltsanbieter
herunterlädt, ist Zugang zu dem heruntergeladenen Inhalt gewöhnlich auf
den Benutzer beschränkt, da er/sie die einzige Person ist, die durch den Inhaltsanbieter
auf der Basis von Erfüllung gewisser Bedingungen, z.B. Bezahlung monatlicher
Gebühren, für eine Verwendung von Anwendungssoftware autorisiert ist.
Idealerweise würde ein UIM verwendet, um zusätzlich zu einem Benutzer-ID
und dergleichen eine beträchtliche Menge von heruntergeladenem Inhalt zu speichern.
Die physikalischen Begrenzungen einer UIM-Karte verhindern jedoch eine derartige
Speicherung, und es ist machbar, nur eine kleine Menge derartige Information in
einem Speicher des UIM zu speichern. Somit ist es notwendig, den meisten heruntergeladenen
Inhalt in einem Speicherraum zu speichern, der in einem tragbaren Telefon verfügbar
ist, in das ein UIM eingeführt ist.
Es kann jedoch ein Problem in einer derartigen Situation entstehen,
falls ein Benutzer A sein/ihr eigenes UIM in ein tragbares Telefon von Benutzer
B einführt, und in der Lage ist, dieses Telefon ohne Einschränkung zu
verwenden, auf Inhalt, der durch den Benutzer B heruntergeladen wird, kann durch
den Benutzer B zugegriffen und er kann gelesen werden; oder Benutzer A kann seinen/ihren
heruntergeladenen Inhalt in das Telefon von Benutzer B speichern. Eine derartige
Verwendung eines Telefons einer dritten Seite, um auf heruntergeladenen Inhalt zuzugreifen
und/oder zu speichern, kann zu einer Situation führen, in der auf Inhalt, der
einem Inhaltsserver entspringt, d.h. einem Inhaltsanbieter, und der gedacht ist
für und beschränkt ist auf eine Verwendung durch einen autorisierten Benutzer,
durch einen anderen nicht-autorisierten Benutzer zugegriffen und verwendet wird.
Zusammenfassung der Erfindung
Es ist somit ein Ziel der vorliegenden Erfindung,
Zugang zu und Speicherung von Inhalt einzuschränken, der von einem Inhaltsanbieter
heruntergeladen und in einem nicht-flüchtigen Speicher einer Kommunikationseinrichtung,
wie etwa einem tragbaren Telefon, gespeichert wird, wobei die Einrichtung eine Datenspeichermodul-Schnittstelle
zum Kommunizieren mit einem Datenspeichermodul aufweist.
Um das angegebene Ziel zu erreichen, sieht die vorliegende Erfindung
eine Kommunikationseinrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 vor.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist die Kommunikationseinrichtung ferner versehen mit einem zweiten Bestimmungsmittel
zum Bestimmen, wenn Zugang zu dem gespeicherten Inhalt in dem nicht-flüchtigen
Speichermittel angefordert wird, auf der Basis der Qualifikationsverifizierungsinformation,
die in dem nicht-flüchtigen Speichermittel registriert ist, das Zugang zu dem
gespeicherten Inhalt in dem nicht-flüchtigen Speichermittel gestattet ist in
einem Fall, dass ein beliebiges aus der Vielzahl von Datenspeichermodulen, das sich
mit der Kommunikationseinrichtung verbindet, wenn Zugang zu dem gespeicherten Inhalt
angefordert wird, ein Datenspeichermodul ist, für dessen Verwendung ein gültiger
Benutzer der Kommunikationseinrichtung autorisiert ist.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform gemäß
der vorliegenden Erfindung wird eine Kommunikationseinrichtung mit den Merkmalen
von Anspruch 19 vorgesehen.
Vorzugsweise bestimmt das Bestimmungsmittel, von unter einer oder
einer Vielzahl von Inhaltsmengen, die in dem nichtflüchtigen Speichermittel
gespeichert sind, eine oder mehr Inhaltsmengen entsprechend Zugangsqualifikationsinformation
von einem beliebigen aus der Vielzahl von Datenspeichermodulen, das sich mit der
Kommunikationseinrichtung zur Zeit einer Bestimmung verbindet, als Zugangserlaubnisinhalt.
In diesem Fall ist die Kommunikationseinrichtung ferner versehen mit einem Präsentationsmittel
zum Präsentieren des Zugangserlaubnisinhalts einem Benutzer des beliebigen
einen aus der Vielzahl von Datenspeichermodulen, das sich mit der Kommunikationseinrichtung
zur Zeit einer Bestimmung verbindet.
Ferner sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Einschränken
von Inhaltszugang und Speicherung mit den Merkmalen von Anspruch 56 vor.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird es möglich, Zugang
zu einem nicht-flüchtigen Speicher in einer Kommunikationseinrichtung auf nur
den Besitzer der Kommunikationseinrichtung einzuschränken, wobei dadurch verhindert
wird, dass ein nicht-autorisierter Benutzer Daten in den oder aus dem nichtflüchtigen
Speicher der Kommunikationseinrichtung schreibt oder liest. Ferner kann Zugang zu
Inhalt, der in einem nichtflüchtigen Speicher einer Kommunikationseinrichtung
gespeichert ist, auf einen Benutzer beschränkt werden, dem durch einen Inhaltsanbieter
eine Erlaubnis gegeben wurde, den Inhalt herunterzuladen und zu verwenden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist ein Blockdiagramm, das eine Konfiguration eines
Kommunikationssystems 1 gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
2 ist ein Blockdiagramm, das eine Hardwarekonfiguration
eines tragbaren Telefons 40 gemäß der ersten Ausführungsform
veranschaulicht.
3 ist ein Blockdiagramm, das eine Hardwarekonfiguration
eines UIM 50 gemäß der ersten Ausführungsform veranschaulicht.
4 ist ein Flussdiagramm, das einen Registrationsprozess
zeigt, der durch eine CPU 405 eines tragbaren Telefons 40 gemäß
der ersten Ausführungsform durchgeführt wird.
5 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen eines Inhaltsservers
10, eines tragbaren Telefons 40 und eines UIM 50 zeigt,
wenn das tragbare Telefon 40 Inhalt von dem Inhaltsserver 10 herunterlädt
und den Inhalt in einem nichtflüchtigen Speicher 410 speichert, gemäß
der ersten Ausführungsform.
6 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen eines tragbaren
Telefons 40 und eines UIM 50 zeigt, wenn das tragbare Telefon
40 Inhalt liest, der in dem nicht-flüchtigen Speicher 410
gespeichert ist, gemäß der ersten Ausführungsform.
7 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen eines tragbaren
Telefons 40 und eines UIM 50 gemäß einer Modifikation
der ersten Ausführungsform zeigt.
8 ist ein Blockdiagramm, das eine Hardwarekonfiguration
eines tragbaren Telefons 41 gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
9 ist ein Diagramm, das eine Datenkonfiguration eines
Inhaltsspeicherbereiches 410c in einem nicht-flüchtigen Speicher
420 gemäß der zweiten Ausführungsform veranschaulicht.
10 ist ein Diagramm zum Beschreiben einer Laufzeitumgebung
von Java-Anwendungen in einem tragbaren Telefon 41 gemäß der
zweiten Ausführungsform.
11 ist ein Blockdiagramm, das eine Hardwarekonfiguration
eines UIM 51 gemäß der zweiten Ausführungsform veranschaulicht.
12 ist ein Diagramm, das eine Datenkonfiguration einer
Inhaltsliste in einem Inhaltslistenspeicherbereich 504e in einem EEPROM
504 gemäß der zweiten Ausführungsform veranschaulicht.
13 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen eines
Inhaltsservers 10, eines tragbaren Telefons 41 und eines UIM
51 zeigt, wenn das tragbare Telefon 41 eine Java-Anwendung vom
Inhaltsserver 10 herunter lädt, gemäß der zweiten Ausführungsform.
14 ist ein Flussdiagramm, das einen Java-Ausführungsprozess
zeigt, der durch CPU 405 des tragbaren Telefons 41 durchgeführt
wird, gemäß der zweiten Ausführungsform.
15 ist ein Flussdiagramm, das einen Java-Ausführungsprozess
zeigt, der durch CPU 405 des tragbaren Telefons 41 durchgeführt
wird, gemäß einer Modifikation der zweiten Ausführungsform.
16 ist ein Diagramm, das eine Datenkonfiguration eines
Inhaltsspeicherbereiches 410c in einem nicht-flüchtigen Speicher
420 gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt.
17 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen eines
Inhaltsservers 10, eines tragbaren Telefons 41 und eines UIM
51 zeigt, wenn das tragbare Telefon 41 Inhalt vom Inhaltsserver
10 herunterlädt und den Inhalt in dem nicht-flüchtigen Speicher
420 speichert, gemäß der dritten Ausführungsform.
18 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen des tragbaren
Telefons 41 und des UIM 51 zeigt, wenn das tragbare Telefon
41 Inhalt liest, der in einem nicht-flüchtigen Speicher
420 gespeichert ist, gemäß der dritten Ausführungsform.
19 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen des tragbaren
Telefons 41 und des UIM 51 gemäß einer Modifikation
der dritten Ausführungsform zeigt.
20 ist ein Diagramm, das eine Datenkonfiguration einer
ADF (Anwendungsdeskriptordatei, Application Descriptor File) gemäß einer
vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
21 ist ein Flussdiagramm, das einen Java-Anwendungsausführungsprozess
zeigt, der durch CPU 405 eines tragbaren Telefons 41 durchgeführt
wird, gemäß der vierten Ausführungsform.
22 ist ein Diagramm, das einen Auswahlschirm-Anzeigeprozess
zeigt, der UIMID verwendet, wobei der Prozess durch CPU 405 des tragbaren
Telefons 41 durchgeführt wird, gemäß einer fünften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
23 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Auswahlschirms
zeigt, wenn der Auswahlschirm-Anzeigeprozess von 11
gemäß der fünften Ausführungsform durchgeführt wird.
24 ist ein Flussdiagramm, das einen Auswahlschirm-Anzeigeprozess
zeigt, der eine Inhaltsliste verwendet, wobei der Prozess durch CPU 405
des tragbaren Telefons 41 durchgeführt wird, gemäß der fünften
Ausführungsform.
25 ist ein Flussdiagramm, das einen UIM-Austauschprozess
zeigt, der durch CPU 405 des tragbaren Telefons 41 durchgeführt
wird, gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
26 ist ein Diagramm, das eine Datenkonfiguration eines
UIMID-Speicherbereiches 504c in EEPROM 504 gemäß einer
siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
27 ist ein Diagramm zum Erläutern einer möglichen
Java-Laufzeitumgebung, die in einem tragbaren Telefon 40, 41 bereitzustellen
ist, gemäß einer sechsten Modifikation der vorliegenden Erfindung.
28 ist ein Blockdiagramm, das eine Hardwarekonfiguration
eines tragbaren Telefons 42 gemäß einer neunten Modifikation
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
29 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen eines
Inhaltsservers 10 und eines tragbaren Telefons 42 gemäß
der neunten Modifikation zeigt.
30 ist ein Flussdiagramm, das einen Inhaltszugangseinschränkungsprozess
zeigt, der durch CPU 405 des tragbaren Telefons 42 durchgeführt
wird, gemäß der neunten Modifikation.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
Nun werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es ist zu vermerken,
dass gleichen Komponenten die gleichen Bezugszeichen in dem jeweiligen Zeichnungen
zugewiesen sind.
A. Erste Ausführungsform
Konfiguration der ersten Ausführungsform
1 ist ein Blockdiagramm, das eine Konfiguration eines
Kommunikationssystems 1 gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Wie gezeigt, umfasst das Kommunikationssystem
1 einen Inhaltsserver 10, das Internet 20, ein mobiles
Paketkommunikationsnetz 30, ein tragbares Telefon 40 und ein UIM
50. Es wird vermerkt, dass in 1 zur Vereinfachung
ein tragbares Telefon 40 und ein UIM 50 gezeigt werden. In der
Praxis bedient das Kommunikationssystem 1 eine Reihe tragbarer Telefone
40. Auch ist das UIM 50 betriebsfähig, indem es in ein tragbares
Telefon 40 eingeführt wird und durch ein anderes UIM 50 ersetzt
werden kann. Ähnlich sind nur eines von jedem von einem Inhaltsserver
10, einem Gateway-Server 31 und einer Basisstation 32
in 1 gezeigt.
Der Inhaltsserver 10 hat eine Funktion zum Durchführen
von Paketkommunikationen mit einem tragbaren Telefon 40 durch das Internet
20 und ein mobiles Paketkommunikationsnetz 30. Der Inhaltsserver
10 speichert in seinem Speicher verschiedene Typen von Inhalt, einschließlich
Programmen, Bilddaten, Musikdaten und dergleichen. Der Inhalt, der im Inhaltsserver
10 gespeichert ist, enthält auch Java-Anwendungsprogramme (hierin
nachstehend als Java-AP bezeichnet), die in einem tragbaren Telefon 40
ausgeführt werden können. Die Java-APs enthalten Java-Applets und Java-Anwendungen,
und sind Anwendungsprogramme, die in der programmierbare Java geschrieben sind.
Das mobile Paketkommunikationsnetz 30 umfasst einen Gateway-Server
31 und eine Basisstation 32, und stellt einen Paketkommunikationsdienst
tragbaren Telefonen 40 bereit, die durch das Netz 30 bedient werden.
Das Kommunikationssystem 1 hat zusätzlich zu dem mobilen Paketkommunikationsnetz
30 ein mobiles Telefonnetz (nicht gezeigt). Das mobile Telefonnetz stellt,
mit tragbaren Telefonen 40, einen Sprachkommunikationsdienst für übliche
Mobiltelefone bereit.
Der Gateway-Server 31 konvertiert Daten zwischen einem Kommunikationsprotokoll
für das mobile Paketkommunikationsnetz 30 und einem anderen Protokoll
für das Internet 20 und umgekehrt, und leitet Datenaustausch zwischen
dem mobilen Paketkommunikationsnetz 30 und dem Internet 20 weiter.
Die Basisstation 32 führt drahtlose Kommunikationen mit Mobiltelefon(en)
40 durch, das/die sich in einer Funkzelle befindet(n), die durch die Station
32 abgedeckt wird.
Das tragbare Telefon 40 führt drahtlose Kommunikation
mit der Basisstation 32 durch, wobei dadurch ein Paketkommunikationsdienst
und ein Sprachkommunikationsdienst empfangen werden. Das tragbare Telefon
40 führt Paketkommunikationen mit dem Inhaltsserver 10 durch
das mobile Paketkommunikationsnetz 30 und das Internet 20 durch,
um einen gewünschten Inhalt vom Inhaltsserver 10 herunterzuladen.
Ferner kann das UIM 50 in das tragbare Telefon 40 eingeführt
werden.
Das UIM 50 ist ein Datenspeichermodul, das in ein/aus einem
tragbaren Telefon 40 eingeführt oder entfernt werden kann, Beispiele
dessen eine Java-Karte und ein SIM (Teilnehmeridentitätsmodul) enthalten. Das
UIM 50 führt Programme mit einem darin vorgesehenen Mikroprozessor
aus und ist zum Durchführen verschiedener Steueroperationen fähig. Ferner
speichert das UIM 50, als Teilnehmerinformation, eine Telefonnummer, die
dem gleichen UIM 50 durch einen Kommunikationsträger zugewiesen ist,
der das mobile Paketkommunikationsnetz 30 betreibt. Eine Telefonnummer
ist Identifikationsinformation zum Empfangen eines Kommunikationsdienstes, der durch
das mobile Paketkommunikationsnetz 30 bereitgestellt wird. Das UIM
50 speichert persönliche Information, wie etwa eine Kreditkartennummer,
eine Bankkontonummer und/oder ein Telefonverzeichnis, wobei die Information für
den Besitzer des UIM 50 eindeutig ist. Auch ist in dem UIM 50
eine serielle Nummer (hierin nachstehend als UIMID bezeichnet) gespeichert, die
für jedes UIM 50 eindeutig ist.
Es ist zu vermerken, dass das tragbare Telefon 40, falls
es ein Typ eines Telefons 40 ist, das mit dem UIM 50 verwendet
wird, nicht zum Durchführen von Kommunikationen durch das mobile Paketkommunikationsnetz
fähig ist, ohne darin ein UIM 50 eingeführt zu haben. Mit anderen
Worten überträgt bei einer Durchführung von Kommunikation mit einem
Inhaltsserver 10 oder einem anderen tragbaren Telefon 40 durch
das mobile Paketkommunikationsnetz 30 das tragbare Telefon 40
zu einem Netz 30 Teilnehmerinformation (d.h. eine Telefonnummer), die von
dem UIM 50 erhalten wird, das in das Telefon 40 eingeführt
ist, und das Netz 30 bestimmt wiederum, ob Kommunikation in Antwort auf
eine Verbindungsanforderung von dem Telefon 40 zu übertragen ist,
auf der Basis eines Authentifizierungsergebnisses mit Bezug auf Teilnehmerinformation,
die von dem Telefon 40 empfangen wird.
2 ist ein Blockdiagramm, das eine Hardwarekonfiguration
eines in 1 gezeigten tragbaren Telefons veranschaulicht.
Wie in 2 gezeigt, umfasst das tragbare Telefon
40 eine drahtlose Kommunikationseinheit 401, eine Operationseingabeeinheit
402, eine Sprachkommunikationsverarbeitungseinheit 403, eine UIM-Schnittstelle
404, eine CPU (zentrale Verarbeitungseinheit) 405, eine Flüssigkeitskristallanzeigeeinheit
406 und eine Speichereinheit 407, die durch einen Bus
411 miteinander verbunden sind.
Die drahtlose Kommunikationseinheit 401 hat eine Antenne
401a und steuert drahtlose Kommunikation mit der Funkstation
32. Die drahtlose Kommunikationseinheit 401 generiert, unter der
Steuerung von CPU 405, ein Übertragungssignal durch Überlagerung
von Daten für Paketkommunikation oder Daten in Bezug auf Sprachkommunikationen
auf einer Trägerwelle, um das Signal zur Basisstation 32 weiterzuleiten.
Die drahtlose Kommunikationseinheit 401 empfängt auch durch Antenne
401a ein Funksignal, das von Basisstation 32 übertragen wird,
und demoduliert das empfangene Signal, um Daten für Paketkommunikation oder
Daten in Bezug auf Sprachkommunikation wiederherzustellen.
Die Operationseingabeeinheit 402 hat eine Vielzahl von Tasten,
die zum Eingeben von Ziffern, Zeichen, Operationsinstruktionen und dergleichen verwendet
werden, und gibt zur CPU 405 ein Operationssignal aus, das mit einer Tastenoperation
in Verbindung steht. Die Sprachkommunikationsverarbeitungseinheit 403 hat
z.B. ein Mikrofon, einen Lautsprecher, eine Sprachverarbeitungseinheit und dergleichen,
und führt Sprachkommunikationsverarbeitung einschließlich Verbindung/Trennung
eines Rufes unter der Steuerung von CPU 405 durch. Die UIM-Schnittstelle
404 steuert Kommunikation mit UIM 50, das in Telefon
40 eingeführt ist.
Die CPU 405 implementiert verschiedene Programme, die in
der Speichereinheit 407 gespeichert sind, und steuert jede Komponente von
Telefon 40, die mit einer anderen durch Bus 411 verbunden ist.
Die Flüssigkeitskristallanzeigeeinheit 406 umfasst eine Flüssigkeitskristallanzeigekonsole
und eine Ansteuerschaltung zum Steuern der Anzeige.
Die Speichereinheit 407 umfasst einen ROM 408, einen
RAM 409 und einen nicht-flüchtigen Speicher 410, wie etwa
einen SRAM (statischer RAM) und einen EEPROM (elektrisch löschbarer programmierbarer
ROM). In dem ROM 408 sind z.B. gespeichert ein Betriebssystem (hierin nachstehend
als OS bezeichnet) für das tragbare Telefon 40, ein Webbrowser und
eine Software zum Aufbauen einer Java-Laufzeitumgebung. Der RAM 409 wird
als ein Arbeitsbereich von CPU 405 verwendet.
Der nicht-flüchtige Speicher 410 speichert verschiedene
Programme und Daten, die in dem tragbaren Telefon 40 zu verwenden sind,
einschließlich Inhalt, der von dem Inhaltsserver 10 heruntergeladen
wird. Der nicht-flüchtige Speicher 410 umfasst einen UIMID-Speicherbereich
410a und einen Besitzerinformationsregistrationsbereich 410b.
Der UIMID-Speicherbereich 410a speichert einen UIMID eines
UIM 50, das gegenwärtig in das tragbare Telefon 40 eingeführt
ist. Wenn das UIM 50 in das tragbare Telefon 40 eingeführt
wird, wird der UIMID von dem UIM 50 zu einer UIM-Schnittstelle
404 übertragen und im UIMID-Speicherbereich 410a durch die
CPU 405 gespeichert. Wenn das UIM 50 aus dem tragbaren Telefon
40 entfernt wird, wird der UIMID, der im UIMID-Speicherbereich
410a gespeichert ist, gelöscht.
Der Besitzerinformationsregistrationsbereich 410b speichert
einen UIMID eines UIM 50, für dessen Verwendung der Besitzer des tragbaren
Telefons 40 autorisiert ist. Es ist hier zu vermerken, dass in der folgenden
Beschreibung der "Besitzer des tragbaren Telefons 40" einen regulären
gültigen Benutzer eines tragbaren Telefons 40 einschließt, der
sich von einem registrierten Besitzer des Telefons unterscheidet. In einem Fall
z.B., dass ein Firmenangestellter ein regulärer Benutzer des tragbaren Telefons
40 ist, das der Firma gehört, fällt ein derartiger Benutzer in
der Beschreibung in den Bereich eines "Besitzers des tragbaren Telefons
40".
3 ist ein Blockdiagramm, das eine Hardwarekonfiguration
des in 1 gezeigten UIM 50 veranschaulicht.
Wie in 3 gezeigt, umfasst das UIM 50 eine
externe Schnittstelle 504, einen ROM 502, einen RAM
503, einen EEPROM 504 und eine CPU 505, wobei jede Komponente
mit einer anderen durch einen Bus 506 verbunden ist.
Die externe Schnittstelle 501 steuert, unter der Steuerung
der CPU 505, Kommunikation mit einem tragbaren Telefon 40. Der
ROM 502 speichert Programme und Daten zum Steuern des UIM 50.
Der RAM 503 wird als ein Arbeitsbereich der CPU 505 verwendet
und speichert zeitweilig Programme und verschiedene Daten, die durch die CPU
505 ausgeführt werden.
Der EEPROM 504 umfasst einen Teilnehmerinformationsspeicherbereich
504a, einen Mobilstations-ID-Speicherbereich 504b, einen UIMID-Speicherbereich
504c und einen Authentifizierungssinformationsspeicherbereich
504d.
Der Teilnehmerinformationsspeicherbereich 504a speichert
eine Telefonnummer, die dem UIM 50 zugewiesen ist, und persönliche
Information des Besitzers von UIM 50, wie etwa eine Kreditkartenummer,
eine Bankkontonummer, ein Telefonverzeichnis und dergleichen. Außerdem kann
ein Benutzer-ID, der dem Besitzer des UIM 50 zugewiesen ist, als Identifikationsinformation
zum Identifizieren eines gültigen Benutzers von UIM 50 gespeichert
werden. Es sollte vermerkt werden, dass der gleiche Benutzer-ID in einem anderen
UIM 50 gespeichert sein kann, der im Besitz des gleichen Benutzers ist,
in einem Fall, dass der Benutzer mehr als einen UIM 50
besitzt.
Wie oben mit Bezug auf die Bedeutung des "Besitzers des tragbaren
Telefons 40" beschrieben, ist zu vermerken, dass ein "Besitzer von UIM
50" einen regulären gültigen Benutzer von UIM 50 einschließt,
selbst wenn der reguläre Benutzer nicht einem registrierten Besitzer von UIM
50 entspricht.
Der Mobilstations-ID-Speicherbereich 504b speichert einen
Mobilstations-ID des tragbaren Telefons 40, in das das UIM 50
gegenwärtig eingeführt ist. Im UIMID-Speicherbereich 504c ist
ein UIMID gespeichert, der für UIM 50 eindeutig ist. Das UIM
50 wird z.B. von einer Fabrik mit einem eindeutigen UIMID versendet, der
in den UIMID-Speicherbereich 504c geschrieben wurde. Alternativ kann zum
Zeitpunkt eines Eintritts in einen Kommunikationsdienstvertrag ein UIMID zugewiesen
und in den UIMID-Speicherbereich 504c geschrieben werden.
In dem Authentifizierungsinformationsspeicherbereich 504c
ist Authentifizierungsinformation gespeichert, wie etwa ein Passwort, das durch
den Besitzer des UIM 50 registriert ist, wobei die Authentifizierungsinformation
zum Authentifizieren des Besitzers des UIM 50 verwendet wird. In einem
Fall, dass das tragbare Telefon 40 eine biometrische Funktion zum Messen
und Analysieren von Charakteristika des menschlichen Körpers hat, wie etwa
Fingerabdrücke, Sprachabdrücke und dergleichen, des Benutzers von Telefon
40, kann biometrische Information an Stelle eines Passworts als Authentifizierungsinformation
gespeichert werden.
Die CPU 505 führt verschiedene Programme aus, die in
ROM 502 und EEPROM 504 gespeichert sind, um jede Einheit des tragbaren
Telefons 40 zu steuern. In dem Fall, dass ein UIM 50 in das tragbare
Telefon 40 eingeführt ist, zeigt die CPU 505 einen Eingabebildschirm
auf einem Flüssigkeitskristall-Anzeigeschirm von Telefon 40 an, um
den Benutzer aufzufordern, ein Passwort einzugeben. Dann vergleicht die CPU
505 das durch den Benutzer gerade eingegebene Passwort mit dem Passwort,
das in dem Authentifizierungsinformationsspeicherbereich 504d gespeichert
ist, und wenn die Identität des Besitzers verifiziert ist, wird dem Benutzer
erlaubt, auf verschiedene Information zuzugreifen, die in jedem Speicherbereich
504a bis 504d in EEPROM 504 gespeichert ist. Somit ist
es möglich zu bestimmen, ob ein Benutzer des tragbaren Telefons 40
ein gültiger Benutzer von UIM 50 ist.
Operation der ersten Ausführungsform
Zuerst wird mit Verweis auf ein in 4
gezeigtes Flussdiagramm eine Erläuterung eines Prozesses zum Registrieren eines
UIMID von UIM 50 in dem Besitzerinformationsregistrationsbereich
410b des tragbaren Telefons 40 gegeben, wobei der Besitzer des
UIM 50 der gleiche wie der Besitzer des tragbaren Telefons 40
ist.
Das tragbare Telefon 40 ist mit einem UIMID-Registrationsmodus
zum Registrieren eines UIMID von UIM 50 versehen, das im Besitz des Besitzers
von Telefon 40 ist. Wenn der Besitzer von Telefon 40 sein/ihr
eigenes UIM 50 in das Telefon 40 einführt, und das Telefon
40 betreibt, eine Instruktion zu geben, den UIM-Registrationsmodus auszuführen,
führt die CPU 405 die in 4 gezeigte
Registrationsoperation durch.
In dem UIMID-Registrationsmodus authentifiziert die CPU
405 zuerst, dass ein Benutzer, der das tragbare Telefon 40 gegenwärtig
betreibt, der Besitzer von Telefon 40 ist, und auch der Besitzer von UIM
50 ist (Schritt S101). Der Authentifizierungsprozess in Schritt S101 enthält
z.B. Vergleichen eines registrierten Passworts von Telefon 40 oder UIM
50 mit einem Passwort, das durch den Benutzer eingegeben wird. Die biometrische
Information eines Benutzers kann auch an Stelle eines Passworts verwendet werden.
Wenn das Ergebnis der Authentifizierungskooperation zeigt, dass der
Benutzer, der das tragbare Telefon 40 gegenwärtig verwendet, nicht
der Besitzer von Telefon 40 ist oder nicht der Besitzer von UIM
50 ist, das in das Telefon 40 eingeführt ist (Schritt S102:
Nein), zeigt die CPU 405 eine Nachricht an, die zeigt, dass die Authentifizierung
nicht erfolgreich ist (Schritt S103), und die Routine endet.
Wenn andererseits das Ergebnis zeigt, dass der Benutzer, der das tragbare
Telefon 40 gegenwärtig verwendet, der Besitzer von Telefon
40 und auch der Besitzer von UIM 50 ist, das in das Telefon
40 eingeführt ist (Schritt A102: Ja), erhält die CPU
405 von UIM 50, das in Telefon 40 eingeführt ist,
einen UIMID des UIM 50 (Schritt S104). Genauer gesagt überträgt
die CPU 405 zuerst zu UIM 50 eine ID-Übertragungsanforderung
zum Auffordern des UIM 50, seinen eigenen UIMID zu Telefon 40
zu übertragen. Bei Empfang der Anforderung liest die CPU 505 des UIM
50 einen UIMID aus dem UIMID-Speicherbereich 504c für eine
Übertragung zu Telefon 40.
Die CPU 405 des tragbaren Telefons 40 speichert
dann den übertragenen UIMID im Besitzerinformationsregistrationsbereich
410b als Information zum Identifizieren von UIM 50, das im Besitz
durch den Besitzer von Telefon 40 ist (Schritt 5105), und die
Routine ist beendet.
Es sollte vermerkt werden, dass in dem Zeitpunkt, wenn das UIM
50 in das tragbare Telefon 40 eingeführt wird, der UIMID
des UIM 50 in den UIMID-Speicherbereich 410a von Telefon
40 geschrieben wird. An Stelle einer Anforderung an das
UIM 50, seinen eigenen UIMID zu übertragen in Schritt S104, kann die
CPU 405 des tragbaren Telefons den UIMID lesen, der im UIMID-Speicherbereich
410a gespeichert ist (Schritt 104), um den gelesenen UIMID im
Besitzerinformationsregistrationsbereich 410b zu speichern (Schritt S104).
Es ist auch zu vermerken, dass der UIMID, der im Besitzerinformationsregistrationsbereich
410b registriert ist, nicht auf einen UIMID begrenzt ist. Es können
mehr als ein UIMID im Besitzerinformationsregistrationsbereich 410b in
dem Fall registriert sein, dass der Besitzer des tragbaren Telefons 40
eine Vielzahl von UIMs 50 besitzt.
5 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen veranschaulicht,
die durch den Inhaltsserver 10, das tragbare Telefon 40 und das
UIM 50 durchgeführt werden, wenn das Telefon 40 Inhalt vom
Inhaltsserver 10 herunterlädt und den heruntergeladenen Inhalt in
einen nicht-flüchtigen Speicher 410 schreibt.
Ein Benutzer des tragbaren Telefons 40 führt zuerst
sein/ihr eigenes UIM 50 in das tragbare Telefon 40 ein, und betreibt
das Telefon 40, um einen Webbrowser zu aktivieren. Als ein Ergebnis ist
das Telefon 40 aktiviert, Webseiten, die vom Inhaltsserver 10
bereitgestellt werden, auf dem Anzeigeschirm von Telefon 40 anzuzeigen.
Wenn der Benutzer Herunterladen von Inhalt durch eine Operationseingabe anweist,
während er eine Webseite betrachtet, die vom Server 10 bereitgestellt
wird, überträgt die CPU 405 von Telefon 40 dann eine
Anforderung zum Herunterladen zum Inhaltsserver 10 (Schritt S201). In der
Anforderung zum Herunterladen sind ein Befehl zum Instruieren des Herunterladens
und Daten, die den Inhalt spezifizieren, der herunterzuladen ist, enthalten.
Der Inhaltsserver 10 liest bei Empfang der Anforderung zum
Herunterladen von dem tragbaren Telefon 40 aus seinem Speicher den Inhalt,
der in der Anforderung zum Herunterladen spezifiziert ist (Schritt S202), und überträgt
den Inhalt zum Telefon 40 (Schritt S203).
Die CPU 405 des tragbaren Telefons 40 speichert
den Inhalt, der vom Inhaltsserver 10 empfangen wird, im RAM 409.
Anschließend überträgt die CPU 405 eine ID-Übertragungsanforderung
zum UIM 50, das in Telefon 40 eingeführt ist (Schritt S204).
Die CPU 505 von UIM 50 liest, bei Empfang der Anforderung, aus
dem UIMID-Speicherbereich 504c seinen eigenen UIMID und überträgt
den UIMID zum Telefon 40 (Schritt S205).
Die CPU 405 des tragbaren Telefons 40 vergleicht,
bei Empfang des UIMID von UIM 50, den empfangenen UIMID mit dem UIMID,
der im Besitzerinformationsregistrationsbereich 410b gespeichert ist (Schritt
S206) um zu bestimmen, ob das UIM 50, das gegenwärtig in Telefon
40 eingeführt ist, eines ist, das im Besitz durch den Besitzer von
Telefon 40 ist.
In dem Fall, dass der empfangene UIMID und der UIMID, der im Besitzerinformationsregistrationsbereich
410b gespeichert ist, nicht miteinander übereinstimmen (Schritt S207:
Nein), d.h. in dem Fall, dass das UIM 50, das in das tragbare Telefon
40 eingeführt ist, nicht UIM 50 ist, das im Besitz durch
den Besitzer von Telefon 40 ist, zeigt die CPU 405 eine Nachricht
auf dem Anzeigeschirm des Telefons an, die den Benutzer informiert, dass der heruntergeladene
Inhalt nicht im nichtflüchtigen Speicher 410 gespeichert werden kann
(Schritt S208).
In dem Fall, dass der empfangene UIMID und der UIMID, der in dem Besitzerinformationsregistrationsbereich
410b gespeichert ist, miteinander übereinstimmen (Schritt S207: Ja),
d.h. in dem Fall, dass das UIM 50, das in das tragbare Telefon
40 eingeführt ist, UIM 50 ist, das im Besitz durch den Besitzer
von Telefon 40 ist, gestattet die CPU 405 Speicherung des heruntergeladenen
Inhalts im nicht-flüchtigen Speicher 410 (Schritt S209), und schreibt,
wenn sie durch den Benutzer durch eine Operationseingabe instruiert wird, den Inhalt
in den nicht-flüchtigen Speicher 410 zu schreiben (Schritt S210: Ja),
den Inhalt in den nicht-flüchtigen Speicher 410 (Schritt S211).
Wenn der heruntergeladene Inhalt in Schritt S211 in dem nicht-flüchtigen
Speicher 410 gespeichert wird, wird jeder Inhaltsmenge ein Identifikator
zugewiesen um anzuzeigen, dass derartiger Inhalt durch ein Netz erhalten wurde,
und um dadurch derartigen Inhalt von einem Programm oder anderen Daten zu unterscheiden,
die im voraus in dem nicht-flüchtigen Speicher 410 gespeichert sind.
In dem Fall, dass der heruntergeladene Inhalt ein Java-AP ist, wird
ein Speicherraum in dem JAR-(Java-Archiv) Speicher und ein Zwischenregister durch
JAM (Java-Anwendungsmanager) für dieses bestimmte Java-AP zugewiesen.
Gemäß der Operation, die in dem Sequenzdiagramm von
5 gezeigt wird, speichert das tragbare Telefon
40 Inhalt, der durch ein Netz heruntergeladen wird, in dem nicht-flüchtigen
Speicher 410 nur in einem Fall, dass das UIM 50, das in das Telefon
40 eingeführt ist, im Besitz durch den Besitzer von Telefon
40 ist, d.h. in einem Fall, dass ein Benutzer, der Telefon 40
verwendet, der Besitzer des Telefons ist.
In dem Fall andererseits, dass das UIM 50, das in das Telefon
40 eingeführt ist, nicht im Besitz durch den Besitzer von Telefon
40 ist, d.h. in dem Fall, dass ein Benutzer, der das Telefon
40 verwendet, nicht der Besitzer des Telefons ist, wird
die Speicherung des heruntergeladenen Inhalts in dem nicht-flüchtigen Speicher
410 nicht gestattet. Ein Benutzer, der das Telefon 40 verwendet,
kann dessen ungeachtet den heruntergeladenen Inhalt verwenden, falls die Verwendung
eine Speicherung des Inhalts in dem nicht-flüchtigen Speicher 410
nicht erfordert. In dem Fall z.B., dass der heruntergeladene Inhalt Bilddaten oder
Filmdaten umfasst, ist es möglich, den Inhalt auf einem Anzeigeschirm des Telefons
40 anzuzeigen. Es ist zu vermerken, dass der heruntergeladene Inhalt auch
in UIM 50 gespeichert werden kann, das in das Telefon 40 eingeführt
ist, obwohl die Speicherkapazität des UIM 50 begrenzt ist.
Es sollte besonders vermerkt werden, dass in der vorliegenden Ausführungsform,
nachdem der heruntergeladene Inhalt in dem RAM gespeichert ist, die Bestimmung bezüglich
dessen, ob gestattet wird, den heruntergeladenen Inhalt im nicht-flüchtigen
Speicher 410 zu speichern (Schritte S204–S209), unabhängig
durchgeführt wird, ohne auf eine Schreibanforderung von dem Benutzer zu warten.
Somit wird die Bestimmung durchgeführt, wenn der Inhalt in dem tragbaren Telefon
40 empfangen wird, und der heruntergeladene Inhalt wird in den nicht-flüchtigen
Speicher 410 geschrieben, falls es eine Schreibanforderung von dem Benutzer
gibt, nachdem bestimmt ist, dass das UIM 50, das in das tragbare Telefon
40 zu der Zeit eines Empfangs des Inhalts eingeführt ist, ein UIM
ist, für dessen Verwendung ein gültiger Benutzer des tragbaren Telefons
40 autorisiert ist.
6 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen veranschaulicht,
die durch das tragbare Telefon 40 und das UIM 50 durchgeführt
werden, wenn Inhalt gelesen wird, der in dem nicht-flüchtigen Speicher
410 von Telefon 40 gespeichert ist.
Ein Benutzer betreibt das tragbare Telefon 40, in das sein/ihr
eigenes UIM 50 eingeführt ist, um auf einem Anzeigeschirm von Telefon
40 eine Liste von Daten oder Programmen anzuzeigen, die im nicht-flüchtigen
Speicher 410 gespeichert sind, wobei Daten und Programme Inhalt enthalten,
der heruntergeladen und im Speicher 410 gemäß der beschriebenen
Schreiboperation gespeichert ist (siehe 5). Der Benutzer
wählt dann, durch eine Operationseingabe, Daten oder ein Programm, um darauf
zuzugreifen, aus derartigem Inhalt, der auf dem Anzeigeschirm aufgeführt ist.
Die CPU 405 von Telefon 40, die die Operationseingabe zum Anfordern
zum Lesen eines ausgewählten Programms oder von Daten aus dem nicht-flüchtigen
Speicher 410 empfangen hat, bestimmt zuerst, ob die ausgewählten Daten
oder das Programm das ist, was durch ein Netz erhalten wurde.
Die Bestimmung wird auf der Basis dessen durchgeführt, ob den
ausgewählten Daten der Identifikator zugewiesen ist, der zeigt, dass der Inhalt
durch ein Netz erhalten ist. Wenn bestimmt ist, dass die ausgewählten Daten
oder das Programm durch ein Netz erhalten wurden, wird eine Lesesteueroperation
gestartet, die in dem Sequenzdiagramm von 6 gezeigt
wird. In dem Fall, dass die ausgewählten Daten oder das Programm nicht durch
das Netz erhalten wurden, z.B. ein Browser, muss die Operation in 6
nicht durchgeführt werden, da ein beliebiger Benutzer von Telefon
40 derartige Daten oder ein Programm verwenden kann.
Es sollte vermerkt werden, dass in der Beschreibung der vorliegenden
Erfindung die folgenden drei Modi als Modi zum Zugriff auf Inhalt, der in dem nicht-flüchtigen
Speicher 410 gespeichert ist, vergegenwärtigt werden:
- (1) Lesen von Inhalt aus dem nicht-flüchtigen Speicher 410, z.B.
zum Speichern von ausgewähltem Inhalt in das UIM 50;
- (2) Lesen von Inhalt aus dem nicht-flüchtigen Speicher 410 zur
Verwendung im tragbaren Telefon 40, z.B. zum Anzeigen eines ausgewählten
Inhalts (Bilddaten) auf einem Anzeigeschirm von Telefon 40, oder zum Ausführen
eines ausgewählten Inhalts (eines Programms) in Telefon 40; und
- (3) Verweisen auf Inhalt, der im nicht-flüchtigen Speicher 410
gespeichert ist, z.B. Bestätigen, ob ein ausgewählter Inhalt in dem nicht-flüchtigen
Speicher 410 gespeichert ist durch Durchsuchen von Speicher 410.
In der folgenden Beschreibung wird der zweite Modus unter den obigen
drei Modi für eine Beispieloperation gezeigt.
Es ist auch zu vermerken, dass ein Trigger zum Anfordern von Zugriff
auf Inhalt, der in dem nicht-flüchtigen Speicher 410 gespeichert ist,
nicht auf eine Operationseingabe durch einen Benutzer begrenzt ist. Stattdessen
kann ein laufendes Programm das Lesen von Inhalt anfordern.
Wie in 6 gezeigt, überträgt
die CPU 405 zuerst zum UIM 50, das in das tragbare Telefon
40 eingeführt ist, eine ID-Übertragungsanforderung (Schritt S301).
Die CPU 505 des UIM 50 liest, bei Empfang der ID-Übertragungsanforderung,
einen UIMID aus dem UIMID-Speicherbereich 504c für eine Übertragung
zum Telefon 40 (Schritt S302).
Die CPU 405 des tragbaren Telefons 40 vergleicht,
bei Empfang eines UIMID vom UIM 50, den empfangenen UIMID mit dem UIMID,
der im Besitzerinformationsregistrationsbereich 410b registriert ist (Schritt
S303) um zu bestimmen, ob das UIM 50, das gegenwärtig in das Telefon
40 eingeführt ist, eines ist, das im Besitz durch den Besitzer von
Telefon 40 ist.
In dem Fall, dass der UIMID, der vom UIM 50 übertragen
wird, das gegenwärtig in das Telefon 40 eingeführt ist, nicht
mit dem UIMID übereinstimmt, der in dem Besitzerinformationsregistrationsbereich
410b gespeichert ist (Schritt S304: Nein), d.h. in dem Fall, dass bestimmt
wird, dass das UIM 50, das gegenwärtig in das Telefon 40
eingeführt ist, nicht im Besitz durch den Besitzer von Telefon 40
ist, zeigt die CPU 405 von Telefon 40 auf ihrem Anzeigeschirm
eine Nachricht an, die einen Benutzer informiert, dass ihm/ihr nicht gestattet ist,
auf den Inhalt zuzugreifen, der in dem nicht-flüchtigen Speicher
410 gespeichert ist, da er/sie nicht den Besitzer von Telefon
40 ist (Schritt S305). Unterdessen bricht die CPU die Ausführung einer
Leseoperation ab, da der Zugriff auf den ausgewählten Inhalt gemäß
der Leseanforderung nicht gestattet ist.
In einem Fall, dass die zwei UIMIDs, die im Schritt S303 verglichen
werden, miteinander übereinstimmen (Schritt S304: Ja), d.h. in einem Fall,
wo bestimmt wird, dass das UIM 50, das gegenwärtig in das Telefon
40 eingeführt ist, ein UIM 50 ist, das im Besitz durch den
Besitzer von Telefon 40 ist, gestattet die CPU 405 von Telefon
40 Zugriff auf den in Frage kommenden Inhalt (Schritt S306), und liest
den Inhalt aus dem nicht-flüchtigen Speicher 410 (Schritt S307). Falls
der gelesene Inhalt Bilddaten oder Filmdaten ist, zeigt die CPU 405 den
Inhalt auf ihrem Anzeigeschirm an. Falls der Inhalt Musikdaten ist, führt die
CPU 405 die Abspieloperation des Inhalts aus. In einem Fall, dass der Inhalt
ein Programm ist, startet die CPU 405 einen Prozess basierend auf dem Programm.
Wie beschrieben, wird gemäß der Operation, die in dem Sequenzdiagramm
von 6 gezeigt wird, der Zugriff auf Inhalt, der in
dem nicht-flüchtigen Speicher 410 gespeichert ist, durch das tragbare
Telefon 40 nur gestattet, wenn das UIM 50, das in das Telefon
40 eingeführt ist, eines ist, das im Besitz des Besitzers von Telefon
40 ist, d.h. ein Benutzer, der das Telefon 40 verwendet, der Besitzer
des Telefons 40 ist.
Es ist zu vermerken, dass wenn ein UIM 50 in ein tragbares
Telefon 40 eingeführt wird, der UIMID des UIM 50 im UIMID-Speicherbereich
410a von Telefon 40 gespeichert wird. Deshalb kann der gespeicherte
UIMID, nicht der UIMID, der vom UIM 50 in dem Prozess von Schritten S204
und S205 von 5, oder Schritten S301 und S302 von
6 übertragen wird, mit dem UIMID verglichen werden,
der in dem Besitzerinformationsregistrationsbereich 410b registriert ist,
nachdem der gespeicherte UIMID aus dem UIMID-Speicherbereich 410a gelesen
ist.
Modifikation der ersten Ausführungsform
Erste Modifikation:
Der Prozess von Schritten S204 bis S207 der Schreiboperation (siehe
5) kann durch den Prozess von Schritten S401 bis S405
ersetzt werden, die in 7 gezeigt werden.
In der Modifikation nehmen wir an, dass der Authentifizierungsinformationsspeicherbereich
504d einen privaten Schlüssel (geheimen Schlüssel) und einen
öffentlichen Schlüssel entsprechend dem privaten Schlüssel, der die
geheime Hälfte eines Schlüsselpaares ist, speichert. Das öffentliche/private
Schlüsselpaar ist Authentifizierungsinformation, die verwendet wird, um dem
Besitzer von UIM 50 zu ermöglichen, in Kommunikationen mit höherer
Sicherheit einzutreten, die das tragbare Telefon 40 verwenden. Es wird
hier auch angenommen, als eine Vorbedingung zum Durchführen des Prozesses,
der in 7 gezeigt wird, dass der Besitzerinformationsregistrationsbereich
410b von Telefon 40 einen öffentlichen Schlüssel für
den Besitzer von UIM 50 speichert, wobei der öffentliche Schlüssel
von UIM 50 erhalten wird, das im Besitz durch den Besitzer von Telefon
40 ist.
Es wird vermerkt, dass in 7 Schrittnummern
400s für Schritten zugewiesen werden, die sich von dem in
5 gezeigten Sequenzdiagramm unterscheiden. Auch wird
eine Erläuterung für die Schritte weggelassen, die die gleichen wie jene
sind, die in dem in 5 gezeigten Sequenzdiagramm enthalten
sind.
Wenn ein Benutzer das tragbare Telefon 40 betreibt, in das
sein/ihr eigenes UIM 50 eingeführt ist, um das Herunterladen von Inhalt
anzuweisen, überträgt die CPU 405 von Telefon 40 eine
Anforderung zum Herunterladen zum Inhaltsserver 10 (Schritt S201). Der
Inhaltsserver 10 liest aus seinem Speicher Inhalt, der in der Anforderung
zum Herunterladen spezifiziert ist (Schritt S202), um den Inhalt zum Telefon
40 zu übertragen (Schritt S203).
Die CPU 405 des tragbaren Telefons 40 speichert
den Inhalt, der von dem Inhaltsserver 10 empfangen wird, im RAM
409. Die CPU 405 überträgt eine Nachricht (Klartext),
die zu verschlüsseln ist, und eine Verschlüsselungsinstruktion, die die
Verschlüsselung der Nachricht unter Verwendung eines privaten Schlüssels
für den Besitzer von UIM 50 anweist (Schritt S401).
Die CPU 505 von UIM 50 liest, bei Empfang der Nachricht
und der Verschlüsselungsinstruktion, einen privaten Schlüssel für
den Besitzer von UIM 50 aus dem Authentifizierungsinformationsspeicherbereich
504d und verwendet den privaten Schlüssel, um die
Nachricht zu verschlüsseln (Schritt S402). Die CPU 505 überträgt
dann die verschlüsselte Nachricht zum tragbaren Telefon 40 (Schritt
S403).
Die CPU 405 vom tragbaren Telefon 40 entschlüsselt,
bei Empfang der verschlüsselten Nachricht, die verschlüsselte Nachricht
unter Verwendung des öffentlichen Schlüssels, der in dem Besitzerinformationsregistrationsbereich
410b registriert ist (Schritt S404) um zu bestimmen, ob die Nachricht richtig
entschlüsselt wurde (Schritt S405). Die Bestimmung wird durchgeführt um
zu bestimmen, ob das UIM 50, das gegenwärtig in das tragbare Telefon
40 eingeführt ist, im Besitz durch den Besitzer von Telefon
40 ist.
In dem Fall, dass die Nachricht nicht korrekt entschlüsselt wurde
(Schritt 405: Nein), d.h. UIM 50, das gegenwärtig in das
tragbare Telefon 40 eingeführt ist, ist nicht das UIM 50,
das im Besitz durch den Besitzer von Telefon 40 ist, zeigt die CPU
405 von Telefon 40 eine Nachricht an, die informiert, dass der
heruntergeladene Inhalt nicht in dem nichtflüchtigen Speicher 410
gespeichert werden kann (Schritt S208).
In dem Fall, dass die Nachricht korrekt entschlüsselt wurde,
d.h. das UIM, das gegenwärtig in das tragbare Telefon 40 eingeführt
ist, das UIM 50 ist, das im Besitz durch den Besitzer von Telefon
40 ist (Schritt S405: Ja), gestattet die CPU 405 die Speicherung
des heruntergeladenen Inhalts in dem nichtflüchtigen Speicher 410
(Schritt 209), und wenn sie instruiert ist, z.B. durch eine Operationseingabe,
den Inhalt in den nicht-flüchtigen Speicher 410 zu schreiben (Schritt
S210: Ja), schreibt sie den Inhalt in den nicht-flüchtigen Speicher
410 (Schritt S211).
Wie beschrieben wurde, kann der Schreibprozess von Schritten S204
bis S207 (siehe 5) durch den Prozess von Schritten
S401 bis S405 in dem in 7 gezeigten Sequenzdiagramm
ersetzt werden. Ähnlich kann in der Leseoperation, die in der ersten Ausführungsform
beschrieben wird, der Prozess von Schritten S301 bis S304 (siehe 6)
durch den Prozess von Schritten S401 bis S405 von 7
ersetzt werden. In der Modifikation können die gleichen Effekte wie in der
obigen ersten Ausführungsform erzielt werden.
Zweite Modifikation:
In der obigen ersten Ausführungsform wird der UIMID verwendet
um zu bestimmen, ob das UIM 50, das gegenwärtig in UIM 50
eingeführt ist, eines ist, das im Besitz durch den Besitzer des tragbaren Telefons
40 ist. Es kann eine Telefonnummer (Identifikationsinformation zum Empfangen
eines Kommunikationsdienstes), die in dem UIM 50 gespeichert ist, an Stelle
des UIMID verwendet werden um zu bestimmen, ob das UIM 50, das gegenwärtig
in UIM 50 eingeführt ist, eines ist, das im Besitz durch den Besitzer
des tragbaren Telefons 50 ist. Alternativ kann ein Benutzer-ID, der in
dem Teilnehmerinformationsspeicherbereich 504a gespeichert ist, für
die Bestimmung verwendet werden. Außerdem kann alternativ Authentifizierungsinformation,
wie etwa ein Passwort, ein öffentlicher Schlüssel, ein privater Schlüssel
und dergleichen, an Stelle des UIMID verwendet werden, wobei die Authentifizierungsinformation
in dem UIM 50 gespeichert ist und für Benutzerauthentifizierung verwendet
wird. Somit enthält Identifikationsinformation, die in der Bestimmung verwendet
wird, einen beliebigen Typ von Information, die in dem UIM 50 gespeichert
ist, falls die Information für das UIM 50 eindeutig ist oder ein gültiger
Benutzer von UIM 50 ist.
Dritte Modifikation:
In der obigen ersten Ausführungsform wird der UIMID verwendet
um zu bestimmen, ob das UIM 50, das gegenwärtig in UIM 50
eingeführt ist, eines ist, das im Besitz durch den Besitzer des tragbaren Telefons
40 ist. Es kann eine Bestimmung, die ein Paar eines privaten/öffentlichen
Schlüssels für den Besitzer von UIM verwendet, zusätzlich zu der
Bestimmung durchgeführt werden, die den UIMID verwendet. In diesem Fall speichert
der Besitzerinformationsregistrationsbereich 410b, zusätzlich zu dem
UIMID von UIM 50, was im Besitz durch den Besitzer des tragbaren Telefons
40 ist, einen öffentlichen Schlüssels des Besitzers von UIM
50. Alternativ kann zusätzlich zu der Bestimmung, die einen UIMID
verwendet, eine Bestimmung, die Authentifizierungsinformation (z.B. ein Passwort,
einen privaten Schlüssel etc.) für den Besitzer von UIM 50 verwendet,
durchgeführt werden.
B. Zweite Ausführungsform
Als Nächstes wird eine Beschreibung einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gegeben. In den Figuren sind gleichen Komponenten die
gleichen Bezugszeichen zugewiesen, wie sie in der ersten Ausführungsform verwendet
werden. Auch wird eine Erläuterung für gleiche Abschnitte weggelassen.
Die Konfiguration von Kommunikationssystem 1 gemäß der zweiten
Ausführungsform ist die gleiche wie die der ersten Ausführungsform, wie
in 1 gezeigt, mit Ausnahme dessen, dass einem tragbaren
Telefon nun ein Bezugszeichen 41 und einem UIM das Bezugszeichen
51 zugewiesen sind.
Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der obigen
ersten Ausführungsform dadurch, dass die Registrierungsoperation eines UIMID
von UIM 50, das im Besitz durch den Besitzer des tragbaren Telefons
40 ist, in der zweiten Ausführungsform nicht durchgeführt wird.
Stattdessen wird ein UIMID eines UIM 50, das in ein tragbares
Telefon 41 zur Zeit des Herunterladens von Inhalt eingeführt ist,
in Verbindung mit dem heruntergeladenen Inhalt gespeichert.
8 ist ein Blockdiagramm, das eine Hardwarekonfiguration
eines tragbaren Telefons 41 gemäß der zweiten Ausführungsform
veranschaulicht. Das tragbare Telefon 41, das in 8
gezeigt wird, unterscheidet sich von dem tragbaren Telefon 40 in der ersten
Ausführungsform dadurch, dass ein Inhaltsspeicherbereich 410c an Stelle
des Besitzerinformationsregistrationsbereiches 410b vorgesehen ist. Wenn
Inhalt von einem Inhaltsserver 10 heruntergeladen wird, werden Daten des
Inhalts in Inhaltsspeicherbereich 410c in Verbindung mit einem UIMID eines
UIM 51 gespeichert, das in das tragbare Telefon 41 zur Zeit des
Herunterladens des Inhalts eingeführt ist, auf eine derartige Weise, wie in
9 gezeigt. Es ist zu vermerken, dass 9
ein konzeptionelles Diagramm ist, das eine beispielhafte Tabelle von Inhalt und
UIMIDs zeigt, die in Verbindung miteinander gespeichert sind. An Stelle einer Verknüpfung
von Daten von jeder Inhaltsmenge mit einem zugehörigen UIMID kann Identifikationsinformation
jeder Inhaltsmenge in Verbindung mit einem zugehörigen UIMID in einer getrennten
Inhaltsliste im nicht-flüchtigen Speicher 420 gespeichert werden.
Unter dem Inhalt, der in dem Inhaltsspeicherbereich 410c
gespeichert ist, umfasst ein Java-AP JAR-Dateien ebenso wie ADF (Anwendungsdeskriptordatei),
die verschiedene Steuerinformation zum Steuern von Installation und Aktivierung
der JAR-Dateien und Netzzugriffsoperationen beschreibt.
Die CPU 405 implementiert verschiedene Programme, die in
der Speichereinheit 406 gespeichert sind, wobei dadurch jede der Einheiten
gesteuert wird, die mit der CPU über den Bus 411 verbunden sind. Gemäß
der zweiten Ausführungsform speichert, wenn Inhalt von dem Inhaltsserver
10 heruntergeladen wird, die CPU 405 heruntergeladenen Inhalt
in dem Inhaltsspeicherbereich 410c in Verbindung mit einem UIMID eines
UIM 51, das in das tragbare Telefon 41 zur Zeit des Herunterladens
von Inhalt eingeführt ist. Es ist zu vermerken, dass ein UIMID des gegenwärtigen
UIM 51 im UIMID-Speicherbereich 410a gespeichert ist, wenn das
UIM 51 in das tragbare Telefon 41 eingeführt ist.
In einem Fall ferner, dass Zugriff auf einen heruntergeladenen Inhalt
(z.B. Ausführung eines Java-AP, Anzeigen von Bilddaten etc.) durch einen gegenwärtigen
Benutzer des tragbaren Telefons 41 instruiert wird, vergleicht die CPU
405 den UIMID, der im UIMID-Speicherbereich 409a gespeichert ist,
mit einem UIMID, der in Verbindung mit dem Inhalt gespeichert ist, der zu verwenden
ist, wobei dadurch bestimmt wird, ob Zugriff auf dem Inhalt durch den Benutzer gestattet
wird. Mit anderen Worten gibt, wenn Zugriff auf Inhalt, der in Inhaltsspeicherbereich
410c gespeichert ist, durch einen Benutzer angefordert wird, das tragbare
Telefon 41 dem anfordernden Benutzer Erlaubnis, falls er/sie der Besitzer
von UIM 51 ist, das in das tragbare Telefon 41 zur Zeit des Herunterladens
von Inhalt von dem Inhaltsserver 10 eingeführt ist. Dies ist so, da
der Inhaltsserver 10 zugestimmt hat, Inhalt nur dem Besitzer von UIM
51, der den Inhalt heruntergeladen hat, nicht dem Besitzer des tragbaren
Telefons 41 bereitzustellen, und deshalb ist Zugang zu dem Inhalt nur den
Besitzer des herunterladenden UIM 51 zu erlauben, es sei denn, es ist anders
spezifiziert.
10 ist ein Diagramm zum Beschreiben einer Java-AP-Laufzeitumgebung,
die in einem tragbaren Telefon 41 bereitgestellt wird. Das tragbare Telefon
41 ist mit KVM (K virtuelle Maschine) als eine Software zum Aufbauen einer
Laufzeitumgebung für Java-APs, und CLDC (verbundene begrenzte Einrichtungskonfiguration,
Connected Limited Device Configuration) versehen. CLDC ist eine Java-Laufzeitumgebungsbasis,
die auf kompakte, in einer Ressource beschränkte Einrichtungen zielt, wie etwa
Mobilstationen, und wird durch KVM unterstützt. Außerdem ist das tragbare
Telefon 41 auch mit J2ME (Java 2 Micro Edition) versehen, die ein ursprüngliches
Java-Erweiterungsprofil umfasst, das durch einen Kommunikationsträger erstellt
wird. Es sollte besonders vermerkt werden, dass Bereitstellung einer Java-Laufzeitumgebung
im tragbaren Telefon 41 in der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich,
sondern nur optional ist.
Wie in 10 gezeigt, enthalten native
Anwendungen Softwareprogramme, die derartige Funktionen bereitstellen, wie ein Telefonverzeichnis,
Webbrowsen und Netzkommunikation, wobei Softwareprogramme unter der Steuerung eines
OS ausgeführt werden. Als KVM wird JVM (Java Virtual Machine) verwendet, die
besonders für kompakte elektronische Einrichtungen gestaltet ist. JVM konvertiert
Bytecodes in dem Dateiformat zum Implementieren von Java-APs in Instruktionscodes,
die durch die CPU 405 mit Hilfe des OS interpretiert/ausgeführt werden
können.
Eine ursprüngliche Java-Erweiterungsbibliothek ist eine Klassenbibliothek
zum Bereitstellen von Funktionen, die für tragbare Telefone exklusiv sind,
die CLDC als ihre Basis haben. Enthalten in der ursprünglichen Java-Erweiterungsbibliothek
ist z.B. eine Benutzerschnittstellen-API (Anwendungsprogrammschnittstelle), eine
Vernetzungs-API und eine Zwischenregister-API. Zusätzlich zu einer CLDC-Klassenbibliothek
und der ursprünglichen Java-Erweiterungsbibliothek ist das tragbare Telefon
41 mit einer ursprünglichen Erweiterungsbibliothek des Herstellers
versehen, in der ursprüngliche Funktionen durch einen Hersteller
des tragbaren Telefons 41 bereitgestellt sind.
JAM (Java-Anwendungsmanager) hat eine Funktion zum Managen von Java-APs,
die in dem tragbaren Telefon 41 installiert sind, unter der Steuerung des
OS. JAM stellt derartige Funktionen bereit, wie etwa Anzeigen einer Liste von Java-APs,
die in dem tragbaren Telefon 41 gespeichert sind, Managen einer Implementierung
(Aktivierung, erzwungene Terminierung etc.) von Java-APs, Installation oder Aktualisierung
von Java-APs und Löschen von Java-APs, die in dem tragbaren Telefon
41 gespeichert sind. Es ist zu vermerken, dass JAM eine native Komponente
unabhängig von KVM ist, und deshalb nicht von Java-APs gesteuert werden kann.
Ein JAR-(Java-Archiv) Speicher und eine Zwischenregister sind Speicherbereiche,
die in dem Inhaltsspeicherbereich 410c des nicht-flüchtigen Speichers
420 vorgesehen sind. Der JAR-Speicher speichert, für jedes Java-AP,
das in dem tragbaren Telefon 41 installiert ist, JAR-Dateien für jeweilige
Java-APs. Eine JAR-Datei enthält ein Java-AP-Programm selbst, und Bilddateien,
Sprachdateien und dergleichen, die verwendet werden, wenn das Programm ausgeführt
wird. Ähnlich speichert das Zwischenregister Daten für jeweilige Java-APs.
Daten, die in dem Zwischenregister gespeichert sind, werden permanent beibehalten.
Ferner wird ein Java-AP durch JAM so gesteuert, um nur auf seine eigenen Daten unter
Datenmengen für jeweilige Java-APs zuzugreifen. Ein Speicherbereich für
jedes Java-AP in dem JAR-Speicher und dem Zwischenregister wird durch JAM zugewiesen,
wenn ein Java-AP installiert wird.
11 ist ein Blockdiagramm, das eine Hardwarekonfiguration
eines UIM 51 gemäß der zweiten Ausführungsform veranschaulicht.
UIM 51 unterscheidet sich von UIM 50 der ersten Ausführungsform
dadurch, dass UIM 51 ferner einen Inhaltslistenspeicherbereich
504e umfasst, der eine Liste von Inhalt speichert, der heruntergeladen
wird durch Einführen von UIM 51 in ein beliebiges tragbares Telefon
41. Der Inhaltsname, z.B. ein Dateiname eines heruntergeladenen Inhalts,
wird in der Inhaltsliste gespeichert, wie in 12 gezeigt.
wie oben beschrieben, werden Daten des heruntergeladenen Inhalts in dem Inhaltsspeicherbereich
410c des tragbaren Telefons 41 gespeichert. Wenn der Inhalt aus
dem Inhaltsspeicherbereich 410c durch den Besitzer von UIM 51
gelöscht wird, wird der Inhaltsname des entsprechenden Inhalts aus der Inhaltsliste
des Inhaltslistenspeicherbereiches 504e von UIM 51 gelöscht.
Operation der zweiten Ausführungsform
In dem folgenden wird eine Erläuterung für einen Fall gegeben,
wo ein Java-AP heruntergeladen wird unter Verwendung eines tragbaren Telefons
41, in das ein UIM 51 eingeführt ist, und das heruntergeladene
Java-AP wird durch eine Anforderung von einem Benutzer ausgeführt. Es ist zu
vermerken, dass ein Java-AP nur ein Beispiel von Inhalt ist, der heruntergeladen
wird, und dass der heruntergeladene Inhalt Bilddaten, Musikdaten, Programme außer
Java-APs und dergleichen enthalten kann.
13 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen des Inhaltsservers
10, des tragbaren Telefons 41 und des UIM 51 in einem
Fall zeigt, dass das tragbare Telefon 41 ein Java-AP vom Inhaltsserver
10 herunterlädt. Zuerst führt ein Benutzer sein/ihr UIM
51 in das tragbare Telefon 41 ein, und fordert Aktivierung eines
Webbrowsers durch Betreiben einer Operationseingabeeinheit 402 des tragbaren
Telefons 41 an. Als ein Ergebnis wird das tragbare Telefon 41
aktiviert, auf seinem Anzeigeschirm Webseiten anzuzeigen, die von einem Inhaltsserver
10 bereitgestellt werden. Dann fordert der Benutzer Herunterladen eines
Java-AP durch eine Operationseingabe an, während er eine Webseite betrachtet,
und die Operation zum Herunterladen, wie in 13 gezeigt,
wird gestartet.
Die CPU 405 des tragbaren Telefons 41 überträgt
eine Anforderung zum Herunterladen zu dem Inhaltsserver 10 durch eine drahtlose
Kommunikationseinheit 401 (Schritt S501). Die Anforderung zum Herunterladen
enthält einen Befehl, der das Herunterladen instruiert, und Information, die
ein Java-AP spezifiziert. Die Anforderung zum Herunterladen wird zum Inhaltsserver
10 über ein mobiles Paketkommunikationsnetz 30 und das Internet
20 übertragen. Der Inhaltsserver 10 liest, bei Empfang der
Anforderung zum Herunterladen, aus seinem speichert das Java-AP, das in der Anforderung
spezifiziert ist (Schritt S502), und überträgt das Java-AP zu dem tragbaren
Telefon 41 (Schritt S503).
Vor einer Übertragung der Anforderung zum Herunterladen überträgt
das tragbare Telefon 41 eine Anforderung zum Inhaltsserver 10
für die Übertragung einer ADF (Anwendungsdeskriptordatei) eines Java-AP,
das herunterzuladen ist. Nach Empfang der ADF von dem Inhaltsserver 10
bestimmt die CPU 405 von Telefon 41, ob das Java-AP heruntergeladen
werden kann, auf der Basis von Information, die in der ADF enthalten ist. In einem
Fall z.B., dass die Größe der JAR-Datei des Java-AP größer als
die Größe ist, die im Telefon 41 zulässig ist, bestimmt
die CPU 405, dass das Java-AP nicht heruntergeladen werden kann. In dem
Fall, dass bestimmt wird, dass das Java-AP heruntergeladen werden kann, überträgt
die CPU 405 des tragbaren Telefons 41 zum Inhaltsserver
10 eine Anforderung für das Herunterladen einer anwendbaren JAR-Datei
auf der Basis der ADF (Schritt S501). Es wird vermerkt, dass die JAR-Datei in einem
Server gespeichert ist, dessen Standort in der ADF bezeichnet
ist, speziell in "PackageURL" (siehe 20), und sich
der Server, der die JAR-Datei speichert, von dem Inhaltsserver 10 unterscheiden
kann, der die ADF übertragen hat. In diesem Fall überträgt die CPU
405 des tragbaren Telefons 41 die Anforderung zum Herunterladen
der JAR-Datei zum Inhaltsserver 10, der durch den PackageURL bezeichnet
ist, nicht zu dem Inhaltsserver 10, der die ADF übertragen hat. Somit
kann mehr als ein Inhaltselement (d.h. die ADF und die JAR-Datei) von mehr als einem
Inhaltsserver 10 heruntergeladen werden, in einem derartigen Fall, wo Empfangen
eines vollständigen Anwendungsprogramms den Empfang von mehr als einem Inhaltselement
erfordert.
Nach Empfangen des Java-AP, das von dem Inhaltsserver 10
übertragen wird, erhält die CPU 405 des tragbaren Telefons
41 einen UIMID von dem UIMID-Speicherbereich 410a (Schritt S504).
Der erhaltene UIMID ist der von UIM 51, das gegenwärtig in das tragbare
Telefon 41 eingeführt ist, da wenn UIM 51 in das Telefon
41 eingeführt ist, der UIMID des eingeführten Telefons
41 in dem UIMID-Speicherbereich 410a gespeichert ist. Anschließend
speichert die CPU 405 den UIMID, der in Schritt S504 erhalten wird, im
Inhaltsspeicherbereich 410c in Verbindung mit dem heruntergeladenen Java-AP
(Schritt S505).
Speziell weist die CPU 405 in Schritt S505 mit der Hilfe
von JAM einen Speicherbereich in jedem von dem JAR-Speicher und dem Zwischenregister
des Inhaltsspeicherbereiches 410c zu. Anschließend installiert die
CPU 405 die heruntergeladene JAR-Datei in dem zugewiesenen JAR-Speicher,
und speichert zur gleichen Zeit die JAR-Datei in Verbindung mit der ADF des Java-AP
und dem UIMID in dem Inhaltsspeicherbereich 410c.
In Schritt S506 erhält die CPU 405 des tragbaren Telefons
41 den Namen des heruntergeladenen Inhalts, z.B. den Dateinamen der JAR-Datei,
und überträgt den erhaltenen Inhaltsnamen zum UIM 51 durch die
UIM-Schnittstelle 404. Die CPU 505 von UIM 51 empfängt
den Namen des heruntergeladenen Inhalts durch die externe Schnittstelle
501, und fügt den Inhaltsnamen der Inhaltsliste im Inhaltslistenspeicherbereich
504e hinzu, wobei dadurch die Inhaltsliste aktualisiert wird (Schritt S507).
Die CPU 505 überträgt dann zu dem tragbaren Telefon
41 eine Meldung, dass die Aktualisierung der Inhaltsliste abgeschlossen
ist (Schritt S108).
Als Nächstes wird ein Prozess zum Ausführen eines Java-AP
mit Bezug auf das in 14 gezeigte Flussdiagramm erläutert.
Der Prozess wird durch CPU 405 des tragbaren Telefons 41, mit
der Hilfe von JAM, durchgeführt, wenn eine Operationsinstruktion zum Instruieren
der Ausführung des Java-AP eingegeben ist.
Die CPU 410 erhält zuerst, aus dem Inhaltsspeicherbereich
410c, einen UIMID entsprechend dem Java-AP, das auszuführen ist (Schritt
S601). Es ist zu vermerken, dass der UIMID, der in Schritt S601 erhalten wird, der
von einem UIM 51 ist, das in das tragbare Telefon 41 zur Zeit
des Herunterladens des Java-AP eingeführt ist. Anschließend erhält
die CPU 405 einen UIMID, der in dem UIMID-Speicherbereich 410a
gespeichert ist, wobei der UIMID der eines UIM ist, das gegenwärtig in das
tragbare Telefon 41 eingeführt ist (Schritt S602).
Die CPU 405 vergleicht dann den UIMID, der in Schritt S601
erhalten wird, mit dem UIMID, der in Schritt S602 erhalten wird, um zu bestimmen,
ob die zwei UIMIDs miteinander übereinstimmen (Schritt S603, S604). Mit anderen
Worten vergleicht die CPU 405 einen UIMID eines UIM 51, das in
das tragbare Telefon 41 zur Zeit des Herunterladens eines Java-AP eingeführt
ist, das auszuführen ist, mit einem UIMID eines UIM 51, das gegenwärtig
in das Telefon 41 eingeführt ist, um dadurch zu bestimmen, ob ein
Benutzer, der die Ausführung eines Java-AP anfordert, der eine ist, der das
Java-AP von dem Inhaltsserver 10 heruntergeladen hat.
In dem Fall, dass die zwei UIMIDs nicht miteinander übereinstimmen
(Schritt S604: Nein), bricht die CPU 405 die Ausführung des Java-AP
ab (Schritt S605), und zeigt auf ihrem Anzeigeschirm eine Nachricht an, die den
Benutzer informiert, dass die Ausführung des Java-AP abgebrochen wurde (Schritt
S606). Die Nachricht kann den Benutzer auch darüber informieren, dass falls
er/sie wünscht, das Java-AP zu verwenden, es von dem Inhaltsserver
10 unter Verwendung seines/ihres eigenen UIM 51 herunterzuladen
ist. Ferner kann die Nachricht Information darüber, wie das Java-AP herunterzuladen
ist, als Anleitungsinformation enthalten. Dann ist die Operation zum Ausführen
eines Java-AP beendet.
In dem Fall, dass die zwei UIMIDs miteinander übereinstimmen
(Schritt S604: Ja), gestattet die CPU 405 die Ausführung des Java-AP
(Schritt S607), da der Benutzer, der die Ausführung des Java-AP anfordert,
der eine ist, der das Java-AP von dem Inhaltsserver 10 heruntergeladen
hat, und dem durch den Inhaltsserver 10 die Erlaubnis gegeben wurde, auf
das Java-AP zuzugreifen. Die CPU 405 aktiviert dann das Java-AP (Schritt
S608), und startet den Prozess gemäß dem Programm.
Wie beschrieben wurde, ermöglicht die vorliegende Ausführungsform
dem tragbaren Telefon 41, Zugriff auf ein Java-AP, das von dem Inhaltsserver
10 heruntergeladen wurde, nur auf den Besitzer eines UIM 51 einzuschränken,
das zur Zeit des Herunterladens des Java-AP in das tragbare Telefon 41
eingeführt ist.
Modifikation der zweiten Ausführungsform:
In der Java-AP-Ausführungsoperation (siehe 14)
wird der UIMID verwendet um zu bestimmen, ob Zugriff auf ein Java-AP zu erlauben
ist. Es kann jedoch eine Inhaltsliste, die in dem Inhaltslistenspeicherbereich
504e gespeichert ist, an Stelle des UIMID verwendet werden.
15 ist ein Flussdiagramm, das eine Operation des tragbaren
Telefons 41 bei einer Bestimmung zeigt, ob Zugriff auf ein Java-AP zu erlauben
ist, unter Verwendung einer Inhaltsliste, die in dem Inhaltslistenspeicherbereich
504e gespeichert ist. Die in der Figur gezeigte Operation wird durch JAM
durch CPU 405 von Telefon 41 ausgeführt, wenn eine Operationsinstruktion
eingegeben ist, die die Ausführung des Java-AP instruiert. Es ist zu vermerken,
dass für die gleichen Schritte die gleichen Schrittnummern wie in
14 zugewiesen wurden.
Die CPU 405 erhält zuerst, von dem Inhaltsspeicherbereich
410c, den Inhaltsnamen (z.B. den Dateinamen einer JAR-Datei) eines Java-AP,
das auszuführen ist (Schritt S601). Als Nächstes führt die CPU
405 Kommunikation mit dem UIM 51 durch die UIM-Schnittstelle
404 durch, um eine Inhaltsliste von dem Inhaltslistenspeicherbereich
504e des UIM 51 zu erhalten (Schritt S602a).
Die CPU 405 bestimmt dann in Schritt S603a, ob der Inhaltsname
des Java-AP, der in Schritt S601a erhalten wird, mit einem beliebigen von Inhaltsname(n)
übereinstimmt, der/die in der Inhaltsliste enthalten ist/sind, die in Schritt
S602a erhalten wird, wobei dadurch bestimmt wird, ob ein gegenwärtiger Benutzer
des tragbaren Telefons 41, der die Ausführung des Java-AP instruiert,
der eine ist, der das Java-AP von dem Inhaltsserver 10 heruntergeladen
hat.
In dem Fall, dass der Inhaltsname des Java-AP, das auszuführen
ist, nicht mit beliebigen des/der Inhaltsname(n) übereinstimmt, der/die in
der Inhaltsliste aufgeführt ist/sind (Schritt S604: Nein), wird die Ausführung
des Java-AP abgebrochen (Schritt S605). Es wird eine Nachricht des Abbruchs der
Ausführung des Java-AP auf einem Anzeigeschirm des tragbaren Telefons
41 angezeigt (Schritt S606), bevor die Operation beendet wird.
In dem Fall, dass der Inhaltsname des Java-AP, das auszuführen
ist, mit beliebigen des/der Inhaltsname(n) übereinstimmt, der/die in der Inhaltsliste
aufgeführt ist/sind (Schritt S604: Ja), wird bestimmt, dass der Benutzer, der
die Ausführung des Java-AP anfordert, der eine ist, der das Java-AP von dem
Inhaltsserver 10 heruntergeladen hat, und auch ein Benutzer ist, dem durch
den Inhaltsserver 10 die Bereitstellung von dem und der Zugriff auf das
Java-AP offiziell gestattet ist, wobei die CPU 405 somit die Ausführung
des Java-AP gestattet (Schritt S607). Das Java-AP wird somit aktiviert (Schritt
S608), und der Prozess gemäß dem Programm wird gestartet.
Somit kann eine Inhaltsliste, die in dem Inhaltslistenspeicherbereich
504e gespeichert ist, an Stelle eines UIMID verwendet werden um zu bestimmen,
ob Zugriff auf ein Java-AP zu erlauben ist. Ferner kann die Inhaltsliste zusätzlich
zu einem UIMID verwendet werden.
C. Dritte Ausführungsform
Als Nächstes wird eine Beschreibung einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gegeben. Die Konfiguration der dritten Ausführungsform
ist die gleiche wie die zweite Ausführungsform, sodass eine Erläuterung
davon hier weggelassen wird. Mit anderen Worten wird in der dritten Ausführungsform
auf das Kommunikationssystem 1 in 1, das
tragbare Telefon in 8 und das UIM 51, wie
in 11 gezeigt, verwiesen.
In der dritten Ausführungsform nehmen wir an, dass ein Paar eines
privaten/öffentlichen Schlüssels für den Besitzer von UIM
51 generiert und in dem Authentifizierungsinformationsspeicherbereich
504d des UIM 51 gespeichert wird (siehe 11).
Auch wird der Inhalt, der von dem Inhaltsserver 10 heruntergeladen wird,
im Inhaltsspeicherbereich 410c des nichtflüchtigen Speichers
420 (siehe 8 und 16)
in Verbindung mit einem öffentlichen Schlüssel für den Besitzer eines
UIM 51 gespeichert, das in das tragbare Telefon 41 zur Zeit des
Herunterladens eingeführt ist, während in der zweiten Ausführungsform
der heruntergeladene Inhalt in Verbindung mit einem UIMID des herunterladenden UIM
51 gespeichert wird. Der öffentliche Schlüssel, der in Verbindung
mit dem heruntergeladenen Inhalt gespeichert wird, wird von dem UIM 51
erhalten.
An Stelle einer Assoziierung eines öffentlichen Schlüssels
mit dem Inhalt selbst kann ein öffentlicher Schlüssel mit Inhaltsidentifikationsinformation
in Verbindung gebracht werden, die jedem Inhalt zugewiesen wird, der in dem nichtflüchtigen
Speicher 420 gespeichert ist. In diesem Fall kann eine getrennte Inhaltsliste
in dem nicht-flüchtigen Speicher 420 gespeichert werden.
17 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen des Inhaltsservers
10, des tragbaren Telefons 41 und des UIM 51 zum Herunterladen
von Inhalt von dem Inhaltsserver 10 und Speichern des Inhalts in dem nicht-flüchtigen
Speicher 420 zeigt.
Wenn ein Benutzer das Herunterladen von Inhalt durch Betreiben des
tragbaren Telefons 41 anfordert, in das sein/ihr eigenes UIM
51 eingeführt ist, überträgt die CPU
405 von Telefon 41 eine Anforderung zum Herunterladen zum Inhaltsserver
10 (Schritt S701). Der Inhaltsserver 10 liest aus seinem Speicher
Inhalt, der in der Anforderung bezeichnet wird (Schritt S702), um den Inhalt zum
Telefon 41 zu übertragen (Schritt S703).
Die CPU 405 des tragbaren Telefons 41 speichert
den Inhalt, der von dem Inhaltsserver 10 empfangen wird, im RAM
409, und überträgt dann eine Übertragungsanforderung für
einen öffentlichen Schlüssel zu dem UIM 51, das in das tragbare
Telefon 41 eingeführt ist (Schritt S704). Die CPU 505 des
UIM 51 liest, auf Empfang der Anforderung hin, einen öffentlichen
Schlüssel für den Besitzer von UIM 51 aus dem Authentifizierungsinformationsspeicherbereich
504d, um den öffentlichen Schlüssel zum tragbaren Telefon
41 zu übertragen (Schritt S705).
Die CPU 405 des tragbaren Telefons 41 speichert,
wenn durch den Benutzer z.B. durch eine Operationseingabe angefordert wird, den
Inhalt im nicht-flüchtigen Speicher 420 zu speichern (Schritt S706:
Ja), den öffentlichen Schlüssel in nicht-flüchtigen Speicher
420, in Verbindung mit dem heruntergeladenen Inhalt. Alternativ kann ein
öffentlicher Schlüssel des Besitzers von UIM 51 von UIM
51 zum tragbaren Telefon 41 für eine Speicherung in den nicht-flüchtigen
Speicher 420 zu der Zeit übertragen werden, wenn das UIM
51 in das Telefon 41 eingeführt ist, und an Stelle einer
Aufforderung des UIM 51, einen öffentlichen Schlüssel in Schritten
S704 und S705 zu übertragen, kann die CPU 405 den öffentlichen
Schlüssel lesen, der in dem nicht-flüchtigen Speicher 420 gespeichert
ist, und den öffentlichen Schlüssel in Verbindung mit dem heruntergeladenen
Inhalt im nicht-flüchtigen Speicher 420 speichern.
18 ist ein Sequenzdiagramm, das Operationen des tragbaren
Telefons 41 und des UIM 51 veranschaulicht, wenn Inhalt gelesen
wird, der in dem nicht-flüchtigen Speicher 420 in dem tragbaren Telefon
41 gespeichert ist.
Ein Benutzer betreibt das tragbare Telefon 41, in das sein/ihr
eigenes UIM 51 eingeführt ist, um auf einem Anzeigeschirm von Telefon
41 eine Liste von Daten und Programmen anzuzeigen, die in dem nicht-flüchtigen
Speicher 420 gespeichert sind. Der Benutzer wählt dann, aus den aufgeführten
Daten oder Programmen auf dem Bildschirm, Daten oder ein Programm zur Verwendung
aus, z.B. durch eine Operationseingabe. Wenn eine Leseoperation der ausgewählten
Daten von dem nichtflüchtigen Speicher 420 angefordert wird, bestimmt
die CPU 405 des tragbaren Telefons 41, ob die ausgewählten
Daten oder das Programm durch ein Netz erhalten sind. Wenn bestimmt wird, dass die
ausgewählten Daten oder das Programm durch ein Netz erhalten wurden, wird die
in 18 gezeigte Operation gestartet.
Wie in der Figur gezeigt, überträgt die CPU 405
zum UIM 51, das in das tragbare Telefon 41 eingeführt ist,
eine Nachricht, die zu verschlüsseln ist, und eine Verschlüsselungsanforderung
zum Verschlüsseln der Nachricht unter Verwendung eines privaten Schlüssels
für den Besitzer von UIM 51 (Schritt S801). Die CPU 505 von
UIM 51 liest, auf Empfang der Nachricht und der Verschlüsselungsanforderung
hin, einen privaten Schlüssel für den Besitzer von UIM 51 und
verschlüsselt die Nachricht unter Verwendung des privaten Schlüssels (Schritt
S802). Dann überträgt die CPU 405 die verschlüsselte Nachricht
zu dem tragbaren Telefon 41 (Schritt S803).
Die CPU 405 des tragbaren Telefons 41 entschlüsselt,
auf Empfang der verschlüsselten Nachricht hin, die Nachricht unter Verwendung
eines öffentlichen Schlüssels, der in dem nichtflüchtigen Speicher
420 in Verbindung mit dem Inhalt gespeichert ist, der durch den Benutzer
ausgewählt ist (Schritt S804), um zu bestimmen, ob die Nachricht korrekt entschlüsselt
ist (Schritt S805).
Gemäß der Bestimmung in Schritt S805 ist es möglich
zu bestimmen, ob das UIM 50, das gegenwärtig in das tragbare Telefon
41 eingeführt ist, das UIM 51 ist, das in das tragbare Telefon
41 zur Zeit des Herunterladens des Inhalts ist, den der gegenwärtige
Benutzer von Telefon 41 wünscht zu verwenden; mit anderen Worten ist
es möglich zu bestimmen, ob der Benutzer, der versucht, den Inhalt unter Verwendung
des tragbaren Telefons 41 zu verwenden, der eine ist, der den Inhalt heruntergeladen
hat und auch der, dem eine Erlaubnis gegeben wurde, den Inhalt von dem Inhaltsserver
10 zu verwenden.
In dem Fall, dass die Nachricht nicht richtig entschlüsselt ist
(Schritt S805: Nein), d.h. in dem Fall, wo das UIM 51, das gegenwärtig
in das tragbare Telefon 41 eingeführt ist, nicht das eine ist, das
in das Telefon 41 zur Zeit des Herunterladens des Inhalts eingeführt
ist, wird bestimmt, dass der Benutzer keine Erlaubnis zum Verwenden des Inhalts
hat. Somit zeigt die CPU 405 des Telefons 41 auf seinem Anzeigeschirm
eine Nachricht an, die den Benutzer informiert, dass der Inhalt nicht verwendet
werden kann (Schritt S806). Entsprechend bricht die CPU 405 die Ausführung
der Leseoperation ab.
In dem Fall andererseits, dass die Nachricht korrekt entschlüsselt
ist (Schritt S805: Ja), d.h. in dem Fall, dass das UIM 51, das gegenwärtig
in das tragbare Telefon 41 eingeführt ist, das eine ist, das in Telefon
41 zur Zeit des Herunterladens des Inhalts eingeführt war, gestattet
die CPU Zugriff auf den Inhalt (Schritt S807) und liest den Inhalt aus dem nicht-flüchtigen
Speicher 420 (Schritt S808). Anschließend zeigt
die CPU 405 den Inhalt auf einem Anzeigeschirm an, wenn der Inhalt, der
aus dem nicht-flüchtigen Speicher 420 gelesen wird, Bilddaten oder
Filmdaten ist. In dem Fall, dass der Inhalt Musikdaten ist, führt die CPU
405 eine Abspieloperation der Musikdaten durch. In dem Fall, dass der Inhalt
ein Programm ist, startet die CPU 405 einen Prozess gemäß dem
Programm.
Wie in der vorangehenden Beschreibung gezeigt, wird gemäß
der dritten Ausführungsform dem tragbaren Telefon 41 ermöglicht,
Zugriff auf Inhalt, der in dem nicht-flüchtigen Speicher 420 gespeichert
ist, auf jene einzuschränken, die den Inhalt unter Verwendung des tragbaren
Telefons 41 heruntergeladen haben und eine Erlaubnis zur Verwendung des
Inhalts gegeben wurde.
Gemäß der dritten Ausführungsform speichert das tragbare
Telefon 41 des weiteren den heruntergeladenen Inhalt im nichtflüchtigen
Speicher 420 in Verbindung mit einem öffentlichen Schlüssel für
den Besitzer eines gegenwärtig eingeführten UIM 51, wobei der
öffentliche Schlüssel von dem UIM 51 erhalten wurde. Wenn eine
Anforderung für Zugriff auf Inhalt durchgeführt wird, der in dem nicht-flüchtigen
Speicher 420 gespeichert ist, erhält das tragbare Telefon
41 einen öffentlichen Schlüssel oder einen privaten Schlüssel
selbst von einem UIM 51 nicht, das gegenwärtig in Telefon
41 eingeführt ist, sondern fordert das UIM 51 auf, eine Nachricht
unter Verwendung eines privaten Schlüssels zu verschlüsseln um zu verifizieren,
dass UIM 51 einen öffentlichen Schlüssel verwendet, der in Verbindung
mit dem Inhalt gespeichert ist, auf den Zugriff angefordert wird.
Somit wird ein öffentlicher Schlüssel, der zum Authentifizieren
des Besitzers von UIM 51 verwendet wird, niemals zu einer externen Einrichtung
ausgegeben, und deshalb werden Benutzer mit einer Kommunikationsumgebung mit hoher
Sicherheit versehen. Besonders in dem Fall, dass das UIM 51 ein Typ eines
Moduls ist, das Daten mit einem tragbaren Telefon 41 durch drahtlose Kommunikation
austauscht, könnte Authentifizierungssinformation, wie etwa ein privater Schlüssel,
ein Passwort oder dergleichen durch eine dritte Seite in betrügerischer Absicht
gestohlen werden, falls derartige Authentifizierungsinformation selbst von Telefon
41 zu UIM 50 übertragen wird. Ein Verfahren in der dritten
Ausführungsform verhindert jedoch ein derartiges Problem, bevor es auftritt.
Modifikation der dritten Ausführungsform
In dem tragbaren Telefon 41 erfordert Herunterladen und Speichern
von Inhalt in dem nicht-flüchtigen Speicher 420 gewöhnlich nur
eine Einmaloperation, es sei denn, es tritt ein Schreibfehler auf oder gespeicherter
Inhalt wird versehentlich aus dem nicht-flüchtigen Speicher 420 gelöscht.
Im Gegensatz dazu könnte eine Leseoperation zum Lesen von Inhalt, der in dem
nicht-flüchtigen Speicher 420 gespeichert ist, viele Male durchgeführt
werden, da die Zahl von Leseoperationen einer Häufigkeit entspricht, mit der
Inhalt verwendet wird.
Somit kann die folgende Lesesteueroperation durchgeführt werden,
um die Zahl von Malen so weit wie möglich zu reduzieren, die Authentifizierungsinformation
selbst des Besitzers von UIM 51 zu einer externen Einrichtung ausgegeben
wird, um so sichere Kommunikation, die das tragbare Telefon 41 und UIM
51 verwendet, sicherzustellen.
Wir nehmen in der Modifikation an, dass der Authentifizierungsspeicherbereich
504d von UIM 51 Authentifizierungsinformation, wie etwa ein Passwort,
einen privaten Schlüssel und dergleichen zum Authentifizieren des Besitzers
des UIM 51 speichert. Es ist zu vermerken, dass die Operation zum Herunterladen
und Speichern von Inhalt, die in dem tragbare Telefon 41 durchgeführt
wird, die gleiche wie die Schreibsteueroperation (siehe 17)
ist, die in der obigen zweiten Ausführungsform beschrieben wird, mit Ausnahme
dessen, dass Authentifizierungsinformation (z.B. ein Passwort, ein privater Schlüssel
etc.), die von UIM 51 erhalten wird, an Stelle eines öffentlichen
Schlüssels verwendet wird.
19 zeigt eine Operation beim Lesen von Inhalt, der
in dem nicht-flüchtigen Speicher 420 gespeichert ist. Es ist zu vermerken,
dass in einem in 19 gezeigten Sequenzdiagramm jenen
Schritten, die sich von dem Sequenzdiagramm von 18
unterscheiden, Schrittnummern 900s zugewiesen sind. Bezüglich Schritten,
in denen die gleichen Operationen wie in dem Sequenzdiagramm von 18
durchgeführt werden, wird eine Erläuterung vereinfacht.
Ein Benutzer betreibt zuerst ein tragbares Telefon 41, in
das sein/ihr eigenes UIM 51 eingeführt ist, um eine Liste von Daten
oder Programmen anzuzeigen, die in dem nicht-flüchtigen Speicher
420 gespeichert sind. Der Benutzer wählt dann aus den aufgeführten
Daten oder Programmen auf dem Bildschirm Daten oder ein Programm zur Verwendung
aus, z.B. durch eine Operationseingabe. Wenn eine Leseoperation der ausgewählten
Daten oder des Programms aus dem nicht-flüchtigen Speicher 420 angefordert
wird, bestimmt die CPU 405 des tragbaren Telefons 41, ob die ausgewählten
Daten oder das Programm durch ein Netz erhalten wurden. Wenn bestimmt wird, dass
die ausgewählten Daten oder das Programm durch ein Netz erhalten sind, wird
die in 19 gezeigte Operation gestartet.
Wie in der Figur gezeigt, überträgt die CPU 405
zu UIM 51 eine Berechnungsanforderung zum Auffordern
des UIM 51, eine vorbestimmte Berechnung unter Verwendung von Authentifizierungsinformation
des Besitzers von UIM 51 durchzuführen (Schritt S901). Im EEPROM
504 von UIM 51 wird im voraus ein Algorithmus gespeichert, wobei
gemäß dem Algorithmus eine Berechnung durch Zuweisen von Authentifizierungsinformation
zu einer Variablen des Algorithmus durchgeführt wird. Die CPU 505
von UIM 51 liest, auf Empfang der Berechnungsanforderung hin, aus dem EEPROM
504 den Algorithmus und führt eine Berechnung durch Einsetzen von
Authentifizierungsinformation in den Algorithmus durch, wobei die Authentifizierungsinformation
aus dem Authentifizierungsinformationsspeicherbereich 504d gelesen wurde
(Schritt S902). Die CPU 505 überträgt dann ein Berechnungsergebnis
zu dem tragbaren Telefon 41 (Schritt S903).
Es ist zu vermerken, dass ein Algorithmus nicht im voraus in EEPROM
504 von UIM 51 gespeichert werden muss, sondern von dem tragbaren
Telefon 41 zusammen mit der Berechnungsanforderung gesendet werden kann.
Es ist auch möglich, eine Vielzahl von Algorithmen zu speichern, und in die
Berechnungsanforderung, die von dem tragbaren Telefon 41 übertragen
wird, Information einzubeziehen, die spezifiziert, welcher Algorithmus aus der obigen
Vielzahl von Algorithmen zu verwenden ist.
Die CPU 405 vom tragbaren Telefon 41 bestimmt, auf
Empfang des Berechnungsergebnisses von UIM 51 hin, ob UIM 51,
das gegenwärtig in Telefon 41 eingeführt ist, das eine ist, das
in Telefon 41 zur Zeit des Herunterladens des Inhalts eingeführt ist,
den der gegenwärtige Benutzer von Telefon 41 wünscht zu verwenden,
auf der Basis des Berechnungsergebnisses, der Authentifizierungsinformation, die
in dem nicht-flüchtigen Speicher 420 in Verbindung mit dem gewünschten
Inhalt gespeichert ist, und des Algorithmus, der durch UIM 51 verwendet
wird (Schritt S904). Mit anderen Worten wird verifiziert, ob der Benutzer, der versucht,
auf Inhalt unter Verwendung des tragbaren Telefons 41 zuzugreifen, der
Benutzer ist, der den Inhalt heruntergeladen hat und auch der Benutzer ist, dem
eine Erlaubnis zum Verwenden des Inhalts gegeben wurde.
Genauer wird in Schritt S904 die Bestimmung durchgeführt, z.B.
durch Erhalten von Authentifizierungsinformation durch Verwenden des Berechnungsergebnisses,
das von UIM 51 übertragen wird, und des Algorithmus, der durch UIM
51 verwendet wird. Die CPU 405 vergleicht dann die erhaltene Authentifizierungsinformation
mit Authentifizierungsinformation, die mit dem gewünschten Inhalt in Verbindung
steht um zu sehen, ob sie miteinander übereinstimmen. Alternativ setzt die
CPU 405 die Authentifizierungsinformation in Verbindung mit dem gewünschten
Inhalt in den Algorithmus ein, der durch den Benutzer verwendet wird, um zu sehen,
ob das Berechnungsergebnis, das von UIM 51 empfangen wird, und das Berechnungsergebnis,
das durch CPU 405 durchgeführt wird, miteinander übereinstimmen.
In dem Fall, dass die obigen zwei Mengen von Authentifizierungsinformation
oder Berechnungsergebnissen nicht miteinander übereinstimmen und bestimmt wird,
dass das UIM 51, das gegenwärtig in das tragbare Telefon
41 eingeführt ist, nicht das eine ist, das in Telefon 41
zur Zeit des Herunterladens des gewünschten Inhalts eingeführt ist (Schritt
S905: Nein), bestimmt die CPU 405, dass der gegenwärtige Benutzer
von Telefon 41 keine Erlaubnis hat, den Inhalt zu verwenden, und zeigt
auf einem Anzeigeschirm von Telefon 41 eine Nachricht an, die den Benutzer
informiert, dass der Inhalt nicht verwendet werden kann (Schritt S806). Entsprechend
bricht die CPU 405 die Ausführung der Leseanforderung ab.
In dem Fall, dass die obigen zwei Mengen von Authentifizierungsinformation
oder Berechnungsergebnissen miteinander übereinstimmen und bestimmt wird, dass
das UIM 51, das gegenwärtig in das tragbare Telefon 41 eingeführt
ist, das eine ist, das in Telefon 41 zur Zeit des Herunterladens des gewünschten
Inhalts eingeführt war (Schritt S905: Ja), gestattet die CPU 405 Zugriff
auf den Inhalt (Schritt S807) und liest den Inhalt aus dem nicht-flüchtigen
Speicher 420 aus (Schritt S808).
Gemäß der Modifikation wird Authentifizierungsinformation
selbst, wie etwa ein Passwort, ein privater Schlüssel und dergleichen, nicht
von UIM 51 zu dem tragbaren Telefon 41 übertragen, wenn eine
Anforderung für den Zugriff auf einen stark verwendeten Inhalt durchgeführt
wird, obwohl die Authentifizierungsinformation übertragen wird, wenn ein heruntergeladener
Inhalt in dem nicht-flüchtigen Speicher 420 gespeichert wird. Speziell
wird eine Berechnungsanforderung zu dem UIM 51 unter Verwendung von Authentifizierungsinformation
übertragen, und ein Ergebnis der Berechnung, nachdem es von dem UIM
51 zu dem tragbaren Telefon 41 zurückgegeben ist, wird mit
Authentifizierungsinformation verglichen, die in Verbindung mit dem gewünschten
Inhalt gespeichert ist. Als ein Ergebnis wird Sicherheit bei Durchführung von
Kommunikation unter Verwendung des tragbaren Telefons 41 und des UIM
51 gesteigert, da das in der Modifikation beschriebene Verfahren die Minimierung
der Häufigkeit einer Ausgabe zu einer externen Einrichtung von Authentifizierungsinformation
selbst des Besitzers von UIM 51 ermöglicht.
Ferner wird in der vorliegenden Ausführungsform ein Paar eines
privaten/öffentlichen Schlüssels des Besitzers von UIM 51 verwendet
um zu bestimmen, ob das UIM 51, das gegenwärtig in das tragbare Telefon
41 eingeführt ist, das eine ist, das in Telefon 41 zur Zeit
des Herunterladens des Inhalts eingeführt war. Bei Durchführung
der Bestimmung kann auch ein UIMID zusätzlich zu einem Paar eines privaten/öffentlichen
Schlüssels verwendet werden. In diesem Fall speichert das tragbare Telefon
41 einen heruntergeladenen Inhalt in dem nicht-flüchtigen Speicher
420 in Verbindung mit einem UIMID von UIM 51, das gegenwärtig
in Telefon 41 eingeführt ist, und einem öffentlichen Schlüssel.
Wenn eine Anforderung zum Lesen des Inhalts aus dem nicht-flüchtigen Speicher
420 durchgeführt wird, wird eine Verifizierung durchgeführt,
die einen öffentlichen Schlüssel verwendet; und zusätzlich wird bestimmt,
ob ein UIMID von UIM 51, das gegenwärtig in Telefon 41 eingeführt
ist, mit einem UIMID übereinstimmt, der mit dem angeforderten Inhalt in Verbindung
steht.
D. Vierte Ausführungsform
Als Nächstes wird eine Beschreibung einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf 1,
8, 11 und auch
20 und 21 gegeben. In
der vorliegenden Ausführungsform sind die Konfigurationen von dem Kommunikationsnetz
1, dem tragbaren Telefon 41 und UIM 51 die gleichen wie
jene der zweiten Ausführungsform, sodass eine Erläuterung der gleichen
Abschnitte wie in der zweiten Ausführungsform weggelassen wird.
In der vorliegenden Ausführungsform wird einem Inhaltsserver
10 ermöglicht zu spezifizieren, ob Zugang zu einem bestimmten Inhalt
nur auf den Besitzer eines herunterladenden UIM 51 beschränkt wird.
Gemäß Zugangsbeschränkungsinformation, die durch den Inhaltsserver
10 bereitgestellt wird, wird in dem tragbaren Telefon 41 zuerst
bestimmt, ob Zugang zu Inhalt eingeschränkt ist, und für den Inhalt, für
den Zugang auf den Besitzer eines herunterladenden UIM 51 beschränkt
ist, wird die Lesesteueroperation durchgeführt, wie in der zweiten oder dritten
Ausführungsform gezeigt. In der folgenden Beschreibung wird angenommen, dass
Zugangsbeschränkung durch den Inhaltsserver 10 mit Bezug auf Java-APs
durchgeführt wird.
20 ist ein Diagramm, das eine Datenkonfiguration einer
ADF (Anwendungsdeskriptordatei) eines Java-AP gemäß der vorliegenden Ausführungsform
veranschaulicht. Wie zuvor beschrieben, ist eine ADF eine Textdatei, in der verschiedene
Steueroperation zum Steuern einer Installation oder Aktivierung von JAR-Dateien,
Netzzugriff und dergleichen beschrieben ist. Wie in der Figur gezeigt, enthält
die Spalte unter "Elementname" Namen für unterschiedliche Typen von Steuerinformation,
und die Spalte unter "zwingend/optional" zeigt, ob eine entsprechende Steuerinformation
zwingend in die ADF einzubeziehen ist oder nur optional ist.
Um eine kurze Beschreibung unterschiedlicher Typen von Steuerinformation
zu geben, ist "AnwName" der Name eines Java-AP; "AnwVer" ist eine Version eines
Java-AP; "PaketURL" ist ein URL (Universal Resource Locator), der den Ursprung einer
JAR-Datei zeigt; "AnwGröße" ist die Datengröße einer JRR-Datei;
und "SpGröße" ist die Größe eines Zwischenregisters, das durch
ein Java-AP verwendet wird.
"AnwBenutzer" ist Steuerinformation, die bezeichnet, ob Zugang zu
einem Java-AP auf nur den Besitzer von UIM 51 zu beschränken ist,
das in das tragbare Telefon 41 zu der Zeit des Herunterladens des Java-AP
eingeführt ist. In der vorliegenden Ausführungsform enthält "AnwBenutzer"
einen Wert "1" oder "0", wobei der Wert "1" bezeichnet, dass der Zugang zu einem
Java-AP auf nur den Besitzer von UIM 51 eingeschränkt ist, das in
das tragbare Telefon 41 zur Zeit des Herunterladens des Java-AP eingeführt
ist. Andererseits bezeichnet der Wert "0", dass einem beliebigen Benutzer gestattet
wird, ein Java-AP zu verwenden.
Der Wert von AnwBenutzer wird durch den Inhaltsserver 10
gesetzt, der der Bereitsteller eines Java-AP ist. Mit anderen Worten wird den Inhaltsserver
10 ermöglicht, in AnwBenutzer einer ADF einzustellen, ob Zugang auf
eine Bereitstellung von Inhalt zu bestimmten Benutzern eingeschränkt wird oder
nicht. In dem Fall z.B., dass der Inhaltsserver 10 wünscht, dass viele
Benutzer ein Java-AP gebührenfrei verwenden, kann Anw-Benutzer der ADF des
Inhalts auf "0" gesetzt werden. Für ein Java-AP andererseits, für den
der Inhaltsserver 10 wünscht, Gebühren zu verlangen, kann AnwBenutzer
der ADF des Java-AP auf "1" gesetzt werden.
21 ist ein Flussdiagramm, das einen Prozess zum Steuern
der Ausführung eines Java-AP gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
Die Operation, die in der Figur gezeigt wird, wird durch JAM durch CPU
405 durchgeführt, wenn eine Operationsinstruktion zum Instruieren
der Ausführung eines Java-AP zu einem tragbaren Telefon 41 eingegeben
wird.
Wie in der Figur gezeigt, liest die CPU 405 aus dem Inhaltsspeicherbereich
410c eine ADF des Java-AP, das auszuführen ist, und erhält den
Wert von AnwBenutzer (Schritt S1001). Anschließend bestimmt die CPU
405, ob der erhaltene Wert "1" ist, d.h. ob der Zugang zu dem Java-AP auf
den Besitzer von UIM 51 einzuschränken ist, das in das tragbare Telefon
41 zur Zeit des Herunterladens des Java-AP eingeführt war (Schritt
S1002).
In dem Fall, dass der Wert von AnwBenutzer "1" ist (Schritt S1002:
Ja), wird der Prozess von Schritten S1003 bis S1010 durchgeführt, die die gleichen
wie Schritte S601 bis S608 von 14 sind.
Zusammengefasst vergleicht die CPU 405 einen UIMID, der in
dem Inhaltsspeicherbereich 410c in Verbindung mit dem Java-AP gespeichert
ist, das auszuführen ist, mit einem UIMID, der in dem UIMID-Speicherbereich
410a gespeichert ist, wobei dadurch bestimmt wird, ob ein gegenwärtiger
Benutzer des tragbaren Telefons 41, der die Ausführung des Java-AP
instruiert, der eine ist, der das Java-AP von dem Inhaltsserver 10 heruntergeladen
hat. Das Java-AP wird ausgeführt, wenn die verglichenen UIMIDs miteinander
übereinstimmen.
In dem Fall, dass der Wert von AnwBenutzer "0" ist (Schritt S1002:
Nein), kann der Inhalt durch einen beliebigen Benutzer verwendet werden, und deshalb
fährt die Routine zu Schritt S1009 fort, in dem die CPU 405 die Ausführung
des Java-AP gestattet. Entsprechend wird das Java-AP aktiviert (Schritt S1010),
und die Operation gemäß dem Programm wird gestartet.
Es ist zu vermerken, dass wie in 20
gezeigt, AnwBenutzer optionale Information in einer ADF ist. Es kann einen Fall
geben, wo bei Erhalten des Wertes von AnwBenutzer in Schritt S1001 von
21 AnwBenutzer in der ADF nicht enthalten sein kann.
In dem Fall, dass erfasst wird, dass AnwBenutzer nicht in einer ADF enthalten ist,
führt die CPU 405 den Prozess in und nach Schritt S1003 unter der
Annahme durch, dass der Wert von AnwBenutzer "1" ist, zum Schutz eines Rechtes in
Bezug auf Zugangserlaubnis eines Java-AP. Mit anderen Worten wird in dem Fall, dass
AnwBenutzer in einer ADF eines Java-AP nicht enthalten ist, der Zugang auf das Java-AP
auf den Besitzer eines UIM 51 beschränkt, das in das tragbare Telefon
41 zur Zeit des Herunterladens des Java-AP eingeführt ist.
Wie oben beschrieben, wird gemäß der vorliegenden Ausführungsform
dem tragbaren Telefon 41 ermöglicht, auf der Basis von AnwBenutzer,
das in einer ADF enthalten ist, zu entscheiden, ob der Zugang zu einem Java-AP,
das von dem Inhaltsserver 10 heruntergeladen wird, auf den Besitzer eines
UIM 51 eingeschränkt wird, das in Telefon 41 zur Zeit des
Herunterladens des Java-AP eingeführt ist. Somit wird einem Inhaltsserver ermöglicht,
eine Zugangsbeschränkung eines Java-AP, das durch den gleichen Inhaltsserver
bereitgestellt wird, einfach einzustellen.
E. Fünfte Ausführungsform
Als Nächstes wird eine fünfte Ausführungsform mit Bezug
auf 1, 8,
11 und auch 22 bis
24 beschrieben. In den obigen ersten bis vierten Ausführungsformen
ist ein Benutzer, der das tragbare Telefon 40, 41 mit seinem/ihrem
UIM 50, 51 verwendet, das in Telefon 40, 41
eingeführt ist, in der Lage zu wissen, auf welchen Inhalt ihr/ihm erlaubt ist
zuzugreifen, nur nach Instruieren der Ausführung eines gewünschten Inhalts
durch eine Operationseingabe. In der vorliegenden Ausführungsform wird eine
Beschreibung eines Verfahrens gegeben um zu bewirken, dass das tragbare Telefon
41 Inhalt erkennt, auf den durch einen Benutzer zugegriffen werden kann,
bevor der Benutzer die Ausführung des Inhalts (der Inhalte) instruiert. Die
Hardwarekonfigurationen eines tragbaren Telefons 41, eines UIM
51 mit Bezug auf die vorliegende Ausführungsform sind die gleichen
wie jene der zweiten Ausführungsform, und deshalb wird eine Erläuterung
davon weggelassen.
In dem Fall, dass ein Benutzer wünscht, ein Java-AP zu verwenden,
das heruntergeladen wurde zu und gespeichert wurde in dem tragbaren Telefon
41, instruiert der Benutzer durch eine Operationseingabe die Anzeige eines
Auswahlschirms (wie etwa in 23 gezeigt) von Java-APs
auf dem Anzeigeschirm von Telefon 41. Als Reaktion auf die Operationseingabe
führt die CPU 405 des tragbaren Telefons 41 den Prozess durch,
der in einem Flussdiagramm von 22 gezeigt wird. Es
ist zu vermerken, dass Inhalt, der auf dem Auswahlschirm aufgeführt ist, nicht
auf Java-APs begrenzt ist, sondern anderen Inhalt enthalten kann, wie etwa ein Anwendungsprogramm,
Bilddaten, Filmdaten, Musikdaten und dergleichen, falls von dem Inhaltsserver
10 heruntergeladen.
Wie in dem Flussdiagramm gezeigt, identifiziert die CPU
405 des tragbaren Telefons 41 zuerst ein Java-AP(s), das/die im
Inhaltsspeicherbereich 410c gespeichert ist/sind (Schritt 51101),
und erhält den Namen/die Namen des Inhalts, wie etwa den Dateinamen einer JAR-(Java-Archiv)
Datei(en) mit Bezug auf das/die identifizierte(n) Java-AP(s). Anschließend
erhält die CPU 405 einen UIMID, der in dem UIMID-Speicherbereich
410a gespeichert ist, d.h. einen UIMID eines UIM 51, das gegenwärtig
in das tragbare Telefon 41 eingeführt ist (Schritt S1102).
Die CPU 405 vergleicht dann für jedes Java-AP, das in
dem obigen Schritt S1101 identifiziert wird, einen UIMID, der in dem Inhaltsspeicherbereich
410c in Verbindung mit jeweiligen Java-AP(s) gespeichert ist, mit dem UIMID,
der in Schritt S1102 erhalten wird (Schritt S1103). Somit bestimmt die CPU
405 für jedes Java-AP, ob ein Benutzer, der das tragbare Telefon
41 gegenwärtig verwendet, der Benutzer ist, der jeweilige Java-AP(s)
heruntergeladen hat.
Anschließend erhält die CPU 405 für jedes
Java-AP den Wert von AnwBenutzer in einer ADF jeweiliger Java-APs (Schritt S1104).
Wie in der vierten Ausführungsform beschrieben, bestimmt die CPU
405 auf der Basis des Wertes von AnwBenutzer, ob der
Zugriff auf ein Java-AP auf den Besitzer von UIM 51 eingeschränkt
werden sollte, das in das tragbare Telefon 41 zur Zeit des Herunterladens
jeweiliger Java-AP(s) eingeführt ist.
In Schritt S1105 bestimmt die CPU 405, ob dem Benutzer, der
das tragbare Telefon 41 gegenwärtig verwendet, Zugang zu jedem Java-AP
erlaubt ist, auf der Basis des Ergebnisses der Bestimmung in Schritt S1103 und des
Wertes von AnwBenutzer, der in Schritt S1104 erhalten wird (Schritt S1105). In einem
Fall, dass der UIMID, der in Schritt S1102 erhalten wird, mit dem UIMID übereinstimmt,
der in Verbindung mit einem Java-AP gespeichert ist, oder in einem Fall, dass der
Wert von AnwBenutzer, der für das Java-AP erhalten wird, "0" ist, bestimmt
die CPU 405 speziell, Zugang zu dem Java-AP zu erlauben; und in anderen
Fällen erlaubt die CPU 405 den Zugang auf das Java-AP nicht. Die Bestimmung
wird für jedes der Java-AP(s) durchgeführt, die in Schritt S1101 identifiziert
werden. Es ist zu vermerken, dass für Nicht-Java-Inhalt die Bestimmung auf
der Basis von AnwBenutzer nicht durchgeführt wird, und ob Zugang zu dem Inhalt
erlaubt wird, nur auf der Basis von UIMID bestimmt wird; in diesem Fall wird der
Schritt S1104 des Prozesses weggelassen.
Somit sortiert die CPU 405 ein Java-AP(s), das/die im Inhaltsspeicherbereich
410c gespeichert ist/sind, in "Zugang gestattet" und "Zugang verboten".
Der/die Inhaltsname(n) sortierter Java-AP(s) wird/werden auf einem Anzeigeschirm
des tragbaren Telefons 41, wie etwa einem Auswahlschirm, auf eine Art und
Weise angezeigt, wie in 23 gezeigt (Schritt S1106).
In dem in 23 gezeigten Auswahlschirm
werden die Inhaltsnamen von Programmen, zu denen Zugang gestattet ist, fett gezeigt,
und jene von Programmen, zu denen Zugang verboten ist, sind ausgegraut (deaktiviert).
Vorzugsweise können Zeichen und/oder Hintergrund verschiedener Farben für
jeweilige Inhaltsnamen mit erlaubtem Zugang und verbotenem Zugang verwendet werden.
Alternativ kann/können Inhaltsname(n) mit gestattetem Zugang durch ein Symbol
markiert sein, das Zugangserlaubnis bezeichnet. Alternativ können nur die Inhaltsnamen
von Programmen, zu denen Zugang erlaubt ist, dem Benutzer mittels einer Sprachnachricht
gemeldet werden.
Nachdem der Auswahlschirm, der in 23
gezeigt wird, auf einem Anzeigeschirm des tragbaren Telefons 41 angezeigt
wird, startet in dem Fall, dass eines der aufgeführten Programme, zu dem Zugang
erlaubt ist, durch einen Benutzer durch eine Operationseingabe ausgewählt wird,
die CPU 405 einen Prozess gemäß dem ausgewählten Programm.
In dem Fall andererseits, dass der Benutzer eines der Programme, zu denen Zugang
verboten ist, durch eine Operationseingabe auswählt, führt die CPU
405 das ausgewählte Programm nicht aus und zeigt eine Nachricht an,
die den Benutzer informiert, dass der Zugang zu dem ausgewählten Programm nicht
gestattet ist und dass der Benutzer das Programm von dem Inhaltsserver
10 offiziell herunterladen muss, falls er/sie wünscht, das Programm
zu verwenden. Es ist zu vermerken, dass dem Besitzer des tragbaren Telefons
41 erlaubt ist, ein Java-AP aus dem Inhaltsspeicherbereich 410c
zu löschen (d.h. zu deinstallieren), während der gleiche Besitzer das
gleiche Java-AP nicht verwenden kann, falls er/sie nicht ein zugelassener Benutzer
des Java-AP ist.
Wie in der vorangehenden Beschreibung zeigt in der vorliegenden Ausführungsform
das tragbare Telefon 41, das mit einem entfernbaren UIM 51 verwendet
wird, auf seinem Anzeigeschirm eine Liste von Programmen an, für die bestimmt
ist, dass Zugang gestattet ist, aus Programmen, die in Telefon 41 heruntergeladen
und gespeichert sind, wobei dadurch einem Benutzer ermöglicht wird, Programme
zu kennen, für die sein/ihr Zugang erlaubt ist, bevor der Benutzer die Ausführung
jeweiliger Programme instruiert.
In dem Prozess zum Anzeigen eines Auswahlschirms, wie in dem Flussdiagramm
von 22 gezeigt, werden UIMID und AnwBenutzer als die
Basis der Bestimmung bezüglich dessen verwendet, ob für ein Java-AP Zugang
gestattet ist. Es kann jedoch eine Inhaltsliste, die in dem Inhaltslistenspeicherbereich
504e von UIM 51 gespeichert ist, an Stelle eines UIMID verwendet
werden. In dem folgenden wird eine Beschreibung mit Bezug auf 24
eines Prozesses zum Bestimmen, ob Zugang zu einem Java-AP gestattet wird, unter
Verwendung der Inhaltsliste gegeben. Es ist zu vermerken, dass gleichen Schritten
die gleichen Bezugszeichen wie in 22 zugewiesen sind,
und eine Erläuterung davon wird vereinfacht.
Nach Identifizieren eines/von Java-AP(s), das/die in dem Inhaltsspeicherbereich
410c gespeichert ist/sind, in Schritt S1101, und Erhalten des Inhaltsnamen
von jedem identifizierten Java-AP führt die CPU 405 des tragbaren
Telefons 41 Kommunikation mit einem UIM 51 durch die UIM-Schnittstelle
404 durch und erhält eine Inhaltsliste, die in dem Inhaltslistenspeicherbereich
504e des UIM 51 gespeichert ist (Schritt S1102a). Wie in der zweiten
Ausführungsform beschrieben, ist die Inhaltsliste eine Liste von Inhalt, der
durch den Besitzer von UIM 51 unter Verwendung eines tragbaren Telefons
41 heruntergeladen ist, in das sein/ihr UIM 51 eingeführt
ist.
Anschließend vergleicht die CPU 405 die Inhaltsnamen
des/der identifizierten Java-AP(s) mit der Inhaltsliste, die in Schritt S1102a erhalten
wird (Schritt S1103a). Gemäß dem Vergleich ist die CPU 405
in der Lage, für jedes Java-AP zu bestimmen, ob ein Benutzer, der das tragbare
Telefon 41 gegenwärtig verwendet, der eine ist, der jeweilige Java-APs
heruntergeladen hat.
Die CPU 405 erhält dann für jedes Java-AP, das
in Schritt S1101 identifiziert ist, den Wert von AnwBenutzer in einer ADF jeweiliger
Java-APs (Schritt S1104). Die CPU 405 bestimmt, ob dem Benutzer, der das
tragbare Telefon 41 gegenwärtig verwendet, erlaubt ist, jedes Java-AP
zu verwenden, auf der Basis des Ergebnisses der Bestimmung in Schritt S1103a und
des Wertes von AnwBenutzer, der in Schritt S1104 erhalten wird (Schritt S1105a).
Speziell bestimmt die CPU 405, ob Zugang zu einem Java-AP erlaubt wird,
in dem Fall, dass der Inhaltsname des Java-AP in der Inhaltsliste gefunden wird,
die von UIM 51 erhalten wird, oder in dem Fall, dass der Wert von AnwBenutzer,
der für das Java-AP erhalten wird, "0" ist; und in anderen Fällen erlaubt
die CPU 405 den Zugang zu dem Java-AP nicht. Die Bestimmung wird für
jedes der Java-AP(s) durchgeführt, die in Schritt S1101 identifiziert werden.
Es wird auch vermerkt, dass in dem Prozess von 24
für Nicht-Java-Inhalt die Bestimmung auf der Basis von AnwBenutzer wie in dem
Prozess von 22 nicht durchgeführt wird.
Die CPU 405 sortiert Java-AP(s), die in dem Inhaltsspeicherbereich
410c gespeichert sind, in "Zugang gestattet" und "Zugang verboten". Der/die
Inhaltsname(n) der sortierten Java-AP(s) wird/werden auf einem Anzeigeschirm des
tragbaren Telefons wie auf einem Anzeigeschirm auf eine derartige Weise angezeigt,
wie in 23 gezeigt (Schritt S1106). Somit kann die
Inhaltsliste, die in dem Inhaltslistenspeicherbereich 504e von UIM
51 gespeichert ist, bei einer Bestimmung verwendet werden, ob dem gegenwärtigen
Benutzer von Telefon 41 gestattet wird, Inhalt zu verwenden, der in Telefon
41 gespeichert ist.
F. Sechste Ausführungsform
Eine sechste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
mit Bezug auf 1, 8,
11 und 25 beschrieben.
Die Konfigurationen des Kommunikationssystems 1, des tragbaren Telefons
41 und des UIM 51 der vorliegenden Ausführungsform sind die
gleichen wie jene der zweiten Ausführungsform, und deshalb wird eine Erläuterung
davon weggelassen.
In der vorliegenden Ausführungsform wird angenommen, dass ein
Benutzer ein UIM 51 zu einem neuen wechselt, aus einem Grund, wie etwa
fehlerhafte Operation (technische Fehlfunktion) der Einrichtung, ein Austausch zu
einer neuen Einrichtung oder dergleichen. Wenn eine derartige Situation entsteht,
schränkt eine Kommunikationseinrichtung (tragbares Telefon 40,
41), die in den vorangehenden Ausführungsformen verwendet wird, Zugang
zu heruntergeladenem Inhalt nicht richtig ein, da ein UIMID eines UIM
51 verwendet wurde um zu bestimmen, ob Zugang zu Inhalt für einen
gegenwärtigen Benutzer von Telefon 40, 41 gestattet wird.
Um dieses Problem zu lösen, wird einem tragbaren Telefon 41 gemäß
der vorliegenden Ausführungsform ermöglicht, den Zugang zu heruntergeladenem
Inhalt richtig einzuschränken, selbst wenn ein UIM 51 durch einen
neuen UIM 51 ersetzt wird.
Wenn ein Benutzer von UIM 51 den UIM 51 durch einen
neuen UIM 51 ersetzt, besucht der Benutzer zuerst eine Dienstwerkstatt,
um die Ersetzung des UIM 51 anzufordern. Ein Angestellter der Dienstwerkstatt
schließt eine Austauschübereinkunft mit dem Benutzer ab und bereitet einen
Ersatz-UIM 51 vor. Der Benutzer übergibt sein/ihr eigenes tragbares
Telefon 41 und den UIM 51 dem Angestellten der Dienstwerkstatt.
In der folgenden Beschreibung wird der Einfachheit halber der UIM 51, der
zu ersetzen ist, als ein "vorheriger UIM 51" und der Ersatz-UIM
51 wird als "neuer UIM 51" bezeichnet.
Der Angestellte führt nach Übernahme des tragbaren Telefons
41 und des vorherigen UIM 51 den vorherigen UIM 51 in
das tragbare Telefon 41 ein. Der Angestellte betreibt dann das tragbare
Telefon 41, um das Telefon 41 in einen Wartungsmodus zu versetzen,
unter dem der Angestellte die Ausführung einer Operation zum Austausch des
UIM 51 instruiert.
25 ist ein Flussdiagramm, das einen Prozess veranschaulicht,
der durch CPU 405 des tragbaren Telefons 41 zum Austauschen des
UIM 51 durchgeführt wird. Wie in dem Flussdiagramm gezeigt, erhält
die CPU 405 zuerst einen UIMID, der in dem UIMID-Speicherbereich
410a gespeichert ist, wobei der UIMID der des vorherigen UIM
51 ist, das gegenwärtig in das tragbare Tel